Beschaffung u. Aufstellung von Modulbauten für Schulen Beschluss zur Kostenfortschreibung u. haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates gem. §25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO i.V.m. § 12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023 und 2024
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 1542/2024 vom 23.10.2024
Stand: Am 12.12.2024 im Rat ungeändert beschlossen.
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Anlage 1 - Übersicht der Maßnahmen mit Aufteilung der Mehrkosten
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Aktualisierte Kostenberechnung Stand 05/2024 16 Mio. € davon Kostenfortschreibung 6,5 Mio. € Osterather Straße 13: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Umgestaltung Schulhofflächen - Versickerung des Regenwassers über Rigolen - Sanierung und Neuorganisation Abwasserkanäle - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, Gutachter, - Projektsteuerung,/Projektleitung, Sachverständige - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 10 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 3,0 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 2,5 Mio. € Planung und Ausführung + 0,5 Mio. € Sonstiges + 0,5 Mio. € 6 Mio. € 46% 38% 8% 8% 6,5 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 01/2024 8 Mio. € davon Kostenfortschreibung 1 Mio. € Nußbaumer Straße 254-256: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe - Bislang unbekannte Leistungen - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, PS/PL, Gutachter, Sachverständige Beschluss vom 05.05.2022 7 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 0,80 Mio. € Planung und Ausführung + 0,20 Mio. € 80% 20% 1 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 01/2024 33,4 Mio. € davon Kostenfortschreibung 12,5 Mio. € Zehnthofstraße 22-24: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Bislang unbekannte Leistungen - Schadstoffe im abzubrechenden Bauteil A - Entwässerung / Umgestaltung Schulhofflächen - Sanierung Abwasserkanäle - Mensa, Erweiterung von 600 Essen auf 770 - Zwei Speiseräume mit Trennwand / Brandschutz - Zusätzliche Verwaltungsräume sowie WC-Anlagen - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 20,9 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 5,0 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 1,7 Mio. € Nutzungsänderungen + 5,0 Mio. € Sonstiges + 0,8 Mio. € 40% 12% 40% 8% 12,5 Mio. € Diesterwegstraße 67-69/ Petersenstraße 7: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe Diesterwegstraße 67-69 Petersenstaße 7 Kosten sind bisher auskömmlich berechnet. Beschluss vom 05.05.2022 10,4 Mio. € Beschluss vom 05.05.2022 18,9 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 01/2024 12,7 Mio. € davon Kostenfortschreibung 6,1 Mio. € 45% 30% 12% 13% 6,1 Mio. € Kopernikusstraße 40-42: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Entwässerung / Umgestaltung Schulhofflächen - Sanierung Abwasserkanäle - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, PS/PL, Gutachter, Sachverständige - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 6,6 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 2,75 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 1,85 Mio. € Planung und Ausführung + 0,70 Mio. € Sonstiges + 0,8 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 04/2024 14,25 Mio. € davon Kostenfortschreibung 4,25 Mio. € Am Rosenmaar 3: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Umgestaltung Schulhofflächen - Versickerung des Regenwassers über Rigolen Planung und Ausführung - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, PS/PL, Gutachter, Sachverständige - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 10,0 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 1,75 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 0,75 Mio. € Planung und Ausführung + 0,75 Mio. € Sonstiges + 1,0 Mio. € 41% 18% 18% 23% 4,25 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 01/2024 8 Mio. € davon Kostenfortschreibung 3,5 Mio. € 57% 15% 14% 14% Erlenweg 16: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Umgestaltung Schulhofflächen - Versickerung des Regenwassers über Rigolen - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, PS/PL, Gutachter, Sachverständige - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 4,5 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 2,0 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 0,5 Mio. € Planung und Ausführung + 0,5 Mio. € Sonstiges + 0,5 Mio. € 3,5 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 01/2024 9,0 Mio. € davon Kostenfortschreibung 1,3 Mio. € Langemaß 21: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Versickerung des Regenwassers über Rigolen - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, PS/PL, Gutachter, Sachverständige - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 7,7 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 0,4 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 0,4 Mio. € Planung und Ausführung + 0,2 Mio. € Sonstiges + 0,3 Mio. € 31% 0%0%0%0% 31% 0% 15% 23% 1,3 Mio. € Aktualisierte Kostenberechnung Stand 05/2024 11 Mio. € davon Kostenfortschreibung 5,9 Mio. € 25% 25% 34% 9% 7% 5,9 Mio. € Geilenkircher Straße 52: Fortschreibung der Kosten, Entwicklung / Gründe (Holzbau) - Marktuntypische Preisentwicklung bei bezogenen Leistungen - Sonstige Marktrisiken - Baupreisindex - Umgestaltung Schulhofflächen - Versickerung des Regenwassers über Rigolen - Schutz Baumbestand - Umplanung von 2- auf 3-geschossig wegen Unter- schutzstellung (Naturdenkmal) der Baumreihe während der Planungs- und Bauantragsphase - Unvorhergesehene Leistungen im Bereich Planung, PS/PL, Gutachter, Sachverständige - Bauzeitrisiken Beschluss vom 05.05.2022 5,1 Mio. € Außergewöhnliche Markteinflüsse + 1,5 Mio. € Spezielle „Bauen im Bestand“-Risiken + 1,5 Mio. € Nutzungsänderungen + 2,0 Mio. € Planung und Ausführung + 0,5 Mio. € Sonstiges + 0,4 Mio. € -
Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit
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Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit Die Vorlage des Kostenfortschreibungsbeschlusses und Unterrichtung des Rates konnte wegen intensiven Abstimmungsbedarfs der beteiligten Ämter erst jetzt kurzfristig vorgelegt werden. Da die in der Vorlage aufgeführten Bauvorhaben sich im Ausbau oder in der Produktion befinden und ein Bauvorhaben bereits fertiggestellt ist, sind die Mittel gebunden. D ie Mittel müssen unbedingt sichergestellt werden. Eine zeitnahe haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates und ein Beschluss des Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft sind unabdingbar. -
Anlage 2 - Erläuterung der Kostenfortschreibung
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Anlage 2 zur Vorlage 1542/2024 - Beschaffung und Aufstellung von Modulbauten für Schulen - Kostenfortschreibungsbeschluss und haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates Erläuterung zu den eingetretenen Risikokategorien (Alle Zahlen wurden auf volle 100.000 Euro gerundet) Osterather Straße 13 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 3 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 10 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 11,2 Mio. Euro (ohne Außenanlagen, Infrastruktur, et cetera) bezuschlagt. Dies entspricht bereits einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 1,2 Mio. Euro beziehungsweise 12 % Prozent. Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Oktober 2023 erteilt. Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 1,8 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der Maßnahmen in den Außenanlagen und Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 2,5 Mio. Euro Nach der Beauftragung des Totalunternehmers wurde im Zuge der Grundlagenermittlung und der Vorplanung nach einer Untersuchung der Abwasserkanäle erkennbar, dass eine umfangreiche Sanierung und Umgestaltung der Abwasserkanäle auf den gesamten befestigten Flächen des Außenbereichs beziehungsweise des Schulhofs zwingend erforderlich ist. Da bei der Sanierung große Bereiche der Fläche aufgerissen werden mussten, wird die Schulhoffläche in diesem Zuge saniert und neuorganisiert und dadurch optimiert: Als Auflagen der Baugenehmigung mussten weitere KFZ- und Fahrradstellplätze neu hergestellt werden. Dadurch wurden weitere Anpassungen in den Außenanlagen notwendig. Der Müllplatz wurde neu geplant und die Nutzbarkeit, die Dauerhaftigkeit und auch die Attraktivität des Schulhofs werden deutlich gesteigert. Im gleichen Zuge konnte die Standfläche der alten, abgebrochenen Containeranlage als Schulhoffläche nutzbar gemacht werden. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu, welche nachträglich geplant und beauftragt werden musste. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,5 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Dazu gehören insbesondere: - Planungskosten für die Sanierung der Abwasserkanäle, sowie für die Umorganisation des Schulhofs, - Kosten für die Befahrung der Kanäle, für Bodenanalysen und für die Berechnung der Versickerungsfähigkeit des Bodens. - Ein Verkehrsgutachten wurde im Zuge des Baugenehmigungsverfahren gefordert. Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,5 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind. Insbesondere für das Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der Baugenehmigung. Summe der Kostenfortschreibung 6,5 Mio. Euro Nußbaumer Straße 254-256 Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,8 Mio. Euro Zum Zeitpunkt der Kostenermittlung unbekannte Leistungen: - Die Schulhoffläche musste zur Erfüllung der Barrierefreiheit zu großen Teilen neugestaltet werden. Es wurde ein neues Spielgerät aufgestellt. - Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen kamen hinzu. - Während des Abbruchs der alten Fertigbaueinheit wurden weitere Schadstoffe gefunden, welche im Zuge der Ausschreibung nicht ersichtlich waren. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,2 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung, sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen: - Planungsleistungen für die unter Risikokategorie 7 genannten Punkte sowie zusätzliche Leistungen des Vermessers und des Bodengutachters inklusive Beprobungen. Summe der Kostenfortschreibung 1 Mio. Euro Zehnthofstraße 22-24 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 5 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 20,9 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 24,78 Mio. Euro (ohne Außenanlagen, Infrastruktur et cetera) bezuschlagt. Dies entspricht einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 3,88 Mio. Euro beziehungsweise 18,6 % Prozent. Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 23 %. 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juni 2024 erteilt. Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 1,12 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 1,7 Mio. Euro Nach der Beauftragung des Totalunternehmers wurde im Zuge der Grundlagenermittlung und der Vorplanung nach Untersuchungen der Abwasserkanäle erkennbar, dass eine umfangreiche Sanierung und Neuorganisation der Abwasserkanäle auf den gesamten befestigten Flächen des Außenbereichs, des Schulhofs zwingend erforderlich ist. Es wurden insgesamt umfangreichere Außenanlagen als ursprünglich vorgesehen erforderlich. Im abzubrechenden Bauteil A wurden Schadstoffe gefunden. Dies führte zu einer weiteren Kostensteigerung. Risikokategorie 8 - Nutzungsänderungen 5 Mio. Euro Das Bausoll erhöhte sich deutlich. So wurde die Mensa, welche ursprünglich für 600 Essen ausgelegt war, auf 770 Essen erhöht. Einer Erweiterung des Bausolls um einen zweiten Speisraum mit einer Trennwand (mit hohen Brandschutzanforderungen) zum ersten Speiseraum kam hinzu. Neben den vorgenannten Räumen kamen noch Verwaltungsräume sowie eine WC-Anlage hinzu. Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,8 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind. Insbesondere für das Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der Baugenehmigung. Summe der Kostenfortschreibung 12,5 Mio. Euro Kopernikusstraße 40-42 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 2,75 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 6 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 7,6 Mio. Euro (ohne Außenanlagen) bezuschlagt. Dies entspricht einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 1 Mio. Euro beziehungsweise 12 % Prozent. Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Februar 2024 erteilt. Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 1,75 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 1,85 Mio. Euro 1) Brandschutz im Bestand während der Bauphase Um den Brandschutz während der Bauphase im Bestandsgebäude zu gewährleisten wurden diverse Maßnahmen erforderlich: - Mehraufwendungen für drei zusätzliche Außenfluchttreppen - Die Treppenhäuser im Bestand mussten als Fluchtweg hergerichtet werden, (zum Beispiel durch zusätzliche Türen) - Podeste für Fluchtfenster wurden erforderlich 2) Außenflächen: Durch die Aufstellung von Mietcontainern für die Toilettenanlagen und durch die zusätzlichen Fluchttreppen, wurden für die erforderliche Schulhofgestaltung umfangreichere Landschaftsbauarbeiten erforderlich als ursprünglich geplant. Dafür wird das Spielgerät abgebaut und an anderer Stelle wiederaufgebaut. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. 3) Unvorhergesehenes beim unterirdischen Versorgungstunnel Es kam zu Mehraufwendungen im Zuge der Abbruchmaßnahmen. Die Bauwerksausführung und der Verlauf des unterirdischen Tunnelversorgungstrakts sind anders als angenommen. Es gibt einen Versprung der Decke. Das Verziehen von neun Leitungen und Kanälen ist erforderlich. Zudem wird ein teilweiser Abbruch der Decke des Tunnels erforderlich um eine gerade Fläche zur Aufstellung der Module zu realisieren. Eine Abdichtung des Versorgungstunnels wird gegebenenfalls erforderlich. Das Ergebnis der Untersuchungen steht aus. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,7 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen: - Planungsaufwand ausgelöst durch die unter Risikokategorie 7 aufgeführten Punkte, sowie - Betongutachten und statisches Gutachten für Versorgungskanal - Kanaluntersuchung / Kamerabefahrung der vorhandenen Abwasserkanäle - Artenschutzrechtliche Prüfung (ASP) Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,8 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind (zum Beispiel Miete für die Interimscontainer der Toilettenanlage). Summe der Kostenfortschreibung 6,1 Mio. Euro Am Rosenmaar 3 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 1,75 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 10 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 10,3 Mio. (ohne Außenanlagen) Euro bezuschlagt. Dies entspricht bereits einer Überschreitung der Gesamtkosten (inkl. Außenanlagen) um 0,3 Mio. Euro beziehungsweise 1,5 % Prozent. Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juli 2023 erteilt. Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 1,45 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,75 Mio. Euro Ein neuer Gebäudestandort wurde erforderlich, weil das „blaue Haus“ –ein kleines Schulgebäude- aus Platzgründen weitergenutzt werden musste und nicht wie ursprünglich geplant, abgerissen werden konnte. Als neuer Standort kam nur der bestehende Sportplatz in Frage. Dadurch wurde die Erstellung eines neuen Sportplatzes notwendig. Der gesamte Boden unter dem alten Sportplatz war belastet (Z2). Bisher unbekannte Versorgungsleitungen mussten verlegt werden. Die Erkundung von Bestandleitung wurde erforderlich, weil die Revisionsunterlagen nicht vorhanden waren, Die Landschaftsbauarbeiten für die Schulhofgestaltung wurden aufwändiger als ursprünglich angenommen. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,75 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen: - Kosten für die Umplanung, - Umfangreiche Bodengutachten und Beprobungen, - Artenschutzrechtliche Prüfung Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 1 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der Baugenehmigung. Summe der Kostenfortschreibung 4,25 Mio. Euro Erlenweg 16 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 2 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 4,5 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 5,3 Mio. Euro (ohne Außenanlagen) bezuschlagt. Dies entspricht bereits einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 0,8 Mio. Euro beziehungsweise 18 % Prozent. Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juni 2023 erteilt. Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 1,2 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,5 Mio. Euro Aufgrund der Nähe zum denkmalgeschützten Bestand wurde eine Holzfassade gefordert. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. Die Umgestaltung des Schulhofs wurde insgesamt aufwändiger als ursprünglich vorgesehen. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,5 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen: - Artenschutzrechtliche Prüfung, - Vergrämungsmaßnahmen wurden erforderlich um zu verhindern, dass Vögel in den Bäumen brüten (Baugenehmigung wurde später erteilt). - Der Landschaftsplaner musste mehrere Varianten für den aufwändigen internen Abstimmungsprozess der Ämter erarbeiten. Risikokategorie 10 „Sonstige Risiken“ 0,5 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der Baugenehmigung. Summe der Kostenfortschreibung 3,5 Mio. Euro Langemaß 21 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 0,4 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 7,7 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 6,0 Mio. Euro (ohne Außenanlagen, ohne Infrastruktur, et cetera) bezuschlagt. Der amtliche Baupreisindex NRW zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des amtliche Baupreisindex NRW angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde im Juli 2024 erteilt. insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 0,4 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 0,4 Mio. Euro Nach umfangreichen Abstimmungen mit diversen Ämtern und nach der Verschmelzung von Grundstücken änderte sich die Kubatur und auch die Lage des Bauvorhabens. Hierfür wurden Umplanungen nach der Beauftragung erforderlich. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. Das generelle Erfordernis wurde in der funktionalen Ausschreibung (FLB) nicht ausreichend dargestellt und führt zu einem Nachtrag. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,2 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen: - Planungsleistungen für die unter Punkt 7 genannten Punkte sowie zusätzliche Leistungen des Vermessers Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,3 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der Baugenehmigung. Summe der Kostenfortschreibung 1,3 Mio. Euro Geilenkircher Straße 52 Risikokategorie 2 - Außergewöhnliche Markteinflüsse 1,5 Mio. Euro 1) Steigerung der beschlossenen Kosten zur Höhe des Auftrags Die in der Vorlage vom 05.05.2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) genannten Gesamtkosten in Höhe von 5,1 Mio. Euro wurden im Mai 2021 aufgrund von Flächenkennwerten Euro pro m² ermittelt. Das finale Angebot eines Totalunternehmers (TU) aus Juni 2022 wurde mit rund 5,7 Mio. Euro (ohne Außenanlagen) bezuschlagt. Dies entspricht einer Überschreitung der Gesamtkosten (inklusive Außenanlagen) um 0,6 Mio. Euro beziehungsweise 12 % Prozent. Der Baupreisindex zeigte im oben genannten Zeitraum eine Preissteigerung von rund 32 % (hauptsächlich aufgrund des Krieges in der Ukraine ab Februar 2022). 2) Kostensteigerung bis zur Baugenehmigung Vertraglich wurde vereinbart, dass der Auftrag zum Eingang der Baugenehmigung anhand des Baupreisindex angepasst wird. Die Baugenehmigung wurde noch nicht erteilt. Insgesamt werden die weiteren Mehrkosten aufgrund der allgemeinen Baupreissteigerung mit rund 0,9 Mio. Euro prognostiziert. Diese Summe enthält auch die Baupreissteigerung der unten beschriebenen Maßnahmen in den Außenanlagen und der Infrastrukturmaßnahmen. Risikokategorie 7 - Spezielle "Bauen im Bestand" – Risiken 1,5 Mio. Euro Während des Baugenehmigungsverfahrens wurden 11 Bäume unter Naturschutz (Naturdenkmal) gestellt. Der eingereichte Bauantrag musste zurückgezogen werden. Eine Neu- und Umplanung an einem anderen Standort (und dreigeschossig) wurde erforderlich. Ein zweiter Bauantrag muss gestellt werden. Die Schulhoffläche muss zu großen Teilen neugestaltet werden. Es werden neue Spielgeräte aufgestellt. Es entstehen neue Fahrradstellplätze sowie ein neuer Müllsammelplatz. Aufgrund eines Überflutungsnachweises, der Schutzmaßnahmen für die Bestandsgebäude fordert, kommt es zu Mehrkosten. Zudem kamen die Kosten für eine Versickerung des Regenwassers über Rigolen hinzu. Für diese Versickerung ist ein neues Kanalnetz erforderlich. Risikokategorie 8 - Nutzungsänderungen 2 Mio. Euro Das Bauvorhaben musste aus den oben genannten Gründen von einem zweigeschossigen Bau auf einen dreigeschossigen Bau umgeplant werden. Durch die Umverteilung des Bausolls auf drei Geschosse konnte ein weiterer Klassenraum gewonnen werden. Durch die Dreigeschossigkeit des Bauvorhabens ändert sich die Gebäudeklasse und damit die Brandschutzanforderungen. Eine Kapselung aller tragenden Bauteile ist erforderlich. Risikokategorie 9 - Planung und Ausführung 0,5 Mio. Euro Es fielen Kosten für unvorhergesehene Leistungen im Bereich der Planung, im Bereich der Projektsteuerung und Projektleitung sowie für Gutachten und den Einsatz von Sachverständigen an. Insbesondere sind zu nennen: - Planungsleistungen (Außenflächen und Infrastruktur) aufgrund der oben genannten Umplanung - ökologische Baubegleitung aufgrund der Nähe zu den Naturdenkmälern Risikokategorie 10 - Sonstige Risiken 0,4 Mio. Euro In dieser Risikokategorie sind Kosten für noch vorhandene unterschiedliche Risiken zusammengefasst, die nicht den Kategorien 1 - 9 zuzuordnen sind, insbesondere für das Risiko einer Bauzeitverschiebung oder einer Bauzeitverlängerung nach der Baugenehmigung. Summe der Kostenfortschreibung 5,9 Mio. Euro Diesterwegstraße 67-69/ Petersenstraße 7 Es ist keine Kostenfortschreibung erforderlich. Aufgrund einer intensiveren Grundlagenermittlung, sowie aufgrund bereits im Vorfeld durchgeführter Infrastrukturmaßnahmen ist die Maßnahme auskömmlich berechnet. Bernkasteler Straße 9 Zu diesem Bauvorhaben wird eine separate Vorlage in die politischen Gremien eingebracht. -
Beschlussvorlage Rat
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Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 1542/2024 Freigabedatum 23.10.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Beschaffung und Aufstellung von Modulbauten für Schulen Beschluss zur Kostenfortschreibung und haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates gem. §25 Abs. 1 Nr. 2 KomHVO i.V.m. § 12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 Beschlussorgan Rat Gremium Datum 1. Der Rat der Stadt Köln und der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft nehmen die Mehr- kosten in Höhe von rund 41,05 Mio. Euro brutto für den Ersatz und Ausbau temporärer Modul- und Fertigbauten an den in Anlage 1 beschriebenen Schulstandorten durch langfristig nutz- bare Modulbauten zur Schaffung zusätzlichen Schulraums zur Kenntnis. Die Gesamtkosten der Maßnahme inklusive Risikozuschlag betragen nunmehr rund 142,15 Mio. Euro brutto statt bisher 101,1 Mio. Euro brutto. 2. Der Rat stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. 3. Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an die Gebäudewirtschaft zum gültigen Flächenverrechnungspreis. Ausschuss Schule und Weiterbildung 28.10.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 04.11.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.11.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.11.2024 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 04.11.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.11.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.11.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.11.2024 Finanzausschuss 09.12.2024 Rat 12.12.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. (Mieten inklusive Reinigungs- und sonstige Nebenkosten) siehe Begründung c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem Ressourcen- verbrauch, der eine Zunahme der CO₂- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. Ausgangslage Mit Beschluss vom 5. Mai 2022 (Vorlagen-Nummer 3278/2021) hat der Rat der Stadt Köln für den Ersatz und Ausbau temporärer Modul- und Fertigbauten an den in Anlage 1 beschriebe- nen zehn Schulstandorten durch langfristig nutzbare Modulbauten –zum Teil in Holzbauweise- zur Schaffung zusätzlichen Schulraums in Auftrag gegeben. Entwicklung der Gesamtkosten: Im Baubeschluss vom 5. Mai 2022 wurden Kosten von rund 105,1 Mio. Euro für 10 Standorte bewilligt. Die Vorlage zum Projekt „Bernkasteler Straße 9“ wird separat in die politischen Gremien ein- gebracht. Die am 5. Mai 2022 beschlossenen Gesamtkosten betragen ohne dieses Projekt 101,1 Mio. Euro brutto. Gemäß der durch die Fachplaner erstellten Kostenprognose werden sich die Brutto-Gesamtkosten der restlichen 9 Projekte von rund 101,1 Mio. Euro auf rund 142,15 Mio. 3 Euro erhöhen. Es zeichnet sich somit ab, dass die genehmigten Kosten aus dem oben genannten Baube- schluss für neun der 10 Projekte um circa 