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2017/0039

Klimabericht 2015 der Darmstädter Stadtwirtschaft

Magistratsvorlage 09.02.2017

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2017/0039

2736 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.02.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt – 
Stadtwirtschafts -
koordination  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0039 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Klimabericht 2015 der Darmstädter Stadtwirtschaft  
 
Vorlage vom: 09.02.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: HEAG_Klimabericht_2015  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistra ts vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.02.2017  
 
Der vorliegende, für das Berichtsjahr 2014 und 2015 fortgeschriebene Klimabericht ist eine 
der in der Stadtverordnetenversammlung am 10. Oktober 2013 beschlossenen Maßnahmen 
des Klimaschutzkonzeptes der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dieser wurde von der HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den wesentlichen Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft erstellt.  
 
Ziel dieses Berichts ist, die Treibhausgasemissionen der Unternehmen zu quantifizieren und 
das Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsengagement der wesentlichen Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft gebündelt darzustellen. 
 
Mit den im Bericht definierten Leitlinien orientiert sich dieser an den Vorgaben des Deutschen 
Nachhaltigkeitskodex (DNK). Durch die Unterzeichnung der freiwilligen Selbstverpflichtung der 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft entsprechen diese den qualitativen Eckpunkten 
des DNK.  
 
Ziel dieser Leitlinien ist, die Treibhausgasemissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft zu 
reduzieren, die regionale Wertschöpfung zu steigern und das gesellschaftliche Engagement zu 
sichern. Daher wurden verschiedene Emissionsquellen der Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft analysiert. 
 
Die Umsetzung von Maßnahmen sollen regelmäßig geprüft werden. Daher wird der 
Klimabericht auch in Zukunft fortgeschrieben, um das Nachhaltigkeitsmanagement der 
Stadtwirtschaft den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. 
 
 
Darmstadt, den 09.02.2017  
 
 
 
 
Jochen Partsch  
Oberbürgermeister  
 
Anlage

anlage 1

59538 Zeichen

Klimabericht der Darmstädter 
Stadtwirtschaft
Berichtsjahr 2015
Den Klimabericht und 
mehr zu Klimaschutz 
und Nachhaltigkeit unter 
klimabericht.heag.de

Vorwort der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
wir freuen uns, dass Sie sich für den Klimabericht der Darmstädter 
Stadtwirtschaft interessieren. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist nicht 
nur ein attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten, von Grünflächen um-
geben und von kultureller Vielfalt und Weltoffenheit geprägt. Sondern sie 
unterstützt auch die Biodiversität in Darmstadt, fördert den Klima- und 
Umweltschutz und setzt sich für nachhaltiges Wirtschaften ein.
Erfolgreicher Klima- und Umweltschutz braucht viele Mitwirkende auf ver-
schiedenen Handlungsebenen sowie definierte Qualitätsstandards. Viele Un-
ternehmen haben erkannt, dass soziales, ökologisches und ökonomisches 
Wirtschaften Hand in Hand gehen muss. Natürliche Ressourcen einzusparen 
ist wirtschaftlich effizient und trägt gleichzeitig zum Klima- und Umwelt-
schutz bei. Das gilt auch für unsere Unternehmen der Stadtwirtschaft.
Der Ihnen vorliegende, für das Berichtsjahr 2014 und 2015 fortgeschrie-
bene, Klimabericht ist eine der in der Stadtverordnetenversammlung am 
10. Oktober 2013 beschlossenen Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dieses Konzept wurde durch das Ins-
titut Wohnen und Umwelt, mit einer breiten Beteiligung der Bürgerschaft 
und unter Einbezug von Darmstädter Unternehmen, Forschungs- und 
Wissenschaftsinstitutionen, Verbänden und sonstigen Akteuren der Stadt-
gesellschaft erarbeitet. 
Ziel dieses Berichts ist, das Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsengage-
ment der wesentlichen Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
gebündelt darzustellen und die Emissionen zu quantifizieren. Als Daten-
grundlage dienen hierbei die Verbrauchswerte für die Jahre 2014 und 2015.
Neben den Zahlen, Daten und Fakten zum Energie- und Ressourcenein-
satz der Darmstädter Stadtwirtschaft lege ich Ihnen im Besonderen die 
Good-Practice Beispiele ans Herz. Die Verbundenheit der Darmstädter 
Stadtwirtschaft mit der Region zeigt sich durch die Förderung junger Un-
ternehmen, die Unterstützung des gesellschaftlichen Engagements und 
die Stärkung der Wertschöpfung vor Ort.
Mit diesem Bericht unterstreichen wir, dass Umwelt- und Klimaschutz 
ein fester Bestandteil der Kultur der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
ihrer Unternehmen sind. Wir wünschen uns, dass wir mit dem Klimabe-
richt unserer Stadtgesellschaft mit gutem Beispiel voran gehen und den 
privatwirtschaftlichen Unternehmen einen Anstoß geben, noch sorgsamer 
und sparsamer mit unseren Ressourcen umzugehen.
Bei Fragen können Sie jederzeit gerne auf uns zukommen.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Partsch   Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister der   Stadträtin der
Wissenschaftsstadt Darmstadt Wissenschaftsstadt Darmstadt
2

3
Liebe Darmstädterinnen, liebe Darmstädter,
die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG) will, gemeinsam mit den Unternehmen der Darmstäd-
ter Stadtwirtschaft, Wegweiser einer zukunftsfähigen Daseinsvorsorge sein.
Sowohl privatrechtliche als auch kommunale Unternehmen verankern 
eine nachhaltige und klimabewusste Unternehmenskultur bei ihren Mitar-
beiterinnen und Mitarbeitern. Denn die Stakeholder der Unternehmen er-
warten mehr als gute Qualität zu einem angemessenen Preis. Sie erwar-
ten eine nachhaltige Unternehmensführung, die in der Region verwurzelt 
ist und aktiv für den Klimaschutz eintritt. 
Vor diesem Hintergrund hat sich die HEAG, gemeinsam mit den Unter-
nehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft, verpflichtet, transparent über 
das Engagement für den Klimaschutz, die Gesellschaft und eine nachhal-
tige Unternehmensführung zu berichten. 
Mit der Veröffentlichung des zweiten Klimaberichts werden der Status-
Quo dieses Engagements in der Darmstädter Stadtwirtschaft zusammen-
gefasst und die CO
2-Emissionen der wesentlichen, kommunalen Unter-
nehmen für die Jahre 2014 und 2015 veröffentlicht.
Die HEAG und die Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft för-
dern eine nachhaltige Entwicklung. So bringt sich die ENTEGA AG aktiv 
in die Umsetzung der Energiewende ein. Dazu hat sie ein ambitioniertes 
Investitionsprogramm zum Ausbau der erneuerbaren Energien aufgelegt 
und umgesetzt. Die bauverein AG und der Eigenbetrieb Immobilienmana-
gement der Wissenschaftsstadt Darmstadt investieren kontinuierlich in 
die energetische Sanierung ihrer Immobilien und leisten einen wichtigen 
Beitrag zur CO
2-Reduktion in der Darmstädter Stadtwirtschaft. Die HEAG 
mobilo GmbH betreibt ihre Straßenbahnen ausschließlich mit Ökostrom 
der ENTEGA AG, stellt die Busflotte sukzessive auf Elektroantrieb um 
und reduziert damit die CO
2-Emissionen in Darmstadt und Umgebung.
Das klare Bekenntnis der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
zur regionalen Nähe und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in 
ihre Stadtwirtschaft bildet die Basis für eine nachhaltige Daseinsvorsor-
ge. Wir möchten uns daher bei allen Beteiligten bedanken, die bei der 
Erstellung des Klimaberichts mitgewirkt haben.
Haben Sie weitere Vorschläge, wie wir das Nachhaltigkeitsengagement im 
Stadtkonzern ausbauen können, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Mit freundlichen Grüßen 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG)
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend              Dr. Markus Hoschek
Vorwort des HEAG-Vorstands

Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Wissenschaftsstadt Darmstadt ......................................... 2
Vorwort des HEAG-Vorstands ............................................................... 3
Inhaltsverzeichnis ................................................................................ 4
Abbildungsverzeichnis ......................................................................... 5
Einleitung ............................................................................................ 6
Maßstab für nachhaltiges Wirtschaften –  
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex ..................................................... 8
Die Darmstädter Stadtwirtschaft – Gemeinsam für  
Klimaschutz und nachhaltige Unternehmensführung  ........................... 9
Über diesen Bericht – Der Weg zum Klimabericht  ............................. 11
W Unternehmensporträt der Darmstädter Stadtwirtschaft  .............................................. 11
W Berichtsumfang und -grenzen  ..................................................................................... 12
Zahlen, Daten, Fakten – Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft ... 14 
W Emissionsquelle Treibstoff  ......................................................................................... 16 
W Emissionsquelle stationäre Verbrennung  ..................................................................... 19 
W Emissionsquelle Stromverbrauch  ................................................................................ 21 
W Emissionsquelle Fernwärmenutzung  ........................................................................... 23 
W Wasserverbrauch ........................................................................................................ 25 
W Zusammenfassung  ..................................................................................................... 26
Public Value – Mehrwert für Darmstadt ............................................. 28
W Lokale und regionale Wertschöpfung  .......................................................................... 30
W Gesellschaftliches Engagement ................................................................................... 32
W Einbezug der Öffentlichkeit  ......................................................................................... 34
W Förderung der Gründungsregion  ................................................................................. 36
Anhang .............................................................................................. 38
W Umrechnungsfaktoren  ................................................................................................ 38
4

