Mandari Insight

0407/2026

Förderung von Selbsthilfegruppen im Sozialbereich für das Jahr 2026

Beschlussvorlage Ausschuss 16.04.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 23.04.2026, TOP 9.3

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 - Informationen zu den Gruppen

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Anlage 3 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Anlage 1 - Förderübersicht

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

5695 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/503/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 0407/2026 
Freigabedatum 16.04.2026 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Förderung von Selbsthilfegruppen im Sozialbereich für das Jahr 2026  
Beschlussorgan 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt im 
Haushaltsjahr 2026 die Selbsthilfegruppen im Sozialbereich entsprechend der in der 
Anlage 1 „Förderübersicht“ aufgeführten Auflistung zu bezuschussen. 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Zuschüsse in Höhe von insge-
samt 15.809 EUR zu bewilligen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle zur Weiterleitung an 
die in Anlage 1 genannten Selbsthilfegruppen zur Verfügung zu stellen. Die Auszah-
lung der jeweiligen Teilbeträge erfolgt durch die Selbsthilfe-Kontaktstelle. 
 
Die Mittel „Z an Selbsthilfegruppen und an Verbände“ in Höhe von insgesamt 92.500 
Euro stehen im beschlossenen Haushalt 2025/2026, Teilergebnisplan des Amtes für 
Soziales, Arbeit und Senioren in der Produktgruppe 0504 – freiwillige Sozialleistungen 
und Diversity - in der Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen, zur Verfügung. 
 
 
 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 23.04.2026

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  15.809,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung:  
Die finanzielle Unterstützung der Selbsthilfegruppen ist eine wesentliche Vorausset-
zung für den Fortbestand und die nachhaltige Sicherung der Selbsthilfegruppen. Eine 
Unterbrechung oder ein Wegfall dieser Förderung würde das bestehende Netzwerk 
beeinträchtigen und zu einer spürbaren Schwächung der sozialen Infrastruktur führen. 
Vor dem Hintergrund der Vorgaben der Bezirksregierung Köln – Kommunalaufsicht – 
zur Genehmigung des Doppelhaushalts 2025/2026 sind jedoch alle Haushaltspositio-
nen fortlaufend auf ihre rechtliche und zeitliche Notwendigkeit zu überprüfen, wobei 
auch die Möglichkeit zu berücksichtigen ist, Standards zu senken oder freiwillige Leis-
tungen mittelfristig aufzugeben. 
 
Für 2026 wird aus Gründen des Vertrauensschutzes die Beibehaltung der Förderung 
daher auch unter dem Gesichtspunkt einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushalts-
führung als gerechtfertigt angesehen. Für den kommenden Haushalt 2027/2028 ist 
eine derartige Zusage derzeit nicht möglich. Die städtische Haushaltslage macht bei 
der Aufstellung des Haushaltsplans 2027ff. vielmehr erhebliche Einschnitte in allen

3 
Teilplänen des Haushaltes erforderlich. Dies betrifft auch Förderprogramme und Zu-
schüsse.  
 
Verfahren: 
Die an die Selbsthilfe-Kontaktstelle angebundenen Selbsthilfegruppen reichen ihre 
Förderanträge direkt dort ein. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle bündelt die eingegangenen 
Anträge und leitet sie gesammelt an die Verwaltung weiter. Nach Prüfung und Befür-
wortung durch die Verwaltung werden die Anträge dem zuständigen Ausschuss zur 
Entscheidung vorgelegt. 
 
Die für das erste Quartal im Jahr 2026 eingegangenen Förderanträge wurden sorgfäl-
tig geprüft. Die Bewilligung der Förderung erfolgt auf Grundlage der Allgemeinen Be-
willigungsbedingungen in den Bereichen Jugend, Schule, Weiterbildung, Senioren, 
Soziales, Beschäftigungsförderung, Wohnen und Gesundheit. 
 
Im Ergebnis können insgesamt 15.809,00 Euro an die Selbsthilfegruppen im sozialen 
Bereich ausgezahlt werden.  
 
