2023/0349
ESF Plus Bundesprogramm BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier; Projekt NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten
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2023/0349
6272 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.11.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0349
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 315110
Kostenstelle: 050-000-7001 Investitionsnummer: -
Kostenträger: 3156-12 Sachkonto: diverse
Betreff: ESF Plus Bundesprogramm BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier; Projekt
NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten
Vorlage vom: 06.11.2023
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Teilnahme am ESF -
Plus Bundesprogramm BIWAQ zu.
2. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Personalgestellung
(Projektleitung-/koordination und Projektpersonal für die finanztechnische Abwicklung )
durch die Stadt Darmstadt im Umfang von jeweils 13 Stunden pro Woche zu.
Anlagen: Bestätigung "Vorzeitiger Maßnahmebeginn"
Vorhabenantrag "Nachhaltig Leben und Arbeiten
- 2 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevan z des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.11.2023:
- Das Sozialdezernat wurde zum Antragsverfahren des Europäischen Sozialfonds Plus -
Förderprogramm des Bundes „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ zugelassen.
Die Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
sehen vor, dass sich ausschließlich die Kommunen mit Projekten, die dann von Trägern oder
durch die Kommunen selbst d urchgeführt werden, bewerben können.
- Ziel des Vorhabens „ NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten “, mit einer Laufzeit von 34
Monaten, ist die nachhaltige Integration von (langzeit)arbeitslosen Frauen und Männern in
Beschäftigung anhand eines umfassenden, int egrierten und gebietsbezogenen Ansatzes. Das
Projekt NALA wird in Darmstadt (langzeit -)arbeitslose Menschen durch niedrigschwellige und
wohnortnahe Angebote aktivieren und bei der Integration in Qualifizierung und Arbeit
unterstützen. Dabei wird sowohl in Arbeit vermittelt als auch in enger Kooperation mit dem
Jobcenter Darmstadt Wege gebahnt zu weiterführender Regelförderung im SGB II. Dafür
werden den TN individuelle sozialpäd. orientierte Beratung und praxis - bzw.
arbeitsmarktnahe Coachings angeboten. De r Fokus liegt auf der Verbesserung der
Beschäftigungschancen durch innovative Lernformate, u.a. durch berufsbezogene
Sprachförderung und die Entwicklung digitaler Kompetenzen. Gleichzeitig werden mit dem
thematischen Schwerpunkt „ökologische Nachhaltigkeit “ Mehrwerte für die Quartiere als
soziale Lebens - und Gestaltungsräume geschaffen. Die Idee der Nachhaltigkeit soll durch
Information und Partizipation auch bisher unterrepräsentierte Gruppen erreichen und an den
Lebenswirklichkeiten und Ressourcen der Bew ohner*innen in den Quartieren ausgerichtet
werden. Alle Angebote im Schwerpunktthema sollen parallel die Beschäftigungsfähigkeit
verbessern.
Räumlich konzentriert sich das durch den Werkhof Darmstadt e.V. umgesetzte Projekt auf
die (ehemaligen) Fördergebiete der „Sozialen Stadt“ Eberstadt und Kranichstein, sowie auf
das Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt“ im Pallaswiesen -/ Mornewegviertel.
- Das Gesamtfinanzvolumen des Projektes für die Haushaltsjahre 2023 – 2026 beträgt
1.575.714,59 € und wird über das Sachkonto 7288200 - unter der Kostenstelle 050 -000-
7001 abgewickelt, Kostenträger 3156-12. Der umsetzende Träger Werkhof e.V. erhält einen
Gesamtzuschuss über 1.416.838,89 € per Weiterleitungsbescheide.
- Nach der vorliegenden F örderrichtlinie werden 50% der Ausgaben aus ESF Plus -Mitteln und
40% aus Mitteln des BMWSB (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen) getragen. Eine 10% Beteiligung der Gebietskörperschaften ist obligatorisch. Es
werden keine kommunalen Barmittel eingesetzt, die kommunale Kofinanzierung erfolgt
ausschließlich über Personalgestellung. Die Förderung des Programms wird für den Zeitraum
01.01.2023 – 30.06.2026 im Rahmen der Projektförderung in Form eines nicht
rückzahlbaren Zuschusses als Feh lbedarfsfinanzierung gewährt.
- Die Eigenbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für den gesamten Förderzeitraum
vom 01.10.2023 (vorzeitiger Maßnahmenbeginn) – 30.06.2026 beträgt für die zwei
Personalstellen insgesamt 126.091,83 € (0,33 VZÄ Projektleitung/ Koordination EG S 12
TVöD; 0,33 VZÄ Sachbearbeitung/ Administration EG 9a).
Die Einrichtung der Projektleitungs -/Koordinierungsstelle bei der Kommune ist verpflichtend,
die finanztechnische Administration beim Vorhabenträger anzusiedeln wird strengstens
empfohlen.
- 4 -
Die Projekte kö nnen entweder von der Kommune selbst oder von freien Trägern umgesetzt
werden. Die kommunale Koordinierungsstelle begleitet in jedem Fall die Umsetzung, führt
gemeinsam mit dem Projektträger die Erfolgskontrolle durch und ist für die
ordnungsgemäße Durchfü hrung des gesamten Vorhabens verantwortlich.
- Auf Grund der zeitlich eng gesetzten Antragsfrist war der Antrag bereits frühzeitig zu
stellen. Einem vorzeitigen Vorhabenbeginn zur Durchführung des geschilderten Projekts
wurde seitens des zuständigen Bundesverwaltungsamtes bereits zugestimmt.
Darmstadt, den 06.11.2023
Dezernat I Dezernat II
Hanno Benz Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Bürgermeisterin
anlage 3
6340 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.11.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 10.1 10.2
II 50
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0349
Magistratsbeschluss -Nr.
462
Internetfähig
Produkt-Nr.: 315110
Kostenstelle: 050-000-7001 Investitionsnummer: -
Kostenträger: 3156-12 Sachkonto: diverse
Betreff: ESF Plus Bundesprogramm BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier; Projekt
NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten
Vorlage vom: 06.11.2023
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Teilnahme am ESF -
Plus Bundesprogramm BIWAQ zu.
2. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Personalgestellung
(Projektleitung-/koordination und Projektpersonal für die finanztechnische Abwicklung )
durch die Stadt Darmstadt im Umfang von j eweils 13 Stunden pro Woche zu.
Anlagen: Bestätigung "Vorzeitiger Maßnahmebeginn"
Vorhabenantrag "Nachhaltig Leben und Arbeiten
- 3 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 15.11.2023
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.11.2023:
- Das Sozialdezernat wurde zum Antragsverfahren des Europäischen Sozialfonds Plus -
Förderprogramm des Bundes „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ zugelassen.
Die Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
sehen vor, dass sich ausschließlich die Kommunen mit Projekten, die dann von Trägern oder
durch die Kommunen selbst durchgeführt werden, bewerben können.
- Ziel des Vorhabens „NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten“, mit einer Laufzeit von 34
Monaten, ist die nachhaltige Integration von (langzeit)arbeitslosen Frauen und Männern in
Beschäftigung anhand eines umfassenden, integrierten und gebietsbezogenen Ansatzes. Das
Projekt NALA wird in Darmstadt (langzeit -)arbeitslose Menschen durch niedrigschwellige und
wohnortnahe Angebote aktivieren und bei der Integration in Qualifizierung und Arbeit
unterstützen. Dabei wird sowohl in Arbeit vermittelt als auch in enger Kooperation mit dem
Jobcenter Darmstadt Wege gebahnt zu weiterführender Regelförderung im SGB II. Dafür
werden den TN individuelle sozialpäd. orientierte Beratung und praxis - bzw.
arbeitsmarktnahe Coachings angeboten. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der
Beschäftigungschancen durch innovative Lernformate, u.a. durch berufsbezogene
Sprachförderung und die Entwicklung digitaler Kompetenzen. Gleichzeitig werden mit dem
thematischen Schwerpunkt „ökologische Nachhaltigkeit“ Mehrwerte für die Quartiere als
soziale Lebens - und Gestaltungsräume geschaffen. Die Idee der Nachhaltigkeit soll durch
Information und Pa rtizipation auch bisher unterrepräsentierte Gruppen erreichen und an den
Lebenswirklichkeiten und Ressourcen der Bewohner*innen in den Quartieren ausgerichtet
werden. Alle Angebote im Schwerpunktthema sollen parallel die Beschäftigungsfähigkeit
verbessern.
Räumlich konzentriert sich das durch den Werkhof Darmstadt e.V. umgesetzte Projekt auf
die (ehemaligen) Fördergebiete der „Sozialen Stadt“ Eberstadt und Kranichstein, sowie auf
das Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt“ im Pallaswiesen -/ Mornewegviertel.
- Das Gesamtfinanzvolumen des Projektes für die Haushaltsjahre 2023 – 2026 beträgt
1.575.714,59 € und wird über das Sachkonto 7288200 - unter der Kostenstelle 050 -000-
7001 abgewickelt, Kostenträger 3156-12. Der umsetzende Träger Werkhof e.V. erhält einen
Gesamtzuschuss über 1.416.838,89 € per Weiterleitungsbescheide.
- Nach der vorliegenden Förderrichtlinie werden 50% der Ausgaben aus ESF Plus -Mitteln und
40% aus Mitteln des BMWSB (Bundesministerium für Wohne n, Stadtentwicklung und
Bauwesen) getragen. Eine 10% Beteiligung der Gebietskörperschaften ist obligatorisch. Es
werden keine kommunalen Barmittel eingesetzt, die kommunale Kofinanzierung erfolgt
ausschließlich über Personalgestellung. Die Förderung des Pr ogramms wird für den Zeitraum
01.01.2023 – 30.06.2026 im Rahmen der Projektförderung in Form eines nicht
rückzahlbaren Zuschusses als Fehlbedarfsfinanzierung gewährt.
- Die Eigenbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für den gesamten Förderzeitraum
vom 01.10.2023 (vorzeitiger Maßnahmenbeginn) – 30.06.2026 beträgt für die zwei
Personalstellen insgesamt 126.091,83 € (0,33 VZÄ Projektleitung/ Koordination EG S 12
TVöD; 0,33 VZÄ Sachbearbeitung/ Administration EG 9a).
Die Einrichtung der Projektleitungs -/Koordinierungsstelle bei der Kommune ist verpflichtend,
die finanztechnische Administration beim Vorhabenträger anzusiedeln wird strengstens
empfohlen.
Die Projekte können entweder von der Kommune selbst oder von freien Trägern umgesetzt
werden. Die kommunale Koordinierungsstelle begleitet in jedem Fall die Umsetzung, führt
gemeinsam mit dem Projektträger die Erfolgskontrolle durch und ist für die
ordnungsgemäße Durchführung des gesamten Vorhabens verantwortlich.
- Auf Grund der zeitlich en g gesetzten Antragsfrist war der Antrag bereits frühzeitig zu
stellen. Einem vorzeitigen Vorhabenbeginn zur Durchführung des geschilderten Projekts
wurde seitens des zuständigen Bundesverwaltungsamtes bereits zugestimmt.
