0861/2020
Erneuerung der Deckenaufbauten und Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig/Philharmonie - Baubeschluss
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4511 Vorlagen-Nummer 0861/2020 Freigabedatum 07.05.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Erneuerung der Deckenaufbauten und Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig/Philharmonie - Baubeschluss Beschlussorgan Rat Gremium Datum Hinweis: Kann die Beschlussvorlage am 14. Mai 2020 nicht im Rat behandelt werden, wird der Beratungsgang entsprechend angepasst. Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Erneuerung der Deckenaufbauten und der damit ver- bundenen Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig/Philharmonie auf Basis der vor- liegenden Kostenberechnung. 2. Der Rat nimmt die Kosten für die Erneuerung der Deckenaufbauten und der damit verbundenen Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig/Philharmonie mit 1.488.279 € zur Kenntnis. 3. Die auf die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln entfallenden Kosten in Höhe von 246.016,60 € werden über den Wirtschaftsplan des Veranstaltungszentrums finanziert. Die Mittel für die auf das Museum Ludwig entfallenden Kosten in Höhe von 1.242.262,40 € stehen im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, Haushaltsjahr 2020, aus dem Renovierungsprogramm 2018 zur Verfügung. Diese Mittel wurden in das Haushaltsjahr 2020 übertragen. Die Mittel werden als überplanmäßige Aufwendung gemäß § 83 GO NRW in den Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig umgeschich- tet. Im Haushaltsjahr 2021 wird einmalig ein Betrag in Höhe von 96.981,27 € im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 06 – Kostenerstattungen und Umlagen – vereinnahmt. Hierfür werden die Mittel in Höhe von 1.242.262,40 € aus dem Renovierungsprogramm 2018 zur Verfügung gestellt und die Freigabe der Mittel in Höhe von 1.242.262,40 € aus dem Renovie- rungsprogramm des Jahres 2018 erteilt. Finanzausschuss 11.05.2020 Rat 14.05.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme s. Begründung € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 1. Erträge 1. Erträge, einmalig 96.981,27€ 1. Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung 1. Ausgangslage Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 12.12.2019 die Verwaltung mit der Durchführung der Erneuerung der Sprachalarmierungsanlage Philharmonie einschließlich der von Philharmonie und Museum Ludwig gemeinschaftlich genutzten technischen Anlagen beauftragt (Vorlagen-Nummer 3443/2019). Die Maßnahmen werden voraussichtlich ab Juni 2020 durchgeführt. Der Rat hat gleich- zeitig die Verwaltung mit der Entwurfsplanung für die Erneuerung der Deckenaufbauen und der damit verbundenen Sanierung des Gastronomiebereiches im Museum Ludwig beauftragt. Auf Basis der inzwischen erstellten Planung liegt nun die Kostenermittlung nach DIN 276 zur Erneue- rung der Deckenaufbauten und der damit verbundenen Sanierung des Gastronomiebereiches vor. Die Umsetzung der Maßnahmen wird sich nach den Planungen der Gebäudewirtschaft über einen Zeitraum von 8 Monaten erstrecken. Die Verwaltung erbittet nunmehr den auf diesen Bauabschnitt bezogenen Durchführungsbeschluss. 