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2024/0067

Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule

Magistratsvorlage 19.02.2024

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2024/0067

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191 Zeichen

Punkt 4: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule 
 (V-Nr. 2024/0067) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

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16159 Zeichen

- 2 - 
 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.03.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Schulamt 
Amt für Klimaschutz un d 
Klimaanpassung   
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 69 
IV 65 
V 40 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0067 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
120 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: --- 
Kostenstelle:  13-00064-01 Investitionsnummer:  INV00489 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus -Kittler-Schule 
 
Vorlage vom: 19.02.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Planung für die Erweiterung (Südflügel) und 
Gesamtsanierung der Erasmus -Kittler-Schule einschl. Erneuerung der Aufstockung des 
Hauptgebäudes (3. OG) zu.  
2. Der Magistrat beschließt die Beauftragung der Lph. 1  – 4 durch die bereits mit der 
Planungsaufgabe befassten P lanungsbüros. Die zur langfristigen Entwicklung des 
Schulstandortes erforderlichen Maßnahmen – energetische Sanierung, Brandschutz und 
Barrierefreiheit, IT -Infrastrukturanbindung, Errichtung Südflügel – werden in eine 
Gesamtplanung integriert.

- 3 - 
3. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V.-Nr.SV-2019/0053 zur CO ²-Reduktion 
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von 
IDA. 
4. Es wird angestrebt, Fördermittel beim Land Hessen  aus der Kommunalrichtlinie im 
Standard „Passivhaus im Bestand Plus Solar“ für den Bestand und „Passivhaus Plus 
Solar“ für den Erweiterungsbau zu beantragen.  
5. Die Finanzierung der Maßnahme ab LPH 5 ist abhängig von der Genehmigung des 
Haushaltes 2024.  
 
Anlagen: Präsentation bauliche Entwicklung  
EKiS Notiz Schulplanung  
EKiS Datenschutzrel. Anlage 1  
EKiS Datenschutzrel. Anlage 2  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 10.04.2024 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2024  
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis 
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat in Ihrer Sitzung vom 11.05.2023 (Vorlagen Nr. 
2023/2020) beschlossen, die Sanierung der Verwaltung als separaten Bauabschnitt vorzuziehen 
und die Planungen des Südflügels als Neubau mit neutraler Klassenraumstruktur fort zuführen.  
 
Hintergrund des Beschlusses ist der hohe Sanierungsbedarf im Bestandsbau sowie 
Handlungsbedarf im Bereich der Verwaltung in organisatorischer, arbeitsschutzrechtlicher und 
hygienischer Hinsicht. 
 
Anlass dieser Vorlage ist die Beauftragung der Planungsbüros für die Erstellung einer 
erweiterten Gesamtplanung  für den Neubau des Südflügels, die Gesamtsanierung des 
Hauptgebäudes und die Erneuerung der Aufstockung in einer Gesamtmaßnahme ohne zeitliche 
Unterbrechung.  
 
 
Schulentwicklung 
 
Die Erasmus -Kittler-Schule ist eine der beiden Berufsschulen des Berufsschulzentrums Mitte 
(BSZM), mit handwerklich technischem Schwerpunkt, insbesondere Metall- und Elektrotechnik. 
 
Bereits seit dem Jahr 2007 verfolgt di e Schulentwicklungsplanung der Stadt Darmstadt für die 
Beruflichen Schulen die Bildung von 2 Berufsschulzentren  aus den 6 bestehenden 
Organisationseinheiten. Seitdem kooperiert die Schule bereits eng mit der benachbarten Peter -
Behrens-Schule. Der Neubau de r Werkhalle wurde daher analog als Werkstattzentrum für die 
Werkstätten beider Schulen entwickelt und gebaut. 
 
Die damalige Planung umfasst sowohl die Bestandsanierung der Kerngebäude der Erasmus -
Kittler-Schule, den Neubau der Werkhalle als auch eine zusät zlich räumliche Erweiterung durch 
einen Klassentrakt, den sogenannten Südflügel. Sämtlichen Planungen inklusive Erweiterungs -
bauten wurden mit Baugenehmigung BN-2010-100-3 baurechtlich zugestimmt. 
 
Nach der Errichtung der Werkhalle, die mit einem Sonderinvestitionsprogramm gefördert wurde, 
kam die Gesamtmaßnahme zum Stillstand. Auch die Fortschreibung der Schulentwicklungs -
planung führte zu geänderten Überlegungen hinsichtlich der Neuordnung der Schwerpunkte und 
Berufsfelder innerhalb der BS-Zentren. 
 
Zurzeit erfolgt eine turnusmäßige Fortschreibung des Berufsschulentwicklungsplans in 
Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt -Dieburg durch ein Fachinstitut. Die Fertigstellung 
wird Mitte 2024 erwartet, Genehmigung durch das Ministerium 2025.  
 