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: 
Geschäftsfelder der Darmstädter Stadtwirtschaft  ............................. 11
Abbildung 2: 
In den Klimabericht einbezogene Unternehmen der  
Darmstädter Stadtwirtschaft  ............................................................. 12
Abbildung 3: 
Firmenfahrzeuge  ............................................................................... 17
Abbildung 4: 
Treibstoffverbrauch  ........................................................................... 17
Abbildung 5: 
CO2-Emissionen nach Fahrzeug- und Treibstoffart  ............................ 18
Abbildung 6: 
Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung  
und induzierte CO2-Emissionen  ........................................................ 20
Abbildung 7: 
Stromverbrauch  .................................................................................21
Abbildung 8: 
Energieverbrauch durch Fernwärmenutzung  
und induzierte CO2-Emissionen  ........................................................ 24
Abbildung 9: 
Wasserverbrauch  .............................................................................. 25
Abbildung 10: 
CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft  ............................ 26
Abbildung 11: 
Lokale und regionale Wertschöpfung  ................................................ 31
5

Einleitung
Der Schutz des Klimas und die Eindäm-
mung des Klimawandels sind neben der 
Anpassung an bereits nicht mehr abwend-
bare Klimawandelfolgen zu den größten 
Herausforderungen der Gegenwart ge-
worden. Inzwischen haben die meisten 
Länder die völkerrechtlich verbindliche 
Klimarahmenkonvention der Vereinten 
Nationen von 1992 unterzeichnet, mit de-
ren Hilfe eine weitere gefährliche Störung 
des Klimasystems verhindert werden soll. 
In ihrer Folge wurde und wird vor allem 
über Reduktionsziele von Treibhausgas-
emissionen (THG-Emissionen) verhandelt, 
die im Kyoto-Protokoll verzeichnet sind. 
Dieses trat offiziell am 16. Februar 2005 
in Kraft und enthält Regelungen bis zum 
Jahr 2012. Im Post-Kyoto-Prozess wurde 
über ein Nachfolgeregime für den anschlie-
ßenden Zeitraum verhandelt. Ein weiterer 
Meilenstein auf diesem Weg konnte durch 
die UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 
in Paris erreicht werden.
Auch auf nationaler und regionaler Ebene 
werden Maßnahmen zum Klimaschutz er-
arbeitet und Nachhaltigkeitsthemen veran-
kert. So hat sich die Bundesregierung das 
Ziel gesetzt, den CO
2-Ausstoß in Deutsch-
land bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 
mindestens 80  Prozent zu reduzieren. 
Zudem soll bis 2022 der Ausstieg aus der 
Atomkraft vollzogen werden.
Die Hessische Landesregierung hat 2008 
die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ins 
Leben gerufen. Ihr Ziel: die gute Lebens-
qualität, die vielfältige Landschaft und 
die hohe Wirtschaftskraft Hessens auch 
für zukünftige Generationen zu erhalten. 
Dafür entwickeln Akteure aus Wirtschaft, 
Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft 
in einem gemeinsamen Dialog innovative 
Lösungen. So hat die Landesregierung be-
schlossen, dass die Emissionen der Treib-
6
hausgase bis zum Jahr 2050 mindestens 
um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 
reduziert werden.
Mit dem Beschluss des Leitbildes der 
klimaneutralen Stadt hat sich die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt den nationalen 
und regionalen Reduktionszielen ange-
schlossen.
Auch die Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft tragen Verantwortung für 
den Klimaschutz und eine nachhaltige  
Entwicklung in der Region und darüber 
hinaus. Zur Koordination und Abstimmung 
des Nachhaltigkeitsengagements in der 
Stadtwirtschaft treffen sich regelmäßig  
die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Unter-
nehmen.
Vor diesem Hintergrund beschreibt der 
vorliegende Klimabericht die Maßnahmen, 
Ergebnisse und Stoßrichtungen, welche die 
Stadtwirtschaft in Bezug auf die Reduktion 
von CO
2-Emissionen, nachhaltige Unter-
nehmensführung und die Stärkung der 
Wertschöpfung in der Region verfolgt. Der 
Klimabericht soll interessierten Leserinnen 
und Lesern einen Einblick in das Nachhal-
tigkeitsengagement der Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft geben.
Der vorliegende Bericht ist die Fortschrei-
bung des ersten Klima berichts der Darm-
städter Stadtwirtschaft. In Zukunft soll der 
Klimabericht weiterhin regelmäßig von der 
HEAG, in Zusammenarbeit mit der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und den Unter-
nehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft, 
erstellt werden, um das Nachhaltigkeitsen-
gagement der Stadtwirtschaft zu dokumen-
tieren.
Der Bericht umfasst fünf Kapitel. Eingelei -
tet wird der Klimabericht mit der Einord -

7
nung des vorliegenden Berichts in die 
Struktur des Deutschen Nachhaltig -
keitskodex. Im zweiten Kapitel erfolgt 
eine Selbstverpflichtung der Darmstäd -
ter Stadtwirtschaft „Klimabündnis der 
Darmstädter Stadtwirtschaft – Leitlinien 
für eine klimabewusste und nachhaltige 
Unternehmensführung“. Das dritte Kapitel 
gibt einen Überblick über die einbezoge -
nen Unternehmen, die berücksichtigten 
Emissionsquellen sowie den Berichtsum -
fang. Das vierte Kapitel weist die CO
2-
Emissionen der Darmstädter Stadtwirt -
schaft aus und formuliert Maßnahmen, 
um diese Emissionen langfristig zu redu -
zieren.
will die Bundesregierung den  
CO
2-Ausstoß in Deutschland bis  
zum Jahr 2050 im Vergleich  
zu 1990 reduzieren.
Um80%
1990
2050
Reduzierung des CO
2-Ausstoßes
CO2
Das letzte Kapitel ist dem Themenbereich 
„Public Value“ gewidmet. Dazu gehören 
unter anderem die Steigerung der lokalen 
und regionalen Wertschöpfung, das gesell-
schaftliche Engagement der Unternehmen, 
der Einbezug der Öffentlichkeit sowie die 
Förderung junger Unternehmen.
Ergänzt wird der Bericht um „Good-Practice- 
Beispiele“ aus der Stadtwirtschaft.
Einzelne Unternehmen der Stadtwirtschaft 
veröffentlichen zudem eigenständige CSR- 
bzw. Nachhaltigkeitsberichte, die über die 
Inhalte des Klimaberichts der Darmstädter 
Stadtwirtschaft hinausgehen.

Maßstab für nachhaltiges Wirtschaften –
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK), 
der vom Rat für nachhaltige Entwicklung1 
erarbeitet wurde, bietet einen Rahmen für 
die Berichterstattung zu nichtfinanziellen 
Nachhaltigkeitsleistungen, der von Orga-
nisationen und Unternehmen jeder Größe 
und Rechtsform genutzt werden kann.
Der DNK macht Nachhaltigkeitsleistungen 
sichtbar, mit einer höheren Verbindlichkeit 
transparent und besser vergleichbar. Er ver-
breitert damit die Basis für die Bewertung 
von Nachhaltigkeit und beschreibt Mindest-
anforderungen für Unternehmen.
Um den DNK zu erfüllen, erstellen Anwen-
der eine Entsprechenserklärung. Diese ist 
in die folgenden vier Kapitel mit insgesamt 
zwanzig DNK-Kriterien gegliedert:
2
W  Strategie  
W  Prozessmanagement  
W  Umwelt  
W  Gesellschaft  
Ergänzt wird die Entsprechenserklärung 
um nichtfinanzielle Leistungsindikatoren.
Der vorliegende Klimabericht der Darm-
städter Stadtwirtschaft erfüllt bereits zu 
Teilen die DNK-Kriterien. Im Besonderen 
auf das Kapitel „Umwelt“ mit den Krite-
rien „Inanspruchnahme natürlicher Res-
sourcen“, „Ressourcenmanagement“ und 
„klimarelevante Emissionen“ wird im Rah-
men dieser Klimaberichterstattung Bezug 
genommen. Folgende im DNK genannten 
nichtfinanziellen Leistungsindikatoren 
 werden im Klimabericht ausgewiesen:
1  Dem Rat für nachhaltige Entwicklung gehören 15 Personen 
des öffentlichen Lebens an. Der Rat entwickelt Beiträge für 
die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, 
benennt konkrete Handlungsfelder und Projekte und verfolgt 
die Aufgabe, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen 
Anliegen zu machen.
2  http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/fileadmin/
user_upload/dnk/dok/leitfaden/DNK_Leitfaden.pdf
8
W  G4-EN3: 
Energieverbrauch innerhalb der  
Organisation 
W  G4-EN8: 
Gesamtwasserentnahme
W  G4-EN15: 
Direkte Treibhausgasemissionen  
(Scope 1)
W  G4-EN16: 
Indirekte Treibhausgasemissionen  
(Scope 2)
Für den nächsten Klimabericht der Darm-
städter Stadtwirtschaft ist die weitere 
Ergänzung der Berichterstattung um die 
DNK-Kriterien sowie die nicht finanziellen 
Leistungsfaktoren geplant.
Über die Angaben im Klimabericht der 
Darmstädter Stadtwirtschaft hinaus haben 
bisher vier Unternehmen der Stadtwirt-
schaft dem Deutschen Nachhaltigkeits-
kodex entsprochen:
W  bauverein AG
W  ENTEGA AG
W  ENTEGA Energie GmbH
W  HEAG

