V/0495/2011
Antrag der CDU-Fraktion Nr. A-R/0048/2010 vom 26.4.2010
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Vorlage495_2011_Anlage1
3596 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0048/2010
26.04.2010
Antrag
- Autofreie Innenstadt -
Teilnahme am World-Carfree-Day durch die Stadt Münster
Der Rat möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Teilnahme der S tadt Münster am jährlich
stattfindenden Welt-Autofreien-Tag (Sonntag, 26. Se ptember) gemeinsam mit
Partnern aus den Bereichen Verkehr und Umwelt in ge eigneter Weise
sicherzustellen und so für den Umweltverbund im Verkehr zu werben.
Denkbar ist z.B. ein autofreier Bereich innerhalb d es Innenstadtrings, so dass dieser
nur noch zu Fuß, per Rad oder ÖPNV erreichbar ist.
Dazu sollen Interessenvertretungen aus den Bereiche n Umweltschutz, Verkehr,
erneuerbare Energien, Forschung etc. gewonnen werde n, die im Rahmen einer
Eventveranstaltung im Innenstadtbereich (Domplatz, Rathausinnenhof) alle
Altersgruppen ansprechen und für das Thema Umwelt u nd Verkehr sensibilisieren
sollen.
Außerdem soll von den Stadtwerken an diesem Tag kos tenfreies Busfahren
angeboten werden um gemeinsam auf das ÖPNV-Angebot aufmerksam machen zu
können.
Weiterhin sollen Unternehmen aus dem Bereich Umwelt technik aufgerufen werden,
an diesem Tag einen Tag der offenen Tür zu veransta lten und gezielt darauf
aufmerksam machen, wie sie das Thema Nachhaltigkeit/Umweltschutz angehen.
Die Stadtverwaltung selbst soll sich durch das Ange bot einer Fahrradrundtour mit
ihren verschiedenen Verwaltungs- und Gebäudebereiche an der Aktion beteiligen.
Begründung:
Im Rahmen der Aktionen „World-Carfree-Day“ und „In Town Without My Car” die seit
2000 weltweit durch teilnehmende Kommunen immer am 22. September
durchgeführt werden, soll auf die Klimaerwärmung du rch den täglichen Gebrauch
von KFZ aufmerksam gemacht werden. Ziel der Veranst altung ist es, den
Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, umweltfreundliche
Fortbewegungsmöglichkeiten auszuprobieren und Anreg ungen zu vermitteln, wie
sich Wege im Alltag auch ohne Auto zurücklegen lass en. Gerade in der aktuellen
Diskussion um das Klimabündnis und die verschärften EU-Rahmenrichtlinie zur
Luftqualität soll auch die Stadt Münster an diesem Tag ihren Bürgerinnen und
Bürgern ein attraktives Informations- und Veranstal tungsprogramm rund um die
Themen Umwelt und Verkehr bieten, Anregungen zum na chhaltigen und
umweltgerechten Mobilitätsverhalten geben und durch die Ausweisung einer
autofreien Innenstadt das Stadtzentrum neu erlebbar machen.
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster
Fraktionsgeschäftsstelle
Mauritzstraße 7-8
.
48143 Münster
Telefon (0251) 4 18 43-0
.
Telefax (0251) 4 31 36
e-mail fraktion@cdu-ms.de
.
http://www.cdu-ms.de
Zweimal ist Münster 1997 und 2006 zur Bundeshauptst adt im Klimaschutz gewählt
worden. Mehr als jede dritte Fahrt legen die Münste ranerinnen und Münsteraner mit
dem Fahrrad zurück. Wir als CDU Ratsfraktion wollen diese Quote ausbauen und auf
die Möglichkeiten des Umstiegs vom Auto auf das Fah rrad und den ÖPNV
aufmerksam machen.
gez.
