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2022/0301

Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes

Magistratsvorlage 22.09.2022

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2022/0301

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2022/0301

16184 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
05.10.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
Dezernat V 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0301 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  14-00076-01 Investitionsnummer:  INV00421 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 951010 
 
Betreff: Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes  
 
Vorlage vom: 22.09.2022 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat  stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung der Erweiterung und der 
energetischen Sanierung des Bestandes der Andersenschule zu.  
 
2. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V. -Nr. SV -2019/0053 zur CO2 - Reduktion                     
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus dem Sofortprogramm Klimaschutz.    
 
 
Anlagen: Pläne 
Kostenberechnung  
Folgekostenberechnung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  22.09.2022 
 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis: 
 
Die Andersenschule wurde 1976 als 2-zügige Grundschule in Eberstadt errichtet 
Von 2004 bis 2007 wurde das Hauptgebäude, bestehend aus einem eingeschossigen und einem 
zweigeschossigen Riegel, die durch zwei eingeschossige Riegel verbunden sind, saniert und 
energetisch gemäß damaligem Standard ertüchtigt. 
Im Jahre 2009 wurde ein eingeschossiges Betreuungsgebäude als Solitär im Osten des 
Grundstücks verwirklicht. 
Nach der Aufstockung soll die Schule 2 1/2-zügig genutzt werden, um einzelne 
Jahrgangsausschläge ab zu fangen. 
Die Größe der Verwaltungsflächen für die Schule ist aktuell völlig unzureichend. 
Differenzierungsräume und Fachunterrichtsräume sind so gut wie nicht vorhanden und die 
Räumlichkeiten für die Betreuung viel zu klein. 
 
 
1. Der Magistrats -Beschluss Nr. 287 vom 19.10.2020 stimmte dem vorgele gten 
Raumprogramm und der baulichen Erweiterung, möglichst in Form einer 
Aufstockung des Hauptgebäudes, zu und stellte Planungsmittel in Höhe von 
150.000 € zur Verfügung. 
 
2. Der Vorlage wurde in der Sitzung der Betriebskommission des Eigenbetriebes 
Immobilienmanagement am 15.07.2022 zugestimmt. 
 
3. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca. 
1.434 qm Programmfläche, die am Standort mit 905 qm Nettofläche im Bestand 
und einem Neubauanteil von mindestens 530 qm Nettofläche zu beplanen war. 
Diese Flächen beinhalteten jedoch weder Technik -, noch Verkehrsflächen oder 
Sanitärbereiche. 
 
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement  
Darmstadt, hat für die Planerleistungen der Objektplanung und der 
Tragwerksplanung ein VgV– Verfahren durchgeführt. 
Das Architekturbüro looc/m wurde mit der Objektplanung, das Ingenieurbüro für 
Statik IB Schmidt mit der Tragwerksplanung beauftragt. Des Weiteren wurden 
Fachplaner für HLS und Elektroplanung, sowie für Raumakustik, Thermi sche 
Bauphysik und Energieberatung, Küchenplanung und ein Landschaftsarchitekt 
verpflichtet. 
 
5. Auf Grund des Stadtverordneten -Beschlusses V -Nr. SV -2019/0053 "Höchste 
Priorität für den Klimaschutz" wird für die Erweiterung und die energetische 
Ertüchtigung d es Bestandes der Andersenschule ein umfassendes energetisches 
Konzept entwickelt. 
 
6. Für die Erweiterung und die energetische Ertüchtigung des Bestandes ist die 
Aufstellung einer temporären Anlage erforderlich. Auf der Grünanlage zwischen 
Betreuungsgebäude und Klassentrakt werden während der Bauzeit zehn Container 
aufgestellt, die die Verwaltung, einen Betreuungsraum und sanitäre Anlagen für die 
Lehrer beherbergen.

- 4 - 
 
 
 
Als erste Maßnahme werden an die Bestandstreppenhäuser Außenpodeste und 
Stahltreppen angebaut. Diese dienen während der Bauphase der Erschließung der 
Klassenräume, die weiterhin genutzt werden. Nach Fertigstellung werden sie nur 
noch als Rettungsweg verwendet. 
 
 
7. Termine gemäß Terminplan vom 19.05.2022 
 
 Einreichung Bauantrag:   III. Quartal 2022 
 Baubeginn:      II. Quartal 2023 
 Fertigstellung:    III. Quartal 2024 
 
 
 
8. Gebäudekenndaten Neubau Aufstockung: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF): 1.140 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):  4.712 m3 
 Nutzfläche (NUF):     735 m2 
 Verkehrsfläche (VF):     293 m2 
 Technikfläche (TF):         0 m2 
 
 
Gebäudekenndaten Altbau/ Bestand: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):  1.336 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):   4.672 m3 
 Nutzfläche (NUF):      979 m2 
 Verkehrsfläche (VF):      233 m2 
 Technikfläche (TF):        26 m2 
 
 
Gebäudekenndaten gesamt: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):  2.477 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):   9.384 m3 
 Nutzfläche (NUF):   1.714 m2 
 Verkehrsfläche (VF):      525 m2 
 Technikfläche (TF):        26 m2 
 
Das Gebäude ist in die Gebäudeklasse „3“ sowie als „Sonderbau“ einzustufen.

