SV-2020/0029
Antrag der AfD-Fraktion vom 26. Mai 2020 betr. stufenweise Reduzierung der Gewerbesteuer für den mittelfristigen Zeitraum und der langfristigen Abschaffung der Gewerbesteuer mit einer ersatzweise höheren Beteiligung an der Umsatzsteuer
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Punkt 32.3: Antrag der AfD-Fraktion vom 26. Mai 2020 betr. stufenweise Reduzierung der Gewerbesteuer für den mittelfristigen Zeitraum und der langfristigen Abschaffung der Gewerbesteuer mit einer ersatzweise höheren Beteiligung an der Umsatzsteuer (V-Nr. SV-2020/0029) Der Antrag wird abgelehnt. Gegen die Ablehnung: AfD und Stadtv. Sigmund (fraktionslos)
SV-2020/0029
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Vorlage-Nr. SV-2020/0029
Antrag der AfD-Fraktion vom 26. Mai 2020 betr. stufenweise Reduzierung der Gewerbesteuer für
den mittelfristigen Zeitraum und der langfristigen Abschaffung der Gewerbesteuer mit einer
ersatzweise höheren Beteiligung an der Umsatzsteuer
AfD-Fraktion
Holzstr. 2, 64283 Darmstadt
Tel. 06151 6279 404 Fax - 402
www.AfD-Darmstadt-Fraktion.de
info@AfD-Darmstadt-Fraktion.de
AfD-Fraktion Holzstr. 2 64283 Darmstadt
An das Stadtverordneten-Büro
der Stadt Darmstadt 26.05.2020
z. Hd. Herrn Daum
Im Carree 3
64283 Darmstadt
Antrag auf stufenweise Reduzierung der Gewerbesteuer für den mittelfristigen Zeitraum und
der langfristigen Abschaffung der Gewerbesteuer mit einer ersatzweise höheren Beteiligung
an der Umsatzsteuer
Die AfD-Fraktion stellt folgenden Antrag:
Antrag:
Der Magistrat der Stadt Darmstadt wird aufgefordert, sich im politischen Raum für eine sofortige
stufenweise Senkung des Hebesatzes der Gewerbesteuer mit dem Langfristziel einer höheren
Beteiligung der Gemeinden an der Umsatzsteuer einzusetzen, um damit die G ewerbesteuer
stufenweise abzuschaffen. Diese Forderung ist wegen der dramatischen Entwicklung der
Gemeindehaushalte hochaktuell.
Im Jahr 2020 sollte der Hebesatz für die Gewerbesteuer auf 425 % sinken, für 2021 dann auf 400
% und im Jahre 2022 auf 375 % auf das gängige Niveau der Nachbargemeinden sinken.
Das langfristige Ziel ist die Abschaffung der Gewerbesteuer bzw. die Umschichtung zugunsten einer
höheren Beteiligung der Gemeinden an der Umsatzsteuer.
Begründung:
Mindestens für die Jahre 2020 und 20 21 ist für die Stadt Darmstadt (und andere Kommunen) mit
einem hohem Ausfall der Gewerbesteuer und ebenfalls einem starken Rückgang der anteiligen
Einkommensteuereinnahmen zu rechnen.
Hier wird gerade von kleinen und mittleren Unternehmen keine Gewerbe steuereinnahmen auf nur
annähernden Niveau der Jahre 2019 bzw. für die Stadt Darmstadt zu erwarten sein.
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Die stufenweise Reduzierung der Gewerbesteuer dient insbesondere der lang fristigen Stimulierung
der lokalen kleinen und mittelgroßen Gewerbeunternehmen im Rahmen der Schaffung neuer
Arbeitsplätze insbesondere im Bereich des Mittelstandes und auf den entscheidenden
Wirtschaftszweig Deutschlands (und der Kommunen).
Die langfrist ige Abschaffung der Gewerbesteuer mit einer Umschichtung auf eine höhere
Partizipierung der Kommunen an der Umsatzsteuer dient dann der notwendigen
Steuervereinfachung bzw. Bürokratieabbau und der Förderung des Unternehmertums,
insbesondere dem deutschen Mittelstand.
Die Hebesätze der benachbarten Gemeinden mit ä hnlichem Niveau bzgl. der Infra stuktur wie
Darmstadt (Egelsbach [380 %], Langen [370 %], Dreieich {370 %], Messel [380 %], Groß -Zimmern
[380 %], Roßdorf [390 %], Ober -Ramstadt [380 %], Mühltal [38 0 %], Seeheim -Jugendheim [380
%], Pfungstadt [400 %], Griesheim [390 %], Weiterstadt [380 %] und Erzhausen [380 %]) liegen
alle deutlich unter dem Hebesatz von Darmstadt [454 %].
Es gilt für die Stadt Darmstadt, einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen bzw. wieder eine
unternehmerfreundliche Mittelstandsumgebung herzustellen und zudem die brachliegende
Wirtschaft -gerade im Bereich der mittleren und kleinen Unternehmen -nachhaltig zu fördern.
Für die AfD-Fraktion Darmstadt
Günter Zabel Prof. Dr. Wolfgang Schöhl
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Holzstraße 2
- Im Carree 3
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2020/0029
- Typ
- Antrag
- Datum
- 28.05.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00