2024/0067
Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule
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Punkt 4: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule (V-Nr. 2024/0067) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
14.03.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Schulamt
Amt für Klimaschutz un d
Klimaanpassung
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 69
IV 65
V 40
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0067
Magistratsbeschluss -Nr.
120
Internetfähig
Produkt-Nr.: ---
Kostenstelle: 13-00064-01 Investitionsnummer: INV00489
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus -Kittler-Schule
Vorlage vom: 19.02.2024
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Planung für die Erweiterung (Südflügel) und
Gesamtsanierung der Erasmus -Kittler-Schule einschl. Erneuerung der Aufstockung des
Hauptgebäudes (3. OG) zu.
2. Der Magistrat beschließt die Beauftragung der Lph. 1 – 4 durch die bereits mit der
Planungsaufgabe befassten P lanungsbüros. Die zur langfristigen Entwicklung des
Schulstandortes erforderlichen Maßnahmen – energetische Sanierung, Brandschutz und
Barrierefreiheit, IT -Infrastrukturanbindung, Errichtung Südflügel – werden in eine
Gesamtplanung integriert.
- 3 -
3. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V.-Nr.SV-2019/0053 zur CO ²-Reduktion
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von
IDA.
4. Es wird angestrebt, Fördermittel beim Land Hessen aus der Kommunalrichtlinie im
Standard „Passivhaus im Bestand Plus Solar“ für den Bestand und „Passivhaus Plus
Solar“ für den Erweiterungsbau zu beantragen.
5. Die Finanzierung der Maßnahme ab LPH 5 ist abhängig von der Genehmigung des
Haushaltes 2024.
Anlagen: Präsentation bauliche Entwicklung
EKiS Notiz Schulplanung
EKiS Datenschutzrel. Anlage 1
EKiS Datenschutzrel. Anlage 2
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 10.04.2024
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2024
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis
Die Stadtverordnetenversammlung hat in Ihrer Sitzung vom 11.05.2023 (Vorlagen Nr.
2023/2020) beschlossen, die Sanierung der Verwaltung als separaten Bauabschnitt vorzuziehen
und die Planungen des Südflügels als Neubau mit neutraler Klassenraumstruktur fort zuführen.
Hintergrund des Beschlusses ist der hohe Sanierungsbedarf im Bestandsbau sowie
Handlungsbedarf im Bereich der Verwaltung in organisatorischer, arbeitsschutzrechtlicher und
hygienischer Hinsicht.
Anlass dieser Vorlage ist die Beauftragung der Planungsbüros für die Erstellung einer
erweiterten Gesamtplanung für den Neubau des Südflügels, die Gesamtsanierung des
Hauptgebäudes und die Erneuerung der Aufstockung in einer Gesamtmaßnahme ohne zeitliche
Unterbrechung.
Schulentwicklung
Die Erasmus -Kittler-Schule ist eine der beiden Berufsschulen des Berufsschulzentrums Mitte
(BSZM), mit handwerklich technischem Schwerpunkt, insbesondere Metall- und Elektrotechnik.
Bereits seit dem Jahr 2007 verfolgt di e Schulentwicklungsplanung der Stadt Darmstadt für die
Beruflichen Schulen die Bildung von 2 Berufsschulzentren aus den 6 bestehenden
Organisationseinheiten. Seitdem kooperiert die Schule bereits eng mit der benachbarten Peter -
Behrens-Schule. Der Neubau de r Werkhalle wurde daher analog als Werkstattzentrum für die
Werkstätten beider Schulen entwickelt und gebaut.
Die damalige Planung umfasst sowohl die Bestandsanierung der Kerngebäude der Erasmus -
Kittler-Schule, den Neubau der Werkhalle als auch eine zusät zlich räumliche Erweiterung durch
einen Klassentrakt, den sogenannten Südflügel. Sämtlichen Planungen inklusive Erweiterungs -
bauten wurden mit Baugenehmigung BN-2010-100-3 baurechtlich zugestimmt.
Nach der Errichtung der Werkhalle, die mit einem Sonderinvestitionsprogramm gefördert wurde,
kam die Gesamtmaßnahme zum Stillstand. Auch die Fortschreibung der Schulentwicklungs -
planung führte zu geänderten Überlegungen hinsichtlich der Neuordnung der Schwerpunkte und
Berufsfelder innerhalb der BS-Zentren.
Zurzeit erfolgt eine turnusmäßige Fortschreibung des Berufsschulentwicklungsplans in
Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt -Dieburg durch ein Fachinstitut. Die Fertigstellung
wird Mitte 2024 erwartet, Genehmigung durch das Ministerium 2025.
