Mandari Insight

2013/0428

Ziele und Maßnahmen im Rahmen des 'Erfolgsfaktor Familie' bis Ende 2016 für alle Beschäftigten der Stadtverwaltung und deren Eigenbetriebe

Magistratsvorlage 03.12.2013

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2013/0428

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
11.12.2013 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I Gesamtpersonalrat 
Personalamt 
Frauenbüro 
Dezernat V 
Hauptamt 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Zentrale 
Steuerungsunterstützung 
 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler:  
 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0428 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  111190 
Kostenstelle:  722-010-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  1111-91 Sachkonto:        
 
Betreff: Ziele und Maßnahmen im Rahmen des "Erfolgsfaktor Familie" bis Ende 2016 für alle 
Beschäftigten der Stadtverwaltung und deren Eigenbetriebe 
 
Vorlage vom: 03.12.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt von den Zielen und Maßnahmen zum Thema „Erfolgsfaktor Familie“ 
Kenntnis. 
 
 
 
Anlagen: Ziele und Maßnahmen Erfolgsfaktor Familie bis Ende 2016 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 03.12.2013 
  
 
 
Seit 2002 hat die Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des audit 
berufundfamilie viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich 
umgesetzt. Durch die in diesem Rahmen in der Zwischenzeit erworbenen Kompetenzen ist die 
Stadtverwaltung nunmehr eigenständig in der Lage, eine bedarfsgerechte Prioritätensetzung, 
Spezialisierung und Steuerung von familienbewussten Maßnahmen zu erbringen, so dass keine 
weitere kostenpflichtige Hilfe eines externen Auditierungsunternehmens mehr erforderlich ist. 
 
Um auch zukünftig eine hohe Qualität und Weiterentwicklung der Thematik zu sichern, wird die 
familienbewusste Personalpolitik im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, dem die 
Stadtverwaltung bereits seit 2009 angehört, weitergeführt. Die Geschäftsführung obliegt der 
Zentralen Steuerungsunterstützung. Dabei orientieren sich die zukünftigen Ziele und 
Maßnahmen an den nachfolgenden 8 Handlungsfeldern, die sich bereits im Rahmen des audits 
bewährt haben: 
 
1.  Arbeitszeit 
2.  Arbeitsorganisation 
3.  Arbeitsort 
4.  Informations- und Kommunikationspolitik 
5.  Führungskompetenz 
6.  Personalentwicklung 
7.  Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 
8.  Service für Familien 
 
Inhaltlich steuerndes Organ des „Erfolgsfaktor Familie“ ist die Steuerungsgruppe, die sich 
unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Partsch wie folgt zusammensetzt: 
 
• Frau Stadträtin Barbara Akdeniz 
• Frauenbüro 
• Personalamt 
• Hauptamt - Organisationsabteilung 
• Gesamtpersonalrat 
• Schwerbehindertenvertretung 
• Zentrale Steuerungsunterstützung (Geschäftsführung) 
 
Das Ziel des „Erfolgsfaktor Familie“ ist der kontinuierliche Ausbau und die Weiterentwicklung 
der familienbewussten Personalpolitik auch in Zeiten von finanziell und personell 
eingeschränkten Ressourcen.  
 
Im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“ werden verschiedene Projekte (wie z.B. 
Telearbeit, Beschäftigten-Vorgesetzten-Gespräche) zur familienbewussten Personalpolitik 
fortgeführt, initiiert und umgesetzt. 
 
Die Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ hat die nachfolgenden Ziele und Maßnahmen für 
die kommenden 3 Jahre verabschiedet. Nach 3 Jahren findet eine interne Auditierung als 
Erfolgskontrolle und Nachsteuerung der Handlungsfelder statt.

- 4 - 
Der Ziele- und Maßnahmenkatalog gilt für alle Ämter, Verwaltungsstellen und Eigenbetriebe der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Der verwendete Begriff „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ beinhaltet sowohl die 
Vereinbarkeit von Beruf und Kindern, als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. 
 
Die Beteiligungsrechte der Personalvertretungen und der Frauenbeauftragten sind zu wahren. 
 