H.-Dieter Sellenriek
Gilbert Aldejohann
Frank Baumann
Sybille Benning
Georg Berding
Dieter von den Berg
Meik Bolte
Heinz-Georg Buddenb äumer
Olaf Dre ßen
Edgar Dr üge
Wolfhard Ediger
Dr. Dietmar Erber
Walter von G öwels
Gilbert Hartmann
Horst Kisnat
Rolf Klein
Bruno Kleine Borgmann
Karl Kleine-Wilke
Marliese Kosmider
Franz-Pius Graf von Merveldt
Andreas Nicklas
Jürgen Ohm
Robert Otte
Karin Reismann
Josef Rickfelder
Stefan-Alexander Roth
Florian Steinforth
Barbara Stober
Stefan Weber
Helga Welker
Simone Wendland
Beschlussvorlage
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V/0495/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Münster Marketing Betrifft Antrag der CDU-Fraktion Nr. A-R/0048/2010 vom 26.4.2010 "Autofreie Innenstadt - Teilnahme am World-Carfree-Day durch die Stadt Münster" sowie Antrag der Ratsgruppe UWG/ÖDP Nr. A-R/0019/2011 vom 15.3.2011 "- Autofreier Sonntag - zur 'Europäische Woche der Mobilität' Beratungsfolge 13.07.2011 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Stadt Münster nimmt im September 2011 nicht am „World-Carfree-Day“ bzw. „Autofreien Sonntag“ zur ‚Europäischen Woche der Mobilität’ teil. 2. Mit dem vorstehenden Beschluss sind die Anträge der CDU-Fraktion Nr. A-R/0048/2010 vom 26.4.2010 „Autofreie Innenstadt – Teilnahme am World-Carfree-Day durch die Stadt Münster“ sowie der Ratsgruppe UWG/ÖDP Nr. A-R/0019/2011 vom 15.3.2011 „- Autofreier Sonntag – zur ‚Europäische Woche der Mobilität’ erledigt. Begründung: Durch Beschluss des Hauptausschusses vom 07.07.2010 (V/0524/2010) zum Antrag der CDU- Fraktion an den Rat Nr. A-R/0048/2010 wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob eine Teil- nahme der Stadt Münster am „World-Carfree-Day“ oder einem anderen dem Anliegen dienenden Ereignis in 2011 umsetzbar ist, insbesondere im Hinblick auf die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen. Die Ratsgruppe UWG/ÖDP hat in der Sitzung des Rates am 006.04.2011 den Antrag Nr. A- R/0019/2011 „- Autofreier Sonntag – zur ‚Europäische Woche der Mobilität’ eingebracht. Der An- trag wurde an den Hauptausschuss verwiesen. Die Verwaltung hat in einer Arbeitsgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern unter- schiedlicher Ämter und Einrichtungen (Ordnungs amt, Kulturamt, Jugendamt, Sportamt, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Amt für Grünflächen und Umweltschutz, Müns- Vorlagen-Nr.: V/0495/2011 Auskunft erteilt: Herr Schmücker Ruf: 492 27 50 E-Mail: Schmuecker@stadt-muenster.de Datum: 30.06.2011 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0495/2011 ter Marketing und Stadtwerke Münster GmbH (tlw.)) entsprechende Konzeptvarianten geprüft. Hierbei galt es u. a. die in der Vorlage (V/0524/2010) unter Punkt 2 gestellten Fragen (zu Veran- staltungstermin und -form, externen Partnern, Veranstaltungsflächen, Kosten) zu beantworten wie auch die in dem Antrag (A-R/0019/2011) genannten Punkte zu prüfen. Konzeptvarianten Die o.g. Arbeitsgruppe hat verschiedene Szenarien entworfen und vor dem Hintergrund der Ziel- setzung auf Realisierung, Durchsetzung und Umsetzbarkeit geprüft. Alle Varianten gehen von ei- nem Sonntag als möglichem Veranstaltungstag aus und beinhalten folgende Veranstaltungsbau- steine, die das zentrale Ziel bzw. Anliegen befördern sollen: - Sternfahrten per Fahrrad, per Inliner o. ä. aus den Vororten in die Innenstadt, entlang der Haupt- verkehrsstraßen (Wolbecker Str., Hammer Str., Steinfurter Str., Grevener Str. etc.) mit gemeinsa- men Treffpunkten. - Zentral organisiertes großes Picknick - familienfreundliches Rahmenprogramm - Themen affine