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2436/2023

Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW: Zukunftsagenda für das Bezirkszentrum Ehrenfeld

Mitteilung Ausschuss 25.08.2023

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Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 1 
Zukunftsagenda Köln-Ehrenfeld – partizipative 
Handlungsempfehlung

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 2 
Inhaltsverzeichnis 
1. Aufgabenstellung 
2. Ausgangssituation 
3. Prozess 
3.1. Stakeholderanalyse 
4. Analyseergebnisse 
4.1. SWOT-Analyse 
5. Zielperspektiven 
5.1. Transformationsräume 
6. Handlungsempfehlung 
Impressum 
 
Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1: Untersuchungsraum Bezirkszentrum Ehrenfeld 
Abb. 2: Roadmap: Anstoß eines Zentrenmanagements 
Abb. 3: Übersicht der Handlungsfelder 
Abb. 4: Übersicht der Stakeholder 
Abb. 5: Zentren-Positionierung 
Abb. 6: SWOT-Karte 
Abb. 7: Zentren-Profilierung 
Abb. 8: Ziel-Karte

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 3

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 4 
Vorwort 
Das Förderprogramm „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und 
Zentren in Nordrhein-Westfalen“ vom Land NRW wurde aufgelegt, um den 
Auswirkungen der Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie aktiv zu 
begegnen. 
Das Sofortprogramm soll dazu dienen, ausgewählte Geschäftsbereiche gezielt 
zu unterstützen. Die Stadt Köln hat sich erfolgreich für drei Bezirkszentren 
beworben und erhält Fördermittel für die Zentren Ehrenfeld, Kalk und Porz. 
Diese werden nun eingesetzt, um in jedem der drei Bezirkszentren ein 
Zentrenmanagement zu initiieren und gemeinsame Perspektiven mit 
engagierten Menschen vor Ort zu erarbeiten. Die Bezirkszentren Ehrenfeld, 
Kalk und Porz wurden aufgrund der besonderen Leerstandsituation, 
städtebaulicher Defizite und zu beobachtender Trading-Down-Tendenzen ausgewählt. Gemeinsam 
mit den beiden beauftragten Planungsbüros, dem Planungsbüro cima in Porz und dem 
Planungsbüro Stadt+Handel in Kalk und Ehrenfeld, konnte der Prozess Ende 2021 starten. 
 
Seitdem wurde in verschiedenen Beteiligungs- und Austauschformaten gemeinsam mit 
Gewerbetreibenden und lokalen engagierten Menschen Handlungsansätze entwickelt. Dazu 
gehörte die intensive Analyse der Bezirkszentren, das Formulieren von Zukunftsbildern und dazu 
passender Maßnahmenpakete. Die vorliegende Zukunftsagenda fasst diesen Prozess zusammen 
und dient als Grundlage für die anstehende Umsetzungsphase des Zentrenmanagements. 
 
Das Bezirkszentrum Ehrenfeld erstreckt sich entlang der Venloer Straße und ihren Nebenstraßen. 
Ein vielfältiges gastronomisches Angebot, die Zentralmoschee als Sehenswürdigkeit und 
Frequenzbringer sowie kreative und kleinteilige Nutzungen sind charakteristisch für das Zentrum. 
Das kreative Potenzial und die Vielfalt der Geschäfte und Einrichtungen bieten Chancen für eine 
attraktive Weiterentwicklung des Zentrums. Aufgabe des Zentrenmanagements ist nun, dies zu 
unterstützen und es durch gezielte Maßnahmen sichtbarer werden zu lassen. 
 
Ich bedanke mich herzlich bei allen, die an der Erstellung der Zukunftsagenda für Ehrenfeld 
mitgewirkt haben und eine erfolgreiche Umsetzung unterstützen. 
 
Ihr 
 
 
Andree Haack 
Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales der Stadt Köln

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 5 
1. Aufgabenstellung  
Die Covid-19-Pandemie hatte und hat unmittelbare Auswirkungen auf Innenstädte und Zentren in 
Deutschland. Lockdowns, Zugangsbeschränkungen sowie Abstands- und Hygienemaßnahmen 
stellten viele Betriebe vor große Herausforderungen: beispielsweise konnten Umsätze nicht 
realisiert, Investitionen nicht getätigt oder Fachkräfte nicht gehalten werden. Im äußersten Fall 
müssen bzw. mussten Geschäfte geschlossen werden. Verschärfend kam ab Februar 2022 der 
Krieg in der Ukraine und eine damit verbundene Verschlechterung der wirtschaftlichen 
Rahmenbedingungen hinzu. Mittel- bis langfristig können Geschäftsschließungen, Verlust an 
Servicequalitäten und die Zurückhaltung bei Investitionen die Qualitäten auf funktionaler und 
städtebaulicher Ebene sowie des Marketings stark beeinträchtigen. Somit hat die Covid-19-
Pandemie den bereits stattfindenden Strukturwandel in den Innenstädten und Zentren zeitlich 
verdichtet. Die Preissteigerungen, die infolge des Kriegs in der Ukraine ausgelöst wurden, haben 
eine rasche „Erholung“ von Zentren beeinträchtigt. 
Diese Ereignisse mit globalen Auswirkungen stellen Geschäftszentren vor akute 
Herausforderungen und machen eine strategische Neuausrichtung dringlicher als zuvor. Diese 
Notwendigkeit zur Transformation birgt die Chance neue Wege zu gehen und gemeinsam 
Strukturen weiterzuentwickeln bzw. neu zu denken. Die große Herausforderung ist potenzielle 
Stadtmacher*innen für das Zentrum zu gewinnen und die Komplexität des Prozesses auf 
umsetzbare Arbeitspakete zu reduzieren. Dabei geht es zunächst darum, nach der Pandemie die 
Handlungsfähigkeit der Akteursgruppen wieder herzustellen, ohne einen zwangsläufigen Anspruch 
auf perfekte Ergebnisse.  
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat im Juli 2020 finanzielle Mittel zur Verfügung 
gestellt, um Städte und Gemeinden im Rahmen der Initiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-
Westfalen.“ zu unterstützen. Durch gemeinsames aktives Handeln soll den coronabedingten Folgen 
entgegengewirkt werden.  
Die Fördermittel aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ können 
demnach genutzt werden, um einen Prozess in Gang zu setzen, der einer Abwärtsspirale 
entgegenwirken soll. Diesen Ansatz hat das Büro Stadt + Handel Beckmann & Föhrer Stadtplaner 
GmbH im Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld durch die Erarbeitung und Durchführung einer 
aktivierenden Analyse und Projektkonzeption zum Anstoß eines Zentrenmanagements im Jahr 
2022 und Anfang 2023 verfolgt. Dabei ging es im Prozess gezielt darum, mit den Akteursgruppen 
vor Ort konkrete Handlungsbedarfe zu identifizieren. Gleichzeitig zielte Stadt + Handel darauf 
Strukturen aufzubauen, welche das Ehrenfelder Bezirkszentrum gebündelt und handlungsfähig 
weiterentwickeln können. Ein Zentrenmanagement kann an diese Arbeit anknüpfen und auf 
bestehenden Organisationsstrukturen aufbauen, um Gewerbetreibende und andere 
Akteursgruppen vor Ort zu unterstützen. Übergreifende Aufgabe und Ziel sind es, dass der 
Versorgungs- und Handelsstandort gemeinsam und langfristig gestärkt sowie das Image von 
Ehrenfeld und der Venloer Straße zwischen Bahnhof Ehrenfeld und Innerer Kanalstraße 
aufgewertet wird. Das Untersuchungsgebiet lehnt sich demnach an die Grenzen des 
Bezirkszentrums Ehrenfeld aus dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept Köln (EHZK) 2020 an, 
wobei Wechselbeziehungen mit angrenzenden Räumen mitgedacht werden können.

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 6 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 1: Untersuchungsraum Bezirkszentrum Ehrenfeld, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung); Kartengrundlage: 
© OpenStreetMap contributors. 
 
