Mandari Insight

V/0234/2020

Thomas-Morus-Schule

Vorlagen 11.03.2020

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 13.05.2020, TOP 4.2.3

234-2020-Anlage1

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage A

· application/pdf

Ansehen

234-2020-Anlage1

33471 Zeichen

Ergebnisdokumentation
Thomas-Morus-Schule
Erweiterung der Grundschule um einen Zug zur vollen 4-Zügigkeit und Ergänzung
der Bestandssporthalle um eine weitere Einfachsporthalle
V/0234/2020 - Anlage 1

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle1
Ort der Preisgerichtssitzung
Stimmberechtigtes
Preisgericht
(1.-4. Sachpreisrichter/in, 
5.-11. Fachpreisrichter/innen)
Stellvertretendes
Preisgericht
(12.-13. Fachpreisrichter/in)
Sachverständige
Berater/in
Niederschrift über die Preisgerichtssitzung am 15.11.2019
Aula des Pascal-Gymnasiums, Uppenkampstiege 17-19,
48147 Münster
Beginn: 9.05 Uhr / Ende: 17.20 Uhr
Herr Matthias Peck, Stadtrat und Dezernent für Wohnungsversor-
gung, Immobilien und Nachhaltigkeit, begrüßt das Preisgericht und 
dankt den Anwesenden für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung an diesem 
Verfahren. 
Aus dem Kreis der Fachpreisrichter/innen wird Herr Prof. Legner ein-
stimmig zum Vorsitzenden des Preisgerichts gewählt. Die Protokoll-
führung übernimmt die Vorprüfung von DHP.
Es erfolgt die Prüfung der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit 
des Preisgerichts:
1. Peter Fischer-Baumeister, Bezirksbürgermeister Münster 
 (bis 15.45 Uhr)
2. Christel Loschelder, Vertreterin CDU-Fraktion – Ratsfrau, Münster
3. Matthias Peck, Stadtrat und Dezernent für Wohnungsversorgung, 
 Immobilien und Nachhaltigkeit, Münster
4. Bernhard Leuters, Vertreter Bündnis 90 / Die Grünen / GAL,  
 Münster
5. Roland Bondzio, Architekt, Münster
6. Prof. Klaus Legner, Architekt, Düsseldorf (Vorsitz)
7. Arno Meyer, Architekt, Lüdinghausen
8. Jörg A. Michel, Architekt und Technischer Leiter Amt für 
 Immobilienmanagement, Münster  
 (ab 15.45 Uhr Verzicht auf Stimmrecht zugunsten des Beibe-  
 haltens
 des Stimmenverhältnisses zwischen Sach- und Fachpreis 
 richter/innen)
9. Barbara Pampe, Architektin Montagsstiftung, Bonn
10. Ursula Pasch, Architektin, Bielefeld
11. Holger Rübsamen, Architekt, Bochum
12. Peter Engländer, Architekt, Münster
13. Marie Hilger, Architektin, Münster
14. Jörg Hoffmann, Landschaftsarchitekt, Fachstellenleiter 
 Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, Münster
15. Ludger Watermann, Abteilungsleiter Amt für Schule und 
 Weiterbildung, Münster
16. Martina Wenger, Schulleiterin Thomas-Morus-Schule, Münster

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 2
Vorprüfer/innen
Grundsatzberatung,
Vorprüfbericht,
 Zulassung der 
Wettbewerbsarbeiten
Informationsrundgang
17. Thomas Werner, Abteilungsleiter Infrastrukturelles 
 Gebäudemanagement Amt für Immobilienmanagement, Münster  
 (bis 16.10 Uhr)
18. Claudia Carl, Architektin, Stadt Münster
19. Anne Confer, Amt für Schule und Weiterbildung, Münster
20. Gerlinde Haase, Amt für Schule und Weiterbildung, Münster
21. Bernd Zerbe, Sportamt, Münster
22. Maria Chudzian, M.Sc. Stadt- und Raumplanung, DHP, Bielefeld
23. Thomas Geppert, Innenarchitekt, DHP, Bielefeld
Alle zu den Sitzungen des Preisgerichts zugelassenen Personen ge-
ben die Versicherung zur vertraulichen Behandlung der Beratungen 
und erklären, keinen Austausch mit den Teilnehmern über deren Ar-
beiten außerhalb des Kolloquiums gehabt zu haben.
Die dem Preisgericht vorliegende Vorprüfunterlage ist ausschließlich 
für die interne Nutzung während der Preisgerichtssitzung vorgesehen.
Der Vorsitzende versichert der Ausloberin, den Teilnehmern und der 
Öffentlichkeit die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisge-
richts nach den Grundsätzen der RPW 2013.
Der Vorsitzende erläutert den vorgesehenen Ablauf des Preisgerichts-
verfahrens und übergibt das Wort an die Vertretung der Vorprüfung. 
Das Preisgericht beschließt auf Vorschlag des Vorsitzenden Herrn 
Prof. Legner, alle am Preisgericht Beteiligte in die später folgende 
schriftliche Beurteilungen mit einzubinden. 
Herr Geppert stellt den allgemeinen Vorprüfungsbericht sowie die Dar-
stellung der Vorprüfungsergebnisse vor.
Von 15 aufgeforderten Teilnehmern sind 11 Arbeiten abgegeben wor-
den. Aufgrund des Datumsstempels auf den Rollen und Paketen kann 
von einer fristgerechten Abgabe der Planunterlagen am 08.10.2019 
und der Modelle am 15.10.2019 ausgegangen werden. 
Alle Arbeiten waren vorprüfungsfähig, Hinweise auf die Verfasser wa-
ren für die Vorprüfung nicht erkennbar. Aufgrund der fristgerechten 
Abgabe der erbrachten Leistungen und der Vorprüfungsfähigkeit der 
Arbeiten wird die Zulassung aller abgegebenen Arbeiten empfohlen. 
Das Preisgericht beschließt einstimmig alle Arbeiten zuzulassen.
Im anschließenden Informationsrundgang werden alle Arbeiten durch 
Herrn Geppert und Frau Chudzian im Zusammenhang mit dem fach-
lichen Vorprüfbericht vorgestellt und wertfrei erläutert.

