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V/0138/2011

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. 00010/2011 "Energiepark Münster"

Vorlagen 02.03.2011

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 06.04.2011, TOP 2.2

Beschlussvorlage

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Ansehen

A/R/0010 2011 Energiepark Münster

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Ansehen

Beschlussvorlage

1289 Zeichen

V/0138/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. A-R/0010/2011 "Energiepark Münster" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
06.04.2011 Hauptausschuss Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung:  
Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. A-R/0010/2011 vom 08.02.2011 (Anlage 
1) „Energiepark Münster“ wird zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Stadtplanung, Stadt-
entwicklung, Verkehr und Wirtschaft verwiesen.  
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
Zu Folgekosten wird ggf. im Rahmen der Vorlage an den Ausschuss für Stadtplanung, Stadtent-
wicklung, Verkehr und Wirtschaft berichtet.  
 
 
 
Begründung: 
Der Antrag Nr. A-R/0010/2011 vom 08.02.2011 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Ener-
giepark Münster“ wurde am 16.02.2011 vom Rat der Stadt Münster an den Hauptausschuss ver-
wiesen.  
 
 
I. V. 
 
 
 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlagen:  
Antrag Nr. A-R/0010/2011 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Energiepark Münster“ 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0138/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Krause-Kämereit 
Ruf: 
492 61 11 
E-Mail: 
Krause-Kaemereit@stadt-
muenster.de  
Datum: 
10.03.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0138/2011

A/R/0010 2011 Energiepark Münster

29995 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0010/2011 
 
 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
I. Sachentscheidung 
 
1. Die Stadt errichtet den „Energiepark Münster“ 
2. Der „Energiepark Münster“ soll folgenden Zielen dienen: 
• Stärkung der Münsteraner Wirtschaft durch Ansiedlu ng von 
Unternehmen und Arbeitsplätzen des sekundären Sektors, 
vorzugsweise der Energietechnik, der Erneuerbaren Energien und 
der Umwelttechnologie, 
• Mehr Klimaschutz und umweltfreundliche Energievers orgung durch einen Verbund 
von innovativen Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer heimischer Energien 
(Bioenergie, Windkraft, Solarenergie), 
• Förderung der Wissenschaft und Forschung durch ein  Versuchs- und Testgelände 
für die Energieforschung, namentlich die Entwicklung von leistungsfähigen 
Speichermedien für Strom sowie die Gewinnung von Bioenergie aus kommunalen 
Rest- und Abfallstoffen sowie 
• Bildung und Information voranbringen durch Vermitt lung von beruflichen 
Qualifikationen über Neue Energien und von allgemeinbildenden Kenntnissen über 
ihre Rolle für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. 
3. Standort des Energieparks soll ein Gelände nördl ich des Stadtteils Coerde und südlich 
der Rieselfelder sein. Die Hauptkläranlage und das Entsorgungszentrum der Stadt 
sowie das Gewerbegebiet Kleinmannbrücke und das Industriegebiet Schifffahrter 
Damm sollen räumlich integriert und in die Entwicklung des Energieparks funktionell 
einbezogen werden. 
4. Die Stadt wird bei der Fortschreibung des Region alplanes Münsterland vorschlagen, 
den Energiepark Münster als Allgemeinen Siedlungsbereich mit besonderer 
Zweckbestimmung „Energiepark“ darzustellen. Nach Aufnahme des Vorhabens in den 
Regionalplan soll der Energiepark Münster im Flächennutzungsplan als 
„Sonderbaufläche Energiepark“ dargestellt werden. Durch Bebauungspläne soll der 
Energiepark schrittweise der baulichen und wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden. 
5. Ein erster Abschnitt des Energieparks soll auf d em Gelände der ehemaligen 
Schiessanlage der Bundeswehr entstehen. Die Stadt soll sich darum bemühen, das 
Gelände von der Bundesvermögensverwaltung zu erwerben und mit Hilfe des 
Altlastenfonds NRW zu sanieren. 
6. Wegen der Nähe des Energieparks zu den Rieselfel dern ist den Belangen des Natur- 
und Landschaftsschutzes und des Vogelschutzes in besonderer Weise Rechnung zu 
tragen. Die Vogelschutzstation Rieselfelder und die Umweltverbände werden bei der 
Planung und Entwicklung des Energieparks eng beteiligt. 
7. Planung und Realisierung des Energieparks übertr ägt die Stadt einer 
Entwicklungsgesellschaft. Anteile an dieser Gesellschaft werden der lokalen Wirtschaft 
und den BürgerInnen der Stadt zum Erwerb angeboten. Den in Münster beheimateten 
Hochschulen werden Möglichkeiten eingeräumt, sich an der Gesellschaft und ihrer 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL 
Ratsfraktion Münster 
 
