Mandari Insight

2017/0248

Konversion Lincoln-Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme 'Grundschule mit Turnhalle und Kindertagesstätte'

Magistratsvorlage 14.08.2017

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ANLAGE 3

Erläuterung der Vorentwurfsplanung zur Freianlagenplanung

Foundation 5+ Landschaftsarchitekten und Planer BDLA

+  Erläuterungsbericht

e  Übersichtsplan Freianlaen

foundation 5+
landschaftsarchitekten
und planer bdla

Freiräume Kindertagesstätte und Grundschule im Lincoln-Quartier - Erläuterungen zum Vorentwurf

Das neue Schul- und Kitagebäude liegt am östlichen Rand des geplanten Quartierpark im Lincolnquartier an der Heldelberger-
straße. Gebäude und Freiraum verzahnen sich über großzügige Innenhöfe und mehrere kleine Lichthöfe mit den zugeordneten
Spielgarten der Kita und dem Schulhof der Grundschule.

Die Kita erhält einen eingezäunten Freiraum mit vielfältigen Spielangeboten im südlichen Teil des Gebäudekomplexes. Der
Schulhof wird durch Rampen, Treppen und Rasenstufen mit dem Quartierspark verbunden, sodass die Freiraumangebote der
Schule und des Parks gemeinschaftlich genutzt werden können. Die Schulfreiräume sind damit für die Öffentlichkeit zugänglich
und verbinden sich ästhetisch und funktional mit den Angeboten des Quartierparks.

Die Höhendifferenz zwischen dem Gelände der Schule und dem westlich angrenzenden Park wird über Böschungen und Stütz- /
Sitzmauern überwunden. Dabel umfasst eine ca. 40 cm hohe/breite Einfassung das gesamte Gelände.

Zur Berechnung der Kosten wird in drei funktional zusammenhängende Bereiche unterschieden um Veränderungen bei den
Baukosten leichter zuzuordnen und nachvollziehbarer abzubilden. Im Einzelnen wird unterschieden:

Teilbereich Erschließungsflächen Im Norden und Osten (2.385qm)
Dieser Teilbereich umfasst die Erschließungsflächen mit Fahrradparkern im Norden und Süden, sowie die verbindende Weg-

espange zur Anlieferung Mensa. Die Oberflächen aus stabilem Betonpflaster In den Erschließungsbereichen und dem Weg aus
Rasenfugenpflaster erhalten einen frostfreien Oberbau von 45 cm. Bei normalen Bodenverhältnissen (Das Bodengutachten
macht bisher keine Aussagen zu Dicken des Oberbaus) kann von einer Befahrung mit LKW (bis 7,5t0) und PKW ausgegangen
werden. Die Vorraussetzung zur Befahrung mit Fahrzeugen der Feuerwehr muss in der weiteren Planung geprüft werden. Die
Entwässerung der Platzflächen erfolgt über Punktabläufe und Rinnen. Alle Eingänge ohne entsprechende „Sauberlaufzonen“ im
Gebäude erhalten Abtrittroste vor den Türen.

Für die Beleuchtung wurden Mastlampen für die Plätze und Pollerlampen als Orientierungslicht entlang des Wegs im Osten vor-
gesehen. Im Eingangsbereich Kita und Schule wurden Fahrradbügel, Müllelmer und Bänke vorgesehen.

Teilbereich Kita inkl. Lichthöfe (2.220qm)
Im Bereich der Kindertagesstätte wird der Spielgarten angehoben, um das Gelände bis auf das Niveau der geplanten Gebäude-

höhe heranzuführen. Die Grundstücksumfassung besteht aus einer 40cm hohen Mauer mit Zaunanlage. Die vorgeschlagenen
Terrassen vor den Gruppenräumen und die vielfältige Spielangebote wurden in Vorgesprächen mit dem Schulamt und dem Ju-
gendamt abgestimmt und festgelegt.

Die Ausstattung der Kita umfasst verschiedene Kletter-, Balancier- und Schaukelgeräte. Eine Kellerkombinatlon mit Rutsche ist
ebenso enthalten, wie ein Wasserspielbereich. Die Erschließung erfolgt von den Gruppenräumen aus. Eine Zufahrt zum Pflegen
der Freianlagen wurde vorgesehen.

Neben einem Holzhaus zum Lagern von Spielgeräten erhält jeder Sandspielbereich Lagermöglichkeit für Sandspielzeug und ein
Schattendach. Das Regenwasser wird den Grünflächen zugeführt. Die Innenhöfe werden mit Betonpflaster befestigt und erhal-

ten eine Vegetations- und Spielinsel.

Teilbereich Schule und Höfe (2.715qm)
Der Schulhof mit seinen unterschiedlichen Innenhöfen ist der größte und aufwendigste Bereich der Freianlagen. Hier wird das

Gelände 1-2m aufgefüllt. Die Oberflächen im Außenbereich Schulhof und der großen Höfe werden aus eingefärbtem Asphalt

hergestellt, die kleinen Lichthöfe erhalten Oberflächen aus Betonpflaster.
Mittels Straßenmarkierungsfarbe werden Bereiche wie Laufbahn oder besondere Spielbereiche hervorgehoben und zoniert. Die

foundation 5+
landschaftsarchitekten
und planer bdla

Ausstattung des Schulhofs verzichtet bewusst auf zahlreiche Einbauten und Spielgeräte. Vielmehr dient der Pausenhof als offe-
ner Bewegungsraum, der über unterschiedliche Markierungen verschiedene Interpretations- und Spielmöglichkeiten bereit
stellt. Durch die Rampe, Treppenanlage und Rasentreppe ist der Zugang zu den Spielmöglichkeiten Im Park gewährleistet.

Die Höfe erhalten Vegetationsinseln mit nlederschwelligen Spielangeboten. Die Entwässerung der Platzflächen erfolgt über
Punktabläufe und Rinnen. Wichtige Eingänge erhalten Abtrittroste vor den Türen.

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ANLAGE 4

e  Folgekostenberechnung

Eigenbetrieb Immobilienmanagement

Folgekostenberechnung für:

Bezeichnung: Neubau Grundschule und Kita Lincoln-Siedlung
Kostenstelle: 14-11611-01
Kostenschätzung: 25.180.000 €

Geplante Inbetriebnahme: 07/2020
Zuweisung [1] Bund € RX Kernhaushalt 26.400.000 € [] Landkreis, etc.
€
U] Land € Ü Sonstige: €

Bemerkung: Im MIP Kernhaushalt hat das Schulamt auskömmliche Ansätze für Ausstattung
eingeplant.

Finanzierungsbetrag 26.400.000 €

Zinsaufwand 792.000, € (Realverzinsung 3 %)
Tilgungssatz %

Nutzungsdauer 50 Jahre

Abschreibungssatz linear %

Notwendiges Grundstück vorhanden:

Dia
[J nein/Folgekosten €
BGF geplant 10.894 m?

Anwendung Vermieter-Mieter-Modell

Ja Ül Nein
Nutzer: Schulamt 72,5%
Jugendamt 13,5 %
Sporthalle/Schulamt 14,0%
Folgekostenberechnung nach Kostenwerten des BKlI auf gesondertem Blatt
1. Verwaltungskosten KG 200 8 €/qm =87.152 €
2. Betriebskosten KG 300 Etatisierung im WP 30 €/qm= 326.820 €
3. Erhaltungsaufwand KG 400 Etatisierung im WP 12/qm = 130.728 €

Sonstige Erläuterungen: Die Summe, der zu etatisierenden Folgekosten liegt somit bei
gerundet 544.700 € im Jahr
zusätzlich: Personalbereitstellung IDA :Hausmeister

Aufgestellt: B. König-Ehmke Architektin, den 29.6.2017

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Punkt 10: Konversion Lincoln-Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte  
Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme 
"Grundschule mit Turnhalle und Kindertagesstätte" 
 (V-Nr. 2017/0248) 
 
 Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
 Stimmenthaltungen: SPD-Fraktion

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ANLAGE 2

Erläuterung der Vorentwurfsplanung zur Technischen Gebäudeausrüstung

Ingenieurbüro ITG Braun GmbH

u
BRAUN

INGENIEURBÜRO

ITG Ingenieurbüro für technische
Gebäudeausrüstung GmbH
Kölner Allee 41

66606 St. Wendel

Tel.: 06851 9330-0

Fax: 06851 9330-30
EMail: info@itg-braun.de

Erläuterungsbericht zur
vertieften Kostenschätzung
nach DIN 276

Projekt: Neubau Lincolnschule + KiTa
Einsteinstraße /Heidelberger Straße
64285 Darmstadt

Bauherr: Immobilienmanagement Darmstadt
Bessunger Straße 125
64295 Darmstadt

Architekt : Waechter + Waechter Architekten
Rheinstraße 40 - 42
64283 Darmstadt

Stand: 20.04.2017

INGEWIEURRURO

Vorbemerkungen

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt plant den Neubau einer Ganztages-
Grundschule mit Sporthalle und einer angrenzenden Kindertagesstätte nach einem
Entwurf von Waechter + Waechter Architekten BDA am Quartiersplatz in der Lincoln-
Siedlung in Darmstadt.

Die im vorliegenden Erläuterungsbericht dargestellten Standards sind im Vorfeld mit
dem Bauherrn und Architekten abgestimmt. In Teilbereichen wurden Annahmen
unsererseits notwendig, welche dem Bauherrn im Vorfeld genannt wurden, sich aber
im weiteren Projektverlauf noch verändern können.

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I 22
BRAUN

INGENIELIRDUND

KG 230 Nichtöffentliche Erschließung

Hier sind die Kosten für die Erschließung des Gebäudes mit Abwasser, Trinkwasser,
Fernwärme und Elektro erfasst. Enthalten sind die Erdarbeiten sowie die
Leitungskosten auf dem Gelände.

KG 410 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen

KG 411 Abwasseranlagen

Die Dachkonstruktion der Lincoln Schule mit Kita besteht aus mehreren Flachdach-
bereichen. Die einzelnen Dachbereiche werden über Dacheinläufe und innenliegende
Regenwasserfallleitungen entwässert.

Diese werden diffusionsdicht isoliert, sodass eine Kondensatbildung ausgeschlossen
ist. Über Fallleitung wird das Regenwasser bis ins Untergeschoss bzw. Erdgeschoss
zu den Regenwasserkanalanschlussleitungen unter der Bodenplatte geführt.

Die Erdarbeiten und die Regenwassergrundleitungen sind in unserer Kosten-
betrachtung berücksichtigt, werden jedoch separat in den Kostengruppen 540 und
230 erfasst. Die Notentwässerung der Dachflächen erfolgt Über Wasserspeier durch
die Attika. Diese sind nicht in der Kostenschätzung enthalten. Eine
Regenwassernutzungsanlage ist vom Bauherrn nicht gewünscht und nicht in der
Kostenschätzung enthalten.

Als Regenwassermenge werden gemäß Angaben des Deutschen Wetterdienstes 329
V/s-ha in Ansatz gebracht. Die Regenwassermenge für den Jahrhundertregen wurde
mit 601 I /s-ha in Ansatz gebracht. Als Rohrmaterial kommen im Gebäude Muffen
lose Gussrohre (SML-Rohr) zum Einsatz.

Die Schmutzwasserentsorgung der sanitären Einrichtungen erfolgt nach DIN EN
12056 und DIN 1986 über Sammel- und Fallleitungen bis zur Bodenplatte UG bzw.
EG. Hier erfolgt der Anschluss an die erdverlegte Schmutzwasserleitung. Die
Erdarbeiten und Schmutzwasserkanalleitungen sind in unseren Kosten berücksichtigt.
Das Abwasser der tieferliegenden Anschlüsse im Kellergeschoß wird über eine
Fäkalienhebeanlage über die Rückstauebene gepumpt und zu dem Kanalanschluss
geleitet. Im Technikraum ist hierfür ein Schacht mit den Abmaßen L: 2m B: 1,5m T:
1m erforderlich. Die Entlüftungen der einzelnen Stränge werden durch Schächte über
Dach geführt. Als Rohrmaterial kommt im Gebäude SML-Rohr zum Einsatz.