Darmstadt, den 06.11.2023
Dezernat I Dezernat II
Hanno Benz Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Bürgermeisterin
anlage 4
258 Zeichen
Punkt 6: ESF Plus Bundesprogramm BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier; Projekt NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten (V-Nr. 2023/0349) Der Ausschuss für Soziales empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 5
262 Zeichen
Punkt 11: ESF Plus Bundesprogramm BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier; Projekt NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten (V-Nr. 2023/0349) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 2
72982 Zeichen
Vorhabenantrag
auf Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus
und auf Fördermittel des
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
ESF Plus-Bundesprogramm
Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ
Z-EU-S ID Vorgangs-ID Vorhaben Version
wi78390
VA3456388 Nachhaltig Leben und
Arbeiten
x
3 vom 2023-08-16
11:08:54
a
Teil A: Antragstellender
Kontaktdaten des Vorhabenträgers (Zuwendungsempfängers)
Z-EU-S ID wi78390x
Name/OrganisationX Wissenschaftsstadt Darmstadtx
Straße/HausnummerX Frankfurter Str. 71x
AdresszusatzX
x
PLZ/OrtX 64293 / Darmstadtx
Sitz des Begünstigten (Bundesland)X HESSENx
TelefonX 06151 132865
E-MailX karin.wyschka@darmstadt.de
RechtsformX juristische Person inkl. OHG/KGX
Rechtsform DetailX öffentlich-rechtlichX
VorsteuerabzugsberechtigtX neinx
Umsatzsteuer-Identifikationsnummerx
Nutzung von eID-Service oder QES bei
Schriftform erforderlichen Vorgängenx
Nein
Daten der Vertretungsberechtigten
Anrede
und Titel
Vorname Familienname E-Mail Telefon
Alleinvertretungs-
berechtigt
Herrx Klausx Fischerx klaus.fischer@darmstadt.de
a
06151 132495 x Jax
Fraux Barbarax Akdenizx buergermeisterin@darmstadt.de
a
06151 132855 x Jax
Daten der wirtschaftlichen Eigentümer
Anrede Vorname Nachname Geburtsdatum Steueridentifikationsnummer
Daten der Ansprechperson
Anrede
und Titel
Vorname Familienname E-Mail Telefon
Funktion im
Vorhaben
Herrx Danielx Hatzelx daniel.hatzel@darmstadt.de
x
06151-133785
x Projektleitungx
Fraux Karinx Wyschkax karin.wyschka@darmstadt.de
x
06151132865
x Vertretungsbe
rechtigtex
Teil A: Vorhabenpartner
Teilvorhabenpartner
Name/
Organisationx Adresse Z-EU-S
IDx
Aufgaben im
Vorhaben
Daten-
erfassung
durch
TVP
Daten-
erfassung
materielle
Istdaten
durch
TVP
Kooperations-
vereinbarung
Datum der
Vereinbarung
Bezugsnummer
Vereinbarungs-
wert
Vereinbarungs-
name
Wissenschaftsst
adt Darmstadtx
x
Frankfurter Str. 71
64293
Darmstadt
HESSEN
wi78390
x
x
Werkhof e.V.x
x Grenzallee
64297
Darmstadt
HESSEN
we3603
3x
x
umsetzender
Teilvorhabenpartn
er
Ja
Kooperationspartner
Organisation/
Vorname Name ax
Adresse Koopp-
ID
Kooperations-
vereinbarung
a
Aufgaben im Vorhaben x
a
Vorhabenortx
Jobcenter
Darmstadt gE
Andreas
Hoffmann
x
64295
Darmstadt
HESSEN
jo47157 BIWAQ V -
Kooperationsv
ereinbarung
Jobcenter
Darmstadt.pdf
x
Kooperation in Bezug auf
Teilnehmende
x
Darmstadt
x
Agentur für Arbeit
Darmstadt
Birgit Förster
x
64295
Darmstadt
HESSEN
ag8133
5
BIWAQ V -
Kooperationsv
ereinbarung
Agentur für
Arbeit.pdf
x
Kooperation in Bezug auf
Teilnehmende
x
Darmstadt
x
Diakonisches
Werk Darmstadt-
Dieburg
Jeanette Dorff
x
64289
Darmstadt
HESSEN
di15560 BIWAQ V -
Kooperationsv
ereinbarung
Stadtteilwerk
statt
Kranichstein.
pdf
x
Kooperation in Bezug auf
Teilnehmende
x
Darmstadt
x
Caritaszentrum
Pallaswiesen-
Mornewegviertel
Horst
Miltenberger
x
64293
Darmstadt
HESSEN
ca26262 BIWAQ V -
Kooperationsv
ereinbarung
Quartiersmana
gement
PaMo.pdf
x
Kooperation in Bezug auf
Teilnehmende
x
Darmstadt
x
Wissenschafts
stadt Darmstadt,
64295
Darmstadt
HESSEN
wi48645 BIWAQ V -
Kooperationsv
ereinbarung
Einbindung in Programm Sozialer
Zusammenhalt
x
Darmstadt
x
Stadtplanungs
amt
Christina Illi
x
Stadtplanungs
amt unterz.pdf
x
Teil A: Vorhabendaten
Allgemeine Angaben zum Vorhaben
Prioritätsachse Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut X
Kennzeichen der Förderbekanntmachung 1. AufrufX
Einreichungsphase Start / Ende 30. Mai 2023 / 30. Juni 2023
GUID 07558bcb-6b95-438c-b9b6-ebc600e246ecX
Bezeichnung des Vorhabens Nachhaltig Leben und ArbeitenX
Akronym/Kurzbezeichnung NALAX
Kurzbeschreibung des Vorhabens Das Projekt NALA wird in 3 Quartieren in Darmstadt (langzeit-)arbeitslose Menschen
durch niedrigschwellige u. wohnortnahe Angebote aktivieren und bei der Integration
in Qualifizierung und Arbeit unterstützen. Dabei wird sowohl in Arbeit vermittelt als
auch in enger Kooperation mit dem Jobcenter Darmstadt Wege gebahnt zu
weiterführender Regelförderung im SGB II. Dafür werden den TN individuelle
sozialpäd. orientierte Beratung und praxis- bzw. arbeitsmarktnahe Coachings
angeboten. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Beschäftigungschancen durch
innovative Lernformate, u.a. durch berufsbezogene Sprachförderung und die
Entwicklung digitaler Kompetenzen. Die TN erhalten Zugang zu digitaler
Infrastruktur und Lernplattformen sowie Trainings zum digitalen Lernen speziell für
bildungsferne Gruppen.
Frauen ohne berufliche Qualifikation, insbesondere Alleinerziehende, erhalten
lebensphasenorientierte Berufsberatung und Begleitung bei Vereinbarkeitsfragen.
Auch Männer, die Unterstützungssysteme aus Scham meiden, werden gezielt
angesprochen.
Gleichzeitig werden mit dem thematischen Schwerpunkt „ökologische
Nachhaltigkeit“ Mehrwerte für die Quartiere als soziale Lebens- und
Gestaltungsräume geschaffen. Die Idee der Nachhaltigkeit soll durch Information
und Partizipation auch bisher unterrepräsentierte Gruppen erreichen und an den
Lebenswirklichkeiten und Ressourcen der Bewohner*innen in den Quartieren
ausgerichtet werden. Alle Angebote im Schwerpunktthema sollen parallel die
Beschäftigungsfähigkeit verbessern, z.B. durch arbeitsweltbezogene Qualifizierung
zum Umgang mit Lebensmitteln (nachhaltige und preisgünstige Ernährung, Abfälle
reduzieren...) oder der Teilnahme am Stromsparcheck (Energieberatung).
Das Projektvorhaben fügt sich ein in die kommunale Ausbildungs- und
Arbeitsmarktstrategie zur Bewältigung von Transformationsprozessen für auf dem
Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen. Ein entsprechendes umfassendes Bildungs-
und Arbeitsmarktprojekt findet für die Zielgruppe in den 3 Quartieren aktuell nicht
statt. Gleichwohl kann aber an entsprechende Programme der hess.
Arbeitsmarktförderung (z.B. Sozialwirtschaft integriert, Ausbildungs- und
Qualifizierungsbudget, etc.) verwiesen werden.
In den jeweiligen Sozialräumen wird auf bestehende Kooperations- und
Netzwerkstrukturen aufgebaut. Die Teilprojektpartner verfügen über Erfahrungen mit
früheren BIWAQ-Förderrunden. Die aus diesen Vorgängerprojekten verstetigten
Strukturen bilden die Basis für das neue Vorhaben. Alle Projektpartner arbeiten
vernetzt mit anderen Kooperationspartner*innen, zuständigen Stellen und
Institutionen sowie mit Betrieben.
Zur Verstetigung sollen neben kommunalen Eigenmitteln Förderprogramme des
Landes genutzt werden. Durch die Mitwirkung in Netzwerken und strategischen
Partnerschaften mit Jobcenter, Wohnungswirtschaft, Kammern, usw. sollen
außerdem weitere Möglichkeiten in der Kommune identifiziert werden, um
geschaffene Strukturen zu sichern.X
x
Angaben zum Gegenstand der
Finanzierung
a
Handlungsfeld 1 "Nachhaltige Integration in Beschäftigung"
Geplante Aktivitäten und Angebote:
# Beratung, Berufswegeorientierung und Begleitung von arbeitslosen und
arbeitsuchenden Menschen
# Vermittlung in weiterführende Angebote des JC und AA
# Vermittlung in Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit
# arbeitsweltnahe Qualifizierungsangebote, Schwerpunkt Logistik, Gastronomie/
Hauswirtschaft, Fahrradmechanik (Mangelberufe)
# Vermittlung von Praktika in Betrieben
# Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
# Entwicklung digitaler Kompetenzen und Selbstlernfähigkeiten
# berufsbezogene Sprachförderangebote (didaktische Verknüpfung von
Fachinhalten mit Spracherwerb)
# Entwicklung von Angeboten im Quartier zu ökologischer Nachhaltigkeit (Umsonst-/
Verleihläden, Second-Hand-Shops, Wohnumfeldprojekte), über die arbeitsweltnahe
Qualifizierung realisiert werden kann
# Information und Schulungen zu ökologisch-ökonomischer Nachhaltigkeit
# Entwicklung von Teilnehmenden zu Multiplikator*innen in den Quartieren
Die Lebens- und Arbeitswegberatung von (langzeit-) arbeitslosen TN sowie die
Vermittlung in Arbeit und Beschäftigung steht im gesamten Projektverlauf im
Zentrum der Angebote.
Die laufenden Aktivitäten werden stetig weiterentwickelt und neue Angebote
bedarfsorientiert konzipiert. Basis hierfür ist die Evaluation mit den Teilnehmenden,
aber auch Ideen, die von den Kooperationspartnern/ Initiativen eingebracht werden,
um die Lebensqualität in den Quartieren zu erhöhen (z.B. neue nachbarschaftliche
und nachhaltige Projekte).
Angaben zu den wichtigsten Zielen Menschen ohne Zugang zum Thema Nachhaltigkeit sollen über vielfältige Gruppen-
und Beratungsangebote an eine nachhaltige Lebens- und Arbeitswelt herangeführt
werden. Die Angebote sind so konzeptioniert, dass sie neben der beruflichen
Qualifikation auch der Aktivierung der TN für nachbarschaftliches Engagement
dienen.
Der Fokus bei Qualifizierungsmaßnahmen, Informationsveranstaltungen, und
individueller Beratung liegt auf der Verbesserung der Beschäftigungschancen.
Inhaltlich werden zwei Schwerpunkte gesetzt: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Innerhalb einer vorgesehenen Projektlaufzeit von 34 Monaten werden insgesamt
285 volljährige Teilnehmende (TN) angesprochen.
Davon sind 250 TN arbeitslos und davon 142 langzeitarbeitslos.
Zahl der Teilnehmenden ab 55 Jahren: 32.
Anzahl Menschen mit ausländischer Herkunft: 200.
Anzahl der geförderten Frauen zur Erhöhung der Erwerbstätigkeitsquote von
Frauen: 143.
Anzahl TN, die nach ihrer Teilnahme einen Arbeitsplatz haben, einschließlich
Selbstständige: 40% von 285 TN (=114 TN).
Teilnehmende, deren Beschäftigungsfähigkeit sowie deren Voraussetzungen für
eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration nach ihrer Teilnahme an der Maßnahme
erhöht oder verbessert wurden: weitere 40% (= 114 TN).
Geplanter Bewilligungszeitraum Start 01. Oktober 2023X
Geplanter Bewilligungszeitraum Ende 30. Juni 2026X
ESF-Fördermittelerfahrung Ja
Finanzierungsart (Finanzierungsform) Zuschussx
Kassenzeichen 881101007371
Handlungsfelder/ Einzelziele
Handlungsfeld 1 „Nachhaltige Integration in Beschäftigung“
Regionale Zuordnung des Vorhabens (in der Regel Durchführungsort)
Durchführungsort PLZ/Ort 64293 / Darmstadt
Kategorie der betreffenden Region
(Zielgebiet)x
Stärker entwickelte Regionenx
Region
OPX DEUTSCHLANDX
LandX HESSENX
BezirkX DarmstadtX
KreisX Darmstadt, Kreisfreie StadtX
NUTS3-Codex DE711x
Weitere Durchführungsorte des Vorhabens
PLZ Ort Zielgebiet
x
x
Alternativer Aufbewahrungsort
Wird ein anderer Aufbewahrungsort für
dieses Vorhaben verwendetx
Nein
Organisation
Straße, Hausnummer
PLZ
Ort
Tel-Nr.
