2012/0319
7. Fortschreibung des Bereichsplans für den Rettungsdienstbereich Darmstadt; Beauftragung der rettungsdienstlichen Leistungen ab 01.01.2013
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FÜR DEN
RETTUNGSDIENSTBEREICH DARMSTADT
Darmstadt,
.2012
Folge-Beauftragung für rettungsdienstliche Leistungen im Rettungsdienstbereich Darmstadt;
hier: Los 1: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt-Innenstadt mit einem Notarztwagen (NAW) mit 168 Wochenvorhaltestunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund des Beschlusses des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom
und des Kreisausschusses des Landkreises Darmstadt-Dieburg vom
wird NAME DER ORGANISATION, gemäß § 4 Abs. 2 HRDG beauftragt, in der Zeit vom 01.01.2013 bis 31.12.2017 die Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt-Innenstadt (Los FORMDROPDOWN ) sicherzustellen.
Grundlage für die Beauftragung ist das am 09.07.2002 amtlich bekannt gemachte Auswahlverfahren mit den ihnen übersandten Bewerbungsunterlagen und das daraufhin von ihnen abgegebene Angebot vom 29.8.2002. Die von ihnen im Leistungsverzeichnis gemachten Angaben werden hiermit Bestandteil der Beauftragung. Für die Vorhaltestunden gilt der aktuelle Rettungsmittelbedarfsplan (Bereichsplan Darmstadt).
Die von ihnen vorgelegte Kostenkalkulation bildet die Grundlage für die mit den Leistungsträgern abzuschließende Entgeltvereinbarung. Bitte nehmen Sie mit den Leistungsträgern unverzüglich Verhandlungen über diese Vereinbarung auf.
Da die Leistungen der Notfallversorgung und des Krankentransports im Rettungsdienstbereich Darmstadt in organisatorischer Einheit durchgeführt werden, sind Sie gemäß § 3 Abs. 4 und 6 HRDG verpflichtet, entsprechend den Aufträgen der Leitfunkstelle Darmstadt auch Aufgaben des Krankentransportes zu übernehmen.
Die Beauftragung wird gemäß § 36 Abs. 2 Nr. 4 Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG) mit folgenden Auflagen versehen:
Die Vorgaben im Bereichsplan des Rettungsdienstbereiches Darmstadt und im Rettungsdienstplan des Landes Hessen in der jeweils gültigen Fassung sind einzuhalten.
Die Bestimmungen des HRDG und die dazu erlassenen Durchführungsvorschriften in der jeweils gültigen Fassung sind einzuhalten.
Weitere für den Rettungsdienst maßgebliche Bestimmungen sind zu beachten. Dies gilt insbesondere für die einschlägigen Unfallverhütungs- und Hygienevorschriften, das Arbeitszeitgesetz, das Medizinproduktegesetz und die Medizinprodukte-Betreiberverordnung in der jeweils gültigen Fassung.
Die Lenkung und Koordinierung aller Einsätze erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt. Deren Einsatzaufträge sind zu erfüllen unabhängig davon, ob sie im Rettungsdienstbereich Darmstadt liegen oder ob es sich um bereichsübergreifende Einsätze in benachbarten Rettungsdienstbereichen handelt.
Alle beauftragten Fahrzeuge sind in einer Rettungsmittelliste zu erfassen. Nur diese Fahrzeuge dürfen eingesetzt werden. Die Rettungsmittelliste muss dem Träger der Notfallversorgung bis spätestens 01.01.2013 vorliegen und wird Bestandteil der Beauftragung.
Sollten sich durch Leistungserhebungen andere Fahrzeugvorhalteformen/ Wachenstandorte als für das Gesamtsystem effizienter erweisen, kann der Träger diese fordern.
Der Leistungserbringer ist verpflichtet, alle in der Rettungsmittelliste aufgeführten Fahrzeuge mit folgenden Systemen auszustatten:
Funkmeldesystem (FMS),
Mobiltelefon,
Digitalfunk BOS (wenn Einführung beschlossen wurde),
GPS (RescueTrack) in Verbindung mit FMS-Kurztext.
Der Leistungserbringer ist verpflichtet, alle seine Rettungswachen/Fahrzeugstandorte mit Internetanschluss (DSL mit statischer IP-Adresse) und einem Alarmdrucker auszustatten.
Der Leistungserbringer ist verpflichtet, dem Träger der Notfallversorgung unverzüglich anzuzeigen, wenn
der Rettungsdienst von ihm nicht mehr ausgeübt wird,
der Sitz des Unternehmens verlegt wird,
ein anderes gleichwertiges Rettungsmittel eingesetzt werden soll,
ein seitheriges Rettungsmittel nicht mehr eingesetzt wird,
ein weiteres Rettungsmittel zusätzlich eingesetzt werden soll,
ein Geschäftsführerwechsel stattfindet.
Die Regelungen des Trägers der Notfallversorgung über ein Qualitäts-sicherungsverfahren sind zu beachten. Dazu gehört insbesondere, dass sämtliche Einsätze auf dem einheitlichen Notfallprotokoll dokumentiert und EDV-lesbar (nach Vorgaben des Trägers) zur kontinuierlichen Auswertung zur Verfügung stehen müssen, dass mit dem Träger der Notfallversorgung regelmäßig Statusgespräche geführt werden.
Der Leistungserbringer akzeptiert eine Vertragsstrafe von im Einzelfall bis zu 5.000 ¬ bei Verstoß gegen die in der Beauftragung übernommenen Verpflichtungen. Bei groben Verstößen gegen die Pflichten des Leistungserbringers oder bei abgemahnten aber nicht geheilten Verstößen behält sich der Träger der Notfallversorgung den Widerruf dieser Beauftragung vor (§ 36 Abs. 2 Nr. 3 HVwVfG).
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Klaus Peter Schellhaas Rafael Reißer
Landrat Bürgermeister
Der Kreisausschuß des Landkreises Darmstadt-Dieburg Der Magistrat
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Postanschrift: Dienstgebäude/Hausadresse Postanschrift: Dienstgebäude/Hausadresse
Kreisausschuß des Landkreises Am Altstädter See 7 Der Magistrat der Stadt Darmstadt Feuerwehr
Darmstadt-Dieburg Luisenplatz 5a Bismarckstraße 86 .
64807 Dieburg 64283 Darmstadt
(BLZ 508 526 51) 33 200 114 (BLZ 500 100 60) 115 44-609
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Beauftragt: Institut für Notfallmedizin am Klinikum Darmstadt Los 4 Leistung: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt-Innenstadt mit drei Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 504 Wochenvorhaltestunden und drei Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 103,35 Wochenvorhaltestunden. Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt-Arheilgen mit einem Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 168 Wochenvorhaltestunden. Beauftragt: DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg gGmbH Los 5 Leistung: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt-Eberstadt mit einem Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 168 Wochenvorhaltestunden zwei Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 113,85 Wochenvorhaltestunden Beauftragt: Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. Ortsverband Darmstadt-Starkenburg Los 6 Leistung: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Weiterstadt mit einem Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 168 Wochenvorhaltestunden zwei Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Typ C mit insgesamt 97,35 Wochenvorhaltestunden. Ein Stellplatz in Darmstadt (Innenstadtnähe) ist gewünscht. Beauftragt: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Darmstadt-Dieburg Los 7 Leistung: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Seeheim-Jugenheim mit einem Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Type C mit insgesamt 168 Wochenvorhaltestunden. Beauftragt: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Darmstadt-Dieburg Los 8 Leistung: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Ober-Ramstadt mit einem Rettungswagen nach DIN/EN 1789 Type C mit insgesamt 168 Wochenvorhaltestunden. Beauftragt: Malteser Hilfsdienst gGmbH Baby-NAW Leistung: Sicherstellung des Transports von kranken Neu- und Frühgeborenen im Bereich der Region Starkenburg durch einen Baby-NAW Beauftragt: Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. Ortsverband Darmstadt-Starkenburg Leistung: Sicherstellung der Verfügbarkeit eines qualifizierten Kinderarztes für den Baby-NAW im Bereich der Region Starkenburg Beauftragt: Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr PAGE 1 FGbcde¼¾Û # % & ' - 6 7 8 ´ Õ î ï ú û ü - . / 0 7 @ A B õ ö üøôøôðôëãÞãÞÙëôÒôÈãû³»®wslôÈãû®ÈhÞRhÞRh>@hÞRhÞRCJOJQJaJhjßCJOJQJaJhÞRCJOJQJaJhÞRhÞR>*CJOJQJaJ h>@5hÞRh[î5hÞRh>@5 hjß5hÞRhÞR5>*hÞRh`% h`%5 h÷8ä5hÞRhÞR5 hÞR5hHjmhÞRh÷8äh`%&Gcd% & ' - ï . / 0 7 ö CDEKÎ C öööíöííöÜíöíöÜööööÜöö×öÜgdlG Æììû^ì`ûgdjß Æìgdjß Æìgdjßc¤ýý!DEKTUVÌÍÎÙÚÛ !