3 2. Beschreibung der Maßnahmen a) Erneuerung der Deckenaufbauten Im Rahmen der Erneuerung der Sprachalarmierungsanlage der Philharmonie wird in den Foyerräu- men flächendeckend eine neue Akustikdecke inklusive Unterkonstruktion eingezogen. Die Neuerrich- tung der Abhangdecke soll dazu genutzt werden, das veraltete und marode Leitungssystem samt Abdichtung zu erneuern. Die Zu- und Abwasserleitungen, die sich im Deckenbereich des Foyers befinden, versorgen die dar- über liegende Küche und die Sanitäranlagen im Restaurantbereich des Museum Ludwig, die bereits seit Jahren vermehrt Undichtigkeiten an den Rohrdurchführungen ausweisen. Diese Durchführungen sollen in größeren Bereichen des Restaurants vollständig erneuert und abgedichtet werden. Die Erneuerung der Sprachalarmierungsmaßnahme der Philharmonie und der Deckenaufbauten des Museums sind eng verbunden und müssen zeitgleich durchgeführt werden. Für die besonders lärm - und staubintensiven Arbeiten hat die Philharmonie eine vollständige Schließung im August vorgese- hen. Darüber hinaus sollen alle neuen haustechnischen Durchdringungen in der Decke zwischen Philhar- monie - Foyer und Museumsgastronomie mittels Brandschutzklappen geschottet werden. Der im Sei- tenbereich des Restaurants befindliche Fluchtweg muss durch Versetzen einer Wand aufgrund der aktuellen Brandschutzvorschriften erweitert werden. Während der Durchführung der Maßnahmen – Abbruch des Bodenbelages und Neuerstellung der Bodenabdichtung - müssen die Flächen der Restaurantküche vollständig geräumt und der Betrieb eingestellt werden. Demzufolge müssen die vorhandenen Kücheneinrichtungen demontiert und ein- gelagert werden. b.) Sanierung des Gastronomiebereiches Die Küche und die Sanitäranlagen im Restaurant stammen in ihrem installationstechnischen und bau- lichen Zustand aus der Zeit der Errichtung im Jahre 1986 und sind in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Laut den Regelungen des Pachtvertrages ist das Museum in der Pflicht, die Kosten für Sa- nierungen der baulichen Gewerke bis auf Putz- bzw. Fliesenoberkante zu tragen. Der geflieste Bodenbelag der gesamten Küche ist derart abgenutzt, dass er nicht mehr den geltenden Arbeitsstättenrichtlinien entspricht. Darüber hinaus müssen zusätzliche hygienische Abwaschvorrich- tungen einschließlich der Zu- und Abwasserleitungen installiert und die Wandbeläge erneuert werden. Die Kosten der Maßnahmen a.) und b.) betragen insgesamt 1.064.441,16 € brutto. c) Erneuerung des Brandschutztores Im Zuge der Entwurfsplanung wurde erkannt, dass das direkt an die Küche angrenzenden Brand- schutztor zu erneuern ist. Hierfür muss das gesamte Mauerwerk abgetragen und nach Erneuerung des Brandschutztores wieder aufgebaut werden. Diese Maßnahme wird im Zuge der Sanierung des Leitungssystems parallel mit durchgeführt. Die geschätzten Kosten für diese Maßnahme betragen 165.813,04 € brutto. 4 3. Maßnahmen zur Optimierung des Küchenbetriebes Zwischen dem Pächter des Cafés und dem Museum Ludwig besteht seit 2009 ein Mietvertrag mit Zahlung einer Umsatzmiete. Das Restaurant wird von den Besuchern und Besucherinnen des Muse- um Ludwig und der Philharmonie aufgrund seines hervorragenden gastronomischen Konzeptes sehr geschätzt und angenommen. Der Pächter möchte im Zuge der notwendigen Erneuerungsmaßnahmen den Küchenbetrieb und de- ren Abläufe mit geringfügigen Änderungen in der Architektur innerhalb der Küche optimieren. Eine vorhandene im Grundriss bogenförmige Trennwand (Abtrennung zwischen Küche und Lager) soll zurückgebaut und durch gerade verlaufende Wände ersetzt werden. Die Maßnahmen wurden urheberrechtlich abgestimmt. Diese bauliche Veränderung bietet ausreichende Grundflächen für die Speisenzubereitung sowie die dringend notwendigen