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle3
Nach dem Informationsrundgang werden die gewonnenen Eindrücke 
für die Bewertung unter Beachtung der Beurteilungskriterien aus der 
Auslobung zusammengetragen.
Folgende konkrete Punkte werden angesprochen:
• Verzahnung verschiedener Nutzungen
• Zusammenschalten von mehreren Räumen zu einem Versamm-  
 lungsraum
• Höhe und Ausrichtung der Erweiterungsbaukörper bis zu einer  
 Dreigeschossigkeit
• Abstandsflächen zur Grundstücksgrenze
• Rücksichtnahme auf erhaltenswerten Baumbestand sowie weiteren 
 vorhandenen Gehölzbestand
Im anschließenden ersten Wertungsrundgang werden einstimmig 
2 Arbeiten ausgeschieden, die in wesentlichen Punkten das Preisge-
richt nicht überzeugen können:
1406  1409
(Mittagspause 13.40 – 14.00 Uhr)
Im zweiten Wertungsrundgang werden die verbliebenen 9 Arbeiten 
u.a. unter besonderer Einbeziehung oben genannter Aspekte 
nochmals intensiv diskutiert. Dabei werden 5 Arbeiten mit dem an-
gegebenen Stimmenverhältnis (in Klammern, E = einstimmig) ausge-
schieden:
1401 (6:5)  1402 (10:1)  1403 (11:0)  
1405 (7:4)  1407 (11:0)
Somit verbleiben in der engeren Wahl folgende 4 Arbeiten, die noch-
mals diskutiert und anschließend schriftlich beurteilt werden:
 
1404  1408  1410  1411
Die im zweiten Wertungsrundgang ausgeschiedenen Arbeiten werden 
ebenfalls kurz schriftlich beurteilt. 
Alle schriftlichen Beurteilungen der Arbeiten der engeren Wahl sowie 
der im zweiten Wertungsrundgang ausgeschiedenen Arbeiten werden 
in Anwesenheit des gesamten Preisgerichts vor den Arbeiten vorge-
tragen, korrigiert und freigegeben (s. Anhang).
 
Bewertung der 
Wettbewerbsarbeiten
Erster Rundgang
Zweiter Rundgang
Engere Wahl

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 4
Anschließend wird über die Rangfolge der 4 in der engeren Wahl ver-
bliebenen Arbeiten diskutiert. Über die Rangfolge wird mit dem ange-
gebenen Stimmenverhältnis (in Klammern, E = einstimmig) wie folgt 
abgestimmt:
1. Rang    1404 (9:0) 
2. Rang    1411 (7:2) 
3. u. 4. Rang (gleichwertig)  1408 (8:1) u. 1410 (9:0)
Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbs-
summe einen Gesamtbetrag in Höhe von 45.000 € (inkl. MwSt.) zur 
Verfügung.
Das Preisgericht beschließt einstimmig die Neuverteilung der Preise 
entgegen den Vorgaben der Auslobung (3 Preise und 2 Anerken-
nungen).
Über die entsprechende Preisvergabe wird wie folgt abgestimmt:
1. Preis      20.000 €
2. Preis      13.000 €
zwei Anerkennungen  je 6.000 €
Daraus ergibt sich für die Preis- und Rangvergabe folgendes Ergebnis:
1. Preis     20.000 €  1404
2. Preis     13.000 €  1411
Zwei Anerkennungen    je 6.000 €  1408 u. 1410
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Verfasser 
der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit unter Zugrundelegung 
der schriftlichen Beurteilung mit der weiteren Bearbeitung zu beauftra-
gen.
Die Anonymität des Verfahrens wird durch das Verlesen der Verfas-
sererklärungen aufgehoben (s. Anhang).
Der Vorsitzende bittet um die Entlastung der Vorprüfung und dankt 
den Mitgliedern des Preisgerichts für ihre Mitwirkung und die rege Be-
teiligung. Ein besonderer Dank gilt der Vorprüfung für die gewissen-
hafte Vorbereitung des Preisgerichts.
Der Vorsitzende gibt den Vorsitz an die Ausloberin zurück. Herr Peck 
bedankt sich bei Herrn Prof. Legner für die Leitung der Preisgerichts-
sitzung und dankt den übrigen Beteiligten für ihr Engagement an die-
sem Tag.
Rangfolge und 
Zuerkennung der Preise 
und Anerkennungen
Empfehlung des Preisgerichtes
Abschluss des Preisgerichts

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle5
Ausstellung der
Wettbewerbsarbeiten
Verfahren
und Termine
Die Sitzung endet um 17.20 Uhr. 
Münster, den 15.11.2019  
Das Preisgericht (Unterschriften s. Original)
Dauer:   Mo., 25.11.2019 bis Fr., 06.12.2019
Ausstellungsort:  Stadt Münster – Stadthaus 3,
    Albersloher Weg 33, 48155 Münster
Öffnungszeiten:  Mo bis Mi. 08.00 – 16.00 Uhr, 
    Do.   08.00 – 18.00 Uhr,
    Fr.  08.00 – 13.00 Uhr  
Dem Verfahren lag die "Richtlinie für Planungswettbewerbe   – RPW 
2013" zugrunde. Der Wettbewerb wurde als nichtoffener Wettbewerb 
durchgeführt, einstufig und anonym.
Die Übereinstimmung mit der RPW 2013 hat die Architektenkammer 
NRW unter der Registrier-Nummer W 16/19 bestätigt.
Ausgabe Auslobungstext  27.05.2019
Schriftliche Rückfragen bis  19.06.2019
Kolloquium    28.06.2019
Abgabe der Arbeiten   08.10.2019
Abgabe des Modells   15.10.2019
Preisgerichtssitzung   15.11.2019
Ausstellung    25.11. – 06.12.2019

