V/0138/2011
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. 00010/2011 "Energiepark Münster"
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Beschlussvorlage
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V/0138/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. A-R/0010/2011 "Energiepark Münster" Beratungsfolge 06.04.2011 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL Nr. A-R/0010/2011 vom 08.02.2011 (Anlage 1) „Energiepark Münster“ wird zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Stadtplanung, Stadt- entwicklung, Verkehr und Wirtschaft verwiesen. II. Finanzielle Auswirkungen: Zu Folgekosten wird ggf. im Rahmen der Vorlage an den Ausschuss für Stadtplanung, Stadtent- wicklung, Verkehr und Wirtschaft berichtet. Begründung: Der Antrag Nr. A-R/0010/2011 vom 08.02.2011 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Ener- giepark Münster“ wurde am 16.02.2011 vom Rat der Stadt Münster an den Hauptausschuss ver- wiesen. I. V. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Antrag Nr. A-R/0010/2011 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Energiepark Münster“ Vorlagen-Nr.: V/0138/2011 Auskunft erteilt: Herr Krause-Kämereit Ruf: 492 61 11 E-Mail: Krause-Kaemereit@stadt- muenster.de Datum: 10.03.2011 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0138/2011
A/R/0010 2011 Energiepark Münster
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0010/2011
Der Rat möge beschließen:
I. Sachentscheidung
1. Die Stadt errichtet den „Energiepark Münster“
2. Der „Energiepark Münster“ soll folgenden Zielen dienen:
• Stärkung der Münsteraner Wirtschaft durch Ansiedlu ng von
Unternehmen und Arbeitsplätzen des sekundären Sektors,
vorzugsweise der Energietechnik, der Erneuerbaren Energien und
der Umwelttechnologie,
• Mehr Klimaschutz und umweltfreundliche Energievers orgung durch einen Verbund
von innovativen Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer heimischer Energien
(Bioenergie, Windkraft, Solarenergie),
• Förderung der Wissenschaft und Forschung durch ein Versuchs- und Testgelände
für die Energieforschung, namentlich die Entwicklung von leistungsfähigen
Speichermedien für Strom sowie die Gewinnung von Bioenergie aus kommunalen
Rest- und Abfallstoffen sowie
• Bildung und Information voranbringen durch Vermitt lung von beruflichen
Qualifikationen über Neue Energien und von allgemeinbildenden Kenntnissen über
ihre Rolle für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.
3. Standort des Energieparks soll ein Gelände nördl ich des Stadtteils Coerde und südlich
der Rieselfelder sein. Die Hauptkläranlage und das Entsorgungszentrum der Stadt
sowie das Gewerbegebiet Kleinmannbrücke und das Industriegebiet Schifffahrter
Damm sollen räumlich integriert und in die Entwicklung des Energieparks funktionell
einbezogen werden.
4. Die Stadt wird bei der Fortschreibung des Region alplanes Münsterland vorschlagen,
den Energiepark Münster als Allgemeinen Siedlungsbereich mit besonderer
Zweckbestimmung „Energiepark“ darzustellen. Nach Aufnahme des Vorhabens in den
Regionalplan soll der Energiepark Münster im Flächennutzungsplan als
„Sonderbaufläche Energiepark“ dargestellt werden. Durch Bebauungspläne soll der
Energiepark schrittweise der baulichen und wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden.
5. Ein erster Abschnitt des Energieparks soll auf d em Gelände der ehemaligen
Schiessanlage der Bundeswehr entstehen. Die Stadt soll sich darum bemühen, das
Gelände von der Bundesvermögensverwaltung zu erwerben und mit Hilfe des
Altlastenfonds NRW zu sanieren.
6. Wegen der Nähe des Energieparks zu den Rieselfel dern ist den Belangen des Natur-
und Landschaftsschutzes und des Vogelschutzes in besonderer Weise Rechnung zu
tragen. Die Vogelschutzstation Rieselfelder und die Umweltverbände werden bei der
Planung und Entwicklung des Energieparks eng beteiligt.
7. Planung und Realisierung des Energieparks übertr ägt die Stadt einer
Entwicklungsgesellschaft. Anteile an dieser Gesellschaft werden der lokalen Wirtschaft
und den BürgerInnen der Stadt zum Erwerb angeboten. Den in Münster beheimateten
Hochschulen werden Möglichkeiten eingeräumt, sich an der Gesellschaft und ihrer
Bündnis 90/Die Grünen/GAL
Ratsfraktion Münster
Windthorststr. 7
48147 Münster
Fon: 0251 / 8 99 58 10
Fax: 0251 / 8 99 58 15
ratsfraktion@ gruene-muenster.de
www.gruene -muenster.de
Antrag
„Energiepark Münster“
08.02.2011
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Tätigkeit angemessen zu beteiligen. Die Geschäftsführung wird auf die Stadtwerke
Münster GmbH übertragen.
