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2025/0062

Waldzustandsbericht 2024 für den Stadtwald Darmstadt (WZB 2024)

Magistratsvorlage 19.02.2025

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2025/0062

6898 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.02.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0062 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 555010 
Kostenstelle:  067-030-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  555011 Sachkonto: diverse Sachkonten  
 
Betreff: Waldzustandsbericht 2024 für den Stadtwald Darmstadt (WZB 2024)  
 
Vorlage vom: 19.02.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Waldzustandsbericht 2024 wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Waldzustandsbericht 2024 (Anlage wird nur digital zur Verfügung gestellt)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2025 
 
Hitze und Trockenheit, hervorgerufen durch die Folgen des Klimawandels, setzen unserem 
Stadtwald deutlich zu. Als Teilergebnis des Runden Tisches Wald, dessen Einrichtung durch 
Magistrat und Stadtverordnetenversammlung im Sommer 2019 beschlossen wurde und des -
sen Abschlussbericht der Magistrat am 13.01.2021 und die Stadtverordnetenve rsammlung 
am 27.05.2021 zugestimmt haben, soll für den Stadtwald Darmstadt jährlich ein Waldzu -
standsbericht erstellt werden. Darin soll der Waldzustand erfasst und dauerhaft dokumen -
tiert werden. Diese Erhebung des Waldzustands gehört zur grundlegenden An alyse des Zu-
stands unseres West - und Ostwaldes und liefert differenzierte, kleinräumige Erkenntnisse, 
welche im weiteren Prozess ermöglichen sollen, die richtigen Maßnahmen zum Schutz des 
Ökosystems Wald abzuleiten und umzusetzen.  
 
In Anlehnung an die Wa ldzustandserhebungen auf Bundes - und Länderebene wurde in Zu -
sammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen vor eini -
gen Jahren ein Stichprobendesign für den Waldzustandsbericht der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt erarbeitet. Zwischen Mitte Juli und Mitte August wurde schon zum fünften Mal 
eine dezidierte, engmaschige Erhebung des Waldzustands im Stadtwald Darmstadt durchge -
führt. Das dichte Aufnahmeraster (250 m x 250 m) garantiert eine hohe Auflösung der Er -
gebnisse und berüc ksichtigt etwa die standörtlich unterschiedlichen Gebiete des West - und 
Ostwaldes. 
 
Die Ergebnisse des Jahres 2024 zeigen, dass der Darmstädter Stadtwald weiterhin stark 
unter den Auswirkungen des Klimawandels leidet. Von den 2.368 untersuchten Bäumen sind  
große Teile deutlich geschädigt oder abgestorben. Eine gewisse Hoffnung macht jedoch die 
Zunahme des Anteils schwach geschädigter und gesunder Bäume sowie der Rückgang deut -
lich geschädigter Bäume. Besonders im Westwald, der aufgrund seiner Bodenbeschaffe nheit 
stark unter Trockenheit leidet, entstehen an einigen Standorten neue Bestände aus jungen, 
hoffentlich besser angepassten Bäumen.  
 
Im Ostwald, der von einer besseren Wasserversorgung profitiert, zeigen die Daten im Ver -
gleich zu den Vorjahren eine lei chte Verbesserung hinsichtlich Kronenzustand und Blattver -
lust. Die Witterungsbedingungen im Jahr 2024 scheinen hier einen Beitrag zur Stabilisierung 
des Waldes geleistet zu haben. Nach einem feuchten Winter führten der regenreiche Mai und 
die überdurchsch nittlichen Niederschläge in den Sommermonaten zu einer spürbaren Entlas -
tung für die Bäume. Eine Entwarnung bedeutet dies allerdings nicht. Hierfür wären längere 
Zeiträume mit positiver Feuchtebilanz notwendig.  
 
Im Vergleich zur Landeserhebung der hessisch en Wälder zeigen die Ergebnisse der Waldzu -
standserhebung im Stadtwald Darmstadt einen erhöhten Schädigungsgrad. Während der 
landesweite Durchschnitt des Nadel -/Blattverlusts im hessischen Waldzustandsbericht 2024 
mit 28 % angegeben wird, liegt das Verlust prozent im Stadtwald um mehr als 10 Prozent -
punkte darüber (39,2 %). Gleichfalls sind der Anteil stärkerer Kronenschäden sowie die Mor -
talitätsrate im Darmstädter Stadtwald erheblich höher. Verglichen mit der Sondererhebung 
in der Rhein-Main-Ebene nähern s ich die Kennzahlen des Waldzustandes an, so dass sich nur 
geringe Unterschiede zum Schädigungsgrad des Darmstädter Stadtwaldes ergeben. In 
Darmstadt ist also eine für den südhessischen Oberrheingraben typische Situation gegeben.  
 
Für eine erfolgreiche Waldverjüngung sind angepasste Wildbestände eine wichtige Vorausset -
zung. Die aktuellen Erhebungen zeigen einen unterschiedlich starken Einfluss des Wildver -

- 4 - 
bisses auf einzelne Waldgebiete sowie auf einzelne Baumarten. So konnte gezeigt werden , 
dass derzeit sowohl im West - als auch im Ostwald Areale mit erhöhtem Wildverbiss auftreten 
und dass dabei in großer Anzahl die Baumart Hainbuche betroffen ist.  
 
Auch wenn die Baumschäden in Teilen des Stadtwaldes derzeit gravierend sind, bieten sie 
auch eine Chance für die biologische Vielfalt. Zerfallsphasen gehören zu einem natürlichen 
Ablauf der Waldentwicklung. Absterbende Bäume, stehendes Totholz oder umstürzende 
Stämme stellen für viele Tier - und Pflanzenarten – darunter oft seltene, vom Aussterben be-
drohte Arten – einen wichtigen Lebensraum dar. Zudem trägt ein erhöhter Totholzanteil am 
Boden zu einem verbesserten Wasserhaushalt und langfristig zu einem verbesserten Boden -
zustand der Wälder bei.  
 
Die Waldzustandserhebung 2024 dokumentiert die aktue llen Waldschäden und beschreibt 
die zeitliche und räumliche Entwicklung der Wälder im Stadtwald Darmstadt. Infolge der ak -
tuell dynamischen Veränderung ist ein detailliertes, kontinuierliches Monitoring der Wälder 
durch die jährlichen Waldzustandsberichte von großer Bedeutung, um daraus mögliche Maß -
nahmen zur langfristigen Walderhaltung ableiten zu können. Die Waldzustandserhebung 
kann dabei neben der reinen Dokumentation gleichzeitig auch zur Bewertung und Anpassung 
eingeleiteter Maßnahmen genutzt werden.  Sie liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Ent -
wicklung widerstandsfähiger und klimaangepasster Wälder.  
 
Dezernat III 
 
 
 
Michael Kolmer  
Stadtrat

anlage 3

6971 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.02.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Grünflächenamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 67 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0062 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
87 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 555010 
Kostenstelle:  067-030-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  555011 Sachkonto: diverse Sachkonten  
 
Betreff: Waldzustandsbericht 2024 für den Stadtwald Darmstadt (WZB 2024)  
 
Vorlage vom: 19.02.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Waldzustandsbericht 2024 wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Waldzustandsbericht 2024 (Anlage wird nur digital zur Verfügung gestellt)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 05.03.2025 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2025  
 
Hitze und Trockenheit, hervorgerufen durch die Folgen des Klimawandels, setzen unserem 
Stadtwald deutlich zu. Als Teilergebnis des Runden Tisches Wald, dessen Einrichtung durch 
Magistrat und Stadtverordnetenversammlung im Sommer 2019 beschlossen wurde und des -
sen Abschlussbericht der Magistrat am 13.01.2021 und die Stadtverordnetenversammlung 
am 27.05.2021 zugestimmt haben, soll für den Stadtwald Da rmstadt jährlich ein Waldzu -
standsbericht erstellt werden. Darin soll der Waldzustand erfasst und dauerhaft dokumen -
tiert werden. Diese Erhebung des Waldzustands gehört zur grundlegenden Analyse des Zu -
stands unseres West - und Ostwaldes und liefert differe nzierte, kleinräumige Erkenntnisse, 
welche im weiteren Prozess ermöglichen sollen, die richtigen Maßnahmen zum Schutz des 
Ökosystems Wald abzuleiten und umzusetzen.  
 
In Anlehnung an die Waldzustandserhebungen auf Bundes - und Länderebene wurde in Zu -
sammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen vor eini -
gen Jahren ein Stichprobendesign für den Waldzustandsbericht der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt erarbeitet. Zwischen Mitte Juli und Mitte August wurde schon zum fünften Mal 
eine dezidierte, engmaschige Erhebung des Waldzustands im Stadtwald Darmstadt durchge -
führt. Das dichte Aufnahmeraster (250 m x 250 m) garantiert eine hohe Auflösung der Er -
gebnisse und berücksichtigt etwa die standörtlich unterschiedlichen Gebiete des West - und 
Ostwaldes. 
 
Die Ergebnisse des Jahres 2024 zeigen, dass der Darmstädter Stadtwald weiterhin stark 
unter den Auswirkungen des Klimawandels leidet. Von den 2.368 untersuchten Bäumen sind 
große Teile deutlich geschädigt oder abgestorben. Eine gewisse Hof fnung macht jedoch die 
Zunahme des Anteils schwach geschädigter und gesunder Bäume sowie der Rückgang deut -
lich geschädigter Bäume. Besonders im Westwald, der aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit 
stark unter Trockenheit leidet, entstehen an einigen Standort en neue Bestände aus jungen, 
hoffentlich besser angepassten Bäumen.  
 
Im Ostwald, der von einer besseren Wasserversorgung profitiert, zeigen die Daten im Ver -
gleich zu den Vorjahren eine leichte Verbesserung hinsichtlich Kronenzustand und Blattver -
lust. Die Witterungsbedingungen im Jahr 2024 scheinen hier einen Beitrag zur Stabilisierung 
des Waldes geleistet zu haben. Nach einem feuchten Winter führten der regenreiche Mai und 
die überdurchschnittlichen Niederschläge in den Sommermonaten zu einer spürbaren En tlas-
tung für die Bäume. Eine Entwarnung bedeutet dies allerdings nicht. Hierfür wären längere 
Zeiträume mit positiver Feuchtebilanz notwendig.  
 
Im Vergleich zur Landeserhebung der hessischen Wälder zeigen die Ergebnisse der Waldzu -
standserhebung im Stadtw ald Darmstadt einen erhöhten Schädigungsgrad. Während der 
landesweite Durchschnitt des Nadel -/Blattverlusts im hessischen Waldzustandsbericht 2024 
mit 28 % angegeben wird, liegt das Verlustprozent im Stadtwald um mehr als 10 Prozent -
punkte darüber (39,2 %) . Gleichfalls sind der Anteil stärkerer Kronenschäden sowie die Mor -
talitätsrate im Darmstädter Stadtwald erheblich höher. Verglichen mit der Sondererhebung 
in der Rhein-Main-Ebene nähern sich die Kennzahlen des Waldzustandes an, so dass sich nur 
geringe Unterschiede zum Schädigungsgrad des Darmstädter Stadtwaldes ergeben. In 
Darmstadt ist also eine für den südhessischen Oberrheingraben typische Situation gegeben.

Für eine erfolgreiche Waldverjüngung sind angepasste Wildbestände eine wichtige Vorausset-
zung. Die aktuellen Erhebungen zeigen einen unterschiedlich starken Einfluss des Wildver -
bisses auf einzelne Waldgebiete sowie auf einzelne Baumarten. So konnte gezeigt werden, 
dass derzeit sowohl im West - als auch im Ostwald Areale mit erhöhtem Wildverbiss auftreten 
und dass dabei in großer Anzahl die Baumart Hainbuche betroffen ist.  
 
Auch wenn die Baumschäden in Teilen des Stadtwaldes derzeit gravierend sind, bieten sie 
auch eine Chance für die biologische Vielfalt. Zerfallsphasen gehören zu ein em natürlichen 
Ablauf der Waldentwicklung. Absterbende Bäume, stehendes Totholz oder umstürzende 
Stämme stellen für viele Tier - und Pflanzenarten – darunter oft seltene, vom Aussterben be -
drohte Arten – einen wichtigen Lebensraum dar. Zudem trägt ein erhöh ter Totholzanteil am 
Boden zu einem verbesserten Wasserhaushalt und langfristig zu einem verbesserten Boden -
zustand der Wälder bei.  
 