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 6
Beurteilung durch das Preisgericht
Die vorhandene Eingangsgeste in den Bildungscampus bleibt beste-
hen. Die Ankommenden gelangen zuerst zur Verwaltung und von dort 
aus auf den Schulhof. Von hier aus werden alle Bereiche erschlossen.
Der kompakte, zwei- bis dreigeschossige Neubaukörper überzeugt 
durch sein gut gegliedertes Volumen und seine, im Verhältnis zu den 
Bestandsbaukörpern, leicht gedreht Setzung. Diese Setzung, parallel 
zur östlichen Grundstücksgrenze, strahlt eine wohltuende Klarheit und 
Selbstverständlichkeit aus. Sie bildet eine selbstverständliche und ein-
ladende räumliche Geste in Richtung des öffentlichen Stadtraums aus.
Die Fassadengestaltung korrespondiert in gleich hoher Qualität mit 
der sehr guten volumetrischen Ausbildung des Baukörpers. Sie besitzt 
eine klare und ruhige Ordnung, setzt hierin gekonnt Akzente und fügt 
sich so souverän und gekonnt in den Kontext ein.
Der Neubauteil überzeugt auch in seiner inneren Organisation. Der 
zusammenhängende Eingangsraum mit Forum und Mensa besitzt ein 
großes Potential sowohl für den täglichen Schulbetrieb, als auch für 
besondere Veranstaltungen mit allen Schülern. Die Lage der vertikalen 
Erschließung ist in sich schlüssig, wirkt im Erdgeschoss inklusiv und 
in den Obergeschossen gut angeordnet. Dennoch sieht die Jury hier 
weiteres Entwicklungspotential, insbesondere vor dem Hintergrund 
der Nutzbarkeit des Erdgeschossbereiches als einen zusammenhän-
genden Veranstaltungsraum und als einen zentralen Ort.
Die Ausbildung der Obergeschosse als Cluster für zwei Jahrgänge ist 
gut gelöst und verspricht viel Potential für die Umsetzung des Päda-
gogischen Konzeptes. Das Thema der natürlichen Belichtung gälte es 
im Fall einer Weiterbearbeitung weitergehend zu untersuchen und zu 
optimieren.
Der externe Zugang zur Sporthalle ist räumlich zu knapp ausgebildet. 
Hier besteht Überarbeitungsbedarf.
Bestand
Die Organisation der neuen Verwaltung im Bestand wird durch die 
Jury positiv bewertet. Eine weitergehende Betrachtung des zentralen 
offenen Raums innerhalb der Verwaltung sollte im Fall einer Weiterbe-
auftragung erfolgen.
Das Bauteil A wird von den Verfassern, wie in der Auslobung ge-
wünscht, in seiner vorhandenen Form und inneren Organisation 
erhalten. Überlegungen der Schulleitung zu Nutzung und Gliederung 
erfolgen im Rahmen einer möglichen weiteren Bearbeitung.
1. Preis - 1404
Architekten BKSP
Grabau Obermann Ronczka 
und Partner mbB, Hannover
Thomas Obermann,
Dipl.-Ing. Architektur
Mitarbeit:
Gabriel Silva Martinez,
Daniel Giraldo, Sandra Stein,
Sonja Zeyn, Adrian Stein 
1404

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 7
1. Preis - 1404
Bäume
Der Erhalt der Bäume neben der bestehenden Turnhalle ist keine Vorgabe innerhalb des Verfahrens, passt 
aber zu der scheinbaren Selbstverständlichkeit und hohen Qualität des Gesamtentwurfs. 
Wirtschaftlichkeit
Der Beitrag überzeugt durch einen gut gewählten und sehr gut nutzbaren Flächeneinsatz. Er liegt leicht 
oberhalb des Mittelwertes aller Beiträge. 
Interim
Die Verfasser beschreiben, dass die vorhandenen Container während der Bauphasen des Neubaus weiter 
in Nutzung bleiben und nach dessen Fertigstellung zu Gunsten des Ballspielfeldes zurückgebaut werden 
sollen. Dies gilt es in der weiteren Planung zu verifizieren, da der aktuell dargestellte Abstand zwischen 
Container und Neubau von 3-4 m für eine Baustelleneinrichtung knapp erscheint.
Insgesamt überzeugt die Arbeit durch seine durchgängig sehr hohen funktionalen, gestalterischen und 
städtebaulichen Qualitäten.
Lageplan der Arbeit 1404 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 8
1. Preis - 1404

