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Jahresbericht 2016 der Koordinationsstelle Klimaschutz

Mitteilung Ausschuss 1996/2017 vom 27.06.2017

Stand: Am 07.07.2017 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2016 Ausblick 2017 Jahresbericht 2016 2 Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt Koordinationsstelle Klimaschutz, V-7 Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Telefon: 0221/221-29378 Telefax: 0221/221-6569695 Email: KoordinationsstelleKlimaschutz@stadt-koeln.de Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner: Dr. Barbara Möhlendick Petra Zimmermann-Buchem Barbara Gruber Julia Egenolf Dr. Thomas Kreitsch Reiner Gottschlich Jahresbericht 2016 3 Inhalt Einleitung .................................................................................................................... 4 Koordinationsstelle Klimaschutz ................................................................................. 5 Aufgaben ............................................................................................................................................. 5 Klimaschutzziele .................................................................................................................................. 6 Aktivitätsbericht .......................................................................................................... 7 Klimaschutz.......................................................................................................................................... 7 Stadtradeln ...................................................................................................................................... 7 Energieberatungsinitiative .............................................................................................................. 8 ............................................................................................................................................................. 8 Kompetenzteam KlimaBildung Köln ................................................................................................ 9 Klimaschutz Community Köln ........................................................................................................ 10 Initiative SmartCity Cologne .............................................................................................................. 11 DP DHL – CO2-freie Paketzustellung für Köln ............................................................................... 13 REWE Green Building - Nachhaltigere Produkte in nachhaltigeren Märkten ............................... 14 Energiechampion – Energiemonitor Heinzelmännchen-Schule .................................................... 15 Parken. Nur einfacher. Mit evopark bargeldlos ins Parkhaus. ...................................................... 16 Mobile Box – Handyrecycling ........................................................................................................ 17 Radbonus - Das Belohnungsprogramm fürs Radfahren zur Förderung der Umwelt .................... 18 Pixolus: mobile visuelle Datenerfassung ....................................................................................... 18 EU-Projekt Grow Smarter .................................................................................................................. 19 Veranstaltungen, Vorträge, Netzwerktreffen ............................................................. 22 Übersicht Veranstaltungen................................................................................................................ 22 Presse und Öffentlichkeitsarbeit ............................................................................... 24 Rat und Ausschüsse ........................................................................................................................... 24 Ausblick .................................................................................................................... 25 Jahresbericht 2016 4 Einleitung 2016 war weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor fast 140 Jahren und damit das dritte Rekordjahr in Folge. Bezogen auf Nordrhein- Westfalen war das vergangene Jahr insgesamt sehr warm, mit wenig Niederschlag und viel Sonne.1 Im November 2016 fand in Marrakesch die 22. UN-Klimakonferenz statt. Es war die erste Vertragsstaatenkonferenz nach der Annahme und Ratifizierung des Pariser Abkommens. Ziel war es, konkrete Schritte zur Reduzierung der Treibhausgase zu vereinbaren. Das Paris-Abkommen zur Treibhausgasreduzierung ab dem Jahr 2020 trat kurz vor Beginn der Marrakesch-Konferenz, am 4. November 2016, in Kraft, weil es sehr zügig von 55 Ländern ratifiziert worden ist. Mit dem Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Langfristig sollen nicht mehr Treibhausgase wie CO2 ausgestoßen werden, als gleichzeitig zum Bei- spiel von Wäldern wieder aufgenommen werden können. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts sollen die Netto-Emissionen auf null gesenkt werden. Bürgermeister Andreas Wolter vertrat als Klima-Botschafter das Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder, Alianza del Clima e.V. auf der Konfe- renz. 1 Siehe: http://www.klimaatlas.nrw.de/site/nav2/Klima.aspx?P=2 Jahresbericht 2016 5 Koordinationsstelle Klimaschutz Die Koordinationsstelle Klimaschutz ist Stabsstelle beim Dezernat V - Soziales, In- tegration und Umwelt. Aufgaben Wesentliche Aufgaben der Koordinationsstelle Klimaschutz sind  die strategische Ausrichtung und Fortentwicklung des gesamtstädtischen Klima- schutzprozesses,  die Initiierung und ressortübergreifende, interdisziplinäre, gesamtstädtische, prozessorientierte Koordinierung von Klimaschutzprojekten,  die Vernetzung mit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren zur Erreichung der städtischen Klimaschutzziele,  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,  Verwaltungsinterne und externe Kommunikation,  Projektleitung SmartCity Cologne und GrowSmarter,  Vertretung in Arbeitskreisen und regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken. Abbildung 1: Koordinationsstelle Klimaschutz GrowSmarter SmartCity Cologne Klimaschutz Jahresbericht 2016 6 Klimaschutzziele Ebene Ziele (jeweils ggü. Basisjahr 1990) 2020 2030 2050 EU 20 % weniger CO2 40 % weniger CO2 80 bis 95 % weniger CO2 20 % mehr Erneuerbare Energien am Gesamte- nergieverbrauch mind. 27 % mehr Erneu- erbare Energien am Ge- samtenergieverbrauch 20 % höhere Energieeffi- zienz mind. 27 % höhere Ener- gieeffizienz Bund mind. 40 % weniger CO22 55 % weniger CO2 80 bis 95 % weniger CO2 mind. 14 % Erneuerbare Energien am Endenergie- verbrauch Wärme und Kälte3 mind. 80 % Erneuer- bare Energie bei Stromversorgung4 Land NRW mind. 25 % weniger CO25 --- mind. 80 % weniger CO26 Köln mind. 20 % weniger CO27 mind. 408 bis 50 % weni- ger CO29 --- mind. 20 % weniger Ener- gieverbrauch10 mind. 20 % mehr Erneu- erbare Energien am Ener- gieverbrauch11 Grow Smart12 bis zu 60 % weniger CO2 --- --- bis zu 70 % weniger ex- terne Energiezufuhr Abbildung 2: Klimaschutzziele 2 „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“. 3 Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). 4 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). 5 Klimaschutzgesetz NRW. 6 Klimaschutzgesetz NRW. 7 Bürgermeisterkonvent. 8 Bürgermeisterkonvent. 9 Klima-Bündnis. 10 Bürgermeisterkonvent. 11 Bürgermeisterkonvent. 12 Projektziele für das Pilotgebiet „Stegerwaldsiedlung“ in Köln-Mülheim. Jahresbericht 2016 7 Langfristig streben die Klimabündnis-Städte eine Verminderung ihrer CO2- Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen pro Einwohner und Jahr an. Dem steht ein CO2-Fußabdruck von rd. 10,3 Tonnen pro Einwohner und Jahr in Köln gegenüber (Daten aus 2008). Laut der Kölner Energie- und CO2-Bilanz 2008 hatte Köln im Jahr 2008 das CO2-Reduktionsziel gegenüber dem Basisjahr 1990 zu rund 15 % erreicht. Aktivitätsbericht Klimaschutz Stadtradeln Köln beteiligte sich vom 05. bis 25. September 2016 erstmalig am deutschlandweiten Wettbewerb „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netz- werk zum Klimaschutz. Während des Aktionszeitraums hatten alle Kölnerinnen und Kölner die Möglichkeit, sich mit Radfahrenden in ganz Deutschland zu messen und dabei etwas für den Kli- maschutz zu tun. Alle, die in Köln wohnen, arbeiten einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen, waren herzlich eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten und beruflich oder privat viele Fahrradkilometer für Köln zu sammeln. Ausgelegt ist die Kampagne als Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Kommu- nen. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln mit Bürgerinnen und Bürgern als Team um die Wette. Ziel der Kampagne ist es, drei Wochen lang vom Auto auf das Rad umzusteigen und so CO2 zu sparen und das Bewusstsein für den Klimaschutz zu erhöhen. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Koordinationsstelle Klimaschutz und des Teams des Fahrradbeauftragten. 2016 beteiligten sich in Köln 2.269 aktive Radlerinnen und Radler in 135 Teams und legten insgesamt 516.563 Kilometer zurück. So konnten im Vergleich zu einer Auto- fahrt 73.352 kg CO2 vermieden werden. Jahresbericht 2016 8 Energieberatungsinitiative Die Stadt Köln hat sich im November 2015 dem landesweiten Netzwerk AltBauNeu angeschlossen, um die Beratung der Bürgerinnen und Bürger und Gebäudeeigentü- mer zur energetischen Gebäudesanierung und zum Klimaschutz voranzubringen. AltBauNeu ist ein kommunales überregionales Netzwerk von 21 Kommunen und Kreisen aus Nordrhein-Westfalen, um den Bürgerinnen und Bürgern bei der energe- tischen Sanierung ihrer Gebäude eine Hilfestellung zu geben. Durch die Kooperation der nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise können wesentliche Synergien erzielt werden. Die gemeinsame Entwicklung von Materialien und Projekten sowie der landesweite Know-how-Transfer zwischen den Projektteilnehmern