Mandari Insight

0790/2026

Mitteilung zur Prüfung möglicher Alternativstandorte für ein Frische- und Ernährungszentrum (FEZ)

Mitteilung Ausschuss 22.04.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung, Sitzung am 30.04.2026, TOP 4.12

Anlage 1_FEZ Koeln Bewertung Alternativgrundstuecke

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_FEZ Koeln Bewertung Alternativgrundstuecke

3817 Zeichen

Projektentwicklung Frische- und Ernährungszentrum Köln
Kurzbewertung Alternativstandorte
Köln, 24. Februar 2026
1

STANDORTE
1. Toyota-Allee, Köln-Marsdorf
2. Dünnwalder Kommunalweg,
Köln-Stammheim 
3. Östliche Scarletallee, Köln-Nippes
4. Golfplatz IPKN, Köln-Nippes
5. Verkehrsübungsplatz, Köln-Porz
2
1
2
3
4
5

GRUNDLAGEN UND ERGEBNIS
3
• Die Bietergemeinschaft zur Projektentwicklung Frische- und Ernährungszentrum 
Köln wurde darum gebeten, eine kurze Einschätzung zur Eignung von vier 
alternativen Standorten im Vergleich zum Grundstück in Köln-Marsdorf 
abzugeben.
• Wir haben entlang unserer Erfahrung aus der Entwicklun g, der Koordination und 
dem Betrieb von Groß- bzw. Frischemärkten und unter Berücksichtigung 
allgemeiner Standortgegebenheiten unsere Bewertung vorgenommen. Hierbei 
haben wir uns insbesondere von zentralen Aspekten des Betriebes etablierter 
Großmärkte/ Frischezentren leiten lassen.
• Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Standort in  Köln-Marsdorf 
optimale Voraussetzungen für den Betrieb eines modernen Frische- und 
Ernährungszentrums bietet.

LAGE UND VERNETZUNG
4

5
3. Östliche Scarletallee,
Köln-Nippes
2. Dünnwalder
Kommunalweg,
Köln-Stammheim
5. Verkehrsübungsplatz 
Köln-Porz 
4. Golfplatz IPKN, 
Köln-Nippes
1. Toyota-Allee
Köln-Mardorf
-
--
- - -
-
+ + +
ZUSAMMENFASSUNG

1 Toyota-Allee, Köln-Marsdorf (Junkersdorf)
6
+   o  - Anmerkungen
Lage/ Zuschnitt +++
Eigentümerschaft +++ Stadt Köln
Anbindung +++ ÖPNV sehr gut, 
direkte Anbind. A1/A4
Umliegende Bebauung +++ Gewerbegebiete
Altlasten k. B. nicht zu erwarten
Logistik 1 (An-und Belieferung) +++ Verkehre trennbar
Logistik 2 (Binnenhandel) +++
Bebaubarkeit +++
Erweiterungspotenzial ++
südliche Fläche städt. 
Eigentum
Einschätzung insgesamt +++
• Referenzgrundstück
• Fläche: 8 ha
• Eigentümer: Stadt Köln

2 Dünnwalder Kommunalweg, Köln-Stammheim
7
+   o  - Anmerkungen
Lage / Zuschnitt - - - zu schmal, lange Wege, 
Nutzungskonflikte
Eigentümerschaft +++ Stadt
Anbindung + ÖPNV sehr gut,
Zubringer A3
Umliegende Bebauung - - Wohngebiete westlich B8
Altlasten k.B. -
Logistik 1 (An-und Belieferung) - -
keine Trennung der Verkehre 
(Kunden, Lieferanten), 
Organisation Zufahrt
Logistik 2 (Binnenhandel) - - lange Wege
mögliche Bauform - - - ungünstige Hallenform
Bebaubarkeit - - - komplexe Abhängigkeiten
Erweiterungspotenzial k. B. evtl. östl. der Bahntrasse
Einschätzung insgesamt - -