Windthorststr. 7 
48147 Münster 
 
Fon: 0251 / 8 99 58 10 
Fax: 0251 / 8 99 58 15 
ratsfraktion@ gruene-muenster.de 
www.gruene -muenster.de 
Antrag 
„Energiepark Münster“ 
 
08.02.2011

2 
 
Tätigkeit angemessen zu beteiligen. Die Geschäftsführung wird auf die Stadtwerke 
Münster GmbH übertragen. 
8. Die im Einzugsbereich des Energieparks bereits a nsässigen Unternehmen sollen als 
Partner für den Aufbau des Energieparks und für eine Beteiligung an der 
Entwicklungsgesellschaft gewonnen werden. 
9. Die Stadt gründet einen Beirat, der die Stadt un d die Entwicklungsgesellschaft bei der 
Planung und Entwicklung des Energieparks berät und unterstützt. Im Beirat sollen die 
Kammern der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umweltverbände und die 
Hochschulen vertreten sein. 
10. Fördermöglichkeiten der EU, des Bundes und des Landes NRW für die Entwicklung 
innovativer Konzepte im unternehmerischen und infrastrukturellen Bereich sollen 
genutzt werden. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass aus den Beschlüssen unmittelbar keine Kosten 
resultieren. Etwaige spätere Kosten im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen sind 
noch nicht bezifferbar. Ihre Veranschlagung bleibt den Haushalten für das Jahr 2012 und 
für die Folgejahre vorbehalten. 
 
Begründung: 
 
Hintergrund dieses Antrages ist ein Konzept, das ENVECO GmbH und Zephyr GmbH als 
in Münster ansässige und namhafte Firmen der Erneuerbaren Energietechnik im Jahr 2009 
aufgestellt haben. In Zusammenarbeit mit der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN/GAL 
wurde daraus der „Energiepark Münster“ entwickelt. 
Auf die parallel zu diesem Antrag vorgelegte Anregung der Firmen Enveco, Zephyr u. a. 
nach § 24 GO NRW „Energiepark Münster“, vom 03.02. 2011, wird verwiesen. 
Um die planungsrechtlichen, wirtschaftlichen, technologischen und wissenschaftlichen 
Rahmenbedingungen für das Projekt zu überprüfen, wurden vor Antragstellung mehr als 
20 ausführliche Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft, der Umweltverbände, der 
Hochschulen, der fachlich involvierten Behörden und der Stadtverwaltung sowie mit den 
Stadtwerken Münster geführt. Kontakte wurden auch zu Ministerien des Landes NRW 
geknüpft. Unsere Gesprächspartner im Einzelnen: 
Wirtschaft Stadtverwaltung 
 Hochschulen  Behörden/Ministerien  Umweltverbände  
Westfalen 
AG 
Umweltamt MEET/WWU Umweltm. NRW BUND 
REMONDIS  Tiefbauamt FHS MS/ST Bezirksregierung MS Umweltforu m 
Kenersys AWM Uni Halle  Biolog. Station 
Rieselfelder 
IHK WFM ZEUS Berlin   
HWK Stadtplanung    
Bio 
Supermarkt 
    
