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1542/2024

Beschaffung u. Aufstellung von Modulbauten für Schulen Beschluss zur Kostenfortschreibung u. haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates gem. §25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO i.V.m. § 12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023 und 2024

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 23.10.2024

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 12.12.2024, TOP 10.21

Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

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Ansehen

Anlage 1 - Übersicht der Maßnahmen mit Aufteilung der Mehrkosten

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Ansehen

Anlage 2 - Erläuterung der Kostenfortschreibung

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

586 Zeichen

Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit 
 
Die Vorlage des Kostenfortschreibungsbeschlusses und Unterrichtung des Rates 
konnte wegen intensiven Abstimmungsbedarfs der beteiligten Ämter erst jetzt 
kurzfristig vorgelegt werden. 
Da die in der Vorlage aufgeführten Bauvorhaben sich im Ausbau oder in der 
Produktion befinden und ein Bauvorhaben bereits fertiggestellt ist, sind die Mittel 
gebunden. D ie Mittel müssen unbedingt sichergestellt werden. Eine zeitnahe 
haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates und ein Beschluss des 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft sind unabdingbar.

Anlage 1 - Übersicht der Maßnahmen mit Aufteilung der Mehrkosten

6175 Zeichen

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 05/2024 
16 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
6,5 Mio. € 
Osterather Straße 13: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) 
 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
 
- Umgestaltung Schulhofflächen 
- Versickerung des Regenwassers über Rigolen 
- Sanierung und Neuorganisation Abwasserkanäle 
 
 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, Gutachter,  
- Projektsteuerung,/Projektleitung, Sachverständige 
 
 
- Bauzeitrisiken 
 
Beschluss vom 05.05.2022 
10 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 3,0 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 2,5 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,5 Mio. € 
Sonstiges 
+ 0,5 Mio. € 6 Mio. € 
46%
38%
8%
8%
6,5 Mio. €

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 01/2024 
8 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
1 Mio. € 
Nußbaumer Straße 254-256: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe 
 
 
 
 
- Bislang unbekannte Leistungen 
 
 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, 
PS/PL, Gutachter, Sachverständige 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Beschluss vom 05.05.2022 
7 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 0,80 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,20 Mio. € 
80%
20%
1 Mio. €

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 01/2024 
33,4 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
12,5 Mio. € 
Zehnthofstraße 22-24: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe 
 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
 
- Bislang unbekannte Leistungen 
- Schadstoffe im abzubrechenden Bauteil A 
- Entwässerung / Umgestaltung Schulhofflächen 
- Sanierung Abwasserkanäle 
 
 
- Mensa, Erweiterung von 600 Essen auf 770 
- Zwei Speiseräume mit Trennwand / Brandschutz 
- Zusätzliche Verwaltungsräume sowie WC-Anlagen 
  
 
- Bauzeitrisiken  
Beschluss vom 05.05.2022 
20,9 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 5,0 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 1,7 Mio. € 
Nutzungsänderungen 
+ 5,0 Mio. € 
Sonstiges 
+ 0,8 Mio. € 
40%
12%
40%
8%
12,5 Mio. €

Diesterwegstraße 67-69/ Petersenstraße 7: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe 
 
Diesterwegstraße 67-69 
 
 
 
Petersenstaße 7 
 
 
 
 
Kosten sind bisher auskömmlich berechnet. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Beschluss vom 05.05.2022 
10,4 Mio. € 
Beschluss vom 05.05.2022 
18,9 Mio. €

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 01/2024 
12,7 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
6,1 Mio. € 
45%
30%
12%
13%
6,1 Mio. €
Kopernikusstraße 40-42: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) 
 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
 
- Entwässerung / Umgestaltung Schulhofflächen 
- Sanierung Abwasserkanäle 
 
 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, 
PS/PL, Gutachter, Sachverständige 
 
  
- Bauzeitrisiken 
 
  
Beschluss vom 05.05.2022 
6,6 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 2,75 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 1,85 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,70 Mio. € 
Sonstiges 
+ 0,8 Mio. €

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 04/2024 
14,25 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
4,25 Mio. € 
Am Rosenmaar 3: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) 
 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
 
