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AN/0092/2021

Antrag der SPD-Fraktion "Sachstandsbericht Rheinspange A553"

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 14.01.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 11.02.2021, TOP 8.21

Antrag SPD Rheinspange

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Antrag SPD Rheinspange

3314 Zeichen

Gleichlautend: 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Rathaus 
50667 Köln 
 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Sabine Stiller 
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln 
SPD-Fraktion in der 
Bezirksvertretung Porz  
Friedrich -Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln -Porz 
fon 0221. 221 97303 
fax 0221. 221 97304  
mail SPD-BV7@stadt-koeln.de 
web www.porzspd.de   
 
 
 
Köln-Porz, 10.01.2021 
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 28.01.2021 
hier: Sachstandsbericht Rheinspange A553 
Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertre-
tung am 04. März 2021 gemeinsam mit der neuen Autobahn GmbH um einen Sach-
standsbericht zur Variantenuntersuchung der in Planung befindlichen Rheinspange. 
Insbesondere ist darzulegen, warum die Zahl der Vorzugsvarianten von neun auf zwölf 
erhöht worden ist und warum die zusätzlichen Varianten überhaupt untersucht werden 
sollen. 
Begründung: 
Mit Verwunderung muss zur Kenntnis genommen werden, dass die Zahl der Vorzugs-
varianten erhöht worden ist. Dies ist nicht nachvollziehbar, da noch im Dialogforum im 
Oktober 2020 dargelegt wurde, nach welchen Kriterien die Auswahl auf insgesamt 
neun Varianten (4B, 5B, 6aB, 6aT, 6bB, 7T, 8B, 9aB, 10T) reduziert worden ist. 
Grundlage war eine schlüssige Punktebewertung nach diversen Parametern (Sensitivi-
tätsanalyse)  
Sowohl dem politischen Begleitkreis als auch den Bürgerinnen und Bürgern wurden 
die neun Vorzugsvarianten entsprechend vorgestellt und so die Zahl der zuvor als 
„sinnvoll“ bezeichneten 17 Linienführungen aus der Planungswerkstatt im Oktober 
2019 reduziert. 
Zu jeder der neun Vorzugsvarianten findet sich auf der extra angelegten Homepage 
rheinspange.nrw.de ein detaillierter Steckbrief mit Angaben zur Trassenführung, Tras-
senlänge, zur Bauzeit und zu den erwarteten Kosten. Es existieren Aussagen zur Um-
weltverträglichkeit, zu Eingriffen und zur verkehrlichen Wirkung. Die Argumentationen 
sind nachvollziehbar und werden mit dem Auswahlprozess begründet.

Die plötzlich am 18. Dezember angekündigte Erweiterung und Einbeziehung weiterer 
Varianten überrascht daher und widerspricht dem bisherigen transparenten Vorgehen. 
Die drei zusätzlichen Varianten sind nirgendwo vergleichbar konkret belegt, auch auf 
der Homepage bisher nicht zu finden.  
Es existiert lediglich die kurz vor Weihnachten veröffentlichte Pressemitteilung, in der 
es unter anderem heißt: „Diese Varianten bzw. Abschnitte davon wurden bereits in 
der Grobvariantenuntersuchung betrachtet, sodass die benötigten Daten und Linien-
verläufe vorliegen.“ Dies wiederum bedeutet, dass es sich um Varianten handeln 
muss, die zuvor nach den gesetzten Kriterien vermutlich richtigerweise ausgeschieden 
waren. 
Nach der Pressemitteilung handelt es sich um die Varianten V3B (Rangfolge 12 der 
Sensitivitätsanalyse), V9bT (Rangfolge 11) und sogar eine ganz neue Linienführung, 
die im Vorfeld der ursprünglich 25 Trassen gar nicht betrachtet worden war. 
Daher bittet die Bezirksvertretung um Darlegung, warum die Erweiterung der Unter-
suchung erfolgt ist. Dies wiederum ist dringlich, da die endgültige Linienführung nach 
der zuvor erwähnten Pressemitteilung bereits für Mitte 2021 angekündigt ist. 
 
Dr. Simon Bujanowski   Lutz Tempel 
Fraktionsvorsitzender    stellv. Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

11.02.2021 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 8.21 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Friedrich-Ebert-Ufer 64

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Details

Aktenzeichen
AN/0092/2021
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
14.01.2021
Erstellt
14.01.2021 11:07