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Auswirkungen des Zusammenschlusses Kaufhof/Karstadt für den Standort Köln
Grüne Anfrage nach § 4 AN/0097/2019 vom 21.01.2019
Stand: Am 02.05.2019 im Wirtschaftsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Grüne Anfrage nach § 4
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www.gruenekoeln.de FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Tel: +49 (221) 221-25919 Fax: +49 (221) 221-24555 gruene -fraktion@stadt-koeln.de An den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Herrn Jörg van Geffen Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 21.01.2019 AN/0097/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Wirtschaftsausschuss 24.01.2019 Auswirkungen des Zusammenschlusses Kaufhof/Karstadt für den Standort Köln Sehr geehrte Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie folgende Anfrage, in die Tagesordnung des nächsten Wirtschaftsausschusses aufzunehmen: Bekanntlich wird der Eigentümer des Karstadt-Konzerns Signa Mehrheitseigentümer am Kaufhof-Konzern, wobei der bisherige Kaufhof-Alleineigentümer Hudson’s Bay Company (HBC) Minderheitseigner am Zusammenschluss beider Kaufhof-Konzerne wird. Das Bun- deskartellamt hat gegen den Zusammenschluss beider Warenhausketten keine Bedenken geltend gemacht. Köln ist klassischer Handelsstandort. In Köln wurde der Vorgänger des Kaufhofs, das Kauf- haus Tietz, gegründet. Der Unternehmensgründer Leonard Tietz wurde durch die Arisierung jüdischen Vermögens enteignet. 1933 entstand die „Westdeutsche Kaufhof AG“. Insofern ist die Geschichte des Kaufhofs auch mit der Nazi-Vergangenheit verbunden. 1953 wurde der Kaufhof an seinem alten Standort in der Schildergasse wieder aufgebaut. Köln ist Sitz der Kaufhof-Zentrale. Der Kaufhof ist faktisch aus Köln nicht wegzudenken. Insbesondere als Handelsmetropole des Westens haben Rat und Verwaltung ein vitales Inte- resse daran, dass die Konzernzentrale von Kaufhof/Karstadt in der Kölner Innenstadt ver- bleibt, zumal Köln nach wie vor große Standortvorteile bietet. Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen: - 2 - 1. Welchen wirtschaftlichen Stellenwert haben die Konzernzentrale und die Kaufhäuser für Köln? 2. Welche Standortvorteile Kölns sind aus Sicht der Verwaltung für den künftigen Kon- zernsitz Kaufhof/Karstadt relevant? 3. Welche Bedeutung hat der Verbleib der Konzernzentrale in Köln für die Arbeitsplatz- sicherung und welche Zukunftschancen bestehen für die Bindung und Gewinnung von Fachkräften seitens Kaufhof/Karstadt? 4. Welchen Stand haben die Gespräche der städtischen Wirtschaftsförderung mit der Führung des fusionierten Warenhauskonzerns? Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Jörg Frank Fraktionsgeschäftsführer Wirtschaftspolitischer Sprecher
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