- Umgestaltung Schulhofflächen 
- Versickerung des Regenwassers über Rigolen 
 
Planung und Ausführung 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, 
PS/PL, Gutachter, Sachverständige 
 
 
- Bauzeitrisiken 
  
Beschluss vom 05.05.2022 
10,0 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 1,75 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 0,75 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,75 Mio. € 
Sonstiges 
+ 1,0 Mio. € 
41%
18%
18%
23%
4,25 Mio. €

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 01/2024 
8 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
3,5 Mio. € 
57%
15%
14%
14%
Erlenweg 16: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) 
 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
 
- Umgestaltung Schulhofflächen 
- Versickerung des Regenwassers über Rigolen 
 
 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, 
PS/PL, Gutachter, Sachverständige 
 
 
- Bauzeitrisiken 
 
  
Beschluss vom 05.05.2022 
4,5 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 2,0 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 0,5 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,5 Mio. € 
Sonstiges 
+ 0,5 Mio. € 
3,5 Mio. 
€

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 01/2024 
9,0 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
1,3 Mio. € 
Langemaß 21: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) 
 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
 
- Versickerung des Regenwassers über Rigolen 
 
 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, 
PS/PL, Gutachter, Sachverständige 
 
 
- Bauzeitrisiken 
 
  
Beschluss vom 05.05.2022 
7,7 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 0,4 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 0,4 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,2 Mio. € 
Sonstiges 
+ 0,3 Mio. € 
31%
0%0%0%0%
31%
0%
15%
23%
1,3 Mio. €

Aktualisierte 
Kostenberechnung 
Stand 05/2024 
11 Mio. € 
davon Kostenfortschreibung 
5,9 Mio. € 
25%
25%
34%
9%
7%
5,9 Mio. €
Geilenkircher Straße 52: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) 
 
 
 
- Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen 
Leistungen 
- Sonstige Marktrisiken 
- Baupreisindex 
 
- Umgestaltung Schulhofflächen 
- Versickerung des Regenwassers über Rigolen 
- Schutz Baumbestand 
 
- Umplanung von 2- auf 3-geschossig wegen Unter- 
schutzstellung (Naturdenkmal) der Baumreihe 
während der Planungs- und Bauantragsphase 
 
- Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, 
PS/PL, Gutachter, Sachverständige 
 
- Bauzeitrisiken 
Beschluss vom 05.05.2022 
5,1 Mio. € 
Außergewöhnliche Markteinflüsse 
+ 1,5 Mio. € 
Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken 
+ 1,5 Mio. € 
Nutzungsänderungen 
+ 2,0 Mio. € 
Planung und Ausführung 
+ 0,5 Mio. € 
Sonstiges 
+ 0,4 Mio. €

Anlage 2 - Erläuterung der Kostenfortschreibung

22204 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage 1542/2024 - Beschaffung und Aufstellung von Modulbauten für 
Schulen - Kostenfortschreibungsbeschluss und haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates 
Erläuterung zu den eingetretenen Risikokategorien 
(Alle Zahlen wurden auf volle 100.000 Euro gerundet) 
 
Osterather Straße 13 
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 3 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 10 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 11,2 Mio. 
Euro (ohne Außenanlagen, Infrastruktur, et cetera) bezuschlagt.  
Dies entspricht bereits einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 
1,2 Mio. Euro beziehungsweise 12 % Prozent.  
Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % 
(hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Oktober 2023 erteilt. 
Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung 
mit rund 1,8 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der 
Maßnahmen in den Außenanlagen und Infrastrukturmaßnahmen.    
       
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken  2,5 Mio. Euro 
Nach der Beauftragung des Totalunternehmers wurde im Zuge der Grundlagenermittlung 
und der Vorplanung nach einer Untersuchung der Abwasserkanäle erkennbar, dass eine 
umfangreiche Sanierung und Umgestaltung der Abwasserkanäle auf den gesamten 
befestigten Flächen des Außenbereichs beziehungsweise des Schulhofs zwingend 
erforderlich ist.  
Da bei der Sanierung große Bereiche der Fläche aufgerissen werden mussten, wird die 
Schulhoffläche in diesem Zuge saniert und neuorganisiert und dadurch optimiert:  
Als Auflagen der Baugenehmigung mussten weitere KFZ- und Fahrradstellplätze neu 
hergestellt werden. Dadurch wurden weitere Anpassungen in den Außenanlagen notwendig. 
Der Müllplatz wurde neu geplant und die Nutzbarkeit, die Dauerhaftigkeit und auch die 
Attraktivität des Schulhofs werden deutlich gesteigert. Im gleichen Zuge konnte die 
Standfläche der alten, abgebrochenen Containeranlage als Schulhoffläche nutzbar gemacht 
werden. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen 
hinzu, welche nachträglich geplant und beauftragt werden musste.   
 
Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,5 Mio. Euro 
Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von

Sachverständigen an.  
Dazu gehören insbesondere: 
- Planungskosten für die Sanierung der Abwasserkanäle, sowie für die Umorganisation 
des Schulhofs, 
- Kosten für die Befahrung der Kanäle, für Bodenanalysen und für die Berechnung der 
Versickerungsfähigkeit des Bodens. 
- Ein Verkehrsgutachten wurde im Zuge des Baugenehmigungsverfahren gefordert.  
 
Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,5 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind. Insbesondere für das 
Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der 
Baugenehmigung.  
Summe der Kostenfortschreibung  6,5 Mio. Euro 
 
Nußbaumer Straße 254-256 
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,8 Mio. Euro 
Zum Zeitpunkt der Kostenermittlung unbekannte Leistungen: 
- Die Schulhoffläche musste zur Erfüllung der Barrierefreiheit zu großen Teilen 
neugestaltet werden. Es wurde ein neues Spielgerät aufgestellt. 
- Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen kamen hinzu.  
- Während des Abbruchs der alten Fertigbaueinheit wurden weitere Schadstoffe 
gefunden, welche im Zuge der Ausschreibung nicht ersichtlich waren. 
 
Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,2 Mio. Euro 
Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung, sowie für Gutachten und den Einsatz von 
Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen:  
- Planungsleistungen für die unter Risikokategorie 7 genannten Punkte sowie 
zusätzliche Leistungen des Vermessers und des Bodengutachters inklusive 
Beprobungen. 
 
Summe der Kostenfortschreibung 1 Mio. Euro 
 
Zehnthofstraße 22-24 
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 5 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 20,9 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 24,78 Mio. 
Euro (ohne Außenanlagen, Infrastruktur et cetera) bezuschlagt.

Dies entspricht einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 3,88 
Mio. Euro beziehungsweise 18,6 % Prozent.  
Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 23 %. 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juni 2024 erteilt. 
Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung 
mit rund 1,12 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung 
der Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen.   
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken                      1,7 Mio. Euro  
Nach der Beauftragung des Totalunternehmers wurde im Zuge der Grundlagenermittlung 
und der Vorplanung nach Untersuchungen der Abwasserkanäle erkennbar, dass eine 
umfangreiche Sanierung und Neuorganisation der Abwasserkanäle auf den gesamten 
befestigten Flächen des Außenbereichs, des Schulhofs zwingend erforderlich ist.  
Es wurden insgesamt umfangreichere Außenanlagen als ursprünglich vorgesehen 
erforderlich.  
Im abzubrechenden Bauteil A wurden Schadstoffe gefunden. Dies führte zu einer weiteren 
Kostensteigerung.  
 
Risikokategorie 8 - Nutzungsänderungen 5 Mio. Euro 
Das Bausoll erhöhte sich deutlich. So wurde die Mensa, welche ursprünglich für 600 Essen 
ausgelegt war, auf 770 Essen erhöht.  
Einer Erweiterung des Bausolls um einen zweiten Speisraum mit einer Trennwand (mit 
hohen Brandschutzanforderungen) zum ersten Speiseraum kam hinzu. Neben den 
vorgenannten Räumen kamen noch Verwaltungsräume sowie eine WC-Anlage hinzu. 
 
Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,8 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind. Insbesondere für das 
Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der 
Baugenehmigung.  
Summe der Kostenfortschreibung 12,5 Mio. Euro 
 
Kopernikusstraße 40-42 
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 2,75 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 6 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 7,6 Mio. 
Euro (ohne Außenanlagen) bezuschlagt.