Auf Grundlage des  Berufsschulentwicklungsplan und des Zentrumsgedanken „aus 3 mach 1“ 
(Erasmus-Kittler-Schule, Peter -Behrens-Schule und Alice -Eleonoren-Schule) erfolgt das 
abschließende Raumprogramm für das BSZM im Jahr 2024.

- 5 - 
 
Bauliche Situation 
 
Die Schulanlage der Erasmus-Kittler-Schule besteht aus vier Gebäudeteilen: das Hauptgebäude 
(Nord- und Westflügel), das seit 2012 fertiggestellte Werkstattgebäude (Ostflügel), ein Interims- 
Modulgebäude (zur Feldbergstraße) und eine verbliebene Werkhalle, die aktuell noch zu 
Unterrichtszwecken genutzt.  
 
Das bestehende Hauptgebäude wurde 1959 errichtet und 1978 mittels Aufstockung erweitert.  
Der Zustand ist abgesehen von einzelnen Modernisierungsmaßnahmen, die in der Vergangenheit 
durchgeführt wurden, weitgehend unsaniert. Der Abbruch der alten Werkhalle ist Voraussetzung 
für den Anbau des Südflügels. 
 
Die Neukonzeption des Standortes sieht vor, dass mit Ergänzung eines neuen Klassentraktes 
(Südflügel) alle Gebäudeflügel in einen ringförmigen Gebäudekomplex integriert werden. Das 
genehmigte Brandschutzkonzept ist hierfür bereits ausgelegt. Die zentralen Hausanschlüsse für 
die Strom- und Wasserversorgung sowie das Rechenzentrum befinden sich im Werkstattgebäude 
(BJ 2012). 
 
Für den Umbau der Verwaltung wurde zwischenzeitlich eine entsprechende Planung erstellt und 
ein Bauantrag zur Genehmigung eingereicht. Die erforderliche Schadstoffsanierung und die 
Rückbauarbeiten im Erd- und Untergeschoss des Westflügels wurden bereits ausgeführt.  
Die Verwaltung ist in Bürocontainern untergebracht, um die Nutzungseinschränkungen im 
Schulbetrieb möglichst gering zu halten.  
Eine weitere Containerstellung zur Sicherung des Schulbetriebs (Auslagerung von 3 
Klassenräumen aus dem Untergeschoss) erfolgte im Oktober 2023. 
 
Ebenso fortgesetzt wurden gem. Beschluss der Stadtverordneten die Planungen für die 
Erweiterung des Südflügels auf Basis der bestehenden Baugenehmigung (BN-2010-100-3).  
 
Im Zuge der Planung stellte sich heraus, dass die Sanierungsmaßnahmen im Bereich der 
Verwaltung weiteren  Handlungsbedarf auslösen bzw. nur auf Basis einer ganzheitlichen 
Betrachtung der Liegenschaft geplant und umgesetzt werden können. Nach Rückbau der 
veralteten technischen Installationen in diesem Bereich ist eine Anbindung der Verwaltung an 
das vorhandene Netz im Bestandsbau nicht mehr gesetzeskonform durchführbar. Auch für den 
Anschluss des Südflügels sind weitreichende planerische Festlegungen zu treffen, die auch das 
Bestandsgebäude tangieren. 
 
Unter Berücksichtigung der Anforderungen an einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Schulbau 
(u. a. Klimaneutralität) besteht weitreichender Handlungsbedarf im Hinblick auf: 
 
- Sanierung haustechnischer Anlagen 
- Sanierung der IT-Anlagen 
- Sanierung Fenster 
- Energetische Sanierung aller Fassaden 
- Berücksichtigung des Neubaus Südflügel 
- Berücksichtigung des Abrisses der Werkstatt 
- Strukturierung der Obergeschosse durch neue Leitungsführung 
- Brandschutztechnische Ertüchtigung

- 6 - 
- Errichtung einer Photovoltaikanlage 
- Abriss und Neuerrichtung des 3. OG (Aufstockung) 
 
Dies wurde unterstützt durch die Planungen der IT - Abteilung des Schulamtes, im Rahmen des 
Digitalpaktes die dringend erforderliche Infrastruktur herzustellen. Ein frühzeitiger Einbau der 
Verkabelung und Nachrüstung von W -LAN ist vor dem Hintergrund des Gesamtsanierungs -
bedarfs nicht wirtschaftlich darstellbar. 
 
Die Aufstockung (3. Obergeschoss) aus den 70er Jahren ist aufgrund der Leichtbauweise für eine 
energetische Sanierung mit größeren Dachlasten (Gründach und PV -Anlage) statisch nicht 
ausgelegt. Zudem entspricht der vorhandene Brandschutz nicht den gesetzlichen 
Anforderungen. 
 
