0407/2026
Förderung von Selbsthilfegruppen im Sozialbereich für das Jahr 2026
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/503/1 Vorlagen-Nummer 0407/2026 Freigabedatum 16.04.2026 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderung von Selbsthilfegruppen im Sozialbereich für das Jahr 2026 Beschlussorgan Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt im Haushaltsjahr 2026 die Selbsthilfegruppen im Sozialbereich entsprechend der in der Anlage 1 „Förderübersicht“ aufgeführten Auflistung zu bezuschussen. Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Zuschüsse in Höhe von insge- samt 15.809 EUR zu bewilligen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle zur Weiterleitung an die in Anlage 1 genannten Selbsthilfegruppen zur Verfügung zu stellen. Die Auszah- lung der jeweiligen Teilbeträge erfolgt durch die Selbsthilfe-Kontaktstelle. Die Mittel „Z an Selbsthilfegruppen und an Verbände“ in Höhe von insgesamt 92.500 Euro stehen im beschlossenen Haushalt 2025/2026, Teilergebnisplan des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren in der Produktgruppe 0504 – freiwillige Sozialleistungen und Diversity - in der Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen, zur Verfügung. Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 23.04.2026 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 15.809,00 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die finanzielle Unterstützung der Selbsthilfegruppen ist eine wesentliche Vorausset- zung für den Fortbestand und die nachhaltige Sicherung der Selbsthilfegruppen. Eine Unterbrechung oder ein Wegfall dieser Förderung würde das bestehende Netzwerk beeinträchtigen und zu einer spürbaren Schwächung der sozialen Infrastruktur führen. Vor dem Hintergrund der Vorgaben der Bezirksregierung Köln – Kommunalaufsicht – zur Genehmigung des Doppelhaushalts 2025/2026 sind jedoch alle Haushaltspositio- nen fortlaufend auf ihre rechtliche und zeitliche Notwendigkeit zu überprüfen, wobei auch die Möglichkeit zu berücksichtigen ist, Standards zu senken oder freiwillige Leis- tungen mittelfristig aufzugeben. Für 2026 wird aus Gründen des Vertrauensschutzes die Beibehaltung der Förderung daher auch unter dem Gesichtspunkt einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushalts- führung als gerechtfertigt angesehen. Für den kommenden Haushalt 2027/2028 ist eine derartige Zusage derzeit nicht möglich. Die städtische Haushaltslage macht bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2027ff. vielmehr erhebliche Einschnitte in allen 3 Teilplänen des Haushaltes erforderlich. Dies betrifft auch Förderprogramme und Zu- schüsse. Verfahren: Die an die Selbsthilfe-Kontaktstelle angebundenen Selbsthilfegruppen reichen ihre Förderanträge direkt dort ein. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle bündelt die eingegangenen Anträge und leitet sie gesammelt an die Verwaltung weiter. Nach Prüfung und Befür- wortung durch die Verwaltung werden die Anträge dem zuständigen Ausschuss zur Entscheidung vorgelegt. Die für das erste Quartal im Jahr 2026 eingegangenen Förderanträge wurden sorgfäl- tig geprüft. Die Bewilligung der Förderung erfolgt auf Grundlage der Allgemeinen Be- willigungsbedingungen in den Bereichen Jugend, Schule, Weiterbildung, Senioren, Soziales, Beschäftigungsförderung, Wohnen und Gesundheit. Im Ergebnis können insgesamt 15.809,00 Euro an die Selbsthilfegruppen im sozialen Bereich ausgezahlt werden. Erläuterungen: Weicht der Fördervorschlag der Verwaltung vom beantragten Zuschuss ab, liegt dies in der Regel an folgenden Gründen: - Teilausgaben sind nicht förderfähig. - Die tatsächlichen Sachkosten übersteigen die maximale Sachkostenpauschale von 3.000,00 Euro. Im Verlauf des Jahres 2026 können zusätzliche Anträge eingereicht werden; diese werden nach sorgfältiger Prüfung voraussichtlich im September und im November dem Ausschuss zur Entscheidung vorgelegt. Finanzierung: Unter „Z an Selbsthilfegruppen und Verbände“ stehen im beschlossenen Haushalt 2025/2026, Teilergebnisplan