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2014/0292

Betriebliches Mobilitätsmanagement für die Stadtverwaltung Darmstadt Mobilitätsplan und nächste Schritte

Magistratsvorlage 15.09.2014

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2014/0292

22960 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
17.09.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III Dezernat I 
Dezernat IV 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Be- 
schlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0292 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  5110-60 
Kostenstelle:  066-220-1000 / 066-200-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  511061 Sachkonto:  699300 / 6779300 
 
Betreff: Betriebliches Mobilitätsmanagement für die Stadtverwaltung Darmstadt 
Mobilitätsplan und nächste Schritte 
 
Vorlage vom: 15.09.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1.  Der Mobilitätsplan einschließlich des Maßnahmenkonzeptes für die Stadtverwaltung 
Darmstadt wird zur Kenntnis genommen. 
2.  Der Durchführung der Analyse zur Dienstwegemobilität und zum Fuhrpark wird zuge- 
stimmt. 
3.  Der Anschubfinanzierung zum Job Ticket für das Jahr 2015 wird zugestimmt. 
4.  Der Entwicklung eines gesamtheitlichen Konzeptes für die betriebliche Mobilität der 
Stadtverwaltung wird zugestimmt.

- 2 - 
Anlagen: Moblitätsplan_BMM-DA 
Muster_Fuhrparkerhebung 
Beschluss zum BMM 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15.09.2014
  
 
 
Einführung und Zielsetzung 
 
Die Wissenschaftsstadt hat im Jahr 2011 daran mitgewirkt ein Beratungsprogramm für Unter- 
nehmen und Behörden zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement zu initiieren, welches im Jahr 
2014 bereits in der vierten Runde erfolgreich durchgeführt wird. Partner der Wissenschafts- 
stadt in dem Programm „Südhessen effizient mobil“ sind die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- 
und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), die IHK Darmstadt Rhein Main Ne- 
ckar, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Landkreis Groß-Gerau sowie die DADINA. Fachlich 
begleitet wird das Programm durch das Planungsbüro Verkehrslösungen aus Darmstadt.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte als bedeutender Arbeitgeber in der Stadt mit gutem 
Beispiel voran gehen und nimmt selbst als einer der ersten Arbeitgeber an dem Programm teil. 
Vornehmliche Ziele sind die Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes für die Be- 
schäftigten, die Reduzierung verkehrlicher Umweltbelastungen in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (Luftreinhalteplan, Lärmaktionsplan, Klimaschutzkonzept), Reduzierung von Kosten 
für Dienstfahrten inkl. dienstlichen Fuhrpark und einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu 
leisten. 
 
Inzwischen gewinnt das Thema „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ über Südhessen hinaus 
zunehmend an Bedeutung. Die erfolgreiche Arbeit des Netzwerks ist damit positives Beispiel 
für andere Projekte in der Region bzw. deutschlandweit. An dem Programm „Südhessen effi- 
zient mobil“ haben bisher ca. 30 Arbeitgeber mit insgesamt über 20.000 Beschäftigten teilge- 
nommen. 
 
Vorbildcharakter hat auch das Audit „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ der IHK Darm- 
stadt. Im Rahmen des Audits zeichnet die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar in Kooperation 
mit den Netzwerkpartnern Arbeitgeber aus, die sich vorbildlich im Bereich des Mobilitätsma- 
nagements engagieren. Das Zertifikat signalisiert Beschäftigten, Kunden und der Öffentlichkeit 
einen vorbildhaften Umgang mit der betrieblich erforderlichen Mobilität.  
 
Alle Schritte im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements der Stadtverwaltung Darm- 
stadt werden in der ämterübergreifenden Arbeitsgruppe (AG BMM DA) diskutiert und abge- 
stimmt. 
 
Zu 1. Mobilitätsplan und Maßnahmenkonzept für die Stadtverwaltung Darmstadt 
 
 
Aufbauend auf den durchgeführten Analysen (Wohn- bzw. Arbeitsstandortbetrachtung sowie  
Beschäftigtenbefragung) ist ein umfassendes Mobilitätskonzept für die betriebliche Mobilität 
der Stadtverwaltung Darmstadt entwickelt worden. Die Vorgehensweise, Analysedokumentation 
sowie die Maßnahmenentwicklung sind im vorliegenden Mobilitätsplan (siehe Anlage) doku- 
mentiert. Die ausführlichen Steckbriefe der sechs Hauptstandorte sind in Kapitel 4 dargestellt.   
Die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung und der weiteren Analysen aufgreifend soll mit dem 
Maßnahmenkonzept die Mobilität von Beschäftigten vor allem in fünf zentralen Bereichen ge- 
fördert und verbessert werden: 
• ÖPNV-Förderung,  
• Fahrradparken am Arbeitsstandort,  
• Fahrgemeinschaftenförderung,

- 4 - 
• Fuhrparkmanagement und 
• Koordination, Information und Kommunikation. 
 
Die Einzelmaßnahmen sind im Mobilitätsplan in Kapitel 5 ausführlich beschrieben. Hier wird 
nach Maßnahmentyp unterschieden, die Maßnahme beschrieben, hinsichtlich der Umsetzbar- 
keit beurteilt, der Kostenaufwand qualitativ abgeschätzt sowie die erforderlichen Akteure der 
Stadtverwaltung benannt sowie eine Empfehlung zur zeitlichen Umsetzung gegeben. 
Die im Mobilitätsplan ausführlich beschriebenen Maßnahmen wurden in drei Prioritätengrup- 
pen in Bezug auf den Realisierungshorizont unterteilt. 
 
Maßnahmenkonzept: Erste Priorität – Realisierung 2014/2015 
Nr. Maßnahmenbeschreibung 
1 ὨCὨC ὨCὨC
Öffentlicher 
Verkehr 
Jobticket 
2 ὨCὨC ὨCὨC
Öffentlicher 
Verkehr Innerbetriebliche Informationen zum ÖV-Angebot 
3 ὨCὨC ὨCὨC
Öffentlicher 
Verkehr 
Anreiseinformationen für Besucher 
4 ὨCὨC ὨCὨC
Öffentlicher 
Verkehr 
Betriebsausflug mit öff. Verkehrsmitteln 
5 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Verbesserung der Radverkehrsanlagen im Umfeld 
6 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Interne Radverkehrswettbewerbe /-kampagnen 
7 /auto/auto /auto/autoKfz-Verkehr Umweltstandards für Dienstfahrzeuge 
8 ℹ
Information, 
Motivation Mobilitätskostenrechner im Intranet 
9 ℹ
Information, 
Motivation 
Informationen im  Intranet 
10 ℹ
Information, 
Motivation Informationsveranstaltungen/Aktionstage 
11 ℹ
Information, 
Motivation 
Individuelle Mobilitätsberatung neuer Beschfätigten 
(dauerhaft) 
12 /finance/finance /finance/financeOrganisation Kommunikation 
weiter so 
weiter so 
Maßnahmentyp Empfehlung 
weiter so 
weiter so 
weiter so 
weiter so 
weiter so 
weiter so 
weiter so 
kurzfristig   anpacken 
weiter so 
weiter so 
 
 
Das JobTicket wurde im Vorfeld bereits zum 1.1.2014 eingeführt. Es gilt die bereits eingeführ- 
ten Maßnahmen fortzuführen.

- 5 - 
Maßnahmenkonzept: Zweite Priorität – Realisierung ab 2016 
Nr. Maßnahmenbeschreibung 
13 /finance/finance /finance/financeOrganisation Mobilitätskoordinator/-in 
14 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Fahrradleasing für Beschäftigte  (z.B. Rad & Tat) 
15 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Dienstfahrräder/Dienstpedelec 
16 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Einbindung in öff. Fahrradvermietsystem 
17 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Informationen zur Fahrradausstattung 
18 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Unterstützung bei Fahrradreperaturen 
19 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Qualitätsvolle Fahrradabstellanlangen für Beschäftigte weiter so  kurzfristig 
anpacken 
20 Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Qualitätsvolle Fahrradabstellanlagen für Besucher weiter so  kurzfristig 
anpacken 
21 /auto/auto /auto/autoKfz-Verkehr Fahrgemeinschaftenförderung 
22 /auto/auto /auto/autoKfz-Verkehr Fuhrparkmanagement 
23 /auto/auto /auto/autoKfz-Verkehr Abbau von Vergünstigungen beim Parken 
24 /auto/auto /auto/autoKfz-Verkehr Einführung von Stellplatzbewirtschaftung 
25 /auto/auto /auto/autoKfz-Verkehr Schulungen zu effizienter Kfz-Nutzung (Spritsparkur s) 
26 ℹ
Information, 
Motivation 
Individuelle Mobilitätsberatung aller Beschfätigten 
(einmalig) 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
Maßnahmentyp Empfehlung 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
kurzfristig   anpacken 
 
 
Die Konzeptentwicklung zu Dienstwegemobilität und Fuhrparkmanagement als letzter Baustein 
des Programms und Pilotprojekt im Rahmen des Programms „Südhessen effizient mobil“ ist 
derzeit in Vorbereitung (siehe Punkt 2 der Magistratsvorlage). Im Rahmen des Gesamtkonzep- 
tes soll auch für 2016 geprüft werden, welche Maßnahmen sukzessive umgesetzt werden kön- 
nen. 
 
 
Maßnahmenkonzept: Dritte Priorität – Langfristige Realisierung 
Nr. Maßnahmenbeschreibung 
27 ὨCὨC ὨCὨC
Öffentlicher 
Verkehr 
Verbesserung der Haltestellenerreichbarkeit durch 
Bike+Ride 
28 
Ὣ2Ὣ2 Ὣ2Ὣ2 Fahrrad Duschen / Umkleiden 
29 /finance/finance /finance/financeOrganisation Interne Mobilitätskostenrechnung 
30 ὨCὨC ὨCὨC
Öffentlicher 
Verkehr 
Verbesserung der Haltestellenerreichbarkeit 
durchAngebotsanpassung 
mittelfristig anpacken 
mittelfristig anpacken 
mittelfristig anpacken 
langfristig anpacken 
Maßnahmentyp Empfehlung

- 6 - 
Zu 2. Analyse der Dienstwegemobilität und des dienstlichen Fuhrparks  
 
Das Betriebliche Mobilitätsmanagement in der Stadtverwaltung Darmstadt hat sich zunächst 
auf die Mobilität auf dem Arbeitsweg fokussiert. Eine wichtige Maßnahme war hierbei die Ein- 
führung des JobTickets. In einem nächsten Schritt muss es nun darum gehen, auch die dienst- 
liche Mobilität einzubeziehen. Damit wird auch berücksichtigt, dass Arbeits- und Dienstwege 
häufig zusammenhängen: wer beispielsweise darauf angewiesen ist, seinen privaten Pkw auf 
Dienstfahrten zu nutzen, ist gleichsam gezwungen, mit dem Pkw zur Arbeit zu kommen. 
 
Die im Zuge des Betrieblichen Mobilitätsmanagement-Prozesses bereits durchgeführten Erhe- 
bungen und Analysen zeigen, dass die dienstliche Mobilität der Beschäftigten der Stadtverwal- 
tung Darmstadt einen erheblichen Umfang einnimmt und die Vorhaltung entsprechender Res- 
sourcen erfordert: 
 
Immerhin knapp die Hälfte (48 %) aller Teilnehmenden an der Beschäftigtenbefragung unter- 
nimmt regelmäßig (mindestens ein Mal pro Monat) dienstliche Wege, 13 % sind sogar täglich 
dienstlich unterwegs. Für diese Dienstwege werden am häufigsten Dienst-Kraftfahrzeuge ge- 
nutzt (28 %), dicht gefolgt vom öffentlichen Nahverkehr (26 %) und von privaten Kraftfahrzeu- 
gen (25 %);  Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad spielen eine nachgeordnete Rolle (8 % bzw. 
9 %). 
 
Für die dienstliche Mobilität werden bei den Ämtern insgesamt knapp 100 Pkw vorgehalten, 
mit denen jährlich zwischen 800.000 und 1 Mio. Kilometer zurückgelegt werden. Die für die 
Dienst-Pkw aufgewendeten Kosten belaufen sich nach den Ergebnissen der Ämterbefragung in 
der Summe auf über 330.000 Euro pro Jahr; die große Spannbreite der aus der Ämterbefra- 
gung sich ergebenden Durchschnittskosten je Fahrzeug von rund 1.000 Euro bis rund 8.000 
Euro legt jedoch den Schluss nahe, dass die realen Kosten nicht von allen Ämtern vollständig 
erfasst werden. 
 
Zusätzlich werden jährlich Fahrten mit Privat-Pkws im Umfang von rund 200.000 km abge- 
rechnet, was unter der Annahme des Vorliegens triftiger Gründe für diese Fahrten Kosten in 
Höhe von 70.000 Euro entspricht.  
 
Für die Anmietung von 230 Stellplätzen in Tiefgaragen und Parkhäusern wendet die Stadt 
Darmstadt jährlich etwa 190.000 Euro auf, wovon auf die Beschäftigten bei Nutzung aller für 
sie verfügbaren Stellplätze ein Eigenanteil von rund 86.000 Euro entfällt. 
 
Die bisherigen Erhebungen und Analysen der dienstlichen Mobilität zeigen die Bedeutung die- 
ses Themas sowie grundlegende Verbesserungspotenziale auf. Sie reichen aber in Umfang und 
Tiefe noch nicht aus, um konkrete Maßnahmen zu konzipieren. Es ist daher erforderlich, die 
dienstliche Mobilität vertieft zu untersuchen. Damit sind die Ziele verbunden, Potenziale für 
eine  nachhaltigere und effizientere Mobilität im Bereich der Dienstwege zu identifizieren (Ziel- 
felder Gesundheit, Verkehrssicherheit, Umwelt und Kosten) und ein Gesamt-Maßnahmenpaket 
zum Mobilitätsmanagement unter Integration von Arbeits- und Dienstwegen zu schnüren. Bei 
der Maßnahmenkonzeption ist stets die Randbedingung zu wahren, dass eine effiziente Erledi- 
gung der Dienstgeschäfte gewährleistet sein muss.

- 7 - 
Gegenstand und Ablauf der Analyse 
 
Zur Analyse der Dienstwege ist es erforderlich, die nachfolgend genannten Daten und Informa- 
tionen zu erheben und auszuwerten: 
 
• Fahrtenbücher aller Dienst-Pkw und aller privaten Pkw, für die eine dauerhafte Nutzungs- 
genehmigung im Sinne der Rundverfügung Nr. 36 vom 4.12.2008 besteht. 
 
• Jahreslaufleistung und Treibstoffverbräuche der einzelnen Dienst-Pkw. 
 
• Wegstreckenentschädigungen mit privaten Fahrzeugen, für die keine Fahrtenbücher ge- 
führt werden, sowie Kostenerstattungen für ÖPNV-Einzelfahrscheine. 
 
• Angaben zu Dienstreisen (Ziele, Verkehrsmittel, Kosten, …). 
 
• Anzahl ÖPNV-Jahreskarten der Ämter. 
 
Im Sinne der Dateneffizienz und eines raschen Projektergebnisses wird soweit als möglich auf 
bereits vorliegende Daten und Informationen zurückgegriffen bzw. auf Daten, die ohnehin er- 
fasst werden müssen.  
 
Für einen Acht-Wochen-Zeitraum zwischen September und November 2014 werden gesonderte 
Fahrtenbücher geführt und anschließend ausgewertet; damit wird sichergestellt, dass die Fahr- 
tenbucheinträge die für die Analysen erforderliche Qualität haben, und es können zusätzliche 
Daten zu mitgeführtem Gepäck, Material etc. erhoben werden. Die übrigen Daten und Informa- 
tionen (Pos. 2 bis 5) werden direkt bei den Ämtern bzw. beim EAD abgefragt (Fragebogen 
und/oder persönliche Gespräche).  
 
Die Verarbeitung der Daten ist mit der Datenschutzbeauftragten abgestimmt. Insbesondere 
werden alle personenbezogenen Angaben (Namen, exakte Ziele der Dienstwege) vollständig 
pseudonymisiert und die Analyseergebnisse werden so aggregiert, dass kein Rückschluss auf 
einzelne Personen möglich ist.  
 
Um eventuelle Informationslücken zu schließen und Verwaltungsabläufe sowie Rahmenbedin- 
gungen (Anlässe, dienstliche Sachzwänge) von Dienstwegen zu erfassen, werden ergänzend 
Interviews mit Vertretern der Ämter geführt. Hierbei werden auch die Nutzung von Dienstfahr- 
rädern bzw. –Pedelecs berücksichtigt. Ferner wird mit fachlicher Unterstützung der Kämmerei 
der städtische Haushalt im Hinblick auf die dienstliche Mobilität betreffende Positionen syste- 
matisch analysiert. 
 
Mit Hilfe der Erhebungen lässt sich zusammen mit den bereits vorliegenden Informationen ein 
differenziertes Bild der Nutzung von Dienst- und Privat-Pkw sowie sonstigen Verkehrsmitteln 
auf Dienstwegen sowie deren Kostenstrukturen entwickeln. 
 
Bei einem Start der Erhebungsvorbereitung im September können die Analysen vsl. bis Ende 
Januar 2015 abgeschlossen werden. Mit der Vorlage eines verwaltungsintern abgestimmten 
Maßnahmenkonzepts ist dann bis Mitte 2015 zu rechnen.

- 8 - 
Erwartete Ergebnisse 
 
Im Ergebnis der Analysen sind belastbare Aufschlüsse darüber zu erwarten, ob der Fuhrpark 
effizient genutzt wird, welche Maßnahmen in Organisation und Beschaffung ggf. die Effizienz 
des Fuhrparks und der Dienstwege steigern können, ohne dass dienstliche Obliegenheiten be- 
einträchtigt werden, und welche Beiträge Fuhrpark und Dienstwege zur Wirtschaftlichkeit des 
gesamten Betrieblichen Mobilitätsmanagements bei der Stadtverwaltung leisten können. 
 
Die Analyse und Konzeptentwicklung erfolgt unter Federführung der Abteilung Verkehrsentwick- 
lung beim Straßenverkehrs- und Tiefbauamt und wird begleitet durch die stadtinterne Arbeits- 
gruppe Betriebliches Mobilitätsmanagement. 
 
Die Durchführung erfolgt im Rahmen eines Pilotprojektes durch das von der ivm GmbH beauf- 
tragte Büro Verkehrslösungen. Die Stadt wird mit der ivm GmbH einen Kooperationsvertrag 
über die Hälfte der Kosten in Höhe von 18.147,50 Euro  abschließen.  
(Kostenstelle: 066-200-1000, Sachkonto: 6779300) 
 
 
Zu 3. Anschubfinanzierung JobTicket für das Jahr 2015 
 
 
Seit acht Monaten hat die Stadt Darmstadt für ihre Beschäftigten das JobTicket eingeführt. 
Obwohl von Monat zu Monat ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen ist, haben bisher nur 
rund. 28 % aller Berechtigten, d.h 
. 830 Beschäftigte  (Stand August 2014) ein JobTicket bean- 
tragt, Tendenz steigend. 
 
Ein Vergleich mit anderen Unternehmen, die ebenfalls ein JobTicket eingeführt haben, zeigt, 
dass die Einführungsphase im üblichen Rahmen liegt und mindestens eine Zeit von ca. 2 Jah- 
ren benötigt wird, bis ein JobTicket sich etabliert hat. 
 
Unter diesen Randbedingungen wird die Kostendeckung Ende des Jahres bei ca. 45  % der an 
den RMV zu entrichtenden Kosten in Höhe von 530.000,-- Euro liegen, was einem Defizit von 
rund 290.000,-- Euro entspricht. Die Anschubfinanzierung kann inkl. der übertragenen Reste 
aus den Jahren 2012 und 2013 u. U. ein Defizit von bis zu 8.000,-- Euro aufweisen, in Abhän- 
gigkeit der noch möglichen Nutzungssteigerung zum Winter hin. 
 
Um bei unveränderten Randbedingungen eine kostendeckende Ausgabe des JobTickets errei- 
chen zu können, wäre eine JobTicketnutzung von ca. 50 % der Beschäftigten erforderlich, was 
zeitnah als eher unrealistisch zu bewerten ist. Bei einer Erhöhung des JobTicket-
Ausgabepreises an die Beschäftigten und evtl. Nachverhandlungen mit dem RMV zwecks einer 
Reduzierung des Einkaufspreises könnte eine Kostendeckung bei einer Nutzungssteigerung auf 
ca. 40 % erreicht werden. 
 
Somit wird deutlich, dass das JobTicket im Jahr 2015 mit einer Anschubfinanzierung von 
100.000,--Euro bei unveränderten Randbedingungen nicht kostendeckend sein wird. 
Folgende Maßnahmen zur unterstützenden Refinanzierung sind prinzipiell möglich: 
 
• Steigerung der JobTicket-Nutzung durch weitere Beratung, Marketing.  
 
• Einführung eines „Wintertickets“ (z.B. für Radfahrer) bzw. eine zeitlich flexible Nut- 
zungsmöglichkeit.

- 9 - 
Dieses Angebot ist ohne die Änderung der bestehenden Nutzungsrichtlinien möglich, da 
nur im 1. Jahr der Jobticketeinführung (2014) der Vertrag nicht gekündigt werden darf. 
Danach ist eine Kündigung bei Einbehaltung einer 2-monatigen Kündigungsfrist jederzeit 
möglich. Dies gilt es zeitnah entsprechend zu bewerben. 
 
• Nachverhandlungen mit dem RMV zur Senkung des Einkaufpreises 
 
• Preiserhöhung oder / und Verzicht auf die Mitnahmeregelung 
 
Es wird deutlich, dass die zuvor beschriebenen Maßnahmen sowohl als Einzelmaßnahmen als 
auch kombiniert zeitnah nicht zu einer kostendeckenden JobTicket-Finanzierung führen, es sei 
denn der Preis würde erheblich angehoben werden. Daher soll das JobTicket nicht isoliert son- 
dern als Bestandteil eines gesamtheitlichen betrieblichen Mobilitätsmanagements der Stadt- 
verwaltung Darmstadt gesehen werden. 
 
Es wird vorgeschlagen neben weiterer Bewerbung bzw. Beratung zum JobTicket inkl. der Mög- 
lichkeit ein befristetes JobTicket („Winterticket“) und einer ggf. durchzuführenden Nachver- 
handlung mit dem RMV von einer Preiserhöhung für das Jahr 2015 zunächst abzusehen und 
insgesamt 290.000,-- Euro als weitere Anschubfinanzierung bereitzustellen (bisher sind 
100.000,-- Euro im Haushalt angemeldet).  
Somit sind für das Jahr 2015 weitere 190.000,-- Euro einzustellen. Für das Jahr 2014 sind 
für eine Unterdeckung 8.000,-- Euro einzustellen.   
(Kostenstelle: 066-220-1000, Sachkonto: 699300) 
 
Im Jahr 2015 soll dann die Aufstellung eines Gesamtkonzepts zum betrieblichen Mobilitäts- 
management (siehe Punkt 4) erfolgen, in dem für das Jahr 2016 auch die Bedingungen für das 
JobTicket evtl. neu definiert werden müssen. 
 
Weiterhin ist beabsichtigt Anfang 2015 in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Statistik eine 
Stichprobenbefragung der Beschäftigten zum Thema Nutzung bzw. Nicht-Nutzung des  
JobTickets durchzuführen. Hierzu wird es eine gesonderte Magistratsvorlage geben. 
 
 
Zu 4. Gesamtheitliches Konzept für die betriebliche Mobilität der Stadtverwaltung 
 
 
Für die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes zur Mobilität ist zunächst die Analyse und  
Konzepterstellung zur Dienstwegemobilität  einschl. Fuhrparkmanagement erforderlich. Da das 
JobTicket ein zentraler aber nicht isoliert zu betrachtender Baustein eines gesamtheitlichen 
betrieblichen Mobilitätsmanagements der Stadtverwaltung Darmstadt ist, ist es nicht durch 
Einzelmaßnahmen zu refinanzieren. Somit ist die Entwicklung eines Gesamtpaketes zum be- 
trieblichen Mobilitätsmanagement anzugehen, über das das JobTicket auch mitfinanziert wer- 
den kann. 
 
Zum zu entwickelnden Gesamtpaket gehören zu den unter Punkt 3 aufgeführten Maßnahmen 
noch folgende Maßnahmen: 
 
• Erhebliche Reduzierung der Stellplatzbezuschussung für Beschäftige in der Innenstadt 
(max. ca. 80.000,-- Euro/Jahr): 
Gemäß Dienstvereinbarung Nr. 14 können bestimmte Beschäftigtengruppen für die Tief- 
garagen in Stadtmitte und in der Frankfurter Straße Zuschüsse von 34,20 Euro beantra- 
gen. Eine Abschaffung dieser Bezuschussung setzt zunächst eine Änderung der Dienst-

- 10 - 
vereinbarung voraus. 
 