Dies entspricht einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 1 Mio. 
Euro beziehungsweise 12 % Prozent.  
Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % 
(hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Februar 2024 erteilt. 
Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung 
mit rund 1,75 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung 
der unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der 
Infrastrukturmaßnahmen. 
   
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 1,85 Mio. Euro 
1) Brandschutz im Bestand während der Bauphase 
Um den Brandschutz während der Bauphase im Bestandsgebäude zu gewährleisten wurden 
diverse Maßnahmen erforderlich: 
- Mehraufwendungen für drei zusätzliche Außenfluchttreppen 
- Die Treppenhäuser im Bestand mussten als Fluchtweg hergerichtet werden, (zum 
Beispiel durch zusätzliche Türen) 
- Podeste für Fluchtfenster wurden erforderlich 
2) Außenflächen: 
Durch die Aufstellung von Mietcontainern für die Toilettenanlagen und durch die zusätzlichen 
Fluchttreppen, wurden für die erforderliche Schulhofgestaltung umfangreichere 
Landschaftsbauarbeiten erforderlich als ursprünglich geplant. Dafür wird das Spielgerät 
abgebaut und an anderer Stelle wiederaufgebaut.  
Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu.  
3) Unvorhergesehenes beim unterirdischen Versorgungstunnel 
Es kam zu Mehraufwendungen im Zuge der Abbruchmaßnahmen. Die Bauwerksausführung 
und der Verlauf des unterirdischen Tunnelversorgungstrakts sind anders als angenommen. 
Es gibt einen Versprung der Decke. Das Verziehen von neun Leitungen und Kanälen ist 
erforderlich. Zudem wird ein teilweiser Abbruch der Decke des Tunnels erforderlich um eine 
gerade Fläche zur Aufstellung der Module zu realisieren. Eine Abdichtung des 
Versorgungstunnels wird gegebenenfalls erforderlich. Das Ergebnis der Untersuchungen 
steht aus.  
 
Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,7 Mio. Euro 
Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von 
Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen:  
- Planungsaufwand ausgelöst durch die unter Risikokategorie 7 aufgeführten Punkte, sowie 
- Betongutachten und statisches Gutachten für Versorgungskanal  
- Kanaluntersuchung / Kamerabefahrung der vorhandenen Abwasserkanäle 
- Artenschutzrechtliche Prüfung (ASP)

Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,8 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind (zum Beispiel Miete für 
die Interimscontainer der Toilettenanlage).  
Summe der Kostenfortschreibung 6,1 Mio. Euro 
 
Am Rosenmaar 3 
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 1,75 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 10 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 10,3 Mio. 
(ohne Außenanlagen) Euro bezuschlagt.  
Dies entspricht bereits einer Überschreitung der Gesamtkosten (inkl. Außenanlagen) um 0,3   
Mio. Euro beziehungsweise 1,5 % Prozent.  
Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % 
(hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juli 2023 erteilt. 
Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung 
mit rund 1,45 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung 
der unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der 
Infrastrukturmaßnahmen.  
 
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,75 Mio. Euro 
Ein neuer Gebäudestandort wurde erforderlich, weil das „blaue Haus“ –ein kleines 
Schulgebäude- aus Platzgründen weitergenutzt werden musste und nicht wie ursprünglich 
geplant, abgerissen werden konnte.   
Als neuer Standort kam nur der bestehende Sportplatz in Frage. Dadurch wurde die 
Erstellung eines neuen Sportplatzes notwendig. Der gesamte Boden unter dem alten 
Sportplatz war belastet (Z2). 
Bisher unbekannte Versorgungsleitungen mussten verlegt werden. Die Erkundung von 
Bestandleitung wurde erforderlich, weil die Revisionsunterlagen nicht vorhanden waren,  
Die Landschaftsbauarbeiten für die Schulhofgestaltung wurden aufwändiger als ursprünglich 
angenommen. 
Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu.

Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,75 Mio. Euro 
Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von 
Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen:  
- Kosten für die Umplanung, 
- Umfangreiche Bodengutachten und Beprobungen, 
- Artenschutzrechtliche Prüfung 
   
Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 1 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das 
Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der 
Baugenehmigung. 
Summe der Kostenfortschreibung 4,25 Mio. Euro 
 
Erlenweg 16 
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 2 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 4,5 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 5,3 Mio. 
Euro (ohne Außenanlagen) bezuschlagt.  
Dies entspricht bereits einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 
0,8 Mio. Euro beziehungsweise 18 % Prozent.  
Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % 
(hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juni 2023 erteilt. 
Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung 
mit rund 1,2 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der 
unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen.  
 