ÏÒèéíñòø % ( C öîæÞÙÞÏËÁÙ¼´¬§ÁÙ¼ÙÞ§ ¼´´´¼x´px´xhÞRh[î5hÞRhðm5hÞRhÌi 5hjßhjß5>*hjßhjßhjßh>@hlGhlG h>@5hÞRhÖ5hÞRh>@5 hjß5hÞRhÞR5>*hÞRhÞRh>@5>* hÞR5hÞRhÞR5hjßhjß5hjßhÞR5hjßhÞR5>*)C JKLMRS\^%&|Þßäåîﮯ?@ALMN÷ïãÙÑÍɽ³½«½«ãÍï«Â¤««xi]iVhlGh>@h¡<CJOJQJaJh¡<h¡<CJOJQJaJh¡<h¡<>*CJOJQJaJ h>@5hÞRh5[B5 h¡<5h´-.h¡<5>*hjßhjßhÞRh>@5hjßhjß5>* hjß5hjßh>@hlGhjßhjßh>@5hjßhjß5aJhjßhjß5>*aJhjßhjß5hjßhÌi 5!C KLMS|ÝÞßåAhµ¶·òééé騨ØééǾéé¤égdlG ÆìgdlG Æììû^ì`ûgdlG Æìgd¡< Æììû^ì`ûgd¡< Æììû^ì`ûgdjß Æìgdjß Æìì^ìgdjßfghstuµ¶·¼½ÅÆÇȳ´µ¶¾¿ÈúðúèàèÐÁµÁ°©¢úðèúèàèµ}njc\èRhlGhlG5>*hlGhÞRhÞRhlGhÞRhlGh>@CJOJQJaJhlGhlGCJOJQJ\hlG>*CJOJQJaJh´-.h>@5>*hlGh>@hlGhlG h>@5hlGCJOJQJaJh¡<hlGCJOJQJaJh¡<hlG>*CJOJQJaJhÞRhÖ5hÞRh>@5h´-.hlG5>* hlG5·½´µ¶¿B£¤$`abcefhiklnoöåÜÓÓöååååÊåÊÈÈÈÈÈÈÈÈÈÆ ÆìgdlG Æìgdjß ÆìgdlG Æììû^ì`ûgdlG ÆìgdjßÈÉÊABMNO¢£#/01=K`abcdfgijlmo ¡¢£÷ò÷íã÷òÛ÷ã÷Öã÷òÖÎòãÆ¿·³·³·³·³¤³qd³h`%h´-.CJOJQJ!h?3¯0JCJOJQJmHnHuh`%h´-.0JCJOJQJ%jh`%h´-.0JCJOJQJUhÞRh´-.CJOJQJaJh´-.jh´-.UhÞRh>@hÞRh>@5hÞRhlG5 h´-.5hjßhlG5hlGhlG5>* hÞR5 hlG5hlGhlG5&¢£¤¥ýûóûûû$a$gd`%£¤¥üõhÞRh>@hX21h:pÌi °. °ÆA!°"°#$n%°°Ä°ÄÄL@ñÿLStandard CJOJQJ_HaJmHsHtHN@N Überschrift 1$@&5CJOJQJ\JA@òÿ¡JAbsatz-Standardschriftart\i@óÿ³\Normale Tabelle :Vö4Ö4Ö laö0k@ôÿÁ0Keine Liste:@ò:5[B Kopfzeile Ƹp#8 @85[BFußzeile Ƹp#P@PBSprechblasentextCJOJQJ^JaJ@þO¢!@B Zchn ZchnCJOJQJ^JaJ,)@¢1,`% Seitenzahl¥ , ÿÿÿÿ!ÿÿ"&£ ÿÿ"&£ ¥ ÚGcd%&'-ï./07öCDEKÎ CKLMS|ÝÞßåA h µ ¶ · ½ ´µ¶¿B£¤$ ` a b o ¦ [%ÅW[%ÅW[%ÅW[%¬[%ÅW[%¬[%¬[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%¬[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%¬[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%¬[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%¬[%¬[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%ÅW[%¬[%ÅW[%ÅW[%ÅWGcd%&'-ï./07öCDEKÎ CKLMS|ÝÞßåA h µ ¶ · ½ ´µ¶¿B£¤$ ` a b c e f h o ¢ ¦ 00000000000000000000000000000000000000000000000000000000è00è00è00è00Ô00è0ÍÝ0è00è§ 44@@@CC È£¥C ·¥¤ 4;=C!ÿð8ð@ñÿÿÿ÷ððð0ð( ð ððB ðSð¿Ëÿ ?ð Ùî(-àõÓè ³õEJ%®®³¶¾9Aù = K c ¦ $ _ c ¦ '-MS´¶¿$ 1 _ b c o ¦ = K c ¦ ;jÀ¸ÿÿÿÿÿÿÿÿÿhÐþÆÐ^Ð`þOJQJo(·ðh þÆ ^ `þOJQJo(ohpþÆp^p`þOJQJo(§ðh@þÆ@^@`þOJQJo(·ðhþÆ^`þOJQJo(ohàþÆà^à`þOJQJo(§ðh°þư^°`þOJQJo(·ðhþÆ^`þOJQJo(ohPþÆP^P`þOJQJo(§ð ;jÿÿÿÿÿÿÿÿåÞRÌi `%éc*´-.>@5[BlGHjm?tq8xBXðm¡<Ö?3¯)-Îjß÷8äËî[î` a b ¦ ÿ@= = = = ¥ @ÿÿUnknownÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿGz ÿTimes New Roman5Symbol3&z ÿArialE&News Gothic MT5&zaÿTahoma?5 z ÿCourier New;Wingdings"qðÄ©ëgëgôRGÕÕð´´~4] ] 3QðÜÿýHX(ðÿ?äÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿ[î2ÿÿ~Los 1: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt Innenstadt mit eUserMagistrat der þÿà òùOh«+'³Ù0ð ,<HTh ¬¸ ÄÐØàèäLos 1: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt Innenstadt mit eUserNormal.dotMagistrat der 2Microsoft Office Word@ s¦^Í@:/éß Í@:/éß ÍÕþÿÕÍÕ.+,ù®0thp ¨°¸À ÈSäDer Magistrat] 'Los 1: Bereitstellung und Durchführung von Aufgaben der Notfallversorgung am Rettungsmittelstandort Darmstadt Innenstadt mit eTitel þÿÿÿ !"#$%þÿÿÿ'()*+,-þÿÿÿ/012345þÿÿÿýÿÿÿ8þÿÿÿþÿÿÿþÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿRoot Entryÿÿÿÿÿÿÿÿ ÀFðåùß Í:1TableÿÿÿÿÿÿÿÿÅWordDocumentÿÿÿÿÿÿÿÿ4,SummaryInformation(ÿÿÿÿ&DocumentSummaryInformation8ÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿ.CompObjÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿqÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿþÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿþÿ ÿÿÿÿ ÀFMicrosoft Office Word-Dokument MSWordDocWord.Document.8ô9²q
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B E R E I C H S P L A N
gemäß § 15 Abs. 4
Hessisches Rettungsdienstgesetz 2010
für den
Rettungsdienstbereich Darmstadt
6. Fortschreibung
(zum 01.07.2011)
Inhaltsverzeichnis
TOC \o "1-3" \h \z \u HYPERLINK \l "_Toc302635945" 1. Vorbemerkung PAGEREF _Toc302635945 \h 3
HYPERLINK \l "_Toc302635946" 2. Rettungsdienstbereich PAGEREF _Toc302635946 \h 4
HYPERLINK \l "_Toc302635947" 3. Standort und Träger der Zentralen Leitstelle PAGEREF _Toc302635947 \h 5
HYPERLINK \l "_Toc302635948" 4. Einsatzstrategie PAGEREF _Toc302635948 \h 6
HYPERLINK \l "_Toc302635949" 5. Einsatzdokumentation und Qualitätssicherung PAGEREF _Toc302635949 \h 7
HYPERLINK \l "_Toc302635950" 6. Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Darmstadt PAGEREF _Toc302635950 \h 8
HYPERLINK \l "_Toc302635951" 7. Versorgungsbereiche der Notarztsysteme und der Rettungswachen PAGEREF _Toc302635951 \h 9
HYPERLINK \l "_Toc302635952" 7.1 Versorgungsbereiche der Notarztsysteme PAGEREF _Toc302635952 \h 9
HYPERLINK \l "_Toc302635953" 7.2 Versorgungsbereiche der Rettungswachen PAGEREF _Toc302635953 \h 10
HYPERLINK \l "_Toc302635954" 8. Rettungsmittelbedarfsplan PAGEREF _Toc302635954 \h 11
HYPERLINK \l "_Toc302635955" 9. Notärztliche Versorgung PAGEREF _Toc302635955 \h 12
HYPERLINK \l "_Toc302635956" 10. Wasserrettung PAGEREF _Toc302635956 \h 12
HYPERLINK \l "_Toc302635957" 11. Bergrettung/ Höhenrettung PAGEREF _Toc302635957 \h 12
HYPERLINK \l "_Toc302635958" 12. Schwerlastpatiententransport PAGEREF _Toc302635958 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc302635959" 12.1 Ärztliche begleitete Intensiv-Sekundärtransporte mit einem Intensivtransportwagen (ITW) PAGEREF _Toc302635959 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc302635960" 13. Bereichsübergreifender Rettungsdienst PAGEREF _Toc302635960 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc302635961" 14. Vereinbarung zw. der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg PAGEREF _Toc302635961 \h 14
HYPERLINK \l "_Toc302635962" 14.1 Vereinbarung mit dem Landkreis Offenbach PAGEREF _Toc302635962 \h 14
HYPERLINK \l "_Toc302635963" 14.2 Vereinbarungen mit dem Landkreis Groß-Gerau PAGEREF _Toc302635963 \h 14
HYPERLINK \l "_Toc302635964" 14.3 Vereinbarungen mit dem Landkreis Bergstraße PAGEREF _Toc302635964 \h 15
HYPERLINK \l "_Toc302635965" 14.4 Vereinbarung mit dem Odenwaldkreis PAGEREF _Toc302635965 \h 16
HYPERLINK \l "_Toc302635966" 14.5 Vereinbarung mit der Firma Merck KGaA PAGEREF _Toc302635966 \h 16
HYPERLINK \l "_Toc302635967" 14.6 Benachbarte Rettungsdienstbereiche: PAGEREF _Toc302635967 \h 17
HYPERLINK \l "_Toc302635968" 15. Rettungsdienstliche Versorgung bei besonderen Gefahrenlagen PAGEREF _Toc302635968 \h 17
HYPERLINK \l "_Toc302635969" 16. Krankenhäuser PAGEREF _Toc302635969 \h 17
HYPERLINK \l "_Toc302635970" 17. Vereinbarungen und Anweisungen PAGEREF _Toc302635970 \h 17
1. Vorbemerkung
Gemäß § 5 Abs. 1 Hessisches Rettungsdienstgesetz 2011 (HRDG) vom 16. Dezember 2011, sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg Träger des Rettungsdienstes in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Ihnen obliegt die Durchführung des bodengebundenen Rettungsdienstes sowie der Berg- und Wasserrettung. Da beide Gebietskörperschaften durch Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung einen gemeinsamen Rettungsdienstbereich bilden, der aus der Stadt Darmstadt und 10 Städten und Gemeinden des ehemaligen Landkreises Darmstadt besteht, haben sie zur Sicherstellung der Durchführung des Rettungsdienstes einen gemeinsamen
B e r e i c h s p l a n
aufgestellt. In ihm wird der Gesamtbedarf für den Rettungsdienst entsprechend den Anforderungen des Rettungsdienstplanes des Landes Hessen festgelegt.
