2013/0428
Ziele und Maßnahmen im Rahmen des 'Erfolgsfaktor Familie' bis Ende 2016 für alle Beschäftigten der Stadtverwaltung und deren Eigenbetriebe
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2013/0428
4183 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
11.12.2013
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I Gesamtpersonalrat
Personalamt
Frauenbüro
Dezernat V
Hauptamt
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Zentrale
Steuerungsunterstützung
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2013/0428
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: 111190
Kostenstelle: 722-010-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 1111-91 Sachkonto:
Betreff: Ziele und Maßnahmen im Rahmen des "Erfolgsfaktor Familie" bis Ende 2016 für alle
Beschäftigten der Stadtverwaltung und deren Eigenbetriebe
Vorlage vom: 03.12.2013
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat nimmt von den Zielen und Maßnahmen zum Thema „Erfolgsfaktor Familie“
Kenntnis.
Anlagen: Ziele und Maßnahmen Erfolgsfaktor Familie bis Ende 2016
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 03.12.2013
Seit 2002 hat die Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des audit
berufundfamilie viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich
umgesetzt. Durch die in diesem Rahmen in der Zwischenzeit erworbenen Kompetenzen ist die
Stadtverwaltung nunmehr eigenständig in der Lage, eine bedarfsgerechte Prioritätensetzung,
Spezialisierung und Steuerung von familienbewussten Maßnahmen zu erbringen, so dass keine
weitere kostenpflichtige Hilfe eines externen Auditierungsunternehmens mehr erforderlich ist.
Um auch zukünftig eine hohe Qualität und Weiterentwicklung der Thematik zu sichern, wird die
familienbewusste Personalpolitik im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, dem die
Stadtverwaltung bereits seit 2009 angehört, weitergeführt. Die Geschäftsführung obliegt der
Zentralen Steuerungsunterstützung. Dabei orientieren sich die zukünftigen Ziele und
Maßnahmen an den nachfolgenden 8 Handlungsfeldern, die sich bereits im Rahmen des audits
bewährt haben:
1. Arbeitszeit
2. Arbeitsorganisation
3. Arbeitsort
4. Informations- und Kommunikationspolitik
5. Führungskompetenz
6. Personalentwicklung
7. Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen
8. Service für Familien
Inhaltlich steuerndes Organ des „Erfolgsfaktor Familie“ ist die Steuerungsgruppe, die sich
unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Partsch wie folgt zusammensetzt:
• Frau Stadträtin Barbara Akdeniz
• Frauenbüro
• Personalamt
• Hauptamt - Organisationsabteilung
• Gesamtpersonalrat
• Schwerbehindertenvertretung
• Zentrale Steuerungsunterstützung (Geschäftsführung)
Das Ziel des „Erfolgsfaktor Familie“ ist der kontinuierliche Ausbau und die Weiterentwicklung
der familienbewussten Personalpolitik auch in Zeiten von finanziell und personell
eingeschränkten Ressourcen.
Im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“ werden verschiedene Projekte (wie z.B.
Telearbeit, Beschäftigten-Vorgesetzten-Gespräche) zur familienbewussten Personalpolitik
fortgeführt, initiiert und umgesetzt.
Die Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ hat die nachfolgenden Ziele und Maßnahmen für
die kommenden 3 Jahre verabschiedet. Nach 3 Jahren findet eine interne Auditierung als
Erfolgskontrolle und Nachsteuerung der Handlungsfelder statt.
- 4 -
Der Ziele- und Maßnahmenkatalog gilt für alle Ämter, Verwaltungsstellen und Eigenbetriebe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Der verwendete Begriff „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ beinhaltet sowohl die
Vereinbarkeit von Beruf und Kindern, als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
Die Beteiligungsrechte der Personalvertretungen und der Frauenbeauftragten sind zu wahren.