Auf Grundlage des Berufsschulentwicklungsplan und des Zentrumsgedanken „aus 3 mach 1“
(Erasmus-Kittler-Schule, Peter -Behrens-Schule und Alice -Eleonoren-Schule) erfolgt das
abschließende Raumprogramm für das BSZM im Jahr 2024.
- 5 -
Bauliche Situation
Die Schulanlage der Erasmus-Kittler-Schule besteht aus vier Gebäudeteilen: das Hauptgebäude
(Nord- und Westflügel), das seit 2012 fertiggestellte Werkstattgebäude (Ostflügel), ein Interims-
Modulgebäude (zur Feldbergstraße) und eine verbliebene Werkhalle, die aktuell noch zu
Unterrichtszwecken genutzt.
Das bestehende Hauptgebäude wurde 1959 errichtet und 1978 mittels Aufstockung erweitert.
Der Zustand ist abgesehen von einzelnen Modernisierungsmaßnahmen, die in der Vergangenheit
durchgeführt wurden, weitgehend unsaniert. Der Abbruch der alten Werkhalle ist Voraussetzung
für den Anbau des Südflügels.
Die Neukonzeption des Standortes sieht vor, dass mit Ergänzung eines neuen Klassentraktes
(Südflügel) alle Gebäudeflügel in einen ringförmigen Gebäudekomplex integriert werden. Das
genehmigte Brandschutzkonzept ist hierfür bereits ausgelegt. Die zentralen Hausanschlüsse für
die Strom- und Wasserversorgung sowie das Rechenzentrum befinden sich im Werkstattgebäude
(BJ 2012).
Für den Umbau der Verwaltung wurde zwischenzeitlich eine entsprechende Planung erstellt und
ein Bauantrag zur Genehmigung eingereicht. Die erforderliche Schadstoffsanierung und die
Rückbauarbeiten im Erd- und Untergeschoss des Westflügels wurden bereits ausgeführt.
Die Verwaltung ist in Bürocontainern untergebracht, um die Nutzungseinschränkungen im
Schulbetrieb möglichst gering zu halten.
Eine weitere Containerstellung zur Sicherung des Schulbetriebs (Auslagerung von 3
Klassenräumen aus dem Untergeschoss) erfolgte im Oktober 2023.
Ebenso fortgesetzt wurden gem. Beschluss der Stadtverordneten die Planungen für die
Erweiterung des Südflügels auf Basis der bestehenden Baugenehmigung (BN-2010-100-3).
Im Zuge der Planung stellte sich heraus, dass die Sanierungsmaßnahmen im Bereich der
Verwaltung weiteren Handlungsbedarf auslösen bzw. nur auf Basis einer ganzheitlichen
Betrachtung der Liegenschaft geplant und umgesetzt werden können. Nach Rückbau der
veralteten technischen Installationen in diesem Bereich ist eine Anbindung der Verwaltung an
das vorhandene Netz im Bestandsbau nicht mehr gesetzeskonform durchführbar. Auch für den
Anschluss des Südflügels sind weitreichende planerische Festlegungen zu treffen, die auch das
Bestandsgebäude tangieren.
Unter Berücksichtigung der Anforderungen an einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Schulbau
(u. a. Klimaneutralität) besteht weitreichender Handlungsbedarf im Hinblick auf:
- Sanierung haustechnischer Anlagen
- Sanierung der IT-Anlagen
- Sanierung Fenster
- Energetische Sanierung aller Fassaden
- Berücksichtigung des Neubaus Südflügel
- Berücksichtigung des Abrisses der Werkstatt
- Strukturierung der Obergeschosse durch neue Leitungsführung
- Brandschutztechnische Ertüchtigung
- 6 -
- Errichtung einer Photovoltaikanlage
- Abriss und Neuerrichtung des 3. OG (Aufstockung)
Dies wurde unterstützt durch die Planungen der IT - Abteilung des Schulamtes, im Rahmen des
Digitalpaktes die dringend erforderliche Infrastruktur herzustellen. Ein frühzeitiger Einbau der
Verkabelung und Nachrüstung von W -LAN ist vor dem Hintergrund des Gesamtsanierungs -
bedarfs nicht wirtschaftlich darstellbar.
