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1996/2017

Jahresbericht 2016 der Koordinationsstelle Klimaschutz

Mitteilung Ausschuss 27.06.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 07.07.2017, TOP 3.1

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Jahresbericht 2016

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

563 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/V/7 
 
Vorlagen-Nummer  27.06.2017 
 1996/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 27.06.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 
Ausschuss für Umwelt und Grün 07.07.2017 
 
Jahresbericht 2016 der Koordinationsstelle Klimaschutz 
Mit dem Jahresbericht „ Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2016, Ausblick 2017“ stellt die Koordinations-
stelle Klimaschutz die wesentlichen Aktivitäten des vergangenen Jahres dar und gibt Ausblicke in 
aktuelle und künftige Aktivitäten. 
 
Gez. Dr. Rau

Jahresbericht 2016

39351 Zeichen

Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2016 
 Ausblick 2017

Jahresbericht 2016 
2 
 
 
Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt 
Koordinationsstelle Klimaschutz, V-7 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
 
Telefon: 0221/221-29378 
Telefax: 0221/221-6569695 
Email: KoordinationsstelleKlimaschutz@stadt-koeln.de 
 
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner: 
Dr. Barbara Möhlendick 
Petra Zimmermann-Buchem 
Barbara Gruber 
Julia Egenolf 
Dr. Thomas Kreitsch 
Reiner Gottschlich

Jahresbericht 2016 
3 
 
Inhalt 
Einleitung .................................................................................................................... 4 
Koordinationsstelle Klimaschutz ................................................................................. 5 
Aufgaben ............................................................................................................................................. 5 
Klimaschutzziele .................................................................................................................................. 6 
Aktivitätsbericht .......................................................................................................... 7 
Klimaschutz.......................................................................................................................................... 7 
Stadtradeln ...................................................................................................................................... 7 
Energieberatungsinitiative .............................................................................................................. 8 
 ............................................................................................................................................................. 8 
Kompetenzteam KlimaBildung Köln ................................................................................................ 9 
Klimaschutz Community Köln ........................................................................................................ 10 
Initiative SmartCity Cologne .............................................................................................................. 11 
DP DHL – CO2-freie Paketzustellung für Köln ............................................................................... 13 
REWE Green Building - Nachhaltigere Produkte in nachhaltigeren Märkten ............................... 14 
Energiechampion – Energiemonitor Heinzelmännchen-Schule .................................................... 15 
Parken. Nur einfacher. Mit evopark bargeldlos ins Parkhaus. ...................................................... 16 
Mobile Box – Handyrecycling ........................................................................................................ 17 
Radbonus - Das Belohnungsprogramm fürs Radfahren zur Förderung der Umwelt .................... 18 
Pixolus: mobile visuelle Datenerfassung ....................................................................................... 18 
EU-Projekt Grow Smarter .................................................................................................................. 19 
Veranstaltungen, Vorträge, Netzwerktreffen ............................................................. 22 
Übersicht Veranstaltungen................................................................................................................ 22 
Presse und Öffentlichkeitsarbeit ............................................................................... 24 
Rat und Ausschüsse ........................................................................................................................... 24 
Ausblick .................................................................................................................... 25

Jahresbericht 2016 
4 
 
Einleitung 
2016 war weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor fast 
140 Jahren und damit das dritte Rekordjahr in Folge. Bezogen auf Nordrhein-
Westfalen war das vergangene Jahr insgesamt sehr warm, mit wenig Niederschlag 
und viel Sonne.1  
Im November 2016 fand in Marrakesch die 22. UN-Klimakonferenz statt. Es war die 
erste Vertragsstaatenkonferenz nach der Annahme und Ratifizierung des Pariser 
Abkommens. Ziel war es, konkrete Schritte zur Reduzierung der Treibhausgase zu 
vereinbaren. Das Paris-Abkommen zur Treibhausgasreduzierung ab dem Jahr 2020 
trat kurz vor Beginn der Marrakesch-Konferenz, am 4. November 2016, in Kraft, weil 
es sehr zügig von 55 Ländern ratifiziert worden ist. 
Mit dem Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich 
zum Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Langfristig sollen 
nicht mehr Treibhausgase wie CO2 ausgestoßen werden, als gleichzeitig zum Bei-
spiel von Wäldern wieder aufgenommen werden können. In der zweiten Hälfte des 
Jahrhunderts sollen die Netto-Emissionen auf null gesenkt werden. Bürgermeister 
Andreas Wolter vertrat als Klima-Botschafter das Klima-Bündnis der europäischen 
Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder, Alianza del Clima e.V. auf der Konfe-
renz. 
  
                                                           
1 Siehe: http://www.klimaatlas.nrw.de/site/nav2/Klima.aspx?P=2

Jahresbericht 2016 
5 
 
Koordinationsstelle Klimaschutz 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz ist Stabsstelle beim Dezernat V - Soziales, In-
tegration und Umwelt.  
Aufgaben 
Wesentliche Aufgaben der Koordinationsstelle Klimaschutz sind  
 die strategische Ausrichtung und Fortentwicklung des gesamtstädtischen Klima-
schutzprozesses, 
 die Initiierung und ressortübergreifende, interdisziplinäre, gesamtstädtische, 
prozessorientierte Koordinierung von Klimaschutzprojekten, 
 die Vernetzung mit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren zur 
Erreichung der städtischen Klimaschutzziele, 
 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 
 Verwaltungsinterne und externe Kommunikation, 
 Projektleitung SmartCity Cologne und GrowSmarter, 
 Vertretung in Arbeitskreisen und regionalen, nationalen und internationalen 
Netzwerken. 
 
