2424/2021
Nationalitäten in Köln – Entwicklung und Status Quo der Immigration
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/153 153 Vorlagen-Nummer 15.07.2021 2424/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 24.08.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 26.08.2021 Stadtentwicklungsausschuss 09.09.2021 Nationalitäten in Köln – Entwicklung und Status Quo der Immigration Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat mit den Kölner Statistischen Nachrich- ten 10/2021 den Bericht “Nationalitäten in Köln – Entwicklung und Status Quo der Immigration“ veröf- fentlicht. Vor allem ausländische Zuziehende ließen Köln in den 2010er Jahren wachsen. Der vorlie- gende Bericht soll den Blick auf die Strukturen der ausländischen Bevölkerung in Köln lenken, denn eine vielfältige Stadtgesellschaft verlangt nach einer differenzierten, zielgruppengerechten Ansprache in den verschiedenen Themen- und Handlungsfeldern. Hierfür schafft der Bericht eine quantitative Grundlage. Zum 31.12.2020 lebten rund 210 900 Personen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit in Köln; das waren knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. 180 Nationen sind in der Stadt vertre- ten. Kölner*innen mit türkischer Nationalität, Italiener*innen und Menschen aus dem ehemaligen Ju- goslawien stellten die größten Gruppen innerhalb der ausländischen Bevölkerung. Etwa 440 000 Menschen in Köln (40,4%) besaßen einen Migrationshintergrund; in dieser Gruppe sind neben Aus- länder*innen auch Deutsche mit familiären Wurzeln im Ausland vertreten. Rund 2 700 Kölner*innen ließen sich im Jahr 2020 einbürgern. Mehr als dreiviertel von ihnen (2 200) behielten ihre alte Staatsangehörigkeit und besaßen anschließend zwei. 144 500 sogenannte Dop- pelstaatler*innen lebten in Köln. Zum großen Teil durch ausländische Zuziehende wuchs die Kölner Bevölkerung in den letzten Jah- ren. Im Jahr 2020 betrug das Wanderungsplus dieser Bevölkerungsgruppe bedingt durch die Corona- Pandemie mit eingeschränkter Mobilität lediglich etwa 1 200 und lag damit unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (4 900). Da hauptsächlich junge Menschen in die Stadt kommen, lag das Durchschnittsalter der Kölner Ausländer*innen mit 40,6 Jahren deutlich unter dem der deutschen Be- völkerung (42,6 Jahre). gez. Greitemann Anlage KSN 10/2021 „Nationalitäten in Köln - Entwicklung und Status Quo der Immigration“
KSN_10_2021_Nationalitäten in Köln
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Kölner Statistische Nachrichten Kölner Statistische Nachrichten - 10/2021 Nationalitäten in Köln Entwicklung und Status Quo der Immigration Kölner Statistische Nachrichten 10/2021 Nationalitäten in Köln – Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 2 Zusammenfassung Im Jahr 2020 besaßen 40 % der Kölner*innen einen Migrationshintergrund, das heißt fast 440 000 Menschen ha- ben ihre familiären Wurzeln (auch) im Ausland, genauer in 180 verschiedenen Nationen. Innerhalb dieser Gruppe besitzen 210 900 Personen ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das sind knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Kölns. Jedes Jahr lassen sich etwa 3 000 Kölner*innen einbürgern. Mehr als dreiviertel von ihnen behalten ihre alte Staatsangehörigkeit und besitzen anschließend zwei. Besonders der Zuzug der sogenannten Gastarbeiter*innen in den 1950er Jahren markierte den Beginn einer stei- genden Diversifizierung der Kölner Bevölkerung. Nach den ersten Zuziehenden aus Italien folgten Arbeitssu- chende aus Spanien, Griechenland, der Türkei und später Jugoslawien. 