Verzicht auf Errichtung eines Windrads am Großklärwerk in Köln-Stammheim
Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag) AN/1462/2025 vom 08.12.2025
Stand: Am 27.04.2026 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) vertagt. Ein neuer Termin ist nicht bekannt.
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Dringlichkeitsantrag Windrad 2025-12-07
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CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Einzelmandatsträger Patrick van den Berg, KSG 51065 Köln - Wiener Platz 2a Gleichlautend an: Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Rathaus Köln Herrn Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz Bezirksrathaus Köln-Mülheim Köln, den 08.12.2025 Antrag zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung, Verzicht auf Errichtung eines Windrads am Großklärwerk in Köln-Stammheim Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die SPD- und CDU-Fraktion sowie die KSG in der Bezirksvertretung Mülheim bitten Sie, nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim zu setzen: Beschluss: Die Bezirksvertretung fordert die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR /Steb auf, die Errichtung eines Windrades auf dem Gelände der StEB in Köln Stammheim nicht weiter zu verfolgen. Begründung: Der Ansatz der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) deren Energieversorgung umweltfreundlich zu gestalten ist gut, nur passt ein 150m hohes Windrad nicht in die Siedlungslandschaft von Köln Stammheim und Flittard. Die Bewohner würden durch die Geräuschentwicklung und den Schattenwurf übermäßig belastet. Immerhin sind diese Stadtteile durch die Großkläranlage für 80% des Kölner Abwassers durch Lärm, LKW-Verkehr und Geruchsbelästigung schon stark beansprucht. Zudem liegt östlich die laute Bahnstrecke und nördlich grenzt das Bayerwerk an die Siedlung. Weiterhin grenzt östlich ein Naturschutzgebiet an das Klärwerk, wo dann Pflanzen und vor allem geschützte Tiere gestört werden. Der Schutzbedarf ist sogar so hoch, dass die Bewohner den Kernbereich des Schutzgebietes bei Strafandrohung nicht betreten dürfen. Zudem wird die StEB in wenigen Jahren die geforderte zusätzlich Klärstufe bauen, wofür weitere Flächen in Anspruch genommen werden müssen. die heute als Ackerland, Grün- und Naherholungsflächen genutzt werden. Die Stadtteile Stammheim und Flittard werden somit zukünftig ohnehin noch stärker belastet werden, als heute. Besonders stark wird dabei auch das Wohngebiet an der Egonstraße belastet. Die dort zu erwartenden Schallemmissionen überschreiten laut Machbarkeitsstudie der StEB aller Voraussicht nach die bestehenden Grenzwerte, was die StEB mit der fehlerhaften Annahme rechtfertigt, dass es sich dort um unzulässige Wohnbebauung handeln würde. Es gibt durchaus andere Möglichkeiten für die StEB, ihre Stromversorgung umweltfreundlich zu gestalten, z.B. durch PPA-Verträge oder aber die Errichtung eines Windrades in der Nähe der Autobahn A3. gez. Alexander Lünenbach gez. Thomas Portz gez. Patrick van den Berg Alexander Lünenbach Dr. Thomas Portz Patrick van den Berg (SPD- Fraktionsvorsitzender) (CDU- Fraktionsvorsitzender) (KSG)
Beratungsverlauf
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