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 9
1. Preis - 1404

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 10
Beurteilung durch das Preisgericht
Städtebau
Durch die Berücksichtigung bestehender Gebäudekanten fügt sich der 
zwei- bis dreigeschossige Neubau selbstverständlich in das Gebäude- 
ensemble der Thomas-Morus-Schule ein. Die Unterbrechung der 
Baumreihe zur Straße lässt den Eingangsvorplatz frei und schafft so 
eine Adressbildung.
Erschließung
Über den Eingangsvorplatz erreicht man folgerichtig das neue Forum, 
welches durch die großzügige Öffnung der Bestandsfassade mit 
einem Elterncafé eine neue Qualität erwarten lässt.
Flankiert wird das Forum durch Räume der Verwaltung und der beste-
henden WC- Anlage.
Weitere Bereiche der Verwaltung, wie das Lehrerzimmer, befinden 
sich im südlichen Bereich des Bauteils B. Diese Trennung wird als 
unproblematisch erachtet.
Im Schusterbau werden Klassenräume, OGT-Räume und ein Mehr-
zweckraum untergebracht, die durch die Schule nach Bedarf bespielt 
werden können.
Über den allseitig gefassten Schulhof gelangt man auf geradem Wege 
ins Foyer des Neubaus.
Die in der Achse befindliche Sitz- und Freitreppe bietet erdgeschossig 
eine hohe Aufenthaltsqualität. In den Obergeschossen erscheint sie 
überdimensioniert und endet vor einer Wand.
Das zentrale Foyer ermöglicht eine gute Orientierung, zum einen in 
den Bereich der Sporthalle, zum anderen in den Speiseraum, dem 
zwei Mehrzweckräume zugeschaltet werden können.
Weiter untersucht werden muss, ob die Kreuzung eines Flures durch 
den Speiseraum zur Erschließung eines weiteren Mehrzweckraumes 
funktional möglich ist.
Die Ausrichtung des Speiseraumes zum Schulhof wird positiv bewertet.
Küche und Anlieferungen sind richtig verortet und werden über den 
Parkplatz erschlossen.
Die Sporthalle erhält einen separaten Eingang zur externen Nutzung, 
über den auch die Umkleiden und Pausen-WCs erreichbar sind.
Die im 1. und 2. Obergeschoss befindlichen identisch organisierten 
Cluster zeichnen sich durch eine gemeinsame Mitte aus, die über 
einen kleinen Lichthof belichtet wird und mit dem Wechsel aus Klas-
2. Preis - 1411
Becker + Laux Architekten,
Münster
Johanna Laux,
Dipl.-Ing. Architektin;
Rembert Becker,
Dipl.-Ing. Architekt
Mitarbeit:
Johannes Rose (M.A.)
1411

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 11
2. Preis - 1411
senräumen und einem zwischengeschalteten Differenzierungsraum sowie zwei Betreuungsräumen den 
pädagogischen Anforderungen genügen können.
Grünflächen
Mit den Grünflächen wurde sensibel umgegangen. Durch das Zurücksetzen des Neubaus von der Straße 
konnte ein Großteil der Bäume erhalten werden und ein Schulwald entstehen.
Durch die Anordnung des Neubaus entlang der östlichen Grenze wird die Qualität des Fuß- und Radweges 
deutlich eingeschränkt.
Material
Die von den Verfassern vorgeschlagene Holz-Beton-Hybridbauweise wird als ein positiver Vorschlag in 
Richtung nachhaltiges Bauen gewürdigt, jedoch erscheint die Ausformulierung der Fassaden für die Aufga-
be uninspiriert. Ein Bezug zum Bestand wird nicht aufgenommen.
Wirtschaftlich bewegt sich die Arbeit auf Grund des hohen Verkehrsflächenanteiles eher im oberen Bereich.
Insgesamt bietet die Arbeit einen qualitätvollen Beitrag, der der Aufgabe gerecht wird. 
Lageplan der Arbeit 1411 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 12
2. Preis - 1411

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 13
2. Preis - 1411

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 14
Beurteilung durch das Preisgericht
Die kompakte Gestaltung der zusätzlich benötigten Schulflächen mit 
der Integration der Sporthalle und dessen rückversetzte Lage auf 
dem Grundstück bieten eine gute Antwort auf eine Erweiterung des 
Bildungscampus. Der Hauptzugang zum Schulgelände bleibt erhalten 
und führt entlang des bestehenden Schulbaus vorbei an dem Team- 
und Werkstatthaus über den Schulhof zum neuen Erweiterungsbau. 
Die großzügige Geste durch das auskragende Obergeschoss macht 
den Eingang deutlich wahrnehmbar. Allerdings wird dieser durch die 
Dimension und das davorliegende Sportspielfeld mit Ballfangzaun und 
Parkplatz versteckt. Das multifunktionale Spielfeld zur Thomas-Morus-
Straße kann durch eine Nutzung durch das Quartier den straßenbe-
gleitenden Raum aufwerten. 
Die Umbauvorschläge für den bestehenden Schulbauriegel werden 
sehr positiv bewertet. Durch Auflösung von Klassenräumen werden 
Differenzierungsräume im Altbau integriert. Durch Verbindungstüren 
werden die internen Verknüpfungen der aneinandergereihten Häuser 
verbessert. Die Unterbringung der Unterrichtsräume und Differen-
zierungsflächen des ersten und zweiten Jahrgangs erscheint sinnvoll. 
Hervorzuheben ist das Team- und Verwaltungshaus, in dem die 
Arbeitsplätze und Beratungsräume der pädagogischen Fachkräfte in 
Einzelbüros und offenen Arbeits- und Erholungsflächen untergebracht 
sind. Eine Vielzahl von Multifunktionsräumen sind in dem südlichen 
Bestandsgebäude ideal zu einem Werkstatthaus zusammengefasst, 
so dass diese allen Schüler/innen vormittags und nachmittags zum 
Werken, Basteln, Bewegung etc. zur Verfügung stehen.
Das zentrale Treppenhaus mit dem Forum und der Sitzstufenanlage 
bildet das Herz des Neubaus und bietet ein besonderes Raumerlebnis 
für die gesamte Schulgemeinschaft. Dieses verbindet räumlich alle 
Geschosse miteinander und bringt Tageslicht in das Zentrum. Durch 
die vorgesehenen Glaswände ist eine visuelle Verbindung vorhan-
den und gleichzeitig eine akustische Trennung von gemeinschaftlich 
genutzten Flächen und Unterrichtsbereichen gegeben. Durch die 
Verbindung mit der Sporthalle kann eine großzügige Veranstaltungs-
fläche entstehen. Allerdings wird die Umsetzbarkeit einer Sporthalle in 
Kombination mit einer Versammlungsstätte und dem Treppenraum für 
kritisch bewertet. 
Die Dachkonstruktion der Sporthalle ist nicht dargestellt und würde zu 
gravierenden Einschnitten im Gebäude führen.
Anerkennung - 1408
LK ARCHITEKTEN
Regina Leipertz und
Martin Kostulski Partner-
schaftsgesellschaft mbB, Köln
Dipl.-Ing. Regina Leipertz
Dipl.-Ing. Martin Kostulski
Mitarbeit:
Dipl.-Ing. Christoph Wieczorek,
Leon Oosterhagen (Student)
Fachplanung Brandschutz:
Burkhardt, Pabst + Partner,
Daniela Burckhardt, Köln
1408

