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A-R/0010/2024

Für verbesserte Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen

Antrag an den Rat 13.02.2024

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A-R-0010-2024-Grüne, SPD, Volt-Für verbesserte Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen

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A-R-0010-2024-Grüne, SPD, Volt-Für verbesserte Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen

3516 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0010/2024 
 
 
 
 
 
Münster, den 12.02.2024 
 
 
Ratsantrag 
 
Für verbesserte Beschäftigungschancen von Menschen mit 
Behinderungen 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
1. Die Verwaltung wird gebeten, eine Anlaufstelle im Personal - und 
Organisationsamt einzurichten mit der Aufgabe, einzelfallbezogen die 
Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderung zu prüfen. Der 
Stellenplan soll für diese Aufgabe nicht erweitert werden. 
 
2. Die Verwaltung möge prüfen und darstellen, ob und wie die Einrichtung von 
Pool-Stellen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Konzern 
Stadt Münster fördern und verstärken kann. Dargestellt werden soll auch, wie 
dies z.B. in Kooperation mit Trä gern, dem LWL und den städtischen 
Fachämtern gestaltet werden kann. Zudem sollen mögliche Auswirkungen und 
Konsequenzen dargestellt werden. 
 
3. Der Runde Tisch zur Förderung des Einsatzes von Menschen mit Behinderung‘ 
soll zukünftig in Form eines Arbeitskreis es (Fachämter, Träger, Politik, 
Inklusionsunternehmen etc.) regelmäßig zusammenkommen. Seine Aufgabe 
ist die Klärung grundlegender und strategischer Fragen zur Absicherung und 
Weiterentwicklung des Inklusiven Arbeitsmarktes. 
 
Begründung 
 
Die Schwerbehindertenquote der bei der Stadt Münster Beschäftigten lag am 
31.12.2022 bei 5,74 %. Aktuell liegt die Beschäftigungsquote bei 6,27 %. Ziel ist es, in 
den nächsten Jahren eine Quote von 8% zu erreichen. In unserem Ratsantrag 
„Teilhabe am Arbeit smarkt verbessern - Beschäftigungsquote von Menschen mit 
Behinderung bei der städtischen Verwaltung deutlich erhöhen“ (Antrag an den Rat Nr.: 
A-R/0067/2022 vom 28.11.2022) und den darauffolgenden Arbeitsprozessen wurden 
bereits weitere Umsetzungsschritte aufgezeigt und vereinbart. Hierbei gilt es auch zu 
prüfen, inwieweit sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsmöglichkeiten für

2 
 
Menschen mit Behinderung verstärkt angeboten und nachhaltig gesichert werden 
können.  
Dieses hat zusätzlich Dringlichkeit erha lten, weil von der MDS -Insolvenz Betroffene 
unterstützt werden müssen. 
Aktuell jedoch stehen Inklusionsbetriebe und Werkstätten vor schwierigen 
Finanzierungsfragen, sodass grundsätzlich ca. 1.500 Menschen in der Stadt Münster 
in diesen Arbeitsfeldern abgesichert sein müssen. Gleichzeitig ist zu prüfen, inwieweit 
die Stadt Münster jeweils einzelfallbezogen Menschen in ihre Arbeitsfelder aufnehmen 
kann bzw. insbesondere in Kooperation mit anderen sozialen und 
arbeitsmarktpolitischen Trägern und Betrieben weit ere Arbeitsfelder u.a. im Bereich 
Gastronomie erschließen kann. Hierzu soll auch der LWL mit einbezogen werden. 
Grundsätzlich unterstützt die Verwaltung freie Träger bei der Initiierung von 
Inklusionsbetrieben. 
Vorgespräche, Runde Tische und Arbeitsgruppen  zeigen, dass die Personal -
verwaltung der Stadt Münster in diesem wichtigen Bereich zielorientiert die 
Beschäftigungs- und damit auch die Lebenssituation von Menschen mit 
Behinderungen in der Stadt Münster verbessern möchte. Dazu sollen die aktuell 
einzurichtende Fachstelle sowie weitere Maßnahmen beitragen. 
Der Runde Tisch zur Förderung des Einsatzes von Menschen mit Behinderung, der 
von der Politik initiiert wurde, soll – ähnlich wie der AK Wohnungslosigkeit – als 
Arbeitskreis fortgeführt werden. 
 
 
gez. 
Harald Wölter    Thomas Kollmann    Helene Goldbeck 
Andrea Blome    Maria Winkel    Martin Grewer 
Otto Reiners    Doris Feldmann    
Sylvia Rietenberg   Lia Kirsch 
und Fraktion    und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

21.02.2024 Rat
TOP 34.8 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

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Details

Aktenzeichen
A-R/0010/2024
Typ
Antrag an den Rat
Datum
13.02.2024
Erstellt
13.02.2024 14:16