sorgen dafür, dass sich der Arbeits- und Kostenaufwand der einzelnen Kommunen und Kreise we- sentlich reduziert. Zentrales Element von AltBauNeu ist die Öffentlichkeitsarbeit. Grundbaustein ist da- bei das Internetportal www.alt-bau-neu.de. Dort gibt es allgemeine Informationen und Erläuterungen zu den Themen Gebäudedämmung, Heizungs- oder Lüftungsanlage, Energieausweis, gesetzliche Vorgaben, Fördermöglichkeiten und Modernisierungs- ratgeber. Die Datenbank mit lokalen Dienstleistern und Experten (Architekten, Inge- nieure, Energieberater und Handwerker) befindet sich im Aufbau. Die Teilnahme an dem Projekt dient auch dem Klimaschutz, da das größte CO2- Minderungspotenzial im Bereich der Sanierung des Wohnungsbestandes liegt. In Köln sind etwa 73 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverord- nung 1978 errichtet worden, vielfach noch unsaniert und somit in einem energetisch schlechten Zustand. Eine Sanierung dieser Gebäude würde eine Verringerung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen sowie eine wesentliche Reduktion der Energiekosten bedeuten. Umweltminister Johannes Remmel gratulierte im Oktober 2016 Köln und den weite- ren nordrhein-westfälischen Netzwerkpartnern persönlich zur Auszeichnung mit dem Climate Star, den das Klima-Bündnis, das größte kommunale Netzwerk zum Klima- schutz, vergibt. Jahresbericht 2016 9 Die Climate-Star-Auszeichnung wird seit 2002 an herausragende Projekte der Städ- te, Kommunen und regionalen Netzwerke aus ganz Europa vergeben. Die Auszeich- nung ehrt das Engagement und die Erfolge europäischer Städte, Kommunen und Regionen in Bereichen erneuerbarer Energie, Mobilität, Konsum, Stadt- und Regio- nalentwicklung und Bürgereinbindung. Quelle: Energieagentur NRW Abbildung 3: Climate-Star-Auszeichnung mit Umweltminister Johannes Remmel Im Jahr 2016 wurde das Internetprotal AltBauNeu http://www.alt-bau-neu.de/koeln/ 4.160-mal aufgerufen. Kompetenzteam KlimaBildung Köln Ziel des Kompetenzteams ist es, den Klimaschutz -Prozess in der Region Köln durch zielgruppenspezifische Wissens - und insbesondere Kompetenzvermittlung zu b e- schleunigen und somit die Stadt als auch das Umland lebenswerter zu gestalten. Insbesondere soll das Klimaschutzbewusstsein der Zielgruppen für die Notwendi g- keiten und Erfordernisse des Klimaschutzes sowie die individuellen Gestaltungsmö g- lichkeiten im Alltag gefördert und gestärkt werden. Die Koordinationsstelle Klimaschutz ist Mitglied im Kompetenzteam KlimaBildung Köln, dass ein Netzwerk zentraler B ildungsakteure der Region Köln ist. Fokus der gemeinsamen Aktivitäten ist die Realisierung von Projekte n zum handlungsorientier- ten Klimaschutz im Alltag. Jahresbericht 2016 10 Klimaschutz Community Köln Die „Klimaschutz Community Köln“ ist Nachfolger der erfolgreichen Internet-Plattform „Köln spart CO2“ aus dem Jahr 2013/2014, unter der Schirmherrschaft von Oberbü r- germeisterin Henriette Reker und finanziell unterstützt durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, die Stadt Köln und den Klimakreis Köln. Ziel des Projektes ist es, im Rahmen eines Wettbewerbs in vier Aktionsmonaten (Ernährung, Konsum, Energie und Mobilität) gemeinsam CO2 zu vermeiden. Die Koordinationsstelle Klimaschutz unterstützt das Projekt als Partnerin und Berat e- rin sowie mit Öffentlichkeitsarbeit. Quelle: https://www.klimaschutzcommunity.koeln/ Abbildung 4: Internetportal Klimaschutz Community Köln Jahresbericht 2016 11 Initiative SmartCity Cologne In 2016 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz die Funktion des „digitalen Lotsen“ übernommen. In dieser Funktion koordiniert sie Themen der Digitalisierung innerhalb des Dezernates V und unterstützt die Geschäftsstelle Digitale Agenda in Dezernat I aktiv bei der Umsetzung der Digitalstrategie Kölns. Hierzu gehört auch die Mitwirkung an der Vorbereitung des ersten Stadtgipfels in 2017. Die Koordinationsstelle Klimaschutz übernahm in 2016 die Federführung zur Bear- beitung komplexer, wegweisender politischer Beschlüsse zur Umstellung des städti- schen Fuhrparks auf alternative Antriebe (AN/0159/2016 und 0147/2017) sowie zur Schaffung von E-Ladeinfrastrukturen im öffentlichen Straßenland (AN/0802/2016 und 1275/2017). In 2016 wurde damit die Federführung zur Bearbeitung des Themas E- Mobilität auf Seiten der Stadt Köln übernommen. Nach einer langen Testphase stell- ten die KVB im Dezember 2016 die Buslinie 133 komplett auf E-Mobilität um. Das Projekt wird durch SmartCity Cologne beworben. In 2016 wurde die konzeptionell-strategische Weiterentwicklung der Initiative Smart- City Cologne in der Verwaltung, mit der RheinEnergie und KVB weiter voran getrie- ben. Im Ergebnis ist ein gemeinsames Verständnis zu Handlungsbedarfen, Zielen, Indikatoren für ein Monitoring und Handlungsschwerpunkten herbeigeführt worden. Ebenfalls wurde mit dem Aufbau eines Indikatorensystems zum Monitoring von SmartCity Cologne begonnen, welches die Initiative messbar und steuerbar machen soll. Dieser Prozess wird in 