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 15
Anerkennung - 1408
Die Lernflächen für den dritten und vierten Jahrgang legen sich im ersten Obergeschoss um die Sport-
halle und das zentrale Treppenhaus. Ein Mehrzweckraum liegt an der Schnittstelle und kann von beiden 
Jahrgängen genutzt werden. Vor allem ist der Lernbereich des Jahrganges 3 hervorzuheben, da er durch 
die erweiterte Verkehrsfläche eine Mitte ausbildet, die den vier Unterrichtsräumen zur Differenzierung und 
anderen Unterrichts- und Lernformaten zur Verfügung steht. Allerdings ist durch die Lage des zweiten 
notwendigen Treppenhauses die Mitte des Lernclusters für den Jahrgang 4 nicht als erweiterte Lernfläche 
nutzbar.
Die Anordnung der Räume für den Offenen Ganztag im Obergeschoss sind aus pädagogischer Sicht nicht 
sinnvoll. Eine Integration bei den Unterrichtsräumen oder ein direkter Bezug zum Außenraum sind zu be-
vorzugen. 
Die gewählte Materialität der Fassade sowie die Gliederung und das Verhältnis von Öffnung und Geschlos-
senheit ist für einen Schulbau angemessen und bildet mit dem Altbau ein ansprechendes Gesamtensem-
ble.
Insgesamt bietet die Arbeit einen für eine Grundschule sehr inspirierenden aber in der möglichen Umset-
zung sehr schwierigen Ansatz.
Lageplan der Arbeit 1408 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 16
Anerkennung - 1408

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 17
Anerkennung - 1408

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 18
Beurteilung durch das Preisgericht
Mit einer kompakten Gebäudefigur, die alle Neubau-Programmteile 
unter einem Dach anordnet, werden viele richtige Antworten auf die 
gestellten Fragen gegeben:
Die Erschließung des neuen Campus ist sehr schlüssig. Der von der 
Straße zurückweichende Baukörper bietet zwischen bestehender 
Sporthalle und Parkplatz eine angenehme Eingangssituation.
Die Maßstäblichkeit des Neubaus ist richtig, die Staffelung der Gebäu-
dekörper von Alt zu Neu überzeugt.
Die Vorschläge zur Differenzierung im Erdgeschoss des Altbauriegels 
werden anerkannt und ebenso gelobt wie die Anordnung und räum-
liche Ausbildung der Verwaltung.
Die im Neubau am Hauptzugang zum Campus gelegene Mensa erhält 
durch diese Verortung einen sehr schönen Bezug zum Außenraum.
Die räumliche Enge und verflochtene Anordnung von Hauptzugang, 
Forum und Mensa lässt noch nicht erkennen, wie eine angemessene 
Versammlungsstätte im Bedarfsfall erstellt wird.
Leider ist die Erschließung und somit der Grundriss der Oberge-
schosse ungelöst; die Probleme lassen sich bezogen auf Brandschutz 
und Entfluchtung nur mit einer Umplanung lösen.
Starke Eingriffe in die Baumstruktur werden ebenso kritisch gesehen 
wie die Anordnung der Fahrradstellplätze.
Dennoch bringt die Arbeit – insbesondere bezogen auf die städtebau-
liche Disposition sowie die erwartbare gute Wirtschaftlichkeit – einen 
wertvollen Beitrag. 
Anerkennung - 1410
ASP Architekten
Schneider Meyer Partnerschaft 
mbB, Hannover
Dipl.-Ing. Architekt
Wolfgang Schneider,
Prof. Dipl.-Ing. Architekt
Wilhelm Meyer,
Dipl.-Ing. Architekt
Philipp Schneider,
Dipl.-Ing. Architekt
Sebastian Heumann
Mitarbeit:
M.Sc. Ebru Güler,
B.Sc. Razan Shaaban,
Dipl.-Ing. Patrick Sievert
1410

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 19
Anerkennung - 1410
Lageplan der Arbeit 1410 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 20
Anerkennung - 1410

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 21
Anerkennung - 1410

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 22
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit überzeugt städtebaulich durch eine klare Zuordnung der 
Baukörper um eine Hofsituation. Die Anordnung des Kleinspielfeldes 
unmittelbar an der Straße wird dabei jedoch kritisch gesehen.
Die Baukörper ordnen sich in ihrer Zweigeschossigkeit in die vorhan-
dene Situation stimmig ein. Die Fassadengestaltung ist für ein Grund-
schulgebäude richtig und überzeugend.
Die Anordnung des Mensabereichs in Überlagerung mit der Zugangs-
fläche zum Schulgebäude wird kritisch gesehen. Die Verkehrsflächen 
im Obergeschoss um den Luftraum der Mensa und um den Innenhof 
bieten zwar interessante Blickmöglichkeiten, jedoch keine zusätzliche 
Qualität zur Nutzung als erweiterte Flurfläche.
Der Vorschlag der Bauabschnittsbildung, insbesondere die Baustel-
lenerschließung für den Bau der Sporthalle, wird als problematisch 
eingeschätzt und überzeugt nicht.
Insgesamt enthält die Arbeit interessante Ansätze, kann jedoch in 
Gänze nicht überzeugen. 
1401
mhk Architekten, Dresden
Markus Kremtz
Mitarbeit:
Dipl.-Ing. Michael Herold
Modellbau:
Architekturmodellbau
Thomas Guske

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 23
1401
Lageplan der Arbeit 1401 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 24
1401

