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1498/2020

Pegel 3/2020

Mitteilung Ausschuss 03.06.2020

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Pegel_3_2020_Einwohnerentwicklung 2019

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Pegel_3_2020_Einwohnerentwicklung 2019

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Pegel Köln 3/2020 
Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
1 
Pegel Köln 3/2020 
Einwohnerentwicklung 2019 
Leichtes Wachstum in Köln- 
Geburtenplus übertrifft Wanderungsgewinne

Pegel Köln 3/2020 
Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln

Pegel Köln 3/2020 
Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
3 
Zusammenfassung 
 
Die Kölner Bevölkerung wächst leicht weiter. Ende 2019 lag di e Zahl der wohnberechtigten Personen 
(mit Haupt- oder Nebenwohnsitz) bei 1 091 819. Damit erhöhte sie sich im Vergleich zum Vorjahr um 1  835 
Personen beziehungsweise um 0,2 Prozent.  
Beeinflusst ist die Bevölkerungsentwicklung von den Wander ungen sowie Geburten und Sterbefällen.  
Die Zuzugszahlen nach Köln sanken um fast 3 000 Personen auf jetzt 57 007. Stellt man ihnen die 56 793 
Fortzüge gegenüber, resultiert daraus ein Wanderungsgewinn von +214. Knapp 60 Prozent der Zuziehenden 
sind Deutsche. Weil aber mehr Deutsche Köln verlassen als zuziehen, sind es vor allem die Ausländerinnen 
und Ausländer, die mit einem Wanderungsplus von 2 898 zum Kölner Wachstum beitragen.  
Die Geburtenzahl ging zum dritten Mal in Folge auf jetzt 11 33 8 zurück. Mit Blick auf die vergangenen zehn 
Jahre ist dies jedoch weiterhin noch ein überdurchschnittlicher Wert. Zusammen mit den 9 789 Sterbefällen 
liegt die natürliche Bevölkerungsentwicklung bei +1 549 und übertrifft damit den  Wanderungssaldo (+214) 
deutlich. Somit tragen in 2019 die Geburten wesentlich zum leichten  Bevölkerungswachstum in Köln bei. 
Besonders die Abwanderungen in das Umland (Wohnungsmarktregion Köln) sind angestiegen. Die familien-
relevanten Jahrgänge verzeichneten ein Minus von 5 057 Personen. Diese Zahl hat sich in den letzten zehn 
Jahren verdoppelt. Auch an das übrige NRW verliert Köln seit 2017 mehr Familien als von dort nach Köln  
kommen. Der Fortzugsradius von Familien hat sich erweitert.  
Zur Ausgeglichenheit des Kölner Wanderungssaldos tragen die jungen Erwachsenen zwischen 18 und unter 
30 Jahren bei. Ihre Zuzüge gingen zwar in den letzten Jahren zurück, 2019 gab es aber dennoch ein  
Wanderungsplus von 9 465. Ähnlich wie bei den Gesamtzuzügen geht auch hier die Zahl der ausländischen 
Zuziehenden zurück. Dies geschieht zu großen Teilen auf Grund der nachlassenden Flüchtlingszuwanderung.  
Die größten Wanderungsgewinne gibt es durch Zuziehende mit  irakischer und syrischer Nationalität.  
Die Zahlen sind jedoch deutlich kleiner als in der Vergangenheit.  
Zuwächse innerhalb Kölns verzeichnen vor allem Stadtteile in der Innenstadt und Stadtteile wie Ehrenfeld und 
Lindenthal, die bei Studierenden beliebt sind. Dies sind aber gleichwohl die Stadtteile, die bei den inner - 
städtischen Umzügen am stärksten Bevölkerung verlieren. Insgesamt ist die Zahl der innerstädtischen  
Umzüge im letzten Jahr um weitere rund 3 000 auf 64 791 gesunken.  Auch bei den Wanderungsverlusten an 
die Wohnungsmarktregion sind besonders die zentralen Stadtteile betroffen. Hinzu kommen noch grenz-
nahe Stadtteile im Westen und Osten wie Junkersdorf, Weiden oder Dellbrück.

Pegel Köln 3/2020 
Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
4 
Leichtes Bevölkerungswachstum im Jahr 2019  
Die Kölner Bevölkerung folgt dem Wachstumstrend der vergangenen Jahre, jedoch in abgeschwächter Form.  
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der wohnberechtigten Bevölkerung 1 um 1 835 Personen, was 
eine Zunahme um 0,2 Prozent bedeutet. Die Werte der vergangenen Jahre  waren höher; der Durchschnitt der 
letzten zehn Jahre lag bei einem Wachstum von 0,7 Prozent.  Betrachtet man nur die Hauptwohnsitzbevölkerung 
von 1 084 765, wird deutlich, dass die „Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040“ 2 die tatsächliche  
Entwicklung für 2019 lediglich um rund 500 Personen überschätzt. Die vom Landesbetrieb Information und 
Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) veröffentlichte Vorausberechnung für alle kreisfreien Städte und Kreise 
Nordrhein-Westfalens wich dagegen bereits 2018 mit einer Differenz von +5 100 Personen deutlich ab.  
Neuere Zahlen hierzu liegen noch nicht vor.3  
Grafik 1 Entwicklung der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Köln seit 2005 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
                                                                    