Nach eingehender Analyse der Randbedingungen ergibt sich eine zwingende Gesamt -
betrachtung über alle Planungsphasen, Maßnahmen und Bauabschnitte an der Erasmus -
Kittler-Schule. 
 
Unter Berücksichtigung der Bauzeiten, der erforderlichen Interimsmaßnahmen, Umzüge, 
Nutzungseinschränkungen, Sicherstellung des Brandschutzes und der Medienversorgung ist 
eine Gesamtsanierung der Schule einer abschnittweisen Sanierung bei lfd. Schulbetrieb 
vorzuziehen. 
 
Vor dem Hintergrund der baulichen Situation wird daher eine ganzheitliche Überplanung des 
Standortes unter Berücksichtigung der Themen Schulentwicklung, Energie/Klimaschutz, IT -
Infrastruktur, Brandschutz und Barrierefreiheit angestrebt.  
 
Die Bündelung und Verzahnung der Einzelmaßnahmen in eine Gesamtplanung verspr echen ein 
insgesamt wirtschaftliches Vorgehen. 
 
Aufgrund der geplanten baulichen Struktur und der Inhalte der Baugenehmigung für den 
Südflügel kann die Umsetzung der Erweiterung und G esamtsanierung unabhängig von den 
Ergebnissen des Schulentwicklungsplans und dem damit verbundenen konkretisierten 
Raumprogramm erfolgen, da die geplanten Klassenräume zunächst völlig neutral betrachtet und 
genutzt werden können und somit im „Klassenraumpool“ des BSZM landen.  
 
Die benötigten Fachräume richten sich vor allem an den Beruf des Anlagenmechanikers, der 
einen Schwerpunkt an der Erasmus -Kittler-Schule bildet. Die Prognose für das Berufsfeld weist 
zudem wachsende Schülerinnen-/ Schülerzahlen auf. 
 
Über die Ausprägung als Berufsschulzentrum (ungeachtet der dort untergebrachten 
Berufsfelder) besteht schon seit Langem (2007) große Einigkeit zwischen den betroffenen 
Schulen, Schulträger, Staatlichem Schulamt und Kultusministerium. 
 
 
Planungsleistungen 
 
Wie bereits mit Magistrats -Beschluss Nr. 144/2023 dargelegt, sollen die bereits in der 
Vergangenheit mit der Planungsaufgabe befassten Planer mit der Fortführung und 
Aktualisierung der Planung beauftragt werden.

- 7 - 
 
Dies betrifft die Leistungen der Objektpla nung, der Fachplanung für die technische 
Gebäudeausrüstung (HLS/ELT), der Tragwerksplanung einschl. Bauphysik und die Brandschutz-
planung. Weitere Sonderfachleute für die Regenwasserversickerung mit Überflutungsnachweis, 
Umzugsmanagement, Sicherheit - und G esundheitsschutz werden nach Erfordernis 
hinzugezogen. 
 
Die Beauftragung der Planer erfolgt zunächst auf Basis einer vorläufigen Grobkostenschätzung 
mittels Kostenkennwerten vergleichbarer Bauvorhaben. Mit Abschluss der Entwurfsplanung (LPH 
03) wird auf Ba sis der Kostenberechnung die tatsächliche Honorarsumme ermittelt. Ein 
stufenweiser Abruf der Leistungen wird vorgesehen. 
 
Planungsumfang: 
 
1. Bruttogeschossfläche Bestandsgebäude: 
 
Sanierung Nordflügel KG- 2.OG:  1.835 qm BGF 
Sanierung Westflügel KG- 2.OG:  3.265 qm BGF (einschl. der Verwaltung) 
Abbruch u. Erneuerung Aufstockung 3. OG:  1.355 qm BGF 
Summe Bestand, gerundet:  6.455 qm BGF 
 
 
2. Bruttogeschossfläche Neubau/ Erweiterung (Südflügel): 
 
Untergeschoss:  485 qm BGF 
Erdgeschoss – 3. Obergeschoss:  1.945 qm BGF 
Summe Neubau/ Erweiterung, gerundet:  2.430 qm BGF 
 
 
Weiterbetrieb der Schule / Interimsmaßnahmen / Umzug in die Hilpertstraße 
 
Nach Umzug der Friedrich-List-Schule in das BSZ Nord stehen freiwerdende Mietflächen in de r 
Büroimmobilie Hilpertstraße für eine interimsweise Auslagerung der Bestandsflächen der 
Erasmus-Kittler-Schule während der Bauzeit zur Verfügung. 
 
