Mandari Insight

2025/0047

Neubau der Rollsporthalle im Bürgerpark

Magistratsvorlage 05.03.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

anlage 6

31.4 KB · application/pdf

Ansehen

2025/0047

460.8 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 3

461.4 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 4

32.1 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 5

29.8 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 6

269 Zeichen

Punkt 19: Neubau der Rollsporthalle im Bürgerpark 
 (V-Nr. 2025/0047) 
 
Stadtv. Seyfried verlässt unter Hinweis auf § 25 HGO den Sitzungsraum und 
nimmt weder an Beratung noch an der Beschlussfassung teil. 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: UWIGA/WGD

2025/0047

20943 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.03.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Sportamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0047 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 424010 
Kostenstelle:  052-010-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Neubau der Rollsporthalle im Bürgerpark  
 
Vorlage vom: 05.03.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der vorliegenden  Planung eines modernen, funktionalen Hallenbau s für einen 
Ersatzneubau der Bürgerparkhalle und der Rollsporthalle am Standort der bestehenden 
Rollsporthalle wird zugestimmt.  
 
2. Die Planung ist unter dem Aspekt  der größtmöglichen Wirtschaftlichkeit erstellt worden 
und gewährleistet gleichzeitig die Qualit ät und Funktionalität der Sporthalle , um den 
größtmöglichen sportlichen und gesellschaftlichen Nutzen zu erzielen .  
 
3. Die Planung sieht im Erdgeschoss eine normgerechte 3 -Feldhalle (45m x 22m) mit 
integrierten, überhöhten Bahnen für den Rollsport sowie eine zusätzliche Fläche für den 
BMX-Sport vor, im Obergeschoss: Eine stützenfreie 3 -Feldhalle (45m x 22m) . 
 
Die Flächen erfüllen alle Anforderungen für den Schul - und Vereinssport.

- 2 - 
 
4. Die Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG als Eigentümer der Liegenschaf t wird mit 
der Projektierung der Maßnahme beauftragt.  
 
5. Die Sicherstellung der Finanzierung der Maßnahme erfolgt im Rahmen des 
Investitionszuschusses aus dem Kernhaushalt an die Darmstädter Sportstätten GmbH & 
GmbH & Co. KG.  
 
6. Die Darmstädter Stadtentwicklun gs GmbH & Co. KG wird mit dem Projektmanagement 
beauftragt. 
 
 
Anlagen: Anlage 1_Konzeptstudie Tragwerksplanung Rollsporthalle  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.03.2025 
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 5. September 2024 einen Grundsatzbeschluss für 
einen Ersatzneubau der Bürgerparkhalle und der Rollsporthalle am Standort der bestehenden 
Rollsporthalle gefasst. Die Verwaltung wurde mit der entsprechenden Planung beauftragt.  
 
Das Ziel bestand darin, das Projekt mit der größtmöglichen Wirtschaftlichkeit zu realisieren. 
Vorgabe war, die Kosten so gering wie möglich zu halten, während gleichzeitig die Qualität und 
Funktionalität der Sporthalle gewährleistet werden sollte, um die verfügbaren öffentlichen 
Mittel effizient zu nutzen, und um den größtmöglichen sportlichen und gesellschaftlichen 
Nutzen zu erzielen. 
 
Auf Basis dieser Vorgaben ist ein doppelgeschossiger Hallenbau als optimale Lösung 
identifiziert worden. Dadurch gelingt es gleichermaßen den Schul- und Vereinssport in 
Darmstadt langfristig zu sichern. Dies stellt die wirtschaftlichste sowie sportlich sinnvollste 
Umsetzung dar.  
 
Der Entwurf sieht einen modernen, funktionalen Hallenbau mit folgenden Merkmalen vor:  
 
• Erdgeschoss: Eine normgerechte 3-Feldhalle (45m x 22m) mit integrierten, überhöhten 
Bahnen für den Rollsport sowie einer zusätzlichen Fläche für BMX-Sport. 
• Obergeschoss: Eine stützenfreie 3-Feldhalle (45m x 22m). 
 
Die Flächen erfüllen alle Anforderungen für den Schul - und Vereinssport.  
 
Durch die doppelte Nutzungsebene wird eine maximale Flächeneffizienz erreicht, ohne dass 
Einschränkungen für den Sportbetrieb entstehen. Es entsteht ein echter Mehrwert  
für den Roll- und BMX-Sport. 
 
Ein durch die DSE in Auftrag gegebenes Statik-Gutachten (siehe Anlage 1) bestätigt, dass die 
Tragwerkskonstruktion der doppelgeschossigen Halle wirtschaftlich realisierbar ist. Damit ist 
es gelungen, das sportlich maximal höchste Potenzial zu heben, unter Berücksichtigung des 
Kriteriums der Kosteneffizienz.  
 
Darüber hinaus fördert der Neubau durch seine multifunktionale Nutzbarkeit den Breiten- und 
Leistungssport gleichermaßen, steigert die Attraktivität des Sportstandorts Darmstadt für 
Wettkämpfe und Turniere und bietet eine langfristige Investition in die sportliche Zukunft der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
 
Durch die nun vorgelegte Planung der Verwaltung ist eine größtmögliche Flexibilität in der 
Nutzung der Halle erreicht. Durch die Vielfalt der möglichen Sportangebote kann die Halle für 
verschiedene Sportarten und Aktivitäten genutzt werden, was eine breitere Palette an 
Angeboten für die Stadtgesellschaft schafft und unterschiedliche Interessen anspricht. Dies 
erhöht die Auslastung und senkt die Kosten pro Nutzung. So können durch die multifunktionale 
Nutzung die Betriebskosten gesenkt werden, was es für lokale Sportvereine einfacher macht, 
finanzielle Mittel für Training und Wettbewerbe bereitzustellen. 
 
