Mandari Insight

AN/0881/2026

Wie sind die Hintergründe zu der fragwürdigen Vergabepraxis von Fiktionsaufenthaltsbescheinigungen an kriminellen Bosnier?

AfD Anfrage nach § 4 08.06.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 11.06.2026, TOP 12.6

AfD Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

AfD Anfrage nach § 4

2878 Zeichen

An die Vorsitzende des Ausschusses So-
ziales, Gesundheit, Seniorinnen und Seni-
oren 
Frau Dilan Yazicioglu 
 
Haus Neuerburg  
Gülichplatz 1 – 3  
50667 Köln 
 
Stephan Boyens 
Zimmer 320 
 
Tel: +49 (221) 221-25396  
 
Stephan.Boyens @stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 08.06.2026 
AN/0881/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 
 
Wie sind die Hintergründe zu der fragwürdigen Vergabepraxis von 
Fiktionsaufenthaltsbescheinigungen an kriminellen Bosnier? 
 
Sehr geehrte Frau Yazicioglu, 
sehr geehrte Damen und Herren, 
 
die AfD Fraktion bittet folgende Anfrage auf die Tagesordnung des nächsten Ausschusses zu neh-
men: 
 
Am 03. Mai wurde in Köln Neubrück der 93-jährige Hans Jürgen W. in seinem Haus tot aufgefun-
den. Er wurde Opfer eines gewaltsamen, brutalen Verbrechens.  
Erfreulicherweise liefen die Ermittlungen der Polizei nicht ins Leere und es konnten mehrere Tatver-
dächtige ausfindig gemacht werden. Eine belastende Aussage der Komplizen führte die Ermittler 
direkt nach Köln. Einer der Tatverdächtigen konnte in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln Mülheim 
angetroffen und festgenommen werden. Ähnlich wie bei den anderen Tatverdächtigen war auch die-
ser junge Mann der Ausländerbehörde kein Unbekannter. Laut der Berichterstattung in diversen Me-
dien (z.B. Kölner Stadtanzeiger, Focus, Bild usw.) soll die Person bereits mit zahlreichen Eigen-
tums- und Verkehrsdelikten polizeilich bekannt sein. Laut Medienberichten soll er einen Aufenthalts-
titel nach der Härtefallregelung bis Mai 2024 gestattet bekommen haben. Die Ausländerbehörde 
habe Medienberichten zur Folge dem straffälligen Bosnier seinen weiteren Aufenthalt durch die Er-
teilung von Fiktionsbescheinigungen verlängert. 
Immer wieder lesen wir in Berichten in diesem Ausschuss, dass bei straffälligen gedudelten Perso-
nen „aufenthalts-beendende“ Maßnahmen geprüft werden. 
 
 
Dieser tragische Fall wirf einige Fragen zu dieser Praxis auf:  
 
1. Trifft es zu, dass der genannte Tatverdächtige einen Aufenthalt über die Härtefallregelung 
gestattet bekommen hat? 
2. War der Tatverdächtige zu diesem Zeitpunkt bereits straffällig geworden?

- 2 - 
 
3. Wurde das 4-Augen-Prinzip bei der Ausstellung der Fiktionsbescheinigung in seinem Fall an-
gewendet?  
4. In wie vielen Fällen wurde im Zeitraum 2021-2026 eine Duldung oder ein Aufenthalt verlän-
gert oder eine Fiktionsbescheinigung erteilt, obwohl der Antragsteller vorbestraft war zum 
Zeitpunkt der Verlängerung oder Erteilung? 
5.  Wurden intern Maßnahmen in der Ausländerbehörde ergriffen, um künftig bei der Fallbear-
beitung von straffälligen Antragstellern anders vorzugehen? 
 
 
gez. Busch         gez. Dworeck-Danielowski 
(stellv. Fraktionsvorsitzender)      (Mitglied des Ausschusses)

Beratungsverlauf (1)

11.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0881/2026
Typ
AfD Anfrage nach § 4
Datum
08.06.2026
Erstellt
08.06.2026 10:13