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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 36 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Städtebauliches Planungskonzept "Am Höfenweg" in Köln-Merkenich; Anhörung der Bezirksvertretung Chorweiler zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung; Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfes

Beschlussvorlage Ausschuss 0404/2026 vom 28.04.2026

Stand: Am 07.05.2026 in der Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) ungeändert beschlossen.

Dokumente

  • Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

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    Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. Gibt es gesetzliche Vorgaben zur Ausgestaltung der Beteiligung? Im weiteren Verfahren wird die Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch am Verfahren beteiligt.
  • Anlage 2 Geltungsbereich

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    In den Kämpen Am Höfenweg Hauptstraße Merkenicher Planwirkungsbereich der Vorlage zur Orientierung von Mitgliedern des Rates, der Ausschüsse und der Bezirksver- tretungen, die wegen Befangenheit an den Beratungen zu diesem Tagesordnungspunkt nicht teilnehmen dürfen. Anlage 2 0 10050 200 300Meter N Stadtplanungsamt Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Am Höfenweg in Köln - Merkenich
  • Anlage 4 Erläuterungstext

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    1 Anlage 4 Erläuterungstext Bebauungsplan Nr. 67547/02 Arbeitstitel: „Am Höfenweg“ in Köln-Merkenich 1 Anlass und Ziel der Planung Die Stadt Köln gehört zu einer der Wachstumsregionen in Nordrhein-Westfalen. In der aktuel- len Bevölkerungsprognose mit Stand Dezember 2025 wird bis 2045 von rund 1.100.500 Ein- wohner*innen und 585.200 Haushalten ausgegangen. Dies entspricht einem Zuwachs gegen- über dem Jahr 2024 von circa 10.000 Einwohner*innen und circa 12.000 Haushalten. Um der ansässigen und der neu hinzukommenden Bevölkerung attraktive Wohnangebote zu unter- breiten, ist die Schaffung von Wohnraum ein wesentliches und – in Anbetracht der aktuellen Situation – dringliches Ziel der Stadtentwicklung. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG (im Folgenden: Vorhabenträgerin) hat die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans nach § 12 BauGB für das Gebiet der Straße Am Höfenweg 46 – 76 im Stadtteil Köln-Merkenich (Stadtbezirk Chorweiler) beantragt. Die vorhan- dene Wohnbebauung soll erneuert und nachverdichtet werden. Zudem soll eine Kindertages- stätte entstehen. Derzeit sind die Grundstücke mit vier Wohngebäuden bebaut. Die Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren genügen hinsichtlich der Erschließung, Wohnungsgrundrissen, Schall- und Wär- meschutz sowie Barrierefreiheit nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Sie sind in der jetzigen Struktur und Zustand mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nicht mehr zu sanieren. Die Pkw-Stellplätze sind in einem großen Garagenhof mit großer versiegelter Verkehrsfläche un- tergebracht. Die vorhandene Grünfläche ist von sehr geringer Aufe nthaltsqualität, die dem Standort nicht gerecht wird. Das städtebauliche Konzept sieht einen Abriss und Neubau der vier Wohngebäude entlang der Straße Am Höfenweg vor. Die neuen Gebäude sollen in offener Bauweise mit drei Geschossen plus Staffelgeschoss errichtet werden. Zusätzlich sind zwei kleinere Wohnhäuser im rückwär- tigen Grundstücksbereich vorgesehen. Insgesamt sollen circa 108 Wohneinheiten neu entste- hen, während 48 Wohneinheiten im Bestand entfallen. Die Planung sieht allein die Errichtung von genossenschaftlich zum Teil öffentlich geförderten Mietwohnungen zu sozial verträglichen Mietpreisen vor. Das neue Quartier soll den Bewohner*innen durch die Anordnung einer grü- nen Mitte mit Kleinkinderspiel- und Begegnungsflächen ein attraktives Wohnumfeld bieten. 2 Zudem besteht im Ortsteil Merkenich ein hoher Bedarf an (Klein -) Kinderbetreuungsplätzen. Dieser kann durch das vorhandene Angebot in Merkenich nicht gedeckt werden, sodass die Verwaltung der Stadt Köln im Rahmen der Planung zur Neugestaltung der vorhandenen Wohn- bebauung zu einem modernen Wohnquartier gleichzeitig die Ansiedlung einer über das Pla- nungsgebiet hinausreichenden Kindertagesstätte angeregt hat. Es soll eine Kindertagestätte mit fünf Gruppen entstehen. Durch die Neuaufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sollen die planungs- rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens geschaffen werden. 2 Verfahren Die Vorhabenträgerin hat mit Schreiben vom 19.12.2024 den Antrag auf Einleitung eines Be- bauungsplanverfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes nach § 12 Absatz 2 BauGB gestellt. Der Beschluss zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, zur Einleitung des Planverfahrens und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung wurde am 27.03.2025 durch den Stadtentwicklungsausschuss gefasst (Vorlagen-Nr. 0320/2025). Die Neuaufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans erfolgt im Vollverfahren mit Um- weltprüfung nach § 2 Absatz 4 BauGB und Umweltbericht nach § 2a BauGB. Ein beschleunigtes Verfahren gem. § 13a BauGB für Maßnahmen der Innenentwicklung ist hier ausgesch lossen, da sich das Gebiet im Achtungsabstand mehrerer Störfallbetriebe gem. Richtlinie 2012/18/EU (Seveso III) befindet. Somit sind bei der Planung Pflichten zur Vermeidung oder Begrenzung der Auswirkungen von schweren Unfällen nach § 50 Satz 1 des Bundes-Immissionsschutzge- setzes zu beachten. Ein entsprechendes Gutachten und ggf. erforderliches Schutzkonzept wer- den im Bebauungsplanverfahren erarbeitet. Im Zeitraum vom 02.01.2025 bis einschließlich 05.02.2025 fand die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB statt. Insgesamt gingen 33 Stellungnahmen von Dienststellen der Stadt Köln, Behörden und sonsti- gen Trägern öffentlicher Belange ein. Folgende Themen wurden in den Stellungnahmen der Dienststellen der Stadt Köln und Träger öffentlicher Belange insbesondere angesprochen: • Klimaangepasste Bauweise und Energieversorgung • Achtungsabstand zu Störfallbetrieben (Seveso III) • Umgang mit Niederschlagswasser, Starkregen und Grundhochwasser • Forderung weiterer im Bauleitplanverfahren regelmäßig vorzulegender Gutachten (Ar- tenschutz, Grünordnungsplan, Verkehrsuntersuchung etc.) 3 Zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB wurden die Planungs- unterlagen online vom 04.06.2025 bis einschließlich 27.06.2025 öffentlich zugänglich ge- macht. Ergänzend wurden die Planunterlagen im genannten Zeitraum beim Bürgeramt Chor- weiler, Pariser Platz 1, 50765 Köln und beim Stadtplanungsamt (Stadthaus), Außenstelle, La- denlokal 5, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, zur Einsichtnahme ausgehangen. Die Bekannt- machung der frühzeitigen Beteiligung erfolgte am 30.04.2025 im Amtsblatt der Stadt Köln. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sind keine Stellungnahmen eingegan- gen. 3 Erläuterungen zum Plangebiet 3.1 Lage und Abgrenzung im Stadtgebiet Das circa 8.400 qm große Plangebiet des Vorhaben- und Erschließungsplans liegt im Norden von Köln, im Stadtbezirk Köln-Chorweiler, Stadtteil Merkenich, und umfasst die Grundstücke am Höfenweg 46 - 76 (Gemarkung: Worringen, Flur: 189, Flurstücke 656/278, 657/278, 658/278, 659/278, 730/278, 733/278, 734/278, 737/278, 740/278, 743/278, 744/278, 750/278 und Flur 89, Flurstücke 646/278, 647/278, 648/278, 649/278, 731/278, 732/278, 735/278, 736/278, 741/278, 742/278, 745/278, 746/278, 751/278, 887, 888, 889, 890). Das Gebiet wird im Westen, Norden und Osten von der Straße Am Höfenweg begrenzt, wobei die- ser an der Ostseite lediglich ein öffentlicher Weg ist und keine öffentliche Straße. An der Süd- seite schließt das Grundstück an vorhandene Wohnbebauung an. 3.2 Vorhandene Struktur 3.2.1 Nutzung, Bebauungsstruktur Die vorhandene Struktur im Plangebiet besteht aus vier Wohngebäuden in offener Bauweise mit insgesamt rund 3.140 qm Geschossfläche. Die Häuser sind 2-geschossig mit ausgebauten Dachgeschossen, die nachträglich mit größeren Dachgauben ausgebaut wurden. Die Struktur der Häuser bleibt aufgrund ihrer Bauzeit in den 1930er Jahren hinter den heutigen Vorgaben weit zurück. Alle Wohnungen sind nicht barrierefrei erschlossen und die Treppenhäuser nicht mit ausreichenden Bewegungsflächen ausgestattet. Eine nachträgliche Ertüchtigung mit Auf- zug oder „Treppenlift“ ist nicht möglich. Der Gebäudezustand ist im Allgemeinen schlecht. Ins- besondere die heutigen Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz lassen sich in einem wirt- schaftlich vertretbaren Rahmen nicht erfüllen. Ein Großteil der Freifläche wird vom Garagenhof (28 Garagen) und der versiegelten Verkehrs- fläche für die Zu - und Abfahrt in Anspruch genommen. Die verbliebenen Grünflächen im Be- reich der Garagen weisen kaum Aufenthaltsqualität auf. Die Mietergärten genutzten Grünbe- reiche hinter den Garagen sind ausschließlich den Mietenden vorbehalten und stehen damit nicht für alle Anwohnenden zur Nutzung zur Verfügung. 4 3.2.2 Baumbestand Aus dem vorliegendem Baumkataster geht hervor, dass 9 der 13 aufgeführten Bäume nach der aktuellen Baumschutzsatzung der Stadt als geschützt gelten. Nahezu alle Bäume werden we- gen der geplanten Baumaßnahmen nicht zu erhalten sein. Bei der Neuplanung werden ausrei- chende Ersatz- und Neupflanzungen berücksichtigt. 3.2.3 Umgebung Die vorhandene Nutzungsstruktur in der näheren Umgebung ist von Wohnnutzung geprägt. Diese besteht aus Ein -, Zwei- und Mehrfamilienhäusern. Dabei ist eine größere Anzahl von Wohnungen in nordwestlicher Lage gegenüber vom Plangebiet in einer Siedlungsstruktur aus größeren Wohnhäusern der siebziger Jahre mit in der Regel drei und vier Vollgeschossen und einmalig bis zu fünf Vollgeschossen vorhanden. Westlich des Plangebiets wurde vor einigen Jahren in der Straße „In den Kämpen“ eine Wohnbebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern und Garagen errichtet. Neben den privaten Grünflächen direkt um das Plangebiet sind öffentliche Grün- und Spielflä- chen in fußläufiger Entfernung vorhanden (z.B. Spielplatz Auf dem alten Weerth). In fußläufiger Entfernung zum Plangebiet befindet sich ein Nahversorger. Zudem gibt es eine Grundschule, die Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof, im Ortsteil. 3.3 Bestehende Erschließung Das Plangebiet wird an zwei Seiten (Norden und Westen) von der Straße Am Höfenweg öffent- lich erschlossen. 3.3.1 Äußere Erschließung Die Straße ist ausgebaut und entsprechend der Lage innerhalb eines Wohngebiets ist das Ver- kehrsaufkommen gering. Entlang der östlichen Grundstücksgrenze verläuft ein öffentlicher Weg (auch Am Höfenweg), der teilweise für die Anlieger befahrbar ist. Die Hauptanbindungen des Ortsteils Merkenich und somit auch des Plangebiets erfolgen über die Causemannstraße und die Merkenicher Hauptstraße/Ivenshofweg die alle in westlicher Richtung auf die Emde- ner Straße führen. Diese Knotenpunkte werden im Rahmen der Verkehrsuntersuchung sowohl für den Nullfall als auch für den Planfall bewertet. Außerdem ist das Plangebiet über die K11 (Merkenicher Hauptstraße) und einen Autobahnan- schluss an die A1 in circa 1 km Entfernung gut an das regionale und überregionale Verkehrsnetz angeschlossen. 3.3.2 ÖPNV Circa 450 m fußläufig entfernt befindet sich der Bahnhaltepunkt Merkenich Mitte der Stadt- bahnlinie 12 über die das Plangebiet an das Kölner Zentrum angebunden ist. Die nächste 5 Bushaltestelle Merkenich liegt etwa einen Kilometer entfernt, nördlich des Ortsteils Merken- ich. Hier bieten die Linien 121 du 124 Anschluss an das ÖPNV-Netz. 3.3.3 Fuß- und Radverkehr Direkt am Plangebiet wird der Fußverkehr auf der Straße Am Höfenweg über Gehwege geführt. Der nicht ausgebaute Teil des Höfenwegs, östlich des Plangebiets, kann ebenfalls als Fußwege- verbindung genutzt werden. Der Radverkehr wird Am Höfenweg im Mischverkehr geführt. Von hier aus werden die Merke- nicher Hauptstraße und die Causemannstraße erreicht, die Teil des Kölner Radverkehrshaupt- netzes sind. 3.3.4 Ver- und Entsorgung Das Plangebiet ist aktuell mit vier Wohngebäuden bebaut und somit vollständig erschlossen. Die Versorgung mit Strom, Fernwärme und Trinkwasser sowie die Entsorgung des anfallenden Schmutz- und Niederschlagswassers erfolgen über die bestehenden öffentlichen Leitungs- netze. Die Abfallentsorgung ist über den kommunalen Entsorgungsträger gesichert. 3.4 Naturraum und Klima 3.4.1 Boden Im Kataster der Altstandorte, Altablagerungen und sonstigen stofflichen Bodenveränderungen (Altlastenkataster) liegen keine Erkenntnisse über Bodenbelastungen vor. Der tiefere Untergrund im Plangebiet ist durch die Kiessande der Niederterasse des Rheins geprägt. Darüber lagern 2 – 3 m Hochflutablagerungen, welche sich aus sandigen Schluffen und schluffigen Sanden zusammensetzen. Den Abschluss nach oben bilden geringmächtige Auffüllungen bzw. der Mutterboden. Für einen Teil des Plangebiets liegt bereits ein Bericht zur Baugrunduntersuchung vom 13.11.2020 vor. Dieser führt unter den Punkten 2 (Untersuchungsergebnisse) und 3 (Schich- tenbeschreibung / Bodenkennwerte / Homogenbereiche) keine besonderen bzw. auffälligen Angaben/Werte über das für die Bebauung übliche Maß hinaus auf. Offensichtliche Altlasten, Verunreinigung etc. wurden nicht vorgefunden. Im laufenden Planverfahren wird auf Basis der Ergebnisse von 2020 eine Baugrunduntersuchung für das gesamte Plangebiet erstellt. Der ak- tuelle Bericht zur Baugrunderkundung ist als Anlage beigefügt. 3.4.2 Klima Das Gebiet liegt gemäß der Planungshinweiskarte Hitze der Stadt Köln im Bereich der Klasse 3, hitzebelastete Siedlungsflächen. 6 3.4.3 Niederschläge/Hochwasser Das Planungsgebiet liegt in einem Risikogebiet außerhalb des Überschwemmungsgebiets des Rheins nach § 78 b Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Grundsätzlich ist das Plangebiet vor Hoch- wasser des Rheins durch Hochwasserschutzeinrichtungen geschützt. Dennoch können Teile des Gebietes beim Versagen des technischen Hochwasserschutzes überflutet werden. Die Hochwassergefahrenkarte weist in diesem Fall im östlichen Plangebiet Überschwemmungstie- fen von bis zu 1 m bei einem mittleren Ereignis aus. Aufgrund der Nähe zum Rhein können zudem auch höhere Grundwasserstände auftreten. Aus der Grundhochwassergefahrenkarte geht hervor, dass bereits bei einem mittleren Grundhoch- wasser eine geringe bis mäßige Gefährdung vorliegt. Die Gefährdung des Gebiets durch Starkregen ist gemäß der Starkregengefahrenkarte Köln als gering einzuschätzen. 3.5 Alternativstandorte In Bezug auf die Wohnbebauung handelt es sich bei dem Vorhaben um eine Erneuerung und Nachverdichtung eines bereits bestehenden Wohnstandorts. Die Schaffung von Wohnraum auf bereits bebauten und versiegelten Flächen im Sinne einer städtebaulichen Innenentwick- lung ist der Entwicklung auf landwirtschaftlichen oder als Wald genutzten Flächen vorzuzie- hen. Zudem besteht ein dringender Bedarf einer Kindertagesstätte im Stadtteil Merkenich. Es wur- den bereits verschiedene Standorte hierfür geprüft. Der Standort am Höfenweg ist hinsichtlich seiner städtebaulichen integrierten Lage, Grundstückzuschnitt und geringer Nutzungskonflikte gut für eine Kita geeignet. 7 4 Planungsvorgaben 4.1 Regionalplan Die Bekanntmachung des neuen Regionalplan für Köln wurde am 29.10.2025 im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen (GV. NRW. 2025 S. 843) veröffentlicht und der Plan damit wirksam. Der Regionalplan stellt das Plangebiet als „Allgemeinen Siedlungsbe- reich (ASB)“ dar. Die Planziele des Bebauungsplanes entsprechen also den Festlegungen des Regionalplans. 4.2 Flächennutzungsplan Der derzeit wirksame Flächennutzungsplan der Stadt Köln ist seit 1982 wirksam. Er stellt das Areal, in dem das Plangebiet liegt, als Wohnbaufläche (W) dar. Der vorhabenbezogene Bebau- ungsplan, mit dem Ziel Wohnen und eine Kindertagestätte festzusetzen, kann somit gemäß § 8 Absatz 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. 4.3 Landschaftsplan der Stadt Köln Der Landschaftsplan der Stadt Köln stellt die Fläche des Plangebiets als Innenbereich dar und trifft keine Aussage zu landschaftsplanerischen Entwicklungszielen in diesem Bereich. 4.4 Bebauungsplan Ein Bebauungsplan für das gesamte Plangebiet besteht nicht. Der nördliche Teil des Plange- biets im Bereich des Bestandes Am Höfenweg 70-76 liegt im Geltungsbereich des wirksamen Bebauungsplans Nr. 67549/04 der Stadt Köln. Dieser setzt hier Allgemeines Wohngebiet mit einer maximalen Geschossflächenzahl von 0,8 in zweigeschossiger, offener Bauweise fest. Die bestehenden Verkehrsflächen sind als öffentliche Verkehrsfläche festgesetzt. Das übrige Plan- gebiet befindet sich im unbeplanten Innenbereich nach § 34 BauGB. 4.5 Städtebauliche Entwicklungskonzepte/ Planungen 4.5.1 Kooperatives Baulandmodell (KoopBLM) Für das Vorhaben soll das kooperative Baulandmodell Köln (KoopBLM) – Richtlinie zur Anwen- dung in Bebauungsplanverfahren in der Beschlussfassung vom 05.05.2022 (KoopBLM 2017plus) – zur Anwendung kommen. Zur Sicherung der wohnungspolitischen Ziele hat der Rat der Stadt Köln bereits im Jahr 2014 das Stadtentwicklungskonzept Wohnen sowie das sogenannte Kooperative Baulandmodell be- schlossen. Ergänzend dazu wurde im April 2017 die Fortschreibung des Kooperativen Bauland- modells als ein wichtiges Instrument zur Umsetzung dieser Ziele vom Rat beschlossen. Nach weiteren Anpassungen wurde im Mai 2022 das KoopBLM 2017plus eingeführt. 