Durch die Möglichkeit, verschiedene Sportarten in denselben Räumlichkeiten anzubieten, 
können Talente frühzeitig entdeckt und gefördert werden, was ebenfalls die lokale 
Sportentwicklung langfristig unterstützt.

- 4 - 
 
Durch die flexible Raumgestaltung können die Räume auch für gesellschaftliche Events oder 
Wettbewerbe genutzt werden, was die Gemeinschaftsbindung stärkt und die Attraktivität der 
Sportstätte erhöht. 
 
Diese Flexibilität ermöglicht es darüber hinaus, die Sportstätte an die spezifischen Bedürfnisse 
der Nutzer anzupassen, nicht nur durch unterschiedliche Trainingsformate, sondern auch 
durch die Berücksichtigung von Inklusionsaspekten. 
 
Weiterhin lag der Planung zu Grunde durch den Einsatz nachhaltiger Materialien und 
Technologien die Umwelt zu schonen und den Betriebskostenaufwand zu reduzieren.   
 
Darüber hinaus berücksichtigt die Planung die geografische Lage und die Erreichbarkeit der 
Sporthalle vor allem durch die Schulen in der Umgebung. Auch hier können zukünftige 
monetäre und stadtplanerische Synergien genutzt werden.  
 
Mit dieser Variante kann der geplante Neubau einer Turnhalle für die Christian-Morgenstern-
Schule ersatzlos entfallen. Im Zuge des laufenden Prozesses der Erstellung eines 
Sportentwicklungsplanes werden weitere benötigte Hallenkapazitäten und Sanierungsbedarfe 
der bestehenden Sporthallen kritisch überprüft. 
 
Durch die nun vorliegende Planung konnten die ursprünglichen Kosten signifikant gesenkt 
werden und gleichzeitig die Qualität und Funktionalität der Halle erhalten werden. Darüber 
hinaus konnten Fördermittel des Bundes gesichert werden.  
 
Fördermittel 
Für den Neubau der Halle am Standort der Rollsporthalle konnten Fördermittel in Höhe von     
6 Millionen Euro die ursprünglich für den Bau der Bürgerparkhalle vorgesehen waren, 
umgewidmet und damit nachhaltig gesichert werden.  
 
Das Sportamt hat als Antragsberechtigter in Abstimmung mit der DSG für die Rollsporthalle 
wie auch die Bürgerparkhalle im Jahr 2022 Förderanträge im Rahmen einer 
Interessenbekundung an dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den 
Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK 2022) gestellt.  
 
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der Folge in seiner Sitzung am   
14. Dezember 2022 im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler 
Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ das Projekt „Sanierung der 
Bürgerparkhalle in Darmstadt“ für eine Förderung in Höhe von 6 Mio. € ausgewählt.  
 
Das Sportamt bzw. die DSG wurde aufgefordert die detaillierten Unterlagen zum Bauprojekt 
einzureichen. Die DSG hat daraufhin die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH (DSE) mit der 
Projektsteuerung beauftragt. Diese führte zahlreiche Untersuchungen am Gebäudebestand 
durch und kam zu dem Ergebnis, das eine Sanierung der Bürgerparkhalle unter Einhaltung der 
vorgegebenen Zielerreichung des energetischen Standards „Effizienzgebäude 70“ in einem 
krassen Missverhältnis zu den zu erwartenden energetischen und wirtschaftlichen 
Verbesserungen. 
 
Aufgrund der o.g. Probleme wurde parallel ab Sommer 2023 die Frage eines Ersatzneubaus 
einer Halle am Standort der Rollsporthalle erörtert.

- 5 - 
Das mit der Ermittlung des baulichen und technischen Zustands beauftragte Architekturbüro 
kam bereits 2021 für die Rollsporthalle zu dem Ergebnis, dass sich die Rollsporthalle in einem 
schlechten Zustand und der Betrieb mittelfristig aufgrund der sehr vielen 
sicherheitstechnischen Risiken nicht aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig ist eine 
wirtschaftliche Sanierung für dieses Objekt nahezu ausgeschlossen, da auch in einer  
aufwändigen und umfangreichen Sanierung wesentliche brandschutztechnische Belange des 
Bestands nicht gelöst werden können. 
Wegen der bereits geschilderten Unmöglichkeit einer Sanierung der Bürgerparkhalle bestand 
die Notwendigkeit einer Umwidmung der Fördermittel. Das Sportamt hat daher im Oktober 
2023 formell eine Anfrage beim Fördermittelgeber gestellt, ob die Förderung auch im Falle 
eines Ersatzneubaus für die bisherige Rollsporthalle gewährt werden kann. 
 
In Folge dieser Anfrage haben Gespräche zwischen Herrn Oberbürgermeister Benz und dem 
zuständigen Staatssekretär beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und 
Bauwesen stattgefunden.  
 
Dabei konnte eine Verlagerung der Fördermittel auf den Ersatzneubau der Rollsporthalle 
erreicht werden. Mit E-Mail vom 17.04.2024 teilte dann der Fördermittelgeber mit, dass die 
Mittel auch für einen Ersatzneubau der Rollsporthalle eingesetzt werden können. 
 
Haushaltsmittel 
Erste Kostenschätzungen für einen Neubau der Rollsporthalle (10 Felderhalle) beliefen sich auf 
rund 50 Mio. €.  
 
Im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 sind folgende Mittel als Investitionszuschuss für die 
Sanierung der Rollsporthalle durch die Darmstädter Sportstätten GmbH & Ko. KG bereits 
etatisiert: 
 
2025:  5 Mio. € 
2026:  15 Mio. € 
2027:  22 Mio. € 
2028:  8 Mio. € 
 
Gesamtsumme:  50 Mio. € 
 
Durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hat die Verwaltung unter 
Berücksichtigung der oben skizzierten Parameter eine Reduzierung dieser Mittel um  8,5 Mio € 
erreicht. Die Mittel sollten dann folgendermaßen etatisiert werden:  
 
2025:  5 Mio. €  
2026:  15 Mio. €  
2027:  13,5 Mio. €  
2028:  8 Mio. €  
 
Gesamtsumme:  41,5 Mio. €  
  
Die Bundesfördermittel i.H.v. 6 Mio. € sind im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 bereits auf die 
Rollsporthalle umgewidmet. 
 