2. Rettungsdienstbereich
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bildung eines gemeinsamen Rettungsdienstbereiches gemäß § 4 Abs. 3 Satz 3 HRDG abgeschlossen. Zu diesem Bereich, der rettungsdienstmäßig von der Leitfunkstelle Darmstadt versorgt wird, gehören die Städte Darmstadt, Griesheim, Ober-Ramstadt, Pfungstadt und Weiterstadt sowie die Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Erzhausen, Modautal, Mühltal und Seeheim-Jugenheim. Sie bilden den
Rettungsdienstbereich Darmstadt (Anlage).
Für den Rettungsdienstbereich Darmstadt ergeben sich folgende statistische Angaben:
Fläche: 380,009 km² (Stand: 01.01.2001)
Einwohnerzahl: 285.838 (Stand: 31.12.2005)
3. Standort und Träger der Zentralen Leitstelle
Die Zentrale Leitstelle für den Brand- und Katastrophenschutz
sowie Rettungsdienst der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Rettungsdienst in den o. g. 10 Städten und Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist die Leitfunkstelle Darmstadt bei der Feuerwehr der Stadt Darmstadt.
Träger: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Standort: Bismarckstraße 86, 64293 Darmstadt
Notruf und Notfallfax: 112 (nur Darmstadt und Weiterstadt)
Telefon/Berufsfeuerwehr: 06151/780-0 (8 Leitungen)
Telefon/Krankentransport: 06151/19222 (4 Leitungen)
Telefax: 06151/13 24 03
Besetzung: 3 Einsatzbearbeiter 24 Std.
4 Einsatzbearbeiter Werktags von
7 19 Uhr
Funkkanäle/Berufsfeuerwehr: 502 GU RS 1
Rettungsdienst: 413 GU RS 1
Kats-Reserve Kanal: 374 GU RS 1 (ständig genutzt von der Werkfeuerwehr Merck)
4. Einsatzstrategie
Der Leitfunkstelle Darmstadt obliegt im Hinblick auf die Einhaltung der Hilfsfrist, die Verringerung der Wartezeit und die einwandfreie Dokumentation die qualitative und quantitative Entscheidung über den Einsatz aller Rettungsmittel, die im Rettungsmittelbedarfsplan aufgeführt sind.
Die rettungsdienstliche Versorgung wird in organisatorischer Einheit von Notfallrettung und Krankentransport durchgeführt. Dabei haben Notfalleinsätze gegenüber anderen Rettungsdiensteinsätzen Vorrang und sind so schnell wie möglich durchzuführen. Hierzu ist das dem Notfallort zeitlich nächstbefindliche geeignete Rettungsmittel einzusetzen (Nächstes-Fahrzeug-Strategie).
Zur Einhaltung der Hilfsfrist kann es im Einzelfall gerechtfertigt sein, im Rahmen der o. a. Strategie zusätzlich zu dem für die Notfallbedienung geeigneten, jedoch zeitlich weiter stehenden Rettungsmittel, ein anderes Rettungsmittel zur Erstversorgung des Notfallpatienten zu alarmieren.
Zur optimierten Abdeckung von Duplizitätsfällen wird eine Mobile-Wachen-Strategie angewendet. Sie gewährleistet, dass je nach Auslastung des Systems das verfügbare Einsatzpotential so stationiert wird, dass die bestmögliche Versorgung des Rettungsdienstbereiches gewährleistet ist.
Die Dispositionsentscheidung zum Einsatz des Notarztes erfolgt nach dem Indikationskatalog für die Alarmierung und den Einsatz des Notarztwagens in Hessen. Bei Notfalleinsätzen sollen die Einsatzfahrzeuge in der Regel innerhalb von 1 Minute nach Auftragserteilung durch die Leitfunkstelle Darmstadt ausgerückt sein, bei Krankentransporten nach 3 Minuten. Ausgenommen sind Spezialeinsätze, für die entsprechende Vorbereitungen getroffen werden müssen (z. B. Inkubatortransporte, Infektionstransporte). Zur Verkürzung der Hilfsfristen sind die im Rettungsdienstbereich sich bewegenden Rettungsmittel sowohl auf der Anfahrt zu Einsatzorten als auch nach Freimeldungen unmittelbar am Transportziel oder auf der Rückfahrt von einem erledigten Einsatz mit in die Menge der disponierbaren Fahrzeuge aufzunehmen.
Bei Krankentransporten kann aus einsatztaktischen, organisatorischen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten von dem Grundsatz der Nächstes-Fahrzeug-Strategie abgewichen werden.
5. Einsatzdokumentation und Qualitätssicherung
Die Leitfunkstelle Darmstadt führt zur Erfüllung der bestehenden Nachweispflicht sowie der Bereitstellung aussagefähiger Betriebsdaten für eine Bedarfsplanung und Effizienzüberprüfung eine Ton- sowie eine Schriftdokumentation. Sie verfügt dazu über eine 24-h-Dokumentationsanlage, Kurzzeitdokumentationsgeräte sowie Einsatzleitrechner zur Einsatzort- und Zeitdokumentation.
Als einheitlicher Mindestdokumentationsumfang sind wenigstens die in § 8 der Verordnung
zur Durchführung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes vom 3. Januar 2011 aufgeführten Einsatzdaten während der Einsatzabwicklung zu erheben und entsprechend zu dokumentieren.
Form und Inhalt der Einsatzdokumentation sollen als statistische Grundlage eine kontinuierliche Effizienz- und Erfolgskontrolle des über die Leitfunkstelle Darmstadt abgewickelten Einsatzgeschehens gewährleisten.
Die Leitfunkstelle Darmstadt erstellt vierteljährlich eine statistische Auswertung der Einsatzdokumentation, die Angaben über die Verteilung des Einsatzaufkommens nach Einsatzarten und den jeweiligen Anteil der einzelnen Leistungserbringer enthält.
Die Qualitätssicherung regelt der der §19 HRDG (2010).
In diesem Rahmen kann der Rettungsdienstträger Trägervorgaben als verbindlich vorschreiben, die z. B. die zentrale Fortbildung des Rettungsdienstpersonal, Ausrüstungsstandards / Sicherheitsausrüstung des Personals und der Rettungsmittel, Behandlungsstandards und Dokumentationsstandards regeln.
Auch wird in diesem Erlass die Aufgaben der Funktion eines Ärztlichen Leiters Rettungsdienst definiert.
Die Träger der Rettungsdienstbereiche Darmstadt und Dieburg haben hierzu einen gemeinsamen Ärztlichen Leiter Rettungsdienst bestellt.
Zur Qualitätssicherung finden halbjährlich Statusgespräche zwischen den Trägern und den Leistungserbringern statt, in denen Verstöße gegen die Qualitätskriterien erörtert werden.
6. Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Darmstadt
Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Darmstadt sind derzeit:
Arbeiter-Samariter-Bund
Landesverband Hessen e. V.
Ortsverband Darmstadt-Starkenburg
Pfungstädter Straße 165
64297 Darmstadt
DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg GmbH
Mornewegstraße 15
64293 Darmstadt
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Regionalverband Darmstadt-Dieburg
Ostend 29
64347 Griesheim
Institut für Notfallrettung
Klinikum Darmstadt
Grafenstraße 9
64283 Darmstadt
Malteser-Hilfsdienst gGmbH
Vogelsbergstraße 46
63674 Altenstadt
Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret
Dieburger Straße 31
64287 Darmstadt
Das Nähere wurde in Sicherstellungsvereinbarungen geregelt.
7. Versorgungsbereiche der Notarztsysteme und der Rettungswachen
Zur dezentralen Versorgung der Bevölkerung mit Rettungsdienstleistungen sind den Notarztsystemen und den Rettungswachen primäre Versorgungsbereiche zuzuordnen.