Die Küche erhält ein eigenes Entwässerungssystem für fetthaltige Abwässer,

die über einen im Gebäude stehenden Fettabscheider entsorgt werden.
Als Rohrmaterial ist Gussrohr für fetthaltige Abwässer vorgesehen (KML-Rohr).

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je

BRAUN

KG 412 Wasseranlagen

Die Trinkwasserversorgung des Gebäudes erfolgt über eine Trinkwasser-
Einspeiseleitung mit Zählstationen. In dem Konzept ist die separate
Verbrauchserfassung der Bereiche Kita, Küche Turnhalle und der Cluster Bereiche
vorgesehen. Die Verteilung des Trinkwassers erfolgt über Rohrleitungen aus
Edelstahl, die gemäß DIN 1988 stagnationsfrei in Schächten verlegt werden. Alle
Leitungen werden mit diffusionsdichtem Material gegen Schwitzwasser und
Erwärmung gedämmt.

Um die Stillstandverluste und das Legionellenproblem zu minimieren, besteht das
Konzept aus einer dezentralen Wassererwärmung, bestehend aus insgesamt 3
Frischwassermodulen für die Bereiche Kita, Turnhalle und Küche, welche das
Trinkwasser im Durchflussprinzip erwärmen. Diese sind in den Technikräumen im
Untergeschoss vorgesehen. In den Putzmittelräumen sind Übertischgeräte zur
Bereitstellung von heißem Wasser geplant. In den Toilettenanlagen der
Clusterbereiche ist im Unterschied zur KiTa kein warmes Trinkwasser vorgesehen.

Für die Bewässerung des Außenbereiches werden erdverlegte Leitungen aus PE
Rohr stagnationsfrei verlegt. In den Innenhöfen werden abschließbare Energiesäulen

installiert.
Die Sanitäreinrichtungen bestehen aus Sanitärporzellan. Dies entspricht dem
Standard für Schulen und Kitas. Eine besondere vandalensichere Sanitärausstattung

ist nicht vorgesehen. Für die Küche ist im Umkleidebereich eine Duschanlage sowie
eine WC Anlage in den Kosten mit berücksichtigt worden.

KG 413 Gasanlagen
Nicht vorgesehen

KG 419 Sonstiges

Hier sind die Kosten für sonstige anfallende Arbeiten wie, Kernbohrungen, Isolierung
und den technischen Brandschutz enthalten.

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je
BRAUN

INGHEIFNNURD

KG 420 Wärmeversorgungsanlagen
KG 421 Wärmeerzeugungsanlagen

Es ist keine eigene Wärmeerzeugungsanlage vorgesehen, da das Grundstück
satzungsgemäß mit Fernwärme versorgt wird.

Nach der Fernwärmetauscher Station verteilt sich die Heizungsenergie über einen
Verteiler auf folgende Gruppen:

- Trinkwassererwärmung

- Lüftung UG

- Clusterbereiche

- Kita Bereich

- statische Heizung

- Turnhalle und Lüftung Dach

Eine separate Verbrauchserfassung der einzelnen Bereiche ist in den Kosten

berücksichtigt.

Alle erforderlichen Umwälzpumpen werden als energiesparende
Hocheffizienzpumpen ausgeführt. Für die Versorgung der Frischwassermodule, ist
ein Heizungs-Pufferspeicher mit 2000 | Inhalt vorgesehen.

KG 422 Wärmeverteilnetze

Die Verteilleitungen der einzelnen Gruppe werden in Stahlrohr nach DIN EN 10255
ausgeführt und nach DIN 4108 sowie nach EnEV gegen Wärmeverluste gedämmt.
Die Verteilung innerhalb des Gebäudes erfolgt über die Hauptrasse im
Untergeschoss zu den einzelnen Schächten. In den Schächten werden die Leitungen
nach oben zu den einzelnen Helzkreisverteilern geführt. Teilweise ist es notwendig
die Versorgungsleitungen zu den Heizkreisverteilern unter dem Estrich zu verlegen.

KG 423 Raumheizflächen

Die Beheizung des Erdgeschosses sowie des Obergeschosses erfolgt ausschließlich
über Fußbodenheizung. Die Kosten für Systemträgermatten, inkl. Trittschall- und
Ausgleichsdämmung sind Bestandteil der Kosten. Im Untergeschoss sind Heizkörper
in Gliederbauweise vorgesehen.

KG 429 Sonstiges

Hier sind die Kosten für sonstige anfallende Arbeiten wie, Kernbohrungen, Isolierung
und den technischen Brandschutz enthalten.

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er)
BRAUN

INGENIEURNURO

KG 430 Lufttechnische Anlagen

KG 431 Lüftungsanlagen

Bei dem vorliegenden Gebäudeentwurf ergibt sich aus den bauphysikalischen
Anforderungen (Bericht Büro Müller-BBM vom 06.04.2017) und Sicherung der
Luftqualität die Notwendigkeit einer mechanischen Be- und Entlüftung der
Aufenthaltsbereiche.

Seitens des Bauherrn wird eine Verbesserung des Raumkomforts durch kontrollierte
Lüftung der Neben- und Verkehrsbereiche nicht gewünscht, ebenso soll keine aktive
Kühlung über die Lüftungsgeräte vorgesehen werden. Die Zuluft erfolgt isotherm (Die
Außenluft wird auf Raumluft erwärmt), eine Beheizung des Raumes über die Lüftung
ist nicht vorgesehen.

Die angenommenen Brandschutzbereiche ergeben sich aus ersten Übersichtsplänen
des Büros Tichelmann & Barillas, ein Brandschutzkonzept liegt zum jetzigen Stand
nicht vor. Ggf. können in Abhängigkeit des Konzeptes neue Planungsanforderungen
entstehen, die zu veränderten Kosten führen,

Die Luftmengen der Aufenthaltsbereiche (Aufstellung im Anhang) ergeben sich zum
einen aus der bauphysikalischen Anforderung des 2-fachen Nachtluftwechsels
(sommerlicher Wärmeschutz) und der Festlegung der Luftqualität in „Lernbereichen"
von 25 m®/h/Person in Annäherung DIN EN 13779, IDA 2, in Abstimmung mit dem
Bauherrn. Da laut Betreiber die Ganztagesbereiche und Lernbereiche nicht
gleichzeitig genutzt werden, sollen die Geräteanteile und die Hauptsteigeschächte
der Ganztagesbereiche mit einer Gleichzeitigkeit von 0,8 zu den Lernbereichen
bewertet werden, was zu verringerten Außenluftmengen führt, der sommerliche
Wärmeschutz wird hiervon nicht beeinflusst.

Die Be- und Entlüftung der Sporthalle soll nicht als Versammlungsstätte projektiert
werden, hier liegen die Vorgaben zum Außenluftanteil bei einer Belegung von 50
Personen mit 60m®/h/Person (DIN 18032 für Sportstätten). Die Gymnastikhalle wird
ebenso betrachtet mit einer Nutzung durch 25 Personen.

Nach dem Raumprogramm und den Abhängigkeiten der Nutzung gibt es keine
Möglichkeit, eine zentrale Lüftungsanlage einzusetzen. Das Konzept besteht daher
aus 5 dezentralen Lüftungsgeräten, die Aufstellung erfolgt überwiegend im
Untergeschoss, die Sporthalle und die angrenzenden Fachklassen im OG erhalten
zwei Dach- oder Deckengeräte. Die Außen-/ Fortluft wird ausschließlich über Dach

geführt.

Der Kindergarten wird über ein Lüftungsgerät aus dem darunterliegenden
Untergeschoss versorgt. Die Außenluftmengen wurden in der beiliegenden Tabelle
festgelegt. Die Ansteuerung dieses Bereichs erfolgt über die übergeordnete GLT
(Gebäudeleittechnik) mittels Zeitprogramm, die sommerliche Nachtkühlung wird in
Abhängigkeit der Raum- und Außentemperaturen gesteuert.

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INGENIEUADURO

Die sonstigen Bereiche, mit Ausnahme der Sport- und Gymnastikhalle, werden über
die beiden Lüftungsgeräte aus dem Untergeschoss im Westen versorgt. Die
Ansteuerung der Lerncluster und Ganztagesbereiche erfolgt im Tagesbetrieb über
einen CO2-Sensor in der Abluft und luftdichten Volumenstromreglern in Zu- und
Abluft. Die weitere Ansteuerung dieses Bereichs erfolgt über die übergeordnete GLT
mittels Zeitprogramm, die sommerliche Nachtkühlung wird in Abhängigkeit der
Raum- und Außentemperaturen gesteuert.

Zur energetischen Einsparung von Luftmengen werden die Toilettenbereiche und
untergeordneten Gruppenräume mittels Umluft (Überströmung aus Lernbereichen)
versorgt, hier wird der 2-fache Nachtluftwechsel deutlich überschritten, so dass auch
eine Auskühlung über die Umluft ausreichend sein sollte.

Nach Festlegung durch den Betreiber wird die Essenszubereitung in der Küche in
Anlehnung an das Mischküchensystem erfolgen. Aufgrund der derzeit gültigen
Normen DIN 18869 und VDI 2252 und dem Raumprogramm wird hier für die
fetthaltige Abluft aus der Zubereitung und die geplante Spülmaschine, etc. sehr
wahrscheinlich ein separates noch im Detail festzulegendes Lüftungsgerät
notwendig. Die Kosten hierfür sind in dieser Kostenschätzung berücksichtigt.

In die Sport- und Gymnastikhalle wird die Zuluft stirnseitig über 2 Geräte im oberen
Bereich eingeblasen und in die tiefliegenden Bereiche (Umkleiden und WC-Bereiche)
überströmt, so dass eine ausreichende Zirkulation eintreten wird. Die Ansteuerung
erfolgt im Tagesbetrieb über einen CO2-Sensor in der Abluft und luftdichten
Volumenstromreglern in Zu- und Abluft. Die weitere Ansteuerung dieses Bereichs
erfolgt über die übergeordnete GLT mittels Zeitprogramm.

Eine sommerliche Nachtkühlung mit 2-fachen Luftwechsel ist für diese Bereiche laut
Bewertung des Bauphysikers und Wunsch des Bauherrn nicht notwendig, jedoch
werden die Hallen im Sommerfall mit der vorgenannt projektierten Luftmenge

abgekühlt.

Die Tiefgarage soll architektonisch so erschlossen werden, dass eine mechanische
Belüftung nicht notwendig wird. Es muss eine natürliche Belüftung analog der
hessischen Garagenverordnung sichergestellt ist. Hierfür wurden in der KG400 keine
Kosten vorgehalten.

KG 434 Kälteanlagen

In den Räumen Serverraum, Photovoltaik (PV)-Unterverteilung im Untergeschoss
und dem Regieraum im Erdgeschoss werden aufgrund der installierten Technik
größere Mengen latenter Abwärme erwartet. Aus diesem Grunde werden diese
Bereiche mittels Umluftgeräten im Raum selbst gekühlt, um einem Ausfall der
Technik durch Überhitzung vorzubeugen.

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IG

BRAUN

Die aktive Kühltechnik für den Küchenbereich (Vor-, Tiefkühlraum, etc.) ist in der KG
471 enthalten.

KG 439 Lufttechnische Anlagen, sonstiges
Hier sind die Maßnahmen für die technische Isolierung und die erweiternden Arbeiten
zur brandschutztechnischen Dämmung der Lüftungsinstallationen enthalten.