8 Das Kooperative Baulandmodell verpflichtet Bauherr*innen, Investor*innen sowie Vorhaben- träger*innen bei Planvorhaben, die eine Bebauungsplanung benötigen, 30 % der Geschossflä- che Wohnen als öffentlich geförderten Wohnungsbau zu errichten, vorausgesetzt es entstehen mehr als 20 Wohneinheiten (gemäß KoopBLM). Außerdem müssen planbedingte Mehrbedarfe bei Kindertageseinrichtungen, Grünflächen und Spielplätzen errichtet werden. Der rechnerischen Einschätzung des Mehrbedarfs in den Angebotssegmenten Kindertagesein- richtung, öffentlicher Spielplatz und öffentliche Grünfläche wird, die im Plangebiet erwartete Einwohnerzahl zu Grunde gelegt. Dabei ist nur die Geschossfläche (GF) der Wohnnutzung maß- geblich, die durch das Bebauungsplanverfahren neu geschaffen wird. Das heißt, es wird aus- schließlich die im Vergleich zum bestehenden Planungsrecht zusätzlich geplante Wohnge- schossfläche für die Einschätzung herangezogen. Im Vorhaben entstehen insgesamt rund 6.610 qm GF Wohnen. Im Bestand sind derzeit rund 3.140 qm GF Wohnen vorhanden, sodass im Neubau insgesamt rund 3.470 qm GF Wohnen neu hinzukommen. Bei Annahme der Regel- wohnungsgröße von 90 qm nach KoopBLM und einer Belegungsquote von 2,3 Einwohner*in- nen pro Wohneinheiten entstehen zusätzlich 39 neue Wohnungen mit 90 zusätzlichen Einwoh- ner*innen, die zur Berechnung der Mehrbedarfe herangezogen werden. Öffentlich geförderter Wohnungsbau Entsprechend der Vorgaben des KoopBLM werden m indestens 30 % der Geschoßfläche für Wohnzwecke im öffentlich geförderten Wohnungsbau errichtet und langfristig gebunden. Soziale Infrastruktur Die Mehrbedarfe im Bereich Kindertageseinrichtung werden durch das zuständige Fachamt bestimmt. Die erforderlichen Betreuungsplätze werden in der ebenfalls im Rahmen dieses Vor- habens neugeplanten, fünfgruppigen Kindertageseinrichtung innerhalb des Plangeiet nachge- wiesen. Öffentliche Spielflächen Es wird davon ausgegangen, dass je Einwohner*in im Plangebiet ein Bedarf von 2 m² öffentli- cher Spielplatzfläche begründet wird. Bei Vorhaben mit weniger als 44 neuen Wohneinheiten ist ein Ablösebetrag für den ermittelten Bedarf zu entrichten, der zur Erweiterung von Anlagen im räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zum Planvorhaben genutzt wird. Dies entspricht bei 39 hinzukommenden Wohneinheiten und 90 Einwohner*innen einer Spielplatzfläche zur Ablösung von circa 180 qm. Öffentliche Grünflächen Es wird davon ausgegangen, dass je Einwohner*in im Plangebiet ein Bedarf von 10 qm öffent- licher Grünfläche begründet wird. Bei Vorhaben mit weniger als 44 neuen Wohneinheiten ist ein Ablösebetrag für den ermittelten Bedarf zu entrichten. Dies entspricht bei 39 9 hinzukommenden Wohneinheiten und 90 Einwohner *innen einer Grünfläche zur Ablösung von circa 900 qm. Qualifizierungsverfahren Die Durchführung von einem Qualifizierungsverfahren sieht das KoopBLM ab einer Geschoss- fläche Wohnen von 6.750 Quadratmetern vor. Im vorliegenden Fall wird diese Bagatellgrenze unterschritten. Die städtebauliche Qualifizierung erfolgte über die Vorstellung der Planung im Gestaltungsbeirat am 04.11.2025 . Die Planung wurde im Gestaltungsbeirat positiv beraten. Die Empfehlungen wurden in das städtebauliche Planungskonzept eingearbeitet. Auf eine Wie- dervorlage der Planung wurde verzichtet. Anwendungszustimmung Die Vorhabenträgerin hat am 23.09.2024 die Anwendungszustimmung zur Anwendung des Ko- opBLM unterzeichnet. 4.5.2 Köln-Katalog Der Köln-Katalog soll dazu beitragen eine nachhaltige und effiziente Siedlungsflächenentwick- lung zu gewährleisten. Er wurde am 23.03.2023 durch den Rat der Stadt Köln beschlossen und ist seitdem als städtebauliches Entwicklungskonzept bei Bebauungsplanverfahren gem äß § 1 Absatz 6 Nr. 11 BauGB zu berücksichtigen. Zentrales Thema ist der sorgsame Umgang mit der knappen Ressource Fläche. Hierzu werden drei strategische Zieldichten für die Innenstadt, In- nere Stadt und Äußere Stadt definiert. Das Plangebiet liegt im Bereich der äußeren Stadt. Hier liegt die Zieldichte für ein Quartier bei mindestens 0,8 (Geschossfläche/Quartiersfläche). Das neugeplante Quartier Am Höfenweg erreicht eine Quartiersdichte von 1,00 und entspricht so- mit die Vorgaben des Köln-Katalogs. 4.5.3 Konzept zum Klimaschutz Die Vorhabenträgerin hat am 23.09.2024 die Anwendungszustimmung zur Anwendung der „Leitlinien zu Klimaschutz Köln“ mit Ratsbeschluss vom 17.03.2022 (KLL) unterzeichnet. 10 5 Städtebauliches Planungskonzept 5.1 Nutzungen und Städtebau Im Plangebiet ist überwiegend Wohnnutzung vorgesehen , was der Bestandsnutzung ent- spricht. Neu hinzu kommt eine fünfgruppige Kindertagesstätte, die für das Quartier und dar- über hinaus, für den gesamten Stadtteil Merkenich, das (Klein -) Kinderbetreuungsangebot deutlich verbessern soll. Das städtebauliche Konzept sieht den Abriss und Neubau der vier Wohngebäude entlang der Straße Am Höfenweg vor. Die neuen Gebäude sollen in offener Bauweise mit drei Geschossen plus Staffelgeschoss und einer Gebäudetiefe von 15 Metern entstehen. Als Dachform sind Flachdächer vorgesehen, die mit einer extensiven Dachbegrünung und PV-Anlagen ausgestat- tet werden sollen. Die Gebäudeeingänge orientieren sich zur Straßenseite. Zusätzlich sind zwei Wohngebäude im rückwärtigen Grundstücksbereich vorgesehen. Insgesamt sollen circa 6.500 qm Geschossfläche Wohnen neu entstehen, während 3.140 qm Geschossfläche Wohnen im Bestand entfallen. Die geplante bauliche Ausnutzung im Bereich der Wohngebäude entspricht mit einer GRZ von 0,4 und GFZ von 1,0 den Orientierungswerten für Allgemeine Wohngebiete nach § 17 BauNVO. Die Kindertagesstätte mit einer Geschossfläche von circa 1.400 qm ist im nordöstlichen Teil des Gebiets verortet. Sie wird über die Straße Am Höfenweg im nördlichen Plangebiet erschlossen. Das Gebäude soll in zweigeschossiger Bauweise, ebenfalls mit einem Flachdach für extensive Begrünung und PV-Anlagen errichtet werden. Die KiTa wird in eine ausreichend große Grün - und Spielfläche eingebettet, die sich in die Mitte des neuen Quartiers orientiert und so zusam- men mit den weiteren Freiflächen eine grüne Quartiersmitte bildet. Das neue Quartier wird auf Grund der beiden aufgeführten Nutzungen Wohnen und KiTa im weiteren Verfahren im vorhabenbezogenen Bebauungsplan als allgemeines Wohngebiet gem. § 4 BauNVO festgesetzt. 5.2 Grün- und Freiflächen Das neue Quartier soll den Bewohner*innen durch die Anordnung der Gebäude um eine grüne Mitte mit Kleinkinderspiel - und Begegnungsflächen ein attraktives Wohnumfeld bieten. Den Bewohner*innen der erdgeschossigen Wohnungen werden darüber hinaus eigene kleine Gär- ten direkt an den Wohnungen zur Verfügung stehen. Zudem ist eine fußläufige Durchquerung des Wohnquartiers vorgesehen, was zu einer zusätzlichen Auflockerung des Gebiets und kur- zen Wegen zwischen den einzelnen Gebäuden führt. Die Frei- und Spielflächen der Kinderta- gesstätte sind ebenfalls zur Quartiersmitte ausgerichtet und fügen sich somit in die übrigen Freiflächen ein. Um den Charakter eines grünen Quartiers zu stärken, sind derzeit 28 Baum- pflanzungen mit Bodenanschluss vorgesehen. Auf den durch die Tiefgarage unterbauten Grundstücksbereichen sind keine Baumpflanzungen geplant. 11 5.3 Materialität, Ökologie und Nachhaltigkeit Der Stadtteil Merkenich ist einerseits geprägt durch einen dörflichen Charakter, mit kleinteili- gen, vielfältigen Wohnstrukturen und die benachbarten großmaßstäblichen Industrieanlagen andererseits. Diese Eigenschaften sollen nicht nur in der städtebauliche n Struktur, sondern auch in der Materialität der Gebäude aufgegriffen werden. Hierzu sind unterschiedliche, aber aufeinander abgestimmte Farben und Materialien vorgesehen, die ein heterogenes und leben- diges Bild erzeugen und gleichzeitig eine klare gestalterische Linie verfolgen. Natürliche Mate- rialien wie Putz und Holz sollen zum Einsatz kommen. Es werden sowohl die Bedürfnisse einer ökologischen als auch nachhaltigen Planung, Errich- tung und Nutzung der Gebäude und des gesamten Quartiers mit im Vordergrund stehen. Die neuen Gebäude werden gemäß den Anforderungen der KLL im KfW-Effizienzhausstandard 40 errichtet. 5.4 Erschließung, Stellplätze, Tiefgaragen Für die Bebauung des Quartiers wird nach aktuellem Kenntnisstand keine neue Erschließung notwendig sein, da die vorhandenen Straßen ausreichend sind. Die Wohnhäuser werden über die westlich gelegene Straße Am Höfenweg erschlossen. Dies gilt auch für die beiden Wohn- häuser, im rückwärtigen Bereich, da diese eine geringere Entfernung als 50 m von der öffent- lichen Fläche haben. Die Kindertagesstätte wird über die nördliche Straße Am Höfenweg erschlossen. Im Bereich vor der Kindertagesstätte werden Stellplätze für die Bring - und Holverkehre vorgesehen. Die genaue Auslegung und die Anzahl der Stellplätze werden im weiteren Verfahren ermittelt und abgestimmt. Die Stellplätze für die Mitarbeitenden werden mit in den Tiefgaragen der Wohn- häuser vorgesehen und gekennzeichnet. Für Fahrräder, Roller und Kinderwagen werden aus- reichend Stellplätze im Vorbereich der Kindertagesstätte geplant. Die notwendigen Pkw-Stellplätze der Wohnungen werden in zwei Tiefgaragen (Mittelgarage) nachgewiesen. Die beiden Garagen werden über die westliche Straße Am Höfenweg, zwischen dem zweiten und dritten Wohngebäude erschlossen. Beide Tiefgaragen werden über je eine Rampe erschlossen, sodass Ein - und Ausfahrten nur im Wechse l erfolgen können. Um einen Rückstau im öffentlichen Straßenraum zu verhindern, werden im weiteren Planungsprozess Möglichkeiten zur Regelung der Ein- und Ausfahrten untersucht. Die Tiefgaragen werden Aus- gänge direkt zu den Wohnhäusern und zusätzlich einen Ausgang in den Garten haben. Die Be- lüftung der Tiefgaragen soll natürlich erfolgen. Die Fahrradabstellplätze für die Anwohner*in- nen werden in ausreichender Anzahl ebenfalls in den Tiefgaragen, räumlich getrennt vorgese- hen. Weitere Abstellmöglichkeiten für Besucher*innen werden oberirdisch vorgesehen. 12 Die Müllsammelplätze werden zwischen den Wohngebäuden so angeordnet, dass die Müll- fahrzeuge nicht in das Plangebiet einfahren müssen. Zwischen Haus A/B wird der Müll für beide Häuser gesammelt. Zwischen Haus C/D wird der Müll von Haus C/D/E und F gesammelt. Die Kita hat ebenfalls eine gesonderte Mülltonnenaufstellfläche. Die Müllentsorgung kann also über die bestehende Erschließungsstraße Am Höfenweg erfolgen. 6 Auswirkungen der Planung Das Plangebiet ist bereits im Bestand stark versiegelt. Dies bleibt durch das Vorhaben unver- ändert. Folgende Untersuchungen und Gutachten werden nach aktuellem Stand für das wei- tere Verfahren erforderlich werden: • Schallgutachten • Verkehrsgutachten • Artenschutzprüfung (ASP II), Grünordnungsplan, Umweltbericht • Überflutungsnachweis • Störfallgutachten (SEVESO III) 6.1 Verkehr Zur Untersuchung der Auswirkungen auf den Verkehr durch das geplante Vorhaben wird ein Verkehrsgutachten erstellt. Es wurden die beiden relevanten Knotenpunkten Emdener Straße/Causemannstraße und Emdener Straße/Ivenshofweg als Hauptzufahrten in den Orts- teil Merkenich untersucht. Außerdem erfolgte eine Querschnittszählung in der Straße Am Hö- fenweg. Erste Ergebnisse lassen erwarten, dass der zu erwartende Mehrverkehr durch das Vor- haben im bestehenden Straßennetz aufgenommen werden kann. Zusätzlich wird im Gutachten der Bring- und Holverkehr für die Kita betrachtet. 6.2 Tiere und Pflanzen Zur Prüfung der Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen durch die Wohnbebauung und die Kin- dertagesstätte wurde eine artenschutzrechtliche Vorprüfung (ASP I) durchgeführt. Der Bericht zur ASP I aus dem September 2025 kommt zu dem Ergebnis, dass die Nadelbäume im Osten des Plangebiets potenzielle Brutplätze für die beiden planungsre levanten Vogelarten Girlitz und Türkentaube darstellen. In der kommenden Brutzeit (April – Mai 2026) ist daher zu prüfen, ob die beiden Arten dort tatsächlich brüten. Sollten tatsächlich Brutplätze dieser Arten nach- gewiesen werden, so ist eine vertiefende Artenschutzprüfung mit Benennung von Vermei- dungs- oder vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Weitere planungsrelevante Arten sind gemäß ASP I im Plangebiet nicht zu erwarten. 13 Zur Bewertung des im Plangebiet vorhandenen Baumbestands ist eine Kartierung und Zu- standsbewertung durchgeführt worden. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass von den 13 im Plan- gebiet befindlichen Bäumen neun unter die Baumschutzsatzung der Stadt Köln fallen. Der Zu- stand wird für acht der Bäume als leicht geschädigt angegeben, die anderen fünf werden als gesund eingeschätzt. Die Erhaltung des vollständigen Baumbestands ist durch die geplante Nachverdichtung des Gebiets nicht möglich. Im Zuge der Neuplanung wird je doch durch An- pflanzungen neuer Bäume der erforderliche Ausgleich geschaffen. Zur Stärkung des Planungs- konzepts der grünen Quartiersmitte wird Im weiteren Verfahren ein Grünordnungsplan (GOP) und ein Freianlagenplan erstellt , in dem Maßnahmen zur Freiraumgestaltung konkretisiert werden. 6.3 Immissionen Die Auswirkungen von Schallimmissionen durch die Wohnbebauung und die Kindertagesstätte auf die Umgebung werden im weiteren Verfahren ebenso geklärt, wie die Auswirkungen von Schallimmissionen aus der Umgebung auf das neue Quartier. Hierzu ist eine schalltechnische Untersuchung in Auftrag gegeben worden. Untersucht werden die verkehrsbedingten Geräu- schimmissionen und -emissionen. Auf eine Untersuchung von Gewerbelärm kann angesichts der Nutzungen in der Umgebung verzichtet werden. Da das Plangebiet bereits wohnbaulich genutzt wird, können hier wohnverträgliche Gewerbelärmpegel vorausgesetzt werden. Das Gebiet liegt im Achtungsabstand mehrerer Störfallbetriebe gem. Richtlinie 2012/18/EU (Seveso III). Somit sind bei der Planung Pflichten zur Vermeidung oder Begrenzung der Auswir- kungen von schweren Unfällen nach § 50 Satz 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu be- achten. Derzeit wird geprüft, welche Störfallbetriebe für das Plangebiet relevant sind. Sobald die Daten hierzu vorliegen, wird darauf aufbauenden eine Stellungnahme bzw. ein Gutachten erarbeitet, mit notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der sch utzbedürftigen Nutzungen (Wohnen und KiTa) innerhalb von Achtungsabständen. Da sich das Plangebiet innerhalb einer bestehenden Gemengelage befindet und dadurch kein erstmaliges Heranrücken einer schutz- bedürftigen Nutzung ausgelöst wird, kann das Vorhaben voraussichtlich innerhalb des Ach- tungsabstandes realisiert werden, soweit möglicherweise erforderliche Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. 6.4 Klima Klimawandelfolgen: Das Plangebiet ist aufgrund der Lage im Siedlungsgebiet hitzevorbelastet. Die sommerliche Überhitzung von versiegelten Flächen wird durch Festsetzungen zur Grund- stücks- und Gebäudebegrünung gemindert. Es sollen begrünte – auch nicht unterbaute - Frei- flächen und eine klimagerechte Bebauung entstehen. Zu den Punkten Umgang mit Nieder- schlagswasser und Starkregenvorsoge siehe Punkt 6.7. 14 Klimschutz: Die Klimaschutzleitlinien der Stadt Köln in der am 17.03.2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Fassung (KLL) verpflichten Vorhabenträger in Bebauungsplanverfahren, die darin festgelegten Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Die Umsetzung der mit der Koor- dinationsstelle Klimaschutz abzustimmenden Maßnahmen werden im Durchführungsvertrag verbindlich geregelt und gesichert. Den Anforderungen der Klimaschutzleitlinien folgend, sollen die Wohngebäude klimaeffizient errichtet werden. Die Flachdächer der Gebäude sollen allesamt mit extensiver Dachbegrünung und PV-Anlagen ausgestattet werden und so zu einer klimaangepassten Bauweise beitragen. Für die Energieversorgung des Plangebiets wird ein Versorgungskonzept erarbeitet, in dem zu- nächst der Energiebedarf des neuen Quartiers ermittelt wird. Darauf aufbauend werde die Potenziale für den Einsatz von erneuerbaren Energien geprüft und anschließend verschiedene Versorgungsvarianten konzipiert und miteinander verglichen. Dabei werden sowohl Wirt- schaftlichkeit, Umsetzbarkeit und Umweltverträglichkeit der denkbaren Varianten betrachtet. Die Bestandsgebäude sind derzeit an das Fernwärmenetz der Stadt Köln angeschlossen, sodass diese Versorgungsvariante auch für die neuen Gebäude im Versorgungskonzept genauer un- tersucht werden wird. 6.5 Boden/ Altlasten Im Kataster der Altstandorte, Altablagerungen und sonstigen stofflichen Bodenveränderungen (Altlastenkataster) liegen keine Erkenntnisse über Bodenbelastungen vor. Das Plangebiet ist bereits zu einem großen Teil bebaut und der Boden entsprechen bean- sprucht und versiegelt. Im Rahmen der Neuplanung soll die Bodenversiegelung nicht über das erforderliche Maß hinaus erfolgen. Hierzu wird beispielsweise die Tiefgarage wei testgehend unter die Wohngebäude geplant. Weitere befestigte Flächen, wie beispielsweise Wegeverbin- dungen sollen mit wasserdurchlässigen Materialien errichtet werden. Die genaueren Auswir- kungen der Planung auf den Boden werden im Rahmen des Umweltberichts erläutert. 6.6 Kampfmittel Gemäß der Stellungnahme des Kampfmittelbeseitigungsdienstes liefern Luftbilder aus den Jahren 1939 - 1945 und andere historische Unterlagen keine Hinweise auf das Vorhandensein von Kampfmitteln innerhalb des Plangebiets. 6.7 Wasser Im Plangebiet liegt eine Gefährdung durch Hochwasser und Grundwasser vor (siehe Punkt 3.4.4). Die Gefährdung durch Grundhochwasser ist auch in der bereits vorliegenden orientie- renden Baugrunduntersuchung vom 12.11.2025 ( Ingenieurteam Dr. Hemling & Gräfe GmbH) berücksichtigt worden. Der bislang höchste dokumentierte Grundwasserstand liegt bei 40,8 m NHN. Im Zuge eines langanhaltenden Jahrhunderthochwassers im Rhein ist ein Grundwasser- stand 42,0 m NHN nicht auszuschließen. Für seltenere Ereignisse sind auch h öhere Wasser- stände möglich. Für die unterkellerten Bauteile liegen bereits die in der Vergangenheit 15 tatsächlich gemessenen Wasserstände höher als die Bodenplatte Untergeschoss. Laut Bau- grunduntersuchung sind daher Maßnahmen zur Abdichtung und Auftriebssicherung vorzuse- hen. Das Planungsgebiet liegt in einem Risikogebiet außerhalb des Überschwemmungsgebiets des Rheins nach § 78 b Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Entsprechend Abs. 1 Nr . 1 sind bei der Auf- stellung, Änderung oder Ergänzung von Bauleitplänen insbesondere der Schutz von Leben und Gesundheit und die Vermeidung erheblicher Sachschäden abzuwägen. Ein Überflutungsfall würde für das Plangebiet nur im Fall eines Versagens des Deiches eintreten. Aufgrund der lan- gen Vorwarnzeiten eines Rheinhochwassers und entsprechenden Evakui erungszeiträumen wird die Gefährdung von Leben und Gesundheit durch die Planung sehr gering eingeschätzt. Sachschäden könnten eintreten. Dieses Risiko wird angesichts der geringen Eintrittswahr- scheinlichkeit eines solchen Ereignisses als verhältnismäßig eingeschätzt. Um sicherzustellen, dass durch das geplante Vorhaben keine negativen Auswirkungen für die angrenzenden Bereiche entstehen, wird im weiteren Verfahren ein Entwässerungskonzept mit Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung und Starkregenvorsorge erstellt. In diesem Zu- sammenhang wird auch ein Überflutungsnachweis gemäß DIN 1986-100 erbracht und aufge- zeigt, wie das anfallende Wasser im Starkregenfall auf dem Grundstück zurückgehalten wer- den kann. 7 Planverwirklichung 7.1 Bodenordnung Die überplanten Flurstücke im Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes be- finden sich im Eigentum des Vorhabenträgers sowie der Stadt Köln. Ein Bodenordnungsverfah- ren wird nicht erforderlich. 7.2 Kosten Die Übernahme der im Zusammenhang mit dem Vorhaben und für etwaige Infrastrukturanla- gen anfallenden Kosten durch den Vorhabenträger wird im Durchführungsvertrag geregelt. 7.3 Durchführungsvertrag Alle Verpflichtungen des Vorhabenträgers werden in einem Durchführungsvertrag geregelt werden. Der Durchführungsbetrag beinhaltet gemäß § 12 Abs. 1 BauGB u. a. Regelungen zu folgenden Themen: − Durchführung des Vorhabens innerhalb einer bestimmten Frist − Übernahme der Planungs- und Erschließungskosten durch die Vorhabenträgerin − Umsetzung von 30 % öffentlich gefördertem Wohnungsbau 8 Städtebauliche Kennzahlen 16 Grundstücksgröße gesamt ca. 8.400 m² Davon Grundstücksfläche Kindertagesstätte ca. 2.000 m² Davon Grundstücksfläche Wohnbebauung ca. 6.400 m² Geplante Geschossfläche (GF) gesamt ca. 8.020 m² Davon Kindertagesstätte ca. 1.40 m² Davon Wohnbebauung ca. 6.610 m² Geplante Bruttogeschossflächen (BGF) oberirdisch ca. 9.520 m² Geplante Bruttogeschossflächen (BGF) unterirdisch ca. 3.630 m² Anzahl Wohneinheiten gesamt 74 Anzahl Wohneinheiten im Bestand, die entfallen 35 GRZ 0,4 GFZ 1,0 Grünflächen ca. 3.910 m² Davon Grünflächen mit Bodenanschluss ca. 3.050 m²
  • Anlage 3 Städtebauliches Planungskonzept