8. Die im Einzugsbereich des Energieparks bereits a nsässigen Unternehmen sollen als
Partner für den Aufbau des Energieparks und für eine Beteiligung an der
Entwicklungsgesellschaft gewonnen werden.
9. Die Stadt gründet einen Beirat, der die Stadt un d die Entwicklungsgesellschaft bei der
Planung und Entwicklung des Energieparks berät und unterstützt. Im Beirat sollen die
Kammern der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umweltverbände und die
Hochschulen vertreten sein.
10. Fördermöglichkeiten der EU, des Bundes und des Landes NRW für die Entwicklung
innovativer Konzepte im unternehmerischen und infrastrukturellen Bereich sollen
genutzt werden.
II. Kosten/Folgekosten
Es wird zur Kenntnis genommen, dass aus den Beschlüssen unmittelbar keine Kosten
resultieren. Etwaige spätere Kosten im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen sind
noch nicht bezifferbar. Ihre Veranschlagung bleibt den Haushalten für das Jahr 2012 und
für die Folgejahre vorbehalten.
Begründung:
Hintergrund dieses Antrages ist ein Konzept, das ENVECO GmbH und Zephyr GmbH als
in Münster ansässige und namhafte Firmen der Erneuerbaren Energietechnik im Jahr 2009
aufgestellt haben. In Zusammenarbeit mit der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN/GAL
wurde daraus der „Energiepark Münster“ entwickelt.
Auf die parallel zu diesem Antrag vorgelegte Anregung der Firmen Enveco, Zephyr u. a.
nach § 24 GO NRW „Energiepark Münster“, vom 03.02. 2011, wird verwiesen.
Um die planungsrechtlichen, wirtschaftlichen, technologischen und wissenschaftlichen
Rahmenbedingungen für das Projekt zu überprüfen, wurden vor Antragstellung mehr als
20 ausführliche Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft, der Umweltverbände, der
Hochschulen, der fachlich involvierten Behörden und der Stadtverwaltung sowie mit den
Stadtwerken Münster geführt. Kontakte wurden auch zu Ministerien des Landes NRW
geknüpft. Unsere Gesprächspartner im Einzelnen:
Wirtschaft Stadtverwaltung
Hochschulen Behörden/Ministerien Umweltverbände
Westfalen
AG
Umweltamt MEET/WWU Umweltm. NRW BUND
REMONDIS Tiefbauamt FHS MS/ST Bezirksregierung MS Umweltforu m
Kenersys AWM Uni Halle Biolog. Station
Rieselfelder
IHK WFM ZEUS Berlin
HWK Stadtplanung
Bio
Supermarkt
FairPla.Net
Stadtwerke
MS
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Den Gesprächspartnern, deren Anregungen, Fragen und Hinweise maßgeblich dazu
beigetragen haben, das Projekt „Energiepark Münster“ für diesen Ratsantrag
aufzubereiten, sei an dieser Stelle noch einmal für ihre Unterstützung herzlich gedankt. Als
wesentliche Gesprächsergebnisse sind festzuhalten:
• Die Verknüpfung von Klimaschutz, Wirtschaftsförder ung und Forschung &
Entwicklung weckt allgemein großes Interesse und die Bereitschaft, sich für den
„Energiepark Münster“ zu engagieren.
• Die Kombination von Anlagen zur Nutzung Erneuerbar er Energien mit der
Ansiedlung von Betrieben und Arbeitsplätzen aus „energieaffinen“ Branchen macht
den Energiepark Münster zum Laborfeld für die umweltfreundliche
Energieversorgung der Zukunft und zum Standortfaktor für Münster.
• Die Zielrichtung des Projektes, vorwiegend Unterne hmen des produzierenden
Sektors anzusiedeln und dabei auch industriell tätige Produzenten zum Zuge
kommen zu lassen, wird dazu beitragen, die Position der Stadt im gewerblich-
industriellen Bereich zu stärken.
• Das Projekt wird aufgrund seines innovativen Chara kters als Modellvorhaben
betrachtet und hat Chancen auf die Unterstützung durch öffentliche Fördermittel.
