2023/0165
Planung Feuerwehrstandorte
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
anlage 2
202 Zeichen
Anlage zur Magistratsvorlage 2023/0165 Planung Feuerwehrstandorte Animationsvi deo zum Konzept Neue Brandwachen Klicken Sie auf diesen Link: https://www.darmstadt.de/brandwache -nord
anlage 5
2018 Zeichen
1 STANDORTANALYSE / MACHBARKEITSSTUDIE DARMSTADT BERUFSFEUERWACHE SÜD FRÜHJAHR 2022 6 ZUSAMMENFASSUNG RAUMPROGRAMM ZUSAMMENFASUNG RAUMPROGRAMM – NUTZFLÄCHEN JE NUTZUNGSEINHEIT: VERWALTUNG 66 m² FEUERWACHE 1.485 m² AUSBILDUNG 120 m² WERKSTÄTTEN 996 m² LOGISTIK 424 m² INFRASTRUKTUR 473 m² 7 STANDORTANALYSE DARMSTADT BERUFSFEUERWACHE SÜD 9 STANDORT DONNERSBERGRING | SCHULE SPIELPLATZ VIERSPURIGE STRAßE GESCHÜTZTER BAUMBESTAND DICHT ANGRENZENDE WOHNBEBAUUNGFRISCHLUFTSCHNEISE FUßWEG TEMPORÄRES SCHULGEBÄUDE 5.750 m² NACHVERDICHTETE BAUWEISE 10 STANDORT DONNERSBERGRING | KLEINGARTENANLAGE SPIELPLATZ VIERSPURIGE STRAßE GESCHÜTZTER BAUMBESTAND DICHT ANGRENZENDE WOHNBEBAUUNGFRISCHLUFTSCHNEISE FUßWEG TEMPORÄRES SCHULGEBÄUDE 5.750 m² Quelle: Bing; https://www.bing.com/maps?q=darmstadt&FORM=HDRSC6 SPIELPLATZ VIERSPURIGE STRAßE RÜCKSTAU! GESCHÜTZTER BAUMBESTAND DICHT ANGRENZENDE WOHNBEBAUUNG FRISCHLUFTSCHNEISE 7.300 m² FUßWEG KREUZUNGS- PUNKT BELASTETER BODEN KLEINGÄRTEN 11 KONZEPTSTUDIEN DONNERSBERGRING DARMSTADT BERUFSFEUERWACHE SÜD 12 LAGEPLAN DONNERSBERGRING | SCHULE RESTFLÄCHE 2.900 m² 14 ERDGESCHOSS TECHNIKEINGANG FAHRZEUGHALLE LAGER TECHNIK SCHLAUCHWERKSTATT EINSATZABWICKLUNG WÄSCHEREI FAHRZEUGHALLE EINSATZABWICKLUNG / VERWALTUNG LAGER / LOGISTIK WERKSTATT / LAGER TECHNIK WACHE / AUFENTHALT / RUHERÄUME VERWLTUNG SACHGEBIETE SPORT / AUSBILDUNG 15 ZWISCHENGESCHOSS PSA / BEKLEIDUNG LUFTRAUM PSA / BEKLEIDUNG UMKLEIDE FREMDPERSONAL TECHNIK / RESERVE FAHRZEUGHALLE ÜBERHÖHT AUSGEBILDET; EINGESCHRÄNKTE RAUMHÖHE IM ZWISCHENGESCHOSS FAHRZEUGHALLE EINSATZABWICKLUNG / VERWALTUNG LAGER / LOGISTIK WERKSTATT / LAGER TECHNIK WACHE / AUFENTHALT / RUHERÄUME VERWLTUNG SACHGEBIETE SPORT / AUSBILDUNG 16 1. OBERGESCHOSS VERWALTUNG SACHGEBIET SPORTRAUM RUHERÄUME DACHTERRASSE VERWALTUNG WACHE DACHFLÄCHE SPINDRÄUME AUFENTHALT FAHRZEUGHALLE EINSATZABWICKLUNG / VERWALTUNG LAGER / LOGISTIK WERKSTATT / LAGER TECHNIK WACHE / AUFENTHALT / RUHERÄUME VERWLTUNG SACHGEBIETE SPORT / AUSBILDUNG
anlage 12
170 Zeichen
Punkt 15: Planung Feuerwehrstandorte (V-Nr. 2023/0165) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 11
204 Zeichen
Punkt 9: Planung Feuerwehrstandorte (V-Nr. 2023/0165) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 10
177 Zeichen
Punkt 4: Planung Feuerwehrstandorte (V-Nr. 2023/0165) Der Ausschuss für Sport und Gesundheit empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 6
28051 Zeichen
Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt Fortschreibung 2020 Ergänzungspapier: Betrachtung von zwei weiteren Standortstrukturmodellen für das 2-Wachen-Modell Stand: 20. Oktober 2021 Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 2 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Kapitel 0: Auftrag und Ergebniszusammenfassung Kapitel 1: Ergänzende Standortanalysen zum Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2020 Kapitelübersicht Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 3 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 0 Auftrag und Ergebniszusammenfassung Die Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH war in 2019 / 2020 beauftragt (zu der Zeit als LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH), den Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt fortzuschreiben. Im Nachgang hierzu beauftragte die Wissenschaftsstadt Darmstadt Lülf+ mit einer weiteren Betrachtung von zwei Standortstrukturmodellen als Ergänzung zur Betrachtung des Kapitels 4.4 des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans. Als zusätzliche Standortoptionen sind konkrete Grundstücke in der Eschollbrücker Straße und der Heinrichstraße benannt worden. In einer nun folgenden Betrachtung sind weitere Grundstücksmöglichkeiten zu prüfen. Im Sinne einer vollständigen Alternativenprüfung und Abwägung in der Bauleitplanung werden diese zusätzlich betrachtet, so dass das vorliegende Dokument einen Gesamtvergleich ermöglicht. Das vorliegende Papier stellt die Ergebnisse dieser Analysen dar. Es ist als Anhang zum Ergebnisbericht der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplanung zu verstehen und ohne diesen nicht vollumfänglich verständlich. In der Fortschreibung des Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans wird bereits der Bedarf eines 2-Wachenmodells thematisiert und erläutert. Außerdem wurde eine Variante als eindeutig ungeeignet ausgeschlossen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden daher einige Modelle aus dem Vergleich entfernt. Auftrag Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 4 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 0 Auftrag und Ergebniszusammenfassung Die folgende Aufstellung zeigt die insgesamt betrachteten Standortmodelle und ihre Aufnahme in das vorliegende Dokument: Standortstrukturmodell „IST“: 1-Wachen-Konzept in der Bismarckstraße (lediglich Referenzbetrachtung, hier entfallen) Standortstrukturmodell A: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Bismarckstraße“(im BEP ausgeschlossen, hier entfallen) Standortstrukturmodell B: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Rüdesheimer Straße / Donnersbergring“ (hier übernommen) Standortstrukturmodell C: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „B3/Heidelberger Straße“ (hier übernommen) Standortstrukturmodell D: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Pfungstädter Straße“ (nicht geeignet, hier entfallen) Standortstrukturmodell E: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Eschollbrücker Straße - Real Gelände“ (hier übernommen) Standortstrukturmodell F: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Heinrichstraße“ (nicht geeignet, hier entfallen) Standortstrukturmodell G: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Eschollbrücker Straße - SG Eiche“ (NEU in dieser Betrachtung) Standortstrukturmodell H: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Eschollbrücker Straße – Kelley-Baracks“ (NEU in dieser Betrachtung) Standortstrukturmodell I: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Noackstraße“ (NEU in dieser Betrachtung) Auftrag Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 5 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 0 Auftrag und Ergebniszusammenfassung Die Variante B (Rüdesheimer Straße / Donnersbergring) stellt weiterhin die idealtypische Ausgestaltung der 2-Wachen-Struktur der Berufsfeuerwehr Darmstadt dar. Sie bildet somit das Referenzmodell für alle weiteren Strukturmodelle. Die Varianten C (B3 / Heidelberger Straße) und E (Eschollbrücker Straße - Supermarkt) stellen in dieser Betrachtung akzeptable Umsetzungsvarianten des idealtypischen Modells dar. Im Vergleich der beiden Varianten erzielt die Variante C bessere Werte hinsichtlich der grundsätzlichen Gebietsabdeckung, während die Variante E mit einer etwas zentraleren Lage eine bessere mittlere Eintreffzeit generiert. Ebenfalls erreicht die Variante H (Eschollbrücker Straße – Kelley-Baracks) eine sehr gute mittlere Eintreffzeit, das 90%-Perzentil ist hingegen verlängert. Mit einer etwas längeren mittleren Eintreffzeit, aber dahingegen einer besseren Erreichung des 90%-Perzentils und einer ausgewogeneren Verteilung der Einsatzstellen auf die zwei Wachen ist die Variante I (Noackstraße) zu nennen. Ergebniszusammenfassung Bei alleiniger Betrachtung der bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen empfiehlt sich weiterhin die Umsetzung des Standortes Süd am südlichen Rand des Kernstadtbereichs. Hierbei stellt das Modell B (Rüdesheimer Straße / Donnersbergring) weiterhin die idealtypische Umsetzung dar. Die Modelle C, E, H und I sind akzeptable und geeignete Varianten. Die Variante G empfiehlt sichnicht. Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 6 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Kapitelübersicht Kapitel 0: Auftrag und Ergebniszusammenfassung Kapitel 1: Ergänzende Standortanalysen zum Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplans 2020 Kapitelstruktur: Seite 7: Einleitung Seite 9: Analysen Seite 18: Bewertung und Fazit Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 7 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung identifizieren zu können. Folgende Standortmodelle und zugehhörige Standortoptionen wurden analysiert: Standortstrukturmodell B: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Rüdesheimer Straße / Donnersbergring“ Standortstrukturmodell C: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „B3/Heidelberger Straße“ Standortstrukturmodell E: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Eschollbrücker Straße - Real Gelände“ Standortstrukturmodell G: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Eschollbrücker Straße - SG Eiche“ (NEU in dieser Ergänzung) Standortstrukturmodell H: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Eschollbrücker Straße - Kelley-Baracks“ (NEU in dieser Ergänzung) Standortstrukturmodell I: Wache Nord „Pfnorstraße“ + Wache Süd „Noackstraße“ (NEU in dieser Ergänzung) Einleitung Anmerkung: Bei dem Standortstrukturmodell A handelte es sich um den IST-Standort in der Bismarckstraße erweitert um eine Wache Nord in der Pfnorstraße. Diese Variante erwies sich bereits in der primären Bedarfsplanung als nicht wirtschaftlich bzw. leistungsfähig und wurde daher aus Gründen der Übersichtlichkeit ebenso wie die IST-Struktur (1-Wachen-Modell) nicht in den vorliegenden, ergänzenden Vergleich einbezogen. Die Standortstrukturmodelle D und F erwiesen sich in der ersten Ergänzungsbetrachtung als nicht praktikabel heraus und werdendaher ebenfalls nicht in diesem Vergleich einbezogen. Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 8 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Einleitung Standortstrukturmodell B Wache Süd Eschollbrücker Straße SG Eiche Wache Nord Pfnorstraße Standortstrukturmodell G Standortstrukturmodell C Wache Süd Eschollbrücker Straße Su ermarkt Wache Nord Pfnorstraße Standortstrukturmodell E Wache Süd Eschollbrücker Straße elle Barracks Wache Nord Pfnorstraße Standortstrukturmodell H Wache Süd Noackstraße Wache Nord Pfnorstraße Standortstrukturmodell I Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 9 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Vergleich der „2-Wachenmodelle“ Die dezidiert untersuchten Standortmodelle wurden wie folgt betrachtet: Pfnorstraße: Zuführung auf die Pfnorstraße in Höhe des heutigen Wirtschaftsweges (Nordwache) B: Rüdesheimer Straße / Donnersbergring: Ausfahrt ca. 150 m nördlich der Kreuzung C: Heidelberger Straße (südlich Lincoln-Areal; 70m südlich des Kreuzungsbereichs Franklinstraße): östliche Ausfahrt auf Heidelberger Straße in beide Fahrtrichtungen, westliche Ausfahrt auf B3 in nördliche Fahrtrichtung E: Eschollbrücker Straße (Supermarkt): Ausfahrt westlich der Bahnstrecke auf die Eschollbrücker Straße G: Eschollbrücker Straße (SG Eiche): Ausfahrt südlich der Bergschneise auf die Eschollbrücker Straße H: Eschollbrücker Straße (Kelley-Barracks): Ausfahrt Höhe Hausnummer 47 auf die Eschollbrücker Straße I: Noackstraße (Reifenhändler): Ausfahrt Höhe Hausnummer 15 auf die Noackstraße, weiter auf die Heidelberger Straße Die Wegezeiten von den simulierten Wachen zu den Anknüpfungspunkten im Straßennetz wurde einheitlich nicht berücksichtigt. Lediglich für die Standorto tion „Heidelberger Straße“ wurde aufgrund der langen Wegstrecke zu beiden Anknüpfungspunkten jeweils eine simulierte Zuwegungszeit von 30 Sekunden berücksichtigt. Legende = Standort B = Standort C = Standort E = Standort G = Standort H = Standort I Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 10 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Fahrgeschwindigkeiten: Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h). Standortstrukturmodell B Gebietsabdeckung Das Standortstrukturmodell B „Rüdesheimer Straße / Donnersbergring“ sieht zwei Wachen im Stadtgebiet Darmstadt vor: Wache Nord in der Pfnorstraße Wache Süd in der Rüdesheimer Straße / Donnersbergring Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 Minuten. Die fokussierte Überschneidung der Wachbereiche im Kernstadtbereich zeigt gute gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten der Wachen. Zugleich ergibt sich eine relevante Reduktion der maximal notwendigen Fahrzeiten zur Abdeckung der südlichen Stadtbereiche. [8 min] [8 min] Legende = Standort Nord = Standort Süd „Rüdesheimer Straße / Donnersbergring“ Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 11 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Legende = Standort Nord = Standort Süd „B3/Heidelberger Straße“ 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Fahrgeschwindigkeiten: Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h). Standortstrukturmodell C Gebietsabdeckung Das Standortstrukturmodell C „B3 / Heidelberger Straße“ sieht zwei Wachen im Stadtgebiet Darmstadt vor: Wache Nord in der Pfnorstraße Wache Süd zwischen der B3 und der Heidelberger Straße [in de Simulation ist eine Ausfahrt auf beide Straßen mit einer ergänzenden Wegezeit von den Auffahrten zum Standort berücksichtigt] Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 7 bis 8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 8 bis 9 Minuten. Der im Gegensatz zu den vorherigen Standortstrukturmodellen weiter südlich angeordnete Standort verkürzt die Eintreffzeiten im Süden, gleichzeitig bleibt weiterhin ein relevantes Unterstützungspotenzial für die 1. Eintreffzeit im Kernstadtbereich gegeben. [8 min] [7 min] Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 12 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Fahrgeschwindigkeiten: Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h). Standortstrukturmodell E Gebietsabdeckung Das Standortstrukturmodell E „Eschollbrücker Straße - Su ermarkt“ sieht zwei Wachen im Stadtgebiet Darmstadt vor: Wache Nord in der Pfnorstraße Wache Süd in der Eschollbrücker Straße Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 8 bis 9 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 bis 10 Minuten. Die fokussierte Überschneidung der Wachbereiche im Kernstadtbereich zeigt gute gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten der Wachen. Die notwendigen Fahrzeiten zur Abdeckung der südlichen Stadtbereiche ist minimal erhöht zu vorhergehenden Modellen. [8 min] [9 min] Legende = Standort Nord = Standort Süd „Eschollbrücker Straße - Su ermarkt“ Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 13 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Fahrgeschwindigkeiten: Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h). Standortstrukturmodell G Gebietsabdeckung Das Standortstrukturmodell E „Eschollbrücker Straße - SG Eiche“ sieht zwei Wachen im Stadtgebiet Darmstadt vor: Wache Nord in der Pfnorstraße Wache Süd in der Eschollbrücker Straße, auf Teilen des Geländes SG Eiche Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 8 bis 9 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 bis 10 Minuten. Die fokussierte Überschneidung der Wachbereiche im Kernstadtbereich zeigt gute gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten der Wachen. Die notwendigen Fahrzeiten zur Abdeckung der südlichen Stadtbereiche ist minimal erhöht zu vorhergehenden Modellen. [8 min] [9 min] Legende = Standort Nord = Standort Süd „Eschollbrücker Straße - SG Eiche“ Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 14 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Fahrgeschwindigkeiten: Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h). Standortstrukturmodell H Gebietsabdeckung Das Standortstrukturmodell E „Eschollbrücker Straße - Kelley-Barracks“ sieht zwei Wachen im Stadtgebiet Darmstadt vor: Wache Nord in der Pfnorstraße Wache Süd in der Eschollbrücker Straße, auf dem Kasernengelände Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 8 bis 9 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 bis 10 Minuten. Die fokussierte Überschneidung der Wachbereiche im Kernstadtbereich zeigt gute gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten der Wachen. Die notwendigen Fahrzeiten zur Abdeckung der südlichen Stadtbereiche ist minimal erhöht zu vorhergehenden Modellen. [8 min] [9 min] Legende = Standort Nord = Standort Süd „Eschollbrücker Straße - Kelley-Barracks“ Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 15 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Legende = Standort Nord = Standort Süd „Noackstraße“ 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Fahrgeschwindigkeiten: Die rechnergestützte Simulation zur Gebietsabdeckung umfasst Straßenkategorien und zugehörige Geschwindigkeiten von „enger Wohnbebauung“ (10 km/h) bis zu „Ausfallstraßen“ (75 km/h). Standortstrukturmodell I Gebietsabdeckung Das Standortstrukturmodell C „Noackstraße“ sieht zwei Wachen im Stadtgebiet Darmstadt vor: Wache Nord in der Pfnorstraße Wache Süd in der Noackstraße auf dem Reifenhändlergelände Zur Abdeckung des Stadtgebiets werden Fahrzeiten von 8 Minuten benötigt. Das bedeutet bei einer planerischen Ausrückzeit von 1 Minute in diesem Standortstrukturmodell Eintreffzeiten von 9 Minuten. Das Unterstützungspotenzial im Kernstadtbereich ist im Vergleich zu weiteren Standortstrukturmodellen eingeschränkter, die Fahrzeit ins südliche Stadtgebiet fällt vergleichbar aus. [8 min] [8 min] Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 16 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Vergleich der Standortstrukturmodelle Erreichbarkeit der Einsatzstellen [Datenbasis: 2017 und 2018] Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 17 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Vergleich der Standortstrukturmodelle Erreichbarkeit der Einsatzstellen [Datenbasis: 2017 und 2018] (Forts.) Hinweis: Berücksichtigt werden konnten 2.287 zeitkritische Einsätze aus dem Zeitraum 01.01.2017-31.12.2018 (Einsatzdaten der BF Darmstadt) Um die Vergleichbarkeit mit dem BEP zu wahren und temporärer Einflüsse auf die Einsatzstellenverteilung aufgrund der CoViD-19-Pandemie (verändertes Sozial- und Mobilitätsverhalten) auszuschließen, wurde auf eine Aktualisierung der Datenbasis verzichtet. Die Tabelle zeigt die Anteile der realen Einsatzstellen des Zeitraumes 2017 – 2018, die nach den entsprechenden Eintreffzeiten in den verschiedenen Standortstrukturmodellen bei einer theoretischen Betrachtung (simulierte Fahrtzeiten) durch die Berufsfeuerwehrerreicht werden können. Berücksichtigt wurde dabei neben der Fahrzeit eine planerische Ausrückzeit von 1 Minute. Markiert sind Eintreffzeiten von 8 Minuten resp. 10 Minuten. Tab.: in Minutenintervallen aufsummierte, simulierte Erreichung der realen Einsatzstellen in den untersuchten Standortkombinationen 1 min 2 min 3 min 4 min 5 min 6 min 7 min 8 min 9 min 10 min 11 min 12 min > 12 min Nord Süd Standortstrukturmodell B Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" und Standort Süd "Rüdesheimer Straße / Donnersbergring" 2287 0,0% 3,8% 12,9% 36,2% 64,2% 78,0% 84,5% 91,5% 98,8% 99,1% 99,9% 100,0% 100,0% 3,8 6,8 43% 57% Standortstrukturmodell C Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" und Standort Süd "B3 / Heidelbergerstraße" 2287 0,0% 2,0% 7,0% 18,2% 43,0% 72,2% 82,3% 90,8% 96,6% 99,0% 99,9% 99,9% 100,0% 4,4 6,9 65% 35% Standortstrukturmodell E Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" und Standort Süd "Eschollbrücker Straße (Supermarkt)" 2287 0,0% 3,6% 12,7% 34,7% 64,2% 77,6% 82,3% 86,1% 92,1% 98,1% 99,5% 99,7% 100,0% 4,0 7,3 35% 65% Standortstrukturmodell G Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" und Standort Süd "Eschollbrücker Straße (SG Eiche)" 2287 0,0% 2,4% 8,9% 25,9% 53,1% 74,0% 81,1% 84,7% 89,8% 94,0% 99,6% 99,9% 100,0% 4,4 8,0 54% 46% Standortstrukturmodell H Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" und Standort Süd "Eschollbrücker Straße (Kelley-Baracks)" 2287 0,0% 3,3% 12,3% 35,6% 60,4% 75,9% 82,5% 85,5% 92,3% 98,3% 99,5% 99,7% 100,0% 4,0 7,4 40% 60% Standortstrukturmodell I Fahrzeitsimulation der BF vom Standort Nord "Pfnorstraße" und Standort Süd "Noackstraße" 2287 0,0% 2,0% 8,3% 25,1% 51,8% 74,2% 82,2% 87,4% 97,1% 98,8% 99,7% 99,7% 100,0% 4,2 7,1 56% 43% Einsatzstellen je Standort Standortstrukturmodell Gesamtzahl Einsätze Anteil erreichter Einsatzstellen [in %] nach x min simulierter Eintreffzeit (inkl. 1 min planerischer Ausrückzeit) Mittlere Fahrzeit [min] 90%-Perzentil der Fahrzeit [min] Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 18 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Vergleich der Standortstrukturmodelle Planerische und taktische Vorbemerkungen zum Vergleich Bei der Bewertung der grundlegenden Gebietsabdeckung sind unterschiedliche Determinanten zu berücksichtigen, die teilweise im Zielkonflikt zueinander stehen: Gemäß den im BEP definierten Planungszielen ist zu gewährleisten, dass die Einsatzstellen in Abhängigkeit der lokalen Risikostruktur in 8 bzw. max. 10 Minuten nach Alarmierung erreicht werden können. (Grundsatz: Es sind hohe rozentuale Erreichungswerte in den kritischen „Erreichungsminuten“ 8 bzw. 10 Minuten anzustreben) Daneben ist eine möglichst homogene und vollständige Gebietsabdeckung anzustreben. (Grundsatz: Die zweite Eintreffzeit von 13 bzw. 15 Minuten kann planerisch in einem möglichst großen Bereich des Stadtgebiets eingehalten werden) Dem widerspricht, dass eine Vielzahl der Einsatzstellen im Stadtzentrum Darmstadts lokalisiert sind. Eine stark periphere Wachenstruktur, die allein nach dem Gesichtspunkt der vollständigen Gebietsabdeckung geplant ist, führt in diesem Zusammenhang zu einer Steigerung der mittleren Eintreffzeit, da die Wachen außerhalb der Einsatzschwerpunkte liegen (Grundsatz: Gute Lage der Wachen in den „Einsatzstellentrauben“ = kurze mittlere Eintreffzeit). Nicht zuletzt ist die taktische Grundkonzeption einzubeziehen, also die Aufteilung der Funktionen auf die Wachen und die Zusammenarbeit des Löschzugs an gemeinsamen Einsatzstellen beider Wachen. (Grundsatz: Angesichts der Einsatzstellenstruktur der Stadt Darmstadt ist nach Erreichung wesentlicher Ziele der Gebietsabdeckung anzustreben, dass eine Unterstützung durch die Wache Süd im zentralen Stadtgebiet bereits innerhalb der ersten Eintreffzeit – spätestens aber in der zweiten Eintreffzeit – möglich ist. Sofern diese Mindestbedingung nicht eingehalten werden kann, entsteht ein zusätzlicher, fortlaufender Personalbedarf im Grundschutz, weil der vollständige Löschzug nicht durch ein Rendevouz-System beider Wachen gebildet werden kann, sondern vollständig an der Wache Nord vorgehalten werden muss. Der durch das 2-Wachen- Modell entstehende zusätzliche Personalbedarf stiege in diesem Fall von 2 auf mindestens 8 Funktionen (entspräche ca. 40 statt 10 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten im Stellenplan). Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 19 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Vergleich der Standortstrukturmodelle Bewertung der Analyse der Gebietsabdeckung und taktische Bewertung (Die Variante A [Pfnorstraße und Bismarckstraße] wurde bereits in der primären Erstellung des BEP 2020 ausgeschlossen) Die Variante B weist hinsichtlich der Gebietsabdeckung in der Perzentilbetrachtung (prozentuale Einsatzstellenerreichung nach 8 respektive 10 Minuten) die besten planerischen Wert auf. Gleichzeitig erzielt sie auch hinsichtlich der mittleren Eintreffzeit die besten Werte. Hinsichtlich der taktischen Grundkonzeption bietet sie gute Unterstützungsmöglichkeiten im Einsatzortschwerpunkt im zentralen Stadtgebiet, so dass aufgrund der Wachenstruktur keine zusätzlichen Funktionen im Grundschutz erforderlich werden. Die Variante C weist im Vergleich leicht schlechtere Werte hinsichtlich der Gebietsabdeckung und der mittleren Eintreffzeit auf. Ansonsten weist sie alle Vorteile der Variante B auf. Es ist ebenfalls kein zusätzlicher Funktionsbedarf im Grundschutz zu erwarten. Die Variante E weist gegenüber der Variante B ebenfalls (wie die Variante C) leicht schlechtere Werte hinsichtlich der Gebietsabdeckung und der mittleren Eintreffzeit auf. Im Vergleich zur Variante C ist die umfängliche Gebietsabdeckung leicht reduziert, dafür können Einsatzstellenschwerpunkte schneller erreicht werden (= Verkürzung der mittleren Eintreffzeit). Auch in dieser Variante sind keine zusätzlichen Funktionen für den Grundschutz erforderlich. Die Variante G weist im Vergleich die schlechtesten Werte in der Einsatzstellenerreichung auf, wenngleich die Unterstützung im Kernstadtbereich als hinreichend zu bewerten ist. Es ist ebenfalls kein zusätzlicher Funktionsbedarf im Grundschutz zu erwarten. Die Variante H weist nach der Variante G im Gegensatz zu den übrigen Standortstrukturmodellen ebenfalls schlechtere Werte in der Einsatzstellenerreichung nach 8 Minuten auf, wohingegen die mittlere Eintreffzeit als sehr gut zu bewerten ist. Bei beiden Standortstrukturmodellen ist die etwas reduzierte Erreichung nach 8 Minuten im Vergleich zu Modell E aufgrund der weiteren Randlage sachlogisch. Die Gebietsabdeckung ist gleichermaßen hinreichend, weshalb keine zusätzlichen Funktionen für den Grundschutz erforderlich sind. Die Variante I zeigt reduziertere Erreichbarkeiten in der Gebietsabdeckung für die nördlicheren Bereiche auf. Die Einsatzstellenerreichung bewegt sich im Vergleich mit den übrigen Standortstrukturmodellen im Mittelfeld. Es ist ebenfalls kein zusätzlicher Funktionsbedarf im Grundschutz zu erwarten. Ergänzende Analysen zu Standortalternativen der Berufsfeuerwehr Darmstadt Stand: 20.10.2021 20 ENTWURF - Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! 1 Ergänzende Analysen zu Kap. 4.4 des BEP der Feuerwehr Darmstadt 2020 Vergleich der Standortstrukturmodelle Fazit Die Variante B (Rüdesheimer Straße / Donnersbergring) stellt weiterhin die idealtypische Ausgestaltung der 2-Wachen-Struktur der Berufsfeuerwehr Darmstadt dar. Sie bildet somit das Referenzmodell für alle weiteren Strukturmodelle. Die Varianten C (B3 / Heidelberger Straße) und E (Eschollbrücker Straße - Supermarkt) stellen in dieser Betrachtung akzeptable Umsetzungsvarianten des idealtypischen Modells dar. Im Vergleich der beiden Varianten erzielt die Variante C bessere Werte hinsichtlich der grundsätzlichen Gebietsabdeckung, während die Variante E mit einer etwas zentraleren Lage eine bessere mittlere Eintreffzeit generiert. Ebenfalls erreicht die Variante H (Eschollbrücker Straße – Kelley-Baracks) eine sehr gute mittlere Eintreffzeit, das 90%-Perzentil ist hingegen aber verlängert. Mit einer etwas längeren mittleren Eintreffzeit, aber dahingegen einer besseren Erreichung des 90%-Perzentils und einer ausgewogeneren Verteilung der Einsatzstellen auf die zwei Wachen ist die Variante I (Noackstraße) zu nennen. Bei alleiniger Betrachtung der bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen empfiehlt sich weiterhin die Umsetzung des Standortes Süd am südlichen Rand des Kernstadtbereichs. Hierbei stellt das Modell B (Rüdesheimer Straße / Donnersbergring) weiterhin die idealtypische Umsetzung dar. Die Modelle C, E, H und I sind akzeptable und geeignete Varianten. Die Variante G empfiehlt sichnicht.
anlage 3
50096 Zeichen
Gräfenhäuser Straße Pfnorstraße 16 Flur 33 Flur 34 Ein- / Ausfahrt P6P5P4P7P8P9P10GehwegP1P2P3 FahrradstellplätzeFahrradstellplätze P110P111P112P109P108P107P104P105P106P103P102P101P98P99P100P97P96P95P92P93P94P91P90P89 P44P45P46P43P42P41P50P51P52P49P48P47P56P57P58P55P54P53P62P63P64P61P60P59 P35P36P37P34P33P32P29P30P31P28P27P26P23P24P25P22P21P20P17P18P19P16P15P14P11P12P13 P40P39P38 P68P69P70P67P66P65P74P75P76P73P72P71P80P81P82P79P78P77P86P87P88P85P84P83 Alarmhof Alarmhof HAUPTWACHE NORD± 0.00 ~ 124.25 m NHN = OK FFB EG Alarmausfahrt-1 Abfallentsorgung Photovoltaikanlage- aufgeständert -Länge ~ 65 m / Breite ~ 31 m Parkplätze102 Stellplätze Betriebshofca. 225 m² Übungshofca. 290 m² Betriebshofca. 350 m² GABC Übungsflächemit LagerflächeSchrottautosca. 150 m²20" ContainerLager Gasflaschen /Fettbrand / Sprengmittel MittelinselStandort Hydranten /Beleuchtung Stellfläche LKW4 Stellplätze Hoffläche Hoffläche BediensäuleLKW / PKW Trafostation Alarmausfahrt-2 HofschiebetorefreitragendLD 9.0 m Gehweg Gehweg Gehweg Gehweg ZugangStellplatzüberdachung- Gründach -Länge ~ 47 m / Breite ~ 12 m WSNO VVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVWinkelstützwand Winkelstützwand VVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVV Gehweg Wegweiser VVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVHofschiebetorefreitragendLD 9.0 m 2.505.00 6.002.502.501.002.50 2.502.501.002.502.501.002.502.502.506.001.50~4.41 2.502.501.002.502.501.002.502.501.002.502.501.00 2.502.501.00 2.502.501.002.502.501.002.502.501.002.502.50 2.50 1.00 6.50 3.00 1.50 1.5030.00 12.20 1.50 58.50 12.504.0016.5071.65 6.50 5.006.005.005.006.005.00 ~2.54 32.00 5.006.005.005.006.005.00 ~2.48 32.00 2.506.50 95.90 8.0016.25 8.00 1.00 12.504.0016.50 3.006.501.50~1.58 2.5010.006.003.00 3.006.004.00 1.509.00 6.00 1.003.253.252.007.50~3.05 2.00 6.00~8.23 2.003.00 3.50 2.502.50 38.0046.00 5.003.301.50Tankstelle Entleerung ÖSF 6.50 6.50 Falt-Flügeltor2-flügelig, freitragend2x LD 3.6 m Stele3 Fahnenmasten 6.508.5015.00 Notbrunnen Vertikalanlage"Pumpenprüfstand" Seilwinden-anschlagpunkt200kN11.4523.65 BatteriespeicherGebäude Winkelstützwand Abfallentsorgung Abfallentsorgung Schutzstreifen 10m Nicht Überbaubare Grundstücksfläche 8mPrivate Grünfläche 7m BAUHERR:Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadtvertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:250 Lageplan - Oberflächen Kn890x1220VORENTWURFSPLANUNGPlanerstellerBlattgrößeMaßstabDatumProjektnummer22-11-027692 BAUVORHABEN:Berufsfeuerwehr Darmstadt, Neubau Hauptwache NordPfnorstraße 20, 64293 DarmstadtPROJEKTMANAGEMENTUND BAUHERRENVERTRETUNG:Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE)Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 ~ 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB)PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGENMIT BAUÜBERWACHUNG:kplan® AGEiserfelder Straße 316, 57080 SiegenTel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.deFREIANLAGEN:Klapp + Müller GmbHEiserfelder Straße 316, 57080 SiegenTel.: (0271) 317971-0, Fax: (0271) 317971-29Mail: siegen@klapp-mueller.de PlanungLegendeGebäude Grünfläche AsphaltRechteckpflasterVerbundpflaster Laubbaum Überdachung SpritzschutzstreifenAsphalt "Gehweg"WHG-Fläche Grenze VVZaun Winkelstützwand Hecke ProjektPlantypBFNLPH2ErstellerFLALPIndexAlfd Nr.001Inhalt_ StatusFRVBauteil_______000 VORABZUG BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 GRUNDRISS UG 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg kplan AG : @kplan.de Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ Bauteil _ _ N 22-10-28 Rh/Pl/Moer UG2 FAR GR QV001000 123456789101112 13141516171819202122 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 A1 A2 A3 A4 A5 A7 A6 A8 B1 B2 B3 B4 B5 B6 AA AB AC AD AE AF AG B7 B8 BA BB BC BF DA DB DC DD DE DF DG DH DI DJ DK DL D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 Ü1 Ü2 ÜA ÜB ÜC ÜD T3 T2 T1 TA TB TC 26,525 13,50 20,50 6,025 41,50 8,125 5,125 4,50 4,50 4,50 5,75 5,75 6,87 5 5,00 7,63 5 7,62 5 7,04 70 5,075 10,425 4,00 7,79 33,51 Servicefläche ca. 4m x 2,55m Servicefläche ca. 4m x 2,55m Wärmetauscher ca. 5m x 2,55m Eisspeicher d=11,50m genaue Lage festlegen ! Gebäudefuge Wärmetauscher ca. 5m x 2,55m SCHACHT RLT D-S-0024,66 m2 SCHACHT ELT D-S-0012,86 m2 AUFZUG D-S-0035,41 m2 WÄRMETAUSCHER D-UG-004111 ,93 m2 ELT , SIBE , MSR D-UG-00623,39 m2 HAR WKD-UG-00825,60 m2 TECHNIK HEIZUNG D-UG-003118 ,23 m2 TRH ÜÜ-UG-00126,48 m2 ÜBUNGSKELLER Ü-UG-00270,74 m2 ARCHIV AUSBILDUNG D-UG-01128,00 m2 LAGER AUSBILDUNGRETTUNGSDIENST D-UG-01022,08 m2 LAGER KATASTROPHENSCHUTZD-UG-00752,04 m2 LAGER ZIVILSCHUTZD-UG-00284,45 m2 TRH D.2D-UG-00129,78 m2 LAGER HAUSTECHNIK D-UG-01210,58 m2 ÜBUNGSTURM Ü-UG-00328,16 m2 LAGER AUSBILDUNGSIMULATION D-UG-00921,52 m2 FLUR 1D-UG-01347,06 m2 FLUR 2D-UG-01459,57 m2 TECHNIK D-UG-00520,34 m2 SCHLEUSE Ü-UG-0046,79 m2 BE BD C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 CA CB CC CD CE CF CG CH CI CJ CK CL CM CN CO CP CQ CR CS CT CU CV Brandwand REI 90 + M feuerbetändig EI 90 raumabschließende Wände Treppenraumwände REI 90 + M (Bauart Brandwand) feuerhemmende EI 30 raumabschließende Wände LEGENDE BRANDSCHUTZ BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 GRUNDRISS EG 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg kplan AG : @kplan.de Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ Bauteil _ _ 22-10-28 Rh/Pl/Moer EG2 FAR GR RV001000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 1 2 3 4 5 6 7 8 9 101112 13141516171819202122 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 1 2 3 4 5 6 7 8 9 101112 13141516171819202122 123456789101112 13141516171819202122 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 A1 A2 A3 A4 A5 A7 A6 A8 B1 B2 B3 B4 B5 B6 AA AB AC AD AE AF AG B7 B8 BA BB BC BF DA DB DC DD DE DF DG DH DI DJ DK DL D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 Ü1 Ü2 ÜA ÜB ÜC ÜD T3 T2 T1 TA TB TC 54,42 70 ,80 5 26,30 58,11 70,645 111,41 22,10 51,30 38,01 44,325 77,225 25,92551,30 57,10 46,51 54,50 20,50 28,00 24,51 9,30 6,04 5 8,83 5,83 5,73 5 6,23 5 6,47 5 6,39 6,215 6,345 8,10 8,10 8,075 4,075 4,625 2,25 7,35 2,25 4,625 4,625 2,25 5,775 5,775 2,25 4,625 4,625 2,25 5,75 5,50 2,25 5,125 5,825 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 5,15 5,15 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 8,125 5,125 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 7,62 5 7,63 5 5,00 6,87 5 5,75 5,75 7,12 5 70 7,04 5,075 10,425 4,00 9,725 70 9,80 12,63 15,05 11,00 22,68 9,22 48 ,37 5 9,80 12,63 26,30 8,19 5 7,79 EINSATZUNTERLAGEN GROBREINIGUNG STIEFELWÄSCHE PALETTENWAGE Kabine 1,20 x 2,10m 15 Personen , 1.150 kg STIEFELWÄSCHE HIER TANKSTELLE ; ENTLEERUNG ÖSF UND LAGERFLÄCHE IBC WERKSTATT HÖHE IM LICHTEN MIND . 3,20m ERFORDERLICH ! 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 46 45 44 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 47 48 49 DRUCKER STELLPLATZHISTORISCHEDREHLEITER STELLPLATZ HISTORISCHE PUMPE 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 STAPLER 1STAPLER 2 WÄSCHE- ABWURF WÄSCHE- ABWURF DU BODEN- GLEICH DU BODEN- GLEICH WÄSCHE- POOL WÄSCHE- POOL AUTOMATEN / TEEKÜCHE Grube und Hebebühne WÄSCHE - ABWURF DU BODEN - GLEICH WÄSCHE - POOL STIEFELWÄSCHE Seilwindenanschla g- punkt 200 kN Übungs fenster für Hakenleiternübung hier anordnen GARDEROBE 790 Palettenstellplätze auf 5 Ebenen EINBRINGÖFFNUNG FÜR TECHNIK IM UG VORSEHEN Türöffnung 2,5 m x2,5 m Türöffnung 2,5 m x2,5 m AB - U / Umweltschutz AB - SLM / Sonderlöschmittel AB - MuldeFwK - Tadano ATF 70 -G4WLF 3 - MB 2740 L WLF 4 - MAN TGS 26 .440 AB - Strom AB - Waldbrand AB - Atemschutz AB - Hygiene PKW 1 - Kdow PKW 2 - Kdow PKW 6 - Kdow PKW 7 PKW 8 PKW 9 PKW MTF 3 - VW T5 MTF 2 - MB V MTF 1 - MB Sprinter AB - Teleskop AB SE - Sondereinsatz AB - Logistik AB - Kran AB - Rüst AB - Tank AB - Bau WLF 1 - Arocs 2543 L ELW 2 - MAN TGL 12.220 R-ZFW - VW T4 R-HLF - P 400 GW- Technik ÖSF- Ölschaden KLAF- GW GW - M WLF 2 GW-L ELW Fw - AH TLF HLF DL HTLF ELW C ELW B 50 51 52 53545556 57 58 Glaswand SCHACHT RLT ca . 1,50m x 3,10 m SCHACHT ELT ca. 1,00m x 2,80m DURCHFAHRT Werkstatttor ABGAS ÜBER FASSADE ÜBER DACH KFZ-Grube Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge TRH ÜÜ-EG-00133,65 m2 NEA D-EG-01265,64 m2 FAHRZEUGHALLE 3 ANHÄNGER D-EG-010445 ,04 m2 ÜBUNGSTURM Ü-EG-00328,16 m2 MASCHINENHALLE BAUUNTERHALTUNG D-EG-01178,77 m2 ÜBUNGSWERKSTATT Ü-EG-00270,74 m2 BESTÜCKUNGSHALLE A-EG-013126 ,65 m2 TAGESLAGER A-EG-01459,53 m2 WEIßLAGER A-EG-01588,18 m2 SCHREINEREI A-EG-01687,03 m2 NSHV 2A-EG-02017,54 m2 MESSGERÄTE WERKSTATT A-EG-02118,45 m2 MEDIZINGERÄTE WERKSTATT A-EG-02219,46 m2 DESINFEKTION A-EG-02315,78 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT LAGER ERSATZTEILE A-EG-01927,28 m2 EDV / DVA-EG-01812,61 m2 WC UNISEXA-EG-0253,91 m2 GERÄTE WASCHHALLE A-EG-01215,25 m2 WASCHHALLE PUMPENPRÜFUNG A-EG-01197,43 m2 GROBREINIGUNG A-EG-01057,06 m2 SCHLEUSE WASCHHALLE A-EG-00913,38 m2 SCHWARZLAGER A-EG-008107 ,49 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT WÄSCHERAUM A-EG-00621,00 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT LAGER ATEMSCHUTZGERÄTEA-EG-00440,14 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT WARTUNG UND PFLEGE A-EG-00385,15 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT FÜLLRAUM A-EG-00215,06 m2 AUFZUG A-S-0017,74 m2 TRH AA-EG-00141,86 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT NASS -/FEINREINIGUNGA-EG-00557,07 m2 ATEMSCHUTZ -WERKSTATT SCHLEUSE A-EG-0077,60 m2 KFZ WERKSTATT B-EG-009 262,60 m2 GERÄTE-WERKSTATT B-EG-011 110,69 m2 SCHLOSSEREI B-EG-012 110,33 m2 SCHULUNGSRAUM BRANDSCHUTZERZIEHUNG B-EG-016 52,48 m2 MATERIALLAGER/ STUHLLAGER B-EG-013 26,80 m2 WC BARRIEREFREI B-EG-014 8,14 m2 WC H B-EG-015 6,74 m2 WC H B-EG-015.1 7,00 m2 BÜRO ATEMSCHUTZ B-EG-008 32,05 m2 BATTERIERAUM B-EG-007 14,51 m2 LAGER ELEKTROGERÄTE B-EG-006 19,69 m2 ELEKTRO WERKSTATT B-EG-005 29,25 m2 HYDRAULIK WERKSTATT B-EG-004 29,14 m2 POSTANNAHME B-EG-003 17,46 m2 PFÖRTNER B-EG-002 16,40 m2 FOYER/ FLUR 5 B-EG-038 128,64 m2 AUFZUG B-S-002 4,72 m2 SCHACHT RLT B-S-001 1,32 m2 PUMI B-EG-018 9,08 m2 WC D B-EG-019 4,37 m2 WC D B-EG-019.1 3,22 m2 BEREITSCHAFTRAUM B-EG-017 60,95 m2 ALARMRAUM B-EG-023 99,00 m2 BMZ B-EG-020 4,10 m2 ELT UV B-EG-024 9,23 m2 HAR TELEKOMMUN. 2 EDV, ELA B-EG-021 13,05 m2 SCHLÜSSEL TRESORE B-EG-022 10,56 m2 MEISTER VOM DIENST B-EG-032 22,50 m2 WACHBÜRO B-EG-031 29,25 m2 WACHLEITUNG B-EG-030 23,17 m2 LAGER WACHE B-EG-029 23,17 m2 ERSTE HILFE B-EG-028 12,15 m2 SCHLEUSE EINSATZ 2 B-EG-026 13,26 m2 WC UNISEX B-EG-026.1 3,14 m2 WC UNISEX B-EG-025.1 3,14 m2 SCHLEUSE EINSATZ 1 B-EG-025 11,96 m2 TROCKENRAUM B-EG-027 17,01 m2 FAHRZEUGHALLE 1 C-EG-006 773,49 m2 REGALLAGER C-EG-002 601,44 m2 TRH C.1 C-EG-001 21,84 m2 TRH C.2 C-EG-003 21,92 m2 ALARMRAUM FAHRZEUGHALLE 2 D-EG-00423,45 m2 MAGAZIN KFZ D-EG-0035,52 m2 MAGAZIN KFZ - WERKSTATTD-EG-00222,84 m2 ELT UVD-EG-0058,40 m2 TRH D.1D-EG-00125,39 m2 WC UNISEXD-EG-0175,04 m2 SCHWARZRAUM AUSBILDUNG D-EG-01628,00 m2 LAGER AUSBILDUNGFEUERWEHR D-EG-01529,40 m2 HAR TELK . 1 EDV , ELAD-EG-01424,40 m2 HAUPTVERTEILUNG D-EG-01345,76 m2 TRH D.2D-EG-00929,78 m2 BÜRO WERKSTATT B-EG-010 40,96 m2 ELT UVA-EG-0178,51 m2 FLUR 1D-EG-01818,84 m2 FLUR 3 B-EG-035 78,81 m2 FLUR 2 B-EG-034 102,18 m2 FLUR 2A-EG-02665,66 m2 FLUR 1A-EG-02924,86 m2 GERÄTELAGER B-EG-009.1 34,05 m2 BÜRO LAGERVERWALTUNG D-EG-008 16,56 m2 REIFENLAGER D-EG-006 63,31 m2 FAHRZEUGHALLE 2 C-EG-004 1.569,78 m2 STELLPLATZ STAPLER C-EG-005 20,41 m2 WC UNISEXA-EG-0243,91 m2 BOS FUNK B-EG-036 5,80 m2 MAGAZIN 2 KFZ- WERKSTATT D-EG-019 11,86 m2 FLUR 4 B-EG-037 17,40 m2 TRH TANKSTELLET-EG-00121,57 m2 LAGER IBCT-EG-00224,49 m2 LAGER GASFLASCHENT-EG-00312,00 m2 LAGER BETRIEBSMITTEL T-EG-0046,63 m2 LAGER GRÜNSCHNITT T-EG-00612,33 m2 LAGER BRENNBARE FLÜSSIGKEITEN T-EG-00514,12 m2 TRH B B-EG-001 47,12 m2 BE BD C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 CA CB CC CD CE CF CG CH CI CJ CK CL CM CN CO CP CQ CR CS CT CU CV Brandwand REI 90 + M feuerbetändig EI 90 raumabschließende Wände Treppenraumwände REI 90 + M (Bauart Brandwand) feuerhemmende EI 30 raumabschließende Wände LEGENDE BRANDSCHUTZ BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 GRUNDRISS ZG 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg kplan AG : @kplan.de Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ Bauteil _ _ N 22-10-28 Rh/Pl/Moer ZG2 FAR GR PV001000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 123456789101112 1314151617 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 1 2 3 4 5 6 7 891011121314151617 1 2 A1 A2 A3 A4 A5 A7 A6 A8 B1 B2 B3 B4 B5 B6 AA AB AC AD AE AF AG B7 B8 BA BB BC BF DA DB DC DD DE DF DG DH DI DJ DK DL D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 Ü1 Ü2 ÜA ÜB ÜC ÜD T3 T2 T1 TA TB TC 01 9 20 DU BODEN- GLEICH DU BODEN- GLEICH DU BODEN- GLEICH 01 20 21 29 GARDEROBE 01 04 DUBODEN - GLEICH DUBODEN - GLEICH DUBODEN - GLEICH 08 01 26 12 07 06 01 18 13 DU BODEN - GLEICH 04 01 GARDEROBE BEI BEDARF ALS ROLLGARDEROBE IN HALLE INTEGRIERT TEEKÜCHE TEEKÜCHE 31 20,01 26,50 54,50 57,10 28,00 24,51 111,41 21,85 51,55 38,01 44,325 70,645 77,225 19,20256,47533,75256,502510,55 58,11 54,42 26,30 48 ,12 5 70 ,80 5 20,50 5,075 10,425 4,00 8,125 5,125 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 7,62 5 7,63 5 5,00 6,87 5 5,75 5,75 7,12 5 7,04 70 4,504,504,504,504,504,504,505,155,154,504,504,504,504,504,504,504,504,504,504,505,825 5,1252,255,505,752,254,625 9,30 6,04 5 8,83 5,83 5,73 5 6,23 5 6,47 5 4,625 2,25 5,775 5,775 2,25 4,625 6,39 6,215 6,345 8,10 8,10 8,075 4,075 9,725 4,6252,257,352,254,625 70 7,04 5,075 10,425 4,00 7,79 8,19 5 26,30 10,25 12,63 9,80 12,63 15,05 11,00 10,05 12,63 10,49 15,81 9,22 SCHACHT RLT ca . 