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je

BRAUN

BCE RIEURNURO

KG 440 Starkstromanlagen
KG 441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen

- Nicht vorgesehen

KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen

Das Gebäude erhält eine PV-Anlage die teilweise auf dem Sheddach der Tumhalle,
sowie auf der freien Dachfläche angeordnet wird. Die Flächen erlauben einen
Ausbau mit rund 432 Modulen, die eine Generatorleistung von 115 KWp ergeben.
Der spezifische Ertrag der gesamten Anlage beläuft sich auf ca. 475 KWh/KWp.

KG 443 Niederspannungsschaltanlagen

Im Bereich des Untergeschosses erfolgt die Einspeisung des örtlichen
Energieversorgers in die neue Niederspannungshauptverteilung. Von dieser NSHV
werden alle weiteren Unterverteilungen sternförmig versorgt. Ein eigenes
Einspeisefeld für die Photovoltaikanlage mit allpoliger Trennung ist ebenfalls in dieser
Verteilung vorhanden. Alle Ab- und Zugänge werden verbrauchstechnisch erfasst
und können mittels BUS-Technik fernabgelesen werden.

Die Unterverteilungen (UV) werden wie folgt zugeordnet
- 2 UVs pro Oluster (OG), aufgeteilt auf die jeweils rechte und linke Seite,
gemeinsam versorgt mit einer Zuleitung von der NSHV
- UVKita
- UV Verwaltung/Lehrer
- UV Küche
- UV Turnhalle
- UV Werken
- UV Lüftungsanlagen
- UV Allgemeinstrom (Treppenhäuser, Garage, Außenanlage)
- UV Zentralbatterie-Anlage

Die Versorgung des Personenaufzuges erfolgt direkt aus der Unterverteilung der

Zentralbatterie-Anlage.
Auf den Einsatz von Brandschutzschaltern zur Endstromkreisüberwachung in den

Unterverteilungen wurde wunschgemäß verzichtet.

KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen

Die Leitungsverlegung erfolgt im Bereich UG auf Kabelbühnen, teilweise in
Funktionserhalt bis zu den Steigeschächten. Innerhalb dieser Schächte werden alle
Kabel und Leitungen auf Steigetrassen geführt. Die horizontale Verlegung in den
Etagen erfolgt in Einzelverlegung, bzw. Sammelhaltersystemen. Hier kommen keine
Kabelbühnen zum Einsatz, um die geforderte, maximale Abhanghöhe der

Selte 9 von 18

INGFIIEUNRURO

Zwischendecken von 19cm nicht überschreiten zu müssen. Somit wird vermieden,
dass diese Zwischendeckenbereiche brandschutztechnisch überwacht werden
müssen. Des Weiteren werden durch die dezentrale Stromversorgung die
Brandlasten in den Zwischendecken relativ gering gehalten. In Bereichen mit
Sichtbeton erfolgt die Verlegung der Leitungen in Leerrohre innerhalb der Bauteile.

Im gesamten Gebäude wird in der genormten, Fabrikat neutralen EIB/KNX Bus-
Technik ausgeführt. In das System integriert werden u.a. Beleuchtung (Schnittstelle
zu DALI), Sicherheitsbeleuchtung (Prüfung und Störung), Sonnenschutz,
Verdunkelung, Einzelraumtemperaturregelung, Störmeldungen.

Sämtliche Schaltaktoren und Jalousieaktoren werden mit Handbetätigung (auch
ohne externe Versorgung schaltbar) vorgesehen. Heizungsaktoren werden nicht
verwendet. Die Aktoren der Räume werden im jeweiligen Klassenverteiler montiert.
Fensterkontakte u.ä. können über einen Binäreingang in das Bussystem integriert
werden. Ein EIB- Uhrenmodul DCF, zur Zeitvorgabe (Homemanager, Homeserver),
eine Wetterstation sind im System eingeplant.

Der EIB-Manager (Homeserver) wird nach Vorgabe an geeigneter Stelle, z.B. im
Hausmeisterbüro, oder im Technikraum installiert und wird nach IDA-Vorgaben
parametriert. Die Anlage wird ebenfalls in das IT-Netz integriert.

Bei der Schulküche ist ggfs. zu prüfen, ob über das EIB eine Lastoptimierung erreicht
werden kann.

Das Schaltermaterial besteht aus robusten und pflegeleichten Kunststoff. Die
Steckdosen werden mit erhöhtem Berührungsschutz ausgeführt und sind zusätzlich
mit Personenschutzschaltern in den Unterverteilungen abgesichert. Es werden keine
KNX-Schalter aus Gründen der Bedienbarkeit und Anfälligkeit durch Stoß eingesetzt.

KG 445 Beleuchtungsanlagen

Die Beleuchtungsanlagen werden in LED-Technik ausgeführt. Des Weiteren
verfügen die Leuchten über eine DALI-Schnittstelle zu KNX/EIB und können manuell
gedimmt, oder/und tageslichtabhängig angesteuert werden.

Der Bereich der Turnhalle wird mit Leuchten in ballwurfsicherer Form ausgestattet.
Die Beleuchtungsanlagen werden nach DIN 5035 und EN 12464, bzw. der
Arbeitsstättenrichtlinie gültig in der jeweils neuesten Fassung, in allen Teilen
ausgeführt. In Bereichen mit Abhangdecken erfolgt die Ausführung als
Einbauleuchten, in den sichtbaren Betondecken erfolgt der Einbau der Leuchten
mittels Einbautöpfen (keine Aufbauleuchten). In untergeordneten Räumen, wie
Technikräume, usw., erfolgt die Beleuchtung mittels freistrahlenden Leuchten bzw.
Anbauleuchten in entsprechender Schutzart.

Der Ausbau der Not- und Sicherheitsbeleuchtung, Fluchtwegkennzeichnung erfolgt
ebenfalls in LED-Technik. Die Versorgung erfolgt aus der Zentralbatterieanlage im
Untergeschoss.

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BRAUN

KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen

Das Gebäude erhält eine Fundamenterdung, sowie ein innerer und äußerer
Blitzschutz gemäß DIN VDE 0185 unter Berücksichtigung einer Gefährdungsanalyse
hinsichtlich der Blitzschutzklasse. Gemäß der vorliegenden technischen Vorgaben
der Stadt Darmstadt wird zurzeit von Blitzschutzklasse Ill ausgegangen.

Des Weiteren erhalten alle Vertellungen Überspannungsableiter.

KG 449 Sonstiges

Hier sind die Kosten für sonstige anfallende Arbeiten wie Kernbohrungen und den
technischen Brandschutz enthalten.

Selte 11 von 18

Zn
BRAUN

ELSE RB

KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
KG 451 Telekommunikationsanlagen

Es wird für Daten- und Sprachübertragung ein Netz in Form einer strukturierten
Verkabelung gemäß des vorliegenden Schulbausanierungskonzepts der Stadt
Darmstadt realisiert.

Der Schulbereich, sowie die angrenzende Kindertagesstätte erhalten jeweils eine
Telefonanlage mit einer IP-Anschaltung auf die Telekommunikationsserver des
städtischen Telekommunikationssystems.

Die speziellen technischen Anlagenspezifikationen werden im weiteren Verlauf der
Planung mit dem Amt für Interne Dienste - IT-Abteilung der Stadt Darmstadt

abgestimmt.

KG 452 Such- und Signalanlagen

Für die behindertengerechten Toiletten sind Ruf- und Signalanlagen nach DIN 834
vorgesehen. Die Anbindung der Notruftaster erfolgt an das EIB/KNX-Bussystem, eine
akustische und optische Anzeige besteht unmittelbar über der Tür.

KG 453 Zeitdienstanlagen

Im Bereich der Flure werden Uhrenanlagen mit digitaler Anzeige und Anbindung an
das KNX-System vorgesehen. Die Turnhalle erhält ein Anzeigetableau mit Uhrzeit
und Spielstandanzeige.

KG 454 Elektroakustische Anlagen

Die Schule erhält eine elektrische Lautsprecher Anlage (ELA). Sie dient als
Pausenzeichenanlage, schulische Durchsagenanlage und akustische
Notfallwarnanlage. Die flächendeckende Notfallwarnanlage ist entsprechend der
VDE und der MLAR zu installieren (Havarie Verstärker, Lautsprecherüberwachung,
E30 Verkabelung bis zum Brandabschnitt). Die Auslösung der Alarmierungseinheit
erfolgt durch die Brandmeldeanlage.

Der Pausenhof ist ebenfalls ein Abschnitt der ELA-Anlage. Die integrierte
Uhrenanlage steuert die Pausenzeichen. Die Einstellung der Pausenzeiten erfolgt
auf den Homeserver und kann vom Hausmeister geändert werden. Die
Pausenzeichen sind zu Ferienzeiten abschaltbar.

Im Sekretariat und im Regieraum der Turnhalle wird eine ELA-Sprechstelle
eingerichtet.

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ei
BRAUN

INGENIEURBURO

KG 455 Fernseh- und Antennenanlagen

- Nicht vorgesehen

KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen

Es wird eine Brandmeldeanlage (gemäß VDE 0833 und DIN 14674) flächendeckend
vorgesehen. Die Anschlussbedingungen und Vorgaben der Berufsfeuerwehr
Darmstadt werden hierbei berücksichtigt.

Die Alarmierung erfolgt über die Lautsprecheranlage ELA. Die Brandmeldezentrale
und der Hauptmelder werden im Technikraum installiert. Das Feuerwehr-
Anzeigetableau (FAT), Feuerwehrbedienfeld und Laufkarten (Feuerwehr-
Einsatzdepot) werden in einem Depot an zentraler Stelle, nach Festlegung mit der
Feuerwehr installiert. Der Schlüsseltresor im Außenbereich erhält eine Schließung
„Modell Darmstadt“.

Die Feuer- und Störungsmeldung erfolgt über den Hauptmelder zur Feuerwehr.
Auch die Störung der Notfallwarnanlage wird auf die BMZ aufgeschaltet.

Die Störungsmeldung der BMZ wird zusätzlich noch in die Gebäudeleittechnik
integriert. Die Druckknopfmelder der Hausalarmierung (blau) werden direkt auf die
ELA aufgeschaltet und lösen einen entsprechenden Räumungsalarm aus
(Notfallwarnanlage).

Eine Einbruchmeldeanlage ist nicht vorgesehen.

KG 457 Übertragungsnetze

Es wird für die Datenübertragung ein Netz in Form einer strukturierten Verkabelung
realisiert. Der zentrale Schulserver mit Rangier- und Patchfelder befindet sich im IT-
Raum UG und wird mittels Telefoninstallationskabel und Single-Glasfaserkabel vom
Übergabepunkt im Hausanschlussraum versorgt. Dezentrale IT-Schränke sind nicht
vorgesehen. Voraussetzung ist hierbei jedoch, dass die Tertiärverkabelung eine
Kabellänge von max. 90m nicht überschreitet. Die Tertiärverkabelung erfolgt
sternförmig mit Twisted-Pair (SF/FTP) nach Spezifikation Kat.7.

Die Mindestraumausstattung wird wie folgt definiert (Doppeldose = 2 Ports)

- In Sekretariaten werden mindestens vier Doppeldosen, im Bereich der
Schulleitung, der stellv. Schulleitung und dem Hausmeister werden zwei
Doppeldosen vorgesehen.

- In Lehrerzimmern, Lehrerstützpunkten, Vorbereitungsräumen, etc. sind zwei
Doppeldosen vorgesehen.

- Für Technikräume (Aufzugsnotruf, Home-Manager, Energieablesung, etc.) ist
in unmittelbarer Nähe der technischen Installationen eine Doppeldose
vorgesehen.

In den Unterrichtsräumen sind zwei Doppeldosen vorzusehen, für den Einsatz
von interaktiven Tafeln wird eine zusätzliche Doppeldose vorgesehen.

Die Feinplanung und produktspezifische Abstimmung erfolgt mit dem Eigenbetrieb
Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) und dem Amt für Interne Dienste - IT-
Abteilung, der Stadt Darmstadt.