Darmstadt, 03.12.2013
Der Dezernent I Die Dezernentin V
Jochen Partsch Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadträtin
anlage 1
19401 Zeichen
„Erfolgsfaktor Familie“ -Ziele und Maßnahmen- Verantwortlichkeiten Zentrale Steuerungsunterstützung - Geschäftsstelle „Erfolgsfaktor Familie“ - in Verbindung mit der Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ Datum: 13.11.2013 Gültigkeit bis: 31.12.2016 - 2 - Vorwort Seit 2002 hat die Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des audit berufundfamilie viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich umgesetzt. Durch die in diesem Rahmen in der Zwischenzeit erworbenen Kompetenzen ist die Stadtverwaltung nunmehr eigenständig in der Lage, eine bedarfsgerechte Prioritätensetzung, Spezialisierung und Steuerung von familienbewussten Maßnahmen zu erbringen, so dass keine weitere kostenpflichtige Hilfe eines externen Auditierungsunternehmens mehr erforderlich ist. Um auch zukünftig eine hohe Qualität und Weiterentwicklung der Thematik zu sichern, wird die familienbewusste Personalpolitik im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, dem die Stadtverwaltung bereits seit 2009 angehört, weitergeführt. Die Geschäftsführung obliegt der Zentralen Steuerungsunterstützung. Dabei orientieren sich die zukünftigen Ziele und Maßnahmen an den nachfolgenden 8 Handlungsfeldern, die sich bereits im Rahmen des audits bewährt haben: 1. Arbeitszeit 2. Arbeitsorganisation 3. Arbeitsort 4. Informations- und Kommunikationspolitik 5. Führungskompetenz 6. Personalentwicklung 7. Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 8. Service für Familien Inhaltlich steuerndes Organ des „Erfolgsfaktor Familie“ ist die Steuerungsgruppe, die sich unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Partsch wie folgt zusammensetzt: • Frau Stadträtin Barbara Akdeniz • Frauenbüro • Personalamt • Hauptamt - Organisationsabteilung • Gesamtpersonalrat • Schwerbehindertenvertretung • Zentrale Steuerungsunterstützung (Geschäftsführung) Das Ziel des „Erfolgsfaktor Familie“ ist der kontinuierliche Ausbau und die Weiterentwicklung der familienbewussten Personalpolitik auch in Zeiten von finanziell und personell eingeschränkten Ressourcen. Im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“ werden verschiedene Projekte (wie z.B. Telearbeit, Beschäftigten-Vorgesetzten-Gespräche) zur familienbewussten Personalpolitik fortgeführt, initiiert und umgesetzt. Die Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ hat die nachfolgenden Ziele und Maßnahmen für die kommenden 3 Jahre verabschiedet. Nach 3 Jahren findet eine interne Auditierung als Erfolgskontrolle und Nachsteuerung der Handlungsfelder statt. Der Ziele- und Maßnahmenkatalog gilt für alle Ämter, Verwaltungsstellen und Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der verwendete Begriff „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ beinhaltet sowohl die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern, als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. - 3 - Handlungsfeld 1 – Arbeitszeit Verantwortlichkeit Ziel 1: Spielräume der flexiblen Arbeitszeitregelung nutzen. 1.1 Maßnahme: Leitsätze zur flexiblen und familienbewussten Arbeitszeitgestaltung des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" werden geprüft und ggf. umgesetzt. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis : fortlaufend Arbeitsgruppe Hessisches Gleichberechtigungs- gesetz (HGlG) 1.2 Maßnahme: Eine Bedarfsabfrage, ob ein Personaleinsatzplanungsmodul notwendig ist, wird durchgeführt (Loga- Kompatibilität muss gegeben sein). Zielgruppe: Amts-/ Verwaltungsstellen und Betriebsleitungen Umsetzung bis : Ende 2014 Groupwiseabfrage vom Personalamt Verantwortlichkeit Ziel 2 : Die Möglichkeiten des personellen Ausgleiches bei familiär bedingter Reduzierung der Arbeitszeit bzw. Elternzeit weiter ausschöpfen. 