Die Aufstockung (3. Obergeschoss) aus den 70er Jahren ist aufgrund der Leichtbauweise für eine
energetische Sanierung mit größeren Dachlasten (Gründach und PV -Anlage) statisch nicht
ausgelegt. Zudem entspricht der vorhandene Brandschutz nicht den gesetzlichen
Anforderungen.
Nach eingehender Analyse der Randbedingungen ergibt sich eine zwingende Gesamt -
betrachtung über alle Planungsphasen, Maßnahmen und Bauabschnitte an der Erasmus -
Kittler-Schule.
Unter Berücksichtigung der Bauzeiten, der erforderlichen Interimsmaßnahmen, Umzüge,
Nutzungseinschränkungen, Sicherstellung des Brandschutzes und der Medienversorgung ist
eine Gesamtsanierung der Schule einer abschnittweisen Sanierung bei lfd. Schulbetrieb
vorzuziehen.
Vor dem Hintergrund der baulichen Situation wird daher eine ganzheitliche Überplanung des
Standortes unter Berücksichtigung der Themen Schulentwicklung, Energie/Klimaschutz, IT -
Infrastruktur, Brandschutz und Barrierefreiheit angestrebt.
Die Bündelung und Verzahnung der Einzelmaßnahmen in eine Gesamtplanung verspr echen ein
insgesamt wirtschaftliches Vorgehen.
Aufgrund der geplanten baulichen Struktur und der Inhalte der Baugenehmigung für den
Südflügel kann die Umsetzung der Erweiterung und G esamtsanierung unabhängig von den
Ergebnissen des Schulentwicklungsplans und dem damit verbundenen konkretisierten
Raumprogramm erfolgen, da die geplanten Klassenräume zunächst völlig neutral betrachtet und
genutzt werden können und somit im „Klassenraumpool“ des BSZM landen.
Die benötigten Fachräume richten sich vor allem an den Beruf des Anlagenmechanikers, der
einen Schwerpunkt an der Erasmus -Kittler-Schule bildet. Die Prognose für das Berufsfeld weist
zudem wachsende Schülerinnen-/ Schülerzahlen auf.
Über die Ausprägung als Berufsschulzentrum (ungeachtet der dort untergebrachten
Berufsfelder) besteht schon seit Langem (2007) große Einigkeit zwischen den betroffenen
Schulen, Schulträger, Staatlichem Schulamt und Kultusministerium.
Planungsleistungen
Wie bereits mit Magistrats -Beschluss Nr. 144/2023 dargelegt, sollen die bereits in der
Vergangenheit mit der Planungsaufgabe befassten Planer mit der Fortführung und
Aktualisierung der Planung beauftragt werden.
- 7 -
Dies betrifft die Leistungen der Objektpla nung, der Fachplanung für die technische
Gebäudeausrüstung (HLS/ELT), der Tragwerksplanung einschl. Bauphysik und die Brandschutz-
planung. Weitere Sonderfachleute für die Regenwasserversickerung mit Überflutungsnachweis,
Umzugsmanagement, Sicherheit - und G esundheitsschutz werden nach Erfordernis
hinzugezogen.
Die Beauftragung der Planer erfolgt zunächst auf Basis einer vorläufigen Grobkostenschätzung
mittels Kostenkennwerten vergleichbarer Bauvorhaben. Mit Abschluss der Entwurfsplanung (LPH
03) wird auf Ba sis der Kostenberechnung die tatsächliche Honorarsumme ermittelt. Ein
stufenweiser Abruf der Leistungen wird vorgesehen.
Planungsumfang:
1. Bruttogeschossfläche Bestandsgebäude:
Sanierung Nordflügel KG- 2.OG: 1.835 qm BGF
Sanierung Westflügel KG- 2.OG: 3.265 qm BGF (einschl. der Verwaltung)
Abbruch u. Erneuerung Aufstockung 3. OG: 1.355 qm BGF
Summe Bestand, gerundet: 6.455 qm BGF
2. Bruttogeschossfläche Neubau/ Erweiterung (Südflügel):
Untergeschoss: 485 qm BGF
Erdgeschoss – 3. Obergeschoss: 1.945 qm BGF
Summe Neubau/ Erweiterung, gerundet: 2.430 qm BGF
Weiterbetrieb der Schule / Interimsmaßnahmen / Umzug in die Hilpertstraße
Nach Umzug der Friedrich-List-Schule in das BSZ Nord stehen freiwerdende Mietflächen in de r
Büroimmobilie Hilpertstraße für eine interimsweise Auslagerung der Bestandsflächen der
Erasmus-Kittler-Schule während der Bauzeit zur Verfügung.
