RAT/214/2025
Bericht aus der Kleinen Kommission Kö-Bogen & KAP
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Berichtsvorlage
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RAT/214/2025 X öffentlich nicht öffentlich Bericht Betrifft: Bericht aus der Kleinen Kommission Kö-Bogen & KAP Fachbereich: 03/0 - Dezernat für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Rat 10.07.2025 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Berichtszeitraum: 10. April 2025– 09. Juli 2025 Der Ratsbeschluss vom 13.12.2007 über die Bildung einer Kleinen Kommission Kö - Bogen sieht neben der Einsetzung dieser Kommission auch die Berichterstattung in jeder Ratssitzung vor. D urch Ratsbeschluss vom 07.05.2024 ist der Aufgabenbereich der Kleinen Kommission Kö -Bogen um de n Konrad -Adenauer-Platz (KAP) erweitert worden (Rat/123/2024). Im Berichtszeitraum hat die Kommission einmal getagt, nämlich am 03. Juni 2025. Die Sitzung wurde digital durchgeführt. 1. Teil - Kö-Bogen Zum Stand der Bauarbeiten wurde die Kleine Kommission informiert. Die Arbeiten am Gleisübergang Schadowstraße (TP 47.7) befinden sich auf der Zielgeraden und sollen bis Ende Juni fertiggestellt werden. Die Arbeiten an den TP 45.7 Hofgartenpromenade und TP 43.3 Hofgarten West lieg en im Zeitplan. Die ersten Baumpflanzungen wurden in den letzten Wochen getätigt, die Unterkonstruktion für die Wegeverbindungen im unteren Bereich ist durchgeführt. Beim TP 71 Amt Wehrhahn läuft aktuell die Mängelbeseitigung. Zu den getätigten und vorgesehenen Vergaben gibt es keinen neuen Sachstand. Im Termin- und Kostencontrolling haben sich keine Veränderungen ergeben; nach derzeitigem Stand wird das Budget eingehalten. Seite 2 2. Teil – KAP Die Verwaltung stellt den Sachstand vor: Vorplanung: Die Vorplanung wird zur Vorbereitung auf den Bedarfsbeschluss auf Grundlage der Empfehlungen der Kleinen Kommissionen Radverkehr und Kö -Bogen & KAP in ihrer Sondersitzung am 22.01.2025 weiter angepasst. Folgende Planungsschritte sind in Arbeit oder in Beauftragung zur Bearbeitung: Planungsstand Kurzzeitparkplatz, Taxi- und Behindertenstellplätze: Die Lage und Form des Kurzzeitparkplatzes wurde geringfügig weiterentwickelt: Die Form ist nun symmetrischer und bietet mehr Raum für die Nutzungen. Der aktuelle Planungsstand sieht 13 Taxi -Stellplätze auf dem Kurzzeitparkplatz vor und einen Suchraum für 12 weitere Taxi -Nachrücker mit Sichtbeziehung zum KAP in der Nähe des Fernbusbahnhofs. Es werden weiterhin zwei Behindertenstellplätze vorgesehen. Planungsstand Optimierung Radwegeführung über KAP und Anschluss Worringer Straße: Die Lage des Radwegs über den Platz wurde hinsichtlich der Zufußgehenden und in Verbindung mit der Gestaltform des Kurzzeitparkplatzes optimiert. Damit sind die oberirdischen Fahrrad- und Scooter-Stellplätze beidseitig des Radweges anzuordnen und entfalten im Platzbereich vor dem Uhrenturm einen konfliktreduzierenden Übergang zwischen Wartebereich Haltestelle Rheinbahn und Platzfläche. Im Bereich des Kurzzeitparkplatzes ergibt sich eine Op timierung der Aufstellflächen für Zufußgehende vor den Fußgängerüberwegen. Der Anschluss des Radwegs in der Worringer Straße zum Worringer Platz wurde hinsichtlich der Konflikte der beteiligten Verkehre in Abschnitten zur weiteren Planung wie folgt betrachtet: a. Bereich zwischen Kurzzeitparker und Kurfürstenstraße und b. Bereich zwischen Kurfürstenstraße und Worringer Platz. Zu a.: Als Planungsaufgabe wird die sichere Trennung zwischen Radfahrenden und MIV vorgesehen mit dem Ziel, die