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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Stellungnahme zu einem Antrag gem. §3 der GO des Integrationsrates FachAK 4 des Integrationsrates zur Verbesserung der interkulturellen Öffnung des Senior*innenbereichs in Köln vom 12.09.2024 (AN/1305/2024)

Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss) 3157/2024 vom 17.10.2024

Stand: Am 21.11.2024 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Stellungnahme zu einem Antrag (Ausschuss)

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    Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 17.10.2024 3157/2024 Stellungnahme zu einem Antrag öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 19.11.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 21.11.2024 Stellungnahme zu einem Antrag des FachAK 4 des Integrationsrates zur gem. § 3 der GO des Integrationsrates zur "Verbesserung der interkulturellen Öffnung des Senior*innenbereichs in Köln vom 12.09.2024 (AN/1305/2024)" "Antrag zur Verbesserung der interkulturellen Öffnung des Senior*innenbereichs in Köln“ 1. Die Verwaltung wird daher gebeten, das Beratungssystem künftig angemes- sen auf die Bedürfnisse dieser Personengruppe auszurichten. (S.2, 2. Absatz) Stellungnahme der Verwaltung: Die Ausrichtung der Angebote der Senior*innenberatung auf alle Personengruppen ist der Verwaltung ein zentrales Anliegen. Inwieweit die Erreichbarkeit von Men- schen mit internationaler Familiengeschichte gewährleistet ist, wird durch die Ver- waltung kontinuierlich geprüft. So konnte in der Senior*innenberatung die Quote der beratenen Personen mit internationaler Familiengeschichte in der Zeit von 2021 bis 2023 von 16,8 % auf 22,7 % erhöht und das Angebot an muttersprachlicher Bera- tung sukzessive ausgebaut werden. In verschiedenen Stadtteilen werden Beratun- gen in unterschiedlichen Sprachen angeboten (u.a. in russisch, polnisch oder tür- kisch). Die Sprechstunden finden jeweils wöchentlich oder 14-tägig statt. Zusätzlich gibt es das Programm Semtimiz Veedel für alle. Es handelt sich dabei um eine tür- kischsprachige Beratung für ältere Menschen in Ehrenfeld. Im Rahmen der präventiven Hausbesuche erhalten regelmäßig alle Senior*innen ab 75 Jahren von der Verwaltung schriftlich einen Hinweis auf das bestehende breite Beratungsangebot für Senior*innen. Um den Zugang dieser Personengruppe zum Beratungsangebot zu verbessern, erhalten Menschen mit internationaler Fami- liengeschichte bereits mit 70 Jahren diesen schriftlichen Hinweis. 2 2. Die Verwaltung wird aufgefordert, diese Daten für den nächsten Bericht zu berücksichtigen. (S.2, 3. Absatz) Stellungnahme der Verwaltung: Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren steht in engem Austausch mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik und wird neben den dort erhobenen Zahlen und Daten zu den Menschen mit internationaler Familiengeschichte auch die Informatio- nen des Statistischen Landesamts und somit des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) für den nächsten Kommunalen Pflegebe- richt der Stadt Köln gemäß § 7 Alten und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW) berücksichtigen. 3. Die Ergebnisse dieses Projekts, das ein Drittel der Kölner Senior*innen be- trifft, sollten dringend in die strategische Ausrichtung der Fachverwaltung einfließen. (S.2, 4. Absatz) 4. Wir fordern die Verwaltung daher auf, das Thema Senior*innen mit internatio- naler Familiengeschichte endlich ernst zu nehmen und die Anregungen des FachAK 4, des Integrationsrates sowie des Projekts „Guter Lebensabend“ aufzugreifen. Es müssen konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die sicherstellen, dass alle Senior*innen, unabhängig von ihrer Fami- liengeschichte, die bestehenden Angebote in Köln gleichberechtigt nutzen können. (S.2, 6. Absatz) Stellungnahme der Verwaltung zu 3 und 4: Die Verwaltung war Teil des Landesprojekts „Guter Lebensabend NRW“ vom 01.04.2021 bis 31.12.2023 und nimmt die Ergebnisse und Erkenntnisse sehr ernst. Bestehende Maßnahmen und Programme für Senior*innen mit internationaler Fa- miliengeschichte werden stetig weiterentwickelt. Die vielfältigen Angebote müssen für alle Menschen erreichbar und nutzbar sein, um dadurch die Teilhabe am gesell- schaftlichen Leben vor Ort sicherstellen zu können. Durch eine ämterübergreifende Zusammenarbeit sowie die Einbindung der Träger der Wohlfahrtspflege in die inhaltliche und qualitative Weiterentwicklung der Pro- gramme sollen bestehende Strukturen gestärkt und neue Impulse für eine zeitge- mäße und interkulturelle Senior*innenarbeit gesetzt werden. Allerdings ist die Haushaltslage der Stadt Köln für den geplanten Doppelhaushalt 2025/2026 angespannt. Angesichts schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingun- gen und gleichzeitig wachsender Aufgaben und finanzieller Verpflichtungen gestal- tet sich die Aufstellung eines soliden Haushalts für die nächsten zwei Jahre als be- sonders herausfordernd. Die Sozialverwaltung wird in diesem Prozess alles daran- setzen, die Rahmenbedingungen für eine Finanzierung der drängenden Transfor- mationsthemen im Haushalt abzubilden und wichtige Angebote für die Kölnerinnen und Kölner, auch für die älteren Menschen mit internationaler Familiengeschichte, weiter anbieten zu können. Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf

  1. 19.11.2024

    Integrationsrat

    Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 21.11.2024 zuletzt

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 2.1.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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