1,50m x 3,10 m SCHACHT ELT ca. 1,00m x 2,80m Übungs fenster für Hakenleiternübung hier anordnen LUFTRAUM FAHRZEUGHALLE LUFTRAUM FAHRZEUGHALLE LUFTRAUM LAGER LUFTRAUM FAHRZEUGHALLE SCHACHT RLT ca. 0,75m x 3,75m SCHACHT RLT ca. 0,70m x 1,80m LUFTRAUM WERKSTATT LUFTRAUM WERKSTATT LUFTRAUM WERKSTATT LUFTRAUM FOYER LUFTRAUM LAGER LUFTRAUMWASCHHALLE LUFTRAUM LAGER LUFTRAUM REIFENLAGER LUFTRAUM LAGER LUFTRAUM LAGERLUFTRAUM LAGER LUFTRAUM LAGER LUFTRAUM LAGER LUFTRAUM STAPLER GebäudefugeGebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge 0124 2546 69 4768 91 90 112 113134 135156 178 200 147 135 201224 TRH ÜÜ-ZG-00126,50 m2 ÜBUNGSTURM Ü-ZG-00328,16 m2 ÜBUNGSWOHNUNG Ü-ZG-00270,74 m2 GERÄTELAGER D-ZG-01052,80 m2 STUHLLAGER D-ZG-00930,60 m2 MEHRZWECKHALLE D-ZG-008405 ,68 m2 WC HD-ZG-0155,32 m2 WC DD-ZG-016 .1 8,15 m2 ELT UV; SIBE ,MSR ,RLT D-ZG-00714,93 m2 PUMI D-ZG-0174,57 m2 WC DD-ZG-0165,25 m2 TRH D.2D-ZG-00629,78 m2 UMKLEIDE AUSBILDUNG H D-ZG-0146,60 m2 SANITÄR H D-ZG-014 .1 6,40 m2 SANITÄR H D-ZG-013 .2 7,90 m2 SANITÄR H D-ZG-013 .1 8,10 m2 SANITÄR H D-ZG-013 .3 6,90 m2 UMKLEIDE LEHRGANG H D-ZG-01326,92 m2 UMKLEIDE LEHRGANG D D-ZG-01211,93 m2 SANITÄR D D-ZG-012 .3 3,36 m2SANITÄR D D-ZG-012 .2 3,30 m2SANITÄR D D-ZG-011 .1 4,99 m2 UMKLEIDE AUSBILDUNG D D-ZG-0117,46 m2 EDV / DVD-ZG-00318,42 m2 ELT UVD-ZG-00513,89 m2LAGER AUSBILDUNGSMATERIAL D-ZG-00222,84 m2 TRH D.1D-ZG-00125,39 m2 TRH C.2 C-ZG-002 21,75 m2 TRH C.1 C-ZG-001 21,84 m2 SCHWARZSPINDE B-ZG-018 177,27 m2 LAGER FEUERSCHUTZKLEIDUNG B-ZG-016 98,77 m2 EDV/DV B-ZG-014 17,76 m2 ELT UV B-ZG-015 14,40 m2 LAGER EINSATZSTELLENVERPFLEGUNG B-ZG-020 25,53 m2 GETRÄNKELAGER B-ZG-019 20,80 m2 LAGER BRAND- SCHUTZERZIEHUNG B-ZG-021 13,51 m2 TRH AA-ZG-00141,90 m2 LAGER ÖL/ FETTEA-ZG-01540,70 m2 LAGER GEFAHRSTOFFE A-ZG-01426,93 m2 LAGER DESINFEKATION A-ZG-01316,43 m2 LAGER MEDIZINGERÄTE A-ZG-01220,56 m2 LAGER SERVICEPOINTA-ZG-00430,37 m2 RLT ZENTRALE 2 A-ZG-007106 ,02 m2 EDV / DVA-ZG-00817,55 m2 ELT UVA-ZG-00916,02 m2 ZENTRALES ARCHIV A-ZG-01881,24 m2 LAGER ARMATUREN A-ZG-02349,97 m2 LAGER KLEINTEILEUMWELTSCHUTZ A-ZG-02133,07 m2 LAGER ZIVILSCHUTZA-ZG-02030,57 m2 ARCHIV ZIVILSCHUTZ A-ZG-01914,85 m2 ATEMLUFT KOMPRESSOR A-ZG-00229,25 m2 PLOTTER / 3D DRUCK B-ZG-008 31,29 m2 PAUSENRAUM B-ZG-007 17,55 m2 LAGER VERBRAUCHSMATERIAL B-ZG-005 30,23 m2 LAGER MÖBEL B-ZG-004 34,99 m2 LAGER BAUUNTERHALTUNG B-ZG-003 50,74 m2 LAGER ÖFFENTLICHKEISARBEIT B-ZG-002 44,10 m2 LAGER REINIGUNGSMATERIAL B-ZG-009 22,86 m2 WASCH-/ TROCKENRAUM B-ZG-011 26,80 m2 SANITÄR D D-ZG-012 .1 6,49 m2 WC HD-ZG-015 .1 9,43 m2 SPRUNGSCHACHT D-ZG-0045,20 m2 SPRUNGSCHACHT B-ZG-017 18,15 m2 UMKLEIDEN TAGESDIENST H B-ZG-013 44,47 m2 SANITÄR H B-ZG-013.1 8,17 m2 SANITÄR H B-ZG-013.3 8,20 m2 UMKLEIDEN TAGESDIENST D B-ZG-012 25,31 m2 SANITÄR D B-ZG-012.2 4,51 m2 SANITÄR D B-ZG-012.1 13,40 m2 SANITÄR D B-ZG-012.3 4,97 m2 SANITÄR H B-ZG-013.2 6,70 m2 GALERIE B-ZG-025 69,23 m2 LAGER KLEINTEILE KFZ A-ZG-01640,77 m2 ARCHIV FREIWILLIGE FEUERWEHR A-ZG-00317,10 m2 FLUR 2 B-ZG-023 18,40 m2 FLUR 3 B-ZG-024 21,14 m2 FLUR 1 B-ZG-022 102,66 m2 FLUR 1A-ZG-02535,10 m2 WC UNISEXA-ZG-0247,39 m2 FLUR 2D-ZG-01928,60 m2 FLUR 1D-ZG-01858,48 m2 LAGER KATASTROPHENSCHUTZ A-ZG-01026,07 m2 LAGER FEUERWEHRVEREIN A-ZG-01138,62 m2 MSR A-ZG-0059,03 m2 RLT ZENTRALE 1 A-ZG-00679,23 m2 AUFENTHALT B-ZG-006 34,41 m2 SCHACHT EDV B-S-003 7,66 m2 LAGER 2 AUSBILDUNGSMATERIAL D-ZG-020 28,92 m2 FLUR 2A-ZG-02656,94 m2 FLUR 3A-ZG-02748,00 m2 TRH B B-ZG-001 40,10 m2 SCHLEUSE Ü-ZG-0046,79 m2 BE BD C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 CA CB CC CD CE CF CG CH CI CJ CK CL CM CN CO CP CQ CR CS CT CU CV Brandwand REI 90 + M feuerbetändig EI 90 raumabschließende Wände Treppenraumwände REI 90 + M (Bauart Brandwand) feuerhemmende EI 30 raumabschließende Wände LEGENDE BRANDSCHUTZ BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 GRUNDRISS OG1 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg kplan AG : @kplan.de Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ Bauteil _ _ N 22-10-28 Rh/Pl/Moer OG12 FAR GR PV001000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 1415 16 17 18 19 20 21 22 23 24 1 2 3 123456789101112 131415161718192021222324 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213 1415161718192021222324 A1 A2 A3 A4 A5 A7 A6 A8 B1 B2 B3 B4 B5 B6 AA AB AC AD AE AF AG B7 B8 BA BB BC BF DA DB DC DD DE DF DG DH DI DJ DK DL D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 Ü1 Ü2 ÜA ÜB ÜC ÜD T3 T2 T1 TA TB TC KS KS KS TK TK TK 54,42 58,11 26,30 48 ,17 5 10,00 12,63 70 ,80 5 70,645 111,41 25,9551,275 2,56577,225 57,10 46,51 54,50 25,01 28,00 20,50 4,625 2,25 7,35 2,25 4,625 6,39 6,215 6,345 8,10 8,10 8,075 4,075 9,725 9,30 6,04 5 8,83 5,83 5,73 5 6,23 5 6,47 5 4,625 2,25 5,775 5,775 2,25 4,625 4,625 2,25 5,75 5,50 2,25 5,125 4,504,504,504,504,504,504,505,155,154,504,504,504,504,504,504,504,504,504,504,505,825 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 5,125 8,125 7,62 5 7,63 5 5,00 6,87 5 5,75 5,75 7,12 5 70 7,04 5,075 10,425 4,00 9,22 10,00 3,86 8,77 12,63 9,80 15,05 11,00 12,63 9,80 19,375 4,32 2,605 44,325 26,30 73,375 38,035 8,19 5 7,79 10,80 11,22 10,50 12,50 10,50 10,50 Übungs fenster für Hakenleiternübung hier anordnen AUFSTELLFLÄCHE LÜFTUNG LUFTRAUM MEHRZWECKHALLE MOBILE TRENNWAND DECKENVERSPRUNG DECKENVERSPRUNG DECKENVERSPRUNG 131 3260 61 DU BODENGLEICH 001 SCHACHT RLT ca . 1,50m x 3,10 m SCHACHT ELT ca. 1,00m x 2,80m SCHACHT RLT ca. 0,90m x 4,50m SCHACHT RLT ca. 1,20m x 4,50m 018 017 SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m DU BODENGLEICH 32*5=160 40/40 ESSENSFÄCHER AUTOMATEN SCHACHT RLT ca. 0,75m x 3,75m POSTFÄCHER TEEKÜCHE MIT 10-12 ESSE NSSPINDE GARDEROBE TEEKÜCHE GARDEROBE SCHACHT RLT ca. 0,60m x 1,90m TEEKÜCHE 01 09 10 14 01 05 06 10DU BODENGLEICH DU BODENGLEICH DU BODENGLEICH DU BODENGLEICH INFOWAND WARTEZONE TEEKÜCHE MIT 10-12 ESSE NSSPINDE GARDEROBE SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m 030 031 043 044 060 061 078 077 091 092 105 106 120 001 006 011 016 020 024 029 034 005 010 015 019 023 028 033 038 SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m Raumhöhe mind . 3,1m Raumhöhe mind . 3,1m Glaswand Glaswand Glaswand SCHACHT RLT ca. 0,70m x 1,80m 87 88 145 116 117 AUSGABE KÜCHE SPRUNGSCHACHT Wegeführung b=1,20 vorsehen (Bestuhlungsplan) Glaswand Glaswand GebäudefugeGebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge RUHERAUM 1 C-OG1-010 14,50 m2 RUHERAUM 2 C-OG1-011 14,50 m2 RUHERAUM 3 C-OG1-012 14,50 m2 RUHERAUM 4 C-OG1-013 14,63 m2 RUHERAUM 5 C-OG1-014 14,37 m2 RUHERAUM 6 C-OG1-015 14,50 m2 RUHERAUM 7 C-OG1-016 14,50 m2 RUHERAUM 8 C-OG1-017 14,50 m2 RUHERAUM 9 C-OG1-018 14,50 m2 RUHERAUM 10 C-OG1-019 14,50 m2 RUHERAUM 11 C-OG1-020 14,50 m2 RUHERAUM 12 C-OG1-021 14,50 m2 RUHERAUM 13 C-OG1-022 14,50 m2 RUHERAUM 14 C-OG1-023 14,50 m2 RUHERAUM 15 C-OG1-024 14,50 m2 GÄSTEZIMMER 2 C-OG1-006 14,50 m2 RUHERAUM 16 C-OG1-025 14,50 m2 RUHERAUM 19 C-OG1-028 14,50 m2 RUHERAUM 20 C-OG1-029 14,50 m2 RUHERAUM 21 C-OG1-030 14,50 m2 RUHERAUM 22 C-OG1-031 14,50 m2 RUHERAUM 17 C-OG1-026 14,38 m2 RUHERAUM 18 C-OG1-027 14,38 m2 GÄSTEZIMMER 1 C-OG1-009 14,50 m2 SCHULUNGSRAUM 2 D-OG 1-01954,95 m220 PERSONEN BIBLIOTHEK D-OG1-025 33,12 m2 TEEKÜCHE A-OG 1-02843,38 m2 PUMI B-OG1-041 4,79 m2 SONDEROBJEKTE A-OG 1-01332,27 m2 BRANDSCHUTZ KOORDINATION A-OG 1-01217,45 m2 SACHGEBIETSLEITUNG BRANDSCHUTZERZIEHUNG A-OG 1-01017,10 m2 DRUCKER A-OG 1-03312,02 m2 AKTEN ABTEILUNG 2 A-OG 1-03212,02 m2 LAGER ABTEILUNG 2 A-OG 1-03421,69 m2 EDV / DVA-OG 1-03521,82 m2 ELT UVA-OG 1-03612,15 m2 WC HA-OG 1-029 .1 7,25 m2 AKTEN ABTEILUNG 2 A-OG 1-03121,69 m2 WC DA-OG 1-030 .1 5,74 m2 GENEHMIGUNGSVERFAHREN A-OG 1-00917,10 m2 GENEHMIGUNGSVERFAHREN A-OG 1-00817,10 m2 SACHGEBIETSLEITUNG GENEHMIGUNGSVERFAHREN A-OG 1-00717,10 m2 GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU A-OG 1-00617,10 m2 BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN A-OG 1-01417,10 m2 BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN A-OG 1-01517,10 m2 SACHGEBIETSLEITUNG BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN A-OG 1-01617,10 m2 LIEGENSCHAFT UND LOGISTIK A-OG 1-01717,10 m2 LIEGENSCHAFT UND LOGISTIK A-OG 1-01817,10 m2 SACHGEBIETSLEITUNGLIEGENSCHAFT UND LOGISTIK A-OG 1-01917,10 m2 BRANDSCHUTZERZIEHUNG A-OG 1-01117,10 m2 BESPRECHUNGSRAUM 2 A-OG 1-02730,83 m2 BESPRECHUNGSRAUM 3 A-OG 1-03730,83 m2 GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU A-OG 1-00517,10 m2 SACHGEBIETSLEITUNG GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU A-OG 1-00417,10 m2 ASSISTENZ VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ A-OG 1-00317,10 m2 ABTEILUNGSLEITUNG VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ A-OG 1-00224,30 m2 WERKSTÄTTEN NORD A-OG 1-02017,10 m2 WERKSTÄTTEN NORD A-OG 1-02117,10 m2 WERKSTÄTTEN NORD A-OG 1-02217,10 m2 WERKSTÄTTEN NORD A-OG 1-02317,10 m2 WERKSTÄTTEN NORD A-OG 1-02417,10 m2 SACHGEBIETSLEITUNG WERKSTÄTTEN NORD A-OG 1-02516,87 m2 BESPRECHUNGSRAUM 1 A-OG 1-02653,63 m2 TRH AA-OG 1-00141,86 m2 ABTEILUNGSLEITUNG TECHNIK B-OG 1-01423,17 m2 AMTSLEITUNG B-OG1-016 29,48 m2 ASSISTENZ AMTSLEITUNG B-OG1-017 17,10 m2 ABTEILUNGSLEITUNG EINSATZ B-OG1-018 23,18 m2 SACHGEBIETSLEITUNG GEFAHRENABWEHR B-OG1-019 17,10 m2 EINSATZVORBEREITUNG B-OG1-020 17,10 m2 EINSATZVORBEREITUNG B-OG1-021 17,10 m2 KATASTROPHENSCHUTZ B-OG1-022 17,10 m2 KATASTROPHENSCHUTZ B-OG1-023 17,10 m2 KATASTROPHENSCHUTZ B-OG1-024 17,10 m2 SONDERLAGEN B-OG1-025 17,10 m2 WACHABTEILUNGS- FÜHRUNG A B-OG1-026 17,10 m2 WACHABTEILUNGS- FÜHRUNG B B-OG1-027 17,10 m2 WACHABTEILUNGS- FÜHRUNG C B-OG1-028 16,34 m2 DRUCKER B-OG1-045 39,94 m2 WC D B-OG1-043 7,69 m2 WC H B-OG1-042.1 12,84 m2 WC H B-OG1-042 7,69 m2 GLEICHSTELLUNGS- BEAUFTRAGTE B-OG1-003 17,10 m2 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT B-OG1-004 29,25 m2 QUALITÄTS- MANAGEMENT B-OG1-005 17,10 m2 GEBÜHREN B-OG1-006 17,10 m2 HAUSHALT B-OG1-007 17,10 m2 FEUERWEHRVEREIN B-OG1-002 16,33 m2 GESCHÄFTSZIMMER B-OG1-008 17,10 m2 PERSONAL B-OG1-009 17,10 m2 PERSONAL B-OG1-010 17,10 m2 ABTEILUNGSLEITUNG VERWALTUNG B-OG1-011 23,22 m2 AUFENTHALT B-OG1-012 25,70 m2 KOMMUNIKATION/ BESPRECHUNG B-OG1-015 36,55 m2 LAGER ABTEILUNG C B-OG1-037 9,37 m2 LAGER ABTEILUNG B B-OG1-036 9,37 m2 LAGER ABTEILUNG A B-OG1-035 9,37 m2 PAUSENRAUM B-OG1-034 133,50 m2 KÜCHE B-OG1-033 48,94 m2 ELT UV B-OG1-038 9,00 m2 EDV/DV B-OG1-039 13,05 m2 ABFALLRAUM B-OG1-032 8,75 m2 VORRAT LEBENSMITTEL B-OG1-031 15,75 m2 RUHERAUM 23 C-OG1-032 17,75 m2 SANITÄR GAST 2 C-OG1-007 8,75 m2 SANITÄR GAST 1 C-OG1-008 9,00 m2 ONLINESTUDIO D-OG1-024 18,13 m2 SCHULUNGSRAUM SIMULATION D-OG1-023 25,73 m2 10 PERSONEN TRH C.1 C-OG1-001 73,94 m2 AUFENTHALTSRAUM 2 C-OG1-033 33,86 m2 AUFENTHALTSRAUM 1 C-OG1-043 35,47 m2 AUFENTHALTSRAUM 3 C-OG1-044 29,03 m2 TROCKENRAUM C-OG1-042 7,97 m2 ELT, SIBE, MSR C-OG1-041 11,58 m2 WC UNISEX 1 C-OG1-035 3,14 m2 WC UNISEX 2 C-OG1-034 3,14 m2 SANITÄR D C-OG1-036.2 5,32 m2 SANITÄR D C-OG1-036.3 7,20 m2 SANITÄR D C-OG1-036.1 8,40 m2 UMKLEIDE WACHE D C-OG1-036 70,26 m2 SPORTGERÄTE C-OG1-002 17,84 m2 BGM AUSDAUERTRAINING C-OG1-003 59,63 m2 BGM KRAFTTRAINING C-OG1-004 65,59 m2 TRH C.2 C-OG1-005 68,87 m2 UMKLEIDE WACHE H C-OG1-037 197,24 m2 SANITÄR H C-OG1-037.3 20,89 m2 SANITÄR H C-OG1-037.1 12,16 m2 SANITÄR H C-OG1-037.2 12,33 m2 TROCKENRAUM 1 C-OG1-038 14,20 m2 ELT UV C-OG1-040 5,00 m2 AUSBILDUNGSMEISTER D-OG1-041 17,10 m2 BETTENSPINDE C-OG1-039 119,90 m2 SCHULUNGSRAUM WACHE D-OG1-040 55,00 m2 20 PERSONEN AUSBILDER WACHE D-OG1-042 17,10 m2 LEHRGANGSBÜRO D-OG1-043 17,10 m2 SACHGEBIETSLEITUNG AUSBILDUNG D-OG1-044 17,10 m2 STUHLLAGER D-OG1-045 11,05 m2 TRH D.1D-OG 1-00174,37 m2 AUFENTHALT D-OG1-026 44,72 m2 KÜCHE D-OG1-039 33,46 m2 GARDEROBE D-OG 1-0276,26 m2 STEUERSTAND SIMULATION D-OG1-022 21,54 m2 SCHULUNGSRAUM PLANÜBUNG D-OG 1-02145,50 m220 PERSONEN SCHULUNGSRAUM 3 D-OG 1-02034,52 m210 PERSONEN SPRUNGSCHACHT B-OG1-029 18,50 m2 FAHRSCHULE D-OG 1-00215,98 m2 LAUFBAHNAUSBILDUNG D-OG 1-00317,10 m2 AUSBILDUNGSBEAMTE D-OG 1-00417,10 m2 EXTERNE REVERENTEN D-OG 1-00517,10 m2 ERSTE HILFED-OG 1-00614,74 m2 TRH D.2D-OG 1-00732,78 m2 ELT UVD-OG 1-0379,01 m2 PUMI D-OG 1-0333,28 m2 SANITÄR D D-OG 1-030 .1 8,40 m2 SANITÄR D D-OG 1-0308,46 m2 SANITÄR H D-OG 1-0349,16 m2 UMKL DÜBUNGSSTRECKE D-OG 1-0319,88 m2 SCHULUNGSRAUM 1 D-OG 1-01879,27 m240 PERSONEN ÜBUNGSWOHNUNG Ü-OG 1-00270,75 m2 ÜBUNGSTURM Ü-OG 1-00328,16 m2 TRH ÜÜ-OG 1-00134,85 m2 ÜBUNGSSTRECKE SCHLEUSE 1 D-OG 1-01112,10 m2 ÜBUNGSSTRECKE KONDITION D-OG 1-01069,19 m2 ÜBUNGSSTRECKE VORBEREITUNG D-OG 1-00940,91 m2 ÜBUNGSSTRECKE ÜBUNGSRAUM D-OG 1-013102 ,00 m2 ÜBUNGSSTRECKE LEISTAND D-OG 1-01715,84 m2 ÜBUNGSSTRECKE SCHLEUSE 2 D-OG 1-0169,75 m2 ÜBUNGSSTRECKE LEHRMITTEL D-OG 1-01447,46 m2 ÜBUNGSSTRECKE WARTEZONE D-OG 1-01531,82 m2 WC D B-OG1-043.1 10,38 m2 TRH B B-OG1-001 66,17 m2 ÜBUNGSSTRECKE FLUR D-OG 1-00818,69 m2 VOID 1A-OG 1-040121 ,17 m2 VOID 2 C-OG1-049 131,25 m2 VOID 3 D-OG1-052 110,25 m2 ESSENSSPINDE B-OG1-030 18,23 m2 GARDEROBE B-OG1-040 8,78 m2 EDV /DVD-OG 1-03818,42 m2 LAGER FAHRSCHULE D-OG 1-02822,01 m2 SANITÄR H D-OG 1-034 .2 8,39 m2 UMKL HÜBUNGSSTRECKE D-OG 1-03216,68 m2 SANITÄR D D-OG 1-030 .2 7,48 m2 SANITÄR H D-OG 1-034 .1 8,54 m2 WC BARRIEREFREI D-OG 1-0358,37 m2 ELT / MSR / SIBE B-OG1-051 19,73 m2 LAGER ABTEILUNG 1 B-OG1-044 19,06 m2 LAGER BÜROMATERIAL B-OG1-050 19,17 m2 AKTEN AMTSLEITUNG B-OG1-049 25,21 m2 AKTEN ABTEILUNG 1 B-OG1-046 84,49 m2 WC DA-OG 1-0304,00 m2 WC HA-OG 1-0293,00 m2 FLUR 2D-OG 1-04740,00 m2 FLUR 1D-OG 1-04647,10 m2 FLUR 5 D-OG1-050 36,39 m2 FLUR 6 D-OG1-051 45,80 m2 FLUR 2 C-OG1-046 45,45 m2 FLUR 1 C-OG1-045 64,45 m2 FLUR 4 C-OG1-048 47,04 m2 FLUR 2 B-OG1-053 49,64 m2 FLUR 3 B-OG1-054 10,30 m2 FLUR 6 B-OG1-058 70,78 m2 TREFFPUNKT B-OG1-013 105,89 m2 DRUCKER D-OG 1-0368,70 m2 LAGERERWEITERE VERSORGUNGSMASSNAHMEN D-OG 1-02922,00 m2 FLUR 3 C-OG1-047 73,27 m2 EDV/DV B-OG1-055 13,96 m2 FLUR 4 B-OG1-056 26,50 m2 FLUR 5 B-OG1-057 32,50 m2 FLUR 2A-OG 1-03943,20 m2 FLUR 3A-OG 1-04163,10 m2 FLUR 4A-OG 1-04296,60 m2 FLUR 5 C-OG1-050 37,00 m2 FLUR 7 D-OG1-053 13,35 m2 DACHÜBUNGSFLÄCHEÜ-OG 1-003 .1 32 ,07 m 2 FLUR 3D-OG 1-04880,49 m2 FLUR 1 B-OG1-052 15,55 m2 FLUR 8D-OG 1-05430,55 m2 FLUR 6 C-OG1-051 9,18 m2 SCHACHT RLT C-S-002 5,07 m2 SCHACHT RLT C-S-001 4,21 m2 FLUR 7 B-OG1-059 42,35 m2 LAGER BESPRECHUNG A-OG 1-026 .01 6,54 m2 SCHACHT RLT ca. 4,20m² SCHACHT RLT ca. 1,60m x 5,50m BE BD C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 CA CB CC CD CE CF CG CH CI CJ CK CL CM CN CO CP CQ CR CS CT CU CV Schacht RLT D-S-004 2,23 m2 Brandwand REI 90 + M feuerbetändig EI 90 raumabschließende Wände Treppenraumwände REI 90 + M (Bauart Brandwand) feuerhemmende EI 30 raumabschließende Wände LEGENDE BRANDSCHUTZ BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 GRUNDRISS OG2 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg kplan AG : @kplan.de Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ Bauteil _ _ N 22-10-28 Rh/Pl/Moer OG22 FAR GR PV001000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 123456789101112 13141516171819202122232425 A1 A2 A3 A4 A5 A7 A6 A8 B1 B2 B3 B4 B5 B6 AA AB AC AD AE AF AG B7 B8 BA BB BC BF DA DB DC DD DE DF DG DH DI DJ DK DL D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 Ü1 Ü2 ÜA ÜB ÜC ÜD T3 T2 T1 TA TB TC 57,10 26,50 20,01 7,99 73,40 38,01 111,41 13,65 26,50 58,30 25,925 77,225 26,5044,145 54,67 26,30 48 ,17 5 45,01 26,30 7,04 70 5,075 10,425 4,00 5,00 15,50 7,54 20,46 7,12 5 5,75 5,75 6,87 5 5,00 7,63 5 7,62 5 8,125 5,125 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,504,504,504,504,504,504,505,155,154,504,504,504,504,504,504,504,504,504,504,505,825 4,625 2,25 5,75 5,50 2,25 5,125 4,6252,257,352,254,625 13,83 9,22 8,19 5 SCHACHT RLT ca. 0,90m x 4,50m SCHACHT RLT ca. 1,20m x 4,50m SCHACHT RLT ca. 0,60m x 1,90m DU BODENGLEICH DU BODENGLEICH GARDEROBE 1 15 16 30 SCHACHT RLT ca . 1,60 m x 3,10 m SCHACHT ELT ca. 1,00m x 2,80m DECKENVERSPRUNG DECKENVERSPRUNG DECKENVERSPRUNG DECKENVERSPRUNG DU BODEN - GLEICH TEEKÜCHE DU BODEN - GLEICH DU BODEN - GLEICH PROJEKTIONSFLÄCHE ESSENSSPINDE 10-12 Stk SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m 001 006 010 014 017 020 024 028 005 009 013 016 019 023 027 030 SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m 001 011 019 027 037 047 055 063 010 018 026 036 046 054 062 072 SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m SPINDBREITE 2*0,5m=1,0m 124,25 Übungs fenster für Hakenleiternübung hier anordnen SCHACHT RLT ca. 0,70m x 1,80m LUFTRAUM VOID 3 LUFTRAUM VOID 2 VOID 1 KÜCHE GebäudefugeGebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge EDV 1D-OG 2-01764,00 m2 ELT UV 1D-OG 2-01613,81 m2 ELT UV 2D-OG 2-01513,81 m2 TRH D.2D-OG 2-00829,78 m2 FUNK 1D-OG 2-01828,04 m2 USV 1D-OG 2-01929,75 m2 BETREUUNG SYSTEMTECHNIK D-OG 2-02029,75 m2 ADMINISTRATOR EINSATZLEITRECHNER D-OG 2-02129,75 m2 DATENPFLEGE EINSATZLEITRECHNER D-OG 2-02239,31 m2 TELENOTARZT D-OG 2-02338,25 m2 AUFENTHALTSRAUM D-OG 2-01149,95 m2 KÜCHE D-OG 2-01033,75 m2 ESSENSSPINDE D-OG 2-00926,86 m2 EDV 2D-OG 2-01264,00 m2 FUNK 2D-OG 2-01328,03 m2 USV 2D-OG 2-01428,69 m2 SCHLEUSE LEITSTELLE 2 D-OG 2-0079,00 m2 SANITÄR 1 D-OG 2-00611,47 m2 SANITÄR 2 D-OG 2-00511,48 m2 SANITÄR 3 D-OG 2-00411,47 m2 TECHNIK LEITSTELLE D-OG 2-00225,76 m2 BETRIEBSRAUM LEITSTELLE D-OG 2-025328 ,38 m2 LEITSTELLENSTAB D-OG 2-02851,28 m2 LAGEDIENST D-OG 2-02723,81 m2 IUK ZENTRALE D-OG2-029 33,79 m2 GABC MESSZENTRALE D-OG2-030 32,50 m2 FÜHRUNGSSTAB C-OG2-014 70,14 m2 STAB S2/S3 C-OG2-015 27,50 m2 STAB S1/S4 C-OG2-016 26,25 m2 STAB S5/S6 C-OG2-017 26,25 m2 ZUGANGSKONTROLLE C-OG2-018 14,62 m2 SCHULUNGSRAUM KATASTROPHENSCHUTZ C-OG2-013 83,32 m2 AUFENTHALT C-OG2-012 41,92 m2 STUHLLAGER C-OG2-011 19,38 m2 TRH C.2 C-OG2-009 46,25 m2 SCHLEUSE LEITSTELLE 1 D-OG2-031 5,30 m2 EINGANGSZONE C-OG2-010 30,23 m2 TRH D.1D-OG 2-00125,39 m2 BETTENSPINDE 1 D-OG2-036 11,14 m2 RUHERAUM 1 D-OG2-035 14,06 m2 RUHERAUM 2 D-OG2-034 14,06 m2 RUHERAUM 3 D-OG2-033 14,06 m2 RUHERAUM 4 D-OG2-032 14,06 m2 DRUCKER C-OG2-019 12,12 m2 GESCHÄFTSZIMMER C-OG2-020 19,00 m2 STAB FACHBERATER C-OG2-021 25,75 m2 STAB KVK/ BEHÖRDEN C-OG2-022 25,75 m2 INFOTELEFON C-OG2-023 52,75 m2 LEITUNG INFOTELEFON C-OG2-024 25,75 m2 LAGER STAB C-OG2-031 18,50 m2 ELT UV C-OG2-032 5,70 m2 WC BARRIEREFREI C-OG2-033 8,69 m2 PUMI C-OG2-034 3,78 m2 LAGER KOORDINIERUNGSGRUPPE C-OG2-030 25,13 m2 SANITÄR H C-OG2-029.2 11,22 m2 SANITÄR H C-OG2-029.1 12,56 m2 SANITÄR H C-OG2-029.3 12,17 m2 UMKLEIDE LEITSTELLE H C-OG2-029 125,64 m2 UMKLEIDE LEISTELLE D C-OG2-028 58,38 m2 SANITÄR D C-OG2-028.2 7,65 m2 SANITÄR D C-OG2-028.1 7,00 m2 SANITÄR D C-OG2-028.3 5,60 m2 LAGER INFOTELEFON C-OG2-027 9,00 m2 WC H C-OG2-008.1 6,08 m2 WC H C-OG2-008 7,56 m2 WC D C-OG2-007.1 5,07 m2 WC D C-OG2-007 6,07 m2 TRH C.1 C-OG2-001 74,24 m2 AKTEN RETTUNGSDIENST C-OG2-036 14,85 m2 AKTEN LEITSTELLE C-OG2-035 16,51 m2 SONDERLAGEN B-OG2-012 19,00 m2 LAGER IT B-OG2-013 18,87 m2 IT LEITSTELLE B-OG2-014 18,87 m2 IT LEITSTELLE B-OG2-015 19,00 m2 SERVICEPOINT DIGITALFUNK B-OG2-016 19,00 m2 GEBÄUDEFUNKANLAGEN B-OG2-017 19,00 m2 IT FÜHRUNG B-OG2-018 19,00 m2 SACHGEBIETSLEITUNG LEITSTELLE B-OG2-025 23,63 m2 TRÄGER RETTUNGSDIENST B-OG2-024 17,10 m2 QUALITÄTSMANAGEMENT RETTUNGSDIENST B-OG2-023 17,10 m2 TEAMLEITER IT B-OG2-022 17,10 m2 IT WERKSTATT B-OG2-020 33,75 m2 LAGER LEITSTELLE B-OG2-021 11,70 m2 IT HAUSTECHNIK B-OG2-019 17,75 m2 TEEKÜCHE B-OG2-027 17,39 m2 BESPRECHUNGSRAUM LEITSTELLE B-OG2-026 39,66 m2ELT UV B-OG2-002 9,00 m2 EDV / DV B-OG2-003 13,05 m2 WC D B-OG2-004.1 2,68 m2 WC H B-OG2-005.1 6,77 m2 SPRUNGSCHACHT B-OG2-006 11,01 m2 EINSATZPLANUNG B-OG2-007 24,30 m2 PERSONALPLANUNG B-OG2-008 22,95 m2 ÄRZTLICHER LEITER RETTUNGSDIENST B-OG2-009 22,57 m2 EINSATZLEITUNG RETTUNGSDIENST B-OG2-011 46,76 m2 ZIVILSCHUTZ C-OG2-002 29,99 m2 PERSONALRAT C-OG2-003 29,25 m2 STADTBRANDINSPEKTOR C-OG2-004 17,10 m2 STADT JUGEND- FEUERWEHR C-OG2-005 17,10 m2 FEUERWEHRVERBAND C-OG2-006 17,10 m2 WC H B-OG2-005 7,14 m2 WC D B-OG2-004 4,99 m2 TRH B B-OG2-001 90,65 m2 DRUCKER C-OG2-025 8,35 m2 LAGER IT HAUSTECHNIK C-OG2-026 19,96 m2 DRUCKER LEITSTELLE D-OG 2-02621,01 m2 PUMI D-OG 2-0038,10 m2 FLUR 2D-OG 2-03838,71 m2 FLUR 1D-OG 2-037106 ,05 m2 FLUR 4 C-OG2-039 41,85 m2 FLUR 2 C-OG2-038 71,32 m2 FLUR 1 C-OG2-037 80,60 m2 FLUR 1 B-OG2-028 47,50 m2 EDV / SIBED-OG 2-02411,00 m2 FLUR 3 D-OG2-039 40,00 m2 ÜBUNGSTURM Ü-OG 2-00128,16 m2 DACHTERRASSE D-OG 2-011 .1 67,63 m2 DACHÜBUNGSFLÄCHE Ü-OG 2-001 .2 35,05 m2 DACHTERRASSE B-OG2-001.1 88,72 m2 EDV/DV C-OG2-041 14,96 m2 FLUR 4D-OG 2-04058,33 m2 BETTENSPINDE 2 D-OG2-041 10,85 m2 FLUR 2 B-OG2-029 62,80 m2 LAGER B-OG2-031 18,79 m2 FLUR 5D-OG 2-04232,65 m2 FLUR 3 B-OG2-030 25,29 m2 SCHACHT RLT ca. 2,25m² SCHACHT RLT ca. 3,00m² BE BD C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 CA CB CC CD CE CF CG CH CI CJ CK CL CM CN CO CP CQ CR CS CT CU CV 58,11 TEEKÜCHE Brandwand REI 90 + M feuerbetändig EI 90 raumabschließende Wände Treppenraumwände REI 90 + M (Bauart Brandwand) feuerhemmende EI 30 raumabschließende Wände LEGENDE BRANDSCHUTZ BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 DACHAUFSICHT 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg kplan AG : @kplan.de Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ Bauteil _ _ N 22-10-28 Rh/Pl/Moer DA2 FAR GR JV001000 293 ,13 m2 871,33 m2 65,26 m2 65,47 m2 581,68 m2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 A1 A2 A3 A4 A5 A7 A6 A8 B1 B2 B3 B4 B5 B6 AA AB AC AD AE AF AG B7 B8 BA BB BC BF DA DB DC DD DE DF DG DH DI DJ DK DL D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 Ü1 Ü2 ÜA ÜB ÜC ÜD T3 T2 T1 TA TB TC 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 5,125 7,12 5 5,75 5,75 6,87 5 5,00 7,63 5 7,62 5 7,04 4,00 10,425 5,075 4,504,504,504,504,504,504,505,155,154,504,504,504,504,504,504,504,504,504,504,505,825 5,1252,255,505,752,254,625 4,6252,257,352,254,625 18,75 19,00 4,36 7,845 439,57 m2 1.310,60 m2 163,07 m2 VOID 3 VOID 2 VOID 1 DACHFLÄCHEOK Rohdecke 14,80m BODEN OK Rd 6,80m DACHFLÄCHE LEITSTELLEOK Rohdecke ca.17,80m DACHFLÄCHEOK Rohdecke 10,93m DACHFLÄCHE OK Rohdecke 8,35 m DACHFLÄCHE OK Rohdecke 14,80m BODEN OK Rd 6,80m DACHFLÄCHE OK Rohdecke 10,55m BODENOK Rohdecke 6,80m VORDACHOK Rohdecke 6,80m DACHFLÄCHEOK Rohdecke 10,55m DACHFLÄCHE OK Rohdecke 14,80m DACHFLÄCHE ALS TERRASSE TEIL DACHFLÄCHEALS TERRASSE DACHFLÄCHEOK Rohdecke 10,62m SCHACHT RLT SCHACHT RLT SCHACHT RLT SCHACHT RLT RLT -GERÄT 2 CA . 11 ,5x2,2x3,5m RLT -GERÄT 1 CA . 9,4x1,8x2,2m Revisionsfläche b= ca . 2,5m Revisionsfläche b= ca . 2,5m Überstieg FLÄCHE FÜR PV FLÄCHE FÜR PV FLÄCHE FÜR PV RLT-GERÄT 4.2 CA. 10,2x2,8x3,2m Revisionsfläche b= ca. 2,5m SCHACHT RLT FLÄCHE FÜR PV SCHACHT RLT RLT -GERÄT AUFZUGSSCHACHT/ ENTRAUCHUNG Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge Gebäudefuge FLÄCHE FÜR PV FLÄCHE FÜR PV AUFZUGSSCHACHT / ENTRAUCHUNG AUFZUGSSCHACHT / ENTRAUCHUNG FLÄCHE FÜR PV BRANDWAND BRANDWAND FLÄCHE FÜR PV BRANDWAND BE BD C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 CA CB CC CD CE CF CG CH CI CJ CK CL CM CN CO CP CQ CR CS CT CU CV BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 SCHNITT AA-CC 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ kplan AG : @kplan.de Bauteil _ _ N XO2 FAR SN I 22-10-28 Lh/Pi/Moer V001000 A B C1 C2 D1 D2 Ü B B AA C C DD E E F F LAGER ELT UVMEISTER VOM DIENST HAR TELEKOMMUN. 2 PERSONALRAT TRH C.2 SPORTGERÄTE AUSDAUERTRAINING KRAFTTRAININGEDV/DV EDV / DVELT UV EDV/DV SPRUNGSCHACHT LAGER TRH C.1 STADTBRANDINSPEKTOR WC D RUHERAUM 4 RUHERAUM 3 RUHERAUM 2 RUHERAUM 1 BETRIEBSRAUM LEITSTELLE EDV/DVSACHGEBIETSLEITUNGESSENSSPINDE AUSBILDER WACHEAUSBILDUNGSMEISTERELT UVLAGER SCHULUNGSRAUM 2LAGER WC HSACHGEBIETSLEITUNG EINSATZPLANUNG PERSONALPLANUNGEDV / DVELT UV FEUERWEHRVERBANDSTADT JUGEND-ZIVILSCHUTZWC HWC D GARDEROBE FLUR 3 FLUR 2 FLUR 1TRH D.1 REGALLAGERALARMRAUM BETTENSPINDE 1 SPRUNGSCHACHT SPRUNGSCHACHT ALARMRAUM STUHLLAGER SPRUNGSCHACHT HOCHREGALLAGER SCHACHT RLT ELT UV MAGAZIN SCHACHT EDV BETTENSPINDE 2 FLUR 8 SCHACHT RLT FLUR 4 BÜROFAHRZEUGHALLE 2 LAGER 2 FLUR 3 -4,32 ±0,00 =124,25m NHN +3,90 +6,80 +11,05 +14,80 42 6,43 37 3,50 25 50 5,95 25 1,10 42 6,80 3,75 6,70 1,10 42 3,53 37 2,53 37 3,88 37 3,50 25 1,50 42 3,90 2,90 4,25 3,75 1,50 124,25m NHN= ±0,00 +3,90 +6,80 +11,05 +14,80 140,55m NHN= +16,30 +16,30 +25,75 =150,00m NHN +12,05 =136,30m NHN +18,35 =142,60m NHN 5,00 +8,30 16,30 18,35 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA LEITSTELLE 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA 3. OBERGESCHOSS DACHAUFSICHT 3. OBERGESCHOSS OK ATTIKA SCHNITT BB UNTERGESCHOSS OK ATTIKA OK DACH TANKSTELLE UND 2. RETTUNGSWEG RD LEITSTELLE 3% GEFÄLLE OK ATTIKA OK ATTIKA BF BE BD BC BB BA CT CS CR CQ CP CO CN CM CL CK CJ CI CH CG CF CE CD CCCV CU CB CA FLUR 3 AUFENTHALTSRAUM 3 LEHRGANGSBÜRO FLUR 3 EDV 2 FAHRZEUGHALLE 3LAGER AUSBILDUNGSCHWARZRAUM HAR TELK. 1 DRUCKER AUFENTHALT ELT UV EDV / DV WC H SANITÄR D SANITÄR D FÜHRUNGSSTAB ELT UV 2BETRIEBSRAUM LEITSTELLE TELENOTARZT WC SANITÄR H ÜBUNGSSTRECKE EDV/DV ELT UV SANITÄR HKÜCHE ÜBUNGSSTRECKEBIBLIOTHEK ÜBUNGSSTRECKE FUNK 2USV 2 HAR WKARCHIV LAGER AUSBILDUNG UMKL H LAGER AUSBILDUNG DRUCKER FLUR 1 FLUR 2 TRH D.1 ALARMRAUM ELT UV; SIBE,MSR,RLT VOID 3 DG DF DE DD DC DB DADL DK DJ DI DH SANITÄR D EDV / SIBE FLUR 7 REIFENLAGER FAHRZEUGHALLE 2 FLUR 4 -3,90 =120,35m NHN ±0,00 =124,25m NHN +3,90 +6,80 +11,05 +14,80 +16,30 =140,55m NHN 4,32 6,80 4,25 5,25 42 6,43 37 3,88 37 3,50 25 1,50 42 6,80 4,25 3,75 1,50 124,25m NHN= ±0,00 +6,80 +11,05 +14,80 140,55m NHN= +16,30 42 3,90 3,90 2,90 3,75 4,25 1,50 +16,30 +18,00 +25,75 =150,00m NHN +18,35 5,00 16,30 16,30 16,30 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA 3. OBERGESCHOSS DACHAUFSICHT 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA 3. OBERGESCHOSS DACHAUFSICHT SCHNITT CC OK ATTIKA OK ATTIKA OK ATTIKA TRH D.2 OK ATTIKA LEITSTELLE UNTERGESCHOSS FLUR 2 FLUR 1 42 3,48 42 3,53 37 2,53 37 3,50 25 50 3,50 25 1,50 QUALITÄTSMANAGEMENT LAGER WACHE ERSTE HILFEELEKTROMESSGERÄTE BATTERIERAUM HYDRAULIK ATEMSCHUTZ-WERKSTATT PFÖRTNERMEDIZINGERÄTE LAGER POSTANNAHME MEISTER VOM DIENST WACHBÜRO HAUSHALT QUALITÄTS-GEBÜHREN ÖFFENTLICHKEITSARBEIT GLEICHSTELLUNGS- TRÄGER IT WERKSTATT KÜCHEBESPRECHUNGSRAUM 1 LAGER LAGER SCHWARZSPINDELAGER GETRÄNKELAGERLAGER LAGER LAGER WERKSTÄTTEN NORD WERKSTÄTTEN NORD LAGERLAGERABTEILUNGSLEITUNG PERSONAL GESCHÄFTSZIMMER FEUERWEHRVEREINPERSONAL LAGER SACHGEBIETSLEITUNG TEAMLEITER IT FOYER/ FLUR 5BÜRO ATEMSCHUTZ PAUSENRAUM LAGER AUFENTHALT FLUR 1 FLUR 2FLUR 2 C7 LAGER LAGERLAGER WC UNISEX FLUR 3 42 3,53 37 2,53 37 3,88 37 3,50 25 1,50 42 3,90 2,90 4,25 3,75 1,50 ±0,00 =124,25m NHN +3,90 +6,80 +11,05 +14,80 +16,30 =140,55m NHN 124,25m NHN= ±0,00 +3,90 +6,80 +10,55 136,30m NHN= +12,05 +25,75 =150,00m NHN 42 3,53 37 2,53 37 3,50 25 1,50 42 3,90 2,90 3,75 1,50 +16,30 +18,35 +12,43 +18,00 12,05 16,30 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA OK ATTIKA 3. OBERGESCHOSS SCHNITT AA OK ATTIKA VOID OK ATTIKA DACH STUHL- U. GERÄTELAGER OK ATTIKA TRH D.2 OK ATTIKA LEITSTELLE B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 C2 C3 C4 C5 C6C1 FLUR 4 TREFFPUNKT FLUR 1 BAUHERR : Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertreten durch das Dezernat IV,Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt 1:200 SCHNITT DD-FF 841x1189 VOR ENTWURFSPLANUNG Planersteller BlattgrößeMaßstab Datum Projektnummer VORABZUG 7692 BAUVORHABEN : Berufsfeuerwehr Darmstadt , Neubau Hauptwache Nord Pfnorstraße 20, 64293 Darmstadt PROJEKTMANAGEMENT UND BAUHERRENVERTRETUNG: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt ± 0,00 = 124,25 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB) PROJEKTBEZUGSKOTE: OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGEN MIT BAUÜBERWACHUNG: kplan®AG Eiserfelder Straße 316, 57080 Siegen Tel.: (0271) 35929-0, Fax: (0271) 35929-15, Mail: siegen@kplan.de FACHPLANUNG TECHNISCHE AUSRÜSTUNG MIT BAUÜBERWACHUNG: Bahnhofstraße 13, 93326 Abensberg Tel.: (09443) 921-0, Fax :(09443) 921-170, Mail: abensberg Projekt Plantyp BFN LPH Ersteller Indexlfd NrInhalt _ Status _ _ _ _ _ kplan AG : @kplan.de Bauteil _ _ N XO2 FAR SN H 22-10-28 Lh/Pi/Moer V002000 ATEMSCHUTZ-WERKSTATTGROBREINIGUNG SCHWARZLAGER ATEMSCHUTZ-WERKSTATT ABTEILUNGSLEITUNG ATEMLUFTLAGER SERVICEPOINTRLT ZENTRALE 2 ARCHIV FREIWILLIGE KFZ WERKSTATT SACHGEBIETSLEITUNG GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU ASSISTENZ SACHGEBIETSLEITUNG SACHGEBIETSLEITUNG GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU SACHGEBIETSLEITUNG BRANDSCHUTZERZIEHUNG GENEHMIGUNGSVERFAHREN GENEHMIGUNGSVERFAHREN AKTEN MSRRLT ZENTRALE 1 BÜRO ATEMSCHUTZ LAGER AUFENTHALT T1 T2 T3 ±0,00 =124,25m NHN +3,90 +6,80 +10,55 +12,05 =136,30m NHN 42 6,43 37 3,50 25 1,50 42 6,80 3,75 1,50 124,25m NHN= ±0,00 +3,90 +6,80 +10,55 136,30m NHN= +12,05 42 3,53 37 2,53 37 3,50 25 1,50 42 6,80 3,75 1,50 12,05 12,05 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA SCHNITT FF OK DACH TANKSTELLE UND 2. RETTUNGSWEG 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 WASCHHALLE FLUR 1 FLUR 2 TRH A A B C1 C2 D1 D2 Ü B B AA C C DD E E F F FAHRZEUGHALLE 3 FLUR 1 FLUR 1 FLUR 1 D1 D2 D3 D4 D5 D6 D7 D8 Ü1 Ü2 MASCHINENHALLE USV 1 LAGER AUSBILDUNG ÜBUNGSSTRECKE ELT UV; SIBE,MSR,RLTSTUHLLAGERGERÄTELAGER ÜBUNGSSTRECKE USV 2 AUFZUG LAGER ZIVILSCHUTZ LAGER AUSBILDUNG FLUR 1 TRH D.2 FAHRZEUGHALLE 2 ÜBUNGSTURM 42 3,70 20 2,30 20 3,30 20 4,70 20 3,50 20 3,50 20 3,50 20 2,80 25 70 42 3,90 2,50 3,50 4,93 3,67 3,70 3,70 3,05 70 +8,15 +12,43 ±0,00 =124,25m NHN +6,80 +11,05 +14,80 +16,30 =140,55m NHN 42 6,43 37 3,50 25 50 3,50 25 1,50 42 6,80 4,25 3,75 1,50 +22,00 -3,90 124,25m NHN= ±0,00 +2,50 +6,00 +10,90 +14,60 +18,30 150,00m NHN= +25,75 +23,10 +12,00 +7,00 +3,50 1,101,00 1,00 +18,00 1,10 25,75 16,30 2. OBERGESCHOSS ÜBUNGSTURM 1. OBERGESCHOSS ÜBUNGSTURM ZWISCHENGESCHOSS ÜBUNGSTURM ERDGESCHOSS 3. OBERGESCHOSS ÜBUNGSTURM UNTERGESCHOSS OK ATTIKA OK ATTIKA 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ERDGESCHOSS 3. OBERGESCHOSS OK ATTIKA DACHAUFSICHT SCHNITT EE 5. OBERGESCHOSS ÜBUNGSTURM 4. OBERGESCHOSS ÜBUNGSTURM Übungsfenster Übungsfenster Übungsfenster Übungsfenster Treppenauge für Höhenrettung OK ROHDECKE OK ATTIKA TRH D.2 FLUR 2 FAHRZEUGHALLE 1 TRH C.1 REGALLAGER C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 RUHERAUM 17 LAGER IT FLUR 6 ±0,00 =124,25m NHN +6,80 +11,05 +14,80 +16,30 42 6,80 4,25 3,75 1,50 42 3,53 37 2,53 37 3,88 37 3,50 25 1,50 124,25m NHN= ±0,00 +3,90 +6,80 +11,05 +14,80 142,60m NHN= +18,35 +16,30 +25,75 =150,00m NHN +12,43 +9,75 +18,00 16,30 16,30 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA 3. OBERGESCHOSS DACHAUFSICHT 2. OBERGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS ZWISCHENGESCHOSS ERDGESCHOSS OK ATTIKA LEITSTELLE 3. OBERGESCHOSS SCHNITT DD OK ATTIKA OK ATTIKA VOID OK ATTIKA ZU ÜBUNGSDACHFLÄCHE MEHRZWECKHALLE OK ATTIKA ZU ÜBUNGSDACHFLÄCHE STUHL- U. GERÄTELAGER OK ATTIKA TRH D.2 FLUR 1 HOCHREGALLAGER 42 6,43 37 3,88 37 3,50 25 1,50
anlage 9
72108 Zeichen
FREIWILLIGE FEUERWEHR INNENSTADT DA
Machbarkeitsstudie und Volumenstudie
Grundstück A: Eschollbrücker Straße
Grundstück B: Otto-Röhm-Straße
Grundstück C: Sensfelderweg
Grundstück D: Bismarckstraße
1. ZULÄSSIGKEIT
DER BEBAUUNG
A. Eschollbrücker Straße
B. Otto-Röhm-Straße
C. Sensfelderweg
D. Bismarckstraße
3. VOLUMENSTUDIE
UND KOSTEN
4. BEWERTUNG UND
EMPFEHLUNG
A. Eschollbrücker Straße
B. Otto-Röhm-Straße
C. Sensfelderweg
D: Bismarckstraße
INHALT
Bewertung: Standort u. Erreich-
barkeit
Bewertung: An- u. Abfahrtswege
Bewertung: Baubarkeit u.
Erweiterungspotenzial
Bewertung: Kostenrahmen
Bewertung: Umnutzung Bestands-
bau Grundstück D
Exkurs Nordwache
Empfehlungen
2. RAUMPROGRAMM
Raumprogramm
Volumen und Zusammenhänge
MACHBARKEITSSTUDIE 2
1. ZULÄSSIGKEIT DER BEBAUUNG
_ A. Eschollbrücker Straße
_ B. Otto-Röhm-Straße
_ C. Sensfelderweg
_ D. Bismarckstraße
1. ZULÄSSIGKEIT DER BEBAUUNG - A. ESCHOLLBRÜCKER STRASSE
G R U N D S T Ü C K 1
E S C H O L L B R Ü C K E R S T R .
6 9 3 1 , 6 3 Q M
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Grundstücksgröße: 6931,63 qm
Fläche Abbruch: 2232,43 qm (1 geschossig)
Bestehende Nutzung: THW
Bebauungsplan: Keine
Nach §34 BauGB: Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn
es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der
Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung
einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und
Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.
Flächennutzungsplan: Gemischte Bauflächen
Kreuzungsfreiheit der Verkehrswege:
Stellplätze für Mitarbeiter:
Eschollbrücker Straße
Grundstücksgröße: 6.931,63 qm
Fläche Abbruch: 2.232,43 qm
Bestehende Nutzung: THW
Bebauungsplan: Nicht vorhanden
Bebaubarkeit nach §34 BauGB:
Innerhalb bebauter Ortsteile ist ein Vorhaben
zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der
baulichen Nutzung, der Bauweise und der
Grundstücks/f_l äche, die überbaut werden soll, in
die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und
die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen
an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse
müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht
beeinträchtigt werden.
Flächennutzungsplan: Gemischte Bau/f_l ächen
§ 6 Mischgebiete BauNVO:
(1) Mischgebiete dienen dem Wohnen und der
Unterbringung von Gewerbebetrieben, die das
Wohnen nicht wesentlich stören.
(2) Zulässig sind
1. Wohngebäude,
2. Geschäfts- und Bürogebäude,
3. Einzelhandelsbetriebe, Schank- und
Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beher-
bergungsgewerbes,
4. sonstige Gewerbebetriebe,
5. Anlagen für Verwaltungen sowie für kirchli-
che, kulturelle, soziale, gesundheitliche und
sportliche Zwecke,
6. Gartenbaubetriebe,
7. Tankstellen
Geplante GF: 1.626,4 qm
Geplante Geschoss/f_l äche: 2.433,9 qm
Geplante GRZ: 0,23
Geplante GFZ: 0,37
Umgebung: Gemischte Bau/f_l ächen.
Fazit: Die Bebauung mit einer “Freiwilligen
Feuerwehr” ist aus unserer Sicht grundsätzlich
zulässig.
MACHBARKEITSSTUDIE 4
1. ZULÄSSIGKEIT DER BEBAUUNG - B. OTTO-RÖHM-STRASSE
Baufenster
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Grundstücksgröße: 6776,56 qm
Fläche Abbruch: 0 qm
Bestehende Nutzung: Parkplatz
Bebauungsplan: BP N6.5
Zulässige Nutzung: Gewerbegebiet
Geschosse: II-IV / I
Flächennutzungsplan: Sonderbauflächen. Müllverbrennungsanlage
Kreuzungsfreiheit der Verkehrswege:
Stellplätze für Mitarbeiter:
II-IV
Gewerbegebiet
+
I
Gewerbegebiet
+
G R U N D S T Ü C K 2
O T T O - R Ö H M - S T R .
6 7 7 6 , 5 6 Q M
Otto-Röhm-Straße
Grundstücksgröße: 6.776,56 qm
Fläche Abbruch: 0 qm
Bestehende Nutzung: Parkplatz
Bebauungsplan: BP N6.5
Zulässige Nutzung: Gewerbegebiet
Geschosse: II-IV / I
Maximale Traufhöhe: I: 5,0m
II: 8,0m
Geplante Grund/f_l äche I: 1626,4 qm
Geplante Geschoss/f_l äche: 2433,9 qm
Geplante GRZ: 0,24
Geplante GFZ: 0,35
Fazit: Eine Feuerwehr ist entsprechend B-Plan
grundsätzlich zulässig. Eine Bebauung ist
dennoch aufgrund des Baufensters kompliziert,
da die zulässige Geschossigkeit und die maximale
Traufhöhe vorgegeben sind (5m Traufhöhe
für eingeschossigen Bauteil mit Stellplätze für
Einsatzfahrzeuge zu niedrig). Eine Befreiung
dieser Punkte wird in Aussicht gestellt.
Der Träger für die Kosten der geplanten Straße
muss mit der Stadt vorab abgestimmt werden.
Im Grundsatz funktioniert die Wache aber auch
ohne diese Planstraße
Die in grün gekennzeichneten Flächen sind
als Grün/f_l ächen anzulegen. Die Ausfahrt der
Feuerwehrfahrzeuge be/f_i ndet sich in diesem
Bereich und würde eine Abweichung vom
Bebauungsplan erfordern. Auch diese Befreiung
wird in Ausssicht gestellt.
Eine Änderung des Bebauungsplans würde
zusätzliche Kosten (Planer, Gutachter, Anträge,
etc.) und Zeit Verzögerungen (geschätzt ca. 1,5
Jahre) verursachen.
MACHBARKEITSSTUDIE 5
1. ZULÄSSIGKEIT DER BEBAUUNG - C. SENSFELDERWEG
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M
Ü
L
L
H
E
IZ
K
R
A
F
T
W
E
R
K
D H L Z U S T E L L B A S I S
T E E G U T U N D
S P A R D A
A S - S A L A M
M O S C H E E
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Grundstücksgröße: 9294,96 qm
Fläche Abbruch: 308,09 qm (1 geschossig)
Bestehende Nutzung: Leerstehend
Bebauungsplan: Keine
Nach §34 BauGB: Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn
es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der
Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung
einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und
Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.
Flächennutzungsplan: Gewerbliche Bauflächen
Kreuzungsfreiheit der Verkehrswege:
Stellplätze für Mitarbeiter:
G R U N D S T Ü C K 3
S E N S F E L D E R W E G
9 2 9 4 , 9 6 Q M
Sensfelderweg
Grundstücksgröße: 9.294,96 qm
Fläche Abbruch: 308,09 qm
Bestehende Nutzung: Leerstehend
Bebauungsplan: Nicht vorhanden
Bauen nach §34 BauGB möglich
Flächennutzungsplan: Gewerbliche Bau/f_l ächen
§ 8 Gewerbegebiete BauNVO
(1) Gewerbegebiete dienen vorwiegend der
Unterbringung von nicht erheblich belästigenden
Gewerbebetrieben.
(2) Zulässig sind
1. Gewerbebetriebe aller Art, Lagerhäuser,
Lagerplätze und öffentliche Betriebe,
2. Geschäfts- , Büro- und Verwaltungsgebäude,
3. Tankstellen,
4. Anlagen für sportliche Zwecke.
(3) Ausnahmsweise können zugelassen werden
1. Wohnungen für Aufsichts- und
Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber
und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb
zugeordnet und ihm gegenüber in Grund/f_l äche
und Baumasse untergeordnet sind,
2. Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und
gesundheitliche Zwecke,
3. Vergnügungsstätten.
Geplante GF: 1626,4 qm
Geplante Geschoss/f_l äche: 2433,9 qm
Geplante GRZ: 0,17
Geplante GFZ: 0,26
Fazit: Die Bebauung mit einer “Freiwilligen
Feuerwehr” ist grundsätzlich zulässig.
MACHBARKEITSSTUDIE 6
1. ZULÄSSIGKEIT DER BEBAUUNG - D. BISMARCKSTRASSE
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
G R U N D S T Ü C K 4
B I S M A R C K S T R A S S E
1 0 2 5 8 , 4 6 Q M
Bismarckstraße
Grundstücksgröße: 10.258,46qm
Fläche Abbruch: 1.943,59qm
Bestehende Nutzung: Feuerwehr Darmstadt
Bebauungsplan: Nicht vorhanden
Bauen nach §34 BauGB:
Innerhalb bebauter Ortsteile ist ein Vorhaben
zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der
baulichen Nutzung, der Bauweise und der
Grundstücks/f_l äche, die überbaut werden soll, in
die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und
die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen
an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse
müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht
beeinträchtigt werden.
Flächennutzungsplan: Gemeindebedarfs/f_l ächen
Geplante GF: 1444,34qm
Geplante Geschoss/f_l äche: 1802,09qm
Geplante GRZ: 0,31
Geplante GFZ: 0,39
Fazit: Der Umbau des Südgebäudes als
“Freiwilligen Feuerwehr” ist grundsätzlich
zulässig und wird sich nach Art und Maße der
baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren
Umgebung einfügen.
Der Verkauf der nördlichen Hälfte des
Grundstücks zum Zweck einer Wohnbebauung
ist grundsätzlich möglich.
Lärmschutzmaßnahmen sind ggf. erforderlich.
Es wird davon ausgegangen, dass die Seveso-
Thematik von Evonik weiter abgeabeitet wird,
so dass nur noch ein untergeordneter Teil im
Südwesten des verbleibenden Grundstücks
betroffen ist.
MACHBARKEITSSTUDIE 7
2. RAUMPROGRAM
_ Gra/f_i sche Darstellung Raumprogramm
_ Volumen und Zusammenhänge
2. RAUMPROGRAMM - GRAFISCHE DARSTELLUNG RAUMPROGRAMM
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ERDGESCHOSS
FAHRZEUGHALLE
Gerätelager
Waschhalle
ELW1 HLF 20 LF 10/6 LF KatS GW-HW SW MYWKA AS
Umkleide
Herren
Trocknung
Waschraum
Sani
Damen
Sani
Herren
Stiefelwäsche
EINSATZABWICKLUNG
Putz
Umkleide
Damen
Funk
Büro Wehrführung
FÜHRUNG WERKSTÄTTEN/LAGER
Werkstatt/Schlosserei
Lager
(brennbare Flüssigkeiten)
Lager
(Einsatzmittel
Verbrauchsmaterial)
Lager Lager
(Kleingeräte)
Kleiderkammer
BESUCHER ELEKTROTECHNIK
Foyer
Sanitätsraum
Besucher
WC
WC
Damen
WC
Herren
Aufzug
Hausanschluss WK
Hausanschluss Gas
Hauptunterverteilung
Unterverteilung
BMA
OBERGESCHOSS
EINSATZABWICKLUNG
Bereitschaftsraum
Küche Vorrat
Schulungsraum 1
Schulungsraum 2
AUSBILDUNG
Lehrmittel
Garderobe/Stuhllager
Teeküche
WC
Herren
WC
Damen
WC
Beh.
Putzraum
KinderfeuerwehrJugendfeuerwehr
Sport
FÜHRUNG BESUCHER HEIZUNG ELEKTROTECHNIK
Büro Geschäftszimmer
Sachgebiete
Büro JF u. KF
Büro Feuerwehrverein
Archiv
Aufzug Heizung
Lüftung
Unterverteilung
Server / EDV
56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm
10qm
10qm
30qm
36qm 20qm
20qm
4qm
15qm
22qm 20qm
10qm
96qm
25qm
25qm
25qm
30qm
15qm
8qm 8qm 10qm
10qm
8qm
8qm
8qm
10qm
10qm
50qm
15qm 15qm
50qm
50qm
8qm
10qm
8qm
8qm15qm 8qm
4qm
40qm 20qm
40qm
18qm
18qm
18qm
15qm
20qm 6qm
40qm
15qm
MACHBARKEITSSTUDIE 9
WC
Damen
8qm
WC
Damen
8qm
Damen
8qm
2. RAUMPROGRAMM - VOLUMEN UND ZUSAMMENHÄNGE
Waschhalle
ELW1 HLF 20 LF 10/6 LF KatS GW-HW SW MYWKA AS
56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm 56,25qm
Gerätelager
10qm
Stiefel.
10qm
Sani
Herren
30qm
Umkleide
Damen
36qm
Sani
Damen
20qm
Trocknung
Waschraum
20qm
Putz
4qm
Funk
15qm
Bereitschaftsraum
50qm
Küche
15qm
Vorrat
15qm
Schulungsraum 1
50qm
Schulungsraum 2
50qm
Lehrm.
8qm
Gar./Stuhl.
10qm
Teeküche
8qm
Putz
4qm
Jugend FW
40qm
Kinder FW
20qm
Sport
40qm
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
ERDGESCHOSS
OBERGESCHOSS
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
VOLUMEN/FLÄCHEN
80qm
Umkleide
Herren
84qm
Büro Wehrführung
22qm
Foyer
30qm
Sanitätsraum
15qm
Besucher
WC
8qm
WC
Herren
10qm
Aufzug
10qm
WC
Damen
8qm
WC
Herren
15qm
WC
Beh.
8qm
Büro
Sachgebiete
18qm
Büro JF u. KF
18qm
Büro FW Verein
18qm
Archiv
15qm
Aufzug
20qm
Werkstatt/
Schlosserei
20qm
Lager
(Brennbare Flüssigkeiten)
10qm
Lager
(Einsatzmittel
Verbrauchsmaterial)
96qm
Lager
25qm
Lager
(Kleingeräte)
25qm
Kleider.