- 5 - 
 
 
 
Erläuterungsbericht 
 
Der vorliegende Entwurf ist mit allen Fachdisziplinen und den Nutzern abgeklärt. Die 
technischen Überprüfungen des Vorentwurfs sind so eingearbeitet, dass auf Grundlage des 
Entwurfs die Genehmigungsplanung erstellt werden kann.  
Unter Zugrundelegung des tabellarischen Raumprogramms waren die Aspekte, Innere 
Erschließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, baulicher Brandschutz so 
umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur entsteht, die 
nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist. 
 
Pädagogisches Konzept: 
Schule und Schulamt haben sich, neben dem Zuwachs eines halben Klassenzuges, darauf 
verständigt, dass die Räume für Unterricht und Betreuung soweit möglich miteinander 
verzahnt werden, um größtmögliche Synergien von Vormittag und Nachmittag und 
Mehrfachnutzungen von Räumen zu erzielen. 
Die neuen Betreuungsräume in der Aufstockung sollen integraler Bestandteil für den Unterricht 
werden um ein hohes Maß an Binnendifferenzierung zu ermöglichen. Neue Lerninseln (pro 
Jahrgang eine) in den aufgeweiteten Fluren stehen auch zur Differenzierung zur Verfügung und 
können zur Förderung von selbstorientiertem Lernen genutzt werden. Zu dem entsteht dadurch 
ein kleiner Marktplatz für jeden Jahrgang. 
Durch den guten Fortschritt der Maßnahme und den überdurchschnittlich großen Anteil der 
Kinder in der Ganztagsbetreuung hat die Schule den Antrag für den Beitritt in den Pakt 
gestellt. Dieser wurde ab Schuljahresbeginn 2022/23 genehmigt. Dadurch entsteht nicht nur 
räumlich, sondern auch inhaltlich eine bessere Vernetzung von Vor- und Nachmittag und er 
ermöglicht der Schule, Phasen von Lernen, Entspannung, Bewegung und Ruhe in das 
pädagogische Konzeptes zu integrieren. 
 
 
Städtebauliches Konzept: 
Die Liegenschaft befindet sich in Waldrandlage im Stadtteil Darmstadt- Eberstadt. 
Der Hauptzugang zum Schulgelände erfolgt von Norden. Entlang der Zuwegung befinden sich 
die PKW- und Fahrradstellplätze. Das Bestandsgebäude besteht aus einem 1-geschossigen und 
einem 2-geschossigen Gebäuderiegel, die über 2 flache Verbindungsbauten gemeinsam 
erschlossen sind. Im 1- geschossigen Gebäudeteil sind derzeit die Schulleitung, der 
Gymnastikraum mit Umkleidebereich und die Toilettenanlagen untergebracht.  
Der 2-geschossige Riegel beherbergt je 4 Klassenräume pro Etage. 
Auf dem Schulgelände befindet sich noch ein weiteres Gebäude, welches der 
Nachmittagsbetreuung der Schüler dient. 
 
 
Funktionales / organisatorisches Konzept:  
Die nun geplanten Maßnahmen haben im Wesentlichen die quantitative Erweiterung und eine 
qualitative Verbesserung der Struktur der Schule zum Ziel. Das Konzept sieht vor, zunächst die 
bestehenden Verbindungsbaukörper zurückzubauen, und die erdgeschossige Fl äche zwischen 
den beiden Bestandsgebäuden für die Nutzung als Eingangsfoyer, Mensa und Musikraum 
nutzbar zu machen. Während das 2- geschossige Bestandgebäude räumlich nahezu 
unverändert bleibt, sind für den 1-geschossigen Gebäudeteil Umbaumaßnahmen geplant, um

- 6 - 
 
 
 
dort die Küche für die Mensa, die Räume der Schulleitung und die Verwaltungs- und 
Personalräume der Betreuungseinheit unterzubringen. 
Die Räume im neuen Obergeschoß sind hauptsächlich als Fach- und Betreuungsräume 
vorgesehen, können jedoch aufgrund der ausreichenden Größe auch als vollwertige 
Klassenräume Verwendung finden. Ergänzt wird das Raumangebot dieser Etage durch das 
Lehrerzimmer, einen Lehrmittelraum, ein Elternsprechzimmer sowie durch eine neue 
Toilettenanlage. 
Im Foyer des Neubaus wird ein rollstuhlgerechter Personenaufzug installiert, der die beiden 
versetzt liegenden Höhenlagen des Obergeschosses gleichermaßen und somit alle Bereiche der 
Schule barrierefrei erschließt. 
 