Flächen für weitere Kühlelemente, die derzeit nicht genügend vorhanden sind. Darüber hinaus werden zusätzliche Flächen für die nach den geltenden Hygienevorschriften erforder- liche Grundflächen für die Trennung von Speisenzubereitung und der Reinigung des Geschirrs und der Küchengeräte geschaffen. Der Pächter hat sich bereit erklärt, sämtliche Kosten, die im Zuge der verbesserten Architektur inner- halb der Küche und der Neuaufstellung der küchentechnischen Anlagen in Höhe von 51.555,08 € entstehen, zu übernehmen (siehe hierzu Punkt 4). 4. Interimslösung zur Aufrechterhaltung der Gastronomie während der Baumaßnahmen Aus verschiedenen Gründen ist beabsichtigt, das Museumscafé während der Umbaumaßnahmen offen zu halten. Da die Küche während dieser Zeit nicht nutzbar ist, muss eine Alternativlösung zur vorübergehenden Nutzung geschaffen werden. Dies ist ein temporärer Modulbau mit Lager, Kühllager, Vorbereitung, Zubereitungsküche und Spülkü- che, der vor den Eingang des Cafés am Heinrich-Böll Platz platziert wird. Kostenseitig schlägt diese Lösung mit rd. 258.000 € zu Buche. Von diesem Betrag übernimmt der Pächter einen Anteil von rd. 45.000 €. Vom Museum zu tragen sind mithin rd. 213.000 €. Die einzige Alternative wäre die Schließung des Museumscafés. In diesem Falle entfielen die Pachteinnahmen in Form einer Umsatzmiete. Da die Sanierungsarbeiten durch das Museum – wenn auch unumgänglich erforderlich – veranlasst werden, ist es nach rechtlicher Würdigung des Pachtvertragsverhältnisses wahrscheinlich, dass etwaige Schadensersatzansprüche gerichtlich durchgesetzt werden könnten, die in Summa wesentlich über den Kosten für die Interimslösung und den Einnahmeverlusten durch entgehende Pachteinnahmen lägen. Dem Museum ist an der Offenhaltung nicht nur aus Kostengründen gelegen. Ab Oktober 2020 prä- sentiert das Museum Ludwig die Sonderausstellung Andy Warhol und erwartet über die Laufzeit min- destens 80.000 Besucher/innen. Da viele Besucher/innen von Museum und Philharmonie ihren Auf- enthalt mit dem Café verbinden und dieses sich an dieser Stelle auch ansonsten größter Beliebtheit erfreut, möchten beide Einrichtungen eine Negativwahrnehmung der Stadtgesellschaft vermeiden. 5. Kostenübernahmevereinbarung mit dem Pächter Zwischen dem Museum Ludwig als Vermieterin und dem Pächter wird eine Vereinbarung zum Miet- vertrag vom 29. Juni 2009 geschlossen. In dieser Vereinbarung verpflichtet sich der Pächter für die innerhalb des Küchenbereiches ändernden Baumaßnahmen zur Optimierung des Küchenbereiches eine einmalige Leistung in Höhe von insgesamt 96.981,27 € zu erbringen. Darin enthalten ist ein Anteil an den Kosten für das Interim in Höhe von 45.426,19 €. 5 6. Kosten und Finanzierung a) Allgemein Während der Gebäudeteil des Museum Ludwig aus dem städtischen Haushalt finanziert wird, gehört die Philharmonie zum Sondervermögen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszent- rum Köln. Durch die Verbundenheit beider Gebäudeteile betreffen Baumaßnahmen, die sich auf gemeinsam genutzte technische Anlagen wie Leitungssysteme, Raumlufttechnische Anlage etc. beziehen, gleich- ermaßen das Museum Ludwig und die Philharmonie. Bei derartigen Baumaßnahmen ist eine Kosten- aufteilung zwischen beiden Bereichen im Verhältnis der Kubatur von 2/3 (Museum Ludwig) zu 1/3 (Philharmonie) vereinbart. Die oben unter Punkt a) und c) beschriebenen Maßnahmen zur Erneuerung der Deckenaufbauten und des Brandschutztores betreffen auch den Gebäudeteil der