• Der Standort ist richtig gewählt. Bereits ansässig e energieintensive Unternehmen
und Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien bieten Standortvorteile und
Anknüpfungspunkte für die Ansiedlung neuer Betriebe und Produkte.
• Durch Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufst ellung von
Bebauungsplänen für ein „Sondergebiet Energiepark Münster“ kann das Projekt
städtebaulich entwickelt und geordnet werden. Die Abstimmung mit der
Landesplanung sollte bei der Fortschreibung des Regionalplanes Münsterland
erfolgen.
• Die Nähe des Projektes zu den Rieselfeldern und zu m FFH-Gebiet erfordert große
Umsicht und Rücksichtnahme. Umweltauswirkungen sind im Rahmen der
Bauleitplanung umfassend zu prüfen. Die frühzeitige Abstimmung der Planung mit
der Vogelschutzstation ist sicherzustellen. Einschränkende Bedingungen, wie zum
Beispiel: keine Inanspruchnahme von geschützten Flächen, keine Standorte für
Windräder im Einzugsbereich der Zugvögel – sind zu akzeptieren.
• Die Bereitschaft von Unternehmen, sich an dem Proj ekt zu beteiligen, ist ebenso
groß wie das Interesse von Seiten der Wissenschaft, den Energiepark Münster als
Testfeld für die Erprobung von Energieversorgungssystemen der Zukunft zu
nutzen. Beispielhaft geht es dabei um leistungsfähige Speichermedien für
elektrischen Strom aus Erneuerbaren Energien und um die Erzeugung von
Brennstoffen aus biogenen Rest- und Abfallstoffen aus dem kommunalen Bereich.
• Die Finanzierung des „Energieparks Münster“ soll f ür alle Formen von Bürgerkapital
offen sein.
Fazit: Es gibt viele positive Ansatzpunkte für das Projekt, vor allem durch die Bereitschaft
der Verwaltung, der städtischen Betriebe und der Wirtschaft, sich bei der Planung und
Realisierung des Projektes zu engagieren. Der Standort bietet große Chancen, verlangt
aber gleichzeitig eine umsichtige und frühzeitige Abstimmung mit dem sensiblen Umfeld.
Wachstum der Umweltwirtschaft für Münster nutzen
Umwelttechnologien und Klimaschutz sind Garanten für die nachhaltige Entwicklung der
Volkswirtschaft. Mehr als 340.000 Arbeitsplätze in Deutschland verdanken ihnen heute
bereits ihre Existenz. Die – leider ehemalige - „Klimahauptstadt“ Münster sollte in
besonderer Weise bestrebt sein, das auch in Krisenzeiten beständige Wachstum der
Umweltwirtschaft für ihre Entwicklung zu nutzen.
Kerngedanke des Energieparks ist die Verknüpfung von Klimaschutz, Wirtschaft und
Wissenschaft & Forschung. Der Energiepark soll Arbeits- und Produktionsstätte sein,
vorrangig für Unternehmen aus „energieaffinen“ Branchen und zugleich „Schauraum“ für
innovative Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Die Einbeziehung der
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Hochschulen soll als dritter Anker sicherstellen, dass auch Erforschung, Entwicklung und
Erprobung von Konzepten für die Energietechnik der Zukunft im Energiepark ihren Platz
finden. Die Chancen, die der Energiepark als Anschauungsobjekt sowohl für die
handwerkliche Berufsbildung als auch für die Allgemeinbildung und die breite Information
der Öffentlichkeit bietet, sollen ebenfalls genutzt werden.
Die räumliche und funktionelle Verknüpfung von Forschung & Entwicklung, Produktion und
Nutzung von Erneuerbaren Energien stellt ein Novum dar. Bislang realisierte Energieparks
beschränken sich darauf, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien räumlich zu bündeln
und zu vernetzen. Die Synergie von Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Wissenschaft
sowie Bildung verleiht dem Projekt in Münster einen bundesweiten Modellcharakter.
Energiepark Münster: Arbeitsplätze + Erneuerbare Energien + Wissenschaft &
Forschung + Bildung & Information
Das rasche und kontinuierliche Wachstum der Umweltbranchen und der Unternehmen, die
sich mit regenerativen Energien beschäftigen, lässt hoffen, dass der auf den Standbeinen
Forschung, Bildung, Produktion und Nutzung ruhende Energiepark nachhaltige Impulse für
das wirtschaftliche Wachstum der Stadt Münster liefern wird.