des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren in der Pro- duktgruppe 0504 – freiwillige Sozialleistungen und Diversity - in der Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen, insgesamt Mittel in Höhe von insgesamt 92.500 Euro zur Ver- fügung. Aus den verfügbaren Haushaltsmitteln in Höhe von 92.500 Euro kann ein Betrag in Höhe von 15.809,00 Euro den antragstellenden Selbsthilfegruppen für ihre Tätigkeiten bereitgestellt werden, um deren Strukturen zu sichern. Auf dieser Grundlage wird eine Förderung befürwortet. Die Verwaltung schlägt vor, den in Anlage 1 ausgewiesenen Gesamtbetrag in Höhe von 15.809,00 Euro aus dem „Z an Selbsthilfegruppen und an Verbände“ der Selbst- hilfe-Kontaktstelle zur Verfügung zu stellen. Von dort werden die genannten Teilbe- träge an die aufgeführten Selbsthilfegruppen ausgezahlt. Anlage 1 Förderübersicht Anlage 2 Informationen zu den Gruppen
Anlage 2 - Informationen zu den Gruppen
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Übersicht der Selbsthilfegruppen, die städtische Förderung für das Jahr 2026 beim Amt
für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln beantragen
Antragsteller*in: Männergruppe Köln
Zentrale Ansprechperson: Robert Schmelter
Antragsdatum: 17.11.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Wir pflegen offene Gesprächsrunden und lernen uns
kennen. Wir sprechen über unsere Gefühle, Befindlichkeiten, Probleme, Verletzungen,
Kraftquellen und über unsere Rollen als Mann. Wir tauschen Erfahrungen und
Lösungsmöglichkeiten aus, um uns gegenseitig zu unterstützen. Über verschiedene
Übungen und Reflexionsmethoden erforschen, spiegeln und finden wir uns selbst mit
unseren männlichen, weiblichen und kindlichen Qualitäten und (Vor-) Urteilen - wo stehe ich
als Mann? Wir unterstützen uns gegenseitig, um unsere Ziele anzugehen und umzusetzen.
Dabei gehen wir möglichst gemeinsam vor, um unsere Ängste und Blockaden zu
überwinden. Jeder ist verantwortlich für sich selbst und bestimmt dabei immer, wie weit er
gehen möchte.
Treffen finden zweimal monatlich donnerstags von 19.00 – 22.00 Uhr im Kölner Haus der
Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: Zu früh gestorben - SHG bei Fehl- oder Totgeburt
Zentrale Ansprechperson: Waldtraud Koch
Homepage der Gruppe:
http://www.zu-frueh-gestorben.de
Antragsdatum: 21.11.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Frauen und Männer,
die ein Kind in der Schwangerschaft, während der Geburt oder im Neugeborenenalter
verloren haben. In einem geschützten Rahmen können Eltern ihren Verlust (mit-)teilen und
mit anderen Eltern zusammen sein, die ähnliches erlebt haben. Wir sprechen über das, was
uns gerade bewegt, über Trauer, Umgang und Verhalten unserer Mitmenschen, unsere
Beziehung zur Umwelt und die Wahrnehmung von Veränderungen, die die Zeit mit sich
bringt. An den Treffen nehmen ca. 10 Personen regelmäßig teil.
Treffen finden jeden 4. Donnerstag im Monat von 20.00 - 22.00 Uhr im Kölner Haus der
Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: Schreiben als Selbsthilfe bei Lebenskrise, psychischer Belastung und
Trauma - „Das Gute liegt doch so nah“
Zentrale Ansprechperson: Ulla Krafewski
Antragsdatum: 27.11.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Wir sind eine Gruppe, die die Kreativität nutzt, um uns
selbst zu stabilisieren und spielerisch neue Sichtweisen auszuprobieren. Dabei stehen das
Wohlfühlen und die Freude am Tun, d. h. am Schreiben, im Vordergrund. Es gibt bei jedem
Treffen kleine Übungsvorschläge als Anregung, die aufgegriffen werden können oder auch
nicht. Die Texte werden einander vorgelesen, wenn gewünscht. Die Gruppe kann uns dabei
helfen, innere Blockaden zu lösen und respektvoller mit uns selber umzugehen. Die Treffen
beginnen und enden mit einer Blitzlichtrunde. Therapieerfahrung ist nicht unbedingt
Voraussetzung, aber Erfahrung mit Therapie und/oder Gruppen ist von Vorteil. Wir achten
auf unsere eigenen Möglichkeiten und Grenzen und respektieren die Fähigkeiten und
Grenzen der anderen Gruppenmitglieder.
