2022/0301
Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes
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2022/0301
16184 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
05.10.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Dezernat V
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0301
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 14-00076-01 Investitionsnummer: INV00421
Kostenträger: 201 Sachkonto: 951010
Betreff: Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes
Vorlage vom: 22.09.2022
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung der Erweiterung und der
energetischen Sanierung des Bestandes der Andersenschule zu.
2. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V. -Nr. SV -2019/0053 zur CO2 - Reduktion
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus dem Sofortprogramm Klimaschutz.
Anlagen: Pläne
Kostenberechnung
Folgekostenberechnung
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.09.2022
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:
Die Andersenschule wurde 1976 als 2-zügige Grundschule in Eberstadt errichtet
Von 2004 bis 2007 wurde das Hauptgebäude, bestehend aus einem eingeschossigen und einem
zweigeschossigen Riegel, die durch zwei eingeschossige Riegel verbunden sind, saniert und
energetisch gemäß damaligem Standard ertüchtigt.
Im Jahre 2009 wurde ein eingeschossiges Betreuungsgebäude als Solitär im Osten des
Grundstücks verwirklicht.
Nach der Aufstockung soll die Schule 2 1/2-zügig genutzt werden, um einzelne
Jahrgangsausschläge ab zu fangen.
Die Größe der Verwaltungsflächen für die Schule ist aktuell völlig unzureichend.
Differenzierungsräume und Fachunterrichtsräume sind so gut wie nicht vorhanden und die
Räumlichkeiten für die Betreuung viel zu klein.
1. Der Magistrats -Beschluss Nr. 287 vom 19.10.2020 stimmte dem vorgele gten
Raumprogramm und der baulichen Erweiterung, möglichst in Form einer
Aufstockung des Hauptgebäudes, zu und stellte Planungsmittel in Höhe von
150.000 € zur Verfügung.
2. Der Vorlage wurde in der Sitzung der Betriebskommission des Eigenbetriebes
Immobilienmanagement am 15.07.2022 zugestimmt.
3. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca.
1.434 qm Programmfläche, die am Standort mit 905 qm Nettofläche im Bestand
und einem Neubauanteil von mindestens 530 qm Nettofläche zu beplanen war.
Diese Flächen beinhalteten jedoch weder Technik -, noch Verkehrsflächen oder
Sanitärbereiche.
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement
Darmstadt, hat für die Planerleistungen der Objektplanung und der
Tragwerksplanung ein VgV– Verfahren durchgeführt.
Das Architekturbüro looc/m wurde mit der Objektplanung, das Ingenieurbüro für
Statik IB Schmidt mit der Tragwerksplanung beauftragt. Des Weiteren wurden
Fachplaner für HLS und Elektroplanung, sowie für Raumakustik, Thermi sche
Bauphysik und Energieberatung, Küchenplanung und ein Landschaftsarchitekt
verpflichtet.
5. Auf Grund des Stadtverordneten -Beschlusses V -Nr. SV -2019/0053 "Höchste
Priorität für den Klimaschutz" wird für die Erweiterung und die energetische
Ertüchtigung d es Bestandes der Andersenschule ein umfassendes energetisches
Konzept entwickelt.
6. Für die Erweiterung und die energetische Ertüchtigung des Bestandes ist die
Aufstellung einer temporären Anlage erforderlich. Auf der Grünanlage zwischen
Betreuungsgebäude und Klassentrakt werden während der Bauzeit zehn Container
aufgestellt, die die Verwaltung, einen Betreuungsraum und sanitäre Anlagen für die
Lehrer beherbergen.
- 4 -
Als erste Maßnahme werden an die Bestandstreppenhäuser Außenpodeste und
Stahltreppen angebaut. Diese dienen während der Bauphase der Erschließung der
Klassenräume, die weiterhin genutzt werden. Nach Fertigstellung werden sie nur
noch als Rettungsweg verwendet.
7. Termine gemäß Terminplan vom 19.05.2022
Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2022
Baubeginn: II. Quartal 2023
Fertigstellung: III. Quartal 2024
8. Gebäudekenndaten Neubau Aufstockung:
Bruttogrundfläche (BGF): 1.140 m2
Bruttorauminhalt (BRI): 4.712 m3
Nutzfläche (NUF): 735 m2
Verkehrsfläche (VF): 293 m2
Technikfläche (TF): 0 m2
Gebäudekenndaten Altbau/ Bestand:
Bruttogrundfläche (BGF): 1.336 m2
Bruttorauminhalt (BRI): 4.672 m3
Nutzfläche (NUF): 979 m2
Verkehrsfläche (VF): 233 m2
Technikfläche (TF): 26 m2
Gebäudekenndaten gesamt:
Bruttogrundfläche (BGF): 2.477 m2
Bruttorauminhalt (BRI): 9.384 m3
Nutzfläche (NUF): 1.714 m2
Verkehrsfläche (VF): 525 m2
Technikfläche (TF): 26 m2
Das Gebäude ist in die Gebäudeklasse „3“ sowie als „Sonderbau“ einzustufen.