FairPla.Net  
 
    
Stadtwerke 
MS

3 
 
Den Gesprächspartnern, deren Anregungen, Fragen und Hinweise maßgeblich dazu 
beigetragen haben, das Projekt „Energiepark Münster“ für diesen Ratsantrag 
aufzubereiten, sei an dieser Stelle noch einmal für ihre Unterstützung herzlich gedankt. Als 
wesentliche Gesprächsergebnisse sind festzuhalten: 
• Die Verknüpfung von Klimaschutz, Wirtschaftsförder ung und Forschung & 
Entwicklung weckt allgemein großes Interesse und die Bereitschaft, sich für den 
„Energiepark Münster“ zu engagieren. 
• Die Kombination von Anlagen zur Nutzung Erneuerbar er Energien mit der 
Ansiedlung von Betrieben und Arbeitsplätzen aus „energieaffinen“ Branchen macht 
den Energiepark Münster zum Laborfeld für die umweltfreundliche 
Energieversorgung der Zukunft und zum Standortfaktor für Münster. 
• Die Zielrichtung des Projektes, vorwiegend Unterne hmen des produzierenden 
Sektors anzusiedeln und dabei auch industriell tätige Produzenten zum Zuge 
kommen zu lassen, wird dazu beitragen, die Position der Stadt im gewerblich-
industriellen Bereich zu stärken. 
• Das Projekt wird aufgrund seines innovativen Chara kters als Modellvorhaben 
betrachtet und hat Chancen auf die Unterstützung durch öffentliche Fördermittel. 
• Der Standort ist richtig gewählt. Bereits ansässig e energieintensive Unternehmen 
und Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien bieten Standortvorteile und 
Anknüpfungspunkte für die Ansiedlung neuer Betriebe und Produkte. 
• Durch Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufst ellung von 
Bebauungsplänen für ein „Sondergebiet Energiepark Münster“ kann das Projekt 
städtebaulich entwickelt und geordnet werden. Die Abstimmung mit der 
Landesplanung sollte bei der Fortschreibung des Regionalplanes Münsterland 
erfolgen. 
• Die Nähe des Projektes zu den Rieselfeldern und zu m FFH-Gebiet erfordert große 
Umsicht und Rücksichtnahme. Umweltauswirkungen sind im Rahmen der 
Bauleitplanung umfassend zu prüfen. Die frühzeitige Abstimmung der Planung mit 
der Vogelschutzstation ist sicherzustellen. Einschränkende Bedingungen, wie zum 
Beispiel: keine Inanspruchnahme von geschützten Flächen, keine Standorte für 
Windräder im Einzugsbereich der Zugvögel – sind zu akzeptieren. 
• Die Bereitschaft von Unternehmen, sich an dem Proj ekt zu beteiligen, ist ebenso 
groß wie das Interesse von Seiten der Wissenschaft, den Energiepark Münster als 
Testfeld für die Erprobung von Energieversorgungssystemen der Zukunft zu 
nutzen. Beispielhaft geht es dabei um leistungsfähige Speichermedien für 
elektrischen Strom aus Erneuerbaren Energien und um die Erzeugung von 
Brennstoffen aus biogenen Rest- und Abfallstoffen aus dem kommunalen Bereich. 
• Die Finanzierung des „Energieparks Münster“ soll f ür alle Formen von Bürgerkapital 
offen sein. 
Fazit: Es gibt viele positive Ansatzpunkte für das Projekt, vor allem durch die Bereitschaft 
der Verwaltung, der städtischen Betriebe und der Wirtschaft, sich bei der Planung und 
Realisierung des Projektes zu engagieren. Der Standort bietet große Chancen, verlangt 
aber gleichzeitig eine umsichtige und frühzeitige Abstimmung mit dem sensiblen Umfeld. 
Wachstum der Umweltwirtschaft für Münster nutzen 
Umwelttechnologien und Klimaschutz sind Garanten für die nachhaltige Entwicklung der 
Volkswirtschaft. Mehr als 340.000 Arbeitsplätze in Deutschland verdanken ihnen heute 
bereits ihre Existenz. Die – leider ehemalige - „Klimahauptstadt“ Münster sollte in 
besonderer Weise bestrebt sein, das auch in Krisenzeiten beständige Wachstum der 
Umweltwirtschaft für ihre Entwicklung zu nutzen. 
Kerngedanke des Energieparks ist die Verknüpfung von Klimaschutz, Wirtschaft und 
Wissenschaft & Forschung. Der Energiepark soll Arbeits- und Produktionsstätte sein, 
vorrangig für Unternehmen aus „energieaffinen“ Branchen und zugleich „Schauraum“ für 
innovative Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Die Einbeziehung der

4 
 
Hochschulen soll als dritter Anker sicherstellen, dass auch Erforschung, Entwicklung und 
Erprobung von Konzepten für die Energietechnik der Zukunft im Energiepark ihren Platz 
finden. Die Chancen, die der Energiepark als Anschauungsobjekt sowohl für die 
handwerkliche Berufsbildung als auch für die Allgemeinbildung und die breite Information 
der Öffentlichkeit bietet, sollen ebenfalls genutzt werden. 
Die räumliche und funktionelle Verknüpfung von Forschung & Entwicklung, Produktion und 
Nutzung von Erneuerbaren Energien stellt ein Novum dar. Bislang realisierte Energieparks 
beschränken sich darauf, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien räumlich zu bündeln 
und zu vernetzen. Die Synergie von Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Wissenschaft 
sowie Bildung verleiht dem Projekt in Münster einen bundesweiten Modellcharakter. 
Energiepark Münster: Arbeitsplätze + Erneuerbare Energien + Wissenschaft & 
Forschung + Bildung & Information 
Das rasche und kontinuierliche Wachstum der Umweltbranchen und der Unternehmen, die 
sich mit regenerativen Energien beschäftigen, lässt hoffen, dass der auf den Standbeinen 
Forschung, Bildung, Produktion und Nutzung ruhende Energiepark nachhaltige Impulse für 
das wirtschaftliche Wachstum der Stadt Münster liefern wird. 
Die Zielrichtung des Projektes, Unternehmen aus dem produzierenden Sektor anzusiedeln 
und dabei auch industriell geprägte Anbieter zum Zuge kommen zu lassen, soll dabei 
helfen, die Position der Stadt im gewerblich-industriellen Bereich zu verbessern. Neue 
Arbeitsplätze im produzierenden Sektor sollen der Abhängigkeit der Stadt vom tertiären 
und quartären Sektor der Wirtschaft entgegenwirken. Gezielte Angebote für die Ausbildung 
von Solar, Energie- und Elektrotechnikern sollen die Standortbedingungen für 
„energieaffine“ Technologien in Münster verbessern. 
 