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IC

INGENIFURBÜRO

KG 461 Aufzugsanlagen

Die Versorgung des Personenaufzuges erfolgt direkt aus der Unterverteilung der

Zentralbatterie-Anlage (SV-Versorgung).
Eine Aufschaltung (Rufanlage, Störmeldeweiterleitung) an einen Bereitschaftsdienst

zur Notbefreiung ist vorgesehen.
Meldungen der Brandmeldeanlage, oder sonstige Stör- und Warnmeldungen werden

seitens der Elektrotechnik der Aufzugssteuerung zur Verfügung gestellt
(Brandfallsteuerung).

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KG 470 Nutzungsspezifische Anlagen

KG 471 Küchentechnische Anlagen

Seitens des Bauherrn ist ein Frisch-/Mischküchensystem für ca. 476 Portionen (400
Schüler je 1 Portion, 70 Ü3-Kinder je 0,8 Portion und 40 U3-Kinder je 0,5 Portion) in
einem Drei-Schicht-System geplant.

Nach den Planungsrichtlinien für Schulküchen des hessischen Kultusministeriums
würde eine wesentlich größerer Zubereitungsfläche als geplant notwendig, jedoch
wurde seitens des Betreibers die aktuell geplante Fläche als „anwendbar“ bestätigt.

Die KiTa-Kinder werden auch über die Schulküche versorgt, essen jedoch in einem
separaten Raum in der KiTa. Das gesamte Geschirr soll in der Spülküche „Schule“
gereinigt werden, hierfür sind eine Hauben- und eine Gläserspülmaschine geplant.

Weiterhin sind die Kosten der technischen Ausstattung für die geforderten Küchen-
Nebenbereiche wie z.B. Toiletten- und Umkleideräume Personal enthalten.
Lastenaufzüge sind nicht Bestandteil der Kostenschätzung.

Die Kosten enthalten exemplarisch die genannte Ausstattung seitens des Bauherrn,
jedoch ist im weiteren Planungsverlauf eine Konkretisierung in Abstimmung mit dem
Raumprogramm notwendig. Dies kann die Kosten erheblich, in beide Richtungen,
verändern.

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Ir

BRAUN

KG 480 Gebäudeautomation

Die Automation Stationen werden in herstellerneutraler Technik, mit dem
Datenkommunikationsprotokoll BACnet IP geplant. Eine Not- Handbedienebene
(Hardware) ist nicht vorgesehen. Die Bedienung, Sollwertänderungen,
Zeitprogramme u.v.m. erfolgt über das übergeordnete Gebäudeleitsystem. Mit
entsprechendem WEB- Zugriff kann eine Bedienung auch von extern erfolgen.

Das GLT System wird für den Einbau in der Technikzentrale UG (Schaltanlage ISP
01 HZ / San / Lüftung) geplant.

Eine Überwachung und Aufzeichnung des Energieverbrauchs verschiedener
Bereiche sind mit diesem System gleichzeitig möglich.

Die Automationstechnik für die Haustechnischen Anlagen wird mit einem zentralen
Informationsschwerpunkt realisiert. (ISP 01 RLT Anlagen, Heizung)

ISP 01 RLT Anlagen, Heizung
In diesem ISP werden folgende Lüftungsanlagen automatisiert gesteuert:

-Lüftungsgerät 01 - Kindergarten EG / Südcluster OG
-Lüftungsgerät 02 - Verwaltung EG / Westeluster OG

-Lüftungsgerät 03 - Küche EG / Nord-Westcluster OG
-Lüftungsgerät 04 - Turnhalle links/ Cluster Ost OG

-Lüftungsgerät 05 - Turnhalle rechts/ Cluster Ost und Gymnastik OG
-optionales Küchengerät

-Fernwärmeübergabestation (Wärmetauscher)

-Gruppe Stat. Heizung

-Gruppe Vorregelung Fußbodenheizung KiTa

-Gruppe Vorregelung Fußbodenheizung Cluster

-Gruppe Vorschubpumpe Lüftung Turnhalle

-Gruppe Vorschubpumpe Lüftung UG

-Gruppe Pufferspeicher für WWB mit Ladesteuerung

-3 St. Frischkompaktstationen mit Aufschaltung der Betr.- und Störmeldungen

Raumautomatisierung (Fußbodenraumregelung)

In den Bereichen der Fußbodenheizverteiler (überwiegend in den Schränken der
Unterrichtsräume) sind DDC- Raumcontroller geplant, weiche die
Raumtemperaturen der zugeordneten Räume regeln. Die Raumtemperaturregelung
erfolgt also dezentral. Durch diese dezentrale Regelung werden die Installations- und
Verkabelungskosten reduziert. Die Raumtemperatur wird durch Sensoren erfasst und
dem Controllern zugeführt. Alle Raumcontroller sind über eine Netzwerkbusleitung
(BACnet) miteinander und mit der GLT im ISP 01 verbunden.

Die Bedienung der Raumregelung (Zeitprogramme, Sollwerte ect.) erfolgt
ausschließlich über die Gebäudeleittechnik GLT oder per WEB Zugriff, nicht im
Nutzerbereich.

Brandschutzklappen

Alle Brandschutzklappen werden mit elektrischem Motor und Klappenendschalter
ausgestattet. Die BSK werden durch ein zeriifiziertes BSK-BUS-System angesteuert

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IG

BRAUN

und die Endstellungen der Klappen erfasst. Durch die Kopplung des BSK — Systems
mit der GLT werden die Abschaltungen der Lüftungsanlagen sowie das Schließen
der Klappen im Brandfall realisiert. Die notwendige 2 malige Wartung (jährlich) kann
von einem zentralen Standort erfolgen, was die Wartungskosten reduziert.

Be- und Entlüftung durch variablen Volumenstrom in den Räumen

In verschiedenen Raumbereichen werden CO 2 Sensoren installiert welche einen
variablen Luftaustausch ermöglichen. Ist die Luftqualität in Ordnung, ist die
aufbereitete Luftmenge gering. Wird die Luftqualität schlechter, erfolgt eine
kontinuierliche Anhebung der Luftmenge über die Volumenstromregler. Auch kann
bei nicht Nutzung der Räume der Luftaustauch abgeschaltet werden.

Durch diese bedarfsabhängige Regelung wird nur die Luftmenge aufbereitet, welche
auch tatsächlich benötigt wird. (Einsparung von Wärmeerzeugung, elektrische
Energie, weniger Filterbelastung)

Im Sommerbetrieb wird zur Nutzung der freien Außenluftkühlung die Luftmenge in
den Nachtstunden erhöht, vergleiche Beschreibung der Lüftungsanlage.

Medienerfassung
Für nachfolgende Bereiche werden die Versorgungsmedien durch busfähige Zähler

mit M-Bus Schnittstelle erfasst.

Wärmemenge Erfassung
Wassermenge Erfassung
- Elektroverbräuche

Die Zählwerte werden im ISPO1 dem GLT System zur Verfügung gestellt und zu
Auswertezwecken auf der GLT entsprechend aufbereitet und dokumentiert
(Tageswerte, Wochenwerte, Monatswerte, Jahreswerte). \

Durch die spezifische Aufzeichnung der Leistung kann eine genaue Übersicht des
Verbrauchs erstellt werden.

Elektromeldungen
Verschiedene wichtige Störmeldungen der elektrotechnischen Anlagen werden an

den ISP 01 gekoppelt und vom GLT System zur Störweitermeldung aufbereitet.

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KG 540 Technische Anlagen in Außenanlagen

Hier sind die Kosten für die Entwässerung der befestigten Außenanlagen, einschließlich
Elnläufen und Leitungen erfasst, sowie die Kosten der Erdkabel zu den elektrischen
Außenverbrauchern. Die Kosten für die Erdarbeiten sind mit Ausnahme der
Entwässerungsrinnen in Kostengruppe 230 enthalten. Die Drainageleitungen, Rigolen und
Schachtbauwerke sind nicht Bestandteil dieser Kostenschätzung.

Aufgestellt: 20.04.2017

ITG Ingenieurbüro für technische
Gebäudeausrüstung GmbH

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anlage 7

21625 Zeichen

- 2 - 
 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
Dezernat V  
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanag ement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 65 
II 40 
IV 20 
V 51 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0248 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
313 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  14-11611-01 Investitionsnummer:  INV 00251 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Konversion Lincoln -Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte  
Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme  
"Grundschule mit Turnhal le und Kindertagesstätte"  
 
Vorlage vom: 14.08.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat  beschließt die weitere Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme mit 
einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro.  
2. Für die Baukosten (ohne Ausstattung und Kunst am Bau) in Höhe von 23.950.000 Euro wird 
ein Risikozuschlag in Höhe von 10 % vorgesehen.  
3. Die Investitionsmittel BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro werden im Kernhaushalt 
finanziert und dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement zur Verfügung gestellt und 
übertragen.

- 3 - 
 
4. Die zusätzlichen Kosten für bewegliche Ausstattung  mit Anteilen für  Schule  und Kita in 
Höhe von 1.100.000,00 Euro  werden ab dem Jahr 2019 aus dem Kernhaushalt finanziert . 
5. Die Entwurfsplanung soll im Rahmen der stufenweisen Beauftragung der 
Planungsbeteiligten mit dem Magistratsbeschluss und noch vor Beschluss der 
Stadtverordnetenversammlung erfolgen. 
 
 
Anlagen: Anlage 1: Planung Architektur (Grundriss -, Schnitt- und Ansichtspläne)  
Anlage 2: Erläuterungsbericht Techni sche Gebäudeausrüstung  
Anlage 3: Erläuterungsbericht Freiflächenplanung + Übersichtsplan  
Anlage 4: Folgekostenberechnung  
Anlage 5: Projektkostenfortschreibung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 05.09.2017 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  14.08.2017:  
 
 
1. Kurzerläuterung zum Baubedürfnis  
 
Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 hat die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt in einem breit angelegten Planungs - und Beteiligungsprozess die  Entwicklung der 
freiwerdenden Flächen eingeleitet. Das Planungsgebiet gehört zum Konversionsbereich Süd. 
Dieser umfasst neben der Lincoln -Siedlung auch die Cambrai -Fritsch-Kaserne und die 
Jefferson-Siedlung. Auf dem Konversionsareal Lincoln -Siedlung westl ich der Heidelberger 
Straße soll ein lebendiges Stadtquartier mit dem Nutzungsschwerpunkt Wohnen entstehen. 
Besonderer Wert wird auf ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzer und 
eine zukunftsfähige Infrastruktur gelegt. In der Lincoln -Siedlung sowie im Bereich der 
Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson -Siedlung zu schaffen werden in großem 
Umfang Wohnraum, einschließlich aller notwendigen infrastrukturellen 
Versorgungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, sozialer Einrichtung en, 
quartiersbezogener Spielflächen sowie Spiel - und Erholungsflächen geschaffen.  
 
Die prognostizierten Einwohnerzahlen für das Gesamtgebiet Konversion Süd bedingen die 
organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen 4 -zügigen Grundschule an einem 
zentralen Standort des Entwicklungsgebietes sowie den Bau einer neuen Kindertagesstätte 
mit zwei U3 und vier Ü3 Gruppen.  
 
Gemäß Beschlusslage (Mag. Beschlüsse Nr. 398 / 2015 und 522 / 2016) wurde nach dem 
2016 durchgeführten Planungswettbewerb für die Hochbaumaßnahme und die Freiflächen des 
Quartiersparks- und des Quartiersplatzes und den anschließend durchgeführten 
Vergabeverfahren (VgV)  auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses die Vorentwurfsplanung 
mit vertiefter Kostenschätzung in Abstimmung mit den zu beteiligenden städtischen Ämtern 
bearbeitet.  
 