Unter Bezugnahme auf Frage 9 zu dem Ergänzungsantrag zur Vorlage des Oberbürgermeisters 
wird ferner festgestellt:

- 6 - 
 
Die Kosten für den Bau einer 5-Felder-Halle an andere Stelle lassen sich aus den vorgelegten 
Kostenindikatoren ableiten. Zusätzlich wäre ein Grundstückspreis für diese Fläche hinzu zu 
rechnen. Ein Grundstück mit den planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Großsporthalle 
steht jedoch derzeit nicht zur Verfügung.  
 
Die doppelgeschossige Variante ist im verdichteten Stadtraum daher die wirtschaftlichere 
Alternative. Auch unter Berücksichtigung, dass der Flächenbedarf in Darmstadt groß ist, 
verfügbare Flächen aber knapp sind.  
 
Die nun vorgelegte Planung orientiert sich auch an der Analyse des Bedarfs an 
Hallenkapazitäten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Diese weist dezidiert nach, dass die 
neu geschaffenen Räume tatsächlich benötigt und genutzt werden und durch den Neubau die 
lokale Sportentwicklung nachhaltig unterstützt wird. 
 
Bedarfsberechnung 
Bereits in der Vorlage des Oberbürgermeisters wurde der Flächenbedarf an Hallenkapazitäten 
aufgezeigt. Maßgebliche Grundlage dieser Bedarfsanalyse bildet der Darmstädter Sportbericht. 
 
Ergänzend zu diesen Ausführungen wurde seitens des Sportamtes die aktuelle Auslastung der 
städtischen Schul- und Großsporthallen ermittelt. Geprüft wurde dabei, wie viele der 
verfügbaren Stunden werktags in der Zeit zwischen 8:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr in 
Anspruch genommen wurden: 
 
Stadtteil Arheilgen    
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Astrid-Lindgren-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 84% 
Stadtteilschule Arheilgen* Sporthalle - Zweifachhalle 84% 
* Schule benötigt Halle nur bis 15:00, nach 18:00 Uhr volle Auslastung 
      
Stadtteil Bessungen     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Lichtenbergschule Sporthalle - Dreifachhalle 94% 
Bessunger Schule Sporthalle - Zweifachhalle 97% 
Luise Büchner Campus Sporthalle - Zweifachhalle 91% 
      
Stadtteil Eberstadt     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Gutenbergschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 100% 
Ludwig-Schwamb-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 85% 
Gutenbergschule Sporthalle - Zweifachhalle 100% 
Hirtengrundhalle Sporthalle - Dreifachhalle 100% 
      
Stadtteil Kranichstein     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Erich Kästner-Schule (GS) Sporthalle - einfach, nicht teilbar 64% 
Erich Kästner-Schule (IGS) Sporthalle - einfach, nicht teilbar 93% 
  
      
Stadtteil Mitte

- 7 - 
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Heinrich-Hoffmann-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 86% 
Ludwig-Georgs-Gymnasium Sporthalle - einfach, nicht teilbar 97% 
Viktoriaschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 93% 
Mornewegschule Sporthalle - Zweifachhalle 97% 
      
Stadtteil Nord     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
Bernhard-Adelung-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 86% 
Rollsporthalle Sporthalle - einfach, nicht teilbar 100% 
Bürgerparkhalle Sporthalle - Sechsfachhalle 100% 
Kasinohalle Sporthalle - Vierfachhalle 100% 
Eleonorenschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 92% 
Ernst-Elias-Niebergall-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar Sanierung 
Kyritzschule* Sporthalle - einfach, nicht teilbar 81% 
Schillerschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 100% 
Goetheschule*1 Sporthalle - Zweifachhalle 91% 
Käthe-Kollwitz-Schule Sporthalle - Zweifachhalle 95% 
* kein Ballsport möglich 
*1 freie Hallenzeiten nur in den frühen Nachmittagsstunden   
      
Stadtteil Ost     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
Georg-Büchner-Schule Sporthalle - Dreifachhalle 100% 
Sportgelände am Böllenfalltor Sporthalle - Dreifachhalle 100% 
Elly-Heuss-Knapp-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 93% 
Georg-Büchner-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar Sanierung 
      
Stadtteil West     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
Friedrich-Ebert-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 99% 
Heinrich-Heine-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 88% 
Wilhelm-Leuschner-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 96% 
     
Stadtteil Wixhausen     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
-     
 
Die insgesamt sehr hohe Auslastung der städtischen Sporthallen verdeutlicht eine intensive 
Nutzung und eine hohe Effizienz in der Auslastung der vorhandenen Ressourcen. Freie 
Kapazitäten sind grundsätzlich nur noch in Randzeiten verfügbar, wie etwa am frühen 
Nachmittag oder in den späten Abendstunden. 
 
Abweichungen bei der Auslastung einzelner Schulsporthallen können durch funktionale 
Einschränkungen erklärt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Sporthalle der Kyritzschule, in der 
aufgrund baulicher oder technischer Gegebenheiten keine Ballsportarten durchgeführt werden 
können. Solche spezifischen Limitierungen reduzieren die Attraktivität und 
Nutzungsmöglichkeiten dieser Hallen für unterschiedliche Zielgruppen. 
 
Die Auswertung zeigt auch, dass die Auslastung höher, je größer die Halle ist:

- 8 - 
Hallengröße Auslastung (Mittelwert) 
Großsporthallen (drei Felder und größer) 99% 
Zweifeldhallen 94% 
Einfeldhallen 90% 
 
Eine Auslastung von über 90 Prozent deutet auf eine geringe Kapazitätsreserve hin. Bei 
unvorhergesehenen Ereignissen (Reparaturen, Sonderveranstaltungen) könnten Engpässe 
entstehen. Die hohe Auslastung ist auch ein Indikator dafür, dass die bestehende Infrastruktur 
nicht mehr ausreicht, um die Nachfrage zu decken. 
 
