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Antrag auf Bürgertreff-Raum in Gymnasium Ausbau

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0981/2020 vom 17.08.2020

Stand: Am 31.08.2020 in der Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) endgültig zurückgezogen.

Dokumente

  • Antrag von Inge Klein/ BÜNDNIS 90/Die Grünen

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    Frau Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker Köln, den 20.7.2020 Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 31.8.2020 zu setzen: Einrichtung eines Bürgertreff -Raumes für junge und noch junge BürgerInnen und Bürger im Rahmen des Schulerweiterungs -Baus der ehemaligen Friedensschule in Köln Widdersdorf an „Unter Linden“. Die Verwaltung wird entsprechend der Anfrage 1251/2019 gebeten, einen multifunktional nutzbaren Raum im Erd- oder auch Kellergeschoss des Neubaus für die Nutzung der Stadtteil -Gemeinschaft vorzusehen. Dieser Raum soll für die unterschiedlichen Ansprüche der jeweiligen Altersgruppen funktional sein, was Belichtung, Stro mzufuhr, Netzanschluss und eine einfache Tee -Küche betrifft. Er sollte von außen begehbar sein, etwa 60 bis 80 qm groß, Zugang zu einem WC haben und über eine Corona - gemäße Belüftung verfügen. Dieser Begegnungsraum sollte als „Widders -Dorf“ eine gewisse Eigenständigkeit ausstrahlen, dabei selbstverständlich in zweiter Linie auch für schulische Zwecke nutzbar sein. Begründung: Die Widdersdorfer brauchen so dringend eine Treff -Stätte: In diesem rasant wachsenden Stadtteil von mittlerweile 14.000 Einwohnern ha ben weder Bürgerinnen und Bürger gesetzteren Alters noch solche jugendlichen Alters einen größeren Raum zur Begegnung, von einem Bürgerzentrum ganz zu schweigen. Dabei ist es notwendig, eine Brücke zwischen Alt -Widdersdorf und Neu - Widdersdorf entstehen zu lassen. Ohne einen ständig zugreifbaren Begegnungsort bleibt das vielfältige bürgerschaftliche Engagement recht unsichtbar. Dieser Stadtteil ist eben nicht „Schlafstadt“ (Kölner Stadt - Anzeiger, 21.7.2020). Aber es braucht eben eine Basis, um das Gemeinscha ftsgefühl weiter zu entwickeln. Nun hat dieser junge Stadtteil (Durchschnittsalter 4 3) extrem viele Kinder, mehr als Mülheim oder Sülz. Und die werden richtig schnell groß und sind in einem ÖPNV -mäßig immer noch sehr schlecht angebundenen Stadtteil und b eginnen sich zu langweilen. Der örtliche große Sportverein LöWi ist völlig ausgelastet, das kleine Jugendzentrum „Alte Schule“ ist eher für die Nachmittagsbetreuung einiger Grundschulkinder da. Ein solcher Begegnungsraum in dem neuen Schulanbau wird dabei wesentlich helfen, das anstehende Bürger - und „Teenie-Problem“ zu minimieren. Die Integration in ein großes Bauvorhaben ist billiger als der Bau eines Bürgerzentrums. Inge Klein Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Beratungsverlauf

  1. 31.08.2020

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 8.1.10, Entscheidung. Ergebnis: endgültig zurückgezogen

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