2017 fortgeführt und zum Abschluss gebracht. Die Koordinationsstelle Klimaschutz beteiligte sich in 2016 als Informationslieferant an einer auf ein Jahr bis November 2017 angelegten Konsortialstudie zur Eruierung und Bewertung aktueller SmartCity-Technologien. Die Ergebnisse der Studien sollen die Umsetzungsmöglichkeiten von SmartCity-Lösungen erhöhen. Aus SmartCity Cologne heraus brachte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz ebenfalls in die „Dialogplattform Smart Cities“ des Bundesumweltministeriums zur Erarbeitung einer Smart Cities-Charta mit Empfehlungen und Forderungen an die Politik ein. Ergänzend hierzu unterstützte SmartCity Cologne die Aktivitäten des DIN- Jahresbericht 2016 12 Instituts sowie von VDE/VDI zur Identifizierung von Normen und Standards in Smart Cities, die zu den Themenschwerpunkten Governance, Energie, Mobilität und Infor- mations- und Kommunikationstechnologien/ Infrastruktur technische Standardisie- rungsbedarfe an die Wirtschaft und Klärungsbedarfe an die Politik beinhalten. Die Koordinationsstelle Klimaschutz richtete in 2016 erneut die Konferenz zu Smart- City Cologne unter dem Motto „Gutes Klima für Köln“ erfolgreich aus, die im Histori- schen Rathaus zu Köln stattfand und durch die Oberbürgermeisterin eröffnet wurde. Highlights waren die KlimaExpo.NRW-Auszeichnung für das Projekt „Waldlabor“ in Köln sowie der Startup-Pitch, aus dem evopark als Sieger hervorging und sich für kostenfreie Präsentationsfläche und eine Teilnahme am Podium auf der StartupCon 2016 in der LANXESS-Arena qualifizierte. Abbildung 5: Impressionen von den SmartCity Cologne Konferenz vom 20.06.2016 In 2016 wurde das Morgenstadt-Projekt „3D Geoinformationssystem Mülheim-Süd“ als Demonstrationsprojekt abgeschlossen. Die Koordinationsstelle Klimaschutz orga- nisierte zu diesem Anlass einen breit angelegten Workshop, um Nachnutzungspoten- tiale der modellhaft entwickelten Einzelanwendungen im Rahmen des Projektes zu Jahresbericht 2016 13 identifizieren. Im Ergebnis wurde das entwickelte Tool für eine Online- Bürgerbeteiligung durch das Stadtplanungsamt und die Dienststelle E-Government und Onlinedienste im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung eines Be- bauungsplanverfahrens zur Entwicklung des „Möhring-Quartiers“ erfolgreich ange- wendet. Weitere Erfahrungen sollen gesammelt werden, um Möglichkeiten eines stadtweiten Einsatzes zu eruieren. In 2016 ist die Initiative SmartCity Cologne um sieben Projekte auf aktuell insgesamt 37 Projekte gewachsen. Abbildung 6:Projektübersichtskarte SmartCity Cologne Die neuen Projekte werden im Folgenden kurz vorgestellt: DP DHL – CO2-freie Paketzustellung für Köln Die Deutsche Post DHL Group startete am 08.09.2016 mit einer gemeinsamen Pres- sekonferenz unter Teilnahme der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Re- ker, und dem Vorstand Post-eCommerce-Parcel der Deutschen Post DHL Group (DP DHL), Jürgen Gerdes, die CO2-freie Paketzustellung in Köln. Bis Ende 2016 waren insgesamt 66 sog. StreetScooter im Einsatz. Dabei handelt es sich um Elektrofahr- zeuge, die speziell für die vielseitigen Anforderungen der Paketzustellung entwickelt wurden. Die 66 StreetScooter ersetzen bisherige Dieselfahrzeuge (bis 3,5 t) und Quelle: Stadt Köln Jahresbericht 2016 14 senken den CO2-Ausstoß in Köln pro Jahr um insgesamt rund 200 Tonnen. Sie wer- den ausschließlich mit zertifiziertem Grünstrom in den drei Zustellbasen der DP DHL an den Standorten Eifeltor, Oskar-Jäger-Straße und Parkgürtel über Nacht aufgela- den. Die Koordinationsstelle Klimaschutz fungierte als Wegbereiter, damit das Pro- jekt Teil von SmartCity Cologne werden konnte. Abbildung 7: Pressekonferenz zum Projektstart CO2-freie Paketzustellung in Köln REWE Green Building - Nachhaltigere Produkte in nachhaltigeren Märkten Mit dem Green Building-Konzept hat REWE eine Blaupause für nachhaltigere Su- permärkte entwickelt. Das Konzept kombiniert Tageslichtarchitektur mit energiespa- renden Bautechniken, bester Dämmung, nachhaltigen Materialien und dem Einsatz regenerativer Energien. Die dort eingesetzten Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlagen verbrauchen deutlich weniger Energie und belasten die Umwelt gar nicht oder nur sehr gering mit CO2-Emissionen. Die Märkte werden aus- schließlich mit Grünstrom versorgt. Geheizt wird mit Abwärme aus Kälte (80 %) und über Wärmepumpen (20 %). Die Holzkonstruktion trägt zu einer CO2-Reduzierung von 311 t pro Jahr bei. Kälte und Kühlung wird über CO2 und Propen erzeugt. Zur Reinigung, für die WC-Spülung und zur Außenbewässerung wird Regenwasser ge- nutzt. Alle Green Building-Projekte werden durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) zertifiziert. 