E-Mail
Vorhabenbeschreibung
siehe Dokument im Anhang
Bankverbindung
Bankname Sparkasse Darmstadt
Kontoinhaber Wissenschaftsstadt Darmstadt
IBAN DE93508501500000544000
Kontobezeichnung Projektvorgaben
Teil B: Ausgaben
Nummer Name 2023 (in €) 2024 (in €) 2025 (in €) 2026 (in €) Gesamt (in €)
A1 Direkte interne
Personalausgaben
108.269,74 410.685,24 410.685,24 206.836,92 1.136.477,14
A1.1 Personalausgaben
für Projektleitung
17.853,85 60.549,33 60.549,33 31.000,01 169.952,52
A1.2 Personalausgaben
für Projektpersonal
81.964,05 327.856,20 327.856,20 163.928,10 901.604,55
A1.3 Personalausgaben
für finanztechnische
Abwicklung
8.451,84 22.279,71 22.279,71 11.908,81 64.920,07
A2 Ausgaben für externe
Dienstleistungen
9.840,00 41.700,00 41.700,00 20.850,00 114.090,00
A2.1 Honorarkräfte (mit
Pauschalsatzbezug)
9.840,00 41.700,00 41.700,00 20.850,00 114.090,00
A2.2 Honorarkräfte (ohne
Pauschalsatzbezug)
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
A3 Indirekte Ausgaben -
Restkostenpauschale
30.708,53 117.620,16 117.620,16 59.198,60 325.147,45
A3.1 Restkostenpauschale
(26% von Positionen
A1.1, A1.2, A1.3,
A2.1)
30.708,53 117.620,16 117.620,16 59.198,60 325.147,45
A4 Einnahmen aus
Projekttätigkeit
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
A4.1 Einnahmen aus
Projekttätigkeit
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtausgaben 148.818,27 570.005,40 570.005,40 286.885,52 1.575.714,59
Teil B: Finanzierung
Nummer Name 2023 (in €) 2024 (in €) 2025 (in €) 2026 (in €) Gesamt (in €)
F1 Nationale
öffentliche Mittel
F1.1 Bundesmittel
BMWSB
74.409,13 285.002,70 285.002,70 143.442,76 787.857,29
F1.2 Sonstige
Bundesmittel
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
F1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
F1.4 Kommunale Mittel 12.336,00 43.272,40 43.272,40 23.130,50 122.011,30
F2 Private Mittel
F2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
F2.2 Private Drittmittel 2.545,84 13.728,14 13.728,14 5.558,06 35.560,18
F3 ESF Plus-
förderfähige Mittel
F3.1 ESF Plus-
förderfähige Mittel
59.527,30 228.002,16 228.002,16 114.754,20 630.285,82
Gesamtfinanzierung 148.818,27 570.005,40 570.005,40 286.885,52 1.575.714,59
Teil C: Interventionskategorien & bereichsübergreifende Grundsätze
Interventionskategorien
Code(s) für territoriale Umsetzungsmechanismen
a
Stadtviertel
Code(s) für das sekundäre ESF_Thema
Entfällt
Code(s) für die Wirtschaftstätigkeit (Wirtschaftszweig)
a
Sozialwesen, öffentliche und persönliche Dienstleistungen
Gleichstellung der Geschlechter
Wird im Vorhaben
kontinuierlich
Genderkompetenz entwickelt?
|x| Ja, durch Fortbildungen für Mitarbeiter*innenX
|x| Ja, durch Sensibilisierung der Teilnehmer*innenX
| | NeinX
Wird im Vorhaben auf
Geschlechterparität geachtet?
| | Ja, beim Zuwendungsempfänger wird auf Geschlechterparität in Teams geachtet
|x| Ja, Projektpartner*innen und Kooperationspartner*innen des Zuwendungsempfängers
achten auf Geschlechterparität in ihren Organisationen
| | NeinX
Werden im Vorhaben
gendersensible Ansätze
|x| Ja, bei der Ansprache oder beim Zugang zu den Zielgruppen X
umgesetzt? |x| Ja, in didaktischen und/oder BeratungskonzeptenX
|x| Ja, durch Aktivitäten zur Überwindung der geschlechtsspezifischen beruflichen Segregation
und des eingeschränkten Berufswahlverhaltens der GeschlechterX
|x| Ja, durch gendersensible Ansätze zur Entwicklung von digitalen KompetenzenX
| | NeinX
Zielt das Vorhaben auf den
Abbau von
Geschlechterstereotypen?
|x| Ja, in der BerufsorientierungX
|x| Ja, in der BeratungX
| | Ja, in familiären ZusammenhängenX
| | Ja, in anderen ZusammenhängenX
| | NeinX
Zielt das Vorhaben auf den
Abbau von strukturellen
Geschlechterungleichheiten?
| | Ja, durch gleichstellungsorientierte Organisations- und Personalentwicklung in Unternehmen
und InstitutionenX
|x| Ja, durch die Förderung existenzsichernder Beschäftigung durch die Erhöhung des
ArbeitsvolumensX
|x| Ja, durch die Förderung existenzsichernder Beschäftigung durch die Arbeitsmarktbeteiligung
von NichterwerbstätigenX
| | Ja, durch die Förderung des beruflichen Aufstiegs von FrauenX
| | NeinX
Werden im Vorhaben
kontinuierlich
Vereinbarkeitsfragen
thematisiert?
|x| Ja, im Vorhaben wird die Aufteilung der Care-Arbeit in Familien (in ihrer Vielfalt)
kontinuierlich thematisiertX
|x| Ja, im Vorhaben werden Teilnehmer*innen zur Kinderbetreuung und/oder zur Pflege von
Angehörigen beratenX
| | NeinX
Antidiskriminierung
Gibt es eine spezifische
Zielgruppe für ihr Vorhaben?
|x| Ja, das Vorhaben richtet sich hauptsächlich an Migrant*innen
| | Ja, das Vorhaben richtet sich hauptsächlich an Menschen mit Behinderungen
| | Ja, das Vorhaben richtet sich hauptsächlich an eine andere diskriminierte Gruppe
| | Nein, das Vorhaben richtet sich an keine der hier genannten Zielgruppen
Zielt das Vorhaben auf den
Abbau von strukturellen
|x| Ja, auf den Abbau von Diskriminierungsrisiken beim Zugang zum Arbeitsmarkt
Diskriminierungsrisiken? | | Ja, auf den Abbau von Diskriminierungsrisiken in Organisationen
| | Ja, auf den Abbau von Diskriminierungsrisiken in Ausbildungs- und Bildungssystemen
| | Ja, auf den Abbau von Diskriminierungsrisiken beim Zugang zu Dienstleistungen
| | Nein
Berücksichtigt das Vorhaben
die Barrierefreiheit?
| | Ja, beim Zugang zu und beim Bewegen in Gebäuden
|x| Ja, bei Methodik und Didaktik
|x| Ja, bei Information und Öffentlichkeitsarbeit
| | Nein
Wurden
Antidiskriminierungsvorgaben
für das Vorhaben geprüft?
|x| Ja, das Vorhaben hat die Umsetzungsschritte auf Übereinstimmung mit Vorgaben des
Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geprüft
|x| Ja, das Vorhaben hat die Umsetzungsschritte auf Übereinstimmung mit Vorgaben der UN-
Behindertenrechtskonvention geprüft
|x| Ja, das Vorhaben hat die Umsetzungsschritte auf Übereinstimmung mit der EU-
Grundrechtecharta geprüft
| | Nein
Werden
Projektmitarbeiter*innen
regelmäßig in
Antidiskriminierungsfragen
geschult?
|x| Ja
| | Nein
Ökologische Nachhaltigkeit
Werden im Vorhaben
Veranstaltungen nach
nachhaltigem, insb.
ökologischen Kriterien
organisiert?
|x| Ja, die Veranstaltung ist durch den ÖPNV gut erreichbar
| | Ja, das Catering erfolgt nach ökologischen Kriterien
|x| Ja, durch virtuelle Arbeitstreffen
|x| Ja, durch weitere nachhaltige Kriterien
| | Nein
Werden im Vorhaben
Beschaffungen nach
Umweltkriterien getätigt?
| | Ja, durch Umweltaspekte bei Ausschreibungen und Vergaben
| | Ja, durch zertifizierte Beschaffung (z.B. Blauer Engel)
| | Ja, durch Berücksichtigung von Lebenszykluskosten bei Anschaffungen
|x| Ja, durch weitere nachhaltige Kriterien
| | Nein
Trägt das Vorhaben zur
Ressourcenschonung bei?
|x| Ja, durch das Vermeiden von Müll
|x| Ja, durch Mülltrennung und Recycling
|x| Ja, durch umweltbewusste Nutzung von Strom/Heizung
| | Ja, durch den Bezug erneuerbarer Energien
| | Nein
Wird im Vorhaben
Umweltschutz und Mobilität
berücksichtigt?
|x| Ja, durch die Bevorzugung von ÖPNV bei allen Dienstreisen
| | Ja, durch Zug- statt Flugreisen
| | Ja, durch die Anschaffung von Dienst- und Lastenrädern
| | Nein
Wird im Vorhaben Kompetenz
zur ökologischen
Nachhaltigkeit entwickelt?