Während der Bauzeit können das Werkstattgebäude, das Modulgebäude sowie die 
Containeranlage von der Schule o hne wesentliche Einschränkungen weiter genutzt werden, so 
dass der Schulbetrieb auf zwei Standorte aufgeteilt und organisiert wird. Die Planungen sollen 
von einem Fachplaner für Umzugsmanagement begleitet werden.  
 
 
Klimarelevanz / Klimavorbehalt 
 
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde vom Immobilienmanagement Darmstadt 
frühzeitig eingebunden. Die Grundzüge des Projektes im Hinblick auf Klimaschutz und -
anpassung sind auf Basis der Leitlinien für nachhaltigen Hochbau und de r Anforderungen des 
Klimavorbehalts bereits zwischen IDA und dem Amt für Klimaschutz vorabgestimmt worden. 
Eine Ausschöpfung von Optimierungspotentialen  bzw. die Festlegung von Kompensations -

- 8 - 
maßnahmen erfolgt erst im Rahmen der weiteren Planung. Wesentliche Ergebnisse dieser ersten 
Abstimmungen sind: 
 
• Die Sanierung und der Erhalt der Rohbausubstanz (graue Energie) in Kombination mit 
der energetischen Modernisierung ein wirtschaftliches und nachhaltiges Vorgehen im 
Sinne der städtischen Klimaschutzziele sicher.  
• Folgende Maßnahmen haben sich auf Basis der ersten Abstimmungen als 
empfehlenswert herausgestellt: Installation einer Wärmepumpe mit Nutzung von 
Umweltwärme, Nachrüstung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, 
Fassadendämmung und Fensteraustausch sowie Errichtung einer vollflächigen 
Photovoltaikanlage auf den Dachflächen.  
• Nach einer ersten Abschätzung durch das Amt für Klimaschutz können durch die 
vorgesehenen Maßnahmen und die Kompaktheit des Gebäudes ohne nennenswerten 
finanziellen Mehraufwand v oraussichtlich auch die Förderbedingungen des Standards 
„Passivhaus im Bestand Plus Solar“ der Kommunalrichtlinie (WI -Bank) des Landes 
Hessen erfüllt. 
• Auch beim neu zu errichtendem südlichem Erweiterungsbau kann vermutlich der 
Förderstandard „Passivhaus Pl us Solar“ der Kommunalrichtlinie mit den vorgesehenen 
Maßnahmen ohne nennenswerten finanziellen Mehraufwand eingehalten werden.  
Die bei Sanierung und Neubau entstehenden geringen Mehraufwendungen zur Erreichung der 
Förderstandards würden durch die Fördermittel mehr als ausgeglichen. Es wird empfohlen, 
sowohl für die Sanierung als auch für den Neubau die Erreichung der dargestellten 
förderfähigen Standards der Kommunalrichtlinie des Landes Hessen anzustreben und 
entsprechende Fördermittel zu beantragen. 
 
• Im Bereich der Klimaanpassung sind bisher begrünte Dachflächen, Rigolen zur 
Versickerung und eine Zisterne zur Regenwassernutzung vorgesehen.  Weitere 
Maßnahmen sollen im Rahmen der Planung abgestimmt werden. 
Die bisher vorgesehenen Maßnahmen lassen eine kli maoptimierte Planung erwarten. Die 
Klimarelevanzprüfung wird bis zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt. 
 
 
Grobplanung Terminablaufplan 
 
Entwurfsplanung (Lph. 3) und Anpassung 
Genehmigungsplanung (Lph. 4) 
 
1. Halbjahr 2024 
Weitere Schritte nach Haushaltsgenehmigung  
Ausführungsplanung und Ausschreibungen (Lph. 5 – 6) Nach Haushaltsgenehmigung 2024 
Umzug der Schule in Interim Hilpertstraße  
Abbruch Werkhallen/ weitere Schadstoffsanierung im 
Bestand Baufeldfreimachung/ Vorbereitende Arbeiten

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Baubeginn/ Rohbauarbeiten Südflügel, 
parallel Rückbauarbeiten Bestandsbau 
 
Fertigstellung der Gesamtmaßnahme

- 10 - 
Lageplan – Übersichtsbild und Grundrisse 
 
Lageplan: 
 
 
 
 
Kellergeschoss: Erdgeschoss: 
   
 
 
 
1. Obergeschoss: 2. Obergeschoss: 
 
:   
 
 
 
3.Obergeschoss: 
 
 
IV 
Erasmus-Kittler-Schule 
Hauptgebäude 
 
 
Werkstattgebäude (2012) 
 
 
 
Geplante Erweiterung (Südflügel)

Dezernat IV  Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg  Holger Klötzner  
Stadtkämmerer  Stadtrat

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194 Zeichen

Punkt 5: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bildung, Schule und Digitalisierung der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 9