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele 
Die thermische Gebäudehülle des Neubaus wird gemäß den hohen Dämmstandards eines KfW-
40-Gebäudes und den Leitlinien für nachhaltigen Hochbau der Stadt Darmstadt unter der 
Verwendung von Passivhauskomponenten konzipiert. Die Außenwände erhalten eine 20cm 
starke Kerndämmung aus Mineralwolle, die Fenster eine Dreischeibenisolierverglasung Uw-
Wert von 0,8 und einen außenliegenden Sonnenschutz. Das Flachdach wird als Gründach 
realisiert. Für alle Dachflächen, die nicht als Technikaufstellfläche benötigt werden, sind 
Photovoltaikmodule vorgesehen. 
Die Lieferung der PV-Anlage erfolgt über einen externen Betreiber und ist in den Kosten nicht 
erfasst. 
Das Gebäude erhält eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die auch die 
Bestandsklassenzimmer anschließt. 
Für die Beheizung des Neubaus wird der im Bestand bereits vorhandene Anschluss an das 
Fernwärmenetz erweitert.  
Bewegliche Holzlamellen vor der Fassade möglichen den solaren Wärmeeintrag im Winter.  
Mit dem Neubau werden weitgehend bereits vorhandene Bauteile überdeckt. Dies führt zu 
einem kompakten Baukörper ohne weitere Flächenversiegelung. 
Die Dachflächen der beiden Bestandsriegel werden energetisch saniert. Sie erhalten einen 
neuen Dachaufbau mit Gründach und Photovoltaikanlage. Der überbaute Eingeschosser wird 
im Bereich des Anschlusses an die Aufstockung feuerhemmend ertüchtigt. 
Der Sockelbereich der Bestandsriegel wird ebenfalls energetisch saniert. 
Die acht Klassenräume erhalten eine neue Abhangdecke mit LED-Beleuchtung.  
Zudem werden sie an die zentrale Lüftungsanlage, die sich auf dem Dach Platz befindet, 
angeschlossen. 
An der Westseite des Betreuungsgebäudes wird eine Terrasse, die von einer Pergola eingefasst 
wird, errichtet. Ein mobiler, textiler Sonnenschutz ermöglicht eine Anpassung der gewünschten 
Verschattung und verhindert die Überhitzung der Betreuungsräume. 
 
 
Klimaanpassung / Regenwassernutzung 
Die Südfassade des zweigeschossigen Bestandsriegels wird mit Fassadenbegrünung versehen.  
Auf dem Gelände sammelt eine Zisterne das Regenwasser zur Versorgung der 
Fassadenbegrünung. Überschüssiges Wasser wird der Versickerung zugeführt.

- 7 - 
 
 
 
 
Konstruktion 
Der Neubau ist aus Gründen der Nachhaltigkeit und zur Reduzierung der Bauzeit vor Ort als 
hybrider Holz-Stahl-Skelettbau konzipiert. Die Deckenplatten bestehen aus massivem 
Brettschichtholz. Das zweite Obergeschoß des Neubaus wird über die beiden bestehenden 
Treppenhäuser erschlossen, und erstreckt sich hufeisenförmig über das Dach des 1-
geschossigen Bestandsbaukörpers. 
 