 
2. Beschreibung  Vorentwurfsplanung  
2.1  Erläuterung Architektur (Waechter+Waechter Architekten)   
 
Städtebauliches Konzept 
 
Die zweigeschossige, teppichartige Großform entlang der Heidelberger Straße mit klaren 
Raumkanten rundherum nimmt den Maßstab der aufgelockerten Wohnbebauung der Lincoln -
Siedlung mit den langen Zeilenbauten auf. Durch Einschnitte, verschieden große Innenhöfe und 
brückenartige Verbindungen wird der Baukörper kleinmaßstäblich differenziert. Es entsteht 
trotz klarer Ordnung eine rundum vielfältige Lebendigkeit ohne Vor- und Rückseite. 
Schule und Kindertagesstätte sind zu einem Baukörper zusammengefügt, jedoch auch 
eigenständig ablesbar.  
 
Die Erschließung der Kindertagesstätte erfolgt von Süden. Die Schule ist mit dem 
Haupteingang dem Quartiersplatz zugeordnet. Um das Entrée möglichst einladend und 
attraktiv zu gestalten, befinden sich hier auch die Gymnastikhalle und die Mensa, so dass der 
Platz die notwendige Belebung erhält. Der Zugang zur außerschulischen Nutzung der Turnhalle 
und der Gymnastikhalle erfolgt ebenfalls gut auffindbar vom Quartiersplatz. Zur Heidelberger

- 5 - 
Straße sind Räume angeordnet, die schallunempfindlich sind oder selbst Schallemissionen 
verursachen, wie die im Obergeschoss angeordneten Räume für Musik und Werken. 
 
 
Schule 
Zum Quartiersplatz öffnet sich das neue Schulhaus und empfängt die ankommenden Schüler 
und Lehrer mit einer nord-süd gerichteten Schulstraße, die eine einfache Orientierung 
ermöglicht. Im ersten Cluster auf der westlichen Seite liegen Foyer und Mensa, daran 
anschließend Verwaltung und Lehrerbereich, auf der östlichen Seite der Sportbereich mit den 
Umkleiden entlang der Heidelberger Straße. Durch die Lage von Mensa, Gymnastikraum und 
Sporthalle sind vielfältige Kombinationen und Nutzungen mit unterschiedlichen 
Raumanforderungen für die Begegnung von Schülern, Lehrern und Familien möglich.  
 
Zwei einläufige Freitreppen leiten in die Klassenebene im Obergeschoss. Die vier Lerncluster 
werden über die Schulstraße erschlossen - drei nach Westen, einer nach Osten. Durch die 
ebengleiche Anordnung aller Klassen wird der Austausch der Schüler zwischen den 
verschiedenen Jahrgangsstufen und damit das Lernen von- und miteinander gefördert. Alle 
Cluster sind mit einer Treppe direkt an den Schulhof im Erdgeschoss angebunden.  
Ein Sicherheitsaufzug ermöglicht die rollstuhlgerechte Nutzung. 
 
Die Klassenräume sind jeweils um einen Lichthof gruppiert, um den herum eine offene 
Lernlandschaft entsteht. Die Klassenräume sind jeweils paarweise organisiert mit einem 
mittigen Differenzierungsraum, der stirnseitig, vom Lehrer gut einsehbar angebunden ist.  
Die Differenzierungsräume sind zusätzlich direkt aus den Erschließungsflächen zu betreten 
und damit flexibel nutzbar. Die Klassenräume öffnen sich zu den pädagogisch vielfältig 
nutzbaren, räumlich differenzierten Lernzonen, die über großzügige Öffnungen zu den Höfen 
belichtet werden. 
 
Innerhalb der Großform entsteht nach innen eine große Vielfalt unterschiedlicher 
kleinmaßstäblicher Zonen und Bereiche, die vielfältigen und differenzierten, 
selbstorganisierten, offenen wie auch abgeschlossenen Wissenserwerb, Lernen und Arbeiten 
alleine oder in der Gruppe ermöglichen. 
 
Alle Klassen erhalten durch die teilverglasten Innenwände eine beidseitige Belichtung und 
Besonnung über den gesamten Tag. Die Ganztagesbereiche werden ergänzt durch rundum 
windgeschützte Terrassen für Unterricht und Betreuung im Freien.  
 
Die Doppelsporthalle und die Gymnastikhalle erhalten im Luftraum Öffnungen zu den 
umliegenden Flächen, so dass der Sportunterricht als integraler Bestandteil der Erziehung 
erlebbar wird. Musik- und Werkräume gliedern sich an den Luftraum der Sporthallen an.  
Die von hier ausgehenden Lärmemissionen stören somit nicht den allgemeinen Schulbetrieb .  
 
 
Kindertagesstätte 
Die Gruppenräume sind L-förmig um zwei Lichthöfe angeordnet und zu den zugehörigen 
vorgelagerten Freiräumen orientiert.  
 
Um die zwei Innenhöfe entstehen zum Spielen gut nutzbare Flächen, die über teilweise 
transparente Wände aus den Gruppenräumen einsehbar sind. Der Mehrzweckraum bezieht

- 6 - 
einen der Innenhöfe ein. Das Bistro ist an der kleinen Küche angeordnet, von der aus die 
Essensverteilung erfolgt. Die Personalräume liegen direkt am Eingang, die Garderoben sind 
dem U3- bzw. Ü3-Bereich zugeordnet. 
 
Wettergeschütze Verbindungen zur Schule schließen die Mensa und die Sporträume an.  
 
Außerschulische Nutzung  
Für die außerschulische Nutzung ist ein gesonderter Eingang am Quartiersplatz vorgesehen. 
Von hier aus sind die Gymnastikhalle und alle Teile der Turnhalle, der Geräteraum und alle 
Umkleiden erreichbar, ohne dass die Schule betreten werden muss. Trotzdem lässt sich die 
Sporthalle mit dem Foyer kombinieren, so dass zusammen mit der Mensa ein großzügiger 
Veranstaltungsbereich entsteht, der auch von den Bewohnern des Stadtteils mitbenutzt werden 
kann. Auf diese Weise wird Integration und Inklusion  für alle gefördert. 
 
Gestaltung | Konstruktion 
 
Die charakteristische Bauweise im Ziegelsichtmauerwerk führt die Darmstädter 
Schulbautradition fort. Das farblich in vielen Rottönen changierende Sichtmauerwerk führt 
zudem zu einer behaglichen Atmosphäre. 
Im Inneren vollverglaste Bauteile wechseln mit geschlossenen Wandelementen, horizontal 
gegliedert durch Sichtbetonabfangungen und unterschiedliche Verbände.  
Trotz der Größe des Gebäudes ergibt sich aus den Vor- und Rücksprüngen, Terrassen und 
Innenhöfen ein lebendiges Geflecht, das der Maßstäblichkeit der Kinder gerecht wird und zu 
einem hohen Wiedererkennungswert führt.  
Als Voraussetzung für entspanntes Fördern und Lernen wird auch im Inneren des neuen 
Lebensorts eine heitere, freundliche und lichtdurchflutete, helle, aber zugleich bergende 
Atmosphäre erzielt, die dem Bild einer offenen Kita und Schule entspricht. 
 
Das klare, über beide Geschosse durchgehende Skeletttragwerk mit wirtschaftlichen 
Spannweiten und aussteifenden Kernen ist günstig, ermöglicht einen schnellen Bauablauf 
aufgrund hoher Vorfabrikation. Die Belichtung der Sporthalle erfolgt über Oberlichtverglasung.  
 
Die dreifach verglasten transparenten Flächen werden durch außenliegenden Sonnenschutz 
verschattet. Innenliegende Vorhänge an Holz-Alu-Pfosten-Riegelfassaden dienen als 
Blendschutz und ermöglichen je nach Nutzung immer wieder abwechselnde Raumstimmungen  
unterschiedlicher Transparenz zum Außenraum und zu den Gemeinschaftsflächen. 
 
2.2 Erläuterung Energiekonzept  
 
Gemäß den Anforderungen nach § 5 aus dem städtebaulichen Vertrag der Stadt Darmstadt mit 
der BVD NL GmbH sollen Neubauten im Passivhausstandard errichtet werden oder alternativ 
einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf von 50 kWh/m²a nicht überschreiten. 
Entsprechend der Auslobung zum Planungswettbewerb wird bei der Gebäudeplanung 
basierend auf dem aktuell gültigen Standard nach EnEV 2016 eine Reduzierung des Jahres -
Primärenergiebedarfs auf die Zielgröße von 50 kWh/m²a angestrebt. Hierfür werden bei der 
Planung folgende Randbedingungen zugrunde gelegt: 
 
 U-Wert opaker Außenbauteile ≤ 0,20 W/m²K (Dach ≤ 0,15 W/m²K)  
 U-Wert transparenter Außenbauteile ≤ 1,00 W/m²K

- 7 - 
 Lüftung mit effektiver Wärmerückgewinnung, Wirkungsgrad η ≥ 75 %  
 Weitgehend luftdichte Gebäudehülle (Drucktestkennwert nach DIN EN 13829 mit einem 
Wert n ≤ 1,0 h-1). Die Luftdichtheit des Gebäudes wird durch eine Luftdichtheitsprüfung 
nachgewiesen.  
 Reduktion von  Wärmebrücken gemäß DIN 4108 Beiblatt 2  
 
Im Rahmen wirtschaftlicher Vertretbarkeit werden insbesondere Bauteile der Gebäudehülle 
hinsichtlich der erforderlichen Verminderung des Jahres-Primärenergiebedarfs optimiert und in 
Annäherung an Standards aus dem Passivhausbau geplant. Es ist geplant Photovoltaikanlagen 
zu installieren, die am Strombedarf des Gebäudes orientiert sind. Die PV-Anlagen auf den 
Dachflächen sollen im Rahmen eines noch zu vereinbarenden Contracting-Vertrages errichtet 
und betrieben werden.  
 
Die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) sind einzuhalten. 
Das Gebäude wird an die Fernwärmeversorgung des Lincoln Gebietes angeschlossen. Die 
Fernwärme der ENTEGA erfüllt gemäß dem vorliegenden Zertifikat die Anforderungen des 
EEWärmeG. Der Nachweis zum EEWärmeG erfolgt im Rahmen des EnEV-Nachweises. 
 
Die Möglichkeit, zusätzliche Heizwärmeerzeuger mit niedrigeren Primärenergiefaktor en 
einzubeziehen, besteht aufgrund des für die Lincoln Siedlung satzungsgemäßen Anschluss -
zwangs für Fernwärme nicht. 
 
Für die Lüftung des Gebäudes sind hybride Lösungen aus Fensterlüftung und mechanischer 
Belüftung vorgesehen. Im Hinblick auf den sommerlichen Wärmeschutz entsprechend EnEV 
2016 sind erhöhte nächtliche Luftwechselraten zur Nachtauskühlung mit Außenluft von n ≥ 2 h-
1 geplant.  
 
 
2.3 Erläuterung Technische Gebäudeausrüstung (Ingenieurbüro ITG Braun GmbH)  
siehe Anlage 2  
 
2.4  Erläuterung Freiflächenplanung (Foundation 5+ Landschaftsarchitekten)  
siehe Anlage 3  
 
3. Kosten und Finanzierung, Folgekosten  
 
3.1  Bau- und Investitionskosten  
 
Gemäß Beschlusslage wurde auf Grundlage der Vorentwurfsplanung eine vertiefte 
Kostenschätzung erarbeitet. Diese vertiefte Kostenschätzung vom 24. April 2017 basiert auf 
einer dem aktuellen Stand der Planung entsprechenden Massen - und Mengenerm ittlung von 
Einzelelementen - und –bauteilen, die mit aktuellen Baupreisen hinterlegt sind. Sie stellt eine 
gegenüber der üblichen Kostenschätzung nach DIN 276 in diesem Planungsstadium eine 
genauere und verlässlichere Kostenermittlung dar.  
Aufgrund des Er gebnisses dieser Kostenermittlung wurden Architekten und Fachplaner zur 
Erarbeitung von Einsparvorschlägen gebeten. Diese Potentiale, die sich durch  Reduzierung 
von Standards und Flächen ermittelt als negative Zahlen in der Kostenübersicht 
wiederfinden, w erden in der Entwurfsphase planerisch umgesetzt. In der weiteren Planung

- 8 - 
gilt die Vorgabe der wirtschaftlichen Ausführung und der Berücksichtigung von 
Einsparpotentialen in allen Leistungsphasen.  
 