Freiwillige Selbstverpflichtung
Der globale Klimawandel ist eine gesamt-
gesellschaftliche Aufgabe, und auf kommu-
naler Ebene sind die Herausforderungen 
für ein gemeinsames Handeln groß. Dazu 
haben sich die wesentlichen Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft auf das 
„Klimabündnis der Darmstädter Stadtwirt-
schaft – Leitlinien für eine klimabewusste 
und nachhaltige Unternehmensführung“ 
verständigt.
Die Leitlinien orientieren sich an den 
Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeits-
kodex. In diesem Sinne entsprechen die 
unterzeichnenden Unternehmen, ohne die 
Abgabe einer formalen Entsprechenserklä-
rung, auch den qualitativen Eckpunkten 
des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.
Ziel dieser Leitlinien ist, die Treibhaus-
gasemissionen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft zu reduzieren, die regionale 
Wertschöpfung zu steigern und das gesell-
schaftliche Engagement beizubehalten.
Um diese Ziele zu erreichen, wird der 
Klima bericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft regelmäßig erstellt und die Um-
setzung folgender Maßnahmen von den 
Unternehmen geprüft: 
W  Reduktion der Treibhausgasemissionen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft durch:
9
 –  die Identifizierung und Hebung von 
weiteren Effizienzverbesserungspoten-
zialen in den betrieblichen Abläufen
 –  die Fortführung der energetischen 
Sanierung von Bestandsgebäuden
 –  den Ausbau der Elektromobilität
 –  die Förderung des Fahrradverkehrs
W  Steigerung der Wertschöpfung in der 
Region durch:
 –  die Nutzung von Vergabekriterien für 
eine nachhaltige regionale Beschaffung
 –   die Intensivierung der Möglichkeiten 
zur Kooperation mit dem lokalen 
Handwerk unter Beachtung des Verga-
berechts
 –   die Stärkung von regionalen Kooperati-
onen der Stadtwirtschaft
W  Beibehaltung des gesellschaftlichen En-
gagements durch:
 –  Spenden und Sponsoring in den Berei-
chen Soziales, Kunst, Musik, Bildung, 
Geschichte und Sport
W  Beibehaltung der aktiven Informations-
politik der Darmstädter Stadtwirtschaft 
durch:
 –  den Einbezug der Öffentlichkeit in die 
Entwicklung der Stadtwirtschaft
W   Förderung der Gründungskultur in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die 
Stadtwirtschaft
11 
Unternehmen unterzeichnen 
die freiwillige 
Selbstverpflichtung
Die Darmstädter Stadtwirtschaft – 
Gemeinsam für den Klimaschutz und eine 
nachhaltige Unternehmensführung

10
Als Unterzeichner/-innen der freiwilligen 
Selbstverpflichtung orientieren wir uns an 
diesen Leitlinien und streben gemeinsam 
mit der Stadtwirtschaft deren Umsetzung 
an. Ziel ist eine klimabewusste und nach-
haltige Stadtwirtschaft.
Für die Unternehmen:
Die Darmstädter Stadtwirtschaft – 
Gemeinsam für Klimaschutz und 
nachhaltige Unternehmensführung
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend     Dr. Markus Hoschek
Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig    Albrecht Förster  Andreas Niedermaier
Matthias Kalbfuss Michael Dirmeier
Armin NiedenthalSibylle Wegerich
 Sabine Kleindiek
Lars Wöhler
 Anja Herdel
 Prof. Dr. Steffen Gramminger   Clemens Maurer
Joachim LisowskiNorbert Werner
 Engelbert Müth
Wolfram Cuntz

Abb. 1: Geschäftsfelder der Darmstädter Stadtwirtschaft
Energie & Wasser
Telekommunikation & IT
Immobilien
Mobilität
Kultur & Freizeit 
Gesundheit & Soziales
Entsorgung & Abwasser Beteiligungsmanagement
Die Darmstädter Stadtwirtschaft bietet 
mehr als 8.000 Menschen einen Arbeits-
platz und erwirtschaftete in 2015 eine 
Gesamtleistung von 2.168 Mio. Euro bei 
einer Bilanzsumme von 4.493 Mio. Euro. 
Nähere Informationen entnehmen Sie dem 
Darmstädter Beteiligungsbericht
3. 
Die HEAG Holding AG – Beteiligungsma-
nagement der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt (HEAG) befindet sich vollständig in 
kommu naler Hand: 94,99 Prozent der An
-
teile hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und 5,01 Prozent die Stadt- und Kreisspar
-
kasse Darmstadt.
Sie versteht sich als aktives Beteiligungs-
management, unterstützt die rund 150 
Beteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und verankert vor allem bei 
den circa 100 Mehrheitsbeteiligungen die 
städtischen Ziele. Somit ist die HEAG der 
zentrale und maßgebliche Berater der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in allen 
wirtschaftlichen Angelegenheiten der Stadt-
wirtschaft. Sie entwickelt die Geschäftsfel-
der der Stadtwirtschaft strategisch weiter. 
Eine nachhaltige Unternehmenspolitik und 
die Steigerung der Wertschöpfung in der 
Region sind Grundlage der strategischen 
Ausrichtung.
Unternehmensporträt der Darmstädter Stadtwirtschaft
Über diesen Bericht –  
Der Weg zum Klimabericht
11
3  http://www.heag.de/site/stadtwirtschaft,beteiligungsbericht

Immobilien
 Energie & Wasser  Gesundheit & Soziales
 Entsorgung & Abwasser
 Kultur & Freizeit
 Beteiligungsmanagement
 Mobilität
 Telekommunikation & IT
Einbezogene Unternehmen
Der Klimabericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft berücksichtigt die wesentlichen Betei-
ligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Als wesentliche Beteiligung gilt grundsätzlich 
eine Beteiligung, an der die Wissenschafts-
stadt Darmstadt mittelbar oder unmittelbar 
eine Anteilsquote von mehr als 50 Prozent 
hält. Unabhängig von der Anteilsquote wird 
auch das Gesundheitsamt der Stadt Darm-
stadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg 
in die Berichterstattung einbezogen.
Für die Berichterstattung der CO
2-Emissionen 
und der gesellschaftlich relevanten Aspekte 
sowie Kennzahlen gilt grundsätzlich, dass 
diese, ohne Berücksichtigung des mittelbaren 
und unmittelbaren Anteilsbesitzes der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt, zu 100 Prozent 
abgebildet werden. Eine Ausnahme bilden Be-
teiligungen an Kraftwerksgesellschaften. Diese 
werden immer (sowohl im Fall einer Mehr- als 
auch einer Minderheitsbeteiligung) entspre-
chend der Höhe der Beteiligung einbezogen. 
Bei der bauverein AG werden nur die Emis-
sionen der Hauptverwaltung und bei der 
Berichtsumfang und -grenzen
Über diesen Bericht – 
Der Weg zum Klimabericht
Abb. 2: In den Klimabericht einbezogene Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
und Zuordnung zu den Geschäftsfeldern
Klinikum Darmstadt GmbH nur die Emissi-
onen der Standorte Darmstadt-Mitte sowie 
Eberstadt erfasst. Die Emissionen des Eigen-
betriebs Immobilienmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt umfassen auch den 
Verbrauch von Schulen, Kindertagesstätten 
und -gärten, Jugendzentren, gemeinnützigen 
Gebäuden, Sportstätten, Friedhöfen und wei-
teren Gebäuden im städtischen Besitz. 
Eventuelle Abweichungen von den vorgenann-
ten Definitionen des Berichtsumfangs sind im 
Text kenntlich gemacht. Eine Aufstellung des 
mittelbaren und unmittelbaren Anteilsbesitzes 
kann dem Beteiligungsbericht der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt entnommen werden.
Berichtsansatz
Der Klimabericht der Darmstädter Stadt-
wirtschaft erfasst die direkten (Scope 1) und 
indirekten Treibhausgasemissionen (THG- 
Emissionen) der Unternehmen durch die Be-
reitstellung von Energie (Scope 2). Scope 1  
umfasst alle THG-Emissionen, die direkt in 
den Unternehmen anfallen und somit deren 
direktem Einfluss unterliegen. Das sind z. B. 
12
W   ENTEGA AG
W   Beteiligungen der ENTEGA AG
W   Klinikum Darmstadt GmbHW    Zweckverband Verwaltungsverband für 
das Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg
W    Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen
W   Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD)
W   bauverein AG
W   Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)W   Wissenschafts- und Kongresszentrum  
Darmstadt GmbH & Co. KGW    Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
(Bürgerhäuser) W   Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Marketing GmbH
W    Zoo Vivarium (EAD)
W   Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
(Märkte)
W   HEAG Holding AG – Beteiligungs - 
management der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG)
W   Sparkasse Darmstadt
W   HEAG mobilo GmbHW   Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH
W   ENTEGA Medianet GmbHW   Beteiligungen der ENTEGA Medianet 
GmbHW    COUNT+CARE GmbH & Co. KG