Während der Bauzeit können das Werkstattgebäude, das Modulgebäude sowie die
Containeranlage von der Schule o hne wesentliche Einschränkungen weiter genutzt werden, so
dass der Schulbetrieb auf zwei Standorte aufgeteilt und organisiert wird. Die Planungen sollen
von einem Fachplaner für Umzugsmanagement begleitet werden.
Klimarelevanz / Klimavorbehalt
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde vom Immobilienmanagement Darmstadt
frühzeitig eingebunden. Die Grundzüge des Projektes im Hinblick auf Klimaschutz und -
anpassung sind auf Basis der Leitlinien für nachhaltigen Hochbau und de r Anforderungen des
Klimavorbehalts bereits zwischen IDA und dem Amt für Klimaschutz vorabgestimmt worden.
Eine Ausschöpfung von Optimierungspotentialen bzw. die Festlegung von Kompensations -
- 8 -
maßnahmen erfolgt erst im Rahmen der weiteren Planung. Wesentliche Ergebnisse dieser ersten
Abstimmungen sind:
• Die Sanierung und der Erhalt der Rohbausubstanz (graue Energie) in Kombination mit
der energetischen Modernisierung ein wirtschaftliches und nachhaltiges Vorgehen im
Sinne der städtischen Klimaschutzziele sicher.
• Folgende Maßnahmen haben sich auf Basis der ersten Abstimmungen als
empfehlenswert herausgestellt: Installation einer Wärmepumpe mit Nutzung von
Umweltwärme, Nachrüstung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung,
Fassadendämmung und Fensteraustausch sowie Errichtung einer vollflächigen
Photovoltaikanlage auf den Dachflächen.
• Nach einer ersten Abschätzung durch das Amt für Klimaschutz können durch die
vorgesehenen Maßnahmen und die Kompaktheit des Gebäudes ohne nennenswerten
finanziellen Mehraufwand v oraussichtlich auch die Förderbedingungen des Standards
„Passivhaus im Bestand Plus Solar“ der Kommunalrichtlinie (WI -Bank) des Landes
Hessen erfüllt.
• Auch beim neu zu errichtendem südlichem Erweiterungsbau kann vermutlich der
Förderstandard „Passivhaus Pl us Solar“ der Kommunalrichtlinie mit den vorgesehenen
Maßnahmen ohne nennenswerten finanziellen Mehraufwand eingehalten werden.
Die bei Sanierung und Neubau entstehenden geringen Mehraufwendungen zur Erreichung der
Förderstandards würden durch die Fördermittel mehr als ausgeglichen. Es wird empfohlen,
sowohl für die Sanierung als auch für den Neubau die Erreichung der dargestellten
förderfähigen Standards der Kommunalrichtlinie des Landes Hessen anzustreben und
entsprechende Fördermittel zu beantragen.
• Im Bereich der Klimaanpassung sind bisher begrünte Dachflächen, Rigolen zur
Versickerung und eine Zisterne zur Regenwassernutzung vorgesehen. Weitere
Maßnahmen sollen im Rahmen der Planung abgestimmt werden.
Die bisher vorgesehenen Maßnahmen lassen eine kli maoptimierte Planung erwarten. Die
Klimarelevanzprüfung wird bis zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt.
Grobplanung Terminablaufplan
Entwurfsplanung (Lph. 3) und Anpassung
Genehmigungsplanung (Lph. 4)
1. Halbjahr 2024
Weitere Schritte nach Haushaltsgenehmigung
Ausführungsplanung und Ausschreibungen (Lph. 5 – 6) Nach Haushaltsgenehmigung 2024
Umzug der Schule in Interim Hilpertstraße
Abbruch Werkhallen/ weitere Schadstoffsanierung im
Bestand Baufeldfreimachung/ Vorbereitende Arbeiten
- 9 -
Baubeginn/ Rohbauarbeiten Südflügel,
parallel Rückbauarbeiten Bestandsbau
Fertigstellung der Gesamtmaßnahme
- 10 -
Lageplan – Übersichtsbild und Grundrisse
Lageplan:
Kellergeschoss: Erdgeschoss:
1. Obergeschoss: 2. Obergeschoss:
:
3.Obergeschoss:
IV
Erasmus-Kittler-Schule
Hauptgebäude
Werkstattgebäude (2012)
Geplante Erweiterung (Südflügel)
Dezernat IV Dezernat V
André Schellenberg Holger Klötzner
Stadtkämmerer Stadtrat
anlage 7
194 Zeichen
Punkt 5: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bildung, Schule und Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 9
121 Zeichen
Punkt 10: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus-Kittler-Schule (V-Nr. 2024/0067) Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.
