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0510/2018

Umweltbildungskonzept der Stadt Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 07.09.2018

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Beschlussvorlage Rat

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Sachstandsbericht

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Anlage 2_Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte

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Anlage 3_Bedarf an Bildungseinheiten

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Anlage 1_Ganzheitliches Kölner Umweltbildungskonzept

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Anlage 4_ Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen Institutionen Organisationen und Vereine in Köln (2)

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Beschlussvorlage Rat

9652 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 
 0510/2018 
Freigabedatum 
21.08.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Umweltbildungskonzept der Stadt Köln 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln beschließt, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2019, das 
ganzheitliche Kölner Umweltbildungskonzept, in der als Anlage 1 bis 4 dargestellten Fassung. 
Der Gesamtaufwand im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung, -vorsorge beträgt 374.300 Euro p.a. 
und wird ab dem Haushaltsjahr 2019 im Haushaltsplan (in den Teilplanzeilen: 11, Personalaufwen-
dungen, 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, 15, Transferaufwendungen und 16, sons-
tige ordentliche Aufwendungen) und der mittelfristigen Finanzplanung dauerhaft bereitgestellt. Die 
Mittel für die Maßnahme wurden im Haushaltsplanentwurf 2019 für die Jahre 2019 bis 2022 entspre-
chend veranschlagt.  
Das Stellenbesetzungsverfahren für die einzurichtende Stelle EG13 ist mit dem Zeitpunkt dieses Be-
schlusses einzuleiten, damit zum 01.01.2019 mit der Realisierung begonnen werden kann. Für die 
Zeit bis zum Inkrafttreten des Haushaltes 2019 wird verwaltungsintern eine Verrechnungsmöglichkeit 
zur Verfügung gestellt. 
Alternative: 
Der Rat der Stadt Köln verzichtet auf das ganzheitliche Kölner Umweltbildungskonzept und be-
schließt, die Umweltbildung in der bisherigen Ausgestaltung durch die Informationsstelle für Umwelt-
bildung (Planung und Durchführung von Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen) fortzufüh-
ren. 
 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.09.2018 
Jugendhilfeausschuss 13.09.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 17.09.2018 
Ausschuss für Umwelt und Grün 18.09.2018 
Finanzausschuss 24.09.2018 
Rat 27.09.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  374.300       € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2019 ff. 
a) Personalaufwendungen    91.500 € 
b) Sachaufwendungen etc.    282.800 € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer sofort  
 
 
Begründung 
Ausgangslage: Im November 2009 wurde im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2010 die Erstellung ei-
nes ganzheitlichen Umweltbildungskonzeptes (UBK) vorgeschlagen. In seiner Sitzung am 7. Oktober 
2010 beschloss der Rat der Stadt Köln den Antrag zum Bürgerhaushalt. Die Verwaltung wurde beauf-
tragt, ein partizipatives Konzept unter Einbeziehung aller Kölner Umweltbildungs-Akteurinnen und -
Akteure zu erstellen. Hierzu zählen beispielsweise außerschulische Lernorte, Umweltverbände, pri-
vate und öffentliche Bildungsträger, Netzwerke, Initiativen, städtische Dienststellen sowie die Informa-
tionsstelle für schulische Umweltbildung. 
Das nun vorliegende UBK stellt ein Rahmenkonzept dar, innerhalb dessen Umweltbildung in Köln 
stattfinden und sich kontinuierlich weiter entwickeln wird. So ist das UBK als ein Baustein in der 
Nachhaltigkeitsarbeit der Stadt Köln zu verstehen, der sich kompatibel und anschlussfähig in einer 
interaktiven Bildung für nachhaltige Entwicklung, „BNE – Landkarte“ für Köln einbinden lässt. 
Zu den Inhalten: Das UBK geht zunächst auf die thematischen Schwerpunkte der Umweltbildung, 
nämlich Naturerfahrung und Biodiversität ein, die Bausteine für Kompetenzentwicklung und BNE sind 
(s. Vorbemerkungen, Einleitung und Begründung). Dann werden Bedarfsanalysen von Kölner Um-
weltinitiativen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und der außerschulischen Natur-Lernorte 
vorgestellt. Dabei wurde befragt, ob es derzeit Mängel, zu sichernde Bereiche und Ausbaubedarf gibt. 
Daraus wurde abgeleitet, welche neuen Aufgaben und Schwerpunkte folgen sollen. Im aktuellen Par-
tizipationsprozess, 2017-2018 beziehen sich die Umweltbildungsinitiativen und –verbände auf diese 
festgestellten Bedarfe und äußern detailliert ihre Anliegen, Forderungen und Wünsche für eine nach-
haltige Umweltbildungsarbeit in Köln. 
Weiterhin erläutert das UBK die Maßnahmen der Stadt im Bereich der Umweltbildung und führt die 
inhaltliche Ausrichtung für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Sinne eines ganzheitlichen Kölner 
Umweltbildungskonzeptes aus. Es geht auf die Instrumente und Methoden für Kommunikation und 
effektive Zusammenarbeit in der Kölner Umweltbildung ein und entwirft die Einrichtung einer Ge-

3 
schäfts- und Koordinationsstelle „Umweltbildung“ mit dem erforderlichen finanziellen und personellen 
Gesamtbedarf. Abschließend wendet sich das UBK dem Ausblick mit Perspektiven, Aufgaben und 
den Zielsetzungen zu.  
Zu den Beteiligten: Das UBK wurde inhaltlich zu Beginn von der „Stiftung Umwelt und Entwicklung 
des Landes Nordrhein-Westfalen“ als Projektpartner begleitet und unterstützt. Darüber hinaus wurden 
städtische Ämter einbezogen sowie im begleitenden Partizipationsprozess die Kölner Umweltbil-
dungs-Akteurinnen und –Akteure aktiv u.a. in Workshops eingebunden. 
Zu den Ergebnissen: Für die nachhaltige Einhaltung der städtischen Ziele zum Umwelt- und Klima-
schutz hat die Umweltbildung innerhalb der kommunal vorsorgenden Umweltpolitik eine grundlegen-
de Rolle. Bei der Betrachtung und Analyse der Bedarfe für Umweltbildungsarbeit im Rahmen des 
UBK zeigt sich ein großer Handlungsbedarf für Köln, der sich nicht nur auf die finanzielle Ausstattung 
bezieht, sondern auch eine Ausweitung der Kapazitäten für Angebote der Umweltbildung und der im 
Wohnumfeld erlebbaren Naturbegegnung verlangt.  
Dabei geht es zunächst um die Stärkung der Umweltbildungsarbeit in Köln insgesamt. Eine Koordina-
tionsstelle soll eingerichtet werden, um die zivilgesellschaftlichen Umweltbildungsinitiativen und –
verbände zu vernetzen. Ein Projektfördertopf soll für deren Vorhaben zur Verfügung gestellt werden. 
Zudem sollen die außerschulischen Lernorte in Köln weiter ausgebaut werden. Bereits heute besteht 
dafür eine große Nachfrage seitens Kitas und Schulen. Weiterhin ist die Schaffung und Entwicklung 
von dezentralen Natur-Erlebnisorten in den Stadtteilen und die Stärkung von Lernräumen (z.B. 
Schulgärten) erforderlich, um insbesondere Kindern und Jugendlichen die notwendigen Naturerfah-
rungen im Alltag erlebbar zu machen, unabhängig davon in welchem Umfeld sie aufwachsen. Eine 
besondere Rolle kommt der Umwelt- und Naturbildung auch bei der Implementierung der neuen städ-
tischen Aufgabe der kinder- und jugendfreundlichen Kommune zu. Das Siegel wurde der Stadt Köln 
im Februar 2018 verliehen. Für die vier Handlungsfelder „Natur/ Biodiversität“, „Klima“, „Lebensstil 
und Konsum“ und „Ressourcen“ sollen begleitende Bildungsangebote generationenübergreifend und 
zielgruppenspezifisch unter besonderer Berücksichtigung von Integration/ Migration und Inklusion für 
alle Kölner Bürgerinnen und Bürger in Kooperation mit den Umweltverbänden entwickelt werden.  
Die Wirksamkeit der Umweltbildungsarbeit in Köln lässt sich nur mit diesen konkreten Maßnahmen 
nachhaltig verankern und sicherstellen. Eine so aufgestellte Umweltbildungsarbeit kann die Heraus-
forderungen annehmen und Aufgaben einer wachsenden Stadt effizient und zukunftsfähig begegnen. 
Nur so können die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger die ökologischen Strukturen als Lebens-
grundlage zukünftiger Generationen und zugleich die Kölner Vielfalt im Bereich der Natur bewahren. 
Finanzierung: 
Das beigefügte Konzept sieht für die personelle Ausstattung der geplanten Koordinationsstelle Um-
weltbildung eine Stelle EG 13, TVöD (Biologin, Biologe oder vergleichbare Hochschulqualifikation) 
vor. Der jährliche Personalaufwand beläuft sich auf insgesamt 91.500 Euro p.a. zzgl. 12.800 Euro 
sonstige ordentliche Aufwendungen. Der Sachaufwand für den Bereich Biodiversität und die „Um-
weltbildung Koordination“ wird mit insgesamt 220.000 Euro veranschlagt. Weiterhin werden zur För-
derung von Umweltprojekten Transferaufwendungen i.H. v. 50.000 Euro veranschlagt. Demnach sind 
im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung, -vorsorge, ab dem Haushalt 2019 folgende Mittel dauer-
haft bereitzustellen: 
  91.500 € Teilplanzeile 11, Personalaufwendungen 
220.000 € Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, 
  50.000 € Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen und 
  12.800 € Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen. 
Zum Stellenplan 2019 wird bei 57, Umwelt- und Verbraucherschutzamt, im Teilergebnisplan 1401 als 
personelle Ressource für die Realisierung des Umweltbildungskonzeptes 1 Stelle Verwaltungsbe-
schäftigte/r (Biologin/Biologe bzw. oder vergleichbare Hochschulqualifikation), 
 EG 13 TVöD mit derzeitigen Personalaufwendungen  i.H.v. 91.500 Euro veranschlagt. Das Stellen-
besetzungsverfahren ist mit dem Zeitpunkt dieses Beschlusses einzuleiten, damit zum 01.01.2019 mit 
der Realisierung begonnen werden kann. Für die Zeit bis zum Inkrafttreten des Haushaltes 2019 wird 
verwaltungsintern eine Verrechnungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt. 
Anlagen

4 
1 – Umweltbildungskonzept (UBK) 
2 - Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte 
3 – Bedarf an Bildungseinheiten 
4 – Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln

Sachstandsbericht

1559 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
___________________________ 
Vorlagen-Nummer 
 0510/2018 
 Stand: 01.04.2022 
Sachstandsbericht  
Umweltbildungskonzept der Stadt Köln 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Im März 2021 wurde das Netzwerk Umweltbildung gegründet. Das Netzwerk bringt die Kölner Um-
weltbildner*innen zusammen. Es soll vernetzen, Kooperationen und neue Ideen schaffen. Gemein-
same Projekte und Veranstaltung sind in Planung.  
Im Januar 2022 haben sich die Netzwerke BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) von Querwald-
ein e.V. und das Netzwerk Umweltbildung zum gemeinsamen BNE Netzwerk Köln zusammenge-
schlossen.  
Zudem wurde im Dezember 2021 die weitere Finanzierung des Umweltbildungszentrums vom Rat bis 
Ende 2025 beschlossen. Als stadtweite Anlaufstelle für alle Bürger*innen mit Veranstaltungen, Ex-
kursionen, Beratung, Lehrpfaden und Außerschulischem Unterricht soll der Standort weiter erhalten 
und sein Angebot ausgebaut werden.  
30.01.2022 
Nächste Schritte: 
Umsetzung weiterer Aufgaben aus dem Umweltbildungskonzept. Geplant für das Jahr 2022 ist die 
Umsetzung einer Internetplattform für Umweltbildung / BNE und die Teilnahme Kölns an dem Projekt 
BNE Modellkommune des Bundes.  
Zudem sollen die Themen Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Kölner 
Stadtteile hineingetragen werden. Das Thema Ernährung soll gestärkt werden und weiter in den Fo-
kus rücken.  
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
30.01.2023

Anlage 2_Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte

48949 Zeichen

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 1 von 22 Seiten 
Nachfolgend aufgelistete Städte wurden ausgewählt, um beispielhafte Handlungsalternativen für Umwelt- und Naturschutz aus unterschiedlichen 
Kommunen in Deutschland darzustellen. 
Stadt: Andernach  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
„Essbare Stadt Andernach“ – Urban Gardening in öffentlichen Grünflächen. 
Aktionen/Projekte:  Mit verschiedenen Maßnahmen arbeitet die Stadt Andernach an einem nachhaltigen Baukastensystem der kommu- 
nalen Grünraumplanung, wobei es das Ziel ist, gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu 
integrieren. Wesentliches Element ist hierbei die Integration von Aspekten der urbanen Landwirtschaft in den städti- 
schen Grünraum. Mit der Anpflanzung von öffentlichen Gemüsebeeten, die nicht nur jedermann zugänglich sind, 
sondern auch von allen Bürgern beerntet werden können, geht die Stadt am Mittelrhein mit 30.000 Einwohnern ei- 
nen neuen Weg. Statt „Betreten Verboten“ heißt es hier nun „Pflücken erlaubt“ und öffentliche Grünräume werden 
zu neuen innerstädtischen Erlebnisräumen. „Lebensmittel“ werden mitten in der Stadt als „Lebensmittelpunkt“ an- 
gebaut, wobei insbesondere auf seltene und regionale Sortenvielfalt geachtet wird. In der Kombination mit einer pe- 
riurbanen Permakulturanlage und vielfältigen Aktivitäten in der Stadt ist es das Ziel, öffentliche  
Grünräume unter dem Aspekt der schwierigen Haushaltssituation lebendiger zu gestalten und urbane Biodiversität 
zu fördern. 
Ressourcen/Finanzen:  Das Projekt „Essbare Stadt Andernach“ wird unmittelbar von der Stadtverwaltung umgesetzt und betreut. In  
besonderem Maße werden Langzeitarbeitslose in die Arbeiten integriert und geschult. Eine Finanzierung findet aus 
dem laufenden Etat für Grünflächen statt. Hierbei wird eine Vielzahl von Maßnahmen zusammengestellt. 
Ansprechpartner:  Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung  
Dr. Lutz Kosack 
Tel. 02632/ 922-180 
Fax. 02632/ 922-4-180 
E-Mail: lutz.kosack@andernach.de 
Stadtverwaltung Andernach 
Läufstraße 11, 56626 Andernach  
E-Mail: stadtverwaltung@andernach.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 2 von 22 Seiten 
Stadt: Bonn  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Im Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda werden die Themen Naturschutz, Klimaschutz und Lo- 
kale Agenda in Bezug auf Bildungsangebote behandelt. 
Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda 
Die Stadt Bonn vermittelt Angebote Dritter an Kindertagesstätten und Schulen und ist gelegentlich Kooperations- 
partner von konkreten Umweltbildungsprojekten. 
Aktionen/Projekte:  Jährliche Durchführung des Projektes „Paper Angels- Schüler für Recyclingpapier“ in Kooperation mit Oro Verde 
und Deutsche Post DHL Group. 
Newsletter für Schule und Kindertageseinrichtungen  
www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_ 
bauen_wohnen/lokale_agenda/newsletter/09715/ 
index.html?lang=de 
Angebot an Anbieter von Umweltbildungsveranstaltungen, ihre Veranstaltungen im Veranstaltungskalender der 
Stadt Bonn auf www.bonn.de zu veröffentlichen. 
Ressourcen/Finanzen:  Die Bereich Umweltbildung ist Teil des Aufgabengebietes des Amtes. 
Ansprechpa rtner:  Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda  
Claudia Walter 
Telefon: 0228 – 77 54 67 
E-Mail: claudia.walter@bonn.de 
Stadt:  Berlin 
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Berlin hat als Stadtstaat eine mehrgliedrige Verwaltungsstruktur. Während die Senatsverwaltungen Aufgaben von 
gesamtstädtischer Bedeutung und ministerielle Aufgaben des Landes Berlin wahrnehmen, sind die 12  
Bezirke der kommunalen Ebene in den Flächenländern der Bundesrepublik vergleichbar, obwohl sie formal  
Verwaltungsbehörden sind. Verschiedene Senatsverwaltungen unterstützen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten 
ebenso umweltpädagogische Projekte, wie auch die Bezirke. Eine Gesamtübersicht liegt nicht vor. Die Ressorts 
und beide Ebenen werden jeweils in eigener Verantwortung tätig und handeln nach eigenen Schwerpunktsetzun- 
gen bzw. unterstützen gemeinnützige Träger.

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 3 von 22 Seiten 
Stadt:  Berlin 
Aktionen/Projekte:  Unter Einsatz von Landes-, Bundes-, und EU-Mitteln sichert die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und  
Umwelt jährlich 300 Plätze für das „Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)“ ab. 
Die Organisation Yisil Cember kümmert sich um die Umweltbildung und -aufklärung von Kindern und Erwachsenen 
mit türkischem Migrationshintergrund. 
Z. B. Energiemanagement an Schulen Fifty/Fifty, Schüler-Uni, Verkehrserziehung, Architektur und Schule u.a.  
„Grün macht Schule“, langjähriges Entsiegelungsprogramm der Schulhöfe/Schulhofsgestaltungsprogramm. 
Dabei handelt es sich um gewachsene Projekte, die Umweltbildungslandschaft ist vielfältig, basisdemokratisch ent- 
wickelt. 
Ressourcen/Finanzen:  1 Stelle beim Senator für Bildung Wissenschaft und Forschung für Umweltbildung. 
1 Stelle Schulhofgestaltung. 
Die Zahl der FÖJ-Plätze zwischenzeitlich von 300 auf 360 Plätze erhöht, wobei u.a. vorgesehen ist, dass (je nach 
Nachfrage) auch Einsätze von Flüchtlingen mit besonderem Betreuungsbedarf angeboten werden.  
120.000 € für Schulprojekte. 
40.000 € für Schulprojekte aus Spendeneinnahmen aus dem Projekt „Klimafreundlich fliegen“. 
Ansprechpartner:  Abteilungsleiter 
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt - Abt. IX – Umweltpolitik, Abfallwirtschaft, Immissionsschutz 
Michael Thielke  
Brückenstraße 6, 10179 Berlin 
E-Mail: Michael.Thielke@senstadtum.berlin.de 
Tel.: 049 (0)30-9025-2100 / Fax:  -2101 
Senator für Stadtentwicklung und Umwelt (Andreas Geisel) 
Frau Jänsch (persönliche Referentin) 
Tel.: 030 9025-1005 
E-Mail: katharina.jaensch@senstadtum.berlin.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 4 von 22 Seiten 
Stadt: Bremen  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung:  
In Bremen wurde nach Erstellung einer „Entwicklung einer neuen Organisations-, Finanzierungs- und Förderstruktur 
der Umweltbildung im Rahmen der „Wettmittelförderung“ seit Juni 2007 das Koordinationsbüro Umweltbildung Bre- 
men unter dem Dach der Bremer Umweltberatung e.V. besetzt und vom Senat der Stadt finanziert. Seit Anfang 2016 
hat der Förderverein Umwelt Bildung Bremen e.V. die Trägerschaft übernommen. Das Koordinationsbüro ist Vermitt- 
ler zwischen den Bremer Umweltbildungsanbietern und den Nutzern, den Geldgebern und der  
Öffentlichkeit. Unterstützt wird es von einem unabhängigen Vergaberat, der die Entscheidungen über die Vergabe 
der vorhandenen Fördermittel trifft.  
Das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE wird in die Bildungsangebote integriert und durch Fortbil- 
dungen bei den Akteuren verankert. Dies erfolgt über die finanzielle Förderung von regionalen Umweltbildungsein- 
richtungen, Organisation von Netzwerktreffen (1-2 x pro Jahr), Pflege einer Internetseite und Erstellung eines 
Newsletters.  
Die umweltpädagogische Basisarbeit in Bremen wird perspektivisch gesichert, dadurch, dass die Umweltbildungsak- 
teure vernetzt, neue Projekte und Ideen verwirklicht und die erforderlichen Gelder, auch über einen Förderverein, 
zusammengetragen werden.  
Aktionen/Projekte:  Vernetzung der bremischen Umweltbildungseinrichtungen und Koordinierung von Umweltbildungsangebot und 
Nachfrage; PR- und Öffentlichkeitsarbeit für die "Umwelt Bildung Bremen"; Geschäftsführung eines Ausschusses zur 
Vergabe von Fördermitteln für die stadtteilbezogene Bildungsarbeit; Geschäftsführung eines Ausschusses zur 
Vergabe von BINGO!-Projektfördermitteln mit dem Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE);  
Akquise von Sponsorengeldern und weiteren Drittmitteln; Mittelverwaltung und Mittelvergabe; Qualifizierung und 
Fortbildung der Umweltbildner/innen; Kooperation mit den norddeutschen Ländern zur UN-Dekade Bildung für nach- 
haltige Entwicklung. 
Ressourcen/Finanzen:  0,5 Personalstelle für die Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen plus Betriebskostenzuschuss. 
240.000 € jährlich für die Förderung regionaler Umweltbildungseinrichtungen. 
Ca. 150.000 € jährlich für die Förderung regionaler Umweltbildungsprojekte zum Thema „Umwelt und Entwicklung“ 
(über 2010 im Land Bremen eingeführtes „Umwelt-Bingo“). 
Ansprechpartner:  Leitung Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen:  
Sabine Schweitzer - Tel.: 0421/707017 
E-Mail: info@umweltbildung-bremen.de  
www.umweltbildung-bremen.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 5 von 22 Seiten 
Stadt: Düsseldorf  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung:  
Das Umweltamt fördert die Umweltbildung und führt auch selbst Veranstaltungen durch. Die Düsseldorfer Angebote 
– auch anderer Anbieter – sind auf den Internetseiten der Landeshauptstadt www.duesseldorf.de/umweltamt/bildung 
und www.duesseldorf.de/umweltamt/uiz dargestellt, sie werden zudem über Pressedienste der  
Landeshauptstadt Düsseldorf, Arbeitskreise und Rundbriefe kommuniziert. 
Aktionen/Projekte:  Das Umweltinfozentrum Rheinufer UIZ ist eine Einrichtung der Landeshauptstadt Düsseldorf und räumliches Zent- 
rum der Umweltbildung. Es hat seinen Sitz seit der Eröffnung im April 1996 am Düsseldorfer Rheinufer. Seit Juni 
2013 steht es vorwiegend im Dienst des Bildungsprojektes „Haus der kleinen Forscher“. Jugendamt und Umweltamt 
vertreten dieses bundesweite Projekt seit 2008 in Düsseldorf. Die beiden Ämter betreuen und schulen mehr als 70 
teilnehmende städtische Kindertageseinrichtungen. Auch nichtstädtische Forscher-Netzwerke, die in Düsseldorf ak- 
tiv sind, so die Diakonie und die Industrie- und Handelskammer IHK Düsseldorf, nutzen das UIZ. Partner des Um- 
weltamtes im UIZ sind neben den genannten Netzwerken weitere städtische Ämter und Tochterunternehmen, die 
Verbraucher-Zentrale NRW, Umweltverbände und –initiativen, die das UIZ darüber hinaus für eigene Angebote nut- 
zen. Das UIZ wird ausschließlich aus kommunalen Mitteln finanziert. 
Ressourcen/Finanzen:  Eine weitere Einrichtung, die zu Bildungszwecken genutzt wird, ist der Phänologische Garten mit Wetterstation im 
Stadtteil Pempelfort. Das Ensemble auf dem Gelände des städtischen Kinderhilfezentraums dient der Erhebung von 
Klimadaten, mit denen auch der Deutsche Wetterdienst und die Humboldt-Universität Berlin beliefert werden. 
Informationen: www.duesseldorf.de/umweltamt/klimaschutz/wetterstation garten/  
Eine finanzielle Förderung von Umweltbildungsaktivitäten ist im Rahmen der städtischen Umweltprojektförderung 
möglich: www.duesseldorf.de/umweltamt/projekte/umweltprojektfoerderung 
Ansprechpartner:  Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Umweltinformation, Umweltbildung  
Herr Schramm - Tel. 0211-89-25003  
E-Mail: ernst.schramm@duesseldorf.de und umweltbildung@duesseldorf.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 6 von 22 Seiten 
Stadt: Frankfurt  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Frankfurt:  
„Klimaschutz und Energiesparen, Natur- und Landschaftsschutz, Lokale Agenda,Green City und Nachhaltigkeit ler- 
nen - dies sind die zentralen Zukunftsthemen in Frankfurt am Main. Die Bildungsangebote zu diesen Themen sind 
vielfältig.“ 
Aktionen/Projekte:  Die Stadt Frankfurt das Ziel gesetzt, die Kohlendioxid-Emissionen deutlich zu reduzieren und damit ihren Beitrag 
zum Schutz des Klimas zu leisten. Zur Senkung des Verbrauchs in städtischen Liegenschaften hat der Magistrat 
deshalb auch eine Erfolgsbeteiligung für die Nutzer beschlossen. Unter dem Motto "Energie sparen - Budget stei- 
gern" hat das Stadtschulamt bereits 1998 in Zusammenarbeit mit dem Verein Umweltlernen in Frankfurt und dem 
Hochbauamt ein Projekt zur Energieeinsparung an Schulen gestartet. Grundlage für die Reduzierung des Energie- 
verbrauchs an Schulen ist ein funktionierendes schulinternes Energiemanagement. E-Teams an den Schulen entwi- 
ckelt einen Handlungsplan zum Energie- und Wassersparen und organisiert die Umsetzung. Allein im Jahr 2014 
haben die über 100 Frankfurter Energiesparschulen den Energieverbrauch um 14 000 MWh reduziert, ohne dass 
jemand frieren oder im Dunkeln sitzen musste. 1 300 000 Euro (16%) wurden eingespart, dies noch einmal mehr als 
im Vorjahr! Davon kamen 50% den Schulen zugute, die anderen 50% stehen für energiesparende  
Investitionen zur Verfügung. Das Energieprojekt nutzt nicht nur den einzelnen Schulen, sondern ist durch die  
Verringerung der CO2 Emissionen (4 500 Tonnen im Jahr 2014) auch ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz. 
Die Dezernate für Umwelt und Frauen Gesundheit sowie Integration und Bildung und Frauenhaben das „Land- 
schaftsschutzgebiet GrünGürtel“ zu einem Bildungsraum für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene weiterent- 
wickelt.  
Es wurden in den unterschiedlichen Landschaftsräumen des GrünGürtels sogenannte GrünGürtel-Lernstationen 
eingerichtet (insgesamt sechs), die Möglichkeiten zum Forschen und Experimentieren bieten. Das jährlich erschei- 
nende Umweltbildungsprogramm „Entdecken, Forschen und Lernen im Frankfurter GrünGürtel“ bietet ein umfang- 
reiches Programm für Schulklassen, Kindergruppen und Familien: z. B. GrünGürtel mit dem Fahrrad erkunden, Ge- 
wässer und Artenvielfalt im Niddatal oder im Stadtwald erforschen, Biodiversität am Alten Flugplatz, Vielfalt der 
Streuobstwiesen im Jahresverlauf entdecken, Apfelsaft keltern, Sommerwerkstatt in den Ferien, Windfest zu erneu- 
erbaren Energien u.m. "Bike im Trend" hat zum Ziel, den Schulweg für Radfahrer sicherer zu  
machen und die Attraktivität des Fahrrades zu vergrößern. "Bike im Trend" ist ein Projekt des Stadtschulamtes 
Frankfurt und wird in Zusammenarbeit mit Umweltlernen in Frankfurt e.V. durchgeführt. Eine ämterübergreifende 
Arbeitsgruppe bearbeitet die festgestellten Gefahrenpunkte und vereinbart Maßnahmen zur Verbesserung der Situ- 
ation. In Projektwochen unter Leitung von Umweltlernen in Frankfurt erkundeten die Schülerinnen und Schüler ihren 
Fahrrad-Schulweg, kartierten die Gefahrenstellen und machten Vorschläge für die Erstellung eines Schulwegplanes