2. Ausgangssituation 
Das Ehrenfelder Bezirkszentrum liegt im Nordwesten des linksrheinischen Stadtgebietes von Köln 
und erstreckt sich entlang der Venloer Straße. Die Geschäftsstraße zwischen Bahnhof Ehrenfeld 
und der Inneren Kanalstraße hat dabei eine Länge von über 1.300 Metern. Die wichtigsten 
Frequenzanker, Kaufland und zwei Rewe-Filialen, befinden sich im Abschnitt zwischen 
Ehrenfeldgürtel und Gutenbergstraße. Ergänzend hierzu wird der Lagebereich durch eine Mischung 
aus unterschiedlichen Gastronomiearten, filialisiertem sowie inhaber*innengeführtem Einzelhandel 
und Dienstleistungen im Erdgeschoss geprägt. Punktuell verteilen sich über das Bezirkszentrum 
preisorientierte Einzelhandelsnutzungen, Vergnügungsstätten in Form von Spielhallen sowie 
wenige Leerstände. Einschränkungen hinsichtlich der Aufenthalts- und Mobilitätsqualität ergeben 
sich aus dem begrenzten Raumangebot bei gleichzeitiger, augenscheinlich hoher Frequenz durch 
Fuß- und Fahrradverkehr sowie den Platzansprüchen des ruhenden und motorisierten Verkehrs.  
2003 wurden bereits im Rahmen des Marketingprojektes für das Stadtbezirkszentrum Venloer 
Straße in Köln-Ehrenfeld, das durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (i. F: 
GMA) erstellt wurde, unter Beteiligung der Öffentlichkeit mögliche Handlungsbedarfe für das 
Ehrenfelder Bezirkszentrum in einem Leitbild identifiziert. Im Vergleich zur Analyse des 20 Jahre 
alten Leitbilds lassen sich einige positive Entwicklungen beobachten. Darunter fällt z. B. die 
gestiegene Nutzungsqualität und die florierende Entwicklung im Lagebereich nördlich des Bahnhofs 
durch die Ansiedlung qualitätsvoller und individueller Einzelhandels- und Gastronomieangebote und 
den Rückgang an Vergnügungsstätten. Gleichzeitig bestehen andere Handlungsbedarfe auch 
weiterhin. Hierzu zählen Gestaltungsdefizite oder Trading-Down-Tendenzen im 
Einzelhandelsbesatz (vgl. GMA 2003). Darüber hinaus vermerkte das Amt für Stadtentwicklung und 
Statistik der Stadt Köln im Rahmen der Fortschreibung des EHZK 2020 im Bezirkszentrum 
Ehrenfeld in den vergangenen Jahren eine rückläufige Betriebszahl und eine sinkende 
Gesamtverkaufsfläche. 
Der Strukturwandel und die Auswirkungen der Corona-Pandemie können punktuelle negative 
Tendenzen verstärken und ohne proaktives Handeln die Attraktivität des Standorts schwächen. Der

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
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immer geöffnete und erreichbare Online-Handel konnte insbesondere während der Corona-
Pandemie Umsätze in den digitalen Raum verlagern und weitere Zielgruppen für sich gewinnen. 
Auch hierdurch gerät der stationäre Handel weiter unter Druck. Die Veränderungen gehen jedoch 
weit darüber hinaus. Themen, wie beispielweise der demographische Wandel, die Digitalisierung 
oder das veränderte Raumverständnis haben dazu geführt, dass Zentren heutzutage anders 
wahrgenommen und genutzt werden. Dementsprechend haben sich auch die Anforderungen an 
ebendiese und damit auch an die Haupteinkaufslagen gewandelt. Daran sind entsprechende neue 
und alte Herausforderungen geknüpft. Die Covid-19-Pandemie und der Ukraine-Krieg trugen jüngst 
zu einem zeitweise stark sinkendem Konsumklimaindex bei, was sich weiter negativ auf Betriebe 
und Unternehmen – insbesondere in Einzelhandel und Gastronomie – auswirkt.  
Zu der bereits hohen Dichte an Herausforderungen kommt eine „Überfrachtung“ der ehrenamtlichen 
Strukturen im Bezirkszentrum mit Aufgaben und schnellen Lösungsansprüchen. Institutionen, 
welche in der Vergangenheit maßgeblich zur Entwicklung und Unterstützung des Ehrenfelder 
Bezirkszentrum beigetragen haben, stoßen zunehmend an Kapazitätsgrenzen. Dazu zählen 
beispielsweise die Interessensgemeinschaft (IG) Ehrenfeld oder Bürgerinitiativen im 
Bezirkszentrum. Die Unterstützung, weitere Vernetzung und Stärkung der diversen 
Organisationsstrukturen ist eine Herausforderung, um Engagement zu bündeln und ein langfristig 
handlungsfähigeres Akteursnetzwerk zu schaffen.  
Im Hinblick auf diese aktuellen Entwicklungen läuft das Ehrenfelder Bezirkszentrum Gefahr, 
zwischen vielfältigen, spezialisierten und emotional aufgeladenen Angeboten anderer Kölner 
Handelslagen (insbesondere der City) und der pragmatisch-räumlichen Nähe dezentraler Handels- 
und Dienstleistungsnutzungen (z. B. Fachmarktstandorten) „aufgerieben“ zu werden. Daher ist eine 
neue Positionierung und die Formulierung von Zukunftsperspektiven für das Ehrenfelder 
Bezirkszentrum notwendig, um attraktiv für Besucher*innen und Bewohner*innen zu bleiben. 
Der Anstoßprozess für ein Zentrenmanagement in Ehrenfeld knüpfte an diesem Punkt an. Das Büro 
Stadt + Handel analysierte die Ist-Situation vor Ort. Dabei wurden frühzeitig der Dialog mit 
Schlüsselakteure und -akteurinnen gesucht. Auch bei der Erarbeitung neuer 
Entwicklungsperspektiven und Projektideen konnte auf aktivierende Elemente und Dialogformate 
gesetzt werden. Eine Beschreibung des Vorgehens Erfolg im nächsten Kapitel. 
 
3. Prozess 
Hauptziel des Anstoßprozesses für ein Zentrenmanagement ist die Aktivierung unterschiedlicher 
Akteursgruppen und eine Stärkung der Zusammenarbeit im Bezirkszentrum entlang der Venloer 
Straße. Für ein gezieltes gemeinsames Vorgehen bedarf es einer strategischen (Neu-
)Positionierung des Ehrenfelder Bezirkszentrums und der vorhandenen Managementstrukturen. Der 
Anstoßprozess teilt sich insgesamt in fünf ineinandergreifenden Phasen auf. Wobei zum Zeitpunkt 
der Erstellung der Zukunftsagenda die ersten drei Phasen abgeschlossen sind (Impuls, Flying 
Doctor und Toolbox). Diese drei Phasen umfassen im Kern die aktivierende Analyse im Dialog mit 
Akteursgruppen vor Ort. Bis Ende 2023 soll durch erste Interventionen die Zusammenarbeit vor Ort 
erneuert und gestärkt werden. Abschließend können daraus Empfehlungen für die weitere

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 8 
Verstetigung abgeleitet werden. Im Folgenden werden die Prozessphasen und die durchgeführten 
Beteiligungsformate weiter beschrieben.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 2: Roadmap: Anstoß eines Zentrenmanagements, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung) . 
 
Impuls-Phase – Ziel der ersten Phase des Prozesses waren die Motivation und die Aktivierung 
wichtiger Akteursgruppen für die Teilnahme am Prozess. Erschwert wurde der Prozessstart (Anfang 
2022) durch bestehende Einschränkungen der Coronaschutzverordnung und die anhaltende 
Zurückhaltung der Akteure und Akteurinnen in Bezug auf persönliche Treffen und Veranstaltungen. 
Durch ein erstes Vorsondierungsgespräch mit dem Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld im April 
2022 konnten erste Themen, Schlüsselakteure und akteurinnen und Ideen identifiziert werden. 
Durch Online-Speed-Dates konnten im Mai 2022 diese vertiefenden Experten-
/Expertinnengespräche ergänzt werden. Im Rahmen des kompakten digitalen Beteiligungsformats 
erfolgten zehnminütige Einzelgespräche mit unterschiedlichen Akteursgruppen aus den Bereichen 
Einzelhandel, Immobilienwirtschaft, Gesundheit, Dienstleistungen, Kultur, Soziales und 
Vereinsleben. Die Beteiligung seitens Bürger*inneninitiativen und Vereinen war hierbei besonders 
hoch, während die Resonanz der Gewerbetreibenden vergleichsweise gering ausfiel. Die Speed-
Dates dienten der Sammlung weiterer Entwicklungsthemen sowie der Abfrage von Wünschen und 
Mitwirkungsmöglichkeiten an der Zentrenentwicklung. Im späteren Sommer 2022 konnten weitere 
Einzelgespräche mit Vertreter*innen des Veedelsmanagement Ehrenfeld e. V., des Veedellieben e. 
V. und der IG Ehrenfeld geführt werden, die als Grundlage für weitere Ergebnisse der Analyse und 
Netzwerkbildung dienen. Darüber hinaus konnten in den Vorsondierungsgesprächen und Speed-
Dates wichtige Stakeholder*innen des Ehrenfelder Bezirkszentrums identifiziert werden (vgl. 
Stakeholderanalyse).  
Die Einschränkungen der Corona-Pandemie standen größeren Veranstaltungen zum Projektstart 
2022 im Weg. Zum öffentlichen Start des Prozesses lud die Stadt Köln gemeinsam mit Stadt + 
Handel zur Impulsveranstaltung im Juni 2022 ein. Bei der Veranstaltung konnte Stadt + Handel 
neue Perspektiven und Denkanstöße für die Zentrenentwicklung in Form eines Impulsvortrages 
vorstellen. Ziel war es, in einem ersten direkten Austausch mit den Akteursgruppen vor Ort 
Aufbruchstimmung für den Prozess zu erzeugen und das Engagement der Teilnehmenden für