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,5 Mio. Euro 
Aufgrund der Nähe zum denkmalgeschützten Bestand wurde eine Holzfassade gefordert.  
Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu.  
Die Umgestaltung des Schulhofs wurde insgesamt aufwändiger als ursprünglich vorgesehen. 
 
Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,5 Mio. Euro

Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von 
Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen:  
- Artenschutzrechtliche Prüfung, 
- Vergrämungsmaßnahmen wurden erforderlich um zu verhindern, dass Vögel in den 
Bäumen brüten (Baugenehmigung wurde später erteilt). 
- Der Landschaftsplaner musste mehrere Varianten für den aufwändigen internen 
Abstimmungsprozess der Ämter erarbeiten. 
 
Risikokategorie 10 „Sonstige Risiken“ 0,5 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das 
Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der 
Baugenehmigung. 
Summe der Kostenfortschreibung 3,5 Mio. Euro 
 
Langemaß 21  
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 0,4 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 7,7 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 6,0 Mio. 
Euro (ohne Außenanlagen, ohne Infrastruktur, et cetera) bezuschlagt.  
Der amtliche Baupreisindex NRW zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung 
von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des amtliche Baupreisindex NRW angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juli 2024 
erteilt. insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen 
Baupreissteigerung mit rund 0,4 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die 
Baupreissteigerung der Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen.  
 
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,4 Mio. Euro 
Nach umfangreichen Abstimmungen mit diversen Ämtern und nach der Verschmelzung von 
Grundstücken änderte sich die Kubatur und auch die Lage des Bauvorhabens. Hierfür 
wurden Umplanungen nach der Beauftragung erforderlich.  
Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. Das 
generelle Erfordernis wurde in der funktionalen Ausschreibung (FLB) nicht ausreichend 
dargestellt und führt zu einem Nachtrag.

Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,2 Mio. Euro 
Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von 
Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen:  
- Planungsleistungen für die unter Punkt 7 genannten Punkte sowie zusätzliche 
Leistungen des Vermessers  
 
Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,3 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das 
Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der 
Baugenehmigung. 
Summe der Kostenfortschreibung 1,3 Mio. Euro 
 
Geilenkircher Straße 52  
Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 1,5 Mio. Euro 
1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags 
Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten 
Gesamtkosten in Höhe von 5,1 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von 
Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt.  
Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 5,7 Mio. 
Euro (ohne Außenanlagen) bezuschlagt.  
Dies entspricht einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 0,6 
Mio. Euro beziehungsweise 12 % Prozent.  
Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % 
(hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 
2)  Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung   
Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand 
des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde noch nicht erteilt. Insgesamt 
werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 0,9 
Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der unten 
beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen.  
 
Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 1,5 Mio. Euro 
Während des Baugenehmigungsverfahrens wurden 11 Bäume unter Naturschutz 
(Naturdenkmal) gestellt. Der eingereichte Bauantrag musste zurückgezogen werden. Eine 
Neu- und Umplanung an einem anderen Standort (und dreigeschossig) wurde erforderlich. 
Ein zweiter Bauantrag muss gestellt werden.  
Die Schulhoffläche muss zu großen Teilen neugestaltet werden. Es werden neue Spielgeräte 
aufgestellt. Es entstehen neue Fahrradstellplätze sowie ein neuer Müllsammelplatz.  
Aufgrund eines Überflutungsnachweises, der Schutzmaßnahmen für die Bestandsgebäude 
fordert, kommt es zu Mehrkosten.

Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. Für 
diese Versickerung ist ein neues Kanalnetz erforderlich.  
 
Risikokategorie 8 - Nutzungsänderungen 2 Mio. Euro 
Das Bauvorhaben musste aus den oben genannten Gründen von einem zweigeschossigen 
Bau auf einen dreigeschossigen Bau umgeplant werden.  
Durch die Umverteilung des Bausolls auf drei Geschosse konnte ein weiterer Klassenraum 
gewonnen werden. 
Durch die Dreigeschossigkeit des Bauvorhabens ändert sich die Gebäudeklasse und damit 
die Brandschutzanforderungen. Eine Kapselung aller tragenden Bauteile ist erforderlich.  
 
Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,5 Mio. Euro 
Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der 
Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von 
Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen:  
- Planungsleistungen (Außenflächen und Infrastruktur) aufgrund der oben genannten 
Umplanung 
- ökologische Baubegleitung aufgrund der Nähe zu den Naturdenkmälern  
 
Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,4 Mio. Euro 
In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken 
zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das 
Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der 
Baugenehmigung. 
Summe der Kostenfortschreibung 5,9 Mio. Euro 
 
Diesterwegstraße 67-69/ Petersenstraße 7 
Es ist keine Kostenfortschreibung erforderlich.  
Aufgrund einer intensiveren Grundlagenermittlung, sowie aufgrund bereits im Vorfeld 
durchgeführter Infrastrukturmaßnahmen ist die Maßnahme auskömmlich berechnet.  
 
Bernkasteler Straße 9 
Zu diesem Bauvorhaben wird eine separate Vorlage in die politischen Gremien eingebracht.

Beschlussvorlage Rat

7576 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 1542/2024 
Freigabedatum 
 23.10.2024 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Beschaffung und Aufstellung von Modulbauten für Schulen 
Beschluss zur Kostenfortschreibung und haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates 
gem. §25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO i.V.m. § 12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln für die 
Haushaltsjahre 2023 und 2024  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
1. Der Rat der Stadt Köln und der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft nehmen die Mehr-
kosten in Höhe von rund 41,05 Mio. Euro brutto für den Ersatz und Ausbau temporärer Modul- 
und Fertigbauten an den in Anlage 1 beschriebenen Schulstandorten durch langfristig nutz-
bare Modulbauten zur Schaffung zusätzlichen Schulraums zur Kenntnis. 
Die Gesamtkosten der Maßnahme inklusive Risikozuschlag betragen nunmehr rund 142,15 
Mio. Euro brutto statt bisher 101,1 Mio. Euro brutto. 
2. Der Rat stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. 
3. Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen 
an die Gebäudewirtschaft zum gültigen Flächenverrechnungspreis. 
 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 28.10.2024 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 04.11.2024 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.11.2024 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.11.2024 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 04.11.2024 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.11.2024 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.11.2024 
Finanzausschuss 09.12.2024 
Rat 12.12.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc. (Mieten inklusive Reinigungs- und sonstige Nebenkosten)  
     siehe Begründung 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem Ressourcen-
verbrauch, der eine Zunahme der CO₂- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. 
 
Ausgangslage 
Mit Beschluss vom 5. Mai 2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) hat der Rat der Stadt Köln für 
den Ersatz und Ausbau temporärer Modul- und Fertigbauten an den in Anlage 1 beschriebe-
nen zehn Schulstandorten durch langfristig nutzbare Modulbauten –zum Teil in Holzbauweise- 
zur Schaffung zusätzlichen Schulraums in Auftrag gegeben.  
 
Entwicklung der Gesamtkosten:  
 
Im Baubeschluss vom 5. Mai 2022 wurden Kosten von rund 105,1 Mio. Euro für 10 Standorte 
bewilligt.  
 
Die Vorlage zum Projekt „Bernkasteler Straße 9“ wird separat in die politischen Gremien ein-
gebracht. 
Die am 5. Mai 2022 beschlossenen Gesamtkosten betragen ohne dieses Projekt 101,1 Mio. 
Euro brutto. Gemäß der durch die Fachplaner erstellten Kostenprognose werden sich die 
Brutto-Gesamtkosten der restlichen 9 Projekte von rund 101,1 Mio. Euro auf rund 142,15 Mio.

3 
Euro erhöhen. 
 
Es zeichnet sich somit ab, dass die genehmigten Kosten aus dem oben genannten Baube-
schluss für neun der 10 Projekte um circa 40,6 % überschritten werden.  
 
Die tatsächlich benötigten Mittel können von den prognostizierten Kosten abweichen. 
 