8
3 Östlich Scarletallee, Köln-Nippes
+   o  - Anmerkungen
Lage / Zuschnitt - relativ schmal
Eigentümerschaft +++ Stadt
Anbindung o schlechter ÖPNV, 
Zubringer A1
Umliegende Bebauung +++ überwiegend 
Gewerbe
Altlasten k. B. hohe Belastung 
anzunehmen
Logistik 1 (An-und Belieferung) - Trennung Verkehre 
schwierig
Logistik 2 (Binnenhandel) - lange Wege
mögliche Bauform o
Bebaubarkeit - - -
Teile reserviert, keine 
Ausgleichsflächen
Erweiterungspotenzial k. B.
Einschätzung insgesamt -

4 Golfplatz IPKN, Köln-Nippes
9
+   o  - Anmerkungen
Lage / Zuschnitt - - - unterhalb kritischer 
Größe
Eigentümerschaft +++ Stadt
Anbindung o schlechter ÖPNV, 
Zubringer A1
Umliegende Bebauung +++ überwiegend 
Gewerbe
Altlasten k.B. eher 
unwahrscheinlich
Logistik 1 (An-und Belieferung) - - -
Logistik 2 (Binnenhandel) o
mögliche Bauform - - - einfache Halle
Bebaubarkeit - - - erst ab 2034
Erweiterungspotenzial - - - nein
Einschätzung insgesamt - - -

5 Verkehrsübungsplatz, Köln-Porz
10
+   o  - Anmerkungen
Lage / Zuschnitt o
Eigentümerschaft +++ Stadt
Anbindung ++ ÖPNV gut, Zubringer 
A4/A3
Umliegende Bebauung - Wohnen, Kleingärten
Altlasten - - - ehemalige Deponie
Logistik 1 (An-und Belieferung) o
Trennung Verkehre 
möglich, kein 24/7-
Betrieb
Logistik 2 (Binnenhandel) ++
mögliche Bauform ++
Bebaubarkeit - - - Altlasten
Erweiterungspotenzial k.B. ggf. Parkplätze 
nordwestlich (ca. 2ha)
Einschätzung insgesamt -

Mitteilung Ausschuss

5017 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/IX/3 
 
Vorlagen-Nummer 22.04.2026 
 0790/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung 30.04.2026 
Rat 12.05.2026 
 
Mitteilung zur Prüfung möglicher Alternativstandorte für ein Frische- und 
Ernährungszentrum (FEZ) 
1. Bezug Ratsauftrag und aktueller Stand 
Mit Beschluss des Rates (2372/2024) vom 01.10.2024 wurden die dargestellten 
Ergebnisse sowie Handlungsempfehlungen des Nutzungskonzeptes „Modernes 
Frischezentrum bzw. Food Hub“ zur Kenntnis genommen. Zudem wurde be-
schlossen zu prüfen, ob sich ausreichend Händler*innen des Großmarktes in die 
Entwicklung eines neuen Modernen Frischezentrums bzw. Food Hubs einbringen 
bzw. weitere Projektpartner*innen gefunden werden können. Über den aktuellen 
Stand zur Marktrecherche bzw. zum Interessensbekundungsverfahren wurde in 
einer Mitteilung im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung bereits informiert 
(3272/2025). Mit den Ergebnissen wird im ersten Halbjahr 2026 gerechnet. 
Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, verschiedene Standortoptionen 
aufzuzeigen. Neben der Identifizierung eines Projektgrundstückes, z. B. in Mars-
dorf als Basis für die Aufnahme konkreter Planungen sind damit weitere Alterna-
tivstandorte auf Kölner Stadtgebiet oder in der Region zu prüfen. 
2. Grundsätzlicher Nachfrageüberschuss bei Gewerbeflächen 
Die Nachfrage nach Gewerbeflächen durch Unternehmen, die sich in Köln an-, 
umsiedeln oder erweitern möchten, übersteigt das Flächenangebot auf Kölner 
Stadtgebiet erheblich. Das Gewerbe- und Industrieflächengutachten aus dem Jahr 
2023 zeigt, dass in Zukunft nur etwa 28 % des Bedarfs an Gewerbeflächen und 
23 % des Bedarfs an Industrieflächen auf dem Stadtgebiet Kölns gedeckt werden 
können (siehe SteK Wirtschaft). Dementsprechend besteht bei der Suche nach 
geeigneten Flächen eine hohe Konkurrenz. 
3. Vorgehensweise Prüfung