Die Waldzustandserhebung 2024 dokumentiert die aktuellen Waldschäden und beschreibt 
die zeitliche und räumliche Entwicklung  der Wälder im Stadtwald Darmstadt. Infolge der ak -
tuell dynamischen Veränderung ist ein detailliertes, kontinuierliches Monitoring der Wälder 
durch die jährlichen Waldzustandsberichte von großer Bedeutung, um daraus mögliche Maß -
nahmen zur langfristigen W alderhaltung ableiten zu können. Die Waldzustandserhebung kann 
dabei neben der reinen Dokumentation gleichzeitig auch zur Bewertung und Anpassung 
eingeleiteter Maßnahmen genutzt werden. Sie liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Ent -
wicklung widerstands fähiger und klimaangepasster Wälder.  
 
Dezernat III 
 
 
 
Michael Kolmer  
Stadtrat

anlage 2

76414 Zeichen

Im Auftrag der:  Bearbeitung:  
Wissenschaftsstadt Stadt Stefan Meining 
Der Magistrat Büro für Umweltüberwachung 
Grünflächenamt  www.stefanmeining.de 
 
 
Waldzustandsbericht 2024 
für den Stadtwald Darmstadt

Inhaltsverzeichnis
1 Methodik ..........................................................................................................................................  3 
Durchführung 2024 ....................................................................................................................................... 6 
Auswertung ................................................................................................................................................... 8 
2 Ergebnisse .........................................................................................................................................  9 
Stadtwald Darmstadt ...............................................................................................................................................  9 
Nadel-/Blattverlust ..................................................................................................................................................  9 
Vergilbung .............................................................................................................................................................  12 
Schad
stufen ...........................................................................................................................................................  12 
Stehend tote Bäume und Mortalitätsrate .............................................................................................................  13 
Einordnung der Ergebnisse .................................................................................................................................... 15 
Fruktifikation .........................................................................................................................................................  15 
Buche .....................................................................................................................................................................  16 
Kiefer .....................................................................................................................................................................  16 
Eiche ......................................................................................................................................................................  17 
Sonstige Laubbäume .............................................................................................................................................  18 
Sonstige Nadelbäume ............................................................................................................................................  18 
Westwald ..................................................................................................................................................... 19 
Ostwald........................................................................................................................................................ 21 
3 Witterung ........................................................................................................................................22
Das Jahr 2023 .............................................................................................................................................. 23 
Das Jahr 2024 .............................................................................................................................................. 23 
Witterungstrend .......................................................................................................................................... 23 
4 Bestandes- und Verbisserhebung .....................................................................................................  25 
Bestandeserhebung..................................................................................................................................... 25 
Verbisserhebung ....................................................................................................................................... ..27
5 Wi
ssenschaftliche Begleitforschung im Stadtwald Darmstadt ...........................................................  29 
Kontrolle und Erweiterung der Basisarbeiten ............................................................................................. 29 
Faunistische Untersuchungen ..................................................................................................................... 30 
Ergebnisse 2024 .......................................................................................................................................... 31 
Ausblick ....................................................................................................................................................... 33 
6 Fazit ................................................................................................................................................ 34  
7 Glossar ............................................................................................................................................  36 
8 Literatur- und Fotoverzeichnis .........................................................................................................  37 
Anlagen..................................................................................................................................................  38

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
3 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
1 Methodik 
Die Waldzustandserhebung ist ein etabliertes Ve r-
fahren des Forstlichen Umweltmonitorings, welches 
auf der visuellen Beurteilung des Kronenzustands 
von Bäumen basiert. Der Kronenzustand fungiert 
dabei als intuitiver und nachvollziehbarer Indikator 
für die Vitalität der Bäume. Durch die jährlich wi e-
derholte Durchführung der Erhebung wird der akt u-
elle Zustand der Wälder dokumentiert und zeitliche 
sowie räumliche Veränderungen dargelegt. Auf Basis 
dieser Daten können gezielte Schutzmaßnahmen für 
die Wälder entwickelt und deren Wirksamkeit r e-
gelmäßig überprüft werden. 
An jedem Stichprobenpunkt der Waldzustandserh e-
bung im Stadtwald Darmstadt werden acht Bäume 
des herrschenden Bestandes nach einem standard i-
sierten Verfahren ausgewählt, dauerhaft markiert 
und jährlich auf ihren Kronenzustand untersucht 
(Abb. 1). Zudem werden an den Stichprobenpunkten 
im Stadtwald Darmstadt jeweils in einem Probekreis 
mit einem Radius von zwei Metern der Wildverbiss 
und mit einem Radius von zehn Metern die Besta n-
des- und Verjüngungssituation erfasst.  
Für jeden Probebaum der Waldzustandserhebung 
wird der Kronenzustand anhand des Nadel- bzw. 
Blattverlusts visuell in Fünf-Prozentstufen eing e-
schätzt, wobei 0 % eine vollständig belaubte Bau m-
krone und 100 % eine vollständig abgestorbene 
Baumkrone darstellen ( Abb. 4). Zusätzlich wird die 
Vergilbung der Bäume erfasst, die als prozentualer 
Anteil der eindeutig gelb verfärbten Nadeln oder 
Blätter definiert wird. Der Nadel- bzw. Blattverlust 
sowie die Vergilbung werden anschließend mite i-
nander zu Schadstufen verrechnet (Tab. 1). 
Darüber hinaus erfolgt an jedem Baum eine detai l-
lierte Schadensbeurteilung, bei der alle sichtbaren 
Symptome an Nadeln, Blättern, Ästen und de m 
Stamm dokumentiert werden. Dies umfasst insb e-
sondere Schäden durch Insektenbefall, Witterung s-
einflüsse wie Trockenheit oder Frost sowie Mängel 
in der Nährstoffversorgung der Bäume. Sollte ein 
Baum aus der Stichprobe ausscheiden, beispielswe i-
se aufgrund von Sturmwurf oder biotischen Fakt o-
ren, wird er durch benachbarte Bäume ersetzt. St e-
hend tote Bäume verbleiben jedoch in der Stichpr o-
be, solange sie noch Feinreisig in der Oberkrone 
aufweisen. Die Erhebung des Gesundheitszustands 
der Wälder im Stadtwald Darmstadt wird gemäß 
dem bundesweit abgestimmten Leitfaden zur Wal d-
zustandserhebung (WELLBROCK ET AL ., 2018) durchge-
führt. 
0 - 10 % 11 - 25 % 26 - 60 % 61 - 100 %
0 - 10 % 0 0 1 2
11 - 25 % 1 1 2 2
26 - 60 % 2 2 3 3
61 - 99 % 3 3 3 3
100% 4
Schadstufe 0
Schadstufe 1
Schadstufe 2
Schadstufe 3
Schadstufe 4
mittelstark geschädigt
deutlich geschädigtstark geschädigt
abgestorben
Kronen-
verlichtung
Vergilbung
ungeschädigt
schwach geschädigt Warnstufe
Tab. 1: Herleitung der Schadstufen. 
Abb. 1: Schematischer Aufbau eines  Stichprobenpunkts 
der Waldzustandserhebung im Stadtwald Darmstadt. 
A: Probekreis der Verbisserhebung mit 2m Radius, 
B: Probekreis der Bestandeserhebung mit 10m Radius.  
8
2
1
7
6
4
3
A 
B 
1 
 8 
bis 
 Probebäume der Waldzustandserhebung 
Schematischer Aufbau eines Stichprobenpunktes der Waldzu-
standserhebung 
5

4 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Abb. 2: Verschiedene Stadien der Kronenverlichtung jeweils von links nach rechts: Buche (oben):0, 30 und 70  % Blattverlust. 
Kiefer (Mitte): 15, 40 und 75  % Nadelverlust. Eiche (unten): 5, 25 und 95  % Blattverlust (aus: ARBEITSGEMEINSCHAFT KRONENZU-
STAND, 2007).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
5 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
In Hessen erfolgt die landesweite Waldzustandse r-
hebung jährlich auf einem Raster von 8x8 km, um 
eine repräsentative Datengrundlage für den Waldzu-
stand auf Landesebene zu gewährleisten. In der 
stärker belasteten Rhein -Main-Ebene wird das Ra s-
ter auf 4x4 km 2 verdichtet, um eine höhere Date n-
auflösung zu erzielen und spezifischere Informati o-
nen zu erhalten. Im Stadtwald Darmstadt wird  die 
Erhebung seit 2020 auf ein em dichteren Raster von 
250x250 m2 durchgeführt (Abb. 3). Diese hohe räum-
liche Auflösung ermöglicht eine differenzierte B e-
wertung des Waldes, insbesondere vor dem Hinte r-
grund der heterogenen Standortsbedingungen im 
West- und Ostwald. Da die Erhebung nach einem 
standardisierten Verfahren durchgeführt wird, ist ein 
Vergleich der Ergebnisse mit den landesweiten E r-
Abb. 3: Stichprobenpunkte der Waldzustandserhebung i m Stadtwald Darmstadt getrennt nach Westwald 
(orange) und Ostwald (blau) (Kartenhintergrund: OpenStreetMap).  
Darmstadt

6 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
hebungen sowie mit den Erhebungen in der Rhein-
Main-Ebene, die von der Nordwestdeutschen Ve r-
suchsanstalt (NW-FVA) durchgeführt werden, mö g-
lich. 
Das Baumalter stellt einen bedeutenden Einflussfa k-
tor auf den Kronenzustand der Bäume dar. Jüngere 
Bäume weisen in der Regel eine dichtere und vital e-
re Krone auf, während bei älteren Bäumen vermehrt 
Schadsymptome auftreten und die Kronen tendenz i-
ell lichter erscheinen. Langfristige Untersuchungen 
der Waldzustandserhebung in Deutschland haben 
gezeigt, dass die Kronenverlichtung bis zu einem 
Baumalter von etwa 60 Jahren signifikant ansteigt. 
Ab diesem Alter steigt die Kronenverlichtung jedoch 
nur noch in geringem Maße an. Aus diesem Grund 
werden die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 
differenziert nach den Altersgruppen „bis 60 Jahre“ 
und „über 60 Jahre“ dargestellt. 
Durchführung 2024 
Die diesjährige Waldzustandserhebung im Stadtwald 
Darmstadt erfolgte in den Monaten Juli und August 
durch forstliche Sachverständige mit langjähriger E r-
fahrung in der Waldzustandserhebung. Insgesamt 
wurden im gesamten Stadtwald in diesem Jahr 296 
Stichprobenpunkte mit 2.368 Bäumen untersucht. 
Zwei Stichprobenpunkte im Westwald konnten di e-
ses Jahr wegen Unbegehbarkeit bzw. akuter Bruc h-
gefahr umstürzender Bäume von den Aufnahm e-
trupps nicht aufgenommen werden.  
Die Buche ist mit 34 % die häufigste Baumart auf 
dem Stichprobenraster der Waldzustandserhebung, 
gefolgt von den sonstigen Laubbäumen (31 %). D a-
hinter folgen Eiche (18 %), Kiefer (16 %) und sonstige 
Nadelbaumarten (2 %) (Tab. 2). Während sich die 
sonstigen Laubbäume aus einer Vielzahl verschie-
Abb. 4: Erhebung des Brusthöhendurchmessers (BHD) an einem Probebaum der Waldzustandserhebung.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
7 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
dener Baumarten zusammensetzt, in der  die Spä t-
blühende Traubenkirsche, der Bergahorn und die 
Roteiche die höchsten Anteile innerhalb dieser 
Baumartengruppe einnehmen, setzt sich die Gruppe 
der sonstigen Nadelbäumen im Wesentlichen aus 
Lärchen, Douglasien und Fichten zusammen (vgl. An-
lage). 
Von den 1.304 Bäumen, die dieses Jahr allein im 
Westwald aufgenommen wurden, gehören die mei s-
ten zu der Gruppe der sonstigen Laubbäume, zu der 
auch die Spätblühende Traubenkirsche gehört. D a-
hinter folgen Buche, Kiefer und Eiche. Im Ostwald 
waren dagegen von den 1.064 Bäumen am häufig s-
ten Buchen, sonstige Laubbäume und Eichen in der 
Stichprobe vertreten. 
Seit Beginn der jährlichen Waldzustandserhebung im 
Jahr 2020 hat sich die Baumar tenzusammensetzung 
vor allem im Westwald deutlich verändert. Der Ki e-
fernanteil ist seit wenigen Jahren im Westwald stark 
rückläufig, während die Buche und vor allen Dingen 
die Spätblühende Traubenkirsche ihren Anteil au s-
bauen konnten (Abb. 5, oben). In diesem Jahr ist die 
Buche im Westwald die häufigste Baumart, während 
die Spätblühende Traubenkirsche erstmals die gle i-
che Anzahl wie die Eiche erreicht. Im Ostwald ist die 
Baumartenzusammensetzung seit 2020 mit klarer 
Abfolge von Buche, Eiche und Kiefer dagegen wei t-
gehend konstant (Abb. 5, unten).  
Bezogen auf den gesamten Stadtwald entfallen 46  % 
aller Bäume auf die Altersstufe „bis 60  Jahre“ und 
54 % auf die Altersstufe „über 60 Jahre“. Während 
im Westwald aufgrund der hohen Ausfallraten in den 
letzten Jahren der Anteil älterer Bäume abnimmt, ist 
die Altersverteilung im Ostwald vergleichsweise 
stabil.  
Tab. 2: Anzahl untersuchter Stichprobenbäume 
Anzahl Prozent Anzahl Prozent Anzahl Prozent
Aufnahmepunkte 296 100% 163 55% 133 45%
alle Bäume 2.368 100% 1.304 55% 1.064 45%
bis 60 Jahre 1.100 46% 617 47% 483 45%
über 60 Jahre 1.268 54% 687 53% 581 55%
Buche 796 34% 365 28% 431 41%
Kiefer 371 16% 319 24% 52 5%
Eiche 416 18% 159 12% 257 24%
sonstige 
Nadelbaumarten 59 2% 2 0% 57 5%
sonstige 
Laubbaumarten 726 31% 459 35% 267 25%
Westwald OstwaldGesamt
Abb. 5: Entwicklung der Baumartenanzahl in der Stic h-
probe der Waldzustandserhebung von 2020 bis 2024 g e-
trennt nach Westwald (oben) und Ostwald (unten) 
0
100
200
300
400
500
2020 2021 2022 2023 2024
Anzahl Bäume 
Buche Eiche Kiefer
0
100
200
300
400
500
2020 2021 2022 2023 2024
Anzahl Bäume 
Buche Kiefer Eiche Sp. Traubenkirsche