Treffen finden jeden 4. Freitag im Monat von 18 - 20 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in : Verlassene Eltern
Zentrale Ansprechperson: Stephan Thieme
Antragsdatum: 10.12.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Die Gruppe bietet Austausch für Eltern, die von ihren
Kindern verlassen wurden. Ziel dabei ist die Verbesserung des seelischen Zustandes der
Eltern. Neben den Gesprächskreisen und Gruppensitzungen finden auch Einzelvorträge von
Psychotherapeuten mit z.B. dem Spezialgebiet Familienkommunikation statt.
Treffen finden jeden 1. Montag im Monat von 18 – 20 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe
statt.
Antragsteller*in: SHG Bindungs- und Entwicklungstrauma Dünnwald
Zentrale Ansprechperson: Renate Michels
Homepage der Gruppe.:
http://www.bindungstrauma-koeln.de
Antragsdatum: 11.12.2025.
Aktivitäten/Projektbeschreibungen:
Ein Bindungstrauma ist die Folge einer Bindungsverletzung in der Kindheit, die zu diesem
Zeitpunkt nicht verarbeitet werden konnte. Eine Bindungsverletzung besteht dann, wenn sich
die Beziehung für das Kind unsicher, beängstigend oder unberechenbar anfühlt. Dies kann
zum Beispiel geschehen, wenn die Bezugsperson eine Suchtproblematik hat, traumatisiert
ist (z.B. durch Krieg) oder narzisstische Anteile hat, du eine Frühgeburt warst oder adoptiert
wurdest, ein Elternteil gestorben ist und vieles mehr. „Bei einem Trauma geht es kurz gesagt
um den Verlust der Verbindung: zu uns selbst, zu unserem Körper, zu unseren Familien, zu
anderen Menschen und zu der uns umgebenden Welt.“ (Peter A. Levine, Vom Trauma
befreien, 2007)
- Sehnst du dich auch nach Verbundenheit?
- Wünschst du dir Menschen, die dich verstehen, unterstützen und wertschätzen?
- Hast du Lust auf tiefergehende Gespräche?
Die Gruppe bietet dafür einen geschützten Raum und stellt diesen gerne zur Verfügung. An
den Treffen nehmen regelmäßig je ca. 8 Personen teil.
Treffen finden immer montags von 19.00 - 21.00 Uhr in Köln-Dünnwald (Café Mittendrin,
Berliner Straße) statt.
Antragsteller*in: Selbsthilfe für Opfer von Narzissmus
Zentrale Ansprechperson: Farah Alhyalie
Antragsdatum: 20.11.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: In dieser Selbsthilfegruppe möchten sich Menschen in und
nach narzisstisch/toxischen Beziehungen gegenseitig stabilisieren und unterstützen. Dabei
kann es sich um einen emotionalen Missbrauch in Partnerschaften und/oder eigener Kindheit
handeln. Sowie in weiteres familiäres Umfeld und/oder den Arbeitsbereich. Wir sind offen für
Frauen, Männer, diverse Menschen aller Nationalitäten und religiöser Orientierung. Wir
treffen uns monatlich in der Kölner Innenstadt zum Austausch im geschützten Raum. Die
Teilnahme online ist gleichzeitig möglich. Wir bitten um vorherige Anmeldung.
Treffen finden jeden 2. Sonntag im Monat von 16 – 20 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe
statt.
Antragsteller*in: Suppenkasper – Selbsthilfegruppe für Angehörige von Essgestörten
Zentrale Ansprechperson: Godehard Hoevels
Antragsdatum: 08.12.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Die Gruppe richtet sich an Eltern und Angehörige von an
Essstörungen erkrankten Menschen. Neben Gesprächen, Erfahrungsaustausch durch
Berichte über Krankheitsverläufe, Hinweise zur Kommunikation mit Familie, Freunden,
Institutionen wie Schule, Ausbildungsbetrieben, Hochschulen etc. bietet die Gruppe auch
Hinweise auf Kliniken und Therapeuten sowie zum Umgang mit der Erkrankung im
(Familien)Alltag.