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    592/141013 590/14604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 891 916 801 918914 1017 1018 1019 1022 In den Käm pen Am Höfenweg Am Höfenweg Am Höfenweg Weg unbefestigt Kantenst ein Weg unbefestigt Pflaster In den Käm pen 0 1 2 5 (m) N PLANINHALT BAUHERR A L L E A N G E G E B E N E N M A ß E S I N D A U F D E R B A U S T E L L E V E R A N T W O R T L I C H Z U P R Ü F E N ! LEISTUNGSPHASE PLANART PLAN-NR. MASSSTAB GEZEICHNET DATUM PROJEKT-NR. INDEX - WKM Landschaftsarchitekten GmbH Clarissenstraße 63 . D-40549 Düsseldorf Telefon: 0211/598891-0 . Fax: 0211/598891-20 INDEX BLATTGRÖSSE - - - - PROJEKT LEISTUNGSPHASE STATUS DATUM ÄNDERUNGEN GEZ. V0002 1,19 / 0,59 00LPE491 09.02.20261:200 MK Lageplan Entwurf Am Höfenweg 44-76 50769 Köln Neubau Wohnungen mit Tiefgarage Schlesischer Platz 1a 50737 Köln-Weidenpesch Kölner Wohnungsgenossenschaft eG S O W N Rasenfläche Staudenfläche Betonsteinpflaster Höhen Bestand Höhen Neu Gefälle Grundstückgrenze Solitärstrauch Neu Hecke Baum Bestand Baum Neu 189,52 189,92 3,60% LEGENDE Rasenplatten Entwässerungsrinne Zaun Tiefgaragekante Tor BankBetonplatten Hecke gemischtSand Betonblockstufen Wassergebundene Wegedecke Sitzstufen Fahrradständer Haus E, II+ Kita II Haus F, II+ Haus A, III+ Haus B, III+ Haus C, III+ Haus D, III+ TG-Ein-/Ausfahrt Am Höfenweg Am Höfenweg Am Höfenweg In den Kämpen 592/141013 590/14604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 891 916 801 918914 1017 1018 1019 1022 In den Käm pen Am Höfenweg Am Höfenweg Am Höfenweg Weg unbefestigt Kantenst ein Weg unbefestigt Pflaster In den Käm pen 0 1 2 5 (m) N PLANINHALT BAUHERR A L L E A N G E G E B E N E N M A ß E S I N D A U F D E R B A U S T E L L E V E R A N T W O R T L I C H Z U P R Ü F E N ! LEISTUNGSPHASE PLANART PLAN-NR. MASSSTAB GEZEICHNET DATUM PROJEKT-NR. INDEX - WKM Landschaftsarchitekten GmbH Clarissenstraße 63 . D-40549 Düsseldorf Telefon: 0211/598891-0 . Fax: 0211/598891-20 INDEX BLATTGRÖSSE - - - - PROJEKT LEISTUNGSPHASE STATUS DATUM ÄNDERUNGEN GEZ. V0002 1,19 / 0,59 00LPE491 09.02.20261:200 MK Lageplan Entwurf Am Höfenweg 44-76 50769 Köln Neubau Wohnungen mit Tiefgarage Schlesischer Platz 1a 50737 Köln-Weidenpesch Kölner Wohnungsgenossenschaft eG S O W N Rasenfläche Staudenfläche Betonsteinpflaster Höhen Bestand Höhen Neu Gefälle Grundstückgrenze Solitärstrauch Neu Hecke Baum Bestand Baum Neu 189,52 189,92 3,60% LEGENDE Rasenplatten Entwässerungsrinne Zaun Tiefgaragekante Tor BankBetonplatten Hecke gemischtSand Betonblockstufen Wassergebundene Wegedecke Sitzstufen Fahrradständer 592/141013 590/14604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 891 916 801 918914 1017 1018 1019 1022 In den Käm pen Am Höfenweg Am Höfenweg Am Höfenweg Weg unbefestigt Kantenst ein Weg unbefestigt Pflaster In den Käm pen 0 1 2 5 (m) N PLANINHALT BAUHERR A L L E A N G E G E B E N E N M A ß E S I N D A U F D E R B A U S T E L L E V E R A N T W O R T L I C H Z U P R Ü F E N ! LEISTUNGSPHASE PLANART PLAN-NR. MASSSTAB GEZEICHNET DATUM PROJEKT-NR. INDEX - WKM Landschaftsarchitekten GmbH Clarissenstraße 63 . D-40549 Düsseldorf Telefon: 0211/598891-0 . Fax: 0211/598891-20 INDEX BLATTGRÖSSE - - - - PROJEKT LEISTUNGSPHASE STATUS DATUM ÄNDERUNGEN GEZ. V0002 1,19 / 0,59 00LPE491 09.02.20261:200 MK Lageplan Entwurf Am Höfenweg 44-76 50769 Köln Neubau Wohnungen mit Tiefgarage Schlesischer Platz 1a 50737 Köln-Weidenpesch Kölner Wohnungsgenossenschaft eG S O W N Rasenfläche Staudenfläche Betonsteinpflaster Höhen Bestand Höhen Neu Gefälle Grundstückgrenze Solitärstrauch Neu Hecke Baum Bestand Baum Neu 189,52 189,92 3,60% LEGENDE Rasenplatten Entwässerungsrinne Zaun Tiefgaragekante Tor BankBetonplatten Hecke gemischtSand Betonblockstufen Wassergebundene Wegedecke Sitzstufen Fahrradständer LEGENDE: PV-Elemente auf extensiverm Grün TG-Ein-/Ausfahrt Haus-/Kitaeingang 592/141013 590/14604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 891 916 801 918914 1017 1018 1019 1022 In den Käm pen Am Höfenweg Am Höfenweg Am Höfenweg Weg unbefestigt Kantenst ein Weg unbefestigt Pflaster In den Käm pen 0 1 2 5 (m) N PLANINHALT BAUHERR A L L E A N G E G E B E N E N M A ß E S I N D A U F D E R B A U S T E L L E V E R A N T W O R T L I C H Z U P R Ü F E N ! LEISTUNGSPHASE PLANART PLAN-NR. MASSSTAB GEZEICHNET DATUM PROJEKT-NR. INDEX - WKM Landschaftsarchitekten GmbH Clarissenstraße 63 . D-40549 Düsseldorf Telefon: 0211/598891-0 . Fax: 0211/598891-20 INDEX BLATTGRÖSSE - - - - PROJEKT LEISTUNGSPHASE STATUS DATUM ÄNDERUNGEN GEZ. V0002 1,19 / 0,59 00LPE491 09.02.20261:200 MK Lageplan Entwurf Am Höfenweg 44-76 50769 Köln Neubau Wohnungen mit Tiefgarage Schlesischer Platz 1a 50737 Köln-Weidenpesch Kölner Wohnungsgenossenschaft eG S O W N Rasenfläche Staudenfläche Betonsteinpflaster Höhen Bestand Höhen Neu Gefälle Grundstückgrenze Solitärstrauch Neu Hecke Baum Bestand Baum Neu 189,52 189,92 3,60% LEGENDE Rasenplatten Entwässerungsrinne Zaun Tiefgaragekante Tor BankBetonplatten Hecke gemischtSand Betonblockstufen Wassergebundene Wegedecke Sitzstufen Fahrradständer Am Höfenweg - Lageplan M 1:500 Anlage 3 0 1 2 5m
  • Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

