1736/2019/1
Beantwortung der Nachfrage von Herrn Thor-Geir Zimmermann zur Beantwortung (1736/2019) der Anfrage der Ratsgruppe GUT in der Ratssitzung am 21.05.2019, hier: Urbanes Grün im Klimawandel (AN/0693/2019)
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Mitteilung Ausschuss
2740 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/67/671 Vorlagen-Nummer 27.06.2019 1736/2019/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Umwelt und Grün 27.06.2019 Beantwortung der Nachfrage von Herrn Thor-Geir Zimmermann zur Beantwortung (1736/2019) der Anfrage der Ratsgruppe GUT in der Ratssitzung am 21.05.2019, hier: Urbanes Grün im Klimawandel (AN/0693/2019) In der Sitzung des Rates am 21.05.2019 hat der Rat die Antwort der Verwaltung (1736/2019) zur An- frage der Ratsgruppe GUT „Urbanes Grün im Klimawandel (AN/0693/2019)“ zur Kenntnis genommen und verwiesen in den Ausschuss für Umwelt und Grün. Herr Thor-Geier Zimmermann hat in der Sit- zung des Rates folgende Nachfrage gestellt deren Beantwortung hiermit dem Ausschuss Umwelt und Grün zur Kenntnis gegeben wird. Frage: Es geht um die Dürre und in unserer Anfrage explizit um die Straßenbäume. Jetzt sind in Köln wohl 50 Straßenbäume aufgrund der Dürre, also infolge der Trockenheit, gestorben. In den Antworten kommt zum Ausdruck, dass eine hilfsweise Bewässerung durch die Bevölkerung nicht nötig ist, da dies von anderen Stellen schon gemacht wird. Da stellt sich natürlich die Frage: Warum sind dann die Bäume gestorben, wenn die anderen Stellen das eigentlich professionell ma- chen? Antwort der Verwaltung: Professionell gewässert werden neugepflanzte Bäume in den ersten drei Standjahren. Mit Ablauf die- ser „Entwicklungspflege“ wird auch der Dreibock entfernt. Somit ist für Bürger*innen erkennbar, dass dieser Jungbaum nicht mehr gewässert wird. Bei längeren Trockenperioden kann hier durch zusätzli- che Wassergaben seitens der Bürgerschaft ein positiver Beitrag zur Trockenstressreduzierung der noch jungen Bäume geleistet werden. Die 50 aufgrund von Trockenheit ausgefallenen Bäume sind keine neugepflanzten und somit keine durch Unternehmer bewässerte Exemplare. Bäume, die schon viele Jahre am Standort sind, haben sich den Untergrund und ihren Zugang zu Wasser erschlossen. Die größtenteils versiegelten Oberflä- chen der Straßenbaumstandorte erschweren ohnehin eine ausreichende Wasserversorgung durch direkte Niederschläge. Eine zusätzliche Wassergabe auf den kleinen offenen Baumscheibenbereich läuft größtenteils oberflächig ab, verdunstet kurzfristig und kann den Transpirationsmengen einer großen Baumkrone nicht gerecht werden. Zusätzliche Wassergaben bei älteren Bestandsbäumen richten keinen Schaden an, sollten aber nicht mit allzu großen Hoffnungen auf Erfolg verbunden wer- den. Der letzte Sommer war ein Extremwetterereignis, was immer mit Verlusten einhergeht. In Wald und Landschaft sind jedoch größere Ausfälle sichtbar als im städtischen Straßenraum. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1736/2019/1
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.06.2019
- Erstellt
- 26.06.2019 15:17