2013 eröffnete REWE einen Green Building-Markt in Köln-Lövenich. Das Gebäude ist mit dem DGNB Gold-Zertifikat Jahresbericht 2016 15 ausgezeichnet (heute: Platin) - und damit fast CO2-neutral. Die Koordinationsstelle Klimaschutz initiierte den Dialog mit REWE zu SmartCity Cologne und gewann das Unternehmen mit seinen Green-Building-Aktivitäten als weiteres Kölner Vorzeigepro- jekt. Abbildung 8: REWE-Markt als Green-Building in Köln -Lövenich Energiechampion – Energiemonitor Heinzelmännchen-Schule Das mit neuester Technologie von Ingenieuren und Designern in Abstimmung mit Pädagogen entwickelte Konzept zur Bewuss tseinsförderung für Energieverbrauch erklärt den Kindern spielerisch die Zusammenhänge zwischen Stromverbrauch und CO2-Emission über einen Energiechampion-Wettbewerb und ist vie lseitig in unte r- schiedlichste Unterrichtsfächer integrierbar. Kinder sollen bereits früh dafür sensibil i- siert werden, unnötige Stromverbräuche zu vermeiden und nachhaltig Energie zu sparen. Im Durchschnitt wurden so an der Heinzelmännchen -Grundschule in Kö ln- Vingst in der Vergangenheit ca. 2 kWh Strom pro Woche von jeder Klasse eing e- spart, weil z. B. auf das Licht geachtet wurde. In einem Schuljahr haben alle acht Klassen der Grundschule ca. 600 kWh weniger verbraucht. Ausgehend davon, dass die Kinder über das Programm lernen auch zu Hause ihren Stromverbrauch um nur ein halbes Kilowatt pro Woche zu reduzieren, können 160 Kinder zusätzlich ca. 4000 kWh pro Jahr einsparen. Die Koordinationsstelle Klimaschutz setze sich dafür ein, dass auch dieses Projekt Teil von SmartCity Cologne wird. Quelle: REWE Group. Jahresbericht 2016 16 Abbildung 9:Energie-Champion Heinzelmännchen-Schule Parken. Nur einfacher. Mit evopark bargeldlos ins Parkhaus. Rund 560 Millionen Stunden im Jahr wenden deutsche Autofahrer für die Parkplatz- suche auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Verbands der Auto- mobilindustrie (VDA). Parkplatzsuchende verursachen so rund 30 % des innerstädti- schen Verkehrs (APCOA Studie). Gleichzeitig bleiben viele Stellplätze in Parkhäusern ungenutzt. Das in 2014 gegründete Kölner Startup evopark hat eine App entwickelt, die anzeigt, in welchen Parkhäusern noch Stellplätze frei sind und dorthin navigiert. Mittels der evopark-Karte – einem RFID-Funkchip – öffnen Parkhausschranken au- tomatisch. Autofahrer finden schneller einen Stellplatz, dadurch werden Parksuch- verkehre reduziert. In Köln sind bislang die Parkhäuser „Brückenstraße“ und „DuMont Carré“ mit evopark befahrbar. Damit sind über evopark bislang insgesamt 1.064 Stellplätze erreichbar. Weitere Parkhäuser wie das „An Farina“ und „Maastrichter Straße“ sollen folgen. In insgesamt mehr als 20 deutschen Städten aktiv, konnte evopark seit 2014 bundesweit bereits rund 117 t CO2 einsparen. Die Koordinations- stelle Klimaschutz gewann das Startup für einen Pitch auf der Konferenz zu SmartCi- ty Cologne, aus dem es als Sieger hervorging. In der Folge wurde es Teil der Smart- City-Initiative. Jahresbericht 2016 17 Mobile Box – Handyrecycling Mobile-Box ist ein Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, das 2012 in Köln gegründet wurde. Zurückgenommene Alt -Handys werden wiederverwendet oder e i- ner umweltgerechten Verwertung zugeführt, was den umweltschädigenden Rohstof f- abbau senkt und die Ausbeutung der Menschen in den betroffenen Gebieten verri n- gert. Mit jedem gesammelten Gerät werden gleichzeitig vor Ort tätige Umweltschut z- gruppen oder gemeinnützige Pro jekte finanziell unterstützt. Mehr als 100 Millionen Mobiltelefone liegen in deutschen Haushalten ungenutzt (Bitkom Studie / 2015). Mit t- lerweile betreut Mobile -Box bundesweit über 1000 Rücknahme -Standorte. Zu den Sammelpartnern gehören unter anderem lokale BUND-Gruppen, das Bundeswehr - Sozialwerk, Missio von der katholischen Kirche und das FÖJ. In 2016 konnten g e- meinsam bereits mehr als 40.000 alte Handys gesammelt und umweltgerecht ve r- wertet werden. Seit 2017 ermöglicht Mobile -Box auch Unternehmen die siche re und umweltgerechte Entsorgung ihrer Firmengeräte. An rund 15 Standorten in Köln, vo r- nehmlich Schulen und Bio-Supermärkten, ist die Mobile-Box zu finden. Die Koordina- tionsstelle Klimaschutz vermittelte Kontakte und setzte sich für das Projekt ein, damit es Teil der SmartCity -Initiative werden konnte. Gemeinsam wurden Möglichkeiten zum Projektausbau eruiert. Abbildung 10: Handy-Recycling mit Mobile-Box Quelle: Mobile-Box. Jahresbericht 2016 18 Radbonus - Das Belohnungsprogramm fürs Radfahren zur Förderung der Umwelt Radbonus fördert das Radfahren mit Boni. Es handelt sich um finanzielle Prämien durch gefahrene Rad-Kilometer von Partnern wie Krankenkassen, Arbeitgebern, On- line-Shops etc. Die Radbonus-App motiviert so Menschen, mehr Wege mit dem Rad zurückzulegen. Das fördert das Wohlbefinden, die Gesundheit und erhöht die körper- liche und geistige Leistungsfähigkeit. Werden mehr Wege mit dem Rad zurückgelegt, wirkt sich das zudem positiv auf das Verkehrsaufkommen und die Umwelt aus. Rad- bonus hat seinen Hauptsitz in Köln; es verbucht bisher bundesweit rund 10.000 akti- ve Nutzer. Die Koordinationsstelle Klimaschutz sorgte mit der Einladung zur Pitch- teilnahme auf der Konferenz zu SmartCity Cologne für eine weitere Bekanntmachung