Eckpunkte der Plan ung (Tiefgarageneinfahrt und Rheinbahngleise) sicherzustellen sowie eine geringstmögliche Störung der Gehwegbreite und geringstmöglichen Entfall von Bäumen zu erreichen. Zu b.: Nach Befragung der Fernbus-Anbieter wird der Fernbusbahnhof an dieser Stelle in der Nähe zum Hauptbahnhof mit idealem Anschluss an ÖPNV alternativlos bestätigt. Die gute Ausnutzung aller Haltestellen wurde über Ortsbesichtigungen überprüft. Durch die nunmehr zu planende frühzeitige Abführung des MIV vom Kurzzeitparkplatz aus über di e Kurfürstenstr. in Richtung Karlstraße wird in der weiteren Planung von einer gemeinsamen Benutzung der Worringer Straße ausschließlich für Radverkehr und Fernbusse (ggf. zzgl Taxen) ausgegangen. In den weiteren Planungsphasen werden alle Themen der Barr ierefreiheit weiter kritisch in Bezug auf Sicherheit aller Nutzenden vertieft. Seite 3 Planungsstand UFG – Abstandsflächen in Verbindung mit einer Überdachung der Fahrsteige: Zur unterirdischen Fahrradgarage wurde durch die Feuerwehr die Lösung mit den 3 Fahrsteigen in seitlicher Mittellage hinsichtlich der Fluchtwege und Aufstellflächen als Grundlage für die weitere Planung nunmehr bestätigt. Im Falle einer Überdachung der Fahrsteige ist mit der Feuerwehr hi er eine enge Abstimmung weiterhin nötig. Als Planungsaufgabe offen ist die Anpassung der inneren Abwicklung nach der Verschiebung der Fahrsteige. Durch die Überdachung der Fahrsteige werden gegenüber der angrenzenden Vordächer Abstandsflächen ausgelöst. Es wurden nach erster überschlägiger rechtlicher Prüfung zwei Ausnahmetatbestände identifiziert, so dass eine Überdachung realisierbar sein dürfte. Dies steht in enger Abhängigkeit mit der Ausführung der Überdachung unter den vorhandenen Rahmenbedingungen. Weitere Betrachtungen der Planer hierzu müssen zu gegebener Zeit erfolgen. Machbarkeitsstudie Hansahaus; Gesundheitsamt/Fahrradgarage Die Planungsaufgabe wird durch die IPM in enger Abstimmung mit der Projektsteuerung KAP und mit den relevanten Ämtern der Stadtverwaltung derzeit bearbeitet. In der Zeitschiene ist vorgesehen, dass die Machbarkeitsstudie im 4. Q finalisiert wird und danach ein Grundsatzbeschluss vorbereitet wird, der die Machbarkeit von Hansahaus als Standort für Gesundheitsamt und Fahrradga rage den bisherigen alternativen Standorten Kölner Straße (Gesundheitsamt) und Unterirdischer Fahrradgarage im ehemaligen Bunker gegenüberstellt. Sollte der Rat in seiner letzten Sitzung in 2025 oder in der ersten Sitzung in 2026 grundsätzlich über die ein e oder andere Lösung entscheiden, geht das Ergebnis in den Bedarfsbeschluss des KAP mit Fahrradgarage ein. Ausblick auf die nächsten Schritte Der erste Meilenstein, der Abschluss der vierten Rahmenvereinbarung, wurde vom Rat in seiner Sitzung am 10.04.2025 beschlossen. Die Zusammenführung der Vorplanung mit den genannten Planungsanpassungen sowie die Begleitung der Machbarkeitsstudie zum Hansahaus als optionaler Standort für Gesundheitsamt und Fahrradgarage wird weiter vorangetrieben. Die Gutachten für den Bebauungsplan und der § 4.2 Beteiligung nach BauGB werden bearbeitet oder derzeit vergeben. Alle Entwicklungen mit Blick auf den Bedarfs - und den Offenlagebeschluss werden in den nächsten Sitzungen der Kleinen Kommission vorgestellt. Die nächste Sitzung der KK Kö -Bogen & KAP findet am 23.09.2025 um 13:00 Uhr digital per Videokonferenz statt. Cornelia Zuschke
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RAT/214/2025
- Typ
- Berichtsvorlage
- Datum
- 18.06.2025
- Erstellt
- 03.06.2025 15:36