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 7 von 22 Seiten 
Stadt: Frankfurt  
für Radfahrer. Die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern bei der Schulwegplanung und die Aufarbeitung in der 
ämterübergreifenden Arbeitsgruppe hat sich als produktiv erwiesen und zu zahlreichen Verbesserungen der Schul- 
wegsituation geführt. "Bike im Trend" ist ein beispielhaftes Projekt für Partizipation im Kontext von nachhaltiger 
Stadtentwicklung.  
Bildung ist die zentrale Ressource für eine nachhaltige Entwicklung der international orientierten Stadt Frankfurt am 
Main. Sie ist Grundlage für eine erfolgreiche wirtschaftliche, soziale und umweltgerechte Stadtentwicklung. Bildung 
für nachhaltige Entwicklung hat die Aufgabe, heute Kompetenzen für die Welt von morgen zu vermitteln. Die Stadt- 
verordnetenversammlung der Stadt Frankfurt hat deshalb bereits 2008 beschlossen, sich an der UN-Dekade Bil- 
dung für nachhaltige Entwicklung zu beteiligen.  
Mit dem Projekt „Fit für die Zukunft - Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt” wird ein zukunftsweisendes Netzwerk auf- 
gebaut. Es soll helfen, Bildungsangebote im Sinne der Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln, Aktivitäten zu bündeln 
und Impulse für neue Projekte zu geben. Zielgruppen sind - entsprechend dem Leitbild des lebenslangen Lernens - 
die Stadtbewohner in jedem Lebensalter. Aufgefordert zur Mitarbeit sind Akteure von den traditionellen Bildungsin- 
stitutionen wie der Schule bis hin zu denen des informellen Lernens wie Vereine, Initiativen oder Unternehmen. Die 
Aktivitäten orientierten sich an den Jahresthemen „Wasser", „Energie" „Geld", „Stadt" und „Ernährung". Es berück- 
sichtigt ökologische Aspekte ebenso wie wirtschaftliche, soziale und globale. Die Programme sind inzwischen zum 
selbstverständlichen Bestandteil der Bildungslandschaft in Frankfurt geworden.  
Die Stadt Frankfurt und das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ wurden von Bildungsministerin  
Johanna Wanka und der Deutschen UNESCO-Kommission für die herausragende Umsetzung und Verankerung 
von Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. 
Ressourcen/Finanzen:  Investive Maßnahmen im Bildungsraum GrünGürtel 200.000€ jährlich; Regelbudget GrünGürtel 114.000; Entde- 
cken, Forschen und Lernen im GrünGürtel 100.000 €. 
Ansprechpartner:  Städtisches BNE- und Umweltbildungsprogramm 
Stadtschulamt: Petra Zender - Tel.: 069 212 33816  
E-Mail: petra.zender@stadt-frankfurt.de  
Umwelttelefon 069/ 212 39100; E-Mail: umwelttelefon@stadt-frankfurt.de  
Umweltlernen in Frankfurt e.V.  
Herr Schlecht  
E-Mail: michael.schlecht@stadt-frankfurt.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 8 von 22 Seiten 
Stadt: Freiburg  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
In Freiburg es nicht unter Trägerschaft der Stadt die Umweltbildung aktiviert wird, sondern über ein sog. Zentrum 
BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung. Hier konzentrieren sich nicht nur die Ämter der Stadtverwaltung, z. B. 
das Forstamt mit dem Waldhaus oder die Ökostation, sondern auch Initiativen.  
Es gibt keine Abteilung Umweltbildung im Umweltamt. In Freiburg hat die Stadt Netzwerkcharakter, die eine Kon- 
zepterstellung als Vorlage beschlossen hat, an der sich auch 7 Hauptträger für außerschulische Lernorte beteili- 
gen. 
Aktionen/Projekte:  Die Gemeinderatsvorlage zur Freiburger BNE Strategie, inkl. Beschluss und einer Anlage mit der Auflistung der 
sog. "BNE 7".  
Im gleichen Kontext steht ein (offenes) "Netzwerk Nachhaltigkeit Lernen" verschiedener Träger außerschulischer 
Bildungsangebote zur Nachhaltigkeit.  
Und natürlich die regelmäßigen Lernangebote der relevanten städtischen Ämter (hier bes. Umweltschutzamt, 
Forstamt) und städtischer Gesellschaften (Energieversorger badenova, Verkehrs AG, Abfallwirtschaft usw.). 
Ressourcen/Finanzen:  Freiburg hat betreffend Finanzierung einen Fond ins Leben gerufen. 
Den Freiburger BNE Fonds finden Sie unter: http://www.oekostation.de/de/themen/freiburger_bne_fonds.htm  
Ansprechpartner:  Stadt Freiburg im Breisgau Umweltschutzamt 
Talstr. 4, 79102 Freiburg 
Herr Thomas Dresel - Tel. 0761 / 201-6146 / Fax. -6199  
E-Mail: thomas.dresel@stadt.freiburg.de 
www.freiburg.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt: Hamburg  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Hamburg hat Vorbildcharakter in vielen Belangen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. EU-Umwelthauptstadt 
2011.  
Im Mai 2005 beschloss der Hamburger Senat zur Unterstützung der UN-Dekade die Initiative "Hamburg lernt Nach- 
haltigkeit" (HLN) auf den Weg zu bringen. Sie ist ein Zusammenschluss von Behörden, Institutionen, Verbänden, 
Netzwerken und Personen, die auf dem Gebiet Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig sind und die Ziele der Initia- 
tive HLN unterstützen. Im August 2016 bestätigte der Hamburger Senat die Initiative HLN zur Umsetzung des UNE- 
SCO-Weltaktionsprogramms BNE in Hamburg.  
Hamburg ist engagiertes Mitglied der Norddeutschen Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade BNE (NUN) 
und hat gemeinsam mit den Ländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Kriterien zur Qualitätsent- 
wicklung und Zertifizierung in der außerschulischen BNE entwickelt, die seit einigen Jahren in der  
Praxis angewandt und mittlerweile von anderen Bundesländern übernommen werden.  
Hamburg ist einer von weltweit vier Städten Key Partner im UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE (2015-2019) und 
ist Co-Chair im Partnernetzwerk 5 (Local level). Darüber ist Hamburg Sprecher des bundesweiten Arbeitskreises der 
BNE-Kommunen und gestaltet in unterschiedlichen Fachforen den Nationalen Aktionsplan BNE mit. 
Aktionen/Projekte:  16 feste Projekte, u.a.: 
• Co-Chair im UNESCO-Global Action Programme Educati on for Sustainable Development  
• Sprecher im bundesweiten Partnernetzwerk der BNE-K ommunen  
• Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“: Bildung sarbeit für nachhaltige Entwicklung  
• Klimateller – klimafreundliche Ernährung in der Ge meinschaftsverpflegung  
• Qualitätsentwicklung und Zertifizierung in der auß erschulischen Bildung (NUN-Zertifizierung)  
• Klimasparbuch für Hamburger Studierende – Tipps un d Gutscheine für Klimaschutz und Nachhaltigkeit  
• „Die Natur braucht dich“ – Biotoppflegeeinsätze mi t Schulklassen  
• Hamburger Klimawaage  
• Freizeit- und Bildungsführer für die ganze Familie : „Natur erleben und Umweltlernen in Hamburg“.  
• Klimaschulen 
Ressourcen/Finanzen:  Behördenübergreifende Projektgruppe mit Vertretern ausfolgenden Behörden: 
Senatskanzlei, BSB, BWVI, BASFI, BWF, BSU 
Finanzierung durch jährliche Haushaltsmittel (eigene Titel) für die Initiative HLN sowie für Umweltbildung in der BSU, 
Finanzierung weiterer Vorhaben über die anderen Ressorts oder durch Kooperationen mit Partnern, auch durch

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt: Hamburg  
Bundesmittel. 
Ansprechpartner:  Leitung der Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“: 
Herr Forkel-Schubert - Tel.: 040 428402144 
E-Mail: juergen.forkelschubert@bue.hamburg.de 
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)  
Herr Ralf Behrens 
E-Mail: ralf.behrens@bue.hamburg.de  
Behörde für Umwelt und Energie (BUE) 
 
Stadt: Hannover  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Im Wirtschafts- und Umweltdezernat der Landeshauptstadt Hannover werden sowohl vom Agenda 21- und Nach- 
haltigkeitsbüro als auch vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün Bildungsangebote zu den Themen Umwelt und 
nachhaltige Entwicklung unterbreitet.  
Im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün werden die zentralen Anfragen zu Umwelt und Stadtgrün von der Stelle Bür- 
ger/Innenservice und Öffentlichkeitsarbeit für die Bereiche mit ihren zahlreichen Programmen, Projekten, Veranstal- 
tungen und Führungsangeboten koordiniert.  
Weiterhin gibt es das Sachgebiet Umweltplanung und -management. Dort wird fachbereichsintern zu Kampagnen- 
planungen für Umweltthemen beraten und gemeinsam mit externen Partnerinnen und Partnern Projekte und Veran- 
staltungen durchgeführt. 
In der Waldstation im Stadtwald Eilenriede mit rund 18.000 Besuchern pro Jahr werden für die Zielgruppe Schüle- 
rInnen, Kitakinder Familien und Multiplikatoren zahlreiche Angebote zum Wald- und Naturerleben angeboten. Ähnli- 
che Angebote bietet der Kinderwald. 
Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro arbeitet mit insgesamt sechs Personen zu Nachhaltigkeitsthemen. Die 
Aufgabe der Leitung ist die strategische Ausrichtung sowie die übergeordnete operative Umsetzung und Öffentlich- 
keitsarbeit der verschiedenen Handlungsfelder der Nachhaltigkeit. Eine weitere ½ Stelle befasst sich mit dem The- 
ma Nachhaltigkeitsindikatoren und -berichterstattung. Der Aufgabenbereich Umweltbildung und Bildung für nachhal- 
tige Entwicklung für Schulen, Kindertagesstätten und andere Bildungseinrichtungen wird von einer Person wahrge-

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt: Hannover  
nommen. Hier befindet sich mit einer weiteren Stelle die Koordinationsstelle für den Kinderwald Hannover (außer- 
schulischer Lernort) und für den Autofreien Sonntag, deren Aufgaben auch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bein- 
haltet. 
Weiterhin werden im Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro bildungsrelevante Projekte, Veranstaltungen und Kam- 
pagnen zum Fairen Handel (1/2 Stelle) sowie zu Klimapartnerschaften, nachhaltigen Konsum/Lebensstilen in zahl- 
reichen Netzwerken (1 Stelle) umgesetzt. Und schließlich ist im Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro eine FÖJ-
Stelle angesiedelt, die überwiegend mit Aufgaben der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit betraut ist. 
Aktionen/Projekte:  Im Rahmen der Bildungsarbeit des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros können Schulen, Kindertagesstätten und 
andere Bildungseinrichtungen betreute Unterrichtsangebote bzw. Werkstätten buchen. Sie können aus etwa 60 ver- 
schiedenen Angeboten wählen, die in der Einrichtung oder in der Natur durchgeführt werden. Das Spektrum ist sehr 
vielfältig und reicht von der Erkundung von Wald und Gewässern bis hin zur Diskussion über nachhaltige Verhal- 
tens- und Handlungsweisen mit dem SchülerInnen. Für Lehrkräfte und ErzieherInnen gibt es Fortbildungen zu The- 
men wie „Giftpflanzen“, „Anlage und Pflege von Beeten“, „Gesunde und nachhaltige Ernährung“, „Vermittlung des 
Themas Klimawandel“, „Neue Ideen für die Waldwochen“ etc. Zum Angebot gehören weiterhin Unterrichtsbroschü- 
ren und -materialien, Ausstellungen, Aktiv- und Experimentierkisten sowie Erkundungsrucksäcke, die kostenlos er- 
hältlich bzw. ausgeliehen werden können. Viele der oben genannten Bildungsangebote sind Teil von Bildungspro- 
jekten: 
o Unsere Schule handelt fair! (Globale Gerechtigkeit  und Fairer Handel). 
o Nachhaltige Schülerfirmen  
(Berufsorientierung, nachhaltiges Handeln). 
o Gutes Klima in Hannovers Schulen (Energie sparen,  
klimagerechtes Handeln). 
o Versuch macht klug! (Naturwissenschaftliche Grundb ildung zu Energie und Wasser). 
o Erfolgreich abfallarm (Ressourcenschutz, Abfallver meidung). 
o Papierwende (Ressourcenschutz, Recyclingpapier). 
o Ernährung - gesund und nachhaltig (Gesunde Pausenv erpflegung, saisonal, regional und nachhaltig). 
Die Bildungsangebote sind ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit verschiedenen verwaltungsinternen und -externen 
PartnerInnen. Die Unterrichtseinheiten, Werkstätten und Fortbildungen werden von beauftragten Vereinen und Frei- 
beruflerInnen durchgeführt. Dafür steht ebenso wie für die Erarbeitung der Bildungsmaterialien ein Budget zur Ver- 
fügung.

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 12 von 22 Seiten  
Stadt: Hannover  
Der Kinderwald Hannover und die Waldstation Eilenriede halten als außerschulische Lernorte eine große Palette 
von Bildungsangeboten für Schulen und Kindertagesstätten bereit.  
Ressourcen/Finanzen:  Fachbereich Umwelt und Stadtgrün:  
3 Stellen in der Verwaltung  
Waldstation Eilenriede. Hier werden 3 Stellen von der Stadt Hannover finanziert, darüber hinaus sind 2 FÖJ im Ein- 
satz. 
Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro:  
4 ganze und 2 halbe Stellen sowie 1 FÖJ. 
Es steht ein Budget für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich nachhaltige Lebensstile für EinwohnerIn- 
nen sowie für die Bildungsarbeit an Schulen und Kindertagesstätten zu Verfügung. 
Ansprechpartner:  Fachbereich Umwelt und Stadtgrün  
E-Mail: umweltkommunikation@hannover-stadt.de  
Tel.: 0511-168-43801 
Frau Czorny - Tel.: 0511-16845028 
E-Mail: elisabeth.czorny@hannover-stadt.de 
Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro 
E-Mail: agenda21@hannover-stadt.de 
Internet: www.hannover-nachhaltigkeit.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt: Heidelberg  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Vor einigen Jahren hatte Heidelberg eine ähnliche Situation wie Köln, d.h. es gab viele gute Angebote im Umwelt- 
bildungsbereich, aber keine übergeordnete Koordination. Im Rahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)-
Offensive wurde ein Runder Tisch BNE gegründet, der weiterhin besteht und ein bis zweimal jährlich mit bis zu 50 
Akteuren zusammentritt. Für den Bereich der Umweltbildung in der Natur wurde neben der für BNE zuständigen 
Abteilung, innerhalb des Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie zum 01.04.2014 die  
Abteilung Lernort Natur, Geo- und Naturpark angesiedelt, die die Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ 
koordiniert. 
Aktionen/Projekte:  Zusammenarbeit mit Schulen (Fortbildungen und Energiesparteams an 20 Heidelberger Schulen) und Kitas (BNE ist 
in der Rahmenkonzeption der städtischen Kindertagesstätten festgeschrieben) Kooperationsprojekte mit der Univer- 
sität, Weiterführung und Ausbau der Projektarbeit, z. B.: 
• Clever unterwegs an Schulen, 
• nachhaltiger Konsum,  
• Eine-Welt-Projekte, 
• Sport-Umwelt-Team-Projekt, 
• Weiterentwicklung des verwaltungsinternen Nachhalt igkeitsmanagements (z.B. Beschaffungswesen).  
Darüber hinaus bündelt das Umweltbildungsprogramm „Natürlich Heidelberg“ jährlich zwischen 160-200 terminge- 
bundene Angebote zur Umweltbildung in der Natur. Weitere zielgruppenorientierte Angebote betreffen Bildungsein- 
richtungen, berufliche Weiterbildung, Naturerlebnisgruppen, Multiplikatorenschulungen und Übernahme von Lehrauf- 
träge. Über die Plattform werden jährlich zwischen 13.000 und 15.000 Personen zu Themen der Umweltbildung in 
der Natur erreicht. 
Ressourcen/Finanzen:  - 
Ansprechpartner:  BNE: Kristina Wetzel   
E-Mail: kristina.wetzel@heidelberg.de  
Natürlich Heidelberg:  
Fridrich Kilian  
E-Mail: friedrich.kilian@heidelberg.de

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt: Landkreis Mayen-Koblenz  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung:  
Die Umweltbildung beim Landkreis Mayen-Koblenz hat seinen Ursprung bei der Lokalen Agenda 21 (die hier unter 
dem Namen IUB Integrierten Umweltberatung - UB läuft). Seitens der Koordination der IUB bei der Kreisverwaltung 
Mayen-Koblenz erfolgt die übergeordnete Koordination der Umweltbildung. 
Aktionen/Projekte:  Folgende Projekte werden im Schwerpunkt durchgeführt:   
1) Umweltbildung an Grundschulen  
Hier werden insgesamt 15 halbtägige Unterrichtseinheiten den Grundschulen im Landkreis Mayen-Koblenz kosten- 
los angeboten. Externe Referenten führen diese Unterrichtseinheiten an den Grundschulen durch. Die Koordination 
des Projektes wurde extern vergeben.  Folgende Themen werden hierbei abgedeckt:   
Natur, Umwelt und biologische Vielfalt   
•       Raupenzoo   
•       Schulausflugscoach   
•       Expedition Schulgelände   
•       Abenteuer Wasser   
•       Lebensraum Streuobstwiese   
•       Mit Ferdi durch das Gartenjahr   
•       Fossilien – die ältesten Zeugen der Erde   
•       Sozialer Wohnungsbau für wilde Tiere   
•       Woll- und Filzwerkstatt   
Abfall, Rohstoffe, Energie und Klimaschutz   
•       Weniger Müll! Kinder machen mit!   
•       Papperlapapp: Pappe und Papier – wie viel davon brauchen wir?   
•       Schöne bunte Kunststoffwelt?   
•       Tischlein deck dich, Esel streck dich – so wird Mist zu Gold   
•       Glitzernde Minerale und schwimmende Steine   
•       Energie-Hits für Power-Kids   
2) Umweltbildung an Kitas   
Hier werden bisher insgesamt 12 halbtägige Unterrichtseinheiten „Natur- und Umwelterlebnisse für Kita-
Kinder“ angeboten. Externe Referenten führen diese an Kitas durch. Die Koordination des Projektes wurde extern 
vergeben. Folgende Themen werden hierbei abgedeckt:

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        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt: Landkreis Mayen-Koblenz  
•       Auf Spurensuche im Wald   
•       Insektensafari   
•       Im Insektengarten   
•       Wasserforscher   
•       Von Steinbeißern und Erdlurchis   
•       Mammutzahn, Steinzeit, Römer und Co.   
•       Nutztiere – Hautnah erleben   
•       Survival für Kids   
•       Sonne, Wind und Wasser   
•       Naturwerkstatt   
•       Lebensraum Wiese   
•       Was piept denn da? 
3) Weitere Aktivitäten   
•       Unterstützung eines Netzwerkes Umweltbildung mit Akteuren der Umweltbildung in der Region.  
•       Puppentheater zum Thema Abfalltrennung und -vermeidung. 
Ressourcen/Finanzen:  Zu 1) Umweltbildung an Grundschulen : Finanzieller Umfang des Projektes: ca. 11.000 € (5. 000 € aus dem Kreis- 
haushalt, 6.000 € Förderung durch Sparkassen). 
Zu 2) Umweltbildung an Kitas:  Dieses Projekt stellt ein Pilotprojekt dar, welches über die Stiftung Natur und Umwelt 
Rheinland-Pfalz gefördert wird. Es läuft über da. 3,5 Jahre mit einem Gesamtvolumen von ca. 100.000 €. Hiervon 
sind 75 % Fördergelder. 
 