der Aktivitäten von Radbonus. Das Unternehmen wurde Teil von SmartCity Cologne, um weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entwickeln. Quelle: Radbonus Abbildung 11:Mit Radbonus Boni durch Fahrradfahren sammeln Pixolus: mobile visuelle Datenerfassung Pixolus ermöglicht mittels der „pixometer“-App die digitale Zählerstanderfassung per Smartphone-Kamera. Für Vermieter, Hausverwaltung, Energie- und Liegenschafts- manager sowie Versorger, die Zählerstände in vielen Gebäuden erfassen müssen, Jahresbericht 2016 19 optimiert „pixometer“ so die Verbrauchserfassung. Die Ablesedaten stehen dann im Webportal gesammelt zur Verfügung und können von dort exportiert werden. Die Ko- ordinationsstelle Klimaschutz hat Pixolus für eine Pitch-Teilnahme an der Konferenz zu SmartCity Cologne gewonnen. Mit der Entscheidung, das Projekt Teil der Smart- City-Initiative werden zu lassen, sollen die Aktivitäten des Unternehmens weiter ge- streut und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit ausgelotet werden. EU-Projekt Grow Smarter Das EU-Projekt „GrowSmarter“, für das die Stadt Köln sich im Jahr 2014 in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellschaft RheinEnergie AG und den Städten Stockholm und Barcelona erfolgreich beworben hatte, befindet sich im zwei- ten Jahr und damit in der Umsetzung der Maßnahmen. Das Kölner Konsortium besteht aus der Stadt Köln, Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH (DEWOG), RheinEnergie AG, ampido GmbH, Stattauto Köln (cambio Köln), Kölner-Verkehrs-Betriebe AG, Urban Institute (UI), AGT Group GmbH und Microsoft. Die Koordinationsstelle Klimaschutz hat die Kölner Gesamtprojektleitung sowie die EU-weite Leitung des Arbeitspaketes 3-Integrierte Infrastruktur. Im September 2016 stellte sich die Koordinationsstelle Klimaschutz gemeinsam mit den nationalen und internationalen Partnern Stockholm und Barcelona dem Review Meeting der EU. Hier wurden der aktuelle Stand und das weitere Vorgehen darge- stellt. Die EU Behörde INEA (The Innovation and Networks Executive Agency), die mit der Verwaltung und Aufsicht des Projekts betraut ist, war über den Fortschritt in Köln sehr erfreut. Das Team konnte sich also über positive Resonanz aus Brüssel freuen. Zu Köln: während der erste Bauabschnitt in der Stegerwaldsiedlung Anfang 2017 fertig gestellt werden soll, haben die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt im Oktober 2016 begonnen. Die Bauanträge des dritten Bauabschnitts sind in Bearbeitung beim Bauaufsichtsamt. Die Sanierung der Stegerwaldsiedlung schritt 2016 voran. Ca. ein Drittel der Gebäude wurden saniert und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Ziel ist Jahresbericht 2016 20 es, Anfang des nächsten Jahres auch mit dem dritten Bauabschnitt beginnen zu können. Im Bereich Mobilität sind die ersten Mobilstationen in Betrieb: sowohl am Charles-de- Gaulle-Platz, als auch am Bahnhof Mülheim steht derzeit car-sharing zur Verfügung. Auch die Parkplatzreservierung ist am Charles-de-Gaulle-Platz angelaufen. Durch die Bereitstellung von Daten bei „Offene Daten Köln“ ist inzwischen eine neue App entstanden, die die KVB nun gemeinsam mit dem Ersteller weiter entwickeln möchte. Die Stadt Köln macht ganz neue Erfahrungen in dem Versuch die Digitale Infrastruk- tur auszubauen. Dazu wird die seit einiger Zeit bestehende OpenData-Plattform www.offenedaten-koeln.de bereitgestellt, eine offizielle Webseite, mit kostenfreiem Zugang zu etlichen Datensätzen aus Köln. Gewisse Datensätze können ein riesiges Potenzial bieten, um Städten ein nachhalti- ges Wachstum zu ermöglichen. Zudem können sie bei der Bewältigung umwelttech- nischer und ökonomischer Probleme helfen. Durch technische Umrüstungen könnte dieses Potenzial abgerufen werden und so eine vollintegrierte, strategisch orientierte „SmartCity“ entwickelt werden. Dieses Konzept ist ein wesentlicher Teil des GrowSmarter-Konzeptes. Zusammen mit unserem Partner [ui!] – the urban institute, welcher die erforderlichen Softwarekomponenten auf Basis seiner Plattform Urban Pulse bereitstellt, und mit der Firma Microsoft, welche die cloudbasierte Infrastruktur zur Verfügung stellt, ist geplant, Daten aus Köln für die Bürgerinnen und Bürger sicher und finanziell er- schwinglich zur Verfügung zu stellen. Die App UrbanPulse sammelt die Daten vor- handener Sensoren, wie zum Beispiel aus dem Verkehrsmanagementsystem der Stadt Köln, und stellt sie über einen Webserver kartenbasiert zur Verfügung. Die Plattform ist nun erstellt und bietet Nutzern den Zugang zu Verkehrsdaten, der- zeit aber nicht in Echtzeit. Daten in Echtzeit können momentan nicht wiedergeben werden, aber es wird an einer Lösung gearbeitet und gleichzeitig versucht, weitere Datensätze zu integrieren, beispielsweise Daten zu Straßenbaustellen. Ein laufender Prozess in der Entwicklung dieser Plattform ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln die Berücksichtigung von datenschutzrechtlichen Aspekten. Bislang Jahresbericht 2016 21 stammen