Abbildung 1: Koordinationsstelle Klimaschutz 
GrowSmarter 
SmartCity 
Cologne 
Klimaschutz

Jahresbericht 2016 
6 
 
Klimaschutzziele 
Ebene Ziele (jeweils ggü. Basisjahr 1990) 
2020 2030 2050 
EU 20 % weniger CO2 40 % weniger CO2 80 bis 95 % weniger 
CO2 20 % mehr Erneuerbare 
Energien am Gesamte-
nergieverbrauch 
mind. 27 % mehr Erneu-
erbare Energien am Ge-
samtenergieverbrauch 
20 % höhere Energieeffi-
zienz 
mind. 27 % höhere Ener-
gieeffizienz 
Bund mind. 40 % weniger CO22 55 % weniger CO2 80 bis 95 % weniger 
CO2 
mind. 14 % Erneuerbare 
Energien am Endenergie-
verbrauch Wärme und 
Kälte3 
mind. 80 % Erneuer-
bare Energie bei 
Stromversorgung4 
Land 
NRW 
mind. 25 % weniger CO25 --- mind. 80 % weniger 
CO26 
Köln mind. 20 % weniger CO27 mind. 408 bis 50 % weni-
ger CO29 
--- 
mind. 20 % weniger Ener-
gieverbrauch10 
mind. 20 % mehr Erneu-
erbare Energien am Ener-
gieverbrauch11 
Grow 
Smart12 
bis zu 60 % weniger CO2 --- --- 
bis zu 70 % weniger ex-
terne Energiezufuhr 
Abbildung 2: Klimaschutzziele 
                                                           
2 „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“. 
3 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). 
4 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). 
5 Klimaschutzgesetz NRW. 
6 Klimaschutzgesetz NRW. 
7 Bürgermeisterkonvent. 
8 Bürgermeisterkonvent. 
9 Klima-Bündnis. 
10 Bürgermeisterkonvent. 
11 Bürgermeisterkonvent. 
12 Projektziele für das Pilotgebiet „Stegerwaldsiedlung“ in Köln-Mülheim.

Jahresbericht 2016 
7 
 
Langfristig streben die Klimabündnis-Städte eine Verminderung ihrer CO2-
Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen pro Einwohner und Jahr an. 
Dem steht ein CO2-Fußabdruck von rd. 10,3 Tonnen pro Einwohner und Jahr in Köln 
gegenüber (Daten aus 2008). Laut der Kölner Energie- und CO2-Bilanz 2008 hatte 
Köln im Jahr 2008 das CO2-Reduktionsziel gegenüber dem Basisjahr 1990 zu rund 
15 % erreicht. 
Aktivitätsbericht 
Klimaschutz 
Stadtradeln 
 
Köln beteiligte sich vom 05. bis 25. September 2016 erstmalig am deutschlandweiten 
Wettbewerb „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netz-
werk zum Klimaschutz.  
Während des Aktionszeitraums hatten alle Kölnerinnen und Kölner die Möglichkeit, 
sich mit Radfahrenden in ganz Deutschland zu messen und dabei etwas für den Kli-
maschutz zu tun. Alle, die in Köln wohnen, arbeiten einem Verein angehören oder 
eine (Hoch-) Schule besuchen, waren herzlich eingeladen, kräftig in die Pedale zu 
treten und beruflich oder privat viele Fahrradkilometer für Köln zu sammeln. 
Ausgelegt ist die Kampagne als Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Kommu-
nen. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln mit Bürgerinnen und Bürgern als 
Team um die Wette.  
Ziel der Kampagne ist es, drei Wochen lang vom Auto auf das Rad umzusteigen und 
so CO2 zu sparen und das Bewusstsein für den Klimaschutz zu erhöhen.  
Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Koordinationsstelle Klimaschutz 
und des Teams des Fahrradbeauftragten.  
2016 beteiligten sich in Köln 2.269 aktive Radlerinnen und Radler in 135 Teams und 
legten insgesamt 516.563 Kilometer zurück. So konnten im Vergleich zu einer Auto-
fahrt 73.352 kg CO2 vermieden werden.

Jahresbericht 2016 
8 
 
Energieberatungsinitiative 
 
 
 
Die Stadt Köln hat sich im November 2015 dem landesweiten Netzwerk AltBauNeu 
angeschlossen, um die Beratung der Bürgerinnen und Bürger und Gebäudeeigentü-
mer zur energetischen Gebäudesanierung und zum Klimaschutz voranzubringen.  
AltBauNeu ist ein kommunales überregionales Netzwerk von 21 Kommunen und 
Kreisen aus Nordrhein-Westfalen, um den Bürgerinnen und Bürgern bei der energe-
tischen Sanierung ihrer Gebäude eine Hilfestellung zu geben. Durch die Kooperation 
der nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise können wesentliche Synergien 
erzielt werden. Die gemeinsame Entwicklung von Materialien und Projekten sowie 
der landesweite Know-how-Transfer zwischen den Projektteilnehmern sorgen dafür, 
dass sich der Arbeits- und Kostenaufwand der einzelnen Kommunen und Kreise we-
sentlich reduziert. 
Zentrales Element von AltBauNeu ist die Öffentlichkeitsarbeit. Grundbaustein ist da-
bei das Internetportal www.alt-bau-neu.de. Dort gibt es allgemeine Informationen und 
Erläuterungen zu den Themen Gebäudedämmung, Heizungs- oder Lüftungsanlage, 
Energieausweis, gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten und Modernisierungs-
ratgeber. Die Datenbank mit lokalen Dienstleistern und Experten (Architekten, Inge-
nieure, Energieberater und Handwerker) befindet sich im Aufbau.  
Die Teilnahme an dem Projekt dient auch dem Klimaschutz, da das größte CO2-
Minderungspotenzial im Bereich der Sanierung des Wohnungsbestandes liegt. In 
Köln sind etwa 73 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverord-
nung 1978 errichtet worden, vielfach noch unsaniert und somit in einem energetisch 
schlechten Zustand. Eine Sanierung dieser Gebäude würde eine Verringerung des 
Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen sowie eine wesentliche Reduktion 
der Energiekosten bedeuten.  
Umweltminister Johannes Remmel gratulierte im Oktober 2016 Köln und den weite-
ren nordrhein-westfälischen Netzwerkpartnern persönlich zur Auszeichnung mit dem 
Climate Star, den das Klima-Bündnis, das größte kommunale Netzwerk zum Klima-
schutz, vergibt.