25qm
HA WK
8qm
HA Gas
8qm
Unterverteilung
8qm
Hauptunterverteilung
10qm
BMA
10qm
U.v
6qm
40qm
Server
15qm
Heizung
20qm
Lüftung
40qm
Lüftung
40qm
Heizung
20qm
Server
15qm
U.v
6qm
MACHBARKEITSSTUDIE 10
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTENRAHMEN
_ A. Eschollbrücker Straße: Volumenstudie
_ A. Eschollbrücker Straße: Kostenrahmen
_ B. Otto-Röhm-Straße: Volumenstudie
_ B. Otto-Röhm-Straße: Kostenrahmen
_ C. Sensfelderweg: Volumenstudie
_ C. Sensfelderweg: Kostenrahmen
_ D. Bismarckstraße: Volumenstudie
_ D. Bismarckstraße: Kostenrahmen
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - A. ESCHOLLBRÜCKER STRASSE: VOLUMENSTUDIE
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, AufenthaltFahrzeughalle
Elektrotechnik,
Werkstätten, Lager
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung
Zufahrt
Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Übungshof
Parkplätze
Aufstellflächen
Grünanlage
Einsatzdienst
II
I
II
II
Fahrräder
46,75
11,20
13,80
15,50
40,50
40,50
10,80
7,32
13,70
18,10
5
Abfall
Häufig
starker
Verkehr
bis
zur
Kreuzung
Krabelstube Krachmacher
(Menschenansammlung)
Haupteingang
I
Fahnen
Alarmausfahrt
FahnenFahnenFahnenFahnenFahnenFahnenFahnen
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
MACHBARKEITSSTUDIE 12
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - A. ESCHOLLBRÜCKER STRASSE: VOLUMENSTUDIE
MACHBARKEITSSTUDIE 13
GROBKOSTENRAHMEN - nach DIN 276-1:2006-11
Grobkostenkennwerte für die Kosten des Bauwerks BKI Kostenplanung Gebäude Neubau Statistische Kostenkennwerte 2020 - Feuerwehrhäuser
Höherer Standard, inkl. Bundeskorrekturfaktor Darmstadt Stadt von 1.045
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - A. ESCHOLLBRÜCKER STRASSE: KOSTENRAHMEN
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
KG BEZEICHNUNG BEZUGSEINHEIT MENGE EP BRUTTO GP BRUTTO BUNDESKORREKTURFAKTOR ANMERKUNGEN
€/EINHEIT INKL. 19%MWST. 1045 (DARMSTADT)
100 ERWERB GRUNDSTÜCK M² 6931,6 540 3.743.080 € 3.743.080 € (540€/QM) BODENRICHTWERT
100 KAUFNEBENKOSTEN 15% - - 0,15 561.462 € 561.462 € OHNE ERSCHLIESSUNGSKOSTEN
100 ENTGANGENER GEWINN DURCH NICHTVERKAUF - - - - -
200 ABBRUCH UND ENTSORGUNG M² BGF(A) 2241,3 135 302.569 € 302.569 € 1-GESCHOSSIG, OHNE KELLER, OHNE SCHADSTOFF
200 BODENSANIERUNG (ALTLASTEN) - - - - -
200 NEUBAU STRASSE - - - - -
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU HALLE M² BGF(A) 615,6 1444 888.926 € 928.928 €
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU BÜRO M² BGF(A) 1818,3 1444 2.625.625 € 2.743.778 €
300 BAUKONSTRUKTION SANIERUNG BÜRO - - - - -
400 BAUKONSTRUKTION TECHNISCHE ANLAGEN M² BGF(A) 2433,9 527 1.282.665 € 1.340.385 €
500 FLÄCHE AUSSENANLAGEN M² BGF(A) 5303,7 233 1.235.764 € 1.291.374 €
600 AUSSTATTUNG 3,5% - - 0,035 - 220.656 € 3,5% KG 300-500
700 BAUNEBENKOSTEN 23% - - 0,23 - 1.450.027 € 23% KG 300-500
100-200 - - - - 4.607.111 €
300-500 - - - - 6.304.465 €
600-700 - - - - 1.670.683 €
100-700 - - - - 12.582.260 €
MACHBARKEITSSTUDIE 14
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - B. OTTO-RÖHM-STRASSE: VOLUMENSTUDIE
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
1
2
3
4
5
Fahrzeughalle
Zufahrt Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Übungshof
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, Aufenthalt
Parkplätze
6
7
8
9
10
Haupteingang
Abfall
1
2
3
4
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, Aufenthalt
1
2
3
4
5
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
AbfallAbfall
1
2
3
4
5
1
2
3
4
Fahnen
Elektrotechnik,
Werkstätten, Lager
I
II
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
MACHBARKEITSSTUDIE 15
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - B. OTTO-RÖHM-STRASSE: VOLUMENSTUDIEMACHBARKEITSSTUDIE 16
GROBKOSTENRAHMEN - nach DIN 276-1:2006-11
Grobkostenkennwerte für die Kosten des Bauwerks BKI Kostenplanung Gebäude Neubau Statistische Kostenkennwerte 2020 - Feuerwehrhäuser
Höherer Standard, inkl. Bundeskorrekturfaktor Darmstadt Stadt von 1.045
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - B. OTTO-RÖHM-STRASSE: KOSTENRAHMEN
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
KG BEZEICHNUNG BEZUGSEINHEIT MENGE EP BRUTTO GP BRUTTO BUNDESKORREKTURFAKTOR ANMERKUNGEN
€/EINHEIT INKL. 19%MWST. 1045 (DARMSTADT)
100 ERWERB GRUNDSTÜCK M² 6776,6 320 2.168.499 € 2.168.499 € (320€/QM) BODENRICHTWERT
100 KAUFNEBENKOSTEN 15% - - 0,15 325.275 € 325.275 € OHNE ERSCHLIESSUNGSKOSTEN
100 ENTGANGENER GEWINN DURCH NICHTVERKAUF - - - - -
200 ABBRUCH UND ENTSORGUNG - - - - € - €
200 BODENSANIERUNG (ALTLASTEN) M² 6776,6 - 350.000 € 350.000 € GROBSCHÄTZUNG
200 NEUBAU STRASSE LM 94,0 10000 940.000 € 940.000 € GROBSCHÄTZUNG
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU HALLE M² BGF(A) 615,6 1444 888.926 € 928.928 €
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU BÜRO M² BGF(A) 1818,3 1444 2.625.625 € 2.743.778 €
300 BAUKONSTRUKTION SANIERUNG BÜRO - - - - -
400 BAUKONSTRUKTION TECHNISCHE ANLAGEN M² BGF(A) 2433,9 527 1.282.665 € 1.340.385 €
500 FLÄCHE AUSSENANLAGEN M² BGF(A) 3855,1 233 898.238 € 938.659 €
600 AUSSTATTUNG 3,5% - - 0,035 - 208.311 € 3,5% KG 300-500
700 BAUNEBENKOSTEN 23% - - 0,23 - 1.368.903 € 23% KG 300-500
100-200 - - - - 3.783.774 €
300-500 - - - - 5.951.751 €
600-700 - - - - 1.577.214 €
100-700 - - - - 11.312.739 €
MACHBARKEITSSTUDIE 17
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - C. SENSFELDERWEG: VOLUMENSTUDIE
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M
Ü
L
L
H
E
IZ
K
R
A
F
T
W
E
R
K
D H L Z U S T E L L B A S I S
T E E G U T U N D
S P A R D A
A S - S A L A M
M O S C H E E
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Fahrzeughalle
Elektrotechnik,
Werkstätten, Lager
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung
Zufahrt
Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Aufstellflächen
Grünanlage
Einsatzdienst II
I
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, Aufenthalt
Parkplätze II
II
Haupteingang
Abfall
49
,07
15
,50
30
,60
7,50
15,03
5
18,10
5
15
,50
40
,50
11
,20
11
,37
49
,07
53
,58
15,03
5
85,30
5
11
,37
102
,65
111
,71
70
,54
Lager
Übungshof
1
2
3
4
5
6
7
8
AlarmausfahrtAlarmausfahrtAlarmausfahrtAlarmausfahrt
9
10
11
12
13
14
15
23
24
25
26
27
28
29
30
16
17
18
19
20
21
22
FahnenFahnenFahnenFahnen
I
AufstellflächenAufstellflächen
Einsatzabwicklung,
Aufenthalt
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Z U V E R K A U F E N
3 9 2 2 , 0 2 Q M
MACHBARKEITSSTUDIE 18
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - C: SENSFELDERWEG: VOLUMENSTUDIEMACHBARKEITSSTUDIE 19
GROBKOSTENRAHMEN - nach DIN 276-1:2006-11
Grobkostenkennwerte für die Kosten des Bauwerks BKI Kostenplanung Gebäude Neubau Statistische Kostenkennwerte 2020 - Feuerwehrhäuser
Höherer Standard, inkl. Bundeskorrekturfaktor Darmstadt Stadt von 1.045
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M
Ü
L
L
H
E
IZ
K
R
A
F
T
W
E
R
K
D H L Z U S T E L L B A S I S
T E E G U T U N D
S P A R D A
A S - S A L A M
M O S C H E E
II
I
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - C. SENSFELDERWEG: KOSTEN
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
KG BEZEICHNUNG BEZUGSEINHEIT MENGE EP BRUTTO GP BRUTTO BUNDESKORREKTURFAKTOR ANMERKUNGEN
€/EINHEIT INKL. 19%MWST. 1045 (DARMSTADT)
100 ERWERB GRUNDSTÜCK - - - - € - €
100 KAUFNEBENKOSTEN 15% - - - - € - €
100 ENTGANGENER GEWINN DURCH NICHTVERKAUF M² 5372,94 260 1.396.964 € 1.396.964 € (260€/QM) BODENRICHTWERT
200 ABBRUCH UND ENTSORGUNG M² BGF(A) 308,1 135 41.592 € 41.592 € 1-GESCHOSSIG, OHNE KELLER, OHNE SCHADSTOFF
200 BODENSANIERUNG (ALTLASTEN) M² 9295,0 - 100.000 € 100.000 € GROBSCHÄTZUNG
200 NEUBAU STRASSE - - - - -
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU HALLE M² BGF(A) 615,6 1444 888.926 € 928.928 €
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU BÜRO M² BGF(A) 1818,3 1444 2.625.625 € 2.743.778 €
300 BAUKONSTRUKTION SANIERUNG BÜRO - - - - -
400 BAUKONSTRUKTION TECHNISCHE ANLAGEN M² BGF(A) 2433,9 527 1.282.665 € 1.340.385 €
500 FLÄCHE AUSSENANLAGEN M² BGF(A) 3746,9 233 873.023 € 912.309 €
600 AUSSTATTUNG 3,5% - - 0,035 - 207.389 € 3,5% KG 300-500
700 BAUNEBENKOSTEN 23% - - 0,23 - 1.362.842 € 23% KG 300-500
100-200 - - - - 1.538.557 €
300-500 - - - - 5.925.401 €
600-700 - - - - 1.570.231 €
100-700 - - - - 9.034.188 €
MACHBARKEITSSTUDIE 20
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - D. BISMARCKSTRASSE: VOLUMENSTUDIE
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
20
21
22
23
24
25
26
Übungshof
Alarmausfahrt
Grünanlage
Einsatzdienst
Haupteingang
Zufahrt Mitarbeiter, Versorgung,
Entsorgung, Besucher
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
27
28
29
30
Aufstellfläche
Parkplätze Fahrzeughalle
I
II
Fahnen
16
17
18
19
I
Schwarz Weiß Schleuse
Anbau
Bestandsbau
Einsatzabwicklung
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung,
Ausbildung,
Aufenthalt
12345678910
Fahrräder
Abfall
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Z U V E R K A U F E N
5 3 8 8 Q M
MACHBARKEITSSTUDIE 21
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - D. BISMARCKSTRASSE: VOLUMENSTUDIE
MACHBARKEITSSTUDIE 22
GROBKOSTENRAHMEN - nach DIN 276-1:2006-11
3. VOLUMENSTUDIE UND KOSTEN - D. BISMARCKSTRASSE - KOSTEN
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
II
I
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
II
I
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
KG BEZEICHNUNG BEZUGSEINHEIT MENGE EP BRUTTO GP BRUTTO BUNDESKORREKTURFAKTOR ANMERKUNGEN
€/EINHEIT INKL. 19%MWST. 1045 (DARMSTADT)
100 ERWERB GRUNDSTÜCK - - - - € - €
100 KAUFNEBENKOSTEN 15% - - - - € - €
100 ENTGANGENER GEWINN DURCH NICHTVERKAUF - 4634,44 630 2.919.697 € 2.919.697 € (630€/QM) BODENRICHTWERT
200 ABBRUCH UND ENTSORGUNG M² BGF(A) 1943,6 135 262.385 € 262.385 € 1-GESCHOSSIG, OHNE KELLER, OHNE SCHADSTOFF
200 BODENSANIERUNG (ALTLASTEN) - - - - -
200 NEUBAU STRASSE - - - - -
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU HALLE - - - - € - €
300 BAUKONSTRUKTION NEUBAU BÜRO M² BGF(A) 422,5 1444 610.133 € 637.589 €
300 BAUKONSTRUKTION SANIERUNG BÜRO M² BGF(A) 882,7 1000 882.660 € 882.660 € GROBSCHÄTZUNG OHNE BUNDESKORREKTURFAKTOR
400 BAUKONSTRUKTION TECHNISCHE ANLAGEN M² BGF(A) 422,5 527 222.673 € 232.694 €
500 FLÄCHE AUSSENANLAGEN M² BGF(A) 3252,9 233 757.916 € 792.023 €
600 AUSSTATTUNG 3,5% - 0,035 89.074 € 3,5% KG 300-500
700 BAUNEBENKOSTEN 23% - 0,23 585.342 € 23% KG 300-500
100-200 - 3.182.082 €
300-500 - 2.544.966 €
600-700 - 674.416 €
100-700 - 6.401.463 €
MACHBARKEITSSTUDIE 23
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG
_ Bewertung: Standort und Erreichbarkeit
_ Bewertung: An- und Abfahrtswege
_ Bewertung: Baubarkeit und Erweiterung
_ Bewertung: Kostenschätzung
_ Bewertung: Umnutzung Bestandsbau D
_ Exkurs Nordwache
_ Empfehlungen
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG GRUNDSTÜCK A ESCHOLLBRÜCKER STRASSE - STANDORT UND ERREICHBARKEIT
STANDORT UND ERREICHBARKEIT
GRUNDSTÜCK A ESCHOLLBRÜCKER STRASSE
VORTEILE
• Das Grundstück liegt am süd-westlichen
Rand der Innenstadt in unmittelbarer Nähe
zur Stadtmitte. Das Grundstück ist für die
Einsatzkräfte leicht zu erreichen.
NACHTEILE
• Das Grundstück be/f_i ndet sich in der Nähe der
möglichen Berufsfeuerwehr Süd. Ggf. wäre
ein Standort zwischen Nord und Süd für die
Aufteilung wünschenswert.
GRUNDSTÜCK B OTTO-RÖHM-STRASSE
GRUNDSTÜCK C SENSFELDERWEG
VORTEILE
• Die Grundstücke liegen am nord-westlichen
Rand der Innenstadt in unmittelbarer Nähe
zur Stadtmitte. Die Grundstücke sind für die
Einsatzkräfte leicht zu erreichen.
NACHTEILE
• Die Grundstücke be/f_i nden sich in der Nähe
der geplanten Berufsfeuerwehr Nord. Ggf.
wäre ein Standort zwischen Nord und Süd für
die Aufteilung wünschenswert.
GRUNDSTÜCK D BISMARCKSTRASSE
VORTEILE
• Das Grundstück liegt am westlichen Rand
der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zur
Stadtmitte. Das Grundstück ist für die
Einsatzkräfte leicht zu erreichen.
• Das Grundstück liegt zentral und zwischen
den geplanten Berufsfeuerwehren Nord und
Süd.
Darmstadt Stadtmitte
Eschollbrückerstraße
Berufsfeuerwehr Süd
Berufsfeuerwehr Nord
Sensfelderweg
Bismarckstraße
Otto-Röhm-Straße
A
B C
D
Nord
MACHBARKEITSSTUDIE 25
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG GRUNDSTÜCK A ESCHOLLBRÜCKER STRASSE - AN- UND ABFAHRTSWEGE
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32 Zufahrt
Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Parkplätze
Häufig
starker
Verkehr
bis
zur
Kreuzung
Haupteingang
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32 Zufahrt
Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Parkplätze
Häufig
starker
Verkehr
bis
zur
Kreuzung
Haupteingang
72m
97,85m
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
AN- UND ABFAHRTSWEGE
GRUNDSÄTZE:
Die An- und Abfahrtswege müssen so angeordnet sein, dass
die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können.
Kreuzungen der Fahrwege der Fahrzeuge
Die am Feuerwehrhaus ankommenden Einsatzkräfte
müssen ihre Fahrzeuge sicher abstellen und verlassen sowie
den Alarmeingang sicher erreichen können. Die An- und
Abfahrtswege am Feuerwehrhaus müssen so angeordnet
sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken
können.
Kreuzungen der Fuß- und Fahrwege
Die Fußwege am Feuerwehrhaus müssen so gestaltet
sein, dass die ankommenden Einsatzkräfte sicher zum
Alarmeingang gelangen können.
Verkehrs/f_l ächen vor Hallentoren
Ein gefahrloses Aus- und Einfahren der Feuerwehrfahrzeuge
muss gewährleistet sein.
GRUNDSTÜCK A ESCHOLLBRÜCKER STRASSE
VORTEILE
• Die An- und Abfahrtswege kreuzen sich nicht.
• Die ankommenden Einsatzkräfte können den
Alarmeingang sicher erreichen.
• Ein gefahrloses Aus- und Einfahren
der Feuerwehrfahrzeuge ist dadurch
gewährleistet.
NACHTEILE
• Die ankommenden Einsatzkräfte haben einen
langen Laufweg in den Alarmeingang (bis zu
72m).
• Die ausfahrenden Feuerwehrfahrzeuge haben
einen langen Fahrtweg bis zum öffentlichen
Straßenvehrkehr (bis zu 98m).
MACHBARKEITSSTUDIE 26
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
Zufahrt Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
1
2
3
4
1
2
3
4
5
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
5
1
2
3
4
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Haupteingang
5-45m
0m
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
AN- UND ABFAHRTSWEGE
GRUNDSÄTZE:
Die An- und Abfahrtswege müssen so angeordnet sein, dass
die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können.
Kreuzungen der Fahrwege der Fahrzeuge
Die am Feuerwehrhaus ankommenden Einsatzkräfte
müssen ihre Fahrzeuge sicher abstellen und verlassen sowie
den Alarmeingang sicher erreichen können. Die An- und
Abfahrtswege am Feuerwehrhaus müssen so angeordnet
sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken
können.
Kreuzungen der Fuß- und Fahrwege
Die Fußwege am Feuerwehrhaus müssen so gestaltet
sein, dass die ankommenden Einsatzkräfte sicher zum
Alarmeingang gelangen können.
Verkehrs/f_l ächen vor Hallentoren
Ein gefahrloses Aus- und Einfahren der Feuerwehrfahrzeuge
muss gewährleistet sein
.
GRUNDSTÜCK B OTTO-RÖHM-STRASSE
VORTEILE
• Die An- und Abfahrtswege kreuzen sich nicht.
• Die ankommenden Einsatzkräfte können den
Alarmeingang sicher erreichen.
• Ein gefahrloses Aus- und Einfahren
der Feuerwehrfahrzeuge ist dadurch
gewährleistet.
• Die ankommenden Einsatzkräfte haben einen
kurzen Laufweg in den Alarmeingang (von 5
bis 45m)
NACHTEILE
• Das Grundstück soll mit einer
Wasserstofftankstelle bebaut werden. Beiden
Nutzungen gemeinsam /f_i nden keinen Platz
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG GRUNDSTÜCK B OTTO-RÖHM-STRASSE - AN- UND ABFAHRTSWEGEMACHBARKEITSSTUDIE 27
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M
Ü
L
L
H
E
IZ
K
R
A
F
T
W
E
R
K
D H L Z U S T E L L B A S I S
T E E G U T U N D
S P A R D A
A S - S A L A M
M O S C H E E
Alarmausfahrt
Aufstellflächen
Parkplätze
Haupteingang
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
23
24
25
26
27
28
29
30
16
17
18
19
20
21
22
5-65m
85m
!
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
AN- UND ABFAHRTSWEGE
GRUNDSÄTZE:
Die An- und Abfahrtswege müssen so angeordnet sein, dass
die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können.
Kreuzungen der Fahrwege der Fahrzeuge
Die am Feuerwehrhaus ankommenden Einsatzkräfte
müssen ihre Fahrzeuge sicher abstellen und verlassen sowie
den Alarmeingang sicher erreichen können. Die An- und
Abfahrtswege am Feuerwehrhaus müssen so angeordnet
sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken
können.
Kreuzungen der Fuß- und Fahrwege
Die Fußwege am Feuerwehrhaus müssen so gestaltet
sein, dass die ankommenden Einsatzkräfte sicher zum
Alarmeingang gelangen können.
Verkehrs/f_l ächen vor Hallentoren
Ein gefahrloses Aus- und Einfahren der Feuerwehrfahrzeuge
muss gewährleistet sein.
GRUNDSTÜCK C SENSFELDERWEG
VORTEILE
• Die ankommenden Einsatzkräfte können den
Alarmeingang sicher erreichen.
• Ein gefahrloses Aus- und Einfahren
der Feuerwehrfahrzeuge ist dadurch
gewährleistet.
• Die ankommenden Einsatzkräfte haben einen
kurzen Laufweg in den Alarmeingang (von 5
bis 65m).
NACHTEILE
• Die An- und Abfahrtswege kreuzen sich
einmalig in derselben Fahrtrichtung.
• Die ausfahrenden Feuerwehrfahrzeuge haben
einen langen Fahrtweg bis zum öffentlichen
Straßenverkehr (bis zu 85m).
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG GRUNDSTÜCK C SENSFELDERWEG - AN- UND ABFAHRTSWEGEMACHBARKEITSSTUDIE 28
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
19
20
21
22
23
24
25
26
Alarmausfahrt
Haupteingang
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
27
28
29
30
16
17
18
12345678910
5-30m
80m
!
Parkplätze
Aufstellflächen
!
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
AN- UND ABFAHRTSWEGE
GRUNDSÄTZE:
Die An- und Abfahrtswege müssen so angeordnet sein, dass
die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können.
Kreuzungen der Fahrwege der Fahrzeuge
Die am Feuerwehrhaus ankommenden Einsatzkräfte
müssen ihre Fahrzeuge sicher abstellen und verlassen sowie
den Alarmeingang sicher erreichen können. Die An- und
Abfahrtswege am Feuerwehrhaus müssen so angeordnet
sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken
können.
Kreuzungen der Fuß- und Fahrwege
Die Fußwege am Feuerwehrhaus müssen so gestaltet
sein, dass die ankommenden Einsatzkräfte sicher zum
Alarmeingang gelangen können.
Verkehrs/f_l ächen vor Hallentoren
Ein gefahrloses Aus- und Einfahren der Feuerwehrfahrzeuge
muss gewährleistet sein.
GRUNDSTÜCK D BISMARCKSTRASSE
VORTEILE
• Die An- und Abfahrtswege kreuzen sich nicht.
• Die ankommenden Einsatzkräfte können den
Alarmeingang sicher erreichen.
• Die ankommenden Einsatzkräfte haben einen
kurzen Laufweg in den Alarmeingang (von 5
bis 30m).
NACHTEILE
• Die ausfahrenden Feuerwehrfahrzeuge haben
einen langen Fahrtweg bis zum öffentlichen
Straßenvehrkehr (bis zu 80m).
• Der Haupteingang liegt in der Alarmausfahrt.
(diese könnte ggf. baulich getrennt werden).
• Der Fußweg vom Besucherparkplatz zurm
Haupteingang überquert die Alarmausfahrt.
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG GRUNDSTÜCK D BISMARCKSTRASSE - AN- UND ABFAHRTSWEGEMACHBARKEITSSTUDIE 29
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG BAUBARKEIT UND ERWEITERUNGSPOTENZIAL
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, AufenthaltFahrzeughalle
Elektrotechnik,
Werkstätten, Lager
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung
Zufahrt
Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Übungshof
Parkplätze
Aufstellflächen
Grünanlage
Einsatzdienst
II
I
II
II
Fahrräder
46,75
11,20
13,80
15,50
40,50
40,50
10,80
7,32
13,70
18,10
5
Abfall
Häufig
starker
Verkehr
bis
zur
Kreuzung
Krabelstube Krachmacher
(Menschenansammlung)
Haupteingang
I
Fahnen
Alarmausfahrt
FahnenFahnenFahnenFahnenFahnenFahnenFahnen
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M
Ü
L
L
H
E
IZ
K
R
A
F
T
W
E
R
K
D H L Z U S T E L L B A S I S
T E E G U T U N D
S P A R D A
A S - S A L A M
M O S C H E E
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Fahrzeughalle
Elektrotechnik,
Werkstätten, Lager
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung
Zufahrt
Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Aufstellflächen
Grünanlage
Einsatzdienst II
I
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, Aufenthalt
Parkplätze II
II
Haupteingang
Abfall
49
,07
15
,50
30
,60
7,50
15,03
5
18,10
5
15
,50
40
,50
11
,20
11
,37
49
,07
53
,58
15,03
5
85,30
5
11
,37
102
,65
111
,71
70
,54
Lager
Übungshof
1
2
3
4
5
6
7
8
AlarmausfahrtAlarmausfahrtAlarmausfahrtAlarmausfahrt
9
10
11
12
13
14
15
23
24
25
26
27
28
29
30
16
17
18
19
20
21
22
FahnenFahnenFahnenFahnen
I
AufstellflächenAufstellflächen
Einsatzabwicklung,
Aufenthalt
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Z U V E R K A U F E N
3 9 2 2 , 0 2 Q M
C SENSFELDERWEG
VORTEILE
• Getrennte An- und Abfahrtswege sind
denkbar.
• Die Größe des Grundstücks ermöglicht
eine Vielfalt an Entwürfen für ein
neues Gebäude und die dazugehörigen
Außenanlagen.
• Das Grundstück hat Potenzial für
eine Erweiterung bzw. für den
Verkauf eines Grundstückteils (hier
dargestellt).
• Die Parkplätze liegen direkt am
Gebäude.
NACHTEILE
• Die An- und Abfahrtswege kreuzen
sich einmalig in gleicher Fahrtrichtung.
• Der Abfahrtsweg ist eingeschränkt.
• Es besteht ein verhältnismäßig langer
Abfahrtsweg.
B OTTO-RÖHM-STRASSE
VORTEILE
• Getrennte An- und Abfahrtswege sind
denkbar.
• Die Parkplätze liegen direkt an der
Fahrzeughalle.
NACHTEILE
• Die Planung ist durch die
Einschränkungen des Bebauungsplans
zum Baufenster, der Geschossigkeit
und der maximalen Traufhöhe
schwierig.
• Eine Änderung des Bebauungsplans
wird Mehrkosten und Projekt-
verspätungen (1,5 Jahre) verursachen.
• Die Nutzung steht in Konkurrenz zur
geplanten Wasserstofftankstelle.
A ESCHOLLBRÜCKER STRASSE
VORTEILE
• Getrennte An- und Abfahrtswege sind
denkbar.
NACHTEILE
• Das Grundstück ist durch einen
ungewöhnlichen Zuschnitt geprägt,
was tw. zu Einschränkungen führt.
• Der Platz für die Planung der
Außenanlagen / dem Übungshof
ist sehr begrenzt. Die Zufahrt
zum Übungshof ist nur von der
Ingelheimerstraße oder durch die
Fahrzeughalle möglich.
• Rund um das Gebäude besteht
wenig Platz zum Manövrieren der
Fahrzeuge.
• Es bestehen verhältnismäßig lange
An- und Abfahrtswege.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
2
3
5
Fahrzeughalle
Zufahrt Mitarbeiter
, Versorgung
,
Entsorgung
, Besucher
Alarmausfahrt
Übungshof
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, Aufenthalt
Parkplätze
6
7
10
Haupteingang
1
2
3
4
Besucherzugang
Führung,
Verwaltung
Einsatzabwicklung,
Ausbildung, Aufenthalt
1
2
3
4
5
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
1
2
3
4
5
1
2
3
4
Fahnen
Elektrotechnik,
Werkstätten, Lager
I
II
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
D BISMARCKSTRASSE
VORTEILE
• Getrennte An- und Abfahrtswege sind
denkbar.
• Die Parkplätze liegen direkt an
der Fahrzeughalle bzw. dem
Umkleidebereich.
• Die Fahrzeughalle ist vorhanden.
• Das Grundstück hat das Potenzial für
eine Erweiterung bzw. den Verkauf
eines Grundstückteils.
NACHTEILE
• Das Raumprogramm passt in Bezug auf
die Flächen und Stockwerkszuordnung
geringfügig nicht.
• Der Haupteingang liegt in der
Alarmausfahrt. Eine bauliche Trennung
wäre als Lösung denkbar.
• Die Schwarz-Weiß Schleuse verläuft
durch die Fahrzeughalle.
• Es besteht ein verhältnismäßig langer
Anfahrtsweg.
• Die Fuß- und Fahrtwege kreuzen sich.
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
20
21
22
23
24
25
26
Übungshof
Alarmausfahrt
Grünanlage
Einsatzdienst
Haupteingang
Zufahrt Mitarbeiter, Versorgung,
Entsorgung, Besucher
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
27
28
29
30
Aufstellfläche
Parkplätze Fahrzeughalle
I
II
Fahnen
16
17
18
19
I
Schwarz Weiß Schleuse
Anbau
Bestandsbau
Einsatzabwicklung
Besucherzugang,
Führung,
Verwaltung,
Ausbildung,
Aufenthalt
12345678910
Fahrräder
Abfall
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
Z U V E R K A U F E N
5 3 8 8 Q M
MACHBARKEITSSTUDIE 30
KG BEZEICHNUNG A ESCHOLLBRÜCKER
STRASSE
B OTTO-RÖHM-
STRASSE
C SENSFELDER WEG D BISMARCKSTRASSE
100 Erwerb Grundstück (Bodenrichtwert) 3.743.080 € 2.168.499 € - € - €
100 Kaufnebenkosten 15% (ohne Erschließung) 561.462 € 325.275 € - € - €
100 entgangener Gewinn durch Nichtverkauf (Bodenrichtwert) - - 1.396.964 € 2.919.697 €
200 Abbruch und Entsorgung 302.569 € - € 41.592 € 262.385 €
200 Bodensanierung (Altlasten, Grobschätzung) - 350.000 € 100.000 € -
200 Neubau Straße (Grobschätzung) - 940.000 € - -
300 Baukonstruktion Neubau Halle 928.928 € 928.928 € 928.928 € - €
300 Baukonstruktion Neubau Büro 2.743.778 € 2.743.778 € 2.743.778 € 637.589 €
300 Baukonstruktion Sanierung Büro - - - 882.660 €
400 Baukonstruktion Technische Anlagen 1.340.385 € 1.340.385 € 1.340.385 € 232.694 €
500 Fläche Außenanlagen 1.291.374 € 938.659 € 912.309 € 792.023 €
600 Ausstattung 3,5% 220.656 € 208.311 € 207.389 € 89.074 €
700 Baunebenkosten 23% 1.450.027 € 1.368.903 € 1.362.842 € 585.342 €
100-200 4.607.111 € 3.783.774 € 1.538.557 € 3.182.082 €
300-500 6.304.465 € 5.951.751 € 5.925.401 € 2.544.966 €
600-700 1.670.683 € 1.577.214 € 1.570.231 € 674.416 €
100-700 12.582.260 € 11.312.739 € 9.034.188 € 6.401.463 €
100-700 ABGERUNDET 12.600.000 € 11.300.000 € 9.000.000 € 6.400.000 €
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG KOSTEN
ZUSAMMENFASSUNG GROBKOSTENRAHMEN - nach DIN 276-1:2006-11
Die dargstellten Kosten verstehen sich als Brutto Projektkosten und sollen eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Standort ermöglichen. Ein Baupreisindex wurde
ebensowenig eingepreist wie das gesamte Projektrisiko. Im derzeitigen Projektstand wäre diese Zuschläge prozentual gleich hoch und würden keinen Beitrag zur
Vergleihbarkeit leisten. Als Sicherheit können jeweils 30 % zugeschlagen werden.
MACHBARKEITSSTUDIE 31
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - BEWERTUNG KOSTEN
C SENSFELDERWEG
KOSTENRAHMEN
KG 300-500
inkl. 19% MwSt. 5.925.401 €
KG 100-700
inkl. Gewinn von Verkauf Teil B
inkl. Abbruch- und Entsorgungskosten
inkl. Bodensanierung
inkl. Außenanlagen, Ausstattung und
Baunebenkosten und entgangener Gewinn
inkl. 19% MwSt. 9.000.000 €
KOMMENTAR:
• Das Grundstück ist Eigentum der
Stadt. Ein Teil des Grundstücks steht
zum Verkauf zur Verfügung.
• Eine Bodensanierung wegen Altlasten
sind erforderlich (ca. 100.000€).
• Kostensicherheit bei Neubau.
• Erschließungskosten sind nicht
enthalten.
B OTTO-RÖHM-STRASSE
KOSTENRAHMEN
KG 300-500
inkl. 19% MwSt. 5.951.726 €
KG 100-700
inkl. Ewerb Grundstück
inkl. Bodensanierung
inkl. Straßenkosten (Kostenträger zu
klären)inkl. Außenanlagen, Ausstattung
und Baunebenkosten
inkl. 19% MwSt. 11.300.000 €
KOMMENTAR:
• Das Grundstück ist Eigentum der
Entega und muss angeschafft werden.
(Anschaffung: 2.5 Million €).
• Eine Bodensanierung wegen Altlasten
ist erforderlich (ca. 350.000€).
• Es entstehen hohe Kosten für die
Erstellung der geplanten Straße (ca.
940.000€ - Kostenträger zu klären).
• Kostensicherheit bei Neubau.
• Erschließungskosten sind nicht
enthalten.
AESCHOLLBRÜCKER STRASSE
KOSTENRAHMEN
KG 300-500
inkl. 19% MwSt. 6.304.853 €
KG 100-700
inkl. Ewerb Grundstück
inkl. Abbruch- und Entsorgungskosten
inkl. Außenanlagen, Ausstattung und
Baunebenkosten
inkl. 19% MwSt. 12.600.000 €
KOMMENTAR:
• Das Grundstück ist Eigentum der
THW und muss angeschafft werden.
(Anschaffung: 4.3 Million €).
• Hohe Abbruch- und Entsorgungskosten
(ca. 302.000€).
• Kostensicherheit bei Neubau.
• Erschließungskosten sind nicht
enthalten.
E S C H
O L L B R Ü C K E R S T R.
I N G E L H E I M
E R S T R.
G R O S S - G E R A U E R W
E G
II
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M
Ü
L
L
H
E
IZ
K
R
A
F
T
W
E
R
K
D H L Z U S T E L L B A S I S
T E E G U T U N D
S P A R D A
A S - S A L A M
M O S C H E E
II
I
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
GEPLANTE
STRAßE
O T T O - R Ö H M - S T R A ß E
IM
TIE
F
E
N
S
E
E
S
E
N
S
F
E
L
D
E
R
W
E
G
M Ü L L H E I Z K R A F T W E R K
I
II
II
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE)
MINA REES STRAßE
10
64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG XXX
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
D BISMARCKSTRASSE
KOSTENRAHMEN
KG 300-500
inkl. 19% MwSt. 2.544.966 €
KG 100-700
inkl. Gewinn von Verkauf Teil B
inkl. Abbruch- und Entsorgungskosten
inkl. Außenanlagen, Ausstattung und
Baunebenkosten und entgangener Gewinn
inkl. 19% MwSt. 6.400.000 €
KOMMENTAR:
• Das Grundstück ist Eigentum der
Stadt. Ein Teil des Grundstücks steht
zum Verkauf zur Verfügung.
• Die KG 300-500 sind aufgrund der
Umnutzung des Bestandsbaus niedrig.
• Es entstehen hohe Abbruch- und
Entsorgungskosten (ca. 262k€).
• Kostenunsicherheit bei Sanierung.
• Erschließungen sind tlw. schon
vorhanden.
B I S M A R C K S T R A S S E
F
E
L
D
B
E
R
G
S
T
R
A
S
S
E
A
M
A
L
T
E
N
B
A
H
N
H
O
F
II
I
I
FREIWILLIGE FEUERWEHR DA
STANDORTABWÄGUNG MIT
WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG FÜR
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR
DARMSTADT-INNENSTADT (FFI)
PROJEKT
BAUVORHABEN
II00: ARCHITEKTEN
RIEHM PISCUSKAS PARTGMBH BDA
MOSELSTRASSE 4, 60329 FRANKFURT AM
MAIN
ARCHITEKT
DARMSTÄDTER STADTENTWICKLUNGS GMBH
& CO. KG (DSE) MINA REES STRAßE
10 64295 DARMSTADT
BAUHERR
MASSSTAB
GEZ./GEPR.
DATUM
PLANGRÖSSE
INDEX GEZ. DATUM
ISO A3
JH
1:1000
PLANCODE
ZEICHNUNG Bismarckstraße V1
ÄNDERUNG
PROJEKTBEZUGSKOTE
±0,00m = X,XXm üNN
HÖHENANGABEN
ALLE HÖHENANGABEN BEZOGEN AUF OKFFB
OKFFB SCHLIESST DEN BODENBELAG MIT EIN.
MACHBARKEITSSTUDIE 32
FAZIT
GRUNDSTÜCK A ESCHOLLBRÜCKER STRASSE
Dieses Grundstück produziert mit 12.6 Mio. € die höchsten Projektkosten und generiert dabei durch den Grundstückszuschnitt funktionale Nachteile. Eine FFI wäre hier
realisierbar, kann jedoch ncht empfohlen werden.
GRUNDSTÜCK B OTTO-RÖHM-STRASSE
Die Planungsrechtlichen Probleme sind lösbar, da der geltende Bebauungsplan in weiten Teile nicht umsetzbar scheint und die notwendigen Befreiungen in Aussicht
gestellt wurden. Inzwischen wurden aber die Pläne von entega und ZAS, eine Wasserstofftankstelle samt Produktion am Stanort zu realiseren, publik. Für beide
Nutzugen ist die Fläche nicht groß genug. Die Fläche kann ausgeschlossen werden, zumal auch die Gesamtkosten bei über 11 Mio. € liegen würden.
GRUNDSTÜCK C SENSFELDERWEG
• Eine Bebauung auf Grundstück C ist grundsätzlich zulässig und möglich., Die Größe des Grundstücks ermöglicht eine Vielfalt an Entwürfen
• Das Grundstück hat ein Altlastenthema, eine Bodensanierung ist erforderlich.
• Getrennte An- und Abfahrtswege sind möglich, allerdings kreuzen sie sich einmal in gleicher Fahrtrichtung. Dies ist aus unserer Sicht jedoch kein KO - Kriterium.
• Das Grundstück ist Eigentum der Stadt und hat zusätzlich das Potenzial für einen Teilverkauf
• Die Grobkostenindikation für die KG 100-500 inkl. Bodensanierung, inkl. Abbruch- und Entsorgungskosten, inkl. 19% MwSt. liegen laut BKI bei 9.000.000 €.
• Aus planerischen und /f_i nanziellen Gründen würden wir trotz Bodensanierungsmaßnahmen Grundstück C (Sensfelderweg) empfehlen.
GRUNDSTÜCK D BISMARCKSTRASSE
• Die Umnutzung des Südgebäudes auf Grundstück D ist grundsätzlich zulässig und möglich. Das Raumprogramm kann durch einen Anbau im Westen eingegliedert
werden.
• Es gibt planerische Themen die schwierig zu lösen sind (Fuß- und Fahrtwege kreuzen sich, die Schwarz-Weiß Trennung ist nicht Ideal).
• Das Grundstück liegt zentral zwischen den neuen Wachen der Berufsfeuerwehr und ist Eigentum der Stadt. Es hat zusätzlich ein Potenzial für den Verkauf eines
Teils des Grundstücks.
• Das Bestandsgebäude ist nur 10 Jahre alt, in gutem Zustand und wird nur geringe zusätzliche Erschließungskosten verusachen.
• Der Umbau des bestehenden Gebäudes ist eine umweltschonende Maßnahme.
• Die Grobkostenindikation für die KG 100-700 inkl. Abbruch- und Entsorgungskosten, inkl. 19% MwSt. liegen laut BKI bei 6.400.000 €.
• Aus /f_i nanziellen Gründen und umweltschonenden Gesichtspunkten würden wir trotz geringen planerischen Schwierigkeiten Grundstück B (Bismarckstraße) ebenfalls
empfehlen.
Die Fläche im Bestandsbereich der Bismarckstraße würde sich ebenfalls für Wohnungbau eignen, die Fläche am Sendfelderweg ist hierfür nicht geeigent. Mit der FFI an
der Bismrackstraße würde ca. 5.000 qm Boden/f_l äche für Wohnungsbau verloren gehen. Auf der anderen Seite stellt diese Variante die wirtschaftlichste Möglichkeit dar,
adäquate Räume für die Freiwillige Feuwerwehr Innenstadt zu schaffen. Die Bismarckstarße ist von den Options/f_l ächen die einzige, die als innenstadtnah gelten kann.
aufgestellt: DSE für die Berufsfeuerwehr Darmstadt, 2020/2021
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNG - EMPFEHLUNGEN
der Bismrackstraße würde ca. 5.000 qm Boden/f_l äche für Wohnungsbau verloren gehen. Auf der anderen Seite stellt diese Variante die wirtschaftlichste Möglichkeit dar,
adäquate Räume für die Freiwillige Feuwerwehr Innenstadt zu schaffen. Die Bismarckstarße ist von den Options/f_l ächen die einzige, die als innenstadtnah gelten kann.
aufgestellt: DSE für die Berufsfeuerwehr Darmstadt, 2020/2021
MACHBARKEITSSTUDIE 35
anlage 7
22919 Zeichen
KLIMAEXPERTISE NEUBAU
BERUFSFEUERWEHR DARMSTADT
SÜDWACHE
Im Rahmen der Standortsuche für den
Neubau „Südwache“ der Berufsfeuerwehr
Darmstadt sollen die potenziellen
klimaökologischen Auswirkungen der
Planung auf das Stadtklima qualitativ im
Bereich der Rüdesheimer Straße /
Donnersbergring betrachtet werden.
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
KLIMAEXPERTISE NEUBAU BERUFSFEUERWEHR DARMSTADT SÜDWACHE
Auftraggeber: Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE)
Mina-Rees-Straße 10
64295 Darmstadt
Auftragnehmer: INKEK GmbH
Institut für Klima- und Energiekonzepte
Schillerstraße 50 in 34253 Lohfelden
Bearbeitung: Dipl.-Ing. Sebastian Kupski und M.Sc. Janalisa Hahne
Qualitätskontrolle: Prof. Dr. Lutz Katzschner
Lohfelden, 25. Mai 2021
‚Ing? Stadtplaner-IngKH
(Ges£häftsführer)
Seite 1 von 16
INKEK
no u pP w N
Abbi
Abbi
Abbi
Abbi
Abbi
Abbi
Abbi
— Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
Inhalt
Hintergrund ....
Einleitung und Richtlinien ........................eneesenneeseneeneneenenneneenee nennen nenne 4
Untersuchungsgebiet ..............eneeeenenseneenenneneseneeneenennenennenene nennen 6
esoklimatische Einschätzung .....................eennneennennneeneeneeneneenennenennnene 9
ikroklimatische Einschätzungen... nennen 11
Fazit....uueeseuersennnsnnensnnensnnensnnennnnennnner nenn nnnennnnen nennen nn nnnennnnen nn nn nn nnnennnnennnnsnnnenn 14
Literatur ...ueeuaaensesensenersnnensnneesnnennenennenennnnennnnennnnennnnennnner nennen nn nennen nennen 16
Abbildungsverzeichnis
dung 1: Übersichtskarte mit rot markiertem Untersuchungsgebietes .........nnneeene- 6
dung 2: Luftbild mit markierten Untersuchungsgebieten................eeneneeenennenenn 7
dung 3: Ausschnitt aus der Klimafunktionskarte der Stadt Darmstadt (2016) .................... 8
dung 4: Ausschnitt aus dem Windrosen-Atlas Hessen (WindRAH)..................enenene 9
dung 5: Ausschnitt der nächtlichen Kaltlufthöhe und -abflussrichtung............................. 10
dung 6: Ausschnitt der Volumenstudie „Nord“, Lageplan. .................nenenennenn 12
„12
dung 7: Ausschnitt der Volumenstudie „Süd“, Lageplan..
Bei allen Bezeichnungen, die auf Personen bezogen sind, meint die gewählte Formulierung alle Geschlechter, auch
wenn aus Gründen der leichteren Lesbarkeit und Verständlichkeit die männliche Form gewählt wurde.
Die Erstellung des Gutachtens erfolgte nach Stand der Technik sowie nach bestem Wissen und Gewissen. Klimatische
Analysen und Wetterbedingungen unterliegen einer entsprechenden Variabilität, das tatsächliche Eintreten kann
naturgemäß nicht sicher prognostiziert werden. Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Haftung bei Nichteintritt der
dargestellten Ergebnisse.
Seite 2 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
1. Hintergrund
Die rechtliche Grundlage der Notwendigkeit stadtklimatischer Erhebungen im
Planungsprozess, auch vor dem Hintergrund des projizierten globalen Klimawandels,
stellt neben dem Raumordnungsrecht insbesondere das Baugesetzbuch (BauGB) dar.
Gemäß BauGB 8 1 Absatz 5 Satz 2 sollen Bauleitpläne u. a. dazu beitragen, eine
menschenwürdige Umwelt zu sichern, sowie den Klimaschutz und die Klimaanpassung,
speziell auch in der Stadtentwicklung, zu fördern. Gemäß BauGB 8 1 Absatz 6 Ziffer 7
sind bei der Aufstellung von Bauleitplänen u. a. die Schutzgüter „Luft“ und „Klima“ zu
berücksichtigen, entsprechend sollen Fachinformationen in Stadtklimakarten umgesetzt
werden und durch daraus abgeleitete Planungshinweiskarten ergänzt werden.
Laut der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS, Fortschrittsbericht
2020) nimmt die Stadt- und Raumplanung eine „Schlüsselrolle im Bereich der
limaanpassung“ ein. Da sich die steigende Hitzebelastung negativ auf die menschliche
Gesundheit auswirkt, ist im Themenbereich „Stadtklima und Luftqualität“ ein großer
Handlungsbedarf gegeben.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt neigt während sommerlicher Wetterlagen zur
Überwärmung (Klimaanalyse Wissenschaftsstadt Darmstadt, 2016), so dass
limaökologische Wechselwirkungen und die Belüftung der Stadt einen positiven
Einfluss haben. Ein intaktes Belüftungssystem (Kaltluft- und Luftleitbahnen sowie
Durchlüftungskorridore) sollten demnach besonders geschützt und ausgebaut werden,
damit die wichtigen ausgleichenden Windströmungen möglichst weit in die belasteten
Bereiche (Hitze und Luftschadstoffe) eindringen können.
Aus diesem Grund ist eine Betrachtung der beiden Planungsvarianten der Südwache
notwendig, um negative klimatische Auswirkungen im Plangebiet, der direkten
achbarschaft aber auch im weiteren Verlauf in Richtung Innenstadt zu vermeiden.
Für diese Aufgabenstellung in diesem Verfahrensschritt ist es nicht zwingend notwendig
computergestützte Modellierungsverfahren durchzuführen, sondern qualitative
Einschätzungen vorzunehmen, die auf den langjährigen Erfahrungen der Bearbeiter in
Darmstadt (u.a. Erstellung der Klimafunktionskarte der Stadt Darmstadt und weitere
mikroklimatische Untersuchungen) beruhen. In den Ergebnissen sind Empfehlungen
ormuliert, die in den nächsten Planungsschritten aus stadtklimatischer Sicht
erforderlich sind.
Seite 3 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
2. Einleitung und Richtlinien
Die angewandte Stadtklimatologie befasst sich seit geraumer Zeit mit
Analysemethoden, die direkte Grundlagen für eine Vielzahl planerischer
Fragestellungen hervorbringen. Das Stadtklima setzt sich dabei aus zwei Komponenten
zusammen, da es sowohl durch thermische als auch dynamische Aspekte geprägt wird.
Starken Einfluss nimmt dabei der Mensch, da durch den Eingriff und die Veränderung
der Umwelt auch die klimatischen Bedingungen verändert werden. Ausgehend von
einem hohen Versiegelungsgrad der Oberflächen, dem teilweise sehr geringen
Vegetationsanteil, der Wärmespeicherfähigkeit der verwendeten Materialien sowie
dem eingeschränkten Luftaustausch aufgrund der hohen Bodenrauigkeit, stellt der
städtische Raum im Vergleich zum Umland eine andere, eher belastete Ausgangslage
dar.
Vorgehensweise nach VDI RL 3787 Blatt 1 (Umweltmeteorologie - Klima- und
Lufthygienekarten für Städte und Regionen, September 2015):
„In der vorliegenden Richtlinie wird beschrieben, wie stadtklimatische Sachverhalte in
arten dargestellt, bewertet und über daraus abgeleitete Hinweiskarten für die Planung
nutzbar gemacht werden können.
Diese Karten stellen eine wichtige Grundlage für die Flächennutzungs- und
Bauleitplanung auf kommunaler und regionaler Ebene dar und gewinnen im Zuge des
limawandels und der Umweltgerechtigkeit zunehmend an Bedeutung.
Hinsichtlich der dargelegten Aspekte zur Human-Biometeorologie wird auf die
Richtlinien VDI 3785 Blatt 1 (Umweltmeteorologie - Methodik und Ergebnisdarstellung
von Untersuchungen zum planungsrelevanten Stadtklima) und VDI 3787 Blatt 2
Umweltmeteorologie - Methoden zur human-biometeorologischen Bewertung von
lima und Lufthygiene für die Stadt- und Regionalplanung - Teil |: Klima) verwiesen, die
wichtige, im Rahmen von Bewertungen der Wärmebelastung zu berücksichtigenden
Faktoren ausführlich beschreiben und zudem die Grundlage dieser Richtlinie
darstellen.“
Geeignete Wetterlage:
Für das Erkennen von lokalklimatischen Einzelheiten geeignete Wetterlagen sind von
hohem Luftdruck geprägt, bei denen nur geringe Windgeschwindigkeiten auftreten
und nur geringe oder keine Bewölkung vorhanden ist. Die geringe
Windgeschwindigkeit verhindert die Zufuhr von neuen Luftmassen: innerhalb einer
einheitlichen Luftmasse erreichen die lokalklimatischen Eigenheiten ihre größten
Gegensätze. Geringe oder fehlende Bewölkung bewirkt einen sehr ausgeprägten
Tagesgang nahezu aller Klimaelemente, z. B. Temperatur, Feuchte und Wind.
Seite 4 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
2.1 Ziele von Stadtklimaanalysen
Das Signal, welches von Klimaveränderungen ausgeht, wird sich in Ballungsräumen und
innerstädtischen Gebieten verstärkt auswirken. Die Zunahme an austauscharmen
Strahlungswetterlagen vermehrt den Hitzestress vor allem innerhalb windschwacher
Stadträume. Zu beachten sind somit der Wärmeinseleffekt und die Belüftung und deren
Auswirkung auf die Lufthygiene und den thermischen Komfort. Die Hitzewellen im Juni
und August 2003 sowie im Juli 2006 und im Juli/August 2015 sind dafür eindrucksvolle
Beispiele.
Damit Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Gesundheit von Menschen in Städten auch
zukünftig gesichert sind, muss die Stadtplanung schon heute städtebauliche Planungen
so optimieren, dass die thermischen Belastungen auch unter extremen
Hitzebedingungen sowohl im Freien als auch in den Innenräumen auf ein erträgliches
aß reduziert werden.
Richtlinien werden vor dem Hintergrund einer stadtplanerischen Anwendung erstellt,
um mit einheitlicher Untersuchungsmethodik zur Ergebnisdarstellung und zur
Bewertung des Stadtklimas zu kommen. Bei der Berücksichtigung von Klima und
Lufthygiene im Bereich der Stadtplanung ist es von größter Bedeutung, nicht auf die
Darstellung der großräumigen mittleren klimatischen Verhältnisse einzugehen, sondern
die differenzierte Betrachtung der einzelnen innerstädtischen Kleinklimate (Mikroklima)
einschließlich ihrer gegenseitigen Wechselwirkungen zu bewerten. Das Mesoklima wird
danach typischerweise dem Stadtentwicklungsplan und dem Flächennutzungsplan im
Maßstab 1:25.000 bis 1:10.000 zugeordnet, während die Bauleitplanung im Maßstab
von 1:2.000 im mikroklimatischen Bereich bearbeitet werden muss.
Seite 5 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
3. Untersuchungsgebiet
Das Untersuchungsgebiet befindet sich im Süden Darmstadts entlang des
Donnersbergrings und der Karlsruher Straße (siehe Markierung Abbildung 1).
Abbildung 1: Übersichtskarte mit rot markiertem Untersuchungsgebietes (Quelle: © Bundesamt für
Kartographie und Geodäsie 2020, TopoPlus).
Das Untersuchungsgebiet ist derzeit unterschiedlich genutzt. Südlich der Rüdesheimer
Straße sind Kleingärten angesiedelt, ebenso wie im südlichen Beriech nördlich der
Rüdesheimer Straße. Daran angrenzend, in Richtung Norden, befindet sich derzeit ein
Kinderspielplatz und ein temporärer Schulbau.
Seite 6 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
Luftbild (ohne Maßstab}
Abbildung 2: Luftbild mit markierten Untersuchungsgebieten (Quelle DSE).
Die stadtklimatische Lage der Flächen kann aus der Klimafunktionskarte der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (März 2016) abgelesen werden. Hier werden die
Rahmenbedingungen und Wechselwirkungen, die die klimaökologischen Bedingungen
darstellen verortet (siehe Abb. 3).
Seite 7 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
Das Untersuchungsgebiet befindet sich im Klimatop „Überwärmungspotential“ bis hin
zu Bereichen mit „moderate Überwärmung“. Bedeutender allerdings ist die
Belüftungsfunktion als ausgewiesene Luftleitbahn. Das Bedeutet, dieser Bereich nimmt
bei den häufig auftretenden südwest Winden die Anströmung gut auf und bildet einen
Korridor, der durch die geringen Hindernisse (Bodnerauigkeit ist gering) und
verhältnismäßig viel Vegetation als Belüftungsachse in Richtung dichte Innenstadt
(Belastungsklimatopen). Eine Reduzierung dieser Wirkung hat demnach direkte Folgen
für die Belüftung der nördlichen Bereiche.
Durch diese stadtklimatischen Bedingungen ist diese Fläche laut Planungshinweiskarte
als „Ausgleichsraum mit hoher Bedeutung“ ausgewiesen, da er im direkten Bezug zum
Siedlungsraum steht. Die Empfehlung „schützen“ und „sichern“ unterstreicht die hohe
Wertigkeit.
Frisch- und
\ Kaltluftentsthungsgebiet
l +
Frischluftentstehungsgebiet
N % Nisch- und
Übergangsklimate
Überwärmungspotential
Moderate Überwärmung
Starke Überwämung
Luftleitbahn funktionsfähig
Kaltluftbahn?
Kaltiuftabflussrichtung
Durchlüftung!
Durchlüftungsbahn
Einzugsgebiet Lufleitbahn
EN s
Ds )
Abbildung 3: Ausschnitt aus der Klimafunktionskarte der Stadt Darmstadt (2016) mit Legende und
schwarz umrahmten Untersuchungsgebiet.
Seite 8 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
4. Mesoklimatische Einschätzung
Die Darstellung der synthetischen Windrosen der Stadt Darmstadt in Abbildung 4
unterstreicht die Ausrichtung, bzw. Wirkrichtung der Luftleitbahn. Hervorgehoben ist
die Windrose im Untersuchungsgebiet (Quelle: Windrosen-Atlas Hessen (WindRAH)).
[Raumbezugssystem [%-Koorainate |V-Koorainate Höhefm]
3474500
74435 aM
5524800
Ss2zr28
DHDNIGKa
EIRSSSUTMBZN
[Winerichtungssektor]
Häufigkeit in %)
Wingriehtungssekter)
Häufigkeit in %
|Windrichtungssektor
Häufigkeit in %|
[Wingrichtungssektor]
Abbildung 4: Ausschnitt aus dem Windrosen-Atlas Hessen (WindRAH).
Neben der Situation der austauschreichen Wetterlage mit entsprechend hoher
Windgeschwindigkeit ist die autochthone Wetterlage ("Eigenbürtige", durch lokale und
regionale Einflüsse bestimmte Witterung, die durch ausgeprägte Tagesgänge der
Lufttemperatur, der Luftfeuchte und der Strahlung gekennzeichnet ist, DWD) von
besonderer Bedeutung für das Stadtklima, da sich unter diesen Umständen die
städtische Wärmeinsel am deutlichsten ausprägt. Während dieser Wetterlage treten die
lokalen Windsysteme ein, was in Darmstadt zu einen lokalen Kaltluftabfluss der
östlichen Hänge in Richtung Westen führt.
Sommerliche Hochdruckwetterlagen sind besonders geprägt vom Phänomen des
nächtlichen Kaltluftabflusses und sind demnach bei dieser Betrachtung ebenfalls zu
beachten.
Abbildung 5 zeigt die analysierte nächtliche Kaltlufthöhe und die bodennahe
Abflussrichtung der Kaltluft, ca. 2 Stunden nach Sonnenuntergang.
Seite 9 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
Nächtlicher Kaltluftabfluss
Darmstadt
Kaltluftabfies - Richtung und Geschwindigkeit
<o,1mis
02-O,4nis
05-077 me
08-10ms
>11ms
4
A
L)
4
Untersuchungsgebiet
Kaltlufthöhe 120 Min. nach Sonnenuntergang
Hgnszum
len
Abbildung 5: Ausschnitt der nächtlichen Kaltlufthöhe und -abflussrichtung mit markierten
Untersuchungsraum.
Bedingt durch die Orografie tritt der beschriebene Kaltluftabfluss der östlichen Hänge
deutlich hervor. Durch die Ausrichtung des Untersuchungsgebietes und der derzeitigen
Flächennutzung wird die Kaltluft umgelenkt und es findet ebenfalls ein sensibler
Abfluss/ Flurwind entlang der Luftleitbahn statt.
Demnach ist dem Gebiet eine übergeordnete klimatische Funktion zuzuordnen.
Seite 10 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
5. Mikroklimatische Einschätzungen
5.1 Ist-Situation (Bestand)
Die derzeitige mikroklimatische Situation im Untersuchungsgebiet ist durch das hohe
Vegetationsvolumen als gut zu bewerten. Dies ist der Grund der wenig belasteten
limatope laut Klimafunktionskarte für einen Siedlungsraum.
Dies trifft vor allem für die südlichen Bereiche (Kleingärten bis Spielplatz) zu. Die
nördlich angrenzende Schulnutzung (Gebäude, Versiegelung und wenig Vegetation)
ührt rasch zum Eintreten der Klimatope mit moderater Belastung.
eben dieser Veränderung der Flächencharakteristik wird der anströmende Wind sehr
stark behindert, was zu einer kompletten Blockade (im Fall des lokalen Kaltluft-/
Flurwindes) bzw. zu einer Überströmung führen kann.
5.2 Planung
Für die Planung stehen drei Flächen zur Verfügung. Die Fläche südlich der Rüdesheimer
Straße, die südliche Fläche nördlich der Rüdesheimer Straße und die nördliche Fläche
im Anschluss in Richtung Innenstadt.
Für die beiden Flächen nördlich der Rüdesheimer Straße stehen zwei Volumenstudien
„Nord“ und „Süd“, Machbarkeitsstudie Export 28.04.2021).
Die Volumenstudie „Nord“ (Abbildung 6) sieht eine hauptsächlich lineare Baustruktur
parallel zum Donnersbergring vor. Das bedeutet, die potenzielle Anströmung kann
durch diese Ausrichtung verhältnismäßig gut aufgenommen werden.
Der Versiegelungsgrad ist aufgrund der zugrundenliegenden Nutzungsanforderung
hoch, was aber nur auf das lokale Klimatop, weniger auf die Belüftungsverhältnisse
Auswirkungen hat.
Seite 11 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
i ’
f Te an
se DENE EARRRRRR RE —aaoo-———
> i N u Üurgesst \
ij )
i Beben Aeisiktäcen — Br ie | |
i - l
H PN - ae Besucher | |
1 BEE = 7 I
\ rn. Autsttichen Aafsttiniehen P 11
Bi —o —— a0 8_ >= era: 2-el_e-@ ment 4 EBEEREN |
Tears 7 SS an nr wi EN
r ee 98 an Bone
Mrd
Abbildung 6: Ausschnitt der Volumenstudie „Nord“, Lageplan.
Die Variante „Süd“ sieht den Neubau der Feuerwache auf der derzeitigen Fläche der
Kleingärten vor (Abbildung 7).
EB 14241 I
Anthererun mg
3 nnarbie |
= Aufstelnjchun. "fr
Alam.
a
Zufahrt Besucher,
Mitarbeiter
Abbildung 7: Ausschnitt der Volumenstudie „Süd“, Lageplan.
Die südliche Bebauungsvariante entlang der Rüdesheimer Straße und des
Donnerbergrings sieht eine andere Erschließung, Flächenverteilung und
Gebäudestruktur vor. Drei Gebäuderiegel sind quer zur Wirkrichtung der Luftleitbahn
angeordnet. Die Versiegelung ist ebenfalls aufgrund der zugrundenliegenden
utzungsanforderung hoch.
Der Vergleich der beiden nördlichen Varianten (Abbildung 6 und 7) zeigen
grundlegende Unterschiede auf. Variante „Nord“ nimmt die Anströmung gut auf und
ührt nicht zu weiteren Hindernissen. Zudem wird die derzeit bestehenden Hindernisse
in Form der temporären Schulbauten ersetzt, die Struktur wird hinsichtlich der
Seite 12 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
Belüftungsanforderung verbessert. Während die naturnahen Strukturen mit geringer
Bodenrauigkeit (Kleingärten) bestehen bleiben und weiterhin zu der positiven
Klimatopsausbildung beitragen können.
Die Variante „Süd“ hingegen führt zu einer Reduzierung der Luftleitbahnfunktion schon
im vorgelagerten Bereich, so dass die Wirkung stark herabgesetzt werden könnte. Die
positiv wirkenden Kleingärten werden durch ein stark erhöhtes Bauvolumen mit hohem
Versiegelungsgrad ersetzt, so dass davon auszugehen ist, dass eine Verschiebung in
Richtung Belastungsklimatope die Folge ist.
Gleiches gilt für die nicht weiter ausgeführte Bebauungsvariante südlich der
Rüdesheimer Straße. Im Bebauungsszenario würden auch hier die Kleingärten durch
mehr Baumasse ersetzt werden, die Anordnung hat direkten Einfluss auf die
Belüftungsfunktion.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass in diesem Bereich der Stadt kleinräumige
utzungsänderungen große Auswirkungen haben können. Allgemein ist zu beachten,
möglichst weit bis in die Stadt hinein gute Belüftungsverhältnisse zu sichern und
mögliche Barrieren nicht am südlichen Rand der Luftleitbahn zu platzieren.
Seite 13 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
6. Fazit
Es ist davon auszugehen, dass der Neubau der Feuerwehrwache Süd im Bereich der
Luftleitbahn mesoklimatische Auswirkungen auf die Gesamtstadt haben wird. Ziel dieser
Untersuchung ist es, im ersten Schritt die Klimafunktionen im Detail zu benennen und
die drei Varianten qualtitativ zu beurteilen, so dass im weiteren Planungsprozess auf die
stadtklimatischen Empfehlungen zurückgegriffen werden kann.
Die drei vorgestellten Flächen können in ABC eingeteilt werden. Die Wirkrichtung der
Luftleitbahn ist entlang der Karlsruher Straße / des Donnerbergrings (siehe Wirkskizze
unten).
Allgemein ist es wichtig, mögliche Barrieren, die die Belüftung verhindern, erst
möglichst „spät“ entlang der Bahn zu errichten. Das bedeutet, im südlichen Bereich, wo
die Luftleitbahn in die Siedlungsstruktur eindringt, sollte möglichst keine, bzw. eine
poröse Bebauung vorgesehen sein, um den positiven Effekt möglichst weit nach Norden
ransportieren zu können.
Daraus ist abzuleiten, dass die Fläche C eher geeignet ist als B oder A. Zudem ist aus
dem Lageplan der Fläche C (Volumenstudie „Nord“) ersichtlich, dass die bestehenden
Hindernisse und Barrieren der Schulbauten aufgenommen werden und die
Belüftungsverhältnisse verbessert werden.
Die Flächen A und B sind weniger gut geeignet. Dennoch besteht bei diesen Flächen die
Chance, bei einer optimalen Gebäude- und Flächenanordnung, die Reduzierung der
Belüftungsverhältnisse etwas zu kompensieren. Und den Schulbereich gleichzeitig als
stadtklimatische Oase auszubilden. Allerdings wird der absolute Effekt auf der
mesoklimatischen Gesamtbetrachtung als problematischer eingestuft als die Variante
auf Fläche C.
Seite 14 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
Aus stadtklimatischer Sicht gelten folgende Empfehlungen bei Umstrukturierung dieses
Areals:
- Die nördliche Fläche (C), nördlich der Rüdesheimer Straße, wird auf Grundlage der
zur Verfügung stehenden Informationen und im Vergleich zu den Alternativen am
klimaverträglichsten eingestuft.
- Die geplante Bebauung nimmt die Anströmung entlang der Luftleitbahn gut auf,
sollte im weiteren Planungsprozess aber überprüft, bzw. optimiert werden. Eine
Staffelung der Gebäudehöhen von Süd nach Nord wird empfohlen.
- Bei der Detailplanung sollte auf die Baumstandorte geachtet werden, damit keine
zusätzlichen Windhindernisse umgesetzt werden.
- Der Nutzungsbedingte Versiegelungsgrad muss kritisch überprüft und möglichst
geringgehalten werden.