Erläuterungen:  
Weicht der Fördervorschlag der Verwaltung vom beantragten Zuschuss ab, liegt dies 
in der Regel an folgenden Gründen:  
- Teilausgaben sind nicht förderfähig.  
- Die tatsächlichen Sachkosten übersteigen die maximale Sachkostenpauschale 
von 3.000,00 Euro.  
 
Im Verlauf des Jahres 2026 können zusätzliche Anträge eingereicht werden; diese 
werden nach sorgfältiger Prüfung voraussichtlich im September und im November 
dem Ausschuss zur Entscheidung vorgelegt. 
 
Finanzierung:  
Unter „Z an Selbsthilfegruppen und Verbände“ stehen im beschlossenen Haushalt 
2025/2026, Teilergebnisplan des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren in der Pro-
duktgruppe 0504 – freiwillige Sozialleistungen und Diversity - in der Teilplanzeile 15, 
Transferaufwendungen, insgesamt Mittel in Höhe von insgesamt 92.500 Euro zur Ver-
fügung. 
 
Aus den verfügbaren Haushaltsmitteln in Höhe von 92.500 Euro kann ein Betrag in 
Höhe von 15.809,00 Euro den antragstellenden Selbsthilfegruppen für ihre Tätigkeiten 
bereitgestellt werden, um deren Strukturen zu sichern.  
 
Auf dieser Grundlage wird eine Förderung befürwortet.  
 
Die Verwaltung schlägt vor, den in Anlage 1 ausgewiesenen Gesamtbetrag in Höhe 
von 15.809,00 Euro aus dem „Z an Selbsthilfegruppen und an Verbände“ der Selbst-
hilfe-Kontaktstelle zur Verfügung zu stellen. Von dort werden die genannten Teilbe-
träge an die aufgeführten Selbsthilfegruppen ausgezahlt. 
 
Anlage 1  Förderübersicht 
Anlage 2   Informationen zu den Gruppen

Anlage 2 - Informationen zu den Gruppen

14963 Zeichen

Übersicht der Selbsthilfegruppen, die städtische Förderung für das Jahr 2026 beim  Amt 
für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln beantragen  
 
Antragsteller*in: Männergruppe Köln   
Zentrale Ansprechperson: Robert Schmelter   
 
Antragsdatum: 17.11.2025   
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Wir pflegen offene Gesprächsrunden und lernen uns 
kennen. Wir sprechen über unsere Gefühle, Befindlichkeiten, Probleme, Verletzungen, 
Kraftquellen und über unsere Rollen als Mann. Wir tauschen Erfahrungen und  
Lösungsmöglichkeiten aus, um uns gegenseitig zu unterstützen. Über verschiedene 
Übungen und Reflexionsmethoden erforschen, spiegeln und finden wir uns selbst mit 
unseren männlichen, weiblichen und kindlichen Qualitäten und (Vor-) Urteilen - wo stehe ich 
als Mann? Wir unterstützen uns gegenseitig, um unsere Ziele anzugehen und umzusetzen. 
Dabei gehen wir möglichst gemeinsam vor, um unsere Ängste und Blockaden zu 
überwinden. Jeder ist verantwortlich für sich selbst und bestimmt dabei immer, wie weit er 
gehen möchte. 
  
Treffen finden zweimal monatlich donnerstags von 19.00 – 22.00 Uhr im Kölner Haus der 
Selbsthilfe statt.  
                          
 
  
Antragsteller*in: Zu früh gestorben - SHG bei Fehl- oder Totgeburt    
Zentrale Ansprechperson: Waldtraud Koch   
Homepage der Gruppe: 
http://www.zu-frueh-gestorben.de  
 
Antragsdatum: 21.11.2025   
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Frauen und Männer, 
die ein Kind in der Schwangerschaft, während der Geburt oder im Neugeborenenalter 
verloren haben. In einem geschützten Rahmen können Eltern ihren Verlust (mit-)teilen und 
mit anderen Eltern zusammen sein, die ähnliches erlebt haben. Wir sprechen über das, was 
uns gerade bewegt, über Trauer, Umgang und Verhalten unserer Mitmenschen, unsere 
Beziehung zur Umwelt und die Wahrnehmung von Veränderungen, die die Zeit mit sich 
bringt. An den Treffen nehmen ca. 10 Personen regelmäßig teil.   
  