Die Zielrichtung des Projektes, Unternehmen aus dem produzierenden Sektor anzusiedeln
und dabei auch industriell geprägte Anbieter zum Zuge kommen zu lassen, soll dabei
helfen, die Position der Stadt im gewerblich-industriellen Bereich zu verbessern. Neue
Arbeitsplätze im produzierenden Sektor sollen der Abhängigkeit der Stadt vom tertiären
und quartären Sektor der Wirtschaft entgegenwirken. Gezielte Angebote für die Ausbildung
von Solar, Energie- und Elektrotechnikern sollen die Standortbedingungen für
„energieaffine“ Technologien in Münster verbessern.
Erneuerbare Energien in Münster noch am Anfang
Das von den Firmen ifeu und GERTEC für die Stadt Münster erarbeitete
Klimaschutzkonzept 2020 stellt die Bedeutung einer alle Teile der Stadtgesellschaft
umfassenden „Allianz für den Klimaschutz“ heraus und weist auf die wichtige Rolle hin, die
der lokalen Wirtschaft für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zukommt. Zudem wird
die Information der Öffentlichkeit betont, ohne die die anspruchvollen Ziele des
Klimaschutzes nicht erreicht werden können.
Erneuerbare Energien spielen in Münster bislang nur eine untergeordnete Rolle: Anlagen
im Stadtgebiet decken nur rd. 3 % des Stromverbrauchs. Die installierte Leistung aller PV-
Anlagen im Stadtgebiet erreichte Ende 2010 erst 1,2 MW. Windkraftanlagen stehen nur an
zwei Standorten und Bioenergie, die in den Landkreisen des Münsterlandes bereits
erhebliche Beiträge zur Energieversorgung liefert, kommt in Münster nur langsam voran.
Die schwache Position der Erneuerbaren Energien war mit dafür verantwortlich, dass die
Bewerbung der Stadt Münster um den Titel einer EUROPEAN GREEN CAPITAL im Jahr
2009 nicht von Erfolg gekrönt werden konnte. Gut ausgebaut sind allein die Kraft-Wärme-
Koppelung und die Fernwärme. Die umweltfreundliche GuD-Anlage der Stadtwerke im
Hafen deckt ca. 50 % des Stromverbrauchs, das Fernwärmenetz hat inzwischen eine
Länge von fast 100 km erreicht und versorgt mehr als 12.000 Haushalte.
Standort Coerde bietet Vorteile
Als Standort für den „Energiepark Münster“ wird das Areal zwischen dem Stadtteil Coerde
(nördlich der 110 kV-Freileitung) und den Rieselfeldern (südlich der im
Flächennutzungsplan (FnP) dargestellten Eisenbahntrasse bzw. zwischen Schifffahrter
Damm im Osten und der DB-Strecke MS–Emden im Westen) vorgeschlagen.
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Abb.1: Ausschnitt aus dem Flächennutzungsplan – Stand 2009
Für diesen Standort sprechen vor allem die bereits vorhandenen umwelttechnischen
Anlagen: Die Hauptkläranlage und die Zentraldeponie der Stadt Münster sowie die
Mechanisch-Biologische-Restabfallbehandlungs-Anlage (MBRA) der REMONDIS AG.
Mehrere Blockheizkraftwerke, die Deponie- und Klärgas für die Erzeugung von Wärme und
Strom nutzen, zeichnen den Standort auch als Zentrum für Energie aus. Eine große PV-
Anlage, die von der Stadt (AWM) und den Stadtwerken auf dem Südhang der
Zentraldeponie errichtet wurde, ging Anfang 2011 in Betrieb.
Günstige Rahmenbedingungen für den Standort schaffen auch das benachbarte Tanklager
der Westfalen AG für Flüssiggas sowie weitere energieintensive Betriebe im
Industriegebiet Hessenweg (z. B. Westfleisch, Saria) und im Gewerbegebiet An der
Kleimannbrücke (z. B. Hornbach). Sie bilden große Wärmesenken und eröffnen dadurch
Chancen, die Kraft-Wärme-Koppelung im Energiepark weiter auszubauen.
Zusätzliche Standortvorteile ergeben sich aus der verkehrsgünstigen Lage am Schifffahrter
Damm sowie am DEK. Der Anschluss an die Bundeswasserstraße erlaubt den
umweltfreundlichen Transport von Gütern per Binnenschiff. Auch ein Schienenanschluss
ist möglich. Im Flächennutzungsplan der Stadt wird eine Stichbahn dargestellt, die das
Tanklager der Westfalen AG mit der DB-Strecke MS-Rheine verbinden soll.