Schulbedarf 
Der Ersatzneubau sichert den Bedarf an Schulsport im Bürgerpark langfristig. Nirgendwo in 
Darmstadt ist die Dichte an Schulen so hoch wie hier. Die Schulentwicklungspläne zeigen, dass 
insbesondere im Grundschulbereich mit einem Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen ist und 
die vorhandenen Grundschulen den steigenden Bedarf an Schulplätzen nicht auffangen 
können.  
 
Zudem gilt es neben der Einführung der 3. Sportstunde an Grundschulen auch die Planungen 
für den Ausbau von Ganztagsangeboten wie dem Pakt für den Nachmittag oder 
weitergehenden schulpädagogischen Modellen abzusichern.

- 9 - 
 
 
 
Vereinsbedarf 
Die nun vorliegende Planung sichert die Zukunft des Rollsportes in Darmstadt und bietet dem 
Rollsport optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen. Die Vorgaben der deutschen Sport- 
und Wettkampfordnung für Rollkunstlauf wurden eingehalten. Die Bedarfe des Hessischen 
Rollsportverbandes wurden bei den Planungen berücksichtigt. Dazu zählen insbesondere 
Lagerräume, Tribüne, Kraftraum und einem Mehrzweckbereich. Es fanden mehrere Gespräche 
mit den Vertretern des Hessischen Rollsportverbandes statt. Auch wurde die Planung den 
Vertretern des Verbandes vorgestellt. 
 
Berücksichtigung in der Planung fanden auch die Bedarfe der BMX-Abteilung des VC 
Darmstadt, der auf dem Bikepark im Bürgerpark trainiert und Hallenbedarf angemeldet hat. 
Seit Öffnung des Bikeparks hat sich eine leistungsorientierte Trainingsgruppe entwickelt und 
Darmstadt sich als ein BMX-Stützpunkt etabliert.

- 10 - 
Dabei können perspektivisch auch die Bedarfe für das Skateboard-Training Berücksichtigung 
finden. Im Jahr 2020 war die Sportart Skateboard erstmals olympisch und soll künftig im 
Hessischen Rollsport Verband als neue Abteilung aufgenommen werden. 
 
Neben den Bedarfen für den Rollsport werden durch eine zusätzliche Drei-Felder-Halle 
insbesondere Ballsportarten wie Basketball, Volleyball, Handball oder Badminton von den 
standardisierten Spielfeldgrößen profitieren. 
 
Diese Sportarten haben in den letzten Jahren deutlich an Mitgliedern hinzugewonnen.  
 
 
 
Die Mitgliedszahlen im Badminton sind um 20 Prozent seit 2021 gestiegen, im Basketball um 
36 Prozent, im Handball um 8 Prozent und im Volleyball um 21 Prozent. Mangels zur 
Verfügung stehender Hallenkapazitäten ist es für Vereine allerdings schwierig geworden, neue 
Mitglieder aufzunehmen. 
  
357 405 413 427
523
593
684 709
1065 1037 1073
1148
690
789
724
834
2021 2022 2023 2024
Entwicklung der Mitgliedszahlen
Badminton Basketball Handball Volleyball

- 11 - 
Unabhängig der Entwicklung der Mitgliedszahlen in den Sportarten, die auf eine 3-Feld-Halle 
angewiesen sind, sind die Mitgliedszahlen der Darmstädter Sportvereine insgesamt seit 2020 
deutlich gestiegen. In 2024 waren rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger Mitglied in einem 
Darmstädter Sportverein. 
 
 
 
Die Rollsporthalle fördert letztlich den Breiten- und Leistungssport, bietet Flexibilität für eine 
Vielzahl an Sportarten und gewährleistet eine effiziente Nutzung durch ihre multifunktionale 
Einsatzmöglichkeit. Zudem erfüllt diese Halle die Anforderungen vieler Sportverbände für 
Wettkämpfe, was Darmstadt für Turniere und Großveranstaltungen attraktiv macht. Diese 
Veranstaltungen werten das lokale Sportangebot auf und stärken den Sportstandort 
Darmstadt.  
 
Bevölkerungsprognose 
Bei der Ermittlung des Bedarfs für den Schul- und Vereinssport ist letztlich ebenfalls zu 
berücksichtigen, dass die Bevölkerung in Darmstadt wächst. Dies bedeutet, dass wir als Stadt 
in der Pflicht sind, die Sportinfrastruktur weiter zu entwickeln. Die Bevölkerungsprognose 2035 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt weist in ihrem Bericht aus, dass Darmstadt besonders in 
den Jahren 2010 bis 2019 stark gewachsen ist. Am 31.12.2022 waren 164.579 
Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in Darmstadt gemeldet. Gemäß der mittleren Variante 
würde Darmstadt bis 2035 auf 177.249 Einwohner*innen wachsen (+12.670 Personen).  
 
Zum 30. Juni 2024 weist die aktuelle Bevölkerungsstatistik 168.457 Einwohner mit 
Hauptwohnsitz Darmstadt aus. 
 
Darüber hinaus entwickelt die bauverein AG in unmittelbarer Nähe zum Bürgerpark ein neues 
Quartier auf dem Darmstädter Messplatz mit derzeit geplanten 560 Wohnungen. 
 
 
 
Hanno Benz    André Schellenberg  
Oberbürgermeister    Stadtkämmerer  
95%
97%
99%
101%
103%
105%
107%
109%
111%
113%
115%
2020 2021 2022 2023 2024
Entwicklung der Mitgliedszahlen

anlage 3

21027 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.03.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Sportamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 52 
IV 65 
V 40 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0047 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
94 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 424010 
Kostenstelle:  052-010-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Neubau der Rollsporthalle im Bürgerpark  
 
Vorlage vom: 05.03.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der vorliegenden  Planung eines modernen, funktionalen Hallenbau s für einen 
Ersatzneubau der Bürgerparkhalle und der Rollsporthalle am Standort der bestehenden 
Rollsporthalle wird zugestimmt.  
 