• Einführung von Parkraumbewirtschaftung an anderen Standorten  
An den Hauptstandorten Bessunger Straße, EAD und Feuerwehr stehen derzeit Stellplät- 
ze in unterschiedlicher Anzahl den 
 Im Sinne einer Mobilitätskarte erhalten alle Beschäf- 
tigte, die einen Stellpatz mieten auch ein JobTicket. Beschäftigten kostenlos zu Verfü- 
gung. Eine Bewirtschaftung dieser Stellplätze, z.B. in der Bessunger Straße, könnte eine 
Einnahmequelle von ca. 50.000,-- Euro pro Jahr bedeuten. Im Sinne einer Mobilitätskarte 
könnten alle Beschäftigte, die einen Stellpatz mieten auch ein JobTicket erhalten. 
 
Eine kurzfristige Realisierung erscheint allerdings nicht zielführend, da durch eine solche 
Maßnahme zunächst Verdrängungseffekte in die angrenzenden Wohnquartiere zu erwar- 
ten sind; um dort Engpässe zu vermeiden sollte vorher eine Parkraumbewirtschaftung 
mit Bewohnerparken eingeführt werden. 
 
• Einsparungen bei der dienstlichen Mobilität und beim Fuhrpark 
(siehe Punkt 2) 
 
Eine bereits im Vorfeld teilweise sukzessive Umsetzung einzelner Maßnahmen, wie z.B. Preis- 
erhöhung des JobTickets oder eine kurzfristige Einführung von Stellplatzbewirtschaftung wird 
voraussichtlich für Unmut bzw. zu geringer Akzeptanz bei den Beschäftigten führen. Ein Ge- 
samtkonzept zur nachhaltigen betrieblichen Mobilität, bei dem allen Beteiligen sowohl die Vor- 
teile als auch die evtl. Einschränkungen präsentiert werden, verspricht eine angemessene Ak- 
zeptanz. 
 
Die Konzeptentwicklung soll bis Mitte 2015 erfolgen, so dass eine Umsetzung des Gesamtkon- 
zepts für 2016 entwickelt und beschlossen werden kann. Zu den Kosten der Konzeptentwick- 
lung siehe Punkt 2. 
 
Der Gesamtpersonalrat hat bei einer ersten Vorstellung vorbehaltlich Punkt 4, für den noch 
Klärungsbedarf besteht, den Punkten 1 bis 3 zugestimmt (siehe beigefügtes Schreiben vom 
Gesamtpersonalrat). 
 
Darmstadt, 15.09.2014  
III-66/4 Saa-Wg 
Nst. 2820 
 
 
Der Dezernent I  Die Dezernentin III   Der Dezernen t IV 
 
 
 
Jochen Partsch  Cornelia Zuschke   André Schellenbe rg 
Oberbürgermeister   Stadträtin    Stadtkämmerer

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1462 Zeichen

Gesamtpersonalrat der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Darmstadt,  
Ho 
29.August  2014 
Nst.:     3381  
 
 
 
 
Herrn Oberbürgermeister 
Jochen Partsch 
Dienststellenleiter im Sinne des HPVG 
 
Dezernat I 
 
 
 
Betriebliches Mobilitätsmanagement für die Stadtverwaltung Darmstadt  
-Mobilitätsplan und nächste Schritte- 
hier: Ihr Schreiben vom 31. Juli 2014 
 
Bezug: Erörterung mit Herrn Reißer am 14. August 2014 
 
 
 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Partsch, 
 
der Gesamtpersonalrat hat in seiner Sitzung am 14. August 2014 zur oben genannten 
Maßnahme,nach einvernehmlicher Erörterung mit Herrn Bürgermeister Reißer, wie 
folgt entschieden: 
 
1.  Das Gremium hat den Mobilitätsplan einschließlich des Maßnahmenkonzeptes für 
die Stadtverwaltung Darmstadt zur Kenntnis genommen. 
 
2.  Das Gremium hat der Durchführung der Analyse zur Dienstwegemobilität und zum 
Fuhrparkzugestimmt. 
 
3.  Das Gremium hat der Anschubfinanzi erung zum JobTicket für das Jahr 2015 
zugestimmt. 
 
Der Punkt 
4.  Entwicklung eines gesamtheitlichenKonz eptes für die betriebliche Mobilität der 
Stadtverwaltung wurde zurückgestellt, da es noch Klärungsbedarf zu der Aussage, 
dass alle Beschäftigten, die einen Stellplatz mieten, auch ein JobTicket 
bekommen, gibt. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Sabine Holinka 
 
Sabine Holinka 
stellv. Vorsitzende 
 
In Kopie
 
Herrn Bürgermeister Reißer, 
Dezernat II, zur Kenntnis. 
 
 
 
Sabine Holinka 
stellv. Vorsitzende

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138027 Zeichen

Südhessen effizient mobil ‐  
Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Behörden in Südhessen 
Mobilitätsplan der Stadtverwaltung Darmstadt 
 
 
 
Bericht für  
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt 
Abt. Verkehrsentwicklung, Verkehrs‐ und Mobilitätsmanagement 
Bessunger Straße 125 ‐ 127, Block C 
64295 Darmstadt 
 
 
Bearbeiter/in: 
Dipl. Geogr. Greta Wieskotten 
Dr. Ing. Volker Blees 
 
Datum: April/Juli 2014

Seite 1 von 93 
Inhalt 
Abbildungsverzeichnis............................................................................................................................. 2 
Tabellenverzeichnis ................................................................................................................................. 4 
1  Ausgangslage und Anlass ................................................................................................................ 5 
2  Aufgabe und Vorgehensweise......................................................................................................... 5 
3  Analyse für das Betriebliche Mobilitätsmanagement ..................................................................... 6 
3.1  Lage und verkehrliche Rahmenbedingungen.......................................................................... 6 
3.2  Beschäftigtenstruktur und Wohnortverteilung der Beschäftigten ......................................... 8 
3.3  Betriebliche Regelungen zu Mobilität ................................................................................... 12 
3.3.1  Allgemeine Angaben zu Regelungen in Bezug auf Mobilität ............................................ 12 
3.3.2  Kosten für Stellplätze ........................................................................................................ 15 
3.3.3  Dienstfahrzeuge und Dienstwege mit Privat‐Kfz............................................................... 17 
3.3.4  Weitere mobilitätsrelevante Infrastruktur........................................................................ 21 
3.4  Mobilitätsverhalten der Beschäftigten ................................................................................. 21 
3.4.1  Rahmenbedingungen zum Mobilitätsverhalten................................................................ 21 
3.4.2  Wie kommen Beschäftigte der Stadtverwaltung Darmstadt zur Arbeit? ......................... 22 
3.4.3  Erreichbarkeit der Arbeitsplatzes mit den verschiedenen Verkehrsmitteln..................... 25 
3.4.4  Dienstgänge....................................................................................................................... 31 
3.4.5  Anregungen der Beschäftigten.......................................................................................... 34 
4  Steckbriefe für Einzelstandorte..................................................................................................... 36 
5  Maßnahmenplan ........................................................................................................................... 36 
5.1  Zentrale Maßnahmen............................................................................................................ 37 
5.1.1  Jobticket ............................................................................................................................ 37 
5.1.2  Radfahrinfrastruktur am Standort..................................................................................... 40 
5.1.3  Fahrgemeinschaftsförderung ............................................................................................ 41 
5.1.4  Koordination und Kommunikation.................................................................................... 41 
5.1.5  Fuhrparkmanagement....................................................................................................... 43 
5.2  Weitere Maßnahmen ............................................................................................................ 43 
Anlagen.................................................................................................................................................. 50 
Anlage 1: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Neues Rathaus ............................. 51 
Anlage 2: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Grafenstraße................................ 58 
Anlage 3: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Frankfurter Straße ....................... 65 
Anlage 4: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Technisches Rathaus ................... 72 
Anlage 5: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Feuerwehr ................................... 79 
Anlage 6: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort EAD .............................................. 85

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Abbildungsverzeichnis 
Abbildung 1:  Ablaufplan Betriebliches Mobilitätsmanagement Südhessen ...................................... 5 
Abbildung 2:  Großräumliche  Verkehrsanbindung  an  das  Autobahn‐  und  Straßennetz  der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Quelle: Open Streetmap)........................................... 7 
Abbildung 3:  Großräumliche  Anbindung  an  den  öffentlichen  Verkehr  der  Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (Quelle: Open Streetmap) ........................................................................... 7 
Abbildung 4:  Wohnorte von Beschäftigten der Stadtverwaltung außerhalb der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt...................................................................................................................... 9 
Abbildung 5:  Wohnorte von Beschäftigten der Stadtverwaltung  innerhalb der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt...................................................................................................................... 9 
Abbildung 6:   Wohnsitzkarte  der  Beschäftigten  der  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  (Quelle: 
Vermessungsamt Darmstadt, Januar 2013) ................................................................ 11 
Abbildung 7:  Entfernung des Wohnorts der Beschäftigten zum Arbeitsort .................................... 22 
Abbildung 8:  (Fast) täglich genutztes Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit ................................ 23 
Abbildung 9:  Häufigkeit der Nutzung von Verkehrsmitteln auf dem Arbeitsweg............................ 24 
Abbildung 10:  Verkehrsmittelnutzung nach zurück zu legender Entfernung .................................... 25 
Abbildung 11:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg................................................................................. 26 
Abbildung 12:  Genutzte ÖPNV Fahrkarten......................................................................................... 27 
Abbildung 13:  Möglichkeiten zur Nutzung von Bus und Bahn auf dem Arbeitsweg.......................... 27 
Abbildung 14:  Bedingungen für die ÖPNV‐Nutzung auf dem Arbeitsweg ......................................... 28 
Abbildung 15:  Bedingungen für die Fahrradnutzung auf dem Weg zur Arbeit.................................. 29 
Abbildung 16:  Möglichkeiten zur Nutzung des Fahrrads ................................................................... 29 
Abbildung 17:  Gründe für die Pkw‐Nutzung auf dem Arbeitsweg ..................................................... 30 
Abbildung 18:  Möglichkeiten für die Nutzung von Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit ... 30 
Abbildung 19:  Bedingungen für die Nutzung von Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit ..... 31 
Abbildung 20:  Häufigkeit von Dienstwegen ....................................................................................... 32 
Abbildung 21:  Häufigkeit von Dienstwegen und Anzahl der Ziele ..................................................... 32 
Abbildung 22:  Entfernung dienstlicher Ziele ...................................................................................... 33 
Abbildung 23:  Verfügbarkeit von Dienstwagen.................................................................................. 33 
Abbildung 24:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Dienstweg ............................................................... 34 
Abbildung 25:  Anregungen zum Arbeitsweg ...................................................................................... 35 
Abbildung 26:  Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes .................................................. 35 
Abbildung 27:  Werbeflyer zur Einführung des Jobtickets .................................................................. 38 
Abbildung 28:  Mobilitätskostenrechner im Intranet.......................................................................... 39 
Abbildung 29:  Logo mobimax ............................................................................................................. 42 
Abbildung 30:  Flyer zur Steigerung der Motivation mit dem Rad zur Arbeit zu fahren..................... 42

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Abbildung 31:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Neues Rathaus) .................................. 52 
Abbildung 32:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Neues Rathaus) ..................................................... 53 
Abbildung 33:  Verkehrsinfrastruktur am Standort Neues Rathaus.................................................... 54 
Abbildung 34:  Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Neues Rathaus ............................... 54 
Abbildung 35:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Stadthaus Grafenstraße) .................... 58 
Abbildung 36:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Stadthaus Grafenstraße)....................................... 59 
Abbildung 37:  Verkehrsinfrastruktur am Standort Stadthaus Grafenstraße ..................................... 60 
Abbildung 38:  Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Grafenstraße .................................. 61 
Abbildung 39:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Stadthaus Frankfurter Str.)................. 66 
Abbildung 40:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Stadthaus Frankfurter Str.) ................................... 66 
Abbildung 41  Verkehrsinfrastruktur am Standort Stadthaus Frankfurter Straße ............................. 68 
Abbildung 42:  Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Frankfurter Straße.......................... 68 
Abbildung 43:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Technische Ämter).............................. 73 
Abbildung 44:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Technische Ämter) ................................................ 73 
Abbildung 45:  Verkehrsinfrastruktur am Standort Technisches Rathaus .......................................... 75 
Abbildung 46:  Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Technisches Rathaus ...................... 75 
Abbildung 47:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Feuerwehr) ......................................... 80 
Abbildung 48:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Feuerwehr)............................................................ 80 
Abbildung 49:  Verkehrsinfrastruktur am Standort Feuerwehr .......................................................... 82 
Abbildung 50:  Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Feuerwehr ...................................... 82 
Abbildung 51:  Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (EAD) .................................................... 85 
Abbildung 52:  Zeitaufwand für den Arbeitsweg (EAD)....................................................................... 86 
Abbildung 53:  Lage des Standorts EAD im Verkehrsnetz ................................................................... 87 
Abbildung 54:  Verkehrsinfrastruktur am Standort EAD ..................................................................... 88 
Abbildung 55:  Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort EAD................................................. 88

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Tabellenverzeichnis 
Tabelle 1:  Arbeitszeitmodelle (Quelle: Ämterbefragung).............................................................. 8 
Tabelle 2:  Anzahl Beschäftigter der Stadtverwaltung Darmstadt nach Standort........................ 12 
Tabelle 3:  Kosten für angemietete Stellplätze (Quelle: Hauptamt, Personalamt und IDA; Stand: 
Feb. 2014).................................................................................................................... 16 
Tabelle 4:  Ämterbezogene  Übersicht  der  Stellplätze  Luisencenter  (Quelle:  Hauptamt;  Stand: 
Februar 2014).............................................................................................................. 16 
Tabelle 5:  Ämterbezogene  Übersicht  der  Stellplätze  Frankfurter  Straße  (Quelle:  IDA;  Stand: 
April 2014) ................................................................................................................... 17 
Tabelle 6:  Aufstellung  der  Kraftfahrzeuge  des  Fuhrparks  der  Wissenschaftsstadt  Darmstadt 
(Quelle: EAD; Stand: Dezember 2012) ........................................................................ 18 
Tabelle 7:  Anzahl Dienst‐Pkw (Quelle: Ämterbefragung) ............................................................ 19 
Tabelle 8:  Einrichtungen und Ämter ohne eigenen Dienst‐Pkw (Quelle: Ämterbefragung) ....... 20 
Tabelle 9:  Legende zur Maßnahmenübersicht ............................................................................ 37 
Tabelle 10:  Preise für das Jobticket der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab 1. Januar 2014 ......... 38 
Tabelle 11:  Maßnahmenübersicht................................................................................................. 49

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1 Ausgangslage und Anlass 
Die Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist mit etwa 3.300 Beschäftigten ein großer 
Arbeitgeber  in  Darmstadt.  Die  Beschäftigten  legen  täglich  ihren  Weg  zur  Arbeit  zurück  und  unter‐
nehmen  eine  Vielzahl  dienstlicher  Fahrten.  Die  Stadtverwaltung  ist  damit  ein  großer  Erzeuger  von 
Verkehr in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Die Wissenschaftsstadt hat im Jahr 2011 daran mitgewirkt ein Beratungsprogramm für Unternehmen 
und Behörden zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement zu initiieren, welches im Jahr 2013 bereits 
in  der  vierten  Runde  erfolgreiche  durchgeführt  wird.  Partner  der  Wissenschaftsstadt  in  dem  Pro‐
gramm „Südhessen effizient mobil“ sind die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs‐ und Mobilitätsmana‐
gement  Region  Frankfurt  RheinMain),  die  IHK  Darmstadt  Rhein  Main  Neckar,  der  Landkreis  Darm‐
stadt‐Dieburg,  der  Landkreis  Groß‐Gerau  sowie  die  DADINA.  Fachlich  begleitet  wird  das  Programm 
durch das Planungsbüro Verkehrslösungen Blees aus Darmstadt.  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte als bedeutender Arbeitgeber in der Stadt mit gutem Bei‐
spiel voran gehen und hat selbst als eine der ersten Arbeitgeber an dem Programm teilgenommen. 
Vornehmliche Ziele der Stadtverwaltung sind die Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
für die Beschäftigten, die Reduzierung von CO2‐Ausstoß in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Redu‐
zierung von Kosten für Dienstfahrten und einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten. 
2 Aufgabe und Vorgehensweise 
Aufbauend  auf  dem  Programm  „Südhessen  effizient  mobil“  hat  die  Wissenschaftsstadt  Darmstadt 
verschiedene Analysen durchgeführt, die in Abbildung 1 als Übersicht dargestellt sind. Rot umrandet 
sind die Bausteine, die nicht Bestandteil des vorliegenden Konzepts sind, jedoch im Anschluss bear‐
beitet werden. Die Umsetzungsphase hat bereits begonnen, ist jedoch noch nicht abgeschossen. 
 
Abbildung 1: Ablaufplan Betriebliches Mobilitätsmanagement Südhessen

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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die Standard‐Standortanalyse des Programms für eine genau‐
ere Analyse um eine Befragung aller 52 Verwaltungseinheiten (z.B. Ämter, Eigenbetriebe) der Stadt‐
verwaltung  bis  zum  Frühjahr  2013  erweitert.  Darin  wurden  die  Beschäftigtenanzahlen  sowie  Anga‐
ben zu Dienstwegen und besonders wichtige Verkehrsthemen abgefragt.  
Die Wohnstandortanalyse hat die Stadtverwaltung im Jahr 2013 selbständig durchgeführt. Es wurde 
analysiert, in welchen Gemeinden bzw. Stadtteilen innerhalb Darmstadts die Beschäftigten wohnen.  
Kernanalyse  war  eine  im  Herbst  2012  durchgeführte  Beschäftigtenbefragung  zum  Mobilitätsverhal‐
ten  auf  dem  Weg  zur  Arbeit.  Bei  dieser  Analyse,  wurde  die  Wissenschaftsstadt  von  der  ivm  GmbH 
unterstützt. Die ivm hat die Datenverwaltung und die Auswertung der Befragung übernommen. Die 
Ergebnisse der Analysen sind in Kapitel drei und vier dargestellt.  
Die  Analyseergebnisse  münden  in  ein  umfassendes  Maßnahmenkonzept,  welches  in  Kapitel  fünf 
erläutert  wird.  Der  Prozess  wird  von  Beginn  an  von  einem  internen  Fach‐Arbeitskreis  begleitet.  Im 
Anschluss besteht die Möglichkeit, an einer Auditierung der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar teil‐
zunehmen und sich als vorbildlich im betrieblichen Mobilitätsmanagement auszeichnen zu lassen. 
Weitere  Analysebausteine  im  betrieblichen  Mobilitätsmanagement  werden  eine  umfassende  Fuhr‐
parkanalyse im Jahr 2014 sowie eine von der ivm durchzuführende Potenzial‐ und Wirkungsabschät‐
zung sein. 
3 Analyse für das Betriebliche Mobilitätsmanagement 
Die Analyse für das betriebliche Mobilitätsmanagement umfasst  
• die verkehrliche Erreichbarkeit und Erschließung der sechs Hauptstandorte der Stadtverwaltung 
Darmstadt,  
• die Wohnortentfernungen und Pendelrelationen der Beschäftigten,  
• die Bestandsaufnahme zu betrieblichen Regelungen zur Mobilität sowie  
• eine umfassende Beschäftigtenbefragung zum Mobilitätsverhalten auf dem Weg zur Arbeit und 
zur dienstlichen Mobilität.  
Die Beschäftigten der Stadtverwaltung verteilen sich auf über 25 verschiedene Standorte (ohne Per‐
sonal an Schulen, Kitas, Betriebshöfen und Außenstellen einzelner Ämter). Die sechs Hauptstandorte 
mit der höchsten Anzahl an Beschäftigten (Neues Rathaus/Ämter Stadtmitte, Stadthaus Grafenstra‐
ße,  Stadthaus  Frankfurter  Straße,  Technisches  Rathaus,  Feuerwehr  und  EAD)  wurden  hinsichtlich 
ihrer Mobilitäts‐Randbedingungen gesondert analysiert. 
3.1 Lage und verkehrliche Rahmenbedingungen  
Die  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  befindet  sich  im  Rhein‐Main  Gebiet  in  Südhessen.  Angrenzend 
liegen der Kreis Groß‐Gerau, der Kreis Offenbach und der Landkreis Darmstadt‐Dieburg.  
Darmstadt verfügt über eine sehr gute Anbindung an das Autobahnnetz mit der A5 Richtung Frank‐
furt und Mannheim/Heidelberg und der A67 Richtung Mainz und Mannheim/Saarbrücken. Anschlüs‐
se gibt es in Darmstadt‐Eberstadt, am Autobahndreieck Darmstadt und in Weiterstadt. Richtung Os‐
ten führen die L3097, L3094 und die B26, Richtung Süden die B449. Zur Hauptverkehrszeit, wenn ein 
Großteil  der  Beschäftigten  auf  dem  Weg  zur  bzw.  von  der  Arbeit  ist,  sind  die  Haupteinfallstraßen 
stark belastet und zum Teil überlastet.

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Innerhalb  des  Rhein‐Main‐Gebiets  und  auch  im  Odenwaldkreis  gibt  es  durch  P+R‐Plätze  gute  Ver‐
knüpfungsmöglichkeiten von Auto und Öffentlichem Verkehr (ÖV). 
 
Abbildung 2:  Großräumliche Verkehrsanbindung an das Autobahn‐ und Straßennetz der Wissenschafts‐
stadt Darmstadt (Quelle: Open Streetmap) 
  
  
Abbildung 3:  Großräumliche Anbindung an den öffentlichen Verkehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(Quelle: Open Streetmap) 
Mit  der  Bahn  ist  die  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  aus  allen  Himmelsrichtungen  gut  zu  erreichen. 
Einige  Verbindungen,  wie  nach  Mörfelden‐Walldorf  oder  nach  Groß‐Umstadt  sind  jedoch  nur  über 
Umwege mit der Bahn angebunden. Neben dem Hauptbahnhof verfügt die Wissenschaftsstadt über 
noch sieben weitere Bahnhöfe (Nord, Ost, Süd, Eberstadt, Wixhausen, Arheilgen und Kranichstein,). 
Vom Hauptbahnhof gibt es IC und RE Verbindungen nach Heidelberg, IC, RE, RB und S‐Bahn Verbin‐
dungen nach Frankfurt sowie RB Verbindungen nach Mainz und Aschaffenburg. Von den Bahnhöfen 
Wixhausen und Arheilgen bestehen S‐Bahn Verbindungen nach Frankfurt und Darmstadt, vom Bahn‐
hof  Kranichstein  Verbindungen  nach  Darmstadt  und  Aschaffenburg,  vom  Nord‐Bahnhof  zusätzlich 
Verbindungen nach Frankfurt und über den Ost‐Bahnhof nach Bad König, Erbach und Eberbach (O‐
denwald).

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Innerhalb  des  Stadtgebiets  verkehren  neun  Straßenbahnlinien  sowie  zahlreiche  Buslinien  im  Stadt‐ 
und Regionalverkehr. Der 15‐Minuten‐ bzw. 7,5‐Minuten‐Takt und die zentralen Verknüpfungspunk‐
te  des  öffentlichen  Personennahverkehrs  (ÖPNV)  Luisenplatz  und  Hauptbahnhof  ermöglichen  eine 
hohe Erreichbarkeits‐ und Verbindungsqualität. Die Bevorrechtigung des ÖV an den Lichtsignalanla‐
gen trägt ebenfalls zur  Qualität bei. Besonders das Stadtzentrum ist mit dem  ÖV sehr gut  zu errei‐
chen.  
An den Arbeitsstandorten selbst gibt es Unterschiede in der Erreichbarkeitsqualität. Während einige 
Standorte, wie die Adressen Luisenplatz sehr gut mit dem ÖV angebunden sind, müssen am Standort 
EAD Wege von 700 m von der Haltestelle zurückgelegt werden.  
Die  Wissenschaftsstadt  verfügt  insgesamt  über  ein  gut  ausgebautes  Radverkehrsnetz,  das  aber  vor 
allem in der Innenstadt auch Lücken aufweist. Überregional gibt es einige Defizite vor allem bei der 
Direktheit und dem Ausbau der Wege. Innerhalb des Stadtgebiets sind kaum Steigungen zu überwin‐
den. In Richtung Süd‐Osten gibt es etwa 60 m Höhenunterschied zu bewältigen. Im Landkreis Darm‐
stadt‐Dieburg, in Richtung Roßdorf und Mühltal, gibt es hingegen einige Steigungen. 
Die Möglichkeit Autos und Fahrräder abzustellen ist von Standort zu Standort sehr unterschiedlich. 
Von  einer  guten  Verfügbarkeit  von  teilweise  hochwertigen  und  überdachten  Fahrradabstellplätzen 
am  Technischen  Rathaus  geht  es  bis  zum  vollständigen  Fehlen  von  Abstellplätzen  am  Standort  Lui‐
senplatz. Mit den Parkplätzen stellt es sich ähnlich da. An einigen Standorten ist das Parken problem‐
los und kostenfrei auf dem Gelände oder im öffentlichen Straßenraum möglich, während an anderen, 
innerstädtischen Standorten nur gegen Gebühr geparkt werden kann. Für die sechs Hauptstandorte 
befinden sich in den Anlagen Detailanalysen zum Parken und Abstellen. 
3.2 Beschäftigtenstruktur und Wohnortverteilung der Beschäftigten 
Im Rahmen der Ämterbefragung, wurden die Arbeitszeitmodelle in den einzelnen Einrichtungen ab‐
gefragt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt. 
Arbeitszeitmodelle  Anteil Beschäftigter  Anzahl Beschäftigter 
Vollzeit mit Gleitzeit  35,3% 984
Vollzeit nach Dienstplan  21,8% 609
Schichtdienst  11,5% 322
Teilzeit (einzelne Tage)  11,3% 314
Teilzeit (halbtags)  15,3% 428
zusätzliche Rufbereitschaft  4,5% 126
Sonstiges, z.B. Telearbeit  0,3% 8
Summe  100% 2.791
Tabelle 1: Arbeitszeitmodelle (Quelle: Ämterbefragung)  
Durch  die  gute  Autobahn‐  und  Bahnanbindung  gibt  es  Pendlerbeziehungen  von  Wiesbaden  und 
Mainz  über  Frankfurt,  Babenhausen,  Aschaffenburg,  Groß‐Umstadt  bis  nach  Erbach,  Heppenheim 
und Biebesheim am Rhein.  
Etwa 54% der Beschäftigten der Stadtverwaltung (1.576) leben nicht in der Wissenschaftsstadt Dar‐
mstadt. Die Wohnorte mit den meisten Beschäftigten außerhalb Darmstadts sind Griesheim, Weiter‐
stadt und Pfungstadt (jeweils über 100 Beschäftigte) (vgl. Abbildung 4).