Als erster Abschnitt für die Entwicklung des Energieparks bietet sich der ehemalige
Schiessstand der Bundeswehr an. Das rd. 2,5 ha große Gelände wird seit Jahren nicht
mehr genutzt. Im Boden lagern tonnenweise Überreste der verwendeten Munition. Sie
stellen eine Altlast dar. Die Aufbereitung und Erschließung der Flächen für die gewerbliche
Nutzung muss deshalb durch eine Bodensanierung vorbereitet werden. Das Potential
dieses Standortes wird u. E. dadurch nicht in Frage gestellt.
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Abb.2: Überblick über die gegenwärtige Situation nördlich Coerde
Den Energiepark als Standort nutzen für ...
- innovative Stromspeicher
Das MEET-Institut an der WWU beschäftigt sich mit der Erforschung und
Entwicklung von leistungsfähigen Speichermedien für elektrischen Strom. Basis
sind Lithium-Batterien sowie Kondensatoren. Einsatzgebiet dieser Speichermedien
sind zum einen Fahrzeuge, also Elektromobile. Zum anderen werden Batterien für
Stromnetze entwickelt. Sie sollen dazu beitragen, die Netze gegen
Stromschwankungen abzusichern und die Übertragung von Strom zeitlich und
mengenmäßig steuern zu können. Überlast und Angebotslücken sollen durch das
„Smart Grid“ ausgeglichen werden. Durch die Perspektiven, die meteorologisch
bedingten Schwankungen zu kompensieren und Wind- und PV-Strom kontinuierlich
in das Verteilernetz einspeisen zu können, gewinnen die Forschungsergebnisse
des MEET fundamentale Bedeutung für die Nutzung der Erneuerbaren Energien.
Die erfolgreiche Arbeit des MEET wird vom Land NRW und von der Wirtschaft mit
Fördermitteln honoriert. Die WWU Münster bildet neben der RWTH Aachen einen
Schwerpunkt der Energieforschung im Land NRW. Der „Energiepark Münster“ soll
den Standort Münster weiter nach vorn bringen. Angestrebt wird, die vom MEET
entwickelten Batterien und Kondensatoren vor Ort testen und erproben zu können.
Zum Beispiel, um Anlagen für die Stromerzeugung zu vernetzen (s. u.). Auch die
industrielle Fertigung von Batterien und Kondensatoren wäre im „Energiepark
Münster“ sicherlich denkbar.
- ein Bioressourcenwerk
Weiterer Schwerpunkt im Energiepark soll die energetische Nutzung von biogenen
Rest- und Wertstoffen in einem Bioressourcenwerk sein. Basis für das Bio-
Kraftwerk sind Rest- und Abfallstoffe aus dem kommunalen Bereich, zum Beispiel
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von öffentlichen Grünflächen sowie von Randstreifen entlang von Straßen und
Gewässern. Auch Kläranlagen (Klärschlamm) und die Abfallwirtschaft (Grünabfälle)
kommen als Inputgeber in Betracht. Basis des Bioressourcenwerkes sind alle
Biostoffe, die bislang keiner weiteren wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden
und teuer entsorgt werden müssen. Im Werk werden sie für die Produktion von
Biogas, Synthesegas sowie von weiteren Produkten (z. B. terra preta) genutzt. Die
gasförmigen Produkte des Kraftwerkes können als Ersatz für Erdgas und andere
fossile Brennstoffe aufbereitet und dann in das Erdgasnetz eingespeist bzw. direkt
als Treibstoff in BHKW eingesetzt werden. Durch die ausschließliche Nutzung von
kommunalen Rest- und Abfallstoffen unterscheidet sich das Konzept grundsätzlich
von herkömmlichen Biogasanlagen. Die Konkurrenz zur Produktion von
Nahrungsmittel kann ausgeschlossen werden.
Wissenschaftliche Studien der Universität Halle/Wittenberg und des Zentrums für
energie- Umwelt- und Stadtentwicklung, Berlin (ZEUS) in den neuen
Bundesländern haben gezeigt, dass im kommunalen Umfeld genügend Ressourcen
vorhanden und erschließbar sind, um ein Bioressourcenwerk nachhaltig mit
Rohstoffen zu versorgen. Die chemisch-technischen Aufbereitungsverfahren
(Pyrolyse, Hydrolyse) sind erprobt. Die ökologischen und energetischen Effekte des
Bioressourcenwerkes reichen theoretisch aus, wie beispielhafte Untersuchungen
für die Stadtregion Hoyerswerda zeigen, um den Wärmebedarf einer Stadt
insgesamt zu decken. Auch die wirtschaftliche Realisierbarkeit wurde
nachgewiesen.