Treffen finden jeden 4. Donnerstag im Monat von 20.00 - 22.00 Uhr im Kölner Haus der 
Selbsthilfe statt.   
                          
 
  
Antragsteller*in: Schreiben als Selbsthilfe bei Lebenskrise, psychischer Belastung und  
Trauma - „Das Gute liegt doch so nah“    
Zentrale Ansprechperson: Ulla Krafewski   
 
Antragsdatum: 27.11.2025   
 
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Wir sind eine Gruppe, die die Kreativität nutzt, um uns 
selbst zu stabilisieren und spielerisch neue Sichtweisen auszuprobieren. Dabei stehen das 
Wohlfühlen und die Freude am Tun, d. h. am Schreiben, im Vordergrund. Es gibt bei jedem

Treffen kleine Übungsvorschläge als Anregung, die aufgegriffen werden können oder auch 
nicht. Die Texte werden einander vorgelesen, wenn gewünscht. Die Gruppe kann uns dabei 
helfen, innere Blockaden zu lösen und respektvoller mit uns selber umzugehen. Die Treffen 
beginnen und enden mit einer Blitzlichtrunde. Therapieerfahrung ist nicht unbedingt 
Voraussetzung, aber Erfahrung mit Therapie und/oder Gruppen ist von Vorteil. Wir achten 
auf unsere eigenen Möglichkeiten und Grenzen und respektieren die Fähigkeiten und 
Grenzen der anderen Gruppenmitglieder.  
 
Treffen finden jeden 4. Freitag im Monat von 18 - 20 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe statt.   
                          
 
  
Antragsteller*in : Verlassene Eltern   
Zentrale Ansprechperson: Stephan Thieme  
 
Antragsdatum: 10.12.2025  
 
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Die Gruppe bietet Austausch für Eltern, die von ihren  
Kindern verlassen wurden. Ziel dabei ist die Verbesserung des seelischen Zustandes der 
Eltern. Neben den Gesprächskreisen und Gruppensitzungen finden auch Einzelvorträge von 
Psychotherapeuten mit z.B. dem Spezialgebiet Familienkommunikation statt.  
  
Treffen finden jeden 1. Montag im Monat von 18 – 20 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe 
statt.  
 
 
Antragsteller*in: SHG Bindungs- und Entwicklungstrauma Dünnwald  
Zentrale Ansprechperson: Renate Michels  
Homepage der Gruppe.: 
http://www.bindungstrauma-koeln.de  
 
Antragsdatum: 11.12.2025.  
 
Aktivitäten/Projektbeschreibungen:  
Ein Bindungstrauma ist die Folge einer Bindungsverletzung in der Kindheit, die zu diesem 
Zeitpunkt nicht verarbeitet werden konnte. Eine Bindungsverletzung besteht dann, wenn sich 
die Beziehung für das Kind unsicher, beängstigend oder unberechenbar anfühlt. Dies kann 
zum Beispiel geschehen, wenn die Bezugsperson eine Suchtproblematik hat, traumatisiert 
ist (z.B. durch Krieg) oder narzisstische Anteile hat, du eine Frühgeburt warst oder adoptiert 
wurdest, ein Elternteil gestorben ist und vieles mehr. „Bei einem Trauma geht es kurz gesagt 
um den Verlust der Verbindung: zu uns selbst, zu unserem Körper, zu unseren Familien, zu 
anderen Menschen und zu der uns umgebenden Welt.“ (Peter A. Levine, Vom Trauma 
befreien, 2007)  
- Sehnst du dich auch nach Verbundenheit?  
- Wünschst du dir Menschen, die dich verstehen, unterstützen und wertschätzen?  
- Hast du Lust auf tiefergehende Gespräche?  
Die Gruppe bietet dafür einen geschützten Raum und stellt diesen gerne zur Verfügung. An 
den Treffen nehmen regelmäßig je ca. 8 Personen teil.  
  