- 5 -
Erläuterungsbericht
Der vorliegende Entwurf ist mit allen Fachdisziplinen und den Nutzern abgeklärt. Die
technischen Überprüfungen des Vorentwurfs sind so eingearbeitet, dass auf Grundlage des
Entwurfs die Genehmigungsplanung erstellt werden kann.
Unter Zugrundelegung des tabellarischen Raumprogramms waren die Aspekte, Innere
Erschließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, baulicher Brandschutz so
umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur entsteht, die
nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist.
Pädagogisches Konzept:
Schule und Schulamt haben sich, neben dem Zuwachs eines halben Klassenzuges, darauf
verständigt, dass die Räume für Unterricht und Betreuung soweit möglich miteinander
verzahnt werden, um größtmögliche Synergien von Vormittag und Nachmittag und
Mehrfachnutzungen von Räumen zu erzielen.
Die neuen Betreuungsräume in der Aufstockung sollen integraler Bestandteil für den Unterricht
werden um ein hohes Maß an Binnendifferenzierung zu ermöglichen. Neue Lerninseln (pro
Jahrgang eine) in den aufgeweiteten Fluren stehen auch zur Differenzierung zur Verfügung und
können zur Förderung von selbstorientiertem Lernen genutzt werden. Zu dem entsteht dadurch
ein kleiner Marktplatz für jeden Jahrgang.
Durch den guten Fortschritt der Maßnahme und den überdurchschnittlich großen Anteil der
Kinder in der Ganztagsbetreuung hat die Schule den Antrag für den Beitritt in den Pakt
gestellt. Dieser wurde ab Schuljahresbeginn 2022/23 genehmigt. Dadurch entsteht nicht nur
räumlich, sondern auch inhaltlich eine bessere Vernetzung von Vor- und Nachmittag und er
ermöglicht der Schule, Phasen von Lernen, Entspannung, Bewegung und Ruhe in das
pädagogische Konzeptes zu integrieren.
Städtebauliches Konzept:
Die Liegenschaft befindet sich in Waldrandlage im Stadtteil Darmstadt- Eberstadt.
Der Hauptzugang zum Schulgelände erfolgt von Norden. Entlang der Zuwegung befinden sich
die PKW- und Fahrradstellplätze. Das Bestandsgebäude besteht aus einem 1-geschossigen und
einem 2-geschossigen Gebäuderiegel, die über 2 flache Verbindungsbauten gemeinsam
erschlossen sind. Im 1- geschossigen Gebäudeteil sind derzeit die Schulleitung, der
Gymnastikraum mit Umkleidebereich und die Toilettenanlagen untergebracht.
Der 2-geschossige Riegel beherbergt je 4 Klassenräume pro Etage.
Auf dem Schulgelände befindet sich noch ein weiteres Gebäude, welches der
Nachmittagsbetreuung der Schüler dient.
Funktionales / organisatorisches Konzept:
Die nun geplanten Maßnahmen haben im Wesentlichen die quantitative Erweiterung und eine
qualitative Verbesserung der Struktur der Schule zum Ziel. Das Konzept sieht vor, zunächst die
bestehenden Verbindungsbaukörper zurückzubauen, und die erdgeschossige Fl äche zwischen
den beiden Bestandsgebäuden für die Nutzung als Eingangsfoyer, Mensa und Musikraum
nutzbar zu machen. Während das 2- geschossige Bestandgebäude räumlich nahezu
unverändert bleibt, sind für den 1-geschossigen Gebäudeteil Umbaumaßnahmen geplant, um
- 6 -
dort die Küche für die Mensa, die Räume der Schulleitung und die Verwaltungs- und
Personalräume der Betreuungseinheit unterzubringen.
Die Räume im neuen Obergeschoß sind hauptsächlich als Fach- und Betreuungsräume
vorgesehen, können jedoch aufgrund der ausreichenden Größe auch als vollwertige
Klassenräume Verwendung finden. Ergänzt wird das Raumangebot dieser Etage durch das
Lehrerzimmer, einen Lehrmittelraum, ein Elternsprechzimmer sowie durch eine neue
Toilettenanlage.