Ein Standort im Energiepark wäre aus mehreren Gründen vorteilhaft: Zum einen
können die Zentralkläranlage und die Abfallwirtschaft der Stadt sowie die
Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage der REMONDIS AG das
Kraftwerk laufend mit Input versorgen. Zum anderen könnte das im
Bioressourcenwerk hergestellte Gas auch als Vorprodukt für das von der Westfalen
AG vertriebenen Flüssiggase genutzt werden. Damit bietet der für das Projekt
gewählte Standort nördlich des Ortsteils Münster-Coerde sowohl auf der Inputseite,
als auch auf der Seite des Outputs besondere Anknüpfungspunkte
Bioressourcenwerke existieren bislang nur im Experiment. Das Projekt wäre
bundesweit beispielhaft und prototypisch. Chancen für eine Förderung durch Bund
und Land NRW (z. B. KSI-Initiative des BMU) sind gegeben. Nächster Schritt wäre
eine technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsstudie.
- die Erzeugung und Verarbeitung von Butan, Propan und Methan
Die Westfalen AG betreibt am DEK in Gelmer ein großes Tanklager für Propan und
Butan. Weitere Betriebsstätten befinden sich in Gremmendorf sowie am Stadthafen,
wo auch der Firmensitz der Westfalen AG gelegen ist. Primäres Interesse des
Unternehmens ist es, den Standort Gelmer besser zu erschließen. Dabei geht es
vor allem um den - auch im Flächennutzungsplan der Stadt dargestellten -
Bahnanschluss, der für die witterungsunabhängige Versorgung des Standortes
unerlässlich ist.
Aufgrund ihres Produktprofils betrachtet die Westfalen AG den Energiepark
zunächst als potentielles Absatzgebiet für die Produkte des Unternehmens. Vor
allem gilt dies für Sauerstoff, der bei der Erzeugung von biogenen Brennstoffen
benötigt wird. Ein Bioressourcenwerk (s. o.) wird deshalb mit Aufmerksamkeit
betrachtet.
Da es sich stets um Kohlenwasserstoffverbindungen handelt, wäre solches Werk
auch in der Lage wäre, Rohstoffe bzw. Grundstoffe für die Produkte der Westfalen
AG zu liefern. Chemische Verfahren, um Methan zu Butan bzw. Propan zu
„veredeln“ sind bereits seit längerem bekannt und technisch erprobt („Fischer-
Tropsch“). Ob sie auch nachhaltig und vor allem zu wirtschaftlich vertretbaren
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Bedingungen betrieben werden können, könnte durch die Machbarkeitsstudie mit
geklärt werden.
- Windenergie
Münster ist auch Sitz eines weltweit operierenden Engeneering-Unternehmens für
Windenergieanlagen. Die Kenersys GmbH gehört zu dem indischen Konzern
Kalyani. Produziert werden die Windenergieanlagen in Wismar. Entwicklung und
Konstruktion sowie Vertrieb und Marketing werden von zurzeit rd. 80 Mitarbeitern
von Münster aus gesteuert. Kenersys zählt heute bereits zu den größten
industriellen Unternehmen in Münster und wächst rasch. Der Standort des
Unternehmens in Münster wird sich allerdings nur dann dauerhaft behaupten
können, wenn es gelingt, seine Produkte auch lokal zu platzieren, vor allem als
Referenzanlagen für interessierte Kunden. Der „Energiepark Münster“ wäre für
Kenersys deshalb vor allem als „Schauraum“ für Windkraftanlagen von Interesse.
Als weiterer lokaler Standortfaktor könnte das Wissen wirken, das bei der Erforschung und
Entwicklung von hochleistungsfähigen Speichermedien für Strom entsteht. Die vom MEET
an der WWU vorangetriebene Entwicklung von Batterien und Kondensatoren könnten
dabei helfen, die Stromproduktion auch von Windenergienlagen zu verstetigen (s. o.).
Perspektiven für eine Zusammenarbeit könnten sich beispielsweise dann ergeben, wenn
es gelingt, im Energiepark Münster ein speicherfähiges Stromnetz („smart Grid“) zu
installieren und als Testfeld zu nutzen.
