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1816/2025

Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Integration eines Nachhaltigkeitskonzepts bei dem Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein, Aktenzeichen 19/25

Mitteilung Ausschuss 10.06.2025

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 26.06.2025, TOP 18.7

Anlage 1 Eingabe

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Anlage 2 Auszug aus der Niederschrift BAB 31.03.25 TOP 2.3

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Eingabe

3076 Zeichen

Von:  
Gesendet: Donnerstag, 20. Februar 2025 14:40 
An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen-
beschwerden@stadt-koeln.de> 
Cc:;  
Betreff: Antrag auf Unterstützung einer zweiten Rheinkrake am rechten Kölner Rheinufer 
 Liebe Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln 
Wir von der KRAKE Köln benötigen Ihre Unterstützung ein weiteres Mal, um gemeinsam mit der 
Verwaltung ein neues Pilotprojekt in Köln zu starten. Mein Name ist        und bin der technische 
Leiter der Rheinkrake. Die Rheinkrake ist ein frei schwimmender Ponton auf der linken Uferseite 
ungefähr auf der Höhe der Zoobrücke. Dieses Projekt haben wir ja schon damals mit Ihnen 
gemeinsam gestartet. Nach nunmehr ca 2 Jahren Betrieb und dem Erfassen von ca 40.000 Teilen 
können wir sicher sagen, dass der linksrheinische Müll links bleibt und der rechtsrheinische 
rechts. 
Neues Pilotprojekt: 
Wir würden das Projekt nun gerne erweitern und verbessern. Wir wollen die Schifffahrt und den 
Naturschutz zusammenbringen. Dafür planen wir eine Rheinkrake in einen Bootsanleger zu 
integrieren. Wir würden damit auf der anderen Rheinseite auch 365 Tage im Jahr Müll sammeln. 
Mit dem öffentlichkeitswirksamen Vorteil, dass die Passagiere / Touristen direkt über die 
Rheinkrake (in Form eines Anlegers) an Land, bzw. an Bord gehen. So können wir aktiven 
Naturschutz betreiben und das Bewusstsein der Menschen anregen. So etwas hat noch niemand 
gemacht und würde auch das Engagement der Stadt bzw. des Stadtteils hervorheben. In 
Deutschland gibt es geschätzte 200.000 Anlegestellen, würde man nur einen Teil davon mit einer 
Rheinkrake ausstatten könnten den Großteil des schwimmenden Mülls in den Flüssen entfernen 
bevor er in die Meere geht. 
Aktueller Stand: 
In unserem letzten Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Köln wurde 
uns empfohlen. Ein Ingenieurbüro ist involviert. 
Wir hatten schon eine Uferbegehung, haben mehrere Sponsoren, haben ein lokales 
Schifffahrtunternehmen das Interesse hätte. 
Wir brauchen keine finanzielle Unterstützung, sondern nur Organisatorische. 
Antrag: 
Wir fordern die Stadtverwaltung auf, bei den nächsten Vergabeverfahren für Anlegestellen am 
Rhein ein Nachhaltigkeitskonzept zu integrieren. Idealerweise mit einer im Anleger integrierten 
Müllfalle 
Getestet wird, eine Rheinkrake/Müllfalle in die Anlegestelle zu integrieren. Nach einem 
erfolgreichen Pilotversuch soll dies verstetigt werden.   
(ich habe keine Erfahrung wie so etwas aussehen muss – gerne helfen wir bei der Ausgestaltung.) 
Infos zu Müll im Rhein und Bild des Vorhabens: 
 Der Nabu schätzt, dass täglich 1 Tonne Müll an Köln vorbeischwimmt.
 Die Rheinkrake sammelt ungefähr 20.000 Teile pro Jahr.
 Beim Stammheimer / Flittarder Naturschutzgebiet sammeln wir jedes Jahr mehrere Tonne
Müll.