Präsentationen und Aktionen von Vereinen, Institutionen und Initiativen (Fahrrad- händler, Umweltverbände, Stadtwerke, Deutsche Bahn, Uni etc.) - kostenloses ÖPNV-Angebot Variante 1: Großflächige Sperrung des Innenstadtbereiches Die Umweltzone der Stadt Münster wird Veranstaltungsfläche. Sie wird für den motorisierten Indi- vidualverkehr gesperrt. Vorteile: Allein durch die Wahl der Umweltzone als Veranstaltungs-/Aktionsfläche wird ein inhaltlicher Be- zug zur beabsichtigten Zielsetzung gegeben. Die Sperrung eines so großen Innenstadtbereiches wird deutlich spürbar für die Bevölkerung und Münsters Gäste und ein signifikantes Signal zur Bekanntmachung des Aktionszieles. Schwächen: Ein Gebiet dieser Größe vollständig oder zumindest wahrnehmbar zu „bespielen“ ist nur mit erheb- lichem Aufwand zu erreichen. Die rechtliche Zulässigkeit einer Sperrung ist zweifelhaft und ggf. anfechtbar. Voraussetzung: Das öffentliche Interesse müsste so hoch sein, dass das Privatinteresse Einzelner zurücksteht. In die- sem Fall wären zahlreiche Personen, Institutionen und Interessengruppen (u. a. Kirchen, Parkhäu- ser, Raphaelsklinik) betroffen. Es ist davon auszugehen, dass ein Rechtsgutachten notwendig wä- re. Ggf. ist auch ein förmliches Sicherheitskonzept erforderlich (ab 5.000 Teilnehmern). Als nicht zu vernachlässigende Auswirkungen sind die Staus rund um die Veranstaltungsfläche zu berück- sichtigen. Eine Sperrung der Umweltzone kann entgegen der gewünschten Wirkung im Sinne des formulier- ten Zieles zu großer Verärgerung und Unverständnis in der Bevölkerung führen. Variante 2: Sperrung eines signifikanten Verkehrsknotenpunktes Der Ludgerikreis wird Veranstaltungsfläche. In diesem Planbeispiel soll der Ludgerikreis für den Individualverkehr gesperrt werden. Für den ÖPNV (ausgenommen Taxis) bleibt die Südtangente (Hammer Str., Moltkestraße, Hafenstraße) befahrbar. Vorteile: Der Ludgerikreis ist bekannter und zentraler Verkehrsknotenpunkt in Münsters Innenstadt. Die Sperrung für den motorisierten Individualverkehr wird deutlich spürbar für die Bevölkerung und Münsters Gäste und ein signifikantes Signal zu r Bekanntmachung des Aktionszieles. Mit der Be- fahrbarkeit der Südtangente für den ÖPNV ist gewährleistet, dass neben Fußgängern und Radfah- rern die Menschen mit den Bussen bis an die Veranstaltungsfläche fahren könnten. Die überschaubare Fläche lässt sich im Vergleich zur Umweltzone gut bespielen, von der grund- sätzlichen rechtlichen Zulässigkeit wird ausgegangen. - 3 - V/0495/2011 Der Ludgerikreis als zentraler Treffpunkt mit großem Picknick wird an diesem Tag zum Ort der Ruhe und der Kommunikation. Schwächen: Eine Sperrung des Ludgerikreises mit ihren verkehrlichen Konsequenzen kann entgegen der ge- wünschten Wirkung im Sinne des formulierten Zieles zu großer Verärgerung in der Bevölkerung führen. Eine Sperrung ist nur mit großem Aufwand möglich. Die abgeschnittenen Parkhäuser/-flächen sind ggf. zu entschädigen und die Frage der Anwohnerzufahrten bedarf der Klärung. Die Stadtwerke Münster haben grundsätzliche Bedenken gegen die Teilsperrung des Ludgerikrei- ses und sich anschließender Straßen. Variante 3: Nutzung von zentralen Innenstadtplätzen/-flächen (Domplatz, Stubengasse etc.) Ein Platz oder mehrere Plätze in der Innenstadt werden bespielt. Vorteile: Es handelt sich um Plätze bzw. Straßen, die nur bedingt befahrbar sind. Sperrmaßnahmen sind leichter und mit geringerem Aufwand umzusetzen. Mögliche Verärgerungen (s. Varianten 1 und 2) werden vermieden. Schwächen: Die Spürbarkeit für den Einzelnen und somit die Wirkung in Bezug auf das angestrebte Ziel