1970 lag die Zahl der Ausländer*innen mit 72 950 Personen bei 8,5 Prozent. Die größte ausländische Gruppe sind in Köln nach wie vor Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit, aller- dings mit abnehmender Tendenz. Sie machten im Jahr 2020 rund ein Viertel der ausländischen Bevölkerung aus. Anfang der 1980er Jahre lag ihr Höchstwert bei 45 Prozent. Zum großen Teil durch ausländische Zuziehende wuchs die Kölner Bevölkerung in den 2010er Jahren. Da haupt- sächlich junge Menschen in die Stadt kommen, liegt das Durchschnittsalter der Kölner Ausländer *innen mit 40,6 Jahren deutlich unter dem der deutschen Bevölkerung (42,6 Jahre). Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 3 Mehr Internationalität durch Zuzüge Großstädte sind bekannt für ihre internationale Vielfalt. Auch die Stadt Köln mit ihren über einer Million Einwohner*innen ist hier keine Ausnahme. 180 Nationen haben in Köln ihr zu Hause. Lag der Anteil der ausländischen Bevölkerung Anfang der 1960er Jahre bei rund fünf Prozent, stieg er bis zum Jahr 2020 auf 19,4 Prozent. Zum Vergleich dazu wiesen die anderen drei deutschen Städte mit me hr als einer Million Einwohner*innen laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2019 (aktuellste Zahlen, Stand Mai 2021) folgende Ausländer*innenanteile auf: Berlin 19,2 Prozent und Hamburg 16,5 Prozent. München liegt mit 26,3 Prozent noch darüber. Im Vergleich dazu lag der Anteil in Nordrhein -Westfalen bei 13,5 Prozent, in ganz Deutschland bei 12,5 Prozent. Einschneidend hinsichtlich der Zuwanderung nach Köln waren in der Langzeitperspektive die 1950er Jahre: Im Zuge der Anwerbung sogenannter Gastarbeiter*innen steigerte sich die Zahl der ausländischen Bevölkerung in Köln. Waren es zuerst Italiener*innen, folgten ab 1960 Zuziehende aus Spanien, Griechenland, der Türkei und später auch aus Jugoslawien. Begonnen mit der differenzierten statistischen Erfassung der ausländischen Bevölkerung wurde Ende der 1960er Jahre. Grafik 1: Anzahl und Anteil (in %) der ausländischen Bevölkerung Kölns seit 1970 sowie Anzahl der Personen mit zwei Staatsangehörigkeiten seit 19771 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Die Zahl der Ausländer*innen erhöhte sich von 72 950 im Jahr 1970 auf 210 879 im Jahr 2020. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung stieg von 8,5 auf 19,4 Prozent. Durchschnittlich fast jeder fünfte Kölner, jede fünfte Kölnerin hatte demnach im Jahr 2020 ausschließlich einen ausländischen Pass. Rund 144 000 Menschen hatten im Jahr 2020 eine weitere Staatsangehörigkeit neben der deutschen (sogenannte Doppelstaatler*innen). In der Vergangenheit ist ihre Anzahl stetig gestiegen. 1 Für die Jahre vor 1977 sowie für 1988 und 1989 liegen keine Zahlen zu den Doppelstaatler*innen vor. 72 950 210 879 144 496 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 0 50 000 100 000 150 000 200 000 250 000 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 Ausländer*innen Doppelstaatler*innen Anteil Ausländer*innen Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 4 Neben Phasen der Zunahme gab es auch Phasen, in denen die Zahl der ausländischen Bevölkerung in Köln abnahm: Im Jahr 2000 trat beispielsweise das neue Staatsangehörigkeitsgesetz 2 in Kraft. Kinder können seitdem unter bestimmten Voraussetzungen bereits von Geburt an die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten, und für viele Erwachsene wurde die Einbürgerung vereinfacht. Grafik 2: Anzahl der Einbürgerungen (ab dem Alter von einem Jahr) 2000 bis 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Der Höchststand der Einbürgerungen wurde 2001 im Jahr nach Einführung des neuen Staatsangehörigkeits- gesetzes verzeichnet: Rund 7 600 Kölner*innen (ab dem Alter von einem Jahr) erhielten die deutsche Staats- bürgerschaft. In den folgenden Jahren gingen die Zahlen wieder zurück und pendelten sich zuletzt bei etwa 3 000 pro Jahr ein. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre behielten mehr als dreiviertel der eingebürgerten Kölner*innen (etwa 2 300) ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit neben der deutschen bei . Unter ihnen waren türkische Personen mit durchschnittlich fast 600 Einbürgerungen am stärksten vertreten, gefolgt von Mitbürger*innen aus dem Irak (290) u nd Iran (260). Menschen aus Großbritannien lassen sich wegen des EU-Austritts ihres Landes seit 2016 au ch in Köln verstärkt einbürgern, um ihren Aufenthalt in der EU abzusichern: Der Höchststand wurde im Jahr 2019 mit über 200 Einbürgerungen erreicht, 2020 waren es rund 100. 2 Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: https://www.bmi.bund.de/DE/themen/verfassung/staatsangehoerigkeit/staatsange- hoerigkeitsrecht/staatsangehoerigkeitsrecht-node.html (abgerufen am 8.06.2021). Die für einen Einbürgerungsanspruch erforderliche Dauer des rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalts in Deutschland wurde von 15 auf acht Jahre verkürzt. Gleichzeitig wurde neben dem bisher allein geltenden Abstammungsprinzip das Geburtsortprinzip eingeführt. Danach können unter bestimmten Voraussetzungen auch in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben. Vor dem 20. Dezember 2014 mussten sie sich nach Vollendung des 21. Lebensjahres zwischen der deutschen und der ausländischen Staatsangehörigkeit entscheiden (Optionspflicht). Seit 2014 können sie beide Staatsangehörigkeiten behalten, wenn sie hier aufgewachsen sind. Grundsätzlich ist im deutschen Recht keine Mehrstaatigkeit vorgesehen. Es gibt allerdings neben der Mehrstaatigkeit durch Geburt weitere beispielhafte Ausnahmen: EU-Bürger*innen und Bürger*innen der Schweiz dürfen generell ihren bisherigen Pass behalten. Gleiches gilt meist auch für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge. Zudem entlassen einige Länder wie z. B. Iran, Syrien, Afghanistan nicht aus der bisherigen Staatsangehörigkeit. 7 597 2 173 602 0 1 000 2 000 3 000 4 000 5 000 6 000 7 000 8 000 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 mit Zweitnationalität ohne Zweitnationalität Bis 2005 keine Differenzierung mit/ohne Zweitnationalität möglich 2 775 Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 5 Herkunftsregionen der ausländischen Bevölkerung Kölns Von den etwa 210 900 Ausländer*innen im Jahr 2020 stammte etwas mehr als ein Drittel aus dem EU-Ausland. Etwa ein Viertel hat die türkische Staatsangehörigkeit, fast ein Fünftel eine Nationalität aus dem asi- atischen Raum. Die Zahl der türkischen Personen ist in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen, w ährend sich die Zahl der aus Asien stammenden Menschen mehr als verdoppelt hat. Tabelle 1: Ausländer*innen nach Herkunft (Erdteile) seit 2000 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Grafik 3: Die fünf größten Nationalitätengruppen für ausgewählte Zeitpunkte Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Zentral/Süd Nord EU 27 2) Türkei Sonstige 2000 189 030 8 426 2 287 1 815 17 630 217 58 109 75 567 24 132 2005 175 640 8 683 2 678 1 796 16 454 243 54 696 65 509 24 862 2010 174 650 8 772 2 834 1 737 17 583 288 57 755 61 056 24 037 2011 177 603 8 815 2 966 1 960 18 464 331 59 999 60 330 24 165 2012 180 415 8 913 3 078 1 998 19 155 376 62 566 59 282 24 486 2013 180 074 8 889 2 986 1 987 19 639 373 63 975 57 339 24 348 2014 186 995 9 644 3 322 2 142 22 204 385 66 171 57 131 25 410 2015 198 819 10 282 3 467 2 300 28 420 430 68 730 56 615 27 815 2016 208 403 10 751 3 512 2 395 35 410 448 71 398 55 567 27 848 2017 209 520 10 743 3 721 2 492 36 637 436 72 446 54 575 27 349 2018 212 191 11 077 3 903 2 388 38 464 426 73 322 53 494 27 999 2019 212 252 11 407 4 127 2 370 39 694 397 73 732 52 355 27 058 2020 210 879 11 500 4 004 2 258 40 031 388 73 131 51 226 27 260 1) einschließlich Staatenlose und ungeklärte Fälle 2) 2020 erfolgte der Austritt Großbritanniens (GB) aus der EU (Brexit). Aus Gründen der Vergleichbarkeit sind auch die Vorjahreswerte rückwirkend ohne GB dargestellt. Jahr Ins- gesamt 1) Afrika Amerika Asien Australien/ Ozeanien Europa 22 147 63 634 77 965 51 226 16 646 19 600 21 682 18 963 6 456 7 303 7 469 5 937 9 016 16 567 18 028 3 983 4 083 7 398 9 284 9 114 17 781 41 214 60 766 104 264 0 50 000 100 000 150 000 200 000 250 000 1970 1987 1999 2020 Türkei Italien Griechenland Jugoslawien Spanien Iran Irak Bulgarien übrige 72 950 210 879 191 847 144 850 Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 6 Seit Ende der 1960er Jahre bilden türkische Staatsangehörige die größte Gruppe innerhalb Kölns ausländischer Bevölkerung. Im Jahr 1970 betrug ihr Anteil rund 30 Prozent. Zweitgrößte Gruppe sind seither di e Italiener*innen. 1987 tauchte mit dem Iran das erste nicht-europäische Land auf den ersten fünf Plätzen auf: Im Laufe der 1980er Jahre verließen viele Iraner*innen als Folge des 1. Golfkriegs, aber auch im Zuge der Islamischen Revolution ihr Land. Ihre Zahl lag 1987 in Köln bei rund 4 100 Personen. Im Jahr 1999 erreichte die Zahl an Ausländer*innen mit etwa 192 000 Personen einen vorläufigen Höhepunkt (siehe auch Grafik 1). Es folgten das bereits genannte neue Staatsangehörigkeitsgesetz sowie zurückgehende ausländische Zuzüge, was die Zahl für die nächsten knapp zehn Jahre sinken ließ. An den am stärksten vertretenen Nationalitäten änderte sich bis 1999 nichts. Dennoch: Der Anteil der türkischen Personen an der ausländischen Bevölkerung sank in den 1990er Jahren (1999: 40,6%; 1983: 45,5% ) erstmals deutlich, während besonders die Gruppe der Kölner*innen aus übrigen Nationen wuchs; sie machte 1999 etwa ein Drittel und 2020 bereits die Hälfte aller Ausländer*innen aus. Dies zeigt die zunehmende internationale Vielfalt in Köln: Lebten 1977 Menschen aus rund 140 Nationen in Köln, steigerte sich die Zahl bis 1999 auf etwa 180 von 196 weltweit. 3 Dies ist auch der Stand im Jahr 2020. Deutlich angewachsen auf fast 17 000 Ende der 1990er Jahre ist die Zahl der Personen mit jugoslawischer Staats- angehörigkeit (siehe auch Seite 7).4 Ab dem Jahr 2014 zeigen sich die Folgen der Flüchtlingszuzüge aus dem Nahen Osten: Die Zahl der Iraker*innen in Köln stieg von knapp 4 000 im Jahr 2013 auf über 9 000 im Jahr 20 20. Die Zahl der Syrer*innen hat sich seit 2013 auf 8 054 verdreizehnfacht. Seit 2002 hatte sich Polen unter den Top 5 der Herkunftsländer etabliert. In den vergangenen zehn Jahren lebten durchschnittlich rund 9 000 Personen mit polnischer Staatsangehörigkeit in Köln. I n den letzten Jahren sank die Zahl jedoch. 2020 wurde es von Bulgarien (9 114) in den Top 5 abgelöst. Ebenso hat die Bevölkerung mit türkischer Nationalität in absoluten Zahlen seit Ende der 1990er Jahre stark abgenommen . Ein Grund hierfür ist das geänderte Staatsangehörigkeitsgesetz. Hinzu kam ein Wanderungsminus seit Ende der 2000er Jahre, das heißt mehr türkische Personen zogen aus Köln fort als umgekehrt. 3 Die Vereinten Nationen haben 193 Mitglieder. Hinzu kommen die Nicht-Mitglieder Vatikanstadt und Palästina sowie Kosovo, das nur von 115 Mitgliedsstaaten als Staat anerkannt wird. 4 Für die Vergleichbarkeit werden in diesem Bericht alle Nachfolgestaaten der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien als ehemali- ges Jugoslawien zusammengefasst (Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien). Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 7 Externe Ereignisse verstärken die Zuwanderung Es sind zumeist externe Ereignisse, die Menschen zur Abwanderung in ein anderes Land bewegen. Das können beispielsweise politische Entscheidungen aber auch kriegerische Auseinandersetzungen sein. Beispielhaft zeigt Grafik 4, wie sich die Zahl der Personen mit jugoslawischen Wurzeln in Köln entwickelt hat. Schon in den 1980er Jahren, also noch vor Beginn der Jugoslawienkriege, verließen viele Menschen das Land. Auch Köln war ein Ziel. Während der Kriege, Anfang der 1990er Jahre, stieg ihre Zahl in Köln stark an bis zum Höchststand von 18 132 Personen im Jahr 1995. Einen weiteren erheblichen Zustrom erlebte Köln 2015 mit der sogenannten Flüchtlingszuwanderung. Damals kamen die Zuziehenden aus dieser Region hauptsächlich aus Serbien, dem heutigen Nordmazedonien sowie aus dem Kosovo. Seit 2015 leben durchschnittlich rund 18 000 Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Köln. Grafik 4: Anzahl von Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien 1970 bis 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 5 937 18 132 18 028 4 000 6 000 8 000 10 000 12 000 14 000 16 000 18 000 20 000 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 Jugoslawienkriege Flüchtlingszuwanderung Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 8 Im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre spielte die EU-Osterweiterung bei der Zuwanderung nach Deutschland und somit auch nach Köln eine große Rolle: Ab dem EU-Beitritt Polens 2004 stiegen in Köln die Wanderungs überschüsse durch polnische Zuziehende, im Jahr 2007 folgte der EU-Beitritt Bulgariens und folglich stiegen die Wanderungs- überschüsse der Menschen mit dieser Nationalität. Grafik 5: Wanderungssaldo der Ausländer*innen gesamt und nach den Top 5-Zuwanderungsnationalitäten 2001 bis 2010 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Ein globales Ereignis, das die gesamte Mobilität stark beeinflusst, ist die Corona -Pandemie. Für ganz Deutschland galt im Jahr 2020, dass die Zahl der ausländischen Zuziehenden im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegan- gen ist (-26%).5 Auch für Köln sank die Zahl der zuziehenden Ausländer*innen um ein Viertel im Vergleich zu 2019 auf 17 037 (-6 171). Ihr Wanderungsplus sank auf etwa 1 200. 6 Grafik 6: Wanderungssaldo der Ausländer*innen gesamt und nach den Top 5-Zuwanderungsationalitäten 2011 bis 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 5 Statistisches Bundesamt: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online (abgerufen am 8.06.2021) 6 Weitergehende Informationen: KSN - Kurzinformation Bevölkerung: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-ein- wohner-und-haushalte/kurzinformation_bev%C3%B6lkerung_3_2021.pdf (abgerufen am 8.06.2021) 161 209 - 58 570 1 079 1 318 665 - 518 58 323 13 110 95 56 136 56 613 185 543 545 -2 479 4 033 -3 000 -1 500 0 1 500 3 000 4 500 -1 000 - 500 0 500 1 000 1 500 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Polen Irak Russland Bulgarien Ukraine Ausländer*innen gesamt *Registerbereinigungen in den Jahren 2001 und 2008 ** 2004: EU-Beitritt Polen 2007: EU-Beitritt Bulgarien 51 69 182 783 2 456 2 225 199 299 374 174 290 250 183 297 1 470 2 349 405 597 380 201 5 465 14 169 1 187 0 2 500 5 000 7 500 10 000 12 500 15 000 - 500 0 500 1 000 1 500 2 000 2 500 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Syrien Irak Bulgarien Rumänien Polen Ausländer*innen gesamt Ab 2014: Flüchtlings- zuwanderung 2020: Corona- Pandemie Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 9 Ohne deutschen Pass durchschnittlich jünger Die ausländische Bevölkerung ist jünger als die deutsche. 