alle Daten von städtischen Sensoren und keinerlei personenbezogene Da- ten werden gespeichert oder verarbeitet. In der Zukunft sollen aber beispielsweise auch energiebezogene Daten angeboten werden. Dann wir auch der Datenschutz ein Thema sein. Es ist sehr ermutigend, dass ein offensichtlicher Zuwachs und ein stetiges Interesse an Kölns offenen Daten bestehen. Beachtenswert ist auch die Tatsache, dass die Stadt Köln internationale Aufmerksamkeit erfährt. Dies ermutigt zu weiteren Fort- schritten im OpenData-Projekt in Köln. Die detaillierten Auswertungen, besonders auf monatlicher und täglicher Basis, sind als offene Daten erhältlich und können unter monitoring-offene-daten-koeln-2015 abgerufen werden. Die Koordinationsstelle Klimaschutz bietet alle vierzehn Tage eine Bürgersprech- stunde in der Stegerwaldsiedlung an. Diese bietet den Bewohnerinnen und Bewoh- ner sowie allen Interessierten die Möglichkeit, Fragen zum Projekt vor Ort zu platzie- ren oder grundsätzliche Informationen einzuholen. Bei zahlreichen Veranstaltungen stellte sich GrowSmarter auf lokaler, nationaler so- wie auf internationaler Ebene vor, in Köln zum Beispiel in Ratsausschüssen sowie international bei Polis. Im Oktober 2016 wurde das Projekt GrowSmarter Sieger im Rahmen des Wettbe- werbs „Intelligente Regionen Deutschlands“ in der Sonderkategorie „Sektorübergrei- fend“, initiiert vom Bundeswirtschaftsministerium und der Initiative Intelligente Ver- netzung. Mehr als 100 Projekte wurden eingereicht. Die hochkarätig zusammenge- setzte Jury findet: „Das Projekt GrowSmarter ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Bereiche Verkehr und Energie intelligent miteinander kombiniert werden können, um in einem sektoren- übergreifenden Gesamtkonzept nachhaltige Lösungen für die Stadtentwicklung zu schaffen.“ (Zitat: Thilo Zelt) Jahresbericht 2016 22 Der integrierte Ansatz aus dem EU-Projekt GrowSmarter soll als Blaupause für eine nachhaltige Stadtentwicklung bei der Entwicklung weiterer Stadtentwicklungsgebiete wie Mülheim-Süd, Parkstadt-Süd, Deutzer Hafenareal eingebracht werden. Veranstaltungen, Vorträge, Netzwerktreffen Übersicht Veranstaltungen Im Jahr 2016 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz bei zahlreichen Veranstaltun- gen als Veranstalter oder Mitorganisator, Vortragender oder Podiumsteilnehmer mit- gewirkt, wie beispielsweise:  Klimaforum Köln,  4. GVG-Energie-Forum,  Keynote zu SmartCity Cologne auf dem „Cologne IT-Summit“ zum Themen- schwerpunkt „Stadtverwaltung 4.0 – was die Verwaltung dank Digitalisierung für Bürger und Unternehmen macht“ (gemeinsam mit der Geschäftsstelle Digi- tale Agenda, dem Amt für Informationsverarbeitung und der NetCologne GmbH),  Electric Mobility in Civitas Cities,  Impuls-Statements und Podiumsteilnahme am Diskussionspanel auf der BMBF-Konferenz „Wege in die Zukunftsstadt“ mit SmartCity Cologne,  3. Fachkonferenz BMVI „Elektromobilität vor Ort“,  Anbahnung und Organisation eines Exklusivgesprächs zwischen Stadtkäm- merin Klug und des Direktors des PIK-Potsdam, Prof. Schellnhuber, auf der Sal. Oppenheim Investmentkonferenz zu Green Investment und Divestment,  SCC Konferenz “Gutes Klima für Köln”,  Initiative D21, AG Geoinformationswirtschaft in Essen,  7. egov-day Koblenz,  Prämierung ECO-Driving, Jahresbericht 2016 23  SmartCity Cologne-Pitch auf dem internationalen Nachhaltigkeitskongress der IHK mit der CBS,  Kooperationsrunde Energie/Klima des Region KölnBonn e. V.,  Besuche von Delegationen aus Taiwan, Lateinamerika, Ägypten, Bejiing sowie einer peruanischen Schülergruppe,  Keynote und Diskussionsteilnahme am ESRI Branchenforum der GIS Talk 2016 zu Smart Cities,  Gastgeber für die zweitägige NRW-weite Difu–Informationsveranstaltung 2016 zur „Kommunalrichtlinie“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums und Vor- stellung der Klimaschutz- und SmartCity-Aktivitäten Kölns,  Teilnahme an der StartupCon 2016 mit einem Stand zu SmartCity Cologne,  Durchführung eines Informations- und Diskussionsformats zu „Digitale Magna Charta meets #scc & #opendata“ auf der Internetwoche 2016 im Glashaus der VHS (gemeinsam mit der Geschäftsstelle Digitale Agenda und der Dienststelle E-Government und Onlinedienste),  Keynote und Diskussionsbeiträge zu SmartCity Cologne auf dem Symposium „Resilient Cities for the Future“ in Taiwan (auf Einladung des DAAD und der Stadt Taipeh),  Wuzhen Summit – 3rd World Internet Conference (auf Einladung),  Mitwirkung an Workshops im Rahmen der Konsortialstudie “Smart Cities & Inf- rastructure”,  Metropolitan Solution Berlin,  Smart Urban Infrastructure,  World Green Building Council Congress in Stockholm,  SmartCity Expo in Barcelona,  Polis Konferenz in Rotterdam Jahresbericht 2016 24 Presse und Öffentlichkeitsarbeit Eine Aufgabe der Koordinationsstelle Klimaschutz ist die Kommunikation mit verwal- tungsinternen und externen Akteuren und Zielgruppen. Hierzu zählen auch die Pres- searbeit und Veröffentlichungen zum Klimaschutz und SmartCity Cologne. Im