Erneuerbare Energien in Münster noch am Anfang 
Das von den Firmen ifeu und GERTEC für die Stadt Münster erarbeitete 
Klimaschutzkonzept 2020 stellt die Bedeutung einer alle Teile der Stadtgesellschaft 
umfassenden „Allianz für den Klimaschutz“ heraus und weist auf die wichtige Rolle hin, die 
der lokalen Wirtschaft für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zukommt. Zudem wird 
die Information der Öffentlichkeit betont, ohne die die anspruchvollen Ziele des 
Klimaschutzes nicht erreicht werden können. 
Erneuerbare Energien spielen in Münster bislang nur eine untergeordnete Rolle: Anlagen 
im Stadtgebiet decken nur rd. 3 % des Stromverbrauchs. Die installierte Leistung aller PV-
Anlagen im Stadtgebiet erreichte Ende 2010 erst 1,2 MW. Windkraftanlagen stehen nur an 
zwei Standorten und Bioenergie, die in den Landkreisen des Münsterlandes bereits 
erhebliche Beiträge zur Energieversorgung liefert, kommt in Münster nur langsam voran. 
Die schwache Position der Erneuerbaren Energien war mit dafür verantwortlich, dass die 
Bewerbung der Stadt Münster um den Titel einer EUROPEAN GREEN CAPITAL im Jahr 
2009 nicht von Erfolg gekrönt werden konnte. Gut ausgebaut sind allein die Kraft-Wärme-
Koppelung und die Fernwärme. Die umweltfreundliche GuD-Anlage der Stadtwerke im 
Hafen deckt ca. 50 % des Stromverbrauchs, das Fernwärmenetz hat inzwischen eine 
Länge von fast 100 km erreicht und versorgt mehr als 12.000 Haushalte. 
Standort Coerde bietet Vorteile 
Als Standort für den „Energiepark Münster“ wird das Areal zwischen dem Stadtteil Coerde 
(nördlich der 110 kV-Freileitung) und den Rieselfeldern (südlich der im 
Flächennutzungsplan (FnP) dargestellten Eisenbahntrasse bzw. zwischen Schifffahrter 
Damm im Osten und der DB-Strecke MS–Emden im Westen) vorgeschlagen.

5 
 
 
Abb.1: Ausschnitt aus dem Flächennutzungsplan – Stand 2009 
Für diesen Standort sprechen vor allem die bereits vorhandenen umwelttechnischen 
Anlagen: Die Hauptkläranlage und die Zentraldeponie der Stadt Münster sowie die 
Mechanisch-Biologische-Restabfallbehandlungs-Anlage (MBRA) der REMONDIS AG. 
Mehrere Blockheizkraftwerke, die Deponie- und Klärgas für die Erzeugung von Wärme und 
Strom nutzen, zeichnen den Standort auch als Zentrum für Energie aus. Eine große PV-
Anlage, die von der Stadt (AWM) und den Stadtwerken auf dem Südhang der 
Zentraldeponie errichtet wurde, ging Anfang 2011 in Betrieb. 
Günstige Rahmenbedingungen für den Standort schaffen auch das benachbarte Tanklager 
der Westfalen AG für Flüssiggas sowie weitere energieintensive Betriebe im 
Industriegebiet Hessenweg (z. B. Westfleisch, Saria) und im Gewerbegebiet An der 
Kleimannbrücke (z. B. Hornbach). Sie bilden große Wärmesenken und eröffnen dadurch 
Chancen, die Kraft-Wärme-Koppelung im Energiepark weiter auszubauen. 
Zusätzliche Standortvorteile ergeben sich aus der verkehrsgünstigen Lage am Schifffahrter 
Damm sowie am DEK. Der Anschluss an die Bundeswasserstraße erlaubt den 
umweltfreundlichen Transport von Gütern per Binnenschiff. Auch ein Schienenanschluss 
ist möglich. Im Flächennutzungsplan der Stadt wird eine Stichbahn dargestellt, die das 
Tanklager der Westfalen AG mit der DB-Strecke MS-Rheine verbinden soll. 
Als erster Abschnitt für die Entwicklung des Energieparks bietet sich der ehemalige 
Schiessstand der Bundeswehr an. Das rd. 2,5 ha große Gelände wird seit Jahren nicht 
mehr genutzt. Im Boden lagern tonnenweise Überreste der verwendeten Munition. Sie 
stellen eine Altlast dar. Die Aufbereitung und Erschließung der Flächen für die gewerbliche 
Nutzung muss deshalb durch eine Bodensanierung vorbereitet werden. Das Potential 
dieses Standortes wird u. E. dadurch nicht in Frage gestellt.