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 25
1401

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 26
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit ordnet Schulneubau und Sporthalle in einem winkelförmig 
zusammenhängenden Baukörper auf der Nord- und Ostseite des 
Wettbewerbsgebietes in einem Lern- und Gemeinschaftshaus an.
Die Positionierung der Feuerwehrzufahrt zwischen den Sporthallen 
überzeugt dabei jedoch nicht.
Vom zentralen Hof des Schulensembles wird das Gebäude über den 
Hauptzugang folgerichtig erschlossen.
Die Fassadengestaltung kann in ihrer gestalterischen Differenziertheit 
nicht überzeugen.
Unterrichtsräume und Differenzierungsräume sind im Baukörper funk-
tional angeordnet. Die Möglichkeit Flurflächen als erweiterte pädago-
gische Flächen zu nutzen wird jedoch vermisst. Die Kombination von 
Forum und Mensa im Erdgeschoss stellt einen interessanten Ansatz 
dar, jedoch kann die, oberhalb dieser Ebene angeordnete Sporthalle, 
mit ihrer an dieser Stelle städtebaulich wirksamen Dreigeschossigkeit, 
nicht überzeugen.
Der Ballfangzaun in unmittelbarem Gegenüber zu den Klassenräumen 
überzeugt nicht. Ebenso wird die Anordnung der Stellplätze kritisiert. 
1402
BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, 
Hamburg
Dipl.-Ing. Architekt Jürgen Böge,
Dipl.-Ing. Architektin
Ingeborg Lindner-Böge,
Dipl.-Ing. Architekt
Lutz-Matthias Keßling,
Dipl.-Ing. Architekt Detlev Kozian
Mitarbeit:
Artem Petriakov, Saida Kiyamova
Modellbau:
wup Wiens und Partner GmbH, 
Hamburg

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 27
1402
Lageplan der Arbeit 1402 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 28
1402

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 29
1402

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 30
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Verfasser erweitern das Gebäude der bestehenden Sporthalle 
in Richtung Osten um den Baukörper der neuen Halle und grenzen 
damit die Außenspiel- und Sportflächen eindeutig vom Straßenraum 
„Thomas-Morus-Weg“ ab. Senkrecht dazu stellen sie an die östliche 
Grundstücksgrenze das neue zweigeschossige Schulhaus mit Mensa, 
Mehrzweck- und den fehlenden Klassenräumen. Forum mit Nebenräu-
men sowie den Verwaltungs-/ Lehrerbereich organisieren die Verfas-
ser in den bestehenden Flachbaukörpern.
Leider genügt die Anordnung der Unterrichtsräume nicht den heutigen 
Anforderungen an zeitgemäßes und differenziertes Unterrichten in der 
Grundschule – dazu bedarf es bedeutend mehr offener und flexibler 
Raumstrukturen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Unterrichtsräu-
men. 
1403
Guido Seidel Architekten,
Dortmund
Dipl.-Ing. Architekt Guido Seidel
Mitarbeit:
Rokas Jankus,
B.A. Architektur;
Frauke Jentner,
B.A. Innenarchitektur

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 31
1403
Lageplan der Arbeit 1403 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 32
1403

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 33
1403

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 34
Beurteilung durch das Preisgericht
Die orthogonal angeordneten Baukörper ergeben eine ausgewogene 
städtebauliche Figur und eine harmonische Schulhoffläche. Die stark 
an die östliche Grundstücksgrenze angrenzenden Gebäude schränken 
jedoch die frequentierte Wegebeziehung zu den bestehenden Klein-
gärten sehr ein. Die Grünflächen werden allgemein durch die Gebäu-
de, Park- und Fahrradabstellflächen stark verkleinert.
Die Verortung des Verwaltungsbereichs in den Neubau wird funktional 
kritisiert. Wünschenswert wäre eine Kombination des Forums mit der 
Mittagsverpflegung gewesen.
1405
Kummer.Lubk.Partner, Erfurt
Dipl.-Ing. (FH) Architekt BDA
Tom B. Förster
Mitarbeit:
Enikö Förster-Ujvári

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 35
1405
Lageplan der Arbeit 1405 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 36
1405

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 37
1405

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 38
1406
BOLLES+WILSON GmbH & Co. KG, 
Münster
Dr. h. c. AA Dipl. Peter L. Wilson
Mitarbeit:
Cornelia Kober,
Alexander Niehaves,
Kejdi Lulja

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 39
1406
Lageplan der Arbeit 1406 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 40
1406

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 41
1406

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 42
Beurteilung durch das Preisgericht
Die städtebauliche Setzung und Gliederung des Ergänzungsbaukör-
pers in ablesbaren Volumina wird vom Preisgericht gewürdigt. Der 
Baukörper nimmt die Körnung des Bestandsgebäudes auf und ergänzt 
das Gesamtensemble in Einklang mit dem Bestand. Der Hauptein-
gang bezieht sich sinnfällig auf den gefassten Schulhof.
Die aus dem Städtebau erwartbare Clusterbildung bzw. Ausbildung 
von Lernhäusern ist im Grundriss nicht ablesbar, vielmehr fehlen 
innenräumliche Qualitäten aufgrund von engen Fluren und fehlender 
funktionaler Zuordnung, z.B. der Differenzierungsräume. Der voll-
zogene Eingriff in Bauteil A wird kritisch gesehen, da hieraus keine 
räumlichen und funktionalen Vorteile generiert werden.
Die vorgeschlagenen Fassaden überzeugen nicht.
1407
Schnoklake Betz Dömer
Architekten PartGmbB, Münster
Prof. i.V. Bernd Schnoklake,
M.A. Arch., Architekt BDA;
Dirk Betz, M.A. Arch., Architekt BDA;
Klaus Dömer, M.A. Arch., Architekt
Mitarbeit:
Malte Seppmann, M.A. Arch.; 
Claudia Deppe, M.Sc.;
Marc Deutzmann, B.A. Arc