Philharmonie und sind somit anteils- mäßig von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln zu tragen. b) Kosten (siehe beigefügte Kostenaufstellung nach DIN 276) a. Kostenaufstellung Brutto Erneuerung/Sanierung Leitungen: 1.064.441,16 € Brandschutztor: 165.813,04 € Interimslösung: 258.024,80 € Gesamtkosten: 1.488.279,00 € b. Kostenaufteilung Museum Ludwig 1.145.281,13 € Vorauszahlung Pächteranteil 96.981,27 € Museum Ludwig (inkl.Pächteranteil) 1.242.262,40 € Veranstaltungszentrum Köln 246.016,60 € Gesamtkosten: 1.488.279,00 € In den Beträgen ist ein Risikoaufschlag von 20 % für Unwägbarkeiten im Rahmen der Submission und Umsetzung enthalten. c) Finanzierung Der auf das Veranstaltungszentrum Köln entfallende Kostenanteil in Höhe von 246.016,60 € wird aus dem Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung finanziert. Da das Veranstaltungszent- rum vorsteuerabzugsberechtigt ist, kommt hier nur der Nettobetrag in Höhe von 214.166,56 € zum Tragen. Im Wirtschaftsplan 2020 sind für die Erneuerung der ELA-Anlage 4.000.000 € veranschlagt. Für die im Dezember 2019 bereits beschlossenen Maßnahmen wurden bisher 3.896.563,82 € benö- tigt, so dass hieraus nur noch Mittel in Höhe von 103.436,18 € zur Verfügung stehen. Da die Ausga- ben für Investitionsmaßnahmen in den einzelnen Betriebsteilen des Veranstaltungszentrums jedoch 6 grundsätzlich gegenseitig deckungsfähig sind, kann die Deckungslücke von 110.730,38 € durch die nicht in voller Höhe benötigten Planungsmittel für die Sanierung der Bastei (Ansatz 2020: 2.000.000 €) geschlossen werden. Die auf das Museum Ludwig entfallenden Aufwendungen in Höhe von rd. 1.242.262,40 € stehen im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleis- tungen, Haushaltsjahr 2020, im Renovierungsprogram zur Verfügung. Die Mittel werden als über- planmäßige Aufwendung gemäß § 83 GO NRW in den Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig um- geschichtet. Die von dem Pächter zu erstattenden Kosten in Höhe von rund 96.981,27 € werden nach Abschluss der Maßnahme im Haushaltsjahr 2021, Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 06 – Kostenerstattungen und Umlagen – vereinnahmt. d.) Prüfung Kostenberechnung Die Kostenberechnung für die Gesamtmaßnahme wurde von 14 geprüft. Die Stellungnahme vom 29.04.2020 ist als Anlage beigefügt (RPA-Nr. 2020/0652). Begründung der Dringlichkeit, Terminplanung und Unabweisbarkeit Für die besonders lärm- und staubintensiven Arbeiten hat die KölnMusik GmbH eine vollständige Schließung der Philharmonie im August vorgesehen. Der vorgesehene Zeitrahmen für diese parallel in der Philharmonie geplanten Maßnahmen ist einzuhalten. Um diesen Termin zu halten, müssen die Ausschreibungen der verschiedenen Gewerke für die ge- planten Maßnahmen zwingend rechtzeitig auf den Weg gebracht werden. Eine Behandlung zum Sit- zungsdurchlauf im Juni 2020 mit Ratssitzung am 18.06.2020 käme zu spät. Da der Ausschuss Kunst und Kultur am 28.04.2020 und Bauausschuss am 04.05.2020 zur Vorberatung dieser Vorlage nicht mehr erreicht werden konnten, wird um Behandlung zur Sitzung des Finanzausschusses am 11.05.2020 und Rat am 14.05.2020 gebeten. Die nicht beteiligten Ausschüsse werden sodann nach- träglich informiert. Die Erneuerung des Leitungssystems samt Abdichtungen ist dringend notwendig und unabweisbar, um weitere Wasserdurchdringungen in den Deckenaufbauten zu verhindern. Die Sanierung des Kü- chenbereiches sowie die Einrichtung eines Interims dienen der Aufrechterhaltung