Die Ergebnisse beruhen auf einer qualitativen Einschätzung und wurden nicht durch
computergestützte Verfahren geprüft. Aus diesem Grund sind die Schlüsse unter dieser
Berücksichtigung zu interpretieren, im Rahmen der Aufgabenstellung ist diese
Vorgehensweise vertretbar.
Seite 15 von 16
INKEK - Institut für Klima- und Energiekonzepte Klimaexpertise Neubau Berufsfeuerwehr Darmstadt - Südwache
7. Literatur
Baugesetzbuch (BauGB):
Baugesetzbuch, aktuel
e Fassung.
Klimaanalyse Wissenschaftsstadt Darmstadt 2016.
VDI 2008:
Richtlinie 3785 Blatt 1
Umweltmeteorologie - Methodik und Ergebnisdarstellung von
Untersuchungen zum planungsrelevanten Stadtklima. Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf.
VDI 2008:
Richtlinie 3787 Blatt 2
Umweltmeteorologie - Methoden zur human-biometeorologischen
Bewertung von Klima und Lufthygiene für die Stadt- und Regionalplanung - Teil |: Klima. Verein
Deutscher Ingenieure,
VDI 2015:
Richtlinie 3787 Blatt 1
Düsseldorf.
Umweltmeteorologie — Klima- und Lufthygienekarten für Städte und
Regionen. Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf.
Seite 16 von 16
2023/0165
12811 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
10.05.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat III
Dezernat IV
Amt: Feuerwehr
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0165
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 126010
Kostenstelle: 037-000-0100 Investitionsnummer: 19037-5100
Kostenträger: 1260-11 Sachkonto: 0951010
Betreff: Planung Feuerwehrstandorte
Vorlage vom: 04.05.2023
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Stand der Planung zum
Neubau der Feuerwache Nord zur Kenntnis.
2. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Beauftragung der
Leistungsphasen 3 und 4 für den Neubau der Feuerwache Nord zu.
3. Die Feuerwache Süd soll im Bereich Donnersbergring 69 untergebracht werden.
4. Die Betreiberverantwortung für die neuen Wachen wird der Feuerwehr übertragen.
5. Nach Bezug der neuen Feuerwachen durch die Berufsfeuerwehr erfolgt die Nutzung des
Südbaus der Feuerwache in der Bismarckstraße 86 als Gerätehaus durch die Freiwillige
Feuerwehr-Innenstadt.
- 2 -
Anlagen: Anlage 1.1 Animation BFN
Anlage 1.2 Planset BFN
Anlage 2.1 datenschutzrelevante Kostenschätzung LP 2
Anlage 3.1 Auszug Studie Donnersbergring
Anlage 3.2 Auszug L+ Sicherheitsberatung Standortanalyse
Anlage 3.3. Klimaexpertise
Anlage 4.1 Abschlussbericht FW DA_Organisationsuntersuchung
Anlage 5.1 Auszug Studie FFI
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.05.2023
Die Vorlage ist die logische Konsequenz aus den Beschlusspunkten der Vorlage 2020/0133
und fasst somit die Ergebnisse von ca. 2,5 Jahren Entwicklung und Planung zusammen. Die
Inhalte der
Anlagen umfassen den gleichen Bearbeitungszeitraum. Die Wirtschaftlichkeitsstudie zur FFI
beispielsweise aus 2020/21 ist auf der Kostenseite entsprechend zu indexieren. Sofort nach
der damaligen Beschlussfassung wurde mit dem Vergabeverfahren zur Gewinnung der
PlanerInnen für die Wache Nord begonnen. Die notwendigen Verträge, deren Grundlage die
Planungsstudie aus dem Vergabeverfahren war, konnten im Oktober 2021 gezeichnet werden.
Da es sich um ein großes, aber vor allem komplexes Bauvorhaben mit zahlreichen
unterschiedlichen Funktionsbereichen handelt, wurde die Vorentwurfsplanung intern nach 1,5
Jahren intensiver Bearbeitung am 13.04.2023 freigegeben.
Die ersten beiden Beschlusspunkte dienen der weiteren Vertiefung zur Planung. Die
Beschlusspunkte drei bis fünf sind strategische Entscheidungen, die im Rahmen dieser Vorlage
getroffen werden müssen, um die nächsten Schritte für die Wache Süd, die Wache der
Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt und den Betrieb der Wachen der Berufsfeuerwehr einleiten
zu können.
Haushaltsmittel stehen für das Haushaltsjahr 2023, sowie die Verpflichtungsermächtigung
unter der Investitionsnummer 19037-5100, Kostenstelle 037-000-0100, Kostenträger 1260-
11, zur Verfügung.
Zu Beschlussvorschlag 1, Anlagen 1.1 u. 1.2
Die Umsetzung des beschlossenen Raumprogramms in einem Baukörper auf dem städtischen
Grundstück am Tacke-Knoten führt zu einer Bruttogeschossfläche von ca. 24.900 qm. Die
Dichte und Komplexität der einzelnen Funktionen der Wache ist eine große
Planungsherausforderung, der Baugrund und der möglichst klimaneutrale Betrieb des
Gebäudes eine andere. Die beiliegende Animation zeigt die Infrastrukturmaßnahmen im
Boden, die Rigolen-Tunnel mit Versickerungspfählen in wasserdurchlässigere Schichten und
den großvolumigen Erdaustausch. Des Weiteren sind die unterschiedlichen Funktionsbereiche
und deren An- und Zuordnung in der Gebäudemasse zu sehen. Die Wache und ein Hauptteil
ihrer Funktionen ist 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche im Betrieb. In Verbindung mit
den Anforderungen, in Bezug auf Redundanz und autarken Weiterbetrieb der kritischen
Infrastruktur für 72 Stunden, ist dies eine Herausforderung für den Energie- und
Ressourcenverbrauch. Um die Klimaziele der Stadt erreichen zu können, haben die
PlanerInnen, die entega, der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
(EAD), die Darmstädter Stadtentwicklung (DSE) und das Sachgebiet Kanal- und
Gewässerplanung ein Konzept entwickelt, das die Abwasserabwärme bzw. das Energieniveau
des Hauptsammlers kurz vor dem zentralen Klärwerk nutzt, um das Gebäude zu heizen und zu
kühlen. Auf Einsatz fossiler Brennstoffe wird gänzlich verzichtet. Die Photovoltaik-Anlagen auf
den verschiedenen, zum großen Teil begrünten Dächern mit einer Leistung in Summe ca. 700
kWp und in Verbindung mit einem Batterieclusterspeicher, versorgen das Gebäude mit
elektrischer Energie.
Zu Beschlussvorschlag 2, Anlage 2.1
Der Prozess, ab Beginn des Vergabeverfahrens bis zum Abschluss der Vorentwurfsplanung,
dauerte ca. 2,5 Jahre. Bei einer Grundschule beispielsweise würde dieser Zeitraum ausreichen,
um über einen Baubeschluss hinaus die Werkplanung zu erarbeiten. Der Abruf der nächsten
Leistungsstufen, die Leistungsphase 3 und 4 nach HOAI und vorbereitende Maßnahmen auf
dem Baufeld, erzeugen investive Kosten von 3,5 Mio. €. Auf Grund der Kosten und der langen
Dauer empfiehlt der Magistrat, entgegen der üblichen Vorgehensweise, die Abstimmung über
- 4 -
die ersten beiden Beschlusspunkte. Die Magistratsvorlage zum eigentlichen Baubeschluss wird
im vierten Quartal 2024 parallel zur Erarbeitung der Genehmigungsplanung in den
Geschäftsgang gebracht. Dieser wird wie üblich die Kostenberechnung und Terminplanung als
Grundlage enthalten.
Zu Beschlussvorschlag 3, Anlagen 3.1, 3.2 und 3.3
Eine Wache Nord benötigt, entsprechend der Bedarfs- und Entwicklungsplanung der
Berufsfeuerwehr, zusätzlich die Wache Süd zur Abdeckung der südlichen Lage der Stadt und
zur Unterstützung bei Einsätzen im Innenstadtbereich. Für einen kurzen Übergangszeitraum
kann die heutige Wache in der Bismarckstraße diese Aufgabe erfüllen. Für eine finale Lösung
ist jedoch der Bau der Wache Süd unumgänglich. Als Masterfläche sieht die Vorlage
2020/0133 die städtischen Flächen an der Rüdesheimer Straße vor. Diese Fläche umfass t
neben den Kleingartenanlagen einen Spiel- und Bolzplatz sowie die Interimsschule (Container)
auf dem Grundstück Donnersbergring 69. Die Containerschule entspricht als temporäre
Lösung nicht den energetischen Standards und müsste nach Auszug von Teilen der Christoph -
Graupner-Schule komplett saniert werden. Als zukunftstauglicher Ausweichstandort bietet sich
das als Mauerseglergebäude bekannte Haus 4001 im Ludwigshöhviertel an, das ebenfalls von
der DSE entwickelt wird.
Die Flächen am Donnersbergring stellen eine wichtige Frisch- und Kaltluftschneise dar.
Deshalb wurden zeitgleich mit der Vorplanung der Wache Nord, weitere z.T. auch nicht
konsensfähige Standorte für die Feuerwache Süd untersucht. Unter anderem an der
Noackstraße, diverse Flächen an der Eschollbrücker Straße sowie südlich der Lincoln Siedlung.
Für letztgenannte Fläche ist, nach Beantragung der Bannwaldausweisung, die Schaffung von
Planungsrecht nicht möglich, die übrigen Optionen scheitern entweder an der fehlenden
Flächenverfügbarkeit oder an der mangelnden Einhaltung der Hilfsfristen. Auf Grund der
Erfordernisse zur Unterbringung von geflüchteten Menschen und verschiedenen anderen
Bundesbedarfen ist es derzeit und perspektivisch nicht möglich, rechtzeitig Flächen im Bereich
Kelley-Barracks von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zu erwerben.
Die Lösung am Donnersbergring ist in Bezug auf die Einsatzverteilung und die Hilfsfristen im
Süden der ideale Standort für die Feuerwache Süd. Es wurden mehrere Studien angefertigt, um
die Machbarkeit an diesem Standort nachzuweisen. Die Klimaexpertise vom Institut für Klima-
und Energiekonzepte (INKEK) lässt eine Längsbebauung, vorzugsweise im nördlichen
Grundstücksbereich, zu. Die Flächenstudie zeigt, dass das Raumprogramm in einem solchen
Baukörper funktional sinnvoll untergebracht werden kann.
Auf Grund des Fluchtlinienplans 156 aus dem Jahr 1958 ist eine Bebauung der Fläche akt uell
nicht möglich. Um neues Planungsrecht zu schaffen, muss am vorgenannten Ort ein
Bauleitplanverfahren durchgeführt werden. Die Studie zeigt, dass mit einer Sammelausfahrt
fast alle Bäume entlang der
Allee erhalten werden können. Die Fläche um die Interimsschule weist schon heute einen hohen
Versieglungsgrad auf. Eine Bauleitplanung könnte Art und Maß der baulichen Nutzung
verbindlich regeln und die Voraussetzungen zur Aufwertung des Spiel- und Bolzplatzes
schaffen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die vorhandenen Kleingärten nach einer
Schadstoffsanierung in einen hochgradig biodiversen öffentlichen Park verwandelt werden
können.
Zu Beschlussvorschlag 4, Anlage 4.1
Im Bereich der Feuerwehr gibt es zahlreiche Gebäud eeinrichtungen , die auch zur
Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, so dass die
Funktionsfähigkeit an sieben Tagen der Woche rund-um-die-Uhr sichergestellt sein muss.
Derartige Anforderungen weichen stark von den Anforderun gen an die übrige Stadtverwaltung
- 5 -
bzw. städtische n Einrichtungen ab. Außerdem stellen die technischen Einrichtungen und
Geräte im Bereich der Feuerwehr eine Besonderheit in der Stadt dar.
Die nötige Ausfallsicherheit für die komplexe und spezielle Technik kann nur durch die
Einbeziehung der Feuerwehr in die Unterhaltung erreicht werden . Der Aufbau des Wissens
über die neuen Anlagen muss ohnehin von den Mitarbeiter nInnen der Feuerwehr erarbeitet
werden.
Die Übertragung der Betreiberverantwortung auf die Feuerwehr vereinfacht auch die
Übergabe nach Fertigstellung der Maßnahme und wurde auch in der
Organisationsuntersuchung von 2021 empfohlen:
„Da im Bereich der Feuerwehr zahlreiche Gebäudeeinrichtungen auch zur Aufrechterhal tung
der Einsatzfähigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, muss die Funktionsfähigkeit rund -um-
die-Uhr sichergestellt sein. Derartige Anforderungen weichen stark von der übrigen
Stadtverwaltung bzw. von städtischen Einrichtungen ab. Außerdem stellen die te chnischen
Einrichtungen im Bereich der Feuerwehr Besonderheiten dar.“ (Lülf+,
Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt, 17.11.2021, S91) .
„Aus den vorgenannten Gründen empfiehlt sich aus Sicht von Lülf+ wie auch von DSE und
Feuerwehr eine Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr . Von Seiten des Eigenbetriebs
Immobilienmanagements gibt es hierzu keine Einwände.
Zu Beschlussvorschlag 5, Anl age 5.1
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt -Innenstadt (FFI) ist zurzeit in einem Wohngebäude in
der Kasinostraße 63 untergebracht, das der Bauverein AG gehört. Der mit einer Lauf zeit von
50 Jahren abgeschlossene Mietvertrag läuft im Jahr 2024 aus. Die Räume sind zu klein und
entsprechen in wesentlichen Punkten nicht mehr den aktuellen Anforderungen . Die FFI ist
damit derzeit an einem nicht zukunftsfähigen Standort untergebracht. Die FFI ist
insbesondere wichtig für die Unterstützung an Einsatzstellen im Innenstadtbereich und beim
Abarbeiten von Duplizitätsereignissen. Der aufgrund des Raumprogramms geschätzte
minimale Flächenbedarf beträgt ca. 5.100m².
Folgende Grundstücke mit verschiedenen Besitzverhältnissen wurden in einer
Machbarkeitsstudie untersu cht und nach ihrer Wirtschaftlichkeit betrachtet:
Sensfelder Weg 23 (leerstehend), das derzeit vom THW genutzte Grundstück in der
Eschollbrücker Straße 24, der derzeitige Standort der Berufsfeuerwehr in der
Bismarckstraße und eine Fläche gegenüber der Ott o-Röhm-Straße 20 (heute als Parkplatz
genutzt).
- 6 -
Dem Ergebnis zu folge empfiehlt es sich deshalb die Freiwillige Feuerwehr -Innenstadt auf
dem, durch den Umzug der Berufsfeuerwehr freiwerdenden Gelände in der Bismarckstraße,
in den dortigen Südbau unterzu bringen. Die bestehende Gebäudesubstanz des Südbaus ist,
im Gegensatz zum Rest der Wache, in einem relativ neuen und guten Zustand. Die
notwendigen Anpassungsarbeiten sind gering. Weder wirtschaftlich noch ökologisch gibt es
eine bessere Alternative als di e Nachnutzung dieser Struktur für die FFI.
Darmstadt, 04.05.2023
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV Dezernat VI
Jochen Partsch Michael Kolmer André Schellenberg Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Stadtkämmerer Stadtrat
anlage 8
317139 Zeichen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ORGANISATIONSUNTERSUCHUNG
DER FEUERWEHR DARMSTADT
Stand: 17.11.2021
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VORBEMERKUNGEN
17.11.2021 2
AUSFÜHRENDES UNTERNEHMEN:
Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH, Bismarckstr . 29, 41747 Viersen
www.luelf-plus.de
BETEILIGTE GUTACHTER:
Gesamtverantwortlicher:
▪ Dr . Matthias Winterhalder, Geschäftsführer
Projektleitung:
▪ Sven Ohrem, B.A.
Geschäftsbereichsleiter
Kontaktdaten: ohrem@luelf-plus.de – Fon: 02162 43 69 4 34
Mitwirkung:
▪ Sandro Langer, M.Sc.
▪ Alexander Tuman, B.Eng.
HINWEIS:
Die Weitergabe dieses Ergebnisberichts (auch auszugsweise) an davon nicht berührte Dritte und/oder die Veröffentlichung bedürfen unserer
ausdrücklichen Zustimmung!
Viersen, 17.11.2021
Dr . Matthias Winterhalder i. V. Sven Ohrem
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Nachfolgend finden sich einige Vorbemerkungen und eine Übersicht der wesentlichen Begriffserklärungen und Abkürzungen;
weitere Begriffserklärungen und Abkürzungen befinden sich im Anhang „Abkürzungen und Definitionen“.
▪ Im Funktionsbesetzungsplan werden die zur Gefahrenabwehr notwendigen Einsatzfunktionen (qualifizierte Einsatzkräfte) und die
erforderliche Besetzungsdauer (z.B. 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen im Jahr) definiert. Die Festlegung erfolgt im Rahmen der
Brandschutzbedarfsplanung.
Angaben zu Funktionen in runden Klammern (x) weisen auf eine Funktionsbesetzung Mo.-Fr . tagsüber ab Wache hin.
▪ Die Abkürzung VZÄ bezeichnet das Vollzeitäquivalent und stellt die Maßeinheit für die fiktive Anzahl Vollzeitbeschäftigter bei gegebener
Wochenarbeitszeit dar .
Pro Funktion im Einsatzdienst sind, abhängig von den personalwirtschaftlichen Parametern Wochenarbeitszeit und
Anwesenheitswochen, mehrere VZÄ erforderlich, um die entsprechende Besetzung zu gewährleisten.
(Beispiel: Bei einer Wochenarbeitszeit von 48 Stunden sind rund 5 VZÄ pro Funktion erforderlich.)
▪ Die Nettojahresleistungszeit (NJLZ) ist das Produkt aus Anwesenheitswochen (AnWo) und Wochenarbeitszeit (WAZ).
▪ Rückwärtige Aufgaben sind Aufgaben, die nicht direkt mit dem Einsatzgeschehen oder der Funktionsbesetzung in Verbindung stehen,
z. B. Büro- oder Werkstattarbeiten.
▪ Soweit in diesem Dokument von mittlerem, gehobenem oder höherem Dienst die Rede ist, sind sowohl die Nachfolgebegriffe des
Beamtenrechts als auch die äquivalenten Entgeltgruppen des TVöD ebenfalls umfasst.
▪ Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Aussagen und Empfehlungen entsprechen Erfahrungswerten bzw. Best-Practice-Beispielen
aus unserer Beratungspraxis. Eine konkrete Prüfung rechtlicher Einzelfälle in jedem Einzelfall ist uns auf Basis des § 2, Abs. 1 RDG
(Rechtsdienstleistungsgesetz) nicht erlaubt.
▪ Obwohl aus Gründen der Lesbarkeit im Text die männliche Form gewählt wurde, beziehen sich die Angaben stets auf Angehörige aller
Geschlechter .
VORBEMERKUNGEN
17.11.2021 3
+ Kästen auf den Seiten kennzeichnen Zusammenfassungen und Bewertungen.
Sie stellen einen über die Managementfassung (Kapitel 0) hinausgehenden Querleseservice für eilige Leser zur Verfügung.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INHALTSVERZEICHNIS
17.11.2021 4
KAPITEL 0 EXTRAKT UND ZUSAMMENFASSUNG (MANAGEMENTFASSUNG) 7
KAPITEL 1 AUFTRAG UND METHODISCHES VORGEHEN 23
KAPITEL 2 ZUSAMMENFASSUNG DES IST-ZUSTANDES 27
KAPITEL 3 BEMESSUNG DES PERSONALBEDARFS DER LEITSTELLE 40
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage 42
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung 50
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung 55
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse 60
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf 63
3.6 Zusammenfassung 68
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INHALTSVERZEICHNIS
17.11.2021 5
KAPITEL 4 ANALYSEN UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION 70
4.1 Führung und Kommunikation 72
4.2 Arbeitsabläufe 75
4.3 Aufgabenkritik 88
4.4 Aufbauorganisation 92
4.5 Personalentwicklung 93
4.6 Personaleinsatz 99
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse 104
KAPITEL 5 RESULTIERENDE HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR AUFBAUORGANISATION 107
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation 109
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation 111
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten 113
5.4 Zusammenfassung der Aufbauorganisation 135
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INHALTSVERZEICHNIS
17.11.2021 6
KAPITEL 6 PERSONALWIRTSCHAFTLICHE BETRACHTUNGEN 136
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten 138
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung 144
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung 151
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst 157
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept 159
KAPITEL 7 ANLAGEN 171
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 7
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSGANGSSITUATION UND AUFTRAG
17.11.2021 8
Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr sowie
4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehren zusammen.
Gemäß der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) aus dem
Jahre 2020 soll zukünftig eine 2-Feuerwachen-Struktur für die Berufsfeuerwehr
umgesetzt werden. Mit dieser Standortstruktur sollen insgesamt 24 Funktionen
rund-um-die-Uhr und zusätzlich 2 Funktionen Montag bis Freitag tagsüber
besetzt werden.
Im Bereich der Wachabteilungen bestehen derzeit 127,5 Planstellen (Stand:
31.12.2020). Im Tagesdienst sind derzeit 58,02 Vollzeitäquivalente für die
„rückwärtigen Aufgaben“ (inkl. Verwaltung) der Feuerwehr eingerichtet.
Die Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH wurde seitens der Stadt Darmstadt
beauftragt, eine Organisationsuntersuchung der Feuerwehr mit folgenden
Schwerpunkten durchzuführen:
▪ Gutachterliche Analyse der erforderlichen „Tischbesetztzeiten“ in der
Leitstelle
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung im operativen Einsatzdienst und in den
rückwärtigen Bereichen
▪ Analyse und Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation
▪ Vollumfängliche und bedarfsgerechte Personalbemessung für alle Aufgaben
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Abb.: Karte mit den Standorten der Feuerwehr Darmstadt
IST-Hauptfeuerwache BF
FF Innenstadt
FF Arheiligen
FF Wixhausen
FF Eberstadt
SOLL Feuerwache Süd BF
SOLL Feuerwache Nord BF
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEMESSUNG DES PERSONALBEDARFS IN DER LEITSTELLE
17.11.2021 9
Auf Grundlage einer risikoabhängigen und frequenzabhängigen
Bemessung der Leitstelle ergeben sich folgende notwendige
Besetzungszeiten der Einsatzleitplätze (ELP):
▪ täglich Montag - Sonntag (inklusive Feiertage):
− 2 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr
− 1 Einsatzleitplatz im Zeitraum 07:00 - 23:00 Uhr zusätzlich
Auf Basis der Erkenntnisse zur notwendigen Ad-hoc-Nachbesetzung
soll eine Nachbesetzungskapazität von mindestens 1Funktion zu
jeder Zeit gewährleistet sein.
Es ist weiterhin ein Schichtführer innerhalb des Dienstbetriebes
vorzuhalten, der in Dispositionsaufgaben eingebunden ist. Die
Aufgaben eines Lagedienstführers werden bei entsprechenden
Einsatzlagen in der Erstphase durch den Schichtführer und im
weiteren Verlauf durch die vorgehaltenen Führungsfunktionen der
Feuerwehr wahrgenommen.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Leitstelle und Wachabteilung sowie zur regelmäßigen und planerischen Integrationder
Leitstellenspringer in den Wachabteilungen soll ein gewisser „Personaltausch“ innerhalb der Funktionsbesetzung erfolgen. Hierzu versieht
täglich ein Mitarbeiter der Wachabteilungen seinen 24-Stunden-Dienst in der Leitstelle und übernimmt währenddessen insgesamt 11
Stunden Tischbesetzung (die übrige Zeit ist Bereitschaftszeit zur Ad-hoc-Nachbesetzung). Gleichzeitig wird ein Mitarbeiter der Leitstelle in
den Ausrückdienst integriert und besetzt hier eine Funktion (Empfehlung: Führungsassistent C-Dienst).
Im Ergebnis sind durch die Mitarbeiter der Leitstelle folgende Besetzungszeiten zu erbringen:
▪ 3 Funktionen rund-um-die-Uhr + 1 Funktion Montag bis Sonntag 07:00 bis 19:00 Uhr
Dies entspricht im wesentlichen der IST-Besetzung, teilweise aber in einem anderen Arbeitszeitmodell (mit Bereitschaftszeitanteil).
0
5
10
15
20
25
30
35
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Telefonate pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
Abb.: Tagesganglinie der Anrufe in der Leitstelle nach Tageskategorien
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANPASSUNGSBEDARFE DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 10
Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr
Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte
Struktur auf.
In gewissen Teilbereichen sind Anpassungen
sachgerecht, da sie zu einer effizienteren
Aufgabenwahrnehmung oder zu weiteren Synergien
beitragen:
▪ Einführung eines Stabsbereichs für Querschnitts-
themen (u. a. Projektmanagement, Arbeitsschutz,
Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsmanagement)
▪ Darstellung der organisatorischen Anbindung der
Freiwilligen Feuerwehr als Sachgebiet (SG 14)
▪ Neustrukturierung der Abteilung Technik
(Anpassung an Werkstättenverteilungin der
2-Wachen-Struktur und Einführung Sachgebiet
Liegenschaften und Logistik)
▪ Aufgabenanpassung Abteilung Verwaltung
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Abb.: SOLL-Aufbauorganisation
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SOLL-STELLENAUSSTATTUNG TAGES-/MISCHDIENST
17.11.2021 11
Zur Erledigung der rückwärtigen Aufgaben der Feuerwehr sind unter Berücksichtigung des Einsatzdienstanteils der Mitarbeiter insgesamt
63,25 VZÄ im Tages-/Mischdienst erforderlich. Dies entspricht einem Mehrbedarf gegenüber dem Stellenplan 2020 von 16,73VZÄ.
Die Mehrungen ergeben sich in der gesamten Breite der zukünftigen Aufbauorganisation, insbesondere zur Steigerung der Effizienz (u. a.
Erledigung des Aufgabenumfangs in den Werkstätten, Verbesserung der Einsatzvorbereitung und Erfüllung gesetzlicher Aufgaben im
Vorbeugenden Brandschutz).
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Abb.: Aufbauorganisation mit SOLL-Personalausstattung im Tages-/Mischdienst
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UNTERGLIEDERUNG DER WACHABTEILUNGEN
17.11.2021 12
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN IN DER 2-WACHEN-STRUKTUR
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt besetzt die Einsatzdienstfunktionen des Abwehrenden Brandschutzes in einem 24-Stunden-Schichtdienst.
Die Mitarbeiter sind in drei Wachabteilungen aufgeteilt, die in einem vordefinierten Rhythmus die kontinuierliche Funktionsbesetzung
sicherstellen. In der zukünftigen Struktur mit 2 Feuerwachen müssen zusätzliche Determinanten für die Funktionsbesetzung und
Mitarbeiterzuordnung berücksichtigt werden.
Aus einsatztaktischer und ablauforganisatorischer Sicht wird in der zukünftigen Struktur eine Teilrotation der Mitarbeiter zwischen den
beiden Feuerwachen empfohlen. Jede Feuerwache hat eine Stammmannschaft, die sich an qualitativen und quantitativen Kriterien zur
Funktionsbesetzung und Aufgabenerfüllung orientiert. Ein Teil der Mitarbeiter wechselt regelmäßig die Feuerwache, idealerweise in einem
festen Turnus. Diese Mitarbeiter können ebenfalls kurzfristige Ausfälle an der anderen Feuerwache kompensieren.
STRUKTUR DER WACHABTEILUNGSLEITUNG
Die Wachabteilungsleitung besteht derzeit jeweils aus 2 Mitarbeitern des gehobenen und 2 Mitarbeitern des mittleren Dienstes.Hieraus
wird auch die Führungsfunktion C-Dienst besetzt. In den vergangenen Jahren hat sich insbesondere bei den Stellen des gehobenen Dienstes
eine sehr hohe Fluktuation (Übergang in den Tages-/Mischdienst) ergeben. Hierdurch ist eine kontinuierliche Führung der Wachabteilungen
erschwert, was auch innerhalb der Mitarbeiterschaft zu Problemen führt (einheitlicher Führungsstil, kontinuierliche Personalentwicklung).
Deshalb soll zukünftig die Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der Wachabteilungs-
leitung, sondern in rückwärtigen Sachgebieten erfolgen. Hierdurch müssen nicht mehr alle Mitarbeiter des gehobenen Dienstes zuerst die
Wachabteilungsleitung durchlaufen. Um im Einsatzdienst eine Verwendung der „neuen“ Mitarbeiter des gehobenen Dienstes auf der
1. Führungsebene zu ermöglich, ist auch die Besetzung der Funktion C-Dienst analog zur bisherigen Besetzung der Funktion B-Dienst im
Integrations- bzw. Mischdienst anzupassen.
Damit ein einheitliches Konzept für den Integrations- bzw. Mischdienst umgesetzt werden kann, sollen im Ergebnis der Projektgruppenarbeit
auch die Wachabteilungsleiter dem Tages-/Mischdienst zugeordnet werden, hieraus aber weiterhin die primäre Personalführung einerfest
zugeordneten Wachabteilung übernehmen. Durch dieses Konzept ist dann eine stellvertretende Wachabteilungsleitung mit der Qualifikation
zum gehobenen Dienst nicht mehr erforderlich. In Bezug auf die Anzahl der zu führenden Mitarbeiter ist aus Sicht von Lülf+ jeweils ein
Wachabteilungsleiter mit gD-Qualifikation hinreichend. An der Feuerwache Süd empfehlen wir, aufgrund der geringeren Personalstärke eine
übergeordnete Wachabteilungsleitung durch den Wachleiter der Wache Süd darzustellen.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN UND LEITSTELLE
17.11.2021 13
Derzeit umfasst die Personalausstattung der Wachabteilungen und der Leitstelle 127,5 Vollzeitäquivalente. Hiervon sind derzeit 4 VZÄ nicht
besetzt.
Zur Ermittlung des Personalbedarfs der Wachabteilungen, der im Wesentlichen aus der Funktionsbesetzung resultiert, wurden die
personalwirtschaftlichen Parameter der Jahre 2017 - 2019 analysiert. Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt (z. B. „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“). Insgesamt ergibt sich
damit eine mittlere Anwesenheit eines Mitarbeiters der Wachabteilung von rund 35,2 Wochen pro Jahr, ein Mitarbeiter der Leitstelle ist
rund 34,9 Wochen anwesend.
Auf Basis der SOLL-Funktionsbesetzung der Wachabteilungen nach dem aktuellen Bedarfs- und Entwicklungsplan (21 Funktionen rund-um-
die-Uhr ohne Führungsdienst) ergibt sich ein Personalbedarf von 111 VZÄ. Für die Leitstelle besteht auf Basis der ermittelten Besetzung
(3 Funktionen rund-um-die-Uhr und 1 Funktion Montag bis Sonntag tagsüber) ein Bedarf von 22 VZÄ.
Unter Mitberücksichtigung der zusätzlichen Tätigkeiten der Mitarbeiter der Wachabteilung zur Unterstützung des Tagesdienstes (z. B.
Ausbildertätigkeit) sowie der Wachabteilungsleitung besteht in den Wachabteilungen und der Leitstelle ein Personalbedarf von insgesamt
138 VZÄ.
Dies entspricht einem Mehrbedarf im Einsatzdienst von 11 VZÄ gegenüber dem Stellenplan 2020, der insbesondere auf die Erhöhung der
Funktionsbesetzung des Bedarfs- und Entwicklungsplans zurückzuführen ist.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BESETZUNG DER FÜHRUNGSDIENSTE AUS DEM TAGES-/MISCHDIENST
17.11.2021 14
Durch die Mitarbeiter des Tages-/Mischdienstes sind zukünftig folgende Funktionen zu besetzen:
▪ höherer und gehobener Dienst
− 1 Funktion B-Dienst (Verbandsführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
− 1 Funktion C-Dienst (Zugführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
▪ mittlerer Dienst
− 1 Funktion Führungsassistent B-Dienst [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
− 2 Funktionen Springer Mo.-Fr . 07:00 bis 17:00 Uhr [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
Zur Besetzung stehen zukünftig im langfristigen SOLL 26 eingerichtete Stellen im höheren und gehobenen sowie 16 Stellen im mittleren
Dienst mit entsprechender Qualifikation zur Verfügung. Da auch im IST-Zustand nicht alle qualifizierten Mitarbeiter am Einsatzdienst
mitwirken, wird auch zukünftig (zumindest in einer Übergangsphase) nicht von einer vollständigen Integration aller Mitarbeiter in die
Besetzung ausgegangen.
Wir empfehlen somit folgende Stellenzuteilung im Führungsdienst aus dem Integrationsdienst zu den Führungsebenen:
▪ B-Dienst: 12 Stellen
▪ C-Dienst: 10 Stellen
Aus der Personalausstattung im mittleren Dienst des Tages-/Mischdienstes ergeben sich folgende Zuweisungen zu den Funktionen:
▪ Führungsassistent: 10 Stellen
▪ Tagesspringer: 3(-4) Stellen
▪ Wachabteilung: 2 Stellen
Die Wahrnehmung der Führungsdienste führt in Abhängigkeit von der Anzahl der zur Besetzung herangezogenen Stellen zu einer Reduktion
der tatsächlich zur Arbeitsleistung in den Sachgebieten nutzbaren effektiven Nettojahresleistungszeit. Die resultierende effektive
Nettojahresleistungszeit eines Mitarbeiter mit Integration in den Einsatzdienst ergibt rund 900 bis 1.000 Stunden. Dies entspricht rund 60 %
bis 70 % der verwaltungsüblichen Nettojahresleistungszeit und ist bei der Ableitung der Stellenbedarfe im Tagesdienst berücksichtigt.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION
17.11.2021 15
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
Die Auswertung der täglich Schichtstärke im Einsatzdienst zeigt in den letzten Jahren eine häufige Unterschreitung der SOLL-Stärke. Im Mittel
wurde die SOLL-Stärke in den letzten Jahren um rund 1-2 Funktion unterschritten, wodurch die Anforderungen im Einsatzdienst nicht
zuverlässig erfüllt werden können. Deshalb ist der Personaleinsatz im Einsatzdienst laufend zu überwachen, um eine kontinuierliche und
zuverlässige Besetzung der Einsatzdienstfunktionen gewährleisten zu können.
Die personalwirtschaftlichen Parameter werden von verschiedenen Rahmenbedingungen beeinflusst und unterliegen Schwankungen über
die Jahre. Neben einer angepassten Personalausstattung der Wachabteilungen und der Leitstelle sind entsprechende Dienstplangrundsätze
und die Fähigkeit zur Reaktion auf kurzfristige, tagesaktuelle Ausfälle (z.B. durch Krankheit) erforderlich, um eine konstante Einhaltung der
SOLL-Funktionsstärke zu gewährleisten. Hierzu soll ein Dienstsystem mit täglich vorgehaltenen Verfügern, die bei kurzfristigen Ausfällen zum
Dienst antreten können, eingeführt werden.
AUS- UND FORTBILDUNG
Durch regelmäßige Aus- und Fortbildung werden die Ergebnisqualität im Feuerwehreinsatz, die Routine und Sicherheit in der Anwendung
von Technik und die Motivation der Mitarbeiter gesteigert. Die Aus- und Fortbildungsblöcke der Wachabteilungen werden teilweise wegen
der erforderlichen Arbeitsleistung in den rückwärtigen Sachgebieten, teilweise wegen einer fehlenden Vorbereitung nicht immereffizient
genutzt. Es fehlt an Kapazität zur Entwicklung von Grundsätzen, zur Erstellung von Ausbildungskonzepten und zur inhaltlichen Vorbereitung
der Aus- und Fortbildung. Umfangreiche Übungen führen zu einer Einschränkung der Einsatzbereitschaft und verzögerter Ausrückung.
Das Sachgebiet Ausbildung ist (neben der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Personalausstattung des Sachgebietes) mit mindestens
2 Mitarbeitern je Wachabteilung aus den Wachabteilungen auszustatten, um im Sinne einer Matrixorganisation die einheitliche
Vorbereitung und Vermittlung von Unterrichtsinhalten in den Wachabteilungen zu ermöglichen.
Dazu ist auch eine Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplanes mit klarer Zuweisung von Aus- und Fortbildungszeiten, Zeiten für rückwärtige
Sachgebietstätigkeiten und die tatsächliche tägliche Inanspruchnahme der Aus- und Fortbildungszeiten zu prüfen. Um auch Fortbildungs-
maßnahmen zu ermöglichen, bei denen ein verzögertes Ausrücken insbesondere der Ersteinsatzfahrzeuge gegeben sein kann, soll hierzu
regelmäßig (z. B. alle 14 Tage am Samstag) in diesem Zeitraum eine geplante Wachbesetzung durch jeweils eine Einheit der Freiwilligen
Feuerwehr erfolgen. Als positiver Nebeneffekt kann dies auch zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Freiwilliger
Feuerwehr auf Ebene des Einsatzdienstes sowie zu einer Steigerung der Motivation der ehrenamtlichen Kräfte führen.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION
17.11.2021 16
HAUSTECHNIK, BAUUNTERHALTUNG UND LOGISTIK
Die Durchführung von Wartung und Instandhaltung sowie von Reparaturarbeiten an den Gebäuden und der Gebäudetechnik obliegt offiziell
dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA). Deshalb ist mindestens die Schnittstelle (u. a. Weitergabe von Mängelmeldungen)
innerhalb der Feuerwehr personell darzustellen.
Da im Bereich der Feuerwehr zahlreiche Gebäudeeinrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit von wesentlicher
Bedeutung sind, muss die Funktionsfähigkeit rund-um-die-Uhr sichergestellt sein. Derartige Anforderungen weichen stark von der übrigen
Stadtverwaltung bzw. städtischen Einrichtungen ab. Außerdem stellen die technischen Einrichtungen im Bereich der Feuerwehr
Besonderheiten dar .
Deshalb empfiehlt sich sowohl aus Sicht von Lülf+ als auch aus Sicht der Darmstädter Stadtentwicklung (DSE) und Feuerwehr eine
Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber). Der hierdurch entstehende Personalbedarf ist in der vorliegenden
Organisationsuntersuchung noch nicht berücksichtigt, da es sich um eine innerstädtische Organisationsanpassung außerhalb der Feuerwehr
handelt.
Fast die gesamte Logistik der Feuerwehr wird aus der Wachabteilung heraus geleistet. Dies betrifft neben der wachinternen Ausstattung mit
Verbrauchsmitteln auch Fahrten zu Außenstandorten der Freiwilligen Feuerwehr und Servicefahrten für die Sachgebiete (z.B. Abholen von
Schrottfahrzeugen für die Aus- und Fortbildung). Dies führt unter anderem dazu, dass die Funktionsvorhaltung im Bereich Brandschutz
geschwächt wird. Außerdem haben von der Logistik abhängige Prozesse (insb. in der Gerätewartung) Leerlauf und der Arbeitsverteilungsplan
(insb. Aus- und Fortbildung) kann nicht eingehalten werden. Gleichzeitig entsteht durch die Einführung der 2-Wachen-Struktur der
Berufsfeuerwehr ein zusätzlicher Logistikbedarf zwischen den beiden Wachen.
Durch die gleichzeitige Wahrnehmung von Logistik und Aufgaben der Liegenschaftsverwaltung (Schnittstelle IDA) ergeben sich diverse
Synergien. Beispielsweise können durch das regelmäßige Ansteuern der einzelnen Standorte im Rahmen der Logistik gleichzeitig auch
kleinere Kontrollen durchgeführt werden.
Deshalb wird empfohlen, für den Aufgabenbereich Liegenschaftsverwaltung/Schnittstelle IDA und Logistik ein rückwärtiges Sachgebiet
einzurichten und entsprechend personell auszustatten.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN ZUR ABLAUFORGANISATION
17.11.2021 17
LEBENSARBEITSZEITKONTO UND AUSBILDUNGSSTELLEN
Aufgrund des Lebensarbeitszeitkontos nach § 1a Abs. 1 der Hessischen Arbeitszeitverordnung werden sich zukünftig lange Freistellungs-
phasen vor dem Ruhestand ergeben (bei 40 Dienstjahren rechnerisch rund 43,5 Wochen). Insbesondere im Bereich der Wachabteilungen
können sich hierdurch Probleme in der Besetzung des Einsatzdienstes ergeben. Entsprechend dem zukünftigen Personalbedarf in der
Wachabteilung und der Leitstelle sind rechnerisch 4 bis 5 Poolstellen erforderlich, um diese Freistellungsphasen kompensierenzu können.
Die Auswertung auf Basis der derzeitigen Altersverteilung zeigt aber, dass diese Anzahl von Stellen in einzelnen Jahren nichtzur vollständigen
Kompensation hinreichend ist.
Deshalb sollen, analog zur Vorgehensweise bei der Stadt Darmstadt in der Freistellungsphase bei der Altersteilzeit, für die jeweils vorzeitig
ausscheidenden Mitarbeiter sogenannte „LAK-kw-Stellen“ geschaffen werden. Hierdurch können die Stellen im Einsatzdienst
verzögerungsfrei wiederbesetzt werden. Aufgrund der entstehenden Besetzungsschwierigkeiten im Einsatzdienst ist die unterjährige
Inanspruchnahme möglichst zu begrenzen. Als Ausgleich hierfür wird jedoch rund 1/3 des Lebensarbeitszeitkontos pro Mitarbeiter bei den
Ausfallzeiten berücksichtigt
Mitarbeiter in Ausbildung (u. a. mittlerer und gehobener Dienst) sollen weiterhin außerhalb der Stellen der Wachabteilungen geführt
werden, um hier keine Personalunterdeckungen herbeizuführen. Auf Basis der altersbedingten Abgänge sowie des Personalaufwuchses im
Rahmen dieser Organisationsuntersuchung besteht in den kommenden Jahren ein erhöhter Ausbildungsbedarf. Rechnerisch sind insgesamt
19 Ausbildungsstellen erforderlich.
Im Sinne der bisherigen Praxis werden diese erforderlichen Stellen zur Ausbildung in der vorliegenden Untersuchung im Stellenplan der
Feuerwehr berücksichtigt. Verwaltungsintern ist zu prüfen, ob ggf. ein anderes Verfahren Vorteile bietet (z.B. Verlagerung dieser Stellen in
einen Zentralen Ausbildungsstellenplan der Stadt oder bedarfsweise Schaffung von Ausbildungsstellen während der Lehrgangszeit).
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
RESULTIERENDE SOLL-STELLENAUSSTATTUNG
17.11.2021 18
Der gesamte Personalbedarf summiert sich auf 219,75 VZÄ. Dies entspricht einem Mehrbedarf gegenüber dem Stellenplan 2020 von
34,23 VZÄ (eine Mehrung von rund 20 %) zzgl. der Umwandlung von 2 kw- bzw. G 26.3-Stellen und der Entfristung von 3 Stellen. Von diesem
Mehrbedarf geht der überwiegende Teil (rund 27 VZÄ / 80 %) direkt auf die Vorhalte- und Organisationsbedarfe aus dem Bedarfs- und
Entwicklungsplan zurück oder umfasst Ausbildungsstellen.
Der weitere Personalbedarf ist zur Erreichung einer sachgerechten und rechtskonformen Aufgabenerledigung im rückwärtigen Bereich
erforderlich.
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
hD gD mD nicht
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich (1) 1 - - 1 - - - 0 1 1 VZÄ hD befristet
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 113 - 113 118 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 3 4 9 - - - 0 9
SG 32 Werkstätten Wache Süd - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 33 Liegenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 2 25 17 21,25 65,25 4 131 0 135 200,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 0 9 4 5,73 18,73 -6,5 16 -2 7,5 26,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 2 25,5 36 21,25 84,75 4 131 0 135 219,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 0 9 12 5,73 26,73 -6,5 16 -2 7,5 34,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 19
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Nr. Thema Maßnahme zeitliche
Priorität
Auswirkung /
Bedeutsamkeit
M_1 Leitstelle Anpassung der Besetzungszeiten der Einsatzleitplätze
(2 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr + 1 Einsatzleitplatz 7 bis 23 Uhr)
nach Umsetzung
M_2 mittel
M_2 Leitstelle Einführung einer Ad-hoc-Verstärkung für die Leitstelle durch 1 Mitarbeiter in Bereitschaft nach Neubau
FW Nord hoch
M_3 Leitstelle Besetzung der Bereitschaftsfunktion (Ad-hoc-Verstärkung) durch Leitstellenspringer aus der Wachabteilung
(mit anteiliger Besetzung der Einsatzleitplätze) gering mittel
M_4 Leitstelle Besetzung einer Funktion im Ausrückdienst (Empfehlung: Führungsassistent C-Dienst) durch den
Mitarbeiterpool der Leitstelle gering mittel
M_5 Leitstelle Einführung einer Rufbereitschaft der Systemadministration zur Störungsdiagnostik, -beseitigung und zur
Koordination des Einsatzes von Fremdfirmen mittel mittel
M_6 Führung und
Kommunikation
Umsetzung der durch die AG Kommunikation erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der
Kommunikation innerhalb der Feuerwehr hoch hoch
M_7 Führung und
Kommunikation
Prüfung von weitergehenden Möglichkeiten zur Information der Wachabteilungen (insb. auch nach
Abwesenheiten) mittel hoch
M_8 Führung und
Kommunikation
Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der
Wachabteilungsleitung, sondern in den rückwärtigen Sachgebieten mittel hoch
M_9 Führung und
Kommunikation Prüfung einer zentralen disziplinarischen Führung der Sekretariate und Assistenzfunktionen mittel gering
M_10 Arbeitsabläufe Umsetzung einer Teilrotation für die Besetzung der Einsatzfunktionen in der 2-Wachen-Struktur bei Umsetzung
2-FW-Struktur hoch
M_11 Arbeitsabläufe Regelmäßige Fortschreibung der personalwirtschaftlichen Parameter, insbesondere in den Bereichen
Wachabteilung und Leitstelle (Empfehlung: mindestens alle 3 Jahre) regelmäßig hoch
M_12 Arbeitsabläufe Überarbeitung der Dienstplanregelungen in Bezug auf die konstante Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke hoch hoch
M_13 Arbeitsabläufe Einführung von Verfügerdiensten zur Kompensation kurzfristiger Ausfälle sehr hoch hoch
M_14 Arbeitsabläufe Durchgehendes Controlling der Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke regelmäßig hoch
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 20
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Nr. Thema Maßnahme zeitliche
Priorität
Auswirkung /
Bedeutsamkeit
M_15 Arbeitsabläufe Verbesserung der Steuerung und der operativen Umsetzung der Aus- und Fortbildung in den
Wachabteilungen mittel mittel
M_16 Arbeitsabläufe Durchführung komplexerer Fortbildungsmaßnahmen am Samstag ggf. mit Wachbesetzung durch FF mittel mittel
M_17 Arbeitsabläufe Prüfung der Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplans mit einer klaren Zuweisung von Ausbildungszeiten
und rückwärtigen Arbeitszeiten mittel mittel
M_18 Arbeitsabläufe Prüfung des rechtlichen Erfordernisses der Anstellung als geringfügig Beschäftigte zur Wahrnehmung des
Brandsicherheitsdienstes mittel gering
M_19 Aufgabenkritik Prüfung der Eigenwahrnehmung von derzeit fremdvergebenen Geräteprüfungen und -wartungen sowie
Pflege der Schutzkleidung mittel mittel
M_20 Aufgabenkritik Prüfung der Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System gering gering
M_21 Aufgabenkritik Bildung eines rückwärtigen Sachgebiets für die Liegenschaftsverwaltung und Logistik mittel mittel
M_22 Aufgabenkritik Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber) hoch mittel
M_23 Aufbau-
organisation Umsetzung der in dieser Organisationsuntersuchung enthaltenen Anpassungen der Aufbauorganisation hoch mittel
M_24 Personal-
entwicklung
Anlassbezogene Schaffung von „LAK-kw-Stellen“ für vorzeitig ausscheidende Mitarbeiter durch die Nutzung
des Lebensarbeitszeitkontos mittel hoch
M_25 Personal-
entwicklung
Schaffung von insgesamt 19 Ausbildungsstellen (mittlerer, gehobener Dienst und Rettungsdienst) im
Stellenplan der Feuerwehr
alternativ : verwaltungsinterne Prüfung der bedarfsweisen Schaffung von Ausbildungsstellen während der
Lehrgangszeiten
hoch mittel
M_26 Personaleinsatz Optimierung der Personalausstattung des Tagesdienstes mittel hoch
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 21
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Einrichtung eines Stabsbereichs für Querschnittsthemen + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle Projektleitung Neubauprojekte (befristet) + 1 VZÄ hD
▪ Stärkung des Bereichs Einsatzvorbereitung und Zivil-/Katastrophenschutz + 1 VZÄ gD
+ 1 VZÄ non-fw.
+ Umwandlung einer G 26.3-Stelle mD
▪ Einrichtung einer Stelle Sachbearbeitung/Teamleitung IT und Digitalfunk + 1 VZÄ non-fw.
▪ Stärkung des Bereichs IT und Digitalfunk + 1 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle Controllingunterstützung/Dienstplanung (inkl. Aufgabe Wachleitung Wache Süd) + 1 VZÄ gD
▪ Stärkung der Aus- und Fortbildung + 1 VZÄ gD
+ Entfall kw-Vermerk für eine Stelle gD
▪ Neuberechnung der Aufgabenaufwände im Bereich VB/Genehmigungsverfahren + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle für Sonderprojekte/FAIR in der Abteilung VB + 1 VZÄ mD*
▪ Neuverteilung der Aufgaben im Bereich Technik/Werkstätten + 1 VZÄ gD
- 1 VZÄ mD
+ Entfristung der 3 Stellen Gerätewarte
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
*) Stelle Sonderprojekte/FAIR wird im gD besetzt. Zur Personalausstattung des SG entsprechend Abschnitt 5.3 wird im Vergleich zum IST-Stellenplan eine zusätzliche Stelle mD
benötigt.
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen (ohne
Ausbildungsstellen)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 22
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Einrichtung eines Sachgebiets Liegenschaften und Logistik + 2 VZÄ non-fw.
▪ Stärkung des Bereichs Verwaltung + 0,5 VZÄ non-fw.
▪ Schaffung von Stellen für die Verwaltungsunterstützung in den Abteilungen/Sachgebieten + 1,23 VZÄ non-fw.
▪ Neuberechnung des Personalbedarfs in den Wachabteilungen + 3 VZÄ mD
▪ Anpassung des Besetzungsmodells C-Dienst (Integrationsdienst aus dem Mischdienst) - 3,5 VZÄ gD
▪ Anpassung der Besetzung in der Leitstelle + 2 VZÄ mD
ZUSÄTZLICHE PERSONELLE MAßNAHMEN (BEI UMSETZUNG 2 FEUERWACHEN)
▪ Entfall Stelle Projektleitung Neubauprojekte - 1 VZÄ hD
(nach Fertigstellung und (vollständiger) Inbetriebnahme von beiden neuen Wachen)
▪ Einrichtung zusätzlicher Stellen in den Werkstätten zur Besetzung der Tagesspringer + 3 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle zur Werkstattkoordination auf Wache Süd ± 0 VZÄ mD
▪ Besetzung von 2 zusätzlichen Funktionen auf Wache Süd + 9 VZÄ mD
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung)
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen (ohne
Ausbildungsstellen).
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 23
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSGANGSSITUATION UND AUFTRAG
17.11.2021 24
DIE LÜLF+ SICHERHEITSBERATUNG GMBH WURDE SEITENS DER STADT DARMSTADT BEAUFTRAGT, EINE ORGANISATIONS-
UNTERSUCHUNG DER FEUERWEHR DURCHZUFÜHREN.
Im Rahmen der Untersuchung werden nach ganzheitlicher Erhebung des gegenwärtigen Zustandes folgende inhaltliche Schwerpunkte für
die Konzeption des zukünftigen Organisationsmodells betrachtet:
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung im operativen Einsatzdienst (z. B. Sicherstellung der Funktionsbesetzung)
▪ gutachterliche Analyse der erforderlichen „Tischbesetztzeiten“ in der Leitstelle und sachgerechte Integration der Organisationseinheit
Leitstelle in die Aufbau- und Ablauforganisation des Amtes 37
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung in den rückwärtigen Bereichen (Werkstätten, Sachgebiete)
▪ Analyse und Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation des Amtes 37
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung hinsichtlich des Integrationsdienstes der Einsatzleitdienste
▪ Prüfung der Aufgabenwahrnehmung hinsichtlich der Einbindung der Wachabteilungen in rückwärtige Aufgaben
▪ vollumfängliche und bedarfsgerechte Personalbemessung für alle Aufgaben im Amt 37
Die Organisationsuntersuchung wurde durch eine Projektgruppe begleitet, in der Vertreter der Stadt und der Feuerwehr Darmstadt
mitgewirkt haben. Die Projektgruppe hat in regelmäßigen Abstimmungstreffen, jeweils unter fachlicher Moderation und Beratung der Lülf+
Sicherheitsberatung GmbH, die elementaren Fragestellungen behandelt.
Hinweis zur Brandschutzbedarfsplanung:
Die Anzahl der durch die Hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Darmstadt besetzten Funktionen im Brandschutz wurde im Rahmen der
vorliegenden Untersuchung nicht überprüft, sondern aus den Ergebnissen der zuvor fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplanung
übernommen.
Die vorliegende Organisationsuntersuchung betrachtet die rückwärtigen Abläufe und Aufgaben der Feuerwache. Bei der Brandschutz-
bedarfsplanung wurden die operativen Anforderungen an die Feuerwehr Darmstadt (Tätigkeiten an der Einsatzstelle) betrachtet.
Schnittmengen dieser Untersuchungsbereiche liegen insbesondere im Bereich der Verzahnung von Tagesdienstmitarbeitern, die während
ihrer regulären Arbeitszeiten Einsatzdienstfunktionen übernehmen, sowie in der Anzahl der im rückwärtigen Bereich unterstützenden
Mitarbeiter der Wachabteilungen.
1 Auftrag und methodisches Vorgehen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
INFORMATIONSBASIS UND DATENQUELLEN
17.11.2021 25
Die in der vorliegenden Organisationsuntersuchung gewonnenen Erkenntnisse basieren auf verschiedenen Daten und Informationen,die auf
folgenden Wegen gewonnen wurden:
▪ Schriftliche Daten und Dokumente wurden Lülf+ auf Basis einer Dokumentenanforderung durch das Amt37 und die Stadt Darmstadt
umfangreich zur Verfügung gestellt.
▪ Mittels der durchgeführten Interviews wurden in Einzel- und Gruppengesprächen Beschäftigte des Amt 37 befragt.
▪ Auf Basis der durchgeführten Interviews und in der Projektphase erfolgten Datennacherhebungen durch Lülf+ im Amt 37.
▪ Zusätzlich liegen den Ergebnissen umfangreiche Prozesskenntnisse von Lülf+ aus vergleichbaren Organisationsuntersuchungen undim
Hause vorliegenden Benchmarkwerten vor .
Alle im Rahmen des Projektverlaufs angeforderten Dokumente wurden uns zur Verfügung gestellt. Die Interviews waren durchweg von einer
offenen und vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre geprägt.
Wir danken für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Alle Datenauswertungen basieren, sofern nicht anders angegeben, auf dem Stand 4. Quartal 2020.
Stichtag für die Beschreibung des IST-Zustandes ist, sofern nicht anders angegeben, der 1. Januar 2021.
1 Auftrag und methodisches Vorgehen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNG ZUM METHODISCHEN VORGEHEN DER PERSONALBEMESSUNG
17.11.2021 26
Im Rahmen der Personalbemessung kommen unterschiedliche Methodiken zur Anwendung. Grundsätzlich werden summarische Verfahren
und analytische Verfahren unterschieden. Die Auswahl erfolgt aufgrund der konkret betrachteten Stellenart (Führungs- oder Sachbearbeiter-
Stellen, Routineausführungen oder stark wechselnde Tätigkeiten) und in Abhängigkeit der Qualität der zur Verfügung gestelltenDaten.
In den Organisationsuntersuchungen der Lülf+ Sicherheitsberatung GmbH werden die Bemessungsverfahren konkret wie folgt durchgeführt:
▪ Summarische Bemessung: Die Notwendigkeit der Stelle ergibt sich primär aus ihrer Notwendigkeit für den Organisationsaufbau
(insbesondere bei Führungsstellen). Die Auslastung und der Stellenumfang ergeben sich aus den durchgeführten Interviews und –
sofern vorhanden – aus den im Rahmen der Interviews durchgeführten Betrachtungen von konkreten (Teil-)Aufgabenbereichen und
Arbeitsmengen. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden durch Lülf+ auf Grundlage von vorhandenen Benchmark-Werten und der
Strukturkenntnis verschiedener Feuerwehren plausibilisiert.
▪ Analytische Bemessung: Bei der analytischen Bemessung sind objektive Daten (z. B. Fallzahlen aus Abrechnungssystemen,
dokumentierte Prüffälle in der Atemschutzwerkstatt) für die Personalbedarfsfaktoren „Fallzahlen“ und „Prozesszeitbedarf“ vorhanden.
Diese werden zu einem Gesamtpersonalbedarf multipliziert.
▪ Semi-analytische Bemessung: Die semi-analytische Bemessung orientiert sich grundsätzlich an der analytischen Bemessung, es liegen
jedoch nicht für alle Personalbedarfsfaktoren objektive, belastbare Daten vor (z. B. nur Fallzahlen, aber keine mittleren
Prozesszeitbedarfe). Die objektiven, projektspezifischen Daten werden um belastbare Vergleichswerte (Erfahrungswerte aus dem Hause
Lülf+ oder aus übergeordneten Benchmarks) ergänzt.
▪ Aufwandsabschätzung: Die Aufwandsabschätzung wird insbesondere bei neu einzurichtenden Stellen vorgenommen. Auf Basis
vorliegender, projektspezifischer Daten, Benchmark-Werten und Berechnungen werden möglichst belastbare Abschätzungen zu
zukünftigen Arbeitsmengen vorgenommen.
1 Auftrag und methodisches Vorgehen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
17.11.2021 27
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
DIE FEUERWEHR DER STADT DARMSTADT
17.11.2021 28
▪ Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr
sowie 4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr zusammen.
▪ Die Feuerwehr ist in der gesamten Stadt zuständig für den Abwehrenden
Brandschutz und die Technische Hilfeleistung sowie weitere rückwärtige
Aufgaben (zum Beispiel im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes). Die
Stadt Darmstadt ist darüber hinaus auch Träger des Rettungsdienstes im
Stadtgebiet.
▪ Die Feuerwehr Darmstadt wird innerhalb der städtischen Organisation als
Amt 37 geführt.
▪ Im IST-Zustand 2020 werden planerisch insgesamt 22 Funktionen rund-um-
die-Uhr im Einsatzdienst und 3 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie
1 Funktion Mo.-Fr . tagsüber in der Leitstelle besetzt.
▪ Im Bereich der Wachabteilungen sind hierfür derzeit 127,5 Planstellen
(Stand: 31.12.2020) eingerichtet. Im Tagesdienst bestehen 58,02 Vollzeit-
äquivalente für die „rückwärtigen Aufgaben“ (inkl. Verwaltung) der
Feuerwehr .
▪ Zur einsatzbezogenen Spezialisierung sind die Mitarbeiter der Wach-
abteilungen zu 4 Fachgruppen zugeordnet und werden in den jeweiligen
Bereich speziell fortgebildet:
− Fachgruppe Umweltschutz
− Fachgruppe Spezielle Rettung (Höhenrettung)
− Fachgruppe Technik
− Fachgruppe Information und Kommunikation
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Abb.: Karte mit den Standorten der Feuerwehr Darmstadt
Legende
IST-Standort BF
Standorte FF
Hauptfeuerwache BF
FF Innenstadt
FF Arheiligen
FF Wixhausen
FF Eberstadt
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Gemäß der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans (BEP) aus
dem Jahre 2020 soll zukünftig eine 2-Feuerwachen-Struktur für die Berufs-
feuerwehr umgesetzt werden:
− (Haupt-)Feuerwache Nord „Pfnorstraße“
− Feuerwache Süd
(möglichst in unmittelbarer Nähe der Kreuzungsbereiche „Rüdes-
heimer Straße“ und „Karlsruher Straße“ bzw. „Heidelberger Straße“).
▪ Mit dieser Standortstruktur sollen insgesamt 24 Funktionen rund-um-die-Uhr
und zusätzlich 2 Funktionen Mo.-Fr . tagsüber besetzt werden.