Jahr 2016 gab es Pressemitteilungen, Meldungen im Intranet, Fototermine zu fol- genden Themen:  Stadtradeln in Köln,  AltBauNeu,  UN-Klimagipfel in Marrakesch,  Sprit-Spar-Meisterschaft für Beschäftigte der Stadt Köln,  SmartCity Cologne,  GrowSmarter Rat und Ausschüsse Im Jahr 2016 hat die Koordinationsstelle Klimaschutz zu den Themen Klimaschutz und SmartCity Cologne in Ratsausschüssen und Bezirksvertretung berichtet:  Sachstandsbericht Klimaschutz (0013/2016 + 2802/2016),  Schadstoffemissionen durch die Braunkohlegranulat -Wirbelschichtfeuerung im Heizkraftwerk Köln Merkenich (0143/2016),  Zwischenmitteilung Elektromobilität (1100/2016),  Bänke mit solarbetriebener Ladestation (1135/2016),  Stadtradeln (1148/2016 + 2353/2016),  Jahresbericht 2015 (1200/2016 + 1803/2016),  Beantwortung einer mündlichen Anfrage zur Energieberatung der Verbrau- cherzentrale (1295/2016), Jahresbericht 2016 25  Vorstellung GrowSmarter im Ausschuss für Umwelt und Grün, Verkehrsaus- schuss, Stadtentwicklungsausschuss und Bezirksvertretung Mülheim Ausblick Um Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt umzusetzen, neue Maßnahmen zu entwi- ckeln und den Klimaschutz zu verstärken, ist eine Unterstützung durch Verwaltungs- spitze und Politik sowie die Bereitstellung von ausreichenden Ressourcen (Personen und Finanzen) erforderlich. Um das Thema Klimaschutz zukünftig effektiver wahrzunehmen, ist eine Neuausrich- tung des Klimaschutzes innerhalb der Verwaltung vorgesehen. Für eine gesamtstädtische Forcierung des Klimaschutzes sind politische Beschlüsse, die zu einer Umsetzung eines gesamtstädtischen Klimaschutzkonzeptes führen un- abdingbar. Darüber hinaus ist die Öffentlichkeitsarbeit/ Bürgerbeteiligung für den Klimaschutz erheblich zu verstärken, um die Motivation für den Klimaschutz und zum eigenen Handeln in der Bevölkerung zu steigern. In 2017 sind sowohl eine SmartCity Colog- ne-Konferenz für die Zielgruppe Bürger und Unternehmen sowie ein Klimaforum für die Verwaltung und die städtischen Töchter geplant. Nachdem der Rat der Stadt Köln im Haushalt 2016/2017 Mittel für die Gründung und den Betrieb eines Zentrums für Energieeffizienz unter dem Vorbehalt der Mittelfrei- gabe durch Fach- und Finanzausschuss bereitgestellt hat, ist der Aufbau eines sol- chen Zentrums in Kooperation mit der RheinEnergie AG, der Verbraucherzentrale NRW und anderen Akteuren unter städtischer Führung in 2017 vorgesehen. Im Projekt GrowSmarter ist es Ziel, Anfang bis Mitte 2017 auch mit dem dritten Bau- abschnitt beginnen zu können. Hier werden, wie in den ersten Bauabschnitten, u.a. Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher installiert, die Gebäude an das Fernwär- menetz angeschlossen und ab Mitte 2017 auch SmartHome Systeme eingebaut werden und das intelligente Siedlungsmanagement an die ersten Gebäude ange- schlossen. Eine Mieterveranstaltung ist für Mitte 2017 geplant, um die SmartHome und SmartMeter Systeme zu erklären. Derzeit können diese Systeme nur mit Einver- ständnis der Mieter eingebaut werden. Das intelligente Siedlungsmanagement soll Mitte 2017 an die ersten Gebäude angeschlossen werden. Jahresbericht 2016 26 Im Bereich Mobilität sollen konventionelle Fahrräder und Pedelecs ab Mitte bis Ende 2017 an den Mobilstationen genutzt werden können. Die Einrichtung der Mobilstatio- nen in der Stegerwaldsiedlung wird erst nach Abschluss der Fernwärmearbeiten stattfinden. Dies wird ca. Mitte bis Ende des Jahres 2017 sein. In 2017 wird ein integriertes E-Mobilitätskonzept für Köln gemeinsam mit der Rhein- Energie erarbeitet und damit die Voraussetzung zur Schaffung von E- Ladeinfrastrukturen im öffentlichen Straßenland geschaffen. Jahresbericht 2016 27 B L E B E N S Q U A L I T Ä T G E S U N D H E I T E N E R G I E W E N D E I N L N T R A N S F O R M A T I O N O G V U A K N T E C H N I K L G I Ö I O M K M I T E I N A N D E R Ö K O L O G I S C H WANDE L N N S O C C M N A C H H A L T I G H I UM W E L T S O Z I A L T C Z H
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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/V/7 Vorlagen-Nummer 27.06.2017 1996/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 27.06.2017 Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 07.07.2017 Jahresbericht 2016 der Koordinationsstelle Klimaschutz Mit dem Jahresbericht „ Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2016, Ausblick 2017“ stellt die Koordinations- stelle Klimaschutz die wesentlichen Aktivitäten des vergangenen Jahres dar und gibt Ausblicke in aktuelle und künftige Aktivitäten. Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf

  1. 27.06.2017

    Verkehrsausschuss

    TOP 7.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 06.07.2017

    Stadtentwicklungsausschuss

    TOP 17.14, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 07.07.2017 zuletzt

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 3.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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