Im Foyer des Neubaus wird ein rollstuhlgerechter Personenaufzug installiert, der die beiden
versetzt liegenden Höhenlagen des Obergeschosses gleichermaßen und somit alle Bereiche der
Schule barrierefrei erschließt.
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele
Die thermische Gebäudehülle des Neubaus wird gemäß den hohen Dämmstandards eines KfW-
40-Gebäudes und den Leitlinien für nachhaltigen Hochbau der Stadt Darmstadt unter der
Verwendung von Passivhauskomponenten konzipiert. Die Außenwände erhalten eine 20cm
starke Kerndämmung aus Mineralwolle, die Fenster eine Dreischeibenisolierverglasung Uw-
Wert von 0,8 und einen außenliegenden Sonnenschutz. Das Flachdach wird als Gründach
realisiert. Für alle Dachflächen, die nicht als Technikaufstellfläche benötigt werden, sind
Photovoltaikmodule vorgesehen.
Die Lieferung der PV-Anlage erfolgt über einen externen Betreiber und ist in den Kosten nicht
erfasst.
Das Gebäude erhält eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die auch die
Bestandsklassenzimmer anschließt.
Für die Beheizung des Neubaus wird der im Bestand bereits vorhandene Anschluss an das
Fernwärmenetz erweitert.
Bewegliche Holzlamellen vor der Fassade möglichen den solaren Wärmeeintrag im Winter.
Mit dem Neubau werden weitgehend bereits vorhandene Bauteile überdeckt. Dies führt zu
einem kompakten Baukörper ohne weitere Flächenversiegelung.
Die Dachflächen der beiden Bestandsriegel werden energetisch saniert. Sie erhalten einen
neuen Dachaufbau mit Gründach und Photovoltaikanlage. Der überbaute Eingeschosser wird
im Bereich des Anschlusses an die Aufstockung feuerhemmend ertüchtigt.
Der Sockelbereich der Bestandsriegel wird ebenfalls energetisch saniert.
Die acht Klassenräume erhalten eine neue Abhangdecke mit LED-Beleuchtung.
Zudem werden sie an die zentrale Lüftungsanlage, die sich auf dem Dach Platz befindet,
angeschlossen.
An der Westseite des Betreuungsgebäudes wird eine Terrasse, die von einer Pergola eingefasst
wird, errichtet. Ein mobiler, textiler Sonnenschutz ermöglicht eine Anpassung der gewünschten
Verschattung und verhindert die Überhitzung der Betreuungsräume.
Klimaanpassung / Regenwassernutzung
Die Südfassade des zweigeschossigen Bestandsriegels wird mit Fassadenbegrünung versehen.
Auf dem Gelände sammelt eine Zisterne das Regenwasser zur Versorgung der
Fassadenbegrünung. Überschüssiges Wasser wird der Versickerung zugeführt.
- 7 -
Konstruktion
Der Neubau ist aus Gründen der Nachhaltigkeit und zur Reduzierung der Bauzeit vor Ort als
hybrider Holz-Stahl-Skelettbau konzipiert. Die Deckenplatten bestehen aus massivem
Brettschichtholz. Das zweite Obergeschoß des Neubaus wird über die beiden bestehenden
Treppenhäuser erschlossen, und erstreckt sich hufeisenförmig über das Dach des 1-
geschossigen Bestandsbaukörpers.
Dem Magistratsbeschluss zur Erweiterung der Andersenschule lag eine Aufstockung als
Überbauung des westlichen, eingeschossigen Riegels mit Einbau einer neuen Treppe zu
Grunde. Dies ist jedoch nicht umsetzbar. Aus statischen Gründen darf der eingeschossige
Riegel nicht belastet werden, weshalb der Neubau ihn wie eine Brückenkonstruktion frei
überspannt und auf der anderen Seite auf V-förmigen Stützen ablastet.
Mensa und Musikraum im Erdgeschoss werden großteils von einem Sheddach mit hohem
Glasanteil überdacht, dessen Grundfläche vom Volumen des Obergeschosses ausgespart ist,
und dort eine Art Innenhof bildet. Die Fassade ist im verglasten Bereich als Pfosten- Riegel-
Konstruktion mit Tragprofilen aus Holz und Aufsatzprofilen konzipiert, und verfügt in jedem
Raum über mindestens einen Öffnungsflügel. Die geschlossenen Wandbereiche bestehen aus
einer kerngedämmten Holzrahmenkonstruktion mit außenliegender Putzträgerplatte. Die
Fenster im Obergeschoß des Erweiterungsbaus erhalten Raffstore als außenliegenden
Sonnenschutz.