8 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Auswertung 
Die Daten der Waldzustandserhebung werden s o-
wohl für den gesamten Stadtwald als auch für die 
Teilgebiete West- und Ostwald separat ausgewertet. 
Im Westwald können aufgrund der spezifischen 
Baumartenzusammensetzung die Baumarten Kiefer, 
Buche, Eiche sowie die sonstigen Laubbaumarten 
einzeln dargestellt werden. Im Ostwald hingegen 
sind die Baumarten Buche, Eiche, die sonstigen N a-
delbaumarten und die sonstigen Laubbaumarten 
einzeln auswertbar. Hierbei werden die im Ostwald 
selten vorkommenden Kiefern der Gruppe der son s-
tigen Nadelbaumarten zugeordnet. 
Der Vertrauensbereich des mittleren Nadel-/Blatt-
verlusts wird durch die Anzahl der Stichprobenbä u-
me und die Streuung der Einzelwerte bestimmt. Das 
daraus berechnete Konfidenzintervall gibt einen B e-
reich an, in dem der wahre Wert mit einer Wah r-
scheinlichkeit von 95 % zu erwarten ist (Tab. 3). Ein 
größerer Wert des Konfidenzintervalls deutet auf e i-
ne größere Unsicherheit bei den Aussagen über den 
Vitalitätszustand der Waldbäume hin. Für den g e-
samten Stadtwald Darmstadt beträgt der Vertrau-
ensbereich des mittleren Nadel-/Blattverlusts in di e-
sem Jahr ± 1,1 Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu 
zeigt sich bei den sonstigen Nadelbaumarten, b e-
dingt durch die geringe Anzahl an Stichprobenbä u-
men, eine deutlich größere Streuung um den Mi t-
telwert (± 7 Prozentpunkte).  
Tab. 3: 95  %-Konfidenzintervalle für  die Kronen verlich-
tung der Baumartengruppen nach Regionen im Stadtwald 
Darmstadt  
Abb. 6: Spätblühende Traubenkirsche. 
Region Baumart Anzahl 95%-Konfidenz-  
intervall (+/-)
Gesamt 2368 1.1
Bu 796 1.9
Ei 416 1.9
Kie 371 3.2
s ons t. Laubbäume 726 1.8
s ons t. Nadelbäume 59 7.0
West 1304 1.6
Kiefer 319 3.6
Eiche 159 3.5
Buche 365 2.4
s ons t. Laubbäume 459 2.5
Ost 1064 1.3
Eiche 257 2.1
Buche 431 2.3
s ons t. Laubbäume 267 2.5
s ons t. Nadelbäume 109 4.4

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
9 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
2 Ergebnisse 
Stadtwald Darmstadt  
 
Nach deutlichen Vitalitätseinbußen der Bäume i n-
nerhalb der letzten Jahre infolge klimatischer Ex -
tremwetterlagen mit langanhaltenden Dürre - und 
Hitzeperioden konnte sich der Kronenzustand der 
Waldbäume in den letzten beiden Jahren durch eine 
gute Wasserversorgung leicht erholen. In diesem 
Jahr zeigen v or allem viele Eichenkronen eine stark 
verbesserte Belaubung. Trotzdem ist der Schädi-
gungsgrad der Wälder, insbesondere des in der 
Rheinebene gelegenen Westwaldes, mit einer hohen 
Absterberate und einem hohem Anteil stark gesch ä-
digter Bäume weiterhin hoch. 
 
Nadel-/Blattverlust 
 
Der Kronenzustand der Bäume hat sich in diesem 
Jahr erholt. Die gute Wasserversorgung der Wälder 
im Jahr 2024 mit z ahlreichen und langanhaltenden 
Niederschlägen hat dafür gesorgt, dass sich die 
Waldvegetation gut entwickeln konnte und weniger 
akute Schäden auftraten, wenngleich der Schäd i-
gungsgrad der Wälder im Darmstädter Stadtwald 
nach wie vor deutlich sichtbar ist.  
Der mittlere Nadel -/Blattverlust aller Bäume verri n-
gert sich dieses Jahr um 2,0 Prozentpunkte auf 39,2 
Prozent (Abb. 8). Trotz der aktuellen Erholung bleibt 
die Kronenverlichtung damit aber weiterhin über 
dem Wert des Jahres 2021. Sowohl bei den jüngeren 
als auch bei den älteren Bäumen ist eine Verring e-
rung der Kronenschäden zu erkennen. Dabei zeigen 
Abb. 7: Blick in Eichenkronen (Links: Eiche mit Trockenästen in der Oberkrone. Rechts: vitale, dichte Baumkrone).

10 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
jüngere Bäume eine bessere Regenerationsfähigkeit: 
Die mittlere Kronenverlichtung der Bäume „bis 60 
Jahre“ verringert sich wie bereits im letzten Jahr 
deutlich stärker und liegt nun bei 28,7 %, während 
die Kronenverlichtung der Altersgruppe „über 60 
Jahre“ mit derzeit 48,3 % im Vergleich zu den beiden 
Vorjahren nur gering zurückgegangen ist. 
Regionale Schwerpunkte mit erhöhten Waldschäden 
lassen sich vor allem im südlichen Westwald lokal i-
sieren (Abb. 10). Hier überwiegt der Anteil an Stic h-
probenpunkten mit einer mittleren Kronenverlic h-
tung über 40 % deutlich. An einigen Standorten ist 
der Schädigungsgrad der Bäume so stark fortg e-
schritten, dass vor allem stark geschädigte oder b e-
reits abgestorbene Bäume in der Baumschicht zu 
finden sind. Im nördlichen Westwald sowie im g e-
samten Ostwald ist der Zustand der Wälder hing e-
gen besser. Hier stellen Stichprobenpunkte mit h ö-
heren Kronenschäden eine Ausnahme dar und die 
Mehrheit weist eine Kronenverlichtung von bis zu 
40 % auf. Im Ostwald sind erhöhte Nadel-/Blatt-
verluste vor allem im nördlichen Teil zu beobachten, 
während die Schäden im südlichen Abschnitt etwas 
geringer ausfallen. 
Abb. 8: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung aller Bäume im Stadtwald sowie der Altersgruppen „bis 60 Jahre“ und 
„über 60 Jahre“.  
Abb. 9: Junge, vitale Buchenkrone.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
11 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Abb. 10: Mittlere  Kronenverlichtung der Stichprobenpunkte alle Altersstufen in Prozent (Kartenhintergrund: OpenStreet-
Map).

12 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Die räumliche Verteilung der mittleren Nadel-/Blatt-
verluste zeigt signifikante Unterschiede zwischen 
den beiden Altersgruppen bis 60 Jahren und über 60 
Jahren (Abb. 11). Bei den jüngeren Bäumen dominie-
ren Stichprobenpunkte mit geringeren Kronensch ä-
den, während bei den älteren Bäumen ein höherer 
Anteil an Punkten mit stärker ausgeprägten Schäden 
festgestellt wird. Für beide Altersgruppen lässt sich 
ein klarer Schadensschwerpunkt im Westwald identi-
fizieren. 
Vergilbung 
Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen, 
dass eine klassische Vergilbung der Baumkronen der-
derzeit keine Rolle für den Vitalitätszustand der 
Bäume im Stadtwald Darmstadt spielt. Lediglich ei n-
zelne Bäume weisen dieses Jahr eine typische Gel b-
verfärbung der Nadeln oder Blätter auf, die auf e i-
nen akuten Nährstoffmangel zurückzuführen ist.  
Dagegen ist dieses Jahr ein deutlicher Anstieg von 
sonstigen Verfärbungen zu beobachten. Hierunter 
fallen in erster Linie bräunliche oder rötliche Verfä r-
bungen der Blattorgane, die häufig durch pilzliche 
Erreger ausgelöst werden. Gerade in dem feuchten 
Jahr 2024 ist vor allem an der Kiefer ein deutlicher 
Anstieg des Diplodia-Triebsterbens zu beobachten, 
das vor allem an bereits vorgeschädigten Kiefern 
auftritt und zu einer Verbraunung der Triebe führen 
kann. 
Schadstufen 
Im Stadtwald Darmstadt sind derzeit 13 % der Bä u-
me als ungeschädigt (Schadstufe 0) eingestuft, was 
eine Steigerung um einen Prozentpunkt im Vergleich 
zum Vorjahr darstellt (Abb. 12). Der Anteil der 
schwach geschädigten Bäume (Schadstufe 1) hat d a-
gegen deutlich stärker zugenommen und steigt um 
fünf Prozentpunkte auf 28 %. Im Gegensatz dazu 
verringert sich der Anteil der mittelstark geschädi g-
ten Bäume (Schadstufe 2) um fünf Prozentpunkte 
auf aktuell 38 %. Der Anteil der stark geschädigten 
Bäume (Schadstufe 3) sinkt um einen Prozentpunkt, 
bleibt jedoch mit 14 % nach wie vor auf einem h o-
hen Niveau. Der Anteil der abgestorbenen Bäume 
(Schadstufe 4) ist im Vergleich zu den letzten beiden 
Jahren unverändert bei 7 %. 
Bäume bis 60 Jahre 
 Bäume über 60 Jahre 
Abb. 11: Mittlere Kronenverlichtung je Stichprobenpunkt getrennt nach jüngeren und älteren Bäumen. Je Stichprobenpunkt 
mindestens vier Bäume der Altersstufe bis 60 Jahre bzw. über 60 Jahre (Kartenhintergrund: OpenStreetMap).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
13 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Zur besseren Übersicht werden die Bäume der 
Schadstufen 2 bis 4 unter dem Begriff „deutlich  
geschädigte Bäume“ zusammengefasst. Derzeit sind 
demnach 59 % der Bäume im Stadtwald als deut lich 
geschädigt eingestuft, was einen Rückgang von sechs 
Prozentpunkten im Vergleich zur letztjährigen Wal d-
zustandserhebung darstellt. 
Seit dem Jahr 2020 wurde der bisher höchste Sch ä-
digungsgrad der Waldzustandserhebung im Jahr 
2022 festgestellt. Seither ist eine leichte Erholung zu 
erkennen, die sich vor allem in einem Anst ieg der 
weniger stark geschädigten Bäume bemerkbar 
macht. Dagegen bleibt der Anteil der stärker g e-
schädigten und abgestorbenen Bäume über die Zei t-
reihe weitgehend stabil, was neben der weiterhin 
hohen Mortalität auch durch den bewussten Ve r-
zicht an forstli cher Holznutzung im Stadtwald b e-
gründet ist. 
Stehend tote Bäume und Mortalitätsrate 
 
Der Anteil der stehenden toten Bäume im Stadtwald 
Darmstadt liegt mit 6,7  % nach wie vor auf einem 
sehr hohen Niveau ( Abb. 13). Besonders auffällig ist 
das Vorherrschen a bgestorbener Kiefern und B u-
chen, die das Waldbild oftmals prägen. Im Westwald 
ist der Anteil an  stehenden toten Bäumen mit 9,0  % 
besonders ausgeprägt, während im Ostwald der A n-
teil mit 3,8 % deutlich geringer ausfällt. 
Im Westwald ist nach dem starken Anst ieg im Jahr 
2021 ein  leichter Rückgang stehend abgestorbener 
Bäume zu verzeichnen. Dies bedeutet, dass jährlich 
wieder mehr tote Bäume aus der Stichprobe herau s-
0
5
10
15
2020 2021 2022 2023 2024
Stehend  tote  Bäume in %
Gesamt West Ost
Abb. 13: Zeitliche Entwicklung des stehenden Totholzes 
von 2020 bis  2024 im Vergleich zwischen gesamtem 
Stadtwald, Westwald und Ostwald. 
Abb. 12: Entwicklung der Schadstufenverteilung der Jahre 2020 bis 2024 im Stadtwald Darmstadt.

