A-R/0052/2008
"Haus der kleinen Forscher" Naturwissenschaftliche Bildung auch schon für die Kleinsten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Originalantrag
3510 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0052/2008
13. Oktober 2008
Antrag
"Haus der kleinen Forscher"
Naturwissenschaftliche Bildung auch schon für die Kleinsten!
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
Die Verwaltung prüft die Möglichkeit, das Programm "Forscherwerkstätten" in Grundschulen der Stadt
auf Kindertagesstätten auszudehnen. Dazu wird geprüft, inwieweit das Angebot des "Hauses der klei-
nen Forscher" e.V. in Berlin zur Umsetzung im Kita-Bereich genutzt werden kann.
Begründung:
Seit einigen Jahren ist in einigen Grundschulen der Stadt Münster das Programm der "Forscherwerk-
statt" mit Erfolg initiiert. Dies wurde erst kürzlich auf einer Fachtagung deutlich.
Ein ähnliches Programm bietet das Haus der kleinen Forscher e.V. in Berlin für den Bereich der früh-
kindlichen Bildung in den Kindergärten an. Die gemeinsame Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft,
von McKinsey, der Siemens AG und der Dietmar Hopp Stiftung hat das Ziel, Natur und Technik für
Kita-Kinder erlebbar zu machen. Sie sollen mit einfachen Experimenten in einem größeren themati-
schen Zusammenhang eigenständig durchführen und damit für Naturwissenschaft und Technik be-
geistert werden. Dadurch wird sowohl das naturwissenschaftliche Interesse gefördert als auch die
Sprach-, Lern- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik der Kinder gestärkt. In den teilnehmenden
Kitas experimentieren die Kinder normalerweise einmal pro Woche. Die Erzieherinnen und Erzieher
erlernen die jeweiligen Experimente zuvor in einem Workshop des "Hauses der kleinen Forscher"
Zur Implementierung dieses Programms ist es wünschenswert ein lokales Netwerk zu gründen. Die-
sem Netzwerk können die Kommune, freie Kita-Träger, engagierte Privatpersonen, Wissenschaftler,
Universität, Fachhochschule, Technologiehof, IHK, Handwerkskammer usw.
Die lokalen Netzwerke sind dabei offen für ehrenamtliches Engagement und bieten Interessenten
hierzu sinnvolle Gelegenheiten.
Das lokale Netzwerk macht eine Reihe von Angeboten für Kitas, um den dort betreuten Kindern Be-
gegnungen mit Naturwissenschaften zu ermöglichen. Dazu zählen insbesondere
• Die Durchführung von Fortbildungen für Erzieherinn en und Erzieher
• Die Verbreitung von Lehrmaterialien des "Hauses de r kleinen Forscher an die Kitas
• Der Aufbau und Erhalt eines Patennetzwerkes zur Un terstützung der Kitas
• Die Organisation eines jährlichen "Tags der kleinen Forscher"
Hierzu stellt das "Haus der kleinen Forscher" die Materialien und Angebote kostenlos zur Verfügung.
Die Qualitätsstandards dieses Programms werden durch das "Haus der kleinen Forscher" sicherge-
stellt.
Um entstehende Kosten zu begrenzen, sollte auf Sponsoring und Spenden zurückgegriffen werden.
Auch aus diesem Gesichtspunkt ist die Arbeit Ehrenamtlicher von großer Bedeutung.
Aus Gesprächen mit verschiedenen Kitas ist bekannt, dass für dieses Programm großes Interesse
besteht.
gez.
H.-Dieter Sellenriek
Dr. Veit Christoph Baecker
Frank Baumann
Sybille Benning
Georg Berding
Meik Bolte
Heinz-Georg Buddenb äumer
Edgar Dr üge
Dr. Dietmar Erber
Richard M. Halberstadt
Eleonore Heyne
Christoph Jahn
Horst Kisnat
Rolf Klein
Karl Kleine-Wilke
Marliese Kosmider
Franz-Pius Graf von Merveldt
Josef Messing
Ursula M öllers
Charlotte Nees
Andreas Nicklas
Robert Otte
Karin Reismann
Josef Rickfelder
Ursula Schaffstein
Günter Schulze Blasum
Florian Steinforth
Barbara Stober
Stefan Weber
Helga Welker
Simone Wendland
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0052/2008
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 22.10.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37