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 9 
bezüglich einer zukunftsfähigen Zentrenentwicklung zu wecken. Der breiten öffentlichen Einladung 
über Anschreiben, Mailverkehr und persönliche Ansprache folgten vor allem Akteure und 
Akteurinnen aus Initiativen, Vereinen und Kultur. Der Einladung folgten in diesem Kontext wenige 
Gewerbetreibende. 
Flying-Doctor-Phase – Im Rahmen der zweiten Phase des Anstoßprozesses für das 
Bezirkszentrum Ehrenfeld konnte im Sommer 2022 eine erste kurze Analyse in Form des 
Experten-Schnell-Checks durchgeführt werden, um die „Fitness“ des Zentrums zu beschreiben. 
Anhand der Ergebnisse aus der Impuls-Phase konnten erste Stärken und Schwächen sowie 
Entwicklungspotenziale für das Ehrenfelder Bezirkszentrum herausgearbeitet werden. Darauf 
bauten weitere Beteiligungsformate auf, in deren Rahmen mit den Akteursgruppen die 
Ausgangssituation bewertet und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden konnten. Der Zentren-
Spaziergang im September 2022 bot hierfür eine erste Plattform. Auf der Route von der 
Zentralmoschee entlang der Venloer Straße bis zum Bahnhof Ehrenfeld konnten sich die 
Teilnehmenden direkt vor Ort über aktuelle Entwicklungen und Handlungsbedarfe für das 
Bezirkszentrum austauschen. Stadt + Handel sammelte diese Eindrücke und diskutierte mögliche 
Problemstellungen und entsprechende Lösungen für das Ehrenfelder Bezirkszentrum. 
Abschließend erfolgte eine gemeinsame Reflexion des Formates mit den Teilnehmenden im 
Außenbereich des Club Bahnhofs Ehrenfeld. Der Teilnehmendenkreis des Zentrenspaziergangs 
setzte sich aus Vertreter*innen der Bereiche Kultur, Dienstleistungen, Bürgerinitiativen und Soziales 
zusammen. Abschluss der Flying-Doctor-Phase bildete im Oktober 2022 die Strategie-Werkstatt. In 
dem Workshop-Format stellte Stadt + Handel die bisherigen Ergebnisse des Anstoßprozesses vor. 
Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam in Kleingruppen zunächst Zukunftsbilder 
für das Bezirkszentrum und anschließend potenzielle Maßnahmen, welche auf die 
Zielformulierungen einzahlen. Dabei widmete sich je eine Arbeitsgruppe den funktionalen, den 
städtebaulichen und den Markenqualitäten des Zentrums. Der Teilnehmendenkreis setzte sich aus 
den Bereichen Politik, Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Kultur, Vereine und Initiativen 
zusammen. Im Vergleich zu den vorherigen Formaten und Dialogangeboten konnten zwar mehr 
Gewerbetreibende für die Veranstaltung gewonnen werden, die Beteiligung dieser Zielgruppe war 
jedoch trotz einer persönlichen und zeitlich intensiven Ansprache der Gewerbetreibenden vor Ort, 
insgesamt weiterhin gering. Als Interessensvertretung der lokalen Gewerbetreibenden nahmen die 
Interessensgemeinschaft Ehrenfeld e. V. sowie einzelne Gewerbetreibende teil. Durch die 
Beteiligungsformate und den Austausch mit den Akteursgruppen aus Ehrenfeld konnte zudem 
festgestellt werden, dass durch die zurückhaltende Mitwirkungsbereitschaft der Händler*innen im 
Bezirkszentrum die IG Ehrenfeld nur bedingt handlungsfähig ist bzw. einen eingeschränkten 
Rückhalt genießt. Zudem blieb hinsichtlich der Strategie-Werkstatt die Beteiligung von 
Gewerbetreibenden mit internationaler Geschichte, Gastronom*innen sowie von Akteursgruppen 
aus Freizeit- und Kulturszene, welche Ehrenfeld so maßgeblich prägen, weitestgehend aus. 
Weitere Ergebnisse des Workshops dienten als Grundlage für die Formulierung einer 
Profilierungsempfehlung und eines Zukunftsbildes für Ehrenfeld. Wesentliche Leitlinien zur (Neu-) 
Positionierung des Bezirkszentrums liegen in Form eines Zentren-Rezepts vor.  
Ausblick: Toolbox-, Interventions- & Management-Phase – Im Rahmen der Toolbox-Phase 
erarbeitet Stadt + Handel im Frühjahr 2023 auf Basis der Bestandsaufnahme und -analyse sowie 
der in den Beteiligungsformaten gesammelten Ergebnisse konkrete Entwicklungsempfehlungen.

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 10 
Der Fokus liegt dabei auf vier konkreten Handlungsfelder mit dem zielführendsten 
Handlungsbedarf:  
 Marken- und Angebotsportfolio 
 Stadtgestaltung und städtebauliche Struktur 
 Erreichbarkeit & Orientierung sowie 
 Quartiersprofilierung (unter Einbeziehung der digitalen Sichtbarkeit). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 3: Übersicht der Handlungsfelder, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung). 
 
Dabei wird Stadt + Handel diese vier Handlungsfelder vertiefend untersuchen, welche im Zentren-
Briefing, als Arbeitsprogramm für das zukünftige Zentrenmanagement, festgehalten werden. 
Anhand von Best-Practice-Beispielen werden im Zentren-Briefing Handlungsempfehlungen für die 
unterschiedlichen Transformationsräume illustriert. Auf Grundlage dieses Handlungsprogrammes, 
kann bei einer zukünftigen Verstetigung des Zentrenmanagements die Arbeit in Ehrenfeld 
aufgenommen und die zukunftsfähige Weiterentwicklung des Bezirkszentrums gestützt werden. Die 
wesentlichen Erkenntnisse des Zentren-Briefings sind im Kapitel Zielperspektive und 
Handlungsempfehlungen zusammengefasst. 
Aufbauend auf den ersten drei Phasen der aktivierenden Analyse sollen in der Interventions- und 
Management-Phase ab 2023 erste Tätigkeiten eines Zentrenmanagements aufgenommen werden. 
Im Idealfall folgt dieser Initiierung von Zentrenmanagement-Strukturen eine langfristig 
handlungsfähige Organisationsstruktur im Zentrum. Als erster Schritt sollen zunächst die 
erarbeiteten Maßnahmenempfehlungen aus der Toolbox-Phase konkretisiert werden. Dabei geht es 
auch um die Erarbeitung von Projektprototypen für die Umsetzung vor Ort. Die 
Handlungsvorschläge sollen somit in Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen vor Ort 
umsetzungsreif ausgearbeitet werden. Ziel ist es, die daraus entstehende Organisations- und 
Kommunikationsstruktur auch nach der Initiierung eines Zentrenmanagements zu verstetigen.

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 11 
3.1 Stakeholderanalyse  
Im Rahmen des Anstoßprozesses wurden verschiedene Stakeholder*innen und Akteursgruppen im 
Ehrenfelder Bezirkszentrum identifiziert. In den durchgeführten Beteiligungsformaten waren u. a. 
auch Akteure und Akteurinnen mit langjähriger Erfahrung einbezogen, die bereits in anderen, 
vorlaufenden Prozessen beteiligt gewesen waren.  
Die folgende Auflistung soll einen Überblick geben, indem Akteursgruppen aus den 
Beteiligungsformaten sowie aus Online-Recherchen und Ortsbegehungen zusammengestellt 
wurden.  
 
 
Abb. 4: Übersicht der Stakeholder, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung)

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 12 
4. Analyseergebnisse 
Im Rahmen des Anstoßprozesses analysierte Stadt + Handel verschiedene Themenfelder und 
Qualitäten für das Bezirkszentrum Ehrenfeld. Der erste Schritt der Analyse umfasste eine Zentren-
Positionierung unter Berücksichtigung der aktuellen Ist-Situation in Ehrenfeld entlang der Venloer 
Straße. Die dargestellte Positionierung stellt qualitativ dar, wie stark einzelne Angebote im Zentrum 
aktuell ausgeprägt sind. Je mehr Felder dabei ausgefüllt sind, desto größer ist die Strahlkraft der 
einzelnen Angebote und damit des Zentrums. Die Positionierungsgrafik beschreibt dabei folgende 
Bereiche: Einzelhandel (rot), Gastronomie (grün) und weitere ergänzende Funktionen und 
Nutzungen (blau).  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 5: Zentren-Positionierung, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung) 
 
Für das Bezirkszentrum Ehrenfeld hat der standardisierte Zieleinkauf die größte Strahlkraft, 
insbesondere durch die Ankernutzungen im Einzelhandel (z. B. die Rewe- sowie dm-Filialen, 
Kaufland und Bio-Supermärkte). Der standardisierte Erlebniseinkauf entfaltet im Gegensatz dazu 
eine geringere Strahlkraft. Insbesondere der spezialisierte kleinteilige Angebots-Mix bietet 
Erlebnisse und Abwechslung in den Nebenlagen (z. B. Körnerstraße). Über das gesamte 
Bezirkszentrum verteilt prägen verschiedene Gastronomiearten das Straßenbild. Die zahlreichen 
und vielseitigen Gastronomiebetriebe bewirtschaften einen Großteil des Jahres zahlreiche 
Außengastronomieflächen, beleben damit das Bezirkszentrum und schaffen einen lebendigen 
Charakter zu den verschiedenen Tages- und Nachtzeiten. Im südöstlichen Lagebereich prägen 
asiatische Restaurants (vietnamesische, thailändische, japanische und chinesische Küche) das 
Angebot, im Zusammenspiel mit italienischen Restaurants und diversen Cafés. In Richtung Norden 
nehme türkische Restaurants und Imbisse zu. Am Ehrenfeldgürtel prägen klassische Fast-Food 
Angebote den Lagebereich. Im Umfeld des Bahnhofs Köln-Ehrenfeld sind verschiedene Clubs und 
Eventlocations angesiedelt, die für eine nächtliche Belebung des Zentrums sorgen. Weitere 
individuelle Restaurants, Cafés und Clubs verteilen sich über die Nebenlagen des Zentrums.