 
Dem Magistratsbeschluss zur Erweiterung der Andersenschule lag eine Aufstockung als 
Überbauung des westlichen, eingeschossigen Riegels mit Einbau einer neuen Treppe zu 
Grunde. Dies ist jedoch nicht umsetzbar. Aus statischen Gründen darf der eingeschossige 
Riegel nicht belastet werden, weshalb der Neubau ihn wie eine Brückenkonstruktion frei 
überspannt und auf der anderen Seite auf V-förmigen Stützen ablastet. 
Mensa und Musikraum im Erdgeschoss werden großteils von einem Sheddach mit hohem 
Glasanteil überdacht, dessen Grundfläche vom Volumen des Obergeschosses ausgespart ist, 
und dort eine Art Innenhof bildet. Die Fassade ist im verglasten Bereich als Pfosten- Riegel-
Konstruktion mit Tragprofilen aus Holz und Aufsatzprofilen konzipiert, und verfügt in jedem 
Raum über mindestens einen Öffnungsflügel. Die geschlossenen Wandbereiche bestehen aus 
einer kerngedämmten Holzrahmenkonstruktion mit außenliegender Putzträgerplatte. Die 
Fenster im Obergeschoß des Erweiterungsbaus erhalten Raffstore als außenliegenden 
Sonnenschutz. 
Vor der thermischen Gebäudehülle werden Module aus vertikalen Holzlamellen mit 
unterschiedlichen Achsabständen montiert. Diese verleihen dem Gebäude eine 
charakteristische Gestaltung und dienen zugleich als zusätzlicher Sonnenschutz. Zu 
Reinigungszwecken sind die Module teilweise beweglich. 
Alle nichttragenden Wände werden als Trockenbau- Leichtbauwände oder als Glaswände 
realisiert. Für den Bodenbelag ist Linoleum und für die abgehängten Decken Holzwolle -
Leichtbauplatten vorgesehen. 
Die Wände der notwendigen Flure werden feuerhemmend ausgeführt und mit Hilfe von 
rauchdichten und selbstschließenden Türen in Rauchabschnitte ≤ 30 m unterteilt.  
Die notwendigen Flure sollen als Lernbereiche und Kommunikationsbereiche genutzt werden.  
Auch die neuen Räumlichkeiten werden über die Bestandstreppenhäuser erschlossen. Sie 
erhalten daher einen feuerhemmenden inneren Abschluss. Ihr fehlender Zugang direkt ins Freie 
wird durch Anbau je eines Außenpodests mit Stahltreppe ergänzt. Die seitliche Verglasung der 
Treppenhäuser wird brandschutztechnisch ertüchtigt. 
Die Ausstattung wurde mit Nutzer und Schulamt abgestimmt. Der Kostenberechnung zu 
Grunde liegende feste Einbauten, die zum reibungslosen Betrieb der Einrichtung erforderlich 
sind, sind in KG 300 erfasst. Im Einzelnen sind dies: Einbauschränke und die festeingeba uten 
Regale der Lerninseln, die als Stecksystem Sitzmöbel als herausnehmbare Elemente 
aufnehmen.  
Garderobenmöbel, IT-Ausstattung, weitere lose Möblierung oder sonstige Ausstattungen sind 
Bestandteil der KG 600 und werden über das Schulamt finanziert.

- 8 - 
 
 
 
Außenbereich Schulhof 
Das Konzept des neuen Schulgeländes soll Schülerinnen und Schülern ein differenziertes 
Angebot an unterschiedlichen Aktivitäten in den Unterrichts- und Pausenzeiten anzubieten. Der 
Planungsansatz berücksichtigt hierbei den Erhalt der zahlreichen, großen Bäume, in dem er 
bereits bebaute Flächen überdeckt und durch seine Kompaktheit nur minimal in den 
Außenbereich eingreift. Dennoch müssen an der Westseite des Grundstücks zwei Bäume gefällt 
werden, um die Aufstockung zu ermöglichen. 
Die Ersatzpflanzungen werden auf dem Grundstück vorgenommen. 
Der westliche und südliche Teil des Grundstücks mit Tischtennisplatten, Fußballplatz, 
Spielplatz und Laufbahn bleibt in seiner ursprünglichen Gestaltung unberührt. Entlang des 
nördlichen Zugangs werden Müllsituation und die Abstellplätze für Fahrräder und Roller neu 
organisiert.  
 
Bänke aus Holz bieten unter den Bestandsbäumen schattige Sitz - und Liegemöglichkeiten, der 
Wurzelbereich der Bäume wird gleichzeitig geschützt und stärker geöffnet. Wege verbindungen 
zwischen den Gebäuden werden durch Aufenthaltszonen ergänzt und aufgewertet . 
Eine zusätzliche Rampenausbildung und eine neue Treppe sorgen für eine barrierefreie 
Erschließung des Gymnastikraums im Westriegel.  
Am zweigeschossigen Bestandsriege l wird eine Fassadenbegrünung vorgesehen. Eine 
Rankkonstruktion aus Stahlseilen ermöglicht die lineare vertikale Begrünung. Es werden 
ungiftige Kletterpflanzen wie Kiwi (Actinidia deliciosa), Wilder Wein (Vitis coignetiae) und 
fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) gepflanzt. 
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat I                      Dezernat IV                         Dezernat V  
 
 
 
 
 
Jochen Partsch              André Schellenberg             Holger Klötzner  
Oberbürgermeister        Stadtkämmerer                   Stadtrat

anlage 1

324 Zeichen

Plananlagen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Freianlagenplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Baustelleneinrichtungsplan / Interim

2  
 
 
Grundriss EG

3  
 
 
Grundriss OG

4  
 
Dachaufsicht 
 
 
 
Schnitt A-A

5  
 
Schnitt C-C 
 
 
Schnitt D-D 
 
Ansicht Ost

6  
 
Ansicht Süd  
 
 
Ansicht West 
 
 
 
Ansicht Nord

anlage 4

16280 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
05.10.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
Dezernat V 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 65 
IV 
V 40 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0301 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
369 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  14-00076-01 Investitionsnummer:  INV00421 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 951010 
 
Betreff: Erweiterung Andersenschule und energetische Ertüchtigung des Bestandes  
 
Vorlage vom: 22.09.2022 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung der Erweiterung und der 
energetischen Sanierung des Bestandes der Andersenschule zu.  
 
2. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V. -Nr. SV -2019/0053 zur CO2 - Reduktion                     
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus dem Sofortprogramm Klimaschutz.    
 
 
Anlagen: Pläne 
Kostenberechnung  
Folgekostenberechnung

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Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 12.10.2022 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

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Begründung zur Magistratsvorlage vom  22.09.2022 
 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis: 
 
Die Andersenschule wurde 1976 als 2-zügige Grundschule in Eberstadt errichtet 
Von 2004 bis 2007 wurde das Hauptgebäude, bestehend aus einem eingeschossigen und einem 
zweigeschossigen Riegel, die durch zwei eingeschossige Riegel verbunden sind, saniert und 
energetisch gemäß damaligem Standard ertüchtigt. 
Im Jahre 2009 wurde ein eingeschossiges Betreuungsgebäude als Solitär im Osten des 
Grundstücks verwirklicht. 
Nach der Aufstockung soll die Schule 2 1/2-zügig genutzt werden, um einzelne 
Jahrgangsausschläge ab zu fangen. 
Die Größe der Verwaltungsflächen für die Schule ist aktuell völlig unzureichend. 
Differenzierungsräume und Fachunterrichtsräume sind so gut wie nicht vorhanden und die 
Räumlichkeiten für die Betreuung viel zu klein. 
 
 
1. Der Magistrats -Beschluss Nr. 287 vom 19.10.2020 stimmte dem vorgeleg ten 
Raumprogramm und der baulichen Erweiterung, möglichst in Form einer 
Aufstockung des Hauptgebäudes, zu und stellte Planungsmittel in Höhe von 
150.000 € zur Verfügung. 
 
2. Der Vorlage wurde in der Sitzung der Betriebskommission des Eigenbetriebes 
Immobilienmanagement am 15.07.2022 zugestimmt. 
 
3. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca. 
1.434 qm Programmfläche, die am Standort mit 905 qm Nettofläche im Bestand 
und einem Neubauanteil von mindestens 530 qm Nettofläche zu beplanen war. 
Diese Flächen beinhalteten jedoch weder Technik -, noch Verkehrsflächen oder 
Sanitärbereiche. 
 
4. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement  
Darmstadt, hat für die Planerleistungen der Objektplanung und der 
Tragwerksplanung ein VgV– Verfahren durchgeführt. 
Das Architekturbüro looc/m wurde mit der Objektplanung, das Ingenieurbüro für 
Statik IB Schmidt mit der Tragwerksplanung beauftragt. Des Weiteren wurden 
Fachplaner für HLS und Elektroplanung, sowie für Raumakustik, Thermi sche 
Bauphysik und Energieberatung, Küchenplanung und ein Landschaftsarchitekt 
verpflichtet. 
 
5. Auf Grund des Stadtverordneten -Beschlusses V -Nr. SV -2019/0053 "Höchste 
Priorität für den Klimaschutz" wird für die Erweiterung und die energetische 
Ertüchtigung d es Bestandes der Andersenschule ein umfassendes energetisches 
Konzept entwickelt. 
 
6. Für die Erweiterung und die energetische Ertüchtigung des Bestandes ist die 
Aufstellung einer temporären Anlage erforderlich. Auf der Grünanlage zwischen 
Betreuungsgebäude und Klassentrakt werden während der Bauzeit zehn Container

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aufgestellt, die die Verwaltung, einen Betreuungsraum und sanitäre Anlagen für die 
Lehrer beherbergen.  
 
 
 
Als erste Maßnahme werden an die Bestandstreppenhäuser Außenpodeste und 
Stahltreppen angebaut. Diese dienen während der Bauphase der Erschließung der 
Klassenräume, die weiterhin genutzt werden. Nach Fertigstellung werden sie nur 
noch als Rettungsweg verwendet. 
 
 
7. Termine gemäß Terminplan vom 19.05.2022 
 
 Einreichung Bauantrag:   III. Quartal 2022 
 Baubeginn:      II. Quartal 2023 
 Fertigstellung:    III. Quartal 2024 
 
 
 
8. Gebäudekenndaten Neubau Aufstockung: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF): 1.140 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):  4.712 m3 
 Nutzfläche (NUF):     735 m2 
 Verkehrsfläche (VF):     293 m2 
 Technikfläche (TF):         0 m2 
 
 
Gebäudekenndaten Altbau/ Bestand: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):  1.336 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):   4.672 m3 
 Nutzfläche (NUF):      979 m2 
 Verkehrsfläche (VF):      233 m2 
 Technikfläche (TF):        26 m2 
 
 
Gebäudekenndaten gesamt: 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):  2.477 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):   9.384 m3 
 Nutzfläche (NUF):   1.714 m2 
 Verkehrsfläche (VF):      525 m2 
 Technikfläche (TF):        26 m2 
 
Das Gebäude ist in die Gebäudeklasse „3“ sowie als „Sonderbau“ einzustufen.