THG-Emissionen aus der Verbrennung durch 
stationäre (z. B. Heizkessel) oder mobile Quel-
len (z. B. unternehmenseigener Fuhrpark).
Scope 2 umfasst alle indirekten THG-Emissio-
nen, die durch die Bereitstellung von Energie 
außerhalb der Organisation durch ein Ener-
gieversorgungsunternehmen entstehen. Dazu 
gehören Strom, Fernwärme und Fernkälte.
Berichtsprofil
Der vorliegende Bericht bezieht sich auf 
die Geschäftsjahre 2014 und 2015. Das 
Geschäftsjahr 2016 wurde nicht berück-
sichtigt, da die Verbrauchswerte für 2016 
noch nicht vollständig ermittelt werden 
konnten. Die Entwicklung der Gesamt-
emissionen wird für den Zeitraum von 
2012 bis 2015 dargestellt. 
Dies ist der zweite Klimabericht der Darm-
städter Stadtwirtschaft. Ansprechpartner für  
den Klimabericht der Darmstädter Stadt-
wirtschaft sind Herr Daniel Pfeffer  
(daniel.pfeffer@heag.de), HEAG-Beteiligungs-
management, sowie Herrn Lion Roßbach 
(lion.rossbach@darmstadt.de).
Datenerhebung und Darstellung von 
Informationen
Die Erhebung der Daten für den Klimabericht 
der Darmstädter Stadtwirtschaft erfolgte über 
direkte Ansprache der einbezogenen Unter-
nehmen. In einem Auftaktworkshop wurden 
gemeinsam mit den Unternehmen die Struk-
tur des Klimaberichts, die einzubeziehenden  
Unternehmen sowie die zu berichtenden 
Emissionsquellen abgestimmt.
Für die Datenerfassung wurden folgende 
Emissionsquellen identifiziert: 
W  Treibstoffverbrauch
W  Energieverbrauch durch stationäre Ver-
brennung
W  Stromverbrauch
W   Fernwärmenutzung
Die Erfassung der Emissionsdaten erfolgte un-
ternehmensintern über ein seitens der HEAG 
zur Verfügung gestelltes Excel-Formular.
Die Umrechnung der den Emissionen zugrun-
de liegenden Aktivitätsdaten in Treibhausgas-
emissionen (THG-Emissionen) erfolgt auf  
Basis der in Anlage 1 beigefügten Umrech-
nungstabelle in CO
2-äquivalente Emissionen4. 
In der Folge wird bei den ausgewiesenen CO2-
Emissionen immer das CO2-Äquivalent (CO2e) 
verstanden.
Darüber hinaus wurden noch folgende  
Daten erhoben:
W   Anzahl Fahrzeuge im Fuhrpark
W  Ökostromquote
W   Gesamtwasserentnahme
W   Lokale und regionale Wertschöpfung
W   Gesellschaftliches Engagement
W  Einbezug der Öffentlichkeit
W  Förderung der Gründungsregion
Im Anschluss an die Datenerhebung und die 
Auswertung der übermittelten Informationen 
durch die HEAG wurden die Ergebnisse den 
Unternehmen vorgestellt und über die Form 
der Darstellung der Informationen im Rahmen 
des Klimaberichts abgestimmt.
Die Ergebnisse der Datenauswertung werden 
sowohl textlich als auch grafisch dargestellt. 
Die CO
2-Emissionen werden in Summe  
und nach Emissionsquellen sowie teilweise 
nach Unternehmen bzw. Energieträgern 
ausgewiesen. 
4  Das Treibhausgaspotenzial (THP) ist das massebezogene 
Äquivalent der Treibhauswirkung von Treibhausgasen, be-
zogen auf das festgelegte Leitgas CO2. Es wird als CO2-Äqui-
valent angegeben (CO2e, e steht für engl. equivalent).  
In den CO2-Äquivalenten sind die wesentlichen treibhauswirk-
samen Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und 
Distickstoffoxid (N2O/Lachgas) in ihrer Treibhauswirkung 
zusammengefasst.
13

Zahlen, Daten,
Fakten 
14
Emissionen der  
Darmstädter  
Stadtwirtschaft
Zahlen, Daten, Fakten

Zahlen, Daten,
Fakten 
15

16
Insgesamt sind auf die Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft 1.373 Fir-
menfahrzeuge (im Wesentlichen Nutzfahr -
zeuge) mit Verbrennungskraftmaschine  
(Vj.: 1.401) zugelassen. Damit sank die 
Zahl um 28 Fahrzeuge (–2 %).
63 Prozent der Firmenfahrzeuge befinden 
sich im Fuhrpark der ENTEGA AG. Einen 
weiteren signifikanten Anteil am Fuhr-
park der Stadtwirtschaft haben der EAD 
(15,4 %) und die HEAG mobilo GmbH 
(12,8 %). Bei der ENTEGA AG wird der 
Fuhrpark durch Fahrzeuge im Geschäftsfeld 
Netze dominiert (Montagefahrzeuge, LKW, 
selbstfahrende Arbeitsmaschinen etc.).  
Die Fahrzeuge des EAD werden zur Müllent-
sorgung, Straßenreinigung, Kanalreinigung 
und Essensversorgung im Darmstädter 
Stadtgebiet eingesetzt. Bei den Fahrzeugen 
der HEAG mobilo GmbH handelt es sich zu 
einem Großteil um Busse für den Linien- 
bzw. Reisebusverkehr sowie um Montage- 
und Reparaturfahrzeuge. 
Bis 2025 will die HEAG mobilo GmbH die Buslinien F , H, K, L und R mit 
Elektrobussen betreiben. Um die Erfordernisse der betrieblichen Praxis 
im Vorfeld zu ermitteln, hat die HEAG mobilo GmbH, mit Unterstüt-
zung der Hessen-Agentur, eine Machbarkeitsstudie initiiert. Um diese 
Ergebnisse zu verifizieren wird, mit Fördermittel des BMVI, der Einsatz 
von zwei Elektrobussen (12 und 18 Meter) ab Herbst 2017 vorbereitet. 
Die Busse sollen dann 2018 im Stadtgebiet Darmstadt und im Kreis 
Darmstadt-Dieburg getestet werden. Ziel ist es, ab 2019 nur noch  
elektrisch betriebene Busse für Stadt und Landkreis zu beschaffen.
Zum Großteil sind die Fahrzeuge dieselbe-
trieben. Der Treibstoffverbrauch
5 betrug in 
2015 insgesamt 5,06 Mio. Liter. Im Ver-
gleich zum Vorjahr sank der Treibstoffver-
brauch um ca. 217 Tsd. Liter.
Gut 60 % des Verbrauchs entfällt dabei auf  
den Linienbusverkehr des ÖPNV , der durch 
die HEAG mobilo GmbH angeboten wird.
Ergänzt wird der Fuhrpark der Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft um Elek
-
trofahrzeuge. Insgesamt sind in der Darm-
städter Stadtwirtschaft 19 Elektrofahrzeuge 
unterwegs. Neben den Elektrofahrzeugen der 
 ENTEGA AG (drei Nutzfahrzeuge und sieben 
PKW zur Erprobung von Elektromobilität im 
gewerblichen Bereich) setzen auch der EAD 
und das Klinikum Darmstadt Elek trofahrzeuge 
ein.
2
Elektrobusse 
im Praxistest
Zahlen, Daten, Fakten
Emissionsquelle Treibstoff
5  1 kg Erdgas = 1,5 Liter Benzin

17
Abb. 3.1 – Firmenfahrzeuge der Darmstädter Stadtwirtschaft
20142015
92 113 606 590
84 125 600 564
Busse
Nutzfahrzeuge 
(LKW, Transporter) Personenwagen
Weitere
Busse
Nutzfahrzeuge 
(LKW, Transporter) Personenwagen
Weitere
– 2 %
insgesamt
1.401
insgesamt
1.373
Personenwagen Weitere
Diesel
Benzin
Erdgas
Gesamt
3
Abb. 3.2 – Treibstoffverbrauch nach Fahrzeugart in 2015
(in Tsd. Liter)
BusseNutzfahrzeuge
2.972134
40
682
508
1.399
90
96
1.213
5,06
Mio. Liter
Gesamtverbrauch
– ca. 217 Tsd. 
Liter
2,2 %
Weitere
53,2 % 
HEAG mobilo
2,1 %
Weitere
59,2 % 
HEAG mobilo
Abb. 4 – Treibstoffverbrauch nach Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft
20152014
15,1 %
EAD
29,5 %
ENTEGA
17,5 %
EAD
21,2 %
ENTEGA