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 13 
Im Bereich Bildung und Erziehung befinden sich in und um das Bezirkszentrum einige 
Kindertagesstätten und Schulen, welche neben ihrem originären Bildungs- und Betreuungsangebot 
ebenfalls Frequenzen für das Zentrum generieren. Auf dem Heliosgelände wird derzeit ein neues 
Schulzentrum errichtet. Die ersten inklusiven Universitätsschule ist ein Modellprojekt zur Ausbildung 
von Lehrkräften in Kooperation mit der Universität zu Köln.  
Das Bezirkszentrum verfügt über eine Vielfalt an Kultur- und Freizeitangebote (z. B. das 
Bürgerzentrum, der Club Bahnhof Ehrenfeld, das Artheater und weitere Kulturräume). Die 
Zentralmoschee bildet einen Ankerpunkt mit überregionaler bis internationaler Strahlkraft am 
südöstlichen Eingang zum Zentrum. Mitten im Zentrum an der Venloer Straße befinden sich zudem 
die Marktkapelle St. Mariä Himmelfahrt sowie die katholische Kirche St. Josef.  
Die zuvor genannten Nutzungen und Angebote werden durch gesundheitsorientierte und 
medizinische Angebote in Form von Apotheken, Arztpraxen und gesundheitsaffine Dienstleistungen 
auch in den Obergeschossen ergänzt, wodurch zusätzliche Frequenzen für die Venloer Straße 
entstehen. 
Bei der Zentren-Positionierung handelt es sich um eine qualitative Momentaufnahme. Aktuelle 
sozio-ökonomische, technische und räumliche Transformationsprozesse beeinflussen die 
Zentrenstrukturen grundlegend. Neben den übergreifenden Herausforderungen für Innenstädte und 
Zentren (vgl. Problemaufriss), ergeben sich spezifische Aufgaben für die zukünftige Entwicklung 
des Bezirkszentrums. Die eingeschränkten (Aufenthalts-)Qualitäten im öffentlichen Raum, 
Herausforderungen im Hinblick auf mögliche Trading-Down-Tendenzen sowie Konflikte in Bezug 
auf Sauberkeit und Ordnung sind Ergebnisse der kurzen Analyse. Hinzu kommen Governance-
Aufgaben, um eine handlungsfähige Akteursgemeinschaft im Ehrenfelder Bezirkszentrum zu 
schaffen. Weitere exogene Faktoren werden im Rahmen der SWOT-Analyse aufgegriffen (vgl. 
SWOT-Analyse). 
 
Bei der Positionierung und Profilierung des Bezirkszentrums müssen weitere laufende Prozesse 
und Vorhaben für das Bezirkszentrum Ehrenfeld berücksichtigt werden. Dazu zählt insbesondere 
der seit 2022 laufende Verkehrsversuch auf der Venloer Straße zwischen Fuchsstraße und 
Ehrenfeldgürtel. Nach einer temporären Verkehrsberuhigung im Geschäftsbereich, im Rahmen 
einer ersten Phase des Versuches, soll ab 2023 eine Einbahnstraßenregelung zwischen 
Ehrenfeldgürtel und Innerer Kanalstraße eingerichtet werden. Darüber hinaus werden Pkw-
Stellplätze entlang der Venloer Straße zugunsten von Außengastronomie, mobilen 
Sitzgelegenheiten, Fahrradabstellanlagen und Abstellflächen für Sharing-Systeme umgestaltet. 
Auch im Anstoßprozess wurde die Thematik des Verkehrsversuches seitens der Akteursgruppen 
vor Ort mit großem Interesse verfolgt bzw. thematisiert. Aus dem Verkehrsversuch können sich 
auch Chancen für den Anstoßprozess eines Zentrenmanagements ergeben. Darüber hinaus 
werden großflächige Bauvorhaben in unmittelbarer Nähe zum Bezirkszentrum berücksichtigt. Dazu 
zählen der Ausbau des Schulkomplexes auf dem Heliosgelände, der Umbau des ehemaligen 
Barthonia-Forums (jetzt Kölnisch Quartier) und die damit verbundene kürzliche Eröffnung der FOM-
Hochschule und der Abriss sowie die Neubebauung des ehemaligen Siemens-Gelände zur 
Schaffung von Wohnraum nördlich der Zentralmoschee (vgl. SWOT-Karte). Die zuvor genannten,

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 14 
laufenden Planungsvorhaben sollten hinsichtlich der Weiterentwicklung des Zentrums 
berücksichtigt werden und bieten nach der Pandemie neue Chancen für das Bezirkszentrum. 
 
4.1 SWOT-Analyse 
Hervorgehend aus der Analyse der einzelnen Handlungsfelder sowie der Auswertung 
verschiedener Beteiligungsformate können im Folgenden wesentlichen Stärken (S = strengths) und 
Schwächen (W = weaknesses) sowie – unter Berücksichtigung übergreifender Prozesse – Chancen 
(O = opportunities) und Risiken (T = threats) für das Ehrenfelder Bezirkszentrum abgeleitet werden. 
Die einzelnen Felder werden in Form einer SWOT-Analyse zusammengefasst. 
 
Stärken > sehr gute Erreichbarkeit und Anbindung des Bezirkszentrums, durch den 
Bahnhof und Nähe zur A 57 auch über die Stadtgrenzen hinaus 
> attraktiver Angebotsmix durch gastronomische Vielfalt und zahlreiche 
Außengastronomien, kleinteiligen und inhaber*innengeführten Einzelhandel 
(insbesondere in der Körnerstraße) sowie Kultur- und Veranstaltungsangebote 
> kreative Szene und vielseitig engagierte Akteursgruppen im Bezirkszentrum 
> (Weiter-)Entwicklungspotenzial von zentralen Plätzen (insbesondere 
Neptunplatz, aber auch Bahnhofsvorplätze und perspektivisch Heliosgelände) 
> attraktives Image als junges dynamisches „In-Viertel“ und vorhandene 
„Landmarks“ (Zentralmoschee, Barthonia-Forum – ehemalige Kölnisch Wasser-
Fabrik, Heliosleuchtturm und Colonius-Fernmeldeturm) 
> augenscheinlich hohe Frequenzen entlang der Venloer Straße 
> Entwicklungspotenzial für die Aufenthaltsqualität durch laufenden 
Verkehrsversuch an der Venloer Straße zwischen Fuchsstraße und 
Ehrenfeldgürtel 
> Entwicklung des Heliosgeländes und des ehemaligen Siemensgeländes sowie 
Umbau des Kölnisch Quartiers und Ansiedlung der FOM-Hochschule 
Schwächen > Kreuzung zwischen Venloer Straße und Ehrenfeldgürtel hat Barrierewirkung und 
schafft eine unübersichtliche Eingangssituation ins Bezirkszentrum 
> eingeschränkte Nutzungs- und Aufenthaltsqualität im nordwestlichen Bereich 
des Bezirkszentrums durch geringe gewerbliche Nutzungs- und 
Gestaltungsqualität des öffentlichen Raums 
> zum Teil eingeschränkte Aufenthaltsqualität entlang der Venloer Straße bei 
augenscheinlich hohem Anteil an Fußgänger*innen 
> die Stadtraumqualität und Sauberkeit im Bahnhofsumfeld sind eingeschränkt 
> ehrenamtliches Engagement und Kommunikation zur (Weiter-)Entwicklung des 
Zentrums ist nur teilweise gebündelt; Informationskanäle für neue Akteure und 
Akteurinnen nur schwer nachvollziehbar   
> teilweise eingeschränkter Austausch zwischen den Akteursgruppen im 
Bezirkszentrum über einzelne Interessenfelder hinaus 
> zentrale Plätze werden nur eingeschränkt attraktiv genutzt

