V/0733/2013
Jahresbericht 2012 der Biologischen Station Rieselfelder Münster
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Berichtsvorlage
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V/0733/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Grünflächen und Umweltschutz Betrifft Jahresbericht 2012 der Biologischen Station Rieselfelder Münster Beratungsfolge 10.10.2013 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 15.10.2013 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 19.11.2013 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht Bericht: Gemäß Ratsbeschluss vom 12.12.2007 (Vorlage V/0571/2007/1. Erg.) ist dem Fachausschuss und den betroffenen Bezirksvertretungen der Jahresbericht in einer Berichtsvorlage vorzulegen. Die Ergebnisse des Jahresberichtes 2012 werden im Folgenden zusammengefasst dargestellt . Durch Vortrag eines Vertreters der Biologischen Station können die Arbeiten im Detail erläutert werden. Sofern bei Einzelnen Bedarf besteht, kann der komplette Bericht (115 S.) zur Verfügung gestellt werden. 1 Durchgeführte technische Pflege- und Entwicklungsarbeiten 1.1 Bewässerung Der Ablauf der Bewässerungsarbeiten hat sich innerhalb der letzten Jahre durch den Umbau der Rohrleitungen und der durch Entlandungsmaßnahmen neu vernässten Flächen gewa n- delt. Reparaturarbeiten an brüchigen Leitungsabschnit ten gehören weitgehend der Verga n- genheit an, jedoch kommen für die neu vernässten Flächen Unsicherheitsfaktoren in punkto Dichtigkeit, Leitungsdruck und Versickerungsverhalten dazu. Ab dem Frühling musste das System wieder zuverlässig laufen, um den Brutvö geln konstante Bedingungen zu bieten. Weiterhin mussten die Wasserstände flexibel auf rastende Vögel während des Durchzuges eingestellt werden, die Schlammbänke, Flachwasserbereiche und tiefere Wasserzonen zur Nahrungssuche benötigen. 1.2 Wartung des Bewässerungssystems und der Dämme Auch am neuen System waren Wartungsarbeiten erforderlich. Neben dem Abklemmen von nicht mehr benötigten Bewässerungssträngen mussten 2012 zwei fehlerhafte Schieber au s- getauscht und eine Schweißstelle erneuert werden. Weiterhin wurden sämtliche Bewässerungspunkte mit 700 m Bewässerungswegen frei g e- halten. Diese Arbeiten wurden mit dem Freischneider bis zu 3 x jährlich ausgeführt. Vor allem an Flächen, die nicht permanent unter Wasser stehen, wurden die Dämme au f- grund der Tätigkeit von Kleinsäugern undicht, so dass Nacharbeiten erforderlich waren. Vorlagen-Nr.: V/0733/2013 Auskunft erteilt: Herr Dreier Ruf: 492 67 27 E-Mail: DreierD@stadt-muenster.de Datum: 17.09.2013 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0733/2013 1.3 Unterhaltung der Ableiter und weiterer Gräben Das Räumen des Ableitergrabens wurde auch 2012 größtenteils mit einem Mobilbagger und Grabenmähkorb bewerkstelligt. Die Bereiche an Unterführungen und Rohrüberführungen mussten mit dem Freischneider geschnitten werden. Gleiches gilt für Teile der nördlichen Grenzgräben. Ein Abschnitt des Wirtschaftsweges entlang des Hauptableiters wurde im Spätsommer mit dem Bagger planiert, um ihn wieder für alle Maschinen befahrbar zu machen. 1.4 Verkehrssicherungspflicht, Wegeseitengräben und -ränder, Wanderwege, Beobach- tungsanlagen und Außenausstellung Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht wurden vor allem im Naturerlebnisgebiet in Str a- ßen herein wachsende Äste zurückgeschnitten. Das Mulchen sämtlicher Wegbanketten wurde im Berichtsjahr viermal durchgeführt. Um die Vogelzählungen durchführen zu können, mussten alle Wasserflächen durch Sichtschneisen im Schilfgürtel einsehbar gehalten werden. Das bedeutete für annähernd 200 Sichtschneisen eine mindestens dreimalige Bearbeitung mit dem Freischneider oder der Handsense. An den Beobachtungskanzeln sowie am Beobachtungsturm waren diverse kleinere Reparaturarbe i- ten erforderlich. 