2. Die Planung ist unter dem Aspekt  der größtmöglichen Wirtschaftlichkeit erstellt worden 
und gewährleistet gleichzeitig die Qualität und Funktionalität der Sporthalle , um den 
größtmöglichen sportlichen und gesellschaftlichen Nutzen zu erzielen .  
 
3. Die Planung sieht im Erdgeschoss eine normgerechte 3 -Feldhalle (45m x 22m) mit 
integrierten, überhöhten Bahnen für den Rollsport sowie eine zusätzliche Fläche für den 
BMX-Sport vor, im Obergeschoss: Eine stützenfreie 3 -Feldhalle (45m x 22m) . 
 
Die Flächen erfüllen alle Anforderungen für den Schul - und Vereinssport.

- 3 - 
 
4. Die Darmstädter Sport stätten GmbH & Co. KG als Eigentümer der Liegenschaft  wird mit 
der Projektierung der Maßnahme beauftragt.  
 
5. Die Sicherstellung der Finanzierung der Maßnahme erfolgt im Rahmen des 
Investitionszuschusses aus dem Kernhaushalt an die Darmstädter Sportstätten Gm bH & 
GmbH & Co. KG.  
 
6. Die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG wird mit dem Projektmanagement 
beauftragt. 
 
 
Anlagen: Anlage 1_Konzeptstudie Tragwerksplanung Rollsporthalle  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 12.03.2025 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.03.2025  
 
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 5. September 2024 einen Grundsatzbeschluss für 
einen Ersatzneubau der Bürgerparkhalle und der Rollsporthalle am Standort der bestehenden 
Rollsporthalle gefasst. Die Verwaltung wurde mit der entsprechenden Planung beauftragt.  
 
Das Ziel bestand darin, das Projekt mit der größtmöglichen Wirtschaftlichkeit zu realisieren. 
Vorgabe war, die Kosten so gering wie möglich zu halten, während gleichzeitig die Qualität und 
Funktionalität der Sporthalle gewährleistet werden sollte, um die verfügbaren öffentlichen 
Mittel effizient zu nutzen, und um den größtmöglichen sportlichen und gesellschaftlichen 
Nutzen zu erzielen. 
 
Auf Basis dieser Vorgaben ist ein doppelgeschossiger Hallenbau als optimale Lösung 
identifiziert worden. Dadurch gelingt es gleichermaßen den Schul- und Vereinssport in 
Darmstadt langfristig zu sichern. Dies stellt die wirtschaftlichste sowie sportlich sinnvollste 
Umsetzung dar.  
 
Der Entwurf sieht einen modernen, funktionalen Hallenbau mit folgenden Merkmalen vor:  
 
• Erdgeschoss: Eine normgerechte 3-Feldhalle (45m x 22m) mit integrierten, überhöhten 
Bahnen für den Rollsport sowie einer zusätzlichen Fläche für BMX-Sport. 
• Obergeschoss: Eine stützenfreie 3-Feldhalle (45m x 22m). 
 
Die Flächen erfüllen alle Anforderungen für den Schul - und Vereinssport.  
 
Durch die doppelte Nutzungsebene wird eine maximale Flächeneffizienz erreicht, ohne dass 
Einschränkungen für den Sportbetrieb entstehen. Es entsteht ein echter Mehrwert  
für den Roll- und BMX-Sport. 
 
Ein durch die DSE in Auftrag gegebenes Statik-Gutachten (siehe Anlage 1) bestätigt, dass die 
Tragwerkskonstruktion der doppelgeschossigen Halle wirtschaftlich realisierbar ist. Damit ist 
es gelungen, das sportlich maximal höchste Potenzial zu heben, unter Berücksichtigung des 
Kriteriums der Kosteneffizienz.  
 
Darüber hinaus fördert der Neubau durch seine multifunktionale Nutzbarkeit den Breiten- und 
Leistungssport gleichermaßen, steigert die Attraktivität des Sportstandorts Darmstadt für 
Wettkämpfe und Turniere und bietet eine langfristige Investition in die sportliche Zukunft der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
 
Durch die nun vorgelegte Planung der Verwaltung ist eine größtmögliche Flexibilität in der 
Nutzung der Halle erreicht. Durch die Vielfalt der möglichen Sportangebote kann die Halle für 
verschiedene Sportarten und Aktivitäten genutzt werden, was eine breitere Palette an 
Angeboten für die Stadtgesellschaft schafft und unterschiedliche Interessen anspricht. Dies 
erhöht die Auslastung und senkt die Kosten pro Nutzung. So können durch die multifunktionale 
Nutzung die Betriebskosten gesenkt werden, was es für lokale Sportvereine einfacher macht, 
finanzielle Mittel für Training und Wettbewerbe bereitzustellen. 
 
Durch die Möglichkeit, verschiedene Sportarten in denselben Räumlichkeiten anzubieten , 
können Talente frühzeitig entdeckt und gefördert werden, was ebenfalls die lokale 
Sportentwicklung langfristig unterstützt.

- 5 - 
 
Durch die flexible Raumgestaltung können die Räume auch für gesellschaftliche Events oder 
Wettbewerbe genutzt werden, was die Gemeinschaftsbindung stärkt und die Attraktivität der 
Sportstätte erhöht. 
 
Diese Flexibilität ermöglicht es darüber hinaus, die Sportstätte an die spezifischen Bedürfnisse 
der Nutzer anzupassen, nicht nur durch unterschiedliche Trainingsformate, sondern auch 
durch die Berücksichtigung von Inklusionsaspekten. 
 