Vor der thermischen Gebäudehülle werden Module aus vertikalen Holzlamellen mit
unterschiedlichen Achsabständen montiert. Diese verleihen dem Gebäude eine
charakteristische Gestaltung und dienen zugleich als zusätzlicher Sonnenschutz. Zu
Reinigungszwecken sind die Module teilweise beweglich.
Alle nichttragenden Wände werden als Trockenbau- Leichtbauwände oder als Glaswände
realisiert. Für den Bodenbelag ist Linoleum und für die abgehängten Decken Holzwolle -
Leichtbauplatten vorgesehen.
Die Wände der notwendigen Flure werden feuerhemmend ausgeführt und mit Hilfe von
rauchdichten und selbstschließenden Türen in Rauchabschnitte ≤ 30 m unterteilt.
Die notwendigen Flure sollen als Lernbereiche und Kommunikationsbereiche genutzt werden.
Auch die neuen Räumlichkeiten werden über die Bestandstreppenhäuser erschlossen. Sie
erhalten daher einen feuerhemmenden inneren Abschluss. Ihr fehlender Zugang direkt ins Freie
wird durch Anbau je eines Außenpodests mit Stahltreppe ergänzt. Die seitliche Verglasung der
Treppenhäuser wird brandschutztechnisch ertüchtigt.
Die Ausstattung wurde mit Nutzer und Schulamt abgestimmt. Der Kostenberechnung zu
Grunde liegende feste Einbauten, die zum reibungslosen Betrieb der Einrichtung erforderlich
sind, sind in KG 300 erfasst. Im Einzelnen sind dies: Einbauschränke und die festeingeba uten
Regale der Lerninseln, die als Stecksystem Sitzmöbel als herausnehmbare Elemente
aufnehmen.
Garderobenmöbel, IT-Ausstattung, weitere lose Möblierung oder sonstige Ausstattungen sind
Bestandteil der KG 600 und werden über das Schulamt finanziert.
- 8 -
Außenbereich Schulhof
Das Konzept des neuen Schulgeländes soll Schülerinnen und Schülern ein differenziertes
Angebot an unterschiedlichen Aktivitäten in den Unterrichts- und Pausenzeiten anzubieten. Der
Planungsansatz berücksichtigt hierbei den Erhalt der zahlreichen, großen Bäume, in dem er
bereits bebaute Flächen überdeckt und durch seine Kompaktheit nur minimal in den
Außenbereich eingreift. Dennoch müssen an der Westseite des Grundstücks zwei Bäume gefällt
werden, um die Aufstockung zu ermöglichen.
Die Ersatzpflanzungen werden auf dem Grundstück vorgenommen.
Der westliche und südliche Teil des Grundstücks mit Tischtennisplatten, Fußballplatz,
Spielplatz und Laufbahn bleibt in seiner ursprünglichen Gestaltung unberührt. Entlang des
nördlichen Zugangs werden Müllsituation und die Abstellplätze für Fahrräder und Roller neu
organisiert.
Bänke aus Holz bieten unter den Bestandsbäumen schattige Sitz - und Liegemöglichkeiten, der
Wurzelbereich der Bäume wird gleichzeitig geschützt und stärker geöffnet. Wege verbindungen
zwischen den Gebäuden werden durch Aufenthaltszonen ergänzt und aufgewertet .
Eine zusätzliche Rampenausbildung und eine neue Treppe sorgen für eine barrierefreie
Erschließung des Gymnastikraums im Westriegel.
Am zweigeschossigen Bestandsriege l wird eine Fassadenbegrünung vorgesehen. Eine
Rankkonstruktion aus Stahlseilen ermöglicht die lineare vertikale Begrünung. Es werden
ungiftige Kletterpflanzen wie Kiwi (Actinidia deliciosa), Wilder Wein (Vitis coignetiae) und
fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) gepflanzt.
Dezernat I Dezernat IV Dezernat V
Jochen Partsch André Schellenberg Holger Klötzner
Oberbürgermeister Stadtkämmerer Stadtrat
anlage 1
324 Zeichen
Plananlagen Freianlagenplan Baustelleneinrichtungsplan / Interim 2 Grundriss EG 3 Grundriss OG 4 Dachaufsicht Schnitt A-A 5 Schnitt C-C Schnitt D-D Ansicht Ost 6 Ansicht Süd Ansicht West Ansicht Nord
anlage 4
16280 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
05.10.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Dezernat V
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 65
IV
V 40
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0301
Magistratsbeschluss -Nr.