18
Für den Treibstoffverbrauch des Fuhrparks 
der Darmstädter Stadtwirtschaft ergeben 
sich Emissionen von 12.874 Tonnen CO
2 in 
2015 (Vj.: –554 t).
Durch die weitere kontinuierliche Ersatzbe-
schaffung von energieeffizienteren Fahrzeu-
gen sollen die THG-Emissionen langfristig 
reduziert werden. So sollen neue Montage-
fahrzeuge nach Möglichkeit mit Erdgas oder 
Abb. 5.1 – CO
2-Emissionen in Tonnen nach Fahrzeugart
20142015
1.071 7.214 3.403 1.741
9 7.678 3.508 1.679
Busse
Weitere
Nutzfahrzeuge
Personen- 
wagen
Weitere
Elektroantrieb ausgestattet und die Nutz-
fahrzeugflotte regelmäßig auf Erneuerungs-
bedarf hin überprüft werden. Im Bereich 
des ÖPNV soll die Einführung von Elektro-
bussen weiter vorangetrieben werden. Der 
Anteil an Elektrofahrzeugen am Fuhrparkbe-
stand soll kontinuierlich ausgebaut werden.
Personen- 
wagen
Busse
– 4,13 %
insgesamt
13.428
insgesamt
12.874
2014 2015
12.682
482
264
13.428
Diesel
Benzin
Erdgas
Gesamt
12.133
236
505
12.874
Abb. 5.2 – CO2-Emissionen in Tonnen nach Treibstoffart
– 4,13 %
Zahlen, Daten, Fakten
Nutzfahrzeuge

19
Der Energieverbrauch6 durch Energieerzeu-
gung vor Ort (stationäre Verbrennung) be-
trägt in 2015 in der Darmstädter Stadtwirt-
schaft 422.808 MWh. Dominiert wird der 
Energieverbrauch von den Erzeugungsan-
lagen der ENTEGA AG, im Besonderen von 
der Beteiligung am Gaskraftwerk Irsching, 
auf die in 2015 allein ca. 35 Prozent des 
Erdgasverbrauchs der  ENTEGA AG zurück- 
gehen. Im Vergleich zu 2014 ist der Energie-
verbrauch um 20 Prozent gestiegen. Dieser 
Anstieg liegt im Wesentlichen in der höhe-
Ressourcenschonende Nachhaltigkeit durch ausgefeilte Gebäudetechnik
Dem darmstadtium wurde Nachhaltigkeit durch architektonische Raffinessen in die Wiege 
gelegt. Die Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, Fachbereich „Architektur, Entwerfen 
und Energieeffizientes Bauen“, war richtungsweisend bei der Entwicklung und Entste-
hung des Energiekonzepts. Das darmstadtium wird überwiegend durch interne Wärme-
quellen beheizt, wichtiger Bestandteil ist der Biomasse-Heizkessel. Als Brennstoff dienen 
Holzhackschnitzel aus der Region, sodass auch der CO
2-Ausstoß des Transports die 
Umwelt nicht unnötig belastet.
Die Dachflächen sind mit über 400 Solarmodulen ausgestattet. Die Photovoltaikanlage 
hat eine Leistungskapazität von 72 kW – rund 70.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das 
vermeidet circa 33 Tonnen CO
2-Ausstoß pro Jahr. Und damit es andererseits im Sommer 
nicht zu warm wird, sind die Fassaden aus Spezialglas. 
Die Calla, die trichterförmige Blüte aus Glas und Stahl im Atrium, wird gleich zweifach 
ressourcenschonend genutzt – zur Regenwassersammlung und zum Ansaugen der Luft. 
Daraus resultieren Wärmerückgewinnung aus der Abluft, Kühlung der Zuluft durch Ver-
dunstung des gesammelten Regenwassers und dessen Nutzung für die sanitären Einrich-
tungen sowie die Berieselung der Grünanlagen. Auch in den Verwaltungs- und Veranstal- 
tungsräumen wurde bei Bau und Einrichtung auf Nachhaltigkeit geachtet. Als Material für 
den Fußboden wurde Bambusparkett ausgewählt, denn dabei handelt es sich nicht nur 
um einen stabilen, sondern zudem um einen schnell nachwachsenden Rohstoff. 
Nachhaltigkeit par excellence!
70.000 
Kilowattstunden
ren Auslastung des Gaskraftwerks Irsching 
begründet. Im Vergleich zu 2012 wurden die 
CO
2-Emissionen insgesamt um 57 Prozent 
reduziert. Dies liegt im Besonderen in der 
nahezu vollständigen, unternehmensüber-
greifenden Umstellung auf klimaneutrales 
Erdgas, nach Berücksichtigung der damit 
verbundenen Kompensationsmaßnahmen, 
begründet. 
Emissionsquelle stationäre Verbrennung
6 siehe Umrechnungsfaktoren im Anhang

+20 %
20
2014 2015
+20 %
81.919
33.219
315.751
71.765
35.292
Biogas WeitereErdgas
2014 2015
Abb. 6 – Energieverbrauch in MWh durch stationäre Verbrennung (links)  
und induzierte CO2-Emissionen in Tonnen (rechts)
Zahlen, Daten, Fakten
Ohne Berücksichtigung des Verbrauchs 
durch stationäre Verbrennung in der Pro-
duktion ist der Energieverbrauch um 10 
Prozent gesunken. Hauptenergieträger bei 
der stationären Verbrennung ist Erdgas. 
Weitere Energieträger für die stationäre 
Verbrennung sind unter anderem leichtes 
Heizöl und Biogas. 
Hauptverbraucher ist aufgrund des Einsatzes 
von fossilen Energieträgern in Erzeugungs-
anlagen die ENTEGA AG, gefolgt von der  
Klinikum Darmstadt GmbH, die klimaneut-
rales Erdgas zur umweltfreundlichen Ener-
gieversorgung mittels Blockheizkraftwerken 
(Standort Stadtmitte) nutzt, und dem Eigen-
betrieb IDA.
Durch die stationäre Verbrennung entste-
hen CO
2-Emissionen von insgesamt  
49.362 Tonnen (ohne Berücksichtigung  
der induzierten Emissionen durch die  
stationäre Verbrennung in der Produktion: 
479 Tonnen). 
Um die CO
2-Emissionen mittel- bis lang-
fristig zu reduzieren, sollen weitere Effi-
zienzverbesserungsmöglichkeiten in den 
betrieblichen Abläufen geprüft werden. 
Darüber hinaus sind die Energiekonzepte 
der Unternehmen sowie die Möglichkeit der 
Umstellung von fossilen auf regenerative 
Energieträger regelmäßig zu überprüfen.
352.097
422.808
236.959
Gesamt
34.989
49.362
46.62932.263
2.707
2.717
18
16

Die Darmstädter Stadtwirtschaft bezieht 
ihren Strom nahezu ausschließlich von der 
ENTEGA Energie GmbH. Insgesamt beläuft 
sich der Stromverbrauch der wesentlichen 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt-
schaft auf 72.570 MWh, im Vergleich zum 
Vorjahr ein Rückgang des Stromverbrauchs 
von 2,6 Prozent. Die Unternehmen be-
ziehen nahezu ausschließlich Ökostrom. 
Daher fallen, unter Berücksichtigung des 
Betrachtungswinkels (Fokussierung auf 
Scope 1 und 2), keine CO
2-Emissionen an.
Der Stromverbrauch nach Unternehmen 
stellt sich wie folgt dar: 100% 
Ökostrom
21
Abb. 7 – Stromverbrauch in MWh
2014 2015
3.304
31.876
4.910
Um den Stromverbrauch mittel- bis lang-
fristig weiter zu reduzieren, sollen zusätz-
liche Energieeinsparmöglichkeiten zum 
Beispiel im Bereich IT oder Gebäudetech-
nik geprüft werden. Darüber hinaus sollten 
die Hauptstromverbraucher in den Unter-
nehmen identifiziert und energieeffizient 
modernisiert werden.
Emissionsquelle  
Stromverbrauch
8.588
9.199
14.693
72.570
3.209
34.012
5.534
7.164
8.784
15.816
74.519
■ ENTEGA 
■ HEAG mobilo
■  IDA
■ Klinikum Darmstadt
■ Sparkasse Darmstadt
■ Weitere
– 2,6 %

44 Mio.
Zahlen, Daten, Fakten
22
900
Die HEAG mobilo GmbH befördert 
mit ihren Bussen und Straßenbahnen 
jährlich ca. 44 Mio. Fahrgäste. Diese 
legen dabei ca. 162 Mio. Kilometer 
zurück und leisten damit einen maß-
geblichen Beitrag zum Klimaschutz 
in Darmstadt und der Region. Denn 
im Vergleich emittieren Nutzer des 
ÖPNV ca. 50 Prozent weniger CO
2 
als Autofahrer. Insgesamt werden 
damit durch die Nutzer des ÖPNV ca. 
10.000 Tonnen CO
2 eingespart. Das 
entspricht den jährlichen CO2-Emissi-
onen von ca. 900 Personen. 
Fahrgäste pro Jahr
50 %

