2017/0248
Konversion Lincoln-Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme 'Grundschule mit Turnhalle und Kindertagesstätte'
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ANLAGE 3 Erläuterung der Vorentwurfsplanung zur Freianlagenplanung Foundation 5+ Landschaftsarchitekten und Planer BDLA + Erläuterungsbericht e Übersichtsplan Freianlaen foundation 5+ landschaftsarchitekten und planer bdla Freiräume Kindertagesstätte und Grundschule im Lincoln-Quartier - Erläuterungen zum Vorentwurf Das neue Schul- und Kitagebäude liegt am östlichen Rand des geplanten Quartierpark im Lincolnquartier an der Heldelberger- straße. Gebäude und Freiraum verzahnen sich über großzügige Innenhöfe und mehrere kleine Lichthöfe mit den zugeordneten Spielgarten der Kita und dem Schulhof der Grundschule. Die Kita erhält einen eingezäunten Freiraum mit vielfältigen Spielangeboten im südlichen Teil des Gebäudekomplexes. Der Schulhof wird durch Rampen, Treppen und Rasenstufen mit dem Quartierspark verbunden, sodass die Freiraumangebote der Schule und des Parks gemeinschaftlich genutzt werden können. Die Schulfreiräume sind damit für die Öffentlichkeit zugänglich und verbinden sich ästhetisch und funktional mit den Angeboten des Quartierparks. Die Höhendifferenz zwischen dem Gelände der Schule und dem westlich angrenzenden Park wird über Böschungen und Stütz- / Sitzmauern überwunden. Dabel umfasst eine ca. 40 cm hohe/breite Einfassung das gesamte Gelände. Zur Berechnung der Kosten wird in drei funktional zusammenhängende Bereiche unterschieden um Veränderungen bei den Baukosten leichter zuzuordnen und nachvollziehbarer abzubilden. Im Einzelnen wird unterschieden: Teilbereich Erschließungsflächen Im Norden und Osten (2.385qm) Dieser Teilbereich umfasst die Erschließungsflächen mit Fahrradparkern im Norden und Süden, sowie die verbindende Weg- espange zur Anlieferung Mensa. Die Oberflächen aus stabilem Betonpflaster In den Erschließungsbereichen und dem Weg aus Rasenfugenpflaster erhalten einen frostfreien Oberbau von 45 cm. Bei normalen Bodenverhältnissen (Das Bodengutachten macht bisher keine Aussagen zu Dicken des Oberbaus) kann von einer Befahrung mit LKW (bis 7,5t0) und PKW ausgegangen werden. Die Vorraussetzung zur Befahrung mit Fahrzeugen der Feuerwehr muss in der weiteren Planung geprüft werden. Die Entwässerung der Platzflächen erfolgt über Punktabläufe und Rinnen. Alle Eingänge ohne entsprechende „Sauberlaufzonen“ im Gebäude erhalten Abtrittroste vor den Türen. Für die Beleuchtung wurden Mastlampen für die Plätze und Pollerlampen als Orientierungslicht entlang des Wegs im Osten vor- gesehen. Im Eingangsbereich Kita und Schule wurden Fahrradbügel, Müllelmer und Bänke vorgesehen. Teilbereich Kita inkl. Lichthöfe (2.220qm) Im Bereich der Kindertagesstätte wird der Spielgarten angehoben, um das Gelände bis auf das Niveau der geplanten Gebäude- höhe heranzuführen. Die Grundstücksumfassung besteht aus einer 40cm hohen Mauer mit Zaunanlage. Die vorgeschlagenen Terrassen vor den Gruppenräumen und die vielfältige Spielangebote wurden in Vorgesprächen mit dem Schulamt und dem Ju- gendamt abgestimmt und festgelegt. Die Ausstattung der Kita umfasst verschiedene Kletter-, Balancier- und Schaukelgeräte. Eine Kellerkombinatlon mit Rutsche ist ebenso enthalten, wie ein Wasserspielbereich. Die Erschließung erfolgt von den Gruppenräumen aus. Eine Zufahrt zum Pflegen der Freianlagen wurde vorgesehen. Neben einem Holzhaus zum Lagern von Spielgeräten erhält jeder Sandspielbereich Lagermöglichkeit für Sandspielzeug und ein Schattendach. Das Regenwasser wird den Grünflächen zugeführt. Die Innenhöfe werden mit Betonpflaster befestigt und erhal- ten eine Vegetations- und Spielinsel. Teilbereich Schule und Höfe (2.715qm) Der Schulhof mit seinen unterschiedlichen Innenhöfen ist der größte und aufwendigste Bereich der Freianlagen. Hier wird das Gelände 1-2m aufgefüllt. Die Oberflächen im Außenbereich Schulhof und der großen Höfe werden aus eingefärbtem Asphalt hergestellt, die kleinen Lichthöfe erhalten Oberflächen aus Betonpflaster. Mittels Straßenmarkierungsfarbe werden Bereiche wie Laufbahn oder besondere Spielbereiche hervorgehoben und zoniert. Die foundation 5+ landschaftsarchitekten und planer bdla Ausstattung des Schulhofs verzichtet bewusst auf zahlreiche Einbauten und Spielgeräte. Vielmehr dient der Pausenhof als offe- ner Bewegungsraum, der über unterschiedliche Markierungen verschiedene Interpretations- und Spielmöglichkeiten bereit stellt. Durch die Rampe, Treppenanlage und Rasentreppe ist der Zugang zu den Spielmöglichkeiten Im Park gewährleistet. Die Höfe erhalten Vegetationsinseln mit nlederschwelligen Spielangeboten. Die Entwässerung der Platzflächen erfolgt über Punktabläufe und Rinnen. Wichtige Eingänge erhalten Abtrittroste vor den Türen. fot| we, EINEN R- ) ‚a. > ey W Re Te up > <A I 2 ZZ log, > ‚I | 4. vn i | ÜLEIUKERZERTT TERTELETERT [NIUKRRENEUEN AUKERERNTRN ger ‚wink, maß scımin ahliche ktungsiogen sind vor ort zu prüfen. fferunzen und dar baukiturg ernzeigen. FAX UN x IN] 0 20 Y. N
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ANLAGE 4 e Folgekostenberechnung Eigenbetrieb Immobilienmanagement Folgekostenberechnung für: Bezeichnung: Neubau Grundschule und Kita Lincoln-Siedlung Kostenstelle: 14-11611-01 Kostenschätzung: 25.180.000 € Geplante Inbetriebnahme: 07/2020 Zuweisung [1] Bund € RX Kernhaushalt 26.400.000 € [] Landkreis, etc. € U] Land € Ü Sonstige: € Bemerkung: Im MIP Kernhaushalt hat das Schulamt auskömmliche Ansätze für Ausstattung eingeplant. Finanzierungsbetrag 26.400.000 € Zinsaufwand 792.000, € (Realverzinsung 3 %) Tilgungssatz % Nutzungsdauer 50 Jahre Abschreibungssatz linear % Notwendiges Grundstück vorhanden: Dia [J nein/Folgekosten € BGF geplant 10.894 m? Anwendung Vermieter-Mieter-Modell Ja Ül Nein Nutzer: Schulamt 72,5% Jugendamt 13,5 % Sporthalle/Schulamt 14,0% Folgekostenberechnung nach Kostenwerten des BKlI auf gesondertem Blatt 1. Verwaltungskosten KG 200 8 €/qm =87.152 € 2. Betriebskosten KG 300 Etatisierung im WP 30 €/qm= 326.820 € 3. Erhaltungsaufwand KG 400 Etatisierung im WP 12/qm = 130.728 € Sonstige Erläuterungen: Die Summe, der zu etatisierenden Folgekosten liegt somit bei gerundet 544.700 € im Jahr zusätzlich: Personalbereitstellung IDA :Hausmeister Aufgestellt: B. König-Ehmke Architektin, den 29.6.2017
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Punkt 10: Konversion Lincoln-Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme "Grundschule mit Turnhalle und Kindertagesstätte" (V-Nr. 2017/0248) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltungen: SPD-Fraktion
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ANLAGE 2 Erläuterung der Vorentwurfsplanung zur Technischen Gebäudeausrüstung Ingenieurbüro ITG Braun GmbH u BRAUN INGENIEURBÜRO ITG Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung GmbH Kölner Allee 41 66606 St. Wendel Tel.: 06851 9330-0 Fax: 06851 9330-30 EMail: info@itg-braun.de Erläuterungsbericht zur vertieften Kostenschätzung nach DIN 276 Projekt: Neubau Lincolnschule + KiTa Einsteinstraße /Heidelberger Straße 64285 Darmstadt Bauherr: Immobilienmanagement Darmstadt Bessunger Straße 125 64295 Darmstadt Architekt : Waechter + Waechter Architekten Rheinstraße 40 - 42 64283 Darmstadt Stand: 20.04.2017 INGEWIEURRURO Vorbemerkungen Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt plant den Neubau einer Ganztages- Grundschule mit Sporthalle und einer angrenzenden Kindertagesstätte nach einem Entwurf von Waechter + Waechter Architekten BDA am Quartiersplatz in der Lincoln- Siedlung in Darmstadt. Die im vorliegenden Erläuterungsbericht dargestellten Standards sind im Vorfeld mit dem Bauherrn und Architekten abgestimmt. In Teilbereichen wurden Annahmen unsererseits notwendig, welche dem Bauherrn im Vorfeld genannt wurden, sich aber im weiteren Projektverlauf noch verändern können. Selte 2 von 18 I 22 BRAUN INGENIELIRDUND KG 230 Nichtöffentliche Erschließung Hier sind die Kosten für die Erschließung des Gebäudes mit Abwasser, Trinkwasser, Fernwärme und Elektro erfasst. Enthalten sind die Erdarbeiten sowie die Leitungskosten auf dem Gelände. KG 410 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen KG 411 Abwasseranlagen Die Dachkonstruktion der Lincoln Schule mit Kita besteht aus mehreren Flachdach- bereichen. Die einzelnen Dachbereiche werden über Dacheinläufe und innenliegende Regenwasserfallleitungen entwässert. Diese werden diffusionsdicht isoliert, sodass eine Kondensatbildung ausgeschlossen ist. Über Fallleitung wird das Regenwasser bis ins Untergeschoss bzw. Erdgeschoss zu den Regenwasserkanalanschlussleitungen unter der Bodenplatte geführt. Die Erdarbeiten und die Regenwassergrundleitungen sind in unserer Kosten- betrachtung berücksichtigt, werden jedoch separat in den Kostengruppen 540 und 230 erfasst. Die Notentwässerung der Dachflächen erfolgt Über Wasserspeier durch die Attika. Diese sind nicht in der Kostenschätzung enthalten. Eine Regenwassernutzungsanlage ist vom Bauherrn nicht gewünscht und nicht in der Kostenschätzung enthalten. Als Regenwassermenge werden gemäß Angaben des Deutschen Wetterdienstes 329 V/s-ha in Ansatz gebracht. Die Regenwassermenge für den Jahrhundertregen wurde mit 601 I /s-ha in Ansatz gebracht. Als Rohrmaterial kommen im Gebäude Muffen lose Gussrohre (SML-Rohr) zum Einsatz. Die Schmutzwasserentsorgung der sanitären Einrichtungen erfolgt nach DIN EN 12056 und DIN 1986 über Sammel- und Fallleitungen bis zur Bodenplatte UG bzw. EG. Hier erfolgt der Anschluss an die erdverlegte Schmutzwasserleitung. Die Erdarbeiten und Schmutzwasserkanalleitungen sind in unseren Kosten berücksichtigt. Das Abwasser der tieferliegenden Anschlüsse im Kellergeschoß wird über eine Fäkalienhebeanlage