|x| Ja, durch Fortbildungen für Mitarbeiter*innen
|x| Ja, durch Sensibilisierung der Teilnehmer*innen
| | Nein
Teil F: Indikatoren und Zielwerte
Output des Vorhabens
Teilnehmende einschließlich Selbständige i.S. natürlicher Personen Ja
Outputindikatoren
(Sollwert)
2023 2024 2025 2026 Gesamt
BIWAQ-3 Anzahl der
geförderten Frauen
(zur Erhöhung der
Erwerbstätigkeitsquote
von Frauen)
2 8 8 4 22
EECO01 Gesamtzahl
der Teilnehmer
16 50 50 26 142
EECO02 Arbeitslose,
auch
Langzeitarbeitslose
14 48 48 15 125
EECO08 Zahl der
Teilnehmer ab 55
Jahren
2 6 6 2 16
EECO14 Teilnehmer
ausländischer
Herkunft
12 35 35 18 100
Ergebnisindikatoren
(Sollwert)
2023 2024 2025 2026 Gesamt
EECR04 Teilnehmer,
die nach ihrer
Teilnahme einen
Arbeitsplatz haben,
einschließlich
Selbstständige
3 22 22 10 57
PE2h1 Teilnehmende,
deren
Beschäftigungsfähigkeit
sowie deren
Voraussetzungen für
eine erfolgreiche
Arbeitsmarktintegration
nach ihrer Teilnahme
erhöht bzw. verbessert
wurden
4 25 25 16 70
Anlagen zum Vorhaben
Dateiname Kategorie Bereitgestellt von Hochladedatum
Wissenschaftsstadt DA
Vorhabenskonzept - BIWAQ V.pdf
Vorhabenkonzept Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.03 2023 15:31
Gebietskulisse Eberstadt-Süd.pdf Darstellung der BIWAQ-
Gebietskulisse
Wissenschaftsstadt Darmstadt 15.03 2023 18:25
Gebietskulisse Kranichstein.pdf Darstellung der BIWAQ-
Gebietskulisse
Wissenschaftsstadt Darmstadt 15.03 2023 18:25
Gebietskulisse PaMo.pdf Darstellung der BIWAQ-
Gebietskulisse
Wissenschaftsstadt Darmstadt 15.03 2023 18:25
IEK-Ersatzdokument Eberstadt-
Sued.pdf
Integriertes Städtebauliches
Entwicklungskonzept (ISEK)
Wissenschaftsstadt Darmstadt 15.03 2023 18:39
IEK-Ersatzdokument
Kranichstein.pdf
Integriertes Städtebauliches
Entwicklungskonzept (ISEK)
Wissenschaftsstadt Darmstadt 15.03 2023 18:39
Wissenschaftsstadt DA
Vorhabenskonzept - BIWAQ V.pdf
ergänzendes Vorhabenkonzept Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.03 2023 15:12
ESF-00-10-01-Dok_ex
Bankbestätigung - StaDa.pdf
Bankbestätigung Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:20
Hatzel TvöD SuE
Entgelttabelle.pdf
Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
Hatzel Daniel - Lebenslauf.pdf Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
StaDa - Hatzel Abschluss.pdf Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
StaDa - Hatzel Arbeitsvertrag.pdf Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
Abschluss Jörg Schmidt.pdf Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
Jörg Schmidt TVöD VKA
Entgelttabelle.pdf
Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
Lebenslauf Jörg Schmidt.pdf Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 19.06 2023 17:38
Arbeitsvertrag Jörg Schmidt.pdf Personalunterlagen / -nachweise Wissenschaftsstadt Darmstadt 21.06 2023 17:07
BIW-1-0020 StaDA - Ergänzendes
Vorhabenskonzept.pdf
ergänzendes Vorhabenkonzept Wissenschaftsstadt Darmstadt 23.06 2023 11:53
Erklärung Kenntnisnahme Charta
der Grundrechte sign..pdf
Erklärung Charta der Grundrechte Wissenschaftsstadt Darmstadt 26.06 2023 16:35
Einwilligungserklärung
Übermittlung elektr. Dokumente
sign..pdf
Einwilligungserklärung zur
Übermittlung elektronischer
Dokumente
Wissenschaftsstadt Darmstadt 26.06 2023 16:35
Erklärung subventionserhebliche
Tatsachen sign..pdf
Erklärung subventionserhebliche
Tatsachen
Wissenschaftsstadt Darmstadt 26.06 2023 16:39
BIWAQ V -
Kooperationsvereinbarung
Agentur für Arbeit neu.pdf
Absichtserklärungen /
Kooperationsvereinbarungen
Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:34
BIWAQ V -
Kooperationsvereinbarung
Jobcenter neu.pdf
Absichtserklärungen /
Kooperationsvereinbarungen
Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:34
BIWAQ V -
Kooperationsvereinbarung
Stadtplanungsamt neu.pdf
Absichtserklärungen /
Kooperationsvereinbarungen
Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:34
BIW-1-0020 - Erklärung
Abweichung Mindestlaufzeit
signed.pdf
Sonstiges Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:34
BIW-1-0020 - StaDA
Absichtserklärung
Magistratsbeschluss signed.pdf
Absichtserklärungen /
Kooperationsvereinbarungen
Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:34
BIW-1-0020 Arbeit- & Zeitplan
BIWAQ V - aktualisiert.pdf
Arbeits- / Zeitplan Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:39
BIW-1-0020 StaDA Kofi
Bestätigung aktualisiert signed.pdf
Kofinanzierungsbestätigungen Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:39
BIW-1-0020 StaDA Stellenprofil
Daniel Hatzel signed.pdf
Stellenprofil Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:39
BIW-1-0020 StaDA Stellenprofil
Jörg Schmidt signed.pdf
Stellenprofil Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:39
BIW-1-0020 StaDA
Vertretungsberechtigung Wyschka
für BIWAQ signed.pdf
Nachweis der
Vertretungsberechtigung aus z.B.
Handelsregisterauszug
Wissenschaftsstadt Darmstadt 16.08 2023 09:39
BIW-1-0020 - Erklärung
Abweichung Kosten- und
Finanzierungsplan signed.pdf
Sonstiges Wissenschaftsstadt Darmstadt 17.08 2023 08:19
2023_Auszug Transparenzregister
Werkhof.pdf
Nachweis der
Vertretungsberechtigung aus z.B.
Handelsregisterauszug
Werkhof e.V. 12.06 2023 17:49
Lebenslauf Anne Küffner.pdf Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 21.06 2023 16:58
M.A. Anne Küffner.pdf Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 21.06 2023 16:58
Lebenslauf Mattmer.pdf Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 21.06 2023 16:58
Werkhof TVÖD-Bund.pdf Erklärung zum
Besserstellungsverbot
Werkhof e.V. 21.06 2023 16:58
Lebenslauf Herr Bartmann mit
Zeugnissen Juni 2023.pdf
Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 26.06 2023 14:58
BIW-1-0020 - Übersicht
Honorarmittel aktualisiert.pdf
Sonstiges Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Anlage Erklärung
Besserstellungsverbot
ausgefüllt.PDF
Erklärung zum
Besserstellungsverbot
Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Erklärung Charta der Grundrechte
ausgefüllt.PDF
Erklärung Charta der Grundrechte Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofi Mattmer.PDF Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofil Bartmann.PDF Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofil Berarung TN Akquise
N.N..PDF
Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofil Beratung Dt.
Förderung N.N..PDF
Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofil Fachanleiter
N.N..PDF
Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofil Heuser.PDF Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellenprofil Küffner.PDF Stellenprofil Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Stellungnahme BIWAQ.PDF Sonstiges Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
subventionserhebliche Tatsachen
ausgefüllt.PDF
Sonstiges Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Qualifikationsnachweis Oliver
Heuser.PDF
Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 16.08 2023 09:56
Lebenslauf Oliver Heuser.PDF Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 16.08 2023 10:22
Lohnjournale.PDF Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 16.08 2023 10:22
N.N. Stellenprofil Beratung
ausgefüllt.PDF
Personalunterlagen / -nachweise Werkhof e.V. 16.08 2023 10:22
Kofinanzierungsbestätigung
Werkhof.pdf
Kofinanzierungsbestätigungen Werkhof e.V. 16.08 2023 15:42
Erklärungen
1. BIWAQ-Gebietskulisse liegt in aktiven oder ehemaligen Fördergebieten des seit 2020 bestehenden Städtebauförderungsprogramms „Sozial er
Zusammenhalt“ (bszw. Bestätigung der Landesverwaltung, s. Förderrichtlinie)
2. Es wird bestätigt, dass die Angaben vollständig und richtig sind.
3. Es wird bestätigt, dass eine Doppelförderung des Vorhabens ausgeschlossen ist.
4. Es wird bestätigt, dass mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde (ausgenommen sind hier Vorhabenträger mit Genehmigung des
Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen für einen vorzeitigen Vorhabenbeginn (Kurzantrag)).
5. Es wird bestätigt, dass keine anderen als die beantragten ESF- und Bundesmittel für dieses Vorhaben zur Verfügung stehen oder beantragt werden.
6. Es wird bestätigt, dass die beantragte Maßnahme ohne die Bundesförderung nicht realisiert werden kann, da nicht ausreichend Finanzmittel zur
Verfügung stehen, um das Projekt vollständig mit Eigenmitteln durchzuführen.
7. Es wird eine antragsgemäße Durchführung des Vorhabens und seiner Maßnahmen garantiert.
8. Es wird bestätigt, dass die Gesamtfinanzierung, sowie insbesondere die Kofinanzierung des Vorhabens in Höhe von mindestens 10 Prozent gesichert
ist. Ein entsprechender Nachweis ist beigefügt.
9. Es wird bestätigt, dass alle Ausgaben im Zusammenhang mit dem Vorhaben unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit undSparsamkeit
getätigt werden.
10. Es wird bestätigt, dass keine Projektinhalte gefördert werden, die zu den Pflichtaufgaben der Kommunen gehören bzw. für die e s bereits gesetzliche
oder sonstige öffentlich-rechtliche Finanzierungsregelungen gibt.
11. Es wird bestätigt, dass die Projekte den Zielen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ Rechnung tragen sowi e im Sinne einer
ganzheitlichen Aufwertungsstrategie konzeptionell und in der Umsetzung in die integrierte Stadtentwicklung eingebunden sind.
12. Der Vordruck „Erklärung zur Kenntnisnahme des Merkblatts zur Achtung die Charta der Grundrechte der Europäischen Union (GRC) im
Zusammenhang mit der Umsetzung des beantragten Vorhabens sowie Erklärung zur Weitergabe der Informationen an Teilnehmende des Vorhabens“
ist beigefügt.
Unterschrift des Vorhabenträgers
Bevollmächtigte Person
Ort
Datum
Vorname
Nachname
Funktion
_______________________________________
Rechtsverbindliche Unterschrift der zur
rechtsgeschäftlichen Vertretung des
Vorhabenträgers befugten Person
Zweite bevollmächtigte Person (sofern erforderlich)
Ort
Datum
Vorname
Nachname
Funktion
_____________________________________
Rechtsverbindliche Unterschrift der zur
rechtsgeschäftlichen Vertretung des
Vorhabenträgers befugten Person
Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales über
den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) Programme und Projekte in Deutschland.
ESF Plus-Förderprogramm des Bundes
„Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier –
BIWAQ“
EU-Förderperiode 2021 bis 2027
Vorhabenskonzept zur Einreichung im
Interessenbekundungsverfahren in BIWAQ V
Vorhabensträger:
Wissenschaftsstadt Darmstadt
BIWAQ-Projekt:
NALA – Nachhaltig Leben und Arbeiten
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 2
Hinweise für die Teilnahme am
Interessenbekundungsverfahren:
Das gesamte ESF Plus Zuwendungsverfahren wird elektronisch über das
Projektverwaltungssystem Förderportal Z-EU-S (https://foerderportal-
zeus.de) abgewickelt.
Das Vorhabenskonzept kann nur über Z-EU-S in Verbindung mit weiteren
Angaben und Daten zum geplanten BIWAQ-Projekt eingereicht werden.
Dies beinhaltet auch die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren. Auf
der Eingangsseite des Förderportals Z-EU-S sind Informationen über die
Registrierung für das Förderportal Z-EU-S und ein Hilfe-Service abrufbar.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie BIWAQ V.
• Das Vorhabenskonzept ist ausschließlich über Z-EU-S einzureichen
• Das Vorhabenskonzept ist Bestandteil des
Interessenbekundungsverfahrens
• Es sind ergänzende Angaben in Z-EU-S zur Vervollständigung notwendig
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Dokumente in Z-EU-S
hochgeladen werden müssen. Die benötigten Dokumente (teils optional) sind
in den Bewertungskriterien der Förderrichtlinie benannt und hier im
Überblick aufgeführt:
• Graphische Darstellung der BIWAQ-Gebietskulisse (Karte, Plan, sonstige
Verortung), in der auch das aktive oder ehemalige Fördergebiet des seit
2020 bestehenden Städtebauförderungsprogramms „Sozialer
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 3
Zusammenhalt“ oder ausgelaufene Fördergebiet des ehemaligen
Programms „Soziale Stadt“ ersichtlich ist
• Nach Möglichkeit bereits eine Kooperationserklärung mit dem Jobcenter
(im Interessenbekundungsverfahren mindestens eine Absichtserklärung
(„Letter of Intent“))
• Arbeits- und Zeitplan des BIWAQ-Projektes
• Optional: Sozialräumliche Daten zur Ergänzung
• Optional: weitere Kooperationserklärungen mit Projektpartnern
Der geplante Finanzrahmen des BIWAQ-Projektes (Gesamtausgaben) ist über
die Eingabemaske im Förderportal Z-EU-S (https://foerderportal-zeus.de) zu
erfassen.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 4
Projektbestandteile entsprechend der Bewertungskriterien
Bitte stellen Sie die Projektbestandteile nachvollziehbar und prägnant dar.
Grundlage für die Ausgestaltung des BIWAQ-Projektes ist die Förderrichtlinie
BIWAQ V.
1. Ausgangssituation und Handlungsbedarf in der BIWAQ-Gebietskulisse in
aktiven oder ehemaligen Fördergebieten des seit 2020 bestehenden
Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ sowie
ausgelaufenen Fördergebieten des ehemaligen Programms „Soziale Stadt“.
(Darstellung der BIWAQ-Gebietskulisse graphisch und textlich, s. Hinweis
zu zusätzlichen Dokumenten, die in Z-EU-S hochgeladen werden
müssen):
Das geplante Vorhaben soll in 3 Stadtquartieren umgesetzt werden: die
BIWAQ Gebietskulissen Eberstadt-Süd und Kranichstein sind ehemalige
Fördergebiete des Programms „Soziale Stadt“. Die Gebietskulisse
Pallaswiesen-/ Mornewegviertel (kurz PaMo) wird durch das
Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.
Die Stadtteile sind im Vergleich zur Gesamtstadt durch hohe
Arbeitslosigkeit, soziale Benachteiligung und schlechte Infrastruktur
geprägt. In den genannten Quartieren kumulieren individuelle
Benachteiligungserfahrungen und strukturelle Benachteiligungen.