Ansprechpartner:  Bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz:  
Abteilung Umwelt und Bauen Integrierte Umweltberatung 
Bahnhofstr. 9, 56068 Koblenz  
Koordinator Integrierte Umweltberatung  
Rüdiger Kape - Tel. 0261/108-420 
E-Mail: ruediger.kape@kvmyk.de  
Lina Kopiske - Tel. 0261/108-417 
E-Mail: lina.kopiske@kvmyk.de

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        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
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Stadt:  Leverkusen 
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Das städtische “NaturGut Ophoven” ist ein Kompetenzzentrum der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Stadt. 
Es ist das größte Umweltbildungszentrum in NRW, seit 2013 Maßnahme der UN-Dekade der Bildung für nachhaltige 
Entwicklung und in 2016 als Lernort im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE ausgezeichnet. 2014 
wurde das NaturGut Ophoven als Kompetenzzentrum für Klimabildung ausgezeichnet und am 22.10.2015 als zerti- 
fizierte Einrichtung BNE-NRW anerkannt. 
Aktionen/Projekte:  Seit 1988 wurden neben der täglichen Bildungsarbeit vom Kindergarten bis zur Seniorenbildung mehr als 50 größe- 
re Projekte für Jung und Alt durchgeführt.  
Das NaturGut Ophoven erstellt auch Machbarkeitsstudien und Lehrpfad- oder Ausstellungsentwürfe für andere 
Städte oder Umweltbildungsinitiativen. 
Ressourcen/Finanzen:  Beim Förderverein NaturGut Ophoven sind auf dem 60.000qm großen Gelände 100 Honorarkräfte und 20 ständige 
Mitarbeiter beschäftigt. Sie führen die tägliche Bildungsarbeit durch und garantieren den Betrieb des Kinder- und 
Jugendmuseums EnergieStadt und des KlimaErlebnisParks. 
Ansprechpartner:  Herr Dr. Kochanek 
E-Mail: zentrum@naturgut-ophoven.de 
 
Stadt:  München 
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
In München wird BNE als Querschittsaufgabe verstanden und somit unterstützen verschiedene Referate das The- 
menfeld Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)/Umweltbildung, hierbei v.a. das Referat für Gesundheit und 
Umwelt und das Referat für Bildung und Sport. Aber auch weitere städtische Referate sind beim Thema BNE betei- 
ligt, wie beispielsweise das Kulturreferat, das Sozialreferat, das Kreisverwaltungsreferat und das Referat für Arbeit 
und Wirtschaft. 
Aktionen/Projekte:  Im Bereich BNE/Umweltbildung gibt es von Seiten der Landeshauptstadt München (LHM) bereits verschiedene An- 
gebote und bereit gestellte Fördermittel, so wird innerhalb der LHM an vielfältigen Stellen und zu vielfältigen The- 
men BNE/Umweltbildung betrieben. Einen wichtigen Akteur bei der Umsetzung von BNE/Umweltbildung in Münch- 
ner Schulen und Kindertagesstätten stellt das Pädagogische Institut des Referats für Bildung und Sport dar. Der 
Fachbereich 4 Politische Bildung verzahnt verschiedene inhaltliche Aspekte der Demokratie- und  
Menschenrechtsbildung, Schwerpunkte des Fachbereichs liegen in den Bereichen vorurteils- und rassismuskritische

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
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Stadt: Nürnberg 
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Die Stadt Nürnberg ist Sieger in der Kategorie „Deutschlands Nachhaltigste Großstädte 2016“: 
Sie überzeugt mit breitem Nachhaltigkeitskonzept als Zugpferd in der Metropolregion. Eine Vielzahl an Projekten 
und Initiativen bringt einen Mehrwert für die soziale und ökologische Nachhaltigkeit in der Stadt, in der Region und 
darüber hinaus. Wichtige Themen sind Umweltschutz und Bildung. Die offene Kooperation in der fränkischen Region 
gilt als bundesweit vorbildlich. Die Stadt ist BioMetropole, ENERGIEregion und Recycling-Hauptstadt. Ein breit auf- 
gestellter Vorreiter in Sachen Zukunft. Die Aufarbeitung der eigenen Rolle im Dritten Reich mit dem Nürnberger 
Menschenrechtspreis sensibilisiert auch für die aktuelle Integrationsaufgabe. 
Darüber hinaus ist das Engagement von Nürnberg für den Fairen Handel hat eine lange Tradition. Sie trägt seit 2010 
den Titel Fairtrade Town und war damit die 22. Stadt in Deutschland mit dieser Auszeichnung. 
Auch verfügt Nürnberg (und Fürth) über Urbane Gärten die sich in den letzten Jahren zahlreich auf Brachflächen 
Bildung sowie Globales Lernen und Umweltbildung unter der Perspektive der Förderung „nachhaltiger Entwicklung“ 
(im Sinne der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bzw. des Weltaktionsprogramms BNE). Neben der 
LHM besteht in der Stadt München eine große Landschaft an Vereinen, Verbände, NGOs, die in der  
BNE-Arbeit/Umweltbildung aktiv sind. 
(Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit). 
Ressourcen/Finanzen:  Im Pädagogisches Institut des Referats für Bildung und Sport im Fachbereich Politische Bildung ist eine 0,5 Stelle 
für den Schwerpunkt Umweltbildung zuständig, im Kommunalen Bildungsmanagement des Referats für Bildung und 
Sport ist ebenfalls eine 0,5 Stelle zuständig für die Themen Klimaschutz an Schulen und Kitas/BNE.  
Das Referat für Gesundheit und Umwelt beschäftigt sich an vielfältiger Stelle mit dem Thema BNE/ 
Umweltbildung, so z.B. bei den Themen Klimaschutz, Fairtrade, Biostadt, Nachhaltige Entwicklung etc. und stellt 
zudem Fördermittel im Bereich Umweltbildung und lokale Agenda21-Projekte zur Verfügung. Das Referat für Ge- 
sundheit und Umwelt fördert weiter den Verein BenE e.V., der die Landeshauptstadt bei der Umsetzung, Veranke- 
rung und Weiterentwicklung BNE unterstützt. Das Kulturreferat fördert das Münchner Umweltzentrum (MUZ), wel- 
ches zusammen mit der Münchner Volkshochschule das Ökologische Bildungszentrum (ÖBZ) betreibt.  
(Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit). 
Ansprechpartner:  Verschiedene Personen je nach Referat und Thematik.  
Stephanie Zethner 
Email: stephanie.zethner@muenchen.de

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Stadt: Nürnberg 
angesiedelt haben. Dort kann mehr über den Anbau von alten Obst- und Gemüsesorten erfahren werden. 
Aktionen/Projekte:  Die vorbildliche regionale Vernetzung Nürnbergs in der nachhaltigen Entwicklung zeigt sich in vielen Projekten, z.B: 
o Das Forum „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung “ setzt dabei zentrale Impulse und fördert die regionale 
Kooperation durch gemeinsame Projekte, politische Stellungnahmen und den Austausch von Best-Practices. 
o Es hat einen „Klimapakt“ ausgearbeitet, der 2012 v on der Ratsversammlung der Metropolregion Nürnberg be- 
schlossen wurde. Ziel ist die Reduzierung der CO2-Emissionen in der gesamten Metropolregion um 80 Prozent 
bis zum Jahr 2050. Die Initiativkreise des Forums arbeiten in den Bereichen Wohnen und Energie, Zukunftsfähi- 
ge Immobilien, Kraft-Wärme-Kopplung, Erneuerbare Energien/Biomasse, Energieeffizienz in der Wirtschaft so- 
wie Faire Metropolregion.  
o Am Beispiel der “BioMetropole Nürnberg” zeigt sich  das herausragende integrierte Management der Nürnberger 
Nachhaltigkeitspolitik. Zur Förderung ökologisch erzeugter Produkte findet eine Kooperation und regelmäßige 
Abstimmung mit allen relevanten Referaten und Bereichen in der Stadtverwaltung sowie zentralen externen Akt- 
euren statt. 
o Auch in der Flächenpolitik setzt Nürnberg auf Bete iligung und Kooperation: die ressortübergreifende Planung 
wird über das Forum Stadtentwicklung koordiniert. Die Bürgerinnen und Bürger können in Zukunftswerkstätten 
ihre Ideen für die Stadtentwicklung einbringen. 
o Im Bereich der Rohstoffwiederverwendung übernimmt die  
„Recycling-Hauptstadt“ Nürnberg eine Vorreiterrolle. Bei einer seither konstant bleibenden Abfallmenge ist der 
Anteil der eingesammelten Wertstoffe in der  
bayerischen Stadt deutlich  
angewachsen. 
o Einen wichtigen Schwerpunkt wird im Bereich Bildun g und Integration gesetzt. Neben Maßnahmen zur Bildung 
für Nachhaltige Entwicklung, wie einem Kindermuseum, das zahlreiche Umweltthemen erlebbar macht, wird eine 
Vielzahl an Projekten zu Antidiskriminierung und Menschenrechten umgesetzt, die den Stellenwert der Ausei- 
nandersetzung mit der eigenen Historie veranschaulichen. So hat die Stadt bereits seit 1973 einen Rat für In- 
tegration und Zuwanderung (vormals Ausländerbeirat). Ferner wird seit 1995 alle zwei Jahre der Internationale 
Nürnberger Menschenrechtspreis verliehen. Im Bereich der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zielt die Platt- 
form „green economy“ auf Forschung und Technologieentwicklung im Hinblick auf einen effizienten Umgang mit 
Ressourcen und Energie, den verstärkten Einsatz von Umwelttechnologien in der Wirtschaft und die Profilierung 
des Standortes Nürnberg als Zentrum für grüne Technologien.

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Stadt: Nürnberg 
Biodiversität: 
o Projekt "Biologische Vielfalt auf der Stadtmauer" 
Hier entsteht eine Bienenweide, ein Gärtnerprojekt mit Schülern und Nistkästen für Vögel und Fledermäuse. 
o Projekt "Insektenreich" 
Im Marienbergpark wird ein artenreicher und insektenfreundlicher Garten mit unterschiedlichen Lebensräumen 
realisiert. 
o Sonderausstellung "Artenreich Natur" im Bionicum 
Mit einer Mischung aus spielerischem Entdecken, anschaulichen Texttafeln und ausgewählten Exponaten ent- 
führt "Artenreich Natur" Jung und Alt auf eine Reise in die einzigartige Vielfalt des Lebens. Die Ausstellung be- 
leuchtet nicht nur den wissenschaftlichen Hintergrund der Biodiversität, sondern vermittelt anschaulich, warum 
ihr Bewahren für unsere Zukunft so wichtig ist. Zu sehen ist "Artenreich Natur" in der Bionicum-Ausstellung im 
Tiergarten Nürnberg. 
Urbane Gärten: 
o stadtgarten von Bluepingu e.V.  
o Heilkräutergarten am Hallertor  
o Heilkräutergarten in den Hesperidengärten  
o Sebalder Hofgärtchen  
o Interkultureller Garten Nürnberg Langwasser e.V.  
o Interkultureller Garten in Fürth  
o Japanischer Garten in Nürnberg  
o Nachbarschafsgarten „Schlossplatz“  
o Naturnahe Umgestaltung einer Kleingartenanlage am Westpark  
o Dein Gemüse Selbsterntegärten e.V.  
o Bauerngarten 
Ressourcen/Finanzen:  In der „Metropolregion Nürnberg“ arbeiten 23 Landkreise und elf kreisfreie Städte zusammen und profitieren vom 
gemeinsamen Erfahrungsschatz. 
Das Nürnberger Bündnis für Biodiversität besteht aus vielen Organisationen, Vereinen, Behörden und Initiativen, die 
sich seit 2010 für den Erhalt der Natur einsetzen. Ziel ist es, die in Nürnberg vorkommenden Tier- und Pflanzenarten 
sowie die benötigten Lebensräume in der für den Artenerhalt erforderlichen Größe und Vernetzung zu bewahren, zu

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 20 von 22 Seiten  
Stadt: Nürnberg 
sichern und weiter zu entwickeln. 
Ansprechpartner:  Die Information sind der Homepages entnommen: 
- „Deutscher Nachhaltigkeitspreis“ entnommen.  
www.nachhaltigkeitspreis.de/2016_staedte_nuernberg_detail/ 
- „Referat für Umwelt und Gesundheit“ 
www.nuernberg.de/internet/umweltreferat/ 
https://www.nuernberg.de/internet/umweltreferat/biodiversitaet.html 
Referat für Umwelt und Gesundheit 
Kerstin Stübs - Tel.: 0911 / 231 - 59 02 
 
Stadt: Stuttgart  
Organisation/  
Aufgabenbeschreibung: 
Es gibt kein gesondertes Umweltbildungskonzept der Stadt. Die Aufgaben ergeben sich aus dem Gemeinderatsbe- 
schluss, der zur Gründung der Umweltberatung im Jahre 1989 geführt hat. Die Umweltbildung ist ein Bestandteil 
des Aufgabenfeldes. 
Das Themenfeld Umweltbildung ist beim Amt für Umweltschutz angesiedelt. Zuständig ist das Sachgebiet Umwelt- 
planung, Umwelt- und Mobilitätsberatung innerhalb der Abteilung Umweltberatung und Naturschutz. 
Aktuell wird von der Kinderbeauftragten der Stadt das Konzept Kinderfreundliches Stuttgart 2015 – 2020 erarbeitet. 
Im nächsten Abschnitt, Aktionen/Projekte, finden sich die Themen und Aktionen der Umweltbildung wieder. Konzept 
soll im nächsten Jahr vom Gemeinderat verabschiedet werden. 
Aktionen/Projekte:  Themenschwerpunkte: 
o Abfall und Abfallvermeidung  
(Derzeit erarbeitet der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt ein eigenes Konzept für Schulen zum Thema Abfall. Hierfür 
ist auch eigenes Personal vorgesehen). 
o Naturerfahrung  
Exkursionen in den Stadteilen, Schulgarten 
o Energie

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 21 von 22 Seiten  
Stadt: Stuttgart  
Thema Energie wird von der Abteilung Energiewirtschaft abgedeckt. Es gibt ein Energiesparprogramm (LESS – 
Lukratives Energiesparen in Stuttgarter Schulen) mit Aktionen und Wettbewerben in den Schulen 
Aktionen/Projekte im Detail: 
Umwelttheater für Kindergärten und Grundschulen zum Themenfeld Abfall und Abfallvermeidung 
- ca. 40 Aufführungen pro Jahr 
- sowohl Puppentheater (Kita) wie mit Schauspielern (Grundschulen) 
Medienverleih 
Ausleihe eines Papierschöpfkoffers zur Papierherstellung und eines Sinnespfades sowie von Strommessgeräten 
und von LED-Lampenkoffer (vorrangig für Mittel- und Oberstufe).  
Angebot von Exkursionen 
Exkursionen in den Stadtteilen zu verschiedenen Biotop-Typen (Wald, Wiese, Bach). Die Durchführung erfolgt so- 
wohl durch eigenen Personal wie durch externe Umweltpädagoginnen. Insgesamt ca. 45 Termine pro Jahr von April 
bis Oktober. Derzeit wird ein spezielles Angebot für Exkursionen in Streuobstwiesen erstellt. 
Projekt Klimaheld 
Klimaschutzprojekt an Stuttgarter Grundschulen (drei Doppelstunden) mit Experimenten und Spielen zum Klima- 
schutz und einem Elternabend. Schwerpunkt ist dabei der umweltfreundliche Schulweg. Finanzierung unsicher, da 
Mittel nicht im Haushalt des Amts für Umweltschutz eingeplant sind. 
Netzwerk Schulgarten 
Zusammenschluss von Städtischen Ämtern (Amt für Umweltschutz, Gartenbauamt, Schulverwaltungsamt) und Gar- 
tenbauvereinen mit dem Ziel, die Arbeit der Schulen in den Schulgärten zu unterstützen. Hierfür wurden Lehrerfort- 
bildungen durchgeführt (Bodenkunde, Pflanztechniken, Grundlagen des Gärtnerns,) und es findet ein Mal jährlich 
ein Erfahrungsaustausch statt. 
Die Schulen erhalten zudem vor Ort eine fachliche Beratung durch Mitglieder des Netzwerkes. In Stuttgart haben 
ca. 80 Schulen einen eigenen Schulgarten unterschiedlicher Qualität und Größe. 
Brotdosenaktion zum Schulbeginn 
Jeder Erstklässler erhält bei der der Einschulung eine Brotdose sowie Informationen zum Thema Abfallvermeidung 
in der Schule. Dieses Schuljahr wurden 5000 Dosen verteilt. 
Vorträge und Projekttage 
Auf Anfrage halten wir Vorträge in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu verschiedenen Themen oder be-

Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivitäten ausgewählter Städte   
        Anlage 2 zur Ratsvorlage UBK  
 
574/5          11/2016       Seite 22 von 22 Seiten  
Stadt: Stuttgart  
teiligen uns an Projekttagen (Energie, Abfall, Natur).  
Umweltbildung für Erwachsene 
Findet nur im geringen Umfang statt. Meist sind es Anfragen von Bildungseinrichtungen, Vereinen etc. zu bestimm- 
ten Themen, meist Energiefragen. 
Ressourcen/Finanzen:  Der Etat der Umweltberatung beträgt 50.000 € pro Jahr, davon wird die Hälfte für Umweltbildungsprojekte und Akti- 
onen verwendet. 
Personell ist das Sachgebiet mit 3 Stellen ausgestattet, wobei sich ca. 1,5 Stellen dem Thema Umweltbildung wid- 
men, vorrangig Organisation und konzeptionelle Arbeit aber auch Naturexkursionen durchgeführt werden. 
Ansprechpartner:  Amt für Umweltschutz 
Peter Bühle 
Gaisburgstraße 4, 70182 Stuttgart 
Telefon: 0711 216 88718 
E-Mail: peter.buehle@stuttgart.de

Anlage 3_Bedarf an Bildungseinheiten

12474 Zeichen

Anlage 3 zur Ratsvorlage UBK 
Seite 1 von 5 Seiten 
Bedarf an Bildungseinheiten für NRW an außerschulischen Zentren / Lernorten 
und Bedarfseinschätzung für die Stadt Köln 
 
 
 
1. Bedarf an Bildungseinheiten für NRW 
Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE und Natur- und Umweltschutz an 
außerschulischen Zentren – Ermittlung einer Größenordnung 
 
Diesen Bedarf zu errechnen ist sicher ein sehr ambitioniertes Vorhaben. Jedoch 
steht inzwischen eine über 25-jährige Erfahrung in der intensiven Arbeit der 
Umweltbildung in NRW und die noch viel längere Erfahrung des Bildungsbedarfs der 
Bevölkerung von den beiden großen Naturschutzverbänden NABU und BUND in 
NRW zur Verfügung. Auf der Basis dieses Erfahrungsschatzes, gepaart mit dem 
aktuellen pädagogischen Wissen, kann eine solide Schätzung einer 
Größenordnung  ermittelt werden. 
 
Hierbei wird es sich, schon allein aufgrund der mehr als 17,8 Millionen Bürgerinnen 
und Bürger in NRW, nicht um eine Definition von Werten im kleinen Bereich oder 
„hinter dem Komma“ handeln, sondern es werden Größenordnungen ermittelt, die 
zur Setzung eines Handlungsrahmens  genutzt werden können. 
 
Mit dieser Analyse soll ein Impuls für mehr pädagogische Einheiten  in 
außerschulischen Lernorten gesetzt werden. 
 
 
Die Fragestellung: 
Wie viele Bildungseinheiten sollten jedes Jahr an außerschulischen Zentren für alle 
Bürgerinnen und Bürger in NRW durchgeführt werden, damit diese in Hinsicht auf 
den Natur- und Umweltschutz gut informiert, sensibilisiert und in ihrer 
Gestaltungskompetenz gefördert sind? 
 
Basiswerte: 
 
1. Bildung zu Natur- und Umweltschutz  mit der Methode der BNE (Bildung für 
nachhaltige Entwicklung)  kann an außerschulischen Zentren sehr effizient 
erfolgen. Diese werden von den Zielgruppen gerne angenommen, wie 
ständig ausgebuchte Kurse in den vielen aktiven Bildungszentren wie Haus 
der Natur in Wuppertal, Gut Bustedt, NaturGut Ophoven oder Waldschule 
Cappenberg beweisen. Dies gilt für Bildungseinheiten vom Kindergarten bis 
zur Senior/innenbildung. 
 
2. Diese Bildungseinheiten sind immer als impulsgeb end, zusätzlich oder 
ergänzend zu denen in den offiziellen Lerninstituten wie Kindergarten, 
Schule, Hochschulen etc zu sehen. 
 
3. Lebenslanges Lernen  
In jeder Lebensphase sind die Menschen gerne bereit zu lernen. Es ändern 
sich dabei die Themen und die Vermittlungsmethoden. Jedoch sind die

Anlage 3 zur Ratsvorlage UBK 
Seite 2 von 5 Seiten 
Bürgerinnen und Bürger im Laufe des Lebens an den Einheiten in den 
Zentren unterschiedlich interessiert. Ein Jugendlicher in der Pubertät hat z. 
B. ein anderes Interesse als Eltern mit Kindern ab 5 Jahren. Dies wird durch 
die Einschätzung der wahrscheinlich genutzten Einheiten in der jeweiligen 
Lebensphase berücksichtigt.  
 
4. Um Hemmschwellen zu reduzieren, geht die Analyse  davon aus, dass die 
Kurse für die Nutzer kostenlos und an Orten stattfinden, die gut erreichbar 
sind. 
 
5. Eine Bildungseinheit kann unterschiedlich lang s ein (z. B. eine pädagogische 
Einheit zum gesunden Essen kann mit 1,5 Stunden sehr effizient sein, aber 
auch ein Projekttag, oder Kurse die sich über mehrere Tage erstrecken). 
Um Größenordnungen ermitteln zu können wird eine Einheit mit 
durchschnittlich drei Zeitstunden definiert. Hier werden nur höchst effektive 
Einheiten mit Materialien zur Vor-und Nachbereitung im Unterricht 
vorgesehen. 
 
6. 6) Je eine pädagogisch ausgebildete Kraft arbeit et in einer Bildungseinheit 
mit 15 Teilnehmenden.  
 
Berechnungsmethode: 
Auf der Basis der oben genannten Annahmen wurde die Anzahl der Bevölkerung in 
NRW je Lebensphase-Zielgruppe (siehe 3) ermittelt. Die Daten sind der aktuellen 
Landesdatenbank NRW Stand 2009/2010 entnommen. 
 
Sodann wurde die Minimal-Anzahl der in dieser Lernphase sinnvollen 
Bildungsveranstaltungen definiert. Ein Beispiel: Wir wissen inzwischen, dass 
elementare Impulse für ein späteres bewusstes Handeln für den Natur- und 
Umweltschutz bereits im Kindergarten gegeben werden müssen. Daher sind in 
diesen drei Jahren mindestens fünf Besuche in Außerschulischen Lernorten z. B. zu 
den Themen Energie, Klima, Natur, Konsum oder Ernährung sehr sinnvoll. 
Die Grundannahmen je Lebens-Lernphase wurden detailliert mit Expertinnen und 
Experten diskutiert und im Konsens wie folgt definiert: 
 
Lebensphase  Anzahl der Bildungsveranstaltungen/Phase  Teilneh mende 
an Bildungs-
veranstaltun- 
gen/Jahr 
Anzahl 
Gruppen 
à 15 
Personen 
Kindergarten In den drei Jahren fünf Bildungsverans taltungen 703.735  46.916  
Kindertages-
einrichtungen 
6-11-Jährige 
In den fünf Jahren vier Bildungsveranstaltungen 59. 194 
 3.946  
Grundschule In den vier Jahren drei Bildungsveranst altungen 
vormittags und drei im Rahmen des offenen Ganztags 
(ist für den oG sehr niedrig geschätzt) 
1.067.954 
 71.197  
Sekundarstufe I  In den sechs Jahren drei Bildungsveranstaltungen 58 3.667  38.911  
Sekundarstufe 
II 
In den drei Jahren eine Bildungsveranstaltung 90.40 3 
 6.027

Anlage 3 zur Ratsvorlage UBK 
Seite 3 von 5 Seiten 
Berufsschule/ 
Ausbildung 
In dieser durchschnittlich 2,5 Jahre langen Phase zwei 
Bildungsveranstaltungen 
497.928 
 33.195  
Studierende In dieser Phase drei Bildungsveranstalt ungen 234.693  15.646  
Zwischensumme Bildungsbereich - vorrangig vormittags  3.237.573  215.838  
Zwischensum -
me nach 
Sicher-
heitsabschlag 
von 25% 
Sicherheitsabzug von 25 % von diesen möglichen 
Interessenten, für Teilnehmende, die aus räumlichen, 
körperlichen oder anderen Gründen z.B. 
Deckeneffekte nicht teilnehmen können. 
2.428.180  161.879  
Eltern mit 
Kindern 
Während des Alters der Kinder von 3 - 17 Jahren kann 
man im Schnitt davon ausgehen, dass mindestens alle 
zwei Jahre eine Veranstaltung besucht wird. 
3.449.784 
 229.986  
Kinder im 
Grundschulalter 
 
Sinnvoll wäre es, wenn diese im Nachmittagsbereich eine 
Jugendgruppe in Sachen Natur- und Umweltschutz 
besuchen würden - oder mit einer Ihrer Gruppen z.B. 
Kirchliche oder Rot-Kreuz solche Bildungseinheiten 
nutzen würden.  
    
  Dies wird hier nur nachrichtlich aufgeführt, eine  
Schätzung würde diese Analyse überfordern. 
    
Jugendliche in 
der 
Sekundarstufe  
Sinnvoll wäre es, wenn diese im Nachmittagsbereich eine 
Jugendgruppe in Sachen Natur- und Umweltschutz 
besuchen würden - oder mit einer Ihrer Gruppen z.B. 
Kirchliche oder Rot-Kreuz solche Bildungseinheiten 
nutzen würden.  
    
  Dies wird hier nur nachrichtlich aufgeführt, eine  
Schätzung würde diese Analyse überfordern. 
    
25 - 34 Jährige Weiterbildungsinteresse durch Wohnu ngsgestaltung, 
Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten, 
Berufsweiterbildung und Multiplikatorenfortbildung etc - 
alle drei Jahre Besuch einer Veranstaltung  
621.461 
 41.431  
35 - 64 Jährige Hier nur gelegentliche Auffrischung en - alle 6 Jahre 
Besuch einer Veranstaltung 
1.519.743  101.316  
65 - 74 Jährige Rentenzeit - ein neuer Interessensc hub für 
Bildungsveranstaltungen - alle drei Jahre eine 
Bildungsveranstaltung 
587.989 
 39.199  
Zwischensumme Freizeitbereich (eher nachmittags)  6.178.976  411.932  
Zwischensum -
me nach 
Sicher-
heitsabschlag 
von 25% 
Sicherheitsabzug von 25 % von diesen möglichen 
Interessenten, für Teilnehmende, die aus räumlichen, 
körperlichen oder anderen Gründen z. B. 
Deckeneffekte nicht teilnehmen können. 
4.634.232  308.949  
 
 
Ermittelt wurden so die Anzahl der Teilnehmenden und die Anzahl der 
Bildungseinheiten (je 3 h im Durchschnitt mit je 15 Personen je Lehrkraft). Um auch 
diejenigen zu berücksichtigen, die nicht an Bildungseinheiten teilnehmen können 
oder wollen, wurde von dieser Zahl ein Sicherheitsabzug von 25 % vorgenommen.  
 