Weiterhin lag der Planung zu Grunde durch den Einsatz nachhaltiger Materialien und 
Technologien die Umwelt zu schonen und den Betriebskostenaufwand zu reduzieren.   
 
Darüber hinaus berücksichtigt die Planung die geografische Lage und die Erreichbarkeit der 
Sporthalle vor allem durch die Schulen in der Umgebung. Auch hier können zukünftige 
monetäre und stadtplanerische Synergien genutzt werden.  
 
Mit dieser Variante kann der geplante Neubau einer Turnhalle für die Christian-Morgenstern-
Schule ersatzlos entfallen. Im Zuge des laufenden Prozesses der Erstellung eines 
Sportentwicklungsplanes werden weitere benötigte Hallenkapazitäten und Sanierungsbedarfe 
der bestehenden Sporthallen kritisch überprüft. 
 
Durch die nun vorliegende Planung konnten die ursprünglichen Kosten signifikant gesenkt 
werden und gleichzeitig die Qualität und Funktionalität der Halle erhalten werden. Darüber 
hinaus konnten Fördermittel des Bundes gesichert werden.  
 
Fördermittel 
Für den Neubau der Halle am Standort der Rollsporthalle konnten Fördermittel in Höhe von     
6 Millionen Euro die ursprünglich für den Bau der Bürgerparkhalle vorgesehen waren, 
umgewidmet und damit nachhaltig gesichert werden.  
 
Das Sportamt hat als Antragsberechtigter in Abstimmung mit der DSG für die Rollsporthalle 
wie auch die Bürgerparkhalle im Jahr 2022 Förderanträge im Rahmen einer 
Interessenbekundung an dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den 
Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK 2022) gestellt.  
 
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der Folge in seiner Sitzung am   
14. Dezember 2022 im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler 
Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ das Projekt „Sanierung der 
Bürgerparkhalle in Darmstadt“ für eine Förderung in Höhe von 6 Mio. € ausgewählt.  
 
Das Sportamt bzw. die DSG wurde aufgefordert die detaillierten Unterlagen zum Bauprojekt 
einzureichen. Die DSG hat daraufhin die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH (DSE ) mit der 
Projektsteuerung beauftragt. Diese führte zahlreiche Untersuchungen am Gebäudebestand 
durch und kam zu dem Ergebnis, das eine Sanierung der Bürgerparkhalle unter Einhaltung der 
vorgegebenen Zielerreichung des energetischen Standards „Effizienzgebäude 70“ in einem 
krassen Missverhältnis zu den zu erwartenden energetischen und wirtschaftlichen 
Verbesserungen. 
 
Aufgrund der o.g. Probleme wurde parallel ab Sommer 2023 die Frage eines Ersatzneubaus 
einer Halle am Standort der Rollsporthalle erörtert.

- 6 - 
 
Das mit der Ermittlung des baulichen und technischen Zustands beauftragte Architekturbüro 
kam bereits 2021 für die Rollsporthalle zu dem Ergebnis, dass sich die Rollsporthalle in einem 
schlechten Zustand und der Betrieb mittelfristig aufgrund der sehr vielen 
sicherheitstechnischen Risiken nicht aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig ist eine 
wirtschaftliche Sanierung für dieses Objekt nahezu ausgeschlossen, da auch in einer  
aufwändigen und umfangreichen Sanierung wesentliche brandschutztechnische Belan ge des 
Bestands nicht gelöst werden können. 
Wegen der bereits geschilderten Unmöglichkeit einer Sanierung der Bürgerparkhalle bestand 
die Notwendigkeit einer Umwidmung der Fördermittel. Das Sportamt hat daher im Oktober 
2023 formell eine Anfrage beim Fördermittelgeber gestellt, ob die Förderung auch im Falle 
eines Ersatzneubaus für die bisherige Rollsporthalle gewährt werden kann.  
 
In Folge dieser Anfrage haben Gespräche zwischen Herrn Oberbürgermeister Benz und dem 
zuständigen Staatssekretär beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und 
Bauwesen stattgefunden.  
 
Dabei konnte eine Verlagerung der Fördermittel auf den Ersatzneubau der Rollsporthalle 
erreicht werden. Mit E-Mail vom 17.04.2024 teilte dann der Fördermittelgeber mit, dass die 
Mittel auch für einen Ersatzneubau der Rollsporthalle eingesetzt werden können. 
 
Haushaltsmittel 
Erste Kostenschätzungen für einen Neubau der Rollsporthalle (10 Felderhalle) beliefen sich auf 
rund 50 Mio. €.  
 
Im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 sind folgende Mittel als Investitionszuschuss für die 
Sanierung der Rollsporthalle durch die Darmstädter Sportstätten GmbH & Ko. KG bereits 
etatisiert: 
 
2025:  5 Mio. € 
2026:  15 Mio. € 
2027:  22 Mio. € 
2028:  8 Mio. € 
 
Gesamtsumme:  50 Mio. € 
 
Durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hat die Verwaltung unter 
Berücksichtigung der oben skizzierten Parameter eine Reduzierung dieser Mittel um  8,5 Mio € 
erreicht. Die Mittel sollten dann folgendermaßen etatisiert werden:  
 
2025:  5 Mio. €  
2026:  15 Mio. €  
2027:  13,5 Mio. €  
2028:  8 Mio. €  
 
Gesamtsumme:  41,5 Mio. €  
  
Die Bundesfördermittel i.H.v. 6 Mio. € sind im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 bereits auf die 
Rollsporthalle umgewidmet.

- 7 - 
Unter Bezugnahme auf Frage 9 zu dem Ergänzungsantrag zur Vorlage des Oberbürgermeisters 
wird ferner festgestellt: 
 
Die Kosten für den Bau einer 5-Felder-Halle an andere Stelle lassen sich aus den vorgelegten 
Kostenindikatoren ableiten. Zusätzlich wäre ein Grundstückspreis für diese Fläche hinzu zu 
rechnen. Ein Grundstück mit den planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Großsporthalle 
steht jedoch derzeit nicht zur Verfügung.  
 