1.5 Verlandungsbekämpfung Die erfolgreich durchgeführten Maßnahmen der Vorjahre sowie das großflächige Projekt zur Verlandungsbekämpfung (s. Pkt. 6) zum Ende des Berichtjahres machten keine zusätzlichen Eingriffe notwendig. Wie in jedem Jahr wurden auch 2012 sämtliche Inseln de s Emsableiteranstaus sowie einige Parzellen am Westrand von Weidengebüsch und anderem Bewuchs befreit, da gerade diese Bereiche wertvolle und geschützte Bruthabitate für Gänse, Enten, Möwen etc. sind. 1.6 Grünlandpflege Bei der Heumahd wurden 82 Groß - und 200 Kleinbunde eingebracht. Die Grünlandflächen, insbesondere die nicht geheuten Weiden, wurden im Spätsommer mit dem Schlegelmäher bearbeitet, um eine Verbuschung zu verhindern und dem nachwachsenden Gras die Konkur- renz der hochgewachsenen Binsen zu nehmen. 1.7 Unterhaltung der „Auerochsen“ - Weideflächen Die Bekämpfung des für die Weidetiere giftigen Jakobs -Greiskrautes war für die Mitarbeiter der Biologischen Station ein stetig wachsendes Problem. Auf einer Fläche von 8 ha wurden die Pflanzen per Hand gezogen sowie der restliche Aufwuchs mehrfach geschnitten und a b- gefahren, um zumindest die Aussamung zu unterbinden. Weiterhin wurden Teilbereiche der betroffenen Weiden mittels Elektrozaun für die Rinderherde abgesperrt. Da diese Fl ächen in 2013 für die Rinderhaltung unbrauchbar sein werden, soll eine Wiese eingezäunt werden, um Ausweichmöglichkeiten zu haben. Mit der unteren Landschaftsbehörde wurde vereinbart, gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer nach Möglichkeiten zur herbizidfreien Bekäm p- fung des Jakobs-Greiskrautes zu suchen. 2012 wurden die Arbeiten an den Fütterungsstellen ausgedehnt und fertig gestellt. Zusätzlich wurde die Umzäunung der drei Fanganlagen überarbeitet, u. a. wesentlich stabilere und h ö- here Eichenspaltpfähle und Pappeldielen angebracht. Die Zäune der drei Weiden wurden eingehend geprüft und etwa 60 Pfähle ersetzt. 1.8 Unterhaltung der Steuerungssysteme und Wehre 2012 musste lediglich am Emsableiterstauwehr ein Kugellager erneuert werden. Im Frühjahr kam es aufgrund eines defekt en Transformators zu einem Kabelbrand im Steuerungskasten der Wehr- und Pumpensteuerung. Alle betroffenen Teile wurden unmittelbar ersetzt, so dass der Wehrbetrieb noch am selben Abend weitergeführt werden konnte. Die 2008 durchgeführte Erneuerung der Wehr dichtung war nicht dauerhaft und es erschien im Laufe des Jahres das gleiche Schadensbild erneut. Um ein Ausweiten des Schadens zu verhindern, wurde die Dichtung Anfang 2013 erneuert. Die jährliche Wartung der Pumpen erfolgte wie jedes Jahr im März. 3 V/0733/2013 1.9 Winterliche Gehölzpflege Der Kopfweidenschnitt wurde an der Straße Wöstebach, an einigen Beobachtungshütten und im Norden des NSG durchgeführt, das anfallende Schnittgut zu Holzhäcksel verarbeitet und auf den Wanderwegen verteilt. In Zusammenarbeit mit stä dtischen Waldarbeitern wurden Anfang 2012 am Südufer des Huronensees Pappeln gefällt, um auf dieses Gewässer mehr Licht einwirken zu lassen. Auch am Blauen See wurden Erlen und Birken entfernt. 