A-R/0052/2015
Das Herz des Schlaun-Gymnasiums wieder zum Schlagen bringen
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a-r-0052-2015 - CDU Aula Schlaun-Gymnasium
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Antrag an den Rat Nr.: A-R/0052/2015 Münster, 31.08.2015 ANTRAG DAS HERZ DES SCHLAUN-GYMNASIUMS WIEDER ZUM SCHLAGEN BRINGEN Der Rat der Stadt Münster stellt fest bzw. nimmt zur Kenntnis: 1. Münster ist eine wachsende Stadt mit wachsenden Schülerzahlen. Damit haben alle vorhandenen Schulen, und vor allem die Gymnasien, auch langfristig eine Existenz- berechtigung zur Versorgung der zahlreichen Schüler. 2. Eine Aula gehört zu einem gut funktionierenden Schulleben und ist ein wichtiger Ort der Begegnung und des Austausches. Die Aula des Johann-Conrad-Schlaun- Gymnasiums befindet sich seit dem Jahr 2011 im Rohbauzustand und ist somit für den Schulbetrieb nicht zu nutzen. In der Phase der Schulanmeldungen und der da- mit verbundenen Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler ist die nicht nutzbare Aula ein Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Schulen. 3. Zur Sanierung der Aula hat die Stadtverwaltung im Jahr 2012 Kosten in der Grö- ßenordnung von etwa einer Million Euro ermittelt. Die Schule selbst sieht die Mög- lichkeit, etwa die Hälfte der veranschlagten Finanzmittel durch eine Konzentration auf eine Wiederherstellung der Aula einzusparen. Der Rat der Stadt Münster beschließt deshalb: • Die Stadtverwaltung erarbeitet gemeinsam mit der Schule ein Konzept, wie pragma- tisch und kostengünstig die Schulaula des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums wie- derhergestellt werden kann und legt dem Rat zur Beschlussfassung einen Finanzie- rungsvorschlag sowie einen Zeitplan zur Umsetzung vor. Begründung: Ein Kostenvoranschlag der Verwaltung zur Wiederherstellung der Aula aus dem Jahr 2012 errechnete Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro. Gespräche mit Vertretern des Schlaun-Gymnasiums (Schulleitung, Schulpflegschaft und Lehrern) haben jedoch ergeben, dass diese Baumaßnahme möglicherweise deutlich günstiger umzusetzen ist. Die seitens des Schulgremiums vorgeschlagenen Maßnahmen ergeben ein Einsparvolumen in Höhe von ca. 450.000 Euro. Die Einsparungen im Vergleich zur städtischen Kostenkalkulation rühren vor allem dadurch her, dass die Elternschaft nur eine Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Aula anstrebt, ohne deutliche gestalterische Akzente setzen zu wollen: So werden Aus- besserungsmaßnahmen vorgeschlagen anstatt die komplette Neugestaltung von Wänden und Böden. Ebenso haben Eltern und Schüler bereits eigene Mittel für den Umbau der Aula akquiriert und sind zu Mehrleistungen motiviert. Dieses weit über das übliche Maß heraus- ragende Engagement hat ein Anrecht auf eine entsprechende Beachtung des Schulträgers. Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht des selbst finanziell strapazierten Schulträgers ge- boten, alle potenziell wirtschaftlicheren Möglichkeiten zur Sanierung der Aula auf ihre Um- setzung zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Möglichkeiten zur kostengünstigen Sanie- rung bei gleichzeitiger Wiederherstellung der Aula als Herz einer jeder großen Schule si- cherzustellen. gez. Stefan Weber Frank Baumann Horst Beitelhoff Georg Berding Dieter von den Berg Olaf Bloch Peter Börgel Heinz-G. Buddenbäumer Olaf Dreßen Dr. Dietmar Erber Sven Gotthal Walter von Göwels Richard Halberstadt Gilbert Hartmann Jens Christian Heinemann Bruno Kleine Borgmann Jan Leiße Stefan Leschniok Christel Loschelder Hans Neumann Andreas Nicklas Karin Reismann Josef Schliemann Angela Stähler Manfred Wenzel
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0052/2015
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 02.09.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37