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 15 
> kaum nicht-kommerzielle Aufenthaltsorte entlang der Venloer Straße (bspw. 
durch Sitzbänke) 
> zum letzten Erhebungsstand im Oktober 2022 verteilten sich 12 Leerstände im 
Bezirkszentrum entlang der Venloer Straße 
Chancen > gute verkehrliche Lage in Köln und Umgebung 
> gesellschaftlicher Wertewandel zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit fördert das 
lokale Einkaufen und ermöglicht neue Geschäftskonzepte 
> Digitalisierung und Hybridisierung als Chance für angepasste Betriebskonzepte 
(z. B. Click and Collect, lokale Lieferdienste) 
> angestrebte Mobilitätswende kann auf lokaler Ebene durch Verkehrsversuch 
und weitere Planungen erfolgreich umgesetzt werden, so dass die gute 
Erreichbarkeit erhalten bleibt und die Aufenthaltsqualität im Ehrenfelder 
Bezirkszentrum gesteigert werden kann 
> Investitionsbereitschaft in einen attraktiven Standort 
Risiken  > zunehmende Konkurrenz im Einzelhandel durch wachsenden Online-Handel 
> steigende Wohnmieten können Kaufkraft für den Einzelhandel, Gastronomie und 
Dienstleistungen mindern 
> steigende Gewerbemieten können inhaber*innengeführte Angebote 
(Einzelhandel, Gastronomie, Kreativwirtschaft etc.) mit Erlebnischarakter 
verdrängen 
> Erlebniseinkäufe werden in der Kölner City getätigt 
> Auswirkungen von Corona- und Energiekrise wirken sich langfristig negativ auf 
das Konsumklima aus 
> Fachkräftemangel als Herausforderung für Betriebe im Bezirkszentrum 
> allgemeine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 
> Mobilitätswende stößt auf lokaler Ebene auf Widerstände bzw. kann nicht 
ausreichend umgesetzt werden, so dass Aufenthaltsqualität nicht erhöht werden 
kann 
> dynamischeres Wachstum anderer Wettbewerbsstandorte, so dass Ehrenfeld 
als Standort für Neuansiedlungen an Attraktivität verliert 
> Ansiedlungsansprüche attraktiver Konzepte können nicht erfüllt werden

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 16 
SWOT-Karte 
Die Ergebnisse der Zentren-Positionierung und die in der SWOT-Analyse identifizierten Stärken 
und Schwächen werden in der folgenden SWOT-Karte aufgegriffen und räumlich verortet.  
 
 
Abb. 6: SWOT-Karte, Quelle: Stadt+Handel (eigene Darstellung)

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 17 
5. Zielperspektiven 
Im Sinne einer Profilierung für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Ehrenfelder 
Bezirkszentrums, konnten im Rahmen der Beteiligungsformate des Anstoßprozesses und in 
Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen vor Ort neue Zielperspektiven für das Zentrum entwickelt 
werden. Auf wenige Stichworte heruntergerbrochen, soll sich das Zentrum zukünftig rund um die 
Uhr qualitätsvoll, kreativ und kooperativ präsentieren. Ziel ist es, gemeinsame Interessen zu 
erkennen und zu fördern und dabei die Einzigartigkeit bzw. Individualität Ehrenfelds weiter 
auszubauen. Auf Basis dieser Perspektive kann folgende Zukunftsvision formuliert werden:  
Grundlegend lockt das Ehrenfelder Bezirkszentrum mit einzigartigen inhaber*innengeführten 
Einzelhandels-, Gastronomie- und Kulturangeboten, welche das Markenzeichen von Ehrenfeld 
aktuell und in Zukunft bleiben. Die Angebotsqualität im Zentrum wird punktuell durch innovative und 
höherpreisige Angebote in Gastronomie und Einzelhandel ergänzt, sodass die Attraktivität des 
Standorts insgesamt steigt. Gleichzeitig schaffen sichtbare gesundheitsaffine Dienstleistungen und 
Arztpraxen in den Obergeschossen und angrenzenden Nebenlagen zusätzliche Frequenzen. 
Dadurch werden Kopplungseffekte mit den Erdgeschosslagen sowie Mehrwerte für 
Zentrenbesucher*innen und Bewohner*innen erhöht. Einzelhandel, Gastronomie, Kreativ- und 
Kulturszene, touristische Ankerpunkte, Bildungseinrichtungen und Freizeitangebote stärken sich 
gegenseitig und kuratieren die Vielfalt des Zentrums für Besucher*innen. Die Zentralmoschee und 
kölnweit bekannte und beliebte Kultureinrichtungen stellen dabei einen besonderen 
Frequenzbringer dar. Hinzu kommt eine attraktive und gepflegte Gestaltung des öffentlichen 
Raums. Hier werden nicht-kommerzielle Aufenthaltsräume und Sitzgelegenheiten angeboten und 
stärken somit auch die Qualität des Wohnumfelds. Die zentralen Eingangsorte und Plätze laden 
zum Verweilen ein. Dadurch werden die Frequenzen im Ehrenfelder Bezirkszentrum gehalten und 
bewusst gelenkt. Die Einzigartigkeit des Veedels wird durch Veranstaltungen und das Straßenfest 
gemeinsam gelebt. Die individuellen Stärken des Zentrums und der lokalen Akteursgruppen werden 
gemeinsam für die Zentrenentwicklung eingesetzt und gebündelt. Stadtmacher*innen arbeiten 
zusammen und kontinuierlich an der Vision für das Bezirkszentrum an der Venloer Straße weiter. 
Entlang der formulierten Vision kann das Ehrenfelder Bezirkszentrums zukunftsfähig 
weiterentwickelt werden. Die durch Stadt + Handel erarbeitete Zentren-Positionierung (vgl. 
Analyseergebnisse) wird in diesem Zusammenhang auch um ein Zielprofil erweitert. Dieses 
verbildlicht qualitativ, in welchen Bereichen die Strahlkraft des Zentrums gesteigert werden kann.  
Im Bereich des Einzelhandels sollen der standardisierte Ziel- und Erlebniseinkauf sowie der 
spezialisierte Erlebniseinkauf gestärkt werden. Ziel ist es den Einzelhandel zu stabilisieren und 
entlang der Stärken, also im individuellen und erlebnisorientierten Shopping weiter auszubauen. Im 
Bereich der Gastronomie weist das Bezirkszentrum Ehrenfeld eine hohe Strahlkraft auf. Mit einer 
erhöhten Aufenthaltsqualität entlang der Venloer Straße ist auch eine weitere Steigerung der 
Angebotsqualität im Bereich der Gastronomie denkbar. Fine-Dining-Konzepte können die 
Angebotsvielfalt ergänzen und den Gastronomiestandort lagebezogen weiter profilieren.  
Weitere Bildungs- bzw. Erziehungsangebote können als Frequenzbringer für das Zentrum fungieren 
und Aufenthalte verlängern. Das bereits vielfältige und wachsende Bildungsangebot (mit Blick auf 
den Bau der Schule auf dem Heliosgelände und die Neueröffnung der FOM-Hochschule) sowie 
informelle (Weiter-)Bildungsangebote können zusätzliche Entwicklungsimpulse für das Zentrum

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 18 
bieten. Weitere medizinische und gesundheitsorientierte Angebote können zusätzlich die 
Frequenzen im Zentrum halten und steigern und den Versorgungsbedarf sichern.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 7: Zentren-Profilierung, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung) 
 
5.1 Transformationsräume 
Als Teil der vertiefenden Analysephase (Toolbox-Phase) des Anstoßprozesses in Ehrenfeld, 
fokussierte sich Stadt + Handel auf verschiedene Lagebereiche bzw. Quartiere des Ehrenfelder 
Bezirkszentrums. Eine Profilierung der einzelnen Quartiere ermöglicht die detaillierte Betrachtung 
der Stärken und Schwächen sowie die Fokussierung auf Transformationsräume. Vor dem 
Hintergrund der zuvor beschriebenen Zukunftsvision sollen mögliche Potenziale der einzelnen 
Lagebereiche auf Quartiersebene herausgearbeitet werden. Die Profilierung von Quartieren 
ermöglicht eine Aufgabenteilung im langgestreckten Bezirkszentrum und kann die Komplexität der 
Gesamtaufgabe – die Aufwertung des Bezirkszentrums - durch Entwicklungsempfehlungen für 
Teilräume reduzieren. Der Fokus liegt dabei auf der funktionalen und städtebaulichen Qualität der 
Quartiere. Marketing- und Managementaufgaben stellen hierbei eine quartiersübergreifende 
Querschnittsaufgabe dar. Insgesamt konnten fünf Quartiere mit drei zentralen Transformations- und 
Entwicklungsräumen abgegrenzt werden (vgl. Zielkarte). 
Q1: Zentralmoschee bis zum „4711-Haus“ – Das erste Quartier umfasst den Bereich um die 
Venloer Straße zwischen Innerer Kanalstraße und „4711-Haus“ (Kreuzung Gutenbergstraße) und 
damit die südöstliche Eingangssituation ins Bezirkszentrum. Die Eingangssituation wird durch den 
Kreuzungsbereich Innere Kanalstraße / Venloer Straße und dessen hohe Pkw-Frequenz geprägt. 
Insgesamt wirkt der Eintritt in das Quartier bis zur Piusstraße undefiniert bzw. funktional und 
entspricht damit nicht der individuellen Ausrichtung des übrigen Zentrums. Die Wechselwirkungen 
der Zentralmoschee mit benachbarten Funktionen und dem öffentlichen Raum sind auch hierdurch 
eingeschränkt. Die Zentralmoschee als religiös-kulturelle Einrichtung und touristischer Magnet 
sowie Aldi Süd im Bereich Lebensmitteleinzelhandel sind Frequenzbringer im Quartier. Ergänzt

