V/0779/2012
Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE Nr. A-R/0039/2012 "Gewalt an Schulen - Erkennen und handeln"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE A-R_0039_2012
2089 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0039/2012 Seite 1 von 1 DIE LINKE. Ratsfraktion Achtermannstraße 19 48143 Münster Telefon 0251 / 9816051 11/ September 2012 Antrag Gewalt an Schulen – Erkennen und handeln Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Für Münsters Schulen wird ein zentrales Erfassungssystem für „Gewalt an Schulen“ (z.B. in Form der „Richtlinie zur Meldung und Bearbeitung von Gewaltvorfällen in Schulen“ wie es in Hamburg existiert) entwickelt. Begründung: Die Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE. Münster vom 26. April 2012 hat ergeben, dass eine Aussage zu Gewalt an Schulen nicht möglich ist, da die Vorfälle nicht erfasst werden. Um dieser Problematik, die auch in Münster zumindest in einigen Schulen massiv besteht, entgegenzuwirken, soll ein Verfahren entwickelt werden, das ermöglicht Schulen zu ermitteln, an denen eine erhöhte Gewaltbereitschaft besteht. Dies sind zudem auch oft keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten. Dass an einigen Schulen Kinder nach einer Gewalttat anschließend im Krankenhaus behandelt werden müssen, darf nicht weiter toleriert werden! Es kann auch nicht sein, dass Kinder ein jahrelanges Trauma erleiden müssen und nur durch Klagen der Eltern oder einen Schulwechsel eine Besserung eintritt. Die betroffenen Kinder sind aus Angst oft nicht in der Lage angemessen am Unterricht teilzunehmen und werden zusätzlich durch schlechtere Voraussetzung für das Berufsleben gestraft. Durch den Mangel an Lehrkräften und an qualifiziertem Personal insbesondere im offenen Ganztag, ist das Problem durch Appelle nicht in den Griff zu bekommen. Im zweiten Schritt ist ein Maßnahmenkatalog erforderlich, der dazu geeignet ist, die Gewalt an den betreffenden Schulen zu vermindern. In Hamburg gibt es bereits eine Richtlinie zur Meldung und Bearbeitung von Gewaltvorfällen in Schulen. Mit freundlichen Grüßen Iris Toulas Raimund Köhn Joachim Bruns DIE LINKE. Ratsfraktion Münster DIE LINKE . Ratsfraktion Münster, Achtermannstraße 19, 48143 Münster An den Oberbürgermeister
Beschlussvorlage
1955 Zeichen
V/0779/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Schule und Weiterbildung Betrifft Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE Nr. A-R/0039/2012 "Gewalt an Schulen - Erkennen und handeln" Beratungsfolge 07.11.2012 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Der Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE Nr. A -R/0039/2012 „Gewalt an Schulen - Erkennen und handeln“ wird an den Ausschuss für Schule und Weiterbildung verwiesen. Begründung: Mit dem in der Anlage beigefügten Antrag Nr. A -R/0039/2012 an den Rat der Stadt Münster (Anla- ge 1) schlägt die Ratsfraktion DIE LINKE vor, ein zentrales Erfassungssys tem für Gewalttaten an Schulen zu entwickeln, ähnlich einem in Hamburg vorhandenen Verfahren. Nach einer systematischen Erhebung soll in einem zweiten Schritt ein Maßnahmenkatalog erarbei- tet werden, um die Gewalt an bestimmten Schulen zu vermindern. Vorlagen-Nr.: V/0779/2012 Auskunft erteilt: Herr Dunkel Ruf: 492 40 80 E-Mail: Dunkel@stadt-muenster.de Datum: 25.10.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0779/2012 Gewaltvorkommnisse in Schulen sind seit vielen Jahren Thema in der Stadt Münster. Viele Instit u- tionen unterstützen Schulen bei der Prävention und Bewältigung derartiger Vorkommnisse. B e- sonders zu nennen an dieser Stelle ist das „Netzwerk Gewaltprävention + Konfliktregelung Müns- ter“ (http://www.gewaltpraevention-muenster.de/). Die Verwaltung wird mit der Schulabteilung der Bezirksregierung Münster, der Polizei sowie auch mit dem Netzwerk Kontakt aufne hmen und a n- schließend die Möglichkeiten, den notwendigen Personalaufwand und die Auswirkungen einer systematischen Erfassung von Gewaltvo rkommnissen in Schulen dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung (ASW) berichten. I. V. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE Nr. A -R/0039/2012 „Gewalt an Schulen - Erkennen und ha n- deln“
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Achtermannstraße 19
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0779/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 04.10.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37