über die Rückstauebene gepumpt und zu dem Kanalanschluss geleitet. Im Technikraum ist hierfür ein Schacht mit den Abmaßen L: 2m B: 1,5m T: 1m erforderlich. Die Entlüftungen der einzelnen Stränge werden durch Schächte über Dach geführt. Als Rohrmaterial kommt im Gebäude SML-Rohr zum Einsatz. Die Küche erhält ein eigenes Entwässerungssystem für fetthaltige Abwässer, die über einen im Gebäude stehenden Fettabscheider entsorgt werden. Als Rohrmaterial ist Gussrohr für fetthaltige Abwässer vorgesehen (KML-Rohr). Seite 3 von 18 je BRAUN KG 412 Wasseranlagen Die Trinkwasserversorgung des Gebäudes erfolgt über eine Trinkwasser- Einspeiseleitung mit Zählstationen. In dem Konzept ist die separate Verbrauchserfassung der Bereiche Kita, Küche Turnhalle und der Cluster Bereiche vorgesehen. Die Verteilung des Trinkwassers erfolgt über Rohrleitungen aus Edelstahl, die gemäß DIN 1988 stagnationsfrei in Schächten verlegt werden. Alle Leitungen werden mit diffusionsdichtem Material gegen Schwitzwasser und Erwärmung gedämmt. Um die Stillstandverluste und das Legionellenproblem zu minimieren, besteht das Konzept aus einer dezentralen Wassererwärmung, bestehend aus insgesamt 3 Frischwassermodulen für die Bereiche Kita, Turnhalle und Küche, welche das Trinkwasser im Durchflussprinzip erwärmen. Diese sind in den Technikräumen im Untergeschoss vorgesehen. In den Putzmittelräumen sind Übertischgeräte zur Bereitstellung von heißem Wasser geplant. In den Toilettenanlagen der Clusterbereiche ist im Unterschied zur KiTa kein warmes Trinkwasser vorgesehen. Für die Bewässerung des Außenbereiches werden erdverlegte Leitungen aus PE Rohr stagnationsfrei verlegt. In den Innenhöfen werden abschließbare Energiesäulen installiert. Die Sanitäreinrichtungen bestehen aus Sanitärporzellan. Dies entspricht dem Standard für Schulen und Kitas. Eine besondere vandalensichere Sanitärausstattung ist nicht vorgesehen. Für die Küche ist im Umkleidebereich eine Duschanlage sowie eine WC Anlage in den Kosten mit berücksichtigt worden. KG 413 Gasanlagen Nicht vorgesehen KG 419 Sonstiges Hier sind die Kosten für sonstige anfallende Arbeiten wie, Kernbohrungen, Isolierung und den technischen Brandschutz enthalten. Seite 4 von 18 je BRAUN INGHEIFNNURD KG 420 Wärmeversorgungsanlagen KG 421 Wärmeerzeugungsanlagen Es ist keine eigene Wärmeerzeugungsanlage vorgesehen, da das Grundstück satzungsgemäß mit Fernwärme versorgt wird. Nach der Fernwärmetauscher Station verteilt sich die Heizungsenergie über einen Verteiler auf folgende Gruppen: - Trinkwassererwärmung - Lüftung UG - Clusterbereiche - Kita Bereich - statische Heizung - Turnhalle und Lüftung Dach Eine separate Verbrauchserfassung der einzelnen Bereiche ist in den Kosten berücksichtigt. Alle erforderlichen Umwälzpumpen werden als energiesparende Hocheffizienzpumpen ausgeführt. Für die Versorgung der Frischwassermodule, ist ein Heizungs-Pufferspeicher mit 2000 | Inhalt vorgesehen. KG 422 Wärmeverteilnetze Die Verteilleitungen der einzelnen Gruppe werden in Stahlrohr nach DIN EN 10255 ausgeführt und nach DIN 4108 sowie nach EnEV gegen Wärmeverluste gedämmt. Die Verteilung innerhalb des Gebäudes erfolgt über die Hauptrasse im Untergeschoss zu den einzelnen Schächten. In den Schächten werden die Leitungen nach oben zu den einzelnen Helzkreisverteilern geführt. Teilweise ist es notwendig die Versorgungsleitungen zu den Heizkreisverteilern unter dem Estrich zu verlegen. KG 423 Raumheizflächen Die Beheizung des Erdgeschosses sowie des Obergeschosses erfolgt ausschließlich über Fußbodenheizung. Die Kosten für Systemträgermatten, inkl. Trittschall- und Ausgleichsdämmung sind Bestandteil der Kosten. Im Untergeschoss sind Heizkörper in Gliederbauweise vorgesehen. KG 429 Sonstiges Hier sind die Kosten für sonstige anfallende Arbeiten wie, Kernbohrungen, Isolierung und den technischen Brandschutz enthalten. Seite 5 von 18 er) BRAUN INGENIEURNURO KG 430 Lufttechnische Anlagen KG 431 Lüftungsanlagen Bei dem vorliegenden Gebäudeentwurf ergibt sich aus den bauphysikalischen Anforderungen (Bericht Büro Müller-BBM vom 06.04.2017) und Sicherung der Luftqualität die Notwendigkeit einer mechanischen Be- und Entlüftung der Aufenthaltsbereiche. Seitens des Bauherrn wird eine Verbesserung des Raumkomforts durch kontrollierte Lüftung der Neben- und Verkehrsbereiche nicht gewünscht, ebenso soll keine aktive Kühlung über die Lüftungsgeräte vorgesehen werden. Die Zuluft erfolgt isotherm (Die Außenluft wird auf Raumluft erwärmt), eine Beheizung des Raumes über die Lüftung ist nicht vorgesehen. Die angenommenen Brandschutzbereiche ergeben sich aus ersten Übersichtsplänen des Büros Tichelmann & Barillas, ein Brandschutzkonzept liegt zum jetzigen Stand nicht vor. Ggf. können in Abhängigkeit des Konzeptes neue Planungsanforderungen entstehen, die zu veränderten Kosten führen, Die Luftmengen der Aufenthaltsbereiche (Aufstellung im Anhang) ergeben sich zum einen aus der bauphysikalischen Anforderung des 2-fachen Nachtluftwechsels (sommerlicher Wärmeschutz) und der Festlegung der Luftqualität in „Lernbereichen" von 25 m®/h/Person in Annäherung DIN EN 13779, IDA 2, in Abstimmung mit dem Bauherrn. Da laut Betreiber die Ganztagesbereiche und Lernbereiche nicht gleichzeitig genutzt werden, sollen die Geräteanteile und die Hauptsteigeschächte der Ganztagesbereiche mit einer Gleichzeitigkeit von 0,8 zu den Lernbereichen bewertet werden, was zu verringerten Außenluftmengen führt, der sommerliche Wärmeschutz wird hiervon nicht beeinflusst. Die Be- und Entlüftung der Sporthalle soll nicht als Versammlungsstätte projektiert werden, hier liegen die Vorgaben zum Außenluftanteil bei einer Belegung von 50 Personen mit 60m®/h/Person (DIN 18032 für Sportstätten). Die Gymnastikhalle wird ebenso betrachtet mit einer Nutzung durch 25 Personen. Nach dem Raumprogramm und den Abhängigkeiten der Nutzung gibt es keine Möglichkeit, eine zentrale Lüftungsanlage einzusetzen. Das Konzept besteht daher aus 5 dezentralen Lüftungsgeräten, die Aufstellung erfolgt überwiegend im Untergeschoss, die Sporthalle und die angrenzenden Fachklassen im OG erhalten zwei Dach- oder Deckengeräte. Die Außen-/ Fortluft wird ausschließlich über Dach geführt. Der Kindergarten wird über ein Lüftungsgerät aus dem darunterliegenden Untergeschoss versorgt. Die Außenluftmengen wurden in der beiliegenden Tabelle festgelegt. Die Ansteuerung dieses Bereichs erfolgt über die übergeordnete GLT (Gebäudeleittechnik) mittels Zeitprogramm, die sommerliche Nachtkühlung wird in Abhängigkeit der Raum- und Außentemperaturen gesteuert. Seite 6 von 18 INGENIEUADURO Die sonstigen Bereiche, mit Ausnahme der Sport- und Gymnastikhalle, werden über die beiden Lüftungsgeräte aus dem Untergeschoss im Westen versorgt. Die Ansteuerung der Lerncluster und Ganztagesbereiche erfolgt im Tagesbetrieb über einen CO2-Sensor in der Abluft und luftdichten Volumenstromreglern in Zu- und Abluft. Die weitere Ansteuerung dieses Bereichs erfolgt über die übergeordnete GLT mittels Zeitprogramm, die sommerliche Nachtkühlung wird in Abhängigkeit der Raum- und Außentemperaturen gesteuert. Zur energetischen Einsparung von Luftmengen werden die Toilettenbereiche und untergeordneten Gruppenräume mittels Umluft (Überströmung aus Lernbereichen) versorgt, hier wird der 2-fache Nachtluftwechsel deutlich überschritten, so dass auch eine Auskühlung über die Umluft ausreichend sein sollte. Nach Festlegung durch den Betreiber wird die Essenszubereitung in der Küche in Anlehnung an das Mischküchensystem erfolgen. Aufgrund der derzeit gültigen Normen DIN 18869 und VDI 2252 und dem Raumprogramm wird hier für die fetthaltige Abluft aus der Zubereitung und die geplante Spülmaschine, etc. sehr wahrscheinlich ein separates noch im Detail festzulegendes Lüftungsgerät notwendig. Die Kosten hierfür sind in dieser Kostenschätzung berücksichtigt. In die Sport- und Gymnastikhalle wird die Zuluft stirnseitig über 2 Geräte im oberen Bereich eingeblasen und in die tiefliegenden Bereiche (Umkleiden und WC-Bereiche) überströmt, so dass eine ausreichende Zirkulation eintreten wird. Die Ansteuerung erfolgt im Tagesbetrieb über einen CO2-Sensor in der Abluft und luftdichten Volumenstromreglern in Zu- und Abluft. Die weitere Ansteuerung dieses Bereichs erfolgt über die übergeordnete GLT mittels Zeitprogramm. Eine sommerliche Nachtkühlung mit 2-fachen Luftwechsel ist für diese Bereiche laut Bewertung des Bauphysikers und Wunsch des Bauherrn nicht notwendig, jedoch werden die Hallen im Sommerfall mit der vorgenannt projektierten Luftmenge abgekühlt. Die Tiefgarage soll architektonisch so erschlossen werden, dass eine mechanische Belüftung nicht notwendig wird. Es muss eine natürliche Belüftung analog der hessischen Garagenverordnung sichergestellt ist. Hierfür wurden in der KG400 keine Kosten vorgehalten. KG 434 Kälteanlagen In den Räumen Serverraum, Photovoltaik (PV)-Unterverteilung im Untergeschoss und dem Regieraum im Erdgeschoss werden aufgrund der installierten Technik größere Mengen latenter Abwärme erwartet. Aus diesem Grunde werden diese Bereiche mittels Umluftgeräten im Raum selbst gekühlt, um einem Ausfall der Technik durch Überhitzung vorzubeugen. Seite 7 von 18 IG BRAUN Die aktive Kühltechnik für den Küchenbereich (Vor-, Tiefkühlraum, etc.) ist in der KG 471 enthalten. KG 439 Lufttechnische Anlagen, sonstiges Hier sind die Maßnahmen für die technische Isolierung und die erweiternden Arbeiten zur brandschutztechnischen Dämmung der Lüftungsinstallationen enthalten. Selte 8 von 18 je BRAUN BCE RIEURNURO KG 440 Starkstromanlagen KG 441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen - Nicht vorgesehen KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen Das Gebäude erhält eine PV-Anlage die teilweise auf