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 19 
werden diese durch Dienstleistungen sowie Freizeit- und Kulturangebote, wie z. B. dem 
Weltempfänger-Hostel. Im Nordwesten grenzt Kaufland als bedeutender Frequenzbringer an das 
Quartier (vgl. Q3). Durch die U-Bahn-Station Piusstraße ist das Quartier im Stadtgebiet direkt 
angebunden. Ab dem Kreuzungsbereich zur Piusstraße strahlen zahlreiche Außengastronomien 
eine lebendige Atmosphäre aus.  
Zu den Schwächen des Quartiers zählen somit der unklare Eingangsbereich und dessen hohe 
Verkehrsbelastung und zunächst spärliche gestalterische Angebote durch z. B. Grün- oder 
Sitzelemente. Hinzu kommen Baulücken in Richtung Innere Kanalstraße (Parkplatz neben 
Tankstelle, eingeschossige Gebäude neben dem Aldi). Hierdurch verstärkt sich die geringe 
räumliche Einbindung der Zentralmoschee in das Quartier.  
Für Q1 liegen die Entwicklungsperspektiven insbesondere im gastronomischen Bereich. 
Gastronomie- aber auch kleinteilige Einzelhandelsbetriebe können die (touristische) Strahlkraft der 
Zentralmoschee nutzen und ein zielgruppenspezifisches Angebot im südöstlichen Eingangsbereich 
des Ehrenfelder Bezirkszentrums schaffen. Der Fokus liegt dabei auf dem Transformationsraum um 
Moschee und Kreuzung Piusstraße. Dabei sollte die U-Bahn-Station mitgedacht und als wichtiger 
Ankunftsort im Zentrum attraktiv gestaltet werden. Auch der Bau des Wohnkomplexes auf dem 
alten Siemensgelände wird Einfluss auf die Entwicklung des Quartiers haben und neue Frequenzen 
generieren. Dekorative Elemente, Wegweiser, Grün- und Sitzelemente können die Wegeführung in 
das Zentrum beeinflussen, die vorhandenen Strukturen miteinander verknüpfen und Tourist*innen 
besser leiten. Zusätzliche Außensitzflächen sollten gefördert werden, um die Aufenthalts- und 
Verweilqualität zu steigern. Weitere nicht-kommerzielle Grün- und Sitzelemente schaffen eine 
angenehme Atmosphäre und leiten Besucher*innenströme über das Quartier hinaus in den Kern 
des Bezirkszentrums. Damit wird das touristische Potenzial des Bezirkszentrums weiter 
ausgeschöpft. 
Q2: Kölnisch Quartier und Neptunplatz – Das zweite Quartier umfasst die Nebenlagen südlich der 
Venloer Straße zwischen dem Kölnisch Quartier (ehem. Barthonia-Forum) und dem Neptunplatz. 
Hier sind insbesondere Dienstleistungsangebote (z. B. die Postfiliale oder das Neptunbad, sowie 
Veranstaltungsräume im Kölnisch Quartier), aber auch Bildungsangebote verortet (z. B. die FOM-
Hochschule). Neben den Platzflächen des Kölnisch Quartier, welche sich im privaten Eigentum 
befinden, bietet der Neptunplatz als öffentlicher Platz Gestaltungs- und Aufenthaltspotenzial im 
Quartier und dient als Ruheort im Kontrast zur belebten Venloer Straße. Allerdings wird eine nur 
eingeschränkte Nutzung der beiden Plätze festgestellt. Die Platzflächen des Kölnisch Quartiers 
werden mit Fortschreiten der Fertigstellung des Areals zunehmend durch Imbiss-Wagen oder die 
Bespielung durch ein Kinderkarussell genutzt, allerdings mangelt es hier an gestalteten 
Begegnungsräumen oder Sitzelementen. Das Erscheinungsbild des Platzes ist entsprechend seiner 
kürzlichen Neugestaltung sehr gepflegt. Der Neptunplatz hingegen wirkt teilweise ungepflegt, da es 
immer wieder zu Vermüllung und Vandalismus kommt. Der motorisierte (Anlieferungs-)Verkehr um 
den Platz und die Zufahrt der Tiefgarage mindern die Zugänglichkeit und Gestaltungsqualität des 
Platzes. Der Gestaltungsspielraum des Platzes ist durch die Wochenmarktnutzung und die 
unterhalb liegende Tiefgarage eingeschränkt. Trotz Sichtbeziehung zur Venloer Straße, wirkt der 
Platz nur teilweise in das Bezirkszentrum integriert. 
Für Q2 ergeben sich besonders im Bereich der Platznutzung und -gestaltung Potenziale – zwischen 
Ruhe und temporären Events. Eine Herausforderung im Quartier liegt in der Verbindung von

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 20 
öffentlichen und privaten Räumen. Die vorhandenen Angebote des Quartiers sollten mit der Venloer 
Straße besser verknüpft werden (vgl. Q3). Die derzeitige Umgestaltung des Kölnisch Quartiers 
kann hierfür Anknüpfungspunkte bieten. Der Neptunplatz kann als zentraler öffentlicher Platz des 
Bezirkszentrums und Ausgleichs- und Aufenthaltsort für Besucher*innen und Anwohner*innen des 
Zentrums sein. Kommerzielle (in Form von Außengastronomie) und kommunikative nicht-
kommerzielle Sitzgelegenheiten schaffen eine entspannte, aber keineswegs unruhige Atmosphäre. 
Interaktive und spielerische Elemente, die im Einklang mit der Marktnutzung stehen, können die 
Qualität des Platzes deutlich aufwerten. Eine Neuaufstellung des Wochenmarktes sowie die 
Nutzung des Platzes für netzwerkbildende und nachbarschaftsfördernde Veranstaltungen erhöhen 
zusätzlich die Attraktivität des Neptunplatzes. Hinzu kommt eine Neugestaltung der Grün- und 
Sitzelemente unter Berücksichtigung der verschiedenen Zielgruppen. Auch das Neptunbad kann in 
die Aufwertung und Bespielung seines „Vorplatzes“ stärker einbezogen werden. 
Durch gestalterische und dekorative Elemente zwischen Neptunplatz und Venloer Straße, kann 
dessen Wahrnehmung gestärkt werden. Innerhalb des Transformationsraums können „Aufenthalts-
Trittsteine“ im ansonsten dicht bebauten Zentrum entstehen. Die „Brücke“ zwischen Neptunplatz 
und Körnerstraße kann dabei gestalterisch über die Vorplätze von St. Joseph und St. Mariä 
Himmelfahrt entlang Venloer Straße geschlagen werden. Hierdurch und im Kontext des 
Verkehrsversuches kann das Bezirkszentrum eine attraktive Mitte erhalten und das Straßenband 
geweitet werden. 
Q3: Venloer Straße zwischen Gutenbergstraße und Ehrenfeldgürtel – Der Abschnitt der Venloer 
Straße zwischen Gutenbergstraße und Ehrenfeldgürtel bildet den „Einzelhandelskern“ des 
Ehrenfelder Bezirkszentrums. Das dritte Quartier (Q3) vereint die bedeutendsten Frequenzanker 
des Bezirkszentrums - zwei REWE-Filialen, Kaufland, zwei dm-Filialen, Rossmann, zwei Bio-
Supermärkte und die Balloni-Hallen als Einzelhandelsbetrieb und Eventcenter. Hinzu kommen 
weitere (filialisierte) Einzelhandelsbetriebe im mittelfristigen (insb. Bücher und Bekleidung) und 
langfristigen Bedarfsbereich (insb. Schmuck und Foto) sowie zahlreiche Gastronomiebetriebe, mit 
Schwerpunkt auf Mitnahmegastronomie. Mehrere preisorientierte Nutzungen inmitten der 
augenscheinlich hoch frequentierten Einkaufslage können ein Anzeichen für Trading-Down-
Tendenzen darstellen. Das hohe Verkehrsaufkommen auf der Venloer Straße und dem 
Ehrenfeldgürtel, die enge Bebauung und schmale Gehwege schaffen ein unruhiges 
Erscheinungsbild des Quartiers und eine starke Prägung des Straßenbildes durch den motorisierten 
Individualverkehr (sowohl ruhend als auch fahrend). Kleinere Aufenthaltsflächen befinden sich 
lediglich in den Seitenstraßen und im Bereich der beiden Kirchen St. Joseph und St. Mariä 
Himmelfahrt sowie dem Kölnisch Quartier. Darüber hinaus gibt es nur wenige attraktive 
Grünelemente oder Gestaltungen der vorhandenen Baumscheiben.  
Das Quartier sollte als Einzelhandelsschwerpunkt im Bezirkszentrum weiter profiliert werden. 
Einzelhandelsangebote im Bereich des spezialisierten Ziel- und Erlebniseinkaufs können die 
Strahlkraft der vorhandenen Drogerie- und Lebensmittelmärkte nutzen und die Angebotsqualität 
des Lagebereichs erhöhen. Voraussetzung hierfür sind Mietmodelle, die eine Ansiedlung und 
Etablierung neuer Geschäftsmodelle ermöglichen. Durch Gespräche mit 
Immobilieneigentümer*innen können Nutzungen gezielt angesiedelt, Leerstände behoben und die 
Qualität der Lage angehoben werden. Perspektivisch kann dieser Abschnitt der Venloer Straße als 
„Flaniermeile“ mit abwechslungsreichem Einzelhandels- und Gastronomieangebot ausgerichtet