1 Die „wohnberechtigte Bevölkerung“ umfasst alle Kölnerinnen und Kölner, die mit Haupt- oder Nebenwohnung angemeldet sind, somit 
Infrastrukturbedarf haben und daher für die Planung relevant sind. Alle vorliegenden Auswertungen beziehen sich auf sie. 
2 https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/bevoelkerung-und-haushalte 
3 Information und Technik Nordrhein-Westfalen (2019): NRW (ge)zählt: Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und 
Kreisen Nordrhein-Westfalens 2018 bis 2040/2060. Online verfügbar unter: https://webshop.it.nrw.de/gratis/Z249%20201954.pdf (abgeru-
fen am 28.04.2020). 
1 091 819
1 084 765
 960 000
 980 000
1 000 000
1 020 000
1 040 000
1 060 000
1 080 000
1 100 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
wohnberechtigte Bevölkerung Hauptwohnung

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
5 
Wanderungszahlen gleichen sich aus 
Die Entwicklung der Wanderungssalden zeigte in den letzten Jahren keine eindeutige Richtung. Sah es im Jahr 
2018 so aus als würde das Jahr 2017 mit seinen relativ niedrigen Zuzugszahlen eine Ausnahme bilden, sanken  
die Zuzüge im Jahr 2019 noch weiter als 2017 bis auf 57 007. Fast 3 000 Personen weniger als im Vorjahr sind  
nach Köln zugezogen.  
Dennoch muss dies nicht unbedingt einen konstanten, weitergehenden Abwärtstrend bedeuten. Möglicher-
weise ist es lediglich die Rückkehr zu den niedrigeren Zuzugszahlen Ende der 2000er Jahre. 
Seit 2010 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Fortzüge zu erkennen. I m Vergleich zum Vorjahr erhöhten sie sich 
leicht um 500 Personen auf 56 793. Der Wanderungssaldo, bestehend aus Zu- und Fortzügen, betrug demnach 
im Jahr 2019 +214 Personen und trägt somit kaum noch zum Wachstum der Kölner Bevölkerungszahl bei. 
Grafik 2 Zuzüge und Fortzüge seit 2005 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
214
57 007
56 793
-20 000
-10 000
  0
 10 000
 20 000
 30 000
 40 000
 50 000
 60 000
 70 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Saldo Zuzug Fortzug
*2008: Registerbereinigung  (Abmeldungen "von Amts wegen")
*

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
6 
Geburtenzahl weiterhin auf hohem Niveau 
Die Geburtenzahl ging 2019 das dritte Jahr in Folge zurück: 11 338 Kölner Kinder wurden geboren. Trotz dieses 
Rückgangs ist die Zahl weiterhin überdurchschnittlich hoch verglichen mit den vergangenen zehn Jahren (10 921). 
Die Total Fertility Rate (TFR), also die durchschnittliche Zahl der Kinder, die eine Frau vom 15. bis zum 49. Lebens-
jahr - lebend - zur Welt bringt, sank ebenfalls und zwar auf 1,33 Kinder, während es im Vorjahr noch 1,36 waren.  
Die Zahl der Sterbefälle lag 2019 mit 9 789 Personen etwas über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. 
Gleichzeitig ging sie im Vergleich zu 2018 jedoch leicht um rund 200 Fälle zurück.  
Geburten und Sterbefälle ergeben die natürliche Bevölkerungsentwicklung. Hier liegt Köln mit +1 549 Personen 
weiterhin klar im positiven Bereich. Deutlich wird noch einmal, dass 2019 fast ausschließlich der natürliche Saldo 
zum städtischen Bevölkerungswachstum von +1 835 Personen beiträgt. In den letzten zehn Jahren lag dessen 
Wert nur in den Jahren 2017 und 2019 über dem des Wanderungssaldos, was mit den niedrigen Zuzügen in  
diesen beiden Jahren zusammenhängt. 
Grafik 3 Entwicklung der Geburten und Sterbefälle seit 2005 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
1,33
1,00
1,10
1,20
1,30
1,40
1,50
1,60
1,70
1,80
1,90
2,00
  0
 2 000
 4 000
 6 000
 8 000
 10 000
 12 000
 14 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Geburten Sterbefälle Saldo TFR (Frauen zwischen
15 und 49 Jahre)
11 338
9 789
1 549