7.1 Versorgungsbereiche der Notarztsysteme
Standort Versorgungsbereiche
NEF-Darmstadt Darmstadt mit allen Stadtteilen
Griesheim
Weiterstadt
Erzhausen
Mühltal
Ober-Ramstadt
Modautal
Messel
Roßdorf (Ortsteil Roßdorf)
NEF-Jugenheim Ober-Ramstadt
Pfungstadt
Alsbach-Hähnlein
Bickenbach
Modautal
Mühltal
Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Eberstadt
Kuralpe
Schmal-Beerbach
Staffel
Wurzelbach
Zwingenberg
Rodau
Langwaden
Hochstätten
Baby-NAW Stadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Landkreis Groß-Gerau
Landkreis Bergstraße
Odenwaldkreis
7.2 Versorgungsbereiche der Rettungswachen
Standort Versorgungsbereiche
Darmstadt/ Darmstadt-Innenstadt
Innenstadt Darmstadt-Arheilgen
Darmstadt- Kranichstein
Darmstadt- Darmstadt- Eberstadt
Eberstadt Mühltal - Nieder-Beerbach
Seeheim - Jugenheim / Malchen
Pfungstadt
Weiterstadt Darmstadt- Wixhausen
Griesheim
Erzhausen
Weiterstadt
Seeheim- Seeheim-Jugenheim (ohne Malchen)
Jugenheim Alsbach - Hähnlein
Bickenbach
Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt
Modautal
Mühltal (ohne Nieder-Beerbach)
8. Rettungsmittelbedarfsplan
Der Bedarf an Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF), Intensiv-Transportwagen (ITW), Rettungswagen (Typ C) und Notfallkrankenwagen (Typ B) wird nach den Grundsätzen dieses Planes ermittelt und festgelegt.
Soweit Empfehlungen nach EN/DIN -Vorschriften bestehen, sind diese einzuhalten. Grundlagen für die Bemessung sind die Einhaltung der Hilfsfristen und das Einsatzaufkommen.
Rettungs- Mo. bis Fr.SamstagSonn- / FeiertagWochenvor-mittelvon - bisStdvon - bisStdvon - bisStdhaltestd.Notarztsystem Darmstadt NEF Innenstadt00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Notarztsystem Jugenheim NEF Jugenheim00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Rettungswache Darmstadt-Innenstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0mind. Typ B00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0mind. Typ B09:00 - 13:0010:00 - 00:001400:00 06:00620,0mind. Typ B07:00 - 12:405,6728,35mind. Typ B09:00 - 16:00735,0Summe RW Darmstadt-Innenstadt755.35Rettungswache Darmstadt-Eberstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0mind. Typ B08:00 - 14:106,1707:30 - 16:30908:00 - 17:00948,85mind. Typ B08:00 - 21:001365,0Summe RW Darmstadt-Eberstadt281,85Rettungswache Weiterstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0mind. Typ B07:00 14:407,6708:00 - 17:00947,35mind. Typ B10:00 - 20:001050,0Summe RW Weiterstadt265,35Rettungswache Jugenheim Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Rettungswache Ober-Ramstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Baby-NAW Baby-NAW (ASB)00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Intensiv-Transportwagen ITW 08:00 - 24:001608:00 - 24:001608:00 - 24:0016112,0Summe RDB Darmstadt2254,55
9. Notärztliche Versorgung
Die Versorgung und Beförderung von Notfallpatienten hat gegenüber anderen rettungsdienstlichen Einsätzen Vorrang.
Die notärztliche Versorgung von Notfallpatienten erfolgt nach dem Rendezvous-System. Die ärztliche Leistung wird durch das Institut für Notfallrettung der Wissenschaftsstadt Darmstadt sichergestellt.
Die Entscheidung über den Einsatz der Notärzte erfolgt durch die Leitfunkstelle Darmstadt auf der Grundlage des Indikationskataloges für die Alarmierung und den Einsatz des Notarztwagens in Hessen. In Überlappungsbereichen (Darmstadt-Eberstadt, Mühltal, Ober-Ramstadt und Modautal) wird das dem Notfallort zeitlich nächstbefindliche Notarztsystem eingesetzt (Nächstes-Fahrzeug-Strategie).
Der Transport von Neu- und Frühgeborenen wird mit dem Baby-NAW des ASB Darmstadt durchgeführt. Die ärztliche Begleitung und die nicht fahrzeugbezogene medizinische Ausstattung inkl. Intensiv-Transportinkubator wird durch die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret gestellt.
Da die Vorhaltung eines entsprechenden Systems für jeden einzelnen Rettungsdienstbereich unwirtschaftlich wäre, wurde mit den Trägern der Rettungsdienstbereiche Bergstraße, Dieburg, Groß-Gerau und Odenwaldkreis eine Vereinbarung über den Einsatz des Baby-NAW getroffen. Das System des Rettungsdienstbereiches Darmstadt deckt diese Rettungsdienstbereiche für den Transport von Neu- und Frühgeborenen mit ab.
10. Wasserrettung
Wird - soweit möglich - durch DLRG - Kreisverband Darmstadt sichergestellt.
11. Bergrettung/ Höhenrettung
Wird durch DRK - Bergwacht Hessen und im Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr sichergestellt.
12. Schwerlastpatiententransport
Die Transporte von übergewichtigen Patienten werden durch den in Zusammenarbeit mit dem RD-Träger konzipierten Schwerlast-KTW der Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Darmstadt-Dieburg) sichergestellt. Dieses Fahrzeug wird durch eine Fahrzeugbesatzung der Regelvorhaltung besetzt.
12.1 Ärztliche begleitete Intensiv-Sekundärtransporte mit einem Intensivtransportwagen (ITW)
Wird durch die DRK-Starkenburg Rettungs- und Sozialdienst gGmbH in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter- Bund Landesverband Hessen e.V. Ortsverband Darmstadt-Starkenburg sichergestellt.
Die ärztliche Leistung für die intensivmedizinische Besetzung wird durch das Institut für Notfallmedizin am Klinikum Darmstadt sichergestellt.
13. Bereichsübergreifender Rettungsdienst
Um die vorgegebene Hilfsfrist in sämtlichen Städten und Gemeinden des Rettungsdienstbereiches Darmstadt einhalten zu können, haben der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt mit den Rettungsdienstträgern der benachbarten Rettungsdienstbereiche Vereinbarungen über die bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Rettungsdienst (Versorgung von Notfallpatienten) abgeschlossen.
Danach erfolgen die Alarmierung und die Auftragsvergabe über die abgebende Leitstelle. Anschließend übernimmt die anfordernde Leitstelle die Einsatzsteuerung und Koordinierung. Hierzu ist unerläßlich, dass das jeweilige angeforderte Fahrzeug auf den Betriebskanal der anfordernden Leitstelle umschaltet und sich über Funk an- und abmeldet.
Für die bereichsübergreifenden Einsätze werden die Benutzungsentgelte des das Fahrzeug entsendenden Leistungserbringers berechnet. Im Einzelnen wurden folgende Regelungen getroffen:
14. Vereinbarung zw. der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg
Die notärztliche Versorgung der Gemeinde Messel und der Gemeinde Roßdorf (Ortsteil Roßdorf) erfolgt durch den in Darmstadt stationierten NEF (vormals NAW). Ist das NEF Darmstadt im Einsatz, alarmiert die Zentrale Leitstelle Dieburg das NEF Groß-Umstadt und ein MZF.
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung bedarf, wird für den Rettungsdienstbereich Dieburg durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Dieburg. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.1 Vereinbarung mit dem Landkreis Offenbach
Die rettungsdienstliche Duplizitätsfallversorgung der Gemeinde Erzhausen erfolgt durch die Rettungswache Langen.
14.2 Vereinbarungen mit dem Landkreis Groß-Gerau
Für den Autobahnabschnitt der A 5 von der Auffahrt Langen/Mörfelden in südlicher Richtung bis zur Abfahrt Weiterstadt ist die Zentrale Leitstelle Groß-Gerau in Verbindung mit der Rettungswache Mörfelden-Walldorf zuständig.
Auf dem Autobahnabschnitt der A5 von der Bereichsgrenze in nördlicher Richtung bis zur Auffahrt Langen/Mörfelden wird der RTW der Rettungswache Weiterstadt oder das in Darmstadt stationierte NEF (vormals NAW) eingesetzt.
Für den Autobahnabschnitt der A67 von der Anschlussstelle Büttelborn bis zur Anschlussstelle Darmstadt-Innenstadt bzw, Darmstadt-Griesheim ist die Zentrale Leitstelle Groß-Gerau zuständig.
Für den Autobahnabschnitt der A67 von der Anschlussstelle Darmstadt-Innenstadt bzw. Darmstadt-Griesheim bis zur Anschlussstelle Büttelborn ist die Leitfunkstelle Darmstadt zuständig.
Im Duplizitätsfall und bei Bedarfsspitzen erfolgt die notärztliche Versorgung der Stadt Weiterstadt durch das in der Rettungswache Groß-Gerau stationierte NEF.
Im Duplizitätsfall wird der Abschnitt der B 42 von der Bereichsgrenze bis zur Autobahnauffahrt Büttelborn rettungsdienstlich durch den RTW der Rettungswache Weiterstadt mitversorgt.
Für den Autobahnabschnitt der A 67 von der Auffahrt Gernsheim in nördlicher Richtung bis zur Behelfsauffahrt der Raststätte Pfungstadt** ist die Zentrale Leitstelle Groß-Gerau zuständig. In dem zuvor genannten Bereich kommt im Duplizitätsfall auch der RTW der Rettungswache Jugenheim zum Einsatz.