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Abbildung 4: Wohnorte von Beschäftigten der Stadtverwaltung außerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Innerhalb Darmstadt leben die meisten Beschäftigen in der Innenstadt (949). Davon 316 im Norden, 
263 in Darmstadt‐West, 146 in Darmstadt‐ Mitte, 114 in Bessungen und 110 in Darmstadt‐Ost. In den 
Stadtteilen leben 204 Beschäftigte in Eberstadt, 200 in Arheilgen, 93 in Kranichstein und 48 in Wix‐
hausen (vgl. Abbildung 5). 
 
Abbildung 5: Wohnorte von Beschäftigten der Stadtverwaltung innerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Das heißt, der Großteil der Beschäftigten bei der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
lebt in einem Umkreis von etwa 10 Kilometern zum Arbeitsplatz. Diese Beschäftigten können in der 
Regel  ihren  Arbeitsplatz  gut  mit  dem  Fahrrad  erreichen.  Mit  dem  ÖV  ist  die  Erreichbarkeit  unter‐
schiedlich. Innerhalb Darmstadts ist die Erreichbarkeit durchweg sehr gut, wobei es auch hier Quell‐
Zielrelationen geben kann, die durch  mehrfaches  Umsteigen den  ÖV unattraktiv erscheinen  lassen. 
Aus den Nachbargemeinden bestehen durchweg attraktive Direktverbindungen in die Innenstadt mit 
guten Anschlüssen innerhalb des Stadtgebiets. Mit wenigen Ausnahmen (z.B. Riedstadt, Biebesheim) 
gilt dies auch für die weiteren Umlandgemeinden. 
Aus ca. 40 umliegenden Gemeinden kommen jeweils über 10 Beschäftigte der Stadtverwaltung täg‐
lich  zum  Arbeiten  nach  Darmstadt.  Hier  könnten  Ämterübergreifende  Fahrgemeinschaften  die  Er‐
reichbarkeit verbessern. 
In Abbildung 6 sind die Wohnstandorte in einer Karte anschaulich dargestellt.

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Abbildung 6:  Wohnsitzkarte der Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Quelle: Vermessungs‐
amt Darmstadt, Januar 2013)

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In der folgenden Tabelle 2 sind die Summen der Beschäftigten nach Standort aufgelistet.  
Standort  Anzahl Beschäftigte (Stand 2014) 
Luisenplatz/Carree  289
Grafenstraße  184
Frankfurter Straße  336
Bismarckstraße  208
Bessunger Straße  338
Sensfelder Weg  469
sonstige Standorte  1.357
Summe  3.181
Tabelle 2: Anzahl Beschäftigter der Stadtverwaltung Darmstadt nach Standort  
An einigen Standorten fallen neben Beschäftigtenverkehre hohe Besucherverkehre an. Die stärksten 
Besucherströme  erhalten  die  Stadtbibliothek  und  das  Jobcenter  mit  wöchentlich  über  1.000  Besu‐
chern. Standorte wie EAD, Akademie für Tonkunst, Institut Mathildenhöhe, Standesamt, Volkshoch‐
schule erhalten wöchentlich etwa 500 Besucher oder mehr. 
Für die sechs Hauptstandorte mit den höchsten Anzahlen an Beschäftigten werden in den Standort‐
steckbriefen in Kapitel 4 genauere Angaben zur Beschäftigtenstruktur gemacht. 
3.3 Betriebliche Regelungen zu Mobilität 
Für die dienstliche aber auch die private Mobilität von Beschäftigten sind die Regelungen des Arbeit‐
gebers in Bezug auf Mobilität bedeutsam. Diese können beispielsweise die Nutzung von Dienst‐ und 
Privatfahrzeugen auf dienstlichen Wegen oder Parkmöglichkeiten betreffen. Wer darauf angewiesen 
oder sogar verpflichtet ist den privaten Pkw für dienstliche Zwecke zu nutzen, ist quasi gezwungen 
mit dem eigenen Auto zur Arbeit zu fahren. 
3.3.1 Allgemeine Angaben zu Regelungen in Bezug auf Mobilität 
In diesem Kapitel erfolgt eine Bestandsaufnahme von allgemeinen Angaben zur Regelungen in Bezug 
auf  Mobilität.  Diese  betreffen  die  Vereinbarungen  zu  dienstlichen  Fahrten  und  Reisen,  zum  Parken 
von  Autos  und  Fahrrädern,  zur  ÖV‐Nutzung  sowie  bestehende  Informations‐  und  Kommunikations‐
maßnahmen.

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Dienstliche Fahrten und Reisen  Allgemein 
Rundverfügung Nr. 36 zur dienstli‐
chen Nutzung von privaten Kraft‐
fahrzeugen vom 4.12.2008 
Es kann eine dienstliche Nutzung von privaten Kraftfahrzeu‐
gen für ein Kalenderjahr beantragt werden („Pauschalgeneh‐
migung). Der Antrag muss jedes Jahr neu gestellt werden. Es 
ist ein Fahrtenbuch zu führen. 
Die Fahrt mit dem eigenen Kfz wird entschädigt, im Falle von 
triftigen Gründen im Regelfall mit 0,35 €/km. Triftige Gründe 
sind z.B. der Transport von Gegenständen, besondere Dring‐
lichkeiten, zwingende persönliche Gründe (z.B. Körperbehin‐
derung) oder wenn das Ziel nicht mit öffentlichen Verkehrs‐
mitteln erreichbar ist. Liegt kein triftiger Grund vor wird die 
Fahrt mit 0,21€ entschädigt. 
Dienstfahrzeuge  Dienstfahrzeuge sind jeweils den einzelnen Ämtern und Abtei‐
lungen zugeordnet. Der Zugang und die Nutzung werden dort 
selbstständig geregelt. 
Es stehen insgesamt etwa 177 Dienstfahrzeuge zur Verfügung, 
davon sind 98 Pkw, von denen jedoch nur sechs auch privat 
nutzbar sind. 
Es gibt 21 Dienstfahrräder, von denen acht Pedelecs sind. 
Für die Neuanschaffung von Dienstfahrzeugen ist der EAD 
zuständig. 
Regelungen für die Verkehrsmittel‐
wahl auf Dienstreisen  
Dienstreisen sind nach dem Hessischen Reisekostengesetz 
(HRKG) und den allgemeinen Geschäftsanweisungen (AGA) 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt geregelt.  
Im HRKG §2 heißt es in Abs. 1, 5.3 […]  Es ist insbesondere zu 
prüfen, […]  ob das wirtschaftlichste Verkehrsmittel gewählt 
wurde […].  Als „wirtschaftlichstes Verkehrsmittel“ gilt: „5.4 
Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sind alle kostenrele‐
vanten Faktoren der Dienstreise zu betrachten und gegenein‐
ander abzuwägen. So kann zum Beispiel der Einsatz eines 
privaten PKW wirtschaftlicher sein als die Benutzung eines 
Dienstfahrzeugs, wenn dadurch Reisezeit oder andere Kosten 
gespart werden“. 
In den AGA wird weiter differenziert. In 4.4 (1) heißt es: „Für 
erforderliche Dienstfahrten (Dienstreisen) hat die Auswahl 
der Beförderungsmittel nach den Grundsätzen der Sparsam‐
keit und Wirtschaftlichkeit zu erfolgen, wobei dem öffentli‐
chen Personennahverkehr insbesondere aus verkehrspoliti‐
schen und ökologischen Gründen Vorrang einzuräumen ist“. 
Zur Nutzung des privaten Fahrzeugs heißt es weiterhin: „(2) 
Die Benutzung eines privaten Kraftfahrzeuges zur Durchfüh‐
rung einer Dienstreise bzw. eines Dienstganges ist von der für 
die Anordnung oder Genehmigung zuständigen Stelle vor 
Antritt zu genehmigen. […].“

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Dienstfahrkarten 
Rabattierte Jahreskarten für die Ämter über den Gesamtper‐
sonalrat. Im Jahr 2013 wurden 72 dieser Karten ausgehändigt. 
Diese Regelung entfällt mit der Einführung des Jobtickets zum 
Jahresbeginn 2014. 
 
Kfz‐Stellplätze  Allgemein 
Parkberechtigung 
Dienstvereinbarung Nr. 14 über das 
Parken von privaten Kfz der städti‐
schen Beschäftigten in Garagen vom 
01.06.1991 
Beschäftigte der Ämter und Verwaltungsstellen im Innen‐
stadtbereich (Neuen Rathaus, Stadthaus 1 und 2, Alten Rat‐
haus, Justus‐Liebig‐Haus, Kennedy‐Haus und in der Holzstraße 
(Familienbildungsstätte und Volkshochschule)) und können 
unter gewissen Voraussetzungen einen Pkw‐Stellplatz bean‐
tragen: 
‐ Schwerbehinderte Beschäftigte, 
‐ Beschäftigte mit Wohnsitz außerhalb Darmstadts mit unver‐
hältnismäßig schlechter Anbindung an das öffentliche Ver‐
kehrsnetz und 
‐ Beschäftigte, mit dienstlich zugelassenen Kfz unter der Vor‐
aussetzung, dass das Fahrzeug in der Nähe des Arbeitsplatzes 
verfügbar sein muss. 
Die Beschäftigen haben einen Anteil von 50% der tatsächli‐
chen Kosten für den Stellplatz selbst zu tragen. Seit 2014 sind 
dies 34,20 € und für Auszubildende 27,30 € monatlich.  
Für Schwerbehinderte Beschäftigte ist der Stellplatz kosten‐
frei. 
Sonstige Parkplätze (auf dem Gelän‐
de, im öffentlichen Straßenraum) 
An nicht in der Innenstadt gelegenen Standorten stehen in 
der Regel mehr oder weniger kostenfreie Stellplätze zur Ver‐
fügung oder es kann im öffentlichen Straßenraum geparkt 
werden. 
Car‐Sharing  Am Standort Bessunger Straße 125‐127 befindet sich auf dem 
Gelände ein Car‐Sharing‐Standort, welcher jedoch weder für 
Dienstzwecke noch privat von den Beschäftigten genutzt wird. 
 
Fahrradstellplätze, Fahrradnutzung  Allgemein 
Fahrradabstellplätze  Abstellplätze sind in unterschiedlicher Anzahl und Qualität 
vorhanden. Sehr gute Stellplätze gibt es bei der Feuerwehr. 
Am Standort Bessunger Straße 125‐127 ist das Abstellen von 
Fahrrädern in einem Gitterkäfig möglich. Wer möchte, kann 
hierfür einen Schlüssel erhalten.

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ÖPNV‐Nutzung  Allgemein 
Information  Informationen zum ÖV können Beschäftigte im Internet abru‐
fen. Spezifische standortbezogene Informationsangebote 
bestehen nicht. 
Rabattierte RMV‐Fahrkarten  Bis zur Einführung des Jobtickets am 1.1.2014 gab es die Mög‐
lichkeit,  rabattierte  RMV‐Fahrkarten  über  den  Gesamtperso‐
nalrat  zu  beziehen.  Davon  haben  203  städtische  und  39  EAD 
Beschäftigte Gebrauch gemacht. 
 
Information, Motivation,  
Organisation  Allgemein 
Information  Es gibt wenig direkte Informationen in Bezug auf Mobilität für 
die Beschäftigten. 
Für Besucher gibt es auf der Homepage für jedes Amt neben 
der Adresse Angaben zur nächstgelegene Bushaltestelle. 
Auf der Homepage der Stadt sind außerdem unter „Verkehr“ 
Hinweise für die Erreichbarkeit mit verschiedenen Verkehrs‐
mitteln eingestellt. Diese sind ergänzt um Verlinkungen z.B. 
zum Radroutenplaner Hessen. 
Motivation  Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Jahr 2012 und 2013 
am Programm Stadtradeln teilgenommen. 2013 haben 680 
Radlerinnen und Radler teilgenommen, davon 62 städtische 
Mitarbeiter. Insgesamt wurden 124.769 km erradelt und da‐
mit 17.966,7 kg CO2 vermieden.  
Organisation  Für das Betriebliche Mobilitätsmanagement ist das Straßen‐
verkehrs‐ und Tiefbauamt Abteilung Verkehrsentwicklung, 
Verkehrs‐ und Mobilitätsmanagement zuständig. Außerdem 
gibt es einen begleitenden Arbeitskreis zur Einführung des 
betrieblichen Mobilitätsmanagement bei der Stadtverwaltung 
Darmstadt. Er besteht aus Vertretern des Personalrats, des 
Gesamtpersonalrats, der Abteilung Statistik, dem Daten‐
schutz, der Finanzabteilung, der Organisationsabteilung, dem 
EAD sowie der Dezernate 1 und 3. Bei Bedarf, wird der Ar‐
beitskreis um Fachpersonen aus anderen Ämtern ergänzt  
 
3.3.2 Kosten für Stellplätze  
Im Parkhaus Luisencenter sind Parkplätze zu Sondertarifen angemietet, die über die Dienstvereinba‐
rung Nr. 14 vergeben werden. Davon sind einige von Montag 0:01 bis Freitag 23:59 (5/7) angemietet 
und  andere  für  alle  Tage  der  Woche  (7/7).  Letztere  sind  an  Personen  vergeben,  die  auch  am  Wo‐
chenende Zugang zu den Diensträumen benötigen oder im Rahmen des Schichtdienstes der Kommu‐
nalpolizei  auch  Wochenenddienste  übernehmen.  Weitere  Stellplätze  sind  für  Dienstfahrzeuge  und

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Schwerbehinderte zu einem Sondertarif angemietet. In Parkhäusern in der Frankfurter Straße 71 und 
Bad Nauheimer Straße sind ebenfalls Stellplätze für Dienstfahrzeuge und Beschäftigte angemietet.  
Die Beschäftigten müssen nach Dienstvereinbarung Nr. 14 einen monatlichen Beitrag von 34,20€ für 
ihren Stellplatz leisten. 
Die Anzahl der Stellplätze und die Preise sind in Tabelle 3 dargestellt. 
 
Tabelle 3: Kosten für angemietete Stellplätze (Quelle: Hauptamt, Personalamt und IDA; Stand: Feb. 2014) 
Auf die Ämter sind die Stellplätze im Parkhaus Luisencenter wie in Tabelle 4 dargestellt verteilt. 
Amt   Anzahl 
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung  7
Bürger‐ und Ordnungsamt  48
Büro der Stadtverordnetenversammlung  2
Dezernat I  2
Dezernat II  4
Dezernat III  2
Dezernat IV  0
Dezernat V  1
Finanzverwaltung  22
Hauptamt  14
Personalamt  13
Pressestelle  1
Rechtsamt  7
Sozialberatung  1
Standesamt  4
Zentrale Steuerungsunterstützung  2
Gesamt:  130
Tabelle 4: Ämterbezogene Übersicht der Stellplätze Luisencenter (Quelle: Hauptamt; Stand: Februar 2014)

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Die Stellplätze am Standort Frankfurter Straße sind wie in Tabelle 5 dargestellt auf die Ämter verteilt. 
Amt   Anzahl 
Agenda Büro  1
Amt für Soziales und Prävention  15
Amt für Wohnungswesen  8
EB Bürgerhäuser und Märkte  2
Eigenbetrieb Kulturinstitute  1
Hauptamt  4
Interkulturelles Büro  1
Jugendamt  11
Kulturamt  4
Revisionsamt  4
Schulamt  6
Sportamt  1
Gesamtpersonalrat  1
Personalrat  4
Behindertenparkplatz  3
Auszubildende  1
frei Parkplätze  16
Gesamt:  83
Tabelle 5: Ämterbezogene Übersicht der Stellplätze Frankfurter Straße (Quelle: IDA; Stand: April 2014)  
3.3.3 Dienstfahrzeuge und Dienstwege mit Privat‐Kfz 
Dienstwege werden häufig mit verschiedenen Verkehrsmitteln wie dem eigenen Pkw, dem eigenen 
Fahrrad, Dienst‐Pkw und Dienst‐Fahrrad aber auch mit dem öffentlichen Verkehr unternommen.  
Die Kfz‐Fahrleistung im Jahr 2011 mit Privatfahrzeugen betrug 185.608 km. Viele Fahrten mit Privat‐
fahrzeugen werden jedoch von den Fahrern nicht abgerechnet und somit weder mengen‐ noch kos‐
tenmäßig erfasst. Die Kfz‐Fahrleistung mit Dienstfahrzeugen betrug im Jahr 2011 insgesamt 823.661 
km.  
Einige Dienstfahrzeuge werden teilweise von verschiedenen Ämtern genutzt, z.B. stehen die Pkw des 
Kulturamts auch den EB Kulturinstituten, Denkmalschutz, Stadtarchiv, Jazzinstitut und Internationa‐
les Musikinstitut Darmstadt zur Verfügung; das Amt für Soziales und Prävention kann Dienstwagen 
über den Fahrdienst 590 anfordern, sie gehören jedoch zum Bestand von IDA. Für die Dienstfahrzeu‐
ge wurden folgende Angaben aus 2011 (z.T. nicht vollständig) erhoben):

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Kennzeichen    Schadstoffklasse 
Abteilung    Hubraum (cm³) 
Anschaffung (Baujahr)    Fahrleistung in km/Jahr 
Marke    Eigener Stellplatz 
Modell    Kauf/ Leasing 
Sonderform (z.B. Aufbau)    Kosten Leasing, Wartung, Instandhaltung,  
Kraftstoff    Tanken, Steuern, Versicherung, Stellplatz 
 
Laut Angaben der EAD sind 320 Dienstfahrzeuge vorhanden, die sich wie in Tabelle 6 dargestellt auf 
die  verschiedenen  Institutionen  verteilen.  Von  den  320  Dienstfahrzeugen  sind  99  Dienst‐Pkw.  180 
Fahrzeuge haben eine grüne Feinstaubplakette. Die 69 Sonderfahrzeuge sind von der Erteilung einer 
Feinstaubplakette ausgenommen. Neue Dienstfahrtzeuge werde für alle Ämter vom EAD angeschafft.  
  Städtischen 
Dienststellen 
Eigenbe‐
triebe 
 
Immobilien‐
management 
(IDA) 
 
Bäder Darmstädter 
Werkstätten 
und Wohn‐
einrichtungen 
(EDW) 
Kultur‐
institute 
(hier: 
Stadtbiblio‐
thek) 
PKW  55  35  4  0  5  0 
LKW <3,5 t  35  36  1  1  6  0 
LKW >3,5 t  4  83  1  0  2  1 
Sonderfahrzeuge 
(Zugmaschinen)  10  36  2  2  1  0 
Summe  104  190  8  3  14  1 
Tabelle 6:  Aufstellung  der  Kraftfahrzeuge  des  Fuhrparks  der  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  (Quelle: 
EAD; Stand: Dezember 2012)

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In der nachfolgenden Tabelle 7 ist die Anzahl Dienst‐Pkw, Dienstfahrräder und Dienst‐Pedelec nach  
Standort gemäß den Angaben der Ämterbefragung dargestellt. 
Standort  Ämter/ Einrichtungen am Standort 
Dienst‐
Pkw/ 
Standort 
Dienst‐
fahrrä‐
der/ 
Standort 
davon 
Dienst‐
Pedelec/ 
Standort 
Luisenplatz 5 und 5A  Hauptamt Allgemeine Verwaltung  2  0  0 
Luisenplatz 5A 
Finanzverwaltung, Hauptamt De‐
zernate I‐V, Hauptamt IT, Presse‐
stelle, Rechtsamt 
3  4  4 
Grafenstraße 30  Bürger‐ und Ordnungsamt, Haupt‐
amt IT  20  0  0 
Frankfurter Str. 71 
Agenda Büro, Amt für Soziales und 
Prävention, Amt für Wohnungswe‐
sen, Datenschutzbeauftragte, EB 
Bürgerhäuser und Märkte, Frauen‐
büro, IT, Interkulturelles Büro, Ju‐
gendamt, Kulturamt Verwaltung, 
Revisionsamt, Schulamt, Sportamt, 
Vergabe‐ und Beschaffungsstelle 
3  5  4 
Bismarckstraße 86  Feuerwehr  7  1  0 
Bessunger Str. 125‐127 
Bauaufsichtsamt, Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement, Grünflä‐
chenamt, Stadtplanungsamt, Stra‐
ßenverkehrs‐ und Tiefbauamt, 
Umweltamt, Vermessungsamt, 
Kulturamt ‐ Abt. Denkmalschutz  
24  9  2 
Rheinstraße 67  Amt für Veterinärwesen und Ver‐
braucherschutz  1  0  0 
Groß‐Gerauer‐Weg 3  Jobcenter  2  0  0 
Heimstättenweg 99  EB Werkstätten und Wohneinrich‐
tungen  1  0  0 
Kurt‐Jahn‐Anlage 15‐17  EB Werkstätten und Wohneinrich‐
tungen  4  2  0 
Schreberweg 2  EB Werkstätten und Wohneinrich‐
tungen  3  0  0 
Sensfelder Weg 33  EAD  28  0  0 
Insgesamt   98  21  10 
Tabelle 7: Anzahl Dienst‐Pkw (Quelle: Ämterbefragung) 
 
Keinen amtseigenen Dienst‐Pkw haben folgende Ämter und Einrichtungen:

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Amt/ Einrichtung  Standort 
Bauaufsichtsamt  Bessunger Str. 125 
Stadtplanungsamt  Bessunger Str. 125 
Kulturamt ‐ Abt. Denkmalschutz und ‐pflege  Bessunger Str. 125‐127 
Jazz‐Institut DA  Bessunger Str. 88d 
Bezirksverwaltung Wixhausen  Falltorstr. 11 
Agenda Büro  Frankfurter Str. 71 
Amt für Soziales und Prävention  Frankfurter Str. 71 
Amt für Wohnungswesen  Frankfurter Str. 71 
Datenschutzbeauftragte  Frankfurter Str. 71 
EB Bürgerhäuser und Märkte  Frankfurter Str. 71 
Frauenbüro  Frankfurter Str. 71 
Interkulturelles Büro  Frankfurter Str. 71 
Revisionsamt  Frankfurter Str. 71 
Schulamt  Frankfurter Str. 71 
Sportamt  Frankfurter Str. 71 
Vergabe‐ und Beschaffungsstelle  Frankfurter Str. 71 
Stadtbibliothek  Große Bachgasse 2 
Volkshochschule  Große Bachgasse 2 
Bürgerbüro West  Heimstättenweg 81b 
Volkshochschule  Holzstr. 7 
Stadtarchiv  Karolinenplatz 3 
Akademie für Tonkunst  Ludwigshönstr. 120 
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung  Luisenplatz 5 
Hauptamt Organisationsabteilung  Luisenplatz 5 
Personalamt  Luisenplatz 5 
Finanzverwaltung  Luisenplatz 5A 
Pressestelle  Luisenplatz 5A 
Rechtsamt  Luisenplatz 5A 
Personal‐ und Strukturentwicklung  Luisenplatz 6 
Standesamt  Marktplatz 8 
Internationales Musikinstitut  Nieder‐Ramstädter Str. 190 
Bezirksverwaltung DA‐Eberstadt  Oberstraße 11 
Institut Mathildenhöhe  Olbrichweg 15 
Bezirksverwaltung Arheilgen  Rathausstr. 1 
Tabelle 8: Einrichtungen und Ämter ohne eigenen Dienst‐Pkw (Quelle: Ämterbefragung)

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3.3.4 Weitere mobilitätsrelevante Infrastruktur 
Umkleiden und Duschen, um sich nach dem Radeln frisch zu machen, sind an den Standorten EAD, 
Neues Rathaus, Jazzinstitut, Institut Mathildenhöhe, Akademie für Tonkunst, Volkshochschule, Feu‐
erwehr,  Amt  für  Veterinärswesen  sowie  beim  Eigenbetrieb  Werkstätten  und  Wohneinrichtungen 
vorhanden. An den Standorten Stadthaus Frankfurter Straße, Luisenplatz 6, Bezirksverwaltung Wix‐
hausen und Technisches Rathaus sind zumindest Umkleiden verfügbar. An den anderen Standorten 
stehen keine Umkleiden und Duschen zur Verfügung. 
3.4 Mobilitätsverhalten der Beschäftigten 
Im August und September 2012 hat eine umfassende Befragung der Beschäftigten zu ihrem Mobili‐
tätsverhalten  stattgefunden.  Von  ca.  3.250  angeschriebenen  Beschäftigten  haben  insgesamt  1.741 
Beschäftigte  an  der  Befragung  teilgenommen,  was  einer  Rücklaufquote  von  54%  entspricht.  Somit 
hat im Durchschnitt mehr als jeder zweite Beschäftige an der Befragung teilgenommen, wodurch die 
Ergebnisse  einen  guten  Aufschluss  über  das  Mobilitätsverhalten  geben.  Eine  Verlosung,  die  durch 
lokale  und  städtische  Sponsoren  ermöglicht  wurde,  hat  mit  zur  Teilnahme  an  der  Befragung  moti‐
viert.  
Innerhalb der Stadtverwaltung hat jedoch der Rücklauf stark zwischen den Ämtern variiert; er betrug 
z.B. 36% am Stadthaus Frankfurter Straße und 71% am neuen Rathaus (Luisenplatz und Carree). 
In der Beschäftigtenbefragung wurden u.a. Fragen zur aktuellen Verkehrsmittelwahl, zu verfügbaren 
Verkehrsmitteln  und  zur  Erreichbarkeit  des  Arbeitsplatzes  gestellt.  Ein  Schwerpunkt  der  Befragung 
lag auch auf Verkehrsmittel‐Alternativen für den Weg zur Arbeit und auf Dienstwegen.  
3.4.1 Rahmenbedingungen zum Mobilitätsverhalten 
Laut eigenen Angaben wohnen die Befragten zum größten Teil zwischen 10 und 25 km vom Arbeits‐
ort  entfernt.  Die  Wegeentfernungen  variieren  jedoch  zwischen  den  Standorten  wobei  Beschäftigte 
der Feuerwehr im Durchschnitt die längsten Wege zurücklegen. In der Regel kann etwa die Hälfte der 
Beschäftigten  ihren  Arbeitsplatz  in  maximal  10  km  Entfernung  auffinden.  Welche  Verkehrsmittel 
allein auf Basis der Wohnortentfernungen in Frage kommen, ist in Abbildung 7  dargestellt. Wege bis 
zu einem Kilometer können bequem zu Fuß zurückgelegt werden. Bis fünf Kilometer ist das Fahrrad 
im Stadtverkehr in der Regel das schnellste Verkehrsmittel. Auch auf Strecken von fünf bis zehn Ki‐
lometern fahren viele noch gerne mit dem Fahrrad, die Fahrtzeit beträgt dabei etwa 20‐40 Minuten. 
Mit dem Pedelec können auch Strecken über zehn Kilometer gut zurückgelegt werden.