dem Sheddach der Tumhalle, sowie auf der freien Dachfläche angeordnet wird. Die Flächen erlauben einen Ausbau mit rund 432 Modulen, die eine Generatorleistung von 115 KWp ergeben. Der spezifische Ertrag der gesamten Anlage beläuft sich auf ca. 475 KWh/KWp. KG 443 Niederspannungsschaltanlagen Im Bereich des Untergeschosses erfolgt die Einspeisung des örtlichen Energieversorgers in die neue Niederspannungshauptverteilung. Von dieser NSHV werden alle weiteren Unterverteilungen sternförmig versorgt. Ein eigenes Einspeisefeld für die Photovoltaikanlage mit allpoliger Trennung ist ebenfalls in dieser Verteilung vorhanden. Alle Ab- und Zugänge werden verbrauchstechnisch erfasst und können mittels BUS-Technik fernabgelesen werden. Die Unterverteilungen (UV) werden wie folgt zugeordnet - 2 UVs pro Oluster (OG), aufgeteilt auf die jeweils rechte und linke Seite, gemeinsam versorgt mit einer Zuleitung von der NSHV - UVKita - UV Verwaltung/Lehrer - UV Küche - UV Turnhalle - UV Werken - UV Lüftungsanlagen - UV Allgemeinstrom (Treppenhäuser, Garage, Außenanlage) - UV Zentralbatterie-Anlage Die Versorgung des Personenaufzuges erfolgt direkt aus der Unterverteilung der Zentralbatterie-Anlage. Auf den Einsatz von Brandschutzschaltern zur Endstromkreisüberwachung in den Unterverteilungen wurde wunschgemäß verzichtet. KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen Die Leitungsverlegung erfolgt im Bereich UG auf Kabelbühnen, teilweise in Funktionserhalt bis zu den Steigeschächten. Innerhalb dieser Schächte werden alle Kabel und Leitungen auf Steigetrassen geführt. Die horizontale Verlegung in den Etagen erfolgt in Einzelverlegung, bzw. Sammelhaltersystemen. Hier kommen keine Kabelbühnen zum Einsatz, um die geforderte, maximale Abhanghöhe der Selte 9 von 18 INGFIIEUNRURO Zwischendecken von 19cm nicht überschreiten zu müssen. Somit wird vermieden, dass diese Zwischendeckenbereiche brandschutztechnisch überwacht werden müssen. Des Weiteren werden durch die dezentrale Stromversorgung die Brandlasten in den Zwischendecken relativ gering gehalten. In Bereichen mit Sichtbeton erfolgt die Verlegung der Leitungen in Leerrohre innerhalb der Bauteile. Im gesamten Gebäude wird in der genormten, Fabrikat neutralen EIB/KNX Bus- Technik ausgeführt. In das System integriert werden u.a. Beleuchtung (Schnittstelle zu DALI), Sicherheitsbeleuchtung (Prüfung und Störung), Sonnenschutz, Verdunkelung, Einzelraumtemperaturregelung, Störmeldungen. Sämtliche Schaltaktoren und Jalousieaktoren werden mit Handbetätigung (auch ohne externe Versorgung schaltbar) vorgesehen. Heizungsaktoren werden nicht verwendet. Die Aktoren der Räume werden im jeweiligen Klassenverteiler montiert. Fensterkontakte u.ä. können über einen Binäreingang in das Bussystem integriert werden. Ein EIB- Uhrenmodul DCF, zur Zeitvorgabe (Homemanager, Homeserver), eine Wetterstation sind im System eingeplant. Der EIB-Manager (Homeserver) wird nach Vorgabe an geeigneter Stelle, z.B. im Hausmeisterbüro, oder im Technikraum installiert und wird nach IDA-Vorgaben parametriert. Die Anlage wird ebenfalls in das IT-Netz integriert. Bei der Schulküche ist ggfs. zu prüfen, ob über das EIB eine Lastoptimierung erreicht werden kann. Das Schaltermaterial besteht aus robusten und pflegeleichten Kunststoff. Die Steckdosen werden mit erhöhtem Berührungsschutz ausgeführt und sind zusätzlich mit Personenschutzschaltern in den Unterverteilungen abgesichert. Es werden keine KNX-Schalter aus Gründen der Bedienbarkeit und Anfälligkeit durch Stoß eingesetzt. KG 445 Beleuchtungsanlagen Die Beleuchtungsanlagen werden in LED-Technik ausgeführt. Des Weiteren verfügen die Leuchten über eine DALI-Schnittstelle zu KNX/EIB und können manuell gedimmt, oder/und tageslichtabhängig angesteuert werden. Der Bereich der Turnhalle wird mit Leuchten in ballwurfsicherer Form ausgestattet. Die Beleuchtungsanlagen werden nach DIN 5035 und EN 12464, bzw. der Arbeitsstättenrichtlinie gültig in der jeweils neuesten Fassung, in allen Teilen ausgeführt. In Bereichen mit Abhangdecken erfolgt die Ausführung als Einbauleuchten, in den sichtbaren Betondecken erfolgt der Einbau der Leuchten mittels Einbautöpfen (keine Aufbauleuchten). In untergeordneten Räumen, wie Technikräume, usw., erfolgt die Beleuchtung mittels freistrahlenden Leuchten bzw. Anbauleuchten in entsprechender Schutzart. Der Ausbau der Not- und Sicherheitsbeleuchtung, Fluchtwegkennzeichnung erfolgt ebenfalls in LED-Technik. Die Versorgung erfolgt aus der Zentralbatterieanlage im Untergeschoss. Seite 10 von 18 BRAUN KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen Das Gebäude erhält eine Fundamenterdung, sowie ein innerer und äußerer Blitzschutz gemäß DIN VDE 0185 unter Berücksichtigung einer Gefährdungsanalyse hinsichtlich der Blitzschutzklasse. Gemäß der vorliegenden technischen Vorgaben der Stadt Darmstadt wird zurzeit von Blitzschutzklasse Ill ausgegangen. Des Weiteren erhalten alle Vertellungen Überspannungsableiter. KG 449 Sonstiges Hier sind die Kosten für sonstige anfallende Arbeiten wie Kernbohrungen und den technischen Brandschutz enthalten. Selte 11 von 18 Zn BRAUN ELSE RB KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen KG 451 Telekommunikationsanlagen Es wird für Daten- und Sprachübertragung ein Netz in Form einer strukturierten Verkabelung gemäß des vorliegenden Schulbausanierungskonzepts der Stadt Darmstadt realisiert. Der Schulbereich, sowie die angrenzende Kindertagesstätte erhalten jeweils eine Telefonanlage mit einer IP-Anschaltung auf die Telekommunikationsserver des städtischen Telekommunikationssystems. Die speziellen technischen Anlagenspezifikationen werden im weiteren Verlauf der Planung mit dem Amt für Interne Dienste - IT-Abteilung der Stadt Darmstadt abgestimmt. KG 452 Such- und Signalanlagen Für die behindertengerechten Toiletten sind Ruf- und Signalanlagen nach DIN 834 vorgesehen. Die Anbindung der Notruftaster erfolgt an das EIB/KNX-Bussystem, eine akustische und optische Anzeige besteht unmittelbar über der Tür. KG 453 Zeitdienstanlagen Im Bereich der Flure werden Uhrenanlagen mit digitaler Anzeige und Anbindung an das KNX-System vorgesehen. Die Turnhalle erhält ein Anzeigetableau mit Uhrzeit und Spielstandanzeige. KG 454 Elektroakustische Anlagen Die Schule erhält eine elektrische Lautsprecher Anlage (ELA). Sie dient als Pausenzeichenanlage, schulische Durchsagenanlage und akustische Notfallwarnanlage. Die flächendeckende Notfallwarnanlage ist entsprechend der VDE und der MLAR zu installieren (Havarie Verstärker, Lautsprecherüberwachung, E30 Verkabelung bis zum Brandabschnitt). Die Auslösung der Alarmierungseinheit erfolgt durch die Brandmeldeanlage. Der Pausenhof ist ebenfalls ein Abschnitt der ELA-Anlage. Die integrierte Uhrenanlage steuert die Pausenzeichen. Die Einstellung der Pausenzeiten erfolgt auf den Homeserver und kann vom Hausmeister geändert werden. Die Pausenzeichen sind zu Ferienzeiten abschaltbar. Im Sekretariat und im Regieraum der Turnhalle wird eine ELA-Sprechstelle eingerichtet. Seite 12 von 18 ei BRAUN INGENIEURBURO KG 455 Fernseh- und Antennenanlagen - Nicht vorgesehen KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen Es wird eine Brandmeldeanlage (gemäß VDE 0833 und DIN 14674) flächendeckend vorgesehen. Die Anschlussbedingungen und Vorgaben der Berufsfeuerwehr Darmstadt werden hierbei berücksichtigt. Die Alarmierung erfolgt über die Lautsprecheranlage ELA. Die Brandmeldezentrale und der Hauptmelder werden im Technikraum installiert. Das Feuerwehr- Anzeigetableau (FAT), Feuerwehrbedienfeld und Laufkarten (Feuerwehr- Einsatzdepot) werden in einem Depot an zentraler Stelle, nach Festlegung mit der Feuerwehr installiert. Der Schlüsseltresor im Außenbereich erhält eine Schließung „Modell Darmstadt“. Die Feuer- und Störungsmeldung erfolgt über den Hauptmelder zur Feuerwehr. Auch die Störung der Notfallwarnanlage wird auf die BMZ aufgeschaltet. Die Störungsmeldung der BMZ wird zusätzlich noch in die Gebäudeleittechnik integriert. Die Druckknopfmelder der Hausalarmierung (blau) werden direkt auf die ELA aufgeschaltet und lösen einen entsprechenden Räumungsalarm aus (Notfallwarnanlage). Eine Einbruchmeldeanlage ist nicht vorgesehen. KG 457 Übertragungsnetze Es wird für die Datenübertragung ein Netz in Form einer strukturierten Verkabelung realisiert. Der zentrale Schulserver mit Rangier- und Patchfelder befindet sich im IT- Raum UG und wird mittels Telefoninstallationskabel und Single-Glasfaserkabel vom Übergabepunkt im Hausanschlussraum versorgt. Dezentrale IT-Schränke sind nicht vorgesehen. Voraussetzung ist hierbei jedoch, dass die Tertiärverkabelung eine Kabellänge von max. 90m nicht überschreitet. Die Tertiärverkabelung erfolgt sternförmig mit Twisted-Pair (SF/FTP) nach Spezifikation Kat.7. Die Mindestraumausstattung wird wie folgt definiert (Doppeldose = 2 Ports) - In Sekretariaten werden mindestens vier Doppeldosen, im Bereich der Schulleitung, der stellv. Schulleitung und dem Hausmeister werden zwei Doppeldosen vorgesehen. - In Lehrerzimmern, Lehrerstützpunkten, Vorbereitungsräumen, etc. sind zwei Doppeldosen vorgesehen. - Für Technikräume (Aufzugsnotruf, Home-Manager, Energieablesung, etc.) ist in unmittelbarer Nähe der technischen Installationen eine Doppeldose vorgesehen. In den Unterrichtsräumen sind zwei Doppeldosen vorzusehen, für den Einsatz von interaktiven Tafeln wird eine zusätzliche Doppeldose vorgesehen. Die Feinplanung und produktspezifische Abstimmung erfolgt mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) und dem Amt für Interne Dienste - IT- Abteilung, der Stadt Darmstadt. Seite 13 von 18 IC INGENIFURBÜRO KG 461 Aufzugsanlagen Die Versorgung des Personenaufzuges erfolgt direkt aus der Unterverteilung der Zentralbatterie-Anlage (SV-Versorgung). Eine Aufschaltung (Rufanlage, Störmeldeweiterleitung) an einen Bereitschaftsdienst zur Notbefreiung ist vorgesehen. Meldungen der Brandmeldeanlage, oder sonstige Stör- und Warnmeldungen werden seitens der Elektrotechnik der Aufzugssteuerung zur Verfügung gestellt (Brandfallsteuerung). Seite 14 von 18 KG 470 Nutzungsspezifische Anlagen KG 471 Küchentechnische Anlagen Seitens des Bauherrn ist ein Frisch-/Mischküchensystem für ca. 476 Portionen (400 Schüler je 1 Portion, 70 Ü3-Kinder je 0,8 Portion und 40 U3-Kinder je 0,5 Portion) in einem Drei-Schicht-System geplant. Nach den Planungsrichtlinien für Schulküchen des hessischen Kultusministeriums würde eine wesentlich größerer Zubereitungsfläche als geplant notwendig, jedoch wurde seitens des Betreibers die aktuell geplante Fläche als „anwendbar“ bestätigt. Die KiTa-Kinder werden auch über die Schulküche versorgt, essen jedoch in einem separaten Raum in der KiTa. Das gesamte Geschirr soll in der Spülküche „Schule“ gereinigt werden, hierfür sind eine Hauben- und eine Gläserspülmaschine geplant. Weiterhin sind die Kosten der technischen Ausstattung für die geforderten Küchen- Nebenbereiche wie z.B. Toiletten- und Umkleideräume Personal enthalten. Lastenaufzüge sind nicht Bestandteil der Kostenschätzung. Die Kosten enthalten exemplarisch die genannte Ausstattung seitens des Bauherrn, jedoch ist im weiteren Planungsverlauf eine Konkretisierung in Abstimmung mit dem Raumprogramm notwendig. Dies kann die Kosten erheblich, in beide Richtungen, verändern. Seite 15 von 18 Ir BRAUN KG 480 Gebäudeautomation Die Automation Stationen werden in herstellerneutraler Technik, mit dem Datenkommunikationsprotokoll BACnet IP geplant. Eine Not- Handbedienebene (Hardware) ist nicht vorgesehen. Die Bedienung, Sollwertänderungen, Zeitprogramme u.v.m. erfolgt über das übergeordnete Gebäudeleitsystem. Mit entsprechendem WEB- Zugriff kann eine Bedienung auch von extern erfolgen. Das GLT System wird für den Einbau in der Technikzentrale UG (Schaltanlage ISP 01 HZ / San / Lüftung) geplant. Eine Überwachung und Aufzeichnung des Energieverbrauchs verschiedener Bereiche sind mit diesem System gleichzeitig möglich. Die Automationstechnik für die Haustechnischen Anlagen wird mit einem zentralen Informationsschwerpunkt realisiert. (ISP 01 RLT Anlagen, Heizung) ISP 01 RLT Anlagen, Heizung In diesem ISP werden folgende Lüftungsanlagen automatisiert gesteuert: -Lüftungsgerät 01 - Kindergarten EG / Südcluster OG -Lüftungsgerät 02 - Verwaltung EG / Westeluster OG -Lüftungsgerät 03 - Küche EG / Nord-Westcluster OG -Lüftungsgerät 04 - Turnhalle links/ Cluster Ost OG -Lüftungsgerät 05 - Turnhalle rechts/ Cluster Ost und Gymnastik OG -optionales Küchengerät -Fernwärmeübergabestation (Wärmetauscher) -Gruppe Stat. Heizung -Gruppe Vorregelung Fußbodenheizung KiTa -Gruppe Vorregelung Fußbodenheizung Cluster -Gruppe Vorschubpumpe Lüftung Turnhalle -Gruppe Vorschubpumpe Lüftung UG -Gruppe Pufferspeicher für WWB mit Ladesteuerung -3 St. Frischkompaktstationen mit Aufschaltung der Betr.- und Störmeldungen Raumautomatisierung (Fußbodenraumregelung) In den Bereichen der Fußbodenheizverteiler (überwiegend in den Schränken der Unterrichtsräume) sind DDC- Raumcontroller geplant, weiche die Raumtemperaturen der zugeordneten Räume regeln. Die Raumtemperaturregelung erfolgt also dezentral. Durch diese dezentrale Regelung werden die Installations- und Verkabelungskosten reduziert. Die Raumtemperatur wird durch Sensoren erfasst und dem Controllern zugeführt. Alle Raumcontroller sind über eine Netzwerkbusleitung (BACnet) miteinander und mit der GLT im ISP 01 verbunden. Die Bedienung der Raumregelung (Zeitprogramme, Sollwerte ect.) erfolgt ausschließlich über die Gebäudeleittechnik GLT oder per WEB Zugriff, nicht im Nutzerbereich. Brandschutzklappen Alle Brandschutzklappen werden mit elektrischem Motor und Klappenendschalter ausgestattet. Die BSK werden durch ein zeriifiziertes BSK-BUS-System angesteuert Seite 16 von 18 IG BRAUN und die Endstellungen der Klappen erfasst. Durch die Kopplung des BSK — Systems mit der GLT werden die Abschaltungen der Lüftungsanlagen sowie das Schließen der Klappen im Brandfall realisiert. Die notwendige 2 malige Wartung (jährlich) kann von einem zentralen Standort erfolgen, was die Wartungskosten reduziert. Be- und Entlüftung durch variablen Volumenstrom in den Räumen In verschiedenen Raumbereichen werden CO 2 Sensoren installiert welche einen variablen Luftaustausch ermöglichen. Ist die Luftqualität in Ordnung, ist die aufbereitete Luftmenge gering. Wird die Luftqualität schlechter, erfolgt eine kontinuierliche Anhebung der Luftmenge über die Volumenstromregler. Auch kann bei nicht Nutzung der Räume der Luftaustauch abgeschaltet werden. Durch diese bedarfsabhängige Regelung wird nur die Luftmenge aufbereitet, welche auch tatsächlich benötigt wird. (Einsparung von Wärmeerzeugung, elektrische Energie, weniger Filterbelastung) Im Sommerbetrieb wird zur Nutzung der freien Außenluftkühlung die Luftmenge in den Nachtstunden erhöht, vergleiche Beschreibung der Lüftungsanlage. Medienerfassung Für nachfolgende Bereiche werden die Versorgungsmedien durch busfähige Zähler mit M-Bus Schnittstelle erfasst. Wärmemenge Erfassung Wassermenge Erfassung - Elektroverbräuche Die Zählwerte werden im ISPO1 dem GLT System zur Verfügung gestellt und zu Auswertezwecken auf der GLT entsprechend aufbereitet und dokumentiert (Tageswerte, Wochenwerte, Monatswerte, Jahreswerte). \ Durch die spezifische Aufzeichnung der Leistung kann eine genaue Übersicht des Verbrauchs erstellt werden. Elektromeldungen Verschiedene wichtige Störmeldungen der elektrotechnischen Anlagen werden an den ISP 01 gekoppelt und vom GLT System zur Störweitermeldung aufbereitet. Seite 17 von 18 KG 540 Technische Anlagen in Außenanlagen Hier sind die Kosten für die Entwässerung der befestigten Außenanlagen, einschließlich Elnläufen und Leitungen erfasst, sowie die Kosten der Erdkabel zu den elektrischen Außenverbrauchern. Die Kosten für die Erdarbeiten sind mit Ausnahme der Entwässerungsrinnen in Kostengruppe 230 enthalten. Die Drainageleitungen, Rigolen und Schachtbauwerke sind nicht Bestandteil dieser Kostenschätzung. Aufgestellt: 20.04.2017 ITG Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung GmbH Seite 18 von 18
anlage 7
21625 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
17.08.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat II
Dezernat IV
Dezernat V
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanag ement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 65
II 40
IV 20
V 51
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0248
Magistratsbeschluss -Nr.
313
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 14-11611-01 Investitionsnummer: INV 00251
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Konversion Lincoln -Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte
Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme
"Grundschule mit Turnhal le und Kindertagesstätte"
Vorlage vom: 14.08.2017
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat beschließt die weitere Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme mit
einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro.
2. Für die Baukosten (ohne Ausstattung und Kunst am Bau) in Höhe von 23.950.000 Euro wird
ein Risikozuschlag in Höhe von 10 % vorgesehen.
3. Die Investitionsmittel BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro werden im Kernhaushalt
finanziert und dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement zur Verfügung gestellt und
übertragen.
- 3 -
4. Die zusätzlichen Kosten für bewegliche Ausstattung mit Anteilen für Schule und Kita in
Höhe von 1.100.000,00 Euro werden ab dem Jahr 2019 aus dem Kernhaushalt finanziert .
5. Die Entwurfsplanung soll im Rahmen der stufenweisen Beauftragung der
Planungsbeteiligten mit dem Magistratsbeschluss und noch vor Beschluss der
Stadtverordnetenversammlung erfolgen.
Anlagen: Anlage 1: Planung Architektur (Grundriss -, Schnitt- und Ansichtspläne)
Anlage 2: Erläuterungsbericht Techni sche Gebäudeausrüstung
Anlage 3: Erläuterungsbericht Freiflächenplanung + Übersichtsplan
Anlage 4: Folgekostenberechnung
Anlage 5: Projektkostenfortschreibung
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 05.09.2017
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 14.08.2017:
1. Kurzerläuterung zum Baubedürfnis
Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 hat die Wissenschaftsstadt
Darmstadt in einem breit angelegten Planungs - und Beteiligungsprozess die Entwicklung der
freiwerdenden Flächen eingeleitet. Das Planungsgebiet gehört zum Konversionsbereich Süd.
Dieser umfasst neben der Lincoln -Siedlung auch die Cambrai -Fritsch-Kaserne und die
Jefferson-Siedlung. Auf dem Konversionsareal Lincoln -Siedlung westl ich der Heidelberger
Straße soll ein lebendiges Stadtquartier mit dem Nutzungsschwerpunkt Wohnen entstehen.
Besonderer Wert wird auf ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzer und
eine zukunftsfähige Infrastruktur gelegt. In der Lincoln -Siedlung sowie im Bereich der
Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson -Siedlung zu schaffen werden in großem
Umfang Wohnraum, einschließlich aller notwendigen infrastrukturellen
Versorgungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, sozialer Einrichtung en,
quartiersbezogener Spielflächen sowie Spiel - und Erholungsflächen geschaffen.
Die prognostizierten Einwohnerzahlen für das Gesamtgebiet Konversion Süd bedingen die
organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen 4 -zügigen Grundschule an einem
zentralen Standort des Entwicklungsgebietes sowie den Bau einer neuen Kindertagesstätte
mit zwei U3 und vier Ü3 Gruppen.