2.1 Maßnahme: Sicherung einer transparenten Struktur zum personellen Ausgleich bei familiär bedingter Reduzierung der Arbeitszeit: Nachbesetzung bei Stundenreduktion, vereinbarkeitsfreundlicher Umgang mit Stellenresten, pflege- und kinderbetreuungsfreundliche Anpassung der Arbeitszeit. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt, Frauenbüro - 4 - Verantwortlichkeit 2.2 Maßnahme : Ämter und Verwaltungsstellen werden über die Ergebnisse sowie Umgang und Verfahrensweg bei personellem Ausgleich informiert. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt, Frauenbüro 2.3 Maßnahme: Bei der Umsetzung haushaltsrechtlicher Vorgaben sind die Vorgaben des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes und die Ziele des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" zu berücksichtigen. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt, Frauenbüro 2.4 Maßnahme: Zur Pflege von Angehörigen werden Möglichkeiten zur Anpassung von Arbeitszeit entsprechend dem Pflegebedarf geschaffen (mit oder ohne Reduzierung des Stundenumfangs) und personeller Ausgleich sichergestellt. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt, Frauenbüro 2.5 Maßnahme: Es findet ein regelmäßiger Austausch (alle vier Wochen) zwischen der Leitung des Personalamtes und der Frauenbeauftragten über den personellen Ausgleich bei familienbedingter Reduzierung statt. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt, Frauenbüro - 5 - Verantwortlichkeit Ziel 3: Für Teilzeitbeschäftigte chancengleiche Bedingungen in der Verwaltung und im Rahmen der Flexibilisierung der Arbeitszeit erreichen bzw. erhalten. 3.1 Maßnahme: Bewusstsein schärfen und Chancen verbessern, Vorteile, Nutzen und Risiken von Teilzeit für Beschäftigte und Arbeitgeber kommunizieren. Weiterhin verschiedene Teilzeitmodelle anbieten. Teilzeit für Väter forcieren. Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte Umsetzung bis: fortlaufend Arbeitsgruppe Hessisches Gleichberechtigungs- gesetz (HGlG) in Verbindung mit Personalamt und Frauenbüro Verantwortlichkeit Ziel 4: Teilzeit in Führung ermöglichen. 4.1 Maßnahme: Modell "Führen in (vollzeitnaher) Teilzeit" überprüfen. Zielgruppe: Führungskräfte und Teilzeitkräfte, die Führungspositionen übernehmen möchten Umsetzung bis: Ende 2014 Arbeitsgruppe Hessisches Gleichberechtigungs- gesetz (HGlG) Handlungsfeld 2 – Arbeitsorganisation Verantwortlichkeit Ziel 1: Berücksichtigung der familiären Situation bei der Arbeits-, Seminar- und Sitzungsorganisation. 1.1 Maßnahme: Dienstbesprechungen, Sitzungen, Fortbildungen und Versammlungen werden geplant im Gleichgewicht zwischen betrieblichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen im Bereich der Vereinbarkeit. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Alle Einheiten - 6 - Verantwortlichkeit 1.2 Maßnahme: Instrumente einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege für Führungskräfte stärker in den Blick nehmen. Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte Umsetzung bis: Ende 2014 Arbeitsgruppe Hessisches Gleichberechtigungs- gesetz (HGlG) (Unterarbeitsgruppe „Führen in Teilzeit“) Verantwortlichkeit Ziel 2: Sinnvolle Vertretungsmöglichkeiten, insbesondere in Krankheitsfällen sind zu gewährleisten. 