23
Von den wesentlichen Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft sind acht 
Unternehmen ganz oder teilweise an das 
kommunale Fernwärmenetz angeschlossen:
W  Darmstadt Marketing GmbH 
W  Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD)
W  Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
W  Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt
W  ENTEGA AG und Tochtergesellschaften
W  Klinikum Darmstadt GmbH
W  Sparkasse Darmstadt
W  Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG (WKD)
Der Energieverbrauch durch Fernwärme-
nutzung der Darmstädter Stadtwirtschaft 
Emissionsquelle Fernwärmenutzung
beläuft sich auf insgesamt 31.105 MWh 
in 2015. Im Vergleich zum Vorjahr eine 
Zunahme von 15 Prozent. Der Energiever-
brauch durch Fernwärmenutzung korreliert 
in hohem Maße mit der durchschnittlichen 
Außentemperatur. Je kälter der Winter, 
umso höher der Bedarf an Energie und 
damit auch die CO
2-Emissionen.
Um den Energieverbrauch bzw. die in-
duzierten CO2-Emissionen mittel- bis 
langfristig zu reduzieren, sollen weitere 
Effizienzverbesserungsmöglichkeiten in 
den betrieblichen Abläufen geprüft werden. 
Darüber hinaus sollte von Unternehmens-
seite eine Prioritätenliste in Bezug auf die 
weitere energetische Sanierung von Be-
standsgebäuden aufgestellt werden.
Die Abnahmemenge der Darmstädter 
Stadtwirtschaft verteilt sich wie folgt:
Umweltfreundliche Fernwärme 
Fernwärme in den Darmstädter Satzungsgebieten zeich-
net sich durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. So wird für 
Arheilgen/Kranichstein und Eberstadt ein Wärmeanteil 
von ca. 40 Prozent in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen 
mit Biomethan erzeugt. Das Biomethan stammt hierfür 
überwiegend aus Biogasanlagen der ENTEGA AG.
Die Primärenergiefaktoren der Fernwärme liegen bei 
0,47 in Eberstadt und 0,63 in Arheilgen/Kranichstein. 
Somit wird für die Wärmeerzeugung nur ungefähr die 
Hälfte der Primärenergie im Vergleich zu einem fossil 
betriebenen Heizwerk benötigt. Gleiches gilt für die CO
2-
Emissionen.
Im Fernwärmenetz Darmstadt-Nord wird hauptsächlich die 
Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk genutzt. Hier liegt der 
Primärenergiefaktor im Bereich von 0. Zudem erfüllt die 
ENTEGA AG in allen Satzungsgebieten die Anforderungen 
des EEWärmeG an Fernwärme als Ersatzmaßnahme.
50 %
weniger Primär
-
energie und CO
2

24
Abb. 8.1 –  Energieverbrauch in MWh durch Fernwärmenutzung
2014 2015
+ 15 %27.032
2.334
3.023
14.817
6.859
31.105
2.586
4.376
16.869
7.274
2014
6.045 t
2015
6.955 t
+ 15 %
■ IDA  ■ ENTEGA  ■  Klinikum Darmstadt  ■ Weitere
Abb. 8.2 –  Durch Fernwärmenutzung induzierte CO2-Emissionen in Tonnen
334.616
 m
3
Zahlen, Daten, Fakten

25
334.616
 m
3
Neben den vorgenannten Emissionsquel- 
len ist auch der Wasserverbrauch eine 
Kennzahl der Klimaberichterstattung. Die  
Unternehmen der Stadtwirtschaft ver-
brauchen insgesamt 334.616 m
3 Wasser  
(Vj.: 283.827 m3). Die Verteilung des 
Gesamtwasserverbrauchs in der Stadtwirt-
schaft stellt sich wie folgt dar:
Wasserverbrauch
Abb. 9 –  Gesamtwasserverbrauch in m3
2014 2015
24.537
64.384
79.639
94.964
■ IDA  ■ Klinikum Darmstadt  ■  ENTEGA   ■ EAD  ■ Weitere
Wasserverbrauch
20.218
283.742
29.057
61.907
86.474
134.450
22.728
334.616
+18  %

26
Im Rahmen des Klimaberichts wurden fol-
gende Emissionsquellen der Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft analysiert:
W  Treibstoffverbrauch Fuhrpark
W  Stationäre Verbrennung
W  Stromverbrauch
W  Fernwärmenutzung
Ergänzt wird die Aufstellung um die Netz-
verluste der ENTEGA AG, die durch die 
Verteilung von Fernwärme und Strom an 
die Verbraucher anfallen.
Insgesamt emittierte die Darmstädter 
Stadtwirtschaft 61.191 Tonnen CO
2 ohne 
die Berücksichtigung der Netzverluste und 
122.538 Tonnen CO
2 unter Berücksichti-
gung dieser. Die Verteilung auf die Emis-
sionsquellen stellt sich wie folgt dar:
7
Zusammenfassung
Zahlen, Daten, Fakten
Abb. 10.1 – CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft in Tonnen mit Netzverlusten
■ Netzverluste  ■ Fernwärme  ■  Stationäre Verbrennung   ■ Treibstoff
20122013
10.5047.073 154.286 11.531
insgesamt
183.394 t
63.557 7.655 105.172 11.247
insgesamt
187.630 t
+ 2 %
20142015
59.338 6.045 34.989 13.428
insgesamt
113.800 t
53.347 6.955 49.362 12.874
insgesamt
122.538 t
+ 7 %
– 39 %

27
Unter Berücksichtigung der Netzverluste 
sind die CO2-Emissionen im Vergleich zu 
2014 um 7 Prozent gestiegen. Im Vergleich 
zu 2012 sind die Emissionen um 33,2 Pro-
zent gesunken. 
Ohne Berücksichtigung der Netzverluste 
sind die Emissionen in 2015 um 26 Pro-
zent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Durch die nahezu vollständige Umstellung 
auf klimaneutrales Erdgas sind die Emissi-
onen nach Berücksichtigung der damit ver-
bundenen Kompensationsmaßnahmen im 
Vergleich zu 2012 um 60 Prozent gesunken. 
Um die CO
2-Emissionen der Unternehmen 
der Stadtwirtschaft mittel- bis langfristig 
zu reduzieren, sollen die kontinuierliche 
Ersatzbeschaffung von energieeffizienteren 
Fahrzeugen und die Erhöhung des Anteils an 
Elektrofahrzeugen im Fuhrpark sowie die
 För-
derung des Fahrradverkehrs geprüft werden.
Darüber hinaus sollen in den betrieblichen 
Abläufen mögliche weitere Effizienzver-
besserungsmöglichkeiten identifiziert und 
umgesetzt werden. Durch die kontinuierli-
che Umstellung von fossilen auf regenera-
tive Energieträger und die Analyse weiterer 
Energieeinsparmöglichkeiten zum Beispiel 
im Bereich IT oder Gebäudetechnik sollen 
die C0
2-Emissionen weiter gesenkt werden.
7  Abweichungen bei den Zahlen für 2012 und 2013 ergeben 
sich aufgrund von Korrekturmeldungen seitens der Unter-
nehmen.
■ Fernwärme  ■  Stationäre Verbrennung   ■ Treibstoff
20122013
insgesamt
172.890 t
insgesamt
124.073 t
– 28 %
Abb. 10.2 – CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft in Tonnen ohne Netzverluste
20142015
insgesamt
54.462 t
insgesamt
69.191 t
+26 %
– 56 %
7.655 105.172 11.247
7.073 154.286 11.531
6.045 34.989 13.428
6.955 49.362 12.874

Public Value  
Mehrwert
für  
Darmstadt
Public Value 
28

Public Value  
29

Public Value 
30
Für die Erfüllung von öffentlichen Aufga-
ben und für die kommunale und regionale 
Entwicklung besitzt die Stadtwirtschaft 
eine hohe gesellschaftspolitische und stra-
tegische Bedeutung. Die Stakeholder der 
kommunalen Unternehmen stellen neben 
Kapital- und Humanressourcen, Infor-
mationen und Wissen, Vorleistungen und 
Naturkapital auch Vertrauen zur Verfügung. 
Gerade die Ressource Vertrauen ist es, die 
im Fokus des Public Value steht.
Als wesentliche Werttreiber für den Pub-
lic Value können neben der ökologischen 
Nachhaltigkeit, die bereits im vorangegan-
genen Kapitel beschrieben wurde, folgende 
weitere Komponenten genannt werden:
W  lokale und regionale Wertschöpfung
W  gesellschaftliches Engagement
W  Einbezug der Öffentlichkeit
W  Förderung der Gründungsregion
In den folgenden Kapiteln werden diese 
Werttreiber beschrieben und, wenn mög-
lich, quantifiziert. 
Lokale und regionale  
Wertschöpfung
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
die Region haben die Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft eine besonde-
re Bedeutung. Um den Nutzen für die loka-
le und regionale Wirtschaft zu beschreiben 
und zu messen, wurde im Rahmen des