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
7 
Trotz Zuzugsrückgang: Wanderungsgewinn durch die ausländische Bevölkerung 
Unter den 57 007 Zuzügen nach Köln machen die Deutschen einen Anteil von fast 60 Prozent aus. Dennoch 
wächst Köln traditionell vor allem durch das Wanderungsplus der Ausländerinnen und Ausländer. Das ist mit 
+2 898 auch dieses Jahr der Fall. Auffällig ist jedoch, dass die Zuzüge zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren 
deutlich zurückgegangen sind. Die Zahl der ausländischen Zuziehenden sank um rund 1 500 Personen auf 
23 308, die der deutschen Zuziehenden um 1 300 auf 33 799. 
Während die Fortzüge der Deutschen in den letzten Jahren relativ stabil geblieben sind, steigt die Zahl der  
ausländischen Fortziehenden seit dem Jahr 2012. Verstärkt wurde dies noch durch die Flüchtlingszuwanderungen, 
da viele zuziehende Personen Köln auch wieder verlassen haben.  
Grafik 4  Zuzüge und Fortzüge nach Nationalität seit 2005  
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
33 799
36 483
23 208
20 310
 0
5 000
10 000
15 000
20 000
25 000
30 000
35 000
40 000
45 000
50 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Zuzüge
Fortzüge
Deutsche
Ausländerinnen
und Ausländer

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
Bevölkerungszahl stabil durch internationale Zuzüge 
Das Wanderungsgeschehen kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden: Schaut man auf die  
Nationalität der Zu- und Fortziehenden wird deutlich, dass es die Ausländerinnen und Ausländer mit einem  
Wanderungsplus von 2 898 Personen sind, die das Wachstum Kölns bewirken. So gut wie ausgeglichen wird  
dieser Bevölkerungszuwachs durch Verluste innerhalb der deutschen Bevölkerung von 2 684 Personen. Es bleibt 
ein Gesamtwanderungsgewinn von rund 200 Personen.  
In Beziehung dazu steht die Betrachtung nach Herkunfts- beziehungsweise Zielgebieten der Wanderungen.  
Aus dem Ausland (unabhängig von der Nationalität) können 8 880 Einwohnerinnen und Einwohner hinzu- 
gewonnen werden. Dem gegenüber stehen Wanderungsgewinne und -verluste mit Gebieten innerhalb Deutsch-
lands sowie der sogenannte Fortzug nach unbekannt. 4 Deutlich ist der hohe Abwanderung in die Wohnungs-
marktregion, 5 also an das Umland von Köln mit einem Minus von 5 009. Erstmals seit 2007 gibt es zudem einen 
negativen Saldo hinsichtlich all derjenigen Wanderungen, die ihren Start- beziehungsweise Zielpunkt innerhalb 
Deutschlands haben (Wanderungssalden Wohnungsmarktregion + übriges NRW + übriges Bundesgebiet = 
-726). Vor allem die Wanderungsgewinne mit dem übrigen NRW sind zurückgegangen. Die detaillierte Analyse 
der Wanderungen (siehe unten) zeigt, dass besonders Familien über die Wohnungsmarktregion hinaus in das 
übrige NRW fortziehen. 
Grafik 5 Wanderungssaldo nach Nationalität sowie nach Herkunfts- und Zielgebiet 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
4 Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der „Fortzüge nach unbekannt“ ins Ausland verzogen ist, da es innerhalb Deutschlands bei 
Umzügen eine automatische Meldung der empfangenden Gemeinde an die abgebende Gemeinde gibt. 
5 Zur Wohnungsmarktregion gehören: Bedburg, Bergheim, Bergisch Gladbach, Bornheim, Brühl, Dormagen, Elsdorf, Engelskirchen, Erfts-
tadt, Euskirchen, Frechen, Gummersbach, Hennef (Sieg), Hürth, Kerpen, Kürten, Leverkusen, Lindlar, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seel-
scheid, Niederkassel, Nümbrecht, Odenthal, Overath, Pulheim, Rommerskirchen, Rösrath, Siegburg, Troisdorf, Weilerswist, Wesseling, 
Wiehl, Zülpich 
Ausländer/innen
- 2 684 + 2 898
Nach Nationalität
- 5 009Wohnungsmarkt-
region
+ 1 696Übriges NRW + 2 587 Übriges Bundesgebiet
+ 8 880 Ausland
Nach Herkunfts- und 
Zielgebiet
- 7 940 Fortzug nach unbekannt
+ 214
Deutsche
+ 214

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
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Sinkende Zuzugszahlen aus dem Ausland und NRW führen zu sinkendem Wachstum 
Die Zuzüge aus den Herkunftsgebieten übriges NRW (ohne die Wohnungsmarktregion) sowie Ausland zeigen im 
Vergleich zur Wohnungsmarktregion und dem übrigen Bundesgebiet wechselhafte  Entwicklungen in den letzten 
Jahren. Ihre Kurven vollzogen in der Vergangenheit einen Anstieg, der sich ab 2015 in einen Rückgang gewandelt 
hat. Deutlich sind aus dem Ausland die Flüchtlingszuwanderungen der Jahre 2014 bis 2016 abzulesen. Mittlerweile 
ist die Zahl der Zuziehenden aus dem Ausland auf ein deutlich niedrigeres Niveau zurückgegangen. Dennoch ist sie  
mit fast 17 000 Zuziehenden höher als vor Beginn der Flüchtlingszuwanderung 2014. Die Zuzüge aus dem übrigen 
NRW sind dagegen von rund 19 000 im Jahr 2015 auf etwa 15 800 gesunken. Niedriger waren die Zahlen in diesem 
Jahrzehnt noch nie und deuten auf einen Trend hin: Zu mehr als Zweidritteln beruht der Rückgang der Zuzüge aus 
dem übrigen NRW in diesem Zeitraum auf der geringer gewordenen Zahl an Ausländerinnen und Ausländer n,  
die nach Köln ziehen. Dies hängt mit dem abgeklungenen Flüchtlingszuzug zusammen. Aber auch die Zahl der 
deutschen Zuziehenden aus dem übrigen NRW wird stetig kleiner.  
Grafik 6 Zuzüge nach Herkunftsgebieten seit 2005  
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
10 028
15 793
14 428
16 758
7 000
9 000
11 000
13 000
15 000
17 000
19 000
21 000
23 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Wohnungsmarktregion Köln Übriges NRW Übriges Bundesgebiet Ausland