Die Ersteller dieser Analyse waren sich darüber einig, dass die oben ermittelte 
Anzahl der Bildungseinheiten nur den minimalen Bedarf für eine flächendeckende 
und lebensphasen-übergreifende Angebotsversorgung abdeckt. Und dies unter der 
Voraussetzung, dass die bestehenden Bildungseinrichtungen in einem sehr hohen

Anlage 3 zur Ratsvorlage UBK 
Seite 4 von 5 Seiten 
Maße die Grundlagen für eine Bildung für Natur- und Umweltschutz und für BNE-
Gestaltungskompetenz legen. 
 
Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass es sehr wichtig ist, in einer weiteren Analyse 
die Deckung des Bedarfs an Bildung im Freizeitbereich von Kindern und 
Jugendlichen zu berechnen. Wir wissen, dass hier Angebote sehr gerne 
angenommen werden und für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung hoch effizient 
sind. Dazu gehört auch die Durchführung von Bildungseinheiten in und mit 
bestehenden Gruppen wie Kirche oder dem Deutschen Roten Kreuz. Dieser Bereich 
wurde in der oben aufgeführten Berechnung nur nachrichtlich aufgenommen.  
 
Personalbedarf 
 
Um den Personalbedarf für die oben ermittelten Bildungseinheiten zu berechnen, 
wurden drei Arbeitszeitszenarien durchgerechnet.  
1) Lehrerinnen und Lehrer führen durchschnittlich 2 6,5 Pflichtarbeitsstunden pro 
Woche an 40 Wochen im Jahr (Mittelwert der wöchentlichen Pflichtstunden 
der Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und verschiedenen weiterführenden 
Schulen) durch. 
2) Ein Lehrer/eine pädagogische Fachkraft führt 2 K urse pro Tag an 220 
Arbeitstagen/Jahr durch.  
3) Ein Lehrer/eine pädagogische Fachkraft führt 1,5  Kurse pro Tag an 220 
Arbeitstagen/Jahr durch.  
 
Der Personalbedarf für eine flächendeckende BNE an außerschulischen Lernorten in 
NRW wurde nun mit den og. drei verschiedenen Arbeitszeitszenarien ermittelt.  
 
Bereich  Anzahl 
Gruppen/Jahr 
Mittlere 
Einsatzdauer 
pro Kurs 
Anzahl 
Kursstunden/ 
Jahr 
zugrundeliegendes 
Arbeitszeiszenario 
Anzahl 
Pädagogen/ 
Jahr 
Formale 
Bildung 
161.879  3 h 485.636 h  1 *454  
Formale 
Bildung 
161.879  3 h 485.636 h  2 **368  
Formale 
Bildung 
161.879  3 h 485.636 h  3 ***491  
Nicht 
formale 
Bildung 
308.949 
 3 h 926.846 h  1 *874  
Nicht 
formale 
Bildung 
308.949 
 3 h 926.846 h  2 **702  
Nicht 
formale 
Bildung 
308.949 
 3 h 926.846 h  3 ***936  
 
 
*    Basis: 26,75 h/Woche in 40 Wochen/Jahr 
**   Basis: 2 Kurse/Tag an 220 Tagen/Jahr 
*** Basis: 1,5 Kurse/Tag an 220 Tagen/Jahr

Anlage 3 zur Ratsvorlage UBK 
Seite 5 von 5 Seiten 
Im Mittel werden also für den formalen Bildungsbereich 438 Lehrer und für den nicht 
formalen Bereich 837 Erlebnis- und Umweltpädagogen in ganz NRW benötigt. 
Dies sind dauerhaft insgesamt ca. 1275 Lehrkräfte  (Schwankungsbreite 1070 - 
1430). 
 
Die dabei ermittelten Daten wurden in einer Telefonkonferenz am 12. Dezember 
2011 analysiert, konkretisiert und dann im Konsens für ein die gesamte Bevölkerung 
umfassendes, lebensphasenübergreifendes BNE-Seminarangebot an 
außerschulischen Zentren als sinnvoll bewertet. Für die Telefonkonferenz konnten 
erfahrene Umweltpädagogen der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung, 
(ANU) NRW e.V., der Naturschutzverbände und beratend ein Umweltpsychologe 
gewonnen werden. Die Teilnehmenden waren: 
 
Martina Schmitt von Boeselager, Vorsitzende der ANU-NRW e.V. 
Birgit Eschenlohr, Umweltpädagogin des BUND e.V. und Teilnehmerin des Runden Tisches 
der UN-Dekade der Bildung für Nachhaltigkeit 
Dr. Michael Christian Göring, Sprecher des NABU Bundesfachausschuss Umweltbildung und 
Kommunikation 
Dr. Dirk Scheffler, beratender Umweltpsychologe 
Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter NaturGut Ophoven 
 
 
 
2. Einschätzung des Bedarfes für die Stadt Köln 
 
Die nachfolgenden Schätzungen wurden freundlicherweise im Juli 2014 durch Herrn 
Dr. Kochanek (Leiter NaturGut Ophoven, Leverkusen und Mitautor der oben 
dargestellten Ausführungen) übermittelt. 
 
1. Unter der Annahme, dass Schülerinnen und Schüler  im Alter von 6 bis15 
Jahren mindestens drei Umweltbildungseinheiten während ihrer Schulzeit an 
Außerschulischen Lernorten bekommen sollten, ergibt dieses bei einer 
pädagogisch sinnvollen Gruppen-Größe von 15 Schülerinnen und Schülern: 
 
1.880 Umweltbildungseinheiten pro Jahr in Köln 
(ca. 81.000 Schülerinnen und Schüler dividiert durch 15 (Gruppengröße 15 
Pers.) ergibt 5.400, dividiert durch drei (weil jedes Kind in seiner Schulzeit 
dreimal an einer Bildungseinheit teilgenommen haben sollte) entspricht 1.800)  
 
 
2. Unter der Annahme, dass Kinder im Kindergartenal ter mindestens eine 
Umweltbildungseinheit in den drei Jahren an Natur-Lernorten bekommen 
sollten, ergibt dieses bei einer pädagogisch sinnvolle Gruppen-Größe von 15 
Kindern: 
 
2.066 Umweltbildungseinheiten pro Jahr in Köln 
(ca. 31.000 KiTa-Plätze dividiert durch 15 (Gruppengröße 15 Pers.) ergibt 
2.066)

Anlage 1_Ganzheitliches Kölner Umweltbildungskonzept

84751 Zeichen

Seite 1 von 39 
   
Stand: 13.04.2018 
Ganzheitliches Kölner Umweltbildungskonzept (UBK) 
Auftragslage: Beschluss des Rates vom 07.10.2010 zum Bürgerhaushalt 2010: 
„Erstellung eines ganzheitlichen Kölner Umweltbildungskonzeptes unter Einbin- 
dung aller bestehenden städtischen sowie gemeinnützigen Kölner Umweltak- 
teure inklusive Personal- und Aufgabenerweiterung der städtischen "Informati- 
onsstelle für (schulische) Umweltbildung" zur Umsetzung und Koordination des 
erarbeiteten Konzepts.“ 
Anlagen 
• Interkommunaler Vergleich zu Umweltbildungsaktivit äten ausgewählter Städte  
• Bedarf an Bildungseinheiten  
• Übersicht der Umweltbildner, Institutionen, Organi sationen und Vereine in Köln

Seite 2 von 39 
   
Inhalt   
Vorbemerkungen 2017 .................................................................................. .........................3  
1.  Einleitung und Begründung ............................................................................ .................5 
2.  Umweltbildung, Naturerfahrung und Biodiversität – Bausteine für Bildung für nachhaltige 
Entwicklung (BNE) und Kompetenzentwicklung ........................................................... ..........9 
3.  Partizipation und Mitwirkung der Beteiligten ......................................................... ......... 12  
4.  Bedarfsanalyse ....................................................................................... ...................... 13  
4.1  Bedarfe von Kölner Umweltbildungsinitiativen ........................................................1 4  
4.2  Bedarf von Kölner Kindern und Jugendlichen .........................................................18  
4.2.1  Außerschulische (Natur-) Lernorte mit städtischer Beteiligung ........................22  
5. Maßnahmen der Stadt im Bereich Umweltbildung ...................................................... ...... 25  
5.1 Dezentrale Lernorte für Umweltbildung im Bereich Kinder und Jugendliche................25  
5.1.1 Das Schulgartenprojekt – „Gärtnern mit Pänz – Pauken Pausen Pastinaken“ ......25  
5.1.2 Das KiTa-Projekt: „Die Natur entdecken mit Hubert der Heuschrecke“ .................26  
5.2. Generationenübergreifende Umweltbildung ......................................................... ...27  
5.2.1 Biodiversität als Grundlage für Wertschätzung im Bereich Natur und Umwelt ......27  
5.2.2 VHS und Thurner Hof ............................................................................ ...............29  
5.2.3 Konsum und Lebensstile/Ernährungsbildung ....................................................... .30  
5.2.4 Aufbau eines Umweltbildungszentrums für Köln ................................................... 30  
6. Inhaltliche Ausrichtung für eine nachhaltige Stadtentwicklung .......................................... 31  
7.  Instrumente und Methoden für Kommunikation und effektive Zusammenarbeit in der 
Kölner Umweltbildung ................................................................................. ......................... 35  
7.1. Gemeinsame Kommunikation ........................................................................ ............35  
8.  Geschäfts- und Koordinationsstelle „Umweltbildung“ ................................................... .. 36  
8.1  Aufgaben und personelle Ausstattung einer städtischen  Koordinationsstelle ........36  
8.2  Finanzielle Ausstattung .............................................................................. ............37  
9.  Finanzieller und personeller Gesamtbedarf ............................................................ ....... 37  
10.  Bewertung, Aufgaben und Zielsetzungen ................................................................ ...... 37

Seite 3 von 39 
   
Vorbemerkungen 2017 
Mit der Konzeption und Realisation des vorliegenden Ganzheitlichen Umweltbil- 
dungskonzepts (UBK) für Köln wurde das Umwelt- und Verbraucherschutzamt im 
Bereich der Informationsstelle für schulische Umweltbildung betraut, das Rahmen- 
konzept liegt nun vor. 
Vor dem Hintergrund, dass die Umweltbildung einer starken Dynamik unterliegt, soll 
das vorliegende UBK als erster Anstoß für einen weiteren, perspektivischen und dy- 
namischen Entwicklungsprozess verstanden werden.  
Zusätzlich darf der Titel „Ganzheitliches Umweltbildungskonzept“ auch nicht mit ei- 
nem vollständigen Bildung für nachhaltige Entwicklung, (BNE) -Konzept für die Stadt 
Köln verwechselt werden, das UBK kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht alle kulturel- 
len, wirtschaftlichen, sozialen, globalen und bildungsrelevanten Aspekte abdecken. 
Die vielfältigen, existierenden Schnittstellen und Netzwerke innerhalb der Kommune 
liegen in der Zuständigkeit weiterer Ämter und Dezernate. 
Für eine mögliche zukünftige Entwicklung und Fortschreibung ist es daher wesent- 
lich, dass das vorliegende UBK als ein Baustein in der Nachhaltigkeitsarbeit kompa- 
tibel und anschlussfähig in einer interaktiven BNE-Landkarte für Köln ist.  
Der im Juni 2017 veröffentlichte „Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Ent- 
wicklung“ auf Basis des UNESCO Weltaktionsprogramms fordert, übergreifend die 
Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als eine kommunale Auf- 
gabe mit konkreten Maßnahmen umzusetzen. 
Dazu kommentiert der Deutsche Städtetag, Dezernat Bildung, Kultur, Sport und 
Gleichstellung, in seinem Schreiben vom 11.07.2017: 
„Die vorliegenden Handlungsfelder und Ziele beschreiben, wie Kommunen, die 
sich für mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung öffnen, diese strukturell veran- 
kern können. Sie zeigen beispielhafte Schritte auf dem Weg zur Verwirklichung 
von BNE  auf lokaler Ebene. Wie genau dieser Weg aussieht, wird bestimmt vom 
bisherigen Engagement sowie der Selbstverwaltungshoheit und Leistungsfähig- 
keit jeder einzelnen Gemeinde, jeder Stadt und jedes Kreises unter Beteiligung 
der lokalen Bildungsakteure.“  
Insgesamt ist die Stadt Köln seit 2016 mit 15 Städten, Kreisen und Gemeinden in 
NRW am Modellprojekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“ beteiligt. Zudem gehört 
die Oberbürgermeisterin dem Gremium „Dialog Nachhaltige Stadt“ an. Diese Ent- 
wicklungen, die von der Stadtspitze getragen werden, gilt es zu begleiten. 
Wesentliche Bausteine zur Verwirklichung ganzheitlicher Umweltbildung in Köln sind 
dabei nicht nur die eigenen Aktivitäten, sondern auch die vielen Projekte, Vorhaben 
und Netzwerke, welche dem Engagement der beteiligten Vereine und Initiativen zu 
verdanken sind, und auch bei der Stadtverwaltung Köln und den Bezirksvertretungen 
auf große Resonanz stießen. Beispielhaft seien genannt: Gemeinschaftsgärten mit 
VHS Biogarten, Agora Köln und Essbare Stadt, Tag des guten Lebens und der Er- 
nährungsrat Köln. Diese gilt es zukünftig weiter zu unterstützen und in eigenen Pro- 
jekten als Kooperationspartner einzubinden. 
Im Rahmen von Partizipations-Workshops zur Ergänzung des Umweltbildungskon- 
zeptes wurde daher der Bedarf der Umweltbildner abgefragt. Hier wurde vor allem 
der Wunsch nach weiterer Vernetzung und die Darstellung der geleisteten Bildungs-

Seite 4 von 39 
   
arbeit in Öffentlichkeit und Medien ausgedrückt. Aber auch eine finanzielle Unterstüt- 
zung wird gewünscht. (Siehe auch nachfolgenden Abschnitt)  
Anregungen aus den Partizipations-Workshops 2017-2018 
Am 29.Juni 2017, 21.September 2017 sowie am 16.Januar 2018 fanden die Work- 
shops zur Partizipation für die Erstellung des UBK mit Teilnehmerinnen und Teil- 
nehmern aus Kölner Vereinen, Institutionen und Umweltinitiativen statt. Die Umwelt- 
akteure begrüßten die Treffen und formulierten den Wunsch nach weiterer Vernet- 
zung, nach der Möglichkeit, ihre Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit gezielt zu präsen- 
tieren sowie insbesondere nach finanzieller und ideeller Unterstützung ihrer Projekte. 
Als ein wichtiges Anliegen wurde auch die Vorbildfunktion der Stadt angesprochen: 
Die Stadt selbst solle nach Meinung der beteiligten Vereine und Initiativen glaubwür- 
dig sein und eine Vorreiterrolle wahrnehmen, wenn es z.B. um die Umsetzung von 
nachhaltigem Handeln bei Biodiversität, Umgang mit Ressourcen sowie die Beschaf- 
fung von fair gehandelten, auch regionalen Produkten gehe. 
Im Rahmen  der Workshops betonten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die be- 
sondere Relevanz von BNE auch für dieses Konzept und formulierten über das UBK 
hinaus Fragestellungen, wie zum Beispiel: 
• Wie wird BNE in der Kommune umgesetzt? 
• Position der Stadt Köln zu BNE-Zielen 2030 
• Wie wird BNE in den Bereichen Wirtschaft und Sozia les realisiert? 
• Wird die Stadt Köln eine gemeinsame Akquise für (E U-Fördermitteln) für die 
Umweltakteure umsetzen? 
Diese Fragestellungen sollten im Hinblick auf die oben ausgeführten Entwicklungen 
und Prozesse zur gesamtstädtischen Nachhaltigkeitsstrategie Berücksichtigung fin- 
den.  
Zusätzlich wurden folgende Anregungen gegeben: Die Teilnehmerinnen und Teil- 
nehmer bieten ihre eigenen, dezentralen Lernorte in Köln für Schulklassen sowie für 
Veranstaltungen von Umweltverbänden an. Sie greifen den Aspekt des Mangels an 
naturwissenschaftlichem Unterricht an den Schulen auf, hier sollte auch das Potenzi- 
al an Kompensationsmöglichkeiten durch Umweltbildner, Vereine und Initiativen be- 
achtet werden. 
Auch wünschen sie sich, dass mögliche Freiflächen für partizipative Umweltbildungs- 
und Gartenprojekte von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Namentlich sollte 
das Grünflächenamt eingebunden werden.  
Perspektivisch seien die Themen der Ernährung und des Ressourcenschutzes als 
Unterrichtsfächer erforderlich. Auch der Gemüseanbau als Betriebsform des „Gärt- 
nern in der Stadt“ könne zur Schaffung von Arbeitsplätzen (Integration/ Inklusion) 
dienen. Nicht nur in der Schule, auch im Stadtalltag sollten darüber hinaus Freiräume 
in der Stadt geschaffen werden, die als dezentrale Lernorte generationenübergrei- 
fend Bürgerinnen und Bürger zum „Selbstentdecken“ anregen. 
Als ein weiterer Wunsch sollte der Thurner Hof als außerschulischer Lernort etabliert 
werden. Wichtig für die Umweltbildungsarbeit sei auch die Erreichbarkeit von Lernor- 
ten, diese sei zu gewährleisten etwa durch Radwege, den ÖPNV oder auch durch 
Zuschüsse bzw. den freien Transport analog der „Museumsbusse“.

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Hingewiesen wird insbesondere darauf, dass die Umweltakteure für ihre Umweltbil- 
dungsarbeit sowohl eine finanzielle als auch eine fachlich, koordinierende Unterstüt- 
zung benötigen, gefordert wird in diesem Zusammenhang eine zukünftige Übernah- 
me der Vernetzungs- und Beratungsfunktionen seitens der Stadt Köln. Neben einer 
stärkeren Vernetzung der Einrichtungen untereinander durch die Schaffung eines 
„Runden Tisches“, der Synergien bündelt und gemeinsame Arbeitsschritte definiert 
ist eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit erwünscht, auch um die Bedarfe öffentlich 
zu machen. 
Hierzu sollte das Angebot der Kölner Umwelt-Bildungslandschaft alle gesellschaftli- 
chen Gruppen gleichberechtigt erfassen, eine interaktive Karte der Bildungsland- 
schaft erstellt und auf einem gemeinsamen Internetauftritt veröffentlicht werden. Zu- 
sätzlich sollten statistische Daten, u.a. die Zielgruppen-Erreichung aller Umweltbil- 
dungseinrichtungen erfasst und in einer Liste kartographisch dargestellt werden. Dies 
vervollständige das Bild der tatsächlich geleisteten Umweltbildungsarbeit in Köln. Auf 
dieser Basis sei der finanzielle Unterstützungsbedarf aller außerschulischen Lernorte 
in Köln ermittelbar. Die vorhandene Kölner Bildungskonzepte, Sozialraumkoordinato- 
ren, die Bereiche Wirtschaft und Soziales, etc. sollten eingebunden werden, wobei 
der Fokus nicht nur auf das Kölner Stadtgebiet beschränkt bleiben sondern sich auch 
auf das Potenzial des Umlands erstrecken sollte. Eine Koordinationsfunktion wird 
auch beim Thema der Schulgärten angeregt, erforderlich sind der weitere Ausbau 
und die kontinuierliche Unterstützung seitens der Stadt Köln. 
Zusätzlich wird ein Unterstützungsbedarf auch bei Schulungen, Ehrenamt und Mate- 
rialien angemeldet. 
Zur Finanzierung von Projekten schlagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor, 
dass eine Koordinationsstelle als regionales Netzwerk die Aufgabe der Akquise von 
Fördermittel für die jeweiligen Umweltakteure übernimmt. Berücksichtigt werden 
müsse auch der Wegfall der bisherigen Projektförderung durch die Klimabausteine 
des Klimakreises, so sei der geplante Fördertopf zum Umweltbildungskonzept ent- 
sprechend durch die Stadt Köln aufzustocken.  
Das Umweltbildungskonzept greift diese Anregungen auf und wird sie im weiteren 
Fortschritt entsprechend berücksichtigen. 
1. Einleitung und Begründung  
Der Umwelt- und Klimaschutz stellt uns weltweit vor schwierige Aufgaben. Nicht nur 
global sieht es bedenklich aus, sondern auch in Köln haben wir konkreten Hand- 
lungsbedarf. Wir müssen neue Wege einschlagen, um den Umwelt-, Natur- und Kli- 
maschutz voranzutreiben und Nachhaltigkeit in unserer Stadt zu verankern. Nur so 
können die nachfolgenden Generationen und auch wir zuversichtlich in die Zukunft 
blicken. Diese Aufgabe kann nicht von Seiten der Stadtverwaltung allein getragen 
werden. Es bedarf vielmehr der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Eine maß- 
gebliche Voraussetzung dafür stellt aber das Wissen um die Probleme und mögliche 
Lösungen dar. Daher ist Umweltbildung eine wesentliche Zukunftsaufgabe. 
Ausschlaggebend für das folgende UBK ist der Antrag einer Kölner Umweltinitiative 
zum Bürgerhaushalt 2010. Im Titel „Erstellung eines ganzheitlichen Kölner Umwelt- 
konzeptes“ steckt schon der engagierte Gedanke, ein umfassendes Konzept zu ent- 
wickeln, das die vielen Kölner Umweltakteurinnen und -akteure einbezieht, um ge- 
meinsam eine Strategie zu entwickeln und um Umweltbewusstsein in einem stärke- 
ren Maße in das Bewusstsein der Bevölkerung zu tragen.

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Der Rat hat die Verwaltung am 7. Oktober 2010 mit der Erstellung des UBK beauf- 
tragt. 
Die Entwicklung eines UBK für Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie Jugendliche 
kann direkt aus der originären Aufgabe der Infostelle für schulische Umweltbildung 
abgeleitet werden.  
Für Erwachsene ist die Volkshochschule als kommunale Weiterbildungseinrichtung 
für die Bildungsangebote zuständig. Im Rahmen des umfangreichen, gesetzlichen 
Weiterbildungsangebotes nimmt der Bereich der Umweltbildung auch hier einen 
Schwerpunkt ein. 
Darüber hinaus wurden seitens des Dezernates V, Soziales, Integration und Umwelt 
über 25 städtische Ämter angeschrieben und um Mitwirkung und Zusammenarbeit 
bei der Erstellung des Kölner UBK gebeten. 
Die Bearbeitung des UBK begann als Sonderaufgabe im März 2011. Für die Bearbei- 
tung und Erstellung des Konzeptes wurde ein Zeitraum von drei Jahren mit einer fi- 
nanziellen Ausstattung von jährlich 50.000 Euro, unter anderem zur Finanzierung 
von Pilotprojekten, bereitgestellt. 
Das vorliegende ganzheitliche Kölner UBK will Wege zur Vermittlung von Kompeten- 
zen für BNE im Bereich Umwelt aufzeigen und deren Umsetzung in Köln unterstüt- 
zen und fördern. 
BNE führt verschiedene Bildungsansätze zusammen. Es geht um die Leitidee, heute 
so zu wirtschaften, politisch zu handeln und zu leben, dass auch für nachfolgende 
Generationen lebenswerte Verhältnisse ermöglicht werden. Bildungsprozesse finden 
in allen Lebensbereichen und allen Sozialisationsbereichen, wie Familie, Schule, 
Peergroup (Freundeskreis), Medien und Arbeitswelt statt. 
Dabei sind bestehende Netzwerke weiter auszubauen, die Aktivitäten übergreifend 
zu strukturieren und der Transfer von Best Practice-Beispielen in die Breite und über 
die Institutionsgrenzen hinweg zu fördern. Um hierfür bestmögliche Voraussetzungen 
zu schaffen, ist es ein wesentliches Element nachhaltiger kommunaler Entwicklungs- 
strategien, Menschen dazu zu befähigen, ihre Zukunft aktiv und eigenverantwortlich 
zu gestalten. Hier setzt das Kölner UBK mit dem wichtigen Ziel an, durch entspre- 
chende Bildungsmaßnahmen die nachhaltige Entwicklung zu stärken. 
Das UBK bietet die Basis für eine breit aufgestellte Umweltbildungsarbeit in Köln. 
Weitere Ziele sind, die Kölner Vielfalt kennen zu lernen, „das grüne Köln“ schützen 
zu wollen und besondere Lebensräume zu entdecken. Darüber hinaus müssen gera- 
de im Bereich des Ressourcenschutzes im gemeinsamen Interesse von Umwelt und 
Wirtschaft für einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen geworben und Alternativen 
aufgezeigt werden. 
Die UNESCO stellt vier Lernziele heraus: Wissen lernen, Handeln lernen, Zusam- 
menleben lernen, Sein lernen (sich im Sein so anzunehmen, wie man ist). Ergänzend 
dazu steht die Erziehung zum Frieden und für den Umgang mit kultureller Diversität 
im Vordergrund.

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Projektpartner  
Die Erstellung des ganzheitlichen UBK wurde inhaltlich von der „Stiftung Umwelt und 
Entwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen“ begleitet und unterstützt. 
 
Für Köln hat diese Stiftung das ganzheitliche UBK in eine Gesamtübersicht zur 
Nachhaltigkeitsarbeit eingebettet (vgl. Tabelle 1).  
Blau markiert sind die Bereiche, die in das UBK eingeflossen sind. Hellgrau sind bei- 
spielhafte Bereiche, die durch Vernetzung in der BNE für „Kölns gute Zukunft“ vor- 
stellbar sind.