Gemäß Beschlusslage (Mag. Beschlüsse Nr. 398 / 2015 und 522 / 2016) wurde nach dem
2016 durchgeführten Planungswettbewerb für die Hochbaumaßnahme und die Freiflächen des
Quartiersparks- und des Quartiersplatzes und den anschließend durchgeführten
Vergabeverfahren (VgV) auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses die Vorentwurfsplanung
mit vertiefter Kostenschätzung in Abstimmung mit den zu beteiligenden städtischen Ämtern
bearbeitet.
2. Beschreibung Vorentwurfsplanung
2.1 Erläuterung Architektur (Waechter+Waechter Architekten)
Städtebauliches Konzept
Die zweigeschossige, teppichartige Großform entlang der Heidelberger Straße mit klaren
Raumkanten rundherum nimmt den Maßstab der aufgelockerten Wohnbebauung der Lincoln -
Siedlung mit den langen Zeilenbauten auf. Durch Einschnitte, verschieden große Innenhöfe und
brückenartige Verbindungen wird der Baukörper kleinmaßstäblich differenziert. Es entsteht
trotz klarer Ordnung eine rundum vielfältige Lebendigkeit ohne Vor- und Rückseite.
Schule und Kindertagesstätte sind zu einem Baukörper zusammengefügt, jedoch auch
eigenständig ablesbar.
Die Erschließung der Kindertagesstätte erfolgt von Süden. Die Schule ist mit dem
Haupteingang dem Quartiersplatz zugeordnet. Um das Entrée möglichst einladend und
attraktiv zu gestalten, befinden sich hier auch die Gymnastikhalle und die Mensa, so dass der
Platz die notwendige Belebung erhält. Der Zugang zur außerschulischen Nutzung der Turnhalle
und der Gymnastikhalle erfolgt ebenfalls gut auffindbar vom Quartiersplatz. Zur Heidelberger
- 5 -
Straße sind Räume angeordnet, die schallunempfindlich sind oder selbst Schallemissionen
verursachen, wie die im Obergeschoss angeordneten Räume für Musik und Werken.
Schule
Zum Quartiersplatz öffnet sich das neue Schulhaus und empfängt die ankommenden Schüler
und Lehrer mit einer nord-süd gerichteten Schulstraße, die eine einfache Orientierung
ermöglicht. Im ersten Cluster auf der westlichen Seite liegen Foyer und Mensa, daran
anschließend Verwaltung und Lehrerbereich, auf der östlichen Seite der Sportbereich mit den
Umkleiden entlang der Heidelberger Straße. Durch die Lage von Mensa, Gymnastikraum und
Sporthalle sind vielfältige Kombinationen und Nutzungen mit unterschiedlichen
Raumanforderungen für die Begegnung von Schülern, Lehrern und Familien möglich.
Zwei einläufige Freitreppen leiten in die Klassenebene im Obergeschoss. Die vier Lerncluster
werden über die Schulstraße erschlossen - drei nach Westen, einer nach Osten. Durch die
ebengleiche Anordnung aller Klassen wird der Austausch der Schüler zwischen den
verschiedenen Jahrgangsstufen und damit das Lernen von- und miteinander gefördert. Alle
Cluster sind mit einer Treppe direkt an den Schulhof im Erdgeschoss angebunden.
Ein Sicherheitsaufzug ermöglicht die rollstuhlgerechte Nutzung.
Die Klassenräume sind jeweils um einen Lichthof gruppiert, um den herum eine offene
Lernlandschaft entsteht. Die Klassenräume sind jeweils paarweise organisiert mit einem
mittigen Differenzierungsraum, der stirnseitig, vom Lehrer gut einsehbar angebunden ist.
Die Differenzierungsräume sind zusätzlich direkt aus den Erschließungsflächen zu betreten
und damit flexibel nutzbar. Die Klassenräume öffnen sich zu den pädagogisch vielfältig
nutzbaren, räumlich differenzierten Lernzonen, die über großzügige Öffnungen zu den Höfen
belichtet werden.
Innerhalb der Großform entsteht nach innen eine große Vielfalt unterschiedlicher
kleinmaßstäblicher Zonen und Bereiche, die vielfältigen und differenzierten,
selbstorganisierten, offenen wie auch abgeschlossenen Wissenserwerb, Lernen und Arbeiten
alleine oder in der Gruppe ermöglichen.
Alle Klassen erhalten durch die teilverglasten Innenwände eine beidseitige Belichtung und
Besonnung über den gesamten Tag. Die Ganztagesbereiche werden ergänzt durch rundum
windgeschützte Terrassen für Unterricht und Betreuung im Freien.
Die Doppelsporthalle und die Gymnastikhalle erhalten im Luftraum Öffnungen zu den
umliegenden Flächen, so dass der Sportunterricht als integraler Bestandteil der Erziehung
erlebbar wird. Musik- und Werkräume gliedern sich an den Luftraum der Sporthallen an.
Die von hier ausgehenden Lärmemissionen stören somit nicht den allgemeinen Schulbetrieb .
Kindertagesstätte
Die Gruppenräume sind L-förmig um zwei Lichthöfe angeordnet und zu den zugehörigen
vorgelagerten Freiräumen orientiert.
Um die zwei Innenhöfe entstehen zum Spielen gut nutzbare Flächen, die über teilweise
transparente Wände aus den Gruppenräumen einsehbar sind. Der Mehrzweckraum bezieht
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einen der Innenhöfe ein. Das Bistro ist an der kleinen Küche angeordnet, von der aus die
Essensverteilung erfolgt. Die Personalräume liegen direkt am Eingang, die Garderoben sind
dem U3- bzw. Ü3-Bereich zugeordnet.
Wettergeschütze Verbindungen zur Schule schließen die Mensa und die Sporträume an.
Außerschulische Nutzung
Für die außerschulische Nutzung ist ein gesonderter Eingang am Quartiersplatz vorgesehen.
Von hier aus sind die Gymnastikhalle und alle Teile der Turnhalle, der Geräteraum und alle
Umkleiden erreichbar, ohne dass die Schule betreten werden muss. Trotzdem lässt sich die
Sporthalle mit dem Foyer kombinieren, so dass zusammen mit der Mensa ein großzügiger
Veranstaltungsbereich entsteht, der auch von den Bewohnern des Stadtteils mitbenutzt werden
kann. Auf diese Weise wird Integration und Inklusion für alle gefördert.
Gestaltung | Konstruktion
Die charakteristische Bauweise im Ziegelsichtmauerwerk führt die Darmstädter
Schulbautradition fort. Das farblich in vielen Rottönen changierende Sichtmauerwerk führt
zudem zu einer behaglichen Atmosphäre.
Im Inneren vollverglaste Bauteile wechseln mit geschlossenen Wandelementen, horizontal
gegliedert durch Sichtbetonabfangungen und unterschiedliche Verbände.
Trotz der Größe des Gebäudes ergibt sich aus den Vor- und Rücksprüngen, Terrassen und
Innenhöfen ein lebendiges Geflecht, das der Maßstäblichkeit der Kinder gerecht wird und zu
einem hohen Wiedererkennungswert führt.
Als Voraussetzung für entspanntes Fördern und Lernen wird auch im Inneren des neuen
Lebensorts eine heitere, freundliche und lichtdurchflutete, helle, aber zugleich bergende
Atmosphäre erzielt, die dem Bild einer offenen Kita und Schule entspricht.
Das klare, über beide Geschosse durchgehende Skeletttragwerk mit wirtschaftlichen
Spannweiten und aussteifenden Kernen ist günstig, ermöglicht einen schnellen Bauablauf
aufgrund hoher Vorfabrikation. Die Belichtung der Sporthalle erfolgt über Oberlichtverglasung.
Die dreifach verglasten transparenten Flächen werden durch außenliegenden Sonnenschutz
verschattet. Innenliegende Vorhänge an Holz-Alu-Pfosten-Riegelfassaden dienen als
Blendschutz und ermöglichen je nach Nutzung immer wieder abwechselnde Raumstimmungen
unterschiedlicher Transparenz zum Außenraum und zu den Gemeinschaftsflächen.
2.2 Erläuterung Energiekonzept
Gemäß den Anforderungen nach § 5 aus dem städtebaulichen Vertrag der Stadt Darmstadt mit
der BVD NL GmbH sollen Neubauten im Passivhausstandard errichtet werden oder alternativ
einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf von 50 kWh/m²a nicht überschreiten.
Entsprechend der Auslobung zum Planungswettbewerb wird bei der Gebäudeplanung
basierend auf dem aktuell gültigen Standard nach EnEV 2016 eine Reduzierung des Jahres -
Primärenergiebedarfs auf die Zielgröße von 50 kWh/m²a angestrebt. Hierfür werden bei der
Planung folgende Randbedingungen zugrunde gelegt:
U-Wert opaker Außenbauteile ≤ 0,20 W/m²K (Dach ≤ 0,15 W/m²K)
U-Wert transparenter Außenbauteile ≤ 1,00 W/m²K
- 7 -
Lüftung mit effektiver Wärmerückgewinnung, Wirkungsgrad η ≥ 75 %
Weitgehend luftdichte Gebäudehülle (Drucktestkennwert nach DIN EN 13829 mit einem
Wert n ≤ 1,0 h-1). Die Luftdichtheit des Gebäudes wird durch eine Luftdichtheitsprüfung
nachgewiesen.
Reduktion von Wärmebrücken gemäß DIN 4108 Beiblatt 2
Im Rahmen wirtschaftlicher Vertretbarkeit werden insbesondere Bauteile der Gebäudehülle
hinsichtlich der erforderlichen Verminderung des Jahres-Primärenergiebedarfs optimiert und in
Annäherung an Standards aus dem Passivhausbau geplant. Es ist geplant Photovoltaikanlagen
zu installieren, die am Strombedarf des Gebäudes orientiert sind. Die PV-Anlagen auf den
Dachflächen sollen im Rahmen eines noch zu vereinbarenden Contracting-Vertrages errichtet
und betrieben werden.
Die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) sind einzuhalten.
Das Gebäude wird an die Fernwärmeversorgung des Lincoln Gebietes angeschlossen. Die
Fernwärme der ENTEGA erfüllt gemäß dem vorliegenden Zertifikat die Anforderungen des
EEWärmeG. Der Nachweis zum EEWärmeG erfolgt im Rahmen des EnEV-Nachweises.
Die Möglichkeit, zusätzliche Heizwärmeerzeuger mit niedrigeren Primärenergiefaktor en
einzubeziehen, besteht aufgrund des für die Lincoln Siedlung satzungsgemäßen Anschluss -
zwangs für Fernwärme nicht.
Für die Lüftung des Gebäudes sind hybride Lösungen aus Fensterlüftung und mechanischer
Belüftung vorgesehen. Im Hinblick auf den sommerlichen Wärmeschutz entsprechend EnEV
2016 sind erhöhte nächtliche Luftwechselraten zur Nachtauskühlung mit Außenluft von n ≥ 2 h-
1 geplant.
