AN/0199/2026
Wohnungslose Frauen und Kinder in Köln – aktuelle Zahlen, Versorgungslage und Handlungsbedarf
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SPD Anfrage nach § 4
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Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Jasna Ibric SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 28.01.2026 AN/0199/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 02.02.2026 Wohnungslose Frauen und Kinder in Köln – aktuelle Zahlen, Versorgungslage und Handlungsbedarf Sehr geehrter Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 02.02.2026 aufzunehmen: Im „Bericht über die Lebenslage obdachloser und wohnungsloser Menschen in Köln“ (2024), der im Auftrag der Stadt Köln durch die Gesellschaft für innovative Sozialforschung (GISS) erstellt wurde, wird eine umfassende Datengrundlage zur Situation wohnungsloser Men- schen in Köln bereitgestellt. Der Bericht weist auf eine zunehmende Heterogenität der be- troffenen Personengruppen, eine wachsende Zahl von Familien, eine steigende Bedeutung verdeckter Wohnungslosigkeit sowie eine besondere Vulnerabilität von Frauen hin – unter anderem in Bezug auf Gewalterfahrungen, gesundheitliche Belastungen, Armutsrisiken und Unsicherheit in gemischtgeschlechtlichen Unterbringungsangeboten. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren weiter verschlechtert, etwa wegen der stei- genden Wohnkosten sowie des Mangels an bezahlbarem Wohnraum. Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie hat sich die Zahl der obdachlosen Frauen seit 2023 in Köln entwickelt? (Bitte An- gaben zu den neuesten Schätzungen über die Zahl der sogenannten Sofaschläferin- nen und Frauen, die auf der Straße übernachten.) 2. Wie viele Frauen und Kinder unter 18 Jahren sind ordnungsbehördlich in Köln wo und seit wann (wie lange) untergebracht? (Bitte aufschlüsseln nach Übergangswohnhei- men/-wohnungen (Unterkünften), Sozialhäusern, Frauenhäusern, Plätzen in Hotels, Notunterkünften sowie „Housing-First“-Plätzen, siehe Antworten Vorlagen-Nr.: 0115/2024 und Voralgen-Nr.: 2853/2022.) 3. Mit der Fachstelle Wohnen bemüht sich das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren in - 2 - vielen Fällen erfolgreich, drohenden Wohnraumverlust zu verhindern. Welche spezifi- schen Maßnahmen ergreift die Stadt Köln, um zu verhindern, dass Frauen woh- nungslos werden? 4. In der Antwort auf die Anfrage AN/1213/2022 wurde festgestellt, dass frauenspezifi- sche Notschlafstellen mit bis zu 96 % ausgelastet waren. Wie stellt sich die Auslas- tung frauenspezifischer Angebote aktuell dar, und welche zusätzlichen frauenspezifi- schen Kapazitäten wurden seit 2023 geschaffen? 5. Welche Angebote zur Unterstützung und Beratung gibt es zurzeit in den zur Unter- bringung genutzten Hotels und Notunterkünften für Frauen, und welche Angebote gibt es für die Kinder? (Bitte Stellen und Art der Hilfestellungen angeben.) Mit freundlichen Grüßen gez. Pascal Pütz SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0199/2026
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 28.01.2026
- Erstellt
- 28.01.2026 09:17