AN/0924/2024
Förderprogramme und Fördermittel, hier im Dezernat VIII
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Grüne Anfrage nach § 4
4283 Zeichen
www.gruenekoeln.de FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Tel: +49 (221) 221-25919 Fax: +49 (221) 221-24555 gruene -fraktion@stadt-koeln.de An die Vorsitzende des Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün Frau Denise Abé Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 10.06.2024 AN/0924/2024 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 13.06.2024 Förderprogramme und Fördermittel, hier im Dezernat VIII Sehr geehrte Frau Abé, sehr geehrte Frau Reker, bitte setzen Sie folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Grün: Die Kommunen und somit auch Köln stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, für deren effektive Bewältigung die Erschließung unterschiedlicher Ressourcen erfor- derlich ist. Vor allem EU -, Bundes- und Landes-Förderprogramme können dazu bei- tragen, die Handlungsspielräume der Kommunen zu vergrößern. Sie können eigene Mittel aufstocken und damit die Möglichkeit bieten, Vorhaben qualitativ und quantitativ zu erweitern, die mit der geplanten Haushaltsplanung in dieser Größenordn ung nicht machbar wären, in Einzelfällen werden auch Personalstellen gefördert. Ebenso kön- nen aber auch eingeplant Ausgaben für sogenannte freiwillige Aufgaben der Kommu- nen eingespart werden und an anderer Stelle investiert werden. Die kommunalen Haushaltslagen werden zunehmend kritischer, sodass die Rolle der Fördermittel es- sentiell wichtiger werden wird, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Insbe- sondere gab und gibt es in den Handlungsfeldern, (natürlicher) Klimaschutz und Kli- mafolgenanpassung zahlreiche Programme, da beides (noch) eine freiwillige Aufgabe der Kommunen ist, aber gleichzeitig der Handlungsdruck groß ist. - 2 - Uns ist bewusst, dass die Komplexität des Ineinandergreifens der verschiedenen För- derebenen von EU, Bund und Land mit z. T. unterschiedlichen Förderlogiken der ent- sprechenden Programme enorm hoch ist. Auch liegen Daten z. T. nicht immer in der gefragten Form vor oder sie können im Rahmen der zeitlichen und personellen Mög- lichkeiten nicht erhoben werden um Skizzen und Anträge in den m eist knappen Aus- schreibungsfristen zu ermöglichen. Zudem gibt es ggf. Schwierigkeiten bei den Zu- ständigkeiten, wenn potenzielle Fördergebiete eine fach- und dezernatsübergreifende Abstimmung erfordern, sodass eine Antragsstellung und nachfolgende Abwicklun g aufwändig ist. Trotzdem oder auch gerade aus diesem Grund möchten wir gerne erfahren, inwieweit die Stadt Köln, hier das Dezernat VIII, auf die Unterstützungsangebote der anderen Ebenen (erfolgreich und nicht erfolgreich) zugreift und welche Restriktionen aktuell be- stehen sowie welche Unterstützung für eine künftige erfolgreiche Fördermittelakquise geschaffen werden müssen. Fast flächendeckend lassen sich Kommunen die Entwick- lung von Klimaschutz- als auch Klimaanpassungsstrategie über öffentliche Förder- töpfe finanzieren, ebenso die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung und eben- falls Klimapersonal. Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Für wie viele und welche Maßnahmen oder Projekte wurde sich von Seiten des Dezernats VIII bzw. der Ämter um öffentliche Fördertöpfe (laufend, erfolg- reich und nicht-erfolgreich) beworben? Wir bitten um eine Auflistung seit Sep- tember 2021 unter Angabe des Projekts, des Förderprogramms, und der För- dersumme, falls bewilligt. 2. Welche Hemmnisse und Restriktionen bestehen/bestanden, dass einschlä- gige Förderprogramme/-angebote (s.o.) nicht genutzt werden/wurden bzw. Mittel nicht abgerufen wurden, obwohl ein positiver Förderbescheid vorlag? 3. Wie ist die Haltung zur Fördermittelakquise zur Finanzierung strategischer und investiver Maßnahmen sowie von Personalstellen? 4. Wie hoch war bisher die Einsparung im Haushalt durch die Akquise von För- dermitteln? 5. Gibt es Strategien oder Maßnahmen, die das Dezernat VIII bzw. die Ämter entwickeln und umsetzen, um mehr Fördermittel zu akquirieren? Mit freundlichen Gruß gez. Lino Hammer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0924/2024
- Typ
- Grüne Anfrage nach § 4
- Datum
- 10.06.2024
- Erstellt
- 10.06.2024 11:30