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 21 
werden. Dekorative Elemente und eine Verkehrsberuhigung ab der Eingangssituation am 
Ehrenfeldgürtel können dazu beitragen, Passant*innenströme besser durch das Quartier zu lenken. 
Hierbei können durch den bereits laufenden Verkehrsversuch im Jahr 2023 Synergien entstehen. 
Der Transformationsraum um die U-Bahnhaltestelle Körnerstraße und dem Neptunplatz kann dabei 
wichtige Impulse für das Quartier und für eine Weiterentwicklung des Bezirkszentrums geben. 
Kleinteilige Entsiegelungen und die Nutzung von Grün- und Sitzelementen können in einem ersten 
Schritt den Stadtraum niederschwellig aufwerten und Aufenthalts- und Ruheorte im Quartier 
schaffen. Interaktive Angebote und Veranstaltungen können temporäre Höhepunkte schaffen, 
zusätzliche Frequenzen auslösen und das individuelle Image des Zentrums profilieren. 
Q4: Körnerstraße und Stammstraße – Das vierte Quartier befindet sich im Nordosten des 
Bezirkszentrums und umfasst die Nebenlagen der Seitenstraßen der Venloer Straße zwischen 
Simrock- und Hansemannstraße. Das Quartier wird überwiegend durch eine enge Bebauung an 
Wohnhäusern und kleinteiligen Einzelhandels- und Kulturbetrieben im Bereich der Körnerstraße 
und Stammstraße geprägt. Insbesondere die Körnerstraße lockt Besucher*innen 
bezirksübergreifend durch inhaber*innengeführte Einzelhandelsbetriebe, einen individuellen 
Angebots-Mix und Events, die durch eine engagierte Akteursgemeinschaft organisiert werden. Das 
abwechslungsreiche und individuelle Angebot der Nebenstraßen prägt das innovative Image des 
Zentrums. In Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümer*innen soll daran gearbeitet werden, diese 
gewachsenen Strukturen weiterzuentwickeln. Die partizipative Gestaltung des öffentlichen Raums 
kann dazu beitragen Anwohner*innen und Besucher*innen gleichermaßen Treff- und 
Aufenthaltsorte zu bieten. Aufgrund der dichten Bebauung und Mischung aus Wohnen, 
Gastronomie, Einkaufen und Arbeiten müssen mögliche Konflikte antizipiert und gemeinsame 
Lösung erarbeitet werden. Die Einzigartigkeit der Nebenlagen kann als Ausgangspunkt für neue 
Ansiedlungen entlang der Venloer Straße dienen. Eine bessere Zusammenarbeit und räumliche 
Verknüpfung mit der Venloer Straße kann Vorteile auf beiden Seiten bieten, z. B. Verbesserung der 
Sichtbarkeit von Nebenlagen, Steigerung der Erlebnisqualitäten auf der Venloer Straße und 
Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen bei Veranstaltungen (vgl. Transformationsraum Q2). 
Q5: Bahnhof Ehrenfeld, Helios-Gelände und Bahnbögen – Das fünfte und letzte Quartier befindet 
sich im Nordwesten des Bezirkszentrums und schließt den Bereich um die Venloer Straße zwischen 
dem Bürgerzentrum (BüZe) und der Kreuzung zum Ehrenfeldgürtel sowie zwischen dem Helios-
Gelände und dem Gerhard-Wilczek-Platz ein. Der Bereich des Quartiers liegt um den Bahnhof 
Ehrenfeld und ist damit innerstädtisch und regional sehr gut angebunden. Die Bahnschienen stellen 
zugleich eine städtebauliche Barriere im Quartier dar. Hinzu kommen die hohen 
Verkehrsemissionen auf der Venloer Straße und dem Ehrenfeldgürtel, wodurch eine weitere 
Barrierewirkung entsteht. Das Umfeld des Bahnhofs sowie die Unterführungen sind häufig 
verschmutzt und die Orientierung ist nur wenig intuitiv. Als „Ankommensort“ und Verknüpfungspunkt 
weiterer Wegeverbindungen ins Quartier ist dieser Bereich wenig attraktiv und nicht zeitgemäß. 
Insgesamt wirken die Ankunftssituationen in das Quartier, über den Bahnhof und die U-Bahn-
Stationen, unübersichtlich. Städtebauliche Gestaltungsdefizite und eine eingeschränkte Nutzungs- 
und Fassadenqualität mindern das Erscheinungsbild zusätzlich. Das Quartier wird durch 
Gastronomie- und insbesondere Kulturbetriebe und Nachtclubs, welche besonders in den Abend- 
und Nachtstunden eine hohe Strahlkraft besitzen, geprägt. Darüber hinaus bietet das Quartier mit 
dem Bezirksrathaus eine zentrale Anlaufstelle der Stadtverwaltung. Hinzu kommen großflächige

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 22 
Einzelhandelsnutzungen im Sortiment des langfristigen Bedarfs (z. B. B.O.C. und Yellow Möbel) 
sowie mehrere Fitnessstudios im westlichen Bereich des Quartiers. 
Entwicklungspotenziale ergeben sich im Transformationsraum insbesondere an den 
Bahnhofsvorplätzen und dem Platz am Bezirksrathaus. Für Q4 können die Potenziale als Kultur- 
und Ausgehquartier weiter ausgeschöpft werden. Eine attraktive Gestaltung der 
Eingangssituationen durch eine einladende Beleuchtung und dekorative Elemente lockt 
Besucher*innen gezielt in das Quartier und zu unterschiedlichen Nutzungen. Dabei sollte der 
kreative Charakter Ehrenfelds integriert werden, beispielsweise durch künstlerische Elemente von 
lokalen Kulturbetrieben oder Künstler*innen. Neben der Verknüpfung des nördlichen und südlichen 
Bereichs um den Bahnhof, sollte auch das Helios-Gelände stärker eingebunden werden. Tagsüber 
wird hier die derzeit im Bau befindliche Heliosschule eine zentrale Rolle im Quartier spielen. Die 
positiven Entwicklungen im Areal der Venloer Straße nördlich des Bahnhofs durch die Ansiedlung 
qualitätsvoller Gastronomie- und Einzelhandelsangebote können mit den Stärken des Quartiers um 
den Bahnhof verbunden werden. Hier gilt es den Wechsel zwischen Tag- und Nachtbevölkerung zu 
kuratieren und Besucher*innenströme zu verschiedenen Uhrzeiten zu den unterschiedlichen 
Nutzungen zu begleiten. Hier bieten die vorhandenen Bahnbögen eine Chance den 
abwechslungsreichen und individuellen Charakter des Quartiers aufzugreifen und attraktive 
Wegeverbindungen zwischen den Nutzungen zu schaffen.  
 
Die folgende Zielkarte fasst die unterschiedlichen Transformations- und Schwerpunkträume aus 
den genannten Quartieren zusammen, die im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Ehrenfelder 
Bezirkszentrums die größten Profilierungspotenziale aufweisen. Darüber hinaus werden hier die 
wichtigsten Gestaltungs- und Aufenthaltspotenziale für das Zentrum identifiziert und miteinander 
verknüpft.