14 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
fallen (z.B. durch Sturmwurf oder Zusammenbruch) 
als neu absterben. Allerdings ist der Rückgang in den 
beiden letzten Jahren auch im Westwald sehr gering. 
Dagegen bleibt im Ostwald der Anteil an stehend t o-
ten Bäumen in den letzten Jahren weitgehend stabil.  
Die Mortalitätsrate beschreibt den Prozentsatz der 
Bäume, die seit der letzten Erhebung abgestorben 
sind. Im Gegensatz zum gesamten Totholz umfasst 
sie ausschließlich die neu abgestorbenen Bäume. Für 
den gesamten Stadtwald beträgt die Mortalitätsrate 
im Jahr 2024 insgesamt 2,2 %, was einen Rückgang 
von 0,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr 
darstellt ( Abb. 15). Im Westwald bleibt die Mortal i-
tätsrate mit 3,4 % weiterhin hoch, zeigt jedoch auch 
hier einen leichten Rückgang. Im Ostwald sinkt di e 
Rate auf einen vergleichsweise niedrigen Wert von 
0,8 %. 
Abb. 15: Mortalitätsrate im  Jahr 202 4 im Vergleich zw i-
schen gesamtem Stadtwald, Westwald und Ostwald. 
2,2
3,4
0,8
0
1
2
3
4
Gesamt West Ost
Anteil der Bäume in %
Abb. 14: Stehend abgestorbene Kiefern.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
15 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Einordnung der Ergebnisse 
 
Die Waldzustandserhebung im Stadtwald Darmstadt 
zeigt einen deutlich höheren Schädigungsgrad als die 
landesweite Erhebung des hessischen Waldbestands 
(Tab. 4). Während der Nadel -/Blattverlust im Hess i-
schen Waldzustandsbericht 2024 landesweit im 
Durchschnitt bei 28  % liegt, beträgt dieser im Stad t-
wald Darmstadt 39,2  %. Auch der Ante il stärkerer 
Kronenschäden sowie die Mortalitätsrate sind im 
Stadtwald Darmstadt deutlich ausgeprägter. Im Ve r-
gleich zur Sondererhe bung der Rhein -Main-Ebene 
gleichen sich die Kennzahlen des Waldzustands e t-
was an, sodass nur geringere Unterschiede zum 
Schädigungsgrad im Darmstädter Stadtwald best e-
hen. Im Westwald sind die Baumschäden jedoch so 
gravierend, dass alle Kennzahlen des Waldzustands 
die Werte der Rhein-Main-Ebene übertreffen. 
Fruktifikation 
 
In diesem Jahr ist für die meisten Baumarten wieder 
eine stärkere Fruktifikation zu beobachten. Vor a l-
lem die sonstigen Nadelbäume und die Eichen ha t-
ten dieses Jahr einen starken Fruchtbehang 
(Abb. 17). Währe nd knapp 80  % der sonstigen N a-
delbäume Zapfen aufwiesen, wurden bei über 50  % 
aller aufgenommenen Eichen Fruchtbehang festg e-
stellt, bei vielen sogar in starker Intensität  (Abb. 16). 
Dabei wird die Fruktifikationsintensität der Eiche 
während dem Zeitraum der Waldzustandserhebung 
aufgrund der noch nicht vollends ausgereiften Früch-
te oftmals unterschätzt. Eine hohe Fruktifikation 
wurde auch bei den sonstigen Laubaumarten und 
den Buchen beobachtet. Dagegen fruktifizierte die 
Kiefer in diesem Jahr weit weniger.  
Eine ausgeprägte Fruktifikation stellt für die Bäume 
eine erhebliche physiologische Belastung dar, da 
große Mengen an Nährstoffen und Energie in die 
Fruchtausbildung investiert werden müssen. Beso n-
ders für Baumarten mit hohem Fruchtgew icht, wie 
Eiche und Buche, ist dies eine Herausforderung.  In 
Tab. 4: Kennzahlen der Waldzustandserhebung im Vergleich. Mittlerer Nadel -/Blattverlust(NBV), Anteil stärkerer 
Schäden und Mortalitätsrate im) Stadtwald Darmstadt (Gesamt, West - und Ostwald) gegenüber Hessen (Gesamt 
und Rhein-Main-Ebene)(NW-FVA 2024a, NWFVA 2024b). 
Gesamt Westwald Ostwald Rhein-Main-
Ebene
Hessen 
gesamt
mNBV 39.2% 43.9% 33.5% 43% 28%
mNBV bis 60 Jahre 28.7% 31.5% 25.1% 29% 16%
mNBV über 60 Jahre 48.3% 55.0% 40.5% 45% 32%
stärkere Schäden 21% 28% 10% 25% 9%
Mortalitätsrate 2.2% 3.4% 0.8% 3.2% 1.0%
HessenStadtwald Darmstadt
0
20
40
60
80
100
Buche Kiefer Eiche sNb sLb
gering mittel stark
Abb. 16: Fruktifizierende Eiche.

16 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Jahren mit besonders starker Fruktifikation (Mas t-
jahre) kommt es daher häufig zu einer Verringerung 
des vegetativen Wachstums, was sich oft direkt im 
Kronenzustand zeigt. So werden zum Beispiel w eni-
ger und kleinere Blätter gebildet und/oder die Se i-
tenverzweigung fällt geringer aus.  
Buche 
Der Kronenzustand der Buche hat sich gegenüber 
dem Vorjahr leicht um 1,7 Prozentpunkte verbessert 
(Abb. 20). Mit einer mittleren Kronenverlichtung von 
49,6 % ist sie aber weiterhin die Baumart mit dem 
höchsten Schädigungsgrad. Dies wird auch in dem 
sehr hohen Anteil an deutlich geschädigten Buchen 
ersichtlich, bei dem insbesondere viele Buchen als 
stark geschädigt eingestuft werden (Abb. 21). 
Der Vitalitätszustand der Buche wurde in den letzten 
Jahren massiv durch die ablaufende Klimaveränd e-
rung beeinflusst. Langanhaltende sommerliche Dü r-
rephasen und extreme Hitze führten bei vielen B u-
chen im Stadtwald Darmstadt zu einer außerg e-
wöhnlichen Belastung. Während die Oberkrone of t-
mals abtrocknet, bleiben im unteren Stammbereich 
der Buchen häufig noch Äste mit grünen Blättern 
vorhanden, so dass die Bäume noch lange Zeit stark 
geschädigt im Bestand verbleiben (Abb. 18)  
Zwar sorgten zahlreiche Niederschläge in diesem 
Jahr für gute Wuchsbedingungen der Bäume, jedoch 
sind die Schäden in den Buchenkronen weiterhin 
noch vorhanden und sichtbar. Zudem führte ein 
stärkerer Befall des Buchenspringrüsslers zu einem 
Blattfraß an der Buche, der sich negativ auf die Kr o-
nenverlichtung auswirkte. Gleichzeitig sorgte eine 
erhöhte Fruktifikation in diesem Jahr zu lichteren 
Baumkronen der betroffenen Buchen.  
Kiefer 
Nachdem sich der Nadelverlust der Kiefern im let z-
ten Jahr durch den Wegfall zahlreicher abgestorb e-
ner Bäume im Durchschnitt deutlich verbessert hat, 
zeigt sich in diesem Jahr nur eine leichte Verring e-
rung des Verlustprozents. Im Vergleich zum Vorjahr 
sinkt der mittlere Nadelverlust der Kiefern um 1,0 
Prozentpunkte auf derzeit 40,9 % ( Abb. 20). Insg e-
samt gelten über 60 % aller Kiefern im Stadtwald 
Darmstadt als deutlich geschädigt, wobei allein 18 % 
stehend abgestorben sind – so viele wie bei keiner 
anderen Baumart (Abb. 21).  
Abb. 17: Anteil der mittelstark und stark fruktifizierenden 
Bäume nach Baumart bzw. Baumartengruppe.  
0
20
40
60
80
100
Buche Kiefer Eiche sNb sLb
gering mittel stark
Abb. 18: Stark geschädigte Buchen mit abgetrockneter 
Oberkrone.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
17 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Im Stadtwald Darmstadt ist die Kiefer insbesondere 
im Westwald auf den sandigen Standorten weit ve r-
breitet. Dort sieht sie sich jedoch seit mehreren Ja h-
ren verstärkten Belastungen durch die klimatischen 
Bedingungen ausgesetzt. Besonders in heißen und 
trockenen Sommern leidet die  Kiefer unter Wasse r-
mangel, was ihre Abwehrkräfte gegen Krankheiten 
und Schädlinge schwächt. Zudem trägt der hohe B e-
fall mit Kiefernmistel an diesen Standorten zur we i-
teren Schwächung der Bäume bei, da sie den Kiefern 
Wasser und Nährstoffe entzieht. An ins gesamt 40 % 
aller Kiefern der Waldzustandserhebung wurde Mi s-
telbefall festgestellt.  
Geschwächte Kiefern sind häufig anfällig gegenüber 
Krankheiten wie dem Diplodia-Triebsterben, welches 
dieses Jahr verstärkt an Kiefern im Stadtwald festg e-
stellt wurde (Abb. 19). Der pilzliche Erreger Diplodia 
pini infiziert die Triebspitzen und jungen Zweige der 
Bäume, was zu einer Verfärbung und dem Absterben 
der betroffenen Pflanzenteile führt. Charakteristisc h 
für diese Krankheit sind braune bis schwarze Nadeln 
an den infizie rten Trieben, die oft in Büscheln z u-
sammenfallen. Bei einer stärkeren Schädigung kann 
die Krankheit zum Absterben der Kiefern führen.  
Eiche 
 
Der Kronenzustand der Eichen hat sich dieses Jahr 
deutlich erholt. Der mittlere Blattverlust verringert 
sich gegen über dem Vorjahr um 3,0 Prozentpunkte 
auf 33,0 % (Abb. 20). Der Anteil der deutlich gesch ä-
digten Eichen liegt bei 57  %, wobei überwiegend 
mittelstark geschädigte Eichen vorkommen und der 
Anteil an stark geschädigten bzw. abgestorbenen 
Bäumen im Vergleich z u allen anderen Baumarten 
sehr gering ist (Abb. 21).  
Neben einer guten Wasserversorgung der Wälder 
profitierten die Eichen in diesem Jahr vor allem von 
einem geringen Fraß durch Schmetterlingsraupen. 
Lediglich bei sechs Prozent aller Eichen wurde Blat t-
fraß durch die sogenannte Eichenfraßgesellschaft 
Abb. 21: Anteil deutlich geschädigter Bäume im Stadtwald 
Darmstadt (orange: mittelstark geschädigt, rot: stark g e-
schädigt, grau: abgestorben). 
Abb. 20: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung  
nach Baumarten bzw. Baumartengruppen. 
Abb. 19: Verbraunte Triebspitze einer Kiefer verursacht 
durch Diplodia-Triebsterben.

18 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
festgestellt. Außerdem war der Befall durch Eiche n-
mehltau in diesem Jahr deutlich geringer, was ebe n-
falls zur Verbesserung der Vitalität der Eichen be i-
trug. Trotz einer außergewöhnlich starken Fruktifika-
tion konnte sich der Kronenzustand der Eichen somit 
insgesamt erholen. 
Sonstige Laubbäume 
Die Gruppe der sonstigen Laubbäume setzt sich aus 
vielen verschiedenen Baumarten zusammen. Die 
häufigste Baumart ist mittlerweile die Spätblühende 
Traubenkirsche gefolgt von Bergahorn und Roteiche. 
Dahinter folgen mit kleineren Anteilen Hainbuche, 
Linde, Schwarzerle und Birke sowie zahlreiche weite-
re Baumarten (Abb. 22).  
Der Kronenzustand dieser Baumartengruppe hat sich 
dieses Jahr insgesamt verbessert. Der mittlere Blat t-
verlust verringerte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 
31,0 % ( Abb. 20). Knapp über 40 % der sonstigen 
Laubbäume gelten als deutlich geschädigt, wobei der 
Anteil an stark geschädigten Bäumen vergleichswe i-
se hoch ist (Abb. 21).  
Höhere Kronenverlichtungen wurden dieses Jahr vor 
allem an Bergahorn und Linde festgestellt, die in die-
sem Jahr eine starke Fruktifikation aufwiesen. Z u-
dem ist der Vitalitätszustand der Hainbuche weiter 
angespannt. Dagegen zeigt sich der Kronenzustand 
der Spätblühenden Traubenkirsche – auch aufgrund 
ihres meist jüngeren Baumalters – häufig als sehr v i-
tal. 
Sonstige Nadelbäume 
Im Gegensatz zu den sonstigen Laubbaumarten sind 
in der Gruppe der sonstigen Nadelbaumarten nur 
wenigen Baumarten vertreten. Die Lärche ist dabei 
mit Abstand die häufigste Baumart, gefolgt von 
Douglasie und Fichte sowie wenigen Weymouths- 
bzw. Schwarzkiefern (Abb. 22).  
Insgesamt hat sich der Kronenzustand der sonstigen 
Nadelbäume in diesem Jahr verbessert. Die mittlere 
Abb. 22: Birke (links) und Douglasie (rechts).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
19 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Kronenverlichtung verringert sich um 2,0 Prozen t-
punkte auf 32,7  % (Abb. 20). Dabei sind knapp die 
Hälfte der Bäume als deutlich geschädigt eingestuft 
(Abb. 21). Auffällig ist der vergleichsweise hohe A n-
teil an abgestorbenen Bäumen, die im Wesentlichen 
von geschädigten Fichten nach Borkenkäferbefall r e-
sultieren.  
 