10 
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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
Gegenläufige Dynamiken charakterisieren die Wanderungsstruktur 
Die Wanderungsstruktur in Köln zeichnet sich durch die Gleichzeitigkeit von zwei starken und gegenläufigen  
Bewegungen aus: Einerseits ist eine steigende Abwanderung der familienrelevanten Jahrgänge (unter 18 Jahre 
sowie zwischen 30 und unter 45 Jahren) zu beobachten, und andererseits zieht die Stadt sehr viele jüngere  
Menschen an.  
Während sich das Wanderungssaldo 2019 in den familienrelevanten Jahrgängen auf ein Minus von 6 344 Personen 
beläuft, wächst Köln in der Altersgruppe der 18- bis unter 30-Jährigen im Saldo um rund 9 500 Personen.  Räumlich 
betrachtet verbleiben die Familien in der Nähe von Köln und ziehen zu großen Teilen in die angrenzende 
Wohnungsmarktregion. Die jüngeren Neu-Kölnerinnen und Neu-Kölner stammen vor allem aus dem übrigen NRW 
–also aus Regionen, die über die angrenzende Wohnungsmarktregion hinaus gehen- und dem weiteren 
Bundesgebiet.
Grafik 7 Wanderungssaldo nach Herkunfts- und Zielgebieten sowie nach Alter seit 2010  
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
-7 000
-6 000
-5 000
-4 000
-3 000
-2 000
-1 000
 0
1 000
2 000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Wohnungsmarktregion
unter 18
18 bis unter 30
30 bis unter 45
45 bis unter 60
60 bis unter 75
75 und älter
-3 000
-2 000
-1 000
 0
1 000
2 000
3 000
4 000
5 000
6 000
7 000
8 000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Übriges Nordrhein-Westfalen unter 18
18 bis unter 30
30 bis unter 45
45 bis unter 60
60 bis unter 75
75 und älter
-2 000
-1 000
 0
1 000
2 000
3 000
4 000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Übriges Bundesgebiet unter 18 18 bis unter 30
30 bis unter 45 45 bis unter 60
60 bis unter 75 75 und älter
-2 000
 0
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
14 000
16 000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Ausland unter 18
18 bis unter 30
30 bis unter 45
45 bis unter 60
60 bis unter 75
75 und älter

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
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Steigende Abwanderung in das Umland 
In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Wanderungsverluste an die angrenzende Wohnungsmarktregion 
beinahe jedes Jahr erhöht. Für das Jahr 2019 ist es ein Minus von mehr als 5 000 Personen, Tendenz steigend.  
Über 8 000 Personen alleine aus den familienrelevanten Jahrgängen  haben Köln 2019 in Richtung Wohnungs-
marktregion verlassen, was einem Wanderungssaldo von -5 057 entspricht. Dieser Wert hat sich innerhalb der  
letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt. Neu ist seit 2017, dass dies auch für das übrige NRW gilt. Man kann also 
davon ausgehen, dass sich das mögliche Zielgebiet für fortziehende Familien in den letzten Jahren ausgedehnt hat. 
Der steigende Fortzug von Familien ist nicht lediglich dem Umstand geschuldet, dass es bei einer insgesamt  
steigenden Bevölkerungszahl auch mehr potenziell fortziehende Familien gibt. Dies zeigt die Fortzugsquote  
(Anteil der fortziehenden Personen im familienrelevanten Alter an den Bestandszahlen dieser Jahrgänge), die  
in den letzten zehn Jahren angestiegen ist. Sie erhöhte sich von rund 14 Personen im Jahr 2005 auf knapp 19  
Personen je 1 000 im Jahr 2019, die Köln in Richtung Wohnungsmarktregion verlassen haben. Selbst wenn also 
die Zahl der Personen in Familien konstant geblieben wäre, hätte es einen Wanderungsverlust gegeben. 
Grafik 8 Familienfortzüge in die Wohnungsmarktregion seit 2010 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
5 672
8 133
13,8
19,2
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
 0
1 000
2 000
3 000
4 000
5 000
6 000
7 000
8 000
9 000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Familienfortzüge in die Wohnungsmarktregion Fortzugsquote