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 23 
 
Abb. 8: Ziel-Karte, Quelle: Stadt + Handel (eigene Darstellung) 
 
 
 
6. Handlungsempfehlung 
Als Abschluss der Toolbox-Phase konnten aus allen gesammelten Erkenntnissen und Ideen erste 
Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Ehrenfelder Bezirkszentrums formuliert 
werden. Die Maßnahmen sind in der folgenden Auflistung kurz beschrieben und hinsichtlich 
Handlungsfeld, Zeithorizont, Komplexität und Verantwortlichkeiten eingeordnet. Der Zeithorizont 
unterteilt sich in kurz-, mittel- oder langfristig und wird dementsprechend von ein bis drei bepunktet. 
Dabei stehen ein Punkt für einen kurzfristigen Zeithorizont und drei Punkte für einen langfristigen 
Zeithorizont. Die Komplexität wird ebenfalls mit ein bis drei Punkten bewertet. Eine niedrige 
Komplexität (ein Punkt) umfasst bspw. einen geringeren zeitlichen/finanziellen Aufwand und 
kurzfristig zu aktivierende Akteursgruppen, während eine hohe Komplexität (drei Punkte) einen 
hohen zeitlichen/finanziellen Aufwand sowie die aufwendige Beteiligung vieler 
Akteursgruppenbedeuten kann. 
Darüber hinaus werden die Maßnahmen übergreifend eingeteilt in:  
> potenzielle Schlüsselprojekte für die Initiierung eines Zentrenmanagement 
> weiterführende Aktionen und Maßnahmen mit Akteursgruppenvor Ort  
> weitere Projektideen und Maßnahmen

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 24 
Schlüsselprojekte Zentrenmanagement 2023 
 
Handlungsfeld Maßnahme 
Kontext der  
Nennung 
Fristigkeit 
(kurz-, 
mittel-, 
lang- 
fristig) 
 
Komplexität Beteiligte Akteursgruppen 
 
Nutzungs-
/Immobilienqualität 
Beratungsangebote & Workshops 
- Immobilieneigentümer*innen 
- Gewerbetreibende  
- IG Ehrenfeld 
Strategie-Werkstatt 
und 
Leistungsbeschreibung  
  
Zentrenmanagement, 
Immobilieneigentümer*innen, 
Gewerbetreibende, Köln 
Business, IG Ehrenfeld  
 
Nutzungs-
/Immobilienqualität 
proaktives Nachnutzungs- /  
Leerstandsmanagement  
Strategie-Werkstatt 
und 
Leistungsbeschreibung  
  
Stadtverwaltung, 
Zentrenmanagement, Köln 
Business, 
Immobilieneigentümer*innen, 
lokale Akteursgruppen 
Image 
& Marketing 
Aktionsgruppe Bezirkszentrum  
Köln-Ehrenfeld 
- Vernetzung & Unterstützung 
- Koordination & 
Kommunikation 
Strategie-Werkstatt 
und  
Leistungsbeschreibung 
  
Zentrenmanagement, lokale 
Akteursgruppen 
 
Beratungsangebote & Workshops 
Die Durchführung von Beratungsangeboten und Workshops entspricht sowohl der Zielsetzung des 
Förderprogramms als auch den Wünschen der Akteursgruppen aus Ehrenfeld. Es soll ein Workshop durchgeführt 
werden, dessen Ausrichtung gemeinsam mit den Akteursgruppen vor Ort abgestimmt werden soll. Themen für 
den Workshop könnten beispielsweise die Schaufenstergestaltung, verschiedene Betriebskonzepte oder ein 
Digitalisierungs-Workshop sein. 
Durch die Präsenz vor Ort kann Stadt+Handel auch bei Beratungs- oder Unterstützungsbedarfen der 
Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümer*innen helfen und z. B. helfen, die richtigen Ansprechpartner*innen 
zu finden. 
 
Proaktives Nachnutzungs- / Leerstandsmanagement 
Durch die Erstellung und eines Leerstandskatasters werden die Leerstände erfasst. Das Kataster wird durch 
Stadt+Handel genutzt, um Immobilieneigentümer*innen und Gewerbetreibende aufzusuchen und aktiv zu beraten 
und bei der Vernetzung zwischen Eigentümer*innen und Interessierten zu unterstützen. Je nach Zielsetzung

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
 25 
können dabei verschiedene Optionen zur kurzfristigen Zwischennutzung oder langfristige Vermietung aufgezeigt 
werden. 
 
Aktionsgruppe Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
Durch die Initiierung regelmäßiger Absprachen und Austauschrunden sollen insbesondere die Gewerbetreibenden 
und Immobilieneigentümer*innen weiter bei der Vernetzung miteinander unterstützt werden. Damit soll auch die 
Grundlage geschaffen werden, dass auch über das Sofortprogramm hinaus ein Austausch zwischen den 
Akteursgruppen bestehen bleibt.

Zukunftsagenda – Bezirkszentrum Köln-Ehrenfeld 
26 
 Die Oberbürgermeisterin 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 Projektverantwortung: 
 Brigitte Scholz 
 Leiterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 P
rojektteam: 
 Karla Finkeldei 
 Franka Klocke 
 Jan Neumann 
 Birte Rötzmeier 
 Ex
ternes Projektbüro 
 P
rojektteam: 
 Sophie Dorner 
 Jonas Reimann 
Stadt + Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner GmbH

Mitteilung Ausschuss

3886 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/151/1 
 
Vorlagen-Nummer 25.08.2023 
 2436/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 28.08.2023 
Stadtentwicklungsausschuss 31.08.2023 
Wirtschaftsausschuss 14.09.2023 
 
Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW:  
Zukunftsagenda für das Bezirkszentrum Ehrenfeld 
Im Rahmen des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ des Lan-
des NRW wurden für die drei Bezirkszentren Porz, Kalk und Ehrenfeld Fördergelder zum An-
stoß und zur initialen Umsetzung eines Zentrenmanagements bewilligt. Das Bezirkszentrum 
Ehrenfeld wurde aufgrund multipler Problemlagen wie Leerständen, Trading-down-Tendenzen 
und städtebaulich-funktionalen Defiziten ausgewählt. Ziel der ersten Förderphase des Sofort-
programms war es, die Einzelhandelslagen zu stärken und dabei vor allem einen Schwer-
punkt auf die Vernetzung und Aktivierung der Gewerbetreibenden zu legen. Gemeinsam mit 
dem Planungsbüro Stadt+Handel GmbH startete ab März 2022 die Programmumsetzung in 
Ehrenfeld und damit der Anstoß sowie die initiale Umsetzung des Zentrenmanagements (bis-
herige Vorlagen: Bewilligung des Förderantrags 3673/2020, Bedarfsfeststellung 3679/2020, 
Start Fördermaßnahme 1443/2022, Bewilligung des Förderantrags 0496/2022 / 0498/2022). 
 
 
In der aktuell zweiten und abschließenden Förderphase werden bereits jetzt bis Ende Dezem-
ber 2023 erste Maßnahmen zur kurzfristigen Umsetzung konzipiert. In Ehrenfeld soll u. a. eine 
Rikscha-Tour in Kooperation mit der Zentralmoschee organisiert werden. Geplant ist, dass 
Besucher*innen der Moschee mit Rikschas in das Bezirkszentrum gefahren werden, um dort 
gewerbliche und gastronomische Highlights zu erfahren. Ziel der Maßnahme ist, die Verknüp-
fung von Akteursgruppen, hier den Moschee-Besucher*innen mit den Gewerbetreibenden des 
Bezirkszentrums. Indem der zunächst evtl. nur auf den Besuch der Zentralmoschee gerichtete 
Aufenthalt auf das Bezirkszentrum Ehrenfeld ausgeweitet wird, kann zusätzliches Kaufkraftpo-
tenzial durch die Erschließung neuer Kundengruppen ausgeschöpft werden. Da die Besu-
cher*innen in der Regel nicht nur aus Köln und der Umgebung, sondern auch aus dem natio-
nalen wie internationalen Umfeld kommen, kann so das gesamte Bezirkszentrum Ehrenfeld 
an Bekanntheit gewinnen.  
 
Zur Analyse des Bezirkszentrums Ehrenfeld wurden verschiedene Informations- und Beteili-
gungsformate durchgeführt, dazu gehörten u.a. Einzelinterviews mit Vertreter*innen verschie-
dener Akteursgruppen, ein Zentrenspaziergang sowie eine Strategie-Werkstatt in der Maß-
nahmenideen entwickelt wurden. Es wurden sogenannte Transformationsräume anhand ihrer 
städtebaulichen und funktionalen Qualitäten identifiziert, aufgrund deren Stärken und Schwä-
chen mögliche Potenziale zur Weiterentwicklung und Profilierung der Quartiere herausgear-

2 
 
beitet wurden. Ziel des Förderprogramms ist es, auch über die Förderphase des Sofortpro-
gramms hinaus Impulse zum Austausch und gemeinsamen Miteinander der Akteursgruppen 
zu schaffen. 
 
Zum Abschluss der ersten Förderphase liegt nun für das Bezirkszentrum ein partizipatives 
Handlungsprogramm vor, die so genannte Zukunftsagenda. Die Zukunftsagenda dient als 
Leitfaden für die Umsetzung des Sofortprogramms durch das Zentrenmanagement bis Ende 
2023. Darüber hinaus soll die Zukunftsagenda aber auch durch engagierte Personen zur Um-
setzung von Maßnahmen vor Ort genutzt werden. Die Zukunftsagenda enthält die Prozessbe-
schreibung inklusive der Beteiligungsformate, die vorangegangenen Analysen und insbeson-
dere konkrete Handlungsfelder und Maßnahmenvorschläge. Für die Bezirkszentren Porz und 
Kalk wurden ebenfalls Zentrenagenden erstellt, die unter den Vorlagenr. 2434/2023 (Porz) 
und 2435/2023 (Kalk) öffentlich einsehbar sind. 
 
Anlage 
Zentrenagenda Ehrenfeld 
 
 
Gez. Haack

Beratungsverlauf (3)

28.08.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.09.2023 Wirtschaftsausschuss
TOP 15.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.09.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2436/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.08.2023
Erstellt
01.08.2023 11:08