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    Anlage 0 Betreff Städtebauliches Planungskonzept "Am Höfenweg" in Köln-Merkenich; Anhörung der Bezirksvertretung Chorweiler zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung; Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfes Hier: Begründung der Dringlichkeit Der Vorgabenbeschluss zum Bebauungsplanverfahren „Am Höfenweg“ in Köln- Merkenich soll auf der Sitzung der BV Chorweiler und parallel auf der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit am 07.05.2026 beraten werden, um das Vorhaben mit dringendem Kitaausbau in Merkenich zu beschleunigen. Im Stadtteil Merkenich besteht seit Jahren ein dringender Fehlbedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter sechs Jahren. Im Bebauungsplanverfahren Am Höfenweg plant die Kölner Wohnungsbaugenossenschaft eine Kita mit 5 Gruppen, die den gesamten Bedarf im Stadtteil decken wird.
  • Anlage 5 Darstellung und Bewertung Stellungnahmen TöB

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    Anlage 5 / 2 Tabellarische Darstellung und Bewertung des Abwägungsmaterials im Bebauungsplanverfahren Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 – Arbeitstitel: Am Höfenweg in Köln-Merkenich – eingegan- genen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) wurde vom 02.01.2025 bis zum 05.02.2025 durchgeführt. Im Zeitraum der Beteiligung sind 17 (davon 2 verfristet) Stellungnahmen eingegangen. Nachfolgend werden die eingegangenen Stellungnahmen fortlaufend nummeriert. Daran anschließend werden in Übereinstimmung mit der laufenden Num- merierung die Inhalte der Stellungnahmen sowie ihre Berücksichtigung im weiteren Verfahren dargestellt. Bei inhaltlich gleichen Stellungnahmen wird auf die jeweilige erste Stellungnahme der Verwaltung verwiesen. Die Behandlung der in der Tabelle enthaltenen Stellungnahmen durch die Verwaltung ist vorläufig und entspricht dem Stand zum Abschluss des Verfah- rens nach § 3 Abs. 1 BauGB und § 4 Abs. 1 BauGB. Diese Stellungnahmen werden bei der Erstellung des Bebauungsplanentwurfs inklusive Begründung, welcher Gegenstand der Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB und der Beteiligung nach § 4 Abs. 2 BauGB ist, berücksichtigt. Aufgrund des vorläufigen Cha- rakters ist es möglich, dass es im weiteren Verfahren vor der endgültigen Abwägung zum Satzungsbeschluss zu einer abweichenden Behandlung der Inhalte der frühen Beteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB [alternativ: nach § 13a Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BauGB] und § 4 Abs. 1 BauGB kommt. Insofern sind insbesondere die Ergebnisse der Beteiligungen nach § 3 Abs. 2 BauGB und § 4 Abs. 2 BauGB sowie die Begründung zum endgültigen Planentwurf zu berücksichtigen. Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung 1 322-4 Kampfmittelbeseitigungsdienst Luftbilder aus den Jahren 1939 - 1945 und andere histori- sche Unterlagen liefern keine Hinweise auf das Vorhan- densein von Kampfmitteln im beantragten Bereich. Daher ist eine Überprüfung des beantragten Be- reichs auf Kampfmittel nicht erforderlich. Mit den Bauarbeiten kann danach auch aus Sicht des Am- tes für öffentliche Ordnung begonnen werden. Erdarbeiten stets mit entsprechender Vorsicht auszuführen. Ein Erdaushub sollte schichtweise so erfolgen, dass größere metallische Gegenstände (wie z. B. Bombenblindgänger) nicht ungesehen bewegt, verladen o.ä. werden. Kenntnisnahme Nicht erforderlich Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 3 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung Erdarbeiten mit erheblichen mechanischen Belastungen wie beispielsweise Rammarbeiten, Pfahlgründungen, Ver- bauarbeiten etc. erfordern die Durchführung von Sicher- heitsdetektionen. 2 Bezirksregierung Köln – Dezernat 53 (Immissions- schutz einschl. anlagenbezogener Umweltschutz) Das Plangebiet liegt im Achtungsabstand mehrerer Störfallbetriebe nach Seveso III RL. Es soll ein entspre- chendes Gutachten sowie ggf. ein erforderliches Schutz- konzept erstellt werden. Ebenso wird angeführt, dass die Lärmimmissionen be- trachtet werden. Eine Erstellung der jeweiligen Gutachten wird von hier be- grüßt. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Das Gebiet liegt im Achtungsabstand mehrerer Störfallbetriebe gem. Richtlinie 2012/18/EU (Seveso III). Somit sind bei der Pla- nung Pflichten zur Vermeidung oder Begrenzung der Auswirkun- gen von schweren Unfällen nach § 50 Satz 1 des Bundes-Immis- sionsschutzgesetzes zu beachten. Ein entsprechendes Gutach- ten und ggf. erforderliches Schutzkonzept werden im Bebauungs- planverfahren erarbeitet. Es ist zunächst zu klären, welche Stör- fallbetriebe und Stoffe für das Plangebiet tatsächlich relevant sind. Anschließend soll dann die Machbarkeit des Vorhabens, ggf. unter Berücksichtigung von Maßnahmen erläutert werden. Allgemeine Maßnahmen werden im Bebauungsplan festgesetzt. Objektbezogene Seveso-Schutzkonzepte werden erstellt, sofern die Notwendigkeit in der konzeptionellen Vorphase festgestellt wird und dann im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens ver- bindlich geregelt. Die Lärmimmissionen werden im Rahmen eines Fachgutachtens zu schalltechnischen Immissionen behandelt. Dabei werden so- wohl Immissionen auf als auch die Emissionen durch das Plange- biet untersucht. 3 Bezirksregierung Köln – Dezernat 54 (Wasserwirt- schaft einschl. anlagenbezogener Umweltschutz) Das Vorhaben liegt nicht im gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet (ÜSG) des Rheins. Schutzzonen vorhandener Hochwasserschutzanlagen sind mit dem Vorhaben ebenfalls nicht betroffen und eine deichaufsichtliche Genehmigung ist dementsprechend nicht erforderlich. Die Belange des Teildezernates 54.B.1 Gewässerentwick- lung und Hochwasserschutz sind nicht betroffen. Kenntnisnahme Das Planungsgebiet liegt zum Teil in einem Risikogebiet außer- halb des Überschwemmungsgebiets des Rheins nach § 78 b Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Nach § 78b WHG sind in Risikogebieten außerhalb von Über- schwemmungsgebieten bei der Aufstellung, Änderung oder Er- gänzung von Bauleitplänen für nach § 30 Absatz 1 und 2 oder nach § 34 des Baugesetzbuches zu beurteilende Gebiete insbe- sondere der Schutz von Leben und Gesundheit und die Vermei- dung erheblicher Sachschäden in der Abwägung zu berücksichti- gen. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 4 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung Hinweis: Nach § 78 b Wasserhaushaltsgesetz (WHG) liegt das be- troffene Baugrundstück zum Teil in einem Risikogebiet außerhalb des Überschwemmungsgebiets des Rheines. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Grundsätzlich ist das Plangebiet vor Hochwasser des Rheins durch Hochwasserschutzeinrichtungen geschützt. Dennoch kön- nen Teile des Gebietes beim Versagen des technischen Hoch- wasserschutzes überflutet werden. Die Hochwassergefahren- karte weist in diesem Fall im südlichen und östlichen Plangebiet punktuell Überschwemmungstiefen von bis zu 2 m bei einem sel- tenen Ereignis aus. Da ein Rheinhochwasser mit Vorlaufzeit ein- tritt, können hier rechtzeitig Schutzmaßnahmen getroffen oder evakuiert werden. Zur Vermeidung von Sachschäden wird der Bauherrin empfohlen, Standards hochwasserangepassten Bauens in der Objektplanung zu berücksichtigen. In den Bebauungsplan wird ein entsprechen- der Hinweis aufgenommen. Im Bericht der orientierenden Baugrunduntersuchung, ist eben- falls der Hinweis enthalten, dass Maßnahmen zur Abdichtung und Auftriebssicherung der Gebäude erforderlich sind. 4 Industrie- und Handelskammer Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 5 Landesbetrieb Straßenbau NRW Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 6 Polizeipräsidium Köln – Führungsstelle Verkehr Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 7 7.1 Polizeipräsidium Köln – Kriminalkommissariat Bei der Planung von Quartieren, Gebäuden und anderen Bauvorhaben gibt es eine Vielzahl von kriminalpräven- tiven Aspekten im städtebaulichen und technischen Kon- text (Gestaltung des Außengeländes, Sicherheit des Ge- bäudes, Sicherheitskonzept) zu berücksichtigen. Diese Faktoren sollten bereits in die Planungsphase 1 eines Projektes einfließen, damit diese bei der Strukturierung Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Die Außenräume im Gebiet sind gut einsehbar und unterliegen durch die Wohnbebauung einer sozialen Kontrolle. Es werden keine Konflikte hinsichtlich einer erhöhten Kriminalität durch die Planung erwartet. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 5 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung des Geländes, der Gestaltung der Außenanlagen, den Si- cherheitskonzepten der Gebäude und der technischen Ausstattung der Gebäude von Anfang an berücksichtigt werden. 7.2 Es wird anregt, einen entsprechenden textlichen Hinweis im Bebauungsplan zu platzieren. Dieser könnte wie folgt aussehen: Städtebauliche – und technische Kriminalprävention: Bauliche Anlagen, z.B. Wohngebäude (MFH, EFH), Gara- gen(-anlagen), Grünanlagen, Wohnquartiere sowie Indust- rie- und Gewerbeobjekte und Gewerbegebiete, sollen zum wirksamen Schutz vor Kriminalität – wie z.B. Einbrüchen, Vandalismus und Sabotage – im Hinblick auf kriminalitäts- fördernde Faktoren und Gegebenheiten beurteilt werden. Die Empfehlungen der kriminalpolizeilichen Beratungsstel- len können durch die frühzeitige Beurteilung und Beratung bereits in der Planung berücksichtigt werden. Der Stellung- nahme wird nicht gefolgt. Es wird kein textlicher Hinweis im Bebauungsplan aufgenommen, da es sich um keine Regelungsinhalte des Bebauungsplans han- delt. Der Vorhabenträger erhält den Hinweis auf die kriminalpolizeili- chen Beratungsstellen und das Angebot einer frühzeitigen Beur- teilung und Beratung. 8 Telekom Im betroffenen Plangebiet sind Telekommunikationslinien der Telekom vorhanden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Telekommunikati- onslinien in ihrem Bestand und in ihrem weiteren Betrieb gefährdet sind. Sollte der weitere Verfahrensverlauf erge- ben, dass Belange der Telekom - z. B. das Eigentum der Telekom, die ungestörte Nutzung ihres Netzes sowie ihre Vermögensinteressen - konkret berührt sind, behält sich die Telekom vor, die Interessen der Telekom wahrzuneh- men und entsprechend auf das Verfahren einzuwirken. Aus diesem Grunde wird um Beteiligung bei den weiteren Planungen gebeten. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Die Telekom wird im weiteren Verfahren entsprechend beteiligt. 9 AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Gegen das im Betreff genannte Verfahren keine Beden- ken, sofern die Vorgaben zur Errichtung von Standplätzen für Abfallbehälter gem. § 10 der Abfallsatzung der Stadt Köln und die Erreichbarkeit Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Die Erreichbarkeit der Standplätze für Abfallbehälter wird bei der Planung berücksichtigt. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 6 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung dieser Standplätze entsprechend der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) berücksichtigt wer- den. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang insbe- sondere den erforderlichen Bewegungsraum für dreiach- sige Müllsammelfahrzeuge. 10 Stadtentwässerungsbetriebe Köln Generell ist der Entwässerung des Bebauungsplangebie- tes ein hoher Stellenwert einzuräumen und eine Entwäs- serungsplanung im weiteren Verlauf mit den StEB Köln abzustimmen. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wird ein Entwässe- rungskonzept erstellt. Dieses wird mit den StEB Köln abgestimmt 10.1 Schmutzwasser Die Entwässerung sollte aus hydraulischer Sicht ganzheit- lich für das gesamte (Neu-)Erschließungsgebiet geplant werden. Das Kanalnetz in Merkenich wird hydraulisch stark beansprucht und hat nur noch geringe Kapazitäten für die Einleitung. Daher muss das Schmutzwasser mit ei- ner Drosselung an den öffentlichen Mischwasserkanal DN600 Am Höfenweg westlich vom Erschließungsgebiet liegend angeschlossen werden. Sollte es nicht möglich sein, die hintere Häuserreihe (Kita, Haus E und F) an den DN600 Kanal westlich vom Erschließungsgebiet anzu- schließen, kann auch an den DN300 Kanal Am Höfenweg nördlich vom Erschließungsgebiet angeschlossen werden. Eine exaktere Aussage, in welcher Höhe gedrosselt wer- den muss, ist aufgrund des konzeptionellen Stand der Planung nicht möglich. Sobald eine detaillierte Planung erarbeitet wurde, muss dies vorgelegt werden, worauf die StEB eine genaue Drosselabflussmenge vorgibt. Entwäs- serungsanlagen, die die öffentliche Verkehrsflächen ent- wässern und in das Anlagevermögen der StEB übergehen sollen, müssen nach den Vorgaben der StEB geplant wer- den. Diese Vorgaben sind im Investorenleitfaden (siehe Anhang) aufgeführt und können auch bei den Vertretern der StEB eingeholt werden. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wird ein Entwässe- rungskonzept erstellt. Im Rahmen dieses Konzeptes ist zu prü- fen, ob das Schmutzwasser mit einer Drosselung an den öffentli- chen Mischwasserkanal DN600 Am Höfenweg westlich vom Er- schließungsgebiet liegend angeschlossen werden kann. Sobald die Planungen weiter detailliert sind, werden die Drosselungs- mengen mit den StEB Köln abgestimmt. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 7 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung Vor geplanten Änderungen (Rückbau, Umbau, Herstel- lung neuer Anschlüsse oder Änderungen der angeschlos- senen Flächen) ist mit den StEB Köln ein Beratungsge- spräch zu vereinbaren, damit über die Erfordernis eines neuen Kanalanschlussscheins („KAS-Verfahren“) und dem weiteren Vorgehen entschieden werden kann. Die Beratungsangebote werden im Zuge der weiteren Planung wahrgenommen. 10.2 Niederschlagswasser Das nicht klärpflichtige Niederschlagswasser ist gemäß §44 Abs.1 Landeswassergesetz von Grundstücken zu versickern, sofern das Wohl der Allgemeinheit nicht beein- trächtigt wird. Die Versickerung des Niederschlagswas- sers ist im Bebauungsplan festzusetzen und mit der Unte- ren Immissionsschutz-, Wasser- und Abfallwirtschaftsbe- hörde (IWA) abzustimmen. Sollte eine Versickerung ge- gen das Wohl der Allgemeinheit verstoßen oder aus tech- nischen Gründen nicht möglich sein, müssen andere Maßnahmen zum Umgang mit Regenwasser geprüft wer- den. Das Gebiet befindet sich der Zone IIIB des Wasser- schutzgebietes Refrath. Eine Versickerung von Oberflä- chenwasser benötigt hier eine Genehmigung von der Un- teren Wasserbehörde. Daher ist es in einen frühen Pla- nungsstand notwendig, sich mit Vertretern der Unteren Wasserbehörde abzustimmen unter welchen Vorgaben eine Versickerung geplant werden muss. Die Einleitung des Niederschlagswassers in den öffentlichen Kanal kann nur in begründeten Ausnahmefällen zugestimmt werden. Bei der Planung von Versickerungsanlagen von öffentli- chen Verkehrsflächen, ist ein Abstand von 2 m zur Grund- stücksgrenze und ein Abstand von 6 m zu Gebäuden ein- zuhalten. Korrektur der Stellungnahme am 20.11.2025: Das Plangebiet liegt nicht innerhalb einer Wasserschutz- zone. Eine Versickerung von Oberflächenwasser benötigt Prüfung im weite- ren Verfahren. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Da das Grundstück bereits vor dem 01.01.1996 bebaut war, be- steht hier prinzipiell keine Verpflichtung, das Niederschlagswas- ser gemäß § 44 Abs. 1 des Wassergesetzes für das Land Nord- rhein-Westfalen (Landeswassergesetz –LWG) nach Maßgabe des § 55 Abs. 2 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushal- tes (Wasserhaushaltsgesetz –WHG) ortsnah zu versickern, zu verrieseln oder direkt oder über eine Kanalisation ohne Vermi- schung mit Schmutzwasser in ein Gewässer einzuleiten, soweit dem weder wasserrechtliche oder sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften oder Belange der Wasserwirtschaft entgegenstehen. Im weiteren Verfahren wird geklärt, wie eine Versickerung des Niederschlagwassers im Plangebiet möglich ist. Dies erfolgt im Rahmen der Aufstellung des Entwässerungskonzeptes. Nach derzeitiger Planung sind insbesondere in den Außenanlagen Flä- chen zur Rückhaltung von Niederschlagswasser geplant. Falls er- forderlich, können Maßnahmen aus dem Entwässerungskonzept im Bebauungsplan festgesetzt werden. Die Abstände werden bei der weiteren Planung berücksichtigt. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 8 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung i.d.R. eine Genehmigung von der Unteren Wasserbe- hörde. 10.3 Überflutungsvorsorge Starkregen Das Planungsgebiet befindet sich in einen starkregenge- fährdeten Bereich (Gefährdungsgrad hoch). Es ist also bei Starkregenereignissen mit auftretendem Oberflächenwas- ser zu rechnen. Die Planung muss entsprechende Vorsor- gemaßnahmen im Entwässerungskonzept mitberücksichti- gen und zentrale Aspekte im weiteren Verfahrensverlauf festsetzen. Bei der Planung ist generell ein wassersensib- ler und starkregenangepasster Umgang mit Nieder- schlagswasser ausschlaggebend. Da Kanalnetze nicht für die bei Starkregen außergewöhn- lich großen Wassermengen dimensioniert sind, dienen die nachfolgend Konzepte dazu, das Wasser bei Starkregen möglichst schadlos zwischen zu speichern, abzuleiten bzw. von Gebäuden fernzuhalten. Diese Maßnahmen umfassen beispielsweise: • Tiefgarageneinfahrten und Hauseingänge sollten nicht am Tiefpunkt der Straße liegen und keinen di- rekten Wasserzufluss zulassen • Wahl der Straßenführung • gezielte bzw. schadlose Ableitung von Starkregener- eignissen über Grünflächen • Rückhaltung von Niederschlagswasser • Notüberläufe • Geländeneigung vom Gebäude abfallend, um Was- ser möglichst schadlos vom Gebäude fernzuhalten • Objektschutz besonders gefährdeter Grundstü- cke/Gebäude Hinweis: Im Rahmen der Planung wird von den StEB Köln ein Überflutungsnachweis gefordert. Unabhängig von der Größe der abflusswirksamen Fläche ist ein Überflutungs- Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Im Rahmen des Verfahrens wird ein Entwässerungskonzept mit Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung und Starkregen- vorsorge erstellt. In diesem Zusammenhang wird auch der Über- flutungsnachweis gemäß DIN 1986-100 erbracht. In den Bebauungsplan wird ein Hinweis aufgenommen, dass das Plangebiet in einem starkregengefährdeten Bereich liegt. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 9 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung nachweis gemäß DIN 1986-100 einzureichen. Der Über- flutungsnachweis dient dem Nachweis der schadlosen Überflutung des Grundstücks im Falle eines Starkregens. Die anfallenden Wassermengen müssen dabei nachweis- lich auf dem Baugrundstück zurückgehalten werden, ohne dass es zu Überflutungen von Gebäuden oder benachbar- ten Grundstücken kommt. Das Thema Starkregen ist bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen, die dafür notwendigen Flächen vorzuhalten und Konzepte bzw. Maßnahmen zur Risikovorsorge in der Objektplanung zu entwickeln. Zu diesem Zweck ist eine enge Zusammenar- beit zwischen Entwässerungs-, Freiraum- und TGA- Planung unerlässlich 10.4 Wasserhaushaltsbilanz Zur Erreichung eines naturnahen Zustandes in Bezug auf die Wasserhaushaltsbilanz ist eine Bilanzierung gemäß DWA-Merkblatt M 102-4 für die Baumaßnahme durchzu- führen. Hierbei ist durch die Auswahl geeigneter Maßnah- men der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung das zukünftige Verhältnis zwischen Ableitung, Versickerung und Verdunstung von Niederschlagswasser optimal an den Referenzzustand anzupassen. Die Bilanzierung sollte bereits mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen oder entwässerungstechnischen Entwurfes erfolgen. Es ist an- zustreben, die Ergebnisse der Wasserhaushaltsbilanzie- rung in den Regelungen des Bebauungsplans festzu- schreiben und die Gebäude wassersensibel zu gestalten. Die Wasserhaushaltsbilanz muss nach den Vorgaben der StEB aufgestellt und ausgewertet werden, dazu gibt die StEB auf Anfrage ein Hand-Out (siehe Anhang) heraus. Das Bauvorhaben befindet sich in einem Wasserschutz- gebiet. Es ist eine Altlastenverdachtsfläche bzw. ein Alt- lastenstandort verzeichnet, dies muss in der Entwässe- rungsplanung berücksichtigt werden und wir empfehlen Der Stellung- nahme wird teil- weise gefolgt. Die Erstellung einer Wasserhaushaltsbilanzierung ist im vorlie- genden Planverfahren nicht erforderlich. Der Bebauungsplan dient der maßvollen Nachverdichtung einer bereits mit Wohnbebauung bebauten Fläche im Innenbereich. Ein naturnaher bzw. unbeeinträchtigter Zustand des Bodens und Wasserhaushalts liegt daher bereits heute nicht vor. Gravierende Veränderungen des lokalen Wasserhaushalts sind durch die Pla- nung nicht zu erwarten. Auch unter Berücksichtigung der ver- gleichsweise geringen Größe des Plangebiets ist die Erstellung einer Wasserhaushaltsbilanzierung darum weder aus fachlicher Sicht noch unter Verhältnismäßigkeitsaspekten erforderlich. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 10 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung die Planung vorab mit der unteren Wasserbehörde abzu- stimmen. Korrektur der Stellungnahme am 20.11.2025: Das Plangebiet liegt nicht innerhalb einer Wasserschutz- zone. Eine Versickerung von Oberflächenwasser benötigt i.d.R. eine Genehmigung von der Unteren Wasserbehörde Erforderliche Gutachten für das B-Plan-Verfahren • Entwässerungskonzept mit Maßnahmen der Re- genwasserbewirtschaftung und Starkregenvor- sorge • Fachgutachten zur Versickerungseignung des Un- tergrundes Gemäß Stellungnahme der Stadtverwaltung, Abteilung Boden- und Grundwasserschutz liegen im Altlastenkataster keine Er- kenntnisse zu Verdachtsflächen oder Altstandorten vor. Die beiden Gutachten werden im weiteren Planungsverlauf er- stellt 10.5 Hochwasser und Grundhochwasser Nach § 78 b Wasserhaushaltsgesetz (WHG) liegt das Pla- nungsgebiet in einem Risikogebiet außerhalb des Über- schwemmungsgebiets des Rheines. Der Bereich befindet sich linksrheinisch in Höhe des Rheinstrom-km 700,00. Aufgrund der derzeitigen Geländehöhe an der südöstli- chen Grenze des Gebiets (öffentlicher Weg Am Höfen- weg) kann der Bereich ab ca. 10,00 m Kölner Pegel (KP) ohne ober- und unterirdische Schutzmaßnahmen geflutet werden. Der im vorigen Jahrhundert (1926 und 1995) am Kölner Pegel gemessene Höchstwasserstand von 10,69 m KP entspricht ca. 43,42 m NHN im Bereich des Bauvorha- bens. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzepts der Stadt Köln wurde der Hochwasserschutz für den o. g. Bereich auf 11,90 m KP (44,63 m NHN) angepasst. Einen hun- dertprozentigen Hochwasserschutz kann es aber auch in Zukunft nicht geben; Hochwasserschutzanlagen können versagen, überströmt oder hinterflutet werden. Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Das Planungsgebiet liegt in einem Risikogebiet außerhalb des Überschwemmungsgebiets des Rheins nach § 78 b Wasserhaus- haltsgesetz (WHG). Nach § 78b WHG sind in Risikogebieten au- ßerhalb von Überschwemmungsgebieten bei der Aufstellung, Än- derung oder Ergänzung von Bauleitplänen für nach § 30 Absatz 1 und 2 oder nach § 34 des Baugesetzbuches zu beurteilende Ge- biete insbesondere der Schutz von Leben und Gesundheit und die Vermeidung erheblicher Sachschäden in der Abwägung zu berücksichtigen. Grundsätzlich ist das Plangebiet vor Hochwasser des Rheins durch Hochwasserschutzeinrichtungen geschützt. Dennoch kön- nen Teile des Gebietes beim Versagen des technischen Hoch- wasserschutzes überflutet werden. Die Hochwassergefahren- karte weist in diesem Fall im südlichen und östlichen Plangebiet punktuell Überschwemmungstiefen von bis zu 2 m bei einem sel- tenen Ereignis aus. Da ein Rheinhochwasser mit Vorlaufzeit ein- tritt, können hier rechtzeitig Schutzmaßnahmen getroffen oder evakuiert werden. Zur Vermeidung von Sachschäden wird der Bauherrin empfohlen, Standards hochwasserangepassten Bauens in der Objektplanung Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 11 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung Aufgrund der Nähe zum Rhein können im o. g. Bereich auch höhere Grundwasserstände auftreten. Nach einer Grundwassermodellrechnung der RheinEnergie AG aus dem Jahre 2009 wurde ein Grundwasserstand mit ca. 42,25 m NHN berechnet. Berechnet wurde ein Grundwas- serstand auf Basis der Randbedingungen der bisher höchstgemessenen Grundwasserstände von 1988 und ei- ner Hochwassersimulation von 11,90 m KP. In dem Plan- gebiet ist daher mit Grundhochwasser zu rechnen. Dies muss u.a. auch bei der Konzeption von Versickerungsan- lagen oder einer Unterkellerung von Gebäuden berück- sichtigt werden. Die entsprechenden Grundwasserstände sind im weiteren Planungsverlauf abzufragen und einzu- beziehen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich die Rhein- wasserstände langjährig ändern können. Eine Gewähr für die tatsächlichen Wasserstände kann somit nicht über- nommen werden. zu berücksichtigen. In den Bebauungsplan wird ein entsprechen- der Hinweis aufgenommen. Im Bericht der orientierenden Baugrunduntersuchung, ist eben- falls der Hinweis enthalten, dass Maßnahmen zur Abdichtung und Auftriebssicherung der Gebäude erforderlich sind. Für Risikogebiete außerhalb von festgesetzten Über- schwemmungsgebieten gilt Folgendes und dies bitten wir als Auflage in die Baugenehmigung aufzunehmen: Auflagen: § 5 Absatz 2 WHG „Jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, ist im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren ver- pflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminde- rung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstü- cken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Um- welt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen.“ § 78 b Absatz 1 Satz 2 WHG Der Stellung- nahme wird nicht gefolgt. Es handelt sich hierbei nicht um Regelungsinhalte des Bebau- ungsplans. Die Hinweise werden an das Bauaufsichtsamt und den Vorhabenträger weitergegeben. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen / 12 Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung „Außerhalb der von Nummer 1 erfassten Gebiete sollen bauliche Anlagen nur in einer dem jeweiligen Hochwas- serrisiko angepassten Bauweise nach den allgemein an- erkannten Regeln der Technik errichtet oder wesentlich erweitert werden, soweit eine solche Bauweise nach Art und Funktion der Anlage technisch möglich ist; bei den Anforderungen an die Bauweise sollen auch die Lage des betroffenen Grundstücks und die Höhe des möglichen Schadens angemessen berücksichtigt werden § 78 c Absatz 2 WHG „Die Errichtung neuer Heizölverbraucheranlagen in Gebie- ten nach § 78b Absatz 1 Satz 1 ist verboten, wenn andere weniger wassergefährdende Energieträger zu wirtschaft- lich vertretbaren Kosten zur Verfügung stehen oder die Anlage nicht hochwassersicher errichtet werden kann. Eine Heizölverbraucheranlage nach Satz 1 kann wie ge- plant errichtet werden, wenn das Vorhaben der zuständi- gen Behörde spätestens sechs Wochen vor der Errich- tung mit den vollständigen Unterlagen angezeigt wird und die Behörde innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Eingang der Anzeige weder die Errichtung untersagt noch Anforderungen an die hochwassersichere Errichtung fest- gesetzt hat.“ 10.6 Gutachten Im Zuge der weiteren Planung ist es erforderlich folgende Unterlagen mit den StEB Köln, Sachgebiet GI-GE, abzu- stimmen bzw. diese vorzulegen: · Entwässerungskonzept mit Maßnahmen der Regen- wasserbewirtschaftung und Starkregenvorsorge · Fachgutachten zur Versickerungseignung des Unter- grundes Der Stellung- nahme wird ge- folgt. Die entsprechenden Gutachten werden im Rahmen des Verfah- rens erstellt und mit den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB Köln) und der Unteren Wasserbehörde (572) abgestimmt. 11 Westnetz GmbH In dem von uns beigefügten Lageplan im Maßstab 1 : 2000 haben wir die o. g. Hochspannungsfreileitung Kenntnisnahme Das Plangebiet liegt außerhalb des Schutzstreifens der Hoch- spannungsfreileitung. Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 während der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger TÖB eingegangenen Stellungnahmen Lfd. Nr. Stellungnahme Berücksichtigung Stellungnahme der Verwaltung mit Leitungsmittellinie, Maststandorten und Schutzstrei- fengrenzen eingetragen. Anhand der von Ihnen eingereichten Planunterlagen und Informationen, gehen wir davon aus, dass der Planbereich der obigen Maßnahme bereits außerhalb des 22,00 m + 26,00 m = 48,00 m bzw. 2 x 29,00 m = 58,00 m breiten Schutzstreifens der im Betreff genann- ten Hochspannungsfreileitung liegt. 12 Rhein-Main-Rohrleitungstransportgesellschaft Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 13 PLEdoc Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 14 GASCADE Gastransport GmbH Es bestehen keine Bedenken Kenntnisnahme Nicht erforderlich 15 Nord-West-Ölleitung GmbH Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 16 Amprion GmbH Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich 17 YNCORIS GmbH & Co KG Es bestehen keine Bedenken. Kenntnisnahme Nicht erforderlich Stand 04.02.2026
  • Anlage 6 Darstellung und Bewertung Stellungnahmen Öffentlichkeit