Seite 8 von 39 
   
Tabelle 1: Einbettung eines „ganzheitlichen UBK“ in die Nachhaltigkeitsarbeit  
(„Kölns gute Zukunft“), Analyse der Stiftung Umwelt und Entwicklung (SuE) 
Han d- 
lungs-
bereiche   
Erläuterung   Sektoren/ Themenfelder der Nachhaltigkeitsarbeit   
Umwelt/  
Naturschutz   
Klima   Verbraucher -
schutz/ 
Konsum   
Wirtschaft   Soziales   Interkultur / 
Integration   
Eine Welt   
Bildung 
für nach-
haltige 
Entwick-
lung  
Aktivitäten in 
allen Sektoren 
des formalen 
und informellen 
Bildungssystems 
 
Umwelt- und  
Naturschutz-
bildung  
Bildung zu  
Klima-
schutz und 
Klima- 
anpassung  
Verbraucher-
schutzbil-
dung/ 
Konsum-
erziehung  
Bildung zur  
Wirtschafts-
kompetenz  
Bildung zu 
 
sozialen  
Themen  
Bildung zur 
inter-
kulturellen  
Kompetenz  
Globales 
Lernen/ 
entwick- 
lungs- 
politische 
Bildung  
Prakti -
sches 
bürger-
schaftli-
ches 
Engage-
ment  
Vorhaben der 
praktischen 
Nachhaltigkeits-
arbeit  
Praktischer  
Umwelt- und  
Naturschutz/ 
Biodiversität 
etc.  
Prakti-
scher 
Klima-
schutz/ 
Aktivitäten 
zur Klima-
anpassung  
Praktischer 
Verbrau-
cherschutz/ 
Praktische 
Konsum-
veränderung  
Aktivitäten zur 
Durchsetzung 
von Nachhaltig-
keitsaspekten 
bei Wirtschafts-
unternehmen  
Aktivitäten 
zum sozi-
alen  
Zusam- 
menhalt/ 
zur sozia- 
len Ge- 
rechtigkeit 
in Köln  
Aktivitäten 
zur Integra-
tion mittels 
Interkulturel- 
lem Ansatz  
Partner-
schafts-
arbeit/ 
Fairer Han-
del 
 
Politik/  
Verwal-
tung  
 
Verankerung von 
Nachhaltigkeits-
kriterien in Politik 
und Verwaltung  
Verpflichtung 
auf Umwelt- 
und  
Naturschutz- 
ziele/ 
Rechen- 
schaftslegung  
Verpflich-
tung auf 
Ziele des 
Klima-
schutzes 
und der 
Klimaan-
passung/ 
Rechen-
schafts-
legung  
Verpflichtung 
auf Verbrau-
cherschutz-
ziele/öko-
logische und 
soziale 
Kriterien in 
der Beschaf- 
fung/ 
Rechen-
schaftsle-
gung  
Verpflichtung auf 
die Förde-
rung/Unter-
stützung nach-
haltigen Wirt-
schaftens/der 
Unternehmens-
verantwortung/ 
Rechenschafts-
legung  
Verpflich-
tung auf 
soziale 
Gerechtig-
keit,  
Armutsver-
meidung, 
Inklusion/ 
Rechen-
schafts-
legung  
Verpflichtung 
auf Integrati- 
on und res-
pektvollen 
Umgang mit 
kultureller 
Diversität/ 
Rechen-
schafts-
legung  
Verpflichtung 
auf weltweite 
Gerechtig-
keit, Armuts-
bekämpfung 
und Ent-
wicklung/ 
Rechen- 
schafts-
legung  
Wissen -
schaft 
(For- 
schung, 
Lehre)  
Verankerung von 
Nachhaltigkeits-
arbeit in For-
schung und 
Lehre/Erfor-
schung von 
offenen Nach-
haltigkeitsfragen/ 
 
wissenschaft-
liche Begleitung 
der Nachhaltig-
keitsarbeit  
Umwelt- und  
Naturschutz-
forschung  
und -lehre  
For -
schung 
und Lehre 
zu Klima-
schutz 
und 
Klimaan-
passung  
Forschung 
und Lehre 
zu Verbrau-
cherschutz  
Forschung und  
Lehre zu nach-
haltiger Wirt-
schaft/ 
Unter-
nehmensverant- 
wortung/ 
volkswirtschaftli- 
chen und  
globalwirtschaft- 
lichen Fragen  
Forschung 
und Lehre 
zu sozialer 
Arbeit  
Forschung 
und Lehre zu 
Interkultur 
und Integra-
tion  
Forschung 
und Lehre 
zur Ent-
wicklungs-
politik  
Unte r- 
nehmen 
und In- 
dustrie 
Umsetzung von  
nachhaltigen 
Umweltmanag- 
mentsystemen 
In Betrieben  
Ökoprofit        
 
Durch das ganzheitliche UBK wird die Anschlussfähigkeit von Angeboten und Bil- 
dungsveranstaltungen im Umweltbereich an die anderen Bereiche eines ganzheitli- 
chen Nachhaltigkeitsmodells gewährleistet.  
Das UBK stellt somit einen wichtigen Baustein in der komplexen Nachhaltigkeitsar- 
beit der Stadt Köln dar.

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2. Umweltbildung, Naturerfahrung und Biodiversität – Bausteine für 
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Kompetenzent- 
wicklung  
In der Umweltbildung geht es um Kopf und Herz, nämlich im Kopf Bewusstsein zu 
schaffen und im Herzen Engagement zu vermitteln. Dass dies notwendig ist, zeigen 
die Erfahrungen von Umweltpädagogen und -pädagoginnen, die von Kindern berich- 
ten, die nicht wissen, woher die Milch kommt oder Kartoffeln auf Bäumen pflücken 
wollen 1. Zoopädagogen und -pädagoginnen beklagen: Kinder kennen den Unter- 
schied zwischen einem afrikanischen und indischen Elefanten, aber wissen nicht, 
dass in Köln auch Fledermäuse leben. 
Der Leitsatz „Du schützt nur das, was du kennst und du siehst nur das, was du 
weißt“ trifft für die Umweltbildung in starkem Maße zu. Umweltbildung ist Bildung für 
eine nachhaltige Entwicklung. Sie vermittelt Handlungskompetenz, das heißt Fähig- 
keiten, Kenntnisse und Wertvorstellungen, um die Zukunft selbstbestimmt und offen 
gestalten zu können und einen Wandel im ökologischen, ökonomischen, sozialen 
und kulturellen Bereich möglich zu machen.  
Das beinhaltet unter anderem die Fähigkeiten 
- zum interdisziplinären Lernen,  
- zur Selbstreflexion 
- zum weltoffenen und sozialen Denken,  
- zum vernetzten und zukunftsorientierten Planen  
- zum engagierten und auf das Gemeinwohl ausgericht eten Handeln 
- zur interkulturellen Kompetenz 
Umweltbildung führt dazu, dass sich das Mensch-Natur-Verhältnis umgestalten kann, 
indem Antworten auf gesellschaftliche Veränderungen gefunden werden und ein kul- 
tureller Bewusstseinswandel eintritt. Ein solcher Wandel ist nur möglich durch das 
Erlangen von Kompetenzen und Engagement vieler Menschen.  
„Deshalb sind wir in der Pflicht, ein nachahmungsfähiges Modell nachhaltiger Le- 
bens- und Wirtschaftsformen zu entwickeln, welches einen Gegenentwurf zu der 
sich globalisierenden Leitkultur der Verschwendung und Verschmutzung liefert.“ 
2 
In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche 
Natur im unmittelbaren Lebensumfeld erleben können. Um dies zu erreichen, ist die 
Förderung der Biodiversität auf dem gesamten Stadtgebiet unabdingbar. Denn nur 
durch die unmittelbare Begegnung mit Natur direkt vor Ort kann ein entsprechendes 
Bewusstsein geschaffen werden. Neben dem Umweltbildungsaspekt erfüllt die Ar- 
tenvielfalt darüber hinaus wichtige Funktionen im Zusammenhang mit der Stabilisie- 
rung der Biotope und trägt damit zu einer Steigerung der Ökosystemdienstleistungen 
bei. Dass eine Reduktion dieser Leistungen dabei nicht auf die Schutzgebiete be- 
schränkt bleiben darf, hat im Jahr 2017 auch Umweltministerin Hendricks herausge- 
stellt. Sie betonte den Wert der Stadtnatur, da nicht nur dem Klimawandel und der 
Schadstoffbelastungen von Boden und Luft durch stabile Ökosystemen besser ent- 
                                                
1 7. Jugendreport Natur 2016, Universität zu Köln  
2 aus Harald Welzer/Klaus Wiegang (Hrsg.): Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung. Wie die 
Welt im Jahr 2015 aussieht – und warum man darüber reden muss. S. 7 - 13

Seite 10 von 39 
   
gegengewirkt werden kann, sondern auch dem Wert der Natur hinsichtlich des 
menschlichen Wohlergehens ein immer größeres Gewicht zugemessen wird. 
Nicht zuletzt ist der Erhalt der Arten auch aus moralischen Verpflichtungen von gro- 
ßer Bedeutung. Die Wichtigkeit der Thematik wurde von Seiten der Stadt Köln be- 
reits in 2010 durch die Unterzeichnung der Deklaration „Biodiversität in Kommunen“ 
bekundet, die dazu verpflichtet, die Belange der Biodiversität bei allen Plänen und 
Programmen zu berücksichtigen. Mit der Beteiligung am Wettbewerb „Bundeshaupt- 
stadt Biodiversität“ in 2011 wurde jedoch durch die Platzierung (Platz 79 von 124) 
offensichtlich, dass in Köln ein großer Handlungsbedarf in Bezug auf diese Thematik 
besteht. Das größte Defizit lag dabei mit Rang 109 von 124 im Bereich „Natur in der 
Stadt“. Diesem Handlungsbedarf muss daher unter anderem im Rahmen des UBK 
begegnet werden. Die Umsetzung verschiedener Pilotprojekte hat schon zu einer 
Verbesserung der Artenvielfalt in der Stadt beigetragen und Wege aufgezeigt, wie 
dieser Aspekt sinnvoll berücksichtigt werden kann. Die Auszeichnung zwei dieser 
Projekte als UN-Dekade-Projekte Biodiversität zeigt den überregional erzielten Er- 
folg.  
Zur weiteren Intensivierung der Aktivitäten ist es zukünftig jedoch erforderlich, weite- 
re städtische Ämter einzubeziehen und zu sondieren, welcher Beitrag hier zur Ver- 
besserung der Artenvielfalt geleistet werden kann. Zusätzlich ist es sinnvoll, von den 
Erfahrungen anderer Kommunen zu profitieren. Ein erster Schritt hierzu war der Bei- 
tritt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ im Frühjahr 2017. Dies 
ermöglicht nicht nur den interkommunalen Ideenaustausch, sondern auch die Stär- 
kung einer überregionalen Zusammenarbeit und damit der Öffentlichkeitswirksam- 
keit. 
Die im Rahmen der verschiedenen Ansätze gewonnenen Erfahrungen können zu- 
sammen mit einer Analyse des Ist-Zustandes genutzt werden, um eine kommunale 
Biodiversitätsstrategie zu erstellen. Der Prozess soll dabei unter Partizipation von 
Akteuren aus dem Umweltbereich, der Wissenschaft, der Verwaltung und der Politik 
erfolgen. Ziel ist es, Defizite aufzuzeigen und Lösungsansätze zu entwickeln, die zu 
einer Stabilisierung der Artenvielfalt in Köln beitragen.  
Über die Naturschutzaspekte hinaus vermittelt Umweltbildung im Kontext der BNE 
über die Schritte des Erkennens, Bewertens und Handelns aber auch weitere Kom- 
petenzen, siehe nachfolgende Tabelle.3  
Die Komplexität der verschiedensten Themenbereiche und das interdisziplinäre, ver- 
netzte Denken der Umweltbildung tragen zusätzlich dazu bei, Wissen zur vieldisku- 
tierten MINT-Thematik (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an- 
schaulich begreifbar zu machen. Die Beobachtung des Lebens im Teich, die Bewe- 
gung eines Greifvogels in der Luft oder die Aufzucht und Ernte von Gemüse im 
Schulgarten vermitteln naturwissenschaftlich-technische Aspekte und sind dafür gute 
Beispiele. 
                                                
3 Kultusministerkonferenz, Globale Entwicklung, 2007.

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Tabelle 2: Komplexität und interdisziplinäres, vernetztes Denken in der 
Umweltbildung

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3. Partizipation und Mitwirkung der Beteiligten 
Im Titel „Erstellung eines ganzheitlichen Kölner Umweltbildungskonzeptes“ steckt der 
engagierte Gedanke, ein umfassendes Konzept unter Partizipation und Mitwirkung 
der vielen Kölner Umweltakteurinnen und -akteure zu entwickeln. Bei der Umsetzung 
sollten möglichst alle bestehenden städtischen sowie privaten Kölner Umweltakteure 
eingebunden werden.  
Die Situation der Umweltbildung in Köln stellt sich so dar, dass sie über ein breites 
Spektrum von engagierten Initiativen mit großem Potential verfügt. Dies ist sehr posi- 
tiv. Die Kölner Umweltinitiativen decken dabei vielfältige und unterschiedliche Hand- 
lungsbereiche ab. Entsprechende Erfahrungen haben auch Stiftungen und Förderer 
der Kölner Umweltszene zurückgemeldet.  
Die Kölner Umweltinitiativen wenden sich mit hohen Erwartungen an die Stadtverwal- 
tung. Diese muss auch in absehbarer Zukunft mit knappen personellen und finanziel- 
len Ressourcen haushalten. Daher wird die Ausrichtung des UBK insbesondere das 
verwirklichen, was möglichst vielen in der Umweltbildung tätigen Personen und Ver- 
einen nutzt. Die Interessen und der entsprechende Unterstützungsbedarf wurden in 
einem umfangreichen Partizipationsprozess ermittelt. 
Zur verwaltungsinternen Abstimmung wurden neben der Einbindung der Umweltiniti- 
ativen auch Besprechungen zum UBK mit den beteiligten Ämtern durchgeführt. 
Verlauf des Beteiligungsprozesses 
Die Beteiligung der in Köln tätigen Umweltverbände und -institutionen sowie die Mit- 
wirkung der städtischen Abteilungen und Ämter fanden von 2011 - 2018 auf folgende 
Art statt: 
• Onboarding-Workshop „Umweltbildungskonzept“ 
mit externer Moderation mit Beteiligung von über 30 Personen (Stadthaus, 
Konferenzsaal, 13.10.2011) 
• Ist-Analyse „Umweltbildung in Köln“  
Erstellung eines Fragenkatalogs, Befragung und Auswertung von mehr als 80 
Fragebögen der Kölner Umweltbildungseinrichtungen (2011 - 2012)  
• Konferenz „Auf dem Wege zum ganzheitlichen Kölner Umweltbildungskon- 
zept“, Rautenstrauch-Joest-Museum, 12.03.2012 
mit Oberbürgermeister Jürgen Roters, Gastdozenten und Arbeitsgruppen und 
mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. 
• Drei Gesprächsrunden mit Umweltbildnern und -bildn erinnen zur Realisierung 
einer Internet-Plattform (2012 - 2013) 
• Im Jahr 2013 wurde ein gemeinsames Internetangebot  auf dem lokalen Bil- 
dungsportal www.bildung.koeln.de realisiert. Eine Informationsveranstaltung 
zur Nutzung dieser Datenbank fand im Stadthaus, Konferenzsaal am 
23.09.2013 statt.  
• Konzeption des Kölner Naturführers „Natur erleben und Umweltbildung in 
Köln, unter inhaltlichen Einbindung von mehr als 50 Umweltinstitutionen in

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Köln und Umgebung. Die Broschüre wurde mit einer Auflage von 20.000 Stück 
Ende 2013 veröffentlicht. 
• Städtischer Runder Tisch zum Umweltbildungskonzept : „Erörterung des Ent- 
wurfs des ganzheitlichen Kölner Umweltbildungskonzeptes, Stadthaus, Konfe- 
renzsaal, 05.02.2014 
• 1.Partizipationsworkshop mit allen interessierten Umweltbildnern, 29.06.2017 
im Stadthaus 
• 2. Partizipationsworkshop mit allen interessierten  Umweltbildnern, 21.09.2017, 
Kölner Neuland e.V. 
• 3. Partizipationsworkshop mit allen interessierten  Umweltbildnern, 16.01.2018, 
im Stadthaus 
4. Bedarfsanalyse 
Im Rahmen des UBK mussten folgende Fragestellungen erarbeitet und anhand von 
Zahlen aus Recherchen, statistischen Bevölkerungsdaten der Stadt Köln sowie von 
Studien belegt werden: 
• Wo sind Mängel der Umweltbildungspraxis, die wir t hematisieren und als Her- 
ausforderung begreifen müssen? 
• Was sind wertvolle Bereiche, die wir sichern und a usbauen müssen? 
• Welche neuen Aufgaben und Schwerpunkte sollten wir  für die Kölner Umwelt- 
bildung aufgreifen? 
Die Bedarfsanalyse stellt sich der Fragestellung zur Ist- und Soll-Situation in der Köl- 
ner Umweltbildung. Hierzu gehen Zahlen aus Interviews und Fragebogen, aus Work- 
shops und Arbeitsgruppen mit den Beteiligten, Expertenschätzungen sowie aus der 
Statistik zur Kölner Bevölkerung mit ein. 
Die Ergebnisse der Soll-Ist-Analyse benennen Bedarfe, Defizite und Mängel in der 
Kölner Umweltbildung.  
Darüber hinaus bietet das UBK die große Chance und Herausforderung, dass neue 
Ziele und Schwerpunkte gesetzt, sowie innovative, kreative Aufgaben entwickelt und 
nach Beschluss umgesetzt werden. Der folgende Aufbau der Bedarfsanalyse gibt 
keine Rangfolge wieder. 
• Kölner Umweltinitiativen: Ausgehend vom Antrag zum  Bürgerhaushalt wird 
der Bedarf der Kölner Umweltinitiativen erläutert. 
• Kinder und Jugendliche: Die Bedarfsanalyse für Kin der und Jugendliche in 
Köln erhält einen großen Stellenwert, da diese als Zielgruppe von größtem 
Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft ist und die Umweltbil- 
dung im Rahmen der BNE dabei wertvolle Investitionserfolge für die Zukunft 
gewährleistet. 
• Erwachsene: Bedarf einer nachhaltigen und generati onenübergreifenden 
Umweltbildung.

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4.1 Bedarfe von Kölner Umweltbildungsinitiativen 
In Köln sind mehr als 100 Umweltbildungsverbände und -initiativen mit unterschiedli- 
chen Strukturen aktiv, Stand 2017. 4 
Mit Beginn der Erstellung des UBK wurde eine Befragung im Jahr 2011 - 2012 
durchgeführt. Hierzu wurden mehr als 80 Adressaten von Kölner Umweltverbänden,  
-initiativen und -institutionen gewählt. Die Rückmeldung lag bei über 40 ausführlichen 
Antworten und Stellungnahmen. Die Ergebnisse der Befragung von 2011 - 2012 sind 
als Diagramme dargestellt. 
Die nachfolgenden Auszüge einiger Diagramme vermitteln einen Eindruck von der 
Vielfalt der Themenbereiche, die durch die Umweltinitiativen in Köln angeboten wer- 
den. Das Spektrum der Zielgruppen umfasst Kinder, Jugendliche und Erwachse- 
ne/Senioren und Seniorinnen aus den Bereichen der frühkindlichen Bildung, Schule 
sowie beruflichen Bildung/Weiterbildung. 
  
                                                
• 4 siehe Anlage, Übersicht der Umweltbildner, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln

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Hemmnisse und Herausforderungen der Umweltbildungsarbeit sind begründet in der 
Komplexität einer Großstadt mit mehr als 100 beteiligten Institutionen. Die Vereine 
und Initiativen sind unterschiedlich strukturiert, verschieden programmatisch aufge- 
stellt und ihre personellen und finanziellen Kapazitäten weichen weit voneinander ab. 
Viele Personen engagieren sich in der Kölner Umweltbildung und wollen für ihre Or- 
ganisation das Bestmögliche erreichen, was wiederum mit der programmatischen 
Ausrichtung von anderen Initiativen kollidieren kann und dadurch die Zusammenar- 
beit und gemeinsame Ausrichtung zum Erreichen von Zielen erschwert. 
Die Umfrage, an der mehr als 40 Kölner Umweltbildungsinstitutionen teilnahmen, 
ergab folgende Unterstützungsbedarfe: 
• Finanzen/Personal     52 % 
• Öffentlichkeitsarbeit     17 % 
• inhaltliche Unterstützung      7 % 
• Vernetzung      15 % 
• Verwaltung und Bürokratie    14 % 
Um Teile dieser Bedarfe insbesondere im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zu kom- 
pensieren, wurden folgende Maßnahmen angeregt und umgesetzt: 
- eine Umwelt- und Naturbildungsbroschüre zur Unter stützung der Öffentlich- 
keitsarbeit für Kölner Umweltbildner und 
- die Einrichtung eines Internet-Portals für Kölner  Umweltbildungsinitiativen. 5 
Die „Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW“ hat sich als Projektpartner 
an der Erstellung dieses Konzeptes beteiligt. Sie verfügt über umfassende Kenntnis- 
se der Kölner Umweltszene, weil sie mittels des eigenen Förderprogramms in den 
vergangenen Jahren hohe Beträge für Kölner Umweltinitiativen aufgewendet hat. 
Während der Kölner Umweltbildungskonferenz in 2012 stellte die Geschäftsführung 
der Stiftung fest, dass Parallelarbeit, Doppelstrukturen und oft wenig abgestimmtes 
Handeln für die Arbeit der Kölner Umweltbildner und -bildnerinnen Reibungsverluste 
und mangelnde Effizienz zur Folge haben. Die Stiftung formulierte ihre Erwartungen 
an das UBK, dass eine koordinierende Funktion der Stadt Köln eine Strukturierung, 
umsichtiges Handeln und Synergieeffekte in der Kölner Umweltbildungslandschaft 
gewährleisten sollte, das sich wiederum auf die geförderten Projekte positiv auswir- 
ke. 
Festgestellter Bedarf für eine Koordinationsstelle 
Eine Koordination von Umweltbildungsaktivitäten unter der Leitung der Stadt Köln hat 
den Vorteil der Neutralität und Unabhängigkeit. Die Koordinationsstelle muss jedoch 
auch ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten besitzen, um dieser Funk- 
tion und Aufgabe gerecht zu werden und die in sie gesetzten Erwartungen zu erfül- 
len. Um eine sinnvolle Koordination leisten zu können, sind zwei Stellen zusätzlich 
erforderlich. Die Ausstattung mit auskömmlichen Sachmitteln sollte 100.000 Euro pro 
Jahr betragen.  
                                                
5 „Bildung.Koeln.de“, zertifiziertes Bildungsportal in NRW mit Beteiligung der Stadt Köln

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Das Engagement der vielen privaten und ehrenamtlichen Träger und Trägerinnen 
von Umweltbildungsarbeit in Köln verdient besondere Anerkennung – auch seitens 
der Politik und Verwaltung. In vielen anderen Städten wird dieses Engagement ge- 
zielt durch jährlich alternierende Projektthemen und zweckgebundene Zuschüsse 
gefördert.   6 Nur so können die vielfältigen, innovativen Umweltaktivitäten dieser Ver- 
bände und Vereine aufrechterhalten werden. 
Die Errichtung eines Projektfördertopfes (in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr) zur di- 
rekten finanziellen Förderung dieser Aktivitäten wird vorgeschlagen. Mittel aus die- 
sem Fördertopf sind über die Koordinationsstelle für gemeinsam abgestimmte Pro- 
jekte und für Jahres-Arbeitsthemen nach definierten Kriterien einzusetzen und zu 
verwenden. Förderkriterien, wie sie in manchen Städten bereits Anwendung finden, 
sind für die Umweltbildung zu entwickeln und die Mittelvergabe ist zu dokumentieren. 
4.2 Bedarf von Kölner Kindern und Jugendlichen 
Gemäß den Leitsätzen „Aufstieg durch Bildung – die Qualifizierungsinitiative 
Deutschland“ 
7 sind die MINT-Fächer zu stärken. Kinder und Jugendliche sollen stär- 
ker für Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften begeistert werden, 
um die für die Zukunft bevorstehende Lücke an Fachkräften in Deutschland schlie- 
ßen zu können. 
Umweltbildung deckt diesbezüglich viele Aspekte ab; hervorgehoben seien der inter- 
disziplinär-naturwissenschaftliche sowie der emotional-soziale Aspekt durch das un- 
mittelbare Naturerleben mit allen Sinnen: 
- Die naturwissenschaftliche Umweltbildung eröffnet  Bildungschancen für alle 
Kinder und Jugendliche. 
- Der emotional-soziale Aspekt hat insbesondere für  die Kinder und Jugendli- 
chen, die unter erschwerten Bedingungen leben und aufwachsen, einen posi- 
tiven Effekt. Eine Förderung in jungen Lebensjahren ist grundlegend für alle 
weiteren Bildungserfolge und eine pädagogisch qualifizierte Betreuung kann 
die Bildungschancen von Kindern erheblich verbessern. 
Den Kindern und Jugendlichen wird durch eine Benachteiligung nicht nur der sichere 
Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt, sondern sie werden darüber hinaus emotional 
von der Gesellschaft verlassen und sozial ausgegrenzt.  
Aus dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Köln geht hervor, dass 2015 insgesamt 
105.434 Kinder und Jugendliche in Köln zur Schule gingen. Von diesen Schülerinnen 
und Schülern besuchten 7.617 Schulen mit Förderbedarf, die im Rahmen der Inklu- 
sionsbestrebungen im Umbruch sind.  
25 % dieser Kinder und Jugendlichen leiden an Lernstörungen, 27 % an emotionalen 
und sozialen Entwicklungsstörungen. 
 8 
Es liegen Studien vor, die der Umweltbildung eine herausragende Rolle für Kinder 
und Jugendliche mit Förderbedarf zuschreiben. Das ganzheitliche, die Sinne för- 
dernde Naturerleben im Rahmen der Umweltbildung ist insbesondere für diese Schü- 
lerinnen und Schüler „Balsam auf die Seele“. 9  
                                                