2020 waren die Ausländer*innen in Köln durch- schnittlich 40,6 Jahre alt und damit zwei Jahre jünger als die deutschen Einwohner*innen (42,6 Jahre). In Grafik 7 sieht man jedoch deutlich wie sich das Durchschnittsalter der beiden Gruppen in den letzten Jahren angenähert hat. Lediglich durch die Flüchtlingszuzüge mit vielen jungen Zuziehenden 2015 und 2016 verjüngte sich die ausländische Einwohnerschaft noch einmal. Grafik 7: Entwicklung des Durchschnittsalters nach Nationalität 2005 bis 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Die 30- bis unter 45-Jährigen stellen bei den Ausländer*innen mit einem Anteil von 30 Prozent die stärkste Gruppe dar. Wie bereits beschrieben sorgten ausländische Zuziehende in der jüngeren Vergangenheit für das Kölner Wanderungsplus. Zuziehende sind meist relativ jung (oft im erwerbsfähigen Alter), während Fort - ziehende, häufig zurück in die Heimatländer, oft bereits im Rentenalter sind. Grafik 8: Altersverteilung nach Nationalität 2020 (in %) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 42,6 40,6 42,2 30,0 33,0 36,0 39,0 42,0 45,0 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Deutsche Ausländer*innen gesamt 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 unter 18 18 bis unter 30 30 bis unter 45 45 bis unter 60 60 bis unter 75 75 und älter Deutsche Ausländer*innen Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 10 Es können jedoch deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Nationalitäten ausgemacht werden. Nationen, die bereits seit Jahrzehnten in Köln stark vertreten sind, wie zum Beispiel Türkei, Italien oder Polen haben eine relativ ähnliche Altersverteilung wie die Kölner Gesamtbevölkerung (siehe Grafik 9). Der Anteil der Kinder ist jedoch deutlich niedriger, auch weil viele Kinder direkt die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen. Aus dem Irak und aus Syrien kamen in den Jahren 2014 bis 2016 viele Flüchtlinge. Der Anteil der Familien unter ihnen ist aktuell sehr hoch, ebenso der Anteil der 18- bis unter 30-Jährigen. 66 Prozent dieser jungen Erwachsenen mit syrischer Staatsangehörigkeit sind männlich. Ähnliches gilt für die irakischen 18- bis unter 30- Jährigen (60%). Bulgarien liegt mit seiner Altersverteilung zwischen Syrien beziehungsweise Irak und der Kölner Gesamt- bevölkerung: Die Anteile der Altersgruppen bis zu den 45-Jährigen sind überdurchschnittlich hoch. Die Älteren sind dagegen unterrepräsentiert. Grafik 9: Altersverteilung nach ausgewählten Nationalitäten 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 11 Köln auch kleinräumig international Knapp 20 Prozent der Kölner*innen besaßen im Jahr 2020 keinen deutschen Pass. Die Verteilung auf dem Stadt- gebiet ist jedoch nicht gleichmäßig. Der Stadtbezirk mit dem höchsten Anteil an Ausländer*innen ist Kalk (28,3%), der mit dem niedrigsten Anteil ist Lindenthal (11,3%). Auf Karte 1 sind besonders Stadtteile der beiden Bezirke Kalk und Mülheim mit hohen Anteilen zu erkennen. Mit Finkenberg ist es aber ein Stadtteil aus Porz, der den höchsten Wert aufweist (47,1%). Am internationalsten aufgestellt ist der Stadtteil Mülheim. Hier leben 142 verschiedene Nationen. In ganz Köln sind es 180. Karte 1: Anteil der ausländischen Bevölkerung auf Ebene der Stadtteile und Stadtbezirke 20 207 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 7 Weitergehende Informationen: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2020: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/sta- tistik-standardinformationen/k%C3%B6lner_stadtteilinformationen_bev%C3%B6lkerung_2020.pdf (abgerufen am 8.06.2021) Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 12 Auf Ebene der neun Kölner Stadtbezirke sieht man die Verteilung, und teilweise auch Konzentration, der verschiedenen Nationalitäten im Stadtgebiet. Lediglich Personen mit türkischer und italienischer Nationalität sind in jedem der neun Stadtbezirke unter den Top 5-Nationalitäten vertreten. Die Türkei ist immer auf Platz eins zu finden; in Lindenthal jedoch fast gleichauf mit Italien; hier sind die türkischen Einwohner*innen aber auch absolut und prozentual vergleichsweise schwach vertreten. In fünf Stadtbezirken stellen sie dagegen mehr als ein Viertel der ausländischen Bevölkerung. Karte 2: Die fünf stärksten Nationalitäten auf Ebene der