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 43
1407
Lageplan der Arbeit 1407 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 44
1407

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 45
1407

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 46
1409
Vissing Architekten, Münster
Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Vissing
Mitarbeit:
Mona Stegemann M.A.,
Maria Balaban B.A.
Fachplanung:
Gantert + Wiemeler
Ingenieurplanung, Münster

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 47
1409
Lageplan der Arbeit 1409 (nicht maßstäblich)

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 48
1409

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 49
1409

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 50
Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs sind die Objektplanungen zu den Lei-
stungsbildern Gebäude und Innenräume (Teil 3 Abschnitt 1 der HOAI
i. V. m. Anlage 10 zur HOAI) für den Schulstandort Thomas-Morus-
Schule:
Die Wettbewerbsaufgabe umfasst die Planung die Erweiterung der 
Thomas-Morus-Schule in Münster zur vollen 4-Zügigkeit unter Aufgabe 
des derzeit vorhandenen Pavillonbaus im südlichen Grundstücksbe-
reich. Darüber hinaus soll für die vorhandene Einfachsporthalle eine 
Ergänzung um eine weitere Einfachsporthalle geplant werden.
Anlass
Ziel des Verfahrens ist es, Entwurfsvorschläge zu erhalten, die Grund-
lage für die Genehmigung und Ausführung der Bauaufgabe werden 
können. Die Entwürfe sollen insbesondere auf die im beiliegenden 
Auslobungstext dargestellten Wünsche und Anforderungen der Aus-
loberin eingehen und eine praktische und wirtschaftliche Umsetzung 
ermöglichen. 
[...]
Beurteilungskriterien
• Programmerfüllung unter Berücksichtigung der Umsetzung der 
Konzeption, des Raumprogramms und der geforderten Wettbe-
werbs-leistungen
• Architektonische Qualität der Planung (innere und äußere Gestaltung)
• Erschließung, Funktion, Nutzung, Barrierefreiheit
• Berücksichtigung ökologischer Aspekte
• Erhaltung der Gebäudeleitlinien
• Einbindung in den Freiraum / Schulhof
• Wirtschaftlichkeit
• Durchführbarkeit im Hinblick auf bauordnungsrechtliche und organi-
satorische Belange, Realisierbarkeit
• Nachhaltigkeit
Auszüge Auslobung

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle51
Lageplan
Thomas-Morus-Schule
Luftbild mit
Abgrenzung des
Wettbewerbsgebiets

Erweiterung der Thomas-Morus-Schule und Ergänzung um eine Einfachsporthalle 52
Stadt Münster
- Amt für Immobilienmanagement -
Albersloher Weg 33
48155 Münster
carl@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de
Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB
Vennhofallee 97
33689 Bielefeld
info@dhp-sennestadt.de
www.dhp-sennestadt.de
Ausloberin
Vorprüfung / 
Dokumentation

Beschlussvorlage

5973 Zeichen

V/0234/2020 
V/0234/2020 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Thomas-Morus-Schule  
Erweiterung der Grundschule zur vollen 4-Zügigkeit und Ergänzung der Bestandssporthalle um 
eine weitere Einfachsporthalle  
- Ergebnis des Wettbewerbs und des Vergabeverfahrens für die Architektenleistungen - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   21.04.2020 Sportausschuss Vorberatung 
   28.04.2020 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   28.04.2020 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   05.05.2020 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   13.05.2020 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Ergebnis des nichtoffenen Architektenwettbewerbes und des im Anschluss erfolgten Verg a-
beverfahrens für den Standort Thomas -Morus-Schule, Erweiterung der Grundschule zur vollen 
4-Zügigkeit und Ergänzung der Bestandssporthalle um eine weitere Einfachsporthalle wird zur 
Kenntnis genommen. (s. Anlage 1 Protokolldokumentation). 
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass aus den Verfahren das Büro Architekten BKSP als Sieger 
hervorgegangen ist.  
 
3. Die Beauftragung der zugehörigen Architektenleistungen wird in  der nichtöffentlichen Vorlage 
V/0235/2020 behandelt. 
Die Verwaltung wird –vorbehaltlich der Zustimmung- beauftragt, die Entwurfsplanung einschließ-
lich Kostenberechnung auf der Grundlage der Angebotsplanung des Büros Architekten BKSP 
aus Hannover zu erstellen und den Baubeschluss herbeizuführen. 
 
Amt für 
Immobilienmanagement 
 
16.04.2020 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Carl 
Telefon: 492-2458 
Carl@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0234/2020 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die vorgenannte Sachentscheidung ist wie folgt finanziert: 
 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush
.-jahr 
Haushalts-
ansatz 
€ 
Bemerkungen 
Produktgruppe 0301 Leistungen für Schulen    
Investitionsmaßnahme 4910 Erweiterung Thomas-
Morus-Schule 
   
Auszahlungen  - für Baumaßnahmen 2019 400.000  
   2020 800.000  
   2020 VE 
1.000.000 
 
   2021 5.000.000  
   2022 4.900.000  
   2023 2.650.000  
Summe aller Auszahlungen/Saldo 13.750.000  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 20 20 bei der o. g. Maß-
nahme in der Produktgruppe 0301 veranschlagt. Die Finanzierung der o. g. Sachentscheidung ist in 
der nichtöffentlichen Beschlussvorlage V/0235/2020 dargelegt. 
 