2024/0067
16077 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
14.03.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Schulamt
Amt für Klimaschutz und
Klimaanpassung
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0067
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: ---
Kostenstelle: 13-00064-01 Investitionsnummer: INV00489
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Berufsschulzentrum Mitte, Erasmus -Kittler-Schule
Vorlage vom: 19.02.2024
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Planung für die Erweiterung (Südflügel) und
Gesamtsanierung der Erasmus -Kittler-Schule einschl. Erneuerung der Aufstockung des
Hauptgebäudes (3. OG) zu.
2. Der Magistrat beschließt die Beauftragung der Lph. 1 – 4 durch die bereits mit der
Planungsaufgabe befassten P lanungsbüros. Die zur langfristigen Entwicklung des
Schulstandortes erforderlichen Maßnahmen – energetische Sanierung, Brandschutz und
Barrierefreiheit, IT -Infrastrukturanbindung, Errichtung Südflügel – werden in eine
Gesamtplanung integriert.
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3. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V.-Nr.SV-2019/0053 zur CO ²-Reduktion
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von
IDA.
4. Es wird angestrebt, Fördermittel beim Land Hessen aus der Kommunalrichtlinie im
Standard „Passivhaus im Bestand Plus Solar“ für den Bestand und „Passivhaus Plus
Solar“ für den Erweiterungsbau zu beantragen.
5. Die Finanzierung der Maßnahme ab LPH 5 ist abhängig von der Genehmigung des
Haushaltes 2024.
Anlagen: Präsentation bauliche Entwicklung
EKiS Notiz Schulplanung
EKiS Datenschutzrel. Anlage 1
EKiS Datenschutzrel. Anlage 2
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2024
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis
Die Stadtverordnetenversammlung hat in Ihrer Sitzung vom 11.05.2023 (Vorlagen Nr.
2023/2020) beschlossen, die Sanierung der Verwaltung als separaten Bauabschnitt vorzuziehen
und die Planungen des Südflügels als Neubau mit neutraler Klassenraumstruktur fort zuführen.
Hintergrund des Beschlusses ist der hohe Sanierungsbedarf im Bestandsbau sowie
Handlungsbedarf im Bereich der Verwaltung in organisatorischer, arbeitsschutzrechtlicher und
hygienischer Hinsicht.
Anlass dieser Vorlage ist die Beauftragung der P lanungsbüros für die Erstellung einer
erweiterten Gesamtplanung für den Neubau des Südflügels, die Gesamtsanierung des
Hauptgebäudes und die Erneuerung der Aufstockung in einer Gesamtmaßnahme ohne zeitliche
Unterbrechung.
Schulentwicklung
Die Erasmus-Kittler-Schule ist eine der beiden Berufsschulen des Berufsschulzentrums Mitte
(BSZM), mit handwerklich technischem Schwerpunkt, insbesondere Metall- und Elektrotechnik.
Bereits seit dem Jahr 2007 verfolgt die Schulentwicklun gsplanung der Stadt Darmstadt für die
Beruflichen Schulen die Bildung von 2 Berufsschulzentren aus den 6 bestehenden
Organisationseinheiten. Seitdem kooperiert die Schule bereits eng mit der benachbarten Peter -
Behrens-Schule. Der Neubau der Werkhalle wurde daher analog als Werkstattzentrum für die
Werkstätten beider Schulen entwickelt und gebaut.
Die damalige Planung umfasst sowohl die Bestandsanierung der Kerngebäude der Erasmus -
Kittler-Schule, den Neubau der Werkhalle als auch eine zusätzlich räumliche E rweiterung durch
einen Klassentrakt, den sogenannten Südflügel. Sämtlichen Planungen inklusive Erweiterungs -
bauten wurden mit Baugenehmigung BN-2010-100-3 baurechtlich zugestimmt.
Nach der Errichtung der Werkhalle, die mit einem Sonderinvestitionsprogramm gefördert wurde,
kam die Gesamtmaßnahme zum Stillstand. Auch die Fortschreibung der Schulentwicklungs -
planung führte zu geänderten Überlegungen hinsichtlich der Neuordnung der Schwerpunkte und
Berufsfelder innerhalb der BS-Zentren.
Zurzeit erfolgt eine t urnusmäßige Fortschreibung des Berufsschulentwicklungsplans in
Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt -Dieburg durch ein Fachinstitut. Die Fertigstellung
wird Mitte 2024 erwartet, Genehmigung durch das Ministerium 2025.