31
Klimaberichts auch die lokale und regiona-
le Wertschöpfung8,9 unter Berücksichtigung 
folgender Positionen berechnet:
W  Personalaufwand (exkl. Lohnsteuer)
W  Aufwendungen für bezogene Leistungen
W  Sonstige betriebliche Aufwendungen
W  Investitionen in Sachanlagen
W  Steuern 
– Kapitalertragsteuer 
– Gewerbesteuer 
– Lohnsteuer 
– Umsatzsteuer
W  Dividende
In Bezug auf die Steuerarten wurden für 
die Wertschöpfung unterschiedliche Anteile 
an der Gesamtposition berücksichtigt.
10 Bei 
den weiteren Positionen wurden die lokalen 
und regionalen Anteile an der Gesamtposi-
tion unternehmensspezifisch ermittelt.
Für die Darmstädter Stadtwirtschaft er-
gibt sich durch Aggregation der Daten 
eine Wertschöpfung von 859.956 TEUR für 
2015. Werttreiber für die lokale und regio-
nale Wertschöpfung ist im Besonderen der 
Personalaufwand (u.
 a. Löhne und Gehälter). 
Dieser trägt knapp 50 Prozent zur Wert-
schöpfung bei. 
In Bezug auf die gesamte lokale und 
regionale Wertschöpfung der Darmstädter 
Stadtwirtschaft steuert die ENTEGA AG 
mit 25,1 Prozent den größten Anteil bei. 
Gefolgt von der Klinikum Darmstadt GmbH 
(20,1 %), der HEAG mobilo (20,1 %), der 
bauverein AG (18,1 %), dem Eigenbetrieb 
IDA (6,6 %), und dem EAD (4,9 %). Auf die 
weiteren Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft entfallen 5,1 Prozent der 
lokalen und regionalen Wertschöpfung.
Für die Erhöhung der Wertschöpfung ist, 
unter Beachtung des Vergaberechts, der 
Anteil an Auftragsvergaben an die lokale 
und regionale Wirtschaft weiter auszubauen 
sowie Investitionen in der Region gegenüber 
Investitionen außerhalb der Region zu bevor-
zugen. Neben zusätzlichen Aufträgen und 
gegebenenfalls dem Wechsel von Lieferan-
ten kann dies auch durch die Ansiedlung 
von Niederlassungen der Lieferanten in der 
Region erfolgen. Auch durch die Neueinstel-
lung von Personal ist eine Steigerung der 
Wertschöpfung möglich (bei entsprechender 
betrieblicher Notwendigkeit). Ausgelagerte 
Unternehmensaufgaben sollten vor diesem 
Hintergrund geprüft werden.
Abb. 11 – Lokale und regionale 
Wertschöpfung nach Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft
18  Zur Berechnung der Wertschöpfung wird als Region fol-
gendes Gebiet definiert: Die Region wird westlich begrenzt 
durch den Rhein, nördlich durch den Main, südlich durch 
den Neckar und im Osten durch die hessische Landesgren-
ze. Darüber hinaus werden die Städte Frankfurt, Mainz, 
Wiesbaden und Aschaffenburg ebenfalls als Teil der Region 
im Sinne dieser Definition verstanden.
19  definiert als regionaler Cashflow
10  Kapitalertragsteuer: 12 %; Gewerbesteuer: 80 %;  
Lohnsteuer: 15 %; Umsatzsteuer: 2 %
5 %
Weitere
25 %
ENTEGA
5 % 
EAD
20 %
Klinikum
7 % 
Kultur
18 % 
bauverein
20 % 
HEAG mobilo

8,6Mio. Euro 
Public Value 
Als gesellschaftliches Engagement wird im 
Sinne des Public Value das unternehme-
rische Engagement für das Gemeinwohl 
verstanden. Die wesentlichen Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft engagie-
ren sich regional durch Sponsoring und 
Spenden in den Bereichen Soziales, Kunst, 
Musik, Bildung, Geschichte und Sport. 
Neben den Zuwendungen wirkt das gesell-
schaftliche Engagement der Darmstädter 
Stadtwirtschaft auch durch dafür errich-
tete Organisationseinheiten, wie z. B. die 
 ENTEGA Stiftung oder das  ENTEGA  
NATURpur Institut.
Ein weiterer gesellschaftlicher Beitrag liegt 
im Engagement für junge Menschen durch 
das Angebot von Ausbildungsplätzen. Die 
wesentlichen Unternehmen der Darmstäd-
ter Stadtwirtschaft boten in 2015 in Sum-
me 345 Ausbildungsplätze an.
Gesellschaftliches 
Engagement 
32
Auch das Angebot von Praktika, von Plät-
zen im Rahmen dualer Studiengänge sowie 
die Unterstützung der Beschäftigten bezo-
gen auf deren Weiterbildung und Gesund-
heitsförderung gilt als gesellschaftliches 
Engagement. 
Begrünung im Fritz-Dächert-Weg 
Die bauverein AG unterstützt regelmäßig Projekte, 
die der Umwelt und dem Klimaschutz zugutekom-
men. 2015 ließ das Unternehmen gemeinsam mit der 
Naturschutzorganisation BUND umfangreiche Begrü-
nungsmaßnahmen im Fritz-Dächert-Weg durchführen. 
Ziel war es, durch die Anpflanzung von Sträuchern und 
(Obst-)Bäumen zur Artenvielfalt beizutragen (Biodiver-
sität) und gleichzeitig die Wohnqualität zu verbessern. 
Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an 
Energiesparprojekten und führt energetische Sanierun-
gen in großem Umfang durch.
Über

8,6Mio. Euro 
33
beträgt das Volumen an Spenden  
und Sponsoring der  
Darmstädter Stadtwirtschaft
ENTEGA Stiftung 
Die ENTEGA Stiftung ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerli-
chen Rechts mit Sitz in Darmstadt. Ihr Zweck ist die Förderung gemeinnüt-
zigen bürgerschaftlichen Engagements, vor allem in der Region Rhein-Main-
Neckar.
Die ENTEGA Stiftung möchte einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Lebens-
welt leisten. Dazu zählt insbesondere der dauerhafte, nachhaltige Schutz 
der Umwelt unter dem Gesichtspunkt der Erzeugung erneuerbarer Energie, 
der Energieeffizienz sowie entsprechender innovativer Energietechnik und 
Energieanwendung. 
Vor diesem Hintergrund hat es sich die ENTEGA Stiftung zur Aufgabe 
gemacht, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf den Umwelt- und 
Klimaschutz zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung des 
gemeinnützigen bürgerschaftlichen Engagements, welches das Zusam-
menleben bereichert und identitätsstiftend für die Region ist. Dazu zählen 
Projekte und Veranstaltungen von Vereinen, Institutionen und Einrichtungen 
im Bereich der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Sport, 
Bildung und Erziehung sowie die Förderung des Wohlfahrtswesens.

Public Value 
34
Mit dem Begriff des Public Value wird auch 
der Einbezug der Öffentlichkeit durch eine 
aktive Informationspolitik und Teilhabe an 
der Entwicklung des Unternehmens verbun-
den. Dabei erstreckt sich der Begriff der 
Öffentlichkeit nicht nur auf die Kundinnen 
und Kunden der Unternehmen, sondern 
auch auf die mittelbaren Eigentümer des 
Unternehmens und damit bei kommuna-
len Unternehmen auf die Bürgerinnen und 
Bürger. 
Die wesentlichen Unternehmen der Darm-
städter Stadtwirtschaft nutzen u. a. folgen-
de Medien zum Einbezug der Öffentlichkeit:
W  CSR- bzw. Nachhaltigkeitsberichterstat-
tung, z. B. bauverein, ENTEGA, HEAG 
W  Darmstädter Beteiligungsbericht
W  Kundenbeirat, z. B. bauverein, ENTEGA, 
HEAG mobilo, Klinikum 
W  Stakeholderbeirat, z. B. ENTEGA 
W  Stakeholderbefragung, z. B. bauverein, 
ENTEGA, HEAG mobilo 
W  Mieterbefragung, z. B. bauverein
W  Beratungsangebote, z. B. ENTEGA  
(Energieberatung) 
W  Bürgerbeteiligung, z.B. bauverein,  
ENTEGA 
W  Veranstaltungen, z. B. Tag der Stadtwirt-
schaft, HEAG-Symposium, Vortragsreihe 
„Energie für die Zukunft“ des ENTEGA 
NATURpur Instituts, EAD-Umwelt- und Fa-
milientag, Werksgeländebesichtigungen, 
Tag der offenen Tür 
W  Soziale Netzwerke 
W  Fallstudien und Wettbewerbe,  
z.B. Darmstädter Impuls 
W  Fahrsicherheitstraining der HEAG mobilo 
für Schülerinnen und Schüler sowie Seni-
orinnen und Senioren
Einbezug der Öffentlichkeit
Darüber hinaus wird auch das Engagement 
von Beschäftigten im Rahmen von ge-
meinnützigen gesellschaftlichen Aufgaben 
gefördert. Dies umfasst z. B. Vereinsarbeit, 
Bildungsaufgaben, soziale Projekte, kultu-
relle Aktivitäten und politische Mandate. 
Dabei verdeutlicht die Wahrnehmung von 
Ehrenämtern durch Mitglieder der Orga-
nisation die enge Bindung des Unterneh-
mens mit der Region. 
Ergänzt wird der Einbezug der Öffentlich-
keit seitens der Unternehmen der Darm-
städter Stadtwirtschaft durch die Koopera-
tion und die Zusammenarbeit mit anderen 
Unternehmen und Institutionen in der 
Region.
Die Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft unterhalten u. a. Kooperationen 
(auch im Rahmen von Praktika oder Exkur-
sionen) mit:
W  Technische Universität Darmstadt
W  Hochschule Darmstadt
W  Evangelische Hochschule Darmstadt
W  Forschungseinrichtungen  
(z. B. Fraunhofer)
W  Kulturinstitutionen (z. B. Staatstheater, 
Hessisches Landesmuseum)
W  Verbände (z. B. Industrie- und Handels-
kammer Frankfurt am Main, Handwerks-
kammer Rhein-Main)
W  Bürgerstiftungen
W  Organisationen der Zivilgesellschaft  
(z. B. CBF-Darmstadt e.V .)