Westwald 
Die Waldschäden im Westwald sind nach wie vor 
äußerst hoch. Das Waldbild wird seit Jahren von 
einer hohen Absterberate, starken Kronenschäden 
und stark aufgerissenen Beständen geprägt.  In 
diesem Jahr beträgt die durchschnittliche Kronen -
verlichtung der Bäume im Westwald 43,9  %, was im 
Vergleich zur Erhebung des Vorjahres einen Rück -
gang von 2,1 Prozentpunkten bedeutet ( Abb. 24). 
Während sich der Kronenzustand der jüngeren 
Bäume in diesem Jahr deutlich verbessert hat, bleibt 
der Zustand der älteren Bäume dagegen auf einem 
konstant hohen Schadensniveau.  
Der Anteil der ungeschädigten Bäume ist im 
Westwald in diesem Jahr auf 14  % und der der 
schwach geschädigten auf 24  % angestiegen 
(Abb. 25). Dagegen geht der Anteil der mittelstark 
geschädigten Bäume auf 34  % zurück. Ebensfalls 
verringert hat sich der Anteil der stark geschädigten 
(19 %) und der stehend abgestorbenen Bäume (9 %).  
Der Schädigungsgrad der Buche ist mit 65,1  % mitt-
lerer Kronenverlichtung im Westwald besonders 
hoch ( Abb. 26). Auf den trocken -heißen Standorten 
der Rheinebene reagiert die Buche seit Jahren mit 
deutlichen Vitalitätsverlusten, die sich in einem 
schlechten Kronenzustand mit vielen Trockenästen 
in der Oberkrone äußert. Über 90  % aller Buchen 
sind als deutlich geschädigt eingestuft, wobei der 
Anteil an stark geschädigten Bäumen dabei außero r-
dentlich hoch ist (Abb. 27). Der mittlere Nadelverlust 
der Kiefer ble ibt mit 41,5  % dieses Jahr nahezu u n-
verändert. Knapp 60 % aller Kiefern sind deutlich ge-
schädigt. Im Gegensatz zur Buche stirbt die Kiefer bei 
hoher Belastung häufig innerhalb kurzer Zeit ab, so 
dass der Anteil an abgestorbenen Kiefer besonders 
hoch ist. D ie mittlere Kronenverlichtung der Eiche 
(37,1 %) und der sonstigen Laubbäume (31,1  %) ver-
ringert sich dieses Jahr besonders stark. Während 
bei den Eichen über 60  % als deutlich geschädigt 
eingestuft werden, liegt der Anteil bei den sonstigen 
Laubbäumen bei knapp 40 %.  
Abb. 23: Die aufgelichteten Wälder des Westwaldes 
werden häufig durch invasive Arten wie hier dem Gö t-
terbaum besiedelt.

20 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Abb. 28: Drohnenaufnahme stark geschädigter und teilweise abgestorbener Buchen im Westwald. 
Abb. 27: Anteil deutlich geschädigter Bäume – Westwald 
(orange: mittelstark geschädigt, rot: stark geschädigt, 
grau: abgestorben). 
Abb. 25: Verteilung der Schadstufen – Westwald (Werte in 
der Klammer geben die Veränderung zum Vorjahr an). 
Abb. 24: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung  nach 
Altersgruppen – Westwald. 
Abb. 26: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung  der 
Hauptbaumarten bzw. Baumartengruppen – Westwald.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
21 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Ostwald 
Im Gegensatz zum Westwald ist die Belastung der 
Bäume im Osten des Darmstädter Stadtwaldes 
aufgrund der günstigeren Standortbedingungen 
deutlich geringer, obwohl auch hier in den letzten 
Jahren klimabedingte Waldschäden festgestellt 
wurden. Nachdem sich der Kronenzustand der 
Bäume im Ostwald im letzten Jahr noch 
verschlechtert hat, ist dieses Jahr eine Verbesserung 
festzustellen. Der mittlere Nadel -/Blattverlust 
verringert sich um 1,9 Prozentpunkte auf 33,5  % 
(Abb. 29), bleibt aber weitherin über den Werten der 
Jahre 2020 und 2021.  
Im Ostwald ist der Anteil der ungesc hädigten Bäume 
mit 13  % und der Anteil der schwach geschädigten 
Bäume mit 32  % vergleichsweise groß ( Abb. 30). 
Beide Schadstufen können dieses Jahr eine Zunahme 
verzeichnen. Dagegen nehmen die mittelstark 
geschädigten Bäume auf 45  % und die stark 
geschädigten Bäume auf 6  % ab. Der Anteil der 
abgestorbenen Bäume bleibt im Ostwald mit 4  % 
gegenüber dem Vorjahr konstant.  
Der mittlere Blattverlust der Buchen verringert sich 
dieses Jahr leicht auf 36,5  % (Abb. 31). Insgesamt 
gelten 60 % der Buchen im Ostwald als deutlich g e-
schädigt. Der Anteil an stark geschädigten Buchen ist 
dabei mit 11  % vergleichsweise hoch  (Abb. 32). Im 
Gegensatz dazu sind bei der Eiche nahezu keine 
Bäume dieser Schadstufe zu finden, dennoch sind 
über 50 % der Eichen deutlich geschädigt. Der mit t-
lere Blattverlust der Eichen verringert sich dieses 
Jahr leicht auf 30,5  %. Ebenfalls leicht verringert hat 
sich die mittlere Kronenverlichtung der sonstigen 
Nadelbäume (35,0 %) und der sonstigen Laubbäume 
(31,0). Der Anteil d eutlich geschädigter Bäume liegt 
dabei leicht über bzw. unter 50  %, wobei bei den 
Nadelbäumen der Anteil der abgestorbenen Bäume 
und bei den Laubbäumen der Anteil der stark g e-
schädigten Bäume erhöht ist.  
Abb. 30: Verteilung der Schadstufen – Ostwald (Werte in der 
Klammer geben die Veränderung zum Vorjahr an). 
Abb. 32: Anteil deutlich geschädigter Bäume – Ostwald 
(orange: mittelstark geschädigt, rot: stark geschädigt, grau: 
abgestorben). 
Abb. 29: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung  nach 
Altersgruppen – Ostwald. 
Abb. 31: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung  der 
Hauptbaumarten bzw. Baumartengruppen – Ostwald.

22 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
3 Witterung 
Die Witterung spielt eine zentrale Rolle für die 
Waldvitalität, da sie die Wachstumsbedingungen der 
Bäume maßgeblich beeinflusst. Anhaltende Hitz e-
wellen und Trockenstress beeinträchtigen die Wa s-
seraufnahme der Bäume, was deren physiologische 
Funktionen einschränkt und die Widerstandsfähi g-
keit gegenüber Umweltstressoren verringert. Aber 
auch extreme Niederschläge und Überschwemmu n-
gen stellen eine Bedrohung für die Stabilität der 
Wälder dar, da sie Erosion des Waldbodens begün s-
tigen und die Standfestigkeit der Bäume gefährden. 
Darüber hinaus führt eine zunehmende Häufigkeit 
von Spätfrösten in Verbindung mit einem früheren 
Vegetationsbeginn zu Schäden an den frisch ausg e-
triebenen Knospen. Häufigere Trockenphasen und 
Hitzewellen erhöhen außerdem das Risiko von 
Waldbränden. Diese klimatischen Belastungen fü h-
ren zu einer wachsenden Anfälligkeit der Wälder, 
was zu einer Veränderung der Artenzusammense t-
zung führt und langfristig die ökologischen Funkti o-
nen der Waldökosysteme gefährdet. 
Zur Interpretation der Witterung für die Region 
Darmstadt werden die jeweiligen Monatswerte der 
Lufttemperatur und des Niederschlags der Wette r-
station „Darmstadt Rosenhöhe“ herangezogen und 
Abb. 33: Temperatur - und Niederschlagsverteilung der Station Darmstadt (Quelle: DWD 202 4) im Vergleich 
zum Mittel der Jahre 2004 bis 2024. Temperatur in Grad Celsius, Niederschlag in mm. 
0
5
10
15
20
25
0
5
10
15
20
25
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt
Monatsmitteltemperatur Mittel 2004-2024
20242023
0
40
80
120
160
200
0
40
80
120
160
200
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt
Niederschlagssumme Mittel 2004-2024
20242023

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
23 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
mit dem langjährig en Mittelwert von 2004 bis 2024 
dieser Station verglichen (Abb. 33).  
Das Jahr 2023 
 
Wie bereits das Jahr 2022 war auch das Jahr 2023 
mit durchschnittlich 10,7 °C wiederholt das wärmste 
Jahr seit Beginn  der Wetteraufzeichnungen 1881 in 
Hessen (DWD 2024). Schon zu Beginn des Jahres 
herrschten sehr milde Wintertemperaturen vor, die 
sich auch weitgehend im Frühjahr fortsetzten. Dabei 
war der März 2023 ausgesprochen nass. Von Mitte 
Mai bis etwa Mitte Juli se tzte sich dann eine sehr 
trockene und meist warme Witterung durch. Ein b e-
ginnender Trockenstress der Waldbäume wurde ab 
der zweiten Julihälfte mit dem Einsetzen starker 
Niederschläge abrupt beendet. Im August wurde an 
der Wetterstation Darmstadt weit über das Doppel-
te der üblichen Regenmenge gemessen. Nachdem es 
im September wieder deutlich trockener wurde, w a-
ren die Monate Oktober bis Dezember 2023 wieder 
deutlich zu nass und zu mild.  
Das Jahr 2024 
 
Auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 setzte 
sich d ie nasse und überwiegend sehr milde Witt e-
rung weiter fort. Der Februar war dabei mit einer 
Monatsmitteltemperatur von 7,7  °C an der Wette r-
station Darmstadt besonders mild und mit knapp 
100 mm Niederschlag auch besonders nass. Insg e-
samt war es der fünfte Mo nat hintereinander mit 
überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, wo -
durch sich die Bodenwasserspeicher gut befüllen 
konnten. Nachdem der März etwas zu trocken au s-
fiel, stiegen die Niederschläge im weiteren Frühjahr 
bei meist warmen Temperaturen wieder an . Ein Käl-
teeinbruch Ende April führte bei weitfortgeschritt e-
ner Vegetationsentwicklung aufgrund der hohen 
Lufttemperaturen der Vormonate örtlich zu Spä t-
frostschäden an frisch ausgetriebenen Bäumen  
(Abb. 34). Während der Mai mit viel Regen zu mild 
ausfiel, blieben im Juni die Temperatur sowie der 
Niederschlag in Darmstadt leicht unter dem langjä h-
rigen Mittel. Starkregenereignisse führten im Juli 
und August wieder zu mehr Niederschlag, wobei im 
August sehr hohe Temperaturen vorherrschten. 
Deutlich zu nass und überdurchschnittlich warm war 
es schließlich auch im September und Oktober 2024.  
Witterungstrend 
 
Die Witterungsdaten der Wetterstation „Darmstadt 
Rosenhöhe“ zeigen für die Vegetationsperiode von 
April bis September im Zeitraum 2005 bis 2024 einen 
langfristigen Anstieg der Temperaturen sowie einen 
Rückgang der Niederschläge (Abb. 35). Die Tempera-
turentwicklung weist im betrachteten Zeitraum e i-
nen Anstieg von etwa einem Grad Celsius auf. B e-
sonders hohe Temperaturen traten in den Vegetat i-
onszeiten der Jahre  2018 und 2022 auf, während in 
den Jahren 2010 und 2021 deutlich kühlere Temp e-
raturen gemessen wurden. Die Temperaturen wä h-
rend der Vegetationszeit 2024 liegen in etwa auf der 
Trendlinie der Mittelwerte und gehören mit den Jah-
ren 2018, 2022 und 2023 zu den  vier höchsten Wer-
ten der Zeitreihe seit 2005.  
Abb. 34: Spätfrostschaden an einer jungen Buche.