6 
 
 
Abb.2: Überblick über die gegenwärtige Situation nördlich Coerde 
 
Den Energiepark als Standort nutzen für ... 
-  innovative Stromspeicher 
Das MEET-Institut an der WWU beschäftigt sich mit der Erforschung und 
Entwicklung von leistungsfähigen Speichermedien für elektrischen Strom. Basis 
sind Lithium-Batterien sowie Kondensatoren. Einsatzgebiet dieser Speichermedien 
sind zum einen Fahrzeuge, also Elektromobile. Zum anderen werden Batterien für 
Stromnetze entwickelt. Sie sollen dazu beitragen, die Netze gegen 
Stromschwankungen abzusichern und die Übertragung von Strom zeitlich und 
mengenmäßig steuern zu können. Überlast und Angebotslücken sollen durch das 
„Smart Grid“ ausgeglichen werden. Durch die Perspektiven, die meteorologisch 
bedingten Schwankungen zu kompensieren und Wind- und PV-Strom kontinuierlich 
in das Verteilernetz einspeisen zu können, gewinnen die Forschungsergebnisse 
des MEET fundamentale Bedeutung für die Nutzung der Erneuerbaren Energien. 
Die erfolgreiche Arbeit des MEET wird vom Land NRW und von der Wirtschaft mit 
Fördermitteln honoriert. Die WWU Münster bildet neben der RWTH Aachen einen 
Schwerpunkt der Energieforschung im Land NRW. Der „Energiepark Münster“ soll 
den Standort Münster weiter nach vorn bringen. Angestrebt wird, die vom MEET 
entwickelten Batterien und Kondensatoren vor Ort testen und erproben zu können. 
Zum Beispiel, um Anlagen für die Stromerzeugung zu vernetzen (s. u.). Auch die 
industrielle Fertigung von Batterien und Kondensatoren wäre im „Energiepark 
Münster“ sicherlich denkbar. 
-  ein Bioressourcenwerk 
Weiterer Schwerpunkt im Energiepark soll die energetische Nutzung von biogenen 
Rest- und Wertstoffen in einem Bioressourcenwerk sein. Basis für das Bio-
Kraftwerk sind Rest- und Abfallstoffe aus dem kommunalen Bereich, zum Beispiel