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Erläuterungsbericht 
 
Der vorliegende Entwurf ist mit allen Fachdisziplinen und den Nutzern abgeklärt. Die 
technischen Überprüfungen des Vorentwurfs sind so eingearbeitet, dass auf Grundlage des 
Entwurfs die Genehmigungsplanung erstellt werden kann.  
Unter Zugrundelegung des tabellarischen Raumprogramms waren die Aspekte, Innere 
Erschließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, baulicher Brandschutz so 
umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur entsteht, die 
nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist. 
 
Pädagogisches Konzept: 
Schule und Schulamt haben sich, neben dem Zuwachs eines halben Klassenzuges, darauf 
verständigt, dass die Räume für Unterricht und Betreuung soweit möglich miteinander 
verzahnt werden, um größtmögliche Synergien von Vormittag und Nachmittag und 
Mehrfachnutzungen von Räumen zu erzielen. 
Die neuen Betreuungsräume in der Aufstockung sollen integraler Bestandteil für den Unterricht 
werden um ein hohes Maß an Binnendifferenzierung zu ermöglichen. Neue Lerninseln (pro 
Jahrgang eine) in den aufgeweiteten Fluren stehen auch zur Differenzierung zur Verfügung und 
können zur Förderung von selbstorientiertem Lernen genutzt werden. Zu dem entsteht dadurch 
ein kleiner Marktplatz für jeden Jahrgang. 
Durch den guten Fortschritt der Maßnahme und den überdurchschnittlich großen Anteil der 
Kinder in der Ganztagsbetreuung hat die Schule den Antrag für den Beitritt in den Pakt 
gestellt. Dieser wurde ab Schuljahresbeginn 2022/23 genehmigt. Dadurch entsteht nicht nur 
räumlich, sondern auch inhaltlich eine bessere Vernetzung von Vor- und Nachmittag und er 
ermöglicht der Schule, Phasen von Lernen, Entspannung, Bewegung und Ruhe in das 
pädagogische Konzeptes zu integrieren. 
 
 
Städtebauliches Konzept: 
Die Liegenschaft befindet sich in Waldrandlage im Stadtteil Darmstadt- Eberstadt. 
Der Hauptzugang zum Schulgelände erfolgt von Norden. Entlang der Zuwegung befinden sich 
die PKW- und Fahrradstellplätze. Das Bestandsgebäude besteht aus einem 1-geschossigen und 
einem 2-geschossigen Gebäuderiegel, die über 2 flache Verbindungsbauten gemeinsam 
erschlossen sind. Im 1- geschossigen Gebäudeteil sind derzeit die Schulleitung, der 
Gymnastikraum mit Umkleidebereich und die Toilettenanlagen untergebracht.  
Der 2-geschossige Riegel beherbergt je 4 Klassenräume pro Etage. 
Auf dem Schulgelände befindet sich noch ein weiteres Gebäude, welches der 
Nachmittagsbetreuung der Schüler dient. 
 
 
Funktionales / organisatorisches Konzept:  
Die nun geplanten Maßnahmen haben im Wesentlichen die quantitative Erweiterung und eine 
qualitative Verbesserung der Struktur der Schule zum Ziel. Das Konzept sieht vor, zunächst die

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bestehenden Verbindungsbaukörper zurückzubauen, und die erdgeschossige Fl äche zwischen 
den beiden Bestandsgebäuden für die Nutzung als Eingangsfoyer, Mensa und Musikraum 
nutzbar zu machen. Während das 2- geschossige Bestandgebäude räumlich nahezu 
unverändert bleibt, sind für den 1-geschossigen Gebäudeteil Umbaumaßnahmen geplant, um  
 
 
 
dort die Küche für die Mensa, die Räume der Schulleitung und die Verwaltungs- und 
Personalräume der Betreuungseinheit unterzubringen. 
Die Räume im neuen Obergeschoß sind hauptsächlich als Fach- und Betreuungsräume 
vorgesehen, können jedoch aufgrund der ausreichenden Größe auch als vollwertige 
Klassenräume Verwendung finden. Ergänzt wird das Raumangebot dieser Etage durch das 
Lehrerzimmer, einen Lehrmittelraum, ein Elternsprechzimmer sowie durch eine neue 
Toilettenanlage. 
Im Foyer des Neubaus wird ein rollstuhlgerechter Personenaufzug installiert, der die beiden 
versetzt liegenden Höhenlagen des Obergeschosses gleichermaßen und somit alle Bereiche der 
Schule barrierefrei erschließt. 
 