Auf Grundlage des Berufsschulentwi cklungsplan und des Zentrumsgedanken „aus 3 mach 1“
(Erasmus-Kittler-Schule, Peter -Behrens-Schule und Alice -Eleonoren-Schule) erfolgt das
abschließende Raumprogramm für das BSZM im Jahr 2024.
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Bauliche Situation
Die Schulanlage der Erasmus-Kittler-Schule besteht aus vier Gebäudeteilen: das Hauptgebäude
(Nord- und Westflügel), das seit 2012 fertiggestellte Werkstattgebäude (Ostflügel), ein Interims-
Modulgebäude (zur Feldbergstraße) und eine verbliebene Werkhalle, die aktuell noch zu
Unterrichtszwecken genutzt.
Das bestehende Hauptgebäude wurde 1959 errichtet und 1978 mittels Aufstockung erweitert.
Der Zustand ist abgesehen von einzelnen Modernisierungsmaßnahmen, die in der Vergangenheit
durchgeführt wurden, weitgehend unsaniert. Der Abbruch der alten Werkhalle ist Voraussetzung
für den Anbau des Südflügels.
Die Neukonzeption des Standortes sieht vor, dass mit Ergänzung eines neuen Klassentraktes
(Südflügel) alle Gebäudeflügel in einen ringförmigen Gebäudekomplex integriert werden. Das
genehmigte Brandschutzkonzept ist hierfür bereits ausgelegt. Die zentralen Hausanschlüsse für
die Strom- und Wasserversorgung sowie das Rechenzentrum befinden sich im Werkstattgebäude
(BJ 2012).
Für den Umbau der Verwaltung wurde zwischenzeitlich eine entsprechende Planung erstellt und
ein Bauantrag zur Genehmigung eingereicht. Die erforderliche Schadstoffsanierung und die
Rückbauarbeiten im Erd- und Untergeschoss des Westflügels wurden bereits ausgeführt.
Die Verwaltung ist in Bürocontainern untergebracht, um die Nutzungseinschränkungen im
Schulbetrieb möglichst gering zu halten.
Eine weitere Containerstellung zur Sicherung des Schulbetriebs (Auslagerung von 3
Klassenräumen aus dem Untergeschoss) erfolgte im Oktober 2023.
Ebenso fortgesetzt wurden gem. Beschluss der Stadtverordneten die Planungen für die
Erweiterung des Südflügels auf Basis der bestehenden Baugenehmigung (BN-2010-100-3).
Im Zuge der Planung stellte sich heraus, dass die Sanierungsmaßnahm en im Bereich der
Verwaltung weiteren Handlungsbedarf auslösen bzw. nur auf Basis einer ganzheitlichen
Betrachtung der Liegenschaft geplant und umgesetzt werden können. Nach Rückbau der
veralteten technischen Installationen in diesem Bereich ist eine Anbin dung der Verwaltung an
das vorhandene Netz im Bestandsbau nicht mehr gesetzeskonform durchführbar. Auch für den
Anschluss des Südflügels sind weitreichende planerische Festlegungen zu treffen, die auch das
Bestandsgebäude tangieren.
Unter Berücksichtigung der Anforderungen an einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Schulbau
(u. a. Klimaneutralität) besteht weitreichender Handlungsbedarf im Hinblick auf:
- Sanierung haustechnischer Anlagen
- Sanierung der IT-Anlagen
- Sanierung Fenster
- Energetische Sanierung aller Fassaden
- Berücksichtigung des Neubaus Südflügel
- Berücksichtigung des Abrisses der Werkstatt
- Strukturierung der Obergeschosse durch neue Leitungsführung
- Brandschutztechnische Ertüchtigung
- Errichtung einer Photovoltaikanlage
- Abriss und Neuerrichtung des 3. OG (Aufstockung)
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Dies wurde unterstützt durch die Planungen der IT - Abteilung des Schulamtes, im Rahmen des
Digitalpaktes die dringend erforderliche Infrastruktur herzustellen. Ein frühzeitiger Einbau der
Verkabelung und Nachrüstung von W -LAN ist vor de m Hintergrund des Gesamtsanierungs -
bedarfs nicht wirtschaftlich darstellbar.
Die Aufstockung (3. Obergeschoss) aus den 70er Jahren ist aufgrund der Leichtbauweise für eine
energetische Sanierung mit größeren Dachlasten (Gründach und PV -Anlage) statisch ni cht
ausgelegt. Zudem entspricht der vorhandene Brandschutz nicht den gesetzlichen
Anforderungen.