7 
 
von öffentlichen Grünflächen sowie von Randstreifen entlang von Straßen und 
Gewässern. Auch Kläranlagen (Klärschlamm) und die Abfallwirtschaft (Grünabfälle) 
kommen als Inputgeber in Betracht. Basis des Bioressourcenwerkes sind alle 
Biostoffe, die bislang keiner weiteren wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden 
und teuer entsorgt werden müssen. Im Werk werden sie für die Produktion von 
Biogas, Synthesegas sowie von weiteren Produkten (z. B. terra preta) genutzt. Die 
gasförmigen Produkte des Kraftwerkes können als Ersatz für Erdgas und andere 
fossile Brennstoffe aufbereitet und dann in das Erdgasnetz eingespeist bzw. direkt 
als Treibstoff in BHKW eingesetzt werden. Durch die ausschließliche Nutzung von 
kommunalen Rest- und Abfallstoffen unterscheidet sich das Konzept grundsätzlich 
von herkömmlichen Biogasanlagen. Die Konkurrenz zur Produktion von 
Nahrungsmittel kann ausgeschlossen werden. 
Wissenschaftliche Studien der Universität Halle/Wittenberg und des Zentrums für 
energie- Umwelt- und Stadtentwicklung, Berlin (ZEUS) in den neuen 
Bundesländern haben gezeigt, dass im kommunalen Umfeld genügend Ressourcen 
vorhanden und erschließbar sind, um ein Bioressourcenwerk nachhaltig mit 
Rohstoffen zu versorgen. Die chemisch-technischen Aufbereitungsverfahren 
(Pyrolyse, Hydrolyse) sind erprobt. Die ökologischen und energetischen Effekte des 
Bioressourcenwerkes reichen theoretisch aus, wie beispielhafte Untersuchungen 
für die Stadtregion Hoyerswerda zeigen, um den Wärmebedarf einer Stadt 
insgesamt zu decken. Auch die wirtschaftliche Realisierbarkeit wurde 
nachgewiesen. 
Ein Standort im Energiepark wäre aus mehreren Gründen vorteilhaft: Zum einen 
können die Zentralkläranlage und die Abfallwirtschaft der Stadt sowie die 
Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage der REMONDIS AG das 
Kraftwerk laufend mit Input versorgen. Zum anderen könnte das im 
Bioressourcenwerk hergestellte Gas auch als Vorprodukt für das von der Westfalen 
AG vertriebenen Flüssiggase genutzt werden. Damit bietet der für das Projekt 
gewählte Standort nördlich des Ortsteils Münster-Coerde sowohl auf der Inputseite, 
als auch auf der Seite des Outputs besondere Anknüpfungspunkte 
Bioressourcenwerke existieren bislang nur im Experiment. Das Projekt wäre 
bundesweit beispielhaft und prototypisch. Chancen für eine Förderung durch Bund 
und Land NRW (z. B. KSI-Initiative des BMU) sind gegeben. Nächster Schritt wäre 
eine technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsstudie. 
-  die Erzeugung und Verarbeitung von Butan, Propan  und Methan 
Die Westfalen AG betreibt am DEK in Gelmer ein großes Tanklager für Propan und 
Butan. Weitere Betriebsstätten befinden sich in Gremmendorf sowie am Stadthafen, 
wo auch der Firmensitz der Westfalen AG gelegen ist. Primäres Interesse des 
Unternehmens ist es, den Standort Gelmer besser zu erschließen. Dabei geht es 
vor allem um den - auch im Flächennutzungsplan der Stadt dargestellten - 
Bahnanschluss, der für die witterungsunabhängige Versorgung des Standortes 
unerlässlich ist. 
Aufgrund ihres Produktprofils betrachtet die Westfalen AG den Energiepark 
zunächst als potentielles Absatzgebiet für die Produkte des Unternehmens. Vor 
allem gilt dies für Sauerstoff, der bei der Erzeugung von biogenen Brennstoffen 
benötigt wird. Ein Bioressourcenwerk (s. o.) wird deshalb mit Aufmerksamkeit 
betrachtet. 
Da es sich stets um Kohlenwasserstoffverbindungen handelt, wäre solches Werk 
auch in der Lage wäre, Rohstoffe bzw. Grundstoffe für die Produkte der Westfalen 
AG zu liefern. Chemische Verfahren, um Methan zu Butan bzw. Propan zu 
„veredeln“ sind bereits seit längerem bekannt und technisch erprobt („Fischer-
Tropsch“). Ob sie auch nachhaltig und vor allem zu wirtschaftlich vertretbaren

8 
 
Bedingungen betrieben werden können, könnte durch die Machbarkeitsstudie mit 
geklärt werden. 
-  Windenergie 
Münster ist auch Sitz eines weltweit operierenden Engeneering-Unternehmens für 
Windenergieanlagen. Die Kenersys GmbH gehört zu dem indischen Konzern 
Kalyani. Produziert werden die Windenergieanlagen in Wismar. Entwicklung und 
Konstruktion sowie Vertrieb und Marketing werden von zurzeit rd. 80 Mitarbeitern 
von Münster aus gesteuert. Kenersys zählt heute bereits zu den größten 
industriellen Unternehmen in Münster und wächst rasch. Der Standort des 
Unternehmens in Münster wird sich allerdings nur dann dauerhaft behaupten 
können, wenn es gelingt, seine Produkte auch lokal zu platzieren, vor allem als 
Referenzanlagen für interessierte Kunden. Der „Energiepark Münster“ wäre für 
Kenersys deshalb vor allem als „Schauraum“ für Windkraftanlagen von Interesse. 
Als weiterer lokaler Standortfaktor könnte das Wissen wirken, das bei der Erforschung und 
Entwicklung von hochleistungsfähigen Speichermedien für Strom entsteht. Die vom MEET 
an der WWU vorangetriebene Entwicklung von Batterien und Kondensatoren könnten 
dabei helfen, die Stromproduktion auch von Windenergienlagen zu verstetigen (s. o.). 
Perspektiven für eine Zusammenarbeit könnten sich beispielsweise dann ergeben, wenn 
es gelingt, im Energiepark Münster ein speicherfähiges Stromnetz („smart Grid“) zu 
installieren und als Testfeld zu nutzen. 
Darstellung im Regionalplan Münsterland 
Der Standort des Projektes wird im gültigen Regionalplan Münsterland teilweise als 
Siedlungsfläche und teilweise als Freiraum dargestellt. Angesichts der räumlichen 
Ausdehnung und der neuen Nutzungszwecke kann der Energiepark nur durch ein 
Änderungsverfahren in die Landesplanung integriert werden. Vorgeschlagen wird deshalb, 
dass die Stadt das Projekt im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Beteiligung an der 
Fortschreibung des Regionalplanes selbst als Anregung einbringt. Für die Aufnahme des 
Projektes in den Regionalplan sprechen folgende Argumente: 
Den Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes wird angesichts der Lage des 
Projektes besonderer Bedeutung beigemessen (s. u.). 
Das Projekt hält sich trotz seiner Größe im Rahmen der Flächenvorgaben für gewerblich-
industrielle Siedlungsbereiche, die der Stadt Münster regionalplanerisch zur Verfügung 
stehen. 
Möglichkeiten, den „Energiepark Münster“ als Siedlungsbereich mit besonderer 
Zweckbestimmung festzusetzen, sind gegeben. 
Daraus folgt, dass das Projekt als Vorhaben der Stadt Münster Chancen hat, direkt in den 
neuen Regionalplan aufgenommen zu werden. 
Die Mitte Januar 2011 begonnene Beteiligung an der Fortschreibung des Regionalplanes 
dauert 6 Monate, also bis Ende Juli 2011. Innerhalb dieses Zeitrahmens können 
Anregungen zum Plan eingebracht werden. Beteiligt sind die Gemeinden (und Landkreise), 
die Träger öffentlicher Belange sowie – was neu ist – jedermann.