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele 
Die thermische Gebäudehülle des Neubaus wird gemäß den hohen Dämmstandards eines KfW-
40-Gebäudes und den Leitlinien für nachhaltigen Hochbau der Stadt Darmstadt unter der 
Verwendung von Passivhauskomponenten konzipiert. Die Außenwände erhalten eine 20cm 
starke Kerndämmung aus Mineralwolle, die Fenster eine Dreischeibenisolierverglasung Uw-
Wert von 0,8 und einen außenliegenden Sonnenschutz. Das Flachdach wird als Gründach 
realisiert. Für alle Dachflächen, die nicht als Technikaufstellfläche benötigt werden, sind 
Photovoltaikmodule vorgesehen. 
Die Lieferung der PV-Anlage erfolgt über einen externen Betreiber und ist in den Kosten nicht 
erfasst. 
Das Gebäude erhält eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die auch die 
Bestandsklassenzimmer anschließt. 
Für die Beheizung des Neubaus wird der im Bestand bereits vorhandene Anschluss an das 
Fernwärmenetz erweitert.  
Bewegliche Holzlamellen vor der Fassade möglichen den solaren Wärmeeintrag im Winter.  
Mit dem Neubau werden weitgehend bereits vorhandene Bauteile überdeckt. Dies führt zu 
einem kompakten Baukörper ohne weitere Flächenversiegelung. 
Die Dachflächen der beiden Bestandsriegel werden energetisch saniert. Sie erhalten einen 
neuen Dachaufbau mit Gründach und Photovoltaikanlage. Der überbaute Eingeschosser wird 
im Bereich des Anschlusses an die Aufstockung feuerhemmend ertüchtigt. 
Der Sockelbereich der Bestandsriegel wird ebenfalls energetisch saniert. 
Die acht Klassenräume erhalten eine neue Abhangdecke mit LED-Beleuchtung.  
Zudem werden sie an die zentrale Lüftungsanlage, die sich auf dem Dach Platz befindet, 
angeschlossen. 
An der Westseite des Betreuungsgebäudes wird eine Terrasse, die von einer Pergola eingefasst 
wird, errichtet. Ein mobiler, textiler Sonnenschutz ermöglicht eine Anpassung der gewünschten 
Verschattung und verhindert die Überhitzung der Betreuungsräume. 
 
 
Klimaanpassung / Regenwassernutzung

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Die Südfassade des zweigeschossigen Bestandsriegels wird mit Fassadenbegrünung versehen.  
Auf dem Gelände sammelt eine Zisterne das Regenwasser zur Versorgung der 
Fassadenbegrünung. Überschüssiges Wasser wird der Versickerung zugeführt. 
 
 
 
 
 
 
Konstruktion 
Der Neubau ist aus Gründen der Nachhaltigkeit und zur Reduzierung der Bauzeit vor Ort als 
hybrider Holz-Stahl-Skelettbau konzipiert. Die Deckenplatten bestehen aus massivem 
Brettschichtholz. Das zweite Obergeschoß des Neubaus wird über die beiden bestehenden 
Treppenhäuser erschlossen, und erstreckt sich hufeisenförmig über das Dach des 1-
geschossigen Bestandsbaukörpers. 
 