Darmstadt, 03.12.2013 
 
 
Der Dezernent I      Die Dezernentin V 
 
 
 
Jochen Partsch      Barbara Akdeniz 
Oberbürgermeister      Stadträtin

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19401 Zeichen

„Erfolgsfaktor Familie“ 
 
 
-Ziele und Maßnahmen- 
 
 
 
 
 
Verantwortlichkeiten  
 
Zentrale Steuerungsunterstützung 
- Geschäftsstelle „Erfolgsfaktor Familie“ - 
in Verbindung mit der Steuerungsgruppe 
„Erfolgsfaktor Familie“ 
 
Datum:  
 
13.11.2013 
 
Gültigkeit bis:  
 
31.12.2016

- 2 - 
Vorwort 
 
Seit 2002 hat die Verwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des audit 
berufundfamilie viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich 
umgesetzt. Durch die in diesem Rahmen in der Zwischenzeit erworbenen Kompetenzen ist die 
Stadtverwaltung nunmehr eigenständig in der Lage, eine bedarfsgerechte Prioritätensetzung, 
Spezialisierung und Steuerung von familienbewussten Maßnahmen zu erbringen, so dass keine 
weitere kostenpflichtige Hilfe eines externen Auditierungsunternehmens mehr erforderlich ist. 
 
Um auch zukünftig eine hohe Qualität und Weiterentwicklung der Thematik zu sichern, wird die 
familienbewusste Personalpolitik im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, dem die 
Stadtverwaltung bereits seit 2009 angehört, weitergeführt. Die Geschäftsführung obliegt der 
Zentralen Steuerungsunterstützung. Dabei orientieren sich die zukünftigen Ziele und Maßnahmen 
an den nachfolgenden 8 Handlungsfeldern, die sich bereits im Rahmen des audits bewährt haben: 
 
1.  Arbeitszeit 
2.  Arbeitsorganisation 
3.  Arbeitsort 
4.  Informations- und Kommunikationspolitik 
5.  Führungskompetenz 
6.  Personalentwicklung 
7.  Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 
8.  Service für Familien 
 
Inhaltlich steuerndes Organ des „Erfolgsfaktor Familie“ ist die Steuerungsgruppe, die sich unter 
dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Partsch wie folgt zusammensetzt: 
 
• Frau Stadträtin Barbara Akdeniz 
• Frauenbüro 
• Personalamt 
• Hauptamt - Organisationsabteilung 
• Gesamtpersonalrat 
• Schwerbehindertenvertretung 
• Zentrale Steuerungsunterstützung (Geschäftsführung) 
 
Das Ziel des „Erfolgsfaktor Familie“ ist der kontinuierliche Ausbau und die Weiterentwicklung der 
familienbewussten Personalpolitik auch in Zeiten von finanziell und personell eingeschränkten 
Ressourcen.  
 
Im Rahmen des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“ werden verschiedene Projekte (wie z.B. 
Telearbeit, Beschäftigten-Vorgesetzten-Gespräche) zur familienbewussten Personalpolitik 
fortgeführt, initiiert und umgesetzt. 
 
Die Steuerungsgruppe „Erfolgsfaktor Familie“ hat die nachfolgenden Ziele und Maßnahmen für 
die kommenden 3 Jahre verabschiedet. Nach 3 Jahren findet eine interne Auditierung als 
Erfolgskontrolle und Nachsteuerung der Handlungsfelder statt.  
 
Der Ziele- und Maßnahmenkatalog gilt für alle Ämter, Verwaltungsstellen und Eigenbetriebe der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Der verwendete Begriff „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ beinhaltet sowohl die Vereinbarkeit 
von Beruf und Kindern, als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

- 3 - 
Handlungsfeld 1 – Arbeitszeit 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 1:  Spielräume der flexiblen Arbeitszeitregelung nutzen.  
 
1.1  Maßnahme: 
 
Leitsätze zur flexiblen und familienbewussten 
Arbeitszeitgestaltung des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" 
werden geprüft und ggf. umgesetzt. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten   
 
Umsetzung bis  :  fortlaufend 
 
 
Arbeitsgruppe 
Hessisches 
Gleichberechtigungs-
gesetz 
(HGlG)
 
 
1.2  Maßnahme: 
 
Eine Bedarfsabfrage, ob ein Personaleinsatzplanungsmodul  
notwendig ist, wird durchgeführt (Loga- Kompatibilität muss 
gegeben sein). 
 