Mit Blick auf die ökonomische Dimension von Armut sind in den
Quartieren verhältnismäßig viele Menschen von Einschränkungen ihrer
Handlungsspielräume und ihrer sozialen Teilhabemöglichkeiten betroffen.
Der ökonomische Sozialindex (min. = 0, max. = 100) weist starke
überdurchschnittliche Werte auf. Eberstadt-Süd liegt mit dem
Sozialindexwert 94,6 stadtweit auf dem ersten Negativplatz, gefolgt von
Kranichstein mit 69 und PaMo mit 63,1 (Stadt gesamt = 38,1). Dies
manifestiert sich insbesondere bei den hohen Anteilen von
erwerbsfähigen Bürgergeldbeziehenden. Auch der Anteil von
Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund ist
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 5
signifikant höher als in der Gesamtkommune. Innerhalb dieser Gruppe
haben Frauen aufgrund geschlechtsspezifischer Benachteiligungen und
häufig auch tradierter Verhaltensmuster einen besonderen Förderbedarf.
Auch finden sich im stadtweiten Vergleich besonders viele
Alleinerziehende in den Quartieren. Alleinerziehende – in der Mehrzahl
sind dies Frauen - sind häufiger von Armut betroffen. PaMo liegt mit 3,8%
Alleinerziehenden-Haushalte im Durchschnitt. Das liegt daran, dass der
Anteil der Haushalte mit Kindern im Vergleich eher gering ist. Dafür leben
im Quartier auffällig viele alleinstehende Männer, viele davon arbeitslos
und im Leistungsbezug. Ein erheblicher Anteil wird durch
Regelförderangebote nicht (mehr) erreicht.
Insbesondere in PaMo finden sich durch die nahegelegenen
Erstwohnhäuser auch viele Geflüchtete aus dem arabischen und
afrikanischen Raum, die einen entsprechenden Betreuungs- und
langfristigen Integrationsbedarf haben. Auf dem angespannten
Wohnungsmarkt finden diese Menschen nur schwer eigene Wohnungen.
Wenn doch, sind diese Wohnungen eher in den benachteiligten Quartieren
zu finden. Die Situation wird sich durch die ukrainischen Geflüchteten
noch weiter verschärfen (aktuell ca. 1.300 Personen).
Wurde eine graphische Darstellung der BIWAQ-Gebietskulisse über Z-EU-
S beigefügt?
☒Ja
☐Nein
BIWAQ muss in einem aktiven oder ehemaligen Fördergebiet des seit 2020
bestehenden Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“
oder ausgelaufenen Fördergebiet des ehemaligen Programms „Soziale
Stadt“ umgesetzt werden (Antragsvoraussetzung). Es sind grundsätzlich
mehrere Gebietskulissen möglich.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 6
Bitte nennen Sie die Bezeichnung des Fördergebiets oder, sofern BIWAQ in
mehreren Gebieten umgesetzt werden soll, der Fördergebiete der
Städtebauförderung:
Die Programmgebiete sind:
• Kranichstein („Soziale Stadt“)
• Eberstadt-Süd („Soziale Stadt“)
• Pallaswiesen-/ Mornewegviertel, kurz „PaMo“
(Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“)
Bitte beschreiben Sie die Ausgangssituation in der jeweiligen
Gebietskulisse:
Die Gebietskulisse Kranichstein hat geht mit einer Größe von 63 ha.
deutlich über das Hochhausquartier der 1970er Jahre hinaus. Kranichstein
hat vom Programm Soziale Stadt profitiert und zeigt sich als
internationaler und vernetzter Stadtteil. Als Standort mit Bewohner*innen
aus mehr als 80 Nationen sind weiterhin wesentliche Integrationsaufgaben
zu bewältigen. Sowohl die Integration von Migrant*innen als auch
benachteiligter deutscher Zielgruppen, die im Fördergebiet in enger
Nachbarschaft leben, bleibt eine dauerhafte Herausforderung.
Der Sozialindex liegt mit einem Wert von 69 weit über dem städt.
Durchschnitt von 38,1.Der Anteil von Menschen mit
Migrationshintergrund ist mit 61% hoch (Gesamtstadt 41,2%).Der Anteil
der erwerbsfähigen Bürgergeldbeziehenden liegt mit 18,1% höher als im
städt. Durchschnitt von 7,6 %. Kranichstein weist mit 25,8% den höchsten
Anteil an Haushalten mit Kindern in Darmstadt (Gesamtstadt 16,9%) auf.
6,3% aller Haushalte mit Kindern sind Alleinerziehende (Gesamtstadt
3,9%).
Die Hochhaussiedlung Eberstadt-Süd ist ehemaliges Fördergebiet der
„Sozialen Stadt“. Die für viele Personengruppen schwierige ökonomische
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 7
Lage, überlagert mit fehlender gesellschaftlicher Integration führt auch
heute noch zu Konflikten und Problemen. Eberstadt-Süd hat mit
Familienarmut, hohen Leistungsbezug und Arbeitslosigkeit zu kämpfen.
Über das Programm Soziale Stadt wurden Netzwerke gestärkt, öffentliche
Angebote aufgebaut und die Lebensqualität verbessert. Die Randlage und
geringe Mobilität vieler Bewohner*innen schränkt die Teilhabe am
Stadtleben dennoch ein.
Der Sozialindex belegt mit 94,6 den schlechtesten Platz stadtweit
(Gesamtstadt 38,1). Der Anteil von Migrant*innen beträgt 66,3%
(Gesamtstadt 41,2%). Der Anteil der erwerbsfähigen
Bürgergeldbeziehenden liegt mit 27,6% weit über dem Durchschnitt von
7,6 %. 11,7% aller Haushalte mit Kindern sind Alleinerziehende
(Gesamtstadt 3,9%).
Das Fördergebiet Pallaswiesen-/ Mornewegviertel ist stark gewerblich
geprägt. Die Menschen leben hier in isolierten Wohninseln zwischen
großen Gewerbeflächen. Ein zentraler Begegnungsort und eine
Quartiersidentität fehlen. Trotzdem finden sich im Gebiet vielfältige
Einrichtungen, die zielgruppenspez. Interessen vertreten und die im
Rahmen des Projekts nutzbar sind. Das Fördergebiet ist von
überdurchschnittlich vielen Ein-Personen-Haushalten und einem hohen
Männeranteil – häufig alleinstehend, im mittleren Alter, mit
psychosozialen Problemen – geprägt. Im PaMo finden sich durch
nahegelegene Erstwohnhäuser viele Geflüchtete mit entsprechendem
Integrationsbedarf. Auf dem angespannten Wohnungsmarkt finden diese
Menschen nur schwer eigene Wohnungen.
Der Sozialindexwert von 63,1 ist sehr hoch (Gesamt 38,1).
Der Anteil von Migrant*innen liegt mit 67,7% deutlich über dem städt.
Durchschnitt (41,2%).
Der Anteil der erwerbsfähigen Bürgergeldbeziehenden ist mit 19,5% weit
höher als im städt. Durchschnitt von 7,6 %.
Der Anteil von Frauen ist mit 43% eher gering.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 8
Bitte beschreiben Sie den auf Grundlage der Ausgangssituation
bestehenden Handlungsbedarf in der jeweiligen Gebietskulisse:
In allen 3 genannten Stadtteilen überlagern sich vielfältige
städtebauliche, wirtschaftliche und soziale Probleme. Die
Programmgebiete weisen einen hohen Anteil von Arbeitslosen auf. Eine
große Anzahl an Menschen leiden unter Armut und sozialer Ausgrenzung,
was sich zusätzlich negativ auf ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt
auswirkt. Der überwiegende Teil der Bewohner*innen sind Migrant*innen.
Die spezifischen Problemlagen sind vielfältig und weisen eine hohe
Komplexität auf. Mangelhafte Sprachkenntnisse, unzureichende oder nicht
anerkannte Bildungsabschlüsse und fehlende materielle Ressourcen sind
Hemmnisse für eine nachhaltige Integration in Arbeit.
Der Handlungsbedarf in diesen Stadtteilen ist dementsprechend hoch.
Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte, Menschen mit
Migrationshintergrund, insbesondere Frauen und Alleinerziehende haben
größere Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden. Die strukturelle
Benachteiligung wirkt sich negativ sowohl auf die psychosoziale
Verfassung der Menschen als auch auf das Zusammenleben in den
Quartieren aus.
Um die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern und die Quartiere
sichtbar aufzuwerten, sind gezielte Maßnahmen erforderlich, die eine
Integration in den Arbeitsmarkt ermöglichen, aber auch den sozialen
Zusammenhalt sowie die Identifikation mit dem Quartier fördern.
Dazu gehören vorrangig Angebote zur beruflichen Orientierung,
Qualifizierung sowie Aus- und Weiterbildung. Gleichzeitig ist die
Förderung eines sozialen Miteinanders ein wichtiger Aspekt, um die
Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Es gilt, die Potentiale und
Ressourcen vor Ort zu nutzen und zu fördern, um gute Nachbarschaften
zu erzielen.
Es bedarf niedrigschwelliger Aktivierungs- und
Qualifizierungsmaßnahmen, um die Benachteiligungen beim Zugang zum
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 9
Arbeitsmarkt zu reduzieren. Weitere Unterstützung ist erforderlich bei der
bei der Suche nach geeigneten Praktika- und Arbeitsstellen und der
Bewerbung für diese.
Besonders Geflüchtete benötigen Beratung bei der beruflichen
Orientierung und der Anerkennung im Ausland erworbener
Qualifikationen und Abschlüsse.
Aufgrund geschlechtsspezifischer Benachteiligungen und häufig tradierter
Verhaltensmuster weisen zudem Frauen einen besonderen Förderbedarf
auf.
Da viele der betroffenen Bewohner*innen von den ihnen angebotenen
Regelmaßnahmen nicht (mehr) erreicht werden, gilt es, Schwellen
abzubauen zu Behörden wie z.B. das Jobcenter, etwa durch
Beratungsangebote vor Ort. In Kooperation mit den Akteur*innen in den
Sozialräumen sollen daher Anlaufstellen für Ratsuchende eingerichtet
werden, wo die spezifischen und individuellen Bedarfslagen der
Teilnehmenden ermittelt und Vertrauen aufgebaut werden kann.
Gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement müssen Maßnahmen
entsprechend dem ISEK entwickelt werden, die zur Stärkung von
Nachbarschaften und zur Partizipation der Bewohner*innen bei der
Gestaltung von nachhaltigen Stadtquartieren beitragen.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 10
2. Darstellung sozialräumlicher Daten (Statistiken, vorhandene Strukturen,
Angebote), die den dargestellten Handlungsbedarf begründen:
Bitte geben Sie die Einwohnerzahl der Kommune, die SGB II-Quote und
den Migrationsanteil der Kommune und der jeweiligen Gebietskulisse an.
(Die Daten sind jeweils bezogen für Männer und Frauen darzustellen).
Zum 31.01.2023 hat Darmstadt einen Bevölkerungstand von 165.289
Einwohner*innen, davon 80.871 weiblich (49%). Der Ausländer*innen-
Anteil beträgt 24%.
Im Pamo leben ca. 4.500 Menschen, das sind 2,8% der
Gesamtbevölkerung. Davon sind ca. 1.900 weiblich, also nur 43%.
Eberstadt-Süd hat ca. 6.300 Einwohner*innen, also einen Anteil von 3,9%
an der Gesamtbevölkerung. Weiblich sind ca. 3.300 Personen.
Kranichstein hat 11.800 Einwohner*innen, das entspricht einem Anteil von
7,3%. Davon sind ca. 6.000 weiblich.
(Stadt Darmstadt, Abtl. Statistik, Stand 31.12.2021, die Gebietskulisse
entspricht nicht den statistischen Bezirken, daher werden hier die Zahlen
für ganz Kranichstein angegeben. In der Gebietskulisse lebt aber der
Großteil der Kranichsteiner Einwohner*innen).
Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Darmstadt gesamt
beträgt 41,2%. Im Pamo haben 67,7% der Einwohner*innen einen
Migrationshintergrund. Der Anteil von Migrant*innen in Eberstadt-Süd
beträgt 66,3% und in Kranichstein 61% (Sozialatlas, Stand 31.12.2019,
alsEinwohner*innen mit Migrationshintergrund zählen alle
Ausländer*innen, Eingebürgerte, im Ausland geborene Deutsche sowie
Aussiedler*innen (persönlicher Migrationshintergrund) sowie Personen,
von denen mindestens ein Elternteil einen Migrationshintergrund hat,
(familiärer Migrationshintergrund)).
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 11
Die Arbeitslosenquote in der Stadt Darmstadt beträgt aktuell 5,2%, davon
3,8% im SGB II. Von insgesamt 4.664 Arbeitslosen sind 3.399 im SGB II.
Der Anteil der Frauen beträgt hierbei 45,1%.
Langzeitarbeitslose machen einen Anteil von 39,8% aus. Hiervon sind
wiederum 44,2% Frauen (BA, Stand Feb 2023).
Im PaMo ist der Anteil der erwerbsfähigen SGB-II-Beziehenden ist mit
19,5% weit höher als im städt. Durchschnitt von 7,6 %. Der Anteil der in
Eberstadt-Süd liegt bei 27,6%. Kranichstein hat einen Anteil von
erwerbsfähigen SGB-II-Beziehenden von 18,1%. (Sozialatlas, Stand
31.12.2019).
Während die Quote der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
stadtweit bei 57,2% liegt, sind es in Kranichstein nur 50,7%, in Eberstadt-
Süd nur 49,6% und im PaMo nur 49,2% (Sozialatlas, Stand 31.12.2019).
Wurden weitere sozialräumliche Daten über Z-EU-S beigefügt?
☐Ja
☒Nein
Für zusätzliche Erläuterungen:
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 12
3. Projekte in den Handlungsfeldern und deren Abgrenzung zu Bundes- und
Länderprogrammen, Strategien zur Verstetigung der Ansätze im
Programmgebiet, ggf. skizzierte Kombination der Handlungsfelder (sofern
letzteres vorgesehen):
Bitte beachten Sie bei der Ausgestaltung die Hinweise der Förderrichtlinie
BIWAQ V.
Projekte im Handlungsfeld 1 „Nachhaltige Integration in Beschäftigung“:
Das Projekt NALA wird in 3 Quartieren in Darmstadt (langzeit-)arbeitslose
Menschen durch niedrigschwellige u. wohnortnahe Angebote aktivieren
und bei der Integration in Qualifizierung und Arbeit unterstützen. Dabei
wird sowohl in Arbeit vermittelt als auch in enger Kooperation mit dem
Jobcenter Darmstadt Wege gebahnt zu weiterführender Regelförderung im
SGB II. Dafür werden den TN individuelle sozialpäd. orientierte Beratung
und praxis- bzw. arbeitsmarktnahe Coachings angeboten. Der Fokus liegt
auf der Verbesserung der Beschäftigungschancen durch innovative
Lernformate, u.a. durch berufsbezogene Sprachförderung und die
Entwicklung digitaler Kompetenzen. Die TN erhalten Zugang zu digitaler
Infrastruktur und Lernplattformen sowie Trainings zum digitalen Lernen
speziell für bildungsferne Gruppen.
Frauen ohne berufliche Qualifikation, insbesondere Alleinerziehende,
erhalten lebensphasenorientierte Berufsberatung und Begleitung bei
Vereinbarkeitsfragen. Auch Männer, die Unterstützungssysteme häufig
aus Scham meiden, werden gezielt angesprochen.
Gleichzeitig werden mit dem thematischen Schwerpunkt „ökologische
Nachhaltigkeit“ Mehrwerte für die Quartiere als soziale Lebens- und
Gestaltungsräume geschaffen. Die Idee der Nachhaltigkeit soll durch
Information und Partizipation auch bisher unterrepräsentierte Gruppen
erreichen und an den Lebenswirklichkeiten und Ressourcen der
Bewohner*innen in den Quartieren ausgerichtet werden. Alle Angebote im
Schwerpunktthema sollen parallel die Beschäftigungsfähigkeit verbessern,
z.B. durch arbeitsweltbezogene Qualifizierung zum Umgang mit
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 13
Lebensmitteln (nachhaltige und preisgünstige Ernährung, Abfälle
reduzieren...) oder der Teilnahme am Stromsparcheck (Energieberatung).
Das Projektvorhaben fügt sich ein in die kommunale Ausbildungs- und
Arbeitsmarktstrategie zur Bewältigung von Transformationsprozessen für
auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen. Ein entsprechendes
umfassendes Bildungs- und Arbeitsmarktprojekt findet für die Zielgruppe
in den 3 Quartieren aktuell nicht statt. Gleichwohl kann aber an
entsprechende Programme der hess. Arbeitsmarktförderung (z.B.
Sozialwirtschaft integriert, Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget, etc.)
verwiesen werden.
In den jeweiligen Sozialräumen wird auf bestehende Kooperations- und
Netzwerkstrukturen aufgebaut. Die Teilprojektpartner verfügen über
Erfahrungen mit früheren BIWAQ-Förderrunden. Die aus diesen
Vorgängerprojekten verstetigten Strukturen bilden die Basis für das neue
Vorhaben. Alle Projektpartner arbeiten vernetzt mit anderen
Kooperationspartner*innen, zuständigen Stellen und Institutionen sowie
mit Betrieben.
Zur Verstetigung nach Projektende sollen neben kommunalen
Eigenmitteln Förderprogramme des Landes genutzt werden. Durch die
Mitwirkung in Netzwerken und strategischen Partnerschaften mit
Jobcenter, Wohnungswirtschaft, Kammern, usw. sollen außerdem weitere
Möglichkeiten in der Kommune identifiziert werden, um geschaffene
Strukturen zu sichern.
Projekte im Handlungsfeld 2 „Stärkung der lokalen Ökonomie“:
(Handlungsfeld 2 ist optional und nur in Verbindung mit Handlungsfeld 1
umzusetzen)
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 14
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 15
4. Konzept der Zielgruppenansprache, geplante Kosten je Teilnehmendem
und Ergebnisorientierung und Zielerreichung anhand der
programmspezifischen Indikatoren: (s. „Erfolgskontrolle und
Zielerreichung in den Handlungsfeldern“ der Förderrichtlinie)
Bitte stellen Sie das Konzept der Zielgruppenansprache dar:
Die Zielgruppenansprache erfolgt vor allem in den Gebieten des
ehemaligen Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ und des aktuellen
Programms „Sozialer Zusammenhalt“. Neben der Wohnortnähe ist ein
weiteres Kriterium die zielgruppengerechte Ansprache. Durch
nachbarschaftliche Angebote, wie z.B. Kochkurse, urban gardening,
Fahrradreparaturworkshops, Näh- und Fitnesskurse, Repaircafés,
Digitalisierungskurse sowie Vor-Ort-Beratungsangebote zur beruflichen
und sprachlichen Entwicklung werden Menschen mit unterschiedlichen
Interessen und Kompetenzen angesprochen.
Die beiden Teilvorhabenpartner BAFF und Werkhof sind z.B. mit dem Café
(N)Immersatt oder Holz- und Metallwerkstätten in Eberstadt-Süd und mit
einer Schulküche in Kranichstein vertreten. Darüber hinaus bestehen
Kooperationen zu Trägern wie der Gemeinwesenarbeit Caritas, der
Kirchengemeinde St. Fidelis, Stadtteilwerkstätten, Stadtviertelrunden,
Migrant*innenorganisationen sowie Institutionen und Organisationen, die
im Interesse der Zielgruppen im Pallaswiesen-/ Mornewegviertel,
Kranichstein und Eberstadt sowie in angrenzenden Gebieten aktiv sind.
Diese Träger können als Multiplikator*innen zur Zielgruppenansprache
fungieren sowie, falls nötig und nach weiterer Abstimmung,
Räumlichkeiten für Gruppen- und Beratungsangebote im Quartier zur
Verfügung stellen. Das Jobcenter Darmstadt wird als Kooperationspartner
das Projekt potentiell interessierten Kund*innen vorstellen und diese
zuweisen.
Freiwilligkeit der Teilnahme und Partizipation in der Angebotserstellung
sind neben diversen Angeboten, die für Männer und Frauen
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 16
unterschiedlicher Altersgruppen, mit und ohne Kinder attraktiv sind,
weitere wichtige Elemente in der Zielgruppenansprache.
Das Personal der beiden Teilvorhabenpartner wird mit Männern und
Frauen besetzt, um eine geschlechtersensible Ansprache zu
gewährleisten.
Bitte stellen Sie die geplanten Kosten je Teilnehmendem dar:
(Die Kosten sollten u.a. nicht höher sein, als die Kosten einer Maßnahme
des Jobcenters für die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen
Tätigkeit oder einer Berufsausbildung)
Ausgehend von einer Gesamtteilnehmenden von 285 für die gesamte
Projektlaufzeit und voraussichtlichen Gesamtkosten i.H.v. rund 1.651.000
€ errechnen sich Kosten i.H.v. rund 170 € pro Teilnehmenden-Monat.
Es ist davon auszugehen, dass die Verweildauer im Projekt zwischen 6 bis
9 Monate beträgt. Damit entstehen pro TN durchschnittliche Kosten von
1.020 € bis 1.530 €.
Zum Vergleich: derzeit beträgt die TN-Pauschale des Jobcenters
Darmstadt für eine Eingliederungsmaßnahme nach SGB II §16d
(Arbeitsgelegenheiten) 350 €.
Bitte stellen Sie dar, wie die Ergebnisorientierung und Zielerreichung
anhand der zu wählenden programmspezifischen Indikatoren erfolgt:
Innerhalb einer vorgesehenen Projektlaufzeit von 34 Monaten werden
insgesamt 285 volljährige Teilnehmende (TN) angesprochen.
Davon sind 250 TN arbeitslos und davon 142 langzeitarbeitslos.
Zahl der Teilnehmenden ab 55 Jahren: 32.
Anzahl Menschen mit ausländischer Herkunft: 200.
Anzahl der geförderten Frauen zur Erhöhung der Erwerbstätigkeitsquote
von Frauen: 143.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 17
Anzahl TN, die nach ihrer Teilnahme einen Arbeitsplatz haben,
einschließlich Selbstständige: 40% von 285 TN (=114 TN).
Teilnehmende, deren Beschäftigungsfähigkeit sowie deren
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration nach ihrer
Teilnahme an der Maßnahme erhöht oder verbessert wurden: weitere 40%
(= 114 TN).
Menschen ohne Zugang zum Thema Nachhaltigkeit sollen über vielfältige
Gruppen- und Beratungsangebote an eine nachhaltige Lebens- und
Arbeitswelt herangeführt werden. Die Angebote sind so konzeptioniert,
dass sie neben der beruflichen Qualifikation auch der Aktivierung der TN
für nachbarschaftliches Engagement dienen.
Die Zielerreichung erfolgt durch diversitätssensitive Gruppenangebote
und individuelle Beratungs- und Coachingangebote, vorwiegend in den
beschriebenen Fördergebieten und mit Fokussierung auf Zielgruppen, wie
Alleinerziehende, Berufsrückkehrer*innen, ältere Langzeitarbeitslose und
Menschen mit ausländischer Herkunft.
Der Fokus bei Qualifizierungsmaßnahmen, Informationsveranstaltungen,
und individueller Beratung liegt auf der Verbesserung der
Beschäftigungschancen. Inhaltlich werden zwei Schwerpunkte gesetzt:
Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Digitalisierung werden
TN in Möglichkeiten des selbstgesteuerten Lernens und Wissenserwerbs,
aber auch in die Anwendung von Laptops und Tablets eingeführt. Das
Thema ökologische Nachhaltigkeit wird z.B. im Rahmen von
Qualifizierungsangeboten wie Repaircafés, nachhaltige Verarbeitung von
Lebensmitteln, urban gardening, Fahrradreparaturworkshops, Besuche bei
und/ oder Kooperationen mit Leih- oder Umsonstläden etc. behandelt.
