2013/0154
Bereitstellung von Haushaltsmitteln in Höhe von 30.000,-- € zur Anschaffung von Informations- und Kommunikationsausstattung für den Führungsstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Feuerwehr
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2013/0154
5064 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
13.08.2013
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Feuerwehr
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2013/0154
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: 128010
Kostenstelle: 037-030-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto: verschiedene
Betreff: Bereitstellung von Haushaltsmitteln in Höhe von 30.000,-- € zur Anschaffung von In-
formations- und Kommunikationsausstattung für den Führungsstab der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt bei der Feuerwehr
Vorlage vom: 08.05.2013
Beschlussvorschlag:
1. Der Magistrat beschließt die Anschaffung von Informations- und Kommunikationstechnik für den
Führungsstab bei der Feuerwehr.
2. Die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 30.000,-- € werden für das Haushaltsjahr 2014
bereitgestellt.
Anlagen: Grafik Informations- und Kommunikationsskizze
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.05.2013
Im Jahr 2010 wurde auf der Basis des Magistratsbeschlusses vom 28.04.2010 (Nr. 0157) in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Krisenstab gebildet. Damit wurden die Vorgaben des Hessischen
Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) in Ver-
bindung mit der in Hessen per Erlass eingeführten Feuerwehr-Dienstvorschrift 100 (Führung und
Leitung im Einsatz) umgesetzt.
Mittlerweile liegen Erfahrungen aus folgenden Übungen und Fortbildungsterminen vor:
- Waldbrandübung mit Technischer Einsatzleitung am 29.09.2012
- Stabsübung am 10.11.2012 (Evakuierungslage)
- Stabsübung am 29.01.2013 (Funktionsübung)
Für die Bewältigung eines außergewöhnlichen Ereignisses, das auch die Bevölkerung der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und deren Infrastruktur nachhaltig bedroht oder bereits betroffen hat, ist der
städtische Krisenstab nur eine von vielen Organisationseinheiten in Behörden und Organisationen,
die in der Gefahrenabwehr aktiv eingebunden sind (siehe Anlage Informations- und Kommunikati-
onsskizze).
Alle Beteiligten sind dabei zwingend auf eine ausfallsichere, schnelle und organisationsübergreifen-
de Kommunikation angewiesen.
Die Rahmenbedingungen für die erforderliche Kommunikation sind vielschichtig und teilweise nicht
zu beeinflussen.
- Alle Organisationseinheiten arbeiten an unterschiedlichen Standorten, in den jeweils vor-
handenen Liegenschaften.
- Jede Organisationseinheit hat Ihr eigenes System für das interne und externe Informati-
onsmanagement.
- Die zivilen Strukturen – auch die unmittelbar betroffene Bevölkerung – bedienen sich mo-
derner Medien zum Informationsaustausch und auch zur Lagedarstellung
(z. B. social media).
- In der Bevölkerung und insbesondere in den Medien besteht die Erwartungshaltung, dass
auch die Behörden über verschiedene technische Möglichkeiten Warnungen und Informati-
onen für die Betroffenen schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.
Die in der Vergangenheit in den Stäben der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt genutzte Systematik des 4-fach-Vordruckes erfüllt hierfür nicht mehr die
Anforderungen an eine schnelle Kommunikation nach innen und nach außen.
Das grundsätzliche Informationsbedürfnis der Bevölkerung sowie der beteiligten Behörden und Or-
ganisationen lässt sich im Ereignisfall mit diesem veralteten Hilfsmittel nicht mehr bedienen.
Für die Sicherstellung der Kommunikation zwischen den Beteiligten ist es erforderlich, für den Kri-
senstab und den Führungsstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine Führungsunterstützungs-
software einschließlich der dafür erforderlichen Hardware zu beschaffen.
. . .
- 4 -
Bei der Beschaffung sind folgende Hauptkriterien zu berücksichtigen:
- Möglichst geringer Schulungsaufwand für die Anwender.
- Möglichst geringer administrativer Aufwand bei der Installation und Pflege der Software.
- Lokale Verfügbarkeit auch bei Ausfall kritischer Infrastrukturen.
- Kurzfristige Einbindung neuer Funktionsträger in eine Lage mit geringem administrativen
Aufwand.
Die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 30.000,00 € teilen sich wie folgt auf:
1). Stabsunterstützungssoftware mit den erforderlichen Hardware
- Virtueller Server 4.000,00 €
- 10x Einzel-Lizenz 14.500,00 €
- Tagesschulung 1.500,00 €
2). Anschaffung von 10 Laptops 5.000,00 €
3). Anschaffung eines Smart-Board 5.000,00 €
Darmstadt, 08.05.2013
Dezernat II Dezernat IV
Rafael Reißer André Schellenberg
Bürgermeister Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2013/0154
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 08.05.2013
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00