Zielgruppe: Amts-/ Verwaltungsstellen und Betriebsleitungen  
 
Umsetzung bis :  Ende 2014  
 
 
Groupwiseabfrage vom 
Personalamt 
  
 Verantwortlichkeit  
Ziel 2 : Die Möglichkeiten des personellen Ausgleiches bei 
familiär bedingter Reduzierung der Arbeitszeit bzw. Elternzeit 
weiter ausschöpfen. 
 
 
2.1 Maßnahme:  
 
Sicherung einer transparenten Struktur zum personellen 
Ausgleich bei familiär bedingter Reduzierung der Arbeitszeit: 
Nachbesetzung bei Stundenreduktion, 
vereinbarkeitsfreundlicher Umgang mit Stellenresten, pflege- 
und kinderbetreuungsfreundliche Anpassung der Arbeitszeit. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten 
 
Umsetzung bis: fortlaufend  
 
 
 
 
 
 
Personalamt, 
Frauenbüro

- 4 - 
 
 
 
Verantwortlichkeit  
 
2.2 Maßnahme 
: 
 
Ämter und Verwaltungsstellen werden über die Ergebnisse 
sowie Umgang und Verfahrensweg bei personellem Ausgleich 
informiert.  
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Personalamt, 
Frauenbüro 
 
 
2.3 Maßnahme: 
 
Bei der Umsetzung haushaltsrechtlicher Vorgaben sind die 
Vorgaben des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes und die 
Ziele des Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" zu berücksichtigen.  
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten 
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Personalamt, 
Frauenbüro 
  
 
2.4 Maßnahme: 
 
Zur Pflege von Angehörigen werden Möglichkeiten zur 
Anpassung von Arbeitszeit entsprechend dem Pflegebedarf 
geschaffen (mit oder ohne Reduzierung des Stundenumfangs) 
und personeller Ausgleich sichergestellt.  
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Personalamt, 
Frauenbüro 
 
 
2.5 Maßnahme:  
 
Es findet ein regelmäßiger Austausch (alle vier Wochen) 
zwischen der Leitung des Personalamtes und der 
Frauenbeauftragten über den personellen Ausgleich bei 
familienbedingter Reduzierung statt. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Personalamt, 
Frauenbüro

- 5 - 
 
 
 
Verantwortlichkeit  
Ziel 3:  Für Teilzeitbeschäftigte chancengleiche Bedingungen 
in der Verwaltung und im Rahmen der Flexibilisierung der 
Arbeitszeit erreichen bzw. erhalten. 
 
 
3.1 Maßnahme: 
 
Bewusstsein schärfen und Chancen verbessern, Vorteile, 
Nutzen und Risiken von Teilzeit für Beschäftigte und 
Arbeitgeber kommunizieren. Weiterhin verschiedene 
Teilzeitmodelle anbieten. Teilzeit für Väter forcieren. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte 
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Arbeitsgruppe Hessisches 
Gleichberechtigungs-
gesetz (HGlG) in 
Verbindung mit 
Personalamt und 
Frauenbüro 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 4:  Teilzeit in Führung ermöglichen.   
 
4.1 Maßnahme: 
 
Modell "Führen in (vollzeitnaher) Teilzeit" überprüfen. 
 
Zielgruppe: Führungskräfte und Teilzeitkräfte, die 
Führungspositionen übernehmen möchten 
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
Arbeitsgruppe Hessisches 
Gleichberechtigungs-
gesetz (HGlG)
 
 
Handlungsfeld 2 – Arbeitsorganisation 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 1:  Berücksichtigung der familiären Situation bei der 
Arbeits-, Seminar- und Sitzungsorganisation.  
 
 
1.1  Maßnahme: 
  
Dienstbesprechungen, Sitzungen, Fortbildungen und 
Versammlungen werden geplant im Gleichgewicht zwischen 
betrieblichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen im 
Bereich der Vereinbarkeit. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
Alle Einheiten

- 6 - 
 Verantwortlichkeit 
  
1.2  Maßnahme: 
 
Instrumente einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege für Führungskräfte stärker in den Blick 
nehmen. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigten und Führungskräfte  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
Arbeitsgruppe Hessisches 
Gleichberechtigungs-
gesetz (HGlG) 
(Unterarbeitsgruppe 
„Führen in Teilzeit“) 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 2:  Sinnvolle Vertretungsmöglichkeiten, insbesondere in 
Krankheitsfällen sind zu gewährleisten.  
 
 
2.1 Maßnahme:  
 
Instrumente der Personalbörse ausschöpfen sowie weitere 
Möglichkeiten überprüfen. 
 