Aufgrund der derzeitigen und zukünftigen konjunkturellen L age im Bausektor und der 
Baukostenrisiken, wie der zurzeit. unabsehbaren Entwicklungen der Baupreise muss die 
Gesamtinvestitionssumme Bau mit einem Risikozuschlag in Höhe von 10 % abgebildet 
werden. 
 
 
Zusammenfassung der Kosten basierend auf Kostenermittlung vom 24.4 
2017, abzüglich  der berechneten Einsparpotentiale 
KGR Bezeichnung Planer Summe (brutto) 
200 Herrichten und Erschließen   391.000,00 € 
210 Herrichten -65- 130.000,00 € 
220 Öffentliche Erschließung ITG 261.000,00 € 
        
300 Bauwerk - Baukonstruktionen 
Vorentwurf   
  16.349.000,00 € 
310 Baugrube W+W 416.168,00 € 
320 Gründung W+W 991.181,30 € 
330 Außenwände W+W 6.462.828,31 € 
340 Innenwände W+W 3.332.284,96 € 
350 Decken W+W 2.064.466,43 € 
360 Dächer W+W 1.650.447,52 € 
370 Baukonstruktive Einbauten W+W 670.801,53 € 
390 Sonstige Maßnahmen für 
Baukonstruktion 
W+W 760.160,45 € 
300 Kostenreduzierung bauliche Standards+ Flächen  -1.563.000,00 € 
        
400 Bauwerk - Technische Anlagen     3.425.000,00 € 
410 Abwasser-, Wasser, Gasanlagen ITG 546.500,00 € 
420 Wärmeversorgungsanlagen ITG                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       
430 Lufttechnische Anlagen ITG 549.300,00 € 
440 Starkstromanlagen ITG 695.000,00 € 
450 Fernmelde- und informationstechn. 
Anlagen 
ITG 315.000,00 € 
470 Nutzungsspezifische Anlangen ITG 362.500,00 € 
480 Gebäudeautomation ITG 344.700,00 € 
400 Kostenreduzierung Anlagengruppe 
400 
  -197.000,00 € 
        
500 Außenanlagen   1.243.000,00 € 
510 Gelände F5+ 182.500,00 € 
520 Befestigte Flächen F5+ 450.408,00 € 
530 Baukonstruktionen in Außenanlagen F5+ 281.320,00 € 
540 Technische Anlagen in Außenanlagen F5+ 105.950,00 € 
    ITG 52.122,00 €

- 9 - 
550 Einbauten in Außenanlagen F5+ 170.700,00 € 
        
 
 
   
600 Ausstattung und Kunstwerke   1.155.000,00 € 
610 Ausstattung Schule inkl. Turnhalle Schulamt 800.000,00 € 
610 Ausstattung Kita Jugendamt 300.000,00 € 
620 Kunstwerke 65 55.000,00 € 
        
700 Baunebenkosten -65- 4.302.000,00 € 
        
Baukostensumme ohne KGR 600   23.950.000,00 € 
        
GESAMTSUMME mit Ausstattung   25.105.000,00 € 
            zzgl. Risikozuschlag (ohne Kunst / 
Ausstattung) 
EB IDA 10 
% 
2.395.000,00 € 
  
  auf die Baukosten in Höhe von 
23.950.000 € 
    
  
Baukostensumme einschl. Risikozuschlag   26.345.000,00 €   Ausstattung und Kunst  1.155.000,00 € 
GESAMTINVESTITIONSSUMME   27.500.000,00 €   
 
 
 
 
Für die Baumaßnahme sind im Kernhaushalt insgesamt 26.400.000,00 Euro  einzuplanen. 
Folgende Gesamtfinanzierung ist in Höhe von 27.500.000,00 € bereitzustellen:  
 
2016:  Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA                800.000,00 €  etatisiert und  
                                                                                                       verpflichtet 
2017:  Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA             3.500.000,00 €  bereits etatisiert           
2018:  Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA             7.500.000,00 €  entspricht MIP 2018  
 
Zusätzlich :     VE 2018                                        11.500.000,00 €   
 
2019: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA            11.500.000,00 €     
Zusätzlich :     VE 2020                                          3.100.000,00 € 
2020: Kernhaushalt/ Wirtschaftsplan IDA               3.100.000,00 €    
Gesamtsumme                                        26.400.000,00 € 
  
2019: Kernhaushalt / Schulamt + Jugendamt         1.100.000,00 €     
 
 
    
3.2       Finanzierung

- 10 - 
 
 
 
 
 
 
Die Mittel für Vorbereitung und Durchführung der Neubaumaßnahmen werden dem 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement übertragen. Der Wirtschaftsplan IDA und der 
Haushaltsplan des Kernhaushaltes werden entsprechend angepasst. Die Mittelverwaltung liegt 
beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.  
 
 
3.3 Folgekostenermittlung (siehe Anlage 4)  
 
4. Zeitplanung 
 
Um die Vorgabe der Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2020 zu erreichen, ist die 
Weiterführung der Entwurfsplanung nach Magistratsbeschluss zu beauftragen. Die Bearbeitung 
der einzelnen Leistungsphasen ist teilweise überlappend auszuführen um die Durchführung der 
Bauarbeiten im 3. Quartal 2018 zu beginnen. Aufgrund der sehr guten Baukonjunktur und der  
damit verbundenen Auftragsvergabe im wirtschaftlichen Rahmen sind die genannten Zeitdaten 
als Zielvorgabe mit dem Risiko einer späteren Inbetriebnahme genannt: 
 
Planung LPH 3 (Entwurfsplanung)    08 / 2017 
Planung LPH 4 (Genehmigungsplanung)   10 / 2017 
Einreichung Bauantrag     15.12.17 
  
Baubeginn    09 / 2018 
Voraussichtliche Baufertigstellung (Zieltermin)   06 / 2020 
Inbetriebnahme    08 / 2020 
 
 
5. Übersicht Hauptplanungsbeteiligte  
 
Nach dem Wettbewerbs - und Vergabeverfahren für die Beauftragung freiberuflicher 
Architekten und Ingenieurleistungen wurden folgende Planungsbüros beauftragt:  
 
Architekt:    Waechter+Waechter Architekten BDA, Darmstadt  
Tragwerksplanung:   Merz+Kley ZT GmbH, Dornbirn (A)  
TGA-Planung:    ITG Braun GmbH, St. Wendel  
Bauphysik:    MüllerBBM GmbH, Plannegg  
Freiflächenplanung:   Foundation 5+ Landschaftsarchitekten und Planer, Kassel  
Bodengutachten:   FLG Geoingenieure, Wiesbaden  
Brandschutzplanung:  Ingenieurbüro Tichelmann & Barillas, Darmstadt  
 
In die Planungen einbezogen sind als Nutzerämter Schulamt und Jugendamt sowie das 
Stadtplanungsamt, das Grünflächenamt, das Bauaufsichtsamt sowie zur 
Schnittstellenkoordination zur Freiflächenplanung die BVD NL GmbH. 
Das Projektmanagement liegt beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.

Darmstadt, 14.08.2017 
65-12-10 ke 
 
 
Der Dezernent I                                Der Dezernent II  
      
 
 
 
Jochen Partsch                                Rafael Reißer 
Oberbürgermeister                           Bürgermeister  
 
 
 
 
 
Der Dezernent IV                             Die Dezernentin V  
 
 
 
 
André Schellenberg                        Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer                            Stadträtin

anlage 6

330 Zeichen

Punkt 5: Konversion Lincoln-Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte  
Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme 
"Grundschule mit Turnhalle und Kindertagesstätte" 
 (V-Nr. 2017/0248) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen. 
 
Enthaltungen:   Fraktionen  SPD und UWIGA

2017/0248

21532 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
Dezernat V  
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0248 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  14-11611-01 Investitionsnummer:  INV 00251 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Konversion Lincoln -Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte  
Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme  
"Grundschule mit Turnhal le und Kindertagesstätte"  
 
Vorlage vom: 14.08.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat  beschließt die weitere Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme mit 
einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro.  
2. Für die Baukosten (ohne Ausstattung und Kunst am Bau) in Höhe von 23.950.000 Euro wird 
ein Risikozuschlag in Höhe von 10 % vorgesehen.  
3. Die Investitionsmittel BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro werden im Kernhaushalt 
finanziert und dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement zur Verfügung gestellt und 
übertragen.

- 2 - 
4. Die zusätzlichen Kosten für bewegliche Ausstattung  mit Anteilen für  Schule  und Kita in 
Höhe von 1.100.000,00 Euro  werden ab dem Jahr 2019 aus dem Kernhaushalt finanziert . 
5. Die Entwurfsplanung soll im Rahmen der stufenweisen Beauftragung der 
Planungsbeteiligten mit dem Magistratsbeschluss und noch vor Beschluss der 
Stadtverordnetenversammlung erfolgen. 
 
 
Anlagen: Anlage 1: Planung Architektur (Grundriss -, Schnitt- und Ansichtspläne)  
Anlage 2: Erläuterungsbericht Techn ische Gebäudeausrüstung  
Anlage 3: Erläuterungsbericht Freiflächenplanung + Übersichtsplan  
Anlage 4: Folgekostenberechnung  
Anlage 5: Projektkostenfortschreibung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  14.08.2017:  
 
 
1. Kurzerläuterung zum Baubedürfnis  
 
Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 hat die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt in einem breit angelegten Planungs - und Beteiligungsprozess die  Entwicklung der 
freiwerdenden Flächen eingeleitet. Das Planungsgebiet gehört zum Konversionsbereich Süd. 
Dieser umfasst neben der Lincoln -Siedlung auch die Cambrai -Fritsch-Kaserne und die 
Jefferson-Siedlung. Auf dem Konversionsareal Lincoln -Siedlung westl ich der Heidelberger 
Straße soll ein lebendiges Stadtquartier mit dem Nutzungsschwerpunkt Wohnen entstehen. 
Besonderer Wert wird auf ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzer und 
eine zukunftsfähige Infrastruktur gelegt. In der Lincoln -Siedlung sowie im Bereich der 
Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson -Siedlung zu schaffen werden in großem 
Umfang Wohnraum, einschließlich aller notwendigen infrastrukturellen 
Versorgungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, sozialer Einrichtung en, 
quartiersbezogener Spielflächen sowie Spiel - und Erholungsflächen geschaffen.  
 
Die prognostizierten Einwohnerzahlen für das Gesamtgebiet Konversion Süd bedingen die 
organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen 4 -zügigen Grundschule an einem 
zentralen Standort des Entwicklungsgebietes sowie den Bau einer neuen Kindertagesstätte 
mit zwei U3 und vier Ü3 Gruppen.  
 
Gemäß Beschlusslage (Mag. Beschlüsse Nr. 398 / 2015 und 522 / 2016) wurde nach dem 
2016 durchgeführten Planungswettbewerb für die Hochbaumaßnahme und die Freiflächen des 
Quartiersparks- und des Quartiersplatzes und den anschließend durchgeführten 
Vergabeverfahren (VgV)  auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses die Vorentwurfsplanung 
mit vertiefter Kostenschätzung in Abstimmung mit den zu beteiligenden städtischen Ämtern 
bearbeitet.  
 