Darstellung im Regionalplan Münsterland
Der Standort des Projektes wird im gültigen Regionalplan Münsterland teilweise als
Siedlungsfläche und teilweise als Freiraum dargestellt. Angesichts der räumlichen
Ausdehnung und der neuen Nutzungszwecke kann der Energiepark nur durch ein
Änderungsverfahren in die Landesplanung integriert werden. Vorgeschlagen wird deshalb,
dass die Stadt das Projekt im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Beteiligung an der
Fortschreibung des Regionalplanes selbst als Anregung einbringt. Für die Aufnahme des
Projektes in den Regionalplan sprechen folgende Argumente:
Den Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes wird angesichts der Lage des
Projektes besonderer Bedeutung beigemessen (s. u.).
Das Projekt hält sich trotz seiner Größe im Rahmen der Flächenvorgaben für gewerblich-
industrielle Siedlungsbereiche, die der Stadt Münster regionalplanerisch zur Verfügung
stehen.
Möglichkeiten, den „Energiepark Münster“ als Siedlungsbereich mit besonderer
Zweckbestimmung festzusetzen, sind gegeben.
Daraus folgt, dass das Projekt als Vorhaben der Stadt Münster Chancen hat, direkt in den
neuen Regionalplan aufgenommen zu werden.
Die Mitte Januar 2011 begonnene Beteiligung an der Fortschreibung des Regionalplanes
dauert 6 Monate, also bis Ende Juli 2011. Innerhalb dieses Zeitrahmens können
Anregungen zum Plan eingebracht werden. Beteiligt sind die Gemeinden (und Landkreise),
die Träger öffentlicher Belange sowie – was neu ist – jedermann.
9
Abb.3: Mögliche Darstellung des Energieparks im Flächennutzungsplan
Belange des Natur- und Landschaftsschutzes und des Vogelschutzes besonders
berücksichtigen
Der Standort liegt am Rand des Naturschutzgebietes Rieselfelder und im Einzugsbereich
eines FFH-Vogelschutzgebietes. Die Planungen für das Projekt müssen deshalb mit
großer Um- und mit angemessener Rücksicht auf den Naturschutz vorgenommen werden.
Alle Störungen des Vogelzuges und des Aufenthaltes von Vögeln im Gebiet Rieselfelder
sind zu vermeiden. Praktische Auswirkungen hat dies vor allem für bauliche Nutzungen im
Rand- oder Nahbereich der Felder und für Anlagen, die im südwestlich der Rieselfelder
gelegenen Einzugsbereich der Zugvögel errichtet werden sollen. Windräder müssen hier
ausgeschlossen bleiben, weil sie die ziehende Vögel stören und gefährden würden.
Standorte im Osten, also in den Gewerbe- und Industrieflächen An der Kleimannbrücke
und Hessenweg/Gelmer, kommen eher in Betracht als Standorte weiter westlich. Da
angesichts der Größe des Vorhabens mehrere Bebauungspläne erforderlich werden, kann
die umfassende Prüfung der Belange des Vogelschutzes im Rahmen der Plan-UVP
erfolgen.
Ohne diesen Untersuchungen vorgreifen zu wollen ergibt sich aus den Gesprächen mit der
biologischen Station und mit den Umweltverbänden, dass sich der Energiepark vor allem in
östlicher Richtung erstrecken und Anschluss an das Industrie- und Gewerbegebiet
Hessenweg/Schiffahrter Damm sowie an das Gewerbegebiet An der Kleimannbrücke
suchen sollte. Die Ausdehnung nach Norden und nach Süden wird demgegenüber durch
bestehende Siedlungen (Coerde) und durch den Biotop- und Artenschutz (Rieselfelder)
eng begrenzt.
Wir regen an, die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes und des Vogelschutzes
besonders zu berücksichtigen und bereits im Vorfeld der Planungen engen Kontakt zu den
örtlichen Naturschutzverbänden und der Biologischen Station Rieselfelder aufzubauen.
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Entwicklungsgesellschaft gründen
Der „Energiepark Münster“ sollte sich auf Erfahrungen von „Themenparks“ für die
wirtschaftliche Entwicklung stützen. Um das Projekt zu etablieren muss die Vermarktung
professionell organisiert werden. Sie muss möglichst frühzeitig beginnen und langfristig
angelegt werden. Eine von öffentlicher Hand und Wirtschaft gemeinsam getragene
Projektgesellschaft soll diese Aufgaben übernehmen und als Motor der Entwicklung
fungieren.
Die Chancen für die erfolgreiche Kooperation von thematisch verwandten Unternehmen an
einem Standort steigen erfahrungsgemäß durch den Aufbau von Netzwerken. Vertreter der
IHK und der HWK empfehlen deshalb, ein Unternehmensnetzwerk aufzubauen und seine
Betreuung in den Wirkungskreis der Entwicklungsgesellschaft zu integrieren.