24 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Bei den Niederschlägen zeigt sich im gleichen Zei t-
raum ein gegensätzlicher Trend: Die Niederschlag s-
mengen in der Vegetationszeit sind von 2005 bis 
2024 um ca. 100 mm gesunken. Das Jahr 2010 ve r-
zeichnete die höchsten Niederschläge, während die 
geringsten Niederschläge in den Jahren 2015 und 
2018 gemessen wurden. Das Jahr 2024 war auße r-
gewöhnlich nass. Die Niederschläge der diesjährigen 
Vegetationszeit gehören mit den Jahren 2006, 2007 
und 2010 zu den vier höchsten Werten der Zeitreihe 
seit 2005.  
Abb. 35: Verlauf der mittleren Temperatur und der Niede r-
schlagssumme der Wetterstation Darmstadt in der Veget a-
tionszeit (April bis September) in den Jahren 2005 bis 202 4. 
Die gestrichelte Linie stellt jewe ils den linearen Trend dar 
(Quelle: DWD 2024).  
15
16
17
18
19
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
mittlere Temperatur (°C)
100
200
300
400
500
600
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
Niederschlagssumme (mm)

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
25 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
4 Bestandes- und Verbisserhebung 
An den Aufnahmepunkten der Waldzustandserh e-
bung wird neben der Vitalitätsansprache der Bäume 
auch eine Erhebung der Bestandes - bzw. Verjü n-
gungssituation durchgeführt sowie der Wildverbiss 
jünger Waldbäume erhoben.  
Ausgehend von den Mittelpunkten der Waldz u-
standserhebung werden hierfür konzentrische Pr o-
bekreise angelegt. Die Bestandeserhebung erfolgt in 
einem Radius von zehn Metern. Dabei werden für 
jede Baumart der Überschirmungsgrad in Bezug auf 
den Hauptbestand, den Zwischenbestand und der  
Verjüngung (größer als 60  cm) ermittelt. Zudem 
werden für jede Bestande sstufe die Baumhöhe s o-
wie eine durchschnittliche Durchmesserklasse b e-
stimmt.  
Für die Erhebung des Wildverbiss wird an den Pun k-
ten der Waldzustandserhebung ein Radius von zwei 
Metern angelegt. Betrachtet werden alle Bäume 
zwischen einer Höhe von 8 bis 20 cm sowie zwischen 
21 bis 100 cm, wobei zwischen Verbiss der Terminal-
knospe und Verbiss im oberen Drittel mit und ohne 
Schädigung des Terminaltriebs unterschieden wird. 
 
Bestandeserhebung 
 
Die Struktur des Waldes hat sich innerhalb der let z-
ten Jahre in vielen Teilen des Stadtwaldes massiv 
verändert. Ehemals geschlossene, schattenspende n-
de, ältere Waldbestände lösen sich infolge der 
Klimabelastung zunehmend auf. Insbesondere im 
klimasensitiven Westwald führt die hohe Absterb e-
rate älterer Bäume zu stark au fgerissenen und lic h-
ten Waldbeständen, wodurch eine höhere Belastung 
des Restbestandes durch starke Sonneneinstrahlung 
und höhere Temperaturschwankungen entsteht.  
Im Westwald besteht der Hauptbestand vielerorts 
aus älteren Kiefern und Buchen, die häufig u nter 
Klimastress leiden und teilweise absterben. In ein i-
gen Waldbeständen ist darunter eine Zwische n-
schicht (Nebenbestand) von halbhohen, schattent o-
leranten Baumarten wie Buche oder Hainbuche s o-
wie zunehmend der Spätblühenden Traubenkirsche 
etabliert. Jedoch ist durch eine hohe Mortalität von 
Kiefern und Buchen mittlerweile an vielen Stichpr o-
benpunkten der Überschirmungsgrad dieser beiden 
Bestandesschichten stark abgesenkt. An 39  % aller 
Aufnahmepunkte im Westwald findet sich nur noch 
ein lückiger Bestand v on hohen bzw. höheren Bä u-
men mit einer Überschirmung der Bodenfläche von 
maximal 50  % (Abb. 36). Im Ostwald sind die Wal d-
bestände dagegen wesentlich geschlossener. Hier 
weisen lediglich 17 % aller Aufnahmepunkte eine l ü-
ckige Bestandesüberschirmung auf.  
In Abbildung 37 ist für die lückig überschirmten Au f-
nahmepunkte die Verjüngungssituation im West - 
und Ostwald dargestellt. Auf den meisten Stando r-
ten, die aufgrund ausreichender Lichtverhältnisse 
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
wenig mittel viel sehr viel
Stichprobenpunkte in %
gesicherte Verjüngung
West (N=63)
Ost (N=22)
Abb. 37: Vorkommen von gesicherter Verjüngung 
(>60 cm) an Punkten mit lückigem Überschirmungsgrad 
des Haupt - und Zwischenstandes getrennt nach West - 
und Ostwald.  
Abb. 36: Überschirmungsgrad des Haupt - und Zwische n-
standes unterteilt in licht (bis 50  %) und geschlossen 
(über 50  %) an allen Stichprobenpunkten der Waldz u-
standserhebung getrennt nach West- und Ostwald.  
39
17
61
83
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Westwald Ostwald
Stichprobenpunkte in %
lückig
geschlossen

26 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
potentiell für eine Verjüngung geeignet wären, 
konnte sich bisher keine bzw. nur wenig gesicherte 
Waldverjüngung einstellen. Im Westwald weisen 
über 70 % der lückigen Flächen keine oder nur wenig 
Waldverjüngung auf. Im Ostwald ist der Anteil sogar 
noch höher, wobei allerding insgesamt im Ostwald 
nur wenige Stichprobenpunkte einen geringen Übe r-
schirmungsgrad aufweisen. An vergleichsweisen w e-
nigen Aufnahmepunkten mit lückigen Haupt- bzw. 
Zwischenbestand konnte eine höhere Anzahl an ju n-
gen Bäumen über 60 cm festgestellt werden.  
Die Waldverjüngung im Westwald wird mit großem 
Abstand durch eine zunehmende Ausbreitung der 
Spätblühenden Traubenkirsche bestimmt ( Abb. 38). 
An zwei Drittel der Aufnahmepunkte kommen Jun g-
pflanzen dieser Baumart vor, wenn auch häufig noch 
vereinzelnd (Abb. 39, links). Dagegen sind junge B u-
chen, Bergahörner, Linden und Kiefern an deutlich 
weniger Stichprobenpunkten auffindbar. Im Ostwald 
ist die Buche die häufigste Baumart in der Verjü n-
gung. Dahinter folgen Hainbuche, Bergahorn, Tra u-
benkirsche und Linde ( Abb. 39, rechts). Die im 
Hauptbestand häufig weitverbreitete Eiche, die u n-
ter anderen als wichtige Baumart im Klimawandel 
angesehen wird, kommt dagegen in der betracht e-
ten Baumhöhe zwischen 0,6 und 2,0 Meter weder im 
West- noch im Ostwald an den Stichprobenpunkten 
der Waldzustandserhebung in höherer Anzahl vor.  
Abb. 38: Dichte Verjüngung mit Spätblühender Traube n-
kirsche unter einem lückigen Kiefern-Hauptbestand.  
0
10
20
30
40
50
60
70
TrKir Bu BAh Li Kie
Stichprobenpunkte in %
2021 2022 2023 2024
0
10
20
30
40
50
60
70
Bu BAh HBu TrKir Li
Stichprobenpunkte in %
2021 2022 2023 2024
Abb. 39: Anteil der Stichprobenpunkte mit Verjüngung (>60  cm) der Hauptbaumarten bzw. Baumartengruppen jeweils für 
Westwald (links) und Ostwald (rechts) 
Westwald 
 Ostwald

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
27 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Verbisserhebung 
 
Die Verbisserhebung an den Stichprobenpunkten der 
Waldzustandserhebung zeigt, dass Wildverbiss einen 
bedeutenden Einfluss auf die Waldverjüngung hat. 
An 45  % der Bäume mit einer Höhe von 20 bis 
100 cm wurde Wildverbiss festgestellt ( Abb. 41). An 
den kleineren Bäumen von 8 bis 20  cm ist der Ve r-
biss mit  18 % geringer. Der Verbiss ist im Wesentl i-
chen auf vorhandenes Rehwild und im geringeren 
Umfang auf Feld- bzw. Waldhasen zurückzuführen.  
In den deckungsreichen Wäldern des Westwaldes 
mit viel Busch - und Krautschicht ist der Verbiss am 
höchsten. Hier weisen über die Hälfte der höheren 
Bäume bis 100 cm und ein Fünft el der niedrigeren 
Bäume bis 20 cm Verbissspuren auf. Dagegen ist der 
Wilddruck im Ostwald mit 40 % bei den höheren und 
16 % bei den niedrigeren Bäumen insgesamt etwas 
geringer.  
Die Hainbuche ist die Baumart, die am stärksten von 
Wild verbissen wird. Der Anteil an durch Verbiss g e-
schädigten Hainbuchen ist sowohl bei den Bäu men 
bis 20  cm (57  %) als auch bei denen bis 100  cm 
(96 %) am höchsten (Abb. 42). Auch bei den Baumar-
ten Spätblühende Traubenkirsche, Bergahorn, Buche 
und Eiche wurde ein stärkerer Verbiss festgestellt. 
Auch beim Spitzahorn wurde Wildverbis s registriert, 
allerdings kommt er als Jungpflanze im Stadtwald 
mit nennenswerten Anteilen bisher n ur mit einer 
Höhe von bis zu 20 cm vor. 
  
Abb. 41: Anteil der Bäum e mit Verbiss im Gesamtwald, 
West- bzw. Ostwald getrennt nach den Höhenstufen 8 
bis 20 cm und 21 bis 100 cm.  
18 20
16
45
52
40
0
10
20
30
40
50
Gesamt West Ost
Anteil der Bäume in %
8 bis 20cm 21 bis 100cm
Abb. 42: Anteil der Bäume mit Verbiss für die häufigsten 
vorkommenden Baumarten getrennt nach den Baumhö-
hen 8 bis 20  cm und 21 bis 100  cm. Nur Baumarten mit 
mindestens 50 Jungpflanzen in der Stichprobe.  
 
57
13
20
12 14
6
36
96
35
41
58
24
10
0
20
40
60
80
100
HBu Bu BAh TrKir Ei REi SAh
Anteil der Bäume in %
8 bis 20cm 21 bis 100cm
Abb. 40: Flächig unverbissene Eichenverjüngung.