 
2. Beschreibung  Vorentwurfsplanung  
2.1  Erläuterung Architektur (Waechter+Waechter Architekten)   
 
Städtebauliches Konzept 
 
Die zweigeschossige, teppichartige Großform entlang der Heidelberger Straße mit klaren 
Raumkanten rundherum nimmt den Maßstab der aufgelockerten Wohnbebauung der Lincoln -
Siedlung mit den langen Zeilenbauten auf. Durch Einschnitte, verschieden große Innenhöfe und 
brückenartige Verbindungen wird der Baukörper kleinmaßstäblich differenziert. Es entsteht 
trotz klarer Ordnung eine rundum vielfältige Lebendigkeit ohne Vor- und Rückseite. 
Schule und Kindertagesstätte sind zu einem Baukörper zusammengefügt, jedoch auch 
eigenständig ablesbar.  
 
Die Erschließung der Kindertagesstätte erfolgt von Süden. Die Schule ist mit dem 
Haupteingang dem Quartiersplatz zugeordnet. Um das Entrée möglichst einladend und 
attraktiv zu gestalten, befinden sich hier auch die Gymnastikhalle und die Mensa, so dass der 
Platz die notwendige Belebung erhält. Der Zugang zur außerschulischen Nutzung der Turnhalle 
und der Gymnastikhalle erfolgt ebenfalls gut auffindbar vom Quartiersplatz. Zur Heidelberger

- 4 - 
Straße sind Räume angeordnet, die schallunempfindlich sind oder selbst Schallemissionen 
verursachen, wie die im Obergeschoss angeordneten Räume für Musik und Werken. 
 
 
Schule 
Zum Quartiersplatz öffnet sich das neue Schulhaus und empfängt die ankommenden Schüler 
und Lehrer mit einer nord-süd gerichteten Schulstraße, die eine einfache Orientierung 
ermöglicht. Im ersten Cluster auf der westlichen Seite liegen Foyer und Mensa, daran 
anschließend Verwaltung und Lehrerbereich, auf der östlichen Seite der Sportbereich mit den 
Umkleiden entlang der Heidelberger Straße. Durch die Lage von Mensa, Gymnastikraum und 
Sporthalle sind vielfältige Kombinationen und Nutzungen mit unterschiedlichen 
Raumanforderungen für die Begegnung von Schülern, Lehrern und Familien möglich.  
 
Zwei einläufige Freitreppen leiten in die Klassenebene im Obergeschoss. Die vier Lerncluster 
werden über die Schulstraße erschlossen - drei nach Westen, einer nach Osten. Durch die 
ebengleiche Anordnung aller Klassen wird der Austausch der Schüler zwischen den 
verschiedenen Jahrgangsstufen und damit das Lernen von- und miteinander gefördert. Alle 
Cluster sind mit einer Treppe direkt an den Schulhof im Erdgeschoss angebunden.  
Ein Sicherheitsaufzug ermöglicht die rollstuhlgerechte Nutzung. 
 
Die Klassenräume sind jeweils um einen Lichthof gruppiert, um den herum eine offene 
Lernlandschaft entsteht. Die Klassenräume sind jeweils paarweise organisiert mit einem 
mittigen Differenzierungsraum, der stirnseitig, vom Lehrer gut einsehbar angebunden ist.  
Die Differenzierungsräume sind zusätzlich direkt aus den Erschließungsflächen zu betreten 
und damit flexibel nutzbar. Die Klassenräume öffnen sich zu den pädagogisch vielfältig 
nutzbaren, räumlich differenzierten Lernzonen, die über großzügige Öffnungen zu den Höfen 
belichtet werden. 
 
Innerhalb der Großform entsteht nach innen eine große Vielfalt unterschiedlicher 
kleinmaßstäblicher Zonen und Bereiche, die vielfältigen und differenzierten, 
selbstorganisierten, offenen wie auch abgeschlossenen Wissenserwerb, Lernen und Arbeiten 
alleine oder in der Gruppe ermöglichen. 
 
Alle Klassen erhalten durch die teilverglasten Innenwände eine beidseitige Belichtung und 
Besonnung über den gesamten Tag. Die Ganztagesbereiche werden ergänzt durch rundum 
windgeschützte Terrassen für Unterricht und Betreuung im Freien.  
 
Die Doppelsporthalle und die Gymnastikhalle erhalten im Luftraum Öffnungen zu den 
umliegenden Flächen, so dass der Sportunterricht als integraler Bestandteil der Erziehung 
erlebbar wird. Musik- und Werkräume gliedern sich an den Luftraum der Sporthallen an.  
Die von hier ausgehenden Lärmemissionen stören somit nicht den allgemeinen Schulbetrieb .  
 
 
Kindertagesstätte 
Die Gruppenräume sind L-förmig um zwei Lichthöfe angeordnet und zu den zugehörigen 
vorgelagerten Freiräumen orientiert.  
 
Um die zwei Innenhöfe entstehen zum Spielen gut nutzbare Flächen, die über teilweise 
transparente Wände aus den Gruppenräumen einsehbar sind. Der Mehrzweckraum bezieht 
einen der Innenhöfe ein. Das Bistro ist an der kleinen Küche angeordnet, von der aus die

- 5 - 
Essensverteilung erfolgt. Die Personalräume liegen direkt am Eingang, die Garderoben sind 
dem U3- bzw. Ü3-Bereich zugeordnet. 
 
Wettergeschütze Verbindungen zur Schule schließen die Mensa und die Sporträume an.  
 
Außerschulische Nutzung  
Für die außerschulische Nutzung ist ein gesonderter Eingang am Quartiersplatz vorgesehen. 
Von hier aus sind die Gymnastikhalle und alle Teile der Turnhalle, der Geräteraum und alle 
Umkleiden erreichbar, ohne dass die Schule betreten werden muss. Trotzdem lässt sich die 
Sporthalle mit dem Foyer kombinieren, so dass zusammen mit der Mensa ein großzügiger 
Veranstaltungsbereich entsteht, der auch von den Bewohnern des Stadtteils mitbenutzt werden 
kann. Auf diese Weise wird Integration und Inklusion  für alle gefördert. 
 
Gestaltung | Konstruktion 
 
Die charakteristische Bauweise im Ziegelsichtmauerwerk führt die Darmstädter 
Schulbautradition fort. Das farblich in vielen Rottönen changierende Sichtmauerwerk führt 
zudem zu einer behaglichen Atmosphäre. 
Im Inneren vollverglaste Bauteile wechseln mit geschlossenen Wandelementen, horizontal 
gegliedert durch Sichtbetonabfangungen und unterschiedliche Verbände.  
Trotz der Größe des Gebäudes ergibt sich aus den Vor- und Rücksprüngen, Terrassen und 
Innenhöfen ein lebendiges Geflecht, das der Maßstäblichkeit der Kinder gerecht wird und zu 
einem hohen Wiedererkennungswert führt.  
Als Voraussetzung für entspanntes Fördern und Lernen wird auch im Inneren des neuen 
Lebensorts eine heitere, freundliche und lichtdurchflutete, helle, aber zugleich bergende 
Atmosphäre erzielt, die dem Bild einer offenen Kita und Schule entspricht. 
 
Das klare, über beide Geschosse durchgehende Skeletttragwerk mit wirtschaftlichen 
Spannweiten und aussteifenden Kernen ist günstig, ermöglicht einen schnellen Bauablauf 
aufgrund hoher Vorfabrikation. Die Belichtung der Sporthalle erfolgt über Oberlichtverglasung.  
 
Die dreifach verglasten transparenten Flächen werden durch außenliegenden Sonnenschutz 
verschattet. Innenliegende Vorhänge an Holz-Alu-Pfosten-Riegelfassaden dienen als 
Blendschutz und ermöglichen je nach Nutzung immer wieder abwechselnde Raumstimmungen  
unterschiedlicher Transparenz zum Außenraum und zu den Gemeinschaftsflächen. 
 
2.2 Erläuterung Energiekonzept  
 
Gemäß den Anforderungen nach § 5 aus dem städtebaulichen Vertrag der Stadt Darmstadt mit 
der BVD NL GmbH sollen Neubauten im Passivhausstandard errichtet werden oder alternativ 
einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf von 50 kWh/m²a nicht überschreiten. 
Entsprechend der Auslobung zum Planungswettbewerb wird bei der Gebäudeplanung 
basierend auf dem aktuell gültigen Standard nach EnEV 2016 eine Reduzierung des Jahres -
Primärenergiebedarfs auf die Zielgröße von 50 kWh/m²a angestrebt. Hierfür werden bei der 
Planung folgende Randbedingungen zugrunde gelegt: 
 
 U-Wert opaker Außenbauteile ≤ 0,20 W/m²K (Dach ≤ 0,15 W/m²K)  
 U-Wert transparenter Außenbauteile ≤ 1,00 W/m²K  
 Lüftung mit effektiver Wärmerückgewinnung, Wirkungsgrad η ≥ 75 %

- 6 - 
 Weitgehend luftdichte Gebäudehülle (Drucktestkennwert nach DIN EN 13829 mit einem 
Wert n ≤ 1,0 h-1). Die Luftdichtheit des Gebäudes wird durch eine Luftdichtheitsprüfung 
nachgewiesen.  
 Reduktion von  Wärmebrücken gemäß DIN 4108 Beiblatt 2  
 
Im Rahmen wirtschaftlicher Vertretbarkeit werden insbesondere Bauteile der Gebäudehülle 
hinsichtlich der erforderlichen Verminderung des Jahres-Primärenergiebedarfs optimiert und in 
Annäherung an Standards aus dem Passivhausbau geplant. Es ist geplant Photovoltaikanlagen 
zu installieren, die am Strombedarf des Gebäudes orientiert sind. Die PV-Anlagen auf den 
Dachflächen sollen im Rahmen eines noch zu vereinbarenden Contracting-Vertrages errichtet 
und betrieben werden.  
 
Die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) sind einzuhalten. 
Das Gebäude wird an die Fernwärmeversorgung des Lincoln Gebietes angeschlossen. Die 
Fernwärme der ENTEGA erfüllt gemäß dem vorliegenden Zertifikat die Anforderungen des 
EEWärmeG. Der Nachweis zum EEWärmeG erfolgt im Rahmen des EnEV-Nachweises. 
 
Die Möglichkeit, zusätzliche Heizwärmeerzeuger mit niedrigeren Primärenergiefaktor en 
einzubeziehen, besteht aufgrund des für die Lincoln Siedlung satzungsgemäßen Anschluss -
zwangs für Fernwärme nicht. 
 
Für die Lüftung des Gebäudes sind hybride Lösungen aus Fensterlüftung und mechanischer 
Belüftung vorgesehen. Im Hinblick auf den sommerlichen Wärmeschutz entsprechend EnEV 
2016 sind erhöhte nächtliche Luftwechselraten zur Nachtauskühlung mit Außenluft von n ≥ 2 h-
1 geplant.  
 
 
2.3 Erläuterung Technische Gebäudeausrüstung (Ingenieurbüro ITG Braun GmbH)  
siehe Anlage 2  
 
2.4  Erläuterung Freiflächenplanung (Foundation 5+ Landschaftsarchitekten)  
siehe Anlage 3  
 
3. Kosten und Finanzierung, Folgekosten  
 
3.1  Bau- und Investitionskosten  
 
Gemäß Beschlusslage wurde auf Grundlage der Vorentwurfsplanung eine vertiefte 
Kostenschätzung erarbeitet. Diese vertiefte Kostenschätzung vom 24. April 2017 basiert auf 
einer dem aktuellen Stand der Planung entsprechenden Massen - und Mengenerm ittlung von 
Einzelelementen - und –bauteilen, die mit aktuellen Baupreisen hinterlegt sind. Sie stellt eine 
gegenüber der üblichen Kostenschätzung nach DIN 276 in diesem Planungsstadium eine 
genauere und verlässlichere Kostenermittlung dar.  
Aufgrund des Er gebnisses dieser Kostenermittlung wurden Architekten und Fachplaner zur 
Erarbeitung von Einsparvorschlägen gebeten. Diese Potentiale, die sich durch  Reduzierung 
von Standards und Flächen ermittelt als negative Zahlen in der Kostenübersicht 
wiederfinden, w erden in der Entwurfsphase planerisch umgesetzt. In der weiteren Planung  
gilt die Vorgabe der wirtschaftlichen Ausführung und der Berücksichtigung von 
Einsparpotentialen in allen Leistungsphasen.