6 ausführliche Darstellung s. Anlage 1 
7 Qualifizierungsinitiative von Bund und Ländern, Oktober 2008  
8 Statistisches Jahrbuch der Stadt Köln 2015 
9 Presseartikel Kölner Stadtanzeiger, 14.10.2013

Seite 19 von 39 
   
Das für die Umweltbildung sehr wichtige Alter von 6 bis 15 Jahren haben in Köln 
80.945 Kinder und Jugendliche (Stand 2015). 
Aus den Zahlen der fünf Außerschulischen Natur- Lernorte (Schulbiologisches Zent- 
rum Freiluga, Grüne Schule Flora, Finkens Garten, Waldschule, Zooschule) geht 
hervor, dass beinahe nur jedes zweite Kind im Alter von 6 bis 15 Jahren einmal im 
Jahr kostenlos im Rahmen der schulischen Umweltbildung „draußen lernen“ kann. 
(
Besuchszahlen 41.372 Schülerinnen und Schüler, Stand: 2015/2016) 
Fachexperten und -expertinnen fordern in einer Studie, dass Kinder und Jugendliche 
in diesem Alter viel häufiger Umweltbildung „draußen“ brauchen: 10  
• Im Kindergarten sollte jedes Kind in den drei Jahr en fünf Bildungsveranstal- 
tungen an außerschulischen Zentren besuchen 
• In Kindertageseinrichtungen sollten 6 bis 11-Jähri ge in den fünf Jahren an vier 
Bildungsveranstaltungen teilnehmen 
• Während der Grundschulzeit sollten Kinder an minde stens drei schulischen 
Bildungsveranstaltungen vormittags und an drei Veranstaltungen im Rahmen 
des offenen Ganztags teilnehmen 
• In der Sekundarstufe I sollten während der sechs J ahre drei Veranstaltungen 
besucht werden 
Dabei ließe sich das Angebot der außerschulischen Natur-Lernorte sehr gut durch 
zusätzliches Lehrpersonal, durch räumliche Ausweitung und Nutzung der schuleige- 
nen Grundstücke als Naturgelände ausweiten und dadurch für den Schulunterricht 
mehrfach verdoppeln. 
Einkommensarmut 
Die ökonomische Situation vieler Familien wirkt sich auf den Zugang zur Bildung und 
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus. 
In Ehrenfeld, Nippes, und Porz wächst mehr als jedes zehnte Kind zwischen 6 und 
15 Jahren an der Armutsgrenze auf, in Kalk, Mülheim und Chorweiler ist jedes dritte 
Kind inzwischen von Armut betroffen und erhält Leistungen nach SGB II. 
11  
Armut und Barrieren durch fehlende Sprachkenntnisse erschweren die Lebenssitua- 
tion von Menschen. Zahlreiche Studien belegen, dass diese Kinder und Jugendlichen 
in ihrer schulischen Entwicklung nicht die gleichen Startchancen haben wie Gleichalt- 
rige in hinsichtlich Vermögen und Sprachkompetenz besseren Lebenslagen.  
Wenn städtische Mittel für Bildungsaufgaben ausgegeben werden, dann sollten sie 
insbesondere auch den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, die erschwerte 
Bildungschancen haben und nicht in der Lage sind, aus eigenen Mitteln Bildungsan- 
gebote in Anspruch zu nehmen. 
  
                                                
10  Dr. Hans-Martin Kochanek, 2011 
11  Statistisches Jahrbuch der Stadt Köln 2015

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Festgestellter Bedarf an kostenlosen Angeboten für Umweltbildung 
Die Finanzierung für die Teilnahme an Klassenfahrten und für die Anfahrt zu außer- 
schulischen Lernorten ist immer wieder ein Problem für viele Kinder und Jugendliche.  
Eine kostenlose Teilnahme an Umweltbildung in außerschulischen Lernorten sowie 
die Kostenbefreiung für die Anreise sollten in Köln selbstverständlich werden. Inso- 
fern wird im Rahmen dieses Konzeptes vorgeschlagen, Modalitäten zu schaffen, so- 
dass Kinder kostenlose Angebote für Umweltbildung nutzen können. 
Kinder mit Anspruch auf SGB II-Leistungen im Stadtgebiet

Seite 21 von 39 
   
Kinder mit Migrationshintergrund im Stadtgebiet

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4.2.1 Außerschulische (Natur-) Lernorte mit städtis cher Beteiligung 
Im Rahmen dieses Konzeptes ist zu gewährleisten, dass allen Kölner Kindern und 
Jugendlichen kostenlose Angebote für Umweltbildung zur Verfügung gestellt werden. 
Köln verfügt mit mehr als 20 städtischen und nichtstädtischen Umwelt-Lernorten über 
ein breites Angebot, das sich wie ein Netz über das Kölner Stadtgebiet legt. Dazu 
zählen auch die nachfolgenden sechs Außerschulischen (Natur-)Lernorte, die eine 
städtische Beteiligung haben, wobei fünf Einrichtungen mit abgeordneten Lehrkräften 
(Landespersonal) ausgestattet sind. Die umweltpädagogische Arbeit der Lehrkräfte 
widmet sich der Vermittlung von Wissen und Kompetenzen für die Naturerfahrung im 
Umgang mit Pflanzen, Tieren, Wald und der Ressource Wasser: 
• Schulbiologisches Zentrum, Städtische Freiluft- un d Gartenarbeitsschule, Frei- 
luga 12  
• Grüne Schule der Flora im Botanischen Garten 
• Finkens Garten 
• Waldschule im Gut Leidenhausen 
• Wasserschule Köln (Klärwerk Stammheim, Wasserwerk Köln-Westhoven) 
• Zooschule, Zoopädagogik 
Die sechs (Natur-) Lernorte sind in der Zuständigkeit von unterschiedlichen städti- 
schen bzw. stadtnahen Trägern: Amt für Kinder, Jugend und Familie, Amt für Land- 
schaftspflege und Grünflächen und Förderverein, Schutzgemeinschaft Deutscher 
Wald e.V., AG Zoologischer Garten sowie Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR 
und RheinEnergie Köln. Mit ihrem Unterrichtsangebot konnten diese 6 Lernorte 
knapp 51.000 Schülerinnen und Schüler erreichen (Stand: 2016/2017). 
Viele Schulen bemühen sich um Termine für Schulklassen vor allem im Bereich Pri- 
marstufe und Sekundarstufe I. Alle Außerschulischen (Natur-) Lernorte sind jedoch 
auf lange Zeit ausgebucht. Es bestehen lange Wartelisten. Es lässt sich leicht aus- 
rechnen, wie viele Klassen ein Lernort aufnehmen kann und wann die Grenze für 
einen qualitativ guten Unterricht erreicht ist. Der Anspruch, dass alle Schulkinder 
einmal in ihrem Schulleben einen außerschulischen Lernort besuchen können, ist 
damit nur für einen Teil der Schulkinder zu realisieren.  
Die Nachfrage ist nahezu dreimal größer. Die Besucherzahlen und abgelehnten An- 
fragen von Kölner Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 15 Jahren nehmen 
seit Jahren deutlich zu und belegen das stetig steigende Interesse an Umweltbildung 
in diesen Altersklassen. Dass das vorhandene Umweltbildungsangebot dieser Nach- 
frage nicht ausreichend entspricht, liegt nicht am Engagement der Lehrkräfte. Diese 
bekräftigen immer wieder, dass mehr Lehrkräfte und mehr Raum zur Verfügung ge- 
stellt werden müssen, dann wäre viel mehr gute und der Nachfrage entsprechende 
Umweltbildungsarbeit in Köln möglich. 
                                                
12  Inspiriert von den Ideen der Reformpädagogik und der Gartenschulbewegung entstanden in den 
1920er Jahren vielerorts Freiluftschulen. Die 1925 gegründete Freiluft- und Gartenarbeitsschule der 
Stadt Köln (Freiluga) wurde 1931 auf dem 2. Internationalen Kongress der Freiluftschulen in Brüssel 
als eine der schönsten und größten Anlagen dieser Art in Deutschland bezeichnet. Heute ist sie mit 92 
Jahren vermutlich die einzige – auch in ihrer Funktion und Bestimmung erhaltene – Anlage aus dieser 
Zeit in Deutschland.

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Festgestellter Bedarf für Außerschulische (Natur-) Lernorte mit städtischer Be- 
teiligung 
Alle außerschulischen Lernorte weisen einen bislang nicht gedeckten Bedarf an wei- 
teren Angeboten auf. Fehlende Kapazitäten sind besonders stark in Finkens Garten 
einzustufen. In Köln gibt es etwa 31.000 Kölner Kita-Plätze für Kinder im Alter von 3 
bis 6 Jahren (Elementarstufe). Aber keine ausreichenden personellen Kapazitäten 
am hierfür prädestinierten Natur-Lernort. Bisher finanziert werden Stellenanteile, die 
– unterstützt durch den Förderverein und ehrenamtliche Mitarbeit – Angebote für 
jährlich etwa 2.500 KiTa-Kinder und ungefähr 500 Kinder in Schul-Ferienprogramme 
ermöglicht. Dringend erforderlich ist die Implementierung einer Vollzeitstelle durch 
die Stadt Köln in Finkens Garten. Das Naturgelände dort ist groß genug, dass noch 
mehr Kinder an Naturerlebnis und Umweltbildung heranführt werden können. 
Die Waldschule im Gut Leidenhausen wurde mit einer weiteren halben Lehrerstelle 
besetzt, was jedoch die Nachfrage immer noch nicht gänzlich abdeckt. 
Die Freiluga ist 
durch die Neuordnung der Abordnung/ seitens der Bezirksregierung 
Köln seit Sommer 2017 nur noch mit 1,86 Stellen besetzt. An einem Wochentag 
kann die zweite Besucherklasse in der Freiluga nicht mehr unterrichtet werden. 
Somit ist das Angebot, das derzeit in Köln existiert, bei weitem nicht ausreichend. Die 
Infrastruktur und die großen Naturerlebnisflächen der jeweiligen Einrichtungen sind 
vorhanden und könnten durch zusätzliches Personal ohne weitere Zusatzkosten hö- 
her ausgelastet werden. 
Die Außerschulischen (Natur-) Lernorte benötigen daher einerseits eine Bestandga- 
rantie, andererseits eine bedarfsgerechte Aufstockung der Fachkräfte und Anpas- 
sung der Räumlichkeiten, um der Nachfrage nach dem Umweltbildungsunterricht ge- 
recht zu werden.

Seite 25 von 39 
   
5. Maßnahmen der Stadt im Bereich Umweltbildung 
5.1 Dezentrale Lernorte für Umweltbildung  im Bereich Kinder und  
Jugendliche 
Die Stärkung der Außerschulischen Natur-Lernorte alleine kann jedoch den Bedarf 
im Bereich der Umweltbildung nicht decken. Zum einen sind viele Schulen und Kin- 
dergärten aufgrund finanzieller und personeller Ausstattung nicht in der Lage außer- 
schulische Angebote zu nutzen. Zum anderen kann eine nachhaltige Verankerung 
der Umweltbildungsaspekte nicht ausschließlich über Ausflüge erzielt werden. Viel- 
mehr ist hier ein täglicher Umgang mit der Thematik erforderlich. Daher gilt es zu- 
sätzlich, auch ein umfassendes Angebot an dezentralen Natur-Lernorten zu schaf- 
fen. 
Dafür eignen sich insbesondere die einrichtungseigenen Grundstücke, die sich bei 
entsprechender Gestaltung zu vielseitigen Erfahrungsräumen umgestalten lassen.  
Um den Einrichtungen entsprechende Unterstützung bei der Anlage und Nutzung 
solcher dezentralen Bereiche zu bieten, wurden zwei Pilotprojekte gestartet. 
5.1.1 Das Schulgartenprojekt – „Gärtnern mit Pänz – Pauken Pausen 
Pastinaken“ 
Schulgärten sind Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Sie dienen dem 
Naturschutz, der biologischen Vielfalt und wirken sich positiv auf das lokale Klima in 
der Stadt aus. Als Lernorte eröffnen sie ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkei- 
ten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie sind Übungsfeld für nachhaltiges 
Wirtschaften und bieten auch Raum für Entschleunigung im Schulalltag. Zudem sind 
Schulgärten „Freiland-Labore“ für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Natur- 
wissenschaften und Technik. 
Dieses ökologische Potenzial soll daher genutzt werden mit dem Ziel der weiteren 
Förderung unter den Aspekten: 
- Vermittlung ökologischer Zusammenhänge 
- BNE 
- Lernen von Ernährungssouveränität 
- Erfahrung von Selbstwirksamkeit 
- Inklusion und Begegnung der Kulturen 
Mit dem im Jahr 2015 konzipierten Projekt „Gärtnern mit Pänz – Pauken, Pausen, 
Pastinaken“ vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt sollen an Kölner Schulen dau- 
erhaft ökologisch und pädagogisch hochwertige Orte geschaffen und dort, wo bereits 
vorhanden, nachhaltig gestärkt werden. Dabei geht es in erster Linie darum, Schul- 
gärten für den Einsatz im Schulalltag neu anzulegen, wiederzubeleben und zu för- 
dern. Auf diese Weise unterstützt das Projekt den naturnahen Schulunterricht „vor 
Ort“. Wichtig bei der Fortentwicklung ist die weitere Einbindung der Schulen.

Seite 26 von 39 
   
Mit folgenden Maßnahmen werden Kölner Schulen unterstützt: 
• Städtische Online-Plattform 13  
Mit umfangreichen Basis-Informationen für Lehrkräfte, OGS-Mitarbeiterinnen 
und -Mitarbeiter und Interessierte. Angeboten werden Themen wie: Schulgar- 
tenplanung, Biologisches Gärtnern im Schulgarten, Schulgartenunterricht, 
Schulgartenmanagement, Aktionen und Maßnahmen zum Spatzen- und Wild- 
bienenprojekt sowie Informationen zu Veranstaltungen, lokalen Akteuren und 
Fachliteratur. 
• regelmäßige Netzwerktreffen mit Kölner Schulgarten -Aktiven in den jeweiligen 
Schulen, Schulgärten 
• E-Mail-Rundbriefe „Gärtnern mit Pänz“ mit den neus ten Informationen rund 
um das Gärtnern, Aufbau und Pflege einer Kontaktdatenbank  
• Modell-Schulgärten 
Seit 2016 unterstützt das Umwelt- und Verbraucherschutzamt mit seinem Pro- 
jekt insgesamt zehn Modellschulgärten an Schulen unterschiedlicher Schul- 
formen im gesamten Kölner Stadtgebiet. Schulgarten-Experten und -
expertinnen erstellen zusammen mit Lehrkräften, Schulsozialarbeitern und -
sozialarbeiterinnen oder OGTS-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen Konzepte 
für die Schulgartenplanung und befördern die praktische Umsetzung. Langfris- 
tiges Ziel ist es, die beteiligten Schulen stärker zu vernetzen, das Engagement 
der Einzelnen zu stärken und das ökologische Potenzial der Schulgärten in 
Köln zu beleben. Zusätzlich wird ein Netzwerk aller interessierten Schulen 
aufgebaut mit dem Ziel des regelmäßigen Austausches und der gegenseitigen 
Hilfestellung. 
• Unterstützung von weiteren Schulen bei der Verbess erung der Biodiversität 
auf dem Schulgelände und Implementierung der damit verbundenen Artenviel- 
falt in den Unterricht. 
5.1.2 Das KiTa-Projekt: „Die Natur entdecken mit Hubert der Heuschrecke“ 
Um den Erhalt der Natur zu forcieren ist es wichtig, schon in jungen Jahren die Kin- 
der an dieses Element heranzuführen, da Neugier und Wissensdrang im Elementar- 
bereich besonders stark ausgeprägt sind. Im Jahr 2013 hat das Umwelt- und Ver- 
braucherschutzamt daher ein Projekt für Kindertagesstätten konzipiert und umge- 
setzt. Über eine Kiste mit Utensilien zur ökologischen Aufwertung des KiTa-Geländes 
sollten die Einrichtungen motiviert werden, naturnahe Bereiche zu schaffen und diese 
mit den Kindern zu erforschen. Ein Begleitbuch mit kindgerechten Anleitungen gibt 
den Erzieherinnen und Erziehern dabei Hilfestellung bei der Umsetzung. 
Ziel war, das Interesse der Kinder an der Natur zu wecken und gleichzeitig einer Rei- 
he von heimischen Tierarten einen Lebensraum zu bieten. Über Natursafaris und 
Sinnesspiele sollte darüber hinaus die motorische, kognitive und emotionale Entwick- 
                                                
13  www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/umweltbildung/gaertnern-mit-paenz-pauken-
pausen-pastinaken

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lung der Kinder gefördert werden. Um die Informationen für alle KiTas zugänglich zu 
machen, wurde eine Internetseite erstellt. 14  
Die Rückmeldungen aus beiden Projekte zeigen, wie groß das Interesse und der Be- 
darf an dezentralen Naturerlebnisbereichen ist, da diese in großem Umfang zu einer 
nachhaltigen Wissensvermittlung und sozialen Entwicklung beitragen. Allerdings be- 
darf die Umsetzung vielfacher, vor allem personeller Ressourcen, die den Einrichtun- 
gen nicht immer zur Verfügung stehen. Im Rahmen des UBK gilt es daher, diese An- 
sätze, auch unter Einbezug der Umweltbildner freier Träger, weiter auszubauen. 
5.2. Generationenübergreifende Umweltbildung 
Umweltbildung fokussiert sich nicht nur auf die Bereiche von Kita, Schule und Natur- 
spielpädagogik sondern ist generationenübergreifend auch in der Erwachsenenbil- 
dung verankert. Denn Umweltbildung ist schon immer von engagierten Personen, 
Vereinen und Verbänden, aus ethischer, religiöser und philosophischer Weltan- 
schauung, sowie verbunden mit einer großen Wertschätzung der Natur und der 
Schöpfung, praktiziert worden. Daneben ist das Interesse an Umweltbildungsthemen 
für die Zielgruppe der Erwachsenen während der letzten Jahrzehnte auch gesell- 
schaftspolitischen Bestrebungen und Diskussionen gefolgt. Lebensmittelskandale, 
Mahnungen nach Chemie-Unfällen sowie die Klimaerwärmung verdeutlichen zum 
Beispiel die Notwendigkeit, ein klimafreundlicheres Verhalten durch Bewusstseins- 
veränderung zu entwickeln. Über eine lange Zeit blendeten die Verbraucherinnen 
und Verbraucher aus, dass der Wohlstand hier zu Lasten der Weltbevölkerung geht, 
und dass die Umwelt nicht unendlich geduldig mit Verschmutzung und Raubbau an 
Ressourcen sein kann. 
Diese Initiativen gilt es im weiteren Prozess zu unterstützen und zu fördern. 
5.2.1 Biodiversität als Grundlage für Wertschätzung im Bereich Natur und 
Umwelt 
Der Mensch neigt dazu, nur das zu schützen, was er kennt. Aus diesem Grund soll 
dem Themenbereich der Biodiversität (Artenvielfalt) im Rahmen des UBK ein we- 
sentlicher Stellenwert zukommen. Um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten, soll da- 
bei nicht nur informiert werden, sondern über eigene Projekte Natur zurück in die 
Stadt geholt werden. Über die direkte Begegnung vor Ort kann Naturerleben auf die- 
se Weise wieder zum integralen Bestanteil der Lebensumwelt mit all den zu erwar- 
tenden positiven Effekten für die Artenvielfalt werden. 
Durch eine Partizipation von verschiedensten Akteuren und Akteurinnen aus Natur- 
schutz, Wissenschaft und Bildung soll das Wissen und Erleben hinsichtlich Natur- 
und Artenschutz durch umsetzungsorientierte Ideen in der Bürgerschaft verbessert 
und nachhaltig gesichert werden. 
Um die Wirksamkeit verschiedener Ansätze zu prüfen, wurden im Rahmen der Er- 
stellung des UBK bereits einige Pilotprojekte umgesetzt: 
• Naturforscherkiste „Die Natur entdecken mit Hubert  der Heuschrecke“ 15  
                                                
14  www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/umweltbildung/die-naturforscherkiste

Seite 28 von 39 
   
• „Ganz Köln im Spatzenfieber“ 16   
• Naturkalender für Köln: „Spatzenkalender“ (2016), „Wilde Tiere in der Stadt“ (2017), 
Wildbienen (2018) 
• ökologische Gestaltung des Außengeländes in einer Sozialsiedlung in Zusammenar- 
beit mit 56/Amt für Wohnungswesen 
• Einbringen der Biodiversitätsaspekte in das Schulg artenprojekt „Gärtnern mit Pänz“ 17  
• Wildbienenschutz aktiv - ganz Köln macht mit 18  
Die Auszeichnung zweier der Projekte als UN-Dekadeprojekte Biodiversität („Natur- 
forscherkiste“, 2012, und „Spatzenprojekt“, 2016) zeigt dabei die auch überregionale 
Anerkennung der Wirksamkeit. Zusätzlich zeigen die Rückmeldungen aus der Bevöl- 
kerung den Erfolg der Vorhaben. 
Über die Projekte wurde mit dem Aufbau eines Netzwerkes verschiedenster Akteu- 
rinnen und Akteure begonnen. Ziel ist es, diese Kooperation weiter auszubauen. Zur 
Sicherung der Nachhaltigkeit wird in diesem Zusammenhang auch der Aufbau eines 
Umweltbildungszentrums erfolgen. 
19  Hier lassen sich bei entsprechender Konzepti- 
on Kräfte sinnvoll bündeln und über die Anschauung vor Ort Natur und ökologische 
Zusammenhänge nachhaltig allen Bevölkerungsschichten vermitteln. Zusätzlich soll- 
ten folgende Maßnahmen umgesetzt werden: 
• Verstetigung der laufenden Projekte zum Thema Biod iversität (Schulgartenpro- 
jekt, Spatzenprojekt, Naturforscherkiste, Wildbienenprojekt) 
• Konzeption und Umsetzung weiterer Projekte im Bere ich Biodiversität (z. B. wei- 
tere stadtteilbezogene Leitartenkonzepte, Schaffung von Naturerlebnisräumen, 
Anlage von Wildnis-Bereichen) unter Einbeziehung verschiedenster Institutionen, 
die mit der jeweiligen Thematik befasst sind. 
• Schaffung der Möglichkeiten zur Naturerfahrung vor  Ort z. B. durch die Entwick- 
lung ökologisch gestalteter Grünbereiche im Wohnumfeld,  
• Aufbau und Pflege einer Internetplattform zur Dars tellung aller biodiversitätsrele- 
vanten Projekte der Stadt 
• Austausch von Ideen und Aufbau einer überregionale n Zusammenarbeit über das 
Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ 
• Austausch von Ideen und Aufbau einer überregionale n Zusammenarbeit über  
das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ 
                                                                                                                                                   
15  ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biodiversität 2014: www.stadt-koeln.de/leben-in-
koeln/umwelt-tiere/umweltbildung/die-naturforscherkiste 
16  ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biodiversität 2016: www.stadt-koeln.de/spatz 
17  www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/umweltbildung/gaertnern-mit-paenz-pauken-
pausen-pastinaken 
18  www.stadt-koeln.de/wildbienen 
19  Kapitel 3.4 „Aufbau eines Umweltbildungszentrums für Köln“