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    Anlage 6 Tabellarische Darstellung und Bewertung des Abwägungsmaterials im Bebauungsplanverfahren Darstellung und Bewertung der zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 67547/02 – Arbeitstitel: Am Höfenweg in Köln-Merkenich – eingegan- genen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgte gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) durch einen Aushang im Bürgeramt Köln-Chorweiler vom 04.06.2025 bis zum 27.06.2025. Zeitgleich bestand die Möglichkeit die Planunterlagen auf den Internetseiten der Stadt Köln einzusehen und digital Stellungnahmen zu übermitteln. Im Zeitraum der Beteiligung sind keine Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit eingegangen. Entsprechend entfällt die Darstellung und Bewertung der ein- gegangenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 BauGB.
  • Anlage 7 Praesentation Gestaltungsbeirat

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    Am Höfenweg Am Höfenweg 46-76 50769 Köln Bauherr Kölner Wohnungsgenossenschaft eG Schlesischer Platz 1a 50737 Köln-Weidenpesch Planung BM+P Architektur PartGmbB Hildebrandtstr. 4 D 40215 Düsseldorf, Deutschland Am Höfenweg in Köln-Merkenich Neubau Wohnungen mit Tiefgarage und einer KiTa Gestaltungsbeirat der Stadt Köln 04.11.2025 Projektstand: 04.11.2025 Das Projekt wurde seitdem weiterentwickelt. Aktueller Lageplan siehe Anlage 3 der Beschlussvorlage Am Höfenweg - Wer ist die Kölner Wohngesellschaft eG? Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG beabsichtigt, das Grundstück „Am Höfenweg 46–76“ im Stadtteil Köln-Merkenich grundlegend neu zu entwickeln. Ausgangspunkt ist der erhebliche Bedarf an zusätzlichen, modernen und bezahlbaren Wohnungen sowie an dringend benötigten Kinderbetreuungsplätzen im Stadtteil. Die vorhandene Bausubstanz aus den 1930er Jahren ist in ihrem heutigen Zustand nicht mehr sanierungsfähig und erfüllt weder Anforderungen an zeitgemäßen Wohnkomfort noch an Barrierefreiheit, Schall- und Wärmeschutz. Auch die Freiflächenqualität und die Stellplatzsituation entsprechen nicht mehr den aktuellen städtebaulichen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund wird die Neuaufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans nach § 12 BauGB angestrebt. Ziel ist die Schaffung eines zukunftsorientierten Wohnquartiers mit genossenschaftlich bzw. öffentlich geförderten Mietwohnungen sowie die Errichtung einer Kindertagesstätte, die über den Bedarf des Quartiers hinaus für den gesamten Stadtteil Merkenich wirksam wird. Es sollen rund 6.610 m2 Geschossfläche für Wohnbebauung geschaffen werden, was eine Mehrung von ca. 3.500 m2 Geschossfläche zum Bestand bedeutet. Auch wenn nach dem Koop.Baulandmodell nur 30% Geschossfläche der zusätzlichen Nachverdichtung förderpflichtig wäre, beabsichtigt die KWG 30% der gesamten Wohnfläche gefördert zu errichten. Zudem besteht die Bereitschaft zur Realisierung einer Kita über den Bedarf des Gebietes hinaus, um dem hohen Bedarf in Merkenich zu decken. Wer ist die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG? 1920: Gründungsjahr 2021: Gründung KWG Energie GmbH (Tochterunternehmen) 2022: Gründung KWG Immobilien GmbH (Tochterunternehmen) 2025: • 3.045 Wohnungen (davon 182 öffentl. gefördert) in 18 Kölner Stadtteilen, Pulheim und Dormagen • Mitarbeitende: 27 • Mitglieder: 4.154 • Bilanzsumme: 214,3 Mio € • durchschnittliche Nettokaltmiete/m²: 8,90€ Am Höfenweg - KWG baut ihren Wohnungsbestand weiter aus Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 KWG baut ihren Wohnungsbestand weiter aus Aktuelle Neubauten: 200 neue Wohnungen bis 2027 Quartiersentwicklungen 1) Josefine-Clouth-Straße, Köln-Nippes (Clouth.Tor 2) 2) Ursulastr., Hürth-Kalscheuren 3) Simonskaul, Köln-Weidenpesch 4) Klima-Quartier.NRW, Friedrich-Karl-Straße (400 WE) 5) Cologneo lll (300 WE neu) 6) Am Höfenweg, Köln-Merkenich Am Höfenweg - Die Idee der KWG Energie GmbH Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Ziel 1. Realisierung des Klimapfads 2024 mit ampeers Energy 2. Errichten von Wärmenetzen als Contractor 3. Angebot von grünem Mieterstrom für Mitglieder Vorteile • preisgünstig, kundennah produziert & genutzt • nachhaltig klimaneutral • Wertschöpfung bleibt im eigenen Unternehmen Die Idee der KWG Energie GmbH Quelle: Interne Daten, Stand 15.08.25 Das Angebot der KWG Energie GmbH wird stetig ausgew eitet. Am Höfenweg - Schwarzplan Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Schwarzplan M 1:5.000 Köln-Merkenich – ein Stadtteil mit eigenständigem Charakter Merkenich liegt im Kölner Norden am Rhein und ist geprägt von einer besonderen städtebaulichen Mischung. Einerseits finden sich hier gewachsene Wohnstrukturen mit Ein- und Mehrfamilienhäusern, die eine heterogene, kleinteilige Körnung aufweisen. Unterschiedliche Bauformen, Materialien und Maßstäbe prägen ein lebendiges, vielfältiges Bild. Gleichzeitig wird der Stadtteil durch großmaßstäbliche Industrieanlagen, Hafen- und Gewerbestrukturen geprägt, die eine ganz eigene Identität schaffen. Dieses Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten verleiht Merkenich seinen unverwechselbaren Charakter und bildet die Ausgangslage für die Weiterentwicklung des Quartiers. Das neue Projekt „Am Höfenweg“ knüpft an diese Eigenart an und sucht die Balance zwischen kleinteiligem Wohnen, sozialer Infrastruktur und dem industriell geprägten Umfeld. Am Höfenweg - Köln-Merkenich Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Köln-Merkenich google earth Stand:2021 kleinteilig, bunt, naturgebunden großflächige Infrastruktur, zersiedelt großmaßstäbig, geradlinig, industriell Ein Stadtteil mit eigenständigem Charakter Am Höfenweg - Art und Umfang der umgebenden Bebauung Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Art und Umfang der umgebenden Bebauung Am Höfenweg - Gestaltung und Materialität Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Gestaltung und Materialität Buntes, heterogenes Umfeld Die kleinteilige Bebauung in Merkenich besticht durch eine Vielzahl unterschiedlicher Typologien und Formen. Auf engem Raum finden sich verschiedenste Kubaturen, Materialien und Farben. Dieses Nebeneinander erzeugt ein heterogenes Stadtbild, das den Charakter des Stadtteils prägt. Gerade diese Vielfalt macht Merkenich städtebaulich interessant: Historisch gewachsene Strukturen, kleinteilige Wohnhäuser und neuere Ergänzungen treten miteinander in einen spannungsreichen Dialog. So entsteht ein lebendiges Bild, das keine klare Dominanz kennt, sondern vielmehr durch Unterschiede und Kontraste zusammengehalten wird. Städtebauliche Entwicklungen sollten nicht durch Unifomität, sondern durch Vielfalt in der Gestaltung und Maßstäblichkeit in dieses Gesamtbild integrieren. Am Höfenweg - Gestaltung und Materialität Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Gestaltung und Materialität Industrie Neben der kleinteiligen und heterogenen Wohnbebauung prägt insbesondere die unmittelbar angrenzende Industrie das städtebauliche Bild Merkenichs. Großmaßstäbliche Hallen, technische Infrastrukturen und weitläufige Werksanlagen bilden einen starken Kontrast zur Wohnbebauung und sind zugleich ein wesentlicher Bestandteil der Identität des Stadtteils. Diese großmaßstäbliche Prägung sollte nicht ausgeblendet, sondern bewusst in den städtebaulichen Kontext eingebunden werden. Neue Gebäude können gestalterisch auf die industriellen Strukturen reagieren, indem sie klare Volumen und robuste Materialien aufnehmen. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen den unterschiedlichen Maßstäben, der sowohl die Vielfalt Merkenichs betont als auch neue Identität stiftet. Am Höfenweg - Gestaltung und Materialität Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Gestaltung und Materialität Natur Die Rheinaue zwischen Merkenich und Worringen zählt zu den letzten größeren naturnahen Uferabschnitten im Kölner Stadtgebiet. Das rund 5,5 Kilometer lange, jedoch vergleichsweise schmale Naturschutzgebiet wird auf der Landseite durch einen Hochwasserschutzdamm begrenzt. Die Landschaft ist ein Mix aus vom Menschen geprägten Strukturen und naturnahen Resten der ursprünglichen Auenvegetation. Prägend sind ausgedehnte Grünflächen, durchzogen von Weich- und Hartholzauwäldern, Tümpeln und Altwassern. Ziel des Schutzgebietes ist der Erhalt und die Wiederherstellung typischer Lebensräume der Auenlandschaft - insbesondere Wälder, Rheinwiesen und Gewässer. Aufgrund seiner Größe und Strukturvielfalt spielt das Gebiet zudem eine wichtige Rolle im Biotopverbund entlang der Rheinschiene und bietet Rückzugs- und Ausbreitungsmöglichkeiten für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Kleinmaßstäblich soll eine neue grüne Mitte im Quartier entstehen und die Umgebung bereichern. Zudem werden optisch Farbtöne und Materialität das Quartier maßgeblich prägen und stehen somit in direkter Verbindung zu seiner Umgebung. Am Höfenweg - Bestandslageplan Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Bestandslageplan Am Höfenweg - Planung - Quartiersübersicht & Kennwerte Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Grundstücksfläche Kita 2.000 m² Tiefgarage A/B: 970 m² Tiefgarage C/D: 970 m² Grundstücksfläche Wohnbebauung 6.408,03 m² Außenfläche Kita 1.250 m² TG Außenkante Am Höfenweg II+SG III+SG II+SG III+SGIII+SGIII+SG II KiTa BGF 1.671,5 m² BGF 712,3 m² BGF 712,3 m² BGF 1.407 m² BGF 1.671,5 m² BGF 1.671,5 m² BGF 1.671 m² A B C D FE Planung - Quartiersübersicht & Kennwerte ● Vergleich Bestand und Neubau Geschossfläche (GF) Wohnen gesamt nach Architekturplanung: 6.610 m² Zum Bestand hinzukommende Geschossfläche (GF) Wohnen: 3.470 m² Anzahl hinzukommende Wohnungen (nach KoopBLM): 38 Anzahl hinzukommende Einwohner*innen (nach KoopBLM): 87,4 Anzahl Wohnungen nach Architekturplanung: 108 ● Grundstücksfläche gesamt 8.408,03 m² BGF Wohnen Typ Alleehaus (A-D): 4x 1.671,5 m² = 6.686 m² Typ Gartenhaus (E-F): 2x 712,3 m² = 1.424,6 m² Gesamt BGF Wohnen oberirdisch: 8.110,6 m² Gesamt BGF oberirdisch (inkl. KiTa): 9.517,6 m² Gesamt BGF unterirdisch (TG+Keller): 3.634 m² GRZ: 0,4 GFZ: 1,0 30% geförderter Wohnungsbau ● Grundstücksfläche Kita 2.000 m2 Außenfläche Kita 1.250 m2 BGF Kita Gesamt BGF Kita 1.407 m² GRZ: 0,3 GFZ: 0,7 ● Quartiersdichte nach KölnKatalog: 1,00 Am Höfenweg - Abstandsflächen Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 A B C D Zufahrt Feuerwehr mind. 3,5m Zufahrt Tiefgarage A B C D FE II+SG III+SG II+SG III+SGIII+SGIII+SG II KiTa Abstandsflächen Legende Abstandsflächen bis OK Attika Staffelgeschoss Abstandsflächen bis OK Attika Dach Balkone (teilweise in Abstandsflächen) Grundstücksgrenze Straßenmitte Am Höfenweg - Bepflanzungsplan Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Bepflanzungsplan Legende Zu fällende Bäume (Anzahl: 13) Bäume, die erhalten bleiben (Anzahl: 1) Neu gepflanzte Bäume (Anzahl: ca. 28) Am Höfenweg - Planungskonzept grüne Mitte Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 592/141013 590/14 604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 801 918 1017 1018 1019 1022 Am Höfenweg Weg unbefestigt Weg unbefestigt In den Kämp en 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 240 l 240 l 240 l W WWW W Rutsche Am Höfenweg Lageplan 1:200 Stand: 06.10.2025 592/141013 590/14 604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 801 918 1017 1018 1019 1022 Am Höfenweg Weg unbefestigt Weg unbefestigt In den Käm pen 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 240 l 240 l 240 l W WWW W Rutsche Am Höfenweg Lageplan 1:200 Stand: 17.10.2025 Planungskonzept grüne Mitte Am Höfenweg - Planungskonzept grüne Mitte Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Planungskonzept grüne Mitte Die grüne Mitte bildet die zentrale Achse zwischen den Neubauten und wird als Park für alle Generationen gestaltet. Leichte Bodenmodellierungen schaffen eine Hügellandschaft mit Spielmöglichkeiten. Großkronige Bäume spenden Schatten für Sitz- und Spielflächen. Zwischen den Hügeln entsteht ein geschwungener Weg, der von Kindern mit Bobbycars und Fahrrädern genutzt werden kann und gleichzeitig Sand- spielflächen einfasst. Eine größere Rasenspielfläche liegt im nördlichen Bereich. Alle Gebäude werden über Wege erschlossen, die 2 m breit sind. Fugenpflaster verbreitert die Wege um 1,5 m, sodass auch Feuerwehr- und Umzugsfahrzeuge anfahren können. Das Freiraumkonzept reagiert auf die Herausforderungen des Klimawandels. Durch den gezielten Einsatz von Klimabäumen entsteht ein angenehmes Mikroklima: Schattenwurf reduziert Hitze, verbessert die Aufenthaltsqualität und schützt sensible Nutzungsbereiche. Die Bepflanzung folgt dem Prinzip der Klimagerüstpflanzung. Robuste, trockenheitsverträgliche Gehölze und Sträucher fördern Biodiversität und sichern eine stabile, zukunftsfähige Entwicklung. Für die Überflutungssicherheit sorgen Mulden und modellierte Flächen, die Starkregenereignisse aufnehmen und kontrolliert versickern lassen. Diese naturnahe Regenwasser- bewirtschaftung entlastet die Kanalisation und trägt zur Grundwasserneubildung bei. Die Freiräume bieten vielfältige Spiel- und Aufenthalts- möglichkeiten: naturnahe Räume unter Bäumen, offene Rasenflächen, geschwungene Wege und klassische Spielgeräte schaffen abwechslungsreiche Angebote für alle Altersgruppen. Alle Bereiche sind barrierefrei erschlossen: ebene, rutschfeste Beläge sowie flache Übergänge ermöglichen eine gleichwertige Nutzung für alle Generationen. Nachhaltigkeit zeigt sich in der Reduktion von