** Künftig: Anschlussstelle Pfungstadt/Eschollbrücken
Für den Autobahnabschnitt der A 67 von der südlichen Bereichsgrenze in südlicher Richtung bis zur Auffahrt Gernsheim ist die Leitfunkstelle Darmstadt zuständig.
Im Duplizitätsfall und bei Bedarfsspitzen erfolgt die notärztliche Versorgung der Stadt Gernsheim und der Gemeinden Stockstadt, Biebesheim und Riedstadt/Ortsteil Crumstadt durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF.
Im Duplizitätsfall werden die Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach und Seeheim-Jugenheim/Ortsteil Jugenheim von dem RTW der Rettungswache Gernsheim mitversorgt.
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung bedarf, wird für den Kreis Groß-Gerau durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Groß-Gerau. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.3 Vereinbarungen mit dem Landkreis Bergstraße
Die rettungsdienstliche Primärversorgung in Notfällen für die Ortsteile Allertshofen, Brandau, Hoxhohl, Lützelbach und Neunkirchen der Gemeinde Modautal übernimmt der Kreis Bergstraße schwerpunktmäßig von der Rettungswache Gadernheim. Im Duplizitätsfall kommen die in den Rettungswachen Ober-Ramstadt und Jugenheim stationierten RTW zum Einsatz. Die notärztliche Versorgung der in Satz 1 genannten Ortsteile erfolgt weiterhin durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF, im Duplizitätsfall durch das in der Rettungswache Lindenfels stationierte NEF.
Die notärztliche Primärversorgung der Ortsteile Kuralpe, Schmal-Beerbach, Staffel und Wurzelbach der Gemeinde Lautertal erfolgt durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF. Im Duplizitätsfall kommt das in der Rettungswache Lindenfels stationierte NEF zum Einsatz.
Die notärztliche Primärversorgung der Stadt Zwingenberg mit Ortsteil Rodau und der Stadtteile Langwaden und Hochstädten (Anfahrt über Balkhausen) der Stadt Bensheim erfolgt durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF. Im Duplizitätsfall kommen die in den Rettungswachen Heppenheim und Lampertheim stationierten NEF zum Einsatz.
Der qualifizierte Krankentransport für die in Abs. 1 bis 3 genannten Städte und Gemeinden bleibt von dieser Vereinbarung unberührt.
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung bedarf, wird für den Kreis Bergstraße durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Bergstraße. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.4 Vereinbarung mit dem Odenwaldkreis
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung
bedarf, wird für den Odenwaldkreis durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Odenwald. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.5 Vereinbarung mit der Firma Merck KGaA
Abdeckung von Duplizitätsfällen in Spitzenzeiten mit einem RTW
14.6 Benachbarte Rettungsdienstbereiche:
Liste der Leitstellen und Rettungsmittelvorhaltung als Anlage
15. Rettungsdienstliche Versorgung bei besonderen Gefahrenlagen
Aufgrund des § 7 HRDG (2010) wurden für den Rettungsdienstbereich Darmstadt organisatorische Leiter und Leitende Notärzte / Notärztinnen bestellt und für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben entsprechend ausgerüstet.
Leitender Notarzt / Leitende Notärztin und Organisatorischer Leiter / Organisatorische Leiterin sind Bestandteil der Technischen Einsatzleitung (HBKG).
16. Krankenhäuser
Liste siehe Anlage
17. Vereinbarungen und Anweisungen
Der Bereichsplan stellt den Rahmen für die rettungsdienstliche Versorgung im Rettungsdienstbereich dar. Die Ausgestaltung und Anpassung wird über Anweisungen und Vereinbarungen geregelt.
Derzeit sind dies:
Dienstanweisung für die Gruppe der Organisatorischen Leiter
Dienstanweisung für die Gruppe Leitender Notärzte
Festlegung Rettungsdienstliche Lagen in Darmstadt
Duplizitätsfallregelung (Mobile-Wachen-Strategie)
Alarm- und Ausrücke- Ordnung Rettungsdienst
Rettungsdienstbereich Darmstadt PAGE 9
Rettungsdienstbereich Darmstadt
Rettungsdienstbereich Darmstadt PAGE 2
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B E R E I C H S P L A N
gemäß § 15 Abs. 4
Hessisches Rettungsdienstgesetz 2011
für den
Rettungsdienstbereich Darmstadt
7. Fortschreibung
(zum 01.01.2013)
Inhaltsverzeichnis
TOC \o "1-3" \h \z \u HYPERLINK \l "_Toc328395303" 1. Vorbemerkung PAGEREF _Toc328395303 \h 3
HYPERLINK \l "_Toc328395304" 2. Rettungsdienstbereich PAGEREF _Toc328395304 \h 4
HYPERLINK \l "_Toc328395305" 3. Standort und Träger der Zentralen Leitstelle PAGEREF _Toc328395305 \h 5
HYPERLINK \l "_Toc328395306" 4. Einsatzstrategie PAGEREF _Toc328395306 \h 6
HYPERLINK \l "_Toc328395307" 5. Einsatzdokumentation PAGEREF _Toc328395307 \h 7
HYPERLINK \l "_Toc328395308" 5.1 Bettennachweis /Versorgungsnachweis PAGEREF _Toc328395308 \h 7
HYPERLINK \l "_Toc328395309" 5.2 Qualitätssicherung PAGEREF _Toc328395309 \h 7
HYPERLINK \l "_Toc328395310" 6. Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Darmstadt PAGEREF _Toc328395310 \h 8
HYPERLINK \l "_Toc328395311" 7. Versorgungsbereiche der Notarztsysteme und der Rettungswachen PAGEREF _Toc328395311 \h 9
HYPERLINK \l "_Toc328395312" 7.1 Versorgungsbereiche der Notarztsysteme PAGEREF _Toc328395312 \h 9
HYPERLINK \l "_Toc328395313" 7.2 Versorgungsbereiche der Rettungswachen PAGEREF _Toc328395313 \h 10
HYPERLINK \l "_Toc328395314" 8. Rettungsmittelbedarfsplan PAGEREF _Toc328395314 \h 11
HYPERLINK \l "_Toc328395315" 9. Notärztliche Versorgung PAGEREF _Toc328395315 \h 12
HYPERLINK \l "_Toc328395316" 10. Wasserrettung PAGEREF _Toc328395316 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc328395317" 11. Bergrettung/ Höhenrettung PAGEREF _Toc328395317 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc328395318" 12. Schwerlastpatiententransport PAGEREF _Toc328395318 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc328395319" 12.1 Ärztliche begleitete Intensiv-Sekundärtransporte mit einem Intensivtransportwagen (ITW) PAGEREF _Toc328395319 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc328395320" 13. Bereichsübergreifender Rettungsdienst PAGEREF _Toc328395320 \h 13
HYPERLINK \l "_Toc328395321" 14. Vereinbarung zw. der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg PAGEREF _Toc328395321 \h 14
HYPERLINK \l "_Toc328395322" 14.1 Vereinbarung mit dem Landkreis Offenbach PAGEREF _Toc328395322 \h 14
HYPERLINK \l "_Toc328395323" 14.2 Vereinbarungen mit dem Landkreis Groß-Gerau PAGEREF _Toc328395323 \h 14
HYPERLINK \l "_Toc328395324" 14.3 Vereinbarungen mit dem Landkreis Bergstraße PAGEREF _Toc328395324 \h 15
HYPERLINK \l "_Toc328395325" 14.4 Vereinbarung mit dem Odenwaldkreis PAGEREF _Toc328395325 \h 16
HYPERLINK \l "_Toc328395326" 14.5 Vereinbarung mit der Firma Merck KGaA PAGEREF _Toc328395326 \h 16
HYPERLINK \l "_Toc328395327" 14.6 Benachbarte Rettungsdienstbereiche: PAGEREF _Toc328395327 \h 16
HYPERLINK \l "_Toc328395328" 15. Rettungsdienstliche Versorgung bei besonderen Gefahrenlagen PAGEREF _Toc328395328 \h 17
HYPERLINK \l "_Toc328395329" 16. Krankenhäuser PAGEREF _Toc328395329 \h 17
HYPERLINK \l "_Toc328395330" 17. Vereinbarungen und Anweisungen PAGEREF _Toc328395330 \h 17
1. Vorbemerkung
Gemäß § 5 Abs. 1 Hessisches Rettungsdienstgesetz 2011 (HRDG) vom 16. Dezember 2010, sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg Träger des Rettungsdienstes in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Ihnen obliegt die Durchführung des bodengebundenen Rettungsdienstes sowie der Berg- und Wasserrettung. Da beide Gebietskörperschaften durch Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung einen gemeinsamen Rettungsdienstbereich bilden, der aus der Stadt Darmstadt und 10 Städten und Gemeinden des ehemaligen Landkreises Darmstadt besteht, haben sie zur Sicherstellung der Durchführung des Rettungsdienstes einen gemeinsamen
B e r e i c h s p l a n
aufgestellt. In ihm wird der Gesamtbedarf für den Rettungsdienst entsprechend den Anforderungen des Rettungsdienstplanes des Landes Hessen festgelegt.
2. Rettungsdienstbereich
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bildung eines gemeinsamen Rettungsdienstbereiches gemäß § 5 Abs. 3 Satz 3 HRDG abgeschlossen. Zu diesem Bereich, der rettungsdienstmäßig von der Leitfunkstelle Darmstadt versorgt wird, gehören die Städte Darmstadt, Griesheim, Ober-Ramstadt, Pfungstadt und Weiterstadt sowie die Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Erzhausen, Modautal, Mühltal und Seeheim-Jugenheim. Sie bilden den
Rettungsdienstbereich Darmstadt.