2. Ergebnisse der fachlichen Betreuung 2.1 Monitoring Vogelbestände Für das Jahr 2012 liegen Zähldaten von 357 Exkursionstagen vor. Erfasst wurden 138 V o- gelarten bzw. deren Unterarten , davon 45 wassergebundene oder im Kernbereich der Ri e- selfelder vorkommende Brutvogelarten, von denen die meisten auf der Roten Liste de r Brut- vögel in NRW stehen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Brutbestände der meisten Arten nur wenig verä n- dert. Auf einige besondere Ergebnisse der diesjährigen Brutvogelkartierung wird im Folge n- den näher eingegangen. Weißstorch In diesem Jahr zo gen beide Storchenpaare in den Rieselfeldern je drei Junge groß. Auße r- halb der Rieselfelder und des Allwetterzoos gab es zwei weitere Storchenpaare. In Albac h- ten überlebten die drei Küken nicht, in Nienberge konnten drei Junge beringt werden. Enten Der Brutbestand der Knäkente lag mit 15 Brutpaaren wesentlich höher als im Vorjahr. Bei den Krickenten konnten zwei erfolgreiche Brutpaare nachgewiesen werden. Der Brutbestand der Tafelente lag ebenfalls höher als im Vorjahr. Auf dem DEK südlich der Rieselfelder und auf dem Staugewässer in der Entwicklungszone konnten eine weibliche Schellente und zwei Küken beobachtet werden. Es wird vermutet, dass die Brut auf dem in Teilen schlecht ei n- sehbaren Huronensee oder Blauen See erfolgte. Diese erfolgreiche Brut der S chellente ist damit das einzige Brutpaar in NRW. Ansonsten gab es bei den anderen Entenarten keine wesentlichen Veränderungen. Zwergdommel Wie bereits im Vorjahr brüteten Zwergdommeln im NSG erfolgreich. Damit sind die Riese l- felder für eine weitere Vogelart der einzig regelmäßig besetzte Brutplatz in NRW. Lachmöwe Der Lachmöwenbrutbestand hat weiter zugenommen und liegt bei 600 Brutpaaren. Allein auf dem Staugewässer in der Entwicklungszone konnten über 470 Nestern gezählt werden. I n den letzten 40 Jahren haben die Brutbestände ohne erkennbare Gründe stark geschwankt. Singvögel Es gab bei einigen Arten Bestandseinbrüche. Eine Ursache könnte die lange kalte Witterung gewesen sein. 2.2 Wissenschaftliche Vogelberingung Im Berichtsjahr wurden insgesamt 5. 687 Vögel gefangen. 4.043 Vögel wurden dabei neub e- ringt und 1.632 beringte „eigene“ Vögel wurden wiedergefangen. Außerdem konnten 12 V ö- gel mit Ringen anderer Beringer bzw. Beringungszentralen gefangen werden. Als Besonderheiten sind hier, wie schon 2011, drei Seggenrohrsänger zu nennen, die Mitte August ins Netz gingen. Dies zeigt, dass diese sehr seltene Rohrsängerart das Gebiet offe n- sichtlich regelmäßig als Rastplatz auf dem Zug in die Brut- und Winterquartiere nutzt. Anfang November konnte erstmalig ein Raubwürger gefangen und beringt werden. Einzelne Individuen diese Art überwintern alljährlich im Gebiet. 4 V/0733/2013 Monitoring Pflanzen In 58 Kartiereinheiten wurden die Wasserflächen und die Vegetation erfasst. Die Abgrenzung der Wasserflächen erfolgte im Wesent lichen nach der Auswertung von aktuellen Luftbildern. Die Röhrichte nahmen insgesamt in 2012 etwas ab. Dennoch breitete das Schilf sich weiter aus: von 78,8 ha in 2011 auf 80,5 ha in 2012. Dieses Jahr erfassten die Kartierer erstmals einige Neophyten (Neueinwanderer), eine Rote- Liste-Art und ein Problem-Kraut im Weideland als eigenständige Kartiereinheiten. Zu den Neueinwanderern gehört die Laugenblume, die seit 2010 am Großen Stauteich in der Entwicklungszone Fuß gefasst hat. Sie nimmt dort mittlerweile über 2 ha ein. Die Rote -Liste-Art Gelbe Wiesenraute wächst am landseitigen Rand von Schilfbeständen. Ob die Wiesenraute sich hier ausbreitet, wird die separate Erfassung ihrer Wuchsorte in den nächsten Jahren zeigen. Das Jakobs-Greiskraut hat sich auf ei nigen Weiden weiter ausgebreitet. Dominanzbestände nehmen mittlerweile fast 1,9 ha ein. Darüber hinaus steht das Jakobs -Greiskraut auf mehr als 6 ha verteilt im Grünland. Das in den vergangenen Jahren erfolgte Abschieben des Oberbodens um den Heideweiher im NSG „Gelmer Heide“ hat die Entfaltung eines schönen Bestandes des Mittleren Sonne n- taus bewirkt. Auch die Verjüngung der Besen- und Glockenheide profitiert davon. 