Pflege- und Betriebskosten. Extensive Pflanzungen minimieren Bewässerung und Schnitt, klare Wegeführungen erleichtern Unterhaltung und Orientierung. Am Höfenweg - Grundrisse Wohnen A-D Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,50x1,50 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,201,20x1,20 1,20x1,201,20x1,20 Wohnen/ Küche 22,13 m2 Schlafen 16,03 m2 Kind/ Büro 10,30 m2 Bad 5,18 m2 Schlafen 12,38 m2 Wohnen/ Küche 20,62 m2 Bad 5,18 m2 Wohnen/ Küche 29,59 m2 Schlafen 14,95 m2 Kind/ Büro 11,28 m2 Bad 5,18 m2 Bad 5,19 m2 Wohnen/ Küche 29,25 m2 Schlafen 15,26 m2 Schlafen 16,03 m2Bad 5,18 m2 Wohnen/ Küche 22,12 m2 Kind/ Büro 10,30 m2 Wohnen/ Küche 20,61 m2 Bad 5,18 m2 1,20x1,201,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,201,20x1,20 Kind/ Büro 12,38 m2 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,50x1,50 1,50x1,50 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,201,20x1,201,20x1,201,20x1,20 1,20x1,20 Wohnen/ Küche 22,13 m2 Wohnen/ Küche 29,59 m2 Schlafen 14,95 m2 Kind/ Büro 11,28 m2 Bad 5,18 m2 Schlafen 16,03 m2 Bad 5,18 m2 Bad 5,18 m2 Bad 5,18 m2 Kind/ Büro 10,30 m2 Schlafen 12,38 m2 Wohnen/ Küche 20,62 m2 Wohnen/ Küche 20,61 m2 Schlafen 12,38 m2 Kind/ Büro 10,30 m2 Wohnen/ Küche 22,12 m2 Schlafen 16,03 m2Bad 5,18 m2 Bad 5,19 m2 Wohnen/ Küche 29,60 m2 Schlafen 15,26 m2 Kind/ Büro 11,15 m2 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,901,20x1,20 1,50x1,50 1,50x1,50 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 Küche/ Wohnen 32,93 m2 Bad 4,86 m2 Schlafen 13,88 m2 Kind/ Büro 11,52 m2 Kind/ Büro 11,54 m2 Schlafen 13,88 m2 Bad 4,86 m2 Küche/ Wohnen 33,08 m2 Kind 12,66 m2 Bad 5,13 m2 Bad 5,13 m2 Kind 12,94 m2 Küche/ Wohnen 17,41 m2 Küche/ Wohnen 17,41 m2 Regelgeschoss M 1:200 Staffelgeschoss M 1:200 Grundriss Wohnen A-D Die Mehrfamilienhauser sind funktional und effizient organisiert und umfasst insgesamt sechs Wohneinheiten unterschiedlicher Größe in den Regelgeschossen. Die Grundrissgestaltung folgt einem symmetrischen Aufbau mit einem zentralen Erschließungskern, bestehend aus Treppenhaus und Aufzug, der barrierefreien Zugang zu allen Wohnungen gewährleistet. Jeweils drei Wohnungen befinden sich auf der linken und rechten Gebäudeseite. Die größeren 3-Zimmer-Wohnungen (jeweils ca. 71– 72 m²) sind entlang der Längsseiten des Gebäudes angeordnet und verfügen über großzügige Wohn- und Essbereiche mit Zugang zu privaten Balkonen oder Terrassen. Die gut belichteten Räume bieten eine hohe Wohnqualität bei kompakter Flächennutzung – ideal für Familien. Zwei kleinere 2-Zimmer-Wohnungen (je ca. 40 m²) im Mittelbereich ergänzen das Wohnungsangebot und richten sich insbesondere an Singles, Senioren oder Paare. Diese Einheiten nutzen die vorhandene Gebäudetiefe effizient aus und bieten trotz kompakter Größe durchdachte Grundrisse mit klarer Zonierung von Wohnen, Schlafen und Kochen. Durch die klare Struktur und ausgewogene Wohnungsgrößen wird eine soziale Durchmischung unterstützt, während gleichzeitig eine nachhaltige und kosteneffiziente, kompakte Wohnraumschaffung im urbanen Kontext realisiert wird. Erdgeschoss M 1:200 Am Höfenweg - Grundriss Regelgeschoss Wohnen A-D Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Regelgeschoss M 1:100 Grundriss Wohnen A-D 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,50x1,50 1,50x1,50 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,201,20x1,201,20x1,201,20x1,20 1,20x1,20 Wohnen/ Küche 22,13 m2 Wohnen/ Küche 29,59 m2 Schlafen 14,95 m2 Kind/ Büro 11,28 m2 Bad 5,18 m2 Schlafen 16,03 m2 Bad 5,18 m2 Bad 5,18 m2 Bad 5,18 m2 Kind/ Büro 10,30 m2 Schlafen 12,38 m2 Wohnen/ Küche 20,62 m2 Wohnen/ Küche 20,61 m2 Schlafen 12,38 m2 Kind/ Büro 10,30 m2 Wohnen/ Küche 22,12 m2 Schlafen 16,03 m2 Bad 5,18 m2 Bad 5,19 m2 Wohnen/ Küche 29,60 m2 Schlafen 15,26 m2 Kind/ Büro 11,15 m2 Am Höfenweg - Grundriss Regelgeschoss Wohnen A-D Variante 2 Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 1,50x1,50 1,50x1,50 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,50x1,50 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,201,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,201,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,201,20x1,201,20x1,201,20x1,20 1,20x1,20 Wohnen/ Küche 23,80 m2Schlafen 16,88 m2 Kind/ Büro 12,38 m2 Wohnen/ Küche 29,59 m2 Schlafen 14,95 m2 Kind/ Büro 11,28 m2 Bad 5,30 m2 Schlafen 14,23 m2 Wohnen/ Küche 28,40 m2Bad 6,23 m2 Bad 6,00 m2 Bad 5,19 m2 Wohnen/ Küche 33,04 m2 Schlafen 14,92 m2 Kind/ Büro 12,11 m2 Kind/ Büro 12,11 m2 Bad 5,78 m2 Flur 7,65 m2 1,20x1,20 1,20x1,20 Gäste WC 2,66 m2 Wohnen/ Küche 24,17 m2 Schlafen 16,59 m2 Grundriss Wohnen A-D Variante 2 Regelgeschoss M 1:100 Am Höfenweg - Grundrisse Wohnen E-F Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,50x1,50 1,50x1,50 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,901,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 1,20x1,20 Wohnen/ Küche 30,45 m2 Bad 5,05 m2 Schlafen 15,07 m2 Schlafen 15,07 m2 Wohnen/ Küche 30,45 m2 Bad 5,05 m2 Bad 5,35 m2 Bad 4,91 m2 Wohnen/ Küche 20,91 m2 Wohnen/ Küche 24,42 m2 Schlafen 11,75 m2 Schlafen 13,65 m2 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,50x1,50 1,50x1,50 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,901,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 Bad 5,05 m2 Bad 4,91 m2 Bad 5,35 m2 Bad 5,05 m2 Wohnen/ Küche 30,45 m2 Schlafen 15,07 m2 Schlafen 15,07 m2 Wohnen/ Küche 30,45 m2 Schlafen 11,75 m2 Wohnen/ Küche 20,91 m2 Wohnen/ Küche 18,83 m2 Schlafen 13,65 m2 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,201,50x1,50 1,50x1,50 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 Wohnen/ Küche 28,74 m2 Bad 6,12 m2 Schlafen 15,20 m2 Schlafen 15,20 m2 Wohnen/ Küche 28,74 m2 Bad 5,77 m2 Grundriss Wohnen E-F Die Gartenhäuser bestehen aus zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt vier separaten Wohneinheiten pro Geschoss pro Haus und jeweils einem zentralen Erschließungsbereich. Die Gesamtgestaltung vereint Funktionalität mit effizienter Flächennutzung, um sowohl Komfort als auch Wohnqualität zu gewährleisten. Die klare Strukturierung, effiziente Raumnutzung und harmonische Gliederung der Wohnungen schaffen ein angenehmes Wohnumfeld und ermöglichen sowohl individuellen Rückzug als auch nachbarschaftliches Miteinander. Erdgeschoss M 1:200 Regelgeschoss M 1:200 Staffelgeschoss M 1:200 Am Höfenweg - Grundriss Regelgeschoss Wohnen E-F Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 1,50x1,50 1,50x1,50 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,901,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 1,20x1,20 0,90x0,90 0,90x0,90 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,20x1,20 1,50x1,50 Bad 5,05 m2 Bad 4,91 m2 Bad 5,35 m2 Bad 5,05 m2 Wohnen/ Küche 30,45 m2 Schlafen 15,07 m2 Schlafen 15,07 m2 Wohnen/ Küche 30,45 m2 Schlafen 11,75 m2 Wohnen/ Küche 20,91 m2 Wohnen/ Küche 18,83 m2 Schlafen 13,65 m2 1,20x1,20 Grundriss Wohnen E-F Regelgeschoss M 1:100 Am Höfenweg - Untergeschoss Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 24 25 26 27 28 29 C D E/F B A 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1011 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 24 25 26 27 28 29 D E/F 17 18 19 20 21 22 24 25 26 27 Untergeschoss Untergeschoss M 1:500 Die beiden Tiefgaragen befinden sich jeweils separat unter den Wohngebäuden A–B sowie C–D. Sie sind baulich und funktional voneinander getrennt und verfügen über unabhängige Erschließungen. Jede Garage dient der Versorgung der zugehörigen Wohnhäuser mit PKW-Stellplätzen sowie Nebenräumen. Die vertikale Erschließung erfolgt über jeweils eigene Treppenhäuser mit integriertem Aufzug. Im östlichen Bereich befindet sich zusätzlich ein Treppenhaus mit direktem Ausgang zur grünen Mitte. Neben den Stellplätzen sind in beiden Garagen Fahrradräume zur sicheren Abstellung von Fahrrädern vorgesehen. Diese sind als platzsparende Doppelparker ausgeführt. In einem der Bereiche befindet sich zudem ein gemeinschaftlich nutzbarer Waschraum mit Anschlüssen für Waschmaschinen. Die Häuser E und F sind ebenfalls unterkellert. Die Kellergeschosse sind über das jeweilige Treppenhaus erschlossen und bieten zusätzliche Abstellflächen sowie Fahrradabstellräume für die Bewohner:innen. Ausgang zur grünen Mitte Gartenhaus E Haus A Haus B Haus C Haus DMittelgarageFahrradraum Fahrradraum Haus E Haus F Am Höfenweg - Tiefgaragenplanung mit Pergola Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 592/141013 590/14 604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 801 918 1017 1018 1019 1022 Am Höfenweg Weg unbefestigt Weg unbefestigt In de n K äm pe n 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 240 l 240 l 240 l W WWW W Rutsche Am Höfenweg Lageplan 1:200 Stand: 06.10.2025 592/141013 590/14 604/14 921 598/14 1012 651 1011 594/14 588/14 1014 801 918 1017 1018 1019 1022 Am Höfenweg Weg unbefestigt Weg unbefestigt In den Kämpen 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 1.100l 240 l 240 l 240 l W WWW W Rutsche Am Höfenweg Lageplan 1:200 Stand: 17.10.2025 Tiefgaragenrampe mit begrünter Pergola Am Höfenweg - Quartier im Schnitt/ Ansicht Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 III + Staffel II + Staffel Wohnbebauung Grüne Mitte Wohnbebauung Hintergrund: Kindertagesstätte öffentlicher Straßenraum Tiefgarage Wohnbebauung und Kita Private Terrassen Baum- allee Private Vorgärten Grundstücksgrenze Grundstück Nachbarbebauung Grundstücksgrenze Private Terrassen Quartiersschnitt grüne Mitte Durch das Wohnquartier "Am Höfenweg" entsteht eine grüne Mitte. Gerahmt wird das Grundstück zur Straßenseite von einer neu entstehenden Baumallee. So wird nicht nur das Grundstück, sondern die ganze Umgebung inklusive Straßenraum aufgewärtet. Die neue grüne Mitte bietet sowohl Anwohnenden eine hohe Aufenthaltsqualität, als auch der Nachbarschaft. Spielflächen, offene Durchwegungen und Schatten spendende Bepflanzung laden zum Verweilen und Erholen ein. Zusätzlich bieten neue Balkone und Terrassen für die Anwohnenden eine privaten Außenraum. M 1:200 Am Höfenweg - Gebäudeschnitt im städtebaulichen Kontext Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 60 3,62 38 2,70 38 2,70 38 2,80 605 415 60 3,62 38 2,70 38 2,70 38 2,70 38 2,80 605 415 13,06 9,98 Treppenhaus Treppenhaus Treppenhaus Bad Wohnen/Küche Wohnen/Küche Wohnen/Küche Flur Kind/BüroTreppenhaus Treppenhaus Tiefgarage Treppenhaus Treppenhaus Treppenhaus Treppenhaus Flur/Garderobe Flur/GarderobeTerrasse Terrasse Flur Schlafen Schlafen Schlafen Kellerräume +43,85 +44,30 +44,25 +44,30 +44,30 Bad Bad +43,72 +43,72 +54,29 +57,06 +44,00 +51,51 +54,28 Gebäudeschnitt im städtebaulichen Kontext Am Höfenweg - Straßenansicht Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Am Höfenweg HAUS A Am Höfenweg HAUS CAm Höfenweg Haus B Am Höfenweg Haus D Am Höfenweg HAUS A Am Höfenweg Haus B Straßenansicht am Höfenweg M 1:500 M 1:200 Am Höfenweg - geprägt von Vielfalt und Kontrasten Gestaltun gsbeirat: 04.11.2025 Köln-Merkenich - geprägt von Vielfalt und Kontrasten Holzlamellen Rutsc he Rankstäbe Fensterrahmen in Holzoptik Am Höfenweg - Ansichten Kita Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 3,00 50 22 16 3,00 50 28 74 8,40 Ansichten KiTa M 1:200 Die neue Kindertagesstätte wird für fünf Gruppen konzipiert und vereint moderne Architektur mit funktionalem Raumkonzept und kindgerechter Gestaltung. Das Gebäude wird zweigeschossig ausgeführt und orientiert sich an einem offenen, lichtdurchfluteten Konzept. Die Fassade der Kita vereint natürliche Materialien und durchdachte Architektur zu einem kindgerechten, einladenden Gesamtbild. Markante Holzvorsprünge oder Elemente in Holzoptik setzen warme, natürliche Akzente und schaffen einen Bezug zur Natur – ein Aspekt, der für Kinder besonders wichtig ist. Der warme rote Farbton der Fassade verleiht dem Gebäude eine lebendige Ausstrahlung und unterstützt die freundliche Atmosphäre. Ein besonderes architektonisches Element ist der Laubengang im Obergeschoss: Er verbindet die Räume und dient gleichzeitig als überdachter Durchgang im Außenbereich. Dieser Durchgang fördert die Orientierung, schafft Bewegungsfreiheit und macht das Gebäude für Kinder auf spielerische Weise erlebbar. Die Kombination aus Offenheit, Naturbezug und funktionalem Design macht die Kita zu einem Ort, an dem sich Kinder sicher, frei und inspiriert fühlen können. Bsp.: Kita in Leipzig, Aline Hielscher ArchitekturBsp.: Haus für Kinder St. Wolfgang Mamming, Hrycyk Architekten BDA Bsp.: Hospizhaus Tirol in Hall, Casper Wichert Architektur Am Höfenweg - Grundrisse Kita Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Rutsche Pers./ Team 32,09 m2 Büro Leitung 18,49 m2 zentrales Lager 9,85 m2 WC B 7,13 m2 Umkleide K 5,00 m2 Technik 17,31 m2 Waschmaschinenr. 5,63 m2 Küche 31,85 m2 Vorratsraum 12,19 m2 WC P 4,50 m2 NR 1.1 18,53 m2 Sanitär 15,51 m2 Schlafen/ NR 1.2 23,77 m2 Abstell G1 6,13 m2 WC P 5,94 m2 Putzkammer 5,94 m2 Abstell G2 6,13 m2 G2 45,30 m2 Sanitär 15,51 m2 NR 2.1 18,53 m2 Schlafen/ NR 2.2 23,77 m2 Flur 44,66 m2 notw. Flur 20,96 m2 Raum für 2 BAP 10,23 m2 G1 45,30 m2 Kinderwagenabstellfl. 5,37 m2 Kinderwagenabstellfl. 