Beide Themen ermöglichen es, Kompetenzen zu erlernen, die für eine
spätere Berufstätigkeit wichtig sind (z.B. handwerklich, kommunikativ,
sprachlich, digital, sozial) und Zielgruppen niederschwellig mit sozial und
politisch wichtigen Inhalten vertraut zu machen, die bisher noch nicht
ausreichend von diesen wahrgenommen wurden. Beide Themen werden
miteinander verknüpft, z.B. wenn TN, mit Unterstützung einer
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 18
Fachanleitung, vor oder während des Besuchs der Fahrradwerkstatt sich
entsprechendes relevantes Wissen in diesem Bereich über Youtube-Filme
aneignen oder, zusammen mit einer Sozialpädagogin, über Portale, Blogs
etc. Informationen zu einer nachhaltigen Lebensführung sammeln etc.
Der innovative Charakter des Projekts wird durch bewährte Instrumente,
wie Berufsorientierung, Profiling, Bewerbungstraining, Sprachförderung,
Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
Betriebsbesichtigungen etc. ergänzt.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 19
5. Konzeptionelle Einbindung in lokale Konzepte der integrierten
Stadtentwicklung, Zusammenhang mit städtebaulichen Investitionen;
Erläuterungen zu sozialer Kohäsion und Quartiersmehrwert;
Zusammenhang mit anderen geplanten Programmen:
Bitte erläutern Sie die Konzeptionelle Einbindung in lokale Konzepte der
integrierten Stadtentwicklung und den Zusammenhang mit
städtebaulichen Investitionen:
Die Maßnahmen im Rahmen der „Sozialen Stadt“, bzw. des „Sozialen
Zusammenhalts“ und der Begleitprogramme haben in den letzten Jahren
bereits zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren
beigetragen. Gleichwohl ist der Abstand zwischen den prosperierenden
Stadtteilen und den (ehemaligen) Programmgebieten nach wie vor groß. In
Reaktion auf vorhandene Problemlagen sehen die Projekttableaus der 3
Stadtteile neben der Stärkung der Netzwerke und dem Ausbau der
Raumangebote für die Arbeit von Bewohner*innengruppen die Aufwertung
des öffentlichen Raums sowie den Ausbau sozialer Einrichtungen vor.
Wesentliches Ziel ist aber, die Zugangsbarrieren der auf mehreren Feldern
benachteiligten Bewohner*innen zum Arbeitsmarkt in zu reduzieren.
Daher werden die geplanten Qualifizierungsangebote niedrigschwellig in
den Sozialräumen realisiert. Hierfür werden u.a. die im Rahmen der
städtebaulichen Programme geschaffenen Einrichtungen wie der
Creativhof Eberstadt-Süd (Werkstätten und Schulungsräume), das Café
(N)Immersatt/ Senior*innentreff oder die Schulküche Kranichstein (beides
beschäftigungsfördernde Angebote) genutzt.
Geplant ist weiterhin, einen Treffpunkt für Jugendliche im öffentlichen
Raum im PaMo (Unterstand am Bolzplatz) sowie die Gestaltung der
Grünanlage „Im Tiefen See“ über ein Qualifizierungsprojekt in Kooperation
mit dem Stadtteilmanagement zu realisieren. Die neu gestalteten
Innenhöfe im PaMo sind bereits ein gelungenes Beispiel dafür, wie in
enger Zusammenarbeit von Stadt und Bewohner*innen Lebensqualität im
öffentlichen und privaten Raum geschaffen werden kann. Weitere
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 20
Fördermittel für die Verbesserung der Wohnqualität im PaMo stehen
bereit. Die Teilnehmenden des Projektvorhabens sollen motiviert werden,
sich hier zu beteiligen. Diese und ähnliche Aktivitäten sollen über das
PaMo hinaus in allen Quartieren zur Verbesserung der
Umweltgerechtigkeit und Förderung des nachbarschaftlichen
Zusammenlebens initiiert werden. Durch das Schwerpunktthema
„Ökologische Nachhaltigkeit“ werden nicht nur die TN des Projekts
qualifiziert, sie werden darüber hinaus auch befähigt, als
Multiplikator*innen innerhalb der Quartiere zu wirken, indem sie an der
zielgruppengerechten Vermittlung der Thematik beteiligt werden. Digitale
Medien werden unter Begleitung einer Medienpädagogin eingesetzt, um
die Aktivitäten durch die Teilnehmenden zu dokumentieren und zu
veröffentlichen. Dadurch werden auch die digitale Teilhabe und
Kompetenzentwicklung in den Quartieren gefördert.
Über die Vernetzung mit den verschiedenen mit der Stadtentwicklung
befassten Gremien und der Projektkoordination werden weitere aktuelle
Anknüpfungspunkte identifiziert.
Bei allen Maßnahmen wird viel Wert auf die Beteiligung der Menschen vor
Ort gelegt. Aus diesem Grund wird in jedem Fördergebiet mit der
Stadtteilwerkstatt als zentrale Anlaufstellen kooperiert.
Bitte stellen Sie den Beitrag zur sozialen Kohäsion und den
Quartiersmehrwert dar sowie den Zusammenhang mit anderen geplanten
Programmen (sofern zutreffend):
Soziale Kohäsion ist zentral für jedes Leben in einer Gemeinschaft und
Gesellschaft. Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status
haben aber weniger Vertrauen in ihre Nachbarschaft, setzen weniger auf
Gegenseitigkeit und zeigen weniger Solidarität als Menschen mit einem
höheren sozioökonomischen Status. Je höher die sozioökonomische
Heterogenität in Quartieren ist, desto besser funktioniert soziale Kohäsion
(nach Koopmans und Schaeffer, 2014*). Das Projektvorhaben soll daher
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 21
auf 2 Ebenen wirken: Zum einen sollen soziale und strukturelle
Ungleichheiten und Marginalisierungen reduziert werden, indem Wege in
existenzsichernde Beschäftigung geebnet werden. Zum anderen sollen
Solidarität, Gegenseitigkeit, Vertrauen und das Gefühl von Gemeinsamkeit
durch Empowerment der Teilnehmenden befördert werden. Diese sollen
ermutigt werden, einen Beitrag zu guten Nachbarschaften und zum
Wohlergehen aller im Quartier zu leisten, etwa durch Wohnumfeldprojekte
zur Verbesserung der Lebensqualität oder durch Repaircafés und
Fahrradwerkstätten.
Durch den Schwerpunkt „Ökologische Nachhaltigkeit“ sollen außerdem
Kontakte zu Initiativen und Angeboten (Verleihläden, Wandelbares
Darmstadt, u. ähnl.) entstehen, die bisher eher bessergestellte Menschen
erreichen. Auf diese Weise können sich auch soziale Netzwerke erweitern
und etwa für die Stellensuche genutzt werden.
Durch das Sozialbudget des Landes wird Gemeinwesenarbeit und
Quartiersmanagement gefördert. Hier findet eine enge Zusammenarbeit
statt.
lm Rahmen des hess. Ausbildungs- u. Qualifizierungsbudgets werden
vom Jobcenter Arbeitsgelegenheiten in den Programmgebieten angeboten
(z.B. Wohnumfeldverbesserung/ Gastronomie und Hauswirtschaft). Eine
Verknüpfung ergibt sich, indem z.B. Projektteilnehmende in Abstimmung
mit dem Jobcenter in solche Aktivierungsmaßnahmen vermittelt werden
können.
Grundsätzlich hat das Projekt das Ziel, einen niedrigschwelligen Zugang
für arbeitsmarktferne Menschen in Förderangebote des Jobcenters zu
schaffen.
*Koopmans, Ruud/Schaeffer, Merlin (2014): Perceptions of Ethno-Cultural
Diversity and Neighborhood Cohesion in three Countries. WZB Discussion
Paper SP VI 2014-103, Berlin: WZB.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 22
6. Kooperationsvereinbarungen mit Projektpartnern, insbesondere dem
Jobcenter (hier mindestens eine Absichtserklärung („Letter of Intent“), im
späteren Antragsverfahren bei ausgewählten Anträgen über eine
Kooperationsvereinbarung).
Wurde eine Kooperationserklärung über Art und Umfang der Kooperation
mit dem Jobcenter oder ein „Letter of Intent“ des Jobcenters über Z-EU-S
beigefügt?
☒ Kooperationserklärung
☐„Letter of Intent“
Für zusätzliche Erläuterungen:
Grundsätzlich hat dabei die Vermittlung in vorhandene und geeignete
Angebote der SGB II-Regelförderung Vorrang. Hierzu hat eine
Abstimmung und Kooperation mit den Jobcentern zu erfolgen. Bitte
stellen Sie hierfür die Abstimmung und Kooperation dar:
Das Jobcenter Darmstadt wird für das Vorhaben eine federführende
Ansprechperson bestimmen, die mit dem Projekt in enger Abstimmung
steht und die entsprechenden Prozesse im Jobcenter koordiniert.
Entsprechend des aktuell neu entwickelten sozialraumorientierten
Ansatzes des Jobcenters werden gemeinsame Beratungs- und
Informationsangebote in den Quartieren durchgeführt, um einen
niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen und Vertrauen zu schaffen.
Insbesondere in PaMo werden viele arbeitslose Männer, die häufig
alleinstehend und mit psychosozialen Problemen belastet sind, durch das
Jobcenter nicht (mehr) erreicht. Über das Projekt soll Vertrauen entwickelt
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 23
werden und Teilnehmende in bedarfsgerechte Angebote des Jobcenters
vermittelt werden. Neben den Regelförderangeboten ist dies vor allem die
Maßnahme im Rahmen des Bundesprogramms Rehapro, die eigens für
Menschen mit komplexen gesundheitlichen, psychischen oder seelischen
Unterstützungsbedarfen eingerichtet wurde.
Ähnlich werden auch für Frauen, insbesondere Alleinerziehende,
lebensphasenorientiert berufliche Perspektiven entwickelt und dabei eng
mit der Beauftragten für Chancengleichheit zusammengearbeitet, um
Wege in entsprechende Förderangebote zu eröffnen. Hierbei wird der
Zugang zu Teilzeitausbildung eine besondere Rolle spielen, da dies als
strategisches Ziel der Arbeitsmarktpolitik des Landes Hessen besonders
gefördert wird. Speziell für Frauen mit Migrationshintergrund wird
außerdem durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter ein Programm
für Qualifizierung zur päd. Zusatzkraft aufgelegt.
Neben der Kooperation mit dem Jobcenter Darmstadt besteht außerdem
eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Darmstadt.
Wurden weitere Kooperationserklärungen mit Projektpartnern über Z-EU-
S beigefügt?
☒ Ja
☐ Nein
Für zusätzliche Erläuterungen:
• Agentur für Arbeit Darmstadt
• Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg e.V. – Stadtteilwerkstatt
Kranichstein
• Caritasverband e.V. Quartiersmanagement PaMo und
Quartiersmanagement Eberstadt-Süd wird aus terminlichen Gründen
nachgereicht
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 24
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 25
7. Arbeits- und Zeitplan des BIWAQ-Projektes
Bitte skizzieren Sie die wesentlichen Arbeitsschritte Ihres Projektes im
zeitlichen Ablauf. Stellen Sie dar, welche Arbeitsschritte in welchem Jahr
des Projektes erfolgen sollen.
1.9. – 31.12.2023
Nach einer Auftaktinformation für die Netzwerkpartner werden an allen 3
Standorten Beratungs- und Qualifizierungsangebote aufgebaut und
niedrigschwellige Zugänge für schwer erreichbare Zielgruppen geschaffen.
Feste Sprechzeiten in den Beratungsbüros dienen der Information von
Interessierten sowie der Einzelfallberatung. Erste Angebote werden unter
Einbeziehung bereits integrierter TN partizipativ geplant und beworben.
Herausreichende Sozialarbeit soll parallel Hemmnisse der Zielgruppe
abbauen und neue TN erreichen und betreuen.
1.1.2024 – 31.12.2024
Die Beratungs- und Qualifizierungsangebote starten in der Durchführung,
während auch die Netzwerkarbeit intensiviert und ggf. neue
Kooperationspartner gewonnen werden, z.B. Initiativen des
bürgerschaftlichen Engagements.