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• Erstellung und Umsetzung einer Kölner Biodiversitä tsstrategie über einen partizi- 
pativen Prozess unter Einbindung weiterer Ämter der Stadtgesellschaft sowie der 
Umweltakteure in freier Trägerschaft. 
• Stärkere Anpassung der Grünplanung/Grünpflege an d ie Erfordernisse der Arten- 
vielfalt gegebenenfalls durch die Festlegung von Standards; hier soll auch eine 
Prüfung erfolgen, inwieweit die vom BUND entwickelten Standards berücksichtigt 
werden können 
• Beratung der planenden und bauenden Ämter sowie ex terner Bauherren zur Be- 
rücksichtigung ökologischer Belange bei der Gestaltung von Freiflächen und Ge- 
bäuden entsprechend dem Projekt „Öko-Nischen im Wohnumfeld“  
Festgestellter Bedarf für generationenübergreifende Umweltbildung in Bezug auf 
Biodiversität 
Für die Umsetzung ist ein entsprechendes Budget erforderlich. Hierfür sind 120.000 
Euro jährlich (ohne Berücksichtigung der Kosten für ein Umweltzentrum) in Ansatz zu 
bringen. 
5.2.2 VHS und Thurner Hof 
Als kommunale Weiterbildungseinrichtung ist die Volkshochschule für die Bildungs- 
angebote für Erwachsene zuständig. Im Rahmen des umfangreichen, gesetzlich vor- 
geschriebenen Weiterbildungsangebotes nimmt der Bereich der Umweltbildung ei- 
nen Schwerpunkt ein. 
Darüber hinaus werden auch von anderen Trägern der Weiterbildung Veranstaltun- 
gen im Bereich der Umweltbildung angeboten. Bestehende Kooperationen und Ver- 
netzungen im Bereich der Weiterbildung werden hier zukünftig sicherlich zu weiteren 
konzeptionellen Überlegungen und Umsetzungen von Angeboten genutzt werden 
können. 
Im Rahmen des „Lebenslangen Lernens“ sind für die Zielgruppe der Erwachsenen 
unterschiedliche zeitliche Intervalle für die Teilnahmebereitschaft an Veranstaltungen 
der Umweltbildung zu beschreiben. 
20  
Für die vier Handlungsfelder „Natur/Biodiversität“, „Klima“, „Lebensstil und Konsum“ 
und „Ressourcen“ sind im Rahmen der Weiterbildungsarbeit entsprechend der Nach- 
frage und auf der Basis der Kölner Bevölkerungsstruktur Weiterbildungsprogramme 
für Erwachsene durch die Volkshochschule weiter zu entwickeln. Die Nutzung des 
ökologischen Lernortes „Thurner Hof“ soll hierbei eine zentrale Rolle spielen. 
Die Volkshochschule Köln betreibt seit vielen Jahren in ihrer Außenstelle Köln- 
Dellbrück den Lernort „Thurner Hof“. Bestehend aus einem Herrenhaus aus dem 16. 
Jahrhundert, das als Unterrichtsgebäude und Büro genutzt wurde, wurde das Haus  
einer Generalsanierung unterzogen. Umgeben ist das Gebäude von einem Bauern-
/Biogarten,  einer Streuobstwiese, Imkerei und von Biotop-Projekten, die durch eine 
Arbeitsgemeinschaft betrieben werden. Hier werden Erwachsene praxisorientiert an 
die Thematik der Ernährungsbildung und der Artenvielfalt herangeführt. Allerdings ist, 
                                                
20  Dr. Hans-Martin Kochanek, Daten Naturgut Ophoven, Leverkusen, 2011.

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da die Kurse nicht kostenfrei angeboten werden, das Angebot nicht für alle gleicher- 
maßen zugänglich. 
5.2.3 Konsum und Lebensstile/Ernährungsbildung 
Neben den Naturschutzbelangen darf aber auch die Wertschätzung unserer eigenen 
Lebenswelt(en) nicht in Vergessenheit geraten. Dabei stellt die Ernährung einen 
wichtigen Aspekt dar. So richtet sich der Fokus der Aktivitäten der „Informationsstelle 
für schulische Umweltbildung“ seit 2011 insbesondere auf das Thema der Wert- 
schätzung von Lebensmitteln. Unter dem Motto „Schad dröm – gegen die Lebensmit- 
telverschwendung“ führte die Stadt Köln Aktionstage und Konferenzen durch und 
erhielt für den gleichnamigen Videoclip für Jugendliche, die Auszeichnung „Nachhal- 
tige Kommune“. Im Auftrag des Landesministeriums NRW erstellte die Universität 
Paderborn Online-Module für nachhaltige Ernährungsbildung für alle Schulformen. 
An der dreimonatigen Pilotphase im Oktober 2012, unterstützt durch das Umwelt- 
und Verbraucherschutzamt, beteiligten sich Kölner Schulen. Die Materialien „Wert- 
schätzung und Verschwendung von Lebensmitteln“ mit 26 Bausteinen für den Unter- 
richt, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II stehen allen Schulen auf der Internetseite 
der Verbraucherzentrale NRW zur Verfügung. 
21  
Ziel dieser Aktivitäten sind Änderungen von Konsumgewohnheiten, die zur Ressour- 
censchonung und zum nachhaltigen Umweltschutz beitragen. Jedoch bedarf es zur 
Sicherung der Nachhaltigkeit einer weiteren Unterstützung von zielgerichteten Pro- 
jekten. 
Im März 2016 wurde der „Ernährungsrat für Köln und Umgebung“ gegründet und von 
Seiten der Stadtspitze begrüßt. Auf lokaler und regionaler Ebene beschäftigt sich das 
Gremium in verschiedenen Arbeitsgruppen mit der Entwicklung eines nachhaltigen 
regionalen Ernährungssystems, das zu einer ökologischen, ökonomischen und sozial 
nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung beitragen soll. Diese Entwicklung wird durch 
das Umwelt- und Verbraucherschutzamt von Anfang an begleitet und soll durch Bei- 
träge und Maßnahmen zur Ernährungsbildung gefördert werden 
. 
Eine Zusammenarbeit mit dem Ernährungsrat für Köln und Umgebung wurde bereits 
begonnen und soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. 
5.2.4 Aufbau eines Umweltbildungszentrums für Köln 
Für eine Großstadt wie Köln, die hinsichtlich des sozialen Status eine sehr heteroge- 
ne Bürgerschaft aufweist, ist es aus den oben genannten Gründen erforderlich, ein 
entsprechend angepasstes, umfangreiches Angebot an Umweltbildung anzubieten.  
Vor allem infolge der zunehmenden Naturentfremdung erscheint es dringend gebo- 
ten, besonders in diesem Themenschwerpunkt tätig zu werden. 
Dies soll über den Aufbau eines Umweltbildungszentrums auf Gut Leidenhausen er- 
folgen. Der Ratsbeschluss von November 2017 stellt dabei die finanzielle Grundlage 
sicher.  
  
                                                
21  www.verbraucherzentrale.nrw/wertschaetzung

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Inhaltlich soll die Umsetzung in enger Abstimmung mit dem Umwelt- und Verbrau- 
cherschutzamt der Stadt Köln erfolgen und folgende Ziele beinhalten :  
• Beratung in Umweltfragen 
• Erarbeitung von Materialien zur Naturerfahrung im direkten Umfeld (Lehrpfad, 
Erlebnisheftchen) 
• Erarbeitung von Materialien zu anschaulichen Umwel t-Experimenten  
• Durchführung von Workshops zu Umwelt- und Naturthe men 
• Projektkonzeption im Bereich der Artenvielfalt mit  Umsetzungsmöglichkeiten 
für jedermann (angelehnt an das Spatzenprojekt und das Wildbienenprojekt 
der Stadt Köln) 
• Perspektivisch Seminarbetrieb zu bestimmten und ak tuellen Umweltthemen 
• Ausstellungskonzeption zu verschiedenen Thematiken  und Darstellung in den 
eigenen Räumlichkeiten 
• Fundraising zur Finanzierung von Projekten 
Gut Leidenhausen wurde als geeigneter Standort ermittelt, da mit der Waldschule, 
dem Heideportal, der Greifvogelschutzstation, dem Bienenschaukasten, dem Obst- 
museum und dem „Haus des Waldes“ bereits geeignete Umweltbildungsangebote 
existieren, die auch jetzt schon intensiv von der Bevölkerung genutzt werden. Zu- 
sätzlich ist ein Café vorhanden und in den benachbarten Flächen ermöglichen Ge- 
hege mit Hirschen und Wildschweinen die direkte Begegnung mit Waldtieren. 22  
Für den Aufbau des Umweltbildungszentrums wurde bereits ein Konzept erstellt, das 
der Rat in seiner Sitzung am 14. November 2017 beschlossen hat. Das Zentrum soll 
in freier Trägerschaft entwickelt werden und inhaltlich vom Umwelt- und Verbrau- 
cherschutzamt geleitet und in städtische Projekte einbezogen werden. Als Träger- 
verein wird der Heideportalverein fungieren. 
6. Inhaltliche Ausrichtung für eine nachhaltige Stadtentwicklung 
Die inhaltliche Ausrichtung des UBK wurde im Rahmen des Partizipationsprozesses 
durch einen „Onboarding-Workshop“ im Oktober 2011, durch die Ergebnisse der Be- 
fragung (2011 - 2013) sowie durch die Arbeitsgruppen der Konferenz im März 2012 
gemeinsam mit den Umweltinitiativen und städtischen Beteiligten erarbeitet und ent- 
wickelt. 
Das ganzheitliche Kölner UBK nimmt diese Ergebnisse als inhaltliche Ziele und Visi- 
onen mit auf: 
• Vermittlung von Fähigkeiten und Kompetenzen zur Ge staltung eines nachhal- 
tigen Mensch-Natur-Verhältnis‘ 
• Festigung, Sicherung und Etablierung der Umweltbil dungsarbeit von Initiativen 
und von Außerschulischen Lernorten 
• Förderung der Umweltbildungsarbeit für alle Zielgr uppen 
                                                
22  Zum Beispiel die Wahner Heide

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• Unterstützung, Umwelt und Natur in Köln mit allen Sinnen zu erfahren  
• Etablierung der Stadtverwaltung in ihrer Vorbild-F unktion für umweltbewusstes 
Handeln 
• Vermittlung von Bewusstseinsbildung und Wertschätz ung von Ressourcen  
• Vermittlung von Kompetenzen für einen nachhaltigen  Umgang mit Ressourcen 
durch Abfallvermeidung, Recycling und Schutz von Umwelt und Natur 
• Förderung von Mobilitätserziehung und Sensibilisie rung für Nahmobilität  
• Vermittlung von Wissen und Anleitung zu klimafreun dlichem Verhalten  
• Stärkung der Naturerfahrungsmöglichkeiten insbeson dere für Kinder durch 
Naturerlebnisräume 
• Vermittlung von Kompetenzen für die Schaffung ökol ogisch gestalteter Grün- 
bereiche auch im Wohnumfeld, in KiTas und in Schulgärten 
• Sensibilisierung für nachhaltigen Konsum 
• Vermittlung von Kompetenz zur Selbstversorgung  
• Förderung von Sensibilität für ökologische Kreislä ufe 
• Bewusstseinsbildung für den Erhalt und die Stärkun g der Artenvielfalt 
• Wertschätzung und nachhaltiger Umgang von Lebensmi tteln 
• Kunst und Kultur als ein Zugang zur Umweltbildung 
Das ganzheitliche Kölner UBK will dem Nachhaltigkeitsgedanken in der Stadt Ge- 
wicht verleihen. Im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung und der Festlegung 
von BNE – angelehnt an „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ – soll es: 
- Schlüsselthemen wie Biodiversität und Natur in de r Stadt, Ernährung, Kon- 
sum, klimafreundliches Verhalten, Ressourcen und Verteilungsgerechtigkeit 
aufgreifen und behandeln. Dabei soll es in seinen Modulen zu den sozialen, 
kulturellen und wirtschaftlichen Aspekten der Nachhaltigkeit anschlussfähig 
sein, 
- bei den Aktivitäten sowohl die Geschlechtergerech tigkeit, als auch die interkul- 
turelle und generationsübergreifende Perspektive miteinbeziehen, 
- den Gedanken der inklusiven Pädagogik durch Werts chätzung und Anerken- 
nung der Unterschiedlichkeit und Vielfalt verwirklichen. Jeder Mensch soll die 
Möglichkeit haben, in vollem Umfang an der Gesellschaft teilzuhaben,

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- die verschiedenen Zieldimensionen der nachhaltige n Entwicklung miteinander 
verknüpfen, 
- sich auf lokale oder globale Nachhaltigkeitsdefiz ite beziehen und hierzu Lö- 
sungswege aufzeigen und mitgestalten, 
- Nachhaltigkeitsstrategien wie z. B. Effizienz, Su ffizienz, Subsidiarität und Par- 
tizipation erlebbar und nachvollziehbar machen, 
- Kompetenzen fördern, die auf ein zukunftsfähiges und ressourcen-
freundliches Mensch-Natur-Verhältnis ausgerichtet sind, so dass die Men- 
schen an einer nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung mitwirken können, 
- Methoden einsetzen, die selbst organisiertes Lern en und die Beteiligung an 
Entscheidungsprozessen ermöglichen, 
- zukunftsfähige Leitbilder entwickeln und transpor tieren helfen, 
- die Bildungseinrichtungen umfassend zum Lernort u nd Vorbild der Nachhaltig- 
keit und zum Gegenstand des Lernprozesses machen, 
- die innerstädtische Zusammenarbeit und die Zusamm enarbeit für die Umwelt- 
bildung mit Verbänden und Institutionen, Hochschulen und Wirtschaftsunter- 
nehmen intensivieren, 
- Patenschaften und ehrenamtliches Engagement förde rn, 
- bei Verwaltungsvorhaben immer auch dem Gedanken d er Umweltbildung 
Rechnung tragen, 
- den gemeinsamen Nutzen für Umweltbildung und Maßn ahmen der Stadtent- 
wicklung und -planung, z. B. „Grüngürtel-Konzept“, herausstellen und diese ef- 
fizient zusammenführen und 
- zu einer umweltgerechteren Stadtstruktur beitrage n. 
Für das „operative Geschäft“ und die Umsetzung in der Kölner Umweltbildung ist es 
erforderlich, das Wertvolle zu bewahren und zu sich ern, Mängel zu erkennen und wo 
möglich abzustellen, sowie neue Ziele, Schwerpunkte  und Aufgaben aufzugreifen. 
Das UBK definiert die Aufgaben, Strukturen und Koor dination von Kölner Umweltbil- 
dungsaktivitäten. Dies bedeutet für die nächsten Schritte: 
• Die Verwaltung nimmt diese Koordinationsfunktion w ahr, baut eine konstrukti- 
ve und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Beteiligten auf bzw. führt die- 
se auf Basis des Partizipationsgedankens weiter, 
• städtische und nichtstädtische Beteiligte entwicke ln gemeinsam bedarfsorien- 
tiert für bestimmte Zielgruppen und Zeiträume Projekte und Jahresthemen, 
• so konkret wie möglich werden innovative, struktur ell wichtige und mittelfristig 
realisierbare Projektideen entwickelt, an der möglichst viele Umweltbildungs- 
akteure und -akteurinnen mitwirken, 
• kurzfristig wirksame Maßnahmen werden erstellt, di e möglichst zügig und oh- 
ne großen Aufwand realisiert werden können und 
• auf der Grundlage einer effektiven Kommunikationss truktur werden Angebote, 
Aktivitäten und Tätigkeiten strukturiert, die die Umweltbildungsakteurinnen und  
-akteure in eigener Verantwortung durchführen oder planen können.

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Folgende Projekte wurden bereits seitens des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes 
durchgeführt: 
Natur / Biodiversität  
• Naturforscherkiste 
• Kölner Spatzenprojekt 
• Wildbienenprojekt 
• Natur- und Garten AG Kottenforststraße 
• Schulgartenprojekt „Gärtnern mit Pänz“ 
Klima 
• Module zum Thema „Strom sparen“  
Lebensstil und Konsum 
• Schulprojekt „Schad dröm“ 
 
Ressourcen 
• Städtisches „Klasse-Projekt“ (Dezernat IV, AWB Gmb H)

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7. Instrumente und Methoden für Kommunikation und effektive Zu- 
sammenarbeit in der Kölner Umweltbildung  
Das UBK stellt zunächst einen Rahmen dar, innerhalb dessen Umweltbildung statt- 
finden soll. In enger Zusammenarbeit mit den externen Akteuren wird dieser weiter 
präzisiert und so sichergestellt, dass der partizipative Prozess fortentwickelt wird. Um 
die Umweltbildung weiter voranzubringen, ist es von großer Bedeutung, die Umwelt- 
bildner mit freier Trägerschaft in die Prozesse einzubinden und auch darüber hinaus 
zu unterstützen.  
7.1. Gemeinsame Kommunikation 
Für eine gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den freien Um- 
weltakteuren ist dabei zunächst eine wertschätzende Kommunikation erforderlich. 
Um dies zu erreichen, ist ein regelmäßiger Austausch unabdingbar. Hierzu sollen die 
folgenden Maßnahmen beitragen:  
• regelmäßiger Erfahrungsaustausch und Vernetzung de r Beteiligten 
• Aufbau einer gemeinsamen Internet-Plattform 
• jährliche Konferenz 
• regelmäßige Treffen in Arbeitsgruppen und zu Works hops insbesondere zu den 
Themen aus 1. Umwelt/ Natur/ Biodiversität, 2. Klima, 3. Lebensstil und Kon- 
sum und 4. Ressourcen, sowie weiteres unter Mitwirkung von externen Dozen- 
tinnen und Dozenten 
Über eine Verstetigung dieser Prozesse soll eine vertrauensvolle Zusammenar- 
beit aufgebaut werden, mit dem Ziel der Intensivierung einer gegenseitigen Un- 
terstützung im Rahmen von Projekten. 
Darüber hinaus sollen die Umweltverbände aber auch in die Umweltbildungspro- 
jekte der Stadt Köln unmittelbar über Kooperationen einbezogen und bei eigenen 
Projekten finanziell unterstützt werden. Hierzu sollen folgende Maßnahmen die- 
nen: 
• Festlegung von Projektthemen zu festzulegenden Fra gestellungen und Bereit- 
stellung von Mitteln für die Durchführung von Projektelementen durch Vereine 
und Initiativen im Kölner Umweltbildungsbereich. Gute Beispiele von Kooperati- 
onsprojekten stellen bereits das Spatzenprojekt und das Wildbienenprojekt dar. 
Hier sind eine ganze Reihe der freien Umweltbildner involviert, um themenge- 
bunden die Bürgerinnen und Bürger über die Notwendigkeit von Artenschutz- 
maßnahmen aufzuklären und zur Umsetzung eigener Projekte zu motivieren. 
• Hilfe bei Fundraising und bei Behördenangelegenhei ten 
• Einsatz von Medien, PR, gemeinsame Öffentlichkeits arbeit 
• gemeinsame Informationsveranstaltung und Ausstellu ngen für die Kölner Bür- 
gerinnen und Bürger planen und durchführen 
• Gemeinsame Newsletter/Infobriefe zu speziellen The men

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• Einrichtung eines Fördertopfes zur Finanzierung ei gener, stadtunabhängiger 
Projekte. Dieser ist zunächst in einer Höhe von 50.000 Euro /Jahr geplant. 
• Partizipation bei der Entwicklung strategischer Ko nzepte, wie z.B. einer Bio- 
diversitätsstrategie 
8. Geschäfts- und Koordinationsstelle „Umweltbildung“ 
Um die Berücksichtigung möglichst vieler Bedarfe zu gewährleisten, ist eine Koordi- 
nationsstelle erforderlich. 
8.1 Aufgaben und personelle Ausstattung einer städtischen  
Koordinationsstelle 
Um die Zusammenarbeit mit den Verbänden und Umweltakteuren zu realisieren 
und durch gute Koordination und Öffentlichkeitsarbeit eine höhere Wirksamkeit der 
einzelnen Maßnahmen zu erreichen, ist die Erweiterung der personellen Kapazitä- 
ten im Bereich der Umweltbildung eine wesentliche Voraussetzung. 
Als erforderlich wird eine Stelle mit wissenschaftlicher Ausbildung (höherer Dienst, 
Naturwissenschaften und Pädagogik) angesehen: 
Stellenprofil „Wissenschaftliche Ausbildung“ 
• Begleitung des UBK in der  Umsetzung 
• ständige konzeptionelle Weiterentwicklung des UBK 
• Vernetzung der in der Kölner Umweltbildung Beteili gten und Kontaktaufnahme 
zu weiteren Institutionen  
• Entwicklung eines geeigneten, partizipativen Kommu nikationsprozesses im 
Bereich Umweltbildung 
• Aufbau und Erweiterung der Internet-Plattform 
• inhaltliche Gestaltung von Newsletter/Infobriefen  
• Aufbau eines Fortbildungsangebotes für die Beteili gten mit vierteljährlichen 
Veranstaltungen 
• inhaltliche Vorbereitung von Jahreskonferenzen, Ve ranstaltungen und Work- 
shops 
• Organisation eines jährlich stattfindenden „Runden  Tisches“ für die städti- 
schen Beteiligten 
• Einführung von Qualitätssicherung mit Kriterien fü r Umweltbildungsangebote

Seite 37 von 39 
   
• inhaltliche, konzeptionelle Arbeit zur weiteren Ve rankerung der Bildung für 
nachhaltige Entwicklung in Köln für die Handlungsfelder  
o Biodiversität und Natur 
o Klima 
o Ressourcen 
o Lebensstil und Konsum 
• Kooperation mit den Außerschulischen Lernorten „Fi nkens Garten“,  
„FreiLuGa“, Zooschule, Grüne Schule, Waldschule, 
• Aufbau einer Arbeitsgruppe für alle Außerschulisch en Lernorte in Köln (unter 
Beteiligung von AWB, Odysseum, Wasserschule, Schulstelle Rheinenergie, 
Wissenschaftsscheune Max-Planck-Institut, DLR-Schülerlabor usw. 
8.2 Finanzielle Ausstattung 
Die finanzielle Ausstattung erfordert 50.000 Euro pro Jahr für Konferenz, Workshops, 
Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Internet-Plattform und 50.000 Euro zur 
Durchführung eigener Pilotprojekte. Sowie 50.000 Euro für den Projektfördertopf für 
die externen Umweltbildner. 
9. Finanzieller und personeller Gesamtbedarf  
Für die  Umsetzung des UBK werden folgende personelle und finanzielle Bedarfe 
veranschlagt: 
Personeller Bedarf im Sachgebiet Umweltbildung: 
1 Stelle (EG13, Biologin, Biologe bzw. oder vergleichbare Hochschulqualifikation) 
Finanzausstattung: 
 
Projektmittel Biodiversität      120.000 Euro pro J ahr 
Projektmittel Koordination Umweltbildung  150.000 E uro pro Jahr,  
inklusive Projektfördertopf für die Umweltbildner    (50.000 Euro pro Jahr)  
10. Bewertung, Aufgaben und Zielsetzungen 
Umweltbildung ist eine fundamentale Säule der kommunalen vorsorgenden Umwelt- 
politik und ist daher von höchster Priorität. Der Ausschuss Umwelt und Grün (AUG) 
und der Stadtvorstand haben hierzu beschlossen, dass sich die Positionierung des 
Umweltschutzes in Leitzielen wiederspiegelt. Im AUG wurde der Beschluss am 23. 
November 2000 getroffen. 
Nur durch die zielführende, effiziente Strukturierung der Umweltbildungsarbeit kön- 
nen die vorgegebenen Stadtziele für die nachhaltige Gestaltung von Umwelt- und 
Klimaschutz erreicht werden. Da Umweltbildung Bildung für eine nachhaltige Ent- 
wicklung darstellt, ist das UBK ein wichtiger Baustein in der komplexen Nachhaltig- 
keitsarbeit der Stadt Köln und definiert die Aufgaben, Strukturen und Koordination 
von Kölnern Umweltbildungsaktivitäten. Nur durch die zielführende, effiziente Struk-

Seite 38 von 39 
   
turierung der Umweltbildungsarbeit können die vorgegebenen Stadtziele für die 
nachhaltige Gestaltung von Umwelt- und Klimaschutz erreicht werden. 
Wir alle können zu einem guten Gelingen beitragen, indem wir die Initiativen der zi- 
vilgesellschaftlichen Akteure und Akteurinnen stärken und Kooperationen zwischen 
kommunalen und nichtstaatlichen Einrichtungen fördern und unterstützen. Lebens- 
werter wird unsere Stadt auch, indem Umweltbildung das Bewusstsein der Kölner 
Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verändert. Wer die entsprechenden Kenntnisse 
hat, geht anders mit seiner Umwelt um. 
Das UBK bietet die Basis für eine breit aufgestellte Umweltbildungsarbeit in Köln. 
Natur und Naturerfahrung sind in einer Stadt nicht einfach zu vermitteln. Umso wich- 
tiger ist es, Naturräume erlebbar zu machen und Menschen für ihre Umwelt und die 
Natur Kölns zu begeistern. Ziel der Umweltbildungsarbeit in Köln ist es, die Kölner 
Vielfalt kennen zu lernen und zu vermitteln, die Kölner „Inseln“ schützen zu lernen 
und besondere Lebensräume zu schaffen und für die zukünftigen Generationen zu 
bewahren. 
Nach Beschluss des ganzheitlichen UBK sind weitere Aufgaben durchzuführen:  
• die Umsetzung des UBK mit den Themenschwerpunkten Natur/Biodiversität, 
Klima, Lebensstil und Konsum, Ressourcen in der BNE der Stadt Köln durch 
eine Evaluation zu begleiten 
• die Qualität der Umweltbildungsangebote für Köln d urch Einführung eines 
Qualitätsmanagementsystems sicherzustellen 
• Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf zu identif izieren und Bildungsauf- 
gaben umzusetzen unter Berücksichtigung von Integration und Inklusion 
• die Mitwirkung und Zusammenarbeit am ganzheitliche n Kölner UBK auf Köl- 
ner Unternehmen und Hochschuleinrichtungen auszuweiten 
Wir wollen alle Kölnerinnen und Kölner auf den Weg zu einer zukunftsfähigen Stadt 
mitnehmen. Ein ganzheitliches Kölner UBK schließt alle ein und schafft ein Miteinan- 
der, das auch dem sozialen Frieden dient. Wir alle können noch viel über Nachhal- 
tigkeit lernen, unabhängig von Alter und Lebenssituation. Daher muss Umweltbildung 
bereits im Elementarbereich ansetzen. In den Kindertageseinrichtungen sollen Kom- 
petenzen in den Bereichen „Naturwissenschaften“ und „Gesundheit‘ erlernt werden, 
die Kindern dann als Basis für ein „Lebenslanges Lernen“ in diesen Bereichen die- 
nen. Ein besonderes Augenmerk ist der Natur- und Umweltbildung von Kindern- und 
Jugendlichen zu widmen, denn das was sie in der Jugend erlernen, setzen sie im 
Erwachsenenalter um. Diesem Gedanken hat sich die Stadt Köln im Februar 2018 
mit dem Siegel der kinder- und jugendfreundlichen Kommune verpflichtet.  
Über Abfragen bei den bislang in Köln tätigen Umweltinitiativen ergab sich für die 
Stadt ein großer Handlungsbedarf nicht nur hinsichtlich der finanziellen Ausstattung, 
sondern auch bei den quantitativen Angeboten und der vor Ort vorhandenen Mög- 
lichkeiten der unmittelbaren Erlebbarkeit von Natur. Letztere sind jedoch unabding- 
bar, da es in der Umweltbildung um Kopf, Herz und Hand geht, nämlich im Kopf Be- 
wusstsein zu schaffen, im Herzen Engagement zu vermitteln und mit der Hand zu 
(be-)greifen. Hierfür ist es erforderlich, Natur im direkten Lebensumfeld vorzufinden. 
Somit stellt die ökologische Stadtgestaltung einen wesentlichen Aspekt für den Erfolg 
der Umweltbildung dar.