Die für die Projekte identifizierten Mehrkosten wurden den 10 Risikokategorien zugeordnet 
und können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden (Erläuterungen zu den Mehrkos-
ten bei den Einzelprojekten sind den Anlage 1 und 2 zu entnehmen): 
 
Nr. Risikokategorie Mio. Euro 
(gerundet) 
% 
1. Änderungen des regulatorischen Umfeldes 
 
  
2. Außergewöhnliche Markteinflüsse 16,4 39,95 
3. Besondere vertragliche Risiken    
4. Besondere Genehmigungsrisiken    
5. Besondere Bauumfeldrisiken   
6. Baugrundrisiken   
7. Spezielle "Bauen im Bestand" - Risiken  10 24,36 
8. Nutzungsänderungen 7 17,05 
9. Planung und Ausführung 3,35 8,16 
10. Sonstige Risiken 4,3 10,48 
 Gesamtsumme 41,05 100 
 
Zwischen der Kostenermittlung und der Auftragsvergabe kam es zu einer erheblichen Preis-
steigerung in der gesamten Baubranche, insbesondere in der Holzindustrie. Mehrkosten ent-
standen auch durch erforderliche Leistungsmehrungen. 
 
Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um rund 101,1 Mio. Euro brutto auf rund 
142,15 Mio. Euro brutto empfohlen. 
 
Vorschläge zur Kostenreduzierung:  
 
Einsparpotentiale wurden bereits bei der Planung und der Ausführung berücksichtigt.  
Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den Bau- 
und Qualitätsstandards (BQA) der Stadt Köln sowie den Schulbaurichtlinien erstellt. 
Auch aufgrund des aktuellen Baufortschritts und der allgemeinen Baupreisentwicklung sind 
keine weiteren Einsparungen möglich. 
 
Die Projekte befinden sich im Bau. Alternativen stehen nicht zur Verfügung. 
 
 
Finanzierung: 
 
Baukosten 
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der 
Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an 
die Gebäudewirtschaft. Zum 1. Januar 2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrech-
nungssystem zwischen der Kernverwaltung und der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln neu 
geordnet. Seit diesem Zeitpunkt gibt es unterschiedliche, spartenbezogene Mieten, soge-
nannte Flächenverrechnungspreise.  
Die Flächenverrechnungspreise basieren grundsätzlich auf den spartenspezifischen Aufwen-
dungen (nach Abzug der der jeweiligen Sparte zuzurechnenden sonstigen

4 
Erträge) und der auf die jeweilige Sparte beziehungsweise Untersparte entfallenden Fläche. 
Die umlagefähigen Nebenkosten werden von der Gebäudewirtschaft separat von der Miete 
mit der Nutzer*innendienststelle abgerechnet.  
 
Aus der Errichtung ergibt sich ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die gesamte Schul-
sparte „Grundschulen“ eine jährliche Haushaltsmehrbelastung von rund 6,56 Mio. Euro zuzüg-
lich Nebenkosten (inklusive Reinigung) von rund 360.000 Euro jährlich. Die Aufwendungen 
von insgesamt rund 7 Mio. Euro jährlich sind voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2026 im 
Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301 Schulträgerauf-
gaben bei Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen zu finanzieren.  
 
Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 
2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel –gegebenenfalls 
durch Umschichtungen- vorsehen. Die Finanzierung der offenen Teilbeträge in Höhe von 
82.702,72 Euro für 2026 (2027: 89.766.78 Euro, 2028: 89.833,41 Euro, 2029: 91.499,46 Euro) 
ist durch inzwischen absehbare Verschiebungen bei anderen Maßnahmen gesichert. Unter 
anderem gibt es deutliche Verzögerungen bei der Generalinstandsetzung sowie dem Neubau 
und der Turnhallenerrichtung für die Realschule am Niehler Kirchweg. 
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Übersicht der Maßnahmen mit Aufteilung der Mehrkosten 
Anlage 2 – Erläuterung der Kostenfortschreibung

Beratungsverlauf (10)

28.10.2024 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 6.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
04.11.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
04.11.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
04.11.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.6 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
04.11.2024 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
12.11.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
28.11.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
09.12.2024 Finanzausschuss
TOP 10.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.12.2024 Rat
TOP 10.21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1542/2024
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
23.10.2024
Erstellt
08.05.2024 12:40