V/0732/2013
Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0037/2013
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Beschlussvorlage
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V/0732/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Sportamt Betrifft Antrag der SPD-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0037/2013 "Sporthallenplanung für die Innenstadt - Transparenz schaffen vor Investitionsentscheidungen" Beratungsfolge 25.09.2013 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Kerninhalte des Antrages aufzubereiten und konkrete Handlungsoptionen in einer Berichtsvorlage aufzuzeigen. 2. Mit dieser Maßgabe wird der Antrag der SPD -Fraktion an en Rat Nr. A -R/0037/2013 „Sporthallenplanung für die Innenstadt – Transparenz schaffen v or Investitionsentschei- dungen“ zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Schule und Weiterbildung und an den Sportausschuss verwiesen. Begründung: Die Sporthallenversorgung im Bereich der Innenstadt ist defizitär sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport. In den letzten Jahren sind im Innenstadtbereich und Umfeld folgende Turn - und Sporthallen durch Verkauf, Abriss bzw. Umnutzung verloren gegangen: - 2 Turnhallen des ehem. Freiherr–vom–Stein-Gymnasium - 1 Gymnastikraum Freiherr–vom–Stein-Gymnasium - 1 Turnhalle Brüder-Grimm-Schule - 1 Sporthalle ESV Münster (1 ½) Aktuell können folgende Turnhallen nur mit kurzfristiger Perspektive genutzt werden: - 1 Turnhalle Josefschule - 1 Turnhalle Wartburg-Hauptschule. _________ = 6,5 Halleneinheiten + 1 Gymnastikraum Gesamtverlust Vorlagen-Nr.: V/0732/2013 Auskunft erteilt: Herr Schirwitz Ruf: 492 52 00 E-Mail: Schirwitz@stadt-muenster.de Datum: 20.09.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0732/2013 Besondere Situation Annette-Gymnasium/Erich-Klausener-Realschule Neben diesen realen Kapazitätsverlusten im erweiterten Innenstadtbereich ist eine deutliche U n- terversorgung mit gedeckten Sportstätten an den Standorte n der Erich–Klausener-Realschule und des Annette-Gymnasiums zu konstatieren. Beide Schulen müssen in anderen Turn - und Sporthal- len im Stadtgebiet ihren Sportunterricht durc hführen mit erheblichen Fahrzeiten und finanziellem Aufwand für den Transport. Besondere Situation Turnhalle ehem. Josef-Schule In der Turnhalle der ehem. Josefschule sind aktuell neben der abendlichen Vereinssportnutzung die Erich –Klausener-Realschule, die Johannischule Hiltrup und die Montessorischule unterg e- bracht. Ersatzstandorte für diese Kapazitäten sind nicht vorhanden. Insofern bedeutet ein weiterer Verlust von Turn - und Sporthallen im Innenstadtbereich auch eine Verschärfung für die vorgenannten Schulen. Besondere Situation Turnhalle Wartburg-Hauptschule Diese Turnhalle liegt unmittelbar am Ring an der Schnittstelle Innenstadt Richtung Gievenbeck. Neben der Ausdünnung von Sportstätten im Innenstadtbereich zeichnet sich in den letzten 2 Ja h- ren eine sehr starke Auslastung im Stadtteil Gievenbeck deutlich ab aufgrund der Zuwachsra ten aus der Stadtteilentwicklung und des demografischen Wandels. Die Schulsportstättensituation in Gievenbeck ist massiv ausgelastet einschl. der Turnhalle Wartburg-Hauptschule. Der Verlust der Turnhallen -Standorte Josefschule und Wartburg -Hauptschule wür de für den Schulsport im Innenstadtbereich bzw. im Westbereich eine Mangelversorgung erhöhen. Nutzung durch Sportvereine Darüber hinaus gilt dieser Engpass auch für den Turn - und Sportbetrieb in den Ve reinen, die im Innenstadtbereich bzw. im Westbereich angesiedelt sind. Aufgrund der Belegungsverdichtungen durch den Verlust der Turnhallen des ehem. Freiherr -vom- Stein-Gymnasiums + Gymnastiksaal, Brüder -Grimm-Schule und ESV -Sporthalle ist auch für di e- sen Belegungsbetrieb eine zusätzliche Härte aufgekommen. In Anbetracht der demografischen Entwicklung im Stadtbezirk Mitte fehlen den Sportvereinen Kapazitäten für Seniorensportangebote tagsüber. In diesem Zusammenhang wird auch auf die erweiterte Schulnutzung im Rahmen von OGTS bis 16.00 Uhr verwiesen, die ursprüngliche Vereinszeiten in Anspruch nimmt. Insofern kann der Verlust der Turnhallen an der ehem. Josef -Schule und an der Wartburg - Hauptschule nicht mehr ausgeglichen werden, und nur über Neubauten an Schulstandorten auch für den Vereinssport zu kompensieren sein. Die Verwaltung wird eine Berichtsvorlage erstellen, die im Sportausschuss und im Ausschuss für Schule und Weiterbildung beraten wird. I. V. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlage
Vorlage 732_2013 SPD-Antrag_37_2013
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\ntrag an den Rat Nr. A-R/0037/2013] Sporthallenplanung für die Innenstadt - SPD-Fraktion Transparenz schaffen vor im Rat der Stadt Münster Investitionsentscheidungen Bahnhofstraße 9 48143 Münster Tel. (0251) 45 314 Fax (0251) 511 750 www.spd-muenster.de 02.07.2013 Der Rat möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, bis zu den Haushaltspianberatungen eine Sporthallenentwick- lungsplanung für.den Bereich der Innenstadt vorzulegen. Damit sollen insbesondere anstehen- de Investitionsentscheidungen vorbereitet und in einen größeren Bedarfskontext eingeordnet werden. Insbesondere soll dabei geklärt werden, ® inwieweit nach der Projektierung der neuen Sporthallenflächen für die Gesamtschule Münster Mitte weiterer Bedarf für eine ordnungsgemäße Durchführung des Schulsports in der Innenstadt besteht und wie insbesondere langfristig tragfähige Lösungen für das ‚Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und für die Erich-Klausener-Schule gefunden werden können. . «_ inwieweit auch schulübergreifende Lösungen und gemeinsame Nutzungen von Sporthal- len-durch mehrere Schulen anstehende Investitionskosten verringern können und Syn- ergieeffekte realisiert werden können. « inwieweit durch die Schaffung etwa von Mehrfachhallen auch bestehende Flächen auf- gegeben werden können (Einfachhallen, z.B. ehemalige Josefschule) « wie Bedarfe der Vereine in diese an der Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Durch- führung von Schulsport als oberster Priorität orientierten Entwicklungsplanung so einbe- zogen werden können, dass eine Versorgung der Innenstadt mit Sportangeboten er- reicht ist, wie sie einem stadtweiten Standard entspricht. ob und inwieweit in der Innenstadt geeignete Flächen für die Schaffung von Sporthallennutzun- gen, die auch Synergieeffekte schaffen, zur Verfügung stehen. Begründung: erfolgt mündlich Dr. Michael Jung Ralf Hubert \ Friedhelm Schade E . Dr. Fritz Baur Mathias Kersting Anne Schulze Wintzler Stephan Brinktrine Marianne Koch Petra Seyfferth 4 ö Thomas Fastermann Gaby Kubig-Steltig Beate Vilhjalmsson Philipp Gabriel. Doris Lammert Holger Wigger Beanka Ganser Robert von Olberg Maria Winkel E Anne Hakenes Kurt Pölling
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Bahnhofstraße 9
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0732/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 17.09.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37