2 
 
Auf Basis der Anforderungen des beschlossenen Nutzungskonzeptes „Modernes 
Frischezentrum bzw. Food Hub“, wurde sowohl verwaltungsintern als auch in Ab-
stimmung mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderung und durch den mit der 
Marktrecherche beauftragten Dienstleister geprüft, welche Standortoptionen für 
die Errichtung eines Frischezentrums bestehen. Betrachtet wurden zusammen-
hängende Flächen in städtischem und privatem Eigentum mit einer Mindestgröße 
von 40.000 Quadratmeter Grundstücksfläche. 
Verwaltungsintern wurden in Abstimmung mit dem Amt für Stadtentwicklung und 
dem Amt für Liegenschaften sowie der KölnBusiness Wirtschaftsförderung poten-
zielle, auch private Flächen auf ihre Verfügbarkeit geprüft. Aufgrund der Anforde-
rungen eines Frische- und Ernährungszentrums hinsichtlich der Logistik, Flächen-
nutzungsplan, Bebauungsplan und aktuellem Stand der Flächenentwicklung sowie 
Konkurrenzbedarfen schied eine Entwicklung mit der Zielsetzung Frische- und Er-
nährungszentrum vielfach aus. Daher wurden durch die KBW vier weitere Flächen 
[Köln-Stammheim, Köln-Nippes (2), Köln Porz] identifiziert, die zur Prüfung und 
zum Abgleich mit der Fläche in Marsdorf an den Dienstleister übermittelt wurden. 
Diese Flächen sowie die Fläche in Marsdorf wurden hinsichtlich folgender Krite-
rien geprüft: 
 Lage / Zuschnitt 
 Anbindung 
 Umliegende Bebauung 
 Altlasten 
 Logistik 
 Bebaubarkeit 
 Erweiterungspotenzial 
4. Bewertung Alternativstandorte unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen 
Anhand der geprüften Kriterien wurde festgestellt, dass der Standort in Köln-Mars-
dorf optimale Voraussetzungen für den Betrieb eines modernen Frische- und Er-
nährungszentrums bietet. Die weiteren vier Flächen sind mit unterschiedlichen 
Restriktionen belegt, die eine mögliche Entwicklung erheblich erschweren dürften. 
Dies betrifft beispielsweise folgende Aspekte: 
 Ein zu schmaler Zuschnitt, der lange Wege bedeutet 
 Aufgrund der geringeren Größte kein Erweiterungspotenzial 
 Umliegende Bebauung, Wohngebiete, Kleingräten und entsprechende Nut-
zungskonflikte 
 Teilweise hohe Altlasten anzunehmen

3 
 
 Trennung der Verkehre hinsichtlich An- und Belieferung schwierig, kein 
24/7 Betrieb möglich 
 Ungünstige Hallenform oder nur einfache Halle möglich 
 Bebaubarkeit erst ab 2034 oder Altlasten vorhanden. 
Die Fläche in Köln-Marsdorf wird hingegen in Gänze als geeignet betrachtet, ins-
besondere hinsichtlich  
 der Anbindung an den ÖPNV und die direkte Anbindung an die A1/A4, 
 der umliegenden Bebauung von Gewerbegebieten, 
 ein geeigneter Flächenzuschnitt, der für die Logistik erforderlich ist und  
 potenzielle Erweiterungsflächen. 
5. Fazit 
Im Ergebnis kommt trotz intensiver Prüfung auf Basis der Anforderungen aus dem 
Nutzungskonzept für ein modernes Frische- und Ernährungszentrum, abgesehen von 
der Fläche in Marsdorf, keine weitere Fläche für eine mögliche weitere Entwicklung in 
Frage. Eine übersichtliche Darstellung der Flächen der Prüfung befindet sich im An-
hang. 
 
Gez. Haack 
 
Anlage: 
Bewertung Alternativgrundstücke

Beratungsverlauf (1)

30.04.2026 Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung
TOP 4.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0790/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.04.2026
Erstellt
17.03.2026 10:17