Treffen finden immer montags von 19.00 - 21.00 Uhr in Köln-Dünnwald (Café Mittendrin, 
Berliner Straße) statt.

Antragsteller*in: Selbsthilfe für Opfer von Narzissmus   
Zentrale Ansprechperson: Farah Alhyalie  
 
Antragsdatum: 20.11.2025  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung: In dieser Selbsthilfegruppe möchten sich Menschen in und 
nach narzisstisch/toxischen Beziehungen gegenseitig stabilisieren und unterstützen. Dabei 
kann es sich um einen emotionalen Missbrauch in Partnerschaften und/oder eigener Kindheit 
handeln. Sowie in weiteres familiäres Umfeld und/oder den Arbeitsbereich. Wir sind offen für 
Frauen, Männer, diverse Menschen aller Nationalitäten und religiöser Orientierung. Wir 
treffen uns monatlich in der Kölner Innenstadt zum Austausch im geschützten Raum. Die 
Teilnahme online ist gleichzeitig möglich. Wir bitten um vorherige Anmeldung.  
  
Treffen finden jeden 2. Sonntag im Monat von 16 – 20 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe 
statt.  
                          
 
  
  
Antragsteller*in: Suppenkasper – Selbsthilfegruppe für Angehörige von Essgestörten   
Zentrale Ansprechperson: Godehard Hoevels  
 
Antragsdatum: 08.12.2025  
 
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Die Gruppe richtet sich an Eltern und Angehörige von an 
Essstörungen erkrankten Menschen. Neben Gesprächen, Erfahrungsaustausch durch 
Berichte über Krankheitsverläufe, Hinweise zur Kommunikation mit Familie, Freunden, 
Institutionen wie Schule, Ausbildungsbetrieben, Hochschulen etc. bietet die Gruppe auch 
Hinweise auf Kliniken und Therapeuten sowie zum Umgang mit der Erkrankung im 
(Familien)Alltag.  
  
Treffen finden jeden 2. Dienstag im Monat von 18.30 bis 20.30 Uhr im Kölner Haus der 
Selbsthilfe statt.  
                          
 
  
  
Antragsteller*in: BIGE - Bundesinitiative Großeltern   
Zentrale Ansprechperson: Annemie Wittgen  
 
Antragsdatum: 15.12.2025  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung: Ziel der Gruppe ist, dass Beziehungen zwischen Enkeln und 
Großeltern nicht abbrechen. Sie richtet sich an Großeltern ohne Kontakt zu den Enkeln. 
Aktivitäten sind selbst moderierte Gesprächskreise, Vorträge und Erfahrungsaustausch.  
  
Treffen finden jeden 3. Montag von 14.30 bis 17 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe statt.

Antragsteller*in: Schneewittchen – Abschied vom Kinderwunsch   
Zentrale Ansprechperson: Miriam Rademacher  
 
Antragsdatum: 9.12.2025  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung: in der Gruppe tauschen sich Frauen mit unerfülltem 
Kinderwunsch durch selbstmoderierte Gesprächsrunden über ihren endgültigen Abschied 
vom Kinderwunsch aus. Die Gruppe stärkt dabei.  
  
Treffen finden am 1. Mittwoch in den ungeraden Monaten von 18.30 bis 20.30 im Kölner 
Haus der Selbsthilfe statt.  
 
 
 
Antragsteller*in: BET Bindungs- und Entwicklungstraume SHG Innenstadt  
Zentrale Ansprechperson: Julia Furgol  
 
Antragsdatum: 17.12.2025  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung:  
Ziel der Gruppe ist es, Menschen mit Bindungs- und Entwicklungstrauma durch Gespräche 
und Austausch im Umgang mit dem Thema zu stärken. Außerdem tauschen sich die 
Teilnehmenden über Skills, Bücher und Fachwissen aus.  
  