28 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
In der räumlichen Verteilung zeigt sich in diesem 
Jahr insbesondere in Teilbereichen des südlichen 
Westwaldes eine Häufung von Stichprobenpunkten 
mit höheren Wildverbissschäden ( Abb. 43). Aber 
auch in anderen Bereichen des West- und Ostwaldes 
sind einzelne Plots mit starken Verbissschäden zu 
erkennen. Insgesamt 14 % aller Aufnahmepunkte
gehören dieser Kategorie an. Keine oder nur geringe 
Wildverbissschäden wurden an 23 % der Aufnahm e-
punkte festgestellt. An 44 % der Punkte konnte keine 
Auswertung durchgeführt werden, da dort weniger 
als vier Bäume mit einer Höhe von 8 bis 100 cm auf-
zufinden waren.  
23%
19%
14%
44%
Abb. 43: Verbissschäden aller Bäume von 8 bis 100  cm Oberhöhe je Stichprobenpunkt in den Stufen gering, mittel 
und stark. Keine Angabe: es waren keine bzw. weniger als vier Jungpflanzen am Stichprobenpunkt vorhanden (Ka r-
tenhintergrund: OpenStreetMap).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
29 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
5 Wissenschaftliche Begleitforschung im Stadtwald Darmstadt 
 (von Dr. Katja Wehner, Technische Universität Darmstadt)
Seit dem Jahr 2023 werden von der der TU Dar m-
stadt auf den Stichprobenpunkten der Waldzustan d-
serhebung umfangreiche Begleitstudien durchg e-
führt. Nach dem  Einrichten von spezifischen 
30 x 30 m2 Untersuchungsplots wurden darauf alle 
Bäume markiert und vermessen sowie Messsonden 
für Bodentemperatur und Feuchtigkeit ausgebracht. 
Auf den jeweiligen Flächen wurde das Totholz -
Volumen bestimmt und verschiedene faunistische 
Untersuchungen durchgeführt. Daran anknüpfend 
wurden 2024 weitere Parameter untersucht, um den 
langfristigen Zusammenhang zwischen Waldentwick-
lung und der Insekten - und Bodenfauna weiter zu 
beleuchten. 
Kontrolle und Erweiterung der Basisarbeiten 
Im März 2024 wurden die Untersuchungsflächen z u-
nächst auf ihre Vollständigkeit u nd ihren Zustand 
überprüft und gegebenenfalls ausgebessert. Die D a-
tenlogger wurden mit kleinen Drahtkäfigen gesichert 
und die Eckpfosten zusätzlich mit im Boden eingelas-
senen Markierungen versehen ( Abb. 44). Für eine 
repräsentative Auswahl an Bäumen wurden  die 
Baumhöhen bestimmt und auf allen Untersuchung s-
flächen wurden 20  x 20 m2 große Teilflächen eta b-
liert, auf denen im Sommer eine Vegetationsau f-
nahme des Unterwuchses stattfand. 
Für eine langfristige Beobachtungsstudie des Abbaus 
von Totholz unterschiedli cher Baumarten in Abhä n-
gigkeit von Umweltfaktoren (z.  B. Temperatur, 
Feuchtigkeit, Kronenauflichtung) wurden Bau m-
stämme mit einem Mindestdurchmesser von 20  cm 
und einer Länge von etwa 1 m auf ausgewählten U n-
tersuchungsplots im Westwald (mit den Haup t-
baumarten Buche (3x), Eiche (3x), Kiefer (3x) und 
Spätblühende Traubenkirsche (3x); Abb. 45) verteilt. 
Es handelt sich dabei um frisches Holz von Rotbuche 
(Fagus sylvatica) und Hainbuche ( Carpinus betulus), 
das von den zuständigen Revierleitern zur Verfügung 
gestellt wurde. Die Totholzstücke sind markiert und 
werden in den kommenden Jahren auf ihre Zerse t-
zung und ihre Besiedlung mit Organismen unte r-
sucht. 
Abb. 44: Die schwarzen Punkte zeigen die 70 Untersuchungsflächen für die wissenschaftliche Begleitforschung durch 
die TU Darmstadt im Jahr 2024. Das Bild oben rechts zeigt den gesicherten Datenlogger und unten rechts sieht man 
die zusätzliche Markierung der Eckpunkte (Kartenhintergrund: OpenStreetMap).

30 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Im Mai 2024 konnten vier von der HEAG und Count 
& Care Entega AG zur Verfügung gestellte Wettersta-
tionen im Stadtwald Darmstadt installiert werden. 
Mit Hilfe der Revierförster wurden in allen vier 
Waldbereichen möglichst offene Standorte ausg e-
wählt, damit eine Messung von Sonneneinstrahlung 
und Niederschlag gewährleistet werden kann 
(Abb. 46). Die aktuellen Daten der Wetterstationen 
sind über die „Darmstadt -im-Herzen-App“ einse h-
bar. 
Faunistische Untersuchungen 
Im Jahr 2024 wurden in zahlreiche studentische A b-
schlussarbeiten verschiedene Tiergruppen und we i-
tere Plot-Parameter erhoben: Im Mai und Septe m-
ber wurden auf allen Untersuchungsplots je drei B o-
denproben entnommen und im Labor mittels Hitze 
die Mesofauna – z. B. Raubmilben, Hornmilben, 
Springschwänze – extrahiert. Im Juni wurden K e-
scherfänge auf den Untersuchungsflächen und ve r-
gleichend entlang der angrenzenden Wege durchg e-
führt. Ebenfalls im Juni und nochmal im September 
bis Oktober wurden Zecken auf den Untersuchung s-
flächen gesammelt, indem mit einem weißen 
Baumwolltuch die Bodenvegetation abgestreift wu r-
de. Während im Juni hauptsächlich junge Tiere g e-
funden wurden, waren die Tiere im Herbst eher e r-
wachsen. Alle Tiere werden in Ethanol für eventuelle 
Folgeuntersuchungen, z. B. Krankheitslast mit FSME 
(Frühsommer-Meningoenzephalitis) aufbewahrt. Im 
September/Oktober kamen Fledermaus-Detektoren 
zum Einsatz, die der TU Darmstadt vom NABU Se e-
heim-Jugendheim und NABU Darmstadt für einen 
ersten Testlauf zur Verfügung gestellt wurden.  
Der sechswöchige Wald-Kurs für Masterstudierende 
hat im Juni/Juli weitere Grundparameter der Unte r-
suchungsflächen erhoben und faunistische Studien 
durchgeführt. Für alle Flächen konnte so der pH-
Wert und das Bodenprofil gemessen und der Anteil 
des offenen Kronendaches ermittelt werden. Zum 
ersten Mal wurde die Regenwurm-Dichte auf den 
Untersuchungsflächen mittels einer Austreibung 
durch Elektrostimulation erfasst.  
Abb. 45: Frische Totholzstücke von Rotbuche (rechts) 
und Hainbuche (link s) auf ausgewählten Untersuchung s-
flächen im Westwald. 
Abb. 46: Aufgebaute Wetterstation im nördlichen 
Westwald. Es werden die Parameter Lufttemperatur, 
Luftfeuchtigkeit und Niederschlag dokumentiert.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
31 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Über einen Zeitraum von zwei Wochen wurden 
Dungkäfer mittels Bodenfallen gefangen. Parallel d a-
zu konnten verschiedene Prozesse gemessen  wer-
den: der Dung -Abbau, der Abtransport von Sonne n-
blumenkernen und die Prädation an Knetraupen. Um 
den Dungabbau zu bestimmen, wurde eine definie r-
te Menge an eingefrorenem Kuhdung (Hofgut Obe r-
feld) auf den Flächen  ausgelegt (Abb. 47, links) und 
nach zwei Tage wieder eingesammelt, getrocknet 
und gegengewogen. Die Menge an abgebauten Dung 
kann dadurch berechnet und mit dem Vorkommen 
der Dungk äfer in Verbi ndung g ebracht werden. Für 
den Samenabtransport, der durch Inse kten, Schn e-
cken, kleine Wirbeltiere oder Vögel entstehen kann, 
wurden Kunststoffplatten mit 25 Vertiefungen und 
je einem Sonnenblumenkern ausgelegt ( Abb. 47, 
Mitte) und die Zahl der nach 48 Stunden noch vo r-
handenen Samen dokumentiert.  
Das Ausbringen von Knetraupen dient der Dokumen-
tation von verschiedenen Bissspuren, die durch I n-
sekten, Schnecken, kleine Vögel oder Wirbeltiere 
entstehen können ( Abb. 47, rechts). Auf jedem U n-
tersuchungsplot wurden zehn Knetraupen am Wald-
boden ausgebracht und nach 48  Stunden wieder 
eingesammelt. 
Ergebnisse 2024 
 
Die Klima-Daten der Wald-Wetterstationen von 2024 
zeigen, dass der Darmstädter Westwald seine  Funk-
tion als klimatische Pufferzone für das Stadtgebiet 
schlechter erfüllen kann als der Ostwald. In den M o-
naten Juni bis Oktober liegen sowohl die maximalen 
als auch die mittleren Temperaturen in den beiden 
Bereichen des Westwaldes um einige Grade  über 
denen des Ostwaldes ( Abb. 48, links und rechts 
oben). Zusätzlich zeigen sich im Westwald größere 
Temperaturschwankungen, die zu minimalen Te m-
peraturen führen, die unter denen im Ostwald liegen 
(Abb. 48, rechts unten). Die im Juni/Juli ausgelegten 
Dung-Portionen wurden im Ostwald stärker abg e-
baut als im Westwald. Passend dazu wurden im 
Ostwald mehr Dungkäfer-Individuen gefangen als im 
Westwald (Abb. 49). Besonders häufige Arten waren 
Aphodius sticticus  (2176 Individuen), Anoplotrupes 
stercorosus (Waldmistkäfer, 972 Individuen) und 
Onthophagus coenobita (Mönchs-Kotkäfer, 438 Indi-
viduen). Auch die anderen Prozesse wie der Same n-
abtransport und der Fraß an den Knetraupen waren 
im Ostwald stärker ausgeprägt. Während im Ostwald 
nur auf einer Untersuchungsfläche noch  Samen üb-
rig waren, waren im Westwald in 24 % der Fälle noch 
Abb. 47: Erhebung verschiedener Prozesse wie Dungabbau (links), Samenabtransport (Mitte) und Raupen -Prädation 
(rechts).

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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Abb. 48: Maximale ( links), mittlere ( rechts oben ) 
und minimale Temperaturen ( rechts unten) in den 
vier Regionen des Darmstädter Stadtwaldes von 
Juni bis Oktober. 
Abb. 49: Die beiden linken Diagramme sind sogenannte Violinplots, die die Verteilung der Dichte von Dungkäfern (oben) 
und den Prozentsatz des Dungabbaus (unten) im Westwald und Ostwald zeigen. Im Westwald ist die Dichte der Dungkäfer 
relativ gering und weist eine f lachere Form auf, was auf eine gleichmäßig niedrige Anzahl von Dungkäfern hinweist. Im 
Ostwald hingegen ist die Dichte der Dungkäfer deutlich höher und die Verteilung zeigt eine „gestreckte“ Form nach oben, 
was auf eine größere Variabilität und einige sehr  hohe Werte hinweist. Der Dungabbau im Westwald ist moderat und zeigt 
eine breite Verteilung, die sowohl niedrigere als auch höhere Abbauwerte einschließt. Im Ostwald ist der Dungabbau in s-
gesamt höher, mit einer eher gleichmäßigen Verteilung auf einem hohe n Niveau, was darauf hindeutet, dass der Dung 
dort fast immer zu einem größeren Teil abgebaut wird. Das Streudiagramm (rechts) zeigt, dass ein Zusammenhang zw i-
schen der Dichte der Dungkäfer und dem Dungabbau besteht: Je mehr Dungkäfer vorhanden sind, desto  mehr Dung wird 
abgebaut.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Samen zu finden. Die Anzahl der Bissspuren an den 
ausgebrachten Knetraupen war im Ostwald doppelt 
so hoch wie im Westwald ( Abb. 50). In jeder Region 
war der Anteil der Schnecken -Spuren am höchsten 
(etwa 52 %), gefolgt von kleinen Wirbeltieren (21 %) 
und Vögeln (20 %). Überraschend gering war der An-
teil an Arthropoden-Bissspuren. 
Auf den beprobten Stadtwaldflächen wurden im 
Sommer 2024 insgesamt 565 Regenwurm-Individuen 
aus neun verschiedenen Arten gefunden. Am hä u-
figsten waren Lumbricus rubellus (Roter Waldregen-
wurm) und Dendrobaena octaedra  (Stubbenwurm). 
Auch bei dieser Tie rgruppe waren die Dichten im 
Ostwald größer als im Westwald ( Abb. 51). Die 
stärksten Einflussfaktoren für die Verteilung waren 
der Ton -Gehalt des Bodens und die Boden -
Feuchtigkeit (positive Auswirkung auf die Rege n-
wurm-Dichten) sowie die Boden -Temperatur u nd 
der Sand -Gehalt (negative Auswirkung auf die R e-
genwurm-Dichten). 
Ausblick 
Alle 2024 gesammel ten Tiere, wie z.  B. Dungkäfer, 
Regenwürmer, Hornmilben und alle Tiere aus den 
Kescherfängen, müssen nun auf Artniveau bestimmt 
werden, was für gewöhnlich außerh alb der Fre i-
landsaison erfolgt. Die Dichten und Diversitäten der 
einzelnen Tiergruppen können dann mit verschied e-
nen Parametern statistisch in Zusammenhang g e-
bracht werden. Für die bodenlebenden Hornmilben 
sowie Regenwürmer kommen Parameter wie pH -
Wert, Bo dentyp und Laubstreudicke in Frage, die 
Fluginsekten können durch Temperatur, die Unte r-
wuchsvegetation und die Kronendichte beeinflusst 
werden. 
Im kommenden Jahr werden essenzielle Parameter 
wie Totholzvolumen oder Baumdicken erneut erh o-
ben, faunistische U ntersuchungen wiederholt und 
die ausgebrachten Totholz -Stücke erstmals beprobt. 
Außerdem startet im Februar 2025 auf drei Unters u-
chungsflächen im südlichen Ostwald ein interdiszi p-
linäres Forschungsprojekt der TU Darmstadt für eine 
ganzheitliche Betrachtung  der Waldgesundheit mit 
Aspekten der Fernerkundung (Baumgesundheit), 
Bodenkunde (physikalische und chemische Bode n-
prozesse) und Bodenfauna (Streuzersetzung). 
Abb. 50: Diese Abbildung zeigt einen Violinplot der A n-
zahl an Bissspuren im Westwald und im Ostwald. Die 
Form repräsentiert die Verteilung der B issspuren in be i-
den Waldgebieten. Insgesamt ist die Anzahl der Bisssp u-
ren im Ostwald höher und gleichmäßiger verteilt als im 
Westwald, was auf Unterschiede in der Aktivität von Ti e-
ren, die Bissspuren hinterlassen, zwischen den beiden 
Gebieten hinweisen könnte. 
Abb. 51: Links: Verteilung der Regenwurm -Individuen zwischen West - und Ostwald (als Violinplot dargestellt). Im Os t-
wald wurden mehr Tiere gefunden als im Westwald. Rechts: Übersichtskarte über die Dichte -Verteilung der Regenwü r-
mer im Darmstädter West- und Ostwald; je größer die roten Kreise desto mehr Individuen wurden gefangen.

