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A-R/0014/2026

Planungen für die Umgestaltung des Busbahnhofs und Neuordnung der Verkehrssteuerung am Hauptbahnhof

Antrag an den Rat 17.03.2026

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A-R-0014-2026

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A-R-0014-2026

2945 Zeichen

Münster, den 17.03.2026 
 
Planungen für die Umgestaltung des Busbahnhofs und Neuordnung der Verkehrssteuerung am 
Hauptbahnhof 
Der Rat möge beschließen: 
Die Verwaltung wird beauBragt, parallel zur Erstellung des 4. Nahverkehrsplans in die Planungen für 
den Ausbau und die Neugestaltung des Busbahnhofs am Hauptbahnhof einzusteigen.  
Diese soll eine mögliche Verlagerung des Durchgangsverkehrs von der Bahnhofsstraße unter Einbezug 
der umgebenden Verkehrsräume, Wege zur Vermeidung und Reduzierung zusätzlicher Lärm- und 
Verkehrsbelastung für die Anwohnenden in den umgebenden Verkehrsräumen, die Erhöhung der 
betrieblichen Kapazitäten im Busverkehr, die Verbesserung der Kund*innenorienVerung sowie die 
Schaffung von barrierefreien Zugängen, überdachten Wartebereichen und Serviceeinrichtungen 
umfassen. 
Für die Planung stehen im Haushalt Mi[el für 2027 und 2028 von jeweils 50.000 Euro bereit. 
 
Begründung:  
Um Menschen davon zu überzeugen, auf umwel`reundliche Verkehrsmi[el umzusteigen, spielt ein 
gut zugänglicher und einladender zentraler Busbahnhof eine entscheidende Rolle.  
Der aktuelle Zustand des zentralen Omnibusbahnhofs in Münster ist ein Provisorium aus dem letzten 
Jahrhundert und nicht zukunBsfähig. Für Bahn-Bus- und Bus-Bus-UmsVege und auch als 
Eingangsbereich in die Innenstadt ist er nicht a[rakVv. 
Um den ÖPNV als wichVgen Baustein für eine gelingende Verkehrswende und in seinem Beitrag zum 
Klimaschutz zu stärken, ist es unverzichtbar, den Busbahnhof auszubauen, neu zu gestalten und die 
Verkehre entsprechend zu lenken. Insbesondere die Durchgangsverkehre sorgen auf der 
Bahnhofstraße für eine enorme Belastung, konkurrieren mit dem Busverkehr und sind für den 
Fußverkehr und insbesondere umsteigende Fahrgäste gefährdend. 
Der 2024 beschlossene Masterplan Mobilität 2035+ sieht vor, dass für einen Ausbau des ÖPNV mit 
schnellen Hochleistungsachsen auch am Hauptbahnhof eine NeuauBeilung des Straßenraums und 
eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs erforderlich ist. 
Ein neu gestalteter Busbahnhof bietet nicht nur mehr betriebliche Kapazitäten und reduziert 
Störungen durch Auto- und Lieferverkehr, sondern bietet auch den Fahrgästen mehr Komfort: kürzere 
Wege bei UmsVegen, barrierefreie Zugänge zu allen Bussen, überdachte UmsVegs- und 
Antrag an den Rat Nr. A-R/0014/2026

Wartebereiche, übersichtliche InformaVonstafeln sowie Serviceeinrichtungen wie Toile[en und Warteräume. Eine entsprechende Planung ist nicht isoliert für den Straßenraum Bahnhofstraße denkbar, sondern muss den gesamten Verkehrsraum berücksichVgen. Diese ist parallel zur aktuellen Erstellung des 4. NVP unabdingbar, um im Zuge der Umsetzung einer neuen Netzplanung und Netzgeometrie auch am Hauptbahnhof zeitnah mit entsprechenden Infrastrukturmaßnahmen reagieren zu können.  gez.:  Andrea Blome   Lia Kirsch   Maren Berkenheide Dr. Annika Bürger  und FrakVon   und FrakVon Dominic Brauner   und FrakVon

Beratungsverlauf (1)

25.03.2026 Rat
TOP 48.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Bahnhofstraße

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Details

Aktenzeichen
A-R/0014/2026
Typ
Antrag an den Rat
Datum
17.03.2026
Erstellt
17.03.2026 17:24