9 
 
 
Abb.3: Mögliche Darstellung des Energieparks im Flächennutzungsplan 
 
Belange des Natur- und Landschaftsschutzes und des Vogelschutzes besonders 
berücksichtigen 
Der Standort liegt am Rand des Naturschutzgebietes Rieselfelder und im Einzugsbereich 
eines FFH-Vogelschutzgebietes. Die Planungen für das Projekt müssen deshalb mit 
großer Um- und mit angemessener Rücksicht auf den Naturschutz vorgenommen werden. 
Alle Störungen des Vogelzuges und des Aufenthaltes von Vögeln im Gebiet Rieselfelder 
sind zu vermeiden. Praktische Auswirkungen hat dies vor allem für bauliche Nutzungen im 
Rand- oder Nahbereich der Felder und für Anlagen, die im südwestlich der Rieselfelder 
gelegenen Einzugsbereich der Zugvögel errichtet werden sollen. Windräder müssen hier 
ausgeschlossen bleiben, weil sie die ziehende Vögel stören und gefährden würden. 
Standorte im Osten, also in den Gewerbe- und Industrieflächen An der Kleimannbrücke 
und Hessenweg/Gelmer, kommen eher in Betracht als Standorte weiter westlich. Da 
angesichts der Größe des Vorhabens mehrere Bebauungspläne erforderlich werden, kann 
die umfassende Prüfung der Belange des Vogelschutzes im Rahmen der Plan-UVP 
erfolgen. 
Ohne diesen Untersuchungen vorgreifen zu wollen ergibt sich aus den Gesprächen mit der 
biologischen Station und mit den Umweltverbänden, dass sich der Energiepark vor allem in 
östlicher Richtung erstrecken und Anschluss an das Industrie- und Gewerbegebiet 
Hessenweg/Schiffahrter Damm sowie an das Gewerbegebiet An der Kleimannbrücke 
suchen sollte. Die Ausdehnung nach Norden und nach Süden wird demgegenüber durch 
bestehende Siedlungen (Coerde) und durch den Biotop- und Artenschutz (Rieselfelder) 
eng begrenzt. 
Wir regen an, die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes und des Vogelschutzes 
besonders zu berücksichtigen und bereits im Vorfeld der Planungen engen Kontakt zu den 
örtlichen Naturschutzverbänden und der Biologischen Station Rieselfelder aufzubauen.