- 7 - 
Aufgrund der derzeitigen und zukünftigen konjunkturellen L age im Bausektor und der 
Baukostenrisiken, wie der zurzeit. unabsehbaren Entwicklungen der Baupreise muss die 
Gesamtinvestitionssumme Bau mit einem Risikozuschlag in Höhe von 10 % abgebildet 
werden. 
 
 
Zusammenfassung der Kosten basierend auf Kostenermittlung vom 24.4 
2017, abzüglich  der berechneten Einsparpotentiale 
KGR Bezeichnung Planer Summe (brutto) 
200 Herrichten und Erschließen   391.000,00 € 
210 Herrichten -65- 130.000,00 € 
220 Öffentliche Erschließung ITG 261.000,00 € 
        
300 Bauwerk - Baukonstruktionen 
Vorentwurf   
  16.349.000,00 € 
310 Baugrube W+W 416.168,00 € 
320 Gründung W+W 991.181,30 € 
330 Außenwände W+W 6.462.828,31 € 
340 Innenwände W+W 3.332.284,96 € 
350 Decken W+W 2.064.466,43 € 
360 Dächer W+W 1.650.447,52 € 
370 Baukonstruktive Einbauten W+W 670.801,53 € 
390 Sonstige Maßnahmen für 
Baukonstruktion 
W+W 760.160,45 € 
300 Kostenreduzierung bauliche Standards+ Flächen  -1.563.000,00 € 
        
400 Bauwerk - Technische Anlagen     3.425.000,00 € 
410 Abwasser-, Wasser, Gasanlagen ITG 546.500,00 € 
420 Wärmeversorgungsanlagen ITG                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       
430 Lufttechnische Anlagen ITG 549.300,00 € 
440 Starkstromanlagen ITG 695.000,00 € 
450 Fernmelde- und informationstechn. 
Anlagen 
ITG 315.000,00 € 
470 Nutzungsspezifische Anlangen ITG 362.500,00 € 
480 Gebäudeautomation ITG 344.700,00 € 
400 Kostenreduzierung Anlagengruppe 
400 
  -197.000,00 € 
        
500 Außenanlagen   1.243.000,00 € 
510 Gelände F5+ 182.500,00 € 
520 Befestigte Flächen F5+ 450.408,00 € 
530 Baukonstruktionen in Außenanlagen F5+ 281.320,00 € 
540 Technische Anlagen in Außenanlagen F5+ 105.950,00 € 
    ITG 52.122,00 € 
550 Einbauten in Außenanlagen F5+ 170.700,00 €

- 8 - 
600 Ausstattung und Kunstwerke   1.155.000,00 € 
610 Ausstattung Schule inkl. Turnhalle Schulamt 800.000,00 € 
610 Ausstattung Kita Jugendamt 300.000,00 € 
620 Kunstwerke 65 55.000,00 € 
        
700 Baunebenkosten -65- 4.302.000,00 € 
        
Baukostensumme ohne KGR 600   23.950.000,00 € 
        
GESAMTSUMME mit Ausstattung   25.105.000,00 € 
            zzgl. Risikozuschlag (ohne Kunst / 
Ausstattung) 
EB IDA 10 
% 
2.395.000,00 € 
  
  auf die Baukosten in Höhe von 
23.950.000 € 
    
  
Baukostensumme einschl. Risikozuschlag   26.345.000,00 €   Ausstattung und Kunst  1.155.000,00 € 
GESAMTINVESTITIONSSUMME   27.500.000,00 €   
 
 
 
 
Für die Baumaßnahme sind im Kernhaushalt insgesamt 26.400.000,00 Euro  einzuplanen. 
Folgende Gesamtfinanzierung ist in Höhe von 27.500.000,00 € bereitzustellen:  
 
2016:  Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA                800.000,00 €  etatisiert und  
                                                                                                       verpflichtet 
2017:  Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA             3.500.000,00 €  bereits etatisiert           
2018:  Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA             7.500.000,00 €  entspricht MIP 2018  
 
Zusätzlich :     VE 2018                                        11.500.000,00 €   
 
2019: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA            11.500.000,00 €     
Zusätzlich :     VE 2020                                          3.100.000,00 € 
2020: Kernhaushalt/ Wirtschaftsplan IDA               3.100.000,00 €    
Gesamtsumme                                        26.400.000,00 € 
  
2019: Kernhaushalt / Schulamt + Jugendamt         1.100.000,00 €     
 
 
 
 
 
 
 
    
3.2       Finanzierung

- 9 - 
 
Die Mittel für Vorbereitung und Durchführung der Neubaumaßnahmen werden dem 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement übertragen. Der Wirtschaftsplan IDA und der 
Haushaltsplan des Kernhaushaltes werden entsprechend angepasst. Die Mittelverwaltung liegt 
beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.  
 
 
3.3 Folgekostenermittlung (siehe Anlage 4)  
 
4. Zeitplanung 
 
Um die Vorgabe der Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2020 zu erreichen, ist die 
Weiterführung der Entwurfsplanung nach Magistratsbeschluss zu beauftragen. Die Bearbeitung 
der einzelnen Leistungsphasen ist teilweise überlappend auszuführen um die Durchfü hrung der 
Bauarbeiten im 3. Quartal 2018 zu beginnen. Aufgrund der sehr guten Baukonjunktur und der  
damit verbundenen Auftragsvergabe im wirtschaftlichen Rahmen sind die genannten Zeitdaten 
als Zielvorgabe mit dem Risiko einer späteren Inbetriebnahme genannt: 
 
Planung LPH 3 (Entwurfsplanung)    08 / 2017 
Planung LPH 4 (Genehmigungsplanung)   10 / 2017 
Einreichung Bauantrag     15.12.17 
  
Baubeginn    09 / 2018 
Voraussichtliche Baufertigstellung (Zieltermin)   06 / 2020 
Inbetriebnahme    08 / 2020 
 
 
5. Übersicht Hauptplanungsbeteiligte  
 
Nach dem Wettbewerbs - und Vergabeverfahren für die Beauftragung freiberuflicher 
Architekten und Ingenieurleistungen wurden folgende Planungsbüros beauftragt:  
 
Architekt:    Waechter+Waechter Architekten BDA, Darmstadt  
Tragwerksplanung:   Merz+Kley ZT GmbH, Dornbirn (A)  
TGA-Planung:    ITG Braun GmbH, St. Wendel  
Bauphysik:    MüllerBBM GmbH, Plannegg  
Freiflächenplanung:   Foundation 5+ Landschaftsarchitekten und Planer, Kassel  
Bodengutachten:   FLG Geoingenieure, Wiesbaden  
Brandschutzplanung:  Ingenieurbüro Tichelmann & Barillas, Darmstadt  
 
In die Planungen einbezogen sind als Nutzerämter Schulamt und Jugendamt sowie das 
Stadtplanungsamt, das Grünflächenamt, das Bauaufsichtsamt sowie zur 
Schnittstellenkoordination zur Freiflächenplanung die BVD NL GmbH. 
Das Projektmanagement liegt beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.

- 10 - 
 
 
 
 
Darmstadt, 14.08.2017 
65-12-10 ke 
 
 
Der Dezernent I                                Der Dezernent II  
      
 
 
 
Jochen Partsch                                Rafael Reißer 
Oberbürgermeister                           Bürgermeister  
 
 
 
 
 
Der Dezernent IV                             Die Dezernentin V  
 
 
 
 
André Schellenberg                        Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer                            Stadträtin

anlage 5

2341 Zeichen

ANLAGE 5

«  Projektkostenfortschreibung

04.07.2017

Kostenblatt Projektkostenfortschreibung

Kostenstelle:

Projektbeginn:
‚Geplante Fertigstellung:

Projektdefinition / Projektbestandteile:
Nach Mag. beschluß 398/2015 wurde ein zweistufiges VOF Verfahren mit Wettbewerbsverfahren ausgelobt. Nach Preisgerichtsentscheidung
und Zustimmung des Magistats -Beauftragung des Architekturbüros Waechter+Waechter Architekten Darmstadt.Nach Beauftragung der
Fachplaner wurde die vetiefte Kostenberechnung auf Grundlage der detailliert abgestimmten Vorentwurfsplanung erstellt. Da die Infrastruktur
für das neue Stadtviertel im Sommer 2020 zur Verfügung stehen soll, ist die zügige Durchführung mit Vergabe von 80 % der Leistung 2018
lant und erforderlich:

Gremienbeschluss Stadtverordnetenversammlung
Beschlussdatum tratsbeschluss 398 > 09.09.2015
j [me |
0. Vorläufige Kostenannahme auf: Flächenannahme
intern, für Anmeldungen HH, BK
[_ Termitlung —___ ]Baupreisinex [Risikofaktor Er
 — — 2012-15 ——R:
Gesamtkosten, brutto:
1. Kostenindikation durch: Raumprogramm
externe Ermittlung, Intern überprüft, rückwirkend mit Risikoaufschlag dargestellt
Ermittlungsgrundlage _]Baupreisindex/Jahr Risikofaktor

DD — nn —

DI | 1 08,08.2018]
I 30
[Gesamtkosten, brutto: | _ Mel | ___6.0s0.000el 26.130.000 8)

‚Anmerkungen : BGF -Angabe Berechnung zum
Schulamt Formel Mag.Beschluß 2015
BGF=.Raumprogrammfläche
170%

2. Kostenschätzung {LP 2, DIN 276) vertieft und detailliert Entwurf von: Waechter+Waechter Architekten
Kostenoptimierung 1, für Investitionsentscheidungen, ä

‚Anmerkungen -Tatsächliche BGF{Kostenermittiung der 12017-112019 Kampfmittel, Konjunk=
Fläche ist um 500 qm höher ‚Architekten und turbed. Steigerung
x2251 &/qm Ingenieure

3. Kostenschätzung (LP 2, DIN 276) vertieft und detailliert Entwurf von: Waechter+Waechter Architekten
Kostenoptimierung 2, nach Berücksichtigung von Einsparvorgaben für Investitionsentscheidungen, Variantenvergleiche, Abwägung

0 TErmitlung __TBaupreisindexsiahr Risikofaktor 2 __JErgemis |
—————
0<
958.000 €
‚Anmerkungen - BGF-Fläche ist |Kostenermittlung der 12017-112019 Konjunk= 26.345.000 €

um 290 qm reduziert gegenüber [Architekten und Ingen. turbed. Steigerung
2 Ausführungstandards tiw. mit berechneten

geändert Einsparungen

Lincoln Neubau_170629_Kostenfortschreibungsblatt Kostenfortschreibung

anlage 1

402 Zeichen

ANLAGE 1

Planunterlagen der Vorentwurfsplanung von Waechter + Waechter Architekten

1. Grundrissplan Erdgeschoss

2. Grundrissplan Obergeschoss
3. Grundrissplan Untergeschoss
4. Gebäudeschnitte 1-1, 2-2, 3-3
5. Gebäudeschnitte 4-4, 5-5, 6-6

6. Gebäudeansichten

er

hi}
„

m LINAW+WVE GR 400

+

Des Grundriss EG
Fa
Te
un

run

er eu

vanmanınaa

In ee

5 m Er - gi a

|
!

HERE EER EN U EHRE TEEN EL

Beratungsverlauf (5)

TOP 10
TOP 5
TOP 7
TOP 10
TOP 313

Orte (5)

  • Heidelberger Straße
  • Schulstraße
  • Einsteinstraße
  • Bessunger Straße 125
  • Rheinstraße 40

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0248
Typ
Magistratsvorlage
Datum
14.08.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00