Treffen finden dienstags von 18.00 – 20.00 Uhr in der Saarstraße 22 in 50677 Köln statt.  
                          
 
  
Antragsteller*in: Aktiv gegen Stalking   
Zentrale Ansprechperson: Ralf Scharrer  
Homepage der Gruppe: 
http://www.aktiv-gegen-stalking.de  
  
Antragsdatum: 15.01.2026  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung:   
Aktiv gegen Stalking möchte sich aus eigener Gruppenkraft und mit gegenseitiger 
Unterstützung durch die Betroffenen, egal ob Frauen, Männer oder Transgender, egal 
welcher Nationalität oder Religion, für eine Befreiung von Betroffenen aus diesem 
Teufelskreis einsetzen. Wir begleiten uns gemeinsam durch diese Phase und stärken uns 
durch Workshops. Unsere Treffen finden ausnahmslos im geschützten Raum statt. Wenn 
gewünscht, reden wir offen über akute Handlungen der Stalker*innen und suchen 
gemeinsam nach Wegen, ihnen zu entgegnen. Alle können, aber niemand muss sich dazu 
einbringen. Respekt steht bei uns an oberster Stelle. Wir beleuchten das Verhalten von 
Stalker*innen an konkreten Fällen und leiten daraus gezielt Verhaltensweisen für 
Gruppenmitglieder ab. Unser Ziel ist es, uns gegenseitig zu stärken. Vor einer ersten 
Gruppenteilnahme erfolgt ein Kennenlerngespräch mit dem Gruppenleiter.  
  
Treffen finden jeden 1. und 3. Samstag im Monat und zusätzlich bei Bedarf im Kölner Haus 
der Selbsthilfe statt.

Antragsteller*in: SHG Elterngruppe ADHS bei Kindern (9-12 Jahre)   
Zentrale Ansprechperson: Corinna Heppner  
 
Antragsdatum: 14.01.2026  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung:  
Austausch für Eltern von ADHS-Kindern im Alter von 9-18 Jahren (Schulkinder) mit dem Ziel 
der emotionalen Entlastung, des Wissenstransfers und der gegenseitigen Vernetzung und 
Unterstützung.  
  
Treffen finden jeden 2. Dienstag im Montag von 18 – 19.30 Uhr und zusätzlich bei Bedarf im 
Kölner Haus der Selbsthilfe statt.  
                          
 
  
  
Antragsteller*in: OKAPI – offene Kölner Adoptiv- und Pflegefamilien-Initiative   
Zentrale Ansprechperson: Stefanie Heil  
Homepage: 
http://okapi.koeln.de  
 
Antragsdatum:17.01.2026  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung:  
Die Angebote von OKAPI richten sich überwiegend an Familien aus dem Kölner Stadtgebiet. 
Ziel ist es, die psychosoziale Selbsthilfeinfrastruktur in Köln zu stärken und betroffene 
Familien langfristig zu stabilisieren und zu entlasten.  
  
Treffen finden unregelmäßig an unterschiedlichen Orten statt.  
                          
 
  
Antragsteller*in: SHG-Empowerment-Club Köln   
Zentrale Ansprechperson: Oda Stockmann   
 
Antragsdatum: 14.01.2026   
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung:   
Der Empowerment-Club bietet schwarzen Adoptivkindern, die mit weißen Elternteilen 
aufwachsen, Empowerment. Gleichzeitig ermöglicht er den weißen Elternteilen, sich über die 
besonderen Herausforderungen von Adoptivfamilien auszutauschen und ihre Sensibilität und 
Kritikfähigkeit gegenüber Rassismus zu entwickeln. An den Treffen nehmen ca. 6 Familien 
(ca. 20 Personen) regelmäßig teil. Im Mailverteiler der Gruppe sind ca. 30 Familien.   
  