 
Dem Magistratsbeschluss zur Erweiterung der Andersenschule lag eine Aufstockung als 
Überbauung des westlichen, eingeschossigen Riegels mit Einbau einer neuen Treppe zu 
Grunde. Dies ist jedoch nicht umsetzbar. Aus statischen Gründen darf der eingeschossige 
Riegel nicht belastet werden, weshalb der Neubau ihn wie eine Brückenkonstruktion frei 
überspannt und auf der anderen Seite auf V-förmigen Stützen ablastet. 
Mensa und Musikraum im Erdgeschoss werden großteils von einem Sheddach mit hohem 
Glasanteil überdacht, dessen Grundfläche vom Volumen des Obergeschosses ausgespart ist, 
und dort eine Art Innenhof bildet. Die Fassade ist im verglasten Bereich als Pfosten- Riegel-
Konstruktion mit Tragprofilen aus Holz und Aufsatzprofilen konzipiert, und verfügt in jedem 
Raum über mindestens einen Öffnungsflügel. Die geschlossenen Wandbereiche bestehen aus 
einer kerngedämmten Holzrahmenkonstruktion mit außenliegender Putzträgerplatte. Die 
Fenster im Obergeschoß des Erweiterungsbaus erhalten Raffstore als außenliegenden 
Sonnenschutz. 
Vor der thermischen Gebäudehülle werden Module aus vertikalen Holzlamellen mit 
unterschiedlichen Achsabständen montiert. Diese verleihen dem Gebäude eine 
charakteristische Gestaltung und dienen zugleich als zusätzlicher Sonnenschutz. Zu 
Reinigungszwecken sind die Module teilweise beweglich. 
Alle nichttragenden Wände werden als Trockenbau- Leichtbauwände oder als Glaswände 
realisiert. Für den Bodenbelag ist Linoleum und für die abgehängten Decken Holzwolle -
Leichtbauplatten vorgesehen. 
Die Wände der notwendigen Flure werden feuerhemmend ausgeführt und mit Hilfe von 
rauchdichten und selbstschließenden Türen in Rauchabschnitte ≤ 30 m unterteilt.  
Die notwendigen Flure sollen als Lernbereiche und Kommunikationsbereiche genutzt werden.  
Auch die neuen Räumlichkeiten werden über die Bestandstreppenhäuser erschlossen. Sie 
erhalten daher einen feuerhemmenden inneren Abschluss. Ihr fehlender Zugang direkt ins Freie 
wird durch Anbau je eines Außenpodests mit Stahltreppe ergänzt. Die seitliche Verglasung der 
Treppenhäuser wird brandschutztechnisch ertüchtigt. 
Die Ausstattung wurde mit Nutzer und Schulamt abgestimmt. Der Kostenberechnung zu 
Grunde liegende feste Einbauten, die zum reibungslosen Betrieb der Einrichtung erforderlich 
sind, sind in KG 300 erfasst. Im Einzelnen sind dies: Einbauschränke und die festeingeba uten 
Regale der Lerninseln, die als Stecksystem Sitzmöbel als herausnehmbare Elemente 
aufnehmen.

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Garderobenmöbel, IT-Ausstattung, weitere lose Möblierung oder sonstige Ausstattungen sind 
Bestandteil der KG 600 und werden über das Schulamt finanziert. 
 
 
 
 
 
 
 
Außenbereich Schulhof 
Das Konzept des neuen Schulgeländes soll Schülerinnen und Schülern ein differenziertes 
Angebot an unterschiedlichen Aktivitäten in den Unterrichts- und Pausenzeiten anzubieten. Der 
Planungsansatz berücksichtigt hierbei den Erhalt der zahlreichen, großen Bäume, in dem er 
bereits bebaute Flächen überdeckt und durch seine Kompaktheit nur minimal in den 
Außenbereich eingreift. Dennoch müssen an der Westseite des Grundstücks zwei Bäume gefällt 
werden, um die Aufstockung zu ermöglichen. 
Die Ersatzpflanzungen werden auf dem Grundstück vorgenommen. 
Der westliche und südliche Teil des Grundstücks mit Tischtennisplatten, Fußballplatz, 
Spielplatz und Laufbahn bleibt in seiner ursprünglichen Gestaltung unberührt. Entlang des 
nördlichen Zugangs werden Müllsituation und die Abstellplätze für Fahrräder und Roller neu 
organisiert.  
 
Bänke aus Holz bieten unter den Bestandsbäumen schattige Sitz - und Liegemöglichkeiten, der 
Wurzelbereich der Bäume wird gleichzeitig geschützt und stärker geöffnet. Wege verbindungen 
zwischen den Gebäuden werden durch Aufenthaltszonen ergänzt und aufgewertet . 
Eine zusätzliche Rampenausbildung und eine neue Treppe sorgen für eine barrierefreie 
Erschließung des Gymnastikraums im Westriegel.  
Am zweigeschossigen Bestandsriege l wird eine Fassadenbegrünung vorgesehen. Eine 
Rankkonstruktion aus Stahlseilen ermöglicht die lineare vertikale Begrünung. Es werden 
ungiftige Kletterpflanzen wie Kiwi (Actinidia deliciosa), Wilder Wein (Vitis coignetiae) und 
fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) gepflanzt. 
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat I                      Dezernat IV                         Dezernat V  
 
 
 
 
 
Jochen Partsch              André Schellenberg             Holger Klötzner  
Oberbürgermeister        Stadtkämmerer                   Stadtrat

anlage 5

221 Zeichen

Punkt 5: Erweiterung Andersenschule und energetische  Ertüchtigung des Bestandes 
 (V-Nr. 2022/0301) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bildung und Schule der 
Stadtverordneten-versammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 6

158 Zeichen

Punkt 38: Erweiterung Andersenschule und energetische  Ertüchtigung des Bestandes 
 (V-Nr. 2022/0301) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: AfD

Beratungsverlauf (4)

TOP 369
TOP 5
TOP 19
TOP 38

Orte (1)

  • Marktplatz

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Details

Vorlagen-Nr.
2022/0301
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.09.2022
Erstellt
29.09.2026 00:00