Mandari Insight

AN/0332/2021

Photovoltaikausbau beschleunigen, am „Wattbewerb“ teilnehmen

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne) 22.02.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 04.03.2021, TOP 2.4

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)

· application/pdf

Ansehen

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)

4112 Zeichen

Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Kölner Rat  
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln  
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Ratsgruppe GUT 
Ratsgruppe Klimafreunde 
 
 
An die  
Vorsitzende des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün 
Frau Denise Abé 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.02.2021 
 
AN/0332/2021 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 04.03.2021 
 
Photovoltaikausbau beschleunigen, am „Wattbewerb“ teilnehmen 
 
Sehr geehrte Frau Abé, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 
nächsten Sitzung des Ausschusses zu setzen. 
 
Beschluss: 
 
Die Stadt Köln strebt an ihre installierte PV-Leistung konsequent und zügig zu erhöhen und 
nimmt am „Wattbewerb - StädteChallenge 2021“ (https://faktor2.solar/staedte-challenge/) teil. 
Der „Wattbewerb“ wird in die Kommunikationskampagne des Klimarates mit aufgenommen. 
 
Ein mit der StädteChallenge verbundener Maßnahmen- und Zeitplan zur Umsetzung des 
Photovoltaikausbaus wird dem Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün sowie dem Rat zur 
Kenntnisnahme vorgelegt. 
 
Begründung: 
 
Der Rat der Stadt Köln hat im Sommer 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Daraus folgt die 
Notwendigkeit die Maßnahmen zur Erreichung unserer Klimaziele fortzuschreiben, auszu-
bauen und zu ergänzen. In einem ersten Schritt wurde dazu der Klimarat eingerichtet, der

- 2 - 
 
einen Fahrplan für ein klimaneutrales Köln erarbeiten wird. Darüber hinaus erstellt der Klima-
rat derzeit eine Kommunikationskampagne. 
  
Fossil Free Karlsruhe und Parents4Future Germany rufen alle deutschsprachigen Städte 
zum „Wattbewerb“ auf. Ziel ist es, möglichst viele Kommunen mit einer Städtechallenge dazu 
zu motivieren, den Ausbau von Photovoltaik unter Einbeziehung der gesamten Stadtgesell-
schaft zu beschleunigen und damit die Energiewende voranzutreiben und einen wesentli-
chen lokalen Beitrag zum Klimaschutz im Rahmen des Pariser Klimaschutz-Abkommens von 
2015 zu leisten. Unter Angabe der Einwohnerzahl und der installierten PV-Leistung (kWp) 
können sich die Städte auf der Plattform der StädteChallenge 2021 registrieren. Die Teil-
nahme ist kostenlos. 
  
Die Beteiligung der Stadt Köln am „Wattbewerb“ wäre ein öffentlichkeitswirksamer Beitrag 
zur konkreten Erreichung unserer Klimaziele und schafft einen zusätzlichen Anreiz, die bis-
her anvisierten Maßnahmen zum Photovoltaikausbau konsequent und zügig umzusetzen 
und auszubauen. Die Beteiligung regt dazu an, neue Programme für den dezentralen Aus-
bau der Photovoltaik zu entwickeln oder bestehende Programme weiterzuentwickeln. Um 
den Ausbau von Photovoltaik zu beschleunigen und auf eine breite Basis zu stellen, ist es 
erforderlich möglichst viele Bürger*innen (v.A. Vermieter*innen, Firmen und Gewerbe) dafür 
zu gewinnen, in Photovoltaik zu investieren.  
 
Neben dem Klimaschutz-Effekt würden auf diese Weise lokale Investitionen mit privatem 
Kapital generiert und die lokale Wirtschaft (u.a. Elektriker, Solarmonteure, Gerüstbauer, 
Dachdecker) gestärkt. Zudem werden Industrieansiedlungen (z.B. Speichertechnik, Herstel-
lung von grünem Wasserstoff) vor Ort bewirkt und Industriearbeitsplätze in der Region ge-
schaffen. Ein weiterer Vorteil ist die entstehende Wertschöpfung durch Energiekostensen-
kung und Gewinnabschöpfung in der Region sowie die Minderung von Klimawandel-
Folgekosten. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
 
gez. gez. gez. 
Lino Hammer 
Grüne-
Fraktionsgeschäftsführer 
Mike Homann 
SPD-
Fraktionsgeschäftsführer 
Niklas Kienitz 
CDU-
Fraktionsgeschäftsführer 
   
gez. gez. gez. 
Michael Weisenstein 
DIE LINKE-
Fraktionsgeschäftsführer 
Ulrich Breite 
FDP-
Fraktionsgeschäftsführer 
Jennifer Glashagen 
Volt-Fraktionsvorsitzende  
   
gez. gez.  
Karina Syndicus/Thor Zim-
mermann 
Ratsgruppe GUT 
Nicoline Gabrysch/John 
Akude 
Ratsgruppe Klimafreunde

Beratungsverlauf (1)

04.03.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0332/2021
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
Datum
22.02.2021
Erstellt
22.02.2021 11:14