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Punkt 10: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule 
 (V-Nr. 2024/0067) 
 
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

2024/0067

16077 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.03.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Schulamt 
Amt für Klimaschutz und 
Klimaanpassung   
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0067 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: --- 
Kostenstelle:  13-00064-01 Investitionsnummer:  INV00489 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus -Kittler-Schule 
 
Vorlage vom: 19.02.2024 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Planung für die Erweiterung (Südflügel) und 
Gesamtsanierung der Erasmus -Kittler-Schule einschl. Erneuerung der Aufstockung des 
Hauptgebäudes (3. OG) zu.  
2. Der Magistrat beschließt die Beauftragung der Lph. 1  – 4 durch die bereits mit der 
Planungsaufgabe befassten P lanungsbüros. Die zur langfristigen Entwicklung des 
Schulstandortes erforderlichen Maßnahmen – energetische Sanierung, Brandschutz und 
Barrierefreiheit, IT -Infrastrukturanbindung, Errichtung Südflügel – werden in eine 
Gesamtplanung integriert.

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3. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V.-Nr.SV-2019/0053 zur CO ²-Reduktion 
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von 
IDA. 
4. Es wird angestrebt, Fördermittel beim Land Hessen  aus der Kommunalrichtlinie im 
Standard „Passivhaus im Bestand Plus Solar“ für den Bestand und „Passivhaus Plus 
Solar“ für den Erweiterungsbau zu beantragen.  
5. Die Finanzierung der Maßnahme ab LPH 5 ist abhängig von der Genehmigung des 
Haushaltes 2024.  
 
Anlagen: Präsentation bauliche Entwicklung  
EKiS Notiz Schulplanung  
EKiS Datenschutzrel. Anlage 1  
EKiS Datenschutzrel. Anlage 2  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

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Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2024 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis 
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat in Ihrer Sitzung vom 11.05.2023 (Vorlagen Nr. 
2023/2020) beschlossen, die Sanierung der Verwaltung als separaten Bauabschnitt vorzuziehen 
und die Planungen des Südflügels als Neubau mit neutraler Klassenraumstruktur fort zuführen.  
 
Hintergrund des Beschlusses ist der hohe Sanierungsbedarf im Bestandsbau sowie 
Handlungsbedarf im Bereich der Verwaltung in organisatorischer, arbeitsschutzrechtlicher und 
hygienischer Hinsicht. 
 
Anlass dieser Vorlage ist die Beauftragung der P lanungsbüros für die Erstellung einer 
erweiterten Gesamtplanung  für den Neubau des Südflügels, die Gesamtsanierung des 
Hauptgebäudes und die Erneuerung der Aufstockung in einer Gesamtmaßnahme ohne zeitliche 
Unterbrechung.  
 
 
Schulentwicklung 
 
Die Erasmus-Kittler-Schule ist eine der beiden Berufsschulen des Berufsschulzentrums Mitte 
(BSZM), mit handwerklich technischem Schwerpunkt, insbesondere Metall- und Elektrotechnik. 
 
Bereits seit dem Jahr 2007 verfolgt die Schulentwicklun gsplanung der Stadt Darmstadt für die 
Beruflichen Schulen die Bildung von 2 Berufsschulzentren  aus den 6 bestehenden 
Organisationseinheiten. Seitdem kooperiert die Schule bereits eng mit der benachbarten Peter -
Behrens-Schule. Der Neubau der Werkhalle wurde  daher analog als Werkstattzentrum für die 
Werkstätten beider Schulen entwickelt und gebaut. 
 
Die damalige Planung umfasst sowohl die Bestandsanierung der Kerngebäude der Erasmus -
Kittler-Schule, den Neubau der Werkhalle als auch eine zusätzlich räumliche E rweiterung durch 
einen Klassentrakt, den sogenannten Südflügel. Sämtlichen Planungen inklusive Erweiterungs -
bauten wurden mit Baugenehmigung BN-2010-100-3 baurechtlich zugestimmt. 
 
Nach der Errichtung der Werkhalle, die mit einem Sonderinvestitionsprogramm gefördert wurde, 
kam die Gesamtmaßnahme zum Stillstand. Auch die Fortschreibung der Schulentwicklungs -
planung führte zu geänderten Überlegungen hinsichtlich der Neuordnung der Schwerpunkte und 
Berufsfelder innerhalb der BS-Zentren. 
 
Zurzeit erfolgt eine t urnusmäßige Fortschreibung des Berufsschulentwicklungsplans in 
Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt -Dieburg durch ein Fachinstitut. Die Fertigstellung 
wird Mitte 2024 erwartet, Genehmigung durch das Ministerium 2025.  
 
