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Litfaßsäulen als Kunstsäulen erhalten
Dringlichkeitsantrag BV4 (SPD) AN/1844/2016 vom 07.11.2016
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Sachstandsbericht BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle / ___________________________ Vorlagen-Nummer AN/1844/2016 Stand: 01.02.2022 Sachstandsbericht Litfaßsäulen als Kunstsäulen erhalten Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion vom 07.11.2016 Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld befürwortet nachdrücklich den Erhalt von ca. 50 alten Litfaßsäulen in Köln zu dem Zweck, Kunst in den Stadtteilen öffentlich zu präsentieren. Die Bezirksvertretung bittet die Oberbürgermeisterin, Frau Reker, unverzüglich das persönliche Ge- spräch mit dem Vorstand der Ströer Gruppe zu suchen, damit noch erhaltenen alten Litfaßsäulen, die nicht Gegenstand des aktuellen Werbenutzungsvertrages sind, erhalten bleiben. Seit 2015 findet das Projekt "Kunst an Kölner Litfaßsäulen" in Kooperation mit der KHM - Kunsthoch- schule für Medien Köln, der Ströer Gruppe und der Stadt Köln statt und hat großen Anklang in der Bevölkerung gefunden. Der nunmehr von der Firma Ströer beabsichtigte Abriss der Litfaßsäulen wäre ein großer Verlust für die freie Kunstszene in Köln. Die Litfaßsäulen sollen erhalten und langfristig als Kunstsäulen im öffentlichen Raum genutzt werden. Im Stadtbezirk Ehrenfeld handelt es sich um die folgenden 6 Säulen: Stadtteil Neuehrenfeld: Christine-Teusch-Platz, Lenauplatz, Takuplatz, Stadtteil Bickendorf: Grüner Brunnenweg/Sandweg, Grüner Brunnenweg/Akazienweg Stadtteil Ossendorf: Rochusstraße neben Haus-Nr. 201 Die Bezirksvertretung Ehrenfeld fordert die Kulturverwaltung außerdem auf – nachdem die Säulen für die Kunst gerettet wurden – mit ihr ein Konzept zu beraten, dass künftig auch lokale Bezüge bei der Vergabe der Flächen z. B. an örtliche Kunstvereine oder Kunstinitiativen berücksichtigt. Status in Bearbeitung x erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Sachstand zum 30.08.2017: Nach Entscheidung der Oberbürgermeisterin bleiben 25 Litfaßsäulen als Kunstsäulen erhalten. Im 2 Gegenzug erhält die Firma Stroer die Erlaubnis weitere 25 Litfaßsäulen für Kulturwerbung zu nutzen. Diese Entscheidung wurde als 3. Nachtrag zum Werbenutzungsvertrag vereinbart. Dieser Kompro- miss konnte erst in diesem Monat gefunden werden u.a. aufgrund der komplexen Rechtslage zum Werbenutzungsvertrag, so dass aktuell nur noch zwei der im Beschluss Nr. 620 genannten Litfaßsäu- len zur Verfügung stehen. Der Erhalt der beiden Standorte sowie eines weiteren Standortes im Stadt- teil Ossendorf sind zwischenzeitlich mit der Firma Stroer abgestimmt: Stadtteil Neuehrenfeld: Takuplatz Stadtteil Bickendorf: Grüner Brunnenweg/Akazienweg Stadtteil Ossendorf: Hugo-Eckener-Straße/Kölhstraße Für die künstlerische Gestaltung der Kunstsäulen sollen jährlich bis zu sechs Künstlerinnen und Künstler mit ihren Motivvorschlägen ausgewählt werden. Im Herbst 2017 wird es deshalb eine erste offene Ausschreibung geben, auf die sich Kölner Künstlerinnen und Künstler, genauso wie Kunstiniti- ativen und auch die städtischen Museen mit konkreten Motivvorschlägen bewerben können. Mindes- tens 4 Plakatierungen jährlich sind für Künstler- und Initiativen aus Köln reserviert. 2 Plakatierungen können von (inter-)nationalen Künstlerinnen und Künstler gestaltet werden. Die Auswahl der Motive wird durch eine Jury vorgenommen, in der neben der Fachreferentin des Kulturamtes auch Künstle- rinnen und Künstler sowie Initiativen vertreten sein werden, die mit den Kölner Kunstsäulen bereits praktische Erfahrung gesammelt haben (Vertreter von KHM, AIC, Photoszene-Festival) oder eine fachliche Expertise für Kunst im öffentlichen Raum mitbringen. Außerdem wird ein Vertreter der Firma Ströer zu den Jurysitzungen eingeladen. Die Aufwendungen werden von der Kulturverwaltung über- nommen. Nächste Schritte: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hat den Beschluss im Jahresbericht 2016 als erledigt betrachtet. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: entfällt
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