Geplante Aktivitäten und Angebote:
# Beratung, Berufswegeorientierung und Begleitung von arbeitslosen und
arbeitsuchenden Menschen
# Vermittlung in weiterführende Angebote des JC und AA
# Vermittlung in Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit
# arbeitsweltnahe Qualifizierungsangebote, Schwerpunkt Logistik,
Gastronomie/ Hauswirtschaft, Fahrradmechanik (Mangelberufe)
# Vermittlung von Praktika in Betrieben
# Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
# Entwicklung digitaler Kompetenzen und Selbstlernfähigkeiten
# berufsbezogene Sprachförderangebote (didaktische Verknüpfung von
Fachinhalten mit Spracherwerb)
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 26
# Entwicklung von Angeboten im Quartier zu ökologischer Nachhaltigkeit
(Umsonst-/ Verleihläden, Second-Hand-Shops, Wohnumfeldprojekte),
über die arbeitsweltnahe Qualifizierung realisiert werden kann
# Information und Schulungen zu ökologisch-ökonomischer
Nachhaltigkeit
# Entwicklung von Teilnehmenden zu Multiplikator*innen in den
Quartieren
Die Lebens- und Arbeitswegberatung von (langzeit-) arbeitslosen TN
sowie die Vermittlung in Arbeit und Beschäftigung steht im gesamten
Projektverlauf im Zentrum der Angebote. Hierfür wird auch der Kontakt zu
Betrieben gepflegt und kontinuierlich ausgebaut. Dabei kann bereits auf
ein bestehendes Netzwerk zu Unternehmen und Kammern aufgesetzt
werden.
Die Zielgruppenerreichung und Wirksamkeit der Angebote werden durch
die Projektkoordination kontinuierlich evaluiert.
1.1.2025 – 30.6.2026
In der Beratung werden sowohl neue als auch bereits vermittelte TN
betreut.Neben der Fortsetzung der laufenden Aktivitäten werden diese
stetig weiterentwickelt und neue Angebote bedarfsorientiert konzipiert.
Basis hierfür ist die Evaluation mit den TN, aber auch Ideen, die von den
Kooperationspartnern/ Initiativen eingebracht werden, um die
Lebensqualität in den Quartieren zu erhöhen (z.B. neue nachbarschaftliche
und nachhaltige Projekte).
Zu Beendigung des Projekts werten die MA ihre Erfahrungen mit der
Zielgruppe und den Angeboten in einem Abschlussbericht abschließend
aus.Es werden Konzepte zur Verstetigung entwickelt und in den sozialpol.
Diskurs eingebracht.
Zum Abschluss des Projektes wird es eine öffentlich wirksame
Veranstaltung geben.
Hinweis: Der vollständige geplante Finanzrahmen (Gesamtausgaben) des
BIWAQ-Projektes ist direkt über die Eingabemaske in Z-EU-S zu erfassen.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 27
Optional: Wurde ein zusätzliches Dokument über Z-EU-S beigefügt?
☒ Ja
☐ Nein
Für zusätzliche Erläuterungen:
Arbeits- und Zeitplan
Erläuterung zum Finanzplan:
Die Projektleitung und -koordination obliegt der Vorhabenträgerin
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Umfang 0,33 VZÄ). Die Projektleitungen
(Umfang jeweils 0,25 VZÄ) der Teilvorhaben haben nur Leitungsaufgaben
innerhalb des Teilvorhabens und sind darüber hinaus auch an der
Umsetzung beteiligt. Außerdem sind sie direkte Ansprechpartner*innen
der Projektgesamtkoordination der Vorhabenträgerin.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 28
8. Berücksichtigung der bereichsübergreifenden Grundsätze und der
ökologischen Nachhaltigkeit (vormals Querschnittsziele) des hier
dargestellten BIWAQ V-Projektes im ESF Plus mit den zugehörigen
Einzelprojekten und das Konzept der Öffentlichkeitsarbeit.
Bitte erläutern Sie, wie die bereichsübergreifenden Grundsätze und die
ökologische Nachhaltigkeit im BIWAQ V-Projekt eingehalten werden:
Die Gleichstellung von Männern und Frauen und die Einbeziehung einer
Geschlechterperspektive wird durchgängig im Projektvorhaben
berücksichtigt und die Teilnehmenden dafür sensibilisiert. Es werden
ausschließlich entsprechend fortgebildete Projektmitarbeiter*innen
eingesetzt und die Teams paritätisch besetzt. Die Zielgruppenansprache
und die Beratungs- und Qualifizierungsangebote sind gendersensibel
konzipiert, um mögliche Zugangshürden zu minimieren.
Das berufliche Spektrum soll sowohl für Frauen als auch für Männer
erweitert werden, indem Geschlechterstereotypen infrage gestellt werden.
Dabei spielt die Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowohl
für Männer als auch für Frauen eine zentrale Rolle. Insbesondere Frauen
sollen für existenzsichernde Beschäftigung gewonnen werden, damit
strukturelle Benachteiligungen durchbrochen werden können.
Aufgrund der Bevölkerungsstrukturen in den Quartieren wird der
Hauptanteil der Teilnehmenden einen Migrationshintergrund haben und
von struktureller Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt betroffen sein. Es
werden erfahrene Projektmitarbeiter*innen eingesetzt, die methodisch-
didaktische Angebote zum Abbau von strukturellen Hemmnissen
konzipieren. Die Teilnehmenden mit Migrationshintergrund, insbesondere
Frauen, werden Zugang zu Integrationsleistungen haben, die ihre
speziellen Bedürfnisse und ihren kulturellen Hintergrund berücksichtigen.
Das Projektteam wird zum AGG, der UN-Behindertenrechtskonvention
sowie der EU-Grundrechtecharta geschult und prüft die geplanten
Umsetzungsschritte auf Übereinstimmung mit den
Antidiskriminierungsvorgaben.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 29
Insbesondere wird auf die Zugänglichkeit für Menschen mit
Behinderungen und die Inklusionsfähigkeit bei der Umsetzung der
Angebote geachtet.
Ökologische Nachhaltigkeit ist als Schwerpunktthema im Projekt
verankert. Nachhaltigkeit spielt daher vor allem in der inhaltlichen
Umsetzung eine Rolle. So werden arbeitsweltbezogene Qualifizierungen
eng mit ökologischer Nachhaltigkeit verknüpft, z.B. Umgang mit
Lebensmitteln, Re- und Upcycling oder energiesparendes Verhalten.
Durch den Kompetenzaufbau der Teilnehmenden in Bezug auf
ökologische Nachhaltigkeit, des Multiplikator*innen-Ansatzes (peer-
Counseling) und der Umsetzung von entsprechenden Aktivitäten im
Stadtteil sollen Mehrwerte für die Quartiere entstehen.
Darüber hinaus werden Umweltkriterien und ressourcenschonendes
Verhalten bei allen Aktivitäten der Teilprojektpartner berücksichtigt, allein
schon, um entsprechende Vorbildfunktionen einzunehmen.
Bitte erläutern Sie, das Konzept und die Umsetzung der
Öffentlichkeitsarbeit im BIWAQ V-Projekt mit den zugehörigen
Einzelprojekten:
Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen die Idee und Zielsetzung des Projekts,
die Aktivitäten, besonders herausragende Aktionen und Veranstaltungen
sowie die Erfolge verbreitet werden. Die Öffentlichkeitsarbeit dient in
erster Linie der Zielgruppen- und Multiplikator*innenansprache, aber auch
der Information der Stadtgesellschaft innerhalb der Quartiere und darüber
hinaus.
Hierzu sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
1. Websites der Teilprojektpartner und der Wissenschaftsstadt Darmstadt:
Das Projekt wird auf den Trägerwebseiten und der Homepage der Stadt
vorgestellt.
2. Social Media:
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 30
Auch der Social-Media Kanal der Stadt wird bespielt, um jüngere TN über
die positiven Erfolge des durch „ESF+“- und Landesmitteln geförderten
Projektes zu informieren. Social media sollen auch genutzt werden, um
von den TN erstellte Image- und Informationsvideos (z.B. zu
Nachhaltigkeitsthemen) zu verbreiten.
3. Pressemitteilung (PM):
Nach Anlaufen des Projektes werden regelmäßig Pressemitteilungen
verfasst zu Aktivitäten und Erfolgen (Wie viele Personen wurden
qualifiziert? Welcher Mehrwert konnte bislang für das Quartier geschaffen
werden? Woher stammen die Fördermittel? Welche Erfahrungen haben die
TN mit der ESF-Förderung gemacht? etc.).
4. Flyer:
Um die Bewohner*innen der Stadtteile über das Projekt und das
Förderprogramm zu informieren, werden Flyer in einfacher Sprache sowie
in mehreren Sprachen gedruckt und über verschiedene
Kooperationspartner*innen z an potentielle TN verteilt (z.B.
Fallmanager*innen der BA, JC, bürgerliche Initiativen). Flyer werden in den
Quartieren auch über die Stadtteilwerkstätten verteilt. Dadurch, dass viele
Bewohner*innen einen Bezug zu den dortigen Mitarbeiter*innen haben,
wird das Projekt in einen positiven Kontext gestellt (Empfehlung von
Vertrauenspersonen).
Grundsätzlich werden Flyer auch an öffentlichen Stellen ausgelegt
(Supermärkte, Bürgerbüros, Kitas u. ähnl.)
5. Mund zu Mund Empfehlungen:
Durch positive Berichte ehemaliger TN, können nicht nur neue TN
akquiriert werden, sondern auch wirksame Öffentlichkeitsarbeit innerhalb
der Gebietskulisse betrieben werden. Ziel ist es, eine Identifikation der TN
mit dem Projekt herzustellen, in dem sie gerne mitwirken, weil es ihnen
und ihrem Quartier dient und von dem sie gerne weitererzählen.
6. Informationsstände an Sommerfesten in den Gebietskulissen:
Bei Sommerfesten oder anderen Veranstaltungen in den Quartieren
werden Info-Stände aufgebaut und dort mittels persönlicher Ansprache
die Angebote beworben.
Vorhabenskonzept BIWAQ V, Stand 27.01.2023 31
7. Veröffentlichungen in den Stadtteilzeitungen:
z.B. „Papiermonster“, Magazin für das PaMo
8. Lokalradio/ Sender:
Es wird ein Interview/ ein Beitrag im Lokalradio „RADAR“ sowie bei
regionalen Sendern (Hess. Rundfunk, ZDF) angestrebt.
9. Abschlussveranstaltung:
Zum Abschluss des Projekts ist eine öffentlichkeitswirksame
Abschlussveranstaltung geplant.
Den Anforderungen des ESF+ an die Informations- und
Publizitätsmaßnahmen wird entsprochen.
anlage 1
1338 Zeichen
Daniel Hatzel - [Extern]VZV zugesagt Von: Förderportal Z-EU-S <noreply@foerderportal-zeus.de> An: <daniel.hatzel@darmstadt.de> Datum:27.09.2023 14:26 Betreff:[Extern]VZV zugesagt ACHTUNG: Diese Mail kommt von einem externen Absender. Bitte behandeln Sie alle Dateianhänge und Links mit besonderer Vorsicht. Sehr geehrte(r) Nutzer/Nutzerin von Z-EU-S, Ihr Antrag auf vorzeitigen Vorhabenbeginn (VzV) wurde bewilligt: Vorgang:VV4769096 Vorhaben:Nachhaltig Leben und Arbeiten Bitte beachten Sie: Z-EU-S ist das internetbasierte ESF Plus-Förderportal. Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde eine Rechteverwaltung mit differenzierten Zugriffsberechtigungen auf verschiedenen Nutzerebenen eingerichtet. Mit Ihrem Benutzernamen verknüpft sind daher bestimmte personalisierte Rechte, die Ihre seitens des zuständigen Administrators eingerichteten Bereiche in Z-EU-S freischalten. Anwenderunterstützung: Bei Problemen im Umgang mit Z-EU-S wenden Sie sich bitte an die die: DV-Verbindungsstelle der Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn See (DRV KBS) Kontakt: Service-Hotline: 0355 355 486999 Mail: ZEUS@kbs.de Fax: 0234 97838 80145 Unsere Servicezeiten: montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr freitags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr Page 1 of 1 01.11.2023file:///C:/Users/hatzel/AppData/Local/Temp/XPgrpwise/65143B9DZENTRAL_DOS...
Beratungsverlauf (4)
Orte (3)
- Frankfurter Straße 71x
- Im Tiefen See
- Grenzallee
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2023/0349
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.11.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00