Seite 39 von 39 
   
Insgesamt sind folgende Aktivitäten erforderlich: 
• Für die vier Handlungsfelder „Natur/Biodiversität“ , „Klima“, „Lebensstil und 
Konsum“ und „Ressourcen“ sind im Rahmen der Bildungsarbeit entsprechend 
der Nachfrage und auf der Basis der Kölner Bevölkerungsstruktur Weiterbil- 
dungsprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene u.a. unter Einbe- 
zug der örtlich tätigen Umweltverbände zu entwickeln. 
• Die außerschulischen Lernorte sind dem Bedarf ents prechend auszuweiten. 
• Neben den zentralen Umweltbildungseinrichtungen si nd dezentrale Erlebnisor- 
te für das Themenfeld Natur im unmittelbaren Lebensumfeld zu schaffen bzw. 
zu stärken. Hierbei ist der Einbezug verschiedenster weiterer städtischer Äm- 
ter erforderlich. 
•  Über den Aufbau eines Umweltbildungszentrums und die Stärkung von Lern- 
räumen vor Ort (u.a. Schulgärten) soll möglichst vielen Bürgerinnen und Bür- 
gern der Zugang zur Umweltbildung ermöglicht werden.  
• Durch eigene Projekte soll die Umweltbildung zusät zlich gestärkt werden. 
• Zur Unterstützung der Aktivitäten der in Köln täti gen Umweltinitiativen ist die 
Einrichtung eines Fördertopfes sinnvoll. Die Gelder sollen nach definierten Kri- 
terien hinsichtlich der Verwendung über die Koordinationsstelle verteilt wer- 
den. 
Diese Aktivitäten bringen unserer Stadt dem Ziel näher, die ökologischen Strukturen 
als Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu verbessern und die Kölner Viel- 
falt im Bereich Natur erlebbar zu machen. Darüber hinaus wird damit im gemeinsa- 
men Interesse von Umwelt und Wirtschaft für einen sorgsamen Umgang mit Res- 
sourcen geworben. Um hier die erforderliche Resonanz zu erreichen, ist Aufklärung 
dringend geboten. Dies gelingt jedoch nur durch umfangreiche Bildungsarbeit. Eine 
Erhöhung der Akzeptanz wird das UBK mittels der beschriebenen Aktivitäten, insbe- 
sondere durch Partizipation mit der Kölner Stadtgesellschaft erzielen.

Anlage 4_ Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen Institutionen Organisationen und Vereine in Köln (2)

17464 Zeichen

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
1 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Amt für Schulentwicklung, KLASSE-Projekt  "Klima Aktion Schulen 
Sparen Energie" 
 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679 Köln  0221/ 221-
39245  
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Beratungsangebote zu 
den Themen Abfallvermeidung, Wertstoffsammlung und 
Stadtsauberkeit 
 
Maarweg 271 
50825 Köln 0221/ 922 22 
88 
www.awbkoeln.de/beratungsangebote 
AVG Köln mbH, (Wissen für Kinder und Jugendliche, Fortbildungen 
für Pädagogen) Geestemünder Straße 23  50735 Köln 0221/ 7170155  www.avgkoeln.de 
Berufsfortbildungswerk des DGB GmbH Gottesweg 54 50969 Köln 0221/ 3400445  
http://weiterbildung.jumpforward.de/Bildu 
ngsanbieter/Berufsfortbildungswerk-des-
DGB-GmbH-bfw-1966.html 
DLR_School_Labs, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt 
e.V. (DLR) in der Helmholtz-Gemeinschaft Linder Höhe 51147 Köln 02203/ 601-
3930 
www.dlr.de 
Finkens Garten Friedrich-Ebert-Str. 49 50996 Köln 0221/ 2857364  
www.stadt-koeln.de/leben-in-
koeln/freizeit-natur-sport/parks/finkens-
garten         www.finkensgarten.org 
Flora und Botanischer Garten Köln Amsterdamer Straß e 34 50735 Köln 0221/ 560890 www.botanischergarten-koeln.de 
Forstbotanischer Garten und Friedenswald Schillings rotter Str. 100 50996 Köln 0221/354325 
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-
koeln/freizeit-natur-
sport/parks/forstbotanischer-garten 
Grüne Schule Flora im Botanischen Garten Amsterdame r Straße 34 50735 Köln 0221/ 56089- 23 
www.stadt-koeln.de/leben-in-
koeln/freizeit-natur-sport/parks/gruene-
schule-flora 
HÖVI-Land An St. Elisabeth 5 51103 Köln   www.hoevi-land.de 
Kölner Waldlabor an der Bachemer Landstraße, Ecke Stüttgenweg 
/ Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
 
Willy-Brandt-Platz 2 
 
50679 Köln 0221/ 221 -
25151 
www.koeln-waldlabor.de 
Kölner Zoo, AG Zoologischer Garten 
 Riehler Str. 173 
50735 Köln 0221/ 7785-0 www.koelnerzoo.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
2 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Lernende Region Netzwerk Köln e.V. /Geschäftsstelle  Julius-Bau-Straße 2 51063 Köln  0221/ 9908290  www.bildung.koeln.de 
Museumsdienst der Stadt Köln, Museumspädagogik Leon hard-Tietz-Str. 10 50676 Köln   www.museenkoeln.de/museumsdienst 
Odysseum Corintostr. 1 51103 Köln 0221/ 
69068200 
www.odysseum.de 
RheinEnergie AG , Schule und Bildung  Parkgürtel 24  50823 Köln 
0221/ 1784660 
oder 0221/ 
1784343 
www.rheinenergie.com/bildung 
Schulbiologisches Zentrum Freiluga (Städtische Freiluft- und 
Gartenarbeitsschule) 
 
Belvederestr. 159 
50933 Köln 0221/ 5109610  www.schulbio-freiluga.de 
Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Biodiversität, schulische 
Umweltbildung  
Willy-Brandt-Platz 2 
 
50679 Köln 
0221/ 221-
22770, 221-
24677 
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-
koeln/umwelt-tiere/umweltbildung/ 
Universität zu Köln Institut für Biologie und ihre Didaktik Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln  0221/ 470-2329  www.biologiedidaktik.uni-koeln.de 
Universität zu Köln Koordinierungsstelle Wissenschaft 
+Öffentlichkeit, Geschäftsführung Köln Kinder Uni Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln  0221/ 470-6831  www.kinderuni.uni-koeln.de 
Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Köln  Frankenwerft 35 
(Eingang Mauthgasse) 
50667 Köln  0221/ 
84618801 
www.vz-nrw.de/bildung 
VHS-Biogarten Thurner Hof Mielenforster Str. 1  51069 Köln 0221/221-
95353 
www.biogarten-thurnerhof.de 
Waldschule / Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. Gut Leidenhausen 51147 Köln 02203/ 39987 www.sdw-nrw-koeln.de 
Wasserforum Köln e.V. c/o StEB Köln Egonstr. 51061 Köln  0221/221-
22407 
www.wasserforum-koeln.de 
Wasserschule Köln / Lernort Villa Öki, Großklärwerk Köln-
Stammheim Egonstr. 51061 Köln  0221/ 6780-129  www.wasserschule-koeln.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
3 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Wasserschule Köln / Lernort Wasserwerk Köln-Westhoven Porzer Ringstr. 1 
51149 Köln-
Porz-
Westhoven 
0221/ 6780-129 
 www.wasserschule-koeln.de 
Wildgehege Königsforst Köln-Brück 
Forstrevier Dünnwald, 
Forsbacher Str. 
 
51109 Köln-
Brück   
WissenschaftsScheune WiS; Max-Planck-Institut für 
Pflanzenzüchtungsforschung  Carl-von-Linné-Weg 10 
50829 Köln  0221/5062100 www.wissenschaftsscheune.de 
Zooschule Köln Riehlerstr. 173 50735 Köln 0221/7785 116  www.koelnerzoo.de/zooschule 
Betriebe, Organisationen, Vereine      
adfc Köln und Umgebung e.V.  Mauritiussteinweg 11 50676 Köln   www.adfc-koeln.de 
BUND, Kreisgruppe Köln  c/o Alte Feuerwache Melchio rstr. 3 50670 Köln   www.bund-koeln.de 
ConAction e.V. Karl-Berbuer-Platz 1 50769 Köln 0221/ 471 95 
69 
www.conaction-koeln.de 
Der Kölner Bio-Bauer (Bio-Bildungslandschaft) Poll- Vingster Str. 215 51105 Köln  0221/ 838537  www.koelner-bio-bauer.de  
Dünnwalder Wald und Wildpark / Förderverein Dünnwalder Wald 
und Wildpark e.V. Dünnwalder Mauspfad 51069 Köln  0221/ 
16949764 
www.wildpark-duennwald.de 
Greenpeace e.V.  Arndtstr. 12 50676 Köln   www.greenpeace.de/koeln 
Greifvogelschutzstation Gut Leidenhausen, Schutzgemeinschaft 
Deutscher Wald Köln e.V. Gut Leidenhausen 51147 Köln 02203/ 39987 www.sdw-nrw-koeln.de 
Haus des Waldes im Gut Leidenhausen, Freundeskreis Haus des 
Waldes Köln e.V. Gut Leidenhausen 51147 Köln 02203/ 39987 www.sdw-nrw-koeln.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
4 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Heideportal Gut Leidenhausen e.V. Gut Leidenhausen 1 51147 Köln 02203/ 357651  www.gut-leidenhausen.de 
HonigConnection c/o Kölner Imkerverein von 1882 e.V.  Leyendeckerstr. 18 50825 Köln 
01520/ 
4924665 und 
0151/18332243 
 
https://www.koelner-
imkerverein.de/umweltbildungsinitiati 
ve/ 
Jugendfarm Wilhelmshof e.V. Bergheimer Weg 27 50737 Köln 0221/ 599 2926  www.jugendfarm-wilhelmshof.de 
Katalyse Institut für angewandte Umweltforschung e.V.  Volksgartenstr. 34 50677 Köln 0221/ 9440480  www.katalyse.de 
Kölner Imkerverein von 1882 e.V.  Leyendeckerstr. 1 8 50825 Köln 0214/ 7079697  www.koelner-imkerverein.de 
Kölner Jägerschaft e.V., Rollende Waldschule - Waldjugendspiele Gut Leidenhausen 1a 51147 Köln 02203/ 
1023437 
www.koelner-jaegerschaft.de 
Lindenthaler Tierpark / Verein der Freunde und Förderer des 
Lindenthaler Tierpark e.V. Kitschburger Str.  50935 Köln 0221/ 43 34 96  www.lindenthaler-tierpark.de 
NABIS e.V.,  c/o Ottmar Lattorf Mannsfelderstr. 17 50968 Köln 02234/ 
2093550 
www.nabis.de 
NABU - Naturschutzstation Leverkusen-Köln e.V Talst r.4 51379 
Leverkusen 
 www.nabu-station-l-k.de 
NABU Stadtverband Köln e.V.  Alteburger Str. 60 50678 Köln  0221/ 7902889  www.nabu-koeln.de 
Natur & Kultur – Institut für Ökologische Forschung und Bildung / 
Träger: Netzwerk e.V. – Soziale Dienste und Ökologische Bildung 
 
Longericher Str. 136 50739 Köln  0221/ 888 996-
30, -31, -21  
www.net-sozial.de  
Natur bewegt e.V., Waldpädagogische Klassenfahrten Barbarastr. 3-9 50735 Köln 0221/ 1707053  www.naturbewegt.org

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
5 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Naturfreunde Köln Honschaftsstr. 330 51061 Köln   www.naturfreunde-koeln.de 
NaturGut Ophoven e.V. mit Kinder- und Jugendmuseum 
EnergieStadt 
 
Talstr.4 51379 
Leverkusen 
02171/ 73499-0 
 www.naturgut-ophoven.de 
neues lernen Herwarthstr. 22 50672 Köln 

  0221/ 514020 www.neues-lernen.info   
Obstmuseum Gut Leidenhausen, Schutzgemeinschaft Deutscher 
Wald Köln e.V. Gut Leidenhausen 51147 Köln 02203/ 39987 www.sdw-nrw-koeln.de 
oikos Köln e.V. c/o Joscha Ruoff Schallstr. 10 5093 1 Köln  http://oikos-cologne.org 
Querwaldein e.V. Sülzburgstr. 218 50937 Köln 0221/ 2619986  www.querwaldein.de 
Robin Wood, Regionalgruppe Köln, c/o Alte Feuerwache Melchiorstr. 3 50670 Köln   www.robinwood.de/koeln 
TEMA Stiftung für den Naturschutz Silcherstr. 13 50 827 Köln  www.temastiftung.de 
Umweltzentrum Köln West gGmbH Niehler Str. 254  507 35 Köln   www.umweltzentrum-koeln.de 
VCD c/o Alte Feuerwache Melchiorstr. 3 50670 Köln   www.vcd-koeln.de 
Gärtnern in Köln     
BürgerGarten Auf dem Sandberg 51 51105 Köln   www.garten.ideentausch.org 
Bunkergarten Körnerstr. 101 50823 Köln  www.bunkergarten.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
6 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Der kleinen Horrorgarten/ Frau Anja Klein Krüthstr.  40 50733 Köln  http://der-kleine-horror-garten.de/ 
eva e.V. Ehrenfelder Verein für Arbeit und Qualifizierung Herbrandstr. 10 50285 Köln 0221/ 506092-
40 
www.eva-ev.de 
F.I.N.K. Interkultureller Gemeinschaftsgarten für Geflüchtete und 
Kölner BürgerInnen Akazienweg 199 50829 Köln   www.finken-koeln.de 
Gartenglück Gemüse SelbstErnte in Köln Klefhof /Kle fhaus 10 51491 
Overath 
 www.klefhof.de 
Gartenpiraten    gartenpiraten.net 
Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V. Eingang Vogelsanger Str. 
231   www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de 
Kölner NeuLand Gemeinnütziger e.V. Koblenzer Str. 1 5 50968 Köln  www.neuland-koeln.de 
Kräuterkauz/ Diego Gardón, Daniel Baier Im Brücker Bruch/Ecke 
Opladener Str. 51109 Köln 
 www.kräuterkauz.de 
Kreisverband Kölner Gartenfreunde e.V., Lehrgarten Müngersdorf Siegburger Str. 514 51105 Köln  0221/ 831050 http://www.kgv-koeln.de/ 
Netzwerk "Bürger für Bäume"    http://buergerfuerbaeume.sharepoint. 
com 
Netzwerk Gemeinschaftsgärten Köln    www.gemeinschaftsgaerten-koeln.de  
Pflanzstelle grenzenlos gärtnern e.V. Neuerburgstr.  51103 Köln  pflanzstelle.blogsport.eu 
Stadtwinzer    www.stadtwinzer.net

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
7 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Konsum und Lebensstile, Ernährung, Nachhaltigkeit     
Agora - Tag des guten Lebens Vogelsanger Str. 187 50825 Köln   www.agorakoeln.de 
BioGourmetClub Kochschule & Event GmbH Venloer Str.  59 50672 Köln  0221/ 
95299622 
www.biogourmetclub.de 
Bureau gruen., ökoRAUSCH Festival für Design und Nachhaltigkeit  Sömmeringstr.21 50823 Köln 0221/5796076 www.oekorausch.de/bureau-gruen/ 
Colabor Raum für Nachhaltigkeit GbR  Vogelsanger St r. 187 50825 Köln  0221/ 2909106  www.colabor-koeln.de 
Ernährungsrat Köln und Umgebung , c/o Taste of Heimat e.V.  Marsiliusstraße 36 50937 Köln  htpp//ernährungsrat-köln.de 
ecosign/Akademie für Gestaltung Vogelsanger Str. 25 0 50825 Köln  0221/ 5461332  www.ecosign.net 
foodsharing e.V.  Marsiliusstr. 36 50937 Köln  www.foodsharing.de 
Jecke Fairsuchung e.V.  Volksgartenstr. 34 50677 Köln 0221/ 3310887  www.jeckefairsuchung.net 
KölnAgenda e.V. Volksgartenstr. 34 50677 Köln 0221/ 3310887  www.koelnagenda.de 
Kölle global: Der konsumkritische Stadtrundgang    www.koelle-global.de 
Netzwerk "Eine-Welt Stadt Köln", Stadt Köln, Referat für 
internationale Angelegenheiten   50667 Köln  0221/ 221-
21822 
www.stadt-koeln.de/politik-und-
verwaltung/internationales/eine-welt-
stadt/ 
Ökomarkt, Argrarkonzept GmbH Hertzstr. 9 50859 Köln 02234/ 
2093550 
www.oekomarkt.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
8 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Labor gruen. GbR, das gute Leben im Veedel Sömmerin gstr. 21 50823 Köln 0221/ 5796076  www.laborgruen.de 
Slowfood Deutschland e.V., Convivium Köln Rodderweg  48  50999 Köln  0151/ 
17524082 
www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/koel 
n 
Tante Olga Unverpackt  Berrenrather  Str. 40 50937 Köln 0221/ 
94600076  
Taste of Heimat e.V.  Marsiliusstr. 36 50937 Köln  www.tasteofheimat.de 
The Good Food Körnerstr. 221 50823 Köln  www.the-good-food.de 
TransFair - Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen 
Welt Remigiusstr. 21 50937 Köln 0221/ 9420400  www.fairtrade-deutschland.de 
Veedelskrämer Ehrenfeld unverpackt Venloer Str. 270, 
Eingang Körner Straße 
50823 Köln 0221/ 
16893806 
www.veedelskraemer.de 
Adressen rund um Köln      
Ackerdemia e.V. GemüseAckerdemie, A.Bartmer, 
Regionalmanagerin NRW  
  0176/40492741  http://www.gemueseackerdemie.de/ 
Erlebnisbauernhof Gertrudenhof GmbH Lortzingstr. 16 0 50354 Hürth 02233/ 72816 http://erlebnisbauernhof-gertrudenhof.de 
Haus der Natur - Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V. Kloster Knechtsteden 13 41540 
Dormagen 
02133/ 50 23 -
 0 
www.biostation-neuss.de 
Heideportal Turmhof  Kammerbroich 67 51503 Rösrath 02205/ 
9477800 
www.turmhof.net 
INFOzentrum Wahner Heide Flughafenstr. 33 Troisdorf-
Altenrath 
02205/ 
9477803 
www.heideterrasse.net

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
9 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
KennenLernenUmwelt Burgallee 1 53840 Troisdorf  0179/ 9495132  www.kennenlernenumwelt.de 
Klefhof, naturpädagogisches Angebot Klefhof /Klefha us 10 51491 Overath  www.klefhof.de 
Landesbetrieb Wald und Holz NRW Regionalforstamt Rhein-Sieg-
Erft 
Krewelstr. 7 
 
53783 Eitorf 02243/ 9216-0 www.wald-und-holz.nrw.de  
LVR-Freilichtmuseum Kommern Auf dem Kahlenbusch 53894 
Kommern  
www.kommern.lvr.de 
LVR-Freilichtmuseum Lindlar Lindlar-Steinscheid 51789 Lindlar 02234/ 9921-
555  
www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de 
LVR-Industriemuseum/Papiermühle Alte Dombach Alte D ombach 
51465 
Bergisch-
Gladbach 
 
www.industriemuseum.lvr.de 
metabolon / Entsorgungszentrum Leppe 
 Am Berkebach  
51789 Lindlar 0800/ 805 805 
0 
www.metabolon.de 
Naturpark Rheinland > Haus der Natur An der Waldau 50  53127 Bonn  0228/ 28 51 07  www.bonn.de 
Naturpark Rheinland > Naturparkzentrum Gymnicher Mühle Gymnicher Mühle 1  50374 Erftstadt-
Gymnich  
02237/ 65 74 
38  
www.naturparkzentrum-
gymnichermuehle.de 
Naturpark Rheinland > Naturparkzentrum Himmeroder Hof Himmeroder Wall 6  53359 
Rheinbach  02226/ 23 43  
www.naturpark-rheinland.de 
Naturpark Rheinland > Umweltzentrum Friesheimer Busch Friesheimer Busch 1  50374 Erftstadt  02235/ 95 94 
50  
www.umweltzentrum-erftstadt.de 
Naturschule Aggerbogen Stadt Lohmar 53797 Lohmar-
Wahlscheid 02206/ 2143 
www.naturschule-aggerbogen.de 
Naturschutzzentrum Bruchhausen Bruchhauser Str. 47- 49 40699 Erkrath 02104/ 797989  
www.naturschutzzentrum-
bruchhausen.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
10 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
Naturzentrum Eifel Krausstraße 2 53947 
Nettersheim  
www.naturzentrum-eifel.de  
 
Portal Steinhaus 
c/o Regionalforstamt 
Bergisches Land, 
Steinhaus 1 
 
51429 Bergisch 
Gladbach 02204/ 830720 
 www.wahnerheide-koenigsforst.de, 
www.wald-und-holz.nrw.de 
Wahner Heide Portal Burg Wissem Burgallee 1 53840 Troisdorf  02241/ 900425  www.heideportal-burgwissem.de 
WaldPädagogikZentrum Eifel im LVR-Freilichtmuseum Kommern 
 Eickser Str. 53894 
Kommern 
02443/ 9980-
124 
www.kommern.lvr.de 
Weitere Institutionen, Stiftungen, Organisationen, Vereine     
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Deic hmanns Aue 29 53179 Bonn 0228/ 6845-0-0  www.ble.de 
HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH Martinst r. 22 53909 Zülpich 02252/ 8366-72  www.hit-umweltstiftung.de 
Historische Straßenbahn Köln e.V./Straßenbahn-Museum 
Thielenbruch Otto-Kayser-Str. 2c 51069 Köln 0221/ 2834771   
Kölner Verkehrs-Betriebe AG Scheidtweilerstr. 38 50933 Köln  www.kvb-koeln.de 
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Nevinghof f 40 48147 Münster 0251/ 23760 www.landwirtschaftskammer.de 
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und 
Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Schwannstr. 3 
40476 
Düsseldorf 0211/ 4566-0 
www.umwelt.nrw.de 
OroVerde - Die Tropenwaldstiftung Kaiserstr. 185-19 7 53113 Bonn 0228/ 242900 www.oroverde.de

Übersicht der Umweltbildungseinrichtungen, Institutionen, Organisationen und Vereine in Köln      Anlage 4 zur Ratsvorlage UBK  
11 
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 
Name Straße PLZ + Ort Telefon Website 
SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn Im Mediapark 7 50670 Köln  0221/ 88895-0 www.sk-kultur.de 
Stiftung Rheinische Kulturlandschaft Rochusstr.18 53123 Bonn 0228/ 9090721-
0 
www.rheinische-kulturlandschaft.de 
Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen Kaiser-Friedrich-Str. 13 53113 Bonn 0228/ 243350 www.sue-nrw.de 
Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW, 
Verbraucherzentrale NRW 
Mintropstr. 27 40215 
Düsseldorf 
0221/ 73809-
288 
www.schulverpflegung.nrw.de 
Wissenschaftsladen Bonn e.V.  Reuterstr. 157 53113 Bonn 0228/ 201610 www.wilabonn.de

Beratungsverlauf (6)

04.09.2018 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 4.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
13.09.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
17.09.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
18.09.2018 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
24.09.2018 Finanzausschuss
TOP 12.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
27.09.2018 Rat
TOP 10.29 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0510/2018
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
07.09.2018
Erstellt
15.02.2018 11:00