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Zielgemeinden der Kölner Familien in der Wohnungsmarktregion 
An die direkt angrenzenden sowie an die linksrheinischen Gemeinden ist die Abwanderung von Kölnerinnen  
und Kölnern aus den familienrelevanten Jahrgänge besonders stark - Profiteure sind die Gemeinden Pulheim  
(im Saldo -600) und Bergisch Gladbach (-577). Mit Pulheim hat sich der Wanderungsverlust im Vergleich zu 2018 
deutlich um 200 Personen verstärkt.  
Ein Großteil der Gemeinden verzeichnet 2019 einen höheren Zuwachs aus Köln als 2018. Flächendeckend sind 
es die sich östlich von Köln anschließenden, schon „in zweiter Reihe“ liegenden Gemeinden, sowie die  
Gemeinden im Südwesten von Köln. 
Karte 1 Wanderungssaldo familienrelevanter Jahrgänge mit Gemeinden der Wohnungsmarktregion 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
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Zuzüge junger Erwachsener gleichen vermehrte Fortzüge aus 
Wie beschrieben, wächst die Abwanderung in den familienrelevanten Jahrgängen weiter auf ein Minus von jetzt 
6 344 Personen. Das sind fast 1 700 mehr als im Vorjahr. Köln wächst, bezogen auf die Altersgruppen, aus  
schließlich durch die 18- bis unter 30-Jährigen. Die vielfältigen Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten machen  
die Stadt gerade für diese Altersgruppe attraktiv. Hier gibt es im Jahr 2019 ein Wanderungsplus von rund 9 500  
Personen. Betrachtet man nur die Ausländerinnen und Ausländer gibt es auch in den familienrelevanten Jahrgängen 
Zugewinne. Verglichen mit den Jahren 2014 bis 2018 sind diese jedoch um über 80 Prozent zurückgegan gen. 
Tabelle 1 Wanderungssaldo nach Nationalität und Alter 2019 und im Zeitvergleich  
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Einerseits wächst Köln durch den Zuzug der 18- bis unter 30-Jährigen. Andererseits macht allein der Rückgang 
ihrer Zuzugszahl um 1 284 Personen im Vergleich zum Vorjahr fast die Hälfte des gesamten Zuzugsrückgangs aus. 
Grafik 9 Zuzüge der 18- bis unter 30-Jährigen nach Nationalität seit 2005 
 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
unter 18  -2 838  -2 364   335  2 189  -2 503  - 175
18 bis unter 30  6 722  6 851  2 743  4 565  9 465  11 416
30 bi
s unter 45  -4 140  -3 865   299  1 657  -3 841  -2 208
45 bis unter 60  -1 359  -1 239  - 39   485  -1 398  - 754
60 bis unter 75  - 693  - 596  - 264  - 94  - 957  - 690
75 und älter  - 376  - 467  - 176  - 69  - 552  - 536
zusammen  -2 684  -1 681  2 898  8 734 214  7 054
Deutsche Staatsangehörigkeit
Alter
Ausländische Staatsangehörigkeit gesamt
2019 Durchschnitt 
2014-2018 2019 Durchschnitt 
2014-2018 2019 Durchschnitt 
2014-2018
20 220
10 421
30 641
 0
5 000
10 000
15 000
20 000
25 000
30 000
35 000
40 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Deutsche Ausländerinnen und Ausländer gesamt

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Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln 
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Bei den deutschen 18- bis unter 30-Jährigen sieht man einen Anstieg der Zuzugszahlen bis 2011 und seitdem  
einen relativ konstanten Rückgang, während es bei den Ausländerinnen und Ausländern ein Hoch während der 
Flüchtlingszuwanderung 2014 bis 2016 gab. Die Zahlen sind seitdem deutlich zurückgegangen, liegen aber noch 
über den Durchschnittszahlen vor dieser Zeit.  
Der in den letzten Jahren rückläufige Trend zuziehender junger Erwachsener beruht zu 70  Prozent auf dem Rück-
gang der ausländischen Zuziehenden. 
Rückgang der europäischen Zuzüge 
Mehr als die Hälfte der ausländischen Zuziehenden im Jahr 2019 besitzt  eine europäische Staatsangehörigkeit, 
und es sind mit der Türkei, Italien, Bulgarien, Rumänien und Polen gleich fünf davon, die an der Zuzugsspitze  
stehen. Bei allen genannten verringert sich jedoch die Zahl der Zuzüge, was sich auch darin widerspiegelt, dass 
der Rückgang der ausländischen Zuzüge vor allem ein europäisches Phänomen ist, das bereits einige Jahre  
besteht. Die Zuzüge der EU-Bevölkerung sinken seit 2014. Ihr Anteil an allen Zuzügen liegt nur noch bei 15,3  
Prozent, verglichen mit durchschnittlich17,5 Prozent in den letzten fünf Jahren. 
Die Zahlen der polnischen Zuziehenden sind schon seit Jahren rückgängig. 2019 gab es zum zweiten Mal in Folge 
einen negativen Wanderungssaldo. Die Zahl der Zuziehenden mit bulgarischer Nationalität hatte sich im Zuge 
der Flüchtlingszuzüge erhöht und ist in den letzten Jahren wieder zurückgegangen. Einen besonders starken 
Rückgang der Zuzugszahlen im Vergleich zum letzten Jahr zeigen Personen vom Westbalkan, vor allem aus der 
Republik Nordmazedonien, Serbien und Albanien.  
Tabelle 2 Zuzüge nach Nationalität 2019 und im Zeitvergleich  
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
absolut % absolut %
Deutschland  33 799 59,3  35 513 57,2
Ausland  23 208 40,7  26 608 42,8
   davon
   EU-Ausland  8 716 15,3  10 891 17,5
       darunter
       Italien  1 365 2,4  1 506 2,4
       Bulgarien  1 358 2,4  1 628 2,6
       Rumänien  1 183 2,1  1 390 2,2
       Polen  1 172 2,1  1 896 3,1
   Türkei  1 586 2,8  1 447 2,3
   Sonstiges Europa  2 489 4,4  2 912 4,7
   Asien  6 651 11,7  7 863 12,7
       darunter
       Irak  1 015 1,8  1 521 2,4
       Syrien   990 1,7  1 751 2,8
       Indien   867 1,5   708 1,1
       Iran   826 1,4   731 1,2
  Afrika  1 830 3,2  1 683 2,7
  Amerika  1 747 3,1  1 469 2,4
  Sonstige   189 0,3   343 0,6
Nationalität
2019 Durchschnitt 2014-2018