Nach eingehender Analyse der Randbedingungen ergibt sich eine zwingende Gesamt -
betrachtung über alle Planungsphasen, Maßnahmen und Bauabschnitte an der Erasmu s-
Kittler-Schule.
Unter Berücksichtigung der Bauzeiten, der erforderlichen Interimsmaßnahmen, Umzüge,
Nutzungseinschränkungen, Sicherstellung des Brandschutzes und der Medienversorgung ist
eine Gesamtsanierung der Schule einer abschnittweisen Sanierung bei lfd. Schulbetrieb
vorzuziehen.
Vor dem Hintergrund der baulichen Situation wird daher eine ganzheitliche Überplanung des
Standortes unter Berücksichtigung der Themen Schulentwicklung, Energie/Klimaschutz, IT -
Infrastruktur, Brandschutz und Barrierefreiheit angestrebt.
Die Bündelung und Verzahnung der Einzelmaßnahmen in eine Gesamtplanung verspr echen ein
insgesamt wirtschaftliches Vorgehen.
Aufgrund der geplanten baulichen Struktur und der Inhalte der Baugenehmigung für den
Südflügel kann die Umsetzung der Erweiterung und Gesamtsanierung unabhängig von den
Ergebnissen des Schulentwicklungsplans und dem damit verbundenen konkretisierten
Raumprogramm erfolgen, da die geplanten Klassenräume zunächst völlig neutral betrachtet und
genutzt werden können und somit im „Klassenraumpool“ des BSZM landen.
Die benötigten Fachräume richten sich vor allem an den Beruf des Anlagenmechanikers, der
einen Schwerpunkt an der Erasmus -Kittler-Schule bildet. Die Prognose für das Berufsfeld weist
zudem wachsende Schülerinnen-/ Schülerzahlen auf.
Über die Ausprägung als Berufsschulzentrum (ungeachtet der dort untergebrachten
Berufsfelder) besteht schon seit Langem (2007) große Einigkeit zwischen den betroffenen
Schulen, Schulträger, Staatlichem Schulamt und Kultusministerium.
Planungsleistungen
Wie bereits mit Magistrats -Beschluss Nr. 144/2023 dargelegt, sollen die bereits in der
Vergangenheit mit der Planungsaufgabe befassten Planer mit der Fortführung und
Aktualisierung der Planung beauftragt werden.
Dies betrifft die Leistungen der Objektplanung, der Fachplanung für die technische
Gebäudeausrüstung (HLS/ELT), der Tragwerksplanung einschl. Bauphysik und die Brandschutz-
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planung. Weitere Sonderfachleute für die Regenwasserversick erung mit Überflutungsnachweis,
Umzugsmanagement, Sicherheit - und Gesundheitsschutz werden nach Erfordernis
hinzugezogen.
Die Beauftragung der Planer erfolgt zunächst auf Basis einer vorläufigen Grobkostenschätzung
mittels Kostenkennwerten vergleichbarer Bauvorhaben. Mit Abschluss der Entwurfsplanung
(LPH 03) wird auf Basis der Kostenberechnung die tatsächliche Honorarsumme ermittelt. Ein
stufenweiser Abruf der Leistungen wird vorgesehen.
Planungsumfang:
1. Bruttogeschossfläche Bestandsgebäude:
Sanierung Nordflügel KG- 2.OG: 1.835 qm BGF
Sanierung Westflügel KG- 2.OG: 3.265 qm BGF (einschl. der Verwaltung)
Abbruch u. Erneuerung Aufstockung 3. OG: 1.355 qm BGF
Summe Bestand, gerundet: 6.455 qm BGF
2. Bruttogeschossfläche Neubau/ Erweiterung (Südflügel):
Untergeschoss: 485 qm BGF
Erdgeschoss – 3. Obergeschoss: 1.945 qm BGF
Summe Neubau/ Erweiterung, gerundet: 2.430 qm BGF
Weiterbetrieb der Schule / Interimsmaßnahmen / Umzug in die Hilpertstraße
Nach Umzug der Friedrich-List-Schule in das BSZ Nord stehen freiwerdende Mietflächen in der
Büroimmobilie Hilpertstraße für eine interimsweise Auslagerung der Bestandsflächen der
Erasmus-Kittler-Schule während der Bauzeit zur Verfügung.