369
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 14-00076-01 Investitionsnummer: INV00421
Kostenträger: 201 Sachkonto: 951010
Betreff: Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes
Vorlage vom: 22.09.2022
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung der Erweiterung und der
energetischen Sanierung des Bestandes der Andersenschule zu.
2. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V. -Nr. SV -2019/0053 zur CO2 - Reduktion
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus dem Sofortprogramm Klimaschutz.
Anlagen: Pläne
Kostenberechnung
Folgekostenberechnung
- 3 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 12.10.2022
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.09.2022
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:
Die Andersenschule wurde 1976 als 2-zügige Grundschule in Eberstadt errichtet
Von 2004 bis 2007 wurde das Hauptgebäude, bestehend aus einem eingeschossigen und einem
zweigeschossigen Riegel, die durch zwei eingeschossige Riegel verbunden sind, saniert und
energetisch gemäß damaligem Standard ertüchtigt.
Im Jahre 2009 wurde ein eingeschossiges Betreuungsgebäude als Solitär im Osten des
Grundstücks verwirklicht.
Nach der Aufstockung soll die Schule 2 1/2-zügig genutzt werden, um einzelne
Jahrgangsausschläge ab zu fangen.
Die Größe der Verwaltungsflächen für die Schule ist aktuell völlig unzureichend.
Differenzierungsräume und Fachunterrichtsräume sind so gut wie nicht vorhanden und die
Räumlichkeiten für die Betreuung viel zu klein.
1. Der Magistrats -Beschluss Nr. 287 vom 19.10.2020 stimmte dem vorgeleg ten
Raumprogramm und der baulichen Erweiterung, möglichst in Form einer
Aufstockung des Hauptgebäudes, zu und stellte Planungsmittel in Höhe von
150.000 € zur Verfügung.
2. Der Vorlage wurde in der Sitzung der Betriebskommission des Eigenbetriebes
Immobilienmanagement am 15.07.2022 zugestimmt.
3. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca.
1.434 qm Programmfläche, die am Standort mit 905 qm Nettofläche im Bestand
und einem Neubauanteil von mindestens 530 qm Nettofläche zu beplanen war.
Diese Flächen beinhalteten jedoch weder Technik -, noch Verkehrsflächen oder
Sanitärbereiche.
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement
Darmstadt, hat für die Planerleistungen der Objektplanung und der
Tragwerksplanung ein VgV– Verfahren durchgeführt.
Das Architekturbüro looc/m wurde mit der Objektplanung, das Ingenieurbüro für
Statik IB Schmidt mit der Tragwerksplanung beauftragt. Des Weiteren wurden
Fachplaner für HLS und Elektroplanung, sowie für Raumakustik, Thermi sche
Bauphysik und Energieberatung, Küchenplanung und ein Landschaftsarchitekt
verpflichtet.
5. Auf Grund des Stadtverordneten -Beschlusses V -Nr. SV -2019/0053 "Höchste
Priorität für den Klimaschutz" wird für die Erweiterung und die energetische
Ertüchtigung d es Bestandes der Andersenschule ein umfassendes energetisches
Konzept entwickelt.
6. Für die Erweiterung und die energetische Ertüchtigung des Bestandes ist die
Aufstellung einer temporären Anlage erforderlich. Auf der Grünanlage zwischen
Betreuungsgebäude und Klassentrakt werden während der Bauzeit zehn Container
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aufgestellt, die die Verwaltung, einen Betreuungsraum und sanitäre Anlagen für die
Lehrer beherbergen.
Als erste Maßnahme werden an die Bestandstreppenhäuser Außenpodeste und
Stahltreppen angebaut. Diese dienen während der Bauphase der Erschließung der
Klassenräume, die weiterhin genutzt werden. Nach Fertigstellung werden sie nur
noch als Rettungsweg verwendet.
7. Termine gemäß Terminplan vom 19.05.2022
Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2022
Baubeginn: II. Quartal 2023
Fertigstellung: III. Quartal 2024
8. Gebäudekenndaten Neubau Aufstockung:
Bruttogrundfläche (BGF): 1.140 m2
Bruttorauminhalt (BRI): 4.712 m3
Nutzfläche (NUF): 735 m2
Verkehrsfläche (VF): 293 m2
Technikfläche (TF): 0 m2
Gebäudekenndaten Altbau/ Bestand:
Bruttogrundfläche (BGF): 1.336 m2
Bruttorauminhalt (BRI): 4.672 m3
Nutzfläche (NUF): 979 m2
Verkehrsfläche (VF): 233 m2
Technikfläche (TF): 26 m2
Gebäudekenndaten gesamt:
Bruttogrundfläche (BGF): 2.477 m2
Bruttorauminhalt (BRI): 9.384 m3
Nutzfläche (NUF): 1.714 m2
Verkehrsfläche (VF): 525 m2
Technikfläche (TF): 26 m2
Das Gebäude ist in die Gebäudeklasse „3“ sowie als „Sonderbau“ einzustufen.