Auf Grundlage des Berufsschulentwi cklungsplan und des Zentrumsgedanken „aus 3 mach 1“ 
(Erasmus-Kittler-Schule, Peter -Behrens-Schule und Alice -Eleonoren-Schule) erfolgt das 
abschließende Raumprogramm für das BSZM im Jahr 2024.

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Bauliche Situation 
 
Die Schulanlage der Erasmus-Kittler-Schule besteht aus vier Gebäudeteilen: das Hauptgebäude 
(Nord- und Westflügel), das seit 2012 fertiggestellte Werkstattgebäude (Ostflügel), ein Interims- 
Modulgebäude (zur Feldbergstraße) und eine verbliebene Werkhalle, die aktuell noch zu 
Unterrichtszwecken genutzt.  
 
Das bestehende Hauptgebäude wurde 1959 errichtet und 1978 mittels Aufstockung erweitert.  
Der Zustand ist abgesehen von einzelnen Modernisierungsmaßnahmen, die in der Vergangenheit 
durchgeführt wurden, weitgehend unsaniert. Der Abbruch der alten Werkhalle ist Voraussetzung 
für den Anbau des Südflügels. 
 
Die Neukonzeption des Standortes sieht vor, dass mit Ergänzung eines neuen Klassentraktes 
(Südflügel) alle Gebäudeflügel in einen ringförmigen Gebäudekomplex integriert werden. Das 
genehmigte Brandschutzkonzept ist hierfür bereits ausgelegt. Die zentralen Hausanschlüsse für 
die Strom- und Wasserversorgung sowie das Rechenzentrum befinden sich im Werkstattgebäude 
(BJ 2012). 
 
Für den Umbau der Verwaltung wurde zwischenzeitlich eine entsprechende Planung erstellt und 
ein Bauantrag zur Genehmigung eingereicht. Die erforderliche Schadstoffsanierung und die 
Rückbauarbeiten im Erd- und Untergeschoss des Westflügels wurden bereits ausgeführt.  
Die Verwaltung ist in Bürocontainern untergebracht, um die Nutzungseinschränkungen im 
Schulbetrieb möglichst gering zu halten.  
Eine weitere Containerstellung zur Sicherung des Schulbetriebs (Auslagerung von 3 
Klassenräumen aus dem Untergeschoss) erfolgte im Oktober 2023. 
 
Ebenso fortgesetzt wurden gem. Beschluss der Stadtverordneten die Planungen für die 
Erweiterung des Südflügels auf Basis der bestehenden Baugenehmigung (BN-2010-100-3).  
 
Im Zuge der Planung stellte sich heraus, dass die Sanierungsmaßnahm en im Bereich der 
Verwaltung weiteren Handlungsbedarf auslösen bzw. nur auf Basis einer ganzheitlichen 
Betrachtung der Liegenschaft geplant und umgesetzt werden können. Nach Rückbau der 
veralteten technischen Installationen in diesem Bereich ist eine Anbin dung der Verwaltung an 
das vorhandene Netz im Bestandsbau nicht mehr gesetzeskonform durchführbar. Auch für den 
Anschluss des Südflügels sind weitreichende planerische Festlegungen zu treffen, die auch das 
Bestandsgebäude tangieren. 
 
Unter Berücksichtigung der Anforderungen an einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Schulbau 
(u. a. Klimaneutralität) besteht weitreichender Handlungsbedarf im Hinblick auf: 
 
- Sanierung haustechnischer Anlagen 
- Sanierung der IT-Anlagen 
- Sanierung Fenster 
- Energetische Sanierung aller Fassaden 
- Berücksichtigung des Neubaus Südflügel 
- Berücksichtigung des Abrisses der Werkstatt 
- Strukturierung der Obergeschosse durch neue Leitungsführung 
- Brandschutztechnische Ertüchtigung  
- Errichtung einer Photovoltaikanlage 
- Abriss und Neuerrichtung des 3. OG (Aufstockung)

- 5 - 
 
Dies wurde unterstützt durch die Planungen der IT - Abteilung des Schulamtes, im Rahmen des 
Digitalpaktes die dringend erforderliche Infrastruktur herzustellen. Ein frühzeitiger Einbau der 
Verkabelung und Nachrüstung von W -LAN ist vor de m Hintergrund des Gesamtsanierungs -
bedarfs nicht wirtschaftlich darstellbar. 
 
Die Aufstockung (3. Obergeschoss) aus den 70er Jahren ist aufgrund der Leichtbauweise für eine 
energetische Sanierung mit größeren Dachlasten (Gründach und PV -Anlage) statisch ni cht 
ausgelegt. Zudem entspricht der vorhandene Brandschutz nicht den gesetzlichen 
Anforderungen. 
 