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Abbildung 7: Entfernung des Wohnorts der Beschäftigten zum Arbeitsort 
Insgesamt  besitzen  93%  der  Beschäftigten  einen  Pkw‐Führerschein.  78%  können  jederzeit,  weitere 
7%  gelegentlich  über  einen  Pkw  verfügen.  Die  von  den  Beschäftigten  genutzten  Stellplätze  sind  bis 
auf  die  Standorte  Neues  Rathaus,  Stadthaus  Grafenstraße  und  Stadthaus  Frankfurter  Straße  in  der 
Regel kostenfrei nutzbar. Im Neuen Rathaus zahlen 59% für ihren Stellplatz, in der Grafenstraße und 
in der Frankfurter Straße sind es jeweils 44% und 41%. Der Rest parkt im öffentlichen Straßenraum 
und somit nicht in unmittelbarer Nähe zum Standort. 
Ein  verkehrstaugliches  Fahrrad  besitzen  81%  der  Beschäftigten,  jedoch  nur  2%  ein  Pedelec  (insge‐
samt 28 Befragte). Am geringsten ist die Verfügbarkeit bei Beschäftigten des EAD, hier verfügen je‐
doch immerhin noch zwei Drittel über ein verkehrstaugliches Fahrrad (68%). Besonders hoch ist die 
Verfügbarkeit hingegen bei Beschäftigten am Technischen Rathaus (92%). 
3.4.2 Wie kommen Beschäftigte der Stadtverwaltung Darmstadt zur Arbeit? 
Das  am  häufigsten  genutzte  Verkehrsmittel  für  den  Weg  zur  Arbeit  ist  bei  Beschäftigten  der  Stadt‐
verwaltung das Auto. Rund die Hälfte aller Beschäftigte der Stadtverwaltung kommt damit (fast) täg‐
lich zur Arbeit (55%). Doch auch der ÖV und das Fahrrad werden häufig genutzt: Mit dem ÖV kom‐
men 22%, mit dem Fahrrad 17% und zu Fuß 6% (fast) täglich zur Arbeit. Ein Vergleich mit dem Modal 
Split der Darmstädterinnen und Darmstädter aus dem Jahr 2008: für 45% aller Wege wird das Auto, 
für  15%  das  Fahrrad  und  für  13%  der  öffentliche  Verkehr  genutzt.  27%  aller  Wege  werden  zu  Fuß 
gegangen (vgl. Wissenschaftsstadt Darmstadt, Statistische Mitteilungen 1/2011). 
Allerdings  variiert  die  Verkehrsmittelwahl  stark  je  nach  Beschäftigungsstandort  (vgl.  Abbildung  8). 
Nur zum Teil sind die Unterschiede mit den Arbeitszeiten und den Erreichbarkeiten zu erklären. Für 
Wege zur Feuerwehr wird der ÖV nur von 4% der Beschäftigten täglich genutzt, dafür fahren etwa 
70% mit dem Auto. Am neuen Rathaus, wo die Parkplätze kostenpflichtig und die ÖV‐Erreichbarkeit 
sehr gut sind, fährt über ein Drittel (36%) der Beschäftigten mit dem ÖV und immerhin noch 40% mit 
dem Auto. Beschäftigte des EAD nutzen deutlich weniger das Fahrrad für den Weg zur Arbeit als Be‐

Seite 23 von 93 
schäftigte  anderer  Standorte,  obwohl  die  Erreichbarkeit  des  Standorts  gut  ist.  Am  höchsten  ist  die 
Nutzung des Fahrrads bei Beschäftigten der Feuerwehr und der technischen Ämter. 
Beschäftigte der Feuerwehr kommen überdurchschnittlich häufig (14%) in Fahrgemeinschaften zum 
Arbeitsplatz. An den anderen Standorten liegt der Anteil nur zwischen 1% am Stadthaus Grafenstraße 
und 5% am Standort Technische Ämter. 
 
Abbildung 8: (Fast) täglich genutztes Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit 
Viele Beschäftigte variieren innerhalb der Woche ihr Verkehrsmittel. So fahren 12% nur 1‐3 Tage in 
der Woche mit dem Pkw zur Arbeit. 12% nutzen das Fahrrad nicht täglich, dafür jedoch 1‐3 Tage in 
der Woche (vgl. Abbildung 9).

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Abbildung 9: Häufigkeit der Nutzung von Verkehrsmitteln auf dem Arbeitsweg 
Für viele ist die Entfernung bis zum Arbeitsort entscheidend für die Verkehrsmittelwahl. So sind die 
Anteile der Beschäftigten, die zu Fuß gehen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, erwartungsge‐
mäß auf kurzen Distanzen am höchsten. Auf kurzen Strecken bis zu 3 km kommt über die Hälfte der 
Beschäftigten zu Fuß oder mit dem Rad. Für viele Beschäftigte ist das Fahrrad auch für Distanzen bis 
zu 10 km noch die erste Wahl.  
Bei weiteren Strecken steigen die Pkw‐ und ÖV‐Anteile. Aber auch auf kurzen Wegen von 3 bis 5 Ki‐
lometern Entfernung (ca. 10 – 20 Minuten mit dem Fahrrad) fahren bereits 42% aller Befragten mit 
dem Auto, obwohl hier kaum ein Zeitgewinn zu erwarten ist. Das Auto wird sogar von Einigen (13%) 
täglich für Weg unter einem Kilometer genutzt (vgl. Abbildung 10).

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Abbildung 10: Verkehrsmittelnutzung nach zurück zu legender Entfernung 
Auf die Frage, wie die Verkehrsmittelwahl mit den Erreichbarkeiten mit verschiedenen Verkehrsmit‐
teln zusammenhängt und welche Alternativen den Beschäftigten für eine nachhaltigere Mobilität zur 
Verfügung stehen, kann die Befragung wichtige Ergebnisse liefern. 
3.4.3 Erreichbarkeit der Arbeitsplatzes mit den verschiedenen Verkehrsmitteln 
Insgesamt können Beschäftigte den Arbeitsplatz am schnellsten mit dem Pkw erreichen, 80% in einer 
halben Stunde. In der gleichen Zeit können nur 40% den Arbeitsplatz mit dem ÖV oder dem Fahrrad 
erreichen (vgl. Abbildung 11).

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Abbildung 11: Zeitaufwand für den Arbeitsweg 
3.4.3.1 Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr 
Die meisten Beschäftigten haben es nicht weit bis zur nächsten ÖV‐Haltestelle. Wie die Umfrage er‐
gab, wohnen 40% der Befragten in einem Umkreis von bis zu 200 Metern zur nächstgelegenen ÖV‐
Haltestelle. Über die Hälfte (73%) wohnen in einem Umkreis von bis zu 500 Metern. Nach dem Nah‐
verkehrsplan 2006 der Wissenschaftsstadt Darmstadt gelten Entfernungen von bis zu 300 m zu Hal‐
testellen als gute Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (vgl. Nahverkehrsplan 2011‐2016 des 
Landkreises Darmstadt‐Dieburg und der Wissenschaftsstadt Darmstadt, S. 21). 
Für 40% der Beschäftigten ist der Arbeitsplatz in maximal 30 Minuten Fahrtzeit mit dem ÖV zu errei‐
chen. Mehr als zwei Drittel (70%) aller Beschäftigten müssen dabei maximal einmal umsteigen. Etwas 
mehr als ein Drittel aller Beschäftigten müssen überhaupt nicht umsteigen. Mehr als zwei Umstiege 
werden erfahrungsgemäß von Berufspendler kaum noch akzeptiert. Am besten ist die Verbindung in 
die Innenstadt. 
Ein Viertel aller ÖV‐Nutzer besitzt eine Dauerkarte für den ÖV (Wochen‐, Monats‐ oder Jahreskarte). 
Weitere 9% beziehen die rabattierte Jahreskarte über den Gesamtpersonalrat (bis Ende 2013 verfüg‐
bar).  Über  die  Hälfte  (59%)  aller  ÖV‐Nutzer  benutzten  jedoch  Einzelfahrscheine  oder  Tageskarten. 
Das lässt darauf schließen, dass Busse und Bahnen von vielen nicht als tägliches Verkehrsmittel ge‐
nutzt werden (vgl. Abbildung 12).

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Abbildung 12: Genutzte ÖPNV Fahrkarten 
Insgesamt gibt nur etwas mehr als ein Viertel (27%) der Beschäftigten an, den Arbeitsplatz nicht mit 
Bus und Bahn erreichen zu können. Über die Hälfte (60%) könnte laut eigener Angabe mit dem ÖV 
zur Arbeit kommen, für viele von ihnen müssten aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein (vgl. 
Abbildung 13). 
 
Abbildung 13: Möglichkeiten zur Nutzung von Bus und Bahn auf dem Arbeitsweg 
Als Bedingungen, unter denen die ÖV‐Nutzung für den Weg zur Arbeit denkbar wäre, werden in ers‐
ter Linie finanzielle Aspekte wie günstigere Tickets genannt. Weitere Bedingungen sind eine bessere

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ÖV‐Verbindung, kürzere Fahrzeiten sowie  Einflüsse wie schlechtes Wetter oder der Ausfall anderer 
Verkehrsmittel (vgl. Abbildung 14). 
 
Abbildung 14: Bedingungen für die ÖPNV‐Nutzung auf dem Arbeitsweg 
3.4.3.2 Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Die  Hälfte  aller  Befragten  kann  in  maximal  30  Minuten  Fahrzeit  mit  dem  Fahrrad  den  Arbeitsplatz 
erreichen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Hälfte aller Beschäftigten durchaus eine Mög‐
lichkeit sieht, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Einige knüpfen jedoch bestimmte Bedingun‐
gen an die eigene Fahrradnutzung. An erster Stelle steht für viele Befragte gutes Wetter als Voraus‐
setzung. Aber auch das Vorhandensein von Duschen, Umkleiden und Spinden spielt neben einer si‐
cheren Radverkehrsinfrastruktur und  kurzen Wegen eine wichtige Rolle. Weitere genannte Voraus‐
setzungen sind der Besitz eines Fahrrads oder eines Pedelecs, die Möglichkeit, das Rad im ÖV mit zu 
nehmen oder qualitätsvolle Fahrradabstellanlagen (vgl. Abbildung 15). 
Die  Diskrepanz  zwischen  der  Angabe,  mit  dem  Fahrrad  zur  Arbeit  fahren  zu  können,  und  es  auch 
wirklich zu tun, ist bei Beschäftigten der EAD am größten (vgl. Abbildung 16).

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Abbildung 15: Bedingungen für die Fahrradnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
 
Abbildung 16: Möglichkeiten zur Nutzung des Fahrrads 
3.4.3.3 Erreichbarkeit mit dem Auto 
Die Erreichbarkeit mit dem Auto ist für die meisten Beschäftigten gut. 80% können den Arbeitsplatz 
in maximal 30 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto erreichen. Für die Pkw‐Nutzung spricht für die meis‐
ten die längeren Reisezeiten mit Bus und Bahn, Materialtransport, die Preise für den ÖV und die ei‐
gene Bequemlichkeit (vgl. Abbildung 17).

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Abbildung 17: Gründe für die Pkw‐Nutzung auf dem Arbeitsweg 
Fahrgemeinschaften machen lediglich einen Anteil von 3% an allen Fahrten vom Wohnort zur Arbeit 
aus.  Für  fast  drei  Viertel  (72%)  kommen  Fahrgemeinschaften  nicht  in  Frage.  Der  Anteil  derer,  die 
angeben, mit einer  Fahrgemeinschaft zur Arbeit fahren  zu können, ist bei Beschäftigten der Feuer‐
wehr  und  der  EAD  am  höchsten  (23  und  21%)  (vgl.  Abbildung  18).  Je  größer  die  Entfernung  vom 
Wohnort  zum  Arbeitsort  ist,  desto  höher  auch  ist  die  Bereitschaft  zur  Bildung  einer  Fahrgemein‐
schaft. 
 
Abbildung 18: Möglichkeiten für die Nutzung von Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit

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Als Bedingungen für das Fahren in Fahrgemeinschaften werden der gleiche Weg und die gleiche Ar‐
beitszeit aufgeführt. Weitere Bedingungen sind die Flexibilität und Zuverlässigkeit der Mitfahrer, die 
Zusicherung  von  festen  Stellplätzen  und  eine  Mobilitätsgarantie  seitens  des  Arbeitgebers  (vgl. 
Abbildung 19). 
 
Abbildung 19: Bedingungen für die Nutzung von Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit 
3.4.4 Dienstgänge 
Je  nach  Standort  werden  unterschiedlich  häufig  Dienstwege  zurückgelegt.  Insgesamt  nur  Wenige 
legen mehrmals täglich Dienstwege zurück, an vielen Standorten werden Dienstwege nie oder selte‐
ner als 1‐3‐mal im Monat unternommen (vgl. Abbildung 20).

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Abbildung 20: Häufigkeit von Dienstwegen 
Etwa ein Drittel der Dienstwege werden von den Beschäftigten zu ein bis drei gleichen Zielen zurück‐
gelegt.  Beschäftigte  die  mehrmals  täglich  oder  (fast)  täglich  Dienstwege  zurücklegen,  sind  die  Ziele 
zum größten Teil unterschiedlich (vgl. Abbildung 21). 
 
Abbildung 21: Häufigkeit von Dienstwegen und Anzahl der Ziele 
Auf alle Standorte betrachtet, sind etwa drei Viertel der dienstlichen Wege maximal fünf Kilometer 
lang. 12% sind sogar unter einen Kilometer lang. Auf die einzelnen Standorte verteilt sind die Fallzah‐
len leider sehr klein, so dass kaum Aussagen getroffen werden können (vgl. Abbildung 22).

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Abbildung 22: Entfernung dienstlicher Ziele 
Insgesamt 75% haben angegeben, keinen Dienstwagen zur Verfügung zu haben. Am Neuen Rathaus 
verfügen nur 5% über einen Zugang zu Dienstwagen (vgl. Abbildung 23).  
 
Abbildung 23: Verfügbarkeit von Dienstwagen 
Für dienstliche Wege werden jedoch beinah gleich häufig immer der Dienstwagen (Pkw oder Kfz), der 
private  Pkw  oder  der  Nahverkehr  genutzt.  Häufig  wird  auch  mit  dem  privaten  Fahrrad  gefahren. 
Dienstfahrräder spielen kaum eine Rolle in der dienstlichen Mobilität (vgl. Abbildung 24).

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Abbildung 24: Verkehrsmittelnutzung auf dem Dienstweg 
In der Befragung wurde danach gefragt, ob auch andere Verkehrsmittel als der Pkw für den Dienst‐
weg in Frage kämen. Darauf haben insgesamt 18% geantwortet, dass es nicht denkbar sei, wobei es 
für Beschäftigte der Feuerwehr 41% und bei Beschäftigten der EAD 36% waren. Von den Beschäftig‐
ten am Neuen Rathaus und dem Stadthaus Frankfurter Straße können sich 42 bzw. 44% vorstellen, 
für die Mehrheit ihrer dienstlichen Wege umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Dabei kommt 
für die meisten am ehesten der Nahverkehr in Frage. Hier könnten also durch die Einführung eines 
Jobtickets  und  eine  Favorisierung  der  ÖV‐Nutzung,  Kosten  für  Dienstwege  gespart  werden.  Zudem 
sind viele Wege kürzer als drei Kilometer. Mit Dienstfahrrädern bzw. Dienstpedelecs wären Beschäf‐
tigte hier schnell, flexibel und gesund unterwegs. 
3.4.5 Anregungen der Beschäftigten 
Die Beschäftigten hatten zum Ende des Fragebogens die Möglichkeit, Anregungen zum Arbeitsweg zu 
geben.  Die  höchste  Anzahl  Nennungen  gab  es  zu  günstigeren  ÖPNV‐Tickets  sowie  dem  Jobticket. 
Danach  ist  die  Verbesserung  des  Radwegenetzes  die  am  häufigsten  genannte  Anregung  (vgl. 
Abbildung 25).

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Abbildung 25: Anregungen zum Arbeitsweg 
Bei den konkreten Wünschen nach Verbesserungen für die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes wurde 
das Jobticket am häufigsten genannt. Danach kamen mehr und günstigere Parkplätze sowie Optimie‐
rungen beim ÖPNV (vgl. Abbildung 26). 
 
Abbildung 26: Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes

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4 Steckbriefe für Einzelstandorte 
Für die sechs Hauptstandorte mit der größten Anzahl an städtischen Beschäftigten (Neues Rathaus, 
Stadthaus  Grafenstraße,  Stadthaus  Frankfurter  Straße,  Technisches  Rathaus,  Feuerwehr,  EAD)  wur‐
den gesonderte detaillierte Standortanalysen vorgenommen. Die Ergebnisse sind in einzelnen Steck‐
briefen zusammengefasst. Die Steckbriefe enthalten folgende Details für den jeweiligen Standort: 
• Anzahl der Beschäftigten am Standort,  
• Anzahl der Kundenverkehre,  
• Arbeitszeitmodelle,  
• Ergebnisse zur Beschäftigtenbefragung,  
• Analyse der verkehrlichen Anbindung des Standorts mit dem Pkw, dem ÖV, dem Fahrrad und 
zu Fuß, 
• Analyse der Verkehrsinfrastruktur am Standort sowie 
• Ableitung des Handlungsbedarfs, Potentiale und sinnvolle Maßnahmen nach Verkehrsmittel 
dargestellt. 
Die Informationen sind angereichert mit Grafiken, Karten und Fotos. Die einzelnen Steckbriefe befin‐
den sich in den Anlagen zum Bericht.  
5 Maßnahmenplan 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt greift die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung und der weiteren 
Analysen auf und möchte die Mobilität von Beschäftigten vor allem in fünf zentralen Bereichen för‐
dern und verbessern: 
• ÖV‐Ticket,  
• Fahrradparken am Arbeitsstandort,  
• Fahrgemeinschaftenförderung, 
• Fuhrparkmanagement und 
• Koordination und Kommunikation. 
Dabei folgt die Wissenschaftsstadt den Anregungen der Beschäftigten zu Verbesserung der Erreich‐
barkeit,  ermittelten  Mängeln  an  den  Arbeitsplatzstandorten  und  erkennbaren  Effizienzpotentialen 
bei der dienstlichen Mobilität. 
Neben den fünf zentralen Bereichen, gibt es einzelne Maßnahmen im Bereich Kfz‐Verkehr, Öffentli‐
cher  Verkehr,  Radverkehr,  Fußverkehr,  Organisation  sowie  Information,  Motivation  und  Beratung, 
die für die Wissenschaftsstadt Darmstadt empfehlenswert sind. 
Nachfolgend werden zunächst die zentralen Maßnahmen genau beschrieben (Kapitel 5.1). Anschlie‐
ßend werden die weiteren Maßnahmen (Kapitel 5.2) in tabellarischer Form dargestellt. Der Vollstän‐
digkeit halber, sind auch die zentralen Maßnahmen kurz in tabellarischer Form zusammengefasst.

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Für die Darstellungen in den Tabellen werden folgende Symbole verwendet: 
Maßnahmentypen   Empfehlung 
p  Kfz‐Verkehr     „weiter so“: die Maßnahme wird bereits umgesetzt 
und soll – ggf. modifiziert – weiter geführt werden 
Y  Öffentlicher Verkehr     „kurzfristig anpacken“: die Maßnahme erscheint sehr 
gut geeignet und sollte zeitnah realisiert werden. 
E  Fahrrad     „anpacken“: die Maßnahme erscheint gut geeignet 
und sollte realisiert werden. 
b  Fuß     „mittelfristig anpacken“: die Maßnahme besitzt 
Potenziale, aber zunächst keine Priorität 
L  Information, Motivation, Beratung     „langfristig anpacken“: die Maßnahme besitzt Po‐
tenziale, aber zunächst keine Priorität 
q  Organisation   
Tabelle 9: Legende zur Maßnahmenübersicht 
5.1 Zentrale Maßnahmen 
5.1.1 Jobticket 
Die  Stadtverwaltung  Darmstadt  hat  für  ihre  Beschäftigten  bereits  zum  1.  Januar  2014  ein  Jobticket 
einführen. Dieses kann sowohl für den Weg von und zur Arbeit als auch auf dienstlichen Wegen ge‐
nutzt werden. 
Mit einer Berechnungsgrundlage von ca. 3.250 Beschäftigten (einschließlich EAD, Stand Ende 2012) 
liegt ein gutes Angebot des RMV vor mit Gesamtkosten von ca. 500.000 Euro im Jahr. Die Preisgestal‐
tung für den einzelnen Beschäftigten obliegt der Stadtverwaltung Darmstadt. 
Es wurde ein Preismodell angestrebt und entwickelt, bei dem möglichst alle Beschäftigten eine Ver‐
günstigung von mindestens 50% zum regulären Jahresticket des RMV angeboten wird. Bei der Preis‐
gestaltung  wurden  die  Tarifzonen  des  RMV  und  die  Wohnstandortverteilung  der  Beschäftigten  be‐
rücksichtigt. Dabei wurde für jeden Standort kalkuliert, mit welcher Abnahme minimal oder maximal 
zu rechnen ist. Sollten nur wenige Beschäftigte das Jobticket abnehmen, steigen die Kosten für die 
Stadt.  
Die aktuellen Kosten für das Jobticket für die Beschäftigten sind in der folgenden Tabelle 10 darge‐
stellt.