des Gastronomie- betriebes aufgrund der Arbeitsstättenrichtlinien und der vertraglichen Vereinbarung mit dem Pächter sowie zur Vermeidung eines finanziellen Schadens aufgrund der entgangenen Mieteinnahmen. Der Einbau des neuen Brandschutztores dient der Aufrechterhaltung der gesetzlich vorgegebenen Brand- schutzanforderungen und ist daher unabweisbar. Anlagen: Anlage 1 – detaillierte Kostenberechnung nach DIN 276 (KG 300-900) Anlage 2 – Zeit-Maßnahmenplan Anlage 3 – Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes 7
Anlage 2 - Zeit-Maßnahmenplan
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Dez. VII - Kulturbau 17.04.2020 Erneuerung der Deckenaufbauten und Sanierung des Küchenbereichs im Museum Ludwig/Philharmonie Sheila Abud Ratsbeschluss 3443/2019 vom 12.12.2019 263-12 Zeitmaßnahmenplan - Mittelabflussplan 2019 - 2021 (auf Grundlage der Kostenschätzung bgk Consulting) LPH ML - Küchensanierung IV.2019 I.2020 II.2020 III.2020 IV.2020 I.2021 II.2021 1 2 3 4 14.05. Ratsbeschluss 5 6 u 7 8 14.07. Fertigstellung Abbruch 9 Aufbau Interim 29.06.-01.08. Sommerbespielung 03.08-22.08. Spielfreie Zeit (24h Baustelle) KG Gesamtkosten Kostenannahme incl. 20% Risiko und 19% MWSt 1.488.279 2019 100 0 0,0% 200 0 0,0% 300 345.255 23,2% 400 619.740 41,6% 500 14.400 1,0% 14.400 600 0 0,0% 700 225.684 15,2% 900 283.200 19,0% 1.488.279 100,0% 0 425.500 1.489.000 1.063.002 Bauausführung - Abbruch Küche Inbetriebnahme 2020 345.255 619.740 225.684 283.200 2021 425.277 Mittelabfluss vorraussichtlich 2019-2021 1.063.500 Bestandsanalyse Rückbau Interim Vorplanung Entwurfsplanung Fertigstellung Küche Vorbereitung/Vergabe -Sanierung Bauausführung - Sanierung Baubeschluss + Genehmigungsplanung Bauantrag und Genehmigung Interim Ausführungsplanung incl.Prüfung Werkplanung Vorbereitung/Vergabe - Abbruch Küche G:\26-BLW\263-1\263-12\20. Mittelabflussplanung\2020 03 Mittelabflussplanung\20200323_ML_Küche_ZMP-MAP für Dez VII.XLSX/20200323_ML_Küche_ZMP-MAP für Dez VII.XLSX/17.04.2020/JO
Anlage 1 - Kostenaufstellung nach DIN 276 (KG300-900)
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Stand: 02.04.2020 Gez.: Abud Objekt: Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln Maßnahme: Erneuerung der Deckenaufbauten und Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig Kostenschätzung nach DIN 276 - GESAMT Sanierung Interim Brandschutztor Anteil Philharmonie Anteil Museum Ludwig Anteil Pächter KG 300 Bauwerk- Baukonstruktion 287.712,50 € 190.282,50 € 0,00 € 97.430,00 € 32.476,67 € 225.800,83 € 29.435,00 € 330 Außenwände 9.500,00 € 9.500,00 € 0,00 € 9.500,00 € 340 Innenwände 170.262,50 € 76.852,50 € 93.410,00 € 31.136,67 € 130.215,83 € 8.910,00 € 350 Decken 58.025,00 € 58.025,00 € 0,00 € 46.200,00 € 11.825,00 € 390 Sonstige Maßnahmen 49.925,00 € 45.905,00 € 4.020,00 € 1.340,00 € 39.885,00 € 8.700,00 € KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 516.450,00 € 389.900,00 € 126.550,00 € 0,00 € 101.633,33 € 395.454,14 € 19.362,52 € 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 38.400,00 € 38.400,00 € 12.800,00 € 25.600,00 € 430 Raumlufttechnische Anlagen 219.000,00 € 219.000,00 € 73.000,00 € 146.000,00 € 440 Starkstromanlagen 75.000,00 € 75.000,00 € 0,00 € 75.000,00 € 450 Fernmelde- u. Inform. 