dürften marginal sein. Es ist davon auszugehen, dass es sich eher nur um eine deklaratorische Maßnah- me handelt im Sinne eines Infomarktes. Veranstaltungstermin und -form, externe Partner, Veranstaltungsflächen, Kosten Wie bereits in vg. Vorlage (V/0524/2010) ausgeführt gibt es weder international noch national ein Veranstaltungsformat, welches entsprechende Aktionen zur umweltfreundlichen Mobilität bündelt mit gleichzeitiger Akzeptanz eines jährlichen Termins. Wie weitere Recherchen gezeigt haben, sind die Teilnahmen verschiedener Städte an den Veranstaltungsformaten/Aktionstagen wie „World-Carfree-Day“, „Mobil ohne Auto“, „Woche der Mobilität“ höchst unterschiedlich und nicht überregional abgestimmt. Für Münster ist unter Berücksichtigung der hohen (Groß-)Veranstaltungsdichte für 2011 kein Erfolg versprechender Termin realisierbar. Zudem sind im Zeitraum September/Oktober 2011 allein durch zwei Großveranstaltungen (Marathon und Giro) umfangreiche Innenstadtsperrungen erforderlich. Laut Fachamt sind bisher auf lokaler Ebene keine signifikanten Strömungen/Bewegungen bei den Themen affinen Initiativen, Institutionen und Verbänden erkennbar, die eine Beteiligung an den benannten Aktionstagen anstreben. Nach Einschätzung der Arbeitsgruppe bedarf es eines hohen Kommunikations- und Werbeaufwands, um breite Bevölkerungskreise zu aktivieren und die ange- strebten Ziele zu erreichen. Eine Kostenschätzung der o.g. Konzeptvarianten ergibt folgendes Bild: Variante 1: Allein für die Sperrmaßnahmen ist mit Kosten von rund 50.000 € zu rechnen. Dazu wären Kosten mindestens in gleicher Größenordnung für Werbung und Veranstaltungsbausteine zu veranschlagen. Zu berechnen sind ebenfalls Einnahmeausfälle für die betroffenen bewirtschaf- teten Parkhäuser und –flächen und mögliche Ausgleichszahlungen für das kostenlose ÖPNV- Angebot. Variante 2: Neben noch nicht kalkulierten Kosten für entgangene Einnahmen von Parkhäusern und für das kostenlose Bus fahren, wird mit Kosten von ca. 45.000,00 € für die Sperrmaßnahmen, das Begleitprogramm und Werbemaßnahmen gerechnet. - 4 - V/0495/2011 Variante 3: Um überhaupt eine Wirkung zu erzielen, müsste neben den gedachten Aktionen eine Werbekampagne durchgeführt werden. Mit Kosten von rund 20.000 € für Werbung und Aktionen wird gerechnet. Fazit Für Münster wäre ein wie in den Anträgen vorgeschlagenes Veranstaltungs-/Aktionsformat anstre- benswert. Es passt zur Marke der Stadt mit ihren Profilen (Fahrradhauptstadt, Klimahauptstadt etc.).Für das in den Anträgen angestrebte Ziel sind Konzeptvarianten vorstellbar, allerdings ist un- ter den dargelegten Voraussetzungen derzeit nicht von einer erfolgreichen Umsetzung auszuge- hen. Für sämtliche aufgezeigte Szenarien werden erhebliche finanzielle Mittel benötigt. Entspre- chende Mittel sind nicht im Haushalt veranschlagt; eine anderweitige Finanzierung (z. B. durch Sponsoren) ist nicht erkennbar. Darüber hinaus muss aus Sicht der Arbeitsgruppe für einen nach- haltigen Erfolg eine entsprechende Bewegung auf lokaler Ebene deutlich zu spüren sein. Diese ist jedoch nur mit erheblichem Kommunikations- und Werbeaufwand zu erreichen. Die Verwaltung empfiehlt daher, dieses Projekt bzw. diese Maßnahme zum gegenwärtigen Zeit- punkt nicht zu realisieren. Die Anträge an den Rat Nr. A-R/0048/2010 der CDU-Fraktion und Nr. A- R/0019/2011 der Ratsgruppe UWG/ÖDP sind hiermit erledigt. I. V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Antrag der CDU-Fraktion Nr. A-R/0048/2010 vom 26.4.2010 „Autofreie Innenstadt – Teilnahme am World-Carfree-Day durch die Stadt Münster“ Anlage 2: Antrag der Ratsgruppe UWG/ÖDP Nr. A-R/0019/2011 vom 15.3.2011 „- Autofreier Sonntag – zur ‚Europäische Woche der Mobilität’