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Erläuterungsbericht
Der vorliegende Entwurf ist mit allen Fachdisziplinen und den Nutzern abgeklärt. Die
technischen Überprüfungen des Vorentwurfs sind so eingearbeitet, dass auf Grundlage des
Entwurfs die Genehmigungsplanung erstellt werden kann.
Unter Zugrundelegung des tabellarischen Raumprogramms waren die Aspekte, Innere
Erschließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, baulicher Brandschutz so
umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur entsteht, die
nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist.
Pädagogisches Konzept:
Schule und Schulamt haben sich, neben dem Zuwachs eines halben Klassenzuges, darauf
verständigt, dass die Räume für Unterricht und Betreuung soweit möglich miteinander
verzahnt werden, um größtmögliche Synergien von Vormittag und Nachmittag und
Mehrfachnutzungen von Räumen zu erzielen.
Die neuen Betreuungsräume in der Aufstockung sollen integraler Bestandteil für den Unterricht
werden um ein hohes Maß an Binnendifferenzierung zu ermöglichen. Neue Lerninseln (pro
Jahrgang eine) in den aufgeweiteten Fluren stehen auch zur Differenzierung zur Verfügung und
können zur Förderung von selbstorientiertem Lernen genutzt werden. Zu dem entsteht dadurch
ein kleiner Marktplatz für jeden Jahrgang.
Durch den guten Fortschritt der Maßnahme und den überdurchschnittlich großen Anteil der
Kinder in der Ganztagsbetreuung hat die Schule den Antrag für den Beitritt in den Pakt
gestellt. Dieser wurde ab Schuljahresbeginn 2022/23 genehmigt. Dadurch entsteht nicht nur
räumlich, sondern auch inhaltlich eine bessere Vernetzung von Vor- und Nachmittag und er
ermöglicht der Schule, Phasen von Lernen, Entspannung, Bewegung und Ruhe in das
pädagogische Konzeptes zu integrieren.
Städtebauliches Konzept:
Die Liegenschaft befindet sich in Waldrandlage im Stadtteil Darmstadt- Eberstadt.
Der Hauptzugang zum Schulgelände erfolgt von Norden. Entlang der Zuwegung befinden sich
die PKW- und Fahrradstellplätze. Das Bestandsgebäude besteht aus einem 1-geschossigen und
einem 2-geschossigen Gebäuderiegel, die über 2 flache Verbindungsbauten gemeinsam
erschlossen sind. Im 1- geschossigen Gebäudeteil sind derzeit die Schulleitung, der
Gymnastikraum mit Umkleidebereich und die Toilettenanlagen untergebracht.
Der 2-geschossige Riegel beherbergt je 4 Klassenräume pro Etage.
Auf dem Schulgelände befindet sich noch ein weiteres Gebäude, welches der
Nachmittagsbetreuung der Schüler dient.
Funktionales / organisatorisches Konzept:
Die nun geplanten Maßnahmen haben im Wesentlichen die quantitative Erweiterung und eine
qualitative Verbesserung der Struktur der Schule zum Ziel. Das Konzept sieht vor, zunächst die
- 7 -
bestehenden Verbindungsbaukörper zurückzubauen, und die erdgeschossige Fl äche zwischen
den beiden Bestandsgebäuden für die Nutzung als Eingangsfoyer, Mensa und Musikraum
nutzbar zu machen. Während das 2- geschossige Bestandgebäude räumlich nahezu
unverändert bleibt, sind für den 1-geschossigen Gebäudeteil Umbaumaßnahmen geplant, um
dort die Küche für die Mensa, die Räume der Schulleitung und die Verwaltungs- und
Personalräume der Betreuungseinheit unterzubringen.
Die Räume im neuen Obergeschoß sind hauptsächlich als Fach- und Betreuungsräume
vorgesehen, können jedoch aufgrund der ausreichenden Größe auch als vollwertige
Klassenräume Verwendung finden. Ergänzt wird das Raumangebot dieser Etage durch das
Lehrerzimmer, einen Lehrmittelraum, ein Elternsprechzimmer sowie durch eine neue
Toilettenanlage.