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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
6 Fazit 
Der Darmstädter Stadtwald gehört zu den 
außergewöhnlich stark geschädigten Waldgebieten 
in Hessen. Seit Jahren führen die Folgen historischer 
Streunutzung der Böden, hohe Konzentrationen von 
Luftschadstoffen, lokale Grundwasserabsenkungen 
sowie vermehrt auftretende Dürre- und 
Hitzeperioden im Zuge des Klimawandels zu einer 
erheblichen Destabilisierung der Wälder. Besonders 
die extrem trockenen Jahre 2018 bis 2020 haben den 
Schädigungsgrad drastisch verschärft. Zusätzlich b e-
lasten biotische Schäden, wie etwa der Maikäfer, 
verschiedene Schmetterlingsraupen oder starker 
Mistelbefall, die Wälder weiter.  
Die Waldzustandserhebung zeigt, dass die guten 
Wuchsbedingungen durch den feuchten Jahres-
verlauf 2024 zu einer leichten Verbesserung des 
Kronenzustands der Bäume geführt haben. Dennoch 
bleibt der Schädigungsgrad im Stadtwald weiterhin 
auf einem hohen Niveau. Insbesondere im Westwald 
belegt die weiterhin sehr hohe Mortalitätsrate von 
3,4 % das fortschreitende Absterben zahlreicher 
Altbäume.  
Nach dem Leitbild der Stadt Darmstadt soll der 
Stadtwald mit all seinen Ökosystemleistugen 
dauerhaft erhalten, verbessert und stabilisiert 
werden. Hierzu wird unter anderen seit dem Jahr 
2020 keine Holznutzung mehr im Stadtwald 
durchgeführt, um so die Stabilität und die Naturnähe 
der Wälder zu fördern. Der höhere Totholzanteil in 
den Wäldern soll sich dabei positiv auf zahlreiche 
Pilz- und Insektenarten sowie holzbrütende Vögel 
und Fledermäuse auswirken. Zudem wird eine 
verbesserte Nährstoff- und Wasserversorgung der 
Böden durch viel tote organische Substanz in den 
Waldbeständen angestrebt.  
Um die Resilienz der Wälder gegenüber 
verschiedener Belastung en dauerhaft zu erhöhen, 
werden stabile und natürliche Waldgesellschaften 
aus baumartenreichen, laubholzgeprägten Misch-
wäldern angestrebt. Als wichtige Baumart im Klima-
wandel kommt hierbei der Eiche eine besondere 
Bedeutung zu. Daher sind die Ergebnisse der 
diesjährigen Waldzustandserhebung besonders 
erfreulich, zeigen sie doch die hohe Regener-
ationsfähigkeit der Eichen, die unter günstigen 
Witterungsbedingungen durch Austrieb zahlreicher 
sekundärer Triebe häufig Schäden wieder 
ausgleichen können. Zudem bietet die diesjährige 
Eichenmast eine hervorragende Chance zur 
Eichenverjüngung.  
Eine natürliche Waldverjüngung ist ein wesentliches 
Merkmal intakter Waldökosysteme. Die Erhebungen 
zur Bestandes- und Verbisssitution zeigen, das in 
weiten Teilen des Stadtwaldes eine natürliche 
Verjüngung durch erhöhte Rehwilddichten 
erschwert wird. Durch den Wildverbiss wird die 
Baumartenvielfalt eingeschränkt und stark 
verbissene Baumarten wie Hainbuche, Eiche oder 
Elsbeere selektiv aussortiert. Zudem wird vor allem 
auf den Standorten des stark aufgelichteten 
Westwald eine natürliche Waldverjüng ung 
heimischer Baumarten oftmals durch eine starke 
Ausbreitung invasiver, nicht-heimischer Arten 
beeinträchtigt. Insbesondere die bereits 
weitverbreitete Spätblühende Traubenkirsche, die 
Kermesbeere oder der Japanische Knöterich treten 
dabei häufig als Konkurrenzflora zu heimischen 
Baumarten auf.  
Die Auswertungen der Begleitstudien der TU 
Darmstadt auf den Aufnahmepunkten der 
Waldzustandserhebung belegen auf vielfältige Weise 
die Unterschiede der Waldökosystemfunktionen 
zwischen West- und Ostwald. Dabei werden neben 
abiotischen Parametern wie Luft- und Boden-
temperatur bzw. Feuchtigkeit zusätzlich umfassende 
faunistische Untersuchungen durchgeführt. Ziel ist 
es dabei, langfristige Beziehungen zwischen der 
Waldentwicklung und der Insekten- sowie Boden-
fauna aufzuzeigen. So sind bereits heute signifikante 
Unterschiede in dem Vorkommen verschiedener 
Insektenarten, wie z. B. verschiedener Dungkäfer- 
und Regenwürmerarten, zwischen West- und 
Ostwald zu erkennen.  
Für eine dauerhafte Erhaltung des Stadtwaldes und 
der Sicherstellung seiner vielfältigen Ökosystem-
leistungen ist ein regelmäßiges Monitoring des

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
Waldzustandes von großer Bedeutung. Die 
verschiedenen Untersuchungen im Stadtwald 
Darmstadt liefern hierzu eine fundierte 
Datengrundlage, um die dynamische Entwicklung 
des Waldes zu erfassen, Strategien zur Steigerung 
der Widerstandsfähigkeit zu entwickeln und diese 
regelmäßig zu evaluieren.

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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
7 Glossar 
Abiotisch: ohne Beteiligung von Lebewesen. 
Biotisch: mit Beteiligung von Lebewesen. 
Brusthöhendurchmesser: Durchmesser eines st e-
henden Baumes in der Brusthöhe von 1,30m. 
Deutlich geschädigte Bäume:  Nach der Definition 
der Waldzustandserhebung gelten alle Bäume mit 
einem Nadel-/Blattverlust größer als 25% als deut-
lich geschädigt (Zusammenfassung der Schadstufe 2 
bis 4).  
Deckungsgrad: Anteil der Bestandesfläche, die durch 
Baumkronen überdeckt ist.  
Disposition: Anfälligkeit/Empfänglichkeit eines Ba u-
mes für bestimmte Krankheiten bzw. Schädlinge. 
Fruktifikation: Fruchtbildung einer Pflanze/eines 
Baumes. 
Invasive Arten: Tier- und Pflanzenarten, die mit ihrer 
Ausbreitung Lebensräume, Arten oder Ökosysteme 
beeinträchtigen und der ökologischen Vielfalt sch a-
den.  
Kraft´sche Klasse:  Einteilung der Bäume in Bau m-
klassen nach ihrer soziologischen Stellung innerhalb 
eines Bestandes nach G. Kraft. Kraft´sche Klassen 1 
bis 5: vorherrschend, herrschend, gering mither r-
schend, beherrscht und ganz unterständig.  
Konfidenzintervall: statistisch berechneter Vertra u-
ens- oder Erwartungsbereich, innerhalb der die Wer-
te mit einer definierten Wahrscheinlichkeit liegen. 
Oft wird der 95%-Vertrauensbereich angegeben.  
Mortalität: Absterberate der Bäume, die in einem 
Jahr (seit der letzten Erhebung) abgestorben sind.  
Nadel-/Blattverlust: eingeschätzter Verlust der B e-
nadelung bzw. der Belaubung. Der Nadel-/Blatt-
verlust wird in 5-Prozentstufen am Einzelbaum g e-
schätzt und zum mittleren Nadel-/Blattverlust 
(mNBV) verrechnet.  
Resilienz: Widerstandsfähigkeit gegenüber Bela s-
tungen.  
Schadstufen: Zusammenfassung der Nadel-/Blatt-
verluststufe und der Vergilbungsstufe. Schadstufe 
0 = ungeschädigt, 1 = schwach geschädigt, 2 = mi t-
telstark geschädigt, 3 = stark geschädigt, 4 = abge-
storben.  
Sukzession: zeitliche Abfolge der an einem Standort 
aufeinanderfolgenden Pflanzengesellschaften. 
Trockenreisig: dünne, abgestorbene, trockene Äste 
in der Baumkrone.  
Verjüngung: Nachwuchs von Bäumen (natürliche 
Verjüngung, Saat oder Pflanzung). 
Vitalität: „Lebenskraft“, Gesundheit, gutes Wach s-
tum, Widerstandskraft gegenüber Stressfaktoren.  
Weiserzaun: Kontrollzaun, der eine begrenzte Fläche 
wilddicht umschließt und so eine Beurteilung des 
Wildeinflusses im Vergleich zu einer nicht umzäu n-
ten Fläche ermöglicht.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2023 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 202 
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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
 
8 Literatur- und Fotoverzeichnis 
Literatur: 
Arbeitsgemeinschaft Kronenzustand (2007): Waldbäume – Bilderserien zur Einschätzung von Kronenverlichtungen 
bei Waldbäumen. BMVEL (Hrsg.), 130 S. 
DWD 2024: https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2023/20231229_deutschlandwetter_jahr 
2023.pdf?__blob=publicationFile&v=4 (Stand 02.12.2024) 
NW-FVA (202 4a): Waldzustandsbericht 202 4. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft 
und Verbraucherschutz (Hrsg.), 47 S.  
NW-FVA (2024b): schriftliche Auskunft der NW-FVA. 02.12.2024. 
Wellbrock, N., Eickenscheidt, N., Hilbrig, L., Dühnelt, P -E., Holzhausen, M., Bauer, A., Dammann, I., Strich, S., E n-
gels, F., Wauer, A. (2018): Leitfaden und Dokume ntation zur Waldzustandserhebung in Deutschland. Brau n-
schweig: Johann Heinrich von Thünen -Institut, 97 S., Thünen Working. Paper 84, DOI: 10.3220/ 
WP1513589598000. 
 
Fotos:  
Alle Fotos der Kapitel 1 bis 4 sowie das Titelbild stammen von:  
Stefan Meining (Büro für Umweltüberwachung) 
Alle Fotos des Kapitels 5 stammen von: 
Dr. Katja Wehner (Technische Universität Darmstadt)

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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2024 
Anlagen 
Aufgenommene Bäume der Waldzustandserhebung 2024 nach Baumarten und Regionen 
(Prozentwerte gerundet).  
Baumart
Anzahl Prozent Anzahl Prozent Anzahl Prozent
Buche 796 33.61 365 28.0 431 40.5
Eiche 416 17.57 159 12.2 257 24.2
Kiefer 371 15.67 319 24.5 52 4.9
Spätblühende Traubenkirsche 159 6.71 159 12.2
Bergahorn 143 6.04 105 8.1 38 3.6
Roteiche 105 4.43 67 5.1 38 3.6
Hainbuche 64 2.70 9 0.7 55 5.2
Linde 62 2.62 45 3.5 17 1.6
Schwarzerle 52 2.20 1 0.1 51 4.8
Birke 42 1.77 4 0.3 38 3.6
Lärche 28 1.18 28 2.6
Spitzahorn 27 1.14 26 2.0 1 0.1
Robinie 17 0.72 17 1.3
Vogel-Kirsche 16 0.68 5 0.4 11 1.0
Douglasie 14 0.59 14 1.3
Fichte 13 0.55 13 1.2
Bergulme 10 0.42 8 0.6 2 0.2
Walnuss 6 0.25 6 0.5
Esche 6 0.25 6 0.6
Aspe/Zitterpappel 5 0.21 2 0.2 3 0.3
Götterbaum 4 0.17 4 0.3
Weymutskiefer 3 0.13 1 0.1 2 0.2
Pappel 2 0.08 1 0.1 1 0.1
Elsbeere 2 0.08 2 0.2
Schwarzkiefer 1 0.04 1 0.1
Schwarznuss 1 0.04 1 0.1
Edelkastanie 1 0.04 1 0.1
Rosskastanie 1 0.04 1 0.1
Vogelbeere 1 0.04 1 0.1
Gesamtwald OstwaldWestwald

Beratungsverlauf (2)

TOP 8
TOP 87

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0062
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.02.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00