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
DIE FEUERWEHR DER STADT DARMSTADT
17.11.2021 29
+ Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr sowie
4 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Zukünftig sollen durch die
Berufsfeuerwehr 2 Feuerwachen besetzt werden. Abb.: Karte mit den Standorten der Feuerwehr Darmstadt
Legende
IST-Standort BF
SOLL-Standorte BF
Standorte FF
IST-Hauptfeuerwache BF
FF Innenstadt
FF Arheiligen
FF Wixhausen
FF Eberstadt
SOLL Feuerwache Süd BF
SOLL Feuerwache Nord BF
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die Berufsfeuerwehr Darmstadt hält für die Zwecke des Abwehrenden Brandschutzes und der
Allgemeinen Hilfeleistung 22 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 1 Funktion in Rufbereitschaft
vor .
▪ Die Funktionen des Führungsdienstes (Technischer Einsatzleiter zzgl. Führungsassistent)
rekrutieren sich aus Fach- und Führungskräften, die primär einem der rückwärtigen Sachgebiete
zugeordnet sind. Sie leisten neben ihren Fachaufgaben anteilig 24-Stunden-Schichten zur
Besetzung der entsprechenden Funktionen.
▪ Die Funktionen des Grundschutzes werden aus den Wachabteilungen besetzt. Diese Mitarbeiter
leisten stets 24-Stunden-Schichten und wirken aus diesen heraus im Rahmen ihrer geplanten
Inanspruchnahme in den Sachgebieten mit.
▪ Für größere Einsatzlagen existiert zusätzlich die Funktion des A-Dienstes. Diese Funktion wird bei
Bedarf aus den Reihen der Amts- und Abteilungsleitung rekrutiert (nach dem „FF-Prinzip“). Der
A-Dienst sollte eine Eintreffzeit von 30Minuten sicherstellen können. (Zu strenge oder nicht
definierte Eintreffzeiten für den A-Dienst beinhalten die Gefahr, dass die Wahrnehmung
beamtenrechtlich – auch rückwirkend – nicht als Rufbereitschaft, sondern als
Bereitschaftsdienst gewertet wird).
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
FUNKTIONSBESETZUNGSPLAN IST-ZUSTAND
17.11.2021 30
+ Durch die Berufsfeuerwehr Darmstadt werden im IST-Zustand im Einsatzdienst insgesamt 22 Funktionen rund-um-die-Uhr besetzt.
Legende:
x Funktion rund-um-die-Uhr
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. ELW
6 Fu. HTLF
2 Fu. HuRF
4 Fu. HLF
6 Fu. Springer
Hauptfeuerwache
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 6 Fu.
GESAMTSUMME = 22 + {1} Fu.
ZWISCHENSUMME = 14 Fu.
Sonderfunktionen
ZWISCHENSUMME = 2 + {1} Fu.
Grundschutz
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Nach dem Bedarfs- und Entwicklungsplan werden
zukünftig insgesamt 24 Funktionen zzgl. 2 Funktionen
Mo.-Fr . tagsüber auf 2 Feuerwachen besetzt.
▪ Auf der Nordwache werden die zentralen
Führungsfunktionen angesiedelt.
▪ Auf beiden Feuerwachen wird jeweils eine
Grundschutzeinheit mit 8 Funktionen stationiert.
▪ Insgesamt 4 Springerfunktionen stehen auf der
Hauptwache zur Besetzung von Sonderfunktionen
rund-um-die-Uhr zur Verfügung. Im Zeitbereich 1 wird
dieser Pool um 2 Springer aufgestockt.
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
FUNKTIONSBESETZUNGSPLAN SOLL GEMÄß BEP
17.11.2021 31
+ Durch die Berufsfeuerwehr Darmstadt werden nach dem Bedarfs- und Entwicklungsplan im Einsatzdienst zukünftig insgesamt 24 Funktionen rund-
um-die-Uhr zzgl. 2 Funktionen Mo.-Fr. tagsüber auf 2 Feuerwachen besetzt.
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
SUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
SUMME = 8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen
Legende:
x Funktion rund-um-die-Uhr
(x) Mo.-Fr. tagsüber
{x} Besetzung nach „FF-Prinzip“
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LEITSTELLE
17.11.2021 32
▪ Die Leitstelle der Feuerwehr Darmstadt ist die Zentrale Leitstelle gemäß § 6 HRDG und § 54 HBKG für die Allgemeinen Hilfe, den
Brandschutz, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst für die Stadt Darmstadt.
▪ Im IST-Zustand werden hier 3 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 1 Funktion Mo.-Fr . tagsüber besetzt.
▪ Die zukünftige operative Besetzung wird durch einer gutachterlichen Bemessung im Rahmen dieser Untersuchung definiert.
MONTAG BIS FREITAG
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 8 0 8
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
80 0 80
Σ
Dienstzeiten [h]
ELP-
Besetz-
ung
BSZ
Besetzungsplan Leitstelle – Montag bis Freitag
Besetzung 0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
24:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP
ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
Summe
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 0 0 0
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
72 0 72
22:00 -
23:00
Besetzung
Besetzungsplan Leitstelle – Samstag/Sonntag/Feiertag Dienstzeiten [h]
ΣELP-
Besetz-
ung
BSZ0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
23:00 -
24:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
Summe
SAMSTAG, SONNTAG, FEIERTAG
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die Einsatzentwicklung der Jahre 2013 bis 2019 zeigt leicht
schwankende Werte mit einer gewissen Zunahme in den Jahren
2017 und 2018.
▪ Durchschnittlich lag die Anzahl der Einsätze in diesen Jahren bei
rund 2.300.
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
EINSATZENTWICKLUNG
17.11.2021 33
+ Die Einsatzentwicklung der Jahre 2013 bis 2019 zeigt leicht schwankende Werte. Durchschnittlich lag die Anzahl der Einsätze in diesen Jahren bei rund
2.300.
Einsatzart 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Brandeinsätze 410 366 366 391 477 458 448
Technische Hilfeleistungen 1.123 1.078 1.105 963 1.094 1.380 1.197
Fehleinsätze 730 742 734 756 790 861 849
Einsätze durch Heimrauchmelder - * - * - * - * - * - * 132
Summe 2.263 2.186 2.205 2.110 2.361 2.699 2.626
Datenquelle: Jahresberichte Feuerwehr Darmstadt
*) erst ab 2019 separat erfasst
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Anzahl Einsätze
Jahr
Brandeinsätze Technische Hilfeleistungen Fehleinsätze Einsätze durch Heimrauchmelder
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINBINDUNG DER FEUERWEHR IN DIE GESAMTVERWALTUNG
17.11.2021 34
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Quelle: Stadt Darmstadt
Stand: 16.07.2021
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ORGANIGRAMM DER FEUERWEHR IM IST-ZUSTAND
35
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
17.11.2021
Amtsleitung
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
Abt. 3
Technik
SG 31 Fahrzeuge
SG 32 Geräte
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
SG 33 Bekleidung
SG 34 Information
und Kommunikation
SG 41 Allgemeine
Verwaltung
SG 42 Haushalt,
Personal*
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle
Vorzimmer
SG 13 Einsatzdienst
SG 15 Ausbildung
Abt. 4
Verwaltung
SR 11.1 Einsatzpl.
SR 11.2 KatS
Dienstgruppen
Wachabteilungen
17.11.2021
*) In der offiziellen Geschäftsverteilung existiert das SG 42 nicht. Die dort
beschäftigte Stelle ist direkt der Abteilungsleitung unterstellt.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
hD gD mD nicht
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 1,02 2,02 - - - 0 2,02 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Abt. 1 Einsatz 1 - - - 1 - - - 0 1
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 1 1 2 4 - - - 0 4 1 VZÄ mD TD: G26.3-Stelle (edu)
SG 12 Leitstelle - 2 2 1 5 4 * 14 2 20 25 1 VZÄ mD TD: G26.3-Stelle (edu)
SG 13 Einsatzdienst - 1 - - 1 6,5 100 - 106,5 107,5 0,5 VZÄ gD ED: restlicher Stellenanteil PR
SG 15 Ausbildung - 2 - - 2 - - - 0 2 1 VZÄ gD TD mit kw-Vermerk
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - - 1 - - - 0 1
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 2 - - 2 - - - 0 2
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 1 - 3 - - - 0 3
Abt. 3 Technik - 1 - - 1 - - - 0 1
SG 31 Fahrzeug - - 2 2 4 - - - 0 4
SG 32 Geräte - 1 - 2 3 - 1 - 1 4 1 VZÄ mD Einsatzdienst: Leiter Atemschutz
SG 33 Bekleidung - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 34 Information und Kommunikation - - 2 - 2 - - - 0 2
Abt. 4 Verwaltung - - - 4,5 4,5 - - - 0 4,5
SG 41 Allgemeine Verwaltung - - 1 - 1 - - - 0 1
Zwischensumme Stellenplan (Aktiv) 2 16 13 15,52 46,52 10,5 115 2 127,5 174,02
Ausbildungsstellen - - 9 - 9 - - - 0 9
G26.3-Stellen für Einsatzdienst ** - - 2 - 2 - - - 0 2
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 Freistellung Personalrat mit ku-Vermerk
GESAMT Stellenplan (Stand 31.12.2020) 2 16,5 24 15,52 58,02 10,5 115 2 127,5 185,52
GESAMT tatsächlich besetzt (Stand: 31.12.2020) 3 15,5 22 15,52 56,02 9,5 112 2 123,5 179,52
*) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
**) ohne Zuweisung zu rückwärtigem Sachgebiet
BemerkungOrganisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
Tagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabteilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
PERSONALAUSSTATTUNG IST-ZUSTAND (STELLENPLAN 2020)
17.11.2021 36
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Basis: Stellenbesetzungsliste Feuerwehr Anmerkung: hd / gD / mD: nur feuerwehrtechnische Beamte
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNGEN ZUM STELLENPLAN
▪ Zur Erfüllung der zugewiesenen Aufgaben sind im offiziellen Stellenplan der Stadt Darmstadt für das Amt 37 insgesamt 186,52 Vollzeit-
Stellen ausgewiesen. Hierbei ist eine Stelle für einen Mitarbeiter in Altersteilzeit eingerichtet, die nach Ablauf entfällt, sodass im
vorstehend aufgeführten Stellenplan lediglich 185,52 VZÄ aufgeführt sind.
▪ Diese unterteilen sich in 58,02 Stellen im rückwärtigen Bereich und 127,5 Stellen im Einsatzdienst und dem Dispositionsbetrieb der
Leitstelle.
▪ In der Aufstellung für das Amt 37 sind insgesamt 9 Ausbildungsstellen (z. B. Brandmeisteranwärter und Aufstieg gD), 2 „G 26.3-Stellen“
(für einsatzuntauglich Mitarbeiter), die keinem rückwärtigen Sachgebiet zugeordnet sind, und 0,5 VZÄ als Personalratsfreistellung
enthalten.
▪ Zum 31.12.2020 sind insgesamt 5 VZÄ unbesetzt (davon 4 VZÄ in den Wachabteilungen).
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
PERSONALAUSSTATTUNG IST-ZUSTAND (STELLENPLAN 2020)
17.11.2021 37
+ Im IST-Zustand umfasst die Personalausstattung der Berufsfeuerwehr Darmstadt 185,52Vollzeit-Stellen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ARBEITSVERTEILUNGSPLAN DER WACHABTEILUNGEN
17.11.2021 38
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
Anmerkung:
Innerhalb der Bedarfsarbeitszeit wird keine Präsenz in den Sachgebieten eingefordert. Sie ist dafür vorgesehen, anfallende Arbeiten (z. B. dringende Werkstattarbeiten,
Ausbildung für die Freiwillige Feuerwehr, Atemschutzübungen, Einkleidungen, gemeinsame Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr) zu erledigen.
Montag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPPPPA
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
BBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Dienstag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
BBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Mittwoch
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
BBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Donnerstag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
BBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Freitag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPPPPPPPA
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
DPPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
PBBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Samstag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPPPPPPPA
D
A
D
A
D
A
D
S
P
S
P
S
P
S
P
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Sonntag/
Feiertag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Wochentag
Uhrzeit
110 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2312 13 21 2210 14 15 16 17 18 19 20
Legende
BSZ Bereitschaftszeit AD Arbeitsdienst AD-S Arbeitsdienst Sachgebiet B Bedarfsarbeitszeit AuF Ausbildung SP Sport ÜN Fahrzeugübernahme P Pause
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ARBEITSVERTEILUNGSPLAN DER WACHABTEILUNGEN
17.11.2021 39
ANALYSE DES ARBEITSVERTEILUNGSPLANS UNTER ZUGRUNDELEGUNG „WOCHENARBEITSZEIT 48 STUNDEN“
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes
▪ Der Arbeitsverteilungsplan definiert den grundsätzlichen Dienstrhythmus des 24-Stunden-Dienstes der Wachabteilungen. Neben dem
Einsatzdienst versehen die Mitarbeiter außerhalb ihrer Alarmbereitschaft Arbeitsdienst in den Sachgebieten, führen Ausbildungen durch
und betreiben Dienstsport.
▪ Pro Woche sind gemäß Arbeitsverteilungsplan 60 Stunden planerische Inanspruchnahme vorgesehen. Damit entspricht die Zeit der
geplanten Inanspruchnahme in einer 24-Stunden-Schicht im Mittel 8,6 Stunden, die übrige Zeit ist Alarmbereitschaft.
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonn- und
Feiertag
7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr
Fahrzeugübernahme 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 7,00 2,0 1,0
Arbeitsdienst 2,00 0,00 0,00 0,00 2,00 1,00 1,00 6,00 1,7 0,9
Arbeitsdienst Sachgebiet 3,50 5,50 5,50 5,50 1,00 1,00 0,00 22,00 6,3 3,1
Aus- und Fortbildung 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 0,00 15,00 4,3 2,1
Dienstsport 0,00 0,00 0,00 0,00 2,50 1,00 1,50 5,00 1,4 0,7
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme
"Geplante Inanspruchnahme" 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 6,50 3,50 60,00 17,1 8,6
Bereitschaftszeit 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 15,00 20,00 85,00 24,3 12,1
Pause 3,00 3,00 3,00 3,00 3,00 2,50 0,50 18,00 5,1 2,6
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme
"Ohne geplante Inanspruchnahme" 14,00 14,00 14,00 14,00 14,00 17,50 20,50 108,00 30,9 15,4
Gesamt 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 168,00 48,0 24,0
*) wird zu 50 % als geplante Inanspruchnahme und 50 % als Bereitschaftszeit gewertet
Inanspruchnahme Summe pro
Woche
Mittelwert
pro 48h-
Zeitraum
Mittelwert
pro 24h-
Schicht
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 40
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
17.11.2021 41
In diesem Kapitel werden die für die Funktionsbesetzung der Leitstelle relevanten Bemessungsergebnisse dargestellt.
Hierzu werden aufeinander aufbauend insbesondere die Funktionsbesetzung, basierend für die risikoabhängigen (Sicherstellung der
Bediensicherheit des Notrufs) und die frequenzabhängigen (Einsatzbegleitung) Tätigkeiten, ermittelt.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
3.6 Zusammenfassung
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Im Dispositionsbetrieb ist folgende Vorhaltung umgesetzt (vgl. nachfolgende Seiten):
− 3 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr
− 1 Einsatzleitplatz Montag bis Freitag 09:00 - 17:00 Uhr (Tagverstärker)
▪ Während der Anwesenheit des Tagverstärkers können durch die Mitarbeiter weitere Tätigkeiten außerhalb der Leitstelle
wahrgenommen werden (z.B. Pausen, Dienstsport, Belastungsübungen). Somit kann auch in dieser Zeit eine Besetzung von
3 Einsatzleitplätzen gewährleistet werden.
▪ Unter Beachtung der mittleren Anzahl von Wochenfeiertagen beläuft sich der Umfang der gesamten Besetzzeiten auf einen Umfang
von 28.280 h/p. a.
▪ Die Besetzung erfolgt durch einen separaten Mitarbeiterpool „Leitstellendisponenten“ in 12-Stunden-Schichten ohne
Bereitschaftszeitanteil.
▪ Einer der anwesenden Disponenten ist als Schichtführer qualifiziert (prüfungsfreier gehobener feuerwehrtechnischer Dienst). In
auswachsenden Lagen übernimmt er bis zum Eintreffen einer weiteren Führungskraft die Aufgaben als Lagedienstführer .
▪ Als zusätzliche Aufgabe stellt die Leitstelle die ständig erreichbare Stelle für alle städtischen Brandmeldeanlagen dar . Zusätzlich
übernimmt die Leitstelle außerhalb der regulären Arbeitszeiten (Mo.-So. tagsüber) die Aufgaben der Tunnelwarte der Stadt.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
IST-ZUSTAND DER LEITSTELLE
17.11.2021 42
+ Im IST-Zustand werden in der Leitstelle durch die Disponenten derzeit 3 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr sowie ein Tagverstärker Montag bis Freitag
09:00 - 17:00 Uhr besetzt.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
FUNKTIONSBESETZUNG DER LEITSTELLE „IST-ZUSTAND“
17.11.2021 43
MONTAG BIS FREITAG
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
SAMSTAG, SONNTAG, FEIERTAG
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 8 0 8
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
80 0 80
Σ
Dienstzeiten [h]
ELP-
Besetz-
ung
BSZ
Besetzungsplan Leitstelle – Montag bis Freitag
Besetzung 0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
24:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP
ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
Summe
Einsatzleitplatz 5 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 0 0 0
Einsatzleitplatz 3 24 0 24
Einsatzleitplatz 2 24 0 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer 24 0 24
72 0 72
22:00 -
23:00
Besetzung
Besetzungsplan Leitstelle – Samstag/Sonntag/Feiertag Dienstzeiten [h]
ΣELP-
Besetz-
ung
BSZ0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
23:00 -
24:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
Summe
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
DATENGRUNDLAGE
17.11.2021 44
▪ Zur Bemessung der bedarfsgerechten Besetzung der Leitstelle werden alle Telefongespräche und
Einsätze des Zeitraums 01.01.2018 bis 31.12.2019 (2 Jahre) analysiert.
▪ Nicht enthalten in diesen Daten sind Anrufe auf dem Hausanschluss, die primär durch den
Pförtner bearbeitet werden. Bei Abwesenheit bzw. außerhalb der regulären Arbeitszeiten laufen
diese allerdings auch in der Leitstelle auf einer separaten Telefonanlage auf.
▪ Aufgrund des überproportionalen Anruf- und Einsatzaufkommens am 23.09.2018 (Unwetter) wird
dieser Tag von der Auswertung exkludiert.
▪ Damit können insgesamt 274.875 ein- und ausgehende Telefonate für die weitere Auswertung
berücksichtigt werden. (Eingelaufene Brandmeldeanlagen werden analog zu eingehenden
Telefonaten berücksichtigt.)
▪ Den Anrufarten werden folgende Prioritäten der Anrufbearbeitung zugeordnet:
− Priorität 1: Notruf, BMA, Polizei
− Priorität 2: Krankentransport („19222“)
− Priorität 3: allgemeine ein- und ausgehende Telefonate
▪ Daneben wird die Einsatzhäufigkeit in der Leitstelle betrachtet. Im selben Zeitraum wurden
insgesamt 53.717 relevante Einsätze dokumentiert. Neben den Einsätzen von Feuerwehr,
Notfallrettung und Krankentransport umfasst dies auch Dokumentationen im Einsatzleitsystem
(z. B. Dokumentation von Sicherheitswachen und Übungen) ggf. ohne Fahrzeugbewegungen.
▪ Bei weiteren 492 Einsätzen ist kein Zeitpunkt des Beginns dokumentiert, sodass diese bei den
folgenden Auswertungen nicht berücksichtigt werden können.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
Notruf 73.291
Polizei 4.879
BMA 1.057
Krankentransport 32.210
Allgemeine Telefonate 104.434
Abgehende Telefonate 59.004
Summe 274.875
Anrufart Gesamtzahl
Telefonate
Feuerwehr 4.935
Notfallrettung 41.995
Krankentransport 5.577
Dokumentationen 1.210
Summe 53.717
Einsatzart Gesamtzahl
Einsätze
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Datenbasis für die Auswertung der dargestellten
Tagesganglinie waren alle Telefonate (274.875) in
der Leitstelle im Betrachtungszeitraum (insg.
725 Tage).
▪ Im Diagramm ist die durchschnittliche Anzahl an
Telefongesprächen in der jeweiligen Stunde des
Tages, differenziert in 3Tageskategorien,
dargestellt.
▪ Die nach Wochentagen differenzierte Darstellung
des Tagespegels zeigt im Zeitbereich Montag bis
Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ein erhöhtes
Anrufaufkommen gegenüber den
Wochenendtagen und Feiertagen.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
ANALYSE DES TELEFONIEAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
17.11.2021 45
+ Im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ist ein erhöhtes Anrufaufkommen gegenüber den Wochenendtagen und Feiertagen festzustellen.
0
5
10
15
20
25
30
35
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Telefonate pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANALYSE DES TELEFONIEAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
▪ Beispielhaft sind hier zusätzlich die separaten Tagesganglinien
für die Telefonate der Priorität 1 sowie die Anrufe zum
Krankentransport („19222“) dargestellt.
▪ Die mittlere Anzahl der Telefonate der Priorität 1 zeigt für alle
Wochentage ähnliche Verläufe. In den Nachtstunden liegt die
mittlere Anzahl an den Wochenend- und Feiertagen etwas höher
als Montag bis Freitag. Tagsüber ist die mittlere Anzahl an Sonn-
und Feiertagen etwas geringer .
▪ Für die Anrufe zum Krankentransport ist ein erhöhtes
Aufkommen im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis
17:00 Uhr festzustellen. In diesen Zeitraum fallen rund die Hälfte
aller Anrufe unter der Telefonnummer „19222“. In den
Nachtstunden ist die mittlere Anzahl Anrufe pro Stunde an allen
Tageskategorien ähnlich.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
17.11.2021 46
+ An allen Wochen- und Feiertagen ist ein vergleichbares Telefonie-
aufkommen der Priorität 1 festzustellen.
+ Für den Krankentransport ist im Zeitraum Montag bis Freitag 8:00 bis
17:00 Uhr das Anrufaufkommen erhöht gegenüber den übrigen
Tageskategorien.
0
1
2
3
4
5
6
7
8
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Anrufe pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
0
1
2
3
4
5
6
7
8
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Anrufe pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
TAGESGANGLINIE „KRANKENTRANSPORT“
TAGESGANGLINIE „PRIORITÄT 1“
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Datenbasis für die Auswertung der dargestellten
Tagesganglinien waren alle in der Leitstelle
dokumentierten Einsätze (53.717) im
Betrachtungszeitraum (insg. 729 Tage).
▪ Im Diagramm ist die durchschnittliche Anzahl
Einsätze (zum Alarmierungszeitpunkt) in der
jeweiligen Stunde des Tages, differenziert in
3 Tageskategorien, dargestellt.
▪ Die nach Wochentagen differenzierte Darstellung
des Tagespegels zeigt im Zeitbereich Montag bis
Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ein erhöhtes
Einsatzkommen gegenüber den Wochenendtagen
und Feiertagen.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
ANALYSE DES EINSATZAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
17.11.2021 47
+ Im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr ist ein erhöhtes Einsatzaufkommen gegenüber den Wochenendtagen und Feiertagen
festzustellen.
0
1
2
3
4
5
6
7
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschnittliche Anzahl Einsätze pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANALYSE DES EINSATZAUFKOMMENS IN ABHÄNGIGKEIT VON DER TAGESZEIT
▪ Beispielhaft sind hier zusätzlich die separaten Tagesganglinien
für die Einsätze der Notfallrettung sowie für die
Krankentransporte dargestellt.
▪ In der Notfallrettung wie auch bei den Feuerwehreinsätzen sind
ähnliche Verläufe des stündlichen Einsatzaufkommen an allen
Wochentagen festzustellen.
▪ Für die Einsätze der Notfallrettung liegt die mittlere Anzahl
Einsätze pro Stunde in den Nachtstunden an den Wochenend-
und Feiertagen etwas höher als Montag bis Freitag. Dafür ist am
Vormittag Montag bis Freitag ein etwas höheres
Einsatzaufkommen gegeben.
▪ Bei den Krankentransporten zeigt sich ein erhöhtes
Einsatzaufkommen im Zeitbereich Montag bis Freitag 8:00 bis
17:00 Uhr . In diesen Zeitraum fallen rund 70% aller
Krankentransporte. In den Nachtstunden ist die mittlere Anzahl
Einsätze pro Stunde in allen Tageskategorien ähnlich gering.
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
17.11.2021 48
+ An allen Wochen- und Feiertagen ist ein vergleichbares Einsatz-
aufkommen für die Notfallrettung und Feuerwehreinsätze
festzustellen.
+ Bei den Krankentransporten ist Montag bis Freitag tagsüber das
Aufkommen höher gegenüber den übrigen Tageskategorien und
Nachtstunden.
0
1
2
3
4
5
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschn. Anzahl Notfallrettungseinsätze pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
0
0,2
0,4
0,6
0,8
1
1,2
1,4
1,6
1,8
2
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
Durchschn. Anzahl Krankentransporte pro Stunde
Uhrzeit
Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
TAGESGANGLINIE „KRANKENTRANSPORT“
TAGESGANGLINIE „NOTFALLRETTUNG“
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFGABENWAHRNEHMUNG IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 49
▪ Im Mittel lag die Wartezeit bei Notrufen im Betrachtungszeitraum bei 6,9 Sekunden.
▪ Hierbei ist zu berücksichtigen, dass diese Wartezeit nicht allein durch die Duplizität von Anrufen zustande kommt (mehr gleichzeitige
Anrufe als zur Verfügung stehende Annahmeplätze). Auch wenn kein weiteres Telefonat lief, betrug die mittlere Wartezeit einesNotrufs
im Mittel 6,4 Sekunden. Diese „Normalwartezeit“ tritt also immer unabhängig von laufenden Anrufen auf. Als Zielwert ist hier eine Zeit
von 5 Sekunden anzustreben.
▪ Aus Sicht von Lülf+ sind folgende Versorgungsniveaus für die maximalen (zusätzlichen) Wartezeiten* bedarfsgerecht, die durch die
Verzögerung bei Duplizitäten von Anrufen auftreten:
− Versorgungsniveau 1: 10 Sekunden für Anrufe der Priorität 1: Notruf, BMA, Polizei
− Versorgungsniveau 2: 20 Sekunden für Anrufe zum Krankentransport
− Versorgungsniveau 3: 30 Sekunden für allgemeine Telefonate
▪ Diese Versorgungsniveaus werden als Grundlagen für die risikoabhängige SOLL-Bemessung herangezogen.
▪ Die Erfüllung dieser Versorgungsniveaus im IST-Zustand ist in der Tabelle dargestellt.
(Eine stundengenaue Auswertung ist als Anlage aufgeführt.)
3.1 IST-Zustand der Leitstelle und Datengrundlage
*) Wartezeiten, die über die mittlere Normalwartezeit hinausgehen
**) bezogen auf auswertbare Telefonate
absolut Anteil **
Versorgungsniveau 1 86.214 16.310 66.803 95,6%
Versorgungsniveau 2 33.014 1.343 30.890 97,5%
Versorgungsniveau 3 155.647 52.689 101.100 98,2%
Gesamt 274.875 70.342 198.793 97,2%
davon nicht
auswertbar
Niveau erreicht
Anm.: Betrachtung nur für eingehende Anrufe. Nicht auswertbare Telefonate durch fehlende Zeiten oder
Auflegen nach wenigen Sekunden (geringer als Normalwartezeit).
Versorgungsniveau Gesamtzahl
Telefonate
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG UND PLANUNGSANSATZ
▪ In der risikoabhängigen Bemessung wird ermittelt, wie viele Einsatzleitplätze besetzt sein müssen, um eine zeitgerechte Annahme
gleichzeitiger Anrufe entsprechend den zuvor definierten Versorgungsniveaus gewährleisten zu können (Annahmesicherheit).
▪ Dazu wird im Rahmen einer Simulation die theoretische Wartezeit von Anrufen bei verschiedener Anzahl besetzter Einsatzleitplätze
ermittelt. Basis hierfür sind die tatsächlichen Telefonate in der Leitstelle im Betrachtungszeitrum mit ihrer jeweiligen Eingangszeit und
ihrer Gesprächsdauer .
▪ Anschließend erfolgt eine Auswertung der Anzahl nicht innerhalb der definierten Versorgungsniveaus bedienbarer Anrufe in Bezug auf
Stundenintervalle und Tagesbereiche (Montag bis Freitag, Samstag, Sonn-/Feiertag).
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 50
+ Planungsansatz: 99 % der Telefonate sollen innerhalb des Versorgungsniveau bedient werden können
(Toleranzwert: 1%-Punkt).
→ Maximal 1 % (Toleranzbereich 2%) der Anrufe sollen eine längere Wartezeit als das Versorgungsniveau aufweisen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 51
SIMULATION DER DOKUMENTIERTEN TELEFONATE
Folgende Annahmen werden bei der Simulation zugrunde gelegt:
▪ mittlere Normalwartezeit: 5 Sekunden
▪ Sind mehrere Anrufe gleichzeitig in der Warteschleife, werden diese entsprechend ihrer Priorität angenommen.
▪ Alle Einsatzleitplätze nehmen alle Anrufe an.
▪ Bei Anrufen, zu denen keine tatsächliche Gesprächsdauer ermittelt werden kann (z.B. aufgelegte Anrufe), wird wie folgt verfahren:
− Ist bei aufgelegten Anrufen die Zeit zwischen Anrufeingang und Auflegen kleiner als die Normalwartezeit, erfolgt keine
Berücksichtigung des Anrufs. (Auch wenn kein anderes Telefonat lief, hätte dieser Anruf nicht abgenommen werden können.)
− Ansonsten wird eine mittlere Gesprächsdauer angenommen (mittlere gerundete Gesprächsdauern im Betrachtungszeitraum).
▪ Bei ausgelösten Brandmeldeanlagen wird eine „Gesprächsdauer“ von 60 Sekunden angenommen.
▪ Abgehende Telefonate werden zum Zeitpunkt des Beginns wie eingehende Anrufe behandelt.
▪ Laufende Gespräche (insbesondere allgemeine Telefonate) werden nicht aufgelegt, um einen anderen Anruf (z.B. Notruf) anzunehmen.
→ Maximalbetrachtung
▪ Damit Einzelereignisse keinen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben, wird für jedes Stundenintervall die maximale Anzahl
an Notrufen bzw. Telefonaten in einer Stunde ermittelt. Lag diese maximale Anzahl deutlich oberhalb des zweithöchsten Wertes,so wird
dieses einzelne Stundenintervall an dem entsprechenden Tag nicht ausgewertet.
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 52
MONTAG BIS FREITAG
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 53
SAMSTAG
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 54
SONNTAG/FEIERTAG
3.2 Risikoabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 55
▪ In der frequenzabhängigen Bemessung wird ermittelt, wie viele Einsatzbearbeiter in der Leitstelle notwendig sind, um eine Bearbeitung
der einsatzbegleitenden Tätigkeiten gewährleisten zu können (Bearbeitungssicherheit).
▪ Basis sind hierbei die tageszeitliche Verteilung des tatsächlichen Einsatzgeschehens und der Gesprächsdauern der Telefonate im
Betrachtungszeitraum. (Die Einsätze sind zum Zeitpunkt der Alarmierung berücksichtigt.)
▪ Die Bearbeitungszeiten in der Leitstelle der einzelnen Einsätze werden differenziert nach der Einsatzart berücksichtigt. Auf Basis von
Lülf+-Erfahrungswerten für die vorliegende Organisation beanspruchen die Einsätze folgende Zeitbedarfe für die rückwärtige
Einsatzsteuerung (z. B. Entgegennahme von Rückmeldungen) in der Leitstelle:
− Feuerwehr: 30,0 Minuten
− Notfallrettung: 7,5 Minuten
− Krankentransport: 6,0 Minuten
− Dokumentationen: 2,5 Minuten
▪ Bei den Zeitbedarfen ist zu berücksichtigen, dass diese sich über den gesamten Einsatzverlauf verteilen und nicht alle zum Zeitpunkt der
Alarmierung anfallen. Außerdem handelt es sich teilweise um Tätigkeiten, die nicht ad hoc durchgeführt werden müssen, sonderneine
gewisse zeitliche Flexibilität aufweisen.
▪ Zu diesen Bearbeitungszeiten kommt die Inanspruchnahme der Disponenten durch die geführten Telefonate in der Leitstelle anhand der
tatsächlichen Gesprächsdauern in den jeweiligen Stundenintervallen hinzu.
▪ Einsätze aus dem Bereich Sonderdisposition Krankentransport (z.B. Intensivtransport) sind entsprechend der Kategorie
Krankentransport zugeordnet. Der bei diesen Einsätzen benötigte zusätzliche Zeitbedarf ist insbesondere in erforderlichen telefonischen
Abklärungen mit Kliniken bedingt. Diese Zeiten sind durch die Einbeziehung der tatsächlichen Gesprächsdauern bei der
Arbeitsauslastung berücksichtigt und werden deshalb nicht zusätzlich bei der Einsatzbearbeitung angesetzt.
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNG DER VORGEHENSWEISE
17.11.2021 56
▪ Zur Bemessung erfolgt eine Analyse der stündlichen Inanspruchnahme der Einsatzbearbeiter in der Leitstelle (durch Einsatzbearbeitung
und Telefonate). Im Sinne eines Stresstests wird die stündliche Inanspruchnahme im 95%-Perzentil für die weitere Bemessung
berücksichtigt. (In 95 % der Stundenintervalle war die Inanspruchnahme geringer .)
▪ Ausgehend von dieser stündlichen Inanspruchnahme erfolgt eine Auswertung der entstehenden Auslastung in Abhängigkeit von der
Anzahl besetzter Einsatzleitplätze in Bezug auf Stundenintervalle und Tagesbereiche (Montag bis Freitag, Samstag, Sonn-/Feiertag).
▪ Um eine hinreichend zuverlässige Wahrnehmung der Aufgaben und arbeitsbegleitenden Tätigkeiten gewährleisten zu können, wird eine
maximale Auslastung von 90 % angesetzt (Toleranzbereich: 95%).
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER FREQUENZABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 57
MONTAG BIS FREITAG
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER FREQUENZABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 58
SAMSTAG
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER FREQUENZABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 59
SONTAG/FEIERTAG
3.3 Frequenzabhängige Bemessung der Funktionsbesetzung
Legende
notwendige ELP
Toleranzbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER BEMESSUNGSERGEBNISSE
17.11.2021 60
MONTAG BIS FREITAG
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
Legende
risikoabhängig (Toleranzbereich) frequenzabhängig (Toleranzbereich) SOLL-Besetzung
risikoabhängig frequenzabhängig
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER BEMESSUNGSERGEBNISSE
17.11.2021 61
SAMSTAG
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
Legende
risikoabhängig (Toleranzbereich) frequenzabhängig (Toleranzbereich) SOLL-Besetzung
risikoabhängig frequenzabhängig
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER BEMESSUNGSERGEBNISSE
17.11.2021 62
SONNTAG/FEIERTAG
3.4 Zusammenführung der Bemessungsergebnisse
Legende
risikoabhängig (Toleranzbereich) frequenzabhängig (Toleranzbereich) SOLL-Besetzung
risikoabhängig frequenzabhängig
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Zur Reaktion auf die allgemeinen Standardabweichungen von den ausgewerteten Mittelwerten hinsichtlich des allgemeinen
gesetzlichen Sicherstellungsauftrags ist es erforderlich, dass die lagefähige Personalvorhaltung der Leitstelle mit möglichstgeringem
Vorlauf („ad hoc“) erhöht werden kann.
▪ Im Einzugsbereich der Leitstelle sind vielfältige Risiken für koordinationsaufwändige Einsatzlagen vorhanden.
▪ Die teilweise reduktiv berücksichtigten Toleranzbereiche im Besetzungsmodell und die erhöhten Risiken langfristiger Personalbindung in
der Notrufbearbeitung (z. B. bei der Bearbeitung sogenannter „Telefonreanimationen“) unterstreichen diesen Bedarf zusätzlich.
▪ Darüber hinaus ist zu beachten, dass komplexe Einzelereignisse (z. B. Busunfall, Brand in komplexem Sonderobjekt) eine Verstärkung
verzögerungsfrei ad hoc erforderlich machen. Dies ergibt sich zum einen aus der Notwendigkeit, auf ein erhöhtes Notrufaufkommen zu
reagieren. Zum anderen sind unmittelbar einsatzkritische Entscheidungen zu treffen, umzusetzen und an die alarmierten Kräfte zu
kommunizieren.
▪ Im Quervergleich mit anderen Leitstellen vergleichbarer Größe ist es daher erforderlich, hierzu in der Regel eine vollständigunverplante
Funktion am Standort der Leitstelle vorzuhalten.
▪ Für länger andauernde Einsatzlagen mit hohem Personalbedarf oder Lagen mit kurzen Vorwarnzeiten (z. B. flächendeckende
Unwetterlagen) sind darüber hinaus weitere Regeln zur Nachbesetzung (z. B. Alarmierung dienstfreier Kräfte oder ausgebildete
Springerfunktionen im Einsatzdienst) weiterhin sachgerecht und erforderlich.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
AD-HOC-NACHBESETZUNG
17.11.2021 63
+ Für die Leitstelle soll zur Ad-hoc-Verstärkung bei einem übermäßigen Notrufaufkommen in der Regel eine vollständig unverplante Funktion am
Standort der Leitstelle vorgehalten werden.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
FÜHRUNGSSTRUKTUR DER LEITSTELLE
17.11.2021 64
In Leitstellen sind operativ-taktische Leitungsaufgaben wahrzunehmen:
▪ fortgesetzte Lagebeurteilung
▪ Koordination komplexer (über)örtlicher Schadenslagen:
− z. B. Festlegung von Bereitstellungsräumen
− Priorisierung von Einsatzstellen bei flächendeckenden Unwetterlagen
− Koordination der Einsatzleitplätze in Sonderlagen / Zuweisung von Sonderrollen (z. B. einsatzführender Platz Feuerwehr,
Bettenabfrage Kliniken)
− lageabhängige Entscheidung über die Alarmierung von Ad-hoc-Verstärkung, Rufbereitschaften oder dienstfreien Disponenten
▪ Organisation des inneren Dienstbetriebs der Leitstelle
− Koordination der Störungsbeseitigung und Sicherung der eigenen Handlungsfähigkeit bei Störungen von Einsatzleitsystem,
Kommunikationstechnik oder Alarmierungseinrichtungen
− Entscheidungs- und Lösungsinstanz bei Personalausfällen und technischen Defekten
In der Stadt Darmstadt sind entsprechende Einzelszenarien mit einem hohen Koordinierungsaufwand aufgrund der vorhandenen
Risikostruktur (u. a. Störfallbetriebe) abzuleiten.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Wir empfehlen daher, weiterhin einen Schichtführer rund-um-die-Uhr innerhalb des Dienstbetriebs vorzuhalten. Kernaufgaben sind die
Organisation des inneren Dienstbetriebs im Tagesgeschäft, die Ad-hoc-Koordination des Leitstellenmanagements von komplexen
Schadenslagen und die Koordination der Reaktion auf Einschränkungen der technischen Handlungsfähigkeit der Leitstelle. Aufgrund der
Größe des betreuten Zuständigkeitsbereichs ist eine Integration dieser Funktion in den Dispositionsbetrieb möglich. Auf Basisder
resultierenden mittleren Inanspruchnahme ist eine Wahrnehmung der Aufgaben trotzdem möglich (vgl. Abschnitt 3.4).
Die Wahrnehmung der Aufgabe als Lagedienstführer (insbesondere zur Koordination komplexer Schadenslagen) bei entsprechenden
Einsätzen erfolgt durch den diensthabenden B-Dienst oder weitere (nachalarmierbare) Führungskräfte. Die Ad-hoc-Wahrnehmung dieser
Aufgabe in der primären Einsatzphase soll weiterhin durch die Schichtführer erfolgen. Durch die eingeführte Ad-hoc-Verstärkungsfunktion
kann der Schichtführer in diesem Fall aus der Disposition herausgelöst werden.
Aus externer Sicht wird darüber hinaus empfohlen, auf länger andauernde oder „angekündigte“ Lagen (z. B. Unwetterlagen) an derartigen
Tagen mit einem zusätzlichen „Führungsdienst Leitstelle / Lagedienst“ aus dem Personenkreis des rückwärtigen Dienstes der Leitstelle in
Rufbereitschaft zu reagieren.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
FÜHRUNGSSTRUKTUR DER LEITSTELLE
17.11.2021 65
+ Es ist weiterhin ein Schichtführer innerhalb des Dienstbetriebes vorzuhalten, der in Dispositionsaufgaben eingebunden ist. Die Aufgaben eines
Lagedienstführer werden bei entsprechenden Einsatzlagen in der Erstphase durch den Schichtführer und im weiteren Verlauf durch die vorgehaltenen
Führungsfunktionen der Feuerwehr wahrgenommen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die Leitstelle ist als zentrale Melde- und Koordinierungsstelle der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ein relevanter Baustein der
öffentlichen Daseinsfürsorge.
▪ Aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Gefahrenabwehr und der hohen technischen Komplexität der
verwendeten Systeme stellt sie eine kritische Infrastruktur dar .
▪ Zur Sicherung der kontinuierlichen Verfügbarkeit der benötigten EDV-Systeme ist daher ein Rund-um-die-Uhr-Support erforderlich. Die
Sicherstellung soll derzeit durch ein mit dem Lieferanten der Systemtechnik vereinbartes hohes Servicelevel gewährleistet sein. In der
Praxis erweist sich dieses System nicht als hinreichend leistungsfähig. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass nicht alle
vorhandenen Hochverfügbarkeitssysteme durch den Servicevertrag abgedeckt werden können. Zum anderen zeigen sich in der Praxis
Abgrenzungsprobleme zwischen Systemkomponenten und Eingriffsnotwendigkeiten an Hardwarekomponenten vor Ort, die einen
wiederkehrenden Einsatz der Mitarbeiter der Systemadministration außerhalb ihrer Arbeitszeiten erforderlich machen.
▪ Zur Vermeidung resultierender arbeitszeitrechtlicher Risiken und zur zuverlässigen Umsetzung des gesetzlichen Sicherstellungsauftrags
ist daher die Umsetzung eines entsprechend geeigneten Systems zur Rufbereitschaft aus dem rückwärtigen Dienst der Leitstelle
erforderlich.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
SICHERSTELLUNG DER HOCHVERFÜGBARKEITSSYSTEME
17.11.2021 66
+ Zur Störungsdiagnostik, -beseitigung und zur Koordination des Einsatzes von Fremdfirmen ist eine organisierte Rufbereitschaft der
Systemadministration bedarfsgerecht.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SEKUNDÄRER PERSONALBEDARF
17.11.2021 67
BILDSCHIRMARBEITSSTÄTTENVERORDNUNG
▪ Die gemäß Anhang (Punkt 6) zur Arbeitsstättenverordnung erforderlichen organisatorischen Schutzmaßnahmen für Beschäftigte an
Bildschirmarbeitsplätzen (ehemals § 5 BildscharbV) sind durch die ermöglichten Erholungspausen gem. ArbZG sowie insbesondere
durch die bereits heute wahrgenommenen und in der Personalausstattung auch weiterhin berücksichtigten Möglichkeit der
Wahrnehmung von Kurzpausen und des kurzfristigen Verlassens des Einsatzleitplatzes gewährleistet (vgl. auch resultierende mittlere
Inanspruchnahme in Kap. 3.4).
RUHEPAUSEN
▪ Bisher gibt es für die Gewährung von Ruhepausen keine planerische Vertretung. Zukünftig wird empfohlen, in Verbindung mit der
Einsatzleitplatzbesetzung der Ad-hoc-Verstärkung Möglichkeiten hierfür zu schaffen. In den Zeiten der daraus planerisch resultierenden
Tischbesetztzeiten der Bereitschaftsfunktion übernehmen die pausenhabenden Disponenten die Funktion der Ad-hoc-Verstärkung.
ÜBERGABEZEITEN
▪ Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Übergabe zu Dienstbeginn wird aus Sicht von Lülf+ eine entsprechende Übergabezeit für
die Disponenten empfohlen. Diese Zeiträume (15 Minuten je Mitarbeiter und Schicht) werden in Abschnitt 6.2 entsprechend
berücksichtigt.
3.5 Sonderlagenfähigkeit der Leitstelle und sekundärer Personalbedarf
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
RESULTIERENDE SOLL-BESETZUNG
17.11.2021 68
▪ Zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Leitstelle und Wachabteilung sowie zur regelmäßigen und planerischen Integrationder
Leitstellenspringer in den Wachabteilungen soll ein gewisser „Personaltausch“ innerhalb der Funktionsbesetzung erfolgen.
▪ Um die Leitstellenspringer der Wachabteilungen auch regelmäßig und planerisch in die Besetzung von Einsatzleitplätzen zu integrieren,
soll die Bereitschaftsfunktion aus diesem Pool gestellt werden (im 24-Stunden-Dienst). Diese Funktion übernimmt innerhalb des 24-
Stunden-Zeitraums insgesamt 11 Stunden Tischbesetzung, um Ruhepausen und die Wahrnehmung von Dienstsport für die übrigen
Disponenten zu ermöglich.
▪ Damit der Personalkörper der Leitstellendisponenten nicht zu klein wird und eine Integration in den Ausrückdienst (Thema Motivation)
ermöglicht werden kann, soll durch die Leitstellendisponenten eine Funktion im Ausrückdienst (Empfehlung: Führungsassistent
C-Dienst) übernommen werden (in 24-Stunden-Schichten analog zur Wachabteilung oder alternativ 12-Stunden-Schichten mit
Bereitschaftszeitanteil).
▪ Während des rückwärtigen Arbeitsdienstes entsprechend dem Arbeitsverteilungsplan (s. Abschnitt 4.2) wird diese Funktion
unterstützend im rückwärtigen Bereich der Leitstelle (SG 12) tätig.
3.6 Zusammenfassung
Einsatzleitplatz 5 0 0 0 0
Einsatzleitplatz 4 0 0 0 0
Einsatzleitplatz 3 10 0 2 12
Einsatzleitplatz 2
BSZ
ELP 21,5 0 2,5 24
Einsatzleitplatz 1
Schichtführer
ELP
BSZ 21,5 0 2,5 24
Führungsassistent C 0 24 0 24
Bereitschaftsfunktion
(aus Wachabteilung) 11 0 13 24
64 24 20 108
Besetzung
Besetzungsplan Leitstelle – Montag bis Sonntag Dienstzeiten [h]
ΣELP-
Besetz-
ung
Fzg.-
Besetz-
ung
BSZ0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
24:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
ELP ELPBSZ ELP ELP ELP BSZ ELPELP ELP ELP ELP
ELP BSZ ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP BSZ ELP ELP
ELP ELP ELP ELP
ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
BSZ ELP ELP ELP BSZ
Fzg FzgFzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg
ELPELP ELP ELP ELP ELP ELPELP ELP ELP ELP ELP ELP ELP
ELP BSZ ELP ELPBSZ BSZ BSZ BSZ BSZ BSZ
Summe
ELP
Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg Fzg
ELP BSZ ELP ELP ELP ELPELP ELP
Fzg Fzg Fzg
BSZ BSZ BSZ BSZ BSZ
Fzg Fzg Fzg Fzg
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Insgesamt resultieren rund 30.600 Jahresvorhaltestunden aus den Bemessungsergebnissen. Dies entspricht einem Mehrbedarf im
Umfang von rund 2.380 Jahresvorhaltestunden (= 8 %), der auf die Vorhalteumfänge der Sonderlagenfähigkeit (Ad-hoc-Verstärkung)
zurückzuführen ist.
▪ Es handelt sich hierbei um den Brutto-Stundenbedarf. Es ist zu beachten, dass der Mehrbedarf überwiegend in Form von
Bereitschaftsfunktionen entsteht.
▪ Auf Basis der personalwirtschaftlichen Parameter ergibt sich für die Aufgaben der Leitstelle (durch die Anpassung der Besetzung und die
organisatorischen Empfehlungen) ein Mehrbedarf von insgesamt 2 VZÄ (vgl.Kapitel 6) .
3.6 Zusammenfassung
VERGLEICH DER BESETZUNGSZEITEN
17.11.2021 69
+ Aus der Bemessung der Leitstelle resultiert ein Mehrbedarf im Umfang von rund 2.380 Jahresvorhaltestunden (= 8 %).
Disposition 80 72 72 28.280 64 64 64 23.360 -4.920
Bereitschaftsfunktion 0 0 0 - 20 20 20 7.300 7.300
GESAMT 80 72 72 28.280 84 84 84 30.660 2.380
Samstag
[52 Tage]
Sonntag /
Feiertage
[63 Tage]
Besetzungsart
Besetzungsstunden
[IST]
Gesamt
[IST]
Besetzungsstunden
[SOLL]
Gesamt
[SOLL]
Differenz
[IST / SOLL]Montag-
Freitag
[250 Tage]
Samstag
[52 Tage]
Sonntag /
Feiertage
[63 Tage]
Montag-
Freitag
[250 Tage]
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 70
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
17.11.2021 71
In diesem Kapitel werden die Analyseschritte und -ergebnisse der Organisationsuntersuchung dargestellt und ausgewertet. Es erfolgt die
Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation.
Handlungsempfehlungen mit Auswirkungen auf die Aufbauorganisation werden in Kapitel 5 aufgegriffen und zu einer Gesamtstruktur
fortentwickelt.
Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Personalbedarf werden im Kapitel 6 zu einer Gesamtbetrachtung der personalwirtschaftlichen
Parameter zusammengeführt.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
4.1 Führung und Kommunikation
4.2 Arbeitsabläufe
4.3 Aufgabenkritik
4.4 Aufbauorganisation
4.5 Personalentwicklung
4.6 Personaleinsatz
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt 17.11.2021 72
▪ Aus den durchgeführten Erhebungen ergibt sich ein starkes (gefühltes) Informationsdefizit bei den Mitarbeitern, insbesondere in den
Wachabteilungen.
▪ Dies ist aus externer Sicht auch auf Besprechungsroutinen und das Informationsmanagement zurückzuführen:
− Die qualitative Durchführung der Besprechungen ist stark unterschiedlich.
− Teilweise wird eine hinreichende Struktur und Informationstiefe in den angesetzten Regelbesprechungen vermisst.
− Insbesondere wird problematisiert:
◦ Einige Besprechungen werden ohne bekannte Agenda festgelegt, eine individuelle Vorbereitung der Teilnehmer ist so nicht möglich.
◦ Es fehlt teilweise ein Beschluss- und Umsetzungscontrolling zu festgelegten Besprechungsergebnissen.
− Die Information der Wachabteilungen erfolgt durch die Wachabteilungsleiter, die durch den Wachvorsteher (Sachgebietsleiter
Einsatzdienst) informiert werden. Hierdurch entsteht eine Flaschenhalsproblematik, insbesondere bei Abwesenheit (z.B. durch
Einsatzdienst oder Krankheit) des Wachvorstehers (es gibt keine Vertretung).
▪ Die vorgenannten Probleme wurden bereits innerhalb der Feuerwehr erkannt und durch eine Arbeitsgemeinschaft Kommunikation
behandelt. In diesem Zuge wurden Besprechungsarten und Häufigkeiten, Aufgaben der Sitzungsleitung und Grundlagen für die
Gesprächsführung bei Besprechungen und für den Informationsaustausch definiert. Alle Maßnahmen befinden sich derzeit in der
Umsetzung und sind aus Sicht von Lülf+ geeignet, die Probleme im Bereich der Kommunikation zu beheben.
Wir empfehlen daher:
▪ Die durch die AG Kommunikation erarbeiteten Ergebnisse sind konsequent umzusetzen. Hierzu ist auch eine entsprechende Fortbildung
der Mitarbeiter mit Führungsaufgaben in den Bereichen Kommunikation und Besprechungsführung erforderlich.
▪ Vor dem Hintergrund der Veränderungen der Feuerwehrstruktur (im Rahmen des BEP und der Organisationsuntersuchung) ist zu
prüfen, ob eine regelmäßige (z. B. quartalsweise) Vorstellung aktueller Themen / Umsetzungsstände der Organisationsentwicklungs-
maßnahmen erfolgen kann.
▪ Zur Information der Wachabteilungen sind weitergehende Möglichkeiten (insb. auch nach Abwesenheiten) zu prüfen. Ein Beispiel
hierfür wäre eine webbasierte Plattform mit Ablage der wesentlichen Veränderungen / Anweisungen zur Eigeninformation der
Mitarbeiter .
4.1 Führung und Kommunikation
KOMMUNIKATION
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
STÄRKUNG DER INNEREN FÜHRUNG DER WACHABTEILUNGEN
▪ Im Rahmen der Untersuchung war eine große Varianz von Führungsstilen und der allgemeinen Führungswahrnehmung in den
Wachabteilungen wahrnehmbar .
▪ Aus externer Sicht ist dies unter anderem auf die Erstverwendung im gehobenen Dienst in der Wachabteilungsleitung und die hohe
Fluktuation in dieser Funktion (teilweise mehrere Wechsel innerhalb eines Jahres) zurückzuführen.
▪ Vor dem Hintergrund der großen Anzahl geführter Mitarbeiter und der inzwischen ausdifferenzierten Besoldungsstruktur in den
Wachabteilungen ist für die Mitarbeiterführung durch die Wachabteilungsleitung weiterhin eine Qualifikation zum gehobenen
feuerwehrtechnischen Dienst erforderlich. Dies entspricht auch den Empfehlungen der KGSt zur Bewertung von Stellen bei
Feuerwehren.
Wir empfehlen daher:
▪ Auf der Ebene der Sachgebietsleitung Einsatzdienst ist auf eine verstärkte Wahrnehmung der Führungsrolle durch die Wachabteilungs-
leitung hinzuwirken.
▪ Für den 1. Wachabteilungsleiter ist weithin eine Qualifikation im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst erforderlich.
▪ Die Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst soll nicht in der Wachabteilungsleitung, sondern in
den rückwärtigen Sachgebieten erfolgen. Hierdurch müssen nicht alle Mitarbeiter des gehobenen Dienstes zuerst die Wachabteilungs-
leitung durchlaufen. Entsprechend ist die Führungsstruktur in den Wachabteilungsleitung anzupassen (s. Abschnitt 6.3)
▪ Neben der Führungsstruktur in den Wachabteilungen bildet daneben ein angepasster „Stellenkegel“ innerhalb des fw-techn. Dienstes
des Tages- bzw. Mischdienstes eine weitere relevante Voraussetzung für die Umsetzung dieser Empfehlung.
4.1 Führung und Kommunikation
FÜHRUNGSWAHRNEHMUNG
17.11.2021 73
+ Zur Stärkung der Führung innerhalb der Wachabteilungen wird eine Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst
nicht in der Wachabteilungsleitung, sondern in den rückwärtigen Sachgebieten empfohlen. Hierdurch kann die hohe Fluktuation innerhalb der
Wachabteilungsleitung reduziert werden.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
FÜHRUNGSWAHRNEHMUNG
17.11.2021 74
DISZIPLINARISCHE FÜHRUNG DER SEKRETARIATE UND ASSISTENZFUNKTIONEN
▪ Gegenwärtig erfolgt die Führung von Mitarbeitern in Sekretariats- bzw. Assistenzfunktionen über die Führungskräfte, denen sie
zugeordnet sind.
▪ Eine eigentliche Personalführung und -entwicklung ist in dieser Zuordnung für die Stellen erfahrungsgemäß häufig eingeschränkt.
▪ Die Umsetzung von einheitlichen Vereinbarungen seitens der Führungskräfte zur Personalführung und Mitarbeiterbewertung ist nur
bedingt gegeben.
▪ Dies erschwert zum einen die Führung des Personals, während gleichzeitig keine klare Orientierung für das zu führende Personal
gegeben ist.
▪ Insbesondere aufgrund der im Folgenden empfohlenen Ausweitung der Assistenzfunktionen auch auf andere Bereiche ist hier eine
Anpassung der disziplinarischen Zuordnung zu prüfen.
Wir empfehlen daher:
▪ Auch wenn die Assistenzstellen in dieser Organisationsuntersuchung in den Organisationseinheiten verortet sind, in denen sie
fachinhaltlich wirksam werden, sollte im Rahmen der Umsetzung geprüft werden, ob die disziplinarrechtliche Führung der Stellen
zentralisiert (in der Verwaltungsabteilung) wahrgenommen werden soll.
4.1 Führung und Kommunikation
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt besetzt die Einsatzdienstfunktionen des Abwehrenden Brandschutzes in einem 24-Stunden-Dienst. Die
Mitarbeiter sind in drei Wachabteilungen aufgeteilt, die in einem vordefinierten Rhythmus die kontinuierliche Funktionsbesetzung
sicherstellen. Derzeit besetzt die Berufsfeuerwehr Darmstadt eine Feuerwache. Die Mitarbeiter sind gleichmäßig über alle drei
Wachabteilungen verteilt. Neben der täglichen Funktionseinteilung im Einsatzdienst hat jeder Mitarbeiter weitergehende Aufgaben und
Fachkenntnisse für den Einsatzdienst innerhalb einer Fachgruppe (THL, SRHT, GABC, IuK) und in einem rückwärtigen Sachgebiet oder einer
Werkstatt. Durch die gleichmäßige Verteilung aller Fachgruppen und Qualifikationen zwischen den drei Wachabteilungen ist eine
kontinuierliche Besetzung der Fachgruppen und der rückwärtigen Sachgebiete sichergestellt.
In der zukünftigen Struktur mit 2 Feuerwachen müssen zusätzliche Determinanten für die Funktionsbesetzung und Mitarbeiterzuordnung
berücksichtigt werden. In der Planung muss die Funktionsbesetzung für den Abwehrenden Brandschutz an 2 Standorten berücksichtigt
werden. Hierdurch erhöht sich die Komplexität in der Planung. Neben der Funktionsbesetzung muss auch die Mitarbeiterverteilung auf die
Fachgruppen und rückwärtigen Sachgebiete berücksichtigt werden.
Für die Zuordnung der Mitarbeiter gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten:
▪ feste Zuteilung der Mitarbeiter auf die Feuerwachen
▪ vollständige Rotation der Mitarbeiter im Wechsel zwischen den Feuerwehrwachen, ohne eine dauerhafte Zuteilung
▪ Teil-Rotationder Mitarbeiter mit einer festen Stammmannschaft an jeder Wache
Eine ausführliche Diskussion der Varianten und eine Betrachtung verschiedener Determinanten für die Mitarbeiterzuordnung sindim
Anhang dargestellt.
4.2 Arbeitsabläufe
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
17.11.2021 75
+ Zusätzlich zu den Anforderungen der Funktionsbesetzung müssen auch organisatorische Gesichtspunkte bei der Zuordnung der Mitarbeiter
berücksichtigt werden. Diese sind Führungswahrnehmung, Arbeitsorganisation, Dienstplanung, Betrieb der Werkstätten und Sachgebiete, Austausch
mit der Leitstelle sowie Arbeitsumfeld und soziale Hygienefaktoren.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
Aus einsatztaktischer und ablauforganisatorischer Sicht empfehlen wir eine Teilrotation der Mitarbeiter zwischen den Feuerwachen. Jede
Feuerwache hat eine Stammmannschaft, die sich an qualitativen und quantitativen Kriterien zur Funktionsbesetzung und Aufgabenerfüllung
orientiert. Dazu sollte eine ausgewogene Verteilung zwischen Mannschaft und Führungskräften angestrebt werden. Ebenso sollte die
Zugehörigkeit zu Fachgruppen und rückwärtigen Sachgebieten berücksichtigt werden. Ein Teil der Mitarbeiter wechselt regelmäßig,
idealerweise in einem festen Turnus, die Feuerwache. Diese Mitarbeiter können ebenfalls kurzfristige Ausfälle an der anderen Feuerwache
kompensieren. Durch die demographische Entwicklung und durch Fluktuation werden kontinuierlich Stellen zur festen Wachbesetzung frei.
Wir empfehlen daher, an der Feuerwache Süd 4 Einsatzfunktionen mit fest zugeteilten Mitarbeitern und 4 Einsatzfunktionen mit
Mitarbeitern der Besoldungsgruppen A7 bis A9 in Rotation von der Feuerwache Nord zu besetzen (mit Ausnahme der fest zugeteilten
Führungskräfte).
Die feste Zuordnung der Mitarbeiter erfolgt
▪ gemäß Einsatz in den Fachgruppen und Tätigkeit in den rückwärtigen Sachgebieten (z. B. Leitstelle, Atemschutzwerkstatt etc.)
▪ um Möglichkeiten für Spezialisierung der Mitarbeiter und Aufgabenteilung im Führungskreis zu etablieren.
▪ um Werkstätten mit mittlerem Spezialisierungsgrad von der Stammmannschaft zu besetzen.