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Die Wanderungsgewinne (Tabelle 3) verdeutlichen die Zuwächse durch nicht-europäische Zuwanderung.  
Mit Irak, Syrien und Indien stehen drei Länder aus Asien vorne, gefolgt von Bulgarien und Rumänien. 2019 sind 
wieder mehr Personen mit syrischer Nationalität nach Köln gezogen als 2018. Grund dafür ist womöglich der 
wieder stärker aufflammende Bürgerkrieg in Teilen Syriens. Dennoch liegt die Zahl deutlich unter dem Dur ch-
schnitt der Jahre 2014 bis 2018.  
Türkinnen und Türken tragen am stärksten zu den Wanderungsbewegungen bei: Es gibt die meisten Zuzüge, 
aber gleichzeitig auch die meisten Fortzüge (Tabelle A1), so dass in den letzten Jahren jeweils ein Wanderungs-
minus blieb. Bei den türkischen Kindern und jungen Erwachsenen gibt es eine n positiven bis ausgeglichenen 
Wanderungssaldo. Ab 30 Jahren überwiegen die Fortzüge. 
Tabelle 3 Wanderungen nach Nationalität 2019 und im Zeitvergleich 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
Nationalität Saldo Zuz ug Fortzug Nationalität Saldo Zuzug Fortzug
1. Irak 380 1 015  635 1. Syrien 1 192 1 751  559
2. Syrien 374  990  616 2. Irak 1 024 1 521  497
3. Indien 326  867  541 3. Bulgarien  653 1 628  975
4. Bulgarien 302 1 358 1 056 4. Rumänien  551 1 390  840
5. Rumänien 247 1 183  936 5. Italien  452 1 506 1 054
6. Iran 188  826  638 6. Afghanistan  389  546  157
7. Italien 184 1 365 1 181 7. Iran  378  731  353
8. China (VR) 133  758  625 8. Polen  373 1 896 1 522
9. Russland 104  456  352 9. Albanien  225  460  235
10. Bangladesch 101  245  144 10. Indien  225  708  483
2019 Durchschnitt 2014-2018

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Die Innenstadt verzeichnet viele Zuzüge 
Fast jeder fünfte Außenzuzug geht in den Stadtbezirk Innenstadt. Bei den 18 - bis unter 30-Jährigen ist der Anteil 
noch ein wenig höher. So sind es vor allem Stadtteile in der Innenstadt und Stadtteile wie Ehrenfeld und Lindenthal, 
die für Studierende interessant sind, die deutliche Wanderungsgewinne verzeichnen.  
Deutsche wie Ausländerinnen und Ausländer zieht es gleichermaßen in die genannten zentralen Stadtteile.  
Weitere, besonders für ausländische Zuziehende, wichtige Zielstadtteile (Wanderungsgewinn > 100) liegen  
ausschließlich auf der rechten Rheinseite. Das sind zum Beispiel Mülheim und Ostheim.  
Karte 2 Außenwanderungssaldo auf Stadtteilebene 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik

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Umzüge nehmen weiter ab 
Die Zahl der Umzüge innerhalb Kölns nimmt weiter ab. Waren es im Vorjahr noch über 68 000 Umzüge , sanken 
sie im Jahr 2019 auf knapp 65 000. Der Trend der letzten 15 Jahre ist deutlich zu erkennen. In diesem Zeitraum 
sank die Zahl der Umzüge um 28 Prozent. 
In absoluten Zahlen ist die Zahl der Umzüge in der Gruppe der 30- bis unter 45-Jährigen zwischen 2005 und 2019 
am stärksten zurückgegangen (rund 11 000 Umzüge weniger). Bezogen auf die Mobilität zeigen die 18 - bis unter 
30-Jährigen den höchsten Rückgang: Im Jahr 2005 zogen knapp 17 von hundert jungen Erwachsenen um; 2019 
sind es nur noch 13.  
Grafik 10 Umzüge nach Alter seit 2005 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 
  