Treffen finden quartalsweise, sonntags von 10.00-17.00 Uhr im Bürgerzentrum Engelshof, 
Oberstraße 96, 51149 Köln statt.  
                          
 
  
Antragsteller*in: RAR – richtig am Rand   
Zentrale Ansprechperson: Reiner Matthée

Homepage: http://richtigamrand.de  
 
Antragsdatum: 19.01.2026  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibung:  
Lokale und regionale Aktivitäten für LSBTIQ mit Behinderung in Ergänzung zu den 
bundesweiten Aktivitäten von queerhandicap e.V. Gemeinsame Freizeitgestaltung und 
politische Lobbyarbeit.  
  
Treffen finden quartalsweise, samstags von 15.00 – 18.00 Uhr im Rubicon 
Beratungszentrum, Rubensstraße 8-10, 50676 Köln statt.  
                          
 
  
Antragsteller*in: Solidargemeinschaft 60+   
Zentrale Ansprechperson: Lothar Schmachtenberg  
 
Antragsdatum: 19.01.2026  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibungen:   
Ziel der Gruppe ist es, sich auf die zu erwartenden Probleme des Älterwerdens 
vorzubereiten, um bei irgendwann auftauchenden Problemen sich wechselseitig besser 
helfen und unterstützen zu können. Dabei wird nicht angestrebt, notwendige professionelle 
Hilfe wie Pflege zu ersetzen. Vielmehr geht es um Unterstützungen, die vom jeweiligen 
persönlichen Netzwerk nicht angemessen geleistet werden können (z.B., weil  
Familienangehörige räumlich oder emotional zu weit weg sind). In derartigen Situationen 
kann die Gruppe als intermediäre Instanz zwischen nicht ausreichenden persönlichen 
Ressourcen und professionellen Hilfsangeboten verstanden werden. Die Gruppe versteht 
ihre Zielsetzung also als Vorbereitung / Prävention auf die Zeit zunehmender altersbedingter 
Belastungen, um dann bei entstandenem Bedarf besser vorbereitet (Selbst-)Hilfe leisten zu 
können. An den Treffen nehmen regelmäßig 17 Personen im Alter zwischen aktuell 64 und 
84 Jahren teil.   
  
Treffen finden monatlich von 17.00 - 19.00 Uhr im Seminarraum bei Philia e.V, 
Hauswiesenweg 7, 51069 Köln statt.  
                          
 
  
Antragsteller*in: Trauer um ein Haustier   
Zentrale Ansprechperson: Garcia Bergemann  
 
Antragsdatum: 04.12.2025  
  
Aktivitäten/Projektbeschreibungen:   
Wenn das geliebte Haustier verstirbt, ist das für viele Halter*innen einer der schlimmsten 
Momente in ihrem Leben. Kein Wunder, schließlich war es ein treuer Wegbegleiter, Freund 
und Familienmitglied. Gerade in dieser schwierigen Phase können schöne, tröstende Worte, 
Trauersprüche oder Gedichte helfen, den Verlust zu überwinden. Oft fällt es vor allem den 
Betroffenen schwer die eigene Trauer und den tiefsitzenden Schmerz in Worte zu fassen. 
Auch für Angehörige und Freunde ist es nicht leicht die richtigen Beileidsbekundungen für die 
Trauernden zu finden.

In dieser Gruppe wollen wir uns austauschen, füreinander da sein und gemeinsam  
Strategien entwickeln, um die eigene Trauer über den Verlust bewältigen zu können.  
  
Treffen finden jeden 1. Montag im Monat von 11 bis 13 Uhr im Kölner Haus der Selbsthilfe 
statt.  
                          