40,6 % überschritten werden. Die tatsächlich benötigten Mittel können von den prognostizierten Kosten abweichen. Die für die Projekte identifizierten Mehrkosten wurden den 10 Risikokategorien zugeordnet und können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden (Erläuterungen zu den Mehrkos- ten bei den Einzelprojekten sind den Anlage 1 und 2 zu entnehmen): Nr. Risikokategorie Mio. Euro (gerundet) % 1. Änderungen des regulatorischen Umfeldes 2. Außergewöhnliche Markteinflüsse 16,4 39,95 3. Besondere vertragliche Risiken 4. Besondere Genehmigungsrisiken 5. Besondere Bauumfeldrisiken 6. Baugrundrisiken 7. Spezielle "Bauen im Bestand" - Risiken 10 24,36 8. Nutzungsänderungen 7 17,05 9. Planung und Ausführung 3,35 8,16 10. Sonstige Risiken 4,3 10,48 Gesamtsumme 41,05 100 Zwischen der Kostenermittlung und der Auftragsvergabe kam es zu einer erheblichen Preis- steigerung in der gesamten Baubranche, insbesondere in der Holzindustrie. Mehrkosten ent- standen auch durch erforderliche Leistungsmehrungen. Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um rund 101,1 Mio. Euro brutto auf rund 142,15 Mio. Euro brutto empfohlen. Vorschläge zur Kostenreduzierung: Einsparpotentiale wurden bereits bei der Planung und der Ausführung berücksichtigt. Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den Bau- und Qualitätsstandards (BQA) der Stadt Köln sowie den Schulbaurichtlinien erstellt. Auch aufgrund des aktuellen Baufortschritts und der allgemeinen Baupreisentwicklung sind keine weiteren Einsparungen möglich. Die Projekte befinden sich im Bau. Alternativen stehen nicht zur Verfügung. Finanzierung: Baukosten Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an die Gebäudewirtschaft. Zum 1. Januar 2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrech- nungssystem zwischen der Kernverwaltung und der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln neu geordnet. Seit diesem Zeitpunkt gibt es unterschiedliche, spartenbezogene Mieten, soge- nannte Flächenverrechnungspreise. Die Flächenverrechnungspreise basieren grundsätzlich auf den spartenspezifischen Aufwen- dungen (nach Abzug der der jeweiligen Sparte zuzurechnenden sonstigen 4 Erträge) und der auf die jeweilige Sparte beziehungsweise Untersparte entfallenden Fläche. Die umlagefähigen Nebenkosten werden von der Gebäudewirtschaft separat von der Miete mit der Nutzer*innendienststelle abgerechnet. Aus der Errichtung ergibt sich ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die gesamte Schul- sparte „Grundschulen“ eine jährliche Haushaltsmehrbelastung von rund 6,56 Mio. Euro zuzüg- lich Nebenkosten (inklusive Reinigung) von rund 360.000 Euro jährlich. Die Aufwendungen von insgesamt rund 7 Mio. Euro jährlich sind voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301 Schulträgerauf- gaben bei Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen zu finanzieren. Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel –gegebenenfalls durch Umschichtungen- vorsehen. Die Finanzierung der offenen Teilbeträge in Höhe von 82.702,72 Euro für 2026 (2027: 89.766.78 Euro, 2028: 89.833,41 Euro, 2029: 91.499,46 Euro) ist durch inzwischen absehbare Verschiebungen bei anderen Maßnahmen gesichert. Unter anderem gibt es deutliche Verzögerungen bei der Generalinstandsetzung sowie dem Neubau und der Turnhallenerrichtung für die Realschule am Niehler Kirchweg. Anlagen: Anlage 1 – Übersicht der Maßnahmen mit Aufteilung der Mehrkosten Anlage 2 – Erläuterung der Kostenfortschreibung
Beratungsverlauf
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28.10.2024
Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 6.4, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert empfohlen -
04.11.2024
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.3, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen -
04.11.2024
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.6, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert empfohlen -
04.11.2024
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.2, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert empfohlen -
12.11.2024
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.5, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
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