89 965
64 791
 0
10 000
20 000
30 000
40 000
50 000
60 000
70 000
80 000
90 000
100 000
 0
5 000
10 000
15 000
20 000
25 000
30 000
35 000
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
 unter 18 18 bis unter 30
30 bis unter 45 45 bis unter 60
60 bis unter 75 75 und älter
gesamt

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Umzugsbewegungen von innen nach außen 
Betrachtet man die Umzugskette weiter, erfolgen nach den Zuzügen in die Stadt die Umzüge inne rhalb der 
Stadt. Bezogen auf den Außenwanderungssaldo sind es vor allem innenstadtnahe Stadtteile, die Zuwächse  
verzeichnen. Der Großteil von ihnen verliert im nächsten Schritt Bevölkerung durch die Umzüge in andere Stadt-
teile. Auf Karte 3 sieht man deutlich, dass es nun hauptsächlich die äußeren Stadtteile sind, die an Bevölkerung 
zulegen.  
Karte 3 Umzugssaldo auf Stadtteilebene 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik

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Zentrale Stadtteile verlieren Familien an die Wohnungsmarktregion 
Im Jahr 2019 zogen im Saldo 5 057 Personen im familienrelevanten Alter aus der Stadt Köln in die Wohnungs-
marktregion. Besonders betroffen sind, ähnlich wie bei den innerstädtischen Umzügen, die zentralen Stadtteile, 
vor allem auf der linken Rheinseite. Hinzu kommen grenznahe Stadtteile am westlichen und östlichen Stadtrand. 
Wer aus diesen Stadtteilen fortzieht, verlässt zwar die Stadt, entfernt sich aber nicht weit vom gewohnten Umfeld, 
was besonders für Familien wichtig ist. 
Karte 4 Wanderungssaldo familienrelevanter Jahrgänge auf Stadtteilebene mit der Wohnungsmarktregion 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik

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Anhang  
Tabelle A1 Die 25 Nationalitäten mit den meisten Zuzügen 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Tabelle A2 Wanderungen nach Altersgruppen 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Nationalität Zuzug nach Köln Fortzug aus Köln Saldo 
Türkei  1 586  1 907 - 321
Italien  1 365  1 181  184
Bulgarien  1 358  1 056  302
Rumänien  1 183   936  247
Polen  1 172  1 219 - 47
Irak  1 015   635  380
Syrien   990   616  374
Indien   867   541  326
Iran   826   638  188
China (VR)   758   625  133
Spanien   475   459  16
Russland   456   352  104
USA   425   450 - 25
Albanien   411   395  16
Frankreich   405   323  82
Griechenland   396   373  23
Serbien   381   594 - 213
Kroatien   357   335  22
Brasilien   322   257  65
Nordmazedonien   312   617 - 305
Ukraine   279   211  68
Portugal   277   242  35
Großbritannien   273   208  65
Ungarn   266   261  5
Marokko   263   208  55
2019 2018 Durchschnitt 
2014-2018 2019 2018 Durchschnitt 
2014-2018 2019 2018 Durchschnitt 
2014-2018
unter 18  4 950  5 680  6 595  7 453  7 085  6 770  - 2 503  -1 405  - 175
18 bis unter 30  30 641  31 925  32 514  21 176  21 225  21 098  9 465  10 700  11 416
30 bis unter 45  14 394  14 629  15 163  18 235  17 895  17 371  -3 841  -3 266  -2 208
45 bis unter 60  4 873  5 290  5 601  6 271  6 423  6 355  -1 398  -1 133  - 754
60 bis unter 75  1 439  1 516  1 551  2 396  2 355  2 241  - 957  - 839  - 690
75 und älter   710   765   696  1 262  1 305  1 232  - 552  - 540  - 536
zusammen  57 007  59 805  62 121  56 793  56 288  55 067   214  3 517  7 054
Alter
Zuzug nach Köln Fortzug aus Köln Saldo

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Tabelle A3 Wanderungen nach Herkunfts- und Zielgebieten 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Tabelle A4 Die 25 stärksten Herkunftsgebiete in Deutschland 2019 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
Gebiet Zuzug nach Köln Fortzug aus Köln Saldo
Wohnungsmarktregion  10 028  15 037  -5 009
übriges NRW  15 793  14 097  1 696
übriges Bundesgebiet  14 428  11 841  2 587
Ausland  16 758  7 878  8 880
unbekannt* -  7 940  -7 940
zusammen  57 007  56 793   214
*7 940 Personen sind nach unbekannt verzogen
Gebiet Zuzug nach Köln Fortzug aus Köln Saldo
Rhein-Erft-Kreis  4 223  6 685  -2 462
Rhein-Sieg-Kreis  2 501  3 201  - 700
Rheinisch-Bergischer Kreis  2 339  3 319  - 980
Bonn  1 627  1 403   224
Düsseldorf  1 197  1 237  - 40
Aachen (Stadt)  1 020   681   339
Berlin   998  1 316  - 318
Leverkusen   890  1 320  - 430
Rhein-Kreis Neuss   861  1 097  - 236
Oberbergischer Kreis   860   775   85
Kreis Euskirchen   641  1 368  - 727
Kreis Düren   597   971  - 374
Hamburg   592   664  - 72
Münster   563   373   190
Kreis Mettmann   545   574  - 29
München   504   566  - 62
Wuppertal   433   387   46
Essen   433   361   72
Kreis Siegen-Wittgenstein   393   186   207
Dortmund   387   238   149
Frankfurt am Main   368   442  - 74
Aachen (Städteregion o. Stadt)   339   228   111
Duisburg   320   272   48
Mönchengladbach   313   205   108
Kreis Wesel   303   184   119