Zielgruppe: Alle Beschäftigte sowie alle Ämter, 
Eigenbetriebe und  Verwaltungsstellen 
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
Projektgruppe: 
Personalvertretung 
(Gesamtpersonalrat und 
Personalrat), 
Personalamt, Zentrale 
Steuerungsunterstützung, 
Frauenbüro, 
Organisationsabteilung  
 
 
Handlungsfeld 3 – Arbeitsort 
 
 
Verantwortlichkeit  
Ziel 1:  Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros. 
 
 
1.1   Maßnahme:  
 
Möglichkeit der Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros im neuen 
Rathaus prüfen.  
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten und Führungskräfte 
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
 
Lenkungsgruppe 
Bürgerrathaus

- 7 - 
Handlungsfeld 4 – Informations- und Kommunikationspolitik 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 1:  Erhöhung des internen Bekanntheitsgrades der  
Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und  
Familie.  
 
1.1   Maßnahme:  
 
Erarbeitung eines Informations- und 
Kommunikationskonzeptes. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 danach  fortlaufend  
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung, 
Frauenbüro 
 
 
1.2  Maßnahme: 
 
Pflege und Ausbau der Informationen über familienbewusste 
Maßnahmen und der Themen zum "Erfolgsfaktor Familie" im 
Intranet z.B. durch Infotipps auf der Startseite, weiterführende 
Informationen zu den einzelnen Handlungsfeldern und 
Maßnahmen, Einrichtung eines Forums (Gesamtüberblick). 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung 
 
1.3   Maßnahme: 
 
Weiterhin zusätzliche schriftliche Informationen über 
familienbewusste Maßnahmen und den Verlauf des 
Netzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" in Form von Rundschreiben 
an die Beschäftigten mit Wiedererkennungswert. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend  
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung   
1.4   Maßnahme: 
 
Zugang zum städtischen Intranet für alle Beschäftigten, auch 
über den heimischen PC ermöglichen. www.familien-
willkommen.de  ergänzt das Angebot. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2013  
 
Arbeitsgruppe-Intranet

- 8 - 
 Verantwortlichkeit  
 
1.5  Maßnahme: 
 
"Erfolgsfaktor Familie" wird als fester Tagesordnungspunkt bei 
Besprechungen der Amts-, Verwaltungsstellen- und 
Eigenbetriebsleitungen thematisiert, z.B.: zur Schärfung des 
Arbeitszeitbewusstseins (Flexibles Arbeitszeitmanagement, 
Abbau der Plusstunden, Akzeptanz von Teilzeit, Rolle der 
Führungskraft, Planung und Absprachen im Team,...). Die 
Informationen werden mit den Beschäftigten kommuniziert. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung  
 Verantwortlichkeit  
Ziel 2 : Aktive externe Information zum Thema Vereinbarkeit  
von Beruf und Familie zum Imagegewinn  
und Vorbildfunktion.  
 
 
2.1 Maßnahme: 
 
Entwicklung eines Konzeptes zur Fachkräftegewinnung sowie 
zur Nachwuchskräftegewinnung 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
Personalamt,
 Zentrale 
Steuerungsunterstützung , 
Arbeitsgruppe 
Demografischer Wandel 
 
 
2.2 Maßnahme: 
 
Entwicklung eines Konzeptes zur externen Information und 
Kommunikation. 
 
Zielgruppe:  Öffentlichkeit  
 
Umsetzung bis: Ende 2015 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung, 
Frauenbüro 
2.3 Maßnahme:  
 
Materialsammlung zu Maßnahmen im „Erfolgsfaktor Familie“  
und öffentliche Darstellung der Ergebnisse (auf 
www.darmstadt.de). 
 
Zielgruppe:  Öffentlichkeit  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung

- 9 - 
 Verantwortlichkeit  
 
2.4 Maßnahme: 
 
Weiterhin aktive Teilnahme z.B. am Erfahrungsaustausch des 
Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, bestehenden  
lokalen Bündnissen für Familien und anderen Netzwerken. 
 
Zielgruppe:  Öffentlichkeit  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung, 
Frauenbüro,  Amt  
für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung  
 
 
Handlungsfeld 5 – Führungskompetenz 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 1: Fortsetzung der  Integration des Themas  
"Vereinbarkeit von Beruf und Familie" in Seminaren mit dem 
Ziel der weiteren Sensibilisierung der Führungskräfte für 
familienbewusstes Verhalten.  
 