Für den Rettungsdienstbereich Darmstadt ergeben sich folgende statistische Angaben:
Fläche: 380,009 km² (Stand: 01.01.2001)
Einwohnerzahl:
- Darmstadt Stadt: 147.150 (Stand 2011)
- anteilig Landkreis DA-DI: 147.525 (Stand 2011)
Summe: 294.675 (Stand 2011)
3. Standort und Träger der Zentralen Leitstelle
Die Zentrale Leitstelle für den Brand- und Katastrophenschutz
sowie Rettungsdienst der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Rettungsdienst in den o. g. 10 Städten und Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist die Leitfunkstelle Darmstadt bei der Feuerwehr der Stadt Darmstadt.
Träger: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Standort: Bismarckstraße 86, 64293 Darmstadt
Notruf und Notfallfax: 112 (nur Darmstadt und Weiterstadt)
Telefon/Berufsfeuerwehr: 06151/780-0 (8 Leitungen)
Telefon/Krankentransport: 06151/19222 (4 Leitungen)
Telefax: 06151/13 24 03
Besetzung: 3 Einsatzbearbeiter 24 Std.
4 Einsatzbearbeiter Werktags von
7 19 Uhr
Funkkanäle/Berufsfeuerwehr: 502 GU RS 1
Rettungsdienst: 413 GU RS 1
Kats-Reserve Kanal: 374 GU RS 1 (ständig genutzt von der Werkfeuerwehr Merck)
4. Einsatzstrategie
Der Leitfunkstelle Darmstadt obliegt im Hinblick auf die Einhaltung der Hilfsfrist, die Verringerung der Wartezeit und die einwandfreie Dokumentation die qualitative und quantitative Entscheidung über den Einsatz aller Rettungsmittel, die im Rettungsmittelbedarfsplan aufgeführt sind.
Die rettungsdienstliche Versorgung wird in organisatorischer Einheit von Notfallrettung und Krankentransport durchgeführt. Dabei haben Notfalleinsätze gegenüber anderen Rettungsdiensteinsätzen Vorrang und sind so schnell wie möglich durchzuführen. Hierzu ist das dem Notfallort zeitlich nächstbefindliche geeignete Rettungsmittel einzusetzen (Nächstes-Fahrzeug-Strategie).
Zur Einhaltung der Hilfsfrist kann es im Einzelfall gerechtfertigt sein, im Rahmen der o. a. Strategie zusätzlich zu dem für die Notfallbedienung geeigneten, jedoch zeitlich weiter stehenden Rettungsmittel, ein anderes Rettungsmittel zur Erstversorgung des Notfallpatienten zu alarmieren.
Zur optimierten Abdeckung von Duplizitätsfällen wird eine Mobile-Wachen-Strategie angewendet. Sie gewährleistet, dass je nach Auslastung des Systems das verfügbare Einsatzpotential so stationiert wird, dass die bestmögliche Versorgung des Rettungsdienstbereiches gewährleistet ist. Hierzu sollen die Rettungswachen über ein unter den Leistungserbringern gegenseitig nutzbares Schließsystem verfügen, die den Zugang zu Toiletten- und Aufenthaltsräumen auf den Rettungswachen ermöglicht.
Die Dispositionsentscheidung zum Einsatz des Notarztes erfolgt nach der Indikationsliste für den Einsatz des Notarztes (Anlage 1 Rettungsdienstplan 2011). Bei Notfalleinsätzen sollen die Einsatzfahrzeuge in der Regel innerhalb von 1 Minute nach Auftragserteilung durch die Leitfunkstelle Darmstadt ausgerückt sein, bei Krankentransporten nach 3 Minuten. Ausgenommen sind Spezialeinsätze, für die entsprechende Vorbereitungen getroffen werden müssen (z. B. Inkubatortransporte, Infektionstransporte). Zur Verkürzung der Hilfsfristen sind die im Rettungsdienstbereich sich bewegenden Rettungsmittel sowohl auf der Anfahrt zu Einsatzorten als auch nach Freimeldungen unmittelbar am Transportziel oder auf der Rückfahrt von einem erledigten Einsatz mit in die Menge der disponierbaren Fahrzeuge aufzunehmen.
Bei Krankentransporten kann aus einsatztaktischen, organisatorischen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten von dem Grundsatz der Nächstes-Fahrzeug-Strategie abgewichen werden.
5. Einsatzdokumentation
Die Leitfunkstelle Darmstadt führt zur Erfüllung der bestehenden Nachweispflicht sowie der Bereitstellung aussagefähiger Betriebsdaten für eine Bedarfsplanung und Effizienzüberprüfung eine Ton- sowie eine Schriftdokumentation. Sie verfügt dazu über eine 24-h-Dokumentationsanlage, Kurzzeitdokumentationsgeräte sowie Einsatzleitrechner zur Einsatzort- und Zeitdokumentation.
Als einheitlicher Mindestdokumentationsumfang sind wenigstens die in § 8 der Verordnung
zur Durchführung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes vom 3. Januar 2011 aufgeführten Einsatzdaten während der Einsatzabwicklung zu erheben und entsprechend zu dokumentieren.
Form und Inhalt der Einsatzdokumentation sollen als statistische Grundlage eine kontinuierliche Effizienz- und Erfolgskontrolle des über die Leitfunkstelle Darmstadt abgewickelten Einsatzgeschehens gewährleisten.
Die Leitfunkstelle Darmstadt erstellt vierteljährlich eine statistische Auswertung der Einsatzdokumentation, die Angaben über die Verteilung des Einsatzaufkommens nach Einsatzarten und den jeweiligen Anteil der einzelnen Leistungserbringer enthält.
5.1 Bettennachweis /Versorgungsnachweis
Im Rettungsdienstbereich Darmstadt soll der EDV-gestütze landesweite Interdiziplinäre Versorgungsnachweis umgesetzt werde. Ziel ist die Einbindung aller Krankenhäuser im Rettungsdienstbereich.
5.2 Qualitätssicherung
Die allgemeine Qualitätssicherung regelt der §19 HRDG.
In diesem Rahmen kann der Rettungsdienstträger Trägervorgaben als verbindlich vorschreiben, die z. B. die zentrale Fortbildung des Rettungsdienstpersonal, Ausrüstungsstandards / Sicherheitsausrüstung des Personals, Ausrüstungsstandards / Sicherheitsausrüstung der Rettungsmittel und der Rettungswachen
(bei Neu -oder Umbauten), Übungsteilnahme des Personals, Behandlungsstandards und Dokumentationsstandards regeln.
Das medizinische Qualitätsmanagement regelt der §20 HRDG Ärztlichen Leiters Rettungsdienst.
Die Träger der Rettungsdienstbereiche Darmstadt und Dieburg haben hierzu einen gemeinsamen Ärztlichen Leiter Rettungsdienst bestellt.
Zur Qualitätssicherung finden halbjährlich Statusgespräche zwischen den Trägern und den Leistungserbringern statt, in denen Verstöße gegen die Qualitätskriterien erörtert werden.
6. Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Darmstadt
Leistungserbringer im Rettungsdienstbereich Darmstadt sind derzeit:
Arbeiter-Samariter-Bund
Landesverband Hessen e. V.
Ortsverband Darmstadt-Starkenburg
Pfungstädter Straße 165
64297 Darmstadt
DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg GmbH
Mornewegstraße 15
64293 Darmstadt
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Regionalverband Darmstadt-Dieburg
Ostend 29
64347 Griesheim
Institut für Notfallmedizin
Grafenstraße 9
64283 Darmstadt
Malteser-Hilfsdienst gGmbH
Jägerstraße 37
55131 Mainz
Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret
Dieburger Straße 31
64287 Darmstadt
Das Nähere wurde in Sicherstellungsvereinbarungen geregelt.
7. Versorgungsbereiche der Notarztsysteme und der Rettungswachen
Zur dezentralen Versorgung der Bevölkerung mit Rettungsdienstleistungen sind den Notarztsystemen und den Rettungswachen primäre Versorgungsbereiche zuzuordnen.
7.1 Versorgungsbereiche der Notarztsysteme
Standort Versorgungsbereiche
NEF-Darmstadt Darmstadt mit allen Stadtteilen
Griesheim
Weiterstadt
Erzhausen
Mühltal
Ober-Ramstadt
Modautal
Messel
Roßdorf (Ortsteil Roßdorf)
NEF-Jugenheim Ober-Ramstadt
Pfungstadt
Alsbach-Hähnlein
Bickenbach
Modautal
Mühltal
Seeheim-Jugenheim
Darmstadt-Eberstadt
Kuralpe
Schmal-Beerbach
Staffel
Wurzelbach
Zwingenberg
Rodau
Langwaden
Hochstätten
Baby-NAW Stadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Landkreis Groß-Gerau
Landkreis Bergstraße
Odenwaldkreis
7.2 Versorgungsbereiche der Rettungswachen
Standort Versorgungsbereiche
Darmstadt/ Darmstadt-Innenstadt
Innenstadt inkl. RW-Arheilgen Darmstadt- Kranichstein
Darmstadt- Arheilgen
Darmstadt- Darmstadt- Eberstadt
Eberstadt Mühltal - Nieder-Beerbach
Seeheim - Jugenheim / Malchen
Pfungstadt
Weiterstadt Darmstadt- Wixhausen
Griesheim
Erzhausen
Weiterstadt
Seeheim- Seeheim-Jugenheim (ohne Malchen)
Jugenheim Alsbach - Hähnlein
Bickenbach
Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt
Modautal
Mühltal (ohne Nieder-Beerbach)
8. Rettungsmittelbedarfsplan
Der Bedarf an Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF), Intensiv-Transportwagen (ITW), Rettungswagen (Typ C) und Notfallkrankenwagen (Typ B) wird nach den Grundsätzen dieses Planes ermittelt und festgelegt.