2.3 Analyse der Wasserfroschbestände im südlichen Teil der Rieselfelder Münster Die drei einheimischen Wasserfroschformen bilden komplizierte Populationssysteme. Meistens lebt die Bastardart Teichfrosch, die ursprünglich aus einer Kreuzung der beiden E l- ternarten Seefrosch und Kleiner Wasserfrosch hervor gegangen ist, mit einer ihrer Elterna r- ten in Mischpopulationen zusammen. Normalerweise sind Hybriden aus zwei Arten nicht fortpflanzungsfähig. In diesem Fall verpaart sich der Mischling Teichfrosch vorzugsweise wieder mit einer seiner Elternarten. Wichtigste Erkenntnis der Analyse der Wasserfro schbestände der Jahre 2004/2005 und 2012 im südlichen Teil der Rieselfelder Münster ist, dass hier eine große stabile Population des gefährdeten Kleinen Wasserfrosches mit landesweiter Bedeutung vorkommt, neben e i- ner ähnlich großen Population der Bastardart des Teichfrosches. Der Anteil der Seefrösche, die von in den 1980er Jahren auf dem Golfplatz Wilkinghege ausgesetzten Tieren unbekannter Herkunft abstammen, welche sich dann über den Kinde r- bach und die Aa in die Rieselfelder Münster ausgebreitet haben, a n der Gesamtpopulation ist dagegen eher gering und bleibt auf niedrigem Niveau konstant. Es gibt keine Anzeichen für ein Verdrängen der beiden heimischen Wasserfroschformen, was bei dieser invasiven Art an anderen Stellen schon häufiger zu beobachten war. 3. Bericht nach EG-Vogelschutzrichtlinie Dieser Bericht ist eine Dienstleistung für das Land NRW, das damit seine Verpflichtungen gegenüber dem Bund und der EU nachkommen kann. Turnusgemäß ist der Bericht alle drei Jahre zu erstellen, die LANUV übernimmt hier die Federführung. 4. Öffentlichkeitsarbeit Nachdem im Jahr 2011 die Zahl der Veranstaltungen gegenüber 2010 gestiegen war, ist für 2012 wieder ein Rückgang - vermutlich witterungsbedingt - zu verzeichnen. 1.500 Erwac h- sene und 1.429 Kinder besuchten die Rieselfeld-Programme. Der Anteil der Programmveranstaltungen und gesondert gebuchten Veranstaltungen war ge- genüber 2011 fast gleich. Aus den zahlreichen Veranstaltungen seien folgende genannt: Mehrfach gab die Biologische Station auf Führungen im Rah men der Aus - und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern Einblicke in die Rieselfeld - Natur. Das Seminargebäude am Rieselfeldhof war Veranstaltungsort für größere Veranstaltungen nicht nur der Biologischen Station. Neben d en zweimal jährlich stattfindenden Treffen des 5 V/0733/2013 Freundes- und Förderkreises fand hier am 22. Juni erneut die Naturschutz - Regionalkonferenz Münsterland statt. Medien Neben der Bedienung des lokalen und regionalen Presseverteilers mit Informationen zu Ve r- anstaltungen, gab es auch in 2012 Interviews mit Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen. Weitere Aktivitäten Am 23. März eröffnete Dr. Michael Harengerd zum Abschluss des mit EU-Mitteln geförderten Projektes „Naturerlebnis für Alle“ die barrierefreien Steg esysteme des Schilflehrpfades im Naturerlebnisgebiet und in der Außenausstellung am Rieselfeldhof. Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des EU-LIFE Förderprogramms stellten im November die Projekt-Partner, darunter auch die Biologische Station Rieselfelder im Landtag in Düssel- dorf die Fördergebiete und geförderten Maßnahmen vor. 5. Schäden und negative Entwicklungen Im Jahr 2012 gab es erfreulicherweise keine nennenswerten Fälle von Vandalismus. 6. Benennung der Arbeitsschwerpunkte für das folgende Jahr Der Umfang der zu erbringenden Arbeiten ist durch das Leistungsverzeichnis festgelegt. Darüber hinaus gehende Arbeiten für 2013 sind im Wesentlichen die Entlandung von zug e- wachsenen Schilfflächen und Schaffung von offenen Wasserflächen im Rahmen eines ge- sondert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projektes. 7. Sonstige Betreuungsaufgaben 7.1 Praktikanten in den Rieselfeldern In 2012 wurden 14 Schülerpraktikantinnen und -praktikanten sowie 4 Praktikantinnen und Praktikanten von der Westfälischen Wilhelms Universität betreut. Darüber hinaus wurden 3 Personen im Rahmen von Arbeitsmaßnahmen zur beruflichen I n- tegration in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Sozialpsychiatrie Münster betreut. 7.2 Verkehr In 2012 wurde die jährliche Verk ehrszählung an der Straßenkreuzung Coermühle / Hesse n- weg wieder aufgenommen, nachdem für 2011 umfangreiches Datenmaterial zur Verkehrss i- tuation auf der Coermühle von der Stadt Münster erstellt wurde. Insgesamt sind die Verkehrsflüsse gegenüber 2010 wenig verändert. Die Gesamtzahl der er- fassten Fahrzeuge ist mit 2.194 nahezu identisch (2010: 2.092). Sichtbare Anstiege der g e- zählten Fahrzeuge gibt es nur für die Zeiten von 7 bis 8 Uhr und 20 bis 21 Uhr auf der Coe r- mühle in Richtung „Heidekrug“. Dabei ist der Anteil Nicht-Münsteraner Kennzeichen gegen- über 2010 um 2-3 % gestiegen. Gleich geblieben ist der Umstand, dass auf der Coermühle und auf dem Hessenweg Tiere sterben, weil Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit den Tieren nicht mehr ausweichen können. Unbefriedigend ist die Verkehrssituation, wenn bei Frostwetter die Schlittschuhläufer in die Rieselfelder einfallen. Dann ist wildes Parken an der Tagesordnung, obwohl zur gleichen Zeit der Parkplatz am Rieselfeldhof fast leer ist. Personalsituation In 2012 wurden eingesetzt: 3 Angestellte, 2 Kräfte aus dem freiwilligen ökologischen Jahr, 4 studentische Hilfskräfte (jeweils im Mittel nur 3 Wochen) , 8 Ehrenamtliche mit unterschiedlichen Stundensätzen, Obstwiese n- gruppe mit 2 - 5 Personen sowie 11 Honorarkräfte für Führungen und die Amphibienerfassung. 6 V/0733/2013 Bewertung der unteren Landschaftsbehörde Die im Jahr 2012 durchgeführten Pflege -, Entwicklungs- und Unterhaltungsmaßnahmen wurden bei einem Ortstermin am 27.02.2012 stichprobenartig von der unteren Landsch aftsbehörde über- prüft. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Auch der Abgleich des Jahresberichtes mit dem Leistungsverzeichnis ergab, dass die Projektziele der Betreuung erreicht worden sind. Beirat für die Rieselfelder Münster Der gemäß Beschluss des Ra tes vom 12.12.2007 eingerichtete städtische Beirat für die Riese l- felder hat bisher zehnmal getagt. Bei der Sitzung am 31.05.2013 wurden die wesentlichen Inhalte des Jahresberichtes 2012 dem Beirat durch Dr. Harengerd vorgestellt. Der Termin der Herbstsi t- zung ist der 06.11.2013. I.V. gez. Thomas Paal Stadtrat
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Hessenweg
- Wilkinghege
- Wöstebach
- Coermühle
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0733/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 17.09.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37