Nach eingehender Analyse der Randbedingungen ergibt sich eine zwingende Gesamt -
betrachtung über alle Planungsphasen, Maßnahmen und Bauabschnitte an der Erasmu s-
Kittler-Schule. 
 
Unter Berücksichtigung der Bauzeiten, der erforderlichen Interimsmaßnahmen, Umzüge, 
Nutzungseinschränkungen, Sicherstellung des Brandschutzes und der Medienversorgung ist 
eine Gesamtsanierung der Schule einer abschnittweisen Sanierung bei lfd. Schulbetrieb 
vorzuziehen. 
 
Vor dem Hintergrund der baulichen Situation wird daher eine ganzheitliche Überplanung des 
Standortes unter Berücksichtigung der Themen Schulentwicklung, Energie/Klimaschutz, IT -
Infrastruktur, Brandschutz und Barrierefreiheit angestrebt.  
 
Die Bündelung und Verzahnung der Einzelmaßnahmen in eine Gesamtplanung verspr echen ein 
insgesamt wirtschaftliches Vorgehen. 
 
Aufgrund der geplanten baulichen Struktur und der Inhalte der Baugenehmigung für den 
Südflügel kann die Umsetzung der Erweiterung und Gesamtsanierung unabhängig von den 
Ergebnissen des Schulentwicklungsplans und dem damit verbundenen konkretisierten 
Raumprogramm erfolgen, da die geplanten Klassenräume zunächst völlig neutral betrachtet und 
genutzt werden können und somit im „Klassenraumpool“ des BSZM landen.  
 
Die benötigten Fachräume richten sich vor allem an den Beruf des Anlagenmechanikers, der 
einen Schwerpunkt an der Erasmus -Kittler-Schule bildet. Die Prognose für das Berufsfeld weist 
zudem wachsende Schülerinnen-/ Schülerzahlen auf. 
 
Über die Ausprägung als Berufsschulzentrum (ungeachtet der dort untergebrachten 
Berufsfelder) besteht schon seit Langem (2007) große Einigkeit zwischen den betroffenen 
Schulen, Schulträger, Staatlichem Schulamt und Kultusministerium. 
 
 
Planungsleistungen 
 
Wie bereits mit Magistrats -Beschluss Nr. 144/2023 dargelegt, sollen die bereits in der 
Vergangenheit mit der Planungsaufgabe befassten Planer mit der Fortführung und 
Aktualisierung der Planung beauftragt werden. 
 
Dies betrifft die Leistungen der Objektplanung, der Fachplanung für die technische 
Gebäudeausrüstung (HLS/ELT), der Tragwerksplanung einschl. Bauphysik und die Brandschutz-

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planung. Weitere Sonderfachleute für die Regenwasserversick erung mit Überflutungsnachweis, 
Umzugsmanagement, Sicherheit - und Gesundheitsschutz werden nach Erfordernis 
hinzugezogen. 
 
Die Beauftragung der Planer erfolgt zunächst auf Basis einer vorläufigen Grobkostenschätzung 
mittels Kostenkennwerten vergleichbarer Bauvorhaben. Mit Abschluss der Entwurfsplanung 
(LPH 03) wird auf Basis der Kostenberechnung die tatsächliche Honorarsumme ermittelt. Ein 
stufenweiser Abruf der Leistungen wird vorgesehen. 
 
Planungsumfang: 
 
1. Bruttogeschossfläche Bestandsgebäude: 
 
Sanierung Nordflügel KG- 2.OG:  1.835 qm BGF 
Sanierung Westflügel KG- 2.OG:  3.265 qm BGF (einschl. der Verwaltung) 
Abbruch u. Erneuerung Aufstockung 3. OG:  1.355 qm BGF 
Summe Bestand, gerundet:  6.455 qm BGF 
 
 
2. Bruttogeschossfläche Neubau/ Erweiterung (Südflügel): 
 
Untergeschoss:  485 qm BGF 
Erdgeschoss – 3. Obergeschoss:  1.945 qm BGF 
Summe Neubau/ Erweiterung, gerundet:  2.430 qm BGF 
 
 
Weiterbetrieb der Schule / Interimsmaßnahmen / Umzug in die Hilpertstraße 
 
Nach Umzug der Friedrich-List-Schule in das BSZ Nord stehen freiwerdende Mietflächen in der 
Büroimmobilie Hilpertstraße für eine interimsweise Auslagerung der Bestandsflächen der 
Erasmus-Kittler-Schule während der Bauzeit zur Verfügung. 
 
Während der Bauzeit können das Werkstattgebäude, das Modulgebäu de sowie die 
Containeranlage von der Schule ohne wesentliche Einschränkungen weiter genutzt werden, so 
dass der Schulbetrieb auf zwei Standorte aufgeteilt und organisiert wird. Die Planungen sollen 
von einem Fachplaner für Umzugsmanagement begleitet werden.  
 