1.1   Maßnahme: 
 
Führungskräfte werden zum Thema „familienbewusste s Führen“ 
geschult. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2015  
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung  
 
(Budget kommt  
vom Frauenbüro) 
 
1.2 Maßnahme: 
 
Das Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" findet  
als Querschnittsthema weiterhin in allen selbst konzipierten 
Führungskräfteseminaren Berücksichtigung. Dies geschieht 
durch die Referent/innen, die die Schulungen durchführen. 
 
Zielgruppe:  Führungskräfte  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung

- 10 - 
Handlungsfeld 6 – Personalentwicklung 
 
 Verantwortlichkeit  
 
Ziel 1:  Unterstützung von Beschäftigten   
bei beruflicher Weiterentwicklung / Aufstiegsmöglichkeiten,  
die Beruf und Familie vereinbaren . 
 
1.1 Maßnahme: 
 
Dieses Ziel wird als ein kontinuierlicher Prozess umgesetzt,  
der auf unterschiedlichen Ebenen eingebracht werden muss  
(z.B. Amtsleitungsrunden, Führungskräfteschulungen).  
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend  
 
Führungskräfte und 
Querschnittseinheiten  
 Verantwortlichkeit 
Ziel 2: Nahtlosen Wiedereinstieg nach der 
Elternzeit, Pflegezeit bzw. Beurlaubung fördern und erleichtern.  
 
 
2.1 Maßnahme: 
 
Ein Angebot wird entwickelt, um zu gewährleisten, 
dass der Kontakt zur Amts-, Verwaltungs- und Betriebsleitung 
sowie Arbeitgeber/ Dienstherr aufrechterhalten werden kann. 
 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2015 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung, 
Personalamt, 
Personalvertretungen und 
Frauenbüro 
 
2.2 Maßnahme: 
 
Vorgesetzte bieten Beschäftigten vor Eintritt in die 
Elternzeit/Beurlaubung/Pflegezeit 
Personalentwicklungsgespräche mit dem Ziel an, die Rückkehr 
 
zu planen.  
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten und 
Führungskräfte  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
 
 
Führungskräfte

- 11 - 
 Verantwortlichkeit  
 
2.3 Maßnahme: 
 
Ergänzung und fortlaufende gesetzliche/rechtliche 
Aktualisierung des Leitfadens "Beruf und Familie vereinbaren" 
(z.B.: Vergleich der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu 
Möglichkeiten der Beurlaubung). 
 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2015 danach fortlaufend  
 
 
 
Personalamt und 
Frauenbüro 
 
2.4 Maßnahme:  
 
Fortbildungsmaßnahme in den Eltern-, Pflege- und 
Beurlaubungszeiten anbieten und im Intranet bewerben. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
Personalamt 
 
 
 
2.5 Maßnahme: 
 
Schaffung von Möglichkeiten bei vorzeitiger Rückkehr aus der 
Elternzeit und/oder befristet reduzierten Arbeitszeiten. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
Personalamt 
 
 
2.6 Maßnahme: 
 
Neukonzeption einer Veranstaltung/ Seminar zur Berufsweg- 
planung für Nachwuchskräfte sowie für werdende  
Eltern (Beschäftigte) sowie für Beschäftigte in 
Elternzeit/Beurlaubung. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
 
Arbeitsgruppe  
Hessisches 
Gleichberechtigungsgesetz 
 
(HGlG)

- 12 - 
 Verantwortlichkeit  
 
2.7 Maßnahme : 
 
Neukonzeption einer Veranstaltung/ Seminar für Beschäftigte,  
die Pflege und Beruf miteinander vereinbaren müssen/wollen. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2013 
 
 
Frauenbüro in Verbin- 
dung mit dem 
Pflegestützpunkt (Budget 
kommt vom Frauenbüro) 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 3: Fort- und Weiterbildung für alle Beschäftigten auch 
unter familiären Aspekten nachhaltig sicherstellen. 
 
 
3.1 Maßnahmen: 
 
Hinweise zur Übernahme von Kinderbetreuungskosten bei 
Schulungsteilnahme werden entsprechend kommuniziert. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis:  fortlaufend 
 
 
 
Zentrale 
Steuerungsunterstützung 
und Personalamt 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 4: Vereinbarkeitsfreundliche Umsetzung  
des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst – TVöD. 
 