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50679 Köln 
 
Tel: 02 21 / 221-21882 
Fax: 02 21 / 221-21900 oder 28493 
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Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/ 
 
 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
 
 
 
ISSN 1869-0718 (Print) 
ISSN 1869-070X (Internet) 
 Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
 
13/15/0/5.2020

Mitteilung Ausschuss

3190 Zeichen

Gez. Greitemann 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer 03.06.2020 
 1498/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 16.06.2020 
Ausschuss Soziales und Senioren 20.08.2020 
Jugendhilfeausschuss 25.08.2020 
 
Pegel 3/2020 
Einwohnerentwicklung 2019 
Leichtes Wachstum in Köln: Geburtenplus übertrifft Wanderungsgewinne 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln veröffentlicht die Bevölkerungszahlen für 
das Jahr 2019. Zum 31.12.2019 lag die Zahl der wohnberechtigten Personen (mit Haupt- oder Ne-
benwohnsitz) bei 1 091 819. Damit erhöhte sie sich im Vergleich zum Vorjahr um 1 835 Personen 
bzw. um 0,2 Prozent.  
Beeinflusst ist die Bevölkerungsentwicklung von den Wanderungen sowie Geburten und Sterbefällen. 
Die Zuzugszahlen nach Köln sanken um fast 3 000 Personen auf jetzt 57 007. Stellt man ihnen die 56 
793 Fortzüge gegenüber, resultiert ein Wanderungsgewinn von +214. Knapp 60 Prozent der Zuzie-
henden sind Deutsche. Weil aber mehr Deutsche Köln verlassen als zuziehen, sind es vor allem die 
Ausländerinnen und Ausländer, die mit einem Wanderungsplus von 2 898 zum Kölner Wachstum 
beitragen.  
Die Geburtenzahl ging zum dritten Mal in Folge auf jetzt 11 338 zurück. Mit Blick auf die vergangenen 
zehn Jahre ist dies jedoch weiterhin noch ein überdurchschnittlicher Wert. Zusammen mit den 9 789 
Sterbefällen liegt die natürliche Bevölkerungsentwicklung bei +1 549 und übertrifft damit den Wande-
rungssaldo (+214) deutlich. Somit tragen in 2019 die Geburten wesentlich zum leichten Bevölke-
rungswachstum in Köln bei. 
Besonders die Abwanderungen in das Umland (Wohnungsmarktregion Köln) sind angestiegen. Die 
familienrelevanten Jahrgänge verzeichneten ein Minus von 5 057 Personen. Diese Zahl hat sich in 
den letzten zehn Jahren verdoppelt. Auch an das übrige NRW verliert Köln seit 2017 mehr Familien 
als von dort nach Köln kommen. Der Fortzugsradius von Familien hat sich erweitert.  
Zur Ausgeglichenheit des Kölner Wanderungssaldos tragen die jungen Erwachsenen zwischen 18 
und unter 30 Jahren bei. Ihre Zuzüge gingen zwar in den letzten Jahren zurück, 2019 gab es aber 
dennoch ein Wanderungsplus von 9 465. Ähnlich wie bei den Gesamtzuzügen geht auch hier die Zahl 
der ausländischen Zuziehenden zurück. Dies geschieht zu großen Teilen auf Grund der nachlassen-
den Flüchtlingszuwanderung.  
Die größten Wanderungsgewinne gibt es durch Zuziehende mit irakischer und syrischer Nationalität. 
Die Zahlen sind jedoch deutlich kleiner als in der Vergangenheit. 
Zuwächse innerhalb Kölns verzeichnen vor allem Stadtteile in der Innenstadt und Stadtteile wie Eh-
renfeld und Lindenthal, die bei Studierenden beliebt sind. Dies sind aber gleichwohl die Stadtteile, die 
bei den innerstädtischen Umzügen am stärksten Bevölkerung verlieren. Insgesamt ist die Zahl der 
innerstädtischen Umzüge im letzten Jahr um weitere rund 3 000 auf 64 791 gesunken. Auch bei den 
Wanderungsverlusten an die Wohnungsmarktregion sind besonders die zentralen Stadtteile betroffen. 
Hinzu kommen noch grenznahe Stadtteile im Westen und Osten wie Junkersdorf, Weiden oder Dell-

2 
Gez. 
brück.

Beratungsverlauf (3)

16.06.2020 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.08.2020 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 16.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.08.2020 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1498/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.06.2020
Erstellt
19.05.2020 14:57