Die doppelgeschossige Variante ist im verdichteten Stadtraum daher die wirtschaftlichere 
Alternative. Auch unter Berücksichtigung, dass der Flächenbedarf in Darmstadt groß ist, 
verfügbare Flächen aber knapp sind.  
 
Die nun vorgelegte Planung orientiert sich auch an der Analyse des Bedarfs an 
Hallenkapazitäten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Diese weist dezidiert nach, dass die 
neu geschaffenen Räume tatsächlich benötigt und genutzt werden und durch den Neubau die 
lokale Sportentwicklung nachhaltig unterstützt wird. 
 
Bedarfsberechnung 
Bereits in der Vorlage des Oberbürgermeisters wurde der Flächenbedarf an Hallenkapazitäten 
aufgezeigt. Maßgebliche Grundlage dieser Bedarfsanalyse bildet der Darmstädter Sportbericht. 
 
Ergänzend zu diesen Ausführungen wurde seitens des Sportamtes die aktuelle Auslastung der 
städtischen Schul- und Großsporthallen ermittelt. Geprüft wurde dabei, wie viele der 
verfügbaren Stunden werktags in der Zeit zwischen 8:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr in 
Anspruch genommen wurden: 
 
Stadtteil Arheilgen    
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Astrid-Lindgren-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 84% 
Stadtteilschule Arheilgen* Sporthalle - Zweifachhalle 84% 
* Schule benötigt Halle nur bis 15:00, nach 18:00 Uhr volle Auslastung 
      
Stadtteil Bessungen     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Lichtenbergschule Sporthalle - Dreifachhalle 94% 
Bessunger Schule Sporthalle - Zweifachhalle 97% 
Luise Büchner Campus Sporthalle - Zweifachhalle 91% 
      
Stadtteil Eberstadt     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Gutenbergschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 100% 
Ludwig-Schwamb-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 85% 
Gutenbergschule Sporthalle - Zweifachhalle 100% 
Hirtengrundhalle Sporthalle - Dreifachhalle 100% 
      
Stadtteil Kranichstein     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Erich Kästner-Schule (GS) Sporthalle - einfach, nicht teilbar 64% 
Erich Kästner-Schule (IGS) Sporthalle - einfach, nicht teilbar 93%

- 8 - 
  
      
Stadtteil Mitte     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art Auslastung 
Heinrich-Hoffmann-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 86% 
Ludwig-Georgs-Gymnasium Sporthalle - einfach, nicht teilbar 97% 
Viktoriaschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 93% 
Mornewegschule Sporthalle - Zweifachhalle 97% 
      
Stadtteil Nord     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
Bernhard-Adelung-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 86% 
Rollsporthalle Sporthalle - einfach, nicht teilbar 100% 
Bürgerparkhalle Sporthalle - Sechsfachhalle 100% 
Kasinohalle Sporthalle - Vierfachhalle 100% 
Eleonorenschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 92% 
Ernst-Elias-Niebergall-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar Sanierung 
Kyritzschule* Sporthalle - einfach, nicht teilbar 81% 
Schillerschule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 100% 
Goetheschule*1 Sporthalle - Zweifachhalle 91% 
Käthe-Kollwitz-Schule Sporthalle - Zweifachhalle 95% 
* kein Ballsport möglich 
*1 freie Hallenzeiten nur in den frühen Nachmittagsstunden   
      
Stadtteil Ost     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
Georg-Büchner-Schule Sporthalle - Dreifachhalle 100% 
Sportgelände am Böllenfalltor Sporthalle - Dreifachhalle 100% 
Elly-Heuss-Knapp-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 93% 
Georg-Büchner-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar Sanierung 
      
Stadtteil West     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
Friedrich-Ebert-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 99% 
Heinrich-Heine-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 88% 
Wilhelm-Leuschner-Schule Sporthalle - einfach, nicht teilbar 96% 
     
Stadtteil Wixhausen     
Sportstätten-Name Sportanlagen-Art   
-     
 
Die insgesamt sehr hohe Auslastung der städtischen Sporthallen verdeutlicht eine intensive 
Nutzung und eine hohe Effizienz in der Auslastung der vorhandenen Ressourcen. Freie 
Kapazitäten sind grundsätzlich nur noch in Randzeiten verfügbar, wie etwa am frühen 
Nachmittag oder in den späten Abendstunden. 
 
Abweichungen bei der Auslastung einzelner Schulsporthallen können durch funktionale 
Einschränkungen erklärt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Sporthalle der Kyritzschule, in der

- 9 - 
aufgrund baulicher oder technischer Gegebenheiten keine Ballsportarten durchgeführt werden 
können. Solche spezifischen Limitierungen reduzieren die Attraktivität und 
Nutzungsmöglichkeiten dieser Hallen für unterschiedliche Zielgruppen. 
 
Die Auswertung zeigt auch, dass die Auslastung höher, je größer die Halle ist: 
Hallengröße Auslastung (Mittelwert) 
Großsporthallen (drei Felder und größer) 99% 
Zweifeldhallen 94% 
Einfeldhallen 90% 
 
Eine Auslastung von über 90 Prozent deutet auf eine geringe Kapazitätsreserve hin. Bei 
unvorhergesehenen Ereignissen (Reparaturen, Sonderveranstaltungen) könnten Engpässe 
entstehen. Die hohe Auslastung ist auch ein Indikator dafür, dass die bestehende Infrastruktur 
nicht mehr ausreicht, um die Nachfrage zu decken. 
 
Schulbedarf 
Der Ersatzneubau sichert den Bedarf an Schulsport im Bürgerpark langfristig. Nirgendwo in 
Darmstadt ist die Dichte an Schulen so hoch wie hier. Die Schulentwicklungspläne zeigen, dass 
insbesondere im Grundschulbereich mit einem Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen ist und 
die vorhandenen Grundschulen den steigenden Bedarf an Schulplätzen nicht auffangen 
können.  
 