Jahresbericht 2016 
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Die Climate-Star-Auszeichnung wird seit 2002 an herausragende Projekte der Städ-
te, Kommunen und regionalen Netzwerke aus ganz Europa vergeben. Die Auszeich-
nung ehrt das Engagement und die Erfolge europäischer Städte, Kommunen und 
Regionen in Bereichen erneuerbarer Energie, Mobilität, Konsum, Stadt- und Regio-
nalentwicklung und Bürgereinbindung.  
 
Quelle: Energieagentur NRW 
Abbildung 3: Climate-Star-Auszeichnung mit Umweltminister Johannes Remmel 
Im Jahr 2016 wurde das Internetprotal  AltBauNeu  http://www.alt-bau-neu.de/koeln/ 
4.160-mal aufgerufen. 
Kompetenzteam KlimaBildung Köln 
Ziel des Kompetenzteams ist es, den Klimaschutz -Prozess in der Region Köln durch 
zielgruppenspezifische Wissens - und insbesondere Kompetenzvermittlung zu b e-
schleunigen und somit die Stadt als auch das Umland lebenswerter zu gestalten. 
Insbesondere soll das Klimaschutzbewusstsein der Zielgruppen für die Notwendi g-
keiten und Erfordernisse des Klimaschutzes sowie die individuellen Gestaltungsmö g-
lichkeiten im Alltag gefördert und gestärkt werden. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz ist Mitglied im Kompetenzteam KlimaBildung 
Köln, dass ein Netzwerk zentraler B ildungsakteure der Region Köln ist. Fokus der 
gemeinsamen Aktivitäten ist die Realisierung von Projekte n zum handlungsorientier-
ten Klimaschutz im Alltag.

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Klimaschutz Community Köln 
Die „Klimaschutz Community Köln“ ist Nachfolger der erfolgreichen Internet-Plattform 
„Köln spart CO2“ aus dem Jahr 2013/2014, unter der Schirmherrschaft von Oberbü r-
germeisterin Henriette Reker und finanziell unterstützt durch die Stiftung Umwelt und 
Entwicklung NRW, die Stadt Köln und den Klimakreis Köln. Ziel des Projektes ist es, 
im Rahmen eines Wettbewerbs in vier Aktionsmonaten (Ernährung, Konsum, Energie 
und Mobilität) gemeinsam CO2 zu vermeiden. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz unterstützt das Projekt als Partnerin und Berat e-
rin sowie mit Öffentlichkeitsarbeit. 
 
 
Quelle: https://www.klimaschutzcommunity.koeln/ 
Abbildung 4: Internetportal Klimaschutz Community Köln

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Initiative SmartCity Cologne 
 
 
In 2016 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz die Funktion des „digitalen Lotsen“ 
übernommen. In dieser Funktion koordiniert sie Themen der Digitalisierung innerhalb 
des Dezernates V und unterstützt die Geschäftsstelle Digitale Agenda in Dezernat I 
aktiv bei der Umsetzung der Digitalstrategie Kölns. Hierzu gehört auch die Mitwirkung 
an der Vorbereitung des ersten Stadtgipfels in 2017. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz übernahm in 2016 die Federführung zur Bear-
beitung komplexer, wegweisender politischer Beschlüsse zur Umstellung des städti-
schen Fuhrparks auf alternative Antriebe (AN/0159/2016 und 0147/2017) sowie zur 
Schaffung von E-Ladeinfrastrukturen im öffentlichen Straßenland (AN/0802/2016 und 
1275/2017). In 2016 wurde damit die Federführung zur Bearbeitung des Themas E-
Mobilität auf Seiten der Stadt Köln übernommen. Nach einer langen Testphase stell-
ten die KVB im Dezember 2016 die Buslinie 133 komplett auf E-Mobilität um. Das 
Projekt wird durch SmartCity Cologne beworben. 
In 2016 wurde die konzeptionell-strategische Weiterentwicklung der Initiative Smart-
City Cologne in der Verwaltung, mit der RheinEnergie und KVB weiter voran getrie-
ben. Im Ergebnis ist ein gemeinsames Verständnis zu Handlungsbedarfen, Zielen, 
Indikatoren für ein Monitoring und Handlungsschwerpunkten herbeigeführt worden. 
Ebenfalls wurde mit dem Aufbau eines Indikatorensystems zum Monitoring von 
SmartCity Cologne begonnen, welches die Initiative messbar und steuerbar machen 
soll. Dieser Prozess wird in 2017 fortgeführt und zum Abschluss gebracht. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz beteiligte sich in 2016 als Informationslieferant 
an einer auf ein Jahr bis November 2017 angelegten Konsortialstudie zur Eruierung 
und Bewertung aktueller SmartCity-Technologien. Die Ergebnisse der Studien sollen 
die Umsetzungsmöglichkeiten von SmartCity-Lösungen erhöhen. 
Aus SmartCity Cologne heraus brachte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz 
ebenfalls in die „Dialogplattform Smart Cities“ des Bundesumweltministeriums zur 
Erarbeitung einer Smart Cities-Charta mit Empfehlungen und Forderungen an die 
Politik ein. Ergänzend hierzu unterstützte SmartCity Cologne die Aktivitäten des DIN-