 
Begründung: 
 
Bisherige Beschlüsse: 
Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 12.12.2018 mit der Vorlage V/0 705/2018/2 der 
Umsetzung der Erweiterung der Thomas -Morus-Schule zur 4 -Zügigkeit und Ergänzung der B e-
standssporthalle um eine weitere Einfachsporthalle zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, zur 
Vergabe der Architektenleistungen ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Wettbewerbsverfahren 
vorzubereiten. 
Der Haupt - und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 03.04.2019 mit der Vorlage 
V/0165/2019/1 beschlossen, zur Erlangung eines  Vorplanungskonzeptes für die Erweiterung der 
Thomas-Morus-Schule zur 4-Zügigkeit und Ergänzung der Bestandssporthalle um eine weitere Ei n-
fachsporthalle einen nichtoffenen Architektenwettbewerb nach der RPW 2013 (Richtlinie für Pl a-
nungswettbewerbe) durchzuführen. 
 
Zu 1 und 2: Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens und des anschließenden VgV-Verfahrens 
 
Aufgrund der europaweiten Veröffentlichung des Wettbewerbs gingen 82 Bewerbungen zur Teilna h-
me fristgerecht ein. Hiervon wurden 10 Büros ausgelost, die neben den 5 von Seiten der Stadt Müns-
ter vorab gesetzten Büros (s. Vorlage V/0166/2019)  zur Teilnahme aufgefordert wurden. Insgesamt 
wurden 15 Arbeiten eingereicht. 
 
Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 15.11.2019 den 1. Preis an das Büro Architekten BKSP aus 
Hannover vergeben. 
Der kompakte, zwei- bis dreigeschossige Neubaukörper überzeugt durch sein gut gegliedertes Vol u-
men und seine, im Verhältnis zu den Bestandsbaukörpern, leicht gedrehte Setzung. Diese Setzung, 
parallel zur östlichen Grundstücksgrenze, stra hlt eine wohltuende Klarheit und Selbstverständlichkeit 
aus. Sie bildet eine selbstverständliche und einladende räumliche Geste in Richtung

- 3 - 
V/0234/2020 
des öffentlichen Stadtraums aus. 
Die Fassadengestaltung korrespondiert in gleich hoher Qualität mit der sehr guten volumetrischen 
Ausbildung des Baukörpers. Sie besitzt eine klare und ruhige Ordnung, setzt hierin gekonnt Akzente 
und fügt sich so souverän und gekonnt in den Kontext ein. Weitere Hinweise zum Wettbewerbsbe i-
trag sind der Anlage 1 – Wettbewerbsprotokoll zu entnehmen. 
 
Das Preisgericht hat einen 1. und einen 2. Preis, sowie zwei Anerkennungen vergeben. Die beiden 
Preisträger sind zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren nach Vergabeverordnung (VgV) 
aufgefordert worden. Der erste Preisträger des Wettbewerbs BKSP Architekten aus Hannover hat am 
Verfahren teilgenommen. Der zweite Preisträger Becker + Laux aus Münster hat seine Teilnahme 
abgesagt. 
 
Im Zuge des Verhandlungsverfahrens waren u. a. Ideen zur Optimierung der Wettbewerbsentwürfe 
darzustellen. Diese Überarbeitungshinweise wurden im Rahmen der Preisgerichtssitzung erarbeitet. 
 
Im Rahmen des Verhandlungsgespräches am 12.03.2020 unter Beteiligung von Vertretern der Politik 
und Verwaltung stellte der erste Preisträger seinen optimierten Wettbewerbsentwurf und das geplante 
Projektkonzept (Kosten-, Terminkontrolle und Personaleinsatz) vor. 
Das Büro Architekten BKSP aus Hannover wird für die Beauftragung der Architektenleistungen vo r-
geschlagen. 
 
 
Zu 3: weitere Planung 
 
Nach der Beauftragung der Architekten - und der erforderlichen Fachplanerleistungen wird die Pl a-
nung auf Grundlage der Angebotsplanungen des Büros Architekten BKSP aus Hannover mit dem 
Amt für Schule und Weiterbildung weiterentwickelt und für die weiteren Beschlussfassungen vorberei-
tet. 
 
 
I. V. 
gez. 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
 
 Anlage A 
 Anlage 1 – Protokolldokumentation

Anlage A

1993 Zeichen

Anlage A zur V/0234/2020 
Kurzüberblick 
Die Thomas-Morus-Schule soll zur vollen 4-Zügigkeit erweitert und die Bestandssporthalle um 
eine weitere Einfachsporthalle ergänzt werden. Zur Vergabe der Architektenleistungen ist ein 
Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Architektenwettbewerb nach RPW 2013 durchgeführt 
worden. In der Vorlage wird das Ergebnis dargestellt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln:  
 Mit zeitgemäßen und gut ausgestatteten Schulen 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses und des Vergabe-
verfahrens“ verfolgt. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0301 Leistungen für Schulen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2020 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Ratsbeschluss am 12.12.2018 mit der Vorlage V/0705/2018/2 - Umsetzung der Erweiterung der 
Thomas-Morus-Schule zur 4-Zügigkeit und Ergänzung der Bestandssporthalle um eine weitere Ein-
fachsporthalle auf Basis der Machbarkeitsstudie. 
Haupt- und Finanzausschuss: Beschluss am 03.04.2019 mit der Vorlage V/0165/2019/1 - Durch-
führung eines nichtoffenen Architektenwettbewerbs nach der RPW 2013 (Richtlinie für Pla-
nungswettbewerbe) mit anschließendem VgV-Verfahren. 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Bei der Planung werden Vorgaben zu folgenden Querschnittsthemen berührt: 
 Inklusion – Bauordnung NRW § 55 Absatz 1 im Sinne der UN-Behindertenkonvention 
 Klimaschutz – Einhaltung der Gebäudeleitlinien der Stadt Münster 
Die Nachweise erfolgen mit dem Baubeschluss.

Beratungsverlauf (5)

12.05.2020 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
13.05.2020 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 4.2.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
Vorberatung
Vorberatung
Vorberatung

Orte (3)

  • Albersloher Weg 33
  • Thomas-Morus-Weg
  • Uppenkampstiege 17

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0234/2020
Typ
Vorlagen
Datum
11.03.2020
Erstellt
06.10.2020 14:37