Zudem gilt es neben der Einführung der 3. Sportstunde an Grundschulen auch die Planungen 
für den Ausbau von Ganztagsangeboten wie dem Pakt für den Nachmittag oder weitergehenden 
schulpädagogischen Modellen abzusichern.

- 10 - 
 
 
 
Vereinsbedarf 
Die nun vorliegende Planung sichert die Zukunft des Rollsportes in Darmstadt und bietet dem 
Rollsport optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen. Die Vorgaben der deutschen Sport- 
und Wettkampfordnung für Rollkunstlauf wurden eingehalten. Die Bedarfe des Hessischen 
Rollsportverbandes wurden bei den Planungen berücksichtigt. Dazu zählen insbesondere 
Lagerräume, Tribüne, Kraftraum und einem Mehrzweckbereich. Es fanden mehrere Gespräche 
mit den Vertretern des Hessischen Rollsportverbandes statt. Auch wurde die Planung den 
Vertretern des Verbandes vorgestellt. 
 
Berücksichtigung in der Planung fanden auch die Bedarfe der BMX-Abteilung des VC 
Darmstadt, der auf dem Bikepark im Bürgerpark trainiert und Hallenbedarf angemeldet hat. 
Seit Öffnung des Bikeparks hat sich eine leistungsorientierte Trainingsgruppe entwickelt und 
Darmstadt sich als ein BMX-Stützpunkt etabliert.

- 11 - 
Dabei können perspektivisch auch die Bedarfe für das Skateboard-Training Berücksichtigung 
finden. Im Jahr 2020 war die Sportart Skateboard erstmals olympisch und soll künftig im 
Hessischen Rollsport Verband als neue Abteilung aufgenommen werden. 
 
Neben den Bedarfen für den Rollsport werden durch eine zusätzliche Drei-Felder-Halle 
insbesondere Ballsportarten wie Basketball, Volleyball, Handball oder Badminton von den 
standardisierten Spielfeldgrößen profitieren. 
 
Diese Sportarten haben in den letzten Jahren deutlich an Mitgliedern hinzugewonnen.  
 
 
 
Die Mitgliedszahlen im Badminton sind um 20 Prozent seit 2021 gestiegen, im Basketball um 
36 Prozent, im Handball um 8 Prozent und im Volleyball um 21 Prozent. Mangels zur 
Verfügung stehender Hallenkapazitäten ist es für Vereine allerdings schwierig geworden, neue 
Mitglieder aufzunehmen. 
  
357 405 413 427
523
593
684 709
1065 1037 1073
1148
690
789
724
834
2021 2022 2023 2024
Entwicklung der Mitgliedszahlen
Badminton Basketball Handball Volleyball

Unabhängig der Entwicklung der Mitgliedszahlen in den Sportarten, die auf eine 3-Feld-Halle 
angewiesen sind, sind die Mitgliedszahlen der Darmstädter Sportvereine insgesamt seit 2020 
deutlich gestiegen. In 2024 waren rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger Mitglied in einem 
Darmstädter Sportverein. 
 
 
 
Die Rollsporthalle fördert letztlich den Breiten- und Leistungssport, bietet Flexibilität für eine 
Vielzahl an Sportarten und gewährleistet eine effiziente Nutzung durch ihre multifunktionale 
Einsatzmöglichkeit. Zudem erfüllt diese Halle die Anforderungen vieler Sportverbände für 
Wettkämpfe, was Darmstadt für Turniere und Großveranstaltungen attraktiv macht. Diese 
Veranstaltungen werten das lokale Sportangebot auf und stärken den Sportstandort 
Darmstadt.  
 
Bevölkerungsprognose 
Bei der Ermittlung des Bedarfs für den Schul- und Vereinssport ist letztlich ebenfalls zu 
berücksichtigen, dass die Bevölkerung in Darmstadt wächst. Dies bedeutet, dass wir als Stadt 
in der Pflicht sind, die Sportinfrastruktur weiter zu entwickeln. Die Bevölkerungsprognose 2035 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt weist in ihrem Bericht aus, dass Darmstadt besonders in 
den Jahren 2010 bis 2019 stark gewachsen ist. Am 31.12.2022 waren 164.579 
Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in Darmstadt gemeldet. Gemäß der mittleren Variante 
würde Darmstadt bis 2035 auf 177.249 Einwohner*innen wachsen (+12.670 Personen).  
 
Zum 30. Juni 2024 weist die aktuelle Bevölkerungsstatistik 168.457 Einwohner mit 
Hauptwohnsitz Darmstadt aus. 
 
Darüber hinaus entwickelt die bauverein AG in unmittelbarer Nähe zum Bürgerpark ein neues 
Quartier auf dem Darmstädter Messplatz mit derzeit geplanten 560 Wohnungen. 
 
 
 
Hanno Benz    André Schellenberg  
Oberbürgermeister    Stadtkämmerer  
 
95%
97%
99%
101%
103%
105%
107%
109%
111%
113%
115%
2020 2021 2022 2023 2024
Entwicklung der Mitgliedszahlen

anlage 4

323 Zeichen

Punkt 6: Neubau der Rollsporthalle im Bürgerpark 
 (V-Nr. 2025/0047) 
 
Oberbürgermeister Benz erläutert die Vorlage und beantwortet die Fragen der 
Ausschussmitglieder. 
 
Der Ausschuss für Sport und Vielfalt empfiehlt der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: UFFBASSE und Die Linke.

anlage 5

183 Zeichen

Punkt 13: Neubau der Rollsporthalle im Bürgerpark 
 (V-Nr. 2025/0047) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

Beratungsverlauf (4)

TOP 6
TOP 94
TOP 19
TOP 13

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0047
Typ
Magistratsvorlage
Datum
05.03.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00