 
4.1 Maßnahme: 
 
Erstellung von vereinbarkeitsfreundlichen Kriterien bei der  
Einführung des § 18 TVöD  
 
Zielgruppe: Alle Tarifbeschäftigten 
  
Umsetzung bis: Bis 30.09.2014 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betriebliche Kommission 
LOB

- 13 - 
Handlungsfeld 7 – Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 
 
 Verantwortlichkeit  
1. Ziel:  Erleichterung der Alltagsbelastung unter dem Aspekt  
Beruf und Familie. 
 
 
1.1   Maßnahme: 
Subventioniertes Parken in Arbeitsplatznähe sicherstellen 
(Ergebnisse der Mobilitätsbefragung bei der Prüfung unter  
dem Aspekt der Vereinbarkeit Beruf und Familie 
berücksichtigen). Modifizierung der bestehenden DV unter  
dem Aspekt familienfreundlicher und umweltpolitischer  
Kriterien (Card-sharing). 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2014  
 
Betriebliches Mobilitäts-
Management (BMM) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.2 Maßnahme: 
 
Übernahme von Kinderbetreuungskosten während 
Fortbildungsveranstaltungen. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Personalamt 
 
 
Handlungsfeld 8 – Service für Familien 
 
 Verantwortlichkeit 
  
Ziel 1:  Bereitstellung von Kontingenten für  
städtische Beschäftigte in städtischen Kindertagesstätten, zur 
Optimierung des beruflichen (Wieder-) Einstiegs bzw. 
der Erwerbstätigkeit. 
 
 
1.1 Maßnahme : 
 
Überprüfung der bestehenden Kindertagesstättenkontingente 
für städtische Beschäftigte.  
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
Dezernat V,  
Jugendamt

- 14 - 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 2:  Einrichtung einer betrieblichen Kita   
 
2.1 Maßnahme: 
 
Berücksichtigung einer betriebsinternen Kita inklusive Notfall- 
Plätze bei der Planung eines neuen Rathauses. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
 
 
Lenkungsgruppe 
Bürgerrathaus 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 3:  Unterstützung von Familien in Ferienzeiten fortsetzen.   
 
3.1 Maßnahme:  
 
Frühzeitiges Ankündigen der Ferienbetreuungsangebote  
sowohl der Stadtverwaltung als auch der freien Träger, im  
Hinblick auf eine gute langfristige Planbarkeit (durch 
Informationsschreiben, Intranet (Erfolgsfaktor Familie) und 
Nutzen von 
www.familien-willkommen.de ). 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Jugendamt 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 4:  Betreuung für Kinder an besonderen Tagen. 
 
 
4.1 Maßnahme: 
 
Das städtische Kontingent in der Notfallbetreuung "Fluggis-
Abenteuer-Land" wird fortlaufend zur Verfügung gestellt. 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
 
 
Jugendamt

- 15 - 
 Verantwortlichkeit  
 
4.2 Maßnahme: 
 
Das Angebot "Fluggis-Abenteuer-Land" wird weiter  
beworben (z.B.: Informationen, Tage der offenen Tür). 
 
Zielgruppe:  Alle in Frage kommenden Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Jugendamt 
 
 Verantwortlichkeit  
Ziel 5:  Erleichterung für pflegende  
Beschäftigte und Eltern von Kindern mit Behinderung 
 
 
5.1 Maßnahme: 
 
 
Die Informationen und Angebote der städtischen Abteilung 
Altenhilfe/Pflegestützpunkt können von allen Beschäftigten 
(auch den nicht in Darmstadt lebenden) genutzt werden.  
Die Beratungsangebote sind der jeweiligen Bedarfslage  
angepasst und beinhalten ggf. die Vermittlung an weitere 
Fachstellen. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: fortlaufend 
 
 
Amt für Soziales und 
Prävention 
(Pflegestützpunkt)
 
 
5.2 Maßnahme: 
 
Leitfaden "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege" wird erstellt. 
 
Zielgruppe:  Alle Beschäftigten  
 
Umsetzung bis: Ende 2014 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amt für Soziales und 
Prävention 
(Pflegestützpunkt), 
Personalamt und 
Frauenbüro

Beratungsverlauf (4)

TOP 522
TOP 30 zur Kenntnis
TOP 5
TOP 15

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0428
Typ
Magistratsvorlage
Datum
03.12.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00