10.000,00 € 10.000,00 € 0,00 € 10.000,00 € 470 Nutzungsspezifische Anlagen 37.300,00 € 0,00 € 37.300,00 € 0,00 € 32.637,50 € 4.662,50 € 89.250,00 € 0,00 € 89.250,00 € 0,00 € 74.549,98 € 14.700,02 € 480 Gebäudeautomation 47.500,00 € 47.500,00 € 15.833,33 € 31.666,67 € KG 500 Außenanlagen 12.000,00 € 0,00 € 12.000,00 € 0,00 € 0,00 € 10.500,00 € 1.500,00 € Wiederherstellung nach Interim 12.000,00 € 12.000,00 € 0,00 € 10.500,00 € 1.500,00 € Summe KG 300-500 inkl. MwSt. 816.162,50 € 580.182,50 € 138.550,00 € 97.430,00 € 134.110,00 € 631.754,98 € 50.297,52 € incl. Risiko 1.061.011,25 € 754.237,25 € 180.115,00 € 126.659,00 € 174.343,00 € 821.281,47 € 65.386,78 € KG 700 Baunebenkosten 188.070,00 € 139.087,33 € 36.407,81 € 12.574,86 € 32.124,84 € 139.968,89 € 15.976,26 € 730 Architektenleistungen 101.150,00 € 71.904,14 € 17.171,01 € 12.074,86 € 18.661,58 € 76.999,00 € 5.489,42 € Ingenieurleistungen 80.920,00 € 67.183,19 € 13.736,81 € 13.296,59 € 62.636,56 € 4.986,84 € 740 Gutachten und Beratung Brandschutzsachverständiger 3.000,00 € 2.500,00 € 500,00 € 166,67 € 333,33 € 2.500,00 € Vermesserleistung 3.000,00 € 3.000,00 € 3.000,00 € KG 900 Eigenleistung GW 236.000,00 € 167.764,47 € 40.062,86 € 28.172,67 € 38.778,99 € 182.677,07 € 14.543,94 € Projektleitung/Projektsteuerung 236.000,00 € 167.764,47 € 40.062,86 € 28.172,67 € 38.778,99 € 182.677,07 € 14.543,94 € Summe KG 300-900 inkl. MwSt. 1.240.232,50 € 887.034,30 € 215.020,67 € 138.177,53 € 205.013,83 € 954.400,94 € 80.817,72 € incl.20% Risiko 1.488.279,00 € 1.064.441,16 € 258.024,80 € 165.813,04 € 246.016,60 € 1.145.281,13 € 96.981,27 € 1.488.279,00 € Kostenaufstellung Erneuerung der Deckenaufbauten und Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig Kontrollsumme
Anlage 3 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes
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14 © 94.20 26 über Dezernat VI Erneuerung der Deckenaufbauten und Sanierung des Küchenbereiches im Museum Ludwig hier: Prüfung und Stellungnahme zur Kostenberechnung, RPA-Nr. 2020/0652 eingereichte Kosten 1.488.279,00 € brutto, einschl. 20% Risikozuschlag Sehr geehrte Damen und Herren, entsprechend den vorgelegten Unterlagen und Stellungnahmen ist nachvollziehbar, dass eine Deckenerneuerung und Küchensanierung fachtechnisch notwendig ist. Zur Aufrechter- haltung der Gastronomie während der Bauphase ist eine Interimslösung mit einem Kosten- anteil von rund 260.000 € vorgesehen. Der Rat der Stadt Köln hat am 12.12.19 (Vorlagennummer 3443/2019) die Verwaltung mit der Entwurfsplanung für die Erneuerung der Deckenaufbauten und der damit verbundenen Sanierung des Gastronomiebereiches im Museum Ludwig/Philharmonie beauftragt. Die Kostenberechnung wurde anhand der vorab zur Verfügung gestellten Unterlagen und Kostenaufstellungen geprüft. Die Prüfung der Baukosten, der Kostengruppe 300- Baukon- struktion, war anhand der angegebenen Pauschalsummen von rund 290.000 €, nur bedingt möglich und erfüllt somit nur den Anspruch einer Kostenschätzung. Anhand der Kostenzusammenstellung der Kostengruppe 400- Technische Anlagen in Höhe von rund 410.000 €, wurden keine unangemessenen Kostenansätze festgestellt. Die Baunebenkosten in Höhe von rund 190.000 €, sind in Bezug auf die Baukosten der Kos- tengruppen 300 und 400 in Höhe von rund 810.000 €, mit 23% als angemessen zu bewer- ten. Ä Die Finanzierung ist mit rund 250.000 € aus dem Wirtschaftsplan des Veranstaltungszent- rums und mit rund 1.250.000 € aus dem Renovierungsprogramm 2018 gesichert. Eine Kos- tenbeteiligung de: pen des Gastronomiebetriebes ist vorgesehen.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0861/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 07.05.2020
- Erstellt
- 13.03.2020 08:31