2.3 Erläuterung Technische Gebäudeausrüstung (Ingenieurbüro ITG Braun GmbH)
siehe Anlage 2
2.4 Erläuterung Freiflächenplanung (Foundation 5+ Landschaftsarchitekten)
siehe Anlage 3
3. Kosten und Finanzierung, Folgekosten
3.1 Bau- und Investitionskosten
Gemäß Beschlusslage wurde auf Grundlage der Vorentwurfsplanung eine vertiefte
Kostenschätzung erarbeitet. Diese vertiefte Kostenschätzung vom 24. April 2017 basiert auf
einer dem aktuellen Stand der Planung entsprechenden Massen - und Mengenerm ittlung von
Einzelelementen - und –bauteilen, die mit aktuellen Baupreisen hinterlegt sind. Sie stellt eine
gegenüber der üblichen Kostenschätzung nach DIN 276 in diesem Planungsstadium eine
genauere und verlässlichere Kostenermittlung dar.
Aufgrund des Er gebnisses dieser Kostenermittlung wurden Architekten und Fachplaner zur
Erarbeitung von Einsparvorschlägen gebeten. Diese Potentiale, die sich durch Reduzierung
von Standards und Flächen ermittelt als negative Zahlen in der Kostenübersicht
wiederfinden, w erden in der Entwurfsphase planerisch umgesetzt. In der weiteren Planung
- 8 -
gilt die Vorgabe der wirtschaftlichen Ausführung und der Berücksichtigung von
Einsparpotentialen in allen Leistungsphasen.
Aufgrund der derzeitigen und zukünftigen konjunkturellen L age im Bausektor und der
Baukostenrisiken, wie der zurzeit. unabsehbaren Entwicklungen der Baupreise muss die
Gesamtinvestitionssumme Bau mit einem Risikozuschlag in Höhe von 10 % abgebildet
werden.
Zusammenfassung der Kosten basierend auf Kostenermittlung vom 24.4
2017, abzüglich der berechneten Einsparpotentiale
KGR Bezeichnung Planer Summe (brutto)
200 Herrichten und Erschließen 391.000,00 €
210 Herrichten -65- 130.000,00 €
220 Öffentliche Erschließung ITG 261.000,00 €
300 Bauwerk - Baukonstruktionen
Vorentwurf
16.349.000,00 €
310 Baugrube W+W 416.168,00 €
320 Gründung W+W 991.181,30 €
330 Außenwände W+W 6.462.828,31 €
340 Innenwände W+W 3.332.284,96 €
350 Decken W+W 2.064.466,43 €
360 Dächer W+W 1.650.447,52 €
370 Baukonstruktive Einbauten W+W 670.801,53 €
390 Sonstige Maßnahmen für
Baukonstruktion
W+W 760.160,45 €
300 Kostenreduzierung bauliche Standards+ Flächen -1.563.000,00 €
400 Bauwerk - Technische Anlagen 3.425.000,00 €
410 Abwasser-, Wasser, Gasanlagen ITG 546.500,00 €
420 Wärmeversorgungsanlagen ITG
430 Lufttechnische Anlagen ITG 549.300,00 €
440 Starkstromanlagen ITG 695.000,00 €
450 Fernmelde- und informationstechn.
Anlagen
ITG 315.000,00 €
470 Nutzungsspezifische Anlangen ITG 362.500,00 €
480 Gebäudeautomation ITG 344.700,00 €
400 Kostenreduzierung Anlagengruppe
400
-197.000,00 €
500 Außenanlagen 1.243.000,00 €
510 Gelände F5+ 182.500,00 €
520 Befestigte Flächen F5+ 450.408,00 €
530 Baukonstruktionen in Außenanlagen F5+ 281.320,00 €
540 Technische Anlagen in Außenanlagen F5+ 105.950,00 €
ITG 52.122,00 €
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550 Einbauten in Außenanlagen F5+ 170.700,00 €
600 Ausstattung und Kunstwerke 1.155.000,00 €
610 Ausstattung Schule inkl. Turnhalle Schulamt 800.000,00 €
610 Ausstattung Kita Jugendamt 300.000,00 €
620 Kunstwerke 65 55.000,00 €
700 Baunebenkosten -65- 4.302.000,00 €
Baukostensumme ohne KGR 600 23.950.000,00 €
GESAMTSUMME mit Ausstattung 25.105.000,00 €
zzgl. Risikozuschlag (ohne Kunst /
Ausstattung)
EB IDA 10
%
2.395.000,00 €
auf die Baukosten in Höhe von
23.950.000 €
Baukostensumme einschl. Risikozuschlag 26.345.000,00 € Ausstattung und Kunst 1.155.000,00 €
GESAMTINVESTITIONSSUMME 27.500.000,00 €
Für die Baumaßnahme sind im Kernhaushalt insgesamt 26.400.000,00 Euro einzuplanen.
Folgende Gesamtfinanzierung ist in Höhe von 27.500.000,00 € bereitzustellen:
2016: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 800.000,00 € etatisiert und
verpflichtet
2017: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 3.500.000,00 € bereits etatisiert
2018: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 7.500.000,00 € entspricht MIP 2018
Zusätzlich : VE 2018 11.500.000,00 €
2019: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 11.500.000,00 €
Zusätzlich : VE 2020 3.100.000,00 €
2020: Kernhaushalt/ Wirtschaftsplan IDA 3.100.000,00 €
Gesamtsumme 26.400.000,00 €
2019: Kernhaushalt / Schulamt + Jugendamt 1.100.000,00 €
3.2 Finanzierung
- 10 -
Die Mittel für Vorbereitung und Durchführung der Neubaumaßnahmen werden dem
Eigenbetrieb Immobilienmanagement übertragen. Der Wirtschaftsplan IDA und der
Haushaltsplan des Kernhaushaltes werden entsprechend angepasst. Die Mittelverwaltung liegt
beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.
3.3 Folgekostenermittlung (siehe Anlage 4)
4. Zeitplanung
Um die Vorgabe der Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2020 zu erreichen, ist die
Weiterführung der Entwurfsplanung nach Magistratsbeschluss zu beauftragen. Die Bearbeitung
der einzelnen Leistungsphasen ist teilweise überlappend auszuführen um die Durchführung der
Bauarbeiten im 3. Quartal 2018 zu beginnen. Aufgrund der sehr guten Baukonjunktur und der
damit verbundenen Auftragsvergabe im wirtschaftlichen Rahmen sind die genannten Zeitdaten
als Zielvorgabe mit dem Risiko einer späteren Inbetriebnahme genannt:
Planung LPH 3 (Entwurfsplanung) 08 / 2017
Planung LPH 4 (Genehmigungsplanung) 10 / 2017
Einreichung Bauantrag 15.12.17
Baubeginn 09 / 2018
Voraussichtliche Baufertigstellung (Zieltermin) 06 / 2020
Inbetriebnahme 08 / 2020
5. Übersicht Hauptplanungsbeteiligte
Nach dem Wettbewerbs - und Vergabeverfahren für die Beauftragung freiberuflicher
Architekten und Ingenieurleistungen wurden folgende Planungsbüros beauftragt:
Architekt: Waechter+Waechter Architekten BDA, Darmstadt
Tragwerksplanung: Merz+Kley ZT GmbH, Dornbirn (A)
TGA-Planung: ITG Braun GmbH, St. Wendel
Bauphysik: MüllerBBM GmbH, Plannegg
Freiflächenplanung: Foundation 5+ Landschaftsarchitekten und Planer, Kassel
Bodengutachten: FLG Geoingenieure, Wiesbaden
Brandschutzplanung: Ingenieurbüro Tichelmann & Barillas, Darmstadt
In die Planungen einbezogen sind als Nutzerämter Schulamt und Jugendamt sowie das
Stadtplanungsamt, das Grünflächenamt, das Bauaufsichtsamt sowie zur
Schnittstellenkoordination zur Freiflächenplanung die BVD NL GmbH.
Das Projektmanagement liegt beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.
Darmstadt, 14.08.2017
65-12-10 ke
Der Dezernent I Der Dezernent II
Jochen Partsch Rafael Reißer
Oberbürgermeister Bürgermeister
Der Dezernent IV Die Dezernentin V
André Schellenberg Barbara Akdeniz
Stadtkämmerer Stadträtin
anlage 6
330 Zeichen
Punkt 5: Konversion Lincoln-Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme "Grundschule mit Turnhalle und Kindertagesstätte" (V-Nr. 2017/0248) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Enthaltungen: Fraktionen SPD und UWIGA
2017/0248
21532 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
17.08.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat II
Dezernat IV
Dezernat V
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0248
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 14-11611-01 Investitionsnummer: INV 00251
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Konversion Lincoln -Siedlung - Bauliche Infrastrukturmaßnahmen Quartiersmitte
Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme
"Grundschule mit Turnhal le und Kindertagesstätte"
Vorlage vom: 14.08.2017
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat beschließt die weitere Planung und Umsetzung der Neubaumaßnahme mit
einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro.
2. Für die Baukosten (ohne Ausstattung und Kunst am Bau) in Höhe von 23.950.000 Euro wird
ein Risikozuschlag in Höhe von 10 % vorgesehen.
3. Die Investitionsmittel BAU in Höhe von 26.400.000,00 Euro werden im Kernhaushalt
finanziert und dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement zur Verfügung gestellt und
übertragen.
- 2 -
4. Die zusätzlichen Kosten für bewegliche Ausstattung mit Anteilen für Schule und Kita in
Höhe von 1.100.000,00 Euro werden ab dem Jahr 2019 aus dem Kernhaushalt finanziert .
5. Die Entwurfsplanung soll im Rahmen der stufenweisen Beauftragung der
Planungsbeteiligten mit dem Magistratsbeschluss und noch vor Beschluss der
Stadtverordnetenversammlung erfolgen.
Anlagen: Anlage 1: Planung Architektur (Grundriss -, Schnitt- und Ansichtspläne)
Anlage 2: Erläuterungsbericht Techn ische Gebäudeausrüstung
Anlage 3: Erläuterungsbericht Freiflächenplanung + Übersichtsplan
Anlage 4: Folgekostenberechnung
Anlage 5: Projektkostenfortschreibung
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 14.08.2017:
1. Kurzerläuterung zum Baubedürfnis
Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 hat die Wissenschaftsstadt
Darmstadt in einem breit angelegten Planungs - und Beteiligungsprozess die Entwicklung der
freiwerdenden Flächen eingeleitet. Das Planungsgebiet gehört zum Konversionsbereich Süd.
Dieser umfasst neben der Lincoln -Siedlung auch die Cambrai -Fritsch-Kaserne und die
Jefferson-Siedlung. Auf dem Konversionsareal Lincoln -Siedlung westl ich der Heidelberger
Straße soll ein lebendiges Stadtquartier mit dem Nutzungsschwerpunkt Wohnen entstehen.
Besonderer Wert wird auf ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzer und
eine zukunftsfähige Infrastruktur gelegt. In der Lincoln -Siedlung sowie im Bereich der
Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson -Siedlung zu schaffen werden in großem
Umfang Wohnraum, einschließlich aller notwendigen infrastrukturellen
Versorgungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, sozialer Einrichtung en,
quartiersbezogener Spielflächen sowie Spiel - und Erholungsflächen geschaffen.
Die prognostizierten Einwohnerzahlen für das Gesamtgebiet Konversion Süd bedingen die
organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen 4 -zügigen Grundschule an einem
zentralen Standort des Entwicklungsgebietes sowie den Bau einer neuen Kindertagesstätte
mit zwei U3 und vier Ü3 Gruppen.
Gemäß Beschlusslage (Mag. Beschlüsse Nr. 398 / 2015 und 522 / 2016) wurde nach dem
2016 durchgeführten Planungswettbewerb für die Hochbaumaßnahme und die Freiflächen des
Quartiersparks- und des Quartiersplatzes und den anschließend durchgeführten
Vergabeverfahren (VgV) auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses die Vorentwurfsplanung
mit vertiefter Kostenschätzung in Abstimmung mit den zu beteiligenden städtischen Ämtern
bearbeitet.