Durch die Rotation zwischen den Feuerwachen
▪ können kurzfristige Engpässe in der Funktionsbesetzung leichter ausgeglichen werden.
▪ wird eine gleichmäßige Arbeitsauslastung und Verfügbarkeit der Mitarbeiter erreicht.
Für die Wahrnehmung der Führungsaufgabe empfehlen wir an der Feuerwache Nord die Besetzung der Wachabteilungsleitung durch fest
zugteilte gD-Beamte. An der Feuerwache Süd empfehlen wir aufgrund der geringeren Personalstärke eine übergeordnete
Wachabteilungsleitung durch den Wachleiter der Wache Süd (s. auch Abschnitt 6.3).
4.2 Arbeitsabläufe
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
17.11.2021 76
+ Die Zuteilung des festen Personalkörpers zu den einzelnen Feuerwachen sollte den einsatztaktischen und organisatorischen Determinanten Rechnung
tragen. Durch den rotierenden Personalkörper zwischen den Wachen kann den Mitarbeitern nach der Grundausbildung ein umfassender Einblick in
alle Aufgaben und Sachgebiete der Feuerwehr geben werden.
+ Wir empfehlen, die Fachgruppe SRHT an der Feuerwache Süd zu stationieren.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
IST-ZUSTAND
▪ Die Tabelle zeigt die Anzahl der besetzten Funktionen im
Einsatzdienst (ohne Leitstelle) in den Schichten.
▪ Die SOLL-Funktionsstärke im IST-Zustand beträgt 22 Funktionen
(inkl. Führungsdienst).
▪ Es zeigt sich, dass in allen Jahren in mehr als der Hälfte der
Schichten nicht die SOLL-Funktionsstärke erreicht werden
konnte.
▪ Im Mittel wurde in den Jahren 2017 bis 2019 eine
Funktionsstärke von 20 bis 21 Funktionen erreicht.
▪ Das Jahr 2020 wird aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen
durch die Corona-Pandemie nicht betrachtet (u. a. abweichende
planerische SOLL-Funktionsstärken).
4.2 Arbeitsabläufe
17.11.2021 77
+ Die Auswertung der täglichen Schichtstärke im Einsatzdienst zeigt in den letzten Jahren eine häufige Unterschreitung der SOLL-Stärke um rund
1 bis 2 Funktionen.
Anzahl
Schichten * Anteil Anzahl
Schichten Anteil Anzahl
Schichten Anteil
< 21 334 58,4 % 197 54,0 % 164 44,9 %
21 157 27,4 % 111 30,4 % 98 26,8 %
22 56 9,8 % 43 11,8 % 88 24,1 %
23 24 4,2 % 13 3,6 % 14 3,8 %
> 23 1 0,2 % 1 0,3 % 1 0,3 %
Summe Schichten 572 - 365 - 365 -
mittlere Stärke [Fu.] 20,1 - 20,3 20,6
besetzte Funktionen
2017 2018 2019
*) im Jahr 2017 noch keine durchgehende 24-Stunden-Dienstplansystematik
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
REGELMÄßIGE PERSONALBEDARFSBERECHNUNG IM EINSATZDIENST
▪ Die Auswertung der täglichen Schichtstärke zeigt in den letzten Jahren eine häufige Unterschreitung der SOLL-Stärke (vgl. Abschnitt 6.2).
Im Mittel wurde die SOLL-Stärke in den letzten Jahren um rund 1-2 Funktionen unterschritten.
▪ Eine angepasste Personalausstattung im Einsatzdienst ist die Grundlage für die Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke.
▪ Die Abwesenheitswerte der Mitarbeiter (personalwirtschaftliche Parameter) unterliegen Schwankungen über die Jahre und sind durch
verschiedene Randbedingungen beeinflusst.
▪ Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und -minderbedarfe im Einsatzdienst zu
ermitteln.
Wir empfehlen daher:
▪ eine zyklische Fortschreibung des Personalfaktors, insbesondere in den Bereichen Wachabteilung und Leitstelle (Empfehlung:
mindestens alle 3 Jahre).
4.2 Arbeitsabläufe
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 78
+ Die Personalbedarfsberechnung für den Einsatzdienst ist regelmäßig zu überwachen, um eine kontinuierliche und zuverlässige Besetzung der
Einsatzdienstfunktionen gewährleisten zu können.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
KOMPENSATION KURZ- UND MITTELFRISTIGER AUSFÄLLE
▪ Neben einer angepassten Personalausstattung der Wachabteilungen und der Leitstelle sind entsprechende Dienstplangrundsätze und
die Fähigkeit zur Reaktion auf kurzfristige, tagesaktuelle Ausfälle (z.B. durch Krankheit) erforderlich, um eine konstante Einhaltung der
SOLL-Funktionsstärke zu gewährleisten.
▪ Derzeit gibt es kein planerisches System zur Kompensation derartiger kurzfristiger Ausfälle.
Wir empfehlen daher:
▪ Zur Gewährleistung einer konstanten Funktionsstärke sind Vorkehrungen zur Kompensation von Ausfällen zu treffen.
▪ Um auf mittelfristige Ausfälle reagieren zu können (z.B. externe Lehrgänge, längerfristige Krankheiten), sind die entsprechenden
Dienstplanregelungen zu überprüfen (z.B. Verfügbarkeit von Mitarbeitern in sogenannten Springerschichten, Verbindlichkeitsvorlauf des
Dienstplanes). Dabei sollten auch Anreizsysteme für die freiwillige Übernahme von Diensten geprüft werden.
▪ Für die Kompensation von kurzfristigen Ausfällen wird die Vorhaltung je eines Verfügerdienstesan beiden Feuerwachen und in der
Leitstelle empfohlen. Möglichkeiten und die Empfehlung der konkreten Umsetzung sind auf den folgenden Seiten dargestellt.
▪ Die Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke ist im Rahmen eines durchgehenden Controllings zu überwachen.
4.2 Arbeitsabläufe
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 79
+ Zur Kompensation von kurz- und mittelfristigen Ausfällen im Einsatzdienst sind die Dienstplanregelungen zu überprüfen und ein System mit
Verfügerdiensten einzuführen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 80
UMSETZUNG DER VERFÜGERDIENSTE
▪ Auf Landesebene gibt es keine allgemeingültigen Festlegungen für die Umsetzung von Verfügerdienstendurch Rufbereitschaft. In einem
ähnlichen Fall hat das Verwaltungsgericht Gießen, mit Urteil vom 18.07.2013 - 5 K 2148/12.GI, festgestellt, dass der Inhalt der
Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Bundes (Arbeitszeitverordnung - AZV) dem allgemeinen
arbeitszeitrechtlichen Verständnis von Rufbereitschaft entspricht und auch im Geltungsbereich der HAZVO zugrunde zu legen ist.
Wir empfehlen, zwei Funktionen für den Einsatzdienst und eine Funktion für die Leitstelle pro Tag als Verfügerdienste vorzuhalten.
Es ergeben sich zwei Möglichkeiten, um Verfügerdienste in Rufbereitschaft zu besetzen:
RUFBEREITSCHAFT NACH § 2 NR. 14 AZV
▪ „Rufbereitschaft [ist] die Pflicht, sich außerhalb des Arbeitsplatzes bereitzuhalten, um bei Bedarf sofort zu Dienstleistungen abgerufen
werden zu können“.
▪ Die zeitwirtschaftliche Bewertung der Rufbereitschaft erfolgt in § 12 AZV: „Zeiten der Rufbereitschaft sind keine Arbeitszeit. Hat die
Beamtin oder der Beamte jedoch über die Arbeitszeit hinaus mehr als zehn Stunden im Kalendermonat Rufbereitschaft, wird innerhalb
von zwölf Monaten ein Achtel der über zehn Stunden hinausgehenden Zeit bei feststehender Arbeitszeit als Freizeitausgleich gewährt
und bei Gleitzeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben, soweit nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.“
▪ Die Kriterien für die Anwendung der Vergütung gem. AZV sind erfüllt. Es sind circa 17 Stunden Rufbereitschaft pro Beamten undMonat
zu erwarten. (3 Verfüger LSt und WA je Tag = 26.280 Rb-Stunden p.a. / 131 Beamte LSt und WA / 12 Monate = 16,71 h)
DIENSTVEREINBARUNG ZUR RUFBEREITSCHAFT FÜR VERFÜGERDIENSTE
▪ Durch eine Dienstvereinbarung können die besonderen örtlichen Anforderungen an Verfügerdienste geregelt werden.
▪ Im Rahmen eines Interessensausgleiches zwischen Dienststelle und Personalvertretung können Punkte wie Abgeltung der Bereitschaft
ohne Aufbau von Zeitguthaben, Zeitfenster für die Verfügbarkeit zur Inanspruchnahme, Vorrang einer freiwilligen Einteilung vor
Dienstverpflichtung und Controlling-Instrumente zur Einhaltung von Ruhezeiten und Gesundheitsschutz der Beamten vereinbart
werden.
▪ Üblicherweise wird das Zeitfenster für die Bereithaltung des Verfügerdienstespauschaliert abgegolten (1 h Verfüger = 1 h Vergütung).
4.2 Arbeitsabläufe
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VOR- UND NACHTEILE DER UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR VERFÜGERDIENSTE
RUFBEREITSCHAFT NACH § 2 NR. 14 AZV (BUND)
▪ Vorteile sind die (rechtlich) verbindliche Regelung zur Stundengutschrift und die Verfügbarkeit während der ganzen Schicht.
▪ Nachteilig ist der zügige Aufbau von Zeitguthaben bei Nicht-Abruf der Beamten in Verbindung mit beschränkten Möglichkeiten zur
Gewährung von Freizeitausgleich durch die verhältnismäßig geringe Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme im weiteren Tagesverlauf.
▪ Für die Beamten ist der Grad der persönlichen Einschränkung sehr hoch, wenn die Inanspruchnahme in dem gesamten Zeitfenster von
einer 24-Stunden-Schicht möglich ist, bei sinkender Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme im Verlauf der Schicht.
DIENSTVEREINBARUNG ZUR RUFBEREITSCHAFT FÜR VERFÜGERDIENSTE
▪ Vorteil ist der Interessenausgleich zwischen Dienststelle und Personalvertretung zur Berücksichtigung der spezifischen Anforderung an
Anzahl, Umfang und Ausgestaltung der Verfügerdienste. Insbesondere Regelungen für Zeitfenster der Inanspruchnahme
(+/- 0,5 Stunden zu Dienstbeginn), Abgeltung von Freizeitausgleich durch Pauschalen und Vereinbarungen zur Freiwilligkeit vor
verpflichtender Anordnung von Rufbereitschaft steigern die Akzeptanz bei den Beamten und erlauben es der Dienststelle, den
Stundenaufbau für die Bereithaltung als Verfüger zu begrenzen.
▪ Nachteile sind für die Dienststelle die geringere Verfügbarkeit des Mitarbeiters (z.B. bei einem krankheitsbedingten Ausfall über den
Tag), der ggf. komplexe Entwicklungsprozess und die Verhandlung einer Dienstvereinbarung mit der Personalvertretung.
4.2 Arbeitsabläufe
EINHALTUNG DER SOLL-FUNKTIONSSTÄRKE IM EINSATZDIENST
17.11.2021 81
+ Wir empfehlen den Abschluss einer Dienstvereinbarung für Verfügerdienste durch Rufbereitschaft für 2 Funktionen Einsatzdienstund 1 Funktion
Leitstelle, um die örtlichen Besonderheiten und Anforderungen an die Dienstplanung adäquat berücksichtigen zu können.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VERBESSERUNG DER STEUERUNG UND OPERATIVEN UMSETZUNG IN DEN WACHABTEILUNGEN
▪ Eine wachinterne Aus- und Fortbildung findet derzeit trotz des aufgestellten Arbeitsverteilungsplans teilweise nur eingeschränktstatt.
▪ Dies führt zu folgenden Problemen:
− abnehmende Ergebnisqualität im Feuerwehreinsatz
− Reduktion der Sicherheit und Routine bei der Anwendung seltener Techniken
− Demotivation des Personals in den Wachabteilungen
▪ Zur Verbesserung der Vorbereitung und Durchführung der Aus- und Fortbildung im Dienstbetrieb wurde bereits die Funktion des
„Ausbildungsmeisters“ innerhalb der Wachabteilungen eingeführt.
Wir empfehlen daher:
▪ Das Sachgebiet Ausbildung ist (neben der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Personalausstattung des SG) mit mindestens
2 Mitarbeitern je WA aus den WA auszustatten, um im Sinne einer Matrixorganisation die einheitliche Vorbereitung und Vermittlung von
Unterrichtsinhalten in den Wachabteilungen zu ermöglichen.
▪ Das Zusammenwirken dieser Mitarbeiter und dem Sachgebiet ist zu verbessern.
4.2 Arbeitsabläufe
AUS- UND FORTBILDUNG
17.11.2021 82
+ Zur einheitliche Vorbereitung und Vermittlung von Unterrichtsinhalten in den Wachabteilungen sollen je Wachabteilung mindestens 2 Mitarbeiter
dem Sachgebiet Aus- und Fortbildung zugewiesen werden.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERHALT „HAUPTAMTLICHER AUSRÜCKZEITEN“ DURCH VERZAHNUNG MIT VORGEPLANTER WACHBESETZUNG FF
▪ Verschiedene Bestandteile der Aus- und Fortbildungen zum Erhalt und Ausbau der Qualifikationen weisen eine höhere Komplexität bzw.
zeitliche Inanspruchnahme auf (z. B. CBRN). Gleichzeitig ist eine gewisse Bindung von Einsatzkräften gegeben, was ein verzögertes
Ausrücken zur Folge hat.
▪ Im Ergebnis kann auch hier keine reibungsfreie und fortwährende Sicherstellung der Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet werden,
wodurch es unter anderem zu einer verminderten Leistungsfähigkeit bzw. einer verlängerten Ausrückzeit im Einsatzfall kommen kann.
Wir empfehlen daher:
▪ Zur Ermöglichung von komplexeren Fortbildungsmaßnahmen sind am Samstag weiterhin entsprechend lange Aus- und
Fortbildungszeiten im Arbeitsverteilungsplan vorzusehen.
▪ Um auch Fortbildungsmaßnahmen zu ermöglichen, bei denen ein verzögertes Ausrücken insbesondere des Ersteinsatzfahrzeuges
gegeben sein kann, soll hierzu regelmäßig (z.B. alle 14 Tage) in diesem Zeitraum eine Wachbesetzung durch jeweils eine FF erfolgen.
− Wachbesetzung eines HLF auf der Wache durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr: Hierdurch können trotz Ausbildung und
Übung kurze Ausrückzeiten auf den Wachen gewährleistet werden.
− Als positiver Nebeneffekt kann dies auch zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr
auf Ebene des Einsatzdienstes führen.
− Es sind dabei zur Erhöhung der Motivation möglichst alle Einheiten zu integrieren. Bei einer 14-täglichen Umsetzung dieser
Maßnahme ergibt sich bei Einbeziehung aller Einheiten rund ein zusätzlicher Dienst alle 2 Monate, der neben der Erhöhung der
Einsatzpraxis auch zu rückwärtigen Tätigkeiten (Fahrzeugpflege, Gerätekunde, theoretische Ausbildung) genutzt werden kann.
4.2 Arbeitsabläufe
AUS- UND FORTBILDUNG
17.11.2021 83
+ Um auch komplexe Fortbildungsmaßnahmen zu ermöglichen, bei denen ein verzögertes Ausrücken insbesondere der Ersteinsatzfahrzeuge der
Berufsfeuerwehr gegeben sein kann, soll hierzu regelmäßig (z. B. alle 14 Tage) in diesem Zeitraum eine geplante Wachbesetzung durch jeweils eine FF
erfolgen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Der Arbeitsverteilungsplan der Feuerwehr Darmstadt sieht formal eine mittlere Inanspruchnahme von 8,6 Stunden pro 24-Stunden-
Dienst vor . Im Vergleich zu anderen Feuerwehren liegt dieser Wert im unteren Durchschnittsbereich. Aus externer Sicht sind rund 9 bis
10 Stunden realistisch umsetzbar .
▪ Der ausgewiesene Umfang der einzelnen Aufgabenbereiche wird tatsächlich aus unterschiedlichen Gründen vielfach nicht erreicht:
− Die Aus- und Fortbildungsblöcke werden teilweise wegen der erforderlichen Arbeitsleistung in den rückwärtigen Sachgebieten,
teilweise wegen einer fehlenden Vorbereitung nicht immer effizient genutzt.
− Das Zuweisung des Personals in die rückwärtigen Sachgebiete/Werkstätten erfolgt teilweise nicht zuverlässig.
Wir empfehlen daher:
▪ Aus externer Sicht ist eine Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplanes zu prüfen. Hierbei ist auch die Mitarbeitervertretung zu
integrieren. Der Arbeitsverteilungsplan ist dabei so anzupassen, dass die SOLL-Struktur tatsächlich eingehalten werden kann.
Eine exemplarische Empfehlung ist auf der folgenden Seite dargestellt.
▪ Die ausgewiesenen Arbeitsblöcke sind stringent in Arbeitsblöcke innerhalb der Wachabteilung und in rückwärtige Arbeitsblöcke in den
Sachgebieten zu unterteilen, damit die fachliche Weisungsbefugnis eindeutig geregelt ist. Zum Ausgleich sind der WA (vergleichbar mit
en Sachgebieten) ebenfalls Mitarbeiter für rückwärtige Tätigkeiten zuzuordnen, sodass den WAL weiterhin Personal für die Tätigkeiten
im Zuständigkeitsbereich der WA zur Verfügung steht.
▪ Der Zeitansatz für Aus- und Fortbildung ist tatsächlich wahrzunehmen. Entsprechend den Ausführungen zur Aus- und Fortbildung sind
lange Aus- und Fortbildungszeiten am Samstag vorzusehen.
4.2 Arbeitsabläufe
STEUERUNG DER AUFGABENERLEDIGUNG INNERHALB DER WACHABTEILUNG
17.11.2021 84
+ Aus externer Sicht ist eine Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplanes zu prüfen, sodass die SOLL-Struktur tatsächlich eingehalten werden kann
(insb. Wahrnehmung der Zeiten für die Aus- und Fortbildung sowie Werkstätten-/Sachgebietsarbeit).
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEISPIELHAFTE WEITERENTWICKLUNG DES ARBEITSVERTEILUNGSPLANS
17.11.2021 85
4.2 Arbeitsabläufe
Montag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
PBBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Dienstag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
PBBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Mittwoch
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
PBBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Donnerstag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
PBBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Freitag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
PPPPPP
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
D
-
S
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
PBBBBBBBB
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Samstag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPPPPP
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
A
u
F
PPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Sonntag/
Feiertag
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
Ü
N
Ü
N
Ü
N
Ü
N
A
D
A
D
A
D
A
DPPA
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
D
A
DPPPPPPS
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
S
P
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
B
S
Z
11 12 13
Wochentag
Uhrzeit
0 1 2 3 4 5 6 7 20 21 22 2314 15 16 17 18 198 9 10
Anmerkung:
Innerhalb der Bedarfsarbeitszeit wird keine Präsenz in den Sachgebieten eingefordert. Sie ist dafür vorgesehen, anfallende Arbeiten (z. B. dringende Werkstattarbeiten,
Ausbildung für die Freiwillige Feuerwehr, Atemschutzübungen, Einkleidungen, gemeinsame Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr) zu erledigen.
Legende
BSZ Bereitschaftszeit AD Arbeitsdienst AD-S Arbeitsdienst Sachgebiet B Bedarfsarbeitszeit AuF Ausbildung SP Sport ÜN Fahrzeugübernahme P Pause
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEISPIELHAFTE WEITERENTWICKLUNG DES ARBEITSVERTEILUNGSPLANS
17.11.2021 86
ANALYSE UNTER ZUGRUNDELEGUNG „WOCHENARBEITSZEIT 48 STUNDEN“
4.2 Arbeitsabläufe
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonn- und
Feiertag
7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr 7:00 - 7:00 Uhr
Fahrzeugübernahme 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 7,00 2,0 1,0
Arbeitsdienst 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 3,50 9,50 2,7 1,4
Arbeitsdienst Sachgebiet 4,50 4,50 4,50 4,50 4,50 0,00 0,00 22,50 6,4 3,2
Aus- und Fortbildung 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 6,00 0,00 13,50 3,9 1,9
Dienstsport 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50 2,00 11,00 3,1 1,6
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme
"Geplante Inanspruchnahme" 10,50 10,50 10,50 10,50 10,50 9,50 6,50 68,50 19,6 9,8
Bereitschaftszeit 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00 12,00 15,50 77,50 22,1 11,1
Pause 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 2,50 2,00 17,00 4,9 2,4
Bedarfsarbeitszeit (50 %) * 1,00 1,00 1,00 1,00 1,00 0,00 0,00 5,00 1,4 0,7
Zwischensumme
"Ohne geplante Inanspruchnahme" 13,50 13,50 13,50 13,50 13,50 14,50 17,50 99,50 28,4 14,2
Gesamt 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 24,00 168,00 48,0 24,0
*) wird zu 50 % als geplante Inanspruchnahme und 50 % als Bereitschaftszeit gewertet
Inanspruchnahme Summe pro
Woche
Mittelwert
pro 48h-
Zeitraum
Mittelwert
pro 24h-
Schicht
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BRANDSICHERHEITSDIENST
17.11.2021 87
▪ Die Wahrnehmung des Brandsicherheitsdienstes erfolgt vornehmlich durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die hierzu in einem
geringfügigen Beschäftigtenverhältnis mit der Stadt stehen. Insgesamt handelt es sich um 34 Personen, die zusammen einen
Stellenumfang von 3 VZÄ besetzen. Die „disziplinarische“ Anbindung erfolgt im Sachgebiet 23 Gefahrenverhütungsschau.
▪ Durch diese Praxis ergibt sich ein verhältnismäßig hoher Aufwand zur Personalführung. Neben der allgemeinen Stundendokumentation
und Abrechnung sind entsprechend den städtischen Vorgaben auch regelmäßige Mitarbeitergespräche durchzuführen und eine
leistungsorientierte Bezahlung anzuwenden.
▪ Im Quervergleich zu anderen Feuerwehren handelt es sich hierbei um ein ungewöhnliches Modell. Üblicherweise erfolgt eine Vergütung
derart geleisteter Stunden über eine Aufwandsentschädigung. Hierdurch verringert sich insbesondere im Bereich der Personalführung
der Aufwand deutlich.
Wir empfehlen daher:
▪ Prüfung des rechtlichen Erfordernisses der Anstellung als geringfügig Beschäftigte zur Wahrnehmung des Brandsicherheitsdienstes:
Hierbei ist auch der jeweilige Umfang der geleisteten Stunden des Einzelnen zu berücksichtigen. Ggf. ist nur eine vertragliche Anstellung
erforderlich, falls mehr Stunden geleistet werden, als über die Aufwandsentschädigung vergütet werden können.
4.2 Arbeitsabläufe
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
GERÄTEPRÜFUNG UND -WARTUNG
17.11.2021 88
▪ Derzeit sind aufgrund der personellen und räumlichen Kapazitäten gewisse Geräteprüfungen und -wartungen an Fremdfirmen vergeben
(u. a. Schläuche, Hydraulikgeräte, Schiebleitern). Hierdurch ist ein entsprechender finanzieller Aufwand gegeben. Zusätzlich bleibt aber
ein gewisser Aufgabenaufwand weiterhin bei der Feuerwehr (z.B. Übergabe der Geräte und Koordination mit der Firma).
▪ In Bezug auf den Neubau der Wachen und Werkstätten ist deshalb die Eigendurchführung zu prüfen. Insbesondere im Bereich der
Schläuche wird aufgrund der Qualifizierungsanforderungen (geringe Umsetzungsschwelle) die Wahrnehmung auf der geplanten Wache
Süd empfohlen.
4.3 Aufgabenkritik
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BEKLEIDUNG
17.11.2021 89
▪ Derzeit wird die Wäsche der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehr Darmstadt durch eine Fremdfirma durchgeführt.
▪ Bei einer Eigenwahrnehmung können sich folgende Probleme ergeben:
− Das Beschicken der Waschmaschinen, die Trocknung und die zugehörige Logistik führt zu einem hohen Personalaufwand.
◦ Aufgabenimmanent führt dies zu einer kontinuierlichen Unterbrechung anderer Tätigkeiten und damit zu unwirtschaftlichen
Abläufen in anderen rückwärtigen Bereichen und zur Nichteinhaltung des Arbeitsverteilungsplans.
− Das Thema Wäscherei ist erfahrungsgemäß bei den Mitarbeitern stark negativ besetzt.
− Die Anforderungen sowohl an die Prozess- als auch an die Ergebnisqualität (Einhaltung von Arbeitssicherheit und
Hygienevorschriften) sind bei einer Wahrnehmung aus dem Einsatzdienst heraus nur eingeschränkt einzuhalten.
▪ Nach der Umsetzung der 2. Wache entsteht dort Arbeitsleistung aus den Wachabteilungen, die aufgrund der Wachentrennung nicht im
gleichen Umfang in den ursprünglichen Werkstätten oder Sachgebieten eingesetzt werden kann wie auf Wache Nord. Deshalb ist in
diesem Zuge zu prüfen, ob eine entsprechende Arbeitsleistung zur Verfügung steht, um die Eigenwahrnehmung von Wäschereiaufgaben
zu ermöglichen.
▪ Aus externer Sicht ist die Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System zu prüfen. Hierdurch ergeben sich folgende Vorteile:
− ohne Pool-System zusätzliche Wechselkleidung erforderlich
− geringerer Gesamtbedarf an Schutzkleidung (Poolkleidung liegt nicht während Urlaub im Spind)
− Voraussetzung für Hygienekonzept (ansonsten hoher Aufwand beim Tausch)
▪ Folgende Nachteile sind hiermit verbunden:
− individuelle Anpassung der Schutzkleidung nur im geringen Maße möglich
Wir empfehlen daher:
▪ Die Eigenwahrnehmung der Pflege der persönlichen Schutzausrüstung ist im Zuge der Einrichtung von Wache Süd auf Basis der zur
Verfügung stehenden Arbeitsleistung aus den Wachabteilungen zu prüfen.
▪ Die Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System ist zu prüfen.
4.3 Aufgabenkritik
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Fast die gesamte Logistik der Feuerwehr wird aus der Wachabteilung heraus geleistet. Dies betrifft neben der wachinternen Ausstattung
mit Verbrauchsmitteln auch Fahrten zu Außenstandorten der Freiwilligen Feuerwehr und Servicefahrten für die Sachgebiete (z.B.
Abholen von Schrottfahrzeugen für die Aus- und Fortbildung).
▪ Dies führt zu folgenden Problemen:
− Die Funktionsvorhaltung im Bereich Brandschutz wird geschwächt oder es wird unverhältnismäßig viel Personal gebunden, um
diese Fahrten mit Großfahrzeugen des Einsatzdienstes durchzuführen.
(Die im BEP definierte Funktionsvorhaltung im Einsatzdienst ist als Mindestbedarf zu verstehen, der in den definierten
Vorhaltezeiten ständig an den Wachen einsatzbereit vorgehalten werden muss.)
− Von der Logistik abhängige Prozesse, insb. in der Gerätewartung, haben Leerlauf und können nicht effizient arbeiten.
− Der Arbeitsverteilungsplan kann nicht eingehalten werden.
▪ Durch die Einführung der 2-Wachen-Struktur der Berufsfeuerwehr entsteht ein zusätzlicher Logistikbedarf zwischen den beiden
Wachen.
▪ Daneben ist aktuell kaum Personal für die Liegenschaftsverwaltung (Bauherrenvertretung gegenüber Gebäudewirtschaft,
Entgegennahme von Meldungen der FF , Schnittstelle IDA) vorhanden.
▪ Durch die gleichzeitige Wahrnehmung von Logistik und Aufgaben der Liegenschaftsverwaltung ergeben sich diverse Synergien.
Beispielsweise können durch das regelmäßige Ansteuern der einzelnen Standorte im Rahmen der Logistik gleichzeitig auch kleinere
Kontrollen durchgeführt werden.
Wir empfehlen daher:
▪ Für den Aufgabenbereich Liegenschaftsverwaltung/Schnittstelle IDA und Logistik ist ein rückwärtiges Sachgebiet einzurichten. Dies wird
bei der Ableitung der Personalbedarfe berücksichtigt.
4.3 Aufgabenkritik
LOGISTIK / ABWESENHEITEN AUS DER WACHABTEILUNG VON DER WACHE
17.11.2021 90
+ Um die Funktionsvorhaltung im Bereich Brandschutz nicht durch Logistikaufgaben zu schwächen, ist hierfür separates Personal erforderlich.
Gleichzeitig können hierbei Synergien mit der Liegenschaftsverwaltung (insb. im Bereich FF) genutzt werden.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
HAUSTECHNIK / BAUUNTERHALTUNG
17.11.2021 91
▪ Die Durchführung von Wartung und Instandhaltung sowie von Reparaturarbeiten an den Gebäuden und der Gebäudetechnik obliegen
offiziell dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA).
▪ Deshalb ist, wie zuvor dargestellt, mindestens die Schnittstelle (u. a. Weitergabe von Mängelmeldungen) innerhalb der Feuerwehr
darzustellen.
▪ Da im Bereich der Feuerwehr zahlreiche Gebäudeeinrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit von wesentlicher
Bedeutung sind, muss die Funktionsfähigkeit rund-um-die-Uhr sichergestellt sein. Derartige Anforderungen weichen stark von der
übrigen Stadtverwaltung bzw. von städtischen Einrichtungen ab. Außerdem stellen die technischen Einrichtungen im Bereich der
Feuerwehr Besonderheiten dar .
▪ Nach Auskunft der Feuerwehr wurde der Bedarf für die Verlagerung der vollständigen Haustechnik (Durchführung kleinerer
Reparaturen, Abstimmung und Beauftragung von Fremdfirmen etc.) zur Feuerwehr durch das Immobilienmanagement auf 2 VZÄ
ermittelt.
▪ Auch durch die Darmstädter Stadtentwicklung (DSE) werden folgende Vorteile für die Feuerwehr als Betreiber der Liegenschaften
gesehen:
− nötige Ausfallsicherheit
− komplexe und spezielle Technik
− Der Aufbau des Wissens über die neuen Anlagen muss ohnehin neu erarbeiten werden.
− Bauunterhalt und Personalkosten werden an IDA oder Feuerwehr direkt bezahlt (ähnliche Kosten).
− Die Übergabe nach Fertigstellung der Maßnahme wird vereinfacht, da ein Player weniger integriert ist.
Wir empfehlen daher:
▪ Aus den vorgenannten Gründen empfiehlt sich aus Sicht von Lülf+ wie auch aus Sicht von DSE und Feuerwehr eine Verlagerung der
Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber).
▪ Da es sich hierbei um eine innerstädtische Organisationsanpassung handelt, wird der hierdurch erforderliche zusätzliche personelle
Aufwand in Abschnitt 5.4 im Sachgebiet Liegenschaften optional ausgewiesen.
4.3 Aufgabenkritik
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte Struktur auf.
▪ In gewissen Teilbereichen können Anpassungen zu weiteren Synergien führen.
Wir empfehlen daher:
▪ Die Aufbauorganisation ist zukunftsfähig fortzuschreiben bzw. weiterzuentwickeln,
die konkrete Weiterentwicklung der Aufbauorganisation ist Bestandteil des Kapitels 5.
4.4 Aufbauorganisation
WEITERENTWICKLUNG DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 92
+ Die Aufbauorganisation zukunftsfähig fortzuschreiben bzw. weiterzuentwickeln, wobei insbesondere eine verbesserte Zuordnung von Arbeitsinhalten
in die entsprechenden Abteilungen und Sachgebiete vorzunehmen ist.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LEBENSARBEITSZEITKONTO
17.11.2021 93
▪ Entsprechend § 1a Abs. 1 der Hessischen Arbeitszeitverordnung (HAZVO) wird den „Hauptamtlich tätigen Beamtinnen und Beamten mit
einer durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit von 41 Stunden pro Woche […] eine Arbeitsstunde pro Kalenderwoche auf einem
Lebensarbeitszeitkonto gutgeschrieben.“
▪ Abs. 3: „Für die angesparten Stunden erfolgt in der Regel Freistellung vom Dienst unter Weitergewährung der Besoldung unmittelbar
vor dem Ruhestand oder vor Beginn der Freistellung nach § 118 Abs. 3 Nr . 2 des Hessischen Beamtengesetzes. Auf Antrag kann die
Freistellung ganz oder teilweise zu einem früheren Zeitpunkt gewährt werden, soweit dienstliche Belange nicht beeinträchtigt werden.“
▪ Zukünftig werden sich hierdurch lange Freistellungsphasen vor dem Ruhestand ergeben (bei 40 Dienstjahren und im Mittel 52,18
Stunden Lebensarbeitszeitkonto pro Jahr: 2.087,2 h ≙ 43,5 Wochen bei WAZ 48). Insbesondere im Bereich der Wachabteilungen können
sich hierdurch Probleme bei der Besetzung des Einsatzdienstes ergeben.
▪ Da diese Regelung seit 2007 existiert, ist in den folgenden Jahren ein weiterer Aufbau der Lebensarbeitszeitkonten gegeben.
▪ Rechnerisch ergibt sich folgender Personalbedarf zur Kompensation des Lebensarbeitszeitkontos:
− 52,18 Stunden pro Mitarbeiter und Jahr LAK bei WAZ 48 und 36,04 Anwesenheitswochen pro Jahr = 0,03 VZÄ pro Mitarbeiter und
Jahr
▪ Entsprechend
4.5 Personalentwicklung
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Anzahl VZÄ pro Jahr
▪ Entsprechend dem zukünftigen Personalbedarf in der Wachabteilung und
der Leitstelle sind rechnerisch 4 bis 5 Stellen erforderlich (0,03 VZÄ pro
Mitarbeiter im Jahr x 138 VZÄ als SOLL in den Wachabteilungen, s. Abs.
6.5). Die Auswertung auf Basis der derzeitigen Altersverteilung zeigt aber,
dass diese Anzahl von Stellen in einzelnen Jahren nicht zur vollständigen
Kompensation hinreichend ist.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LEBENSARBEITSZEITKONTO
17.11.2021 94
▪ Zusätzlich wird das Lebensarbeitszeitkonto von den Mitarbeitern auch regelmäßig für kürzere Freistellungsphasen während ihres
Arbeitslebens genutzt. Hierdurch können bei der Inanspruchnahme von einer größeren Anzahl von Mitarbeitern Probleme in der
zuverlässigen Besetzung des Einsatzdienstes entstehen.
▪ Deshalb ist die unterjährige Inanspruchnahme durch diese „dienstlichen Belange“ zu begrenzen. Um aber weiterhin eine unterjährige
Inanspruchnahme zu ermöglichen (mitarbeiterorientierte Dienstgestaltung), wird im Rahmen der Personalwirtschaft eine zusätzliche
Abwesenheit berücksichtigt, sodass im Mittel 1/3 des Lebensarbeitszeitkontos pro Mitarbeiter und Jahr kompensiert werden können.
Wir empfehlen daher:
▪ Für die zeitnahe Nachbesetzung von praktisch vakanten Stellen sollen, analog zur Vorgehensweise bei der Stadt Darmstadt in der
Freistellungsphase bei der Altersteilzeit, für die jeweils vorzeitig ausscheidenden Mitarbeiter sogenannte „LAK-kw-Stellen“ geschaffen
werden. Hierdurch können die Stellen im Einsatzdienst verzögerungsfrei wiederbesetzt werden.
▪ Berücksichtigung einer zusätzlichen Ausfallzeit für die unterjährige Inanspruchnahme des Lebensarbeitszeitkontos
(1/3 des LAK ≙ 0,36 Wochen Abwesenheit je Mitarbeiter)
4.5 Personalentwicklung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSBILDUNGSBEDARFE
17.11.2021 95
MITTLERER FEUERWEHRTECHNISCHER DIENST
▪ Die Ausbildung zum mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfordert eine 18-monatige Ausbildungszeit, die derzeit im Verbund mit der
Stadt Offenbach durchgeführt wird.
▪ Während dieser Zeiten stehen die entsprechenden Mitarbeiter zur Besetzung des Einsatzdienstes jedoch noch nicht zur Verfügung.
▪ Problem:
− Werden diese Mitarbeiter bereits auf einer Stelle in der Wachabteilung geführt, führt dies zu einer potenziellen Unterbesetzung.
GEHOBENER FEUERWEHRTECHNISCHER DIENST
▪ Der Aufstieg eines Mitarbeiters vom mittleren in den gehobenen Dienst bedingt eine etwa 18-monatige Ausbildungszeit. Die Ausbildung
eines Mitarbeiters ohne vorherige Feuerwehrqualifikation dauert 2 Jahre.
▪ Während dieser Zeiten stehen die entsprechenden Mitarbeiter den Wachabteilungen jedoch nicht bzw. nur sehr eingeschränkt zur
Verfügung. Für die Vollausbildung zum gehobenen Dienst ergeben sich vergleichbare Probleme wie im mittleren Dienst.
▪ Problem:
− Wird der Mitarbeiter weiterhin bzw. bereits auf einer Stelle in der Wachabteilung geführt, ist eine Nachbesetzung praktisch nicht
möglich.
− Dies führt zu einer potenziellen Unterbesetzung der Wachabteilung bzw. zu zeitlichen Verzögerungen bei der Nachbesetzung von
Stellen.
RETTUNGSDIENSTQUALIFIKATION
▪ Als Voraussetzung zur Beschäftigung als Leitstellendisponent ist entsprechend § 5 Abs. 1 Nr . 2b HRDG-DV eine Ausbildung als
Rettungssanitäter und eine Erfahrung von mindestens einem Jahr im Rettungsdienst erforderlich. Da durch die Feuerwehr Darmstadt
keine Funktionen im Rettungsdienst besetzt werden, werden entsprechend vorgesehene Mitarbeiter für diese Zeit zu den
durchführenden Organisationen im Rettungsdienst abgeordnet und stehen somit zur Besetzung im Einsatzdienst nicht zur Verfügung.
4.5 Personalentwicklung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSBILDUNGSBEDARFE
17.11.2021 96
▪ Folgende altersbedingte Ausschiede ergeben sich in den nächsten 10 Jahren auf Basis eines Ruhestandes mit 60 Jahren planerisch:
− Wachabteilung: 27 Mitarbeiter
− Leitstelle: 7 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst mD: 10 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst gD/hD: 14 Mitarbeiter
▪ Auf Basis des SOLL-Konzeptes sind folgende zusätzliche Personalbedarfe im feuerwehrtechnischen Dienst vorgesehen:
− Wachabteilung und Leitstelle: 10,5 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst mD: 4 Mitarbeiter
− Tagesdienst/Mischdienst gD: 6 Mitarbeiter
▪ Bei den Neueinstellung von Mitarbeitern des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes sollte aus externer Sicht ein ausgewogenes
Verhältnis zwischen Aufstiegsbeamten und Laufbahnbewerbern (mit Hochschulstudium) erzielt werden. Hierdurch können die
unterschiedlichen Erfahrungshintergründe innerhalb der Feuerwehr genutzt werden. Deshalb ist für die Hälfte des Bedarfs im
gehobenen Dienst zusätzlich eine Nachsteuerung im mittleren Dienst erforderlich.
▪ Aufgrund des erschöpften Arbeitsmarktes im Bereich der ausgebildeten Berufsfeuerwehrkräfte wird nicht von einem relevanten Anteil
ausgegangen, der nicht selbst ausgebildet werden muss. Es wird erwartet, dass hierdurch lediglich die Abgänge zu anderen Feuerwehr
gedeckt werden können.
▪ Somit ergeben sich in den nächsten 10 Jahren folgende Ausbildungsbedarfe:
− mittlerer Dienst: 68,5 Mitarbeiter (Bedarf mittlerer Dienst und hälftig gehobener Dienst)
→ gerundet 7 pro Jahr
− gehobener Dienst: 20 Mitarbeiter (Bedarf gehobener Dienst)
→ gerundet 2 pro Jahr
4.5 Personalentwicklung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUSBILDUNGSBEDARFE
17.11.2021 97
▪ Im Sinne der bisherigen Praxis werden die erforderlichen Stellen zur Ausbildung in der vorliegenden Untersuchung im Stellenplan der
Feuerwehr berücksichtigt. Verwaltungsintern ist zu prüfen, ob ggf. ein anderes Verfahren Vorteile bietet (z.B. Verlagerung dieser Stellen
in einen Zentralen Ausbildungsstellenplan der Stadt oder bedarfsweise Schaffung von Ausbildungsstellen während der Lehrgangszeit).
▪ Da die Ausbildung im mittleren Dienst jeweils 18 Monate dauert, ist die doppelte Anzahl an jährlich erforderlichen Auszubildenen als
Stellen vorzusehen.
▪ Im gehobenen Dienst ergeben sich Ausbildungszeiten von einem bzw. zwei Jahren. Hierdurch ist ebenfalls die doppelte Anzahl der pro
Jahr benötigten Stellen erforderlich.
▪ Auf dieser Basis sollen folgende Poolstellen zu Ausbildungszwecken bei der Feuerwehr vorgesehen werden:
− Auszubildende mittlerer Dienst: 14 Stellen
− Laufbahnaufstieg gehobener Dienst: 4 Stellen
− Rettungsdienstqualifikation Leitstelle: 1 Stelle
− Summe Ausbildungsstelle: 19 Stellen
▪ Anmerkung:
Bei diesen Stellen handelt es sich um Poolstellen, die nicht zur dauerhaften Besetzung vorgesehen sind, sondern nur während der
entsprechenden Ausbildungszeiten genutzt werden. Insgesamt wird eine Besetzung im Mittel von 50 % erwartet.
Die ermittelte Anzahl basiert auf einer gleichmäßigen Verteilung der Ausbildungsbedarfe. Gegebenenfalls wird in einzelnen Jahren
(insbesondere in der Umstellungsphase auf die 2-Wachen-Struktur oder auch zur Kompensation altersbedingter Abgänge) eine höhere
Anzahl an Ausbildungsstellen erforderlich. In diesem Fäll könnte ein oben beschriebenes Verfahren (bedarfsweise Schaffung der
notwendigen Ausbildungsstellen) Vorteile bieten.
Wir empfehlen daher:
▪ Zu Ausbildungszwecken sind insgesamt 19 Stellen im Stellenplan der Feuerwehr auszuweisen, die bedarfsweise besetzt werden sollen.
4.5 Personalentwicklung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINSATZ VON AUSZUBILDENDEN UND PRAKTIKANTEN
Im Rahmen der Ausbildung für eine Laufbahn im feuerwehr-
technischen Dienst absolvieren die Beamten der Feuerwehr
Darmstadt verschiedene berufspraktische Ausbildungsabschnitte als
Praktikum. Art und Umfang hängen von der Laufbahn und der
zukünftigen Verwendung der Beamten ab.
Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst als mehrmonatiger Abschnitt in der
Laufbahnausbildung
▪ Praktika im Rettungsdienst (Klinik und Einsatzdienst)
▪ Lehrgänge und Einweisungen im Tagesdienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst in der Einarbeitung als
Gruppenführer
Gehobener / höherer feuerwehrtechnischer Dienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst als Zugführer, B-Dienst
▪ Praktikum im Einsatzdienst in der Einarbeitung als Zugführer im
Rahmen der Aufstiegs-Fortbildung
FEUERWACHE NORD
Praktikum mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
Löschzug und Sonderfahrzeug
Einweisung Gruppenführer
Praktikum gehobener / höherer feuerwehrtechnischer Dienst
Zugführer, B-Dienst
Einweisung Zugführer
FEUERWACHE SÜD
Praktikum mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst
Löschzug und Sonderfahrzeuge
Einweisung Gruppenführer
4.5 Personalentwicklung
17.11.2021 98
+ Die Verteilung der Praktikanten auf die Feuerwachen folgt der zukünftigen Laufbahnverwendung und muss die Anzahl verfügbarer Begleiter-Plätze auf
den Fahrzeugen des Löschzuges und auf den Führungsfahrzeugen berücksichtigen. Durch die Verteilung auf alle Wachabteilungen, eine sequenzielle
Planung der Praktika und die Ergänzung um Abschnitte im Tagesdienst für Lehrgänge, Leitstellen-Hospitation und Einsätze in den Werkstätten und
Sachgebieten kann die Planung weitestgehend entzerrt werden.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SACHGEBIETSARBEIT AUS DEN WACHABTEILUNGEN
17.11.2021 99
▪ Im IST-Zustand erfolgt bei der Feuerwehr Darmstadt in nahezu allen Sachgebieten eine relevante Arbeitsleistung von Mitarbeitern der
Wachabteilung aus dem 24-Stunden-Dienst heraus. Diese soll in den im Arbeitsverteilungsplan ausgewiesenen Zeitblöcken erfolgen.
▪ Neben der tatsächlichen Arbeitsleistung innerhalb der geplanten Blöcke (s. Abschnitt 4.2) stellt auch die eigentliche Arbeitserledigung
aufgrund des Schichtdienstes ein Problem dar . Vor allem im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes mit teils komplexen
Einzelvorgängen und notwendigen Außenterminen ist eine Arbeitsleistung aus dem Schichtdienst heraus auf Basis der Erhebungen und
Erfahrung nur eingeschränkt möglich.
▪ Durch die zukünftige Aufteilung auf 2 Wachen wird dieses Problem weiter verschärft.
▪ Leistungen insbesondere in den Werkstätten können hingegen gut durch die Wachabteilungen erfolgen. Zur Effizienzsteigerung und
Vermeidung von häufigen Übergaben bieten sich hier Tagesdienstkräfte an, die die jeweilige Koordination der Arbeiten übernehmen.
Wir empfehlen daher:
▪ Die möglichen Unterstützungsbereiche für die Mitarbeiter der Wachabteilungen sollen kritisch geprüft werden. Im Rahmen der
folgenden Personalbetrachtung sind die Veränderung der Unterstützung aus den Wachabteilungen berücksichtigt und die Bereiche für
die weiteren Tätigkeiten benannt.
4.6 Personaleinsatz
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
VERWALTUNGSUNTERSTÜTZUNG
▪ Die Personalausstattung im Tagesdienst der Feuerwehr Darmstadt konzentriert sich stark auf Personal des feuerwehrtechnischen
Dienstes. Es ist in den Sachgebieten (mit Ausnahme der Verwaltung) derzeit meist ein personeller Unterbau nur von Mitarbeitern aus
den Wachabteilungen vorhanden.
▪ Dies führt zu ineffizienten Arbeitsvorgängen, da auch grundsätzliche Verwaltungsangelegenheiten und einfachste Sachbearbeiter-
tätigkeiten durch Personal des gehobenen oder höheren Dienstes erledigt werden.
▪ Wir empfehlen daher, in den zukünftigen Abteilungen mit relevantem Verwaltungsaufwand jeweils eine Verwaltungsfachkraft
vorzusehen. Es handelt sich hierbei ausdrücklich nicht um Sekretariate für die Abteilungsleitungen, sondern um Verwaltungs-
Querschnittsservices für die jeweilige Gesamtverwaltung, die vorrangig zur Unterstützung der Abteilungs- und Sachgebietsleitung sowie
der Sachbearbeiter in den Sachgebieten vorgesehen sind.
▪ Tätigkeiten sind hier beispielsweise das Ausstellen von Bescheinigungen und die Personalaktenführung im Bereich Aus- und
Fortbildung/FF oder die Unterstützung bei der Digitalisierung von Aktenbeständen und Abrechnung von Leistungen im Vorbeugenden
Brandschutz. Zusätzlich wird auch bei Einsatzdiensttätigkeit der Sachbearbeiter eine Erreichbarkeit des Sachgebietes sichergestellt.
4.6 Personaleinsatz
NACHSTEUERUNG VON PERSONAL IM TAGESDIENST
17.11.2021 100
+ Zur Übernahme von Verwaltungsaufgaben innerhalb der Abteilungen sollen Assistenzstellen im Sinne eines Verwaltungs-Querschnittsservices
geschaffen werden.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NACHSTEUERUNG VON PERSONAL IM TAGESDIENST
17.11.2021 101
UMGANG MIT MEHRARBEIT AUS SONDERLAGEN
▪ Die anteilige Besetzung von Einsatzdienstfunktionen ist eine wesentliche Determinante für die Anzahl von feuerwehrtechnisch
qualifizierten Tagesdienstmitarbeitern in jeder Laufbahn.
▪ Die rückwärtige Organisation der Feuerwehr ist in der Lage, ad hoc auf besondere Anforderungen zu reagieren und innerhalb der
Stadtverwaltung Amtshilfe zu leisten (z.B. Abrechnung für das Impfzentrum) oder die Sicherstellung einer kontinuierlichen
Führungsorganisation bei besonderen Ereignissen durch die Besetzung von Einsatz- und Ereignisstäben zur Koordination operativ
taktisch-technischer Maßnahmen zu gewährleisten.
▪ Zum Abbau der sich aus der gesamtstädtischen Inanspruchnahme dieser Unterstützungsressource ergebenden Stundenvolumina sind
im Einzelfall konstruktive Lösungen zu finden, z.B. durch den Abbau der Mehrarbeitsstunden oder durch die Überführung der
entsprechenden Stundenvolumina in die LAK der Mitarbeiter mit in Folge entsprechend vorgezogenem Pensionseintritt.
4.6 Personaleinsatz
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die allgemeine Veränderung der Arbeitswelt führt auch im Einsatzdienst der Feuerwehr zu dem zunehmenden Bedarf, eine
Beschäftigung in Teilzeit (Verringerung der Wochenarbeitszeit) zu ermöglichen. Aufgrund der besonderen Anforderungen, sind hier –
anders als in der städtischen Kernverwaltung – weitergehende Betrachtungen erforderlich. Hierfür sind personalwirtschaftliche
Besonderheiten und operative Anforderungen an die Dienstplanung und Funktionsbesetzung zu berücksichtigen.
PERSONALWIRTSCHAFTLICHE BESONDERHEITEN
▪ Die meisten Ausfallzeiten der Mitarbeiter skalieren sich entsprechend der reduzierten Wochenarbeitszeit (z.B. Urlaub, Krankheit).
Insbesondere die Aus- und Fortbildung ist aber, unabhängig vom Stellenanteil, für jeden Mitarbeiter vollständig erforderlich. Hierdurch
erhöht sich die mittlere Ausfallzeit.
▪ Die zuverlässige Vorhaltung von speziellen Qualifikationen führt bei Gewährung von Teilzeitbeschäftigungen zu einer ggf. höheren
erforderlichen Personalmenge aufgrund der Abweichungen zwischen rechnerischem Bedarf und dienstplanerischem Erfordernis.
OPERATIVE ANFORDERUNGEN AN DIE DIENSTPLANUNG
▪ Die Anforderungen an die Dienstplanung hängen vom Umfang der Arbeitszeitreduzierung und der benötigten Flexibilität bei der
Diensteinteilung ab. Feste freie Tage oder eine verkürzte tägliche Arbeitszeit sind aufgrund des 24-Stunden-Dienstes unüblich.
▪ Üblicherweise wird die individuelle Dienstplanung durch eine verringerte Anzahl von Schichten umgesetzt, wodurch eine Reduktion der
mittleren Wochenarbeitszeit erreicht wird und der Mitarbeiter in seiner Wachabteilung und Dienstplangruppe verbleibt.
▪ Innerhalb einer Wachabteilung können mehrere Beamte in Teilzeit ein Team bilden, welches innerhalb der Schichtfolge der
Wachabteilung und unter Berücksichtigung der individuellen Arbeitszeitanpassungen verplant wird (= „Teilzeit-Tandem“).
▪ Ein möglicher wachabteilungsübergreifender Einsatz von Teilzeitbeschäftigten erfordert eine hohes Maß an Abstimmung und die
Berücksichtigung weiterer Parameter wie Einhaltung von Ruhezeiten, wöchentliche Höchstarbeitszeit und tägliche Funktionsstärke.
▪ Kurzfristig gewährte Teilzeitbeschäftigung kann aufgrund der Jahresdienstplanung nur erschwert ausgeglichen werden.
4.6 Personaleinsatz
TEILZEIT IM EINSATZDIENST
17.11.2021 102
+ Für die Gewährung von Teilzeit im Einsatzdienst sind insbesondere klare Regelungen erforderlich, worauf sich die Teilzeit konkret bezieht. Hieraus
ergeben sich die konkreten Anforderungen an die Dienstplanung und somit letztlich die Entscheidung, ob eine Teilzeitbeschäftigung im Einzelfall in
Abwägung mit den dienstlichen Notwendigkeiten gewährt werden kann.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BRANDSCHUTZKOORDINATION FÜR DIE WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
17.11.2021 103
▪ Die Brandschutzkoordination (Brandschutzbeauftragter) für die städtischen Gebäude ist aktuell im Dezernatsbüro I mit einer Stelle im
Umfang 1 VZÄ angesiedelt.
▪ Durch diese Stelle werden Aufgaben wie die Beratung des Arbeitgebers bzw. der verantwortlichen Führungskräfte in Bezug auf
Brandgefährdungen und Brandschutzbestimmungen sowie die Durchführung von Brandschutzbegehungen und Kontrolle von
Brandschutzeinrichtungen wahrgenommen.
▪ Da es sich hier um Maßnahmen aus dem Aufgabenbereich des Vorbeugenden Brandschutzes handelt, besteht ein sachlogischer Bezug
zur entsprechenden Abteilung innerhalb der Feuerwehr . Hierdurch entsteht die Frage, ob durch eine Verlagerung dieser Stelle zur
Feuerwehr Synergiemöglichkeiten gegeben sind.
▪ Bei den Aufgaben der Brandschutzkoordination handelt es sich um Maßnahmen der Durchführung bzw. des Vorbeugenden
Brandschutzes im Betrieb. Die Abteilung innerhalb der Feuerwehr kümmert sich um die Anordnung von Maßnahmen (insb. innerhalb
von Bauvorhaben) sowie um die Kontrolle des Brandschutzes. Hierdurch ist sogar ein gewisser Interessenskonflikt aufgrund der
Durchführung (Brandschutzkoordination) und Kontrolle (Feuerwehr) gegeben.
▪ Gewisse Synergien können sich bei den Gefahrenverhütungsschauen innerhalb der städtischen Gebäude ergeben. Hierbei kann die
Brandschutzkoordination wesentlich unterstützen.
▪ Insgesamt zeigen sich nur geringe Synergien durch die Verlagerung der Brandschutzkoordination der Feuerwehr . Gleichzeitig istdie
beratende Funktion eher von den Kontrollaufgaben zu trennen.
Wir empfehlen daher:
▪ Die Stelle „Brandschutzkoordination für die Wissenschaftsstadt Darmstadt“ soll nicht zur Feuerwehr verlagert werden.
4.6 Personaleinsatz
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 104
VORBEMERKUNGEN
▪ Aus den vorbenannten Empfehlungen (und im Vorgriff auf die weiteren Betrachtungen, insbesondere im Kapitel 6) resultieren die
nachfolgenden Handlungsempfehlungen. Sie sind mit Einschätzungen zur „zeitlichen Priorität“ sowie zur „Auswirkung/Bedeutsamkeit“
versehen.
▪ Bei Personalmaßnahmen, die hier angegeben sind, ist eine hohe Umsetzung anzustreben. Die Angabe zur zeitlichen Priorität
berücksichtigt, dass gleichwohl ein langer Umsetzungsvorlauf (Anpassung Stellenplan, Stellenbesetzung, ggf. Qualifizierungsbedarf)
besteht.
▪ Des Weiteren ist zu beachten, dass eine hohe gegenseitige Wechselwirkung der Maßnahmen besteht und diese als Gesamtkonzept
entwickelt wurden. So kann die Nicht-Umsetzung einer Maßnahme auch die Wirksamkeit anderer Maßnahmen negativ beeinflussen.
▪ Die zeitliche Priorität ist dabei wie folgt gestaffelt:
− sehr hoch: Maßnahmen zur generellen Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr
− hoch: Maßnahmen zur Aufbau- und Ablauforganisation, die einzelne Bereiche betreffen oder eine deutliche Verbesserung für die
Arbeitsbedingungen einer Vielzahl von Stelleninhabern darstellen oder relevant sind für die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr
− mittel: Maßnahmen, die hohe Auswirkungen haben, aber von anderen Maßnahmen abhängig sind
− gering: Maßnahmen, die in hohem Maße von anderen Maßnahmen abhängig sind
▪ Die Einstufung zur „Auswirkung/Bedeutsamkeit“ ist insbesondere davon abhängig,
− wie viele Stelleninhaber durch die Maßnahme betroffen sind und
− wie umfangreich die Maßnahme in die Arbeitsabläufe der Stelleninhaber eingreift.
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 105
MAßNAHMENLISTE
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
Nr. Thema Maßnahme zeitliche
Priorität
Auswirkung /
Bedeutsamkeit
M_1 Leitstelle Anpassung der Besetzungszeiten der Einsatzleitplätze
(2 Einsatzleitplätze rund-um-die-Uhr + 1 Einsatzleitplatz 7 bis 23 Uhr)
nach Umsetzung
M_2 mittel
M_2 Leitstelle Einführung einer Ad-hoc-Verstärkung für die Leitstelle durch 1 Mitarbeiter in Bereitschaft nach Neubau
FW Nord hoch
M_3 Leitstelle Besetzung der Bereitschaftsfunktion (Ad-hoc-Verstärkung) durch Leitstellenspringer aus der Wachabteilung
(mit anteiliger Besetzung der Einsatzleitplätze) gering mittel
M_4 Leitstelle Besetzung einer Funktion im Ausrückdienst (Empfehlung: Führungsassistent C-Dienst) durch den
Mitarbeiterpool der Leitstelle gering mittel
M_5 Leitstelle Einführung einer Rufbereitschaft der Systemadministration zur Störungsdiagnostik, -beseitigung und zur
Koordination des Einsatzes von Fremdfirmen mittel mittel
M_6 Führung und
Kommunikation
Umsetzung der durch die AG Kommunikation erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der
Kommunikation innerhalb der Feuerwehr hoch hoch
M_7 Führung und
Kommunikation
Prüfung von weitergehenden Möglichkeiten zur Information der Wachabteilungen (insb. auch nach
Abwesenheiten) mittel hoch
M_8 Führung und
Kommunikation
Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der
Wachabteilungsleitung, sondern in den rückwärtigen Sachgebieten mittel hoch
M_9 Führung und
Kommunikation Prüfung einer zentralen disziplinarischen Führung der Sekretariate und Assistenzfunktionen mittel gering
M_10 Arbeitsabläufe Umsetzung einer Teilrotation für die Besetzung der Einsatzfunktionen in der 2-Wachen-Struktur bei Umsetzung
2-FW-Struktur hoch
M_11 Arbeitsabläufe Regelmäßige Fortschreibung der personalwirtschaftlichen Parameter, insbesondere in den Bereichen
Wachabteilung und Leitstelle (Empfehlung: mindestens alle 3 Jahre) regelmäßig hoch
M_12 Arbeitsabläufe Überarbeitung der Dienstplanregelungen in Bezug auf die konstante Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke hoch hoch
M_13 Arbeitsabläufe Einführung von Verfügerdiensten zur Kompensation kurzfristiger Ausfälle sehr hoch hoch
M_14 Arbeitsabläufe Durchgehendes Controlling der Einhaltung der SOLL-Funktionsstärke regelmäßig hoch
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG DER KONKRETEN HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
17.11.2021 106
MAßNAHMENLISTE
4.7 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
Nr. Thema Maßnahme zeitliche
Priorität
Auswirkung /
Bedeutsamkeit
M_15 Arbeitsabläufe Verbesserung der Steuerung und der operativen Umsetzung der Aus- und Fortbildung in den
Wachabteilungen mittel mittel
M_16 Arbeitsabläufe Durchführung komplexerer Fortbildungsmaßnahmen am Samstag ggf. mit Wachbesetzung durch FF mittel mittel
M_17 Arbeitsabläufe Prüfung der Überarbeitung des Arbeitsverteilungsplans mit einer klaren Zuweisung von Ausbildungszeiten
und rückwärtigen Arbeitszeiten mittel mittel
M_18 Arbeitsabläufe Prüfung des rechtlichen Erfordernisses der Anstellung als geringfügig Beschäftigte zur Wahrnehmung des
Brandsicherheitsdienstes mittel gering
M_19 Aufgabenkritik Prüfung der Eigenwahrnehmung von derzeit fremdvergebenen Geräteprüfungen und -wartungen sowie
Pflege der Schutzkleidung mittel mittel
M_20 Aufgabenkritik Prüfung der Umstellung der Schutzkleidung auf ein Pool-System gering gering
M_21 Aufgabenkritik Bildung eines rückwärtigen Sachgebiets für die Liegenschaftsverwaltung und Logistik mittel mittel
M_22 Aufgabenkritik Verlagerung der Haustechnik zur Feuerwehr (Feuerwehr als Betreiber) hoch mittel
M_23 Aufbau-
organisation Umsetzung der in dieser Organisationsuntersuchung enthaltenen Anpassungen der Aufbauorganisation hoch mittel
M_24 Personal-
entwicklung
Anlassbezogene Schaffung von „LAK-kw-Stellen“ für vorzeitig ausscheidende Mitarbeiter durch die Nutzung
des Lebensarbeitszeitkontos mittel hoch
M_25 Personal-
entwicklung
Schaffung von insgesamt 19 Ausbildungsstellen (mittlerer, gehobener Dienst und Rettungsdienst) im
Stellenplan der Feuerwehr
alternativ : verwaltungsinterne Prüfung der bedarfsweisen Schaffung von Ausbildungsstellen während der
Lehrgangszeiten
hoch mittel
M_26 Personaleinsatz Optimierung der Personalausstattung des Tagesdienstes mittel hoch
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 107
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
17.11.2021 108
In diesem Kapitel werden die in Kapitel 3 aufgeführten Handlungsnotwendigkeiten mit Wirkung auf die Aufbauorganisation
zusammengeführt und eine entsprechende SOLL-Aufbauorganisation abgeleitet.