Treffen finden jeden 2. Dienstag im Monat von 18.30 bis 20.30 Uhr im Kölner Haus der
Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: BIGE - Bundesinitiative Großeltern
Zentrale Ansprechperson: Annemie Wittgen
Antragsdatum: 15.12.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Ziel der Gruppe ist, dass Beziehungen zwischen Enkeln und
Großeltern nicht abbrechen. Sie richtet sich an Großeltern ohne Kontakt zu den Enkeln.
Aktivitäten sind selbst moderierte Gesprächskreise, Vorträge und Erfahrungsaustausch.
Treffen finden jeden 3. Montag von 14.30 bis 17 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: Schneewittchen – Abschied vom Kinderwunsch
Zentrale Ansprechperson: Miriam Rademacher
Antragsdatum: 9.12.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung: in der Gruppe tauschen sich Frauen mit unerfülltem
Kinderwunsch durch selbstmoderierte Gesprächsrunden über ihren endgültigen Abschied
vom Kinderwunsch aus. Die Gruppe stärkt dabei.
Treffen finden am 1. Mittwoch in den ungeraden Monaten von 18.30 bis 20.30 im Kölner
Haus der Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: BET Bindungs- und Entwicklungstraume SHG Innenstadt
Zentrale Ansprechperson: Julia Furgol
Antragsdatum: 17.12.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Ziel der Gruppe ist es, Menschen mit Bindungs- und Entwicklungstrauma durch Gespräche
und Austausch im Umgang mit dem Thema zu stärken. Außerdem tauschen sich die
Teilnehmenden über Skills, Bücher und Fachwissen aus.
Treffen finden dienstags von 18.00 – 20.00 Uhr in der Saarstraße 22 in 50677 Köln statt.
Antragsteller*in: Aktiv gegen Stalking
Zentrale Ansprechperson: Ralf Scharrer
Homepage der Gruppe:
http://www.aktiv-gegen-stalking.de
Antragsdatum: 15.01.2026
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Aktiv gegen Stalking möchte sich aus eigener Gruppenkraft und mit gegenseitiger
Unterstützung durch die Betroffenen, egal ob Frauen, Männer oder Transgender, egal
welcher Nationalität oder Religion, für eine Befreiung von Betroffenen aus diesem
Teufelskreis einsetzen. Wir begleiten uns gemeinsam durch diese Phase und stärken uns
durch Workshops. Unsere Treffen finden ausnahmslos im geschützten Raum statt. Wenn
gewünscht, reden wir offen über akute Handlungen der Stalker*innen und suchen
gemeinsam nach Wegen, ihnen zu entgegnen. Alle können, aber niemand muss sich dazu
einbringen. Respekt steht bei uns an oberster Stelle. Wir beleuchten das Verhalten von
Stalker*innen an konkreten Fällen und leiten daraus gezielt Verhaltensweisen für
Gruppenmitglieder ab. Unser Ziel ist es, uns gegenseitig zu stärken. Vor einer ersten
Gruppenteilnahme erfolgt ein Kennenlerngespräch mit dem Gruppenleiter.
Treffen finden jeden 1. und 3. Samstag im Monat und zusätzlich bei Bedarf im Kölner Haus
der Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: SHG Elterngruppe ADHS bei Kindern (9-12 Jahre)
Zentrale Ansprechperson: Corinna Heppner
Antragsdatum: 14.01.2026
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Austausch für Eltern von ADHS-Kindern im Alter von 9-18 Jahren (Schulkinder) mit dem Ziel
der emotionalen Entlastung, des Wissenstransfers und der gegenseitigen Vernetzung und
Unterstützung.
Treffen finden jeden 2. Dienstag im Montag von 18 – 19.30 Uhr und zusätzlich bei Bedarf im
Kölner Haus der Selbsthilfe statt.