 
 
Antragsteller*in: SHG Verschickungskinder Köln    
Zentrale Ansprechperson: Ute Kames  
Homepage der Gruppe: 
https://kinderverschickungen-nrw.de/hilfe  
 
Antragsdatum: 12.11.2025   
 
Aktivitäten/Projektbeschreibung:   
Die Gruppe richtet sich an alle, die sich gegenseitig unterstützen, Erfahrungen austauschen 
oder sich vernetzen wollen.   
Ziele dabei sind:   
• Aufarbeitung dessen, was uns angetan wurde   
• Gegenseitige Unterstützung   
• Anlaufstelle für Hilfesuchende sein   
  
Treffen finden jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 - 19.00 Uhr im Bürgerzentrum Deutz, 
Tempelstr. 41-43, 50679 Köln-Deutz statt

Anlage 3 Öffentlichkeitsbeteiligung

1008 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie 
bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Sonstiges 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist nicht erforderlich, da die Öffentlichkeit von der Maßnahme nicht 
betroffen ist. Gefördert werden sollen kleine Selbsthilfegruppen, in denen sich Menschen mit einem 
gemeinsamen Anliegen in einem geschützten Rahmen zum Erfahrungsaustausch treffen. Die Themen 
dieser Gruppen sind persönlicher und nicht öffentlicher Natur; sie haben keine unmittelbaren 
Auswirkungen auf die Allgemeinheit. Die Verteilung der Mittel des Programms ist eine originäre 
Kompetenz des Ausschusses Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren.

Anlage 1 - Förderübersicht

1602 Zeichen

lfd. Nr. 
Name der Selbsthilfegruppe (SHG) 
Zuschuss 
2025    
EUR 
Beantragter 
Zuschuss 
2026        
EUR 
Förder- 
vorschlag 
Sachkosten 
EUR 
Förder- 
vorschlag 
Miete     
EUR 
Förder- 
vorschlag 
2026       
EUR 
1 Männergruppe Köln 0,00 734,40 120,00 614,40 734,40 
2 Zu früh gestorben - SHG bei Fehl- oder Totgeburt 90 0,00 1.397,20 940,00 307,20 1.247,20 
3 Schreiben als Selbsthilfe bei psychischer Belastung und Trauma 0,00 397,20 90,00 307,20 397,20 
4 Verlassene Eltern 0,00 1.970,00 1.420,00 550,00 1.970,00 
5 BET (Bindungs- und Entwicklungstrauma) Köln-Dünnwald 240,00 1.250,00 290,00 960,00 1.250,00 
6 Opfer von Narzissmus 0,00 614,40 0,00 614,40 614,40 
7 Suppenkasper - SHG für Angehörige von Essgestörten 0,00 307,20 0,00 307,20 307,20 
8 BIGE - Bundesinitiative Grosseltern 0,00 782,40 350,00 422,40 772,40 
9 Schneewittchen - Abschied vom Kinderwunsch 0,00 153, 60 0,00 153,60 153,60 
10 BET (Bindungs- und Entwicklungstrauma) Köln-Innenstadt 0,00 921,60 0,00 921,60 921,60 
11 Aktiv gegen Stalking 0,00 768,00 0,00 768,00 768,00 
12 Elterngruppe ADHS bei Kindern (9-18 Jahre) 0,00 307 ,20 0,00 307,20 307,20 
13 OKAPI Offene Kölner Adoptiv- und Pflegefamililen - Initative 0,00 4.000,00 3.000,00 292,40 3.292,40 
14 SHG Empowerment-Club Köln 648,00 669,00 141,00 528,00 669,00 
15 RAR - Richtig am Rand 0,00 135,00 135,00 0,00 135,00 
16 Solidargemeinschaft 60+ 982,00 1.505,00 1.025,00 480,00 1.505,00 
17 Trauer um ein Haustier 0,00 337,20 30,00 307,20 337,20 
18 Verschickungskinder Köln 240,00 427,20 427,20 0,00 427,20 
GESAMT 3.010,00 16.676,60 7.968,20 7.840,80 15.809,00

Beratungsverlauf (1)

23.04.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
0407/2026
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
16.04.2026
Erstellt
10.02.2026 08:59