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
5.4 Zusammenfassung der Aufbauorganisation
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ORGANIGRAMM IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 109
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation
Amtsleitung
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
Abt. 3
Technik
SG 31 Fahrzeuge
SG 32 Geräte
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
SG 33 Bekleidung
SG 34 Information
und Kommunikation
SG 41 Allgemeine
Verwaltung
SG 42 Haushalt,
Personal*
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle
Vorzimmer
SG 13 Einsatzdienst
SG 15 Ausbildung
Abt. 4
Verwaltung
SR 11.1 Einsatzpl.
SR 11.2 KatS
Dienstgruppen
Wachabteilungen
*) In der offiziellen Geschäftsverteilung existiert das SG 42 nicht. Die dort
beschäftigte Stelle ist direkt der Abteilungsleitung unterstellt.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte Struktur auf.
▪ In gewissen Teilbereichen können Anpassungen zu weiteren Synergien führen:
− Einführung eines Stabsbereichs für Querschnittsthemen (u. a. Projektmanagement, Arbeitsschutz, Öffentlichkeitsarbeit und QM)
− Beibehaltung der Integration des Katastrophenschutzes in das Sachgebiet Gefahrenabwehrplanung (SG 11)
− Darstellung der organisatorischen Anbindung der FF als Sachgebiet (SG 14)
− Neustrukturierung der Abteilung Technik (Anpassung an Werkstättenverteilungin 2-Wachen-Struktur)
◦ Zusammenführung Sachgebiete Fahrzeuge und Geräte (SG 31 und 32) zu „Werkstätten Wache Nord“
◦ Umwandlung Sachgebiet Bekleidung in „Werkstätten Wache Süd“ (perspektivisch zusätzlich Schlauchwerkstatt)
◦ Einführung Sachgebiet Liegenschaften und Logistik (teilw. Aufgabenverlagerung aus dem SG 41)
◦ Neustrukturierung des Aufgabenbereichs IuK (SG 34)
• THEMEN IT UND FERNMELDETECHNIK ZUR LEITSTELLE (SG 12)
HIERDURCH WIRD DURCH EINEN GRÖßEREN MITARBEITERPOOL AUCH DIE SYSTEMADMINISTRATION DER LEITSTELLENSYSTEME
VERBESSERT .
• THEMEN ELEKTROPRÜFUNGEN ZUR GERÄTEWERKSTATT
◦ Verlagerung der Behördenfahrschule in das Sachgebiet Ausbildung
− Aufgabenanpassung Abteilung Verwaltung (keine weitere Untergliederung in Sachgebiete)
5.1 IST-Struktur der Aufbauorganisation
ANPASSUNGSBEDARFE DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 110
+ Die aktuelle Aufbauorganisation der Feuerwehr Darmstadt weist insgesamt eine bedarfsgerechte Struktur auf. In gewissen Teilbereichen können
Anpassungen zu weiteren Synergien führen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
SOLL-STRUKTUR DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 111
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation
Amtsleitung
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten
Wache Nord
SG 32 Werkstätten
Wache Süd
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
SG 33 Liegenschaften
und Logistik
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
Stabsbereich
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Abt. 4
Verwaltung
Personal
Finanzen
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERLÄUTERUNGEN
▪ Die Zielsetzungen bei der Entwicklung des Organigramms sind:
− klare disziplinarische Zuordnung der Beamten und Beschäftigten
− klare Ansprechpartner für Fachthemen
− wo erforderlich: klare Differenzierung zwischen disziplinarischer und fachlicher Vorgesetztenfunktion
▪ Die Untergliederung erfolgt grundsätzlich in 2 Gliederungsebenen. Wo es aufgrund der Personalausstattung und/oder der fachlichen
Differenzierung geboten ist, erfolgt im Einzelfall die Berücksichtigung einer 3. Gliederungsebene:
− Abteilungen
− Sachgebiete
− (Wachabteilungen/Dienstgruppen/Teams)
▪ Die thematische Zuordnung von Sachgebieten zu Abteilungen orientiert sich an dem Ziel einer möglichst hohen Schnittstellenfreiheit
innerhalb der dienstlichen Arbeitsabläufe sowie eines kompetenzprofilorientierten Personaleinsatzes.
5.2 SOLL-Struktur der Aufbauorganisation
SOLL-STRUKTUR DER AUFBAUORGANISATION
17.11.2021 112
+ Die SOLL-Struktur zur Aufbauorganisation berücksichtigt konkrete Ziele, die insbesondere die Orientierung für die Beschäftigten erhöhen und eine
klare Personal- und Themenzuordnung ermöglichen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 113
EINLEITUNG
▪ Im folgenden Unterkapitel werden die Kernaufgaben der aus der SOLL-Struktur resultierenden Organisationseinheiten sowie die jeweils
resultierende Personalausstattung aufgeführt.
▪ Zielsetzung der Darstellung ist die sachlogische Abgrenzung von Aufgaben und Arbeitsmengen zwischen den Organisationseinheiten.
▪ Die aufgeführten Aufgabeninhalte und die daraus abzuleitenden Aufgabenabgrenzungen stellen somit die Basis für folgende weitere
Anpassungen dar:
− Überarbeitung der Arbeitsplatzbeschreibung bestehender Stellen
− Erstellung von Arbeitsplatzbeschreibungen von neu abgeleiteten Stellen
− Aktualisierung des Geschäftsverteilungsplans des Amtes 37
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 114
OE „AMTSLEITUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleiter [hD fw-techn.] (ggf. Einsatzdienst B)
− 0,5 VZÄ Assistenz [non-fw-techn.]
− 0,25 VZÄ Gleichstellungsbeauftrage (aus IST übernommen)
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Gesamtverantwortung für das Amt 37 inklusive der Freiwilligen Feuerwehr
− Sicherstellung von Brandschutz und Bevölkerungsschutz der Stadt Darmstadt
− Vertretung des Amtes innerhalb der Stadtverwaltung und nach außen
− Erarbeitung von Grundsätzen, Richtlinien und Verfügungen
− Entscheidung von Grundsatzangelegenheiten des Amtes
− Personalführung der Abteilungsleitung
− Sicherstellung des Arbeitsschutzes
− Finanzverantwortung / Mittelcontrolling
− strategische Weiterentwicklung der Feuerwehr
− Verantwortung für und Mitwirkung an der Erstellung der Bedarfs- und Entwicklungsplanung
− einsatzbezogene Leitung der Feuerwehr bei Großschadensereignissen
− Sicherstellung des Informationsflusses innerhalb der Feuerwehr
− fachbezogene Gremienarbeit
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Amtsleitung
Stabsbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 115
OE „STABSBEREICH“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Stabsbereichsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Projektleitung Neubauprojekte [hD fw-techn.]
(befristet für Neubauprojekte BF)
− [0,31 VZÄ] (11 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA für Öffentlichkeitsarbeit
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA für Öffentlichkeitsarbeit
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Projektmanagement
− Arbeitsschutz
− Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
− allgemeines Qualitätsmanagement
▪ Kernaufgaben der befristeten Stelle Projektleitung Neubauprojekte:
− Unterstützung bei den begonnenen und aus der Bedarfsplanung abzuleitenden Bauprojekten der Berufsfeuerwehr
(„Bauherrenvertretung“)
− Etablierung eines umfassenden Arbeitsschutzes insb. in den Werkstätten im Zusammenhang mit den Neubauten
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Amtsleitung
Stabsbereich
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 116
ABTEILUNG 1 „EINSATZ“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [hD fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Assistenz (abteilungsweite Querschnittsunterstützung) [non fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− übergeordnete Steuerung der Wachabteilungen
− Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Aufgabenwahrnehmung in der Leitstelle
− Erstellung und Überprüfung der Einhaltung von Dienstplangrundsätzen
− Fortschreibung der Stellenplanung im Einsatzdienst in Abstimmung mit Abt. Verwaltung
− Entscheidung über Personalangelegenheiten
− federführende Mitwirkung bei der Personalauswahl (mittlerer Dienst, Brandmeisteranwärter)
− strategische Steuerung der Aus- und Fortbildung
− strategische Koordination der Freiwilligen Feuerwehren
(Bindeglied der FF zu den jeweiligen Themen/Fachbereichen innerhalb der Berufsfeuerwehr)
− Leitung der Gefahren- und Risikoanalyse sowie Ableitung entsprechender Gefahrenabwehrpläne
− Mitwirkung bei der Erstellung und Fortschreibung von BEP , Katastrophenschutzplanung und AAO
▪ Die abteilungsweite Querschnittsunterstützung dient der Verwaltungsunterstützung aller in der Abteilung
vorhandenen Sachgebiete und der Abteilungsleitung. Exemplarische Aufgaben sind:
− Unterstützung beim Reporting im SG Einsatzdienst
− Beurkundungen im SG Fw-/RD-Schule/FF
− Dokumentationen/Schriftverkehr im Bereich FF
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 117
SACHGEBIET 11 „GEFAHRENABWEHRPLANUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Einsatzvorbereitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Einsatzvorbereitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung Zivil- und Katastrophenschutz [non-fw-techn.]
− 1 VZÄ techn. Sachbearbeitung Zivil- und Katastrophenschutz [non-fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben Einsatzvorbereitung:
− Organisation und Durchführung der objektbezogenen Einsatzvorbereitung
− Erstellung und Fortschreibung von Sonderplänen und externen Notfallplänen
− Organisation und Durchführung der ereignisbezogenen Einsatzplanung
− Bearbeitung der Themen Sondernutzung, Straßensperren, Baustellen
− Mitwirkung bei der Veranstaltungssicherheit
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben Zivil- und Katastrophenschutz:
− Risikoanalysen/Bedarfsplanung für den Bevölkerungsschutz
− Erstellung von Einsatzplänen und Einsatzkonzeptionen
− Organisation des Krisenstabes
− Implementierung und Unterhaltung von Systemen zur Warnung der Bevölkerung
− Unterhaltung der Notbrunnen
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 118
SACHGEBIET 12 „LEITSTELLE UND RETTUNGSDIENST“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung / Leitung Leitstelle (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Rettungsdienstträgerschaft (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung/Teamleitung IT und Digitalfunk [non fw-techn.*]
− 1,5 VZÄ Digitalfunk (ServicePoint) (davon 1 VZÄ mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 2 VZÄ IT-Administration (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Systemadministration [non-fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Datenpflege Leitstelle [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Pförtner [mD fw-techn. nicht ed-tauglich] (aus IST-Zustand übernommen)
− 4 VZÄ Schichtführung [gD** fw-techn.]
− 18 VZÄ Disposition [mD fw-techn.]
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
*) Qualifikation: Beschäftigter mit einschlägiger abgeschlossener Hochschulbildung, z.B. Informationstechnik
**) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 119
SACHGEBIET 12 „LEITSTELLE UND RETTUNGSDIENST“
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Organisation des Dispositionsbetriebs der Leitstelle
− fachliche und disziplinarische Führung der Mitarbeiter der Leitstelle
− Wahrnehmung der Rettungsdienstträgerschaft
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben im Bereich IT & Digitalfunk
− operative Systemadministration für die Leitstelle
− Betreuung der Funktechnik der Feuerwehr, ServicePoint Digitalfunk
− Konzeption von Kommunikations- und Alarmierungssystemen
− Erstellung und permanente Umsetzung eines IT-Konzeptes für die Feuerwehr
− Systemadministration für Netzwerkkomponenten und Hardware
− Administration von Fachanwendungen der Feuerwehr
− 1st-, tlw. 2nd-Level-Support für die IT auf den Feuerwachen und in den Feuerwehrhäusern
− Gebäudefunkanlagen
− Qualitätsmanagement Leitstelle
− fachbezogene Mitwirkung bei Vergabeverfahren
− Sicherstellung der Rufbereitschaft Systemadministration Leitstelle
− Gremienarbeit
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Anmerkung: Durch die dargestellte Personalausstattung können die aktuellen Anforderungen im Bereich IT gedeckt werden. Bei zukünftig steigenden Anforderungen (z. B. weitere
Digitalisierung im Einsatzdienst) ist der Bedarf neu zu beurteilen.
Projektbezogene erhöhte Arbeitsaufwände (z. B. Implementierung neuer Software, Anbindung einer neuen Wache) können befristetezusätzliche Personalbedarfe auslösen.
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 120
SACHGEBIET 13 „EINSATZDIENST“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Wachleitung Wache Süd, Controllingunterstützung/Dienstplanung
(mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 3 VZÄ Wachabteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil C) [gD fw-techn.]
− 113 VZÄ Wachabteilungen [mD fw-techn.]
▪ Kernaufgaben Sachgebietsleitung Einsatzdienst und Controllingunterstützung:
− Leitung der Feuerwachen
− operatives Personalmanagement
− fortlaufende Ermittlung der Personal- und Qualifizierungsbedarfe in den Wachabteilungen
− übergeordnete Unterstützung der WAL bei der Steuerung des Personaleinsatzes (Dienstplanung)
− Controlling des Personaleinsatzes, Erstellung von Berichten
▪ Wachabteilungsleitung:
− disziplinarische und (einsatzbezogene) fachliche Führung der Mitarbeiter der Wachabteilung
− Dienstplanung für die Wachabteilung
− Sicherstellung der täglichen Abläufe auf der Wache
− Koordination des Einsatzes der Mitarbeiter der Wachabteilung im rückwärtigen Bereich
▪ Mitarbeiter der Wachabteilungen:
− Einsatzdienst: Besetzung von Funktionen im Brandschutz und Rettungsdienst
− operative Mitarbeit in den zugeordneten rückwärtigen Sachgebieten
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 121
SACHGEBIET 14 „FREIWILLIGE FEUERWEHR“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− [Stadtbrandinspektor (ehrenamtlich)]
▪ Sachgebiet zur Darstellung der organisatorischen Anbindung der Freiwilligen Feuerwehr.
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 122
SACHGEBIET 15 „AUSBILDUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Lehrgangsleitung GAL (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Fahrschule (mit Einsatzdienstanteil WA und ggf. TD-Springer) [mD fw-techn.]
− [0,65 VZÄ] (23 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA als Ausbilder Grundlehrgang
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
− [0,37 VZÄ] (13 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA als Ausbilder
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
◦ Ausbilder Freiwillige Feuerwehr
◦ Ausbilder Rettungsdienst
◦ Vorbereitung Großübung
◦ EVM-Ausbilder
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA (Ausbildungsmeister)
− 19 VZÄ Zuweisung von Poolstellen für Ausbildungszwecke:
◦ 14 VZÄ Ausbildungsstellen mD
◦ 4 VZÄ Ausbildungsstellen Aufstieg gD
◦ 1 VZÄ RD-Qualifikation Leitstelle
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 123
SACHGEBIET 15 „AUSBILDUNG“
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben im Bereich Aus- und Fortbildung:
− Vorbereitung und Durchführung der Aus- und Fortbildung innerhalb der Wachabteilungen
− Steuerung der Ausbildung von Brandmeistern
− Erstellung und Umsetzung des fachpraktischen Curriculums
− Koordination und Abstimmungen mit externen Bildungseinrichtungen
− Koordination der wachinternen Aus- und Fortbildung
− Organisation in- und externer Fortbildungsveranstaltungen
− operative Vorbereitung und Durchführung von Auswahlverfahren für Beamte und Anwärter des
mittleren Dienstes
▪ Zusätzlich findet im Sachgebiet die strategische Anbindung/Korrespondenz der Freiwilligen Feuerwehr zur
Berufsfeuerwehr statt. Folgende Kernaufgaben werden in diesem Bereich wahrgenommen:
− taktisch-strategische Aufsicht über die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet
− Aufsicht über Einsatzfähigkeit
− Korrespondenz mit den Einheitsführern
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 1
Einsatz
SG 11 Gefahren-
abwehrplanung
SG 12 Leitstelle und
Rettungsdienst
SG 13 Einsatzdienst
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
SG 14 Freiwillige
Feuerwehr
SG 15 Ausbildung
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 124
ABTEILUNG 2 „VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [hD/gD* fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Assistenz (abteilungsweite Querschnittsunterstützung) [non fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Fachverantwortung für und inhaltliche Mitwirkung in den zugehörigen Sachgebieten
− federführende Gesamtverantwortung im Vorbeugenden Brandschutz
− strategische Fortentwicklung des Aufgabenbereichs
▪ Die abteilungsweite Querschnittsunterstützung dient der Verwaltungsunterstützung aller in der Abteilung
vorhandenen Sachgebiete und der Abteilungsleitung. Exemplarische Aufgaben sind:
− Abrechnung der im SG VB erbrachten Leistungen
− Organisation der BSE/BSA
− Dokumentenablage und Unterstützung bei der Digitalisierung der Aktenbestände
− Personalverwaltung/Abrechnung der BSD-Beschäftigten
− allgemeiner Schriftverkehr
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
*) Thema Stellenbewertung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 125
SACHGEBIET 21 „BRANDSCHUTZAUFKLÄRUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− ggf. zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Steuerung und Durchführung der Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten
− Steuerung und Durchführung der Brandschutzaufklärung
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 126
SACHGEBIET 22 „GENEHMIGUNGSVERFAHREN“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Stellungnahmen im Baugenehmigungsverfahren
− Stellungnahmen im BImSchG-Verfahren
− Beratung von Behörden und Bürgern
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 127
SACHGEBIET 23 „GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 3 VZÄ geringfügig Beschäftigte für BSD (aus IST übernommen)
− [0,38 VZÄ] (550 Stunden) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA für BSD
(Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Organisation und Durchführung von Brandverhütungsschauen
− Stellungsnahmen zu Veranstaltungen, Feuerwerken und Anordnung von Brandsicherheitswachen
− Organisation von Brandsicherheitswachen
− Beratung von Behörden und Bürgern
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 128
SACHGEBIET 24 „BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Sonderprojekte / FAIR* [gD fw-techn.]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Abnahme und Betreuung von Brandmeldeanlagen
− Abnahme und Kontrolle von Feuerwehrplänen und Feuerwehrschlüsseldepots
− Abnahme und Betreuung von sonstigen brandschutztechnischen Einrichtungen
− Bearbeitung des Themenbereichs Löschwasserversorgung
− Betreuung von Sonderprojekten (z.B. FAIR)
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 2
Vorbeugender
Brandschutz
SG 21
Brandschutzaufklärung
SG 22 Genehmigungs-
verfahren
SG 23 Gefahren-
verhütungsschau
SG 24 Brandschutz-
techn. Einrichtungen
*) Nach der Fertigstellung des Bauprojektes FAIR ist die Verlagerung dieser Stellen in das SG 23 aufgrund des erheblichen Aufwandes zur Durchführung der
Gefahrenverhütungsschau in diesem Objekt zu prüfen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 129
ABTEILUNG 3 „TECHNIK“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 0,5 VZÄ Assistenz (abteilungsweite Querschnittsunterstützung) und Unfallbearbeitung [non-fw-techn.]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Mitwirkung bei der strategischen Planung der benötigten Fahrzeug- und Gerätetechnik
− Gesamtverantwortung für die Ausstattung der Feuerwehr mit Schutzausrüstung
− fachliche Verantwortung für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen für technische
Beschaffungsvorhaben
− Steuerung und Überwachung der Liegenschaften bzw. Logistik
− allgemeine Überwachung der zugeordneten Sachgebiete
− strategische Fortentwicklung des Aufgabenbereichs
▪ Die abteilungsweite Querschnittsunterstützung dient der Verwaltungsunterstützung aller in der Abteilung
vorhandenen Sachgebiete und der Abteilungsleitung. Exemplarische Aufgaben sind:
− Unfallbearbeitung
− Bearbeitung von Eingangsrechnungen der Werkstätten
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten
Wache Nord
SG 32 Werkstätten
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 130
SACHGEBIET 31 „WERKSTÄTTEN WACHE NORD“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Beschaffung (mit Einsatzdienstanteil B/C) [gD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Werkstätten (mit Einsatzdienstanteil TD-Springer) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Kfz-Werkstatt [non-fw-techn.]
− 1 VZÄ Kfz-Werkstatt [non fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Gerätewerkstatt (mit Einsatzdienstanteil TD-Springer) [mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Sachbearbeitung Gerätewerkstatt [non-fw-techn.]
− 1 VZÄ Leitung Atemschutz / Atemschutzwerkstatt (mit Einsatzdienstanteil TD-Springer und WA)
[mD fw-techn.]
− 1 VZÄ Atemschutzwerkstatt [non-fw-techn.]
− [0,11 VZÄ] (4 Wochen) Unterstützung durch TD-Versetzung aus der WA für Fahrzeugüberführungen
und -abnahmen (Stellen werden in der WA geführt, vgl. Abschnitt 6.3)
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten
Wache Nord
SG 32 Werkstätten
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 131
SACHGEBIET 31 „WERKSTÄTTEN WACHE NORD“
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Erstellung von Fahrzeug- und Technik-Konzepten
− Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten
− Koordination und Organisation der Wartung und Reparatur der Fahrzeuge
− Wartung und Prüfung aller eingesetzten Geräte inklusive der erforderlichen Dokumentation
− kontinuierliche Pflege und Wartung der vorhandenen Atemschutztechnik
− Mitwirkung bei der Erstellung und permanenten Umsetzung von Ausstattungskonzeptionen im Bereich
Atemschutz
− Unterstützung bei der technischen Ausbildung (Atemschutz, Maschinisten)
− Steuerung des rückwärtigen Einsatzes der Wachabteilungen in den Werkstätten der Wache Nord
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten
Wache Nord
SG 32 Werkstätten
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 132
SACHGEBIET 32 „WERKSTÄTTEN WACHE SÜD“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleiter / WerkstättenkoordinatorWache Süd (mit Einsatzdienstanteil WA)
[mD fw-techn.]
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Wartung und Prüfung des Schlauchmaterials
− Erstellung und permanente Umsetzung von Konzepten hinsichtlich Bekleidung / persönlicher
Schutzausrüstung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes
− Wartung und Prüfung des Materials Höhenrettung/Absturzsicherung
− Prozessverantwortung für die Wäscherei
− Beschaffung, Unterhaltung sowie Ausgabe von Schutzausrüstung und Dienstkleidung
− Steuerung des rückwärtigen Einsatzes der Wachabteilungen in den Werkstätten der Wache Süd
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten
Wache Nord
SG 32 Werkstätten
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 133
SACHGEBIET 33 „LIEGENSCHAFTEN UND LOGISTIK“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Sachgebietsleitung (mit Einsatzdienstanteil FüAss) [mD fw-techn.]
− 2 VZÄ Logistik / Schnittstelle IDA [non-fw-tech., ggf. mD fw-techn. ed-untauglich]
− zugeordneter rückwärtiger Einsatz aus den WA
▪ (Bei Verlagerung der gesamten Haustechnik zur Feuerwehr (s. Abschnitt 4.3) zusätzlich:
− 1 VZÄ Haustechnik [non-fw-tech.])
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben*:
− Mitwirkung und teilw. Durchführung Liegenschaftsverwaltung (Feuerwache und Feuerwehrhäuser FF)
◦ Aufnahme und Weiterleitung von Schadensmeldungen an IDA
◦ Betreuung von Firmen bei Reparatur- und Wartungsarbeiten
◦ Durchführung kleinerer Instandsetzungen und Prüfungen/Wartungen
◦ Unterstützung IDA bei der Planung von Sanierungen etc.
− Durchführung von regelmäßigen Logistikaufgaben
− Durchführung von spezifischen Logistikaufgaben auf Weisung der Abteilungsleitung
− tägliche Logistikfahrten zwischen den Standorten der BF (nach Umsetzung 2-Wachen-Struktur)
− wöchentliche und bedarfsweise Logistikfahrten zu den Standorten der FF
− Mitwirkung bei Fahrzeugtransfers
− Koordination der Lagerlogistik (Einsatzmittellager, KatS-Lager)
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 3
Technik
SG 31 Werkstätten
Wache Nord
SG 32 Werkstätten
Wache Süd
SG 33 Liegenschaften
und Logistik
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
*) ohne eine vollständige Verlagerung der gesamten Haustechnik zur Feuerwehr (s. Abschnitt 4.3)
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONAL UND KERNAUFGABEN DER EINZELNEN ORGANISATIONSEINHEITEN
17.11.2021 134
ABTEILUNG 4 „VERWALTUNG“
▪ Personal der Organisationseinheit:
− 1 VZÄ Abteilungsleitung [non-fw-tech., gD-äquivalent]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung Personal [non-fw-tech., mD/gD-äquivalent]
− 2 VZÄ Sachbearbeitung Finanzen [non-fw-tech., mD/gD-äquivalent]
▪ Zusammenfassung der Kernaufgaben:
− Bearbeitung von Grundsatzangelegenheiten im Bereich Verwaltung
− Bearbeitung von Grundsatzangelegenheiten im Bereich Personalmanagement
− Gesamtaufsicht für die Bereiche Haushaltsplanung, Controlling und Abrechnungen
− Budget- und Haushaltsplanung
− rechtssichere Durchführung der Vergabeverfahren unter inhaltlicher Mitwirkung der Fachabteilungen
− Bearbeitung von Widersprüchen, ggf. Niederschlagung
− Erstellung von Kostenbescheiden für den Einsatz der Feuerwehr
− Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln im Katastrophenschutz
− Erstellung und Auswertung von Statistiken
− Schnittstelle zum FB Personal
− Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
5.3 Kernaufgaben der resultierenden Organisationseinheiten
Abt. 4
Verwaltung
Personal
Finanzen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
5.4 Zusammenfassung der Aufbauorganisation
ORGANIGRAMM UND STELLENAUSSTATTUNG TAGES-/MISCHDIENST
17.11.2021 135
+ Insgesamt ergibt sich im Tages-
dienst (inkl. Mischdienst) ein
Personalbedarf von 63,25 VZÄ.
Dies entspricht einem Mehr-
bedarf gegenüber dem IST-
Stellenplan von 16,73 VZÄ.
Amtsleitung
[1,75 VZÄ]
Abt. 2 VB
[1,5 VZÄ]
SG 21 Brandschutzauf.
[2 VZÄ]
SG 22 Genehmigungsv.
[3 VZÄ]
Abt. 3 Technik
[1,5 VZÄ]
SG 31 Werkstätten FWN
[9 VZÄ]
SG 32 Werkstätten FWS
[1 VZÄ]
SG 23 GVS
[4 VZÄ + 3 VZÄ BSD]
SG 24 BS-Einrichtungen
[4 VZÄ]
SG 33 Liegens. / Logistik
[3 VZÄ]
Abt. 1 Einsatz
[1,5 VZÄ]
SG 11 Gefahrenabwpl.
[6 VZÄ]
SG 12 Leitstelle & RD
[9 VZÄ]
Stabsbereich
[2 VZÄ]
SG 13 Einsatzdienst
[2 VZÄ]
IT & Digitalfunk
Leitstelle - DG
FW Nord - WA
Kfz-Werkstatt
Gerätewerkstatt
ATS-Werkstatt
Schlauchwerkstatt
Bekleidung
SG 14 Freiw. Feuerwehr
[0 VZÄ]
SG 15 Ausbildung
[4 VZÄ]
Abt. 4 Verwaltung
[5 VZÄ]
Personal
Finanzen
Feuerwache Süd
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
KAPITELÜBERSICHT
17.11.2021 136
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
EINLEITUNG
137
Die Kosten einer Berufsfeuerwehr werden wesentlich durch die Personalvorhaltung bestimmt. Der Personalbedarf einer Feuerwehr
wiederum resultiert aus zwei Bereichen: den Anforderungen/Aufgaben in Bezug auf den Einsatzdienst sowie den Aufgaben im „rückwärtigen
Bereich“ (z. B. Sachgebietsarbeit im Vorbeugenden Brandschutz).
Das Kapitel gliedert sich in die folgenden Abschnitte:
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen
17.11.2021
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT WACHABTEILUNG
AUSWERTUNG DER ABWESENHEITEN
▪ Es wurden die mittleren Abwesenheitswochen pro Mitarbeiter
ermittelt. Abwesenheitswochen entstehen planmäßig unter
anderem durch
− Urlaub
− Wochenfeiertage
− Aus- und Fortbildung
− Abordnungen und Sonstiges
− sowie unplanmäßig durch Krankheit.
▪ Die Tabelle zeigt die anhand der Dienstplandokumentation der
Kalenderjahre 2017 bis 2019 ermittelten mittleren Abwesen-
heitswochen der Mitarbeiter der Wachabteilungen.
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 138
Berück-
sichtigung für
NJLZ
Bemerkung
1 0,91 Abordnung Tagesdienst - separate Berücksichtigung
2 0,00 Bildungsurlaub ✓ -
3 0,00 Dienstreise - -
4 0,47 Elternzeit/Mutterschutz ✓ -
5 3,16 Fortbildung ✓ -
6 4,37 Krankheit ✓ -
7 0,05 Kur ✓ -
8 0,50 Lebensarbeitszeitkonto (✓) planerische Berücksichtigung
9 0,11 Sonderurlaub/Dienstbefreiung ✓ -
10 1,72 Springerdienst LSt - keine Abwesenheit
11 6,62 Urlaub (✓) planerische Berücksichtigung
12 0,00 Zusatzdienst - -
Einzelwerte Auswertung der Dienstplanmerkmale
[Wochen]
Anmerkungen:
zu 8) s. Abschnitt 4.5
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT WACHABTEILUNG
ERMITTLUNG DER MITTLEREN NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT PRO
MITARBEITER
▪ Zur Ermittlung des Personalbedarfs der Wachabteilungen, der
aus der Funktionsbesetzung resultiert, wurden die
personalwirtschaftlichen Parameter analysiert.
▪ Die zuvor entsprechend markierten Abwesenheiten wurden für
die Berechnung der Nettojahresleistungszeit bzw. des
Personalfaktors herangezogen (Wochenarbeitszeit von
48 Stunden).
▪ Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt
(vgl. dazu „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“).
▪ Die Abwesenheitswerte unterliegen Schwankungen über die
Jahre und sind durch verschiedene Randbedingungen
beeinflusst. Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der
Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und
-minderbedarfe zu ermitteln.
▪ Insgesamt ergibt sich für die Mitarbeiter der Wachabteilungen
eine Anwesenheit von rund 35,22 Wochen pro Jahr .
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 139
+ Auf Basis der Abwesenheiten der Mitarbeiter der Wachabteilungen erfolgt die Berechnung der Nettojahresleistungszeit eines Mitarbeiters.
Zur Berechnung des Personalbedarfes der Wachabteilungen sind weitere Abwesenheiten bzw. Sonderstunden zu berücksichtigen, welche im
Folgenden hinzugerechnet werden.
Ausfallart Abwesenheiten
[Wochen] Grundlage / Bemerkung
Erholungsurlaub 6,00 planerischer Wert gem. HUrlVO
Feiertagsausgleich 2,40 planerischer Wert (inkl. 24./31.12.)
Bildungsurlaub 0,00 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "gesetzliche Variablen" 8,40 -
Krankheit 4,37 Mittelwert 2017-2019
Kur 0,05 Mittelwert 2017-2019
Elternzeit/Mutterschutz 0,47 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "laufendes Controlling" 4,89 -
Fortbildung 3,16 Mittelwert 2017-2019
Sonderurlaub/Dienstbefreiung 0,11 Mittelwert 2017-2019
Lebensarbeitszeitkonto 0,36 planerischer Wert
Zwischensumme "organisatorische Variablen" 3,63 -
Resultierende Anwesenheitswochen 35,22
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 48 [h] 1.691
Personalfaktor bei WAZ 48 h 5,18
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT LEITSTELLE
AUSWERTUNG DER ABWESENHEITEN
▪ Es wurden die mittleren Abwesenheitswochen pro Mitarbeiter
ermittelt. Abwesenheitswochen entstehen planmäßig unter
anderem durch
− Urlaub
− Wochenfeiertage
− Aus- und Fortbildung
− Abordnungen und Sonstiges
− sowie unplanmäßig durch Krankheit.
▪ Die Tabelle zeigt die anhand der Dienstplandokumentation der
Kalenderjahre 2017 bis 2019 ermittelten mittleren Abwesen-
heitswochen der Mitarbeiter der Leitstelle.
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 140
Berück-
sichtigung für
NJLZ
Bemerkung
1 0,04 Abordnung Tagesdienst - separate Berücksichtigung
2 0,02 Bildungsurlaub ✓ -
3 0,11 Dienstreise - -
4 0,07 Elternzeit/Mutterschutz ✓ -
5 2,57 Fortbildung ✓ -
6 5,42 Krankheit ✓ -
7 0,25 Kur ✓ -
8 0,49 Lebensarbeitszeitkonto (✓) planerische Berücksichtigung
9 0,12 Sonderurlaub/Dienstbefreiung ✓ -
10 7,63 Urlaub (✓) planerische Berücksichtigung
11 0,02 Zusatzdienst - -
Einzelwerte Auswertung der Dienstplanmerkmale
[Wochen]
Anmerkungen:
zu 8) s. Abschnitt 4.5
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT LEITSTELLE
ERMITTLUNG DER MITTLEREN NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT PRO
MITARBEITER
▪ Zur Ermittlung des Personalbedarfs der Leitstelle, der aus der
Funktionsbesetzung resultiert, wurden die
personalwirtschaftlichen Parameter analysiert.
▪ Die zuvor entsprechend markierten Abwesenheiten wurden für
die Berechnung der Nettojahresleistungszeit bzw. des
Personalfaktors herangezogen (Wochenarbeitszeit von
41 Stunden).
▪ Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt
(vgl. dazu „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“).
▪ Die Abwesenheitswerte unterliegen Schwankungen über die
Jahre und sind durch verschiedene Randbedingungen
beeinflusst. Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der
Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und
-minderbedarfe zu ermitteln.
▪ Insgesamt ergibt sich für die Mitarbeiter in der Leitstelle eine
Anwesenheit von rund 34,93 Wochen pro Jahr .
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 141
Ausfallart Abwesenheiten
[Wochen] Grundlage / Bemerkung
Erholungsurlaub 6,00 planerischer Wert gem. HUrlVO
Feiertagsausgleich 2,40 planerischer Wert (inkl. 24./31.12.)
Bildungsurlaub 0,02 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "gesetzliche Variablen" 8,42 -
Krankheit 5,42 Mittelwert 2017-2019
Kur 0,25 Mittelwert 2017-2019
Elternzeit/Mutterschutz 0,07 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "laufendes Controlling" 5,74 -
Fortbildung 2,57 Mittelwert 2017-2019
Sonderurlaub/Dienstbefreiung 0,12 Mittelwert 2017-2019
Lebensarbeitszeitkonto 0,36 planerischer Wert
Zwischensumme "organisatorische Variablen" 3,05 -
Resultierende Anwesenheitswochen 34,93
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 41 [h] 1.432
Personalfaktor bei WAZ 41 h 6,12
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT „MITARBEITER MISCHDIENST“
AUSWERTUNG DER ABWESENHEITEN
▪ Es wurden die mittleren Abwesenheitswochen pro Mitarbeiter
ermittelt. Abwesenheitswochen entstehen planmäßig unter
anderem durch
− Urlaub
− Wochenfeiertage
− Aus- und Fortbildung
− Abordnungen und Sonstiges
− sowie unplanmäßig durch Krankheit.
▪ Die Tabelle zeigt die anhand der Dienstplandokumentation der
Kalenderjahre 2017 bis 2019 ermittelten mittleren Abwesen-
heitswochen der Mitarbeiter im Mischdienst (B-Dienst und
Führungsassistent).
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 142
Berück-
sichtigung für
NJLZ
Bemerkung
1 0,03 Bildungsurlaub ✓ -
2 0,90 Dienstreise ✓ -
3 0,00 Elternzeit/Mutterschutz ✓ -
4 1,76 Fortbildung ✓ -
5 5,65 Krankheit ✓ -
6 0,07 Kur ✓ -
7 0,87 Lebensarbeitszeitkonto (✓) planerische Berücksichtigung
8 0,20 Sonderurlaub/Dienstbefreiung ✓ -
9 7,43 Urlaub (✓) planerische Berücksichtigung
10 0,42 Zusatzdienst - -
Einzelwerte Auswertung der Dienstplanmerkmale
[Wochen]
Anmerkungen:
zu 7) s. Abschnitt 4.5
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT „MITARBEITER MISCHDIENST“
ERMITTLUNG DER MITTLEREN NETTOJAHRESLEISTUNGSZEIT PRO
MITARBEITER
▪ Zur Ermittlung des Personalbedarfs im Mischdienst, der aus der
Funktionsbesetzung resultiert, wurden die
personalwirtschaftlichen Parameter analysiert.
▪ Die zuvor entsprechend markierten Abwesenheiten wurden für
die Berechnung der Anwesenheitswochen herangezogen.
▪ Die Abwesenheiten wurden um planerische Werte, welche nicht
ausgewertet werden konnten, ergänzt bzw. durch diese ersetzt
(vgl. dazu „Erholungsurlaub“ oder „Feiertagsausgleich“).
▪ Die Abwesenheitswerte unterliegen Schwankungen über die
Jahre und sind durch verschiedene Randbedingungen
beeinflusst. Deshalb ist eine regelmäßige Auswertung der
Abwesenheiten erforderlich, um Personalmehr- und
-minderbedarfe zu ermitteln.
▪ Insgesamt ergibt sich für die Mitarbeiter des Mischdienstes eine
Anwesenheit von rund 34,77 Wochen pro Jahr .
6.1 Ermittlung der Nettojahresleistungszeiten
17.11.2021 143
Ausfallart Abwesenheiten
[Wochen] Grundlage / Bemerkung
Erholungsurlaub 6,00 planerischer Wert gem. HUrlVO
Feiertagsausgleich 2,40 planerischer Wert (inkl. 24./31.12.)
Bildungsurlaub 0,03 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "gesetzliche Variablen" 8,43 -
Krankheit 5,65 Mittelwert 2017-2019
Kur 0,07 Mittelwert 2017-2019
Elternzeit/Mutterschutz 0,00 Mittelwert 2017-2019
Zwischensumme "laufendes Controlling" 5,72 -
Fortbildung 1,76 Mittelwert 2017-2019
Dienstreise 0,90 Mittelwert 2017-2019
Sonderurlaub/Dienstbefreiung 0,20 Mittelwert 2017-2019
Lebensarbeitszeitkonto 0,36 planerischer Wert
Zwischensumme "organisatorische Variablen" 3,22 -
Resultierende Anwesenheitswochen 34,77
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 44,6 [h] 1.551
Personalfaktor bei WAZ 44,6 h 5,65
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN
IST-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Wachabteilungen auf der Basis des IST-
Funktionsbesetzungsplans bei einer
Wochenarbeitszeit von 48 Stunden
dargestellt.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 144
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
ELW 48 2 365 24 17.520 - - - - -
H(T)LF 48 10 365 24 87.600 - - - - -
HuRF 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Springer 48 6 365 24 52.560 - - - - -
Summe - 20 - - 175.200 - 0 - - 0
WAZ 48 WAZ 48
175.200 0
- -
3.504 0
178.704 0
WAZ 48 WAZ 48
35,22 35,22
48 48
1.691 1.691
105,7 0,0
Funktionsbesetzung
Hauptfeuerwache -
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Personalwirtschaftliche Parameter
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
105,7
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG (OHNE
ORGANISATORISCHE EMPFEHLUNGEN)
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Wachabteilungen auf der Basis der
langfristigen SOLL-Besetzung für
2 Feuerwachen ohne die organisato-
rischen Empfehlungen (Verfügerdienst)
bei einer Wochenarbeitszeit von
48 Stunden dargestellt.
▪ Der Personalbedarf des Führungs-
dienstes und der Tagverstärkung
(Springer) wird separat ermittelt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden,
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 145
*) Wahrnehmung aus Leitstelle
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Fürungsassistent C * 48 0 365 24 0 - - - - -
H(T)LF 48 6 365 24 52.560 48 6 365 24 52.560
HuRF 48 2 365 24 17.520 48 2 365 24 17.520
KLAF / Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Leitstelle 48 1 365 24 8.760 - - - - -
Summe - 13 - - 113.880 - 8 - - 70.080
Wache Nord Wache Süd
113.880 70.080
0 0
2.278 1.402
116.158 71.482
Wache Nord Wache Süd
35,22 35,22
48 48
1.691 1.691
68,7 42,3
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Feuerwache Nord Feuerwache Süd
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
111,0
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF WACHABTEILUNGEN
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Wachabteilungen auf der Basis der
langfristigen SOLL-Besetzung für
2 Feuerwache bei einer Wochenarbeits-
zeit von 48 Stunden dargestellt.
▪ Der Personalbedarf des Führungs-
dienstes und der Tagverstärkung
(Springer) wird separat ermittelt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden,
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 146
*) Wahrnehmung aus Leitstelle
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Fürungsassistent C * 48 0 365 24 0 - - - - -
H(T)LF 48 6 365 24 52.560 48 6 365 24 52.560
HuRF 48 2 365 24 17.520 48 2 365 24 17.520
KLAF / Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Springer 48 2 365 24 17.520 - - - - -
Leitstelle 48 1 365 24 8.760 - - - - -
Summe - 13 - - 113.880 - 8 - - 70.080
Wache Nord Wache Süd
113.880 70.080
365 365
2.278 1.402
116.523 71.847
Wache Nord Wache Süd
35,22 35,22
48 48
1.691 1.691
68,9 42,5
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Feuerwache Nord Feuerwache Süd
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst (je Wache 1 Verfüger pro Tag vergütet mit 1 h) [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
111,4
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF LEITSTELLE
IST-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Wachabteilungen auf der Basis des IST-
Funktionsbesetzungsplans bei einer
Wochenarbeitszeit von 41 Stunden
dargestellt.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 147
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Disposition 41 6 365 12 26.280 - - - - -
Dispostion Tag 41 1 250 8 2.000 - - - - -
Summe - 7 - - 28.280 - 0 - - 0
WAZ 41 WAZ 41
28.280 0
- -
566 0
28.846 0
WAZ 41 WAZ 41
34,93 34,93
41 41
1.432 1.432
20,1 0,0
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
20,1
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Personalwirtschaftliche Parameter
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Funktionsbesetzung
Leitstelle -
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF LEITSTELLE
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG (OHNE
ORGANISATORISCHE EMPFEHLUNGEN)
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Wachabteilungen auf der Basis der SOLL-
Besetzung ohne die organisatorischen
Empfehlungen (Verfügerdienst,
Übergabezeiten) dargestellt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Schicht wird 1Mitarbeiter
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme zu Schicht-
beginn bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen
Ausfall (z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke
nicht erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden,
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 148
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Disposition 41 4 365 12 17.520 - - - - -
Dispostion Tag 41 1 365 12 4.380 - - - - -
Führungsassistent C - - - - - 48 1 365 24 8.760
Summe - 5 - - 21.900 - 1 - - 8.760
WAZ 41 WAZ 48
21.900 8.760
- -
438 175
22.338 8.935
WAZ 41 WAZ 48
34,93 34,93
41 48
1.432 1.677
15,6 5,3
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Leitstelle (Vollarbeitszeit WAZ 41 h) Leitstelle (Bereitschaftszeit WAZ 48 h)
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
20,9
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF LEITSTELLE
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Wachabteilungen auf der Basis der SOLL-
Besetzung bei einer Wochenarbeitszeit
von 41 Stunden dargestellt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden,
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 149
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Disposition 41 4 365 12,25 17.885 - - - - -
Dispostion Tag 41 1 365 12,25 4.471 - - - - -
Führungsassistent C - - - - - 48 1 365 24 8.760
Summe - 5 - - 22.356 - 1 - - 8.760
WAZ 41 WAZ 48
22.356 8.760
730 -
447 175
23.533 8.935
WAZ 41 WAZ 48
34,93 34,93
41 48
1.432 1.677
16,4 5,3
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
21,7
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Leitstelle (Vollarbeitszeit WAZ 41 h) Leitstelle (Bereitschaftszeit WAZ 48 h)
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Verfügerdienst (1 Verfüger vergütet mit 1 h je Schicht) [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERMITTLUNG PERSONALBEDARF TAGVERSTÄRKUNG SPRINGER
SOLL-FUNKTIONSBESETZUNG
▪ In der nebenstehenden Tabelle ist die
Ermittlung des Personalbedarfs für die
Tagverstärkung (Springer) dargestellt.
Anmerkungen:
Verfügerdienst: Pro Tag werden 2Mitarbeiter
eingeteilt, sich zur Arbeitsaufnahme am Morgen
bereitzuhalten, falls durch einen kurzfristigen Ausfall
(z. B. Krankheit) die SOLL-Funktionsstärke nicht
erreicht wird.
Jahressonderstunden: Zeitbedarf für Dienst-
besprechungen, arbeitsmedizinische
Untersuchungen, einsatzbedingte Überstunden,
Mitwirkung bei der PSNV, Personalratsfreistellungen
etc.
6.2 Ermittlung des Personalbedarfs zur Funktionsbesetzung
17.11.2021 150
Tage [d] Stunden [h] Summe [h] Tage [d] Stunden [h] Summe [h]
(pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr) (pro Jahr) (pro Tag) (pro Jahr)
Springer (Tag) 41 2 250 10 5.000 - - - - -
Summe - 2 - - 5.000 - 0 - - 0
Wache Nord Wache Süd
5.000 0
100 0
5.100 0
Wache Nord Wache Süd
35,22 35,22
41 41
1.444 1.444
3,5 0,0
Personalwirtschaftliche Parameter
Funktionsbesetzung
Feuerwache Nord Feuerwache Süd
WAZ # Funktionen WAZ # Funktionen
Ermittlung der Gesamt-Jahresfunktionsstunden
Jahresfunktionsstunden aus Funktionsbesetzung [Std. pro Jahr]
Sonderstunden (2 % der Jahresfunktionsstunden) [Std. pro Jahr]
Gesamt-Jahresfunktionsstunden [Stunden pro Jahr]
Anwesenheitswochen
Wochenarbeitszeit [Std.]
Nettojahresleistungszeit [Std.]
Personalbedarf GESAMT (rechnerisch) [VZÄ]
3,5
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
▪ Neben dem Einsatzdienst werden weitere Tätigkeiten aus der Wachabteilung
geleistet bzw. werden Mitarbeiter der Wachabteilung hierzu herangezogen
(s. Abschnitt 5.3). Insgesamt entspricht dies 1,82 VZÄ. Bereits im IST-Zustand
werden Tagesdienstschichten durch Mitarbeiter der Wachabteilungen
geleistet. In den Jahren 2017 bis 2019 hat sich dies auf rund 4.000 Stunden pro
Jahr summiert.
▪ Für einzelne Mitarbeiter des mittleren Dienstes im Tagesdienst ist eine gewisse
Integration in die Funktionsbesetzung vorgesehen bzw. zum Erhalt der
Einsatzpraxis sinnvoll (Leiter Atemschutz und Fahrlehrer). Hierdurch reduziert
sich der Personalbedarf in den Wachabteilungen (Ansatz: je 1 Schicht pro
Monat: 3 MA x 12 Monate x 24 h = 864 h ≙ 0,50 VZÄ)
▪ Darüber hinaus sind weiterhin Pool-Stellen erforderlich, sodass z.B. die
erforderlichen Qualifizierungszeiten für den Laufbahnaufstieg keine
Unterbesetzung in der Wachabteilung erzeugen. Diese Pool-Stellen sind nicht
zur permanenten Besetzung vorgesehen, sondern dienen der fallweisen
Versetzung von Beamten, die für entsprechende Qualifikationsmaßnahmen
vorgesehen sind, sodass eine verzögerungsfreie Wiederbesetzung der Stellen
in der Wachabteilung ermöglicht wird. Diese Stellen sollen im Stellenplan
außerhalb der Wachabteilungen geführt werden.
▪ Insgesamt ergibt sich somit ein Personalbedarf im mittleren feuerwehr-
technischen Dienst in den Wachabteilungen von gerundet 113 VZÄ.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
GESAMTPERSONALBEDARF WACHABTEILUNG
17.11.2021 151
+ Insgesamt ergibt sich ein Personalbedarf im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst in
den Wachabteilungen von 113 VZÄ.
111,40 Einsatzdienst
-0,51 Einsatzdienst durch TD-Mitarbeiter Wache Nord
0,50 Besetzung Tagesspringer
0,38 Brandsicherheitswachen
0,11 Fahrzeugüberführung / -abnahmen
0,31 Öffentlichkeitsarbeit
0,65 Ausbilder Grundlehrgang
0,37 Ausbilder
Laufbahnausbildung mD
Laufbahnaufstieg (B-IV-Qualifikation)
RD-Qualifikation Leitstelle
113,21 Gesamtsumme VZÄ
113,00 Gesamtsumme VZÄ [gerundet]
werden
separat
geführt
Überblick aller VZÄ in der Wachabteilung
SOLL-Zustand
Einsatzdienst
Tagesdienstunterstützung aus der Wachabteilung
Ausbildung
Pool-Stellen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
STRUKTUR DER WACHABTEILUNGSLEITUNG
17.11.2021 152
▪ Die Mitarbeiter der Wachabteilungen sind auf 3 Wachabteilungen aufgeteilt, die durch die Wachabteilungsleitung geführt werden.
Diese besteht derzeit jeweils aus folgenden 4 Mitarbeitern:
− 1 VZÄ Wachabteilungsleiter gD [Einsatzfunktion: C-Dienst]
− 1 VZÄ stv. Wachabteilungsleiter gD [Einsatzfunktion: C-Dienst]
− 2 VZÄ stv. Wachabteilungsleiter mD [Einsatzfunktion: Fahrzeugführer HLF , ggf. C-Dienst]
▪ In den vergangenen Jahren hat sich insbesondere bei den Stellen des gD eine sehr hohe Fluktuation (Übergang in den Tages-/Misch-
dienst) ergeben (teilw. mehrmals pro Jahr). Hierdurch ist eine kontinuierliche Führung der Wachabteilungen erschwert, was auch
innerhalb der Mitarbeiterschaft zu Problemen führt (einheitlicher Führungsstil, kontinuierliche Personalentwicklung).
▪ Deshalb soll zukünftig die Erstverwendung nach dem Aufstieg bzw. der Ausbildung zum gehobenen Dienst nicht in der Wachabteilungs-
leitung, sondern im Tages-/Mischdienst erfolgen. Hierdurch müssen nicht alle Mitarbeiter des gehobenen Dienstes zuerst die
Wachabteilungsleitung durchlaufen.
▪ Um im Einsatzdienst eine Verwendung der „neuen“ gD-Mitarbeiter auf der 1. Führungsebene zu ermöglich, ist auch die Besetzung der
Funktion C-Dienst analog zur bisherigen Besetzung der Funktion B-Dienst im Integrations- bzw. Mischdienst anzupassen.
▪ Damit ein einheitliches Konzept für den Integrations- bzw. Mischdienst umgesetzt werden kann, sollen im Ergebnis der Projektgruppen-
arbeit auch die Wachabteilungsleiter dem Tages-/Mischdienst zugeordnet werden, hieraus aber weiterhin die primäre Personalführung
einer fest zugeordneten Wachabteilung übernehmen. Hierdurch kann auch eine durchgehende Besetzung der Funktion C-Dienst mit der
Qualifikation „Zugführer“ (gehobener Dienst) entsprechend des BEP gewährleistet werden.
▪ Aus Sicht von Lülf+ sollten die Wachabteilungsleiter allerdings einen höheren Einsatzdienstanteil als die übrigen eingebundenen
Mitarbeiter versehen.
▪ Während ihrer Tagesdienstzeiten ohne Einbindung in den Einsatzdienst wirken die Wachabteilungsleiter dann neben der
organisatorischen Führung der Wachabteilung auch verstärkt in die Sachgebiete mit Bezug zur konkreten Arbeit der Wachabteilung ein
(insb. im Bereich Ausbildungskonzeption der Wachabteilungen) und übernehmen die organisatorische Führung der Fachgruppen.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
STRUKTUR DER WACHABTEILUNGSLEITUNG
17.11.2021 153
▪ Durch dieses Konzept ist dann eine stellvertretende Wachabteilungsleitung mit der Qualifikation zum gehobenen Dienst nicht mehr
erforderlich. In Hinblick auf die Anzahl der zu führenden Mitarbeiter ist aus Sicht von Lülf+ jeweils ein WAL mit gD-Qualifikation
hinreichend.
▪ An der Feuerwache Süd empfehlen wir aufgrund der geringeren Personalstärke eine übergeordnete Wachabteilungsleitung durch den
Wachleiter der Wache Süd (s. auch Abschnitt 4.2), der ebenfalls je „Dienstgruppe“ jeweils 2 stellvertretende WAL (insgesamt 6)
zugeordnet sind.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
GESAMTPERSONALBEDARF WACHABTEILUNG
17.11.2021 154
SOLL-IST-VERGLEICH
▪ Bei der Berechnung des SOLL-Personalbedarfs für die Wachabteilungen sind die bisher aufgeführten organisatorischen Empfehlungen
berücksichtigt:
− Neustrukturierung der Wachabteilungsleitung und Besetzung Führungsebene C (WAL und Integrationsdienst, FüAss aus Leitstelle)
− Einführung Verfügerdienst
− Anpassung der SOLL-Funktionsbesetzung
▪ Hiermit ergibt sich für die Wachabteilung nach der Umsetzung von 2 Feuerwachen ein Personalbedarf von 113 VZÄ mD zzgl. 3 VZÄ gD
Wachabteilungsleiter .
▪ Dies entspricht einem Mehrbedarf von insgesamt 9 VZÄ gegenüber dem IST-Stellenplan.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
gD mD
IST-Zustand gemäß Stellenplan 2020 6,0 101,0 107,0 107,0 -
Fortschreibung personalwirtschaftliche Parameter *
[Basis: IST-Funktionsbesetzung] 105,7 106,0 -1,0
SOLL-Funktionsbesetzung 3,0 111,0 114,0 114,0 7,0
SOLL-Funktionsbesetzung inkl. OrgU Empfehlungen 3,0 111,4 114,4 114,0 7,0
SOLL-Funktionsbesetzung inkl. OrgU Empfehlungen,
TD-Abordnungen und Integrationsdienst TD 3,0 113,4 116,4 116,0 9,0
105,7
*) keine getrennte Berechnung von gD und mD
Betrachtung
Stellenumfang [VZÄ]
Wachabteilungen
Gesamt-
summe
Gesamt-
summe
(gerundet)
Differenz zum
IST-Zustand
Stellenplan 2020
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONALBEDARF LEITSTELLE
17.11.2021 155
SOLL-IST-VERGLEICH
▪ Bei der Berechnung des SOLL-Personalbedarfs für die Leitstelle sind die bisher aufgeführten organisatorischen Empfehlungen
berücksichtigt:
− Einführung Verfügerdienst und Übergabezeiten
− Anpassung der Tischbesetzzeiten
− Integration der Leitstellenspringer der Wachabteilungen und Besetzung FüAss C-Dienst durch Leitstelle
▪ Hiermit ergibt sich für die Leitstelle ein Personalbedarf von 22 VZÄ.
▪ Dies entspricht einem Mehrbedarf von 2 VZÄ gegenüber dem IST-Stellenplan.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
gD mD
IST-Zustand gemäß Stellenplan 2020 4,0 16,0 20,0 20,0 -
Fortschreibung personalwirtschaftliche Parameter *
[Basis: IST-Funktionsbesetzung] 20,1 20,0 0,0
SOLL-Funktionsbesetzung * 20,9 21,0 1,0
SOLL-Funktionsbesetzung inkl. OrgU Empfehlungen * 21,7 22,0 2,0
20,1
*) keine getrennte Berechnung von gD und mD
21,7
Betrachtung
Stellenumfang [VZÄ]
Leitstelle
Gesamt-
summe
Gesamt-
summe
(gerundet)
Differenz zum
IST-Zustand
Stellenplan 2020
20,9
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UMSETZUNG DER TAGVERSTÄRKUNG
17.11.2021 156
▪ Bei der Umsetzung der 2-Wachen-Struktur soll entsprechend dem Bedarfs- und Entwicklungsplan an der Wach Nord zusätzlich eine
Tagverstärkung für 2 Springerfunktionen umgesetzt werden. Rechnerisch entsteht hierfür ein Personalbedarf von 3,5VZÄ (s. Abschnitt
6.2).
▪ Prinzipiell sind zur Umsetzung 2 Varianten möglich:
− Erhöhung des Personals in den Wachabteilungen und rollierende Besetzung der Funktionen aus den Wachabteilungen.
(Aufgrund der differierenden Arbeitszeiten (24Stunden vs. 10 Stunden) ist ein negativer Einfluss auf die Motivation der
Mitarbeiter möglich.)
− Besetzung aus dem Pool der Tages-/Mischdienstmitarbeiter mD und entsprechende Erhöhung des Personals.
▪ In Abwägung der Vor- und Nachteile wird eine Besetzung der Tagverstärkung aus dem Pool der Tages-/Mischdienstmitarbeiter mD
empfohlen. Hierzu werden 3 zusätzliche Vollzeitäquivalente im Tagesdienst / Mischdienst umgesetzt. Da durch die 2-Wachen-Struktur
eine geringere Zuarbeitsleistung aus den Wachabteilungen in den Werkstätten der Wache Nord entsteht, sollen die zusätzlichen
Mitarbeiter dort angesiedelt werden. Diese sind bereits im Kapitel 5.4 im Sachgebiet 31 berücksichtigt.
▪ Um dienstplanerisch die Besetzung der 2 Funktionen Montag bis Freitag sicherstellen zu können, sind neben den festen Stellen für die
TD-Springer weitere Mitarbeiter gelegentlich einzubinden, um gleichzeitige Abwesenheiten (Urlaub, Krankheit etc.) kompensieren zu
können. Dieser Kreis sollte sich auf eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern aus dem Pool Führungsassistenten beschränkten, umden
zusätzlichen Ausbildungsaufwand nicht übermäßig zu erhöhen.
▪ Zusätzlich wird die verbleibende Differenz des rechnerischen Personalbedarfs von 0,5 VZÄ (rechnerisch 3,5 VZÄ erforderlich, 3,0 VZÄ
zusätzlich berücksichtigt) in den Wachabteilungen angesiedelt. Hierdurch ist ein großer Pool zur Besetzung gegeben, gleichzeitig kann
hierdurch Mitarbeitern der Wachabteilung ermöglich werden, für rückwärtige Aufgaben (z.B. spezielle Gerätewartung) an einzelnen
oder mehreren Tagen in den Tagesdienst zu wechseln, ohne dass es einen negativen Einfluss auf den Personalbedarf hat.
6.3 Personalwirtschaftliche Untergliederung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BESETZUNGSBEDARF
17.11.2021 157
▪ Durch die Mitarbeiter des Tages-/Mischdienstes sind zukünftig folgende Funktionen zu besetzen:
− höherer und gehobener Dienst
◦ 1 Funktion B-Dienst (Verbandsführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
◦ 1 Funktion C-Dienst (Zugführer) [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
− mittlerer Dienst
◦ 1 Funktion Führungsassistent B-Dienst [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
◦ 2 Funktionen Springer Mo.-Fr . 07:00 bis 17:00 Uhr [in Bereitschaftsdienst ab Wache]
▪ Hierzu ist folgendes Personal entsprechend der SOLL-Ausstattung prinzipiell fachlich qualifiziert und nicht für andere
Einsatzdienstfunktionen vorgesehen:
− höherer und gehobener Dienst: 27 Mitarbeiter
− mittlerer Dienst: 16 Mitarbeiter
▪ Im IST-Zustand umfasst der Pool 17 potenzielle Mitarbeiter im gehobenen/höheren Dienst. Davon sind derzeit 11 Mitarbeiter in die
Besetzung des B-Dienstes integriert. Deshalb wird auch zukünftig (zumindest in einer Übergangsphase) nicht von einer vollständigen
Integration aller Mitarbeiter des gehobenen/höheren Dienstes in die Besetzung der Führungsfunktionen ab Wache ausgegangen.