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Instituts sowie von VDE/VDI zur Identifizierung von Normen und Standards in Smart 
Cities, die zu den Themenschwerpunkten Governance, Energie, Mobilität und Infor-
mations- und Kommunikationstechnologien/ Infrastruktur technische Standardisie-
rungsbedarfe an die Wirtschaft und Klärungsbedarfe an die Politik beinhalten. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz richtete in 2016 erneut die Konferenz zu Smart-
City Cologne unter dem Motto „Gutes Klima für Köln“ erfolgreich aus, die im Histori-
schen Rathaus zu Köln stattfand und durch die Oberbürgermeisterin eröffnet wurde. 
Highlights waren die KlimaExpo.NRW-Auszeichnung für das Projekt „Waldlabor“ in 
Köln sowie der Startup-Pitch, aus dem evopark als Sieger hervorging und sich für 
kostenfreie Präsentationsfläche und eine Teilnahme am Podium auf der StartupCon 
2016 in der LANXESS-Arena qualifizierte.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 5: Impressionen von den SmartCity Cologne Konferenz vom 20.06.2016 
In 2016 wurde das Morgenstadt-Projekt „3D Geoinformationssystem Mülheim-Süd“ 
als Demonstrationsprojekt abgeschlossen. Die Koordinationsstelle Klimaschutz orga-
nisierte zu diesem Anlass einen breit angelegten Workshop, um Nachnutzungspoten-
tiale der modellhaft entwickelten Einzelanwendungen im Rahmen des Projektes zu

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identifizieren. Im Ergebnis wurde das entwickelte Tool für eine Online-
Bürgerbeteiligung durch das Stadtplanungsamt und die Dienststelle E-Government 
und Onlinedienste im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung eines Be-
bauungsplanverfahrens zur Entwicklung des „Möhring-Quartiers“ erfolgreich ange-
wendet. Weitere Erfahrungen sollen gesammelt werden, um Möglichkeiten eines 
stadtweiten Einsatzes zu eruieren. 
In 2016 ist die Initiative SmartCity Cologne um sieben Projekte auf aktuell insgesamt 
37 Projekte gewachsen. 
 
Abbildung 6:Projektübersichtskarte SmartCity Cologne 
Die neuen Projekte werden im Folgenden kurz vorgestellt: 
DP DHL – CO2-freie Paketzustellung für Köln 
Die Deutsche Post DHL Group startete am 08.09.2016 mit einer gemeinsamen Pres-
sekonferenz unter Teilnahme der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Re-
ker, und dem Vorstand Post-eCommerce-Parcel der Deutschen Post DHL Group (DP 
DHL), Jürgen Gerdes, die CO2-freie Paketzustellung in Köln. Bis Ende 2016 waren 
insgesamt 66 sog. StreetScooter im Einsatz. Dabei handelt es sich um Elektrofahr-
zeuge, die speziell für die vielseitigen Anforderungen der Paketzustellung entwickelt 
wurden. Die 66 StreetScooter ersetzen bisherige Dieselfahrzeuge (bis 3,5 t) und 
Quelle: Stadt Köln

Jahresbericht 2016 
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senken den CO2-Ausstoß in Köln pro Jahr um insgesamt rund 200 Tonnen. Sie wer-
den ausschließlich mit zertifiziertem Grünstrom in den drei Zustellbasen der DP DHL 
an den Standorten Eifeltor, Oskar-Jäger-Straße und Parkgürtel über Nacht aufgela-
den. Die Koordinationsstelle Klimaschutz fungierte als Wegbereiter, damit das Pro-
jekt Teil von SmartCity Cologne werden konnte. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 7: Pressekonferenz zum Projektstart CO2-freie Paketzustellung in Köln 
REWE Green Building - Nachhaltigere Produkte in nachhaltigeren Märkten 
Mit dem Green Building-Konzept hat REWE eine Blaupause für nachhaltigere Su-
permärkte entwickelt. Das Konzept kombiniert Tageslichtarchitektur mit energiespa-
renden Bautechniken, bester Dämmung, nachhaltigen Materialien und dem Einsatz 
regenerativer Energien. Die dort eingesetzten Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, 
Klima- und Kälteanlagen verbrauchen deutlich weniger Energie und belasten die 
Umwelt gar nicht oder nur sehr gering mit CO2-Emissionen. Die Märkte werden aus-
schließlich mit Grünstrom versorgt. Geheizt wird mit Abwärme aus Kälte (80 %) und 
über Wärmepumpen (20 %). Die Holzkonstruktion trägt zu einer CO2-Reduzierung 
von 311 t pro Jahr bei. Kälte und Kühlung wird über CO2 und Propen erzeugt. Zur 
Reinigung, für die WC-Spülung und zur Außenbewässerung wird Regenwasser ge-
nutzt. Alle Green Building-Projekte werden durch die Deutsche Gesellschaft für 
Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) zertifiziert. 2013 eröffnete REWE einen Green 
Building-Markt in Köln-Lövenich. Das Gebäude ist mit dem DGNB Gold-Zertifikat

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ausgezeichnet (heute: Platin) - und damit fast CO2-neutral. Die Koordinationsstelle 
Klimaschutz initiierte den Dialog mit REWE zu SmartCity Cologne und gewann das 
Unternehmen mit seinen Green-Building-Aktivitäten als weiteres Kölner Vorzeigepro-
jekt. 
Abbildung 8: REWE-Markt als Green-Building in Köln -Lövenich 
Energiechampion – Energiemonitor Heinzelmännchen-Schule 
Das mit neuester Technologie  von Ingenieuren und Designern in Abstimmung mit 
Pädagogen entwickelte Konzept zur Bewuss tseinsförderung für Energieverbrauch 
erklärt den Kindern spielerisch die Zusammenhänge zwischen Stromverbrauch und 
CO2-Emission über einen Energiechampion-Wettbewerb und ist vie lseitig in unte r-
schiedlichste Unterrichtsfächer integrierbar. Kinder sollen bereits früh dafür sensibil i-
siert werden, unnötige Stromverbräuche zu vermeiden und nachhaltig Energie zu 
sparen. Im Durchschnitt wurden so an der Heinzelmännchen -Grundschule in Kö ln-
Vingst in der Vergangenheit ca. 2 kWh Strom pro Woche von jeder Klasse eing e-
spart, weil z.  B. auf das Licht geachtet wurde. In einem Schuljahr haben alle acht 
Klassen der Grundschule ca. 600 kWh weniger verbraucht. Ausgehend davon, dass 
die Kinder über das Programm lernen  auch zu Hause ihren Stromverbrauch um nur 
ein halbes Kilowatt pro Woche zu reduzieren, können 160 Kinder zusätzlich ca. 4000 
kWh pro Jahr einsparen. Die Koordinationsstelle Klimaschutz setze sich dafür ein, 
dass auch dieses Projekt Teil von SmartCity Cologne wird. 
Quelle: REWE Group.

Jahresbericht 2016 
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Abbildung 9:Energie-Champion Heinzelmännchen-Schule 
Parken. Nur einfacher. Mit evopark bargeldlos ins Parkhaus.  
Rund 560 Millionen Stunden im Jahr wenden deutsche Autofahrer für die Parkplatz-
suche auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Verbands der Auto-
mobilindustrie (VDA). Parkplatzsuchende verursachen so rund 30 % des innerstädti-
schen Verkehrs (APCOA Studie). Gleichzeitig bleiben viele Stellplätze in Parkhäusern 
ungenutzt. Das in 2014 gegründete Kölner Startup evopark hat eine App entwickelt, 
die anzeigt, in welchen Parkhäusern noch Stellplätze frei sind und dorthin navigiert. 
Mittels der evopark-Karte – einem RFID-Funkchip – öffnen Parkhausschranken au-
tomatisch. Autofahrer finden schneller einen Stellplatz, dadurch werden Parksuch-
verkehre reduziert. In Köln sind bislang die Parkhäuser „Brückenstraße“ und „DuMont 
Carré“ mit evopark befahrbar. Damit sind über evopark bislang insgesamt 1.064 
Stellplätze erreichbar. Weitere Parkhäuser wie das „An Farina“ und „Maastrichter 
Straße“ sollen folgen. In insgesamt mehr als 20 deutschen Städten aktiv, konnte 
evopark seit 2014 bundesweit bereits rund 117 t CO2 einsparen. Die Koordinations-
stelle Klimaschutz gewann das Startup für einen Pitch auf der Konferenz zu SmartCi-
ty Cologne, aus dem es als Sieger hervorging. In der Folge wurde es Teil der Smart-
City-Initiative.

Jahresbericht 2016 
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Mobile Box – Handyrecycling 
Mobile-Box ist ein Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, das 2012 in Köln 
gegründet wurde. Zurückgenommene Alt -Handys werden wiederverwendet oder e i-
ner umweltgerechten Verwertung zugeführt, was den umweltschädigenden Rohstof f-
abbau senkt und die Ausbeutung der Menschen in den betroffenen Gebieten verri n-
gert. Mit jedem gesammelten Gerät werden gleichzeitig vor Ort tätige Umweltschut z-
gruppen oder gemeinnützige Pro jekte finanziell unterstützt. Mehr als 100 Millionen 
Mobiltelefone liegen in deutschen Haushalten ungenutzt (Bitkom Studie / 2015). Mit t-
lerweile betreut Mobile -Box bundesweit über 1000 Rücknahme -Standorte. Zu den 
Sammelpartnern gehören unter anderem lokale  BUND-Gruppen, das Bundeswehr -
Sozialwerk, Missio von der katholischen Kirche und das FÖJ. In 2016 konnten g e-
meinsam bereits mehr als 40.000 alte Handys gesammelt und umweltgerecht ve r-
wertet werden. Seit 2017 ermöglicht Mobile -Box auch Unternehmen die siche re und 
umweltgerechte Entsorgung ihrer Firmengeräte. An rund 15 Standorten in Köln, vo r-
nehmlich Schulen und Bio-Supermärkten, ist die Mobile-Box zu finden. Die Koordina-
tionsstelle Klimaschutz vermittelte Kontakte und setzte sich für das Projekt ein, damit 
es Teil der SmartCity -Initiative werden konnte. Gemeinsam wurden Möglichkeiten 
zum Projektausbau eruiert. 
Abbildung 10: Handy-Recycling mit Mobile-Box 
Quelle: Mobile-Box.

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Radbonus - Das Belohnungsprogramm fürs Radfahren zur Förderung der 
Umwelt 
Radbonus fördert das Radfahren mit Boni. Es handelt sich um finanzielle Prämien 
durch gefahrene Rad-Kilometer von Partnern wie Krankenkassen, Arbeitgebern, On-
line-Shops etc. Die Radbonus-App motiviert so Menschen, mehr Wege mit dem Rad 
zurückzulegen. Das fördert das Wohlbefinden, die Gesundheit und erhöht die körper-
liche und geistige Leistungsfähigkeit. Werden mehr Wege mit dem Rad zurückgelegt, 
wirkt sich das zudem positiv auf das Verkehrsaufkommen und die Umwelt aus. Rad-
bonus hat seinen Hauptsitz in Köln; es verbucht bisher bundesweit rund 10.000 akti-
ve Nutzer. Die Koordinationsstelle Klimaschutz sorgte mit der Einladung zur Pitch-
teilnahme auf der Konferenz zu SmartCity Cologne für eine weitere Bekanntmachung 
der Aktivitäten von Radbonus. Das Unternehmen wurde Teil von SmartCity Cologne, 
um weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entwickeln. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quelle: Radbonus 
Abbildung 11:Mit Radbonus Boni durch Fahrradfahren sammeln 
Pixolus: mobile visuelle Datenerfassung 
Pixolus ermöglicht mittels der „pixometer“-App die digitale Zählerstanderfassung per 
Smartphone-Kamera. Für Vermieter, Hausverwaltung, Energie- und Liegenschafts-
manager sowie Versorger, die Zählerstände in vielen Gebäuden erfassen müssen,

Jahresbericht 2016 
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optimiert „pixometer“ so die Verbrauchserfassung. Die Ablesedaten stehen dann im 
Webportal gesammelt zur Verfügung und können von dort exportiert werden. Die Ko-
ordinationsstelle Klimaschutz hat Pixolus für eine Pitch-Teilnahme an der Konferenz 
zu SmartCity Cologne gewonnen. Mit der Entscheidung, das Projekt Teil der Smart-
City-Initiative werden zu lassen, sollen die Aktivitäten des Unternehmens weiter ge-
streut und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit ausgelotet werden. 
EU-Projekt Grow Smarter 
 
 
Das EU-Projekt „GrowSmarter“, für das die Stadt Köln sich im Jahr 2014 in enger 
Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellschaft RheinEnergie AG und den 
Städten Stockholm und Barcelona erfolgreich beworben hatte, befindet sich im zwei-
ten Jahr und damit in der Umsetzung der Maßnahmen. 
Das Kölner Konsortium besteht aus der Stadt Köln, Deutsche Wohnungsgesellschaft 
mbH (DEWOG), RheinEnergie AG, ampido GmbH, Stattauto Köln (cambio Köln), 
Kölner-Verkehrs-Betriebe AG, Urban Institute (UI), AGT Group GmbH und Microsoft. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz hat die Kölner Gesamtprojektleitung sowie die 
EU-weite Leitung des Arbeitspaketes 3-Integrierte Infrastruktur. 
Im September 2016 stellte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz gemeinsam mit 
den nationalen und internationalen Partnern Stockholm und Barcelona dem Review 
Meeting der EU. Hier wurden der aktuelle Stand und das weitere Vorgehen darge-
stellt. Die EU Behörde INEA (The Innovation and Networks Executive Agency), die 
mit der Verwaltung und Aufsicht des Projekts betraut ist, war über den Fortschritt in 
Köln sehr erfreut. Das Team konnte sich also über positive Resonanz aus Brüssel 
freuen. 
Zu Köln: während der erste Bauabschnitt in der Stegerwaldsiedlung Anfang 2017 
fertig gestellt werden soll, haben die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt im Oktober 
2016 begonnen. Die Bauanträge des dritten Bauabschnitts sind in Bearbeitung beim 
Bauaufsichtsamt. Die Sanierung der Stegerwaldsiedlung schritt 2016 voran. Ca. ein 
Drittel der Gebäude wurden saniert und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Ziel ist

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es, Anfang des nächsten Jahres auch mit dem dritten Bauabschnitt beginnen zu 
können.  
Im Bereich Mobilität sind die ersten Mobilstationen in Betrieb: sowohl am Charles-de-
Gaulle-Platz, als auch am Bahnhof Mülheim steht derzeit car-sharing zur Verfügung. 
Auch die Parkplatzreservierung ist am Charles-de-Gaulle-Platz angelaufen. Durch 
die Bereitstellung von Daten bei „Offene Daten Köln“ ist inzwischen eine neue App 
entstanden, die die KVB nun gemeinsam mit dem Ersteller weiter entwickeln möchte. 
Die Stadt Köln macht ganz neue Erfahrungen in dem Versuch die Digitale Infrastruk-
tur auszubauen. Dazu wird die seit einiger Zeit bestehende OpenData-Plattform 
www.offenedaten-koeln.de bereitgestellt, eine offizielle Webseite, mit kostenfreiem 
Zugang zu etlichen Datensätzen aus Köln. 
Gewisse Datensätze können ein riesiges Potenzial bieten, um Städten ein nachhalti-
ges Wachstum zu ermöglichen. Zudem können sie bei der Bewältigung umwelttech-
nischer und ökonomischer Probleme helfen. Durch technische Umrüstungen könnte 
dieses Potenzial abgerufen werden und so eine vollintegrierte, strategisch orientierte 
„SmartCity“ entwickelt werden. Dieses Konzept ist ein wesentlicher Teil des 
GrowSmarter-Konzeptes. 
Zusammen mit unserem Partner [ui!] – the urban institute, welcher die erforderlichen 
Softwarekomponenten auf Basis seiner Plattform Urban Pulse bereitstellt, und mit 
der Firma Microsoft, welche die cloudbasierte Infrastruktur zur Verfügung stellt, ist 
geplant, Daten aus Köln für die Bürgerinnen und Bürger sicher und finanziell er-
schwinglich zur Verfügung zu stellen. Die App UrbanPulse sammelt die Daten vor-
handener Sensoren, wie zum Beispiel aus dem Verkehrsmanagementsystem der 
Stadt Köln, und stellt sie über einen Webserver kartenbasiert zur Verfügung. 
Die Plattform ist nun erstellt und bietet Nutzern den Zugang zu Verkehrsdaten, der-
zeit aber nicht in Echtzeit. Daten in Echtzeit können momentan nicht wiedergeben 
werden, aber es wird an einer Lösung gearbeitet und gleichzeitig versucht, weitere 
Datensätze zu integrieren, beispielsweise Daten zu Straßenbaustellen. 
Ein laufender Prozess in der Entwicklung dieser Plattform ist in Zusammenarbeit mit 
der Stadt Köln die Berücksichtigung von datenschutzrechtlichen Aspekten. Bislang

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stammen alle Daten von städtischen Sensoren und keinerlei personenbezogene Da-
ten werden gespeichert oder verarbeitet. In der Zukunft sollen aber beispielsweise 
auch energiebezogene Daten angeboten werden. Dann wir auch der Datenschutz 
ein Thema sein. 
Es ist sehr ermutigend, dass ein offensichtlicher Zuwachs und ein stetiges Interesse 
an Kölns offenen Daten bestehen. Beachtenswert ist auch die Tatsache, dass die 
Stadt Köln internationale Aufmerksamkeit erfährt. Dies ermutigt zu weiteren Fort-
schritten im OpenData-Projekt in Köln. Die detaillierten Auswertungen, besonders auf 
monatlicher und täglicher Basis, sind als offene Daten erhältlich und können unter 
monitoring-offene-daten-koeln-2015 abgerufen werden. 
Die Koordinationsstelle Klimaschutz bietet alle vierzehn Tage eine Bürgersprech-
stunde in der Stegerwaldsiedlung an. Diese bietet den Bewohnerinnen und Bewoh-
ner sowie allen Interessierten die Möglichkeit, Fragen zum Projekt vor Ort zu platzie-
ren oder grundsätzliche Informationen einzuholen.  
Bei zahlreichen Veranstaltungen stellte sich GrowSmarter auf lokaler, nationaler so-
wie auf internationaler Ebene vor, in Köln zum Beispiel in Ratsausschüssen sowie 
international bei Polis.  
Im Oktober 2016 wurde das Projekt GrowSmarter Sieger im Rahmen des Wettbe-
werbs „Intelligente Regionen Deutschlands“ in der Sonderkategorie „Sektorübergrei-
fend“, initiiert vom Bundeswirtschaftsministerium und der Initiative Intelligente Ver-
netzung. Mehr als 100 Projekte wurden eingereicht. Die hochkarätig zusammenge-
setzte Jury findet: 
„Das Projekt GrowSmarter ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Bereiche Verkehr und 
Energie intelligent miteinander kombiniert werden können, um in einem sektoren-
übergreifenden Gesamtkonzept nachhaltige Lösungen für die Stadtentwicklung zu 
schaffen.“ (Zitat: Thilo Zelt)

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Der integrierte Ansatz aus dem EU-Projekt GrowSmarter soll als Blaupause für eine 
nachhaltige Stadtentwicklung bei der Entwicklung weiterer Stadtentwicklungsgebiete 
wie Mülheim-Süd, Parkstadt-Süd, Deutzer Hafenareal eingebracht werden. 
Veranstaltungen, Vorträge, Netzwerktreffen 
Übersicht Veranstaltungen 
Im Jahr 2016 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz bei zahlreichen Veranstaltun-
gen als Veranstalter oder Mitorganisator, Vortragender oder Podiumsteilnehmer mit-
gewirkt, wie beispielsweise: 
 Klimaforum Köln, 
 4. GVG-Energie-Forum, 
 Keynote zu SmartCity Cologne auf dem „Cologne IT-Summit“ zum Themen-
schwerpunkt „Stadtverwaltung 4.0 – was die Verwaltung dank Digitalisierung 
für Bürger und Unternehmen macht“ (gemeinsam mit der Geschäftsstelle Digi-
tale Agenda, dem Amt für Informationsverarbeitung und der NetCologne 
GmbH), 
 Electric Mobility in Civitas Cities, 
 Impuls-Statements und Podiumsteilnahme am Diskussionspanel auf der 
BMBF-Konferenz „Wege in die Zukunftsstadt“ mit SmartCity Cologne, 
 3. Fachkonferenz BMVI „Elektromobilität vor Ort“, 
 Anbahnung und Organisation eines Exklusivgesprächs zwischen Stadtkäm-
merin Klug und des Direktors des PIK-Potsdam, Prof. Schellnhuber, auf der 
Sal. Oppenheim Investmentkonferenz zu Green Investment und Divestment, 
 SCC Konferenz “Gutes Klima für Köln”, 
 Initiative D21, AG Geoinformationswirtschaft in Essen, 
 7. egov-day Koblenz, 
 Prämierung ECO-Driving,

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 SmartCity Cologne-Pitch auf dem internationalen Nachhaltigkeitskongress der 
IHK mit der CBS, 
 Kooperationsrunde Energie/Klima des Region KölnBonn e. V., 
 Besuche von Delegationen aus Taiwan, Lateinamerika, Ägypten, Bejiing sowie 
einer peruanischen Schülergruppe, 
 Keynote und Diskussionsteilnahme am ESRI Branchenforum der GIS Talk 
2016 zu Smart Cities, 
 Gastgeber für die zweitägige NRW-weite Difu–Informationsveranstaltung 2016 
zur „Kommunalrichtlinie“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums und Vor-
stellung der Klimaschutz- und SmartCity-Aktivitäten Kölns, 
 Teilnahme an der StartupCon 2016 mit einem Stand zu SmartCity Cologne, 
 Durchführung eines Informations- und Diskussionsformats zu „Digitale Magna 
Charta meets #scc & #opendata“ auf der Internetwoche 2016 im Glashaus der 
VHS (gemeinsam mit der Geschäftsstelle Digitale Agenda und der Dienststelle 
E-Government und Onlinedienste), 
 Keynote und Diskussionsbeiträge zu SmartCity Cologne auf dem Symposium 
„Resilient Cities for the Future“ in Taiwan (auf Einladung des DAAD und der 
Stadt Taipeh), 
 Wuzhen Summit – 3rd World Internet Conference (auf Einladung), 
 Mitwirkung an Workshops im Rahmen der Konsortialstudie “Smart Cities & Inf-
rastructure”, 
 Metropolitan Solution Berlin, 
 Smart Urban Infrastructure, 
 World Green Building Council Congress in Stockholm, 
 SmartCity Expo in Barcelona, 
 Polis Konferenz in Rotterdam

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Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
Eine Aufgabe der Koordinationsstelle Klimaschutz ist die Kommunikation mit verwal-
tungsinternen und externen Akteuren und Zielgruppen. Hierzu zählen auch die Pres-
searbeit und Veröffentlichungen zum Klimaschutz und SmartCity Cologne. 
Im Jahr 2016 gab es Pressemitteilungen, Meldungen im Intranet, Fototermine zu fol-
genden Themen: 
 Stadtradeln in Köln, 
 AltBauNeu, 
 UN-Klimagipfel in Marrakesch, 
 Sprit-Spar-Meisterschaft für Beschäftigte der Stadt Köln, 
 SmartCity Cologne, 
 GrowSmarter 
Rat und Ausschüsse 
Im Jahr 2016 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz zu den Themen Klimaschutz 
und SmartCity Cologne in Ratsausschüssen und Bezirksvertretung berichtet: 
 Sachstandsbericht Klimaschutz (0013/2016 + 2802/2016), 
 Schadstoffemissionen durch die Braunkohlegranulat -Wirbelschichtfeuerung 
im Heizkraftwerk Köln Merkenich (0143/2016), 
 Zwischenmitteilung Elektromobilität (1100/2016), 
 Bänke mit solarbetriebener Ladestation (1135/2016), 
 Stadtradeln (1148/2016 + 2353/2016), 
 Jahresbericht 2015 (1200/2016 + 1803/2016), 
 Beantwortung einer mündlichen Anfrage zur Energieberatung der Verbrau-
cherzentrale (1295/2016),

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 Vorstellung GrowSmarter im Ausschuss für Umwelt und Grün, Verkehrsaus-
schuss, Stadtentwicklungsausschuss und Bezirksvertretung Mülheim 
Ausblick 
Um Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt umzusetzen, neue Maßnahmen zu entwi-
ckeln und den Klimaschutz zu verstärken, ist eine Unterstützung durch Verwaltungs-
spitze und Politik sowie die Bereitstellung von ausreichenden Ressourcen (Personen 
und Finanzen) erforderlich.  
Um das Thema Klimaschutz zukünftig effektiver wahrzunehmen, ist eine Neuausrich-
tung des Klimaschutzes innerhalb der Verwaltung vorgesehen. 
Für eine gesamtstädtische Forcierung des Klimaschutzes sind politische Beschlüsse, 
die zu einer Umsetzung eines gesamtstädtischen Klimaschutzkonzeptes führen un-
abdingbar. 
Darüber hinaus ist die Öffentlichkeitsarbeit/ Bürgerbeteiligung für den Klimaschutz 
erheblich zu verstärken, um die Motivation für den Klimaschutz und zum eigenen 
Handeln in der Bevölkerung zu steigern. In 2017 sind sowohl eine SmartCity Colog-
ne-Konferenz für die Zielgruppe Bürger und Unternehmen sowie ein Klimaforum für 
die Verwaltung und die städtischen Töchter geplant. 
Nachdem der Rat der Stadt Köln im Haushalt 2016/2017 Mittel für die Gründung und 
den Betrieb eines Zentrums für Energieeffizienz unter dem Vorbehalt der Mittelfrei-
gabe durch Fach- und Finanzausschuss bereitgestellt hat, ist der Aufbau eines sol-
chen Zentrums in Kooperation mit der RheinEnergie AG, der Verbraucherzentrale 
NRW und anderen Akteuren unter städtischer Führung in 2017 vorgesehen.  
Im Projekt GrowSmarter ist es Ziel, Anfang bis Mitte 2017 auch mit dem dritten Bau-
abschnitt beginnen zu können. Hier werden, wie in den ersten Bauabschnitten, u.a. 
Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher installiert, die Gebäude an das Fernwär-
menetz angeschlossen und ab Mitte 2017 auch SmartHome Systeme eingebaut 
werden und das intelligente Siedlungsmanagement an die ersten Gebäude ange-
schlossen. Eine Mieterveranstaltung ist für Mitte 2017 geplant, um die SmartHome 
und SmartMeter Systeme zu erklären. Derzeit können diese Systeme nur mit Einver-
ständnis der Mieter eingebaut werden. Das intelligente Siedlungsmanagement soll 
Mitte 2017 an die ersten Gebäude angeschlossen werden.

Jahresbericht 2016 
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Im Bereich Mobilität sollen konventionelle Fahrräder und Pedelecs ab Mitte bis Ende 
2017 an den Mobilstationen genutzt werden können. Die Einrichtung der Mobilstatio-
nen in der Stegerwaldsiedlung wird erst nach Abschluss der Fernwärmearbeiten 
stattfinden. Dies wird ca. Mitte bis Ende des Jahres 2017 sein. 
In 2017 wird ein integriertes E-Mobilitätskonzept für Köln gemeinsam mit der Rhein-
Energie erarbeitet und damit die Voraussetzung zur Schaffung von E-
Ladeinfrastrukturen im öffentlichen Straßenland geschaffen.

Jahresbericht 2016 
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B
L E B E N S Q U A L I T Ä T
G E S U N D H E I T
E N E R G I E W E N D E
I N
L N
T R A N S F O R M A T I O N O
G V
U A
K N T E C H N I K
L G I
Ö I O M
K M I T E I N A N D E R
Ö K O L O G I S C H WANDE L N
N S
O C C
M N A C H H A L T I G H
I UM W E L T
S O Z I A L T
C Z
H

Beratungsverlauf (3)

27.06.2017 Verkehrsausschuss
TOP 7.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.07.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.07.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1996/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27