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Entwicklungsgesellschaft gründen 
Der „Energiepark Münster“ sollte sich auf Erfahrungen von „Themenparks“ für die 
wirtschaftliche Entwicklung stützen. Um das Projekt zu etablieren muss die Vermarktung 
professionell organisiert werden. Sie muss möglichst frühzeitig beginnen und langfristig 
angelegt werden. Eine von öffentlicher Hand und Wirtschaft gemeinsam getragene 
Projektgesellschaft soll diese Aufgaben übernehmen und als Motor der Entwicklung 
fungieren. 
Die Chancen für die erfolgreiche Kooperation von thematisch verwandten Unternehmen an 
einem Standort steigen erfahrungsgemäß durch den Aufbau von Netzwerken. Vertreter der 
IHK und der HWK empfehlen deshalb, ein Unternehmensnetzwerk aufzubauen und seine 
Betreuung in den Wirkungskreis der Entwicklungsgesellschaft zu integrieren. 
Vorbild für die Entwicklungsgesellschaft ist die im Gewerbepark Loddenheide tätige 
Gesellschaft. 
Potentiale der Hochschulen nutzen und ... 
Die Hochschulen sind die größten Arbeitplatzgeber in Münster. Ihre Bedeutung für die 
wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt ist ausschlaggebend. Die 
Kooperation zwischen den Hochschulen und der Stadt sowie der örtlichen Wirtschaft ist 
Grundlage für Wirtschaftswachstum und für neue Arbeitsplätze. Der „Energiepark Münster“ 
versucht, ein neues Feld der Zusammenarbeit zu erschließen. Adressat sind die 
naturwissenschaftlichen und technologienahen Disziplinen der WWU sowie die 
energietechnischen Fachbereiche der Fachhochschule Münster/Steinfurt. Das durch die 
Erforschung hocheffizienter Speichermedien für elektrischen Strom international bekannt 
gewordene MEET-Institut an der WWU, ebenso wie die Abteilung Energie – Gebäude - 
Umwelt der Fachhochschule, die sich erfolgreich mit der Energieeinsparung und -effizienz 
im Gebäude- und Anlagenbau beschäftigt, eröffnen Chancen auch für die lokale und 
regionale Wirtschaft. 
…Wirtschaft als Partner gewinnen 
Größtes Potential für den Energiepark ist das rasche und auch in Krisenzeiten nicht 
nachlassende Wachstum der Umwelttechnologien. In NRW finden inzwischen mehr 
Menschen im Umweltschutz Arbeit als im Fahrzeugbau. Auch in Münster wächst die 
Umweltwirtschaft. Der Energiepark soll die Chancen für weiteres und beschleunigtes 
Wachstum erhöhen. 
Als Partner für den Energiepark aus der Wirtschaft kommen vor allem Unternehmen in 
Betracht, die bereits in Münster ansässig sind. Gespräche mit der Westfalen AG, der 
REMONDIS AG, der Kenersys GmbH sowie mit den beiden Kammern, IHK Nordwestfalen 
und HWK Münster, haben gezeigt, dass Interesse und Bereitschaft bestehen, das Projekt 
zu unterstützen und auch für eigene unternehmerische Aktivitäten zu nutzen. 
 Bildung voranbringen und BürgerInnen informieren 
Das weitere Wachstum der Erneuerbaren Energien hängt davon ab, dass genügend gut 
ausgebildete Fachkräfte vorhanden sind. Welche Rolle die Erneuerbare Energien für die 
nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft spielen werden, hängt davon ab, dass Menschen 
ausreichend Informationen erhalten, um Chancen, Risiken und mögliche Konflikte der 
Erneuerbaren Energien frühzeitig erkennen und beurteilen zu können. 
Der Schauraum für innovative Energie-Anlagen, den der Energiepark Firmen bietet, soll 
deshalb auch genutzt werden, um Bildung zu vermitteln und um zu informieren. Erreicht 
werden soll dies durch spezielle Bildungsangebote, zum Beispiel 
• für Handwerker und Techniker, die Einblick in zuku nftsweisende Systeme der 
Energietechnik gewinnen wollen und 
• für junge und alte Menschen, die sich über Nutzung skonflikte zwischen 
regenerativen Energien und dem Natur- und Landschaftsschutz informieren wollen.

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Vorbilder für solche Bildungsangebote liefern beispielsweise das Klimahaus in 
Bremerhaven, das Solarenergiezentrum Stuttgart, der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen 
und natürlich das Demonstrationszentrum Bau und Energie im Paul Schnitker-Haus des 
Handwerkerbildungszentrums an der Echelmeyerstraße in Münster. Das Konzept für das 
Thema Bildung soll deshalb in Kooperation mit dem Handwerkerbildungszentrum der HWK 
erarbeitet werden. 
Durch Bildung für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und für das Ziel, 
„Schülerinnen und Schüler zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, 
wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung 
globaler Aspekte, demokratischer Grundprinzipien und kultureller Vielfalt“ zu befähigen 
(BMBF 2002; KMK/DUK 2007), kann Münster auch einen wertvollen Beitrag zur 
Umsetzung der Weltdekade der Vereinten Nationen leisten ( 
www.bne-portal.de ). 
 
gez. Hery Klas 
und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

06.04.2011 Hauptausschuss
TOP 2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Windthorststraße 7
  • Echelmeyerstraße
  • Hessenweg
  • An der Kleimannbrücke
  • Schifffahrter Damm
  • Schiffahrter Damm
  • Loddenheide

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0138/2011
Typ
Vorlagen
Datum
02.03.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37