Vorlage495_2011_Anlage2
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0019/2011 Ratsantrag Münster, 15. März 2011 - Autofreier Sonntag - zur „Europäische Woche der Mobilität“ Der Rat möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept und ein e Kostenanalyse zur Teilnahme der Stadt Münster an einem „Autofreien Sonntag“ zum europaweiten Aktionstag „Europäische Woche der Mobilität“ (22.09.) zu entwickeln. Grundlage für ein Konzept mit Kostenanalyse sollten die nachfolgenden Punkte sein: 1. Der autofreie Sonntag wird zeitnah zum Aktionsta g für den 25.09.2011 vorgesehen. 2. Als „ autofrei“ wird der Bereich innerhalb des Innenstadtrings dek lariert. Durch begleitende Marketing- und Informationsmaßnah men soll eine größtmögliche Beteiligung aller Münsteraner/innen i m gesamten Stadtgebiet erzielt werden. 3. Die Stadtwerke prüfen, inwieweit ein solcher Tag als „Tag des ÖPNV“ für Eigenwerbung genutzt werden kann. Soweit finanziell darstellbar, soll an diesem Tag die Nutzung der Stadtbusse kostenfrei sein. 4. Die Verwaltung führt Gespräche mit Interessenver tretungen u.a. aus den Bereichen Umwelt, erneuerbare Energien, Forschung u nd Verkehr mit dem Ziel, eine Innenstadt-Veranstaltung durchzuführen. 5. Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnik könnte n einen Tag der offenen Tür anbieten und gezielt darauf aufmerksam machen, wie sie das Thema Umweltschutz / Energiesparen / Nachhaltigkeit angehen. 6. Alle Verbände und Vereine, die sich mit alternat iver (umweltfreundlicher) Mobilität beschäftigen, sind in die Planungen mit e inzubeziehen. (z. B. VCD, ADFC usw.). 2 7. Die Stadtverwaltung organisiert im Foyer des Sta dthauses eine Ausstellung zum Thema: „Umweltschutz in Münster, Klimaziele einer Klimahauptstadt“ Begründung: Der Aktionstag „Autofreier Sonntag“ wird in Europa von verschiedenen Organisationen (z. B. Umweltverbänden und Kirchen) initiiert und unterstützt. Er findet jährlich am 22. September statt. In Kommunen , die an der „Europäische Woche der Mobilität“ teilnehmen, wird von diesem Da tum jedoch auch gelegentlich um wenige Tage abgewichen. Der Gedanke, einen Tag p ro Jahr generell auf den Gebrauch des Autos zu verzichten, wird bereits von fast allen Staaten der Europäischen Union und darüber hinaus von den meist en Kommunen und Städten unterstützt. Tausende Gemeinden in Deutschland, hun derte in der Schweiz und in Österreich und ebenso in anderen Ländern haben entsprechende Aufrufe erlassen. Es soll auf die Klimaerwärmung durch den täglichen Gebrauch von KFZ aufmerksam gemacht werden und insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeiten vorzustellen sowie Anreg ungen zu vermitteln, wie sich Wege im Alltag auch ohne Auto zurücklegen lassen. G erade wegen der Luftqualität sollte die Stadt Münster ein attraktives Informatio ns- und Veranstaltungsprogramm rund um die Themen Umwelt und Verkehr, wie z. B. in Hannover, anbieten. Um weiterhin der Auszeichnung Bundeshauptstadt im Klim aschutz (2006) gerecht zu werden, sollte Münster dahingehend ein neues Zeichen setzen. Ratsgruppe UWG/ÖDP gez. RH Gerd Kersting (ÖDP) gez. RH Fritz Pfau (UWG)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (9)
- Wolbecker Straße
- Hammer Straße
- Steinfurter Straße
- Grevener Straße
- Moltkestraße
- Hafenstraße
- Stubengasse
- Mauritzstraße 7
- Domplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0495/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 30.06.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37