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Tabelle 10: Preise für das Jobticket der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab 1. Januar 2014 
Erstmalig wird eine Mitnahmeregelung wie bei der RMV‐Jahreskarte auch beim Jobticket eingeführt. 
Beschäftigte der Wissenschaftsstadt Darmstadt können Werktags nach 19 Uhr sowie am Wochenen‐
de und an Feiertagen ganztags eine Erwachsenen und beliebig viele Kinder mitnehmen. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur Einführung des Jobtickets Informationstage an drei Stand‐
orten (Justus‐Liebig‐Haus, Technisches Rathaus und EAD) durchgeführt. Hierzu waren alle Beschäftig‐
ten  eingeladen.  Nach  einer  Einführung  vom  Oberbürgermeister  Partsch  oder  der  Baudezernentin 
Lindscheid wurde über das Jobticket informiert und im Anschluss eine persönliche Beratung angebo‐
ten. Hierbei  haben die HEAG, die DADINA, der RMV und die ivm unterstützt.  Erläutert wurden u.a. 
die Fragen: Welche Tarifzone bzw. Preisstufe gilt für mich? Wann, wo und wie häufig gibt es ÖPNV‐
Verbindungen für meine Relation? Gibt es Park+Ride‐Anlagen in der Nähe meines Wohnortes? Wie 
viel Zeit bzw. wie viele Kosten kann ich sparen? 
Außerdem wurde das Jobticket im Intranet, durch Flyer und Plakate beworben. 
  
Abbildung 27: Werbeflyer zur Einführung des Jobtickets

Seite 39 von 93 
 
Empfehlung 
Y Jobticket 
weiter so 
Beschreibung  Mit  vergünstigten  ÖV‐Tarifen  durch  ein  Jobticket  kann  bei  vielen  Mitarbeitern  die 
Hürde zur ÖPNV‐Nutzung abgebaut werden. 
Beurteilung  Angesichts der guten ÖV‐Erreichbarkeit der meisten Standorte, erscheint das Jobticket 
als eine gute Möglichkeit die Beschäftigten zur Nutzung des ÖPNV zu motivieren. 
Kostenaufwand  Hoch;  administrativer  Aufwand;  die  Kosten   werden  durch  die  Einnahmen  z.T. 
refinanziert. 
Akteure  Mobilitätsberater, Personalabteilung 
 
Ein Fahrtkostenrechner im Intranet ermöglicht es den Beschäftigten, für sich zu berechnen, wieviel 
die Fahrt zur Arbeit mit dem Pkw und mit dem Jobticket kostet. 
 
Abbildung 28: Mobilitätskostenrechner im Intranet 
Empfehlung 
L Mobilitätskostenrechner im Intranet 
weiter so 
Beschreibung  Ein  Fahrtkostenrechner  im  Intranet  ermöglicht  es  den  Beschäftigten,  für  sich  zu 
berechnen, wieviel die Fahrt zur Arbeit mit dem Pkw und mit dem Jobticket kostet. 
Beurteilung  Dieses Informationsangebot wird seit Einführung des Jobtickets angeboten. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Mobilitätsberater, IT‐Abteilung

Seite 40 von 93 
5.1.2 Radfahrinfrastruktur am Standort 
An einigen Standorten der Stadtverwaltung, wie am Technischen Rathaus oder der Feuerwehr gibt es 
bereits hochwertige Fahrradabstellanlagen, die es ermöglichen, das Fahrrad mit Rahmen und Vorder‐
rad  anzuschließen.  Im  besten  Fall  ist  die  Abstellanlage  auch  überdacht  und  abschließbar.  Dort,  wo 
Defizite ermittelt wurden, sollen in den nächsten Jahren Verbesserungen erfolgen.  
Verbesserungsbedürftig  sind  z.B.  die  Abstellmöglichkeiten  für  Mitarbeiterinnen  und  Mitarbeiter  in 
der Stadtmitte, am Luisenplatz und im Carree, wo das Abstellen von Fahrrädern fast nicht möglich ist 
und Räder daher zum Teil mit in das Gebäude genommen werden. Am Stadthaus Frankfurter Straße 
und in der Bessunger Straße stoßen die Abstellmöglichkeiten für Beschäftigte an ihre Kapazitätsgren‐
zen. Vom Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt, Abteilung Planung  und technische Verwaltung werden 
derzeit  Standards  entwickelt,  wie  und  in  welcher  Qualität  das  Fahrradparken  in  der  Wissenschafts‐
stadt Darmstadt generell organisiert werden soll. Ein solcher Leitfaden ist für 2014 geplant. 
Empfehlung 
E Qualitätvolle Fahrradabstellanlagen für Beschäftigte 
weiter so/ kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Wettergeschützte,  eingangsnahe  Fahrradabstellanlagen,  die  ein  standsicheres  und 
diebstahlsicheres  Abstellen  der  Räder  erlauben,  tragen  zur  Attraktivität  des 
Radfahrens bei. 
Beurteilung  Die  vorhandenen  Fahrradabstelmöglichkeiten  für  Beschäftigte  werden  dem  Bedarf 
angepasst und erweiteret. 
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  IDA, Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt, Ämter 
 
Duschen  und  Umkleiden  sind  an  wenigen  Standorten  für  alle  Beschäftigte  verfügbar.  Bei  Aus‐  und 
Neubauten soll die Installation dieser Angebote berücksichtigt werden. Wenn möglich, soll auch im 
Bestand geprüft werden, ob Duschen und Umkleiden z.B. der Nachbarabteilung mit genutzt werden 
können. An regnerischen Tagen ist es vor allem notwendig nasses Regenzeug zum Trocknen aufhän‐
gen  zu  können.  Hierfür  reicht  ggf.  auch  ein  Trockenraum  oder  ein  verfügbarerer  leer  stehender 
Raum. 
Empfehlung 
E Duschen/Umkleiden 
anpacken 
Beschreibung  Duschen  und  Umkleiden  bieten  Radfahrern  die  Möglichkeit,  auch  bei  schlechtem 
Wetter  oder  nach  körperlicher  Anstrengung  einen  angenehmen  Arbeitstag  zu 
verbringen. Zudem kann spezielle Kleidung während des Arbeitstags gelagert werden. 
Beurteilung  Bei  Aus‐ und Neubauten  soll  die  Installation  dieser  Angebote  berücksichtigt  werden. 
Auch  im  Bestand  soll  geprüft  werden,  ob  Duschen  und  Umkleiden  z.B.  der 
Nachbarabteilung mit genutzt werden können. An regnerischen Tagen ist es vor allem 
notwendig nasses Regenzeug zum Trocknen aufhängen zu können. Hierfür reicht ggf. 
auch ein Trockenraum oder ein verfügbarerer leer stehender Raum. 
Kostenaufwand  Hoch  
Akteure  IDA 
 
Ein weiterer Baustein für die Verbesserung der Infrastruktur und Angebote für Radfahrer am Stand‐
ort sind Reparatursets. Diese können z.B. beim Pförtner oder Hausmeister hinterlegt sein. Bei einer 
Panne oder kleineren Schäden, können Beschäftigte Ihre Räder vor der Heimfahrt wieder fit machen.

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Empfehlung 
E Unterstützung bei Fahrradreparaturen 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Die  Vorhaltung  von  Reparaturwerkzeug  und  häufig  benötigtem  Material  hilft 
Radfahrern bei allfälligen Pannen. 
Beurteilung  Diese einfache Maßnahme soll bei allen Standorten realisiert werden. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Ämter 
5.1.3 Fahrgemeinschaftsförderung 
Aus der Beschäftigtenumfrage und der Wohnstandortverteilung ergeben sich Potentiale für Fahrge‐
meinschaften.  Viele  Beschäftigte  mit  ähnlichem  Wohnort  oder  gleichen  Wegeachsen  haben  keine 
gute ÖV‐Anbindung, arbeiten jedoch nicht im gleichen Amt oder am gleichen Standort. Dadurch wird 
das Finden eines Mitfahrers erschwert, weil „Kollegen“ nicht bekannt sind. 
Eine gute Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu fördern stellt z.B. das Angebot der Flinc AG mit Sitz in 
Dieburg da. Es bietet die Möglichkeit, ein eigenes virtuelles Netzwerk zu gründen, in dem sich aus‐
schließlich Beschäftigte der Stadtverwaltung online anmelden und Fahrtangebote und ‐gesuche ein‐
stellen  können.  Die  Vorteile  sind  ein  Vertrauensnetzwerk  welches  Sicherheit  für  die  Beschäftigten 
schafft  und  motiviert  sowie  ein  eigenes  Branding  und  Individualisierung  durch  den  geschlossenen 
Unternehmensbereich. Flinc unterscheidet sich von anderen Mitfahrportalen durch die flexible Nut‐
zung.  Es  erfolgt  eine  adressgenaue  Vermittlung,  nicht  nur  von  Ort  zu  Ort.  Die  Vermittlung  erfolgt 
automatisch, also ohne eigenes Durchsuchen von Listen. Außerdem unterstützt Flinc bei der Einfüh‐
rung des Netzwerks durch gezieltes Marketing, Reporting, Statistiken und Empfehlungen.  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte Fahrgemeinschaften fördern und als Ergänzung zur Fahr‐
radförderung  und  zum  Jobticket  anbieten.  Außerdem  soll  beim  Fuhrparkmanagement  eine  Imple‐
mentierung des Fuhrpark‐Pools in das System geprüft werden. Hierbei ist auch die Möglichkeit einer 
Mobilitätsgarantie  für  Beschäftigte  zu  prüfen.  Mit  einer  Mobilitätsgarantie  wird  sichergestellt,  dass 
Beschäftigte, auch bei „verpassen“ ihrer Mitfahrgelegenheit, günstig nach Hause kommen.  
Empfehlung 
p Fahrgemeinschaftenförderung 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Die Bildung von Fahrgemeinschaften und damit die effizientere Nutzung von Pkw kann 
durch  eine  Vermittlungsbörse,  durch  aktive  Ansprache  von  Mitarbeitern,  durch 
Parkbevorrechtigungen  und  durch  Heimweg‐Garantien  (Mobilitätsgarantien) 
gefördert werden. 
Beurteilung  Die  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  möchte  Fahrgemeinschaften  fördern  und  als 
Ergänzung  zur  Fahrradförderung  und  zum  Jobticket  anbieten.  Außerdem  soll  beim 
Fuhrparkmanagement  eine  Implementierung  des  Fuhrpark‐Pools  in  das  System 
geprüft  werden.  Hierbei  ist  auch  die  Möglichkeit  einer  Mobilitätsgarantie  für 
Beschäftigte zu prüfen.  
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Mobilitätsberater, IT‐Abteilung 
5.1.4 Koordination und Kommunikation 
Vor  allem  die  Initiierung  und  Umsetzung,  aber  auch  die  dauerhafte  Pflege  von  Maßmahmen  und 
Angeboten  des  Mobilitätsmanagements  bedarf  eines  "Kümmerers",  der  innerhalb  der 
Stadtverwaltung alle Aktivitäten koordiniert.

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Die  Wissenschaftsstadt  möchte  als  übergreifende  Maßnahme  sicherstellen,  dass  Informationen  zu 
bestehenden und neuen Angeboten auf die Zielgruppe, die Beschäftigten, abgestimmt sind und über 
verschiedene Kanäle an die Zielgruppe herangetragen werden. Ein Mobilitätskoordinator/ eine Mobi‐
litätskoordinatorin soll die interne Diskussion leiteten und für die externe Kommunikation sorgen. 
Das Mobilitätsmanagement ist im Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt Abteilung Verkehrsentwicklung 
Verkehrs‐  und  Mobilitätsmanagement verortet. Frau Samaan ist derzeit als  Mobilitätskoordinatorin 
Ansprechpartnerin  für  Belange  des  Mobilitätsmanagements.  Das  Vorhgehen  und  die  Maßnahmen 
werden mit dem internen Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern des Personalrats, des Gesamtper‐
sonalrats, der Abteilung Statistik, dem Datenschutz, der Finanzabteilung, der Organisationsabteilung, 
dem EAD sowie der Dezernate 1 und 3., vor‐abgestimmt. 
Empfehlung 
q Mobilitätskoordinator/ Mobilitätskoordinatorin 
weiter so 
Beschreibung  Vor  allem  die  Initiierung  und  Umsetzung  aber  auch  die  dauerhafte  Pflege  von 
Maßmahmen und Angeboten des Mobilitätsmanagements bedarf eines "Kümmerers", 
der alle Aktivitäten koordiniert. 
Beurteilung  Ein  Mobilitätskoordinator/  eine  Mobilitätskoordinatorin  soll  die  interne  Diskussion 
leiteten und für die externe Kommunikation sorgen. Das Mobilitätsmanagement ist im 
Straßenverkehrs‐  und  Tiefbauamt  Abteilung  Verkehrsentwicklung  Verkehrs‐  und 
Mobilitätsmanagement verortet.  
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Mobilitätsberater 
 
Für eine professionelle Kommunikation, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Logo und Slogan – 
„mobimax – umsteigen lohnt sich!“ (vgl. Abbildung 29) – entwickelt, mit dem alle Maßnahmen des 
Mobilitätsmanagements kommuniziert werden. 
 
Abbildung 29: Logo mobimax 
Nach den Flyern und Plakaten für das Jobticket sollen weitere zum Thema Radfahren entstehen:  
 
Abbildung 30: Plakate zur Steigerung der Motivation mit dem Rad zur Arbeit zu fahren 
Außerdem wird die Homepage weiterentwickelt und um weitere Mobilitätsinformationen ergänzt.

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Empfehlung 
q Kommunikation 
weiter so 
Beschreibung  Für den Erfolg von neuen Maßnahmen ist es bedeutend, diese gut zu kommunizieren. 
Beurteilung  Für  eine  professionelle  Kommunikation,  hat  die  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  ein 
Logo  und  Slogan  –  „mobimax  –  umsteigen  lohnt  sich!“  –  entwickelt,  mit  dem  alle 
Maßnahmen des Mobilitätsmanagements kommuniziert werden. Außerdem wird die 
Homepage weiterentwickelt und um weitere Mobilitätsinformationen ergänzt. 
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Mobilitätsberater 
5.1.5 Fuhrparkmanagement 
Das Thema Fuhrparkmanagement hat eine hohe Bedeutung für die Stadtverwaltung. Viele Dienstwe‐
ge werden derzeit mit privaten Pkw unternommen. Das verursacht hohe Kosten und Aufwände bei 
der Kostenerstattung. Dienstwagen sind einzelnen Abteilungen zugeordnet, ohne Transparenz über 
Nutzungen  und  Auslastungen.  In  einem  eigenen  Konzept  soll  der  Fuhrpark  mittels  Fahrtenbücher 
umfassend analysiert werden. Darauf aufbauend können Über‐ und Unterkapazitäten bei den Dienst‐
fahrzeugen ermittelt und Optimierungen mittels Car‐Sharing und Dienstfahrrädern herausgearbeitet 
werden. Zu berücksichtigen ist auch die mögliche Nutzung des Jobtickets für Dienstwege.  
Es wird zunächst eine Magistratsvorlage erarbeitet, um im Jahr 2014 eine umfassende Fuhrparkana‐
lyse beauftragen zu können. 
Empfehlung 
p Fuhrparkmanagement 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Mit  Hilfe  eines  Fuhrparkmanagements  können  Über‐  und  Unterkapazitäten  beim 
Fuhrpark aufgedeckt und abgebaut werden. Der Fuhrpark lässt sich so effizienter ges‐
talten und Kosten verringern.   
Beurteilung  In einem eigenen Konzept soll der Fuhrpark mittels Fahrtenbücher umfassend analy‐
siert werden. Darauf aufbauend können Über‐ und Unterkapazitäten bei den Dienst‐
fahrzeugen  ermittelt  und  Optimierungen  mittels  Car‐Sharing  und  Dienstfahrrädern 
herausgearbeitet werden. Zu berücksichtigen ist auch die mögliche Nutzung des Jobti‐
ckets für Dienstwege. 
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt 
 
5.2 Weitere Maßnahmen 
Einen  abgeschlossenen  Maßnahmenkatalog  des  Mobilitätsmanagements  gibt  es  nicht.  Es  hat  sich 
aber ein Repertoire an typischen Maßnahmen gebildet, die häufig und mit Erfolg eingesetzt werden. 
Nachfolgend werden diese Maßnahmen im Überblick kurz beschrieben und es wird an Hand der Ana‐
lysen in den vorangegangenen Abschnitten eine Beurteilung und eine Empfehlung bezüglich der An‐
wendung für die Stadtverwaltung abgegeben.

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Empfehlung 
p Umweltstandards für Dienstfahrzeuge 
weiter so 
Beschreibung  Durch Umweltstandards kann die Effizienz der Fahrzeugflotte verbessert werden. 
Beurteilung  Es  findet  bereits  eine  Umrüstung  des  städtischen  Fuhrparks  statt.  Seit  dem 
Magsitratsbeschluss  vom17.08.2005  werden  nur  noch  Fahrzeuge  nach  dem  neusten 
Stand der Technik (mind. Euro IV Abgasnorm) gekauft.  
Weitere Möglichkeiten werden im Rahmen des Fuhrparkmanagements berücksichtigt. 
Kostenaufwand  Gering; administrativer Art 
Akteure  EAD, Fuhrparkmanagement . 
 
Empfehlung 
p Schulungen zu effizienterer Kfz‐Nutzung 
mittelfristig anpacken 
Beschreibung  Mit  Spritsparkursen  kann  Mitarbeiterinnen  und  Mitarbeitern  effizientes  Autofahren 
praktisch vermittelt werden. 
Beurteilung  Ein  obligatorisches  Eco‐Fahrtraining  für  alle  Beschäftigten,  die  zum  Führen  eines 
Dienstfahrzeugs berechtigt sind sowie Eco‐Fahrtraining für alle übrigen Beschäftigten 
ggf. gegen Kostenbeteiligung, sind bei dem Fahrtenaufkommen sinnvoll.  
Kostenaufwand  Ca. 50 bis 150 € pro Mitarbeiter/in, je nach Anbieter. 
Akteure  Ämterintern, nach Magistratsbeschluss. 
 
Empfehlung 
p Abbau von Vergünstigungen beim Parken 
mittelfristig anpacken 
Beschreibung  Eine  Bewirtschaftung  des  Parkraums ‐   beispielsweise  durch  eine  Beschränkung  der 
Zufahrt  und  die  differenzierte  Erhebung  von  Parkgebühren ‐  erhöht  die  Motivation, 
andere Verkehrsmittel zu nutzen. 
Beurteilung  Der Abbau von Vergünstigungen beim Parken zur Erhöhung der Attraktivität des Jobti‐
ckets und ggf. zu dessen Refinanzierung kann durch eine Bewirtschaftung am Standort 
Technisches Rathaus sowie durch die Abschaffung der Bezuschussung des Parkens in 
der Stadtmitte (Parkhaus Luisencenter und Frankfurter Straße) erreicht werden. Eine 
einheitliche  Regelung  für  alle  Standorte  wird  schwierig,  ist  jedoch  auch  aktuell  nicht 
gegeben.  
Kostenaufwand  Hoher  organisatorisch‐administrativer  Aufwand  bei  der  Einfpührung.  Aufwand  für 
laufenden Betrieb wird durch Einnahmen aus Parkraumbewirtschaftung gedeckt. 
Akteure  Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt 
 
Empfehlung 
Y Verbesserung der Haltestellenerreichbarkeit durch ÖV‐                 
             Angebotsanpassung  langfristig anpacken 
Beschreibung  Je  nach  örtlicher  Situation  können  Veränderungen  des  ÖPNV‐Angebots  (neue 
Haltestellen, veränderte Linienwege, angepasstes Fahrtenangebot) die Erreichbarkeit 
und die Akzeptanz von Bus und Bahn deutlich verbessern. 
Beurteilung  Das  ÖPNV‐Angebot  ist  weitestgehend  gut.  Zum  Teil,  z.B.  am  Standort  EAD,  sind  die 
Wege  zwischen  Haltestelle  und  Arbeitsstandort  sehr  lang,  hier  soll  auf  eine 
Verbesserung des Angebots hingewirkt werden. 
Im Rahmen von ÖV‐Planungen sollen Verbesserungsoptionen berücksichtigt werden. 
Kostenaufwand  Je nach Maßnahme  
Akteure  Ämter, HEAG Mobilo

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Empfehlung 
YE Verbesserung der Haltestellenerreichbarkeit durch B+R  
                          im Nachlauf  kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Bei Standorten in größerer Entfernung von Bahnhöfen können B+R‐Einrichtungen für 
den  Weg  zwischen  Bahnhof  und  Standort  die  kombinierte  ÖPNV‐  und  Radnutzung 
erleichtern. 
Beurteilung  Abstellmöglichkeiten  von  Fahrrädern  am  Nord‐  und  Südbahnhof  würden  für  eine 
Verbesserung von B+R im Nachlauf sorgen. 
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Stadtplanungsamt, IDA 
 
Empfehlung 
Y Innerbetriebliche Information zum ÖV‐Angebot 
weiter so 
Beschreibung  Durch  Aushänge,  eine  exponierte  Darstellung  der  Fahrplanauskunft  im  Intranet, 
Inhouse‐DFI und andere Maßnaßmen können die Aufmerksamkeit für den ÖPNV und 
die Informiertheit verbessert werden. 
Beurteilung  Die  Einführung  des  Jobtickets,  wird  durch  eine  gezielte  Marketingkampagne  mit 
individueller  Verbindungsauskunft  für  jeden  Beschäftigten  ergänzt.  Im  Intranet 
werden Informationen zu Mobilitätskosten und Verbindungsauskünfte zur Verfügung 
gestellt.  Außerdem  wird  ein  Mobilität‐Infopaket  für  neue  Beschäftigte  mit 
personalisierten Anreiseinformationen entworfen. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Mobilitätsberater, IT‐Abteilung 
 
Empfehlung 
Y Anreiseinformationen für Besucher 
weiter so 
Beschreibung  Durch entsprechende Anreiseinformationen kann versucht werden, Besucher auf den 
ÖPNV zu lenken. 
Beurteilung  Die Anreiseinformationen für Besucher sind bereits im Internet angegeben. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  IT‐Abteilung 
 
Empfehlung 
Y Betriebsausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
weiter so 
Beschreibung  Bei  innerbetrieblichen  sozialen  Aktivitäten  kann  durch  Nutzung  von  Bus  und  Bahn 
deren Eignung praktisch demonstriert werden. 
Beurteilung  Auflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unternehmen wird angestrebt. 
Kostenaufwand  Gering/Mittel 
Akteure  Ämter

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Empfehlung 
E Qualitätvolle Fahrradabstellanlagen für Besucher 
weiter so/ kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Wettergeschützte,  eingangsnahe  Fahrradabstellanlagen,  die  ein  standsicheres  und 
diebstahlsicheres  Abstellen  der  Räder  erlauben,  tragen  zur  Attraktivität  des 
Radfahrens bei. 
Beurteilung  Das Parken von Fahrrädern soll für Besucher an jedem Standort möglich sein. Dies ist 
derzeit z.B. am Standort Arbietsamt nicht möglich.  
Jeder  Standort  mit  Besucherverkehren  wird  auf  seine  Fahrradabstellmöglichkeit  hin 
untersucht. Es werden interne Standards für das Fahrradparken entwickelt. 
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  IDA, Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt, Ämter 
 
Empfehlung 
E Unterstützung bei Fahrradreparaturen 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Die  Vorhaltung  von  Reparaturwerkzeug  und  häufig  benötigtem  Material  im  Betrieb 
hilft  Radfahrern  bei  allfälligen  Pannen.  Insbesondere  Luft‐/Standpumpen  sind  hier 
sinnvoll.  
Beurteilung  Diese  einfache  Maßnahme  soll  bei  den  größeren  Standorten  realisiert  werden. 
Wichtig ist dann auch eine Kommunikation darüber, dass entsprechendes Equipment 
vorhanden ist. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Im Rahmen des Fuhrparkmanagements geeignete Orte finden, Hausmeister 
 
Empfehlung 
E Verbesserung der Radverkehrsanlagen im Umfeld 
weiter so 
Beschreibung  Die  Radverkehrsanlagen  im  Zulauf  auf  den  Unternehmensstandort  müssen  attraktiv 
und sicher sein. 
Beurteilung  Es konnten keine Mängel bei den separat untersuchten Hauptstandorten festgestellt 
werden.  Rückmeldungen  von  Radfahrern  zum  Radverkehrsnetz,  z.B.  durch  die 
Meldeplattform  Radverkehr  sollen  jedoch  aktiv  eingeholt  und  in  die  Arbeiten  zur 
Verbesserungen  des  Netztes  integriert  werden.  Ein  grundsätzlicher  Ausbau  der 
Fahrradwege sowie die kontinuierliche Verbesserung dieser ist geplant. 
Kostenaufwand  Je nach Maßnahme 
Akteure  Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt 
 
Empfehlung 
E Fahrradleasing 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Durch  betriebliche  Leasingmodelle  können  mit  Hilfe  des  steuerfreien 
Sachkostenzuschus  Beschäftigten  kostengünstig  hochwertige  Fahrräder  für  den 
Arbeitsweg zur Verfügung gestellt werden.  
Beurteilung  Es  wird  geprüft,  ob  eine  Nachfrage  bei  den  Beschäftigten  für  ein  betriebliches 
Leasingmodell, ähnlich dem Angebot von HEAG Mobilo und HSE, besteht. 
Kostenaufwand  Mittel/Hoch 
Akteure  Mobilitätsberater, Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt

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Empfehlung 
E Dienstfahrräder/ Dienstpedelecs  
weiter so/ anpacken 
Beschreibung  Dienstfahrräder  können  vor  allem  auf  kurzen  Strecken  die  dienstliche  Kfz‐Nutzung 
ersetzen. 
Beurteilung  Der Ausbau des Dienstfahrrad‐Angebots für die kürzeren Dienstwege wird überprüft. 
Pedelecs  können  einen  zusätzlichen  Anreiz  schaffen,  Dienstwege  mit  dem  Fahrrad 
zurück  zu  legen.  Diese  Möglichkeit  wird  im  Rahmen  des  Fuhrparkmanagements 
berücksichtigt. 
Kostenaufwand  Mittel/Hoch 
Akteure  Ämter, Fuhrparkmanagement  
 
Empfehlung 
E Einbindung in öffentliches Leihradsystem 
mittelfristig anpacken 
Beschreibung  Sofern  ein  öffentliches  Leihrad‐System  am  Standort  vorhanden  ist,  kann  eine 
Teilnahme an dem System für Dienstfahrten und Arbeitswege sinnvoll sein. 
Beurteilung  Sollte  die  Wissenschaftsstadt  Darmstadt  ein  Leihfahrradangebot  erhalten,  wird  der 
Einsatz für dienstliche Wege geprüft. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Mobilitätsberater, Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt  
 
Empfehlung 
E Interne Radfahrwettbewerbe und –kampagnen 
weiter so 
Beschreibung  Mit Wettbewerben und Kampagnen kann die Aufmerksamkeit für das Radfahren und 
seine Akzeptanz gesteigert werden. 
Beurteilung  Es wird weiterhin an der Aktion "Stadtradeln" teilgenommen. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Agendabüro, Mobilitätsberater  
 
Empfehlung 
E Information zur Fahrradausstattung 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Eine  moderne  technische  Ausstattung  des  Fahrrades  selbst  sowie  des  Zubehörs 
(Taschen, Kleidung, …)  überwindet viele Nutzungshemmnisse. Über die bestehenden 
Möglichkeiten sollten die Beschäftigten informiert werden. 
Beurteilung  Informationen  zur  Fahrradausstattung  sollen  im  Rahmen  von  Aktionstagen  o.ä. 
vermittelt werden. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Je nach Veranstaltung, z.B. betriebliches Gesundheitsmanagement

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Empfehlung 
L Individuelle Mobilitätsberatung aller Beschäftigte (einmalig) 
anpacken 
Beschreibung  Durch  eine  einmalige  Mobilitätsberatung  aller  Beschäftigten  können  die  einzelnen 
Personen  gezielt  angesprochen  werden  und  es  können  ggf.  individuelle  Ansätze  zu 
effizienterer Mobilität vermittelt und diskutiert werden. 
Beurteilung  Die  Einführung  des  Jobtickets  wird  um  Informationstage  und  eine  individuelle 
Mobilitätsberatung der Beschäftigten ergänzt.  
Kostenaufwand  Gering; administrativer Art 
Akteure  Mobilitätsberater 
 
Empfehlung 
L Individuelle Mobilitätsberatung neuer Beschäftigter (dauerhaft) 
kurzfristig anpacken 
Beschreibung  Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bereits frühzeitig ‐  bevor sie sich mit 
Arbeitsantritt auf ein Verkehrsmittel festlegen ‐ über Fahrmöglichkeiten zum Standort 
informiert. 
Beurteilung  Eine Infopaket für neue Beschäftigte ist einfach zu realisieren und soll Bestandteil des 
Personalwesens werden. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Mobilitätsberater, Personalabteilung 
 
Empfehlung 
L Mobilitätsinformationen im Intranet 
weiter so 
Beschreibung  Durch  exponiert  platzierte  Mobilitätsinformationen  im  Intranet  kann  die 
Aufmerksamkeit für effiziente Mobilitsangebote gesteigert werden. 
Beurteilung  Dieses  Informationsangebot  kann  aufwandsarm  umgesetzt  werden.  Besonders  im 
Zusammenhang  der  Einführung  eines  Jobtickets,  soll  die  Informationen  verbessert 
werden. 
Kostenaufwand  Gering 
Akteure  Mobilitätsberater, IT‐Abteilung 
 
Empfehlung 
L Informationsveranstaltungen/ Aktionstage 
weiter so 
Beschreibung  Mit  Hilfe  von  Informationen  über  Mobilitätsangebote  kann  durch 
Schwerpunktaktionen die Kenntnis über effiziente Mobilitätsmöglichkeiten verbessert 
werden. 
Beurteilung  Die  Informationsveranstaltung  könnte  ähnlich  wie  beim  Jobticket  im  Herbst  2013 
erfolgt,  durchgeführt  werden.  Ggf.  kann  an  bereits  existierende  Informationstage, 
Gesundheitstage oder (Sommer)feste angeknüpft werden.  
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Je nach Veranstaltung

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Empfehlung 
q Interne Mobilitäts‐Kostenrechnung 
ggf. mittelfristig anpacken 
Beschreibung  Durch eine Erfassung von mobilitätsbezogenen Kosten ‐  von Dienstreisen bis hin zum 
Unterhalt von Stellplätzen ‐  kann das gesamte Mobilitätswesen eines Unternehmens 
effizienter gesteuert werden. 
Beurteilung  Über kurz oder lang soll eine Mobilitäts‐Kostenrechnung als Managementinstrument 
realisiert  werden.  Diese  Möglichkeit  ist  im  Zusammenhang  mit  dem 
Fuhrparkmanagement zu prüfen. 
Kostenaufwand  Mittel 
Akteure  Mobilitätsberater, Fuhrparkmanagement  
Tabelle 11: Maßnahmenübersicht

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Anlagen

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Anlage 1: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Neues Rathaus 
Grunddaten 
Standort  Luisenplatz 5, 5a, 6, Im Carree 1 
Anzahl Mitarbeiter insgesamt  267 (37 Hauptamt IT, 7 Organisationsabteilung, 25 Hauptver‐
waltung, 27 Dezernate I‐V,15 Rechtsamt, 41 Personalamt, 19 
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, 4 Pressestelle, 4 
Personal‐ und Strukturentwicklung, 88 Finanzverwaltung) 
Anzahl Mitarbeiter am Standort  251 (22 Hauptamt IT, 7 Organisationsabteilung, 25 Hauptver‐
waltung, 27 Dezernate I‐V,15 Rechtsamt, 40 Personalamt, 19 
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, 4 Pressestelle, 4 
Personal‐ und Strukturentwicklung, 88 Finanzverwaltung) 
Anzahl Kunden/Besucher je Woche  ca. 1.182 
Arbeitszeitmodell  188 Vollzeit (Gleitzeit), 75 Teilzeit, 3 Schichtdienst 
Sonstiges   
Am Standort Neues Rathaus (Luisenplatz/ Carree) haben von 294 angeschriebenen Beschäftigten 209 
an der Befragung teilgenommen, was einem Rücklauf von 71% entspricht.  
Mobilitätsverhalten1 
Verkehrsmittelnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
Durch  die  gute  ÖV‐Anbindung  fahren  ein  Drittel  der  Beschäftigten  (36%,  78  Befragte)  mit  Bus  und 
Bahn zur Arbeit. 6% (13 Befragte) nutzen dafür Park&Ride oder Bike&Ride. 42% (91 Befragte) kom‐
men trotz kostenpflichtiger Parkplätze  (rund 60% geben an, für  ihren  Stellplatz zu  zahlen)  mit  dem 
Auto zur Arbeit, davon 7% als Mitfahrer oder in einer Fahrgemeinschaft. Mit dem Fahrrad kommen 
15%  (33  Befragte)  und  zu  Fuß  7%  (13  Befragte)  zur  Arbeit.  Innerhalb  der  Woche  steigen  einige  für 
einzelne Tage auf das Fahrrad um oder kommen als Mitfahrer im Auto zur Arbeit (vgl. Abbildung 31). 
                                                            
1 Die Anzahl Befragter variiert je nach Frage und Antwortmöglichkeit, da nicht immer alle Befragten auch alle 
Fragen beantwortet haben. Die genaue Anzahl der Befragten ist daher immer mit angegeben.

Seite 52 von 93 
 
Abbildung 31: Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Neues Rathaus) 
Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
Mit dem Pkw können die Beschäftigten am schnellsten ihren Arbeitsplatz erreichen. Der Unterschied 
zu Bus und Bahn ist jedoch nicht so groß wie an anderen Standorten. Auffällig ist, dass die meisten 
Beschäftigten  sich  mit  den  Wegezeiten  auseinandergesetzt  haben  und  Aussagen  dazu  treffen  kön‐
nen.  Etwa  ein  Viertel  der  Beschäftigten  kann  den  Arbeitsort  in  20  Minuten  mit  dem  Fahrrad  errei‐
chen.  Hier  scheint  eine  Steigerung  der  Nutzung  gut  möglich,  denn  81%  (169  Befragte)  besitzen  ein 
verkehrstaugliches Fahrrad (vgl. Abbildung 32). Weitere 4% (7 Befragte) besitzen sogar ein Pedelec.

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Abbildung 32: Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Neues Rathaus) 
Bei der Nutzung mit Bus und Bahn müssten 63% (129 Befragte) gar nicht umsteigen, nur 4% (8 Be‐
fragte) müssen mehr als zweimal umsteigen. Für 82% (167 Befragte) der Beschäftigten ist es denkbar, 
den Arbeitsort mit dem ÖV zu erreichen. Voraussetzung sind für 28% (58 Befragte) dabei vor allem 
günstigere Tickets. Daher wundert es auch nicht, dass sich bei der Freitexteingabe die meisten Ver‐
besserungswünsche auf ein Jobticket beziehen. Beinahe ebenso viele wünschen sich preisgünstigere 
Möglichkeiten zum Parken.  
Rund ein Viertel der Beschäftigten (54 Befragte) geben an, mit Fahrgemeinschaften zur Arbeit kom‐
men zu können. Dabei wäre es für einige ein Anreiz, wenn feste Stellplätze garantiert würden.  
Für die Hälfte (99 Befragte) wäre Radfahren eine Möglichkeit zur Arbeit zu kommen. Darunter müss‐
ten für 14% (28 Befragte) einige Bedingungen wie gutes Wetter und eine gute Radfahrinfrastruktur 
am Standort gegeben sein.  
Gründe für die Pkw‐Nutzung 
Gründe für die Pkw‐Nutzung sind für die Hälfte (61 Befragte) der Beschäftigten der Materialtransport 
für 45% (55 Befragte) Bequemlichkeit. Weitere Gründe sind zu hohe Preise und zu lange Fahrtzeiten 
im ÖV.  
Dienstfahrten 
Dienstfahrten werden laut Ämterbefragung von allen Ämtern mit dem ÖV unternommen, sowie ‐  je 
nachdem, ob Dienstfahrzeuge vorhanden sind ‐  auch mit dem Dienstwagen oder dem privaten Pkw. 
Zum  Teil  werden  Dienstwege  mit  dem  Fahrrad  zurückgelegt.  Insgesamt  sind  fünf  Dienst‐Pkw  am 
Standort vorhanden, von denen drei auch privat genutzt werden. Außerdem gibt es vier Dienstpede‐
lecs.

Seite 54 von 93 
Infrastruktur am Standort2 
Abbildung 33 gibt einen Überblick über die Verkehrsinfrastruktur am Standort Neues Rathaus. Veror‐
tet sind u. A. die Zugänge zum Gebäude, Park‐ und Abstellmöglichkeiten, ÖV‐Haltestellen sowie Stell‐
plätze für Dienstfahrzeuge. 
     
Abbildung 33: Verkehrsinfrastruktur am Standort Neues Rathaus 
Abbildung 34 veranschaulicht, wo sich im Umfeld des Standorts Car‐Sharing Stationen befinden. Die‐
se können von den Beschäftigten ggf. für Dienstwege genutzt werden.  
 
Abbildung 34: Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Neues Rathaus 
                                                            
2 Erhebung: 23. Mai 2013, bedeckt, regnerisch, ca. 10 Grad.

Seite 55 von 93 
 
Erreichbarkeit mit dem Pkw 
Zufahrt  Zufahrtsmöglichkeiten  über  Cityring  (Rheinstraße,  Zeughausstraße)  zum  Park‐
haus Luisencenter und zum öffentlichen Straßenraum. Über das Parkhaus Lui‐
sencenter direkter Zugang ins Gebäude. 
Autobahnanschluss am Autobahndreieck Darmstadt (A5 und A67) in etwa 4 km 
Entfernung. 
Stellplätze 
 
Nutzer  Ort  Anzahl  Auslastung 
Beschäftigte   Parkhaus Luisencenter  129*1 (4 Beh.)  unbekannt 
Dienstfahrzeuge  Parkhaus  Luisencenter, 
ohne  feste  Stellplatzzuwei‐
sung, 2  Kleinbusse  im  sepa‐
ratem Käfig 
11*2  Unbekannt 
Besucher  Parkhaus Luisencenter  824  Unbekannt 
Beschäftigte  Öffentlicher  Straßenraum 
(v.a.  Mollerstadt,  Marien‐
platz)*3 
unbekannt  Unbekannt 
    
*1  Plätze  werden  über  die  Dienstvereinbarung  Nr.  14  vergeben.  Kosten  Stadt  insg.: 
6.700€/Monat,  224€/Monat  für  Schwerbehinderte.  Eigenanteil  der  Beschäftigten: 
26,60€/Monat pro Stellplatz.(Stand 2013) 
*2 Kosten Stadt insgesamt.: 1.320€/Monat.  
*3 Der öffentliche Straßenraum wird in absehbarer Zeit durchgängig kostenpflichtig. 
 
Stellplatznutzung  laut  Beschäftigtenbefragung:  53%  Parkhaus  Luisencenter/ 
Carree, 37% im öffentlichen Straßenraum, 9% Sonstiges. Rund 60% der befrag‐
ten Pkw‐Nutzer geben an, einen kostenpflichtigen Stellplatz zu nutzen. 
Handlungsbedarf  Keiner, es sind ausreichend (kostenpflichtige) Parkplätze in näherer Umgebung 
und im Parkhaus vorhanden. 
Potentiale  Reduktion  der  Kosten  für  Beschäftigte  durch  die  Erhöhung  des  Anteils  von 
Fahrgemeinschaften durch Hilfe bei der Mitfahrervermittlung über Abteilungen 
hinweg. 
Bild 
 
Box für Dienstbusse im Parkhaus Luisencenter

Seite 56 von 93 
Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr 
Zugang  Direkt und gut einsehbar 
Haltestelle 
 
Haltestelle  Linien  Entfernung  zm 
Betriebsgelände   Zugang 
Luisenplatz  2,4,5,6,7,8,9 
F, H, L Bus 
673,  682,  675, 
K55, 751, 5513 
100 m  Nicht Barrierefrei (e‐
benerdig, jedoch kein 
Hochbord) 
   
Handlungsbedarf  Die Erreichbarkeit des Standorts mit dem ÖV ist sehr gut. Die Nutzung ist mit 
36% Wegeanteil bereits relativ hoch. 
Potentiale  Weitere Steigerung der Nachfrage durch ein Jobticket. 
 
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Zufahrt  Gute Zufahrtsmöglichkeiten des Standorts durch den Randbereich der Fußgän‐
gerzone. 
Abstellanlagen 
 
Abstellanlage  Zugang  Anzahl  Qualität  Belegung 
Luisenplatz  Direkt  auf  dem 
Platz (öffentlich)  
50  Bügel,  nicht 
überdacht 
70 
4.  Stock  im  Innen‐
hof  von  Gebäude 
Luisenplatz 5 
Durch  Eingangstür, 
engen  Flur,  Aufzug, 
Flur, Stufen 
10  Felgenklemmer, 
nicht überdacht 
4 
Carree  (vor  dem 
Lieferantenzugang 
Gebäude 
Centralstation) 
Ebenerdig,  am 
Eingang  Gebäude 
Luisenplatz  5a  vor‐
bei 
6  Felgenklemmer, 
nicht überdacht 
3 
• Die Abstellanlage auf dem Luisenplatz ist überfüllt. 
• Im Carree werden Räder an Geländern wild abgestellt. 
• Räder werden mit in die Gebäude genommen und dort im Flur oder Büro 
abgestellt. Der Zugang ist über die Eingangstür, Treppenstufen und Aufzug 
sehr umständlich und beschwerlich. Anschließen ist nicht möglich.  
• Dienstpedelecs stehen in den Büros des Oberbürgermeisters und der De‐
zernenten. 
 
Duschen und 
Umkleide 
Keine 
Handlungsbedarf  Dringender Ausbau sicherer Abstellmöglichkeiten für Beschäftigte nötig.

Seite 57 von 93 
 
Potentiale  • Bei  Verbesserung  der  Infrastruktur  am  Standort  sind  Steigerungen  beim 
Radverkehr zu erwarten. 
• Prüfung von Flächen vor dem Eingang Luisenplatz 5a.  
Prüfung einer Möglichkeit, auch im Parkhaus Fahrräder in Boxen/Käfigen 
abzustellen, unter Berücksichtigung der Zugangsmöglichkeiten mit dem 
Aufzug.  
Bilder 
           
  
Im  Carree,  vor  dem  Eingang  Lui‐
senplatz 5a. Durch Lieferverkehr kaum 
Potentiale für Abstellanlagen 
Potentialfläche für Abstellanlage 
             
  
Im  Gebäude  Luisenplatz  5a  im  Flur 
abgestellte Räder 
Im  Gebäude  Luisenplatz  5a  im 
Flur abgestellte Räder 
             
  
Am  Gebäude  Luisenplatz  5  im  Innen‐
hof im 4. Stock abgestellte Räder 
Zugang  zum  Innenhof  durch  en‐
gen Flur, Aufzug und Stufen

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Anlage 2: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Grafenstraße 
Grunddaten 
Standort  Grafenstraße 30 
Anzahl Mitarbeiter insgesamt  203 (37 Hauptamt IT, 166 Bürger‐ und Ordnungsamt) 
Anzahl Mitarbeiter am Standort  163 (14 Hauptamt IT, 149 Bürger‐ und Ordnungsamt) 
Anzahl Kunden/Besucher je Woche  Sehr viele 
Arbeitszeitmodell  85 (39%) Vollzeit mit Gleitzeit, 39 (18%) Vollzeit nach Dienst‐
plan, 39 (18%) Schichtdienst, 33 (15%)einzelne Tage, 25 (11%) 
halbtags 
Sonstiges   
Von den 179 angeschriebenen Beschäftigten am Standort Grafenstraße haben 92 an der Beschäftig‐
tenbefragung teilgenommen, was einem Rücklauf von 51% entspricht.  
Mobilitätsverhalten3 
Verkehrsmittelnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
Für den Weg zur Arbeit nutzt etwa die Hälfte der Befragten (46 Befragte) den Pkw, davon nur 4% (4 
Befragte) täglich in einer Fahrgemeinschaft. Rund 30% (29 Befragte) kommen täglich mit dem ÖV zur 
Arbeit. Der Radverkehrsanteil liegt bei 15% (14 Befragte), nur 2% (2 Befragte) laufen zur Arbeit. Gele‐
gentlich wird innerhalb der Woche für 1‐3 Tage vom Pkw und ÖV umgestiegen und stattdessen bei 
anderen mitgefahren bzw. als Fahrgemeinschaft gefahren (vgl. Abbildung 35). 
 
Abbildung 35: Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Stadthaus Grafenstraße) 
                                                            
3 Die Anzahl Befragter variiert je nach Frage und Antwortmöglichkeit, da nicht immer alle Befragten auch alle 
Fragen beantwortet haben. Die genaue Anzahl der Befragten ist daher immer mit angegeben.

Seite 59 von 93 
Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
Mit dem Pkw sind die Beschäftigten am schnellsten am Arbeitsplatz, 85% (74 Befragte) in 30 Minu‐
ten. Die Hälfte kann den Standort in dieser Zeit auch mit dem Fahrrad erreichen, 20% (17 Befragte) 
sogar  in  nur  20  Minuten.  Mit  dem  ÖV  können  rund  die  Hälfte  (44  Befragte)  den  Arbeitsplatz  in  30 
Minuten erreichen (vgl. Abbildung 36).  
 
Abbildung 36: Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Stadthaus Grafenstraße) 
Bei Fahrten mit dem ÖPNV müssten 86% (77 Befragte) der Beschäftigten maximal einmal umsteigen, 
57% (51 Befragte) sogar überhaupt nicht. Die ÖV‐Nutzung kommt laut eigener Angabe für immerhin 
83% (75 Befragte) der Befragten grundsätzlich in Frage, wobei 34% (30 Befragte) daran Bedingungen 
wie günstigere Tickets oder eine bessere Verbindung knüpfen.  
Fahrgemeinschaften können sich knapp ein Drittel (30 Befragte) vorstellen zu nutzen, 8% (7 Befragte) 
jedoch nur unter der Voraussetzung, feste Pkw‐Stellplätzen zu bekommen. 
Über die Hälfte der Beschäftigten (56%, 50 Befragte) gibt an, nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit kom‐
men zu können, die andere Hälfte kommt entweder schon mit dem Fahrrad oder könnte es tun. 84% 
besitzen ein fahrtüchtiges Fahrrad (76 Befragte). 
Die  Möglichkeit  der  Angabe,  was  der  Arbeitgeber  zur  Verbesserung  der  Erreichbarkeit  des  Arbeits‐
platzes  noch  tun  könnte,  haben  18  Beschäftigte  genutzt.  Davon  wünschen  sich  9  preisgünstigere 
Parkplätze und Vergünstigungen im ÖV. 
Gründe für die Pkw‐Nutzung 
Als Grund für die Nutzung des Pkw für den Weg zur Arbeit wird an erster Stelle von knapp der Hälfte 
der Befragten (30 Befragte) die lange Reisezeit mit Bus und Bahn angegeben. Der am zweithäufigsten 
genannte Grund ist die eigene Bequemlichkeit: sie ist für 41% (26 Befragte) ausschlaggebend für die 
Pkw‐Nutzung.

Seite 60 von 93 
Dienstfahrten 
Dienstfahrten  werden  laut  Ämterbefragung  flexibel  mit  Dienstwagen,  eigenem  Pkw,  Fahrrad  oder 
dem ÖV unternommen. Es stehen 20 Dienst‐Pkw zur Verfügung, jedoch keine Dienstfahrräder. 
 
Infrastruktur am Standort
4 
Abbildung 37 gibt einen Überblick über die Verkehrsinfrastruktur am Standort Grafenstraße. Verortet 
sind  u.  A.  die  Zugänge  zum  Gebäude,  Park‐  und  Abstellmöglichkeiten,  ÖV‐Haltestellen  sowie  Stell‐
plätze für Dienstfahrzeuge. 
     
Abbildung 37: Verkehrsinfrastruktur am Standort Stadthaus Grafenstraße 
Abbildung 38 veranschaulicht, wo sich im Umfeld des Standorts Car‐Sharing Stationen befinden. Die‐
se können von den Beschäftigten ggf. für Dienstwege genutzt werden.  
 
                                                            
4 Erhebung: 23. Mai 2013, bedeckt, regnerisch, ca. 10 Grad.

Seite 61 von 93 
 
Abbildung 38: Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Grafenstraße

Seite 62 von 93 
 
Erreichbarkeit mit dem Pkw 
Zufahrt  Gute Zufahrtsmöglichkeiten über Rheinstraße, Neckarstraße und Hügelstraße. 
Autobahnanschluss am Autobahndreieck Darmstadt (A5 und A67) in etwa 4 km 
Entfernung. 
Stellplätze 
 
Nutzer  Ort  Anzahl  Auslastung  
Besucher  Vor dem Haupteingang  5 Behind.  Ca. 50% 
Beschäftigte 
Kommunalpolizei, 
körperlich  einge‐
schränkte  
Innenhof  6  +  in  und  vor 
den  6  Garagen, 
wenn  die 
Dienstfahrzeuge 
unterwegs sind 
Ca. 80% 
Dienstfahrzeuge  Garagen im Innenhof  3 + 6 in Garagen  
Beschäftigte  Parkhaus  Luisencenter, 
Marienplatz,  öffentlicher 
Straßenraum  
Nicht bekannt  Nicht  be‐
kannt 
    
Stellplatznutzung  laut  Beschäftigtenbefragung:  37%  Parkhaus  Luisencenter/ 
Carree, 47% im öffentlichen Straßenraum, 16% Sonstiges. 44% der Beschäftig‐
ten geben an, einen kostenpflichtigen Stellplatz zu nutzen. 
Handlungsbedarf  Beim  Wegfall  des  Marienplatzes  als  Parkplatz  könnte  es  zu  Parkraumproble‐
men kommen. 
Potentiale  Entlastung  der  Parkraumnachfrage  durch  die  Erhöhung  des  Anteils  von  Fahr‐
gemeinschaften  (derzeit  6%  Wegeanteil)  über  Abteilungen  hinweg,  z.B.  über 
das Bewerben von Pendlerportalen. 
Bild 
  
  
Abstellmöglichkeiten im Innenhof

Seite 63 von 93 
 
Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr 
Zugang  Durch die Fußgängerzone und dann über „Schleichweg“ bis zur Toreinfahrt. 
Haltestelle 
 
Haltestelle  Linien  Entfernung  zum 
Betriebsgelände   Zugang 
Luisenplatz  Straßenbahn 
2,4,5,6,7,8,9 
F, H, L Bus 
673,  682,  675, 
K55, 751, 5513 
350 m  Nicht Barrierefrei (e‐
benerdig, jedoch kein 
Hochbord) 
   
Handlungsbedarf  Gute Anbindung des Luisenplatzes, wenn auch etwas weiter weg. 
Potentiale  Erhöhung  des  Anteils  der  Bus‐  und  Bahnfahrer  von  derzeit  knapp  ein  Drittel 
durch ein Jobticket. 
 