Im Foyer des Neubaus wird ein rollstuhlgerechter Personenaufzug installiert, der die beiden
versetzt liegenden Höhenlagen des Obergeschosses gleichermaßen und somit alle Bereiche der
Schule barrierefrei erschließt.
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele
Die thermische Gebäudehülle des Neubaus wird gemäß den hohen Dämmstandards eines KfW-
40-Gebäudes und den Leitlinien für nachhaltigen Hochbau der Stadt Darmstadt unter der
Verwendung von Passivhauskomponenten konzipiert. Die Außenwände erhalten eine 20cm
starke Kerndämmung aus Mineralwolle, die Fenster eine Dreischeibenisolierverglasung Uw-
Wert von 0,8 und einen außenliegenden Sonnenschutz. Das Flachdach wird als Gründach
realisiert. Für alle Dachflächen, die nicht als Technikaufstellfläche benötigt werden, sind
Photovoltaikmodule vorgesehen.
Die Lieferung der PV-Anlage erfolgt über einen externen Betreiber und ist in den Kosten nicht
erfasst.
Das Gebäude erhält eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die auch die
Bestandsklassenzimmer anschließt.
Für die Beheizung des Neubaus wird der im Bestand bereits vorhandene Anschluss an das
Fernwärmenetz erweitert.
Bewegliche Holzlamellen vor der Fassade möglichen den solaren Wärmeeintrag im Winter.
Mit dem Neubau werden weitgehend bereits vorhandene Bauteile überdeckt. Dies führt zu
einem kompakten Baukörper ohne weitere Flächenversiegelung.
Die Dachflächen der beiden Bestandsriegel werden energetisch saniert. Sie erhalten einen
neuen Dachaufbau mit Gründach und Photovoltaikanlage. Der überbaute Eingeschosser wird
im Bereich des Anschlusses an die Aufstockung feuerhemmend ertüchtigt.
Der Sockelbereich der Bestandsriegel wird ebenfalls energetisch saniert.
Die acht Klassenräume erhalten eine neue Abhangdecke mit LED-Beleuchtung.
Zudem werden sie an die zentrale Lüftungsanlage, die sich auf dem Dach Platz befindet,
angeschlossen.
An der Westseite des Betreuungsgebäudes wird eine Terrasse, die von einer Pergola eingefasst
wird, errichtet. Ein mobiler, textiler Sonnenschutz ermöglicht eine Anpassung der gewünschten
Verschattung und verhindert die Überhitzung der Betreuungsräume.
Klimaanpassung / Regenwassernutzung
- 8 -
Die Südfassade des zweigeschossigen Bestandsriegels wird mit Fassadenbegrünung versehen.
Auf dem Gelände sammelt eine Zisterne das Regenwasser zur Versorgung der
Fassadenbegrünung. Überschüssiges Wasser wird der Versickerung zugeführt.
Konstruktion
Der Neubau ist aus Gründen der Nachhaltigkeit und zur Reduzierung der Bauzeit vor Ort als
hybrider Holz-Stahl-Skelettbau konzipiert. Die Deckenplatten bestehen aus massivem
Brettschichtholz. Das zweite Obergeschoß des Neubaus wird über die beiden bestehenden
Treppenhäuser erschlossen, und erstreckt sich hufeisenförmig über das Dach des 1-
geschossigen Bestandsbaukörpers.
Dem Magistratsbeschluss zur Erweiterung der Andersenschule lag eine Aufstockung als
Überbauung des westlichen, eingeschossigen Riegels mit Einbau einer neuen Treppe zu
Grunde. Dies ist jedoch nicht umsetzbar. Aus statischen Gründen darf der eingeschossige
Riegel nicht belastet werden, weshalb der Neubau ihn wie eine Brückenkonstruktion frei
überspannt und auf der anderen Seite auf V-förmigen Stützen ablastet.
Mensa und Musikraum im Erdgeschoss werden großteils von einem Sheddach mit hohem
Glasanteil überdacht, dessen Grundfläche vom Volumen des Obergeschosses ausgespart ist,
und dort eine Art Innenhof bildet. Die Fassade ist im verglasten Bereich als Pfosten- Riegel-
Konstruktion mit Tragprofilen aus Holz und Aufsatzprofilen konzipiert, und verfügt in jedem
Raum über mindestens einen Öffnungsflügel. Die geschlossenen Wandbereiche bestehen aus
einer kerngedämmten Holzrahmenkonstruktion mit außenliegender Putzträgerplatte. Die
Fenster im Obergeschoß des Erweiterungsbaus erhalten Raffstore als außenliegenden
Sonnenschutz.