13,35 m2 Balkon Balkon Rutsche Balkon G4 45,30 m2 Sanitär 15,51 m2 Schlafen/ NR 4.2 23,77 m2 Abstell G4 6,13 m2 WC P 5,94 m2 Putzkammer 5,94 m2 Abstell G5 6,13 m2 G5 45,30 m2 Sanitär 15,51 m2 NR 5.1 18,53 m2 Schlafen/ NR 5.2 23,77 m2 NR 3.1 18,31 m2 Sanitär 15,47 m2 G3 45,48 m2 Abstell G3 6,13 m2 ZBV 18,28 m2 Technik 12,96 m2 Bewegungsraum 63,23 m2 NR 4.1 18,53 m2 Schlafen/ NR 3.2 23,77 m2 Grundriss KiTa Im Erdgeschoss befinden sich zwei Gruppenräume mit direktem Zugang zum großzügigen Außenbereich. Dieser ist naturnah und vielseitig gestaltet – mit Spiel- und Bewegungsflächen, schattenspendenden Bereichen sowie altersgerechten Spielgeräten. Die bodentiefen Fenster sorgen für eine helle, freundliche Atmosphäre in den Innenräumen und ermöglichen eine direkte Verbindung zwischen Innen- und Außenwelt. Das 1. Obergeschoss beherbergt drei weitere Gruppenräume sowie Funktions- und Nebenräume. Ein durchgehender Balkon entlang der Westfassade dient sowohl als Erweiterung der Gruppenräume als auch als teilüberdachte Spiel- und Bewegungsfläche im Freien. Die Brüstungselemente des Balkons gewährleisten dabei sowohl Sicherheit als auch Sichtbezüge in den Außenbereich. Materialität und Farbgebung werden auf eine warme, einladende Wirkung hin ausgewählt. Das Gebäude ist barrierefrei erschlossen und erfüllt sämtliche aktuellen Anforderungen an den Wärme- und Schallschutz sowie an die Brandschutzvorgaben für Kindertageseinrichtungen. Die räumliche Gliederung sowie die architektonische Gestaltung fördern Selbstständigkeit, Orientierung und Geborgenheit für Kinder unterschiedlicher Altersstufen. Erdgeschoss M 1:200 Obergeschoss M 1:200 Am Höfenweg - Vogelperspektive Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Quartier & KiTa in der Perspektive Am Höfenweg - Fußgänger Perspektive Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Quartier in der Perspektive Am Höfenweg - Fragestellung Gestaltungsbeirat: 04.11.2025 Am Höfenweg HAUS A Am Höfenweg HAUS CAm Höfenweg Haus B Am Höfenweg Haus D Soll die gezeigte städtebauliche Qualität in einem Bebauungsplanverfahren umgesetzt werden? 1. Wohnraum mit Mehrwert • Schaffung von modernen, bezahlbaren Wohnungen, von denen 30% gefördert geplant sind. • Flexible Grundrisse und zeitgemäßer Wohnkomfort für unterschiedliche Haushaltsgrößen. • Barrierefreiheit und Balkone/ Terrassen für alle neuen Wohnungen. 2. Soziale Infrastruktur stärken • Neubau einer 5-gruppigen Kindertagesstätte mit überörtlicher Bedeutung. • Direkte Entlastung des akuten Betreuungsdefizits in Merkenich. • Kita als identitätsstiftender Ankerpunkt für das Quartier. 3. Städtebauliche Erneuerung • Abriss der nicht mehr sanierungsfähigen Bestandsbauten und Ersatz durch zeitgemäße Neubauten. • Klare Straßenkante mit drei Geschossen plus Staffelgeschoss. • Ergänzung durch zwei kleinere Häuser im Quartiersinneren für Vielfalt und Maßstäblichkeit. 4. Grün und Freiraum als Mittelpunkt • Grüne Mitte mit gemeinschaftlichen Spiel- und Aufenthaltsflächen. • Private Gärten im Erdgeschoss, offene Grünflächen für Begegnung. • Kita-Freiflächen in die grüne Mitte integriert. 5. Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit • Realisierung im Standard KfW-Effizienzhaus 40 in Verbindung mit Fernwärme. • Begrünte Dächer und klimagerechte Freiraumgestaltung. • PV-Anlagen auf den Dächern.
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    Dezernat, Dienststelle VI/612 Vorlagen-Nummer 0404/2026 Freigabedatum 28.04.2026 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Städtebauliches Planungskonzept "Am Höfenweg" in Köln-Merkenich; Anhörung der Bezirksvertretung Chorweiler zu den Ergebnissen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung; Beschluss über die Vorgaben zur Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfes Beschlussorgan Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit Gremium Datum Beschluss: Der Stadtentwicklungsausschuss 1. nimmt das städtebauliche Planungskonzept (Anlage 3) zur Kenntnis; 2. beauftragt die Verwaltung, auf der Grundlage des städtebaulichen Planungskonzepts gemäß Anlage 4 einen Bebauungsplan-Entwurf auszuarbeiten. Die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) – wie auch die Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstiger Trä- ger öffentlicher Belange nach § 4 Absatz 1 BauGB – sind dabei gemäß der Stellung- nahme der Verwaltung (Anlage 5 und 6) zu berücksichtigen; 3. verzichtet auf nochmalige Vorlage, falls die Bezirksvertretung Chorweiler ohne Ein- schränkung zustimmt. Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.05.2026 Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit 07.05.2026 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Auswirkungen auf den Klimaschutz Die Umsetzung des geplanten Vorhabens hat voraussichtlich negative Auswirkungen auf den Klimaschutz durch die Emission von Kohlenstoffmonoxid (CO), das durch Oxidation zum Kli- maschadgas Kohlendioxid (CO2) wird. Die Emission stammt vor allem aus der Bautätigkeit, dem zusätzlich ausgelösten motorisierten Individualverkehr, der Wärmebereitstellung (Hei- zung / Warmwasser) in den geplanten Gebäuden und dem Stromverbrauch, soweit er nicht im Plangebiet erzeugt wird. Grundsätzlich ist die Nach- und Umnutzung sowie die Verdichtung bereits bebauter Flächen im Sinne einer städtebaulichen Innenentwicklung ein vorzuziehender Weg, um die Belange des Klimaschutzes mit den Belangen einer wachsenden Stadt zu verei- nen. Das Bebauungsplanverfahren fällt unter die Anwendung der Leitlinien zum Kli maschutz der Stadt Köln. Die Zustimmung der Investorin zu den Leitlinien zum Klimaschutz liegt vor. Nach den gesetzlichen Vorgaben findet eine Bewertung der Umweltbelange statt. Hierfür wer- den verschiedene Umweltgutachten erstellt. Begründung: Anlass und Ziel der Planung Die Stadt Köln gehört zu einer der Wachstumsregionen in Nordrhein-Westfalen. In der aktuel- len Bevölkerungsprognose mit Stand Dezember 2025 wird bis 2045 von rund 1.100.500 Ein- wohner*innen und 585.200 Haushalten ausgegangen. Dies entspricht einem Zuwachs gegen- über dem Jahr 2024 von circa 10.000 Einwohner*innen und circa 12.000 Haushalten. Um der ansässigen und der neu hinzukommenden Bevölkerung attraktive Wohnangebote zu unter- breiten, ist die Schaffung von Wohnraum ein wesentliches und – in Anbetracht der aktuellen Situation – dringliches Ziel der Stadtentwicklung. Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG (im Folgenden: Vorhabenträgerin) hat die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans nach § 12 BauGB für das Gebiet Am Höfenweg 46 – 76 im Stadtteil Köln-Merkenich (Stadtbezirk Chorweiler) beantragt. Die vorhandene Wohnbebauung soll erneuert und nachverdichtet werden. Zudem soll eine Kindertagesstätte entstehen. Derzeit sind die Grundstücke mit vier Wohngebäuden bebaut. Die Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren genügen hinsichtlich der Erschließung, Wohnungsgrundrissen, Schall- und Wärmeschutz sowie Barrierefreiheit nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Sie sind in der jetzi- gen Struktur und Zustand mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nicht mehr zu sanieren. Die Pkw-Stellplätze sind in einem großen Garagenhof mit großer versiegelter Verkehrsfläche un- tergebracht. Die vorhandene Grünfläche ist von sehr geringer Aufenthaltsqualität, die dem Standort nicht gerecht wird. Das städtebauliche Konzept sieht einen Abriss und Neubau der vier Wohngebäude entlang der Straße Am Höfenweg vor. Die neuen Gebäude sollen in offener Bauweise mit drei Ge- schossen plus Staffelgeschoss errichtet werden. Zusätzlich sind zwei kleinere Wohnhäuser im rückwärtigen Grundstücksbereich vorgesehen. Insgesamt sollen circa 108 Wohneinheiten neu 3 entstehen, während 48 Wohneinheiten im Bestand entfallen. Die Planung sieht allein die Er- richtung von genossenschaftlich zum Teil öffentlich geförderten Mietwohnungen zu sozial ver- träglichen Mietpreisen vor. Das neue Quartier soll den Bewohner*innen durch die Anordnung einer grünen Mitte mit Kleinkinderspiel- und Begegnungsflächen ein attraktives Wohnumfeld bieten. Zudem besteht im Ortsteil Merkenich ein hoher Bedarf an (Klein-) Kinderbetreuungsplätzen. Dieser kann durch das vorhandene Angebot in Merkenich nicht gedeckt werden, sodass die Verwaltung der Stadt Köln im Rahmen der Planung die Ansiedlung einer über das Planungs- gebiet hinausreichenden Kindertagesstätte angeregt hat. Es soll eine Kindertagestätte mit fünf Gruppen entstehen. Durch die Neuaufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sollen die planungs- rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens geschaffen werden. V erfahren Die Vorhabenträgerin hat mit Schreiben vom 19.12.2024 den Antrag auf Einleitung eines Be- bauungsplanverfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes nach § 12 Absatz 2 BauGB gestellt. Der Beschluss zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, zur Einleitung des Planverfahrens und zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung wurde am 27.03.2025 durch den Stadtentwicklungsausschuss gefasst (Vorlagen-Nr. 0320/2025). Die Neuaufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 67547/02 erfolgt im Vollver- fahren mit Umweltprüfung nach § 2 Absatz 4 BauGB und Umweltbericht nach § 2a BauGB. Ein beschleunigtes Verfahren gem. § 13a BauGB für Maßnahmen der Innenentwicklung ist hier ausgeschlossen, da sich das Gebiet im Achtungsabstand mehrerer Störfallbetriebe gem. Richtlinie 2012/18/EU (Seveso III) befindet. Somit sind bei der Planung Pflichten zur Vermei- dung oder Begrenzung der Auswirkungen von schweren Unfällen nach § 50 Satz 1 des Bun- des-Immissionsschutzgesetzes zu beachten. Ein entsprechendes Gutachten und ggf. erfor- derliches Schutzkonzept werden im Bebauungsplanverfahren erarbeitet. Im Zeitraum vom 02.01.2025 bis einschließlich 05.02.2025 fand die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB statt. Insgesamt gingen 17 Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Be- lange ein. Folgende Themen wurden in den Stellungnahmen insbesondere angesprochen:  Klimaangepasste Bauweise und Energieversorgung  Achtungsabstand zu Störfallbetrieben (Seveso III)  Umgang mit Niederschlagswasser, Starkregen und Grundhochwasser  Forderung weiterer im Bauleitplanverfahren regelmäßig vorzulegender Gutachten (Ar- tenschutz, Grünordnungsplan, Verkehrsuntersuchung etc.) Zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB wurden die Planungs- unterlagen online vom 04.06.2025 bis einschließlich 27.06.2025 öffentlich zugänglich ge- macht. Ergänzend wurden die Planunterlagen im genannten Zeitraum beim Bürgeramt Chor- weiler, Pariser Platz 1, 50765 Köln und beim Stadtplanungsamt (Stadthaus), Außenstelle, La- denlokal 5, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, zur Einsichtnahme ausgehangen. Die Bekannt- machung der frühzeitigen Beteiligung erfolgte am 30.04.2025 im Amtsblatt der Stadt Köln. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sind keine Stellungnahmen eingegan- gen. Entsprechend entfällt die Darstellung und Bewertung der eingegangenen Stellungnah- men aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 BauGB. Städtebauliches Planungskonzept 4 Im Plangebiet ist überwiegend Wohnnutzung vorgesehen, was der Bestandsnutzung ent- spricht. Neu hinzu kommt eine fünfgruppige Kindertagesstätte, die für das Quartier und dar- über hinaus, für den gesamten Stadtteil Merkenich, das (Klein-) Kinderbetreuungsangebot deutlich verbessern soll. Das städtebauliche Konzept sieht den Abriss und Neubau der vier Wohngebäude entlang der Straße Am Höfenweg vor. Die neuen Gebäude sollen in offener Bauweise mit drei Geschos- sen plus Staffelgeschoss und einer Gebäudetiefe von 15 Metern entstehen. Als Dachform sind Flachdächer vorgesehen, die mit einer extensiven Dachbegrünung und PV-Anlagen aus- gestattet werden sollen. Die Gebäudeeingänge orientieren sich zur Straßenseite. Zusätzlich sind zwei Wohngebäude im rückwärtigen Grundstücksbereich vorgesehen. Insgesamt sollen circa 6.500 qm Geschossfläche Wohnen neu entstehen, während 3.140 qm Geschossfläche Wohnen im Bestand entfallen. Die geplante bauliche Ausnutzung im Bereich der Wohnge- bäude entspricht mit einer GRZ von 0,4 und GFZ von 1,0 den Orientierungswerten für Allge- meine Wohngebiete nach § 17 BauNVO. Die Kindertagesstätte mit einer Geschossfläche von circa 1.400 qm ist im nordöstlichen Teil des Gebiets verortet. Sie wird über die Straße Am Höfenweg im nördlichen Plangebiet er- schlossen. Das Gebäude soll in zweigeschossiger Bauweise, ebenfalls mit einem Flachdach für extensive Begrünung und PV-Anlagen errichtet werden. Die KiTa wird in eine ausreichend große Grün- und Spielfläche eingebettet, die sich in die Mitte des neuen Quartiers orientiert und so zusammen mit den weiteren Freiflächen eine grüne Quartiersmitte bildet. Das neue Quartier wird auf Grund der beiden aufgeführten Nutzungen Wohnen und KiTa im weiteren Verfahren im vorhabenbezogenen Bebauungsplan als allgemeines Wohngebiet gem. § 4 BauNVO festgesetzt. Anlagen Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2 Geltungsbereich Anlage 3 Städtebauliches Planungskonzept Anlage 4 Erläuterungstext Anlage 5 Darstellung und Bewertung der eingegangenen Stellungnahmen aus der früh- zeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Absatz 1 BauGB Anlage 6 Darstellung und Bewertung der eingegangenen Stellungnahmen aus der früh- zeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 BauGB

Beratungsverlauf

  1. 07.05.2026

    Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit

    TOP 9.2, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 07.05.2026 zuletzt

    Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

    TOP 9.2.2, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen

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