Soweit Empfehlungen nach EN/DIN -Vorschriften bestehen, sind diese einzuhalten. Grundlagen für die Bemessung sind die Einhaltung der Hilfsfristen und das Einsatzaufkommen.
Rettungs- Mo. bis Fr.SamstagSonn- / FeiertagWochenvor-mittelvon - bisStdvon - bisStdvon - bisStdhaltestd.Notarztsystem Darmstadt NEF Innenstadt00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Notarztsystem Jugenheim NEF Jugenheim00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Rettungswache Darmstadt-Innenstadt / + RW-ArheilgenTyp C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C ²00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C ³00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C09:00 - 13:002010:00 - 00:001400:00 - 06:00640,0Typ C07:00 - 12:405,6728,35Typ C09:00 - 16:00735,0Summe RW Darmstadt-Innenstadt / + RW-Arheilgen775.35Rettungswache Darmstadt-Eberstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C08:00 - 14:106,1707:30 - 16:30908:00 - 17:00948,85Typ C08:00 - 21:001365,0Summe RW Darmstadt-Eberstadt281,85Rettungswache Weiterstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Typ C07:00 14:407,6708:00 - 17:00947,35Typ C10:00 - 20:001050,0Summe RW Weiterstadt265,35Rettungswache Jugenheim Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Rettungswache Ober-Ramstadt Typ C00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Baby-NAW Baby-NAW (ASB)00:00 - 24:002400:00 - 24:002400:00 - 24:0024168,0Intensiv-Transportwagen ITW 08:00 - 24:001608:00 - 24:001608:00 - 24:0016112,0Summe RDB Darmstadt2254,55
² Das Personal für die Besetzung dieses Einsatzmittels wird ab 2016 im Umfang einer ½ Besetzung in Form der Eigenerbringung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehr) erbracht.
Hierzu steigert sich das Besetzungsengagement von 2013-2016 in Einzelschritten.
³ Vorhaltung für die RW-Arheilgen.
9. Notärztliche Versorgung
Die Versorgung und Beförderung von Notfallpatienten hat gegenüber anderen rettungsdienstlichen Einsätzen Vorrang.
Die notärztliche Versorgung von Notfallpatienten erfolgt nach dem Rendezvous-System. Die ärztliche Leistung wird durch das Institut für Notfallmedizin der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die Entscheidung über den Einsatz der Notärzte erfolgt durch die Leitfunkstelle Darmstadt auf der Grundlage des Indikationskataloges für die Alarmierung und den Einsatz des Notarztwagens in Hessen. In Überlappungsbereichen (Darmstadt-Eberstadt, Mühltal, Ober-Ramstadt und Modautal) wird das dem Notfallort zeitlich nächstbefindliche Notarztsystem eingesetzt (Nächstes-Fahrzeug-Strategie).
Der Transport von Neu- und Frühgeborenen wird mit dem Baby-NAW des ASB Darmstadt durchgeführt. Die ärztliche Begleitung und die nicht fahrzeugbezogene medizinische Ausstattung inkl. Intensiv-Transportinkubator wird durch die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret gestellt.
Da die Vorhaltung eines entsprechenden Systems für jeden einzelnen Rettungsdienstbereich unwirtschaftlich wäre, wurde mit den Trägern der Rettungsdienstbereiche Bergstraße, Dieburg, Groß-Gerau und Odenwaldkreis eine Vereinbarung über den Einsatz des Baby-NAW getroffen. Das System des Rettungsdienstbereiches Darmstadt deckt diese Rettungsdienstbereiche für den Transport von Neu- und Frühgeborenen mit ab.
10. Wasserrettung
Wird - soweit möglich - durch DLRG - Kreisverband Darmstadt sichergestellt.
11. Bergrettung/ Höhenrettung
Wird durch DRK - Bergwacht Hessen und im Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr sichergestellt.
12. Schwerlastpatiententransport
Die Transporte von übergewichtigen Patienten werden durch den in Zusammenarbeit mit dem RD-Träger konzipierten Sonderrettungsmittel der Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Darmstadt-Dieburg) sichergestellt. Dieses Fahrzeug wird durch eine Fahrzeugbesatzung der Regelvorhaltung besetzt.
12.1 Ärztliche begleitete Intensiv-Sekundärtransporte mit einem Intensivtransportwagen (ITW)
Wird durch die DRK-Starkenburg Rettungs- und Sozialdienst gGmbH in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter- Bund Landesverband Hessen e.V. Ortsverband Darmstadt-Starkenburg sichergestellt.
Die ärztliche Leistung für die intensivmedizinische Besetzung wird durch das Institut für Notfallmedizin sichergestellt.
13. Bereichsübergreifender Rettungsdienst
Um die vorgegebene Hilfsfrist in sämtlichen Städten und Gemeinden des Rettungsdienstbereiches Darmstadt einhalten zu können, haben der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt mit den Rettungsdienstträgern der benachbarten Rettungsdienstbereiche Vereinbarungen über die bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Rettungsdienst (Versorgung von Notfallpatienten) abgeschlossen.
Zur effektiven EDV-basierten Disposition sind alle Rettungsmittel mit einem GPS-Trackingsystem ausgestattet .Über einen gemeinsamen Flottenservers in Verbindung mit Leitstellenkopplungen stehen alle Rettungsmittel auch den Nachbarleitstellen zur Bereichsübergreifenden Zusammenarbeit zur Verfügung.
Danach erfolgen die Alarmierung und die Auftragsvergabe über die abgebende Leitstelle. Anschließend übernimmt die anfordernde Leitstelle die Einsatzsteuerung und Koordinierung. Hierzu ist unerläßlich, dass
das jeweilige angeforderte Fahrzeug auf den Betriebskanal der anfordernden Leitstelle umschaltet und sich über Funk an- und abmeldet.
Für die bereichsübergreifenden Einsätze werden die Benutzungsentgelte des das Fahrzeug entsendenden Leistungserbringers berechnet. Im Einzelnen wurden folgende Regelungen getroffen:
14. Vereinbarung zw. der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg
Die notärztliche Versorgung der Gemeinde Messel und der Gemeinde Roßdorf (Ortsteil Roßdorf) erfolgt durch den in Darmstadt stationierten NEF (vormals NAW). Ist das NEF Darmstadt im Einsatz, alarmiert die Zentrale Leitstelle Dieburg das NEF Groß-Umstadt und ein MZF.
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung bedarf, wird für den Rettungsdienstbereich Dieburg durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Dieburg. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.1 Vereinbarung mit dem Landkreis Offenbach
Die rettungsdienstliche Duplizitätsfallversorgung der Gemeinde Erzhausen erfolgt durch die Rettungswache Langen.
14.2 Vereinbarungen mit dem Landkreis Groß-Gerau
Für den Autobahnabschnitt der A 5 von der Auffahrt Langen/Mörfelden in südlicher Richtung bis zur Abfahrt Weiterstadt ist die Zentrale Leitstelle Groß-Gerau in Verbindung mit der Rettungswache Mörfelden-Walldorf zuständig.
Auf dem Autobahnabschnitt der A5 von der Bereichsgrenze in nördlicher Richtung bis zur Auffahrt Langen/Mörfelden wird der RTW der Rettungswache Weiterstadt oder das in Darmstadt stationierte NEF (vormals NAW) eingesetzt.
Für den Autobahnabschnitt der A67 von der Anschlussstelle Büttelborn bis zur Anschlussstelle Darmstadt-Innenstadt bzw, Darmstadt-Griesheim ist die Zentrale Leitstelle Groß-Gerau zuständig.
Für den Autobahnabschnitt der A67 von der Anschlussstelle Darmstadt-Innenstadt bzw. Darmstadt-Griesheim bis zur Anschlussstelle Büttelborn ist die Leitfunkstelle Darmstadt zuständig.
Im Duplizitätsfall und bei Bedarfsspitzen erfolgt die notärztliche Versorgung der Stadt Weiterstadt durch das in der Rettungswache Groß-Gerau stationierte NEF.
Im Duplizitätsfall wird der Abschnitt der B 42 von der Bereichsgrenze bis zur Autobahnauffahrt Büttelborn rettungsdienstlich durch den RTW der Rettungswache Weiterstadt mitversorgt.
Für den Autobahnabschnitt der A 67 von der Auffahrt Gernsheim in nördlicher Richtung bis zur Behelfsauffahrt der Raststätte Pfungstadt** ist die Zentrale Leitstelle Groß-Gerau zuständig. In dem zuvor genannten Bereich kommt im Duplizitätsfall auch der RTW der Rettungswache Jugenheim zum Einsatz.
** Künftig: Anschlussstelle Pfungstadt/Eschollbrücken
Für den Autobahnabschnitt der A 67 von der südlichen Bereichsgrenze in südlicher Richtung bis zur Auffahrt Gernsheim ist die Leitfunkstelle Darmstadt zuständig.
Im Duplizitätsfall und bei Bedarfsspitzen erfolgt die notärztliche Versorgung der Stadt Gernsheim und der Gemeinden Stockstadt, Biebesheim und Riedstadt/Ortsteil Crumstadt durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF.