▪ Außerdem ist es aufgrund der rückwärtigen Anforderungen im Bereich der Abteilung VB (hohe externe Schnittstellen, Außentermine)
bedarfsgerecht, hier einen geringeren Einsatzdienstanteil der Mitarbeiter umzusetzen. Die Abteilungsleitungen nehmen zusätzlich die
Funktion A-Dienst wahr, wodurch auch hier nur ein geringerer Einsatzdienstanteil B-Dienst bedarfsgerecht ist. Diese Verringerungder
Einsatzdienstanteile ist im Rahmen der Umsetzung festzulegen.
▪ Für das SOLL-Konzept wird im Bereich des höheren und gehobenen Dienstes von einem (rechnerischen) Pool von 22 Mitarbeitern
ausgegangen, die gleichmäßig in den Einsatzdienst eingebunden sind. Die übrigen 5 Mitarbeiter mit der entsprechenden Qualifikation
sind planerisch nicht in den Einsatzdienst einberechnet (z.B. durch unbesetzte Stellen, kapazitive Gründe im rückwärtigen Bereich).
▪ Von den Mitarbeitern im mittleren Dienst sind 6 für die Besetzung der Tagesspringer (mit Einsatzdienstanteil in den Wachabteilungen
oder ohne Einsatzdienst) vorgesehen. Somit verbleiben 10Mitarbeiter zur Besetzung der Funktion Führungsassistent B-Dienst. Zur
zuverlässigen Besetzung der Tagesspringer ist hiervon ein geringer Anteil ggf. gelegentlich auch in diese Besetzung einzubinden.
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
BESETZUNGSBEDARF
17.11.2021 158
▪ Wir empfehlen somit folgende Stellenzuteilung im Führungsdienst aus dem
Integrationsdienst zu den Führungsdiensten:
− B-Dienst: 12 Stellen
− C-Dienst: 10 Stellen*
(Die konkrete Aufteilung der Mitarbeiter auf die Führungsebenen ist im Rahmen der
Umsetzung und laufenden Personalentwicklung ggf. auf Basis von persönlichen
Einsatzerfahrungen und Stellenbewertungen anzupassen.)
▪ Hierdurch ergeben sich Einsatzdienstanteile, die eine effektive Aufgaben-
wahrnehmung im rückwärtigen Bereich ermöglichen.
▪ Die Wahrnehmung der Einsatzdienste führt in Abhängigkeit von der Anzahl der
zur Besetzung herangezogenen Stellen zu einer Reduktion der tatsächlich zur
Arbeitsleistung im Tagesdienst nutzbaren effektiven Nettojahresleistungszeit.
Diese Reduktion ist nebenstehend unter der erfahrungsgemäßen Annahme
berechnet, dass je 24 h-Dienst 6 h Arbeitsleistung erbracht werden können.
▪ Des Weiteren sind Ausbildungszeiten und Zeiten für Dienstsport hiervon
abzuziehen.
▪ Die resultierende effektive NJLZ liegt somit bei rund 900 bis 1.000 Stunden und
entspricht rund 60 % bis 70 % der verwaltungsüblichen Nettojahresleistungs-
zeit. Diese Einschränkung ist bei der Ableitung der Stellenbedarfe in den
Kapiteln 4 und 5 bereits berücksichtigt.
▪ Aus der Personalausstattung im mittleren Dienst des Tages-/Mischdienstes
ergeben sich folgende Zuweisungen zu den Funktionsbesetzungen:
− Führungsassistent: 10 Stellen
− Tagesspringer: 3(-4) Stellen
− Wachabteilung: 2 Stellen
6.4 Umsetzung des Integrations-/Mischdienstes aus dem Tagesdienst
1.425,6 h
1.669,0 h
Stunden Anteil
Zu besetzende Jahresfunktionsstunden 8.760,0 h -
Einsatzdienst bei 12 VZÄ [WAZ 48] 730,0 h 43,7 %
Tagdienst bei 12 VZÄ [WAZ 41] 802,0 h 56,3 %
resultierende effektive NJLZ (Tagdienst) 984,5 h 69,1 %
Stunden Anteil
Zu besetzende Jahresfunktionsstunden 8.760,0 h -
Anteil Einsatzdienst bei 10 VZÄ [WAZ 48] 876,0 h 52,5 %
Anteil Tagdienst bei 10 VZÄ [WAZ 41] 677,3 h 47,5 %
resultierende effektive NJLZ (Tagdienst) 896,3 h 62,9 %
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 41
Nettojahresleistungszeit bei WAZ 48
SOLL-Empfehlung B-Dienst und FüAss Besetzung
SOLL-Empfehlung C-Dienst-Besetzung
*) Aus Sicht von Lülf+ sollten die Wachabteilungsleiter einen höheren
Einsatzdienstanteil als die übrigen eingebundenen Mitarbeiter versehen.
In der Tabelle ist als Vergleichswert der Einsatz - und Tagdienstanteil bei
einer Gleichverteilung dargestellt.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UMSETZUNGSKONZEPT 2-WACHEN-STRUKTUR
17.11.2021 159
▪ Einsatzdienst
− Änderung Funktionsbesetzung:
◦ + 2 Funktionen Wache Süd (Hubrettungsfahrzeug)
◦ + [2] Funktionen Mo.-Fr . tagsüber Wache Nord (TD-Springer) → Besetzung durch Tagesdienst
→ Resultierender zusätzlicher Personalbedarf: 9 VZÄ in den Wachabteilungen
▪ Leitstelle
− Umstellung Besetzungssystematik (Reduktion Tischbesetzzeiten und Vorhaltung Bereitschaftsfunktion) aufgrund fehlender
Ruheräume am IST-Standort erst nach Neubau Feuerwache Nord möglich
▪ Amtsleitung
− Stabsbereich
◦ Nach Fertigstellung und (vollständiger) Inbetriebnahme entfällt Projektleitung Neubauprojekte.
→ Resultierender zusätzlicher Personalbedarf: - 1 VZÄ hD
▪ Abteilung 1
− Sachgebiet 11 (Gefahrenabwehrplanung):
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
− Sachgebiet 12 (Leitstelle):
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur auf rückwärtige Personalausstattung
− Sachgebiet 13 (Einsatzdienst):
◦ Wachleiter Wache Süd aufgrund zusätzlicher Aufgabe Controllingunterstützung/Dienstplanung auch schon vor Umsetzung Wache
Süd erforderlich. Gleichzeitig Integration bei organisatorischer Planung 2-Wachen-Struktur (u. a. Auswahl Personalkörper Wache
Süd).
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
UMSETZUNGSKONZEPT 2-WACHEN-STRUKTUR
17.11.2021 160
▪ Abteilung 1 (Forts.)
− Sachgebiet 14 (Freiwillige Feuerwehr)
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
− Sachgebiet 15 (Aus- und Fortbildung)
◦ kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
▪ Abteilung 2 (Vorbeugender Brandschutz)
− kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
▪ Abteilung 3 (Technik)
− Sachgebiet 31 (Werkstätten Wache Nord)
◦ Bedarf mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst erst nach Inbetriebnahme Wache Süd zur Besetzung der Tagesspringer . Gleichzeitig
ist damit die sinkende Zuarbeit aus den Wachabteilungen zu kompensieren (durch Verlagerung von 6 Funktionen zur Wache Süd).
→ Resultierender zusätzlicher Personalbedarf: + 3 VZÄ mD
− Sachgebiet 32 (Werkstätten Wache Süd)
◦ Bedarf zur Einrichtung des Sachgebiets entsteht erst nach Inbetriebnahme Wache Süd zur Koordination der Werkstattätigkeit; bis
dahin aber als bisheriges Sachgebiet „Bekleidung“ erforderlich.
Durch das entstehende Arbeitspotenzial (durch rückwärtige Leistung der Wachabteilung) können ggf. fremdvergebene Leistungen
(insb. Schlauchpflege und Reinigung der Schutzkleidung) wieder selbst übernommen werden (vgl. Abschnitt 4.3)
− Sachgebiet 33 (Liegenschaftsverwaltung und Logistik)
◦ In Abhängigkeit von der Übernahme der Betreiberpflichten durch die Feuerwehr können durch den Neubau Wache Nord sowie die
Inbetriebnahme der Wache Süd zusätzliche Bedarfe für die Haustechnik entstehen (vgl. Abschnitt 4.3).
▪ Abteilung 4
− kein Einfluss durch Veränderung der Wachenstruktur
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITTELFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 1 FEUERWACHE
17.11.2021 161
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
hD gD mD nicht
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich 1 1 - - 2 - - - 0 2 1 VZÄ hD befristet
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 104 - 104 109 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 - 4 6 - - - 0 6
SG 32 Werkstätten Wache Süd - - - - 0 - - - 0 0
SG 33 Leigenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 3 25 13 21,25 62,25 4 122 0 126 188,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 1 9 0 5,73 15,73 -6,5 7 -2 -1,5 14,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 3 25,5 32 21,25 81,75 4 122 0 126 207,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 1 9 8 5,73 23,73 -6,5 7 -2 -1,5 22,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
hD gD mD nicht
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich 1 1 - - 2 - - - 0 2 1 VZÄ hD befristet
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 104 - 104 109 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 - 4 6 - - - 0 6
SG 32 Bekleidung | Werkstätten Wache Süd - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 33 Liegenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 3 25 14 21,25 63,25 4 122 0 126 189,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 1 9 1 5,73 16,73 -6,5 7 -2 -1,5 15,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 3 25,5 33 21,25 82,75 4 122 0 126 208,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 1 9 9 5,73 24,73 -6,5 7 -2 -1,5 23,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITTELFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 1 FEUERWACHE
17.11.2021 162
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Einrichtung eines Stabsbereichs für Querschnittsthemen + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle Projektleitung Neubauprojekte (befristet) + 1 VZÄ hD
▪ Stärkung des Bereichs Einsatzvorbereitung und Zivil-/Katastrophenschutz + 1 VZÄ gD
+ 1 VZÄ non-fw.
+ Umwandlung einer G26.3-Stelle mD
▪ Einrichtung einer Stelle Sachbearbeitung/Teamleitung IT und Digitalfunk + 1 VZÄ non-fw.
▪ Stärkung des Bereichs IT und Digitalfunk + 1 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle Controllingunterstützung/Dienstplanung (inkl. Aufgabe Wachleitung Wache Süd) + 1 VZÄ gD
▪ Stärkung der Aus- und Fortbildung + 1 VZÄ gD
+ Entfall kw-Vermerk für eine Stelle gD
▪ Neuberechnung der Aufgabenaufwände im Bereich VB/Genehmigungsverfahren + 1 VZÄ gD
▪ Einrichtung einer Stelle für Sonderprojekte/FAIR in der Abteilung VB + 1 VZÄ mD*
▪ Neuverteilung der Aufgaben im Bereich Technik/Werkstätten + 1 VZÄ gD
- 1 VZÄ mD
+ Entfristung der 3 Stellen Gerätewarte
▪ Einrichtung eines Sachgebiets Liegenschaften und Logistik + 2 VZÄ non-fw.
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
*) Stelle Sonderprojekte/FAIR wird im gD besetzt. Zur Personalausstattung des SG entsprechend Abschnitt 5.3 wird im Vergleich zum IST-Stellenplan eine zusätzliche Stelle mD
benötigt.
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen .
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Stärkung des Bereichs Verwaltung + 0,5 VZÄ non-fw.
▪ Schaffung von Stellen für die Verwaltungsunterstützung in den Abteilungen/Sachgebieten + 1,23 VZÄ non-fw.
▪ Neuberechnung des Personalbedarfs in den Wachabteilungen + 3 VZÄ mD
▪ Anpassung des Besetzungsmodells C-Dienst (Integrationsdienst aus dem Mischdienst) - 3,5 VZÄ gD
▪ Anpassung der Besetzung in der Leitstelle + 2 VZÄ mD
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
MITTELFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 1 FEUERWACHE
17.11.2021 163
+ Insgesamt summiert sich der mittelfristige Mehrbedarf (1 Feuerwache) auf insgesamt 15,23 VZÄ gegenüber dem Stellenplan 2020 zzgl. der
Umwandlung von 2 kw- bzw. G 26.3-Stellen und der Entfristung von 3 Gerätewart-Stellen (ohne Betrachtung von Ausbildungsstellen).
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LANGFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 2 FEUERWACHEN
17.11.2021 164
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
hD gD mD nicht
fw-techn.
Zwischen-
summe gD mD Beschäf-
tigte
Zwischen-
Summe
Amtsleitung 1 - - 0,75 1,75 - - - 0 1,75 0,25 VZÄ nfwt Gleichstellungsbeauftragte
Stabsbereich - 1 - - 1 - - - 0 1
Abt. 1 Einsatz 1 - - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 11 Gefahrenabwehrplanung - 2 1 3 6 - - - 0 6
SG 12 Leitstelle - 2 5 2 9 4 * 18 - 22 31 *) prüfungsfreier Laufbahnaufstieg
SG 13 Einsatzdienst - 5 - - 5 - 113 - 113 118 3 VZÄ gD als WAL im Tages-/Mischdienst
SG 14 Freiwillige Feuerwehr - - - - 0 - - - 0 0
SG 15 Ausbildung - 3 1 - 4 - - - 0 4
Abt. 2 Vorbeugender Brandschutz - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 21 Brandschutzaufklärung - - 2 - 2 - - - 0 2
SG 22 Genehmigungsverfahren - 3 - - 3 - - - 0 3
SG 23 Gefahrenverhütungsschau - 3 1 3 7 - - - 0 7 3 VZÄ nfwt: Beschäftigte für BSD
SG 24 Brandschutztechnische Einrichtungen - 2 2 - 4 - - - 0 4
Abt. 3 Technik - 1 - 0,5 1,5 - - - 0 1,5
SG 31 Werkstätten Wache Nord - 2 3 4 9 - - - 0 9
SG 32 Werkstätten Wache Süd - - 1 - 1 - - - 0 1
SG 33 Liegenschaften und Logistik - - 1 2 3 - - - 0 3
Abt. 4 Verwaltung - - - 5 5 - - - 0 5
Zwischensumme SOLL-Stellen (Aktiv) 2 25 17 21,25 65,25 4 131 0 135 200,25
Differenz SOLL-IST Stellen (Aktiv) 0 9 4 5,73 18,73 -6,5 16 -2 7,5 26,23
Ausbildungsstellen - - 19 - 19 - - - 0 19
Personalrat - 0,5 - - 0,5 - - - 0 0,5 aus IST-Zustand übernommen
GESAMT SOLL-Stellenplan 2 25,5 36 21,25 84,75 4 131 0 135 219,75
Differenz SOLL-IST Stellenplan 0 9 12 5,73 26,73 -6,5 16 -2 7,5 34,23
Organisationseinheit / Bereich
Personalausstattung [VZÄ]
BemerkungTagesdienst (inkl. Mischdienst) Wachabeilungen / Dienstgruppen LSt Gesamt-
summe
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
PERSONELLE MAßNAHMEN
▪ Entfall Stelle Projektleitung Neubauprojekte - 1 VZÄ hD
(nach Fertigstellung und (vollständiger) Inbetriebnahme von beiden neuen Wachen)
▪ Einrichtung zusätzlicher Stellen in den Werkstätten zur Besetzung der Tagesspringer + 3 VZÄ mD
▪ Einrichtung einer Stelle zur Werkstattkoordination auf Wache Süd ± 0 VZÄ mD
▪ Besetzung von 2 zusätzlichen Funktionen auf Wache Süd + 9 VZÄ mD
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
LANGFRISTIGE STELLENAUSSTATTUNG 2 FEUERWACHEN
17.11.2021 165
+ Der zusätzliche langfristige Stellenmehrbedarf (bei Einrichtung der 2. Feuerwache) beträgt insgesamt 11 VZÄ.
Anmerkung:
Dargestellt sind die Differenzen zwischen dem IST-Stellenplan mit Stand 31.12.2020 (s. Kapitel 2) und der SOLL-Stellenausstattung für die aktiven Stellen .
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 166
Für die Umsetzung der Maßnahmen zur organisatorischen Weiterentwicklung der Feuerwehr Darmstadt müssen Voraussetzungen
geschaffen werden, die zum Teil einen erheblichen zeitlichen Vorlauf benötigen.
Für den Betrieb der zwei Feuerwachen muss der Personalkörper zur Funktionsbesetzung im Einsatzdienst vergrößert werden. Ebenso
müssen im rückwärtigen Bereich Kapazitäten geschaffen werden, um alle anfallenden Aufgaben zur Einführung und zum Betrieb derneuen
Struktur wahrnehmen zu können.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Besetzung von Stellen, die eine feuerwehrtechnische Qualifikation erfordern, je nachLaufbahn eine
Ausbildungszeit von 1 bis 2 Jahren erfordern. Eine Stellenbesetzung mit vorhandenen Mitarbeitern erfordert eine Nachbesetzung, für die
aufgrund der geringen Marktverfügbarkeit von fertig ausbildeten Feuerwehrbeamten ebenfalls die Ausbildungszeiten zu berücksichtigen
sind. Das notwendige umfangreiche Auswahlverfahren mit Sporttest und ärztlichen Untersuchungen verlängert den
Stellenbesetzungsprozess, sodass Stellenplananträge für Stellen, die eine Feuerwehrausbildung erfordern, deutlich früher gestellt werden
müssen als für Stellen, die keine solche Qualifikation benötigen.
Die jährliche Verfügbarkeit von Lehrgangsplätzen für die Grundausbildung und Aufstiegsfortbildung ist eingeschränkt, sodass der
Personalaufbau über mehrere Jahre gestreckt werden muss.
Dargestellt ist auf der folgenden Seite eine grobe Aufteilung der zeitlichen Entwicklung der Neueinstellungen zur Umsetzung der
organisatorischen Maßnahmen/Empfehlungen, um den jährlichen Ausbildungsbedarf abschätzen zu können.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 167
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
Hinweis:
Der Block „GAL“ beschreibt
lediglich qualitativ, dass für
diese Stellen ggf. vor der
Besetzung die Durchführung
eines feuerwehrtechnischen
Grundlehrgangs erforderlich
ist, und steht für keinen
konkreten Zeitraum dieses
Lehrgangs.
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal Einsatzdienst & Funktionsbesetzung
Besetzung C-Dienst Integrationsdienst
-3,5 gD stv. Wachabteilungsleitung
+3 mD Wachabteilung
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+3 mD Wache Süd
+3 mD Springer Wache Nord
Personal Leitstelle
+1 mD Disposition
+1 mD Anpassung Organisation LSt
Personal Fw Tages-/Mischdienst
+1 hD Neubauprojekte (befr.)
+1 gD Stabsbereich
+1 gD Einsatzplanung
Umwandlung G26.3-Stelle Einsatzplanung
+1 mD IT / Digitalfunk
+1 gD Dienstplanung, Controlling / WL Süd
+1 gD Leiter GAL
Entfall kw-Vermerk Ausbildung
+1 gD VB/Genehmigungsverfahren
+1 mD VB Sonderprojekte/FAIR - Kompensation
Umwandlung Stelle mD in gD Beschaffung
Personal non-fw.-techn.
+1 VZÄ Einsatzvorbereitung Zivil-/KatS
+1 VZÄ Teamleitung IT
Entfristung der Stellen Gerätewarte
+2 VZÄ Logistik/Liegenschaften (ggf. mD edu)
+0,5 VZÄ SB Personal
+0,25 VZÄ Verwaltungsunterstützung
+0,98 VZÄ Verwaltungsunterstützung
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
Aufstieg
GAL
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 168
WACHABTEILUNGEN/LEITSTELLE
Mit der Inbetriebnahme der Feuerwache Nord wird die Feuerwehr
Darmstadt zwei Feuerwachen betreiben. Im Einsatzdienst müssen
hierfür die folgenden personellen Maßnahmen umgesetzt werden:
▪ Aufstockung des Personals um 3 VZÄ mD aufgrund der
Neuberechnung des Personalfaktors
▪ Ausbildung von 9 VZÄ mD zur Funktionsbesetzung an
der neuen Feuerwache Süd
▪ Ausbildung von 3 VZÄ mD als Springer für die Feuerwache Nord
▪ Aufteilung des Personals in Rumpfmannschaft und Springer für die Teilrotation zwischen den Feuerwachen im Rahmen der
Jahresdienstplanung.
▪ zeitnahe Aufstockung um 1 VZÄ mD für die Besetzung der Leitstelle
▪ Aufstockung um 1 VZÄ mD für den Betrieb der neuen Leitstelle mit der angepassten Organisation an der Feuerwache Nord
Die Veränderung der Besetzung der Funktion C-Dienst erfordert eine Verlagerung von gD-Stellen aus der Wachabteilung in den rückwärtigen
Bereich. Dies erfordert die folgenden Umsetzungsschritte:
▪ Besetzung von 3 VZÄ gD Wachabteilungsleiter im Tagesdienst, die einer Wachabteilung zugeordnet sind, um die Aufgaben der
Personalführung zu übernehmen. Wir empfehlen für diese Stellen einen größeren Anteil an Integrationsdiensten, um die Anbindung an
die Wachabteilung sicherzustellen. Der verbleibende Tagesdienstanteil ist für administrative Aufgaben im Bereich der Organisation des
Dienstbetriebs der Wachabteilungen, der Einsatzplanung und der Organisation der Fachgruppen vorgesehen.
▪ Im Tagesdienst müssen weitere gD-Stellen besetzt werden, um einen stabilen Integrationsdienst für die Funktionen des C-Dienstes und
des B-Dienstes sicherzustellen.
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal Einsatzdienst & Funktionsbesetzung
Besetzung C-Dienst Integrationsdienst
-3,5 gD stv. Wachabteilungsleitung
+3 mD Wachabteilung
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+2 mD Wache Süd
+3 mD Wache Süd
+3 mD Springer Wache Nord
Personal Leitstelle
+1 mD Disposition
+1 mD Anpassung Organisation LSt
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
TAGES-/MISCHDIENST
Die organisatorischen Veränderungen in der Feuerwehr Darmstadt
erfordern eine Anpassung des Personalkörpers im Tagesdienst.
Die Verschiebung von gD-Stellen aus den Wachabteilungen in den
Tagesdienst zur Besetzung der Funktion C-Dienst im Integrations-/
Mischdienst erfordert ebenfalls eine Personalanpassung.
Insbesondere im Bereich der Ausbildung und in den
organisatorischen Querschnittsthemen ist mit einem deutlichen
Aufgabenzuwachs zu rechnen. Aus diesem Grund empfehlen wir die
zeitnahe Besetzung der folgenden Stellen:
▪ Aufbau des Stabsbereiches mit 1 VZÄ gD
▪ Stärkung der Ausbildung durch Aufstockung um 1 VZÄ gD für die Leitung der Grundausbildung
(zzgl. Entfall kw-Vermerk für eine Stelle gD)
▪ Stärkung der Einsatzplanung durch Aufstockung um 1 VZÄ gD (zzgl. Entfall kw-Vermerk für eine Stelle mD)
▪ Stärkung des Vorbeugenden Brandschutzes durch 1 VZÄ mD zur Kompensation der Stellenbesetzung Sonderprojekte/FAIR
Die weiteren Funktionen, die zum Aufbau der 2-Wachen-Struktur notwendig sind, können in den Folgejahren bedarfsgerecht besetzt werden.
In Vorbereitung auf die Besetzung der Stelle Wachführer Feuerwache Süd können Aufgaben des Dienstplan-Controllings vorerst durchdie
Wachabteilungsführer im Tagesdienst übernommen werden, um perspektivisch aus diesem Kreis 1 VZÄ gD für die Besetzung der Stelle
Wachführer Feuerwache Süd zu rekrutieren.
Ebenso sollten die weiteren Stellen in der Einsatzplanung und im vorbeugenden Brandschutz in den Folgejahren, in Abhängigkeitvon der
Marktverfügbarkeit von Bewerbern und der Ausbildungskapazität, besetzt werden.
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 169
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal Fw Tages-/Mischdienst
+1 hD Neubauprojekte (befr.)
+1 gD Stabsbereich
+1 gD Einsatzplanung
Umwandlung G26.3-Stelle Einsatzplanung
+1 mD IT / Digitalfunk
+1 gD Dienstplanung, Controlling / WL Süd
+1 gD Leiter GAL
Entfall kw-Vermerk Ausbildung
+1 gD VB/Genehmigungsverfahren
+1 mD VB Sonderprojekte/FAIR - Kompensation
Umwandlung Stelle mD in gD Beschaffung
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
GAL
Aufstieg
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
In den Abteilungen der Feuerwehr Darmstadt besteht im nicht-
feuerwehrtechnischen Bereich Bedarf an Verwaltungsunterstützung.
Treiber des Personalbedarfs sind der Aufbau der 2-Wachen-
Struktur und die daraus folgende Funktionserhöhung und
Personalaufstockung. Im Bereich der Logistik, der Bauunterhaltung
und der IT steigert der Aufgabenzuwachs ebenfalls den
Personalbedarf.
Wir empfehlen eine zeitnahe Besetzung der folgenden Stellen:
▪ 1 VZÄ Teamleitung IT
▪ 2 VZÄ Logistik/Liegenschaften (ggf. mD mit eingeschränkter/fehlender Feuerwehrtauglichkeit)
▪ 0,5 VZÄ SB Personal
▪ 0,25 VZÄ Verwaltungsunterstützung
Die Besetzung von zusätzlichen Stellen zur Verwaltungsunterstützung wird derzeit durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Arbeits-
plätzen begrenzt. Aus diesem Grund sind die Raumprogramme der Feuerwachen zu überprüfen und ggf. anzupassen. Für eine zeitnahe
Stellenbesetzung sind ggf. Zwischenlösungen notwendig, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.
Befristete Stellenbesetzungen mit einer langfristigen Beschäftigungsperspektive sollten zeitnah entfristet werden.
6.5 Zusammenfassung Personalwirtschaft und Umsetzungskonzept
ZEITLICHER ABLAUF DER PERSONELLEN MAßNAHMEN
17.11.2021 170
Projektphasen/Meilensteine
Bezug Feuerwache Nord
Bezug Feuerwache Süd
Personal non-fw.-techn.
+1 VZÄ Einsatzvorbereitung Zivil-/KatS
+1 VZÄ Teamleitung IT
Entfristung der Stellen Gerätewarte
+2 VZÄ Logistik/Liegenschaften (ggf. mD edu)
+0,5 VZÄ SB Personal
+0,25 VZÄ Verwaltungsunterstützung
+0,98 VZÄ Verwaltungsunterstützung
20282025 2026 20272021 2022 2023 2024
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
1 Auftrag und methodisches Vorgehen 23
2 Zusammenfassung des IST-Zustandes 27
3 Bemessung des Personalbedarfs der Leitstelle 40
4 Analysen und Handlungsempfehlungen zur Ablauforganisation 70
5 Resultierende Handlungsempfehlungen zur Aufbauorganisation 107
6 Personalwirtschaftliche Betrachtungen 136
7 Anlagen 171
0 Extrakt und Zusammenfassung (Managementfassung) 7
17.11.2021 171
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ANLAGENVERZEICHNIS
17.11.2021 172
Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
7 Anlagen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 173
AAO Alarm- und Ausrückeordnung
Abt Abteilung
AG Arbeitsgruppe
ÄLRD Ärztliche Leitung Rettungsdienst
AnWo Anwesenheitswochen
ArbZG Arbeitszeitgesetz
ATS Atemschutz
AZV Arbeitszeitverordnung
BEP Bedarfs- und Entwicklungsplan
BF Berufsfeuerwehr
B-III / B 3 Qualifikation zum Gruppenführer im mittleren feuerwehrtechnischer Dienst
BildscharbV Bildschirmarbeitsverordnung
BImSchG Bundes-Immissionsschutzgesetz
B-IV / B 4 Qualifikation zum gehobener feuerwehrtechnischer Dienst
BMA Brandmeldeanlage
BS Brandschutz
BSA Brandschutzaufklärung
BSD Brandsicherheitsdienst
BSE Brandschutzerziehung
BSZ Bereitschaftszeit
CBRN Stoffe, von denen chemische, biologische, radiologische oder nukleare Gefahren
ausgehen
CSA Chemikalienschutzanzug
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 174
DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
DLK Drehleiter mit Korb
DSE Darmstädter Stadtentwicklung
DSGVO Datenschutz-Grundverordnung
ED / ed Einsatzdienst
edu einsatzdienstuntauglich
Effektive Leistungszeit Arbeitszeit Hauptamtlicher Einsatzkräfte, die für planbare (sekundäre) Aufgaben zur
Verfügung steht
ELP Einsatzleitplatz
ELW Einsatzleitwagen
EVM Erweiterte Versorgungsmaßnahmen
FAIR Teilchenbeschleunigeranlageam Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in
Darmstadt
FB Fachbereich
Fe Feiertag(e)
FF Freiwillige Feuerwehr
FSD Feuerwehrschlüsseldepot
FüAss Führungsassistent
Funktion(en) / Fu Eine Funktion bedeutet, dass eine qualifizierte Einsatzkraft im Einsatz benötigt wird
Fw Feuerwehr
FwK Feuerwehrkran
FWN Feuerwache Nord
FWS Feuerwache Süd
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 175
fw-techn. feuerwehr-technisch
Fzg Fahrzeug
G 26.3 Arbeitsmedizinischer Grundsatz 26 (Atemschutzuntersuchung)
GABC Sondereinheit Umweltschutz
GAL Grundausbildungslehrgang
gD gehobener (feuerwehr-technischer) Dienst
GVS Gefahrenverhütungsschau
GW Gerätewagen
HAZVO Hessische Arbeitszeitverordnung
HBKG Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den
Katastrophenschutz
hD höherer (feuerwehr-technischer) Dienst
HH Haushalt
HLF Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
HRDG Hessisches Rettungsdienstgesetz
HRDG-DV Verordnung zur Durchführung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes
HTLF Hilfeleistungstanklöschfahrzeug
HuRF Hubrettungsfahrzeug (in der Regel DLK)
HUrlVO Hessische Urlaubsverordnung
IDA Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt
IuK Information und Kommunikation
KatS Katastrophenschutz
KdoW Kommandowagen
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 176
KGSt Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement
KLAF Kleinalarmfahrzeug
ku Umwandlungsvermerk im Stellenplan
kw Wegfallvermerk im Stellenplan
LA Lungenautomat
LAK Lebensarbeitszeitkonto
LF Löschfahrzeug
LSt Leitstelle
mD mittlerer (feuerwehr-technischer) Dienst
MTW Mannschaftstransportfahrzeug/Mannschaftstransportwagen
nfwt nicht feuerwehr-technisch
NJLZ Nettojahresleistungszeit
OE Organisationseinheit
OrgU Organisationsuntersuchung
PA Pressluftatmer
PR Personalrat
PSNV Psycho-soziale Notversorgung
QM Qualitätsmanagement
Rb Rufbereitschaft
RD Rettungsdienst
SG Sachgebiet
SR Sachrate
SRHT Sondereinheit Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ABKÜRZUNG ERLÄUTERUNG
17.11.2021 177
SW Schlauchwagen
TD Tagdienst/Tagesdienst
TH / THL Technische Hilfe(-leistung)
VB Vorbeugender Brandschutz
VZÄ Vollzeitäquivalent [Maßeinheit für fiktive Anzahl Vollzeitbeschäftigter bei gegebener
Wochenarbeitszeit / standardisierte Vergleichsgröße]
WA Wachabteilung
WAL Wachabteilungsleiter
WAZ Wochenarbeitszeit
WLF Wechselladerfahrzeug (Trägerfahrzeug für Abrollbehälter (AB))
7 Anlage 1: Abkürzungen und Definitionen
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERFÜLLUNG DER VERSORGUNGSNIVEAUS IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 178
MONTAG BIS FREITAG
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Uhrzeit 0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00 Gesamt
Anzahl
Telefonate 1.064 900 731 648 642 703 1.124 1.802 2.518 2.727 2.892 3.082 3.042 2.913 2.941 2.938 2.981 2.900 2.886 2.485 2.248 1.960 1.729 1.406 49.262
nicht
erreicht 68 60 38 35 29 56 69 89 92 85 114 113 129 108 122 172 117 118 142 68 94 58 52 56 2.084
Anteil 6,4% 6,7% 5,2% 5,4% 4,5% 8,0% 6,1% 4,9% 3,7% 3,1% 3,9% 3,7% 4,2% 3,7% 4,1% 5,9% 3,9% 4,1% 4,9% 2,7% 4,2% 3,0% 3,0% 4,0% 4,2%
Anzahl
Telefonate 291 258 215 161 154 176 298 658 1.390 1.989 2.201 2.314 2.215 1.854 1.662 1.777 1.575 1.337 1.046 917 804 663 568 433 24.956
nicht
erreicht 14 13 10 1 6 7 11 15 31 30 45 56 48 44 32 47 43 30 33 22 13 10 8 19 588
Anteil 4,8% 5,0% 4,7% 0,6% 3,9% 4,0% 3,7% 2,3% 2,2% 1,5% 2,0% 2,4% 2,2% 2,4% 1,9% 2,6% 2,7% 2,2% 3,2% 2,4% 1,6% 1,5% 1,4% 4,4% 2,4%
Anzahl
Telefonate 1.182 1.057 832 676 674 722 1.432 2.943 4.829 4.900 5.803 5.856 5.133 4.884 4.950 4.725 4.403 3.937 4.042 3.664 3.142 2.517 2.219 1.654 76.176
nicht
erreicht 42 35 25 13 17 14 26 37 71 66 116 138 106 111 86 106 72 69 85 47 42 18 22 30 1.394
Anteil 3,6% 3,3% 3,0% 1,9% 2,5% 1,9% 1,8% 1,3% 1,5% 1,3% 2,0% 2,4% 2,1% 2,3% 1,7% 2,2% 1,6% 1,8% 2,1% 1,3% 1,3% 0,7% 1,0% 1,8% 1,8%
Anzahl
Telefonate 2.537 2.215 1.778 1.485 1.470 1.601 2.854 5.403 8.737 9.616 10.896 11.252 10.390 9.651 9.553 9.440 8.959 8.174 7.974 7.066 6.194 5.140 4.516 3.493 150.394
nicht
erreicht 124 108 73 49 52 77 106 141 194 181 275 307 283 263 240 325 232 217 260 137 149 86 82 105 4.066
Anteil 4,9% 4,9% 4,1% 3,3% 3,5% 4,8% 3,7% 2,6% 2,2% 1,9% 2,5% 2,7% 2,7% 2,7% 2,5% 3,4% 2,6% 2,7% 3,3% 1,9% 2,4% 1,7% 1,8% 3,0% 2,7%
Versorgungs-
niveau 1
Versorgungs-
niveau 2
Versorgungs-
niveau 3Gesamt
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERFÜLLUNG DER VERSORGUNGSNIVEAUS IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 179
SAMSTAG
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Uhrzeit 0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00 Gesamt
Anzahl
Telefonate 362 363 320 303 249 180 154 209 314 395 474 546 616 566 511 557 552 580 545 557 514 504 394 410 10.175
nicht
erreicht 23 34 25 32 18 11 6 7 18 14 22 19 42 26 30 21 20 27 18 17 16 16 8 9 479
Anteil 6,4% 9,4% 7,8% 10,6% 7,2% 6,1% 3,9% 3,3% 5,7% 3,5% 4,6% 3,5% 6,8% 4,6% 5,9% 3,8% 3,6% 4,7% 3,3% 3,1% 3,1% 3,2% 2,0% 2,2% 4,7%
Anzahl
Telefonate 85 94 94 56 49 47 52 77 139 172 204 245 190 194 200 185 210 210 160 171 113 126 131 99 3.303
nicht
erreicht 2 8 5 3 1 2 0 1 0 6 3 4 11 5 5 4 10 6 3 4 0 4 3 1 91
Anteil 2,4% 8,5% 5,3% 5,4% 2,0% 4,3% 0,0% 1,3% 0,0% 3,5% 1,5% 1,6% 5,8% 2,6% 2,5% 2,2% 4,8% 2,9% 1,9% 2,3% 0,0% 3,2% 2,3% 1,0% 2,8%
Anzahl
Telefonate 297 335 254 223 217 190 226 491 697 712 794 832 773 755 803 752 682 675 770 636 595 512 525 415 13.161
nicht
erreicht 10 20 8 11 7 3 5 2 4 8 14 15 19 17 13 13 10 15 5 7 5 7 6 7 231
Anteil 3,4% 6,0% 3,1% 4,9% 3,2% 1,6% 2,2% 0,4% 0,6% 1,1% 1,8% 1,8% 2,5% 2,3% 1,6% 1,7% 1,5% 2,2% 0,6% 1,1% 0,8% 1,4% 1,1% 1,7% 1,8%
Anzahl
Telefonate 744 792 668 582 515 417 432 777 1.150 1.279 1.472 1.623 1.579 1.515 1.514 1.494 1.444 1.465 1.475 1.364 1.222 1.142 1.050 924 26.639
nicht
erreicht 35 62 38 46 26 16 11 10 22 28 39 38 72 48 48 38 40 48 26 28 21 27 17 17 801
Anteil 4,7% 7,8% 5,7% 7,9% 5,0% 3,8% 2,5% 1,3% 1,9% 2,2% 2,6% 2,3% 4,6% 3,2% 3,2% 2,5% 2,8% 3,3% 1,8% 2,1% 1,7% 2,4% 1,6% 1,8% 3,0%
Versorgungs-
niveau 1
Versorgungs-
niveau 2
Versorgungs-
niveau 3Gesamt
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERFÜLLUNG DER VERSORGUNGSNIVEAUS IM IST-ZUSTAND
17.11.2021 180
SONNTAG/FEIERTAG
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
Uhrzeit 0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00 Gesamt
Anzahl
Telefonate 464 433 404 392 314 226 219 269 274 391 453 495 541 502 563 588 570 554 598 556 516 418 419 308 10.467
nicht
erreicht 50 34 36 43 25 21 18 14 11 13 15 12 21 11 26 29 22 18 34 22 22 14 16 11 538
Anteil 10,8% 7,9% 8,9% 11,0% 8,0% 9,3% 8,2% 5,2% 4,0% 3,3% 3,3% 2,4% 3,9% 2,2% 4,6% 4,9% 3,9% 3,2% 5,7% 4,0% 4,3% 3,3% 3,8% 3,6% 5,1%
Anzahl
Telefonate 102 100 90 76 82 71 59 91 141 156 207 229 214 197 176 188 202 174 189 183 142 136 120 87 3.412
nicht
erreicht 5 8 4 7 5 3 1 1 3 4 2 5 10 4 6 3 6 8 4 2 4 0 2 5 102
Anteil 4,9% 8,0% 4,4% 9,2% 6,1% 4,2% 1,7% 1,1% 2,1% 2,6% 1,0% 2,2% 4,7% 2,0% 3,4% 1,6% 3,0% 4,6% 2,1% 1,1% 2,8% 0,0% 1,7% 5,7% 3,0%
Anzahl
Telefonate 412 334 347 360 309 253 288 530 636 579 722 873 759 731 641 723 824 808 731 694 654 526 503 384 13.621
nicht
erreicht 8 15 13 24 12 6 4 3 5 8 5 8 11 13 16 14 10 18 10 14 1 3 5 7 233
Anteil 1,9% 4,5% 3,7% 6,7% 3,9% 2,4% 1,4% 0,6% 0,8% 1,4% 0,7% 0,9% 1,4% 1,8% 2,5% 1,9% 1,2% 2,2% 1,4% 2,0% 0,2% 0,6% 1,0% 1,8% 1,7%
Anzahl
Telefonate 978 867 841 828 705 550 566 890 1.051 1.126 1.382 1.597 1.514 1.430 1.380 1.499 1.596 1.536 1.518 1.433 1.312 1.080 1.042 779 27.500
nicht
erreicht 63 57 53 74 42 30 23 18 19 25 22 25 42 28 48 46 38 44 48 38 27 17 23 23 873
Anteil 6,4% 6,6% 6,3% 8,9% 6,0% 5,5% 4,1% 2,0% 1,8% 2,2% 1,6% 1,6% 2,8% 2,0% 3,5% 3,1% 2,4% 2,9% 3,2% 2,7% 2,1% 1,6% 2,2% 3,0% 3,2%
Versorgungs-
niveau 1
Versorgungs-
niveau 2
Versorgungs-
niveau 3Gesamt
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 181
MONTAG BIS FREITAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 1
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,1% 0,1% 0,1% 0,1% 0,3% 0,1% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,1% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,3% 0,4% 0,7% 0,9% 1,2% 1,1% 0,7% 0,7% 1,5% 0,8% 0,5% 0,8% 0,3% 0,3% 0,6% 0,3% 0,2%
2 0,7% 0,9% 0,1% 0,1% 0,3% 0,6% 0,8% 3,0% 4,7% 6,0% 6,7% 7,8% 7,6% 6,3% 5,8% 7,2% 6,4% 5,9% 5,3% 4,1% 3,2% 3,6% 2,9% 2,1%
1 12,9% 11,7% 8,1% 6,9% 6,5% 8,2% 13,5% 23,1% 33,7% 37,5% 41,9% 45,0% 45,2% 39,0% 41,6% 40,1% 40,1% 37,3% 33,4% 30,5% 27,5% 25,7% 23,5% 17,2%
Gesamtzahl
Telefonate 1.180 1.018 811 727 720 772 1.237 2.046 2.753 3.006 3.195 3.382 3.391 3.217 3.218 3.210 3.298 3.230 3.186 2.757 2.445 2.196 1.940 1.566
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 1 – Montag bis Freitag
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,1% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,3% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,3% 0,1% 0,6% 0,3% 0,7% 0,9% 0,5% 0,8% 0,8% 0,4% 0,1% 0,7% 0,6% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0%
2 0,7% 0,4% 0,5% 0,0% 0,6% 0,0% 0,3% 1,6% 2,5% 4,3% 5,0% 6,7% 6,1% 4,7% 4,7% 5,8% 4,1% 3,8% 4,4% 2,4% 2,2% 2,2% 3,4% 1,1%
1 9,8% 11,2% 7,8% 3,7% 3,2% 7,8% 12,2% 19,2% 27,1% 30,8% 38,9% 42,6% 37,6% 35,2% 34,5% 34,8% 34,3% 31,3% 29,4% 26,9% 22,7% 20,9% 20,1% 21,1%
Gesamtzahl
Telefonate 296 258 217 162 155 180 294 673 1.417 2.023 2.257 2.379 2.265 1.905 1.720 1.825 1.650 1.379 1.060 940 825 676 581 440
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 2 – Montag bis Freitag
MONTAG BIS FREITAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 2
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 182
MONTAG BIS FREITAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 3
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1%
3 0,1% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,3% 0,5% 0,6% 0,5% 0,4% 0,2% 0,6% 0,3% 0,2% 0,3% 0,2% 0,1% 0,0% 0,2% 0,2%
2 0,9% 0,3% 0,0% 0,7% 0,4% 0,5% 0,3% 1,4% 2,6% 3,5% 4,8% 6,2% 5,8% 4,3% 3,6% 4,6% 3,8% 3,2% 2,6% 2,3% 2,0% 2,0% 1,5% 1,9%
1 9,4% 8,9% 5,0% 6,3% 6,9% 6,2% 10,3% 18,7% 30,2% 34,7% 42,0% 46,4% 47,3% 38,8% 36,5% 38,4% 37,7% 36,2% 30,8% 26,4% 26,3% 24,5% 22,6% 19,2%
Gesamtzahl
Telefonate 1.789 1.585 1.233 1.037 1.045 1.126 2.243 4.465 7.274 6.909 8.757 8.968 8.008 7.372 7.390 7.104 6.780 6.162 6.104 5.258 4.573 3.696 3.241 2.469
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 3 – Montag bis Freitag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 183
SAMSTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 1
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,4% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,3% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,5% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,3% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 1,1% 1,4% 0,9% 0,2% 0,7% 0,5% 0,5% 0,7% 0,2% 0,5% 0,0% 0,2% 2,0% 0,5% 0,0%
2 1,0% 0,8% 2,3% 0,7% 1,1% 0,5% 1,2% 0,0% 4,0% 3,2% 4,5% 5,7% 3,9% 4,6% 5,3% 5,2% 4,2% 3,5% 3,1% 2,5% 2,5% 6,1% 3,7% 2,0%
1 19,1% 15,5% 15,7% 11,1% 9,4% 11,5% 9,6% 16,1% 26,2% 28,0% 29,1% 32,8% 35,6% 31,8% 31,3% 32,4% 29,3% 32,1% 29,0% 26,7% 26,0% 26,3% 29,0% 25,6%
Gesamtzahl
Telefonate 392 374 343 297 267 217 166 230 351 435 515 582 649 606 550 630 594 629 607 604 569 558 428 461
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 1 – Samstag
SAMSTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 2
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,7% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,8% 0,0% 0,0% 0,5% 0,0% 0,0% 0,5% 1,2% 0,6% 0,0% 0,0% 0,7% 0,0%
2 0,0% 1,1% 1,1% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 1,3% 2,9% 3,5% 2,4% 2,0% 2,2% 2,6% 4,4% 2,7% 3,7% 4,2% 4,3% 1,8% 1,8% 2,3% 2,8% 1,0%
1 12,9% 17,9% 15,8% 5,3% 8,5% 10,2% 11,3% 13,8% 18,6% 26,7% 24,9% 22,1% 27,3% 28,1% 27,7% 23,9% 24,5% 27,9% 28,2% 19,5% 24,8% 27,1% 23,4% 18,8%
Gesamtzahl
Telefonate 85 95 95 57 47 49 53 80 140 172 209 249 183 192 206 188 216 215 163 169 113 129 141 101
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 2 – Samstag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 184
SAMSTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 3
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,3% 0,3% 0,2% 0,0% 0,2% 0,0% 0,3% 0,2% 0,0% 0,1% 0,3% 0,4% 0,3% 0,2%
2 0,9% 0,4% 0,0% 0,0% 0,0% 0,4% 0,3% 0,3% 0,8% 2,1% 2,8% 3,6% 2,1% 2,0% 3,0% 2,0% 2,4% 2,8% 2,1% 1,9% 1,8% 2,6% 2,5% 1,7%
1 16,6% 14,7% 12,0% 8,9% 7,5% 10,7% 6,9% 10,5% 16,1% 21,6% 27,2% 29,1% 30,4% 29,4% 32,8% 29,9% 27,9% 29,3% 22,5% 22,1% 31,4% 24,1% 32,1% 19,5%
Gesamtzahl
Telefonate 470 463 367 316 267 280 349 648 981 963 1.160 1.163 1.115 1.124 1.150 1.125 997 1.053 1.061 894 869 783 773 600
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 3 – Samstag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 185
SONNTAG/FEIERTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 1
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,4% 0,2% 0,5% 0,0% 0,0% 0,8% 0,0% 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,2% 0,2% 0,5% 0,5% 0,0% 0,7% 0,0% 0,6% 0,4% 0,4% 0,2% 0,0%
2 2,4% 1,8% 0,7% 2,5% 0,9% 1,5% 2,4% 1,3% 3,0% 1,2% 2,5% 2,7% 1,8% 2,2% 3,1% 2,8% 3,7% 3,4% 2,4% 3,4% 3,7% 2,3% 2,1% 1,4%
1 21,5% 14,7% 18,6% 20,2% 18,2% 9,5% 12,1% 17,7% 20,0% 17,2% 28,4% 24,2% 30,0% 25,3% 26,1% 26,3% 30,5% 25,6% 26,7% 26,1% 20,7% 26,8% 20,7% 18,5%
Gesamtzahl
Telefonate 498 489 451 441 330 263 248 299 305 413 510 521 600 541 609 639 622 593 660 618 569 482 439 346
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 1 – Sonntag/Feiertag
SONNTAG/FEIERTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 2
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 1,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
2 0,0% 2,9% 1,2% 2,9% 0,0% 1,5% 1,8% 0,0% 0,0% 0,6% 1,4% 3,4% 2,9% 2,6% 0,0% 3,6% 1,0% 2,3% 1,5% 2,1% 1,4% 1,5% 1,7% 0,0%
1 16,5% 13,6% 7,4% 20,0% 5,3% 4,5% 7,1% 9,7% 15,0% 15,4% 20,7% 25,1% 21,1% 23,0% 19,3% 24,2% 24,3% 25,4% 21,5% 15,5% 16,6% 19,8% 19,2% 6,9%
Gesamtzahl
Telefonate 97 103 81 70 75 66 56 93 147 156 208 235 209 196 176 194 202 177 195 187 145 131 120 87
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 2 – Sonntag/Feiertag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ERGEBNISSE DER RISIKOABHÄNGIGEN BEMESSUNG
17.11.2021 186
SONNTAG/FEIERTAG – TELEFONATE VERSORGUNGSNIVEAU 3
7 Anlage 2: Ergänzende Darstellungen zur Bemessung der Leitstelle
0:00 -
1:00
1:00 -
2:00
2:00 -
3:00
3:00 -
4:00
4:00 -
5:00
5:00 -
6:00
6:00 -
7:00
7:00 -
8:00
8:00 -
9:00
9:00 -
10:00
10:00 -
11:00
11:00 -
12:00
12:00 -
13:00
13:00 -
14:00
14:00 -
15:00
15:00 -
16:00
16:00 -
17:00
17:00 -
18:00
18:00 -
19:00
19:00 -
20:00
20:00 -
21:00
21:00 -
22:00
22:00 -
23:00
23:00 -
0:00
5 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
4 0,0% 0,0% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
3 0,0% 0,0% 0,2% 0,6% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1% 0,0% 0,1% 0,5% 0,2% 0,2% 0,1% 0,0% 0,2% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0%
2 1,8% 0,8% 1,2% 1,2% 1,2% 0,8% 0,9% 0,9% 0,7% 1,2% 0,8% 1,6% 1,2% 2,4% 2,0% 1,5% 2,2% 2,3% 2,5% 3,0% 1,9% 2,5% 1,0% 0,6%
1 17,7% 14,4% 16,4% 13,3% 12,6% 7,8% 11,6% 16,4% 13,2% 17,7% 20,4% 24,7% 22,9% 22,7% 21,4% 21,1% 26,1% 22,5% 21,9% 25,7% 20,6% 20,7% 18,4% 14,8%
Gesamtzahl
Telefonate 603 514 489 504 428 361 456 737 904 810 1.046 1.253 1.060 1.040 967 1.065 1.209 1.216 1.120 1.070 917 728 684 541
Anzahl ELP
Anteil Telefonate außerhalb Versorgungsniveau 3 – Sonntag/Feiertag
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG „GENEHMIGUNGSVERFAHREN“
17.11.2021 187
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Stellungnahmen Sonderbauten 215 7,50 1.612,5 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
2 Stellungnahmen BImSch-Verfahren 56 15,00 840,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
3 Stellungnahmen Baugenehmigungsverfahren 34 5,00 170,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
4 Prüfung Brandschutzkonzept 33 4,00 132,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
5 Beratungen von Behörden, Bürgern etc. 250 2,00 500,0 Erfahrungswert (täglich 2 h)
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 162,7 -
Gesamt - - 3.417,2
(Semi-)Analytische Bemessung "Genehmigungsverfahren"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl p.a. Zeitbedarf pro
Fall [h]
Gesamtdauer
p.a. [h] Erläuterung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG „GEFAHRENVERHÜTUNGSSCHAU“
17.11.2021 188
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Gefahrenverhütungsschau 273 7,50 2.049,0 1366 Objekte mit 5-jährigem Rhythmus
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
2 Nachschau GVS 68 7,50 512,3 25 % des Aufwandes GVS
3 Abnahme Generalproben 25 3,00 75,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
4 Beurteilung von Feuerwerken 25 2,00 50,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
5 Genehmigung Sonderveranstaltungen 30 4,00 120,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Jahresbericht VB 2019)
6 Schulräumungsübungen 27 3,50 94,5 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
7 Mängelbeseitigung nach Einsätzen 12 1,00 12,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
8 Beratungen von Behörden, Bürgern etc. 52 2,00 104,0 Erfahrungswert (wöchentlich 2 h)
9 Brandsicherheitsdienst (Organisation und Nachkontrolle) 430 0,50 215,0 Fallzahl: Mittelwert 2016-2019 zzgl. Stadiondienste
Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 161,6 -
Gesamt - - 3.393,4
(Semi-)Analytische Bemessung "Gefahrenverhütungsschau"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl p.a. Zeitbedarf pro
Fall [h]
Gesamtdauer
p.a. [h] Erläuterung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG „BRANDSCHUTZTECHNISCHE EINRICHTUNGEN“
17.11.2021 189
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Abnahme BMA 36 8,00 288,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
2 Abnahme Fw-Pläne und Laufkarten 86 3,00 258,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
3 Abnahme Feuerwehrschlüsseldepot 58 2,00 116,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
4 Mängelbeseitigung BMA 53 2,00 106,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
5 Betrieb BMA 411 0,50 205,5 411 BMA im Stadtgebiet
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
6 Kontrolle Fw-Pläne 244 0,50 122,0 488 Fw-Pläne mit 2-jähriger Kontrolle
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
7 Kontrolle FSD 136 2,00 272,0 682 FSD mit 5-jähriger Kontrolle
(Quelle: Jahresbericht VB 2019)
8 Löschwasserversorgung - - 150,0 Erfahrungswert
9 Betreuung Sonderobjekte - - 100,0 Abschätzung
10 Abnahme sonstige brandschutztechnische Einrichtungen 15 4,00 60,0 Fallzahl: Fw Darmstadt
(Mittelwert 2016-2019)
11 Beratungen von Behörden, Bürgern etc. 52 2,00 104,0 Erfahrungswert (wöchentlich 2 h)
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 89,1 -
Gesamt - - 1.870,6
(Semi-)Analytische Bemessung "Brandschutztechnische Einrichtungen"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl p.a. Zeitbedarf pro
Fall [h]
Gesamtdauer
p.a. [h] Erläuterung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG ATEMSCHUTZWERKSTATT
17.11.2021 190
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 1.324,2
1.1 Atemanschluss - Vollmaske
(Desinf., Trocknung, Reinigung) 562 0,50 0,42 117,1 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.2 Atemanschluss (Vollmaske)
Wechsel Ausatemventilscheibe 562 0,25 0,17 23,4 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.3 Atemanschluss (Vollmaske)
Wechsel Sprechmembrane 562 0,17 0,17 15,6 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.4 Atemluftflasche (Atemschutzgerät) 480 12,00 0,08 480,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.5 Chemikalienschutzanzug
(Typ 1A oder 1B) 10 2,00 0,33 6,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.6 Chemikalienschutzanzug (Belastungsprüfung)
(Typ 1A oder 1B) 10 1,00 0,50 5,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.7 Chemikalienschutzhandschuhe 100 1,00 0,08 8,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.8 Chemikalienschutzoverall
(Körperschutz Form 2) 16 1,00 0,17 2,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.9 Filtergerät
(Filter) 350 2,00 0,08 58,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.10 Fluchthauben
(Filter mit Haube) 200 1,00 0,08 16,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.11 Lungenautomat
(Desinf., Trocknung, Reinigung) 285 2,00 0,50 285,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.12 Lungenautomat
(Wechsel Membran) 285 0,25 0,33 23,8 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.13 Lungenautomat
(Grundüberholung) 285 0,17 0,67 31,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.14 Pressluftatmer
(Desinf., Trocknung, Reinigung) 235 2,00 0,42 195,8 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.15 Pressluftatmer
(Grundüberholung Druckminderer) 235 0,17 0,67 26,1 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
1.16 Sicherheitstrupptasche 14 12,00 0,17 28,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
Regelmäßige Prüfungen
(Semi-)Analytische Bemessung "Atemschutzwerkstatt"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl Zeitbedarf pro
Fall [h]
Gesamtdauer
p.a. [h] ErläuterungFrquenz p.a.
···
···
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG ATEMSCHUTZWERKSTATT
17.11.2021 191
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
2 1.031,9
2.1 CSA Hauptprüfung 22 2,00 1,00 44,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.2 LA Grundüberholung 43 0,17 0,50 3,6 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.3 LA/PA Halbjahresprüfung 520 2,00 0,50 520,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.4 Verbund Hauptprüfung 20 1,00 0,50 10,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.5 PA 6-Jahres-Prüfung 235 0,17 0,50 19,6 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.6 Masken Hauptprüfung 562 2,00 0,25 281,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.7 Masken Hauptprüfung KatS 104 2,00 0,25 52,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
2.8 DF Hauptprüfung 1.220 1,00 0,08 101,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
3 1.814,7
3.1 CSA Reinigung 180 1,00 0,50 90,0 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
(120 Übungen BF, 60 Übungen FF)
3.2 LA Reinigung nach Einsatz 1.600 1,00 0,17 266,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
(400 Brandeinsätze p.a. mit je 4 PA)
3.3 LA Desinfektion 2.360 1,00 0,08 196,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt (180x CSA,
420 Atemschutzstrecke, 160 Übung BF/FF, 1600 Einsätze)
3.4 PA Reinigung (Begurtung) 2.360 1,00 0,17 393,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt (180x CSA,
420 Atemschutzstrecke, 160 Übung BF/FF, 1600 Einsätze)
3.5 PA Reinigung (Trageplatte) 1.600 1,00 0,17 266,7 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt
(400 Brandeinsätze p.a. mit je 4 PA)
3.6 Masken Reinigung/Desinfektion 2.360 1,00 0,17 393,3 Fallzahl und Bearbeitungsdauer: Fw Darmstadt (180x CSA,
420 Atemschutzstrecke, 160 Übung BF/FF, 1600 Einsätze)
3.7 Wöchentliche Reinigungsarbeiten 1 52,00 4,00 208,0 Planerischer SOLL-Wert Lülf+
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 208,5 -
Gesamt - - 4.379,3
Wartung
Reinigung
(Semi-)Analytische Bemessung "Atemschutzwerkstatt"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl Zeitbedarf pro
Fall [h]
Gesamtdauer
p.a. [h] ErläuterungFrequenz p.a.
···
···
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG FAHRZEUGE UND GERÄTE
17.11.2021 192
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / HuRF 4 80,00 320,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
2 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / LF, TLF 7 100,00 700,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
3 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / HLF 8 120,00 960,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
4 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / ELW, KdoW 8 8,00 64,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
5 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / Abrollbehälter 16 120,00 1.920,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
6 Fahrzeugüberprüfung / Abrollbehälter (ohne Geräte) 4 20,00 80,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
7 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / WLF 4 20,00 80,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
8 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / FwK 1 80,00 80,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
9 Fahrzeug- und Geräteüberprüfung / GW, SW 12 20,00 240,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
10 Fahrzeugüberprüfung / MTW, PKW 11 8,00 88,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
11 Fahrzeugüberprüfung / Sonstige Fahrzeuge 2 20,00 40,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
12 Fahrzeugüberprüfung / Boote 1 8,00 8,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
13 Fahrzeugüberprüfung / Anhänger 11 20,00 220,0 Abschätzung fahrzeugbezogen aller
Wartungen, Überprüfungen, kleine Rep.
14 Geräteprüfungen Lagerbestand - - 80,0 Abschätzung: 2 Wochen p.a.
15 Projekte (z. B. kleiner Umbauten) - - 80,0 Abschätzung: 2 Wochen p.a.
16 Wöchentliche Reinigungsarbeiten 52 4,00 208,0 Planerischer SOLL-Wert Lülf+
Z Zuschlag für nicht erfasste Tätigkeiten (pauschal 5%) - - 258,4
Gesamt - - 5.426,4
Abschätzung Aufwand "Fahrzeug- und Gerätetechnik"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Anzahl Zeitbedarf pro
Fall [h]
Gesamt-dauer
p.a. [h] Erläuterung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG VERWALTUNG
17.11.2021 193
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
1 Dienstbesprechungen 230,0 -
2 Personal, HH-GB, Bau, Öffentlichkeitsarbeit 197,0 -
3 Personalwesen 119,0 -
4 Gremienarbeit Gremien 33,0 -
5 Arbeitsgruppen AG 165,0 -
6 Stellