2014/0148
Science Scorecard Projekt
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2014/0148
4196 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2014/0148
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 571010
Kostenstelle: 015-001-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5710-11 Sachkonto: 68 61 000
Betreff: Science Scorecard Projekt
Vorlage vom: 10.04.2014
Beschlussvorschlag :
Der Bericht zur Teilnahme der Wissenschaftsstadt Darmstadt am Projekt Science Scorecard des
Stifterverbandes für die D eutsche Wissenschaft wird zur Kenntnis genommen.
Anlagen: science scorecard2a_2_2
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10. April 2014
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat zur Teilnahme an einem bundesweiten
Science Scorecard Projekt aufgerufen, an dem sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung beteiligt. Am 27. März 2014 fand dazu im
Hauptstadtbüro des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft eine Auftaktveranstaltung
für dieses Projekt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen statt.
Weitere Teilnehmerstädte sind: Bielefeld, Bochum, Braunschweig/Wolfsburg, Chemnitz,
Dresden, Halle, Kaiserslautern, Lübeck, Münster, Potsdam, Regensburg und Ulm.
Ein Schwerpunkt in diesem Projekt wird eine vergleichende Analyse wissenschaftsrelevanter
statistischer Parameter sein, die die strategische Entwicklung und profilbildende Ausrichtung
von Wissenschaftsregionen im Fokus hat.
In diesem bundesweiten Projekt sollen die Potentiale wissensbasierter Stadt- und
Regionalentwicklung und deren Effekte anhand von Kennzahlen und Indikatoren messbar und
für Bürgerinnen und Bürger, politische Entscheider, Investoren und Multiplikatoren
verständlich werden. Eine Verzahnung von vorhandenen Zahlensystemen aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Gesellschaft wird angestrebt und die Entwicklung neuer Indikatoren zur
Erhebung qualitativer Effekte angeregt.
Wesentliche Ziele des Projektes sind:
Entwicklung einer evidenzbasierten Steuerungsgrundlage für regionale Planungs- und
Strategieentscheidungen mit dem Fokus der wissensbasierten Stadt- und
Regionalentwicklung
Messbarmachung von Entwicklungsstand und Entwicklungsdynamiken von
Wissensregionen. Standorte werden dadurch in die Lage versetzt, den Umsetzungsgrad
ihrer Strategie nachzuweisen, zielgruppenorientiert zu vermitteln und darauf aufbauend
Maßnahmen für eine beschleunigte Zielerreichung zu definieren.
Am Ende des Projekts steht kein Ranking. Vielmehr wird deutlich werden, mit welchen
Maßnahmen einzelne erwünschte Entwicklungen unterstützt werden können. Es soll ein
„Instrumentenkasten“ zur Verfügung stehen, der die Eignung von Maßnahmen für das
Erreichen des Ziels der wissensbasierten Stadt- und Regionalentwicklung konkret bewertet.
Auch denkbar sind Ansatzpunkte, die Science Scorecard für Instrumente des
Qualitätsmanagements zu nutzen.
Außerdem wird angestrebt, best-practice-Lösungen zu identifizieren, die auf andere Regionen
übertragbar sind. Der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird dabei wichtige Anregungen liefern
können und erhalten.
Die Science Scorecard Projektgruppe im Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung wird auf
lokaler Ebene von der TU Darmstadt, der IHK sowie der Schader Stiftung unterstützt. Das
Projekt wird initiiert vom Stifterverband und dem Wissenschaftsmanagement Lübec k und wird
sich über einen Projektzeitraum von zwei Jahren erstrecken. Kosten für die Stadt werden aus
laufenden Haushaltsmitteln getragen. Über Ergebnisse wird später berichtet.