Vorbild für die Entwicklungsgesellschaft ist die im Gewerbepark Loddenheide tätige
Gesellschaft.
Potentiale der Hochschulen nutzen und ...
Die Hochschulen sind die größten Arbeitplatzgeber in Münster. Ihre Bedeutung für die
wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt ist ausschlaggebend. Die
Kooperation zwischen den Hochschulen und der Stadt sowie der örtlichen Wirtschaft ist
Grundlage für Wirtschaftswachstum und für neue Arbeitsplätze. Der „Energiepark Münster“
versucht, ein neues Feld der Zusammenarbeit zu erschließen. Adressat sind die
naturwissenschaftlichen und technologienahen Disziplinen der WWU sowie die
energietechnischen Fachbereiche der Fachhochschule Münster/Steinfurt. Das durch die
Erforschung hocheffizienter Speichermedien für elektrischen Strom international bekannt
gewordene MEET-Institut an der WWU, ebenso wie die Abteilung Energie – Gebäude -
Umwelt der Fachhochschule, die sich erfolgreich mit der Energieeinsparung und -effizienz
im Gebäude- und Anlagenbau beschäftigt, eröffnen Chancen auch für die lokale und
regionale Wirtschaft.
…Wirtschaft als Partner gewinnen
Größtes Potential für den Energiepark ist das rasche und auch in Krisenzeiten nicht
nachlassende Wachstum der Umwelttechnologien. In NRW finden inzwischen mehr
Menschen im Umweltschutz Arbeit als im Fahrzeugbau. Auch in Münster wächst die
Umweltwirtschaft. Der Energiepark soll die Chancen für weiteres und beschleunigtes
Wachstum erhöhen.
Als Partner für den Energiepark aus der Wirtschaft kommen vor allem Unternehmen in
Betracht, die bereits in Münster ansässig sind. Gespräche mit der Westfalen AG, der
REMONDIS AG, der Kenersys GmbH sowie mit den beiden Kammern, IHK Nordwestfalen
und HWK Münster, haben gezeigt, dass Interesse und Bereitschaft bestehen, das Projekt
zu unterstützen und auch für eigene unternehmerische Aktivitäten zu nutzen.
Bildung voranbringen und BürgerInnen informieren
Das weitere Wachstum der Erneuerbaren Energien hängt davon ab, dass genügend gut
ausgebildete Fachkräfte vorhanden sind. Welche Rolle die Erneuerbare Energien für die
nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft spielen werden, hängt davon ab, dass Menschen
ausreichend Informationen erhalten, um Chancen, Risiken und mögliche Konflikte der
Erneuerbaren Energien frühzeitig erkennen und beurteilen zu können.
Der Schauraum für innovative Energie-Anlagen, den der Energiepark Firmen bietet, soll
deshalb auch genutzt werden, um Bildung zu vermitteln und um zu informieren. Erreicht
werden soll dies durch spezielle Bildungsangebote, zum Beispiel
• für Handwerker und Techniker, die Einblick in zuku nftsweisende Systeme der
Energietechnik gewinnen wollen und
• für junge und alte Menschen, die sich über Nutzung skonflikte zwischen
regenerativen Energien und dem Natur- und Landschaftsschutz informieren wollen.
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Vorbilder für solche Bildungsangebote liefern beispielsweise das Klimahaus in
Bremerhaven, das Solarenergiezentrum Stuttgart, der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen
und natürlich das Demonstrationszentrum Bau und Energie im Paul Schnitker-Haus des
Handwerkerbildungszentrums an der Echelmeyerstraße in Münster. Das Konzept für das
Thema Bildung soll deshalb in Kooperation mit dem Handwerkerbildungszentrum der HWK
erarbeitet werden.
Durch Bildung für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und für das Ziel,
„Schülerinnen und Schüler zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen,
wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung
globaler Aspekte, demokratischer Grundprinzipien und kultureller Vielfalt“ zu befähigen
(BMBF 2002; KMK/DUK 2007), kann Münster auch einen wertvollen Beitrag zur
Umsetzung der Weltdekade der Vereinten Nationen leisten (
www.bne-portal.de ).
gez. Hery Klas
und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (7)
- Windthorststraße 7
- Echelmeyerstraße
- Hessenweg
- An der Kleimannbrücke
- Schifffahrter Damm
- Schiffahrter Damm
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0138/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 02.03.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37