Wir würden uns eine unkomplizierte und parteiübergreifende Unterstützung wünschen. 
Bei Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung. 
Ich freue mich darauf, dass Köln weiterhin Neues schaffen und Vorbild sein kann. 
Beste Grüße

Anlage 2 Auszug aus der Niederschrift BAB 31.03.25 TOP 2.3

2949 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, 
Anregungen und Beschwerden 
Frau Pesch 
Telefon:  (0221) 221 26144 
Fax:   (0221)  
E-Mail: doris.pesch@stadt-koeln.de 
Datum: 04.06.2025 
Auszug 
aus der Niederschrift der 30. Sitzung des Ausschusses für 
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden vom 31.03.2025 
öffentlich 
2.3 Bürgereingabe nach §24 GO NRW- Integration eine s Nachhaltigkeits- 
konzepts bei dem Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein, AZ 
19/25 
0809/2025 
Die Petentin stellt die Eingabe im Rahmen einer kurzen Präsentation vor. Herr 
Derichsweiler, Ausschussvorsitzender, stellt fest, dass die Fachverwaltung nicht an- 
wesend ist und eröffnet die Beratung zu dieser Eingabe. 
Herr Brust, Bündnis 90/Die Grünen, möchte dem Beschlussvorschlag folgen. Die Nut- 
zung eines solchen Anlegers verringere den Aufwand bei der Reinigung der Müllfalle. 
Zudem mache dieser die Menge an gesammelten Müll für die Nutzenden des Anle- 
gers sichtbar. Deshalb möchte man dieses Projekt unterstützen. Er möchte wissen, 
wann das nächste Vergabeverfahren ansteht. 
Frau Oedingen, SPD, möchte wissen, wer das zu bauende Konstrukt finanziert. Ihre 
Fraktion möchte mit dem Beschlussvorschlag mitgehen. Sie möchte wissen, ob sämt- 
liche Anleger am Rhein der Stadt Köln gehören und bittet diese Frage zu Protokoll zu 
nehmen. 
Herr Dr. Höver, Leiter Bürgeramt Innenstadt, erläutert, dass die im Beschlusstext for- 
mulierte Prüfung durch die Fachverwaltung diese Dinge beinhalte. Der heutige Be- 
schluss wäre die Initialzündung für eine Prüfung durch die zuständigen Stellen in der 
Verwaltung.  
Frau Oedingen, SPD, bittet somit den gesamten Vorgang inklusive des Beschlusses 
an den Ausschuss Klima, Umwelt und Grün zur Kenntnis geben.  
Frau Schöppen, FDP, fragt, ob die Präsentation zur Verfügung gestellt werden kann. 
Sie möchte diese ihrer Fraktion zeigen. Sie bittet den Vorgang samt Beschluss auch 
noch an den Ausschuss Allgemeine Verwaltung, Rechtsfragen, Vergabe, Internationa- 
les und dem Stadtentwicklungsausschuss zur Kenntnis zu geben. Es sei ein wichtiges 
Thema. Man könne hiermit nachhaltig etwas verändern.  
Herr Gebhardt, AfD, schließt sich den Vorrednern an.

Ergänzter Beschluss: 
Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden dankt der Peten- 
tin für die Eingabe. 
Der Ausschuss bittet die Verwaltung zu prüfen, inwieweit bei den nächsten Vergabe- 
verfahren für Anlegestellen am Rhein ein Nachhaltigkeitskonzept integriert werden 
kann. Hierbei soll als Pilotversuch die Integration einer Rheinkrake/Müllfalle in die An- 
legestelle getestet werden. Bei einem erfolgreichen Pilotversuch soll dies verstetigt 
werden.   
Die Eingabe und der Beschluss werden dem Ausschuss Klima, Umwelt und 
Grün, dem Stadtentwicklungsausschuss und dem Ausschuss Allgemeine Ver- 
waltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales zur Kenntnis gegeben.  
 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Mitteilung Ausschuss

725 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 10.06.2025 
 1816/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 12.06.2025 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 23.06.2025 
Stadtentwicklungsausschuss 26.06.2025 
 
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Integration eines 
Nachhaltigkeitskonzepts bei dem Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein, 
Aktenzeichen 19/25 
Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden hat in seiner Sitzung 
vom 31.03.2025 die oben genannte Bürgereingabe behandelt. 
 
In der Anlage werden die Eingabe und der Auszug aus der Niederschrift zur Kenntnis gege-
ben. 
 
Gez. Dr. Höver

Beratungsverlauf (3)

12.06.2025 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.06.2025 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.06.2025 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1816/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.06.2025
Erstellt
05.06.2025 10:22