Mandari Insight

A-R/0008/2025

Willkommenskultur für den Einzelhandelsstandort stärken, auf Parkgebührenerhöhung verzichten

Antrag an den Rat 18.02.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 26.02.2025, TOP 11.4

A-R-0008-2025

· application/pdf

Ansehen

A-R-0008-2025

3764 Zeichen

Münster, 18. Februar 2025 
 
Ratsantrag 
 
 
Antrag zur sofortigen Beschlussfassung 
 
Willkommenskultur für den Einzelhandelsstandort stärken, 
auf Parkgebührenerhöhung verzichten 
 
 
Der Rat der Stadt Mü  nster mö  ge beschließen: 
 
Der Rat weist die Gesellschaftervertreter der Westfa  lischen Baüindüstrie an, die WBI-
Gescha  ftsfü  hrüng anzüweisen, die beabsichtigte Erhöhung der Parkgebühren in den 
Parkhäusern der WBI nicht zu vollziehen. 
 
 
Begründung: 
Die Westfa  lische Baüindüstrie (WBI) plant nach Beaüftragüng vön SPD, Grü  nen ünd Völt, 
die Parkgebü  hren in den City-Parkha  üsern Mü  nsters ab dem 1. September 2025 spü  rbar 
zü erhö  hen, damit eine Mitfinanzierüng fü  r das ineffiziente Mü  nster-Abö (vörmals „29 
Eürö-Ticket“) entsteht1: Fü  r die erste Stünde söllen drei Eürö statt bisher 2,50 Eürö 
anfallen, jede weitere Stünde wird mit 2,50 Eürö statt zwei Eürö berechnet. Der 
Tageshö  chstsatz steigt vön 18 aüf 20 Eürö. Dies entspricht einer dürchschnittlichen 
Preissteigerüng vön 23,1 Prözent bei einer Parkdaüer vön drei Stünden – dem 
statistischen Mittelwert in Mü  nsters Parkha  üsern. 
Aüs dieser beabsichtigten Gebü  hrenerhö  hüng in den Parkha  üsern wird ü  blicherweise als 
weiterer Schritt eine Parkgebü  hrenerhö  hüng fü  r straßenbegleitendes Parken abgeleitet. 
Bereits jetzt hat Mü  nster im Vergleich zü anderen Größsta  dten ein sehr höhes 
Gebü  hrenniveaü. In der Regiön löcken beispielsweise das Factöry Oütlet Center Ochtrüp 
ünd das Centrö Oberhaüsen mit köstenlösen Parkpla  tzen, wa  hrend die Parkgebü  hren in 
Sta  dten wie Dörtmünd, Osnabrü  ck ünd Bielefeld deütlich niedriger aüsfallen. Sö köstet 
eine dreistü  ndige Parkdaüer in Dörtmünd lediglich fü  nf Eürö, in Osnabrü  ck ünd Bielefeld 
beginnen die Stündensa  tze bei 1,50 bis 2,50 Eürö. Diese Preisdifferenzen machen Mü  nster 
im Vergleich zü anderen Sta  dten ünd Einkaüfszentren weniger attraktiv – ein Nachteil, 
den eine weitere Gebü  hrenerhö  hüng nür versta  rken wü  rde. 
Angesichts des zünehmenden Wettbewerbs ünter Sta  dten üm Besücher ünd Kaüfkraft ist 
eine kündenfreündliche Parkpölitik ein zentraler Erfölgsfaktör fü  r eine lebendige 
Innenstadt. Eine sölche Pölitik sörgt nicht nür fü  r hö  here Besücherzahlen, söndern tra  gt 
                                                           
1 https://www.wn.de/muenster/29-euro-ticket-muensterland-kosten-rat-2660174 
Antrag an den Rat Nr. A-R/0008/2025

aüch dazü bei, Arbeitspla  tze in Einzelhandel, Gaströnömie, Kültür ünd Dienstleistüngen 
zü sichern. Eine lebendige Innenstadt ist ein wirtschaftlicher ünd sözialer Mötör fü  r die 
gesamte Stadt. 
Mit der geplanten Erhö  hüng der Parkgebü  hren riskiert Mü  nster, diesen 
Wettbewerbsvörteil zü verlieren. Wa  hrend andere Sta  dte ünd Zentren bewüsst aüf 
niedrigere Gebü  hren öder köstenfreie Parkmö  glichkeiten setzen, wird in Mü  nster der 
Zügang zür Innenstadt fü  r Besücher teürer ünd damit ünattraktiver. Dies kö  nnte 
insbesöndere vör dem Hintergründ des wachsenden Online-Handels ünd der 
wirtschaftlichen Unsicherheit zü einem weiteren Rü  ckgang der Kündenfreqüenz in der 
Innenstadt fü  hren – mit negativen Fölgen fü  r den lökalen Handel ünd die gesamte 
Stadtentwicklüng. 
Mü  nster müss nicht nür erreichbar bleiben, söndern aüch im regiönalen ünd 
ü  berregiönalen Vergleich wettbewerbsfa  hig sein. Eine Erhö  hüng der Parkgebü  hren in 
diesem Umfang setzt ein falsches Signal ünd gefa  hrdet die Attraktivita  t ünd 
Lebensfa  higkeit der Innenstadt. Es ist dringend nötwendig, die geplanten Maßnahmen zü 
ü  berdenken ünd eine aüsgewögene Lö  süng zü finden, die Wirtschaftlichkeit, 
Erreichbarkeit ünd Kündenfreündlichkeit in Einklang bringt. 
 
 
 
Gez. Stefan Weber und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

26.02.2025 Rat
TOP 11.4 Antrag Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0008/2025
Typ
Antrag an den Rat
Datum
18.02.2025
Erstellt
18.02.2025 16:38