Stadtbezirke 2020 8 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 8 Weitergehende Informationen: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2020: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/sta- tistik-standardinformationen/k%C3%B6lner_stadtteilinformationen_bev%C3%B6lkerung_2020.pdf (abgerufen am 8.06.2021) Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 13 Im Stadtbezirk Innenstadt fällt auf, dass nach der Türkei alle Top 5- Nationalitäten aus der EU kommen: Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland. Polinnen und Polen verteilen sich ohne deutliche Konzentrationen über das gesamte Stadtgebiet , von den Bulgarinnen und Bulgaren wohnt dagegen rund die Hälfte in den beiden Stadtbezirken Mülheim und Kalk. Auch die beiden „Flüchtlings“-Nationen Irak und Syrien verteilen sich ungleich über das Stadtgebiet: Zwei Drittel der Personen mit irakischer Staatsangehörigkeit leben in Porz, Kalk oder Mülheim. Die mit rund 2 500 Personen größte Gruppe ist in Porz zu Hause. Ähnlich sieht es bei den Syrer *innen aus: Wiederum zwei Drittel verteilen sich auf Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim. Die größte Gruppe mit etwa 1 500 Personen lebt in Mülheim. Gerade Menschen aus Ländern, die verstärkt erst in den letzten Jahren zu wichtigen Herkunftsorten geworden sind, konzentrieren sich demnach im Stadtgebiet eher auf bestimmte Stadtbezirke. Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 14 Bevölkerung mit Migrationshintergrund wächst Anfang der 2000er Jahre wurde der Begriff „Migrationshintergrund“ in Deutschland eingeführt. Wegen der großen Zahl von (Spät-) Aussiedler*innen sowie Eingebürgerten wurde die Differenzierung nur nach Deutschen und Ausländer*innen als immer weniger aussagekräftig hinsichtlich möglicher Integrationsbedarfe angesehen. Durch die Verwendung des Migrationshintergrunds sollten auch die in Deutschland geborenen Nachfahren der Zugewanderten mit einbezogen werden. 9 Für die Stadt Köln wird die Abgrenzung der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund durch die Kombination verschiedener Merkmale aus dem Einwohnermeldeverfahren ermittelt. Die Angaben zum Umfang und zur Struktur sind, im Gegensatz zu den übrigen dargestellten Bevölkerungszahlen, als Schätzwerte zu interpretieren. Sie geben aber Hinweise auf Größenordnungen. Die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund setzt sich wie folgt zusammen: 10 Grafik 10: Definition Migrationshintergrund für die Bevölkerung der Stadt Köln Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Im Jahr 2020 lebten 439 653 Personen mit Migrationshintergrund in Köln. Seit Einführung des Begriffs ist ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung fast stetig gestiegen, von 31,0 Prozent im Jahr 2005 auf 40,4 Prozent im Jahr 2020 (siehe Grafik 11). Die Ausländer*innen machten zu Beginn mit rund 55 Prozent mehr als die Hälfte dieser Gruppe aus. 2020 waren dagegen unter ihnen die Deutschen mit 52 Prozent knapp in der Mehrzahl (siehe Tabelle 2). 9 https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/Erlauterungen/migrationshin- tergrund.html (abgerufen am 8.06.2021). 10 Zur Vereinheitlichung mit Bundes- und Landesstatistiken wurde vom statistischen Informationssystem des Amts für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln zum 31.12.2019 eine Anpassung der Definition des familiären Migrationshintergrundes vorgenommen. Damit zählen zu dieser Gruppe auch Kinder und Jugendliche, bei denen nur ein Elternteil Migrationshintergrund hat (vorher wurden hier beide Elternteile beziehungsweise der alleinerziehende Elternteil vorausgesetzt). Die Daten wurden rückwirkend angepasst. in Deutschland Geborene nach dem "Geburtsortprinzip" gemäß § 4 Staatsangehörigkeitsgesetz (vormals "Optionspflichtige") Kinder und