Antragsteller*in: OKAPI – offene Kölner Adoptiv- und Pflegefamilien-Initiative
Zentrale Ansprechperson: Stefanie Heil
Homepage:
http://okapi.koeln.de
Antragsdatum:17.01.2026
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Die Angebote von OKAPI richten sich überwiegend an Familien aus dem Kölner Stadtgebiet.
Ziel ist es, die psychosoziale Selbsthilfeinfrastruktur in Köln zu stärken und betroffene
Familien langfristig zu stabilisieren und zu entlasten.
Treffen finden unregelmäßig an unterschiedlichen Orten statt.
Antragsteller*in: SHG-Empowerment-Club Köln
Zentrale Ansprechperson: Oda Stockmann
Antragsdatum: 14.01.2026
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Der Empowerment-Club bietet schwarzen Adoptivkindern, die mit weißen Elternteilen
aufwachsen, Empowerment. Gleichzeitig ermöglicht er den weißen Elternteilen, sich über die
besonderen Herausforderungen von Adoptivfamilien auszutauschen und ihre Sensibilität und
Kritikfähigkeit gegenüber Rassismus zu entwickeln. An den Treffen nehmen ca. 6 Familien
(ca. 20 Personen) regelmäßig teil. Im Mailverteiler der Gruppe sind ca. 30 Familien.
Treffen finden quartalsweise, sonntags von 10.00-17.00 Uhr im Bürgerzentrum Engelshof,
Oberstraße 96, 51149 Köln statt.
Antragsteller*in: RAR – richtig am Rand
Zentrale Ansprechperson: Reiner Matthée
Homepage: http://richtigamrand.de
Antragsdatum: 19.01.2026
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Lokale und regionale Aktivitäten für LSBTIQ mit Behinderung in Ergänzung zu den
bundesweiten Aktivitäten von queerhandicap e.V. Gemeinsame Freizeitgestaltung und
politische Lobbyarbeit.
Treffen finden quartalsweise, samstags von 15.00 – 18.00 Uhr im Rubicon
Beratungszentrum, Rubensstraße 8-10, 50676 Köln statt.
Antragsteller*in: Solidargemeinschaft 60+
Zentrale Ansprechperson: Lothar Schmachtenberg
Antragsdatum: 19.01.2026
Aktivitäten/Projektbeschreibungen:
Ziel der Gruppe ist es, sich auf die zu erwartenden Probleme des Älterwerdens
vorzubereiten, um bei irgendwann auftauchenden Problemen sich wechselseitig besser
helfen und unterstützen zu können. Dabei wird nicht angestrebt, notwendige professionelle
Hilfe wie Pflege zu ersetzen. Vielmehr geht es um Unterstützungen, die vom jeweiligen
persönlichen Netzwerk nicht angemessen geleistet werden können (z.B., weil
Familienangehörige räumlich oder emotional zu weit weg sind). In derartigen Situationen
kann die Gruppe als intermediäre Instanz zwischen nicht ausreichenden persönlichen
Ressourcen und professionellen Hilfsangeboten verstanden werden. Die Gruppe versteht
ihre Zielsetzung also als Vorbereitung / Prävention auf die Zeit zunehmender altersbedingter
Belastungen, um dann bei entstandenem Bedarf besser vorbereitet (Selbst-)Hilfe leisten zu
können. An den Treffen nehmen regelmäßig 17 Personen im Alter zwischen aktuell 64 und
84 Jahren teil.
Treffen finden monatlich von 17.00 - 19.00 Uhr im Seminarraum bei Philia e.V,
Hauswiesenweg 7, 51069 Köln statt.
Antragsteller*in: Trauer um ein Haustier
Zentrale Ansprechperson: Garcia Bergemann
Antragsdatum: 04.12.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibungen:
Wenn das geliebte Haustier verstirbt, ist das für viele Halter*innen einer der schlimmsten
Momente in ihrem Leben. Kein Wunder, schließlich war es ein treuer Wegbegleiter, Freund
und Familienmitglied. Gerade in dieser schwierigen Phase können schöne, tröstende Worte,
Trauersprüche oder Gedichte helfen, den Verlust zu überwinden. Oft fällt es vor allem den
Betroffenen schwer die eigene Trauer und den tiefsitzenden Schmerz in Worte zu fassen.