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Zufahrt  Gute Zufahrtsmöglichkeiten des Standorts. 
Abstellen im Innenhof, direkter Zugang in das Gebäude. 
Abstellanlagen 
 
Abstellanlage  Zugang  Anzahl  Qualität  Belegung 
Innenhof 
Æ Beschäftigte 
wenn das Tor offen 
ist (6:00‐18:30 bzw. 
Fr. bis 16:00 Uhr) 
oder per Chip 
14  Bügel, nicht 
überdacht 
5 
Innenhof 
Æ Beschäftigte 
wenn das Tor offen 
ist (6:00‐18:30 bzw. 
Fr. bis 16:00 Uhr) 
oder per Chip 
7  Bügel, über‐
dacht 
7 
Vor dem 
Haupteingang 
Æ Besucher 
Direkt, ohne Barriere  12, 
davon 6 
nutzbar 
Klemmen, nicht 
überdacht, kein 
Anschließen 
4 
Neben dem 
Haupteingang 
In der Fußgängerzone  10  Bügel, nicht 
überdacht 
5 
   
Duschen und Um‐
kleide 
Nur für Beschäftigte der Kommunalpolizei, Flur im 4. Stock nur über Schlüssel 
zugänglich. 
Handlungsbedarf  Nein 
Potentiale  Erhöhung  der  Fahrradnutzung  von  derzeit  15%  durch  Motivationsmaßnah‐
men. 
Bei  steigender  Nachfrage  Ausweitung  des  Stellplatzangebots  im  Innenhof 
möglich.

Seite 64 von 93 
Bilder 
  
  
Abstellplätze für Besucher                  Abstellplätze im Innenhof

Seite 65 von 93 
Anlage 3: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Frankfurter Straße 
Grunddaten 
Standort  Frankfurter Straße 71 
Anzahl Mitarbeiter insgesamt  986 (37 Hauptamt IT, 2 Datenschutzbeauftragte, 15 Kultur‐
amt, 4 Interkulturelles Büro, 15 Revisionsamt, 85 Schulamt, 80 
Sportamt, 555 Jugendamt, 80 EB Bäder, 4 Agenda Büro, 4 
Vergabe‐ und Beschaffungsstelle, 23 EB Bürgerhäuser und 
Märkte, 59 Amt für Soziales und Prävention, 20 Amt für Woh‐
nungswesen, 3 Frauenbüro, 10 Gesamt‐ u. Personalrat) 
Anzahl Mitarbeiter am Standort  323 (1 Hauptamt IT, 2 Datenschutzbeauftragte, 10 Kulturamt, 
4 Interkulturelles Büro, 15 Revisionsamt, 19 Schulamt, 12 
Sportamt, 155, Jugendamt, 9 EB Bäder, 4 Agenda Büro, 4 Ver‐
gabe‐ und Beschaffungsstelle, 6 EB Bürgerhäuser und Märkte, 
59 Amt für Soziales und Prävention, 20 Amt für Wohnungswe‐
sen, 3 Frauenbüro, 10 Gesamt‐ u. Personalrat) 
Anzahl Kunden/Besucher je Woche  ca. 900 
Arbeitszeitmodell  104 Vollzeit (Gleitzeit), 8 Vollzeit, 109 Teilzeit, 77 Schicht‐
dienst 
Sonstiges  5 + 2 (30 Std.,32 Std.), 4 (25‐35 Std.) 
Von den 588 angeschriebenen Beschäftigten am Standort Frankfurter Straße haben 201 an der Be‐
schäftigtenbefragung teilgenommen, was einem Rücklauf von 36% entspricht.  
Mobilitätsverhalten5 
Verkehrsmittelnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
Für  den  Weg  zur  Arbeit  nutzt  gut  die  Hälfte  der  Beschäftigten  den  Pkw  (51%,  99  Befragte),  davon 
jedoch  nur  6%  (11  Befragte)  täglich  in  einer  Fahrgemeinschaft.  Rund  ein  Viertel  kommt  täglich  mit 
dem ÖV zur Arbeit (46 Befragte). Der Radverkehrsanteil liegt bei 18% (34 Befragte), 5% (9 Befragte) 
laufen  zur  Arbeit.  Gelegentlich  wird  innerhalb  der  Woche  für  1‐3  Tage  vom  Pkw  auf  den  ÖV,  das 
Fahrrad oder ein motorisiertes Zweirad umgestiegen (vgl. Abbildung 39). 
 
                                                            
5 Die Anzahl Befragter variiert je nach Frage und Antwortmöglichkeit, da nicht immer alle Befragten auch alle 
Fragen beantwortet haben. Die genaue Anzahl der Befragten ist daher immer mit angegeben.

Seite 66 von 93 
 
Abbildung 39: Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Stadthaus Frankfurter Str.) 
Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
Mit dem Pkw sind die Beschäftigten am schnellsten am Arbeitsplatz, 82% (165 Befragte) in 30 Minu‐
ten, rund ein Drittel (68 Befragte) sogar in 15 Minuten. In 15 Minuten können auch 22% (42 Befragte) 
den Arbeitsplatz mit dem Fahrrad erreichen, die Hälfte (80 Befragte) können in maximal 30 Minuten 
zum  Arbeitsplatz  radeln.  Mit  dem  ÖV  können  rund  ein  Viertel  (91  Befragte)  den  Arbeitsplatz  in  30 
Minuten erreichen. (vgl. Abbildung 40).  
 
Abbildung 40: Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Stadthaus Frankfurter Str.)

Seite 67 von 93 
Bei  Fahrten  mit  dem  ÖPNV  müssen  drei  Viertel  der  Beschäftigten  (153  Befragte)  maximal  einmal 
umsteigen,  rund  ein  Viertel  (50  Befragte)  häufiger.  Ein  Viertel  (52  Befragte)  kann  den  Arbeitsplatz 
ohne Umsteigen erreichen. Die ÖV‐Nutzung kommt laut eigener Angabe für immerhin für 84% (172 
Befragte) in  Frage, wobei 34% (70 Befragte) Bedingungen wie günstigere  Tickets oder eine bessere 
Verbindung daran knüpfen.  
Fahrgemeinschaften können sich rund 20% (44 Befragte) der Befragten vorstellen zu nutzen, 12% (27 
Befragte) jedoch nur unter Voraussetzungen wie feste Stellplätze, Mobilitätsgarantien6 oder gleichen 
Arbeitszeiten. 
Rund  die  Hälfte  der  Beschäftigten  (106  Befragte)  gibt  an,  mit  dem  Fahrrad  zur  Arbeit  kommen  zu 
können oder es bereits zu tun. Als Bedingungen für eine Nutzung werden von einigen gutes Wetter, 
gute  Radverkehrsverbindungen  und  sanitäre  Einrichtungen  wie  Duschen  und  Umkleiden  genannt. 
86% (178 Befragte) besitzen ein fahrtüchtiges Fahrrad, davon 2% (5 Befragte) ein Pedelec.  
Bei den Wünschen, was der Arbeitgeber zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes tun 
könnte,  haben  52  Befragte  eine  Angabe  gemacht.  Von  diesen  hat  sich  18  für  günstigere  ÖV‐
Fahrkarten (z.B. Jobticket) ausgesprochen. Weitere Angaben beziehen sich auf preisgünstigere Park‐
plätze,  den  Wunsch  nach  Dienstfahrrädern  sowie  gesicherten,  überdachten  Fahrradabstellanlagen 
und auf Möglichkeiten zum Duschen und Umkleiden. 
Gründe für die Pkw‐Nutzung 
Als Grund für die Nutzung des Pkw für den Weg zur Arbeit wird an erster Stelle von 64% (89 Befragte) 
der  Befragten,  der  Materialtransport  angegeben.  Der  am  zweithäufigsten  genannte  Grund  sind  die 
langen  Reisezeiten  mit  Bus  und  Bahn:  dies  ist  für  rund  die  Hälfte  ausschlaggebend  für  die  Pkw‐
Nutzung. Rund 40% (54 bzw. 57 Befragte) finden außerdem Bus und Bahn zu teuer oder nennen die 
eigene Bequemlichkeit als Motiv zur Autonutzung. 
Dienstfahrten 
Dienstgänge  werden  laut  der  Ämterbefragung  vor  allem  mit  dem  Pkw  und  ÖV,  aber  auch  mit  dem 
Fahrrad  unternommen.  Es  sind  drei  Dienst‐Pkw  vorhanden.  Dienstfahrten  werden  jedoch  auch  mit 
privaten Pkw unternommen. Dienstfahrräder gibt es fünf, von denen sind vier Pedelecs. 
                                                            
6  Garantie  seitens  des  Arbeitgebers,  dass  man  auf  jeden  Fall  nach  Hause  kommt,  auch  wenn  die 
Fahrgemeinschaft z.B. durch längere Arbeitszeiten verpasst wird.

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Infrastruktur am Standort7 
Abbildung  41  gibt  einen  Überblick  über  die  Verkehrsinfrastruktur  am  Standort  Frankfurter  Straße. 
Verortet sind u. A. die Zugänge zum Gebäude, Park‐ und Abstellmöglichkeiten, ÖV‐Haltestellen sowie 
Stellplätze für Dienstfahrzeuge. 
     
Abbildung 41 Verkehrsinfrastruktur am Standort Stadthaus Frankfurter Straße 
Abbildung 42 veranschaulicht, wo sich im Umfeld des Standorts Car‐Sharing Stationen befinden. Die‐
se können von den Beschäftigten ggf. für Dienstwege genutzt werden.  
 
Abbildung 42: Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Frankfurter Straße 
                                                            
7 Erhebung: 15. Mai 2013, bedeckt, trocken, ca. 10 Grad.

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Erreichbarkeit mit dem Pkw 
Zufahrt  Gute Zufahrtsmöglichkeiten über Frankfurter Straße.  
Autobahnanschluss Weiterstadt (A5) in etwa 4 km Entfernung. 
Stellplätze 
 
Nutzer  Ort  Anzahl  Auslastung  
Beschäftigte   Parkhaus  79*1  4‐5 frei 
Dienstfahrzeuge  Parkhaus  5*2 ‐  
Beschäftigte  Parkhaus Bauverein Bad 
Nauheimer Str. 
8*3  unbekannt 
Besucher  Parkhaus Bauverein Bad 
Nauheimer Str. *4 
402  unbekannt 
Beschäftigte  Straßenraum, Messplatz   ungekannt 
    
*1  Kosten  insgesamt.:  3.916€/Monat,  Plätze  werden  über  die  Dienstvereinbarung  Nr.  14  an 
Beschäftigte vergeben. Anteil Beschäftigte 26,60€/Monat je Stellplatz (Stand 2013) 
*2 2 Sozialamt, 1 Kulturamt, 1 Jugendamt, 1 Hausmeister 
*3 Kosten insgesamt.: 248€/Monat. Vergabe an Beschäftigte für 26,60€/Monat je Stell‐
platz. 
*4 je angefangene Std.: 0,50€ 
Stellplatznutzung  laut  Beschäftigtenbefragung:  36%  Parkhäuser  Frankfurter 
Straße, Bad Nauheimer Str., 54% im öffentlichen Straßenraum, 11% Sonstiges. 
41% der Beschäftigten geben an, einen kostenpflichtigen Stellplatz zu nutzen. 
Handlungsbedarf  Prüfen, ob eine vergünstigte Vergabe von Stellplätzen in dieser Anzahl nötig ist. 
Potentiale  Erhöhung  des  Anteils  von  Fahrgemeinschaften  (derzeit  6%  Wegeanteil)  über 
Abteilungen  hinweg,  z.B.  über  Vergünstigungen  beim  Parken  und  das  Bewer‐
ben von Pendlerportalen. 
 
Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr 
Zugang  Direkter Zugang, Querung der Frankfurter Straße signalgesteuert 
Haltestelle 
 
Haltestelle  Linien  Entfernung  zum 
Betriebsgelände   Zugang 
Rhönring  Straba. 4,5,6,7,8  200 m  Barrierefrei (ohne 
Treppen und Stufen) 
   
Handlungsbedarf  Die Anbindung der Haltestelle Rhönring aus den Stadtteilen Arheilgen, Wixhau‐
sen,  Kranichstein  und  Eberstadt  ist  ebenso  wie  die  Verbindung  zum  Haupt‐
bahnhof., Nordbahnhof und Innenstadt sehr gut. 
Potentiale  Erhöhung des Anteils der Bus und Bahn Fahrer von derzeit 24% z.B. durch ein 
Jobticket.

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Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Zufahrt  Gute  Zufahrtsmöglichkeiten  des  Standorts  vom  Radweg  an  der  Frankfurter 
Str. 
Abstellanlagen 
 
Abstellanlage  Zugang  Anzahl  Qualität  Belegung 
Vor dem Ge‐
bäude 
Direkt vom Radweg   11  Nicht über‐
dacht, Bügel, 
eng 
15 
An der Frank‐
furter Straße 
Direkt vom Radweg   11  Nicht über‐
dacht, Bügel 
0 
Innenhof  Vom Radweg, an der 
Tiefgarageneinfahrt 
vorbei, versteckt, 
enges Gelände, Hin‐
tereingang 
15  Überdacht, 
anschließen 
teilweise mög‐
lich 
13 
Innenhof  Vom Radweg, an der 
Tiefgarageneinfahrt 
vorbei, versteckt, 
enges Gelände, Hin‐
tereingang 
10  Nicht über‐
dacht, Bügel 
4 
Dienstfahrräder  Garageneinfahrt, 
durch Tür, Rampe 
8  Klemmen, abge‐
schlossener 
Raum 
6 
   
Duschen und Um‐
kleide 
Keine. Nachfrage ist da, Platz fehlt jedoch. 
Handlungsbedarf  Ausbau  weiterer  sicherer  und  qualitativ  hochwertiger  Abstellmöglichkeiten 
für Beschäftigte.  
Potentiale  Flächen für weitere Abstellanlagen hinter dem Gebäude, wo die Mülltonnen 
untergebracht sind und vor dem Gebäude, wo die Mülltonnen untergebracht 
sind. 
Bilder 
  
  
Abstellanlage  Eingangsnah  im 
Innenhof 
Abstellanlage  überdacht  aber  eng  und 
nur  wenige  Möglichkeiten  zum  an‐
schließen

Seite 71 von 93 
  
  
Flächenpotential  für  Erweite‐
rung der Abstellanlage 
Raum für Dienstfahrräder 
  
  
Überfüllte Abstellanlage vor 
dem Haupteingang 
Ggf.  Flächenpotential  für  eine  Erweite‐
rung der Abstellanlage 
 
Abstellanlage in der Nähe des Haupteingangs

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Anlage 4: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Technisches Rathaus 
Grunddaten 
Standort  Technisches Rathaus, Bessunger Straße 125‐127 
Anzahl Mitarbeiter insgesamt  553 (15 Kulturamt, 10 Umweltamt, 148 Grünflächenamt, 26 
Bauaufsichtsamt, 101 Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt, 25 
Stadtplanungsamt, 197 IDA, 31 Vermessungsamt) 
Anzahl Mitarbeiter am Standort  335 (4 Kulturamt, 10 Umweltamt, 36 Grünflächenamt, 26 
Bauaufsichtsamt, 92 Straßenverkehrs‐ und Tiefbauamt, 25 
Stadtplanungsamt, 111 IDA, 31 Vermessungsamt) 
Anzahl Kunden/Besucher je Woche  ca. 500 
Arbeitszeitmodell  247 Vollzeit (Gleitzeit), 205 Vollzeit (Dienstplan), 90 Teilzeit 
Sonstiges   
Es haben 232 von 548 angeschriebenen Beschäftigten am Standort Technisches Rathaus an der Be‐
schäftigtenbefragung teilgenommen, was einem Rücklauf von 52% entspricht.  
 
Mobilitätsverhalten
8 
Verkehrsmittelnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
Für den Weg zur Arbeit nutzt über die Hälfte der Beschäftigten den Pkw (64%, 133 Befragte). 7% (14 
Befragte) fahren dabei täglich in einer Fahrgemeinschaft oder als Mitfahrer. 21% (44 Befragte) kom‐
men täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Nur wenige (8%, 16 Befragte) kommen mit dem ÖV zur Ar‐
beit, 6% (13 Befragte) laufen. Gelegentlich wird innerhalb der Woche für 1‐3 Tage vom allein gefah‐
renen Pkw auf Fahrgemeinschaften, das Fahrrad oder den ÖV umgestiegen (vgl. Abbildung 43). 
                                                            
8 Die Anzahl Befragter variiert je nach Frage und Antwortmöglichkeit, da nicht immer alle Befragten auch alle 
Fragen beantwortet haben. Die genaue Anzahl der Befragten ist daher immer mit angegeben.

Seite 73 von 93 
 
Abbildung 43: Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Technische Ämter) 
Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
Mit dem Pkw sind die Beschäftigten am schnellsten am Arbeitsplatz: fast 90% (191 Befragte) in 30 
Minuten, zwei Drittel (145 Befragte) sogar in 20 Minuten. Mit dem ÖV kann nur knapp ein Drittel (71 
Befragte) den Arbeitsplatz in 30 Minuten erreichen, 40% (78 Befragte) brauchen mehr als 45 Minuten 
bis zur Arbeit. Mit dem Fahrrad ist der Arbeitsplatz für rund ein Viertel (57 Befragte) in 20 Minuten 
erreichbar. 40% (85 Befragte) können ihn in 30 Minuten erreichen (vgl. Abbildung 44). 
 
Abbildung 44: Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Technische Ämter)

Seite 74 von 93 
Bei Fahrten mit dem ÖPNV müsste ein Drittel (73 Befragte) der Beschäftigten nicht umsteigen, weite‐
re 37% (82 Befragte) maximal einmal. Die ÖV‐Nutzung kommt laut eigener Angabe für rund 70% (153 
Befragte) in Frage, wobei 36% (80 Befragte) Bedingungen wie schnellere Fahrtzeiten oder günstigere 
Tickets  daran  knüpfen.  Fahrgemeinschaften  nutzen  bisher  nur  4%  (8  Befragte),  26%  (58  Befragte) 
können sich jedoch vorstellen sie zu nutzen. Dabei spielen gleiche Arbeitszeiten eine wichtige Rolle. 
56% (125 Befragte) der Beschäftigten geben an, mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen zu können, 18% 
(41  Befragte)  tun  es  bereits.  Als  Bedingungen  für  eine  Nutzung  werden  von  einigen  gutes  Wetter 
oder infrastrukturelle Bedingungen genannt. 92% (212 Befragte) besitzen ein fahrtüchtiges Fahrrad, 
davon 2 ein Pedelec.  
Bei  der  Möglichkeit  zur  Angabe,  was  der  Arbeitgeber  zur  Verbesserung  der  Erreichbarkeit  des  Ar‐
beitsplatzes  noch  tun  könnte,  werden  vor  allem  günstigere  ÖV‐Fahrkarten  (z.B.  Jobticket),  bessere 
ÖV‐Verbindungen sowie eine Verbesserung des Radwegenetzes genannt.  
Gründe für die Pkw‐Nutzung 
Als Gründe für die  Nutzung des Pkw für den Weg  zur Arbeit werden an erster Stelle von 62% (109 
Befragte)  der  Befragten  die  langen  Reisezeiten  mit  Bus  und  Bahn  sowie  der  Materialtransport  ge‐
nannt.  Weitere  Gründe  sind  die  eigene  Bequemlichkeit  sowie  die  als  hoch  empfundenen  Bus‐  und 
Bahnpreise. 
Dienstfahrten 
Dienstgänge werden laut der Ämterbefragung mit dem Dienst‐Pkw, dem eigenen Pkw, dem ÖV oder 
mit dem Fahrrad unternommen. Es sind 24 Dienst‐Pkw sowie 9 Dienstfahrräder am Standort vorhan‐
den.

Seite 75 von 93 
Infrastruktur am Standort9 
Abbildung 45 gibt einen Überblick über die Verkehrsinfrastruktur am Standort Technisches Rathaus. 
Verortet sind u. A. die Zugänge zum Gebäude, Park‐ und Abstellmöglichkeiten, ÖV‐Haltestellen sowie 
Stellplätze für Dienstfahrzeuge. 
     
Abbildung 45: Verkehrsinfrastruktur am Standort Technisches Rathaus 
Abbildung 46 veranschaulicht, wo sich im Umfeld des Standorts Car‐Sharing Stationen befinden. Die‐
se können von den Beschäftigten ggf. für Dienstwege genutzt werden.  
 
Abbildung 46: Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Technisches Rathaus  
                                                            
9 Erhebung: 29. Mai 2013, bedeckt, regnerisch, ca. 10 Grad.

Seite 76 von 93 
Erreichbarkeit mit dem Pkw 
Zufahrt  Zufahrtsmöglichkeiten über Bessunger Straße auf das eigene Betriebsgelände. 
Autobahnanschluss am Autobahndreieck Darmstadt (A5 und A67) in etwa 4 km 
Entfernung. 
Stellplätze 
 
Nutzer  Ort  Anzahl  Auslastung 
Beschäftigte   Parkplätze Innenhof  Ca. 55  Ca. 90% 
Dienstfahrzeuge  Vor  den  Gebäuden  im  In‐
nenhof verteilt 
28 ‐  
Dienstfahrzeuge  Garage   8  Ca. 30‐70% 
Besucher  Parkplatz Innenhof  23*1+4 Behind.  Ca. 80% 
Beschäftigte  Ehemaliges EAD Gelände*2  Ca. 50  Ca. 50% 
Beschäftigte  Parkplatz Niersteiner Str.  30  Ca. 90% 
    
*1 werden auch von Beschäftigten mit genutzt. 
*2 Parken temporär geduldet. 
 
Stellplatznutzung  laut  Beschäftigtenbefragung:  56%  im  Innenhof,  34%  Im  öf‐
fentlichen  Straßenraum,  9%  EAD  Betriebsgelände.  Die  Beschäftigten  müssen 
nicht für die Stellplätze bezahlen. 
Handlungsbedarf  Es  sind  ausreichend  Parkplätze  in  näherer  Umgebung  vorhanden.  Handlungs‐
bedarf ggf. wenn das EAD Betriebsgelände als Parkplatz wegfällt. 
Potentiale  Reduktion der Stellplatznachfrage durch die Erhöhung des Anteils von Fahrge‐
meinschaften über Abteilungen hinweg. 
Bild 
  
  
Parken im Innenhof

Seite 77 von 93 
Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr 
Zugang  Die Haltestellen sind etwas weiter entfernt. Der Zugang erfolgt direkt  entlang 
von Straßen. 
Haltestelle 
 
Haltestelle  Linien  Entfernung  zm 
Betriebsgelände   Zugang 
Bessunger Str.  1,6,7,8  400 m  Barrierefrei (keine 
Treppen oder Stufen), 
Kreuzung von drei Stra‐
ßen und zwei Ampeln 
Südbahnhof  R65/66, RB60; 
Bus H, R 
600 m  Nicht barrierefrei durch 
Treppen am Bahnhof 
   
Handlungsbedarf  Die Erreichbarkeit des Standorts mit dem ÖV ist durch die Entfernung der Hal‐
testellen nur wenig attraktiv.  
Potentiale  Steigerung  der  Nachfrage  durch  ein  Jobticket  sowie  ggf.  durch  die  Einführung 
von B+R Angeboten am Südbahnhof möglich. 
 
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Zufahrt  Gute Zufahrtsmöglichkeiten des Standorts.  
Dezentrale Abstellanlagen vor den Gebäudeeingängen verteilt. 
Abstellanlagen 
 
Abstellanlage  Zugang  Anzahl  Qualität  Belegung 
Westseite Ge‐
bäude A 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
10  Box mit Bügel, 
überdacht 
6 
Nordseite Ge‐
bäude A 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
14  Bügel  7 
Ostseite Ge‐
bäude B 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
5  Bügel, über‐
dacht 
6 
Ostseite Ge‐
bäude C 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
12  Klemmen  10 
Ostseite Ge‐
bäude C 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
7  Bügel  3 
Südseite Ge‐
bäude D 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
7  Bügel, über‐
dacht 
8 
Westseite Ge‐
bäude F 
Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
13  Bügel, über‐
dacht 
13 
Vor der Kantine  Über Bessunger Str. 
in den Innenhof 
16  Bügel, über‐
dacht 
9 
•  
Duschen und Um‐
kleide 
Nur für Beschäftigte IDA vorhanden.