Im Duplizitätsfall werden die Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach und Seeheim-Jugenheim/Ortsteil Jugenheim von dem RTW der Rettungswache Gernsheim mitversorgt.
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung bedarf, wird für den Kreis Groß-Gerau durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Groß-Gerau. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.3 Vereinbarungen mit dem Landkreis Bergstraße
Die rettungsdienstliche Primärversorgung in Notfällen für die Ortsteile Allertshofen, Brandau, Hoxhohl, Lützelbach und Neunkirchen der Gemeinde Modautal übernimmt der Kreis Bergstraße schwerpunktmäßig von der Rettungswache Gadernheim. Im Duplizitätsfall kommen die in den Rettungswachen Ober-Ramstadt und Jugenheim stationierten RTW zum Einsatz. Die notärztliche Versorgung der in Satz 1 genannten Ortsteile erfolgt weiterhin durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF, im Duplizitätsfall durch das in der Rettungswache Lindenfels stationierte NEF.
Die notärztliche Primärversorgung der Ortsteile Kuralpe, Schmal-Beerbach, Staffel und Wurzelbach der Gemeinde Lautertal erfolgt durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF. Im Duplizitätsfall kommt das in der Rettungswache Lindenfels stationierte NEF zum Einsatz.
Die notärztliche Primärversorgung der Stadt Zwingenberg mit Ortsteil Rodau und der Stadtteile Langwaden und Hochstädten (Anfahrt über Balkhausen) der Stadt Bensheim erfolgt durch das in der Rettungswache Jugenheim stationierte NEF. Im Duplizitätsfall kommen die in den Rettungswachen Heppenheim und Lampertheim stationierten NEF zum Einsatz.
Der qualifizierte Krankentransport für die in Abs. 1 bis 3 genannten Städte und Gemeinden bleibt von dieser Vereinbarung unberührt.
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung bedarf, wird für den Kreis Bergstraße durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Bergstraße. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.4 Vereinbarung mit dem Odenwaldkreis
Der Transport von bereits primär versorgten kranken Neu- und Frühgeborenen, der einer Arztbegleitung
bedarf, wird für den Odenwaldkreis durch den in Darmstadt stationierten Baby-NAW durchgeführt. Über die Anforderung entscheidet die Leitstelle Odenwald. Alarmierung, Auftragsvergabe, Einsatz und Steuerung des Baby-NAW erfolgen durch die Leitfunkstelle Darmstadt.
14.5 Vereinbarung mit der Firma Merck KGaA
Abdeckung von Duplizitätsfällen in Spitzenzeiten mit einem RTW
14.6 Benachbarte Rettungsdienstbereiche:
Liste der Leitstellen und Rettungsmittelvorhaltung als Anlage
15. Rettungsdienstliche Versorgung bei besonderen Gefahrenlagen
Aufgrund des § 7 HRDG wurden für den Rettungsdienstbereich Darmstadt organisatorische Leiter und Leitende Notärzte / Notärztinnen bestellt und für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben entsprechend ausgerüstet.
Leitender Notarzt / Leitende Notärztin und Organisatorischer Leiter / Organisatorische Leiterin sind Bestandteil der Technischen Einsatzleitung (HBKG).
16. Krankenhäuser
Liste siehe Anlage
17. Vereinbarungen und Anweisungen
Der Bereichsplan stellt den Rahmen für die rettungsdienstliche Versorgung im Rettungsdienstbereich dar. Die Ausgestaltung und Anpassung wird über Anweisungen und Vereinbarungen geregelt.
Derzeit sind dies:
Dienstordnung für die gemeinsame Gruppe der Organisatorischen Leiter
Dienstordnung für die gemeinsame Gruppe der Leitenden Notärztinnen/Leitenden Notärzte
Festlegung Rettungsdienstliche Lagen in Darmstadt
Duplizitätsfallregelung (Mobile-Wachen-Strategie)
Alarm- und Ausrücke- Ordnung Rettungsdienst
Rettungsdienstbereich Darmstadt PAGE 1
Rettungsdienstbereich Darmstadt
Rettungsdienstbereich Darmstadt PAGE 2
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2012/0319
5229 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
11.09.2012
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Feuerwehr
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2012/0319
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: 127010
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: 7. Fortschrei bung des Bereichsplans für den Rettungsdienstbereich Darmstadt;
Beauftragung der rettungsdienstlichen Leistungen ab 01.01.2013
Vorlage vom: 27.08.2012
Beschlussvorschlag:
1. Der Bereichsplan für den Rettungsdienstbereich Darmstadt tritt in der vorgeschlagenen Form
zum 01.01.2013 in Kraft.
2. Die rettungsdienstlichen Leistungen werden ohne erneute Ausschreibung unverändert für den
Zeitraum vom 01.01.2013 bis 31.12.2017 beauftragt. In die Beauftragung des DRK für das Los 4
wird die Leistungserbringung durch die Berufsfeuerwehr mit aufgenommen.
Anlagen: Bereichsplan 6. Fortschreibung Stand 01.09.2011
Bereichsplan 7. Fortschreibung Stand 08.08.2012_für_MV
Übersicht der Folge-Beauftragungen
Musterbeauftragung
- 2 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 27.08.2012:
Bereichsplan
Zur Sicherstellung ihrer Aufgabenerfüllung als Rettungsdienstträger sind die Landkreise und
kreisfreien Städte verpflichtet, Bereichspläne aufzustellen und mindestens in Abständen von
5 Jahren fortzuschreiben (§ 15 Abs. 4 HRDG). Nach der letzten Fortschreibung des Be-
reichsplanes für den Rettungsdienstbereich Darmstadt (Magistratsbeschluss vom
06.10.2011) mussten zudem redaktionelle Anpassungen an das neue Rettungsdienstgesetz
(HRDG) erfolgen.
Der Bereichsbeirat (Vertreter der Kostenträger, Hilfsorganisationen, Kliniken und RD-
Trägern) hat in seiner Sitzung vom 20.06.2012 den vorliegenden Entwurf des Bereichspla-
nes zur Kenntnis genommen, der insbesondere folgende Ergänzungen vorsieht:
Punkt 2: Aktualisierung der Zahlenbasis.
Punkt 4: In den Rettungswachen soll künftig ein gegenseitig nutzbares
Schließsystem zur Verfügung stehen.
Punkt 5.1: Im Rettungsdienstbereich wird künftig der landesweite interdisziplinäre
Versorgungsnachweis verwendet.
Punkt 5.2: Der Rettungsdienstträger kann künftig auch verbindliche Vorgaben über
Ausrüstungsstandards/Sicherheitsausrüstung der Rettungsmittel und der
Rettungswachen (bei Neu- oder Umbauten
) machen.
Punkt 7.2 /+ 8:
Die Rettungswache Arheilgen
bleibt für die Beauftragung Teil des
Standortes Darmstadt-Innenstadt, wird aber gesondert ausgewiesen.
Punkt 8: Im Rettungsmittelbedarfsplan wird für ein Rettungsmittel der
Rettungswache Darmstadt-Innenstadt die Beteiligung der Feuerwehr bei der Beset-
zung festgelegt. Die Beteiligung wird bis 2016 bis zu einer paritätischen
Besetzung des Rettungsmittels durch Kräfte des DRK und der Feuerwehr ausgebaut.
Punkt 12: Der Transport von übergewichtigen Patienten wird mit einem
Sonderrettungsmittel
der JUH sichergestellt.
Punkt 14: Die notärztlichen Versorgung der Gemeinden Messel und Roßdorf
wird künftig über den Rettungsdienstbereich Dieburg sicher gestellt.
Im Entwurf der 7. Fortschreibung für den Rettungsdienstbereich Darmstadt zum 01.01.2013
sind die vorgesehenen Veränderungen gelb hinterlegt.
. . .
Beauftragung der rettungsdienstlichen Leistungen ab 01.01.2013 bis 31.12.2017
- 4 -
Der Rettungsdienstbereich Darmstadt erfüllt schon seit Jahren mit einem Hilfsfristerrei-
chungsgrad von 95,53% die Vorgaben aus dem Hessischen Rettungsdienst-Gesetz und ver-
fügt über ein anerkanntes hohes Niveau bei Ausstattung, Ausbildung und Qualitätsmanage-
ment.
Es gibt daher keine Gründe, die einer unveränderten Folge-Beauftragung im Wege stehen
würde.
Die Mitglieder (Vertreter der Kostenträger, Hilfsorganisationen, Kliniken und RD-Träger) des
Bereichsbeirates haben in der Sitzung am 20.06.2012 diese Auffassung akzeptiert.
Die bestehenden Beauftragungen für die rettungsdienstlichen Leistungen laufen, mit Aus-
nahme der Beauftragung des Intensivtransportwagens (Magistratsbeschluss vom
06.10.2011), zum 31.12.2012 aus.
Die Beauftragung für den Zeitraum 01.01.2013 bis 31.12.2017 soll daher als Folge-
Beauftragung mit unverändertem Zuschnitt der Lose erfolgen. In die Beauftragung des DRK
für die Wache Darmstadt-Innenstadt wird die Beteiligung der Berufsfeuerwehr bei der Beset-
zung eines Fahrzeuges aufgenommen.
Die Liste der zu beauftragenden Leistungen sowie eine Musterbeauftragung sind als Anlage
beigefügt.
Darmstadt, 27. August 2012
Der Dezernent II
Rafael Reißer
Bürgermeister
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0319
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 27.08.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00