Vor der thermischen Gebäudehülle werden Module aus vertikalen Holzlamellen mit
unterschiedlichen Achsabständen montiert. Diese verleihen dem Gebäude eine
charakteristische Gestaltung und dienen zugleich als zusätzlicher Sonnenschutz. Zu
Reinigungszwecken sind die Module teilweise beweglich.
Alle nichttragenden Wände werden als Trockenbau- Leichtbauwände oder als Glaswände
realisiert. Für den Bodenbelag ist Linoleum und für die abgehängten Decken Holzwolle -
Leichtbauplatten vorgesehen.
Die Wände der notwendigen Flure werden feuerhemmend ausgeführt und mit Hilfe von
rauchdichten und selbstschließenden Türen in Rauchabschnitte ≤ 30 m unterteilt.
Die notwendigen Flure sollen als Lernbereiche und Kommunikationsbereiche genutzt werden.
Auch die neuen Räumlichkeiten werden über die Bestandstreppenhäuser erschlossen. Sie
erhalten daher einen feuerhemmenden inneren Abschluss. Ihr fehlender Zugang direkt ins Freie
wird durch Anbau je eines Außenpodests mit Stahltreppe ergänzt. Die seitliche Verglasung der
Treppenhäuser wird brandschutztechnisch ertüchtigt.
Die Ausstattung wurde mit Nutzer und Schulamt abgestimmt. Der Kostenberechnung zu
Grunde liegende feste Einbauten, die zum reibungslosen Betrieb der Einrichtung erforderlich
sind, sind in KG 300 erfasst. Im Einzelnen sind dies: Einbauschränke und die festeingeba uten
Regale der Lerninseln, die als Stecksystem Sitzmöbel als herausnehmbare Elemente
aufnehmen.
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Garderobenmöbel, IT-Ausstattung, weitere lose Möblierung oder sonstige Ausstattungen sind
Bestandteil der KG 600 und werden über das Schulamt finanziert.
Außenbereich Schulhof
Das Konzept des neuen Schulgeländes soll Schülerinnen und Schülern ein differenziertes
Angebot an unterschiedlichen Aktivitäten in den Unterrichts- und Pausenzeiten anzubieten. Der
Planungsansatz berücksichtigt hierbei den Erhalt der zahlreichen, großen Bäume, in dem er
bereits bebaute Flächen überdeckt und durch seine Kompaktheit nur minimal in den
Außenbereich eingreift. Dennoch müssen an der Westseite des Grundstücks zwei Bäume gefällt
werden, um die Aufstockung zu ermöglichen.
Die Ersatzpflanzungen werden auf dem Grundstück vorgenommen.
Der westliche und südliche Teil des Grundstücks mit Tischtennisplatten, Fußballplatz,
Spielplatz und Laufbahn bleibt in seiner ursprünglichen Gestaltung unberührt. Entlang des
nördlichen Zugangs werden Müllsituation und die Abstellplätze für Fahrräder und Roller neu
organisiert.
Bänke aus Holz bieten unter den Bestandsbäumen schattige Sitz - und Liegemöglichkeiten, der
Wurzelbereich der Bäume wird gleichzeitig geschützt und stärker geöffnet. Wege verbindungen
zwischen den Gebäuden werden durch Aufenthaltszonen ergänzt und aufgewertet .
Eine zusätzliche Rampenausbildung und eine neue Treppe sorgen für eine barrierefreie
Erschließung des Gymnastikraums im Westriegel.
Am zweigeschossigen Bestandsriege l wird eine Fassadenbegrünung vorgesehen. Eine
Rankkonstruktion aus Stahlseilen ermöglicht die lineare vertikale Begrünung. Es werden
ungiftige Kletterpflanzen wie Kiwi (Actinidia deliciosa), Wilder Wein (Vitis coignetiae) und
fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) gepflanzt.
Dezernat I Dezernat IV Dezernat V
Jochen Partsch André Schellenberg Holger Klötzner
Oberbürgermeister Stadtkämmerer Stadtrat
anlage 5
221 Zeichen
Punkt 5: Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes (V-Nr. 2022/0301) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bildung und Schule der Stadtverordneten-versammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 6
158 Zeichen
Punkt 38: Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes (V-Nr. 2022/0301) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: AfD
Beratungsverlauf (4)
Orte (1)
- Marktplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2022/0301
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 22.09.2022
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00