2. Beschreibung Vorentwurfsplanung
2.1 Erläuterung Architektur (Waechter+Waechter Architekten)
Städtebauliches Konzept
Die zweigeschossige, teppichartige Großform entlang der Heidelberger Straße mit klaren
Raumkanten rundherum nimmt den Maßstab der aufgelockerten Wohnbebauung der Lincoln -
Siedlung mit den langen Zeilenbauten auf. Durch Einschnitte, verschieden große Innenhöfe und
brückenartige Verbindungen wird der Baukörper kleinmaßstäblich differenziert. Es entsteht
trotz klarer Ordnung eine rundum vielfältige Lebendigkeit ohne Vor- und Rückseite.
Schule und Kindertagesstätte sind zu einem Baukörper zusammengefügt, jedoch auch
eigenständig ablesbar.
Die Erschließung der Kindertagesstätte erfolgt von Süden. Die Schule ist mit dem
Haupteingang dem Quartiersplatz zugeordnet. Um das Entrée möglichst einladend und
attraktiv zu gestalten, befinden sich hier auch die Gymnastikhalle und die Mensa, so dass der
Platz die notwendige Belebung erhält. Der Zugang zur außerschulischen Nutzung der Turnhalle
und der Gymnastikhalle erfolgt ebenfalls gut auffindbar vom Quartiersplatz. Zur Heidelberger
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Straße sind Räume angeordnet, die schallunempfindlich sind oder selbst Schallemissionen
verursachen, wie die im Obergeschoss angeordneten Räume für Musik und Werken.
Schule
Zum Quartiersplatz öffnet sich das neue Schulhaus und empfängt die ankommenden Schüler
und Lehrer mit einer nord-süd gerichteten Schulstraße, die eine einfache Orientierung
ermöglicht. Im ersten Cluster auf der westlichen Seite liegen Foyer und Mensa, daran
anschließend Verwaltung und Lehrerbereich, auf der östlichen Seite der Sportbereich mit den
Umkleiden entlang der Heidelberger Straße. Durch die Lage von Mensa, Gymnastikraum und
Sporthalle sind vielfältige Kombinationen und Nutzungen mit unterschiedlichen
Raumanforderungen für die Begegnung von Schülern, Lehrern und Familien möglich.
Zwei einläufige Freitreppen leiten in die Klassenebene im Obergeschoss. Die vier Lerncluster
werden über die Schulstraße erschlossen - drei nach Westen, einer nach Osten. Durch die
ebengleiche Anordnung aller Klassen wird der Austausch der Schüler zwischen den
verschiedenen Jahrgangsstufen und damit das Lernen von- und miteinander gefördert. Alle
Cluster sind mit einer Treppe direkt an den Schulhof im Erdgeschoss angebunden.
Ein Sicherheitsaufzug ermöglicht die rollstuhlgerechte Nutzung.
Die Klassenräume sind jeweils um einen Lichthof gruppiert, um den herum eine offene
Lernlandschaft entsteht. Die Klassenräume sind jeweils paarweise organisiert mit einem
mittigen Differenzierungsraum, der stirnseitig, vom Lehrer gut einsehbar angebunden ist.
Die Differenzierungsräume sind zusätzlich direkt aus den Erschließungsflächen zu betreten
und damit flexibel nutzbar. Die Klassenräume öffnen sich zu den pädagogisch vielfältig
nutzbaren, räumlich differenzierten Lernzonen, die über großzügige Öffnungen zu den Höfen
belichtet werden.
Innerhalb der Großform entsteht nach innen eine große Vielfalt unterschiedlicher
kleinmaßstäblicher Zonen und Bereiche, die vielfältigen und differenzierten,
selbstorganisierten, offenen wie auch abgeschlossenen Wissenserwerb, Lernen und Arbeiten
alleine oder in der Gruppe ermöglichen.
Alle Klassen erhalten durch die teilverglasten Innenwände eine beidseitige Belichtung und
Besonnung über den gesamten Tag. Die Ganztagesbereiche werden ergänzt durch rundum
windgeschützte Terrassen für Unterricht und Betreuung im Freien.
Die Doppelsporthalle und die Gymnastikhalle erhalten im Luftraum Öffnungen zu den
umliegenden Flächen, so dass der Sportunterricht als integraler Bestandteil der Erziehung
erlebbar wird. Musik- und Werkräume gliedern sich an den Luftraum der Sporthallen an.
Die von hier ausgehenden Lärmemissionen stören somit nicht den allgemeinen Schulbetrieb .
Kindertagesstätte
Die Gruppenräume sind L-förmig um zwei Lichthöfe angeordnet und zu den zugehörigen
vorgelagerten Freiräumen orientiert.
Um die zwei Innenhöfe entstehen zum Spielen gut nutzbare Flächen, die über teilweise
transparente Wände aus den Gruppenräumen einsehbar sind. Der Mehrzweckraum bezieht
einen der Innenhöfe ein. Das Bistro ist an der kleinen Küche angeordnet, von der aus die
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Essensverteilung erfolgt. Die Personalräume liegen direkt am Eingang, die Garderoben sind
dem U3- bzw. Ü3-Bereich zugeordnet.
Wettergeschütze Verbindungen zur Schule schließen die Mensa und die Sporträume an.
Außerschulische Nutzung
Für die außerschulische Nutzung ist ein gesonderter Eingang am Quartiersplatz vorgesehen.
Von hier aus sind die Gymnastikhalle und alle Teile der Turnhalle, der Geräteraum und alle
Umkleiden erreichbar, ohne dass die Schule betreten werden muss. Trotzdem lässt sich die
Sporthalle mit dem Foyer kombinieren, so dass zusammen mit der Mensa ein großzügiger
Veranstaltungsbereich entsteht, der auch von den Bewohnern des Stadtteils mitbenutzt werden
kann. Auf diese Weise wird Integration und Inklusion für alle gefördert.
Gestaltung | Konstruktion
Die charakteristische Bauweise im Ziegelsichtmauerwerk führt die Darmstädter
Schulbautradition fort. Das farblich in vielen Rottönen changierende Sichtmauerwerk führt
zudem zu einer behaglichen Atmosphäre.
Im Inneren vollverglaste Bauteile wechseln mit geschlossenen Wandelementen, horizontal
gegliedert durch Sichtbetonabfangungen und unterschiedliche Verbände.
Trotz der Größe des Gebäudes ergibt sich aus den Vor- und Rücksprüngen, Terrassen und
Innenhöfen ein lebendiges Geflecht, das der Maßstäblichkeit der Kinder gerecht wird und zu
einem hohen Wiedererkennungswert führt.
Als Voraussetzung für entspanntes Fördern und Lernen wird auch im Inneren des neuen
Lebensorts eine heitere, freundliche und lichtdurchflutete, helle, aber zugleich bergende
Atmosphäre erzielt, die dem Bild einer offenen Kita und Schule entspricht.
Das klare, über beide Geschosse durchgehende Skeletttragwerk mit wirtschaftlichen
Spannweiten und aussteifenden Kernen ist günstig, ermöglicht einen schnellen Bauablauf
aufgrund hoher Vorfabrikation. Die Belichtung der Sporthalle erfolgt über Oberlichtverglasung.
Die dreifach verglasten transparenten Flächen werden durch außenliegenden Sonnenschutz
verschattet. Innenliegende Vorhänge an Holz-Alu-Pfosten-Riegelfassaden dienen als
Blendschutz und ermöglichen je nach Nutzung immer wieder abwechselnde Raumstimmungen
unterschiedlicher Transparenz zum Außenraum und zu den Gemeinschaftsflächen.
2.2 Erläuterung Energiekonzept
Gemäß den Anforderungen nach § 5 aus dem städtebaulichen Vertrag der Stadt Darmstadt mit
der BVD NL GmbH sollen Neubauten im Passivhausstandard errichtet werden oder alternativ
einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf von 50 kWh/m²a nicht überschreiten.
Entsprechend der Auslobung zum Planungswettbewerb wird bei der Gebäudeplanung
basierend auf dem aktuell gültigen Standard nach EnEV 2016 eine Reduzierung des Jahres -
Primärenergiebedarfs auf die Zielgröße von 50 kWh/m²a angestrebt. Hierfür werden bei der
Planung folgende Randbedingungen zugrunde gelegt:
U-Wert opaker Außenbauteile ≤ 0,20 W/m²K (Dach ≤ 0,15 W/m²K)
U-Wert transparenter Außenbauteile ≤ 1,00 W/m²K
Lüftung mit effektiver Wärmerückgewinnung, Wirkungsgrad η ≥ 75 %
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Weitgehend luftdichte Gebäudehülle (Drucktestkennwert nach DIN EN 13829 mit einem
Wert n ≤ 1,0 h-1). Die Luftdichtheit des Gebäudes wird durch eine Luftdichtheitsprüfung
nachgewiesen.
Reduktion von Wärmebrücken gemäß DIN 4108 Beiblatt 2
Im Rahmen wirtschaftlicher Vertretbarkeit werden insbesondere Bauteile der Gebäudehülle
hinsichtlich der erforderlichen Verminderung des Jahres-Primärenergiebedarfs optimiert und in
Annäherung an Standards aus dem Passivhausbau geplant. Es ist geplant Photovoltaikanlagen
zu installieren, die am Strombedarf des Gebäudes orientiert sind. Die PV-Anlagen auf den
Dachflächen sollen im Rahmen eines noch zu vereinbarenden Contracting-Vertrages errichtet
und betrieben werden.
Die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) sind einzuhalten.
Das Gebäude wird an die Fernwärmeversorgung des Lincoln Gebietes angeschlossen. Die
Fernwärme der ENTEGA erfüllt gemäß dem vorliegenden Zertifikat die Anforderungen des
EEWärmeG. Der Nachweis zum EEWärmeG erfolgt im Rahmen des EnEV-Nachweises.
Die Möglichkeit, zusätzliche Heizwärmeerzeuger mit niedrigeren Primärenergiefaktor en
einzubeziehen, besteht aufgrund des für die Lincoln Siedlung satzungsgemäßen Anschluss -
zwangs für Fernwärme nicht.
Für die Lüftung des Gebäudes sind hybride Lösungen aus Fensterlüftung und mechanischer
Belüftung vorgesehen. Im Hinblick auf den sommerlichen Wärmeschutz entsprechend EnEV
2016 sind erhöhte nächtliche Luftwechselraten zur Nachtauskühlung mit Außenluft von n ≥ 2 h-
1 geplant.
2.3 Erläuterung Technische Gebäudeausrüstung (Ingenieurbüro ITG Braun GmbH)
siehe Anlage 2
2.4 Erläuterung Freiflächenplanung (Foundation 5+ Landschaftsarchitekten)
siehe Anlage 3
3. Kosten und Finanzierung, Folgekosten
3.1 Bau- und Investitionskosten
Gemäß Beschlusslage wurde auf Grundlage der Vorentwurfsplanung eine vertiefte
Kostenschätzung erarbeitet. Diese vertiefte Kostenschätzung vom 24. April 2017 basiert auf
einer dem aktuellen Stand der Planung entsprechenden Massen - und Mengenerm ittlung von
Einzelelementen - und –bauteilen, die mit aktuellen Baupreisen hinterlegt sind. Sie stellt eine
gegenüber der üblichen Kostenschätzung nach DIN 276 in diesem Planungsstadium eine
genauere und verlässlichere Kostenermittlung dar.