Dezernat I
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
anlage 1
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Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Öffentlichkeitsarbeit/Standortmarketing
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auftakt Science Scorecard
27. März 2014
Günther Bachmann, Silke Geschka-Rasbieler
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• 152 000 Einwohner
• 122 500 Arbeitsplätze
• Rund 40 000 Studierende (Technische Universität, Hochschule,
Evangelische Hochschule)
• Überdurchschnittliches Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebot
• Namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen
• Hohe Wohn- und Lebensqualität
• Künstlerkolonie Mathildenhöhe als Zentrum des Darmstädter Jugendstils
international bekannt
• Waldspirale von Friedensreich Hundertwasser
Das sind wir und das prägt uns
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Wissenschaftsstadt Darmstadt
1997 wurde der Stadt Darmstadt der Titel Wissenschaftsstadt von der
Hessischen Landesregierung verliehen
Zur Wissenschaftsstadt musste Darmstadt nicht erst gemacht werden, eine
jahrhundertelange Tradition hat sie zu dem gemacht (Justus von Liebig, Georg
Büchner, Johann Heinrich Merck)
Erfindungen aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt: erstes Waschmittel auf
Enzymbasis, Funkuhr, Plexiglas, Flüssigkristalle für Plasmabildschirme, erstes
Passivhaus, chemisches Element 110 Darmstadtium
Heute arbeitet jeder zehnte Darmstädter in Forschung und Entwicklung
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Wichtige Forschungseinrichtungen
• Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF)
• Fraunhofer-Institut Graphische Datenverabeitung (IGD)
• Fraunhofer-Institut für Sichere Informations-Technologie (SIT)
• GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
• EUMETSAT – Europäische Organisation für meteorolgische Satelliten)
• European Space Operations centre (ESOC/ESA)
• Hochschule Darmstadt (h_da)
• Institut für Wohnen und Umwelt
• Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie
• Technische Universität Darmstadt
• Zentrum für integrierte Verkehrssysteme (ZIV)
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Top-Zukunftschancen im bundesweiten Vergleich
Liste verschiedener Rankings:
• Prognos AG, Zukunftsatlas 2013:
Darmstadt - beste Zukunftschancen, Region mit höchster Stärke,
Region mit höchster Dynamik, Platz 6 im Städteranking (von 402)
• Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Städteranking 2013:
Darmstadt: Stadt mit der höchsten Lebensqualität, Dynamik Platz 2
• Georg Consulting, Studie zur Beschäftigung von hochqualifizierten
Arbeitskräften in deutschen Städten und Kreisen:
Darmstadt: Platz 3 vor Stuttgart und München
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Hier wollen wir besser werden
• Bessere Sichtbarkeit unserer vorhandenen Stärken und unseres Potentials
als Wissenschaftsstadt
• Ressourceneffizienz optimieren (effektive Projekte mit realistischen Zielen
und beschränkten Mitteln finden und umsetzen)
• Herausforderungen des gesellschaftlichen, demografischen und
ökologischen Wandels (Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neue
Verkehrskonzepte, Verminderung Umweltbelastung) stellen wir uns, wollen
sie aber noch stärker unter der Maßgabe „Wissenschaftsstadt“ lösen
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• Wohnen – Studenten und junge Familien
• günstige Reihenhäuser und
Mehrfamilienhäuser
• moderne nachhaltige Ausstattung
• Sozialstruktur:
• junge Familien mit Kindern
• überwiegend Jobs im tertiären Sektor
• weitere Aspekte:
• niedrige Mobilitätskosten
• positive Bildungsperspektive für Kinder
• gut ausgebaute Infrastruktur
• optimale Nahversorgung
Beispiel 1
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Beispiel 2
• Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs:
Anbindung des „Campus Lichtwiese“ an die Innenstadt und
Studentenwohnheime mittels einer Straßenbahnlinie
derzeit 10 000 Studierende und 3000 Beschäftigte der TU
Investitionskosten von insgesamt ca. 8,3 Millionen Euro mit enormen
Potentialen (u. a. Verkehrsvermeidung, Reduzierung der Verkehrslast,
deutliche Reduktion von Schadstoffen, insbesondere Feinstaub)
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Unsere Ziele
• vergleichen, vernetzen, besser werden
• von anderen Städten lernen, eigene Erkenntnisse weitergeben
• gemeinsam als „Lobby der Wissenschaftsstädte“ voneinander
und miteinander profitieren
• moderne, zukunftsfähige und nachhaltige Strategien für
Wissenschaftsstädte in Deutschland und Europa entwickeln
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„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an, interessant zu werden, wo
sie aufhört.“
Justus von Liebig
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Beratungsverlauf (5)
Orte (1)
- Waldspirale
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0148
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.04.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00