 
Klimarelevanz / Klimavorbehalt 
 
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde vom Immobilienmanagement Darmstadt 
frühzeitig eingebunden. Die Grundzüge des Projektes im Hinblick auf Klimaschutz und -
anpassung sind auf Basis der Leitlinien für nachhaltigen Hochbau und der Anforderungen des 
Klimavorbehalts bereits zwischen IDA und dem Amt für Klimaschutz vorabgestimmt worden. 
Eine Ausschöpfung von Optimierungspotentialen  bzw. die Festlegung von Kompensations -
maßnahmen erfolgt erst im Rahmen der weiteren Planung. Wesentliche Ergebnisse dieser ersten 
Abstimmungen sind:

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• Die Sanierung und der Erhalt der Rohbausubstanz (graue Energie) in Kombination mit 
der energetischen Modernisierung ein wirtschaftliches und nachhaltiges Vorgehen im 
Sinne der städtischen Klimaschutzziele sicher.  
• Folgende Ma ßnahmen haben sich auf Basis der ersten Abstimmungen als 
empfehlenswert herausgestellt: Installation einer Wärmepumpe mit Nutzung von 
Umweltwärme, Nachrüstung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, 
Fassadendämmung und Fensteraustausch sowie Errichtung  einer vollflächigen 
Photovoltaikanlage auf den Dachflächen.  
• Nach einer ersten Abschätzung durch das Amt für Klimaschutz können durch die 
vorgesehenen Maßnahmen und die Kompaktheit des Gebäudes ohne nennenswerten 
finanziellen Mehraufwand voraussichtlich a uch die Förderbedingungen des Standards 
„Passivhaus im Bestand Plus Solar“ der Kommunalrichtlinie (WI -Bank) des Landes 
Hessen erfüllt. 
• Auch beim neu zu errichtendem südlichem Erweiterungsbau kann vermutlich der 
Förderstandard „Passivhaus Plus Solar“ der Ko mmunalrichtlinie mit den vorgesehenen 
Maßnahmen ohne nennenswerten finanziellen Mehraufwand eingehalten werden.  
Die bei Sanierung und Neubau entstehenden geringen Mehraufwendungen zur Erreichung der 
Förderstandards würden durch die Fördermittel mehr als ausgeglichen. Es wird empfohlen, 
sowohl für die Sanierung als auch für den Neubau die Erreichung der dargestellten 
förderfähigen Standards der Kommunalrichtlinie des Landes Hessen anzustreben und 
entsprechende Fördermittel zu beantragen. 
 
• Im Bereich der Kli maanpassung sind bisher begrünte Dachflächen, Rigolen zur 
Versickerung und eine Zisterne zur Regenwassernutzung vorgesehen.  Weitere 
Maßnahmen sollen im Rahmen der Planung abgestimmt werden. 
Die bisher vorgesehenen Maßnahmen lassen eine klimaoptimierte Pla nung erwarten. Die 
Klimarelevanzprüfung wird bis zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt. 
 
 
Grobplanung Terminablaufplan 
 
Entwurfsplanung (Lph. 3) und Anpassung 
Genehmigungsplanung (Lph. 4) 
 
1. Halbjahr 2024 
Weitere Schritte nach Haushaltsgenehmigung  
Ausführungsplanung und Ausschreibungen (Lph. 5 – 6) Nach Haushaltsgenehmigung 2024 
Umzug der Schule in Interim Hilpertstraße  
Abbruch Werkhallen/ weitere Schadstoffsanierung im 
Bestand Baufeldfreimachung/ Vorbereitende Arbeiten 
 
Baubeginn/ Rohbauarbeiten Südflügel, 
parallel Rückbauarbeiten Bestandsbau 
 
Fertigstellung der Gesamtmaßnahme

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Lageplan – Übersichtsbild und Grundrisse 
 
Lageplan: 
 
 
 
 
Kellergeschoss: Erdgeschoss: 
   
 
 
 
1. Obergeschoss: 2. Obergeschoss: 
 
:   
 
 
 
3.Obergeschoss: 
 
 
 
IV 
Erasmus-Kittler-Schule 
Hauptgebäude 
 
 
Werkstattgebäude (2012) 
 
 
 
Geplante Erweiterung (Südflügel)

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Dezernat IV  Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg  Holger Klötzner  
Stadtkämmerer  Stadtrat

Beratungsverlauf (4)

TOP 5
TOP 120
TOP 10
TOP 4

Orte (2)

  • Feldbergstraße
  • Hilpertstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2024/0067
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.02.2024
Erstellt
29.09.2026 00:00