2.1 Maßnahme: Instrumente der Personalbörse ausschöpfen sowie weitere Möglichkeiten überprüfen. Zielgruppe: Alle Beschäftigte sowie alle Ämter, Eigenbetriebe und Verwaltungsstellen Umsetzung bis: Ende 2014 Projektgruppe: Personalvertretung (Gesamtpersonalrat und Personalrat), Personalamt, Zentrale Steuerungsunterstützung, Frauenbüro, Organisationsabteilung Handlungsfeld 3 – Arbeitsort Verantwortlichkeit Ziel 1: Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros. 1.1 Maßnahme: Möglichkeit der Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros im neuen Rathaus prüfen. Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte Umsetzung bis: fortlaufend Lenkungsgruppe Bürgerrathaus - 7 - Handlungsfeld 4 – Informations- und Kommunikationspolitik Verantwortlichkeit Ziel 1: Erhöhung des internen Bekanntheitsgrades der Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 1.1 Maßnahme: Erarbeitung eines Informations- und Kommunikationskonzeptes. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 danach fortlaufend Zentrale Steuerungsunterstützung, Frauenbüro 1.2 Maßnahme: Pflege und Ausbau der Informationen über familienbewusste Maßnahmen und der Themen zum "Erfolgsfaktor Familie" im Intranet z.B. durch Infotipps auf der Startseite, weiterführende Informationen zu den einzelnen Handlungsfeldern und Maßnahmen, Einrichtung eines Forums (Gesamtüberblick). Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 Zentrale Steuerungsunterstützung 1.3 Maßnahme: Weiterhin zusätzliche schriftliche Informationen über familienbewusste Maßnahmen und den Verlauf des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" in Form von Rundschreiben an die Beschäftigten mit Wiedererkennungswert. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Zentrale Steuerungsunterstützung 1.4 Maßnahme: Zugang zum städtischen Intranet für alle Beschäftigten, auch über den heimischen PC ermöglichen. www.familien- willkommen.de ergänzt das Angebot. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2013 Arbeitsgruppe-Intranet - 8 - Verantwortlichkeit 1.5 Maßnahme: "Erfolgsfaktor Familie" wird als fester Tagesordnungspunkt bei Besprechungen der Amts-, Verwaltungsstellen- und Eigenbetriebsleitungen thematisiert, z.B.: zur Schärfung des Arbeitszeitbewusstseins (Flexibles Arbeitszeitmanagement, Abbau der Plusstunden, Akzeptanz von Teilzeit, Rolle der Führungskraft, Planung und Absprachen im Team,...). Die Informationen werden mit den Beschäftigten kommuniziert. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Zentrale Steuerungsunterstützung Verantwortlichkeit Ziel 2 : Aktive externe Information zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Imagegewinn und Vorbildfunktion. 2.1 Maßnahme: Entwicklung eines Konzeptes zur Fachkräftegewinnung sowie zur Nachwuchskräftegewinnung Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 Personalamt, Zentrale Steuerungsunterstützung , Arbeitsgruppe Demografischer Wandel 2.2 Maßnahme: Entwicklung eines Konzeptes zur externen Information und Kommunikation. Zielgruppe: Öffentlichkeit Umsetzung bis: Ende 2015 Zentrale Steuerungsunterstützung, Frauenbüro 2.3 Maßnahme: Materialsammlung zu Maßnahmen im „Erfolgsfaktor Familie“ und öffentliche Darstellung der Ergebnisse (auf www.darmstadt.de). Zielgruppe: Öffentlichkeit Umsetzung bis: Ende 2014 Zentrale Steuerungsunterstützung - 9 - Verantwortlichkeit 2.4 Maßnahme: Weiterhin aktive Teilnahme z.B. am Erfahrungsaustausch des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, bestehenden lokalen Bündnissen für Familien und anderen Netzwerken. Zielgruppe: Öffentlichkeit Umsetzung bis: fortlaufend Zentrale Steuerungsunterstützung, Frauenbüro, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Handlungsfeld 5 – Führungskompetenz Verantwortlichkeit Ziel 1: Fortsetzung der Integration des Themas "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" in Seminaren mit dem Ziel der weiteren Sensibilisierung der Führungskräfte für familienbewusstes Verhalten. 