Jugendliche mit familiärem Migrationshintergrund (deutsche Staatsangehörige unter 18 Jahre, mindestens ein Elternteil im Haushalt hat Migrationshintergrund) Deutsche Nichtdeutsche Staatsangehörige mit Geburtsort im Ausland (Ausländerinnen und Ausländer der "Ersten Generation") Nichtdeutsche Staatsangehörige mit Geburtsort in Deutschland (Ausländerinnen und Ausländer der "Zweiten und dritten Generation") Ausländerinnen/ Ausländer Eingebürgerte (deutsche Staatsangehörige mit Geburtsort im Ausland, oder Einbürgerungsurkunde) Aussiedlerinnen und Aussiedler (deutsche Staatsangehörige mit Herkunft ehemalige deutsche Ostgebiete. Die Person ist entweder dort geboren und selbst nach 1949 zugewandert oder ein Elternteil ist von dort zugewandert oder hat eine entsprechende ausländische Staatsangehörigkeit) Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 15 Grafik 11: Migrationshintergrund nach Nationalität (absolut) sowie gesamt (in %) 2005 bis 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Bei den unter 18-jährigen Kölner*innen machten die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund mittler- weile deutlich mehr als die Hälfte aus (58,5%). Dreiviertel von ihnen besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, inwieweit eine Zuweisung des Migrationshintergrundes bei der Ableitung von Integrationsbedarfen noch hilfreich sein kann. Tabelle 2: Migrationshintergrund (in %) nach Altersgruppen und Nationalität 2005 und 2020 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 141 181 228 774 175 640 210 879 31,0 40,4 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 40,0 45,0 0 50 000 100 000 150 000 200 000 250 000 300 000 350 000 400 000 450 000 500 000 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 deutsch ausländisch Anteil Migrationshintergrund unter 18 58,8 75,5 48,5 62,7 18 bis unter 30 41,4 46,0 36,1 33,9 30 bis unter 45 42,7 40,5 30,5 35,7 45 bis unter 60 35,5 43,2 27,1 41,7 60 bis unter 75 29,3 46,5 22,5 44,2 75 und älter 29,3 60,2 10,6 61,6 gesamt 40,4 52,0 31,0 44,6 2020 2005 mit Migrations- hintergrund darunter Deutsche mit Migrations- hintergrund darunter Deutsche Kölner Statistische Nachrichten – 10/2021 Nationalitäten in Köln: Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 16 Anhang Tabelle A1: Die zahlenmäßig größten Nationalitäten in Köln 2020 (TOP 20) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 1. Türkei 51 226 -4 341 24, 3 2. I talien 18 963 - 85 9, 0 3. e hemaliges Jugoslawien 18 028 - 172 8, 5 d arunter: S erbien 4 469 19 2,1 B osnien und Herzegowina 3 780 - 30 1, 8 K roatien 3 498 129 1, 7 K osovo 2 526 - 151 1, 2 N ordmazedonien 2 064 - 11 1, 0 4. I rak 9 284 1 379 4,4 5. Bu lgarien 9 114 1 676 4,3 6. P olen 8 767 - 990 4, 2 7. S yrien 8 054 1 710 3, 8 8. G riechenland 5 495 - 270 2, 6 9. R umänien 5 234 817 2, 5 10. I ran 4 623 132 2, 2 11. R ussland 4 523 - 231 2, 1 12. S panien 4 040 196 1, 9 13. A fghanistan 3 270 307 1, 6 14. U kraine 3 184 - 155 1, 5 15. P ortugal 3 175 - 21 1, 5 16. F rankreich 3 065 291 1, 5 17. I ndien 2 587 600 1, 2 18. C hina (VR) 2 412 - 80 1, 1 19. N iederlande 2 408 38 1, 1 20. Ö sterreich 2 177 - 130 1, 0 Entwicklung 2016-2020 Anteil (in %) an Ausländer*innenNationalität Bestand Kölner Statistische Nachrichten 10/2021 Nationalitäten in Köln – Entwicklung und Status Quo der Immigration Seite 17 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy - Brandt- Platz 2 50679 Köln Telefon: (0221) 221 - 21882 Telefax: (0221) 221 - 21900 oder 28493 E-Mail: statistik@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/ Die Oberbürgermeisterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 13/15/0/07.2021
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2424/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.07.2021
- Erstellt
- 25.06.2021 06:21