Seite 78 von 93 
Handlungsbedarf  Erweiterung  des Angebots von sicheren und  überdachten Abstellmöglichkei‐
ten für Beschäftigte nötig.  
Potentiale  Flächen für weitere Abstellmöglichkeiten vor den Gebäuden sind vorhanden. 
Auf dem ehemaligen EAD Gelände sind Duschen vorhanden. Die Möglichkeit 
diese für die die Beschäftigten zugänglich zu machen, sollte geprüft werden. 
Bilder 
  
  
Überdachte Fahrradabstellanlagen mit Bügeln und in abschließbarer Box

Seite 79 von 93 
Anlage 5: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Feuerwehr 
Grunddaten 
Standort  Bismarckstraße 86 
Anzahl Mitarbeiter insgesamt  164 
Anzahl Mitarbeiter am Standort  164 
Anzahl Kunden/Besucher je Woche  ‐ 
Arbeitszeitmodell  19 Vollzeit (Gleitzeit), 144 Schichtdienst, 1 Teilzeit 
Sonstiges   
Am Standort der Feuerwehr in der Bismarckstraße sind zeitgleich etwa 20 Beschäftigte aus der Ver‐
waltung und dem technischen Dienst sowie etwa 50 Beschäftigte in Alarmbereitschaft anwesend.  
Es haben 105 Beschäftigte der Feuerwehr an der Beschäftigtenbefragung teilgenommen, was einem 
Rücklauf von 64% entspricht. 
Mobilitätsverhalten10 
Verkehrsmittelnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
Für  den  Weg  zur  Arbeit  nutzt  weit  über  die  Hälfte  der  Beschäftigten  den  Pkw  (68%,  50  Befragte). 
Insgesamt 17% (12 Befragte) fahren dabei täglich in einer Fahrgemeinschaft oder als Mitfahrer. 22% 
(17 Befragte) kommen täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Nur sehr wenige (4%, 3 Befragte) kommen 
mit dem ÖV zur Arbeit. Zu Fuß kommt nur ein Befragter. Gelegentlich wird innerhalb der Woche für 
1‐3 Tage vom allein gefahrenen Pkw auf Fahrgemeinschaften oder ein motorisiertes Zweirad umge‐
stiegen (vgl. Abbildung 47).  
                                                            
10 Die Anzahl Befragter variiert je nach Frage und Antwortmöglichkeit, da nicht immer alle Befragten auch alle 
Fragen beantwortet haben. Die genaue Anzahl der Befragten ist daher immer mit angegeben.

Seite 80 von 93 
 
Abbildung 47: Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (Feuerwehr) 
Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
Mit  dem  Pkw  sind  die  Beschäftigten  am  schnellsten  am  Arbeitsplatz,  rund  80%  (84  Befragte)  in  30 
Minuten, knapp 40% (40 Befragte) sogar in 15 Minuten. Mit dem ÖV kann ein Drittel (30 Befragte) 
den  Arbeitsplatz  in  30  Minuten  erreichen.  Knapp  ein  Viertel  (21  Befragte)  können  zur  ÖV‐Reisezeit 
jedoch keine Angaben machen: sie haben offenbar bisher noch nie nachvollzogen, wie sie mit dem 
ÖV zur Arbeit kommen können. Mit dem Fahrrad ist der Arbeitsplatz für 17% (17 Befragte) in 20 Mi‐
nuten erreichbar. Rund 40% (18 Befragte) können ihn in 30 Minuten erreichen (vgl. Abbildung 48). 
 
Abbildung 48: Zeitaufwand für den Arbeitsweg (Feuerwehr)

Seite 81 von 93 
Bei  Fahrten  mit  dem  ÖPNV  müssten  30%  (30  Befragte)  der  Beschäftigten  nicht  umsteigen,  weitere 
31% (32 Befragte) maximal einmal. Die ÖV‐Nutzung kommt laut eigener Angabe für 73% (75 Befrag‐
te) in Frage, wobei 42% (43 Befragte) Bedingungen wie günstigere Tickets oder eine bessere Verbin‐
dung daran knüpfen. Fahrgemeinschaften nutzen bereits 16% (16 Befragte). Weitere 35% (35 Befrag‐
te) können sich vorstellen sie zu nutzen. Für die Hälfte (50 Befragte) kommen sie laut eigenen Anga‐
ben nicht in Frage.   
Zwei Drittel (70 Befragte) der Beschäftigten geben an, mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen zu kön‐
nen, 28% (29 Befragte) tun es bereits. Als Bedingungen für eine Nutzung werden von einigen gutes 
Wetter  oder  passende  Dienstzeiten  genannt.  91%  (95  Befragte)  besitzen  ein  fahrtüchtiges  Fahrrad, 
davon drei ein Pedelec.  
Als Vorschläge, was der Arbeitgeber zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes noch tun 
könnte,  werden  vor  allem  günstigere  ÖV‐Fahrkarten  (z.B.  Jobticket)  und  bessere  ÖV‐Verbindungen 
genannt.  
Gründe für die Pkw‐Nutzung 
Als  Gründe  für  die  Nutzung  des  Pkw  für  den  Weg  zur  Arbeit  werden  an  erster  Stelle  von  rund  der 
Hälfte (43 Befragte) der Befragten die teuren Bus‐ und Bahnpreise genannt. Danach folgen der Mate‐
rialtransport sowie die eigene Bequemlichkeit als am häufigsten genannte Gründe. 
Dienstfahrten 
Dienstgänge werden laut der Ämterbefragung mit dem Dienst‐Pkw, dem eigenen Pkw, dem ÖV oder 
mit dem Fahrrad unternommen. Es sind sieben Dienst‐Pkw vorhanden, von denen zwei auch privat 
nutzbar sind. Ferner steht ein Dienstfahrrad zur Verfügung.

Seite 82 von 93 
Infrastruktur am Standort11 
Abbildung 49 gibt einen Überblick über die Verkehrsinfrastruktur am Standort Feuerwehr. Verortet 
sind  u.  A.  die  Zugänge  zum  Gebäude,  Park‐  und  Abstellmöglichkeiten,  ÖV‐Haltestellen  sowie  Stell‐
plätze für Dienstfahrzeuge. 
     
Abbildung 49: Verkehrsinfrastruktur am Standort Feuerwehr 
Abbildung 50 veranschaulicht, wo sich im Umfeld des Standorts Car‐Sharing Stationen befinden. Die‐
se können von den Beschäftigten ggf. für Dienstwege genutzt werden.  
 
Abbildung 50: Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort Feuerwehr 
                                                            
11 Erhebung: 15. Mai 2013, bedeckt, trocken, ca. 10 Grad.

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Erreichbarkeit mit dem Pkw 
Zufahrt  Zufahrtsmöglichkeiten über Bismarckstraße in den Innenhof. 
Der Autobahnanschluss ist über das Autobahndreieck Darmstadt (A5 und A67) 
in  etwa  3,5  km  Entfernung  oder  die  Ausfahrt  Weiterstadt  (A5)  in  etwa  5  km 
Entfernung gegeben. 
Stellplätze 
 
Nutzer  Ort  Anzahl  Auslastung  
Beschäftigte   Parkfläche im Innenhof  10  Ca. 200%  
Beschäftigte  Parkfläche im Innenhof  11*  Ca. 200% 
Beschäftigte  Parkflächen vom DRK zur 
Verfügung gestellt, Zufahrt 
über Feldbergstraße, Zugang 
über Sportplatz 
4  100% 
Dienstfahrzeuge  Parkfläche im Innenhof  10  
Besucher  Parkfläche vor dem Gebäu‐
de, an der Straße 
4  25% 
Beschäftigte  Öffentlicher Straßenraum   Ca. 80% 
   * Fläche fällt nach Umgestaltung teilweise weg. 
• Weitere private Pkw werden auf den freien Flächen im Innenhof abgestellt. 
• Das Tor auf der Ostseite wird im Zuge des laufenden Umbaus geschlossen. 
Die zweite Einfahrt erfolgt dann durch das Tor im Norden. 
• Stellplatznutzung laut Beschäftigtenbefragung: 72% „Sonstiges“ (vermut‐
lich Innenhof), 37% im öffentlicher Straßenraum. Die Parkplätze sind für die 
Beschäftigten kostenfrei. 
Handlungsbedarf  Die vorhandenen Stellplätze sind bereits voll ausgelastet oder überlastet. Nach 
den derzeitigen Umbaumaßnahmen sind weitere Stellplätze erforderlich. 
Potentiale  Entlastung der Parkraumnachfrage durch 
‐ die Förderung von Fahrgemeinschaften z.B. durch gesicherte Stellplätze. 
‐ Prüfung der Nutzung von weiterem Parkraum auf der benachbarten Fläche 
vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). 
Bilder 
  
  
Jede freie Fläche wird zum Parken genutzt.

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Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr 
Zugang  Direkt, auf der gleichen Straße wie der Haupteingang. 
Haltestelle 
 
Haltestelle  Linien  Entfernung  zm 
Betriebsgelände   Zugang 
Feldbergstraße  Straba. 3, K‐Bus, 
Bus:  671,  681, 
678,  693,  55, 
56, 85 
100 m  Barrierefrei (ebenerdig) 
   
Handlungsbedarf  Durch  Alarmbereitschaft,  Schichtdienst  und  aus  Kostengründen  kommen  nur 
wenige Beschäftigte mit dem ÖPNV zur Arbeit. Durch ein Jobticket könnten die 
Beschäftigten zur Nutzung des ÖV motiviert werden. 
Potentiale  Knapp drei Viertel der Befragten geben an, grundsätzlich mit dem ÖV zur Arbeit 
kommen zu können. 
 
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Zufahrt  Die  Bismarckstraße  ist  ohne  Radverkehrsinfrastruktur  im  Bereich  Bahnhof  – 
Feuerwehr12. Zufahrtsmöglichkeiten des Standorts über benachbarte Straßen. 
Abstellanlagen 
 
Abstellanlage  Zugang  Anzahl  Qualität  Belegung 
Auf dem Be‐
triebsgelände 
Durch das bewachte 
Tor, direkt am Ein‐
gang, über Rampe zu 
erreichen 
22  Bügel, über‐
dacht, sehr gute 
Qualität 
13 
•  
Duschen+Umkleide  20 Männer, 1 Frauen 
Handlungsbedarf  Nein 
Potentiale  Bei Anstieg der Nachfrage ist Fläche für Erweiterung vorhanden. 
Bilder 
   
  
Einfahrt zum Gelände, Fahrradabstellanlagen direkt neben der Schranke 
 
                                                            
12 Die Bismarckstraße wird 2014 mit umgestaltet und mit einer Radverkehrsinfrastruktur ausgestattet.

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Anlage 6: Betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort EAD 
 
Grunddaten 
Standort  EAD, Sensfelder Weg 33 
Anzahl Mitarbeiter insgesamt  626 
Anzahl Mitarbeiter am Standort  469 
Anzahl Kunden/Besucher je Woche  ca. 500 
Arbeitszeitmodell  66% Vollzeit, 31% Teilzeit, 3% Schichtdienst 
Sonstiges  100 Personen zusätzliche in Rufbereitschaft 
Von den 469 Beschäftigten am Standort  EAD  haben 242 an  der  Beschäftigtenbefragung  teilgenom‐
men, was einem Rücklauf von 52% entspricht.  
Mobilitätsverhalten13 
Verkehrsmittelnutzung auf dem Weg zur Arbeit 
Für den Weg zur Arbeit nutzen zwei Drittel (160 Befragte) der Befragten den Pkw, dabei nur 4% (11 
Befragte) als  Mitfahrer in  Fahrgemeinschaften. 13% (34 Befragte) fahren mit  dem  ÖV, 11% (26 Be‐
fragte) mit dem Fahrrad und nur 3% (7 Befragte) laufen zur Arbeit. Gelegentlich wird innerhalb der 
Woche  für  1‐3  Tage  vom  Pkw  und  ÖV  auf  Motorrad/Roller  oder  das  Fahrrad  umgestiegen  (vgl. 
Abbildung 51). 
 
 
Abbildung 51: Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg (EAD) 
                                                            
13 Die Anzahl Befragter variiert je nach Frage und Antwortmöglichkeit, da nicht immer alle Befragten auch alle 
Fragen beantwortet haben. Die genaue Anzahl der Befragten ist daher immer mit angegeben.

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Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes 
Mit dem Pkw sind die Beschäftigten am schnellsten am Arbeitsplatz, über 80% (170 Befragte) in 30 
Minuten. Ein Drittel (40 Befragte) kann den Standort in dieser Zeit auch mit dem Fahrrad erreichen. 
Mit dem ÖV können hingegen nur 20% (28 Befragte) den Arbeitsplatz in 30 Minuten erreichen. Je‐
doch geben viele Beschäftigte an, keine Beurteilung zu den Wegedauern mit Bus und Bahn oder dem 
Fahrrad abgeben zu können: sie haben anscheinend bisher noch nie nachvollzogen, ob sie auch mit 
anderen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen könnten.  
Mit  den  Zeitaufwänden  lassen  sich  die  geringen  Nutzungszahlen  des  ÖV  teilweise  erklären,  jedoch 
nicht die des Radverkehrs (vgl. Abbildung 52). 
 
Abbildung 52: Zeitaufwand für den Arbeitsweg (EAD) 
Bei Fahrten mit dem ÖPNV müsste ein Viertel (58 Befragte) der Beschäftigten nicht umsteigen, ein 
weiteres Viertel (59 Befragte) nur einmal. Für 15% (34 Befragte) ist die Fahrt mit drei oder mehr Um‐
stiegen  eher  unattraktiv.  9%  (21  Befragte)  können  hierzu  keine  Aussage  machen.  Die  ÖV‐Nutzung 
kommt laut eigener Angabe für über die Hälfte (120 Befragte) der Beschäftigten in Frage, für Viele 
jedoch nur unter den Voraussetzungen, dass der Preis günstiger und die Verbindung besser werden. 
Fahrgemeinschaften kommen laut eigenen Angaben für rund ein Drittel (81 Befragte) der Beschäftig‐
ten in Frage, davon für 12% (29 Befragte) jedoch nur unter der Bedingung, dass es eine Mobilitätsga‐
rantie14 oder feste Stellplätze gibt. 
Etwas über die Hälfte der Beschäftigten (53%, 122 Befragte) gibt an, nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit 
kommen zu können, die andere Hälfte (109 Befrage) kommt entweder schon mit dem Fahrrad oder 
könnte es tun. Ein Fahrrad besitzen gut zwei Drittel (68%, 159 Befragte) der Beschäftigten. 
                                                            
14  Garantie  seitens  des  Arbeitgebers,  dass  man  auf  jeden  Fall  nach  Hause  kommt,  auch  wenn  die 
Fahrgemeinschaft z.B. durch längere Arbeitszeiten verpasst wird.

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Die  Möglichkeit  der  Angabe,  was  der  Arbeitgeber  zur  Verbesserung  der  Erreichbarkeit  des  Arbeits‐
platzes noch  tun  könnte, haben 42 Beschäftigte genutzt. Davon wünschen sich 11  mehr  Parkplätze 
und acht ein Jobticket. 
Gründe für die Pkw‐Nutzung 
Als Gründe für die Nutzung des Pkw für den Weg zur Arbeit werden an erster Stelle von der Hälfte 
(77 Befragte) der Befragten die langen Reisezeiten mit Bus und Bahn angegeben. Der an zweiter Stel‐
le am häufigsten genannte Grund sind die Preise von Bus und Bahn (42%, 56 Befragte). Für viele sind 
jedoch auch der nötige Materialtransport und die eigene Bequemlichkeit oft genannte Gründe (37%, 
57 Befragte und 34%, 52 Befragte). 22% (34 Befragte) geben an, aus Gewohnheit mit dem Pkw zur 
Arbeit zu fahren. 
Dienstfahrten 
Dienstfahrten  werden  laut  Ämterbefragung  mit  dem  Dienstwagen  oder  dem  ÖV  unternommen.  Es 
stehen 28 Dienst‐Pkw zur Verfügung, davon einer auch zum privaten Gebrauch.  
Infrastruktur am Standort15 
Abbildung  53  und  Abbildung  54  geben  einen  Überblick  über  die  Verkehrsinfrastruktur  am  Standort 
EAD. Verortet sind u. A. die Zugänge zum Gebäude, Park‐ und Abstellmöglichkeiten, ÖV‐Haltestellen 
sowie Stellplätze für Dienstfahrzeuge. 
     
Abbildung 53: Lage des Standorts EAD im Verkehrsnetz 
                                                            
15 Erhebung: 23. Mai 2013, bedeckt, regnerisch, ca. 10 Grad.

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Abbildung 54: Verkehrsinfrastruktur am Standort EAD 
Abbildung 55 veranschaulicht, wo sich im Umfeld des Standorts Car‐Sharing Stationen befinden. Die‐
se können von den Beschäftigten ggf. für Dienstwege genutzt werden.  
 
Abbildung 55: Car‐Sharing Standorte im Umfeld zum Standort EAD

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Erreichbarkeit mit dem Pkw 
Zufahrt  Gute  Zufahrtsmöglichkeit  über  Otto‐Röhm‐Straße,  Carl‐Schenck‐Ring,  Pallas‐
wiesenstraße und Sensfelderweg. 
Autobahnanschluss Weiterstadt (A5) in etwa 3,5 km Entfernung. 
Stellplätze 
 
Nutzer  Ort  Anzahl  Auslastung  
Besucher  Auf dem Betriebsgelände, 
eingangsnah 
10  Ca. 50% 
Beschäftigte  Vor dem Betriebsgelände im 
Straßenraum Æ fallen vor‐
aussichtlich beim Bau eines 
Baumarkts weg 
Ca. 50   Ca. 90% 
Beschäftigte  Auf dem Betriebsgelände, auf 
Freiflächen am Rand oder 
den freien Flächen der Müll‐ 
und Betriebswagen (nicht 
ausgewiesen, aber geduldet) 
Ca. 100   Ca. 80% 
Abteilungs‐ und 
Fachgebietsleiter 
Garage  41  
davon 
19 für 
Dienstwa‐
gen  
22 für Füh‐
rungskräfte 
(ca. 2‐3 
Stellplätze 
pro Abtei‐
lung) 
Ca. 50%, da 
die Dienst‐
wagen tags‐
über unter‐
wegs sind 
    
Stellplatznutzung  laut  Befragung:  68%  EAD  Betriebsgelände,  28%  im  öffentli‐
chen Straßenraum. Die Stellplätze sind für die Beschäftigten kostenfrei. 
Handlungsbedarf  Aufzeichnen  von  legalen  Stellflächen  auf  dem  Betriebsgelände,  wo  vom  Platz 
her möglich.  
Entwicklung eines Parkraumkonzepts zur Regelung der Parkraumnachfrage und 
Legalisierung von Parkflächen. 
Potentiale  Entlastung der Parkraumnachfrage durch  
‐ die Erhöhung des Anteils von Fahrgemeinschaften von derzeit nur 2% 
durch Informations‐ und Motivationsmaßnahmen, 
‐ die Doppelnutzung der Tiefgarage, wenn die Dienstfahrzeuge unterwegs 
sind und 
‐ die Prüfung der Anmietung von Freiflächen vor dem Betriebsgelände (z.B. 
Fläche zwischen Geländeeingang und Carl‐Schenck‐Ring, derzeit jedoch an‐
derweitig vermietet).

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Bilder 
  
  
Parken auf freien Flächen auf dem Gelände 
  
  
Parken im Straßenraum        Parkhaus  
 
Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr 
Zugang  Je nach Haltestelle unterschiedlich gut (siehe Abbildung 54). 
Haltestelle 
 
Haltestelle  Linien  Entfernung  zum 
Betriebsgelände   Zugang 
Nordbahnhof  Straba. 6,7,8  
R Bus 
RB75, R65 
 
680 m (Straba.) 
bzw.  
780 m (Bahnhof) 
Ampel, gut ausgebauter 
Gehweg 
Bahnhof nicht barriere‐
frei (Treppen) 
Rhönring  Straba. 4,5,6,7,8  930 m  Entlang der Frankfurter 
Straße ist der Gehweg 
durch den wasserge‐
bundenen Belag unatt‐
raktiv, Umweg erfor‐
derlich 
Carl‐Schenck‐
Ring 
R Bus  370 m  Ampel, gut ausgebauter 
Gehweg16 
Im Tiefen See  Bus 
751,5515,5516 
830 m  Gut ausgebauter Geh‐
weg 
   
Handlungsbedarf  Verbesserung  der  Anbindung  des  Standorts  durch  Wegeverkürzung  zur  Halte‐
stelle Rhönring und Nordbahnhof. 
                                                            
16 Die Halltestelle wurden in 2013 aus der Otto‐Röhm‐Str. in den Carl‐Schenck‐Ring verlegt.

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Potentiale  Verbesserung der Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr durch 
‐ die Öffnung des Tors im Nord‐Osten des Betriebsgeländes zur Verkürzung 
der Wegeentfernung zum Nordbahnhof auf ca. 550 m., 
‐ die Prüfung einer Öffnung des HSE Geländes zur Verkürzung der Wegeent‐
fernung zur Haltestelle Rhönring auf ca. 450 m., 
‐ die Verbesserung von B+R am Nordbahnhof. 
Bild 
  
  
Tor im Nord‐Osten des Betriebs‐
geländes 
Abstellmöglichkeiten am Nordbahnhof 
 
 
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 
Zufahrt  Gute Zufahrtsmöglichkeiten: 
‐ Sensfelderweg ÆFahren mit dem regulären Straßenverkehr 
‐ Car‐Schenck‐Ring, Pallaswiesenstr., Kasinostr., Frankfurter Str. Æ Radweg 
Abstellanlagen 
 
Abstellanlage  Zugang  Anzahl  Qualität  Belegung 
Haupteingang   Direkt, ohne Barriere  10  Bügel, nicht 
überdacht 
3 
Hintereingang  Auf Betriebsgelände, 
ohne Barriere 
10  Bügel, nicht 
überdacht 
4 
Hintereingang  Auf Betriebsgelände, 
ohne Barriere 
7  Bügel, nicht 
überdacht 
4 
Auf dem Be‐
triebsgelände 
Auf Betriebsgelände, 
ohne Barriere 
10  Bügel, nicht 
überdacht 
2 
Garage  Ab 6 Uhr mit eigener 
Zulassung, ohne Bar‐
riere (Rampe) 
~30  Felgenklemmen, 
kein Anschlie‐
ßen, überdacht 
13 
   
Duschen und Um‐
kleide 
In Ausreichender Anzahl vorhanden. 
Handlungsbedarf  Erhöhung der Fahrradnutzung durch Motivationsmaßnahmen. 
Verbesserung der Abstellsituation in der Garage Æ Anschließen ermöglichen, 
Abstellen ordnen

Seite 92 von 93 
Potentiale  Nach  eigenen  Angaben  kann  die  Hälfte  der  Beschäftigten  mit  dem  Rad  zur 
Arbeit kommen. Bisher tun es jedoch nur 11%.  
Bei  steigender  Nachfrage  ist  eine  Ausweitung  des  Stellplatzangebots  in  der 
Garage und auf dem Betriebsgelände durch vorhandene Flächen gut möglich. 
Bild 
  
  
Abstellanlage Eingangsnah 
auf dem Betriebsgelände 
     Abstellanlage im Parkhaus

anlage 2

764 Zeichen

Anlage 2 
Muster‐Entwurf des Fahrtenbuchs 
 
Datum  Beginn der Fahrt  Ende der Fahrt 
Tag  Monat 
Name des 
Fahrers/der Fahrerin 
Alias‐Name  
(wird vom Amt 
ausgefüllt)  Stunde  Minute  Stunde  Minute 
km‐Stand am 
Ende der Fahrt 
gefahrene 
Kilometer 
Ziel(e) der 
Fahrt1 
Anzahl 
Mitfahrer 
Mitgeführtes 
Gepäck/Material: 
A – Keines 
B – Bis zu zwei 
Aktentaschen o.ä. 
C – Mehr 
                     
                     
                     
                     
 
                                                            
1 Bei Wegeketten bitte alle Ziele angeben. Bei Wegen zu Standorten der Stadtverwaltung bitte diese angeben (z.B. Stadthaus Frankfurter Straße“), sonst Stadtteil/Stadtbezirk angeben (z.B. 
„Eberstadt Mitte“, „Heimstättensiedlung“)

Beratungsverlauf (4)

TOP 11
TOP 424 beschließend
TOP 3
TOP 12

Orte (30)

  • Frankfurter Straße 336
  • Bessunger Straße 125
  • Grafenstraße 184
  • Bismarckstraße 208
  • Holzstraße 7
  • Bad Nauheimer Straße 8
  • Rheinstraße 67
  • Falltorstraße 11
  • Große Bachgasse 2
  • Oberstraße 11
  • Rathausstraße 1
  • Zeughausstraße
  • Feldbergstraße
  • Pallaswiesenstraße
  • Kasinostraße
  • Luisenplatz 5
  • Heimstättenweg 99 E
  • Schreberweg 2 E
  • Karolinenplatz 3
  • Marktplatz 8
  • Olbrichweg 15
  • Rhönring
  • Sensfelderweg
  • Niersteiner Straße 30
  • Neckarstraße
  • Hügelstraße
  • Wiesenstraße
  • Im Tiefen See
  • Am Nordbahnhof
  • Im Carree 1

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Details

Vorlagen-Nr.
2014/0292
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.09.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00