1.1 Maßnahme: Führungskräfte werden zum Thema „familienbewusste s Führen“ geschult. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2015 Zentrale Steuerungsunterstützung (Budget kommt vom Frauenbüro) 1.2 Maßnahme: Das Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" findet als Querschnittsthema weiterhin in allen selbst konzipierten Führungskräfteseminaren Berücksichtigung. Dies geschieht durch die Referent/innen, die die Schulungen durchführen. Zielgruppe: Führungskräfte Umsetzung bis: fortlaufend Zentrale Steuerungsunterstützung - 10 - Handlungsfeld 6 – Personalentwicklung Verantwortlichkeit Ziel 1: Unterstützung von Beschäftigten bei beruflicher Weiterentwicklung / Aufstiegsmöglichkeiten, die Beruf und Familie vereinbaren . 1.1 Maßnahme: Dieses Ziel wird als ein kontinuierlicher Prozess umgesetzt, der auf unterschiedlichen Ebenen eingebracht werden muss (z.B. Amtsleitungsrunden, Führungskräfteschulungen). Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Führungskräfte und Querschnittseinheiten Verantwortlichkeit Ziel 2: Nahtlosen Wiedereinstieg nach der Elternzeit, Pflegezeit bzw. Beurlaubung fördern und erleichtern. 2.1 Maßnahme: Ein Angebot wird entwickelt, um zu gewährleisten, dass der Kontakt zur Amts-, Verwaltungs- und Betriebsleitung sowie Arbeitgeber/ Dienstherr aufrechterhalten werden kann. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2015 Zentrale Steuerungsunterstützung, Personalamt, Personalvertretungen und Frauenbüro 2.2 Maßnahme: Vorgesetzte bieten Beschäftigten vor Eintritt in die Elternzeit/Beurlaubung/Pflegezeit Personalentwicklungsgespräche mit dem Ziel an, die Rückkehr zu planen. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten und Führungskräfte Umsetzung bis: fortlaufend Führungskräfte - 11 - Verantwortlichkeit 2.3 Maßnahme: Ergänzung und fortlaufende gesetzliche/rechtliche Aktualisierung des Leitfadens "Beruf und Familie vereinbaren" (z.B.: Vergleich der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Möglichkeiten der Beurlaubung). Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2015 danach fortlaufend Personalamt und Frauenbüro 2.4 Maßnahme: Fortbildungsmaßnahme in den Eltern-, Pflege- und Beurlaubungszeiten anbieten und im Intranet bewerben. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt 2.5 Maßnahme: Schaffung von Möglichkeiten bei vorzeitiger Rückkehr aus der Elternzeit und/oder befristet reduzierten Arbeitszeiten. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt 2.6 Maßnahme: Neukonzeption einer Veranstaltung/ Seminar zur Berufsweg- planung für Nachwuchskräfte sowie für werdende Eltern (Beschäftigte) sowie für Beschäftigte in Elternzeit/Beurlaubung. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 Arbeitsgruppe Hessisches Gleichberechtigungsgesetz (HGlG) - 12 - Verantwortlichkeit 2.7 Maßnahme : Neukonzeption einer Veranstaltung/ Seminar für Beschäftigte, die Pflege und Beruf miteinander vereinbaren müssen/wollen. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2013 Frauenbüro in Verbin- dung mit dem Pflegestützpunkt (Budget kommt vom Frauenbüro) Verantwortlichkeit Ziel 3: Fort- und Weiterbildung für alle Beschäftigten auch unter familiären Aspekten nachhaltig sicherstellen. 3.1 Maßnahmen: Hinweise zur Übernahme von Kinderbetreuungskosten bei Schulungsteilnahme werden entsprechend kommuniziert. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Zentrale Steuerungsunterstützung und Personalamt Verantwortlichkeit Ziel 4: Vereinbarkeitsfreundliche Umsetzung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst – TVöD. 4.1 Maßnahme: Erstellung von vereinbarkeitsfreundlichen Kriterien bei der Einführung des § 18 TVöD Zielgruppe: Alle Tarifbeschäftigten Umsetzung bis: Bis 30.09.2014 Betriebliche Kommission LOB - 13 - Handlungsfeld 7 – Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen Verantwortlichkeit 1. Ziel: Erleichterung der Alltagsbelastung unter dem Aspekt Beruf und Familie. 1.1 Maßnahme: Subventioniertes Parken in Arbeitsplatznähe sicherstellen (Ergebnisse der Mobilitätsbefragung bei der Prüfung unter dem Aspekt der Vereinbarkeit Beruf und Familie berücksichtigen). Modifizierung der bestehenden DV unter dem Aspekt familienfreundlicher und umweltpolitischer Kriterien (Card-sharing). Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 Betriebliches Mobilitäts- Management (BMM) 1.2 Maßnahme: Übernahme von Kinderbetreuungskosten während Fortbildungsveranstaltungen. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Personalamt Handlungsfeld 8 – Service für Familien Verantwortlichkeit Ziel 1: Bereitstellung von Kontingenten für städtische Beschäftigte in städtischen Kindertagesstätten, zur Optimierung des beruflichen (Wieder-) Einstiegs bzw. der Erwerbstätigkeit. 1.1 Maßnahme : Überprüfung der bestehenden Kindertagesstättenkontingente für städtische Beschäftigte. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 Dezernat V, Jugendamt - 14 - Verantwortlichkeit Ziel 2: Einrichtung einer betrieblichen Kita 2.1 Maßnahme: Berücksichtigung einer betriebsinternen Kita inklusive Notfall- Plätze bei der Planung eines neuen Rathauses. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Lenkungsgruppe Bürgerrathaus Verantwortlichkeit Ziel 3: Unterstützung von Familien in Ferienzeiten fortsetzen. 3.1 Maßnahme: Frühzeitiges Ankündigen der Ferienbetreuungsangebote sowohl der Stadtverwaltung als auch der freien Träger, im Hinblick auf eine gute langfristige Planbarkeit (durch Informationsschreiben, Intranet (Erfolgsfaktor Familie) und Nutzen von www.familien-willkommen.de ). Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Jugendamt Verantwortlichkeit Ziel 4: Betreuung für Kinder an besonderen Tagen. 4.1 Maßnahme: Das städtische Kontingent in der Notfallbetreuung "Fluggis- Abenteuer-Land" wird fortlaufend zur Verfügung gestellt. Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Jugendamt - 15 - Verantwortlichkeit 4.2 Maßnahme: Das Angebot "Fluggis-Abenteuer-Land" wird weiter beworben (z.B.: Informationen, Tage der offenen Tür). Zielgruppe: Alle in Frage kommenden Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Jugendamt Verantwortlichkeit Ziel 5: Erleichterung für pflegende Beschäftigte und Eltern von Kindern mit Behinderung 5.1 Maßnahme: Die Informationen und Angebote der städtischen Abteilung Altenhilfe/Pflegestützpunkt können von allen Beschäftigten (auch den nicht in Darmstadt lebenden) genutzt werden. Die Beratungsangebote sind der jeweiligen Bedarfslage angepasst und beinhalten ggf. die Vermittlung an weitere Fachstellen. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: fortlaufend Amt für Soziales und Prävention (Pflegestützpunkt) 5.2 Maßnahme: Leitfaden "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege" wird erstellt. Zielgruppe: Alle Beschäftigten Umsetzung bis: Ende 2014 Amt für Soziales und Prävention (Pflegestützpunkt), Personalamt und Frauenbüro
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2013/0428
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 03.12.2013
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00