35
Umwelt- und Familientag 
Einmal im Jahr präsentiert sich der EAD bei einem 
Umwelt- und Familientag. 2016 wurden bei der von den 
Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern sehr gut besuch-
ten Veranstaltung im Rahmen eines abwechslungsrei-
chen Programms Elektro-PKW und E-Bikes aus dem 
eigenen Fuhrpark zum Thema nachhaltige Stadtmobilität 
vorgestellt. Ausgesuchte Live-Aktionen der Informati-
onskampagne zur Bioabfalltrennung, beispielsweise die 
„Mülllinchen“-Handpuppenshow, zeigten den Gästen 
zudem, wie die optimale Entsorgung und Verwertung 
von Küchenabfällen funktioniert, um damit ökologische 
Ressourcenschonung, wertvolle Kompostherstellung und 
stabile Gebühren zu gewährleisten. 
Eine Quantifizierung der Effekte aus dem 
Einbezug der Öffentlichkeit ist nicht mög-
lich. Dieser dient aber einer lokalen und 
regionalen Kundenbindung. 
Das Ziel der Darmstädter Stadtwirtschaft 
ist es, die Öffentlichkeit durch eine aktive 
Informationspolitik und Teilhabe an der 
Entwicklung der Unternehmen weiterhin 
einzubinden. Dazu wurde für die Bürgerin-
nen und Bürger eine Informationsbroschü-
re über die Produkte und Dienstleistungen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft veröffent-
licht. Ergänzt wird dieses Angebot um ein 
Internetportal: www.darmstadtimherzen.de

Neugründungen aus regionalen Hochschu-
len bzw. Ausgründungen aus der Unter-
nehmensgruppe tragen zur regionalen 
Beschäftigung und Wertschöpfung bei. 
Darüber hinaus kann die Stadtwirtschaft 
auch durch die Förderung junger und nach-
haltiger Unternehmen einen Beitrag zur 
Standortentwicklung leisten. 
Die Darmstädter Stadtwirtschaft hat für 
Unternehmensgründerinnen und -gründer 
sowie junge Unternehmen, die Anknüp-
fungspunkte zu den Geschäftsfeldern 
der Stadtwirtschaft haben, u. a. folgende 
Angebote:
W  Rechts- sowie Marketing- und Kommuni-
kationsberatung in Kooperation mit 
Darmstädter Unternehmen 
W  Vorträge für Gründerinnen und Gründer 
W  Beteiligung bzw. Ausrichtung von Ideen-/ 
Gründerwettbewerben 
W  Beratung als Mentor von Gründerinnen 
und Gründern  
W  Mitwirkung in Gründernetzwerken, z. B. 
HIGHEST der Technischen Universität 
Darmstadt
W  Schaffung des Zugangs zu Netzwerken in 
der Stadtwirtschaft über die HEAG 
W  Kontaktpflege zu Gründungsförderern, 
insbesondere zur kommunalen Wirt-
schaftsförderung und IHK 
W  Bereitstellung von Räumlichkeiten, techni-
scher Infrastruktur und weiteren Sachleis-
tungen in der Stadtwirtschaft
Im Rahmen der Gründungsförderung un-
terstützt die HEAG das Gründungsnetzwerk 
HIGHEST (Home of Innovation, GrowtH, 
EntrepreneurShip and Technology Manage-
ment) der Technischen Universität Darm-
stadt (TUD). Damit werden einerseits die 
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 
der TUD, andererseits die Innovationskraft 
der Darmstädter Stadtwirtschaft gefördert. 
Förderung der  
Gründungsregion
36
Darüber hinaus hat die HEAG im Rahmen 
ihres Engagements ein Onlineangebot ge-
schaffen, das  Gründungsinteressierten bei 
Fragen zur Ideenentwicklung und Business-
planung, Konzeption, Realisierung oder 
Früh entwicklung eines jungen Unterneh-
mens weiterhilft. 
Außerdem bieten die Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft Praktika für 
Studentinnen und Studenten, die Betreu-
ung von Abschlussarbeiten und weitere 
Kooperationen bei regionalen Forschungs-
projekten an. So fördert z. B. das ENTEGA 
NATURpur Institut die Stiftungsprofessur 
für Angewandte Geothermie an der Techni-
schen Universität Darmstadt.
Ziel der Darmstädter Stadtwirtschaft ist, 
die Gründungsregion Darmstadt zu stär-
ken. Dies kann sowohl durch die finanzielle 
bzw. gesellschaftsrechtliche Beteiligung 
an jungen Unternehmen oder die Unter-
stützung (finanziell oder durch Know-how) 
von entsprechenden Gründernetzwerken 
erfolgen. Ein besonderer Fokus soll auf der 
Förder ung von jungen Unternehmen liegen, 
die nachhaltige Produkte und Dienstleis-
tungen anbieten oder durch deren Produk-
te und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit 
in Stadt und Region gefördert wird.
Public Value

37
Mit dem HEAG Gründercoaching und 
Mentoring unterstützt die HEAG Grün-
derinnen und Gründer und stärkt die 
Gründungskultur in Darmstadt und der 
Region. Im Rahmen einer Kooperation 
mit dem HIGHEST-Gründungszentrum 
der TU Darmstadt stellt die HEAG inte-
ressierten Gründerinnen und Gründern 
einen Zugang zum Netzwerk der Darm-
städter Stadtwirtschaft zur Verfügung. 
Darüber hinaus hat die HEAG auf ihrer 
Homepage (www.heag.de) weitere Infor-
mationen zum Thema Unternehmens-
gründung gesammelt. Für interessierte 
Gründerinnen und Gründer besteht 
auch die Möglichkeit, direkt mit der 
HEAG Kontakt aufzunehmen und einen 
Termin für ein persönliches Beratungs-
gespräch zu vereinbaren. Ziel eines 
solchen Beratungsgesprächs kann u. a. 
die Plausibilisierung des Businessplans 
aus unternehmerischer Sicht oder die 
Unterstützung in wirtschaftlichen oder 
rechtlichen Fragen sein.

38
Klimabericht DEFRA-
 Faktor11 Einheit Scope
Position Einheit
Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung
Leichtes Heizöl kWh 0,24657 kg CO2e/kWh Scope 1
Benzin kWh 0,23299 kg CO2e/kWh Scope 1
Diesel kWh 0,24435 kg CO2e/kWh Scope 1
Flüssiggas kWh 0,21468 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgas kWh 0,18445 kg CO2e/kWh Scope 1
Schweres Heizöl kWh 0,26798 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgaskonzentrat kWh 0,18445 kg CO2e/kWh Scope 1
Biodiesel kWh 0,6 kg CO2e/GJ Scope 1
Biogas kWh 0,00022 kg CO2e/kWh Scope 1
Klärgas kWh 0,11471 kg CO2e/GJ Scope 1
Holz und Holzschnitzel kWh 0,0132 kg CO2e/kWh Scope 1
Pellets kWh 0,0132 kg CO2e/kWh Scope 1
Treibstoffverbrauch
Diesel l 2,5839 kg CO2e/l Scope 1
Benzin l 2,1944 kg CO2e/l Scope 1
Flüssiggas kg 2942,640519 kg CO2e/t Scope 1
Erdgas kg 2726,05077 kg CO2e/t Scope 1
Biodiesel l 0,01976 kg CO2e/l Scope 1
Strom12 kWh 522 g CO2/kWh Scope 2
Sonstige
Stromverbrauch (Graustrom)12 kWh 522 g CO2/kWh Scope 2
Stromverbrauch (Ökostrom) kWh 0 g CO2/kWh Scope 2
Fernwärme kWh 0,223608 kg CO2e/kWh Scope 2
11  DEFRA – Department for Environment Food & Rural Affair – UK
12  Angaben zum Stromverbrauch basieren auf den Annahmen des bundesdeutschen Strommix
Umrechnungsfaktoren
Anhang

39
Impressum
Herausgeber 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Der Klimabericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft für das Berichtsjahr 2015 ist CO
2-neu-
tral auf Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht 
durch die ENTEGA.

HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Im Carree 1
64283 Darmstadt
www.heag.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Luisenplatz 5 A 
64283 Darmstadt
www.darmstadt.de

Beratungsverlauf (4)

TOP 3
TOP 20 zur Kenntnis
TOP 61
TOP 10

Orte (3)

  • Fritz-Dächert-Weg
  • Im Carree 1
  • Luisenplatz 5a

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0039
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.02.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00