Auch für Angehörige und Freunde ist es nicht leicht die richtigen Beileidsbekundungen für die
Trauernden zu finden.
In dieser Gruppe wollen wir uns austauschen, füreinander da sein und gemeinsam
Strategien entwickeln, um die eigene Trauer über den Verlust bewältigen zu können.
Treffen finden jeden 1. Montag im Monat von 11 bis 13 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe
statt.
Antragsteller*in: SHG Verschickungskinder Köln
Zentrale Ansprechperson: Ute Kames
Homepage der Gruppe:
https://kinderverschickungen-nrw.de/hilfe
Antragsdatum: 12.11.2025
Aktivitäten/Projektbeschreibung:
Die Gruppe richtet sich an alle, die sich gegenseitig unterstützen, Erfahrungen austauschen
oder sich vernetzen wollen.
Ziele dabei sind:
• Aufarbeitung dessen, was uns angetan wurde
• Gegenseitige Unterstützung
• Anlaufstelle für Hilfesuchende sein
Treffen finden jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 - 19.00 Uhr im Bürgerzentrum Deutz,
Tempelstr. 41-43, 50679 Köln-Deutz statt
Anlage 3 Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Sonstiges Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist nicht erforderlich, da die Öffentlichkeit von der Maßnahme nicht betroffen ist. Gefördert werden sollen kleine Selbsthilfegruppen, in denen sich Menschen mit einem gemeinsamen Anliegen in einem geschützten Rahmen zum Erfahrungsaustausch treffen. Die Themen dieser Gruppen sind persönlicher und nicht öffentlicher Natur; sie haben keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Allgemeinheit. Die Verteilung der Mittel des Programms ist eine originäre Kompetenz des Ausschusses Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren.
Anlage 1 - Förderübersicht
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lfd. Nr. Name der Selbsthilfegruppe (SHG) Zuschuss 2025 EUR Beantragter Zuschuss 2026 EUR Förder- vorschlag Sachkosten EUR Förder- vorschlag Miete EUR Förder- vorschlag 2026 EUR 1 Männergruppe Köln 0,00 734,40 120,00 614,40 734,40 2 Zu früh gestorben - SHG bei Fehl- oder Totgeburt 90 0,00 1.397,20 940,00 307,20 1.247,20 3 Schreiben als Selbsthilfe bei psychischer Belastung und Trauma 0,00 397,20 90,00 307,20 397,20 4 Verlassene Eltern 0,00 1.970,00 1.420,00 550,00 1.970,00 5 BET (Bindungs- und Entwicklungstrauma) Köln-Dünnwald 240,00 1.250,00 290,00 960,00 1.250,00 6 Opfer von Narzissmus 0,00 614,40 0,00 614,40 614,40 7 Suppenkasper - SHG für Angehörige von Essgestörten 0,00 307,20 0,00 307,20 307,20 8 BIGE - Bundesinitiative Grosseltern 0,00 782,40 350,00 422,40 772,40 9 Schneewittchen - Abschied vom Kinderwunsch 0,00 153, 60 0,00 153,60 153,60 10 BET (Bindungs- und Entwicklungstrauma) Köln-Innenstadt 0,00 921,60 0,00 921,60 921,60 11 Aktiv gegen Stalking 0,00 768,00 0,00 768,00 768,00 12 Elterngruppe ADHS bei Kindern (9-18 Jahre) 0,00 307 ,20 0,00 307,20 307,20 13 OKAPI Offene Kölner Adoptiv- und Pflegefamililen - Initative 0,00 4.000,00 3.000,00 292,40 3.292,40 14 SHG Empowerment-Club Köln 648,00 669,00 141,00 528,00 669,00 15 RAR - Richtig am Rand 0,00 135,00 135,00 0,00 135,00 16 Solidargemeinschaft 60+ 982,00 1.505,00 1.025,00 480,00 1.505,00 17 Trauer um ein Haustier 0,00 337,20 30,00 307,20 337,20 18 Verschickungskinder Köln 240,00 427,20 427,20 0,00 427,20 GESAMT 3.010,00 16.676,60 7.968,20 7.840,80 15.809,00
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0407/2026
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 16.04.2026
- Erstellt
- 10.02.2026 08:59