Aufgrund des Er gebnisses dieser Kostenermittlung wurden Architekten und Fachplaner zur
Erarbeitung von Einsparvorschlägen gebeten. Diese Potentiale, die sich durch Reduzierung
von Standards und Flächen ermittelt als negative Zahlen in der Kostenübersicht
wiederfinden, w erden in der Entwurfsphase planerisch umgesetzt. In der weiteren Planung
gilt die Vorgabe der wirtschaftlichen Ausführung und der Berücksichtigung von
Einsparpotentialen in allen Leistungsphasen.
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Aufgrund der derzeitigen und zukünftigen konjunkturellen L age im Bausektor und der
Baukostenrisiken, wie der zurzeit. unabsehbaren Entwicklungen der Baupreise muss die
Gesamtinvestitionssumme Bau mit einem Risikozuschlag in Höhe von 10 % abgebildet
werden.
Zusammenfassung der Kosten basierend auf Kostenermittlung vom 24.4
2017, abzüglich der berechneten Einsparpotentiale
KGR Bezeichnung Planer Summe (brutto)
200 Herrichten und Erschließen 391.000,00 €
210 Herrichten -65- 130.000,00 €
220 Öffentliche Erschließung ITG 261.000,00 €
300 Bauwerk - Baukonstruktionen
Vorentwurf
16.349.000,00 €
310 Baugrube W+W 416.168,00 €
320 Gründung W+W 991.181,30 €
330 Außenwände W+W 6.462.828,31 €
340 Innenwände W+W 3.332.284,96 €
350 Decken W+W 2.064.466,43 €
360 Dächer W+W 1.650.447,52 €
370 Baukonstruktive Einbauten W+W 670.801,53 €
390 Sonstige Maßnahmen für
Baukonstruktion
W+W 760.160,45 €
300 Kostenreduzierung bauliche Standards+ Flächen -1.563.000,00 €
400 Bauwerk - Technische Anlagen 3.425.000,00 €
410 Abwasser-, Wasser, Gasanlagen ITG 546.500,00 €
420 Wärmeversorgungsanlagen ITG
430 Lufttechnische Anlagen ITG 549.300,00 €
440 Starkstromanlagen ITG 695.000,00 €
450 Fernmelde- und informationstechn.
Anlagen
ITG 315.000,00 €
470 Nutzungsspezifische Anlangen ITG 362.500,00 €
480 Gebäudeautomation ITG 344.700,00 €
400 Kostenreduzierung Anlagengruppe
400
-197.000,00 €
500 Außenanlagen 1.243.000,00 €
510 Gelände F5+ 182.500,00 €
520 Befestigte Flächen F5+ 450.408,00 €
530 Baukonstruktionen in Außenanlagen F5+ 281.320,00 €
540 Technische Anlagen in Außenanlagen F5+ 105.950,00 €
ITG 52.122,00 €
550 Einbauten in Außenanlagen F5+ 170.700,00 €
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600 Ausstattung und Kunstwerke 1.155.000,00 €
610 Ausstattung Schule inkl. Turnhalle Schulamt 800.000,00 €
610 Ausstattung Kita Jugendamt 300.000,00 €
620 Kunstwerke 65 55.000,00 €
700 Baunebenkosten -65- 4.302.000,00 €
Baukostensumme ohne KGR 600 23.950.000,00 €
GESAMTSUMME mit Ausstattung 25.105.000,00 €
zzgl. Risikozuschlag (ohne Kunst /
Ausstattung)
EB IDA 10
%
2.395.000,00 €
auf die Baukosten in Höhe von
23.950.000 €
Baukostensumme einschl. Risikozuschlag 26.345.000,00 € Ausstattung und Kunst 1.155.000,00 €
GESAMTINVESTITIONSSUMME 27.500.000,00 €
Für die Baumaßnahme sind im Kernhaushalt insgesamt 26.400.000,00 Euro einzuplanen.
Folgende Gesamtfinanzierung ist in Höhe von 27.500.000,00 € bereitzustellen:
2016: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 800.000,00 € etatisiert und
verpflichtet
2017: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 3.500.000,00 € bereits etatisiert
2018: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 7.500.000,00 € entspricht MIP 2018
Zusätzlich : VE 2018 11.500.000,00 €
2019: Kernhaushalt / Wirtschaftsplan IDA 11.500.000,00 €
Zusätzlich : VE 2020 3.100.000,00 €
2020: Kernhaushalt/ Wirtschaftsplan IDA 3.100.000,00 €
Gesamtsumme 26.400.000,00 €
2019: Kernhaushalt / Schulamt + Jugendamt 1.100.000,00 €
3.2 Finanzierung
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Die Mittel für Vorbereitung und Durchführung der Neubaumaßnahmen werden dem
Eigenbetrieb Immobilienmanagement übertragen. Der Wirtschaftsplan IDA und der
Haushaltsplan des Kernhaushaltes werden entsprechend angepasst. Die Mittelverwaltung liegt
beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.
3.3 Folgekostenermittlung (siehe Anlage 4)
4. Zeitplanung
Um die Vorgabe der Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2020 zu erreichen, ist die
Weiterführung der Entwurfsplanung nach Magistratsbeschluss zu beauftragen. Die Bearbeitung
der einzelnen Leistungsphasen ist teilweise überlappend auszuführen um die Durchfü hrung der
Bauarbeiten im 3. Quartal 2018 zu beginnen. Aufgrund der sehr guten Baukonjunktur und der
damit verbundenen Auftragsvergabe im wirtschaftlichen Rahmen sind die genannten Zeitdaten
als Zielvorgabe mit dem Risiko einer späteren Inbetriebnahme genannt:
Planung LPH 3 (Entwurfsplanung) 08 / 2017
Planung LPH 4 (Genehmigungsplanung) 10 / 2017
Einreichung Bauantrag 15.12.17
Baubeginn 09 / 2018
Voraussichtliche Baufertigstellung (Zieltermin) 06 / 2020
Inbetriebnahme 08 / 2020
5. Übersicht Hauptplanungsbeteiligte
Nach dem Wettbewerbs - und Vergabeverfahren für die Beauftragung freiberuflicher
Architekten und Ingenieurleistungen wurden folgende Planungsbüros beauftragt:
Architekt: Waechter+Waechter Architekten BDA, Darmstadt
Tragwerksplanung: Merz+Kley ZT GmbH, Dornbirn (A)
TGA-Planung: ITG Braun GmbH, St. Wendel
Bauphysik: MüllerBBM GmbH, Plannegg
Freiflächenplanung: Foundation 5+ Landschaftsarchitekten und Planer, Kassel
Bodengutachten: FLG Geoingenieure, Wiesbaden
Brandschutzplanung: Ingenieurbüro Tichelmann & Barillas, Darmstadt
In die Planungen einbezogen sind als Nutzerämter Schulamt und Jugendamt sowie das
Stadtplanungsamt, das Grünflächenamt, das Bauaufsichtsamt sowie zur
Schnittstellenkoordination zur Freiflächenplanung die BVD NL GmbH.
Das Projektmanagement liegt beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement.
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Darmstadt, 14.08.2017
65-12-10 ke
Der Dezernent I Der Dezernent II
Jochen Partsch Rafael Reißer
Oberbürgermeister Bürgermeister
Der Dezernent IV Die Dezernentin V
André Schellenberg Barbara Akdeniz
Stadtkämmerer Stadträtin
anlage 5
2341 Zeichen
ANLAGE 5
« Projektkostenfortschreibung
04.07.2017
Kostenblatt Projektkostenfortschreibung
Kostenstelle:
Projektbeginn:
‚Geplante Fertigstellung:
Projektdefinition / Projektbestandteile:
Nach Mag. beschluß 398/2015 wurde ein zweistufiges VOF Verfahren mit Wettbewerbsverfahren ausgelobt. Nach Preisgerichtsentscheidung
und Zustimmung des Magistats -Beauftragung des Architekturbüros Waechter+Waechter Architekten Darmstadt.Nach Beauftragung der
Fachplaner wurde die vetiefte Kostenberechnung auf Grundlage der detailliert abgestimmten Vorentwurfsplanung erstellt. Da die Infrastruktur
für das neue Stadtviertel im Sommer 2020 zur Verfügung stehen soll, ist die zügige Durchführung mit Vergabe von 80 % der Leistung 2018
lant und erforderlich:
Gremienbeschluss Stadtverordnetenversammlung
Beschlussdatum tratsbeschluss 398 > 09.09.2015
j [me |
0. Vorläufige Kostenannahme auf: Flächenannahme
intern, für Anmeldungen HH, BK
[_ Termitlung —___ ]Baupreisinex [Risikofaktor Er
— — 2012-15 ——R:
Gesamtkosten, brutto:
1. Kostenindikation durch: Raumprogramm
externe Ermittlung, Intern überprüft, rückwirkend mit Risikoaufschlag dargestellt
Ermittlungsgrundlage _]Baupreisindex/Jahr Risikofaktor
DD — nn —
DI | 1 08,08.2018]
I 30
[Gesamtkosten, brutto: | _ Mel | ___6.0s0.000el 26.130.000 8)
‚Anmerkungen : BGF -Angabe Berechnung zum
Schulamt Formel Mag.Beschluß 2015
BGF=.Raumprogrammfläche
170%
2. Kostenschätzung {LP 2, DIN 276) vertieft und detailliert Entwurf von: Waechter+Waechter Architekten
Kostenoptimierung 1, für Investitionsentscheidungen, ä
‚Anmerkungen -Tatsächliche BGF{Kostenermittiung der 12017-112019 Kampfmittel, Konjunk=
Fläche ist um 500 qm höher ‚Architekten und turbed. Steigerung
x2251 &/qm Ingenieure
3. Kostenschätzung (LP 2, DIN 276) vertieft und detailliert Entwurf von: Waechter+Waechter Architekten
Kostenoptimierung 2, nach Berücksichtigung von Einsparvorgaben für Investitionsentscheidungen, Variantenvergleiche, Abwägung
0 TErmitlung __TBaupreisindexsiahr Risikofaktor 2 __JErgemis |
—————
0<
958.000 €
‚Anmerkungen - BGF-Fläche ist |Kostenermittlung der 12017-112019 Konjunk= 26.345.000 €
um 290 qm reduziert gegenüber [Architekten und Ingen. turbed. Steigerung
2 Ausführungstandards tiw. mit berechneten
geändert Einsparungen
Lincoln Neubau_170629_Kostenfortschreibungsblatt Kostenfortschreibung
anlage 1
402 Zeichen
ANLAGE 1 Planunterlagen der Vorentwurfsplanung von Waechter + Waechter Architekten 1. Grundrissplan Erdgeschoss 2. Grundrissplan Obergeschoss 3. Grundrissplan Untergeschoss 4. Gebäudeschnitte 1-1, 2-2, 3-3 5. Gebäudeschnitte 4-4, 5-5, 6-6 6. Gebäudeansichten er hi} „ m LINAW+WVE GR 400 + Des Grundriss EG Fa Te un run er eu vanmanınaa In ee 5 m Er - gi a | ! HERE EER EN U EHRE TEEN EL
Beratungsverlauf (5)
Orte (5)
- Heidelberger Straße
- Schulstraße
- Einsteinstraße
- Bessunger Straße 125
- Rheinstraße 40
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0248
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 14.08.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00