Während der Bauzeit können das Werkstattgebäude, das Modulgebäu de sowie die
Containeranlage von der Schule ohne wesentliche Einschränkungen weiter genutzt werden, so
dass der Schulbetrieb auf zwei Standorte aufgeteilt und organisiert wird. Die Planungen sollen
von einem Fachplaner für Umzugsmanagement begleitet werden.
Klimarelevanz / Klimavorbehalt
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde vom Immobilienmanagement Darmstadt
frühzeitig eingebunden. Die Grundzüge des Projektes im Hinblick auf Klimaschutz und -
anpassung sind auf Basis der Leitlinien für nachhaltigen Hochbau und der Anforderungen des
Klimavorbehalts bereits zwischen IDA und dem Amt für Klimaschutz vorabgestimmt worden.
Eine Ausschöpfung von Optimierungspotentialen bzw. die Festlegung von Kompensations -
maßnahmen erfolgt erst im Rahmen der weiteren Planung. Wesentliche Ergebnisse dieser ersten
Abstimmungen sind:
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• Die Sanierung und der Erhalt der Rohbausubstanz (graue Energie) in Kombination mit
der energetischen Modernisierung ein wirtschaftliches und nachhaltiges Vorgehen im
Sinne der städtischen Klimaschutzziele sicher.
• Folgende Ma ßnahmen haben sich auf Basis der ersten Abstimmungen als
empfehlenswert herausgestellt: Installation einer Wärmepumpe mit Nutzung von
Umweltwärme, Nachrüstung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung,
Fassadendämmung und Fensteraustausch sowie Errichtung einer vollflächigen
Photovoltaikanlage auf den Dachflächen.
• Nach einer ersten Abschätzung durch das Amt für Klimaschutz können durch die
vorgesehenen Maßnahmen und die Kompaktheit des Gebäudes ohne nennenswerten
finanziellen Mehraufwand voraussichtlich a uch die Förderbedingungen des Standards
„Passivhaus im Bestand Plus Solar“ der Kommunalrichtlinie (WI -Bank) des Landes
Hessen erfüllt.
• Auch beim neu zu errichtendem südlichem Erweiterungsbau kann vermutlich der
Förderstandard „Passivhaus Plus Solar“ der Ko mmunalrichtlinie mit den vorgesehenen
Maßnahmen ohne nennenswerten finanziellen Mehraufwand eingehalten werden.
Die bei Sanierung und Neubau entstehenden geringen Mehraufwendungen zur Erreichung der
Förderstandards würden durch die Fördermittel mehr als ausgeglichen. Es wird empfohlen,
sowohl für die Sanierung als auch für den Neubau die Erreichung der dargestellten
förderfähigen Standards der Kommunalrichtlinie des Landes Hessen anzustreben und
entsprechende Fördermittel zu beantragen.
• Im Bereich der Kli maanpassung sind bisher begrünte Dachflächen, Rigolen zur
Versickerung und eine Zisterne zur Regenwassernutzung vorgesehen. Weitere
Maßnahmen sollen im Rahmen der Planung abgestimmt werden.
Die bisher vorgesehenen Maßnahmen lassen eine klimaoptimierte Pla nung erwarten. Die
Klimarelevanzprüfung wird bis zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt.
Grobplanung Terminablaufplan
Entwurfsplanung (Lph. 3) und Anpassung
Genehmigungsplanung (Lph. 4)
1. Halbjahr 2024
Weitere Schritte nach Haushaltsgenehmigung
Ausführungsplanung und Ausschreibungen (Lph. 5 – 6) Nach Haushaltsgenehmigung 2024
Umzug der Schule in Interim Hilpertstraße
Abbruch Werkhallen/ weitere Schadstoffsanierung im
Bestand Baufeldfreimachung/ Vorbereitende Arbeiten
Baubeginn/ Rohbauarbeiten Südflügel,
parallel Rückbauarbeiten Bestandsbau
Fertigstellung der Gesamtmaßnahme
- 8 -
Lageplan – Übersichtsbild und Grundrisse
Lageplan:
Kellergeschoss: Erdgeschoss:
1. Obergeschoss: 2. Obergeschoss:
:
3.Obergeschoss:
IV
Erasmus-Kittler-Schule
Hauptgebäude
Werkstattgebäude (2012)
Geplante Erweiterung (Südflügel)
- 9 -
Dezernat IV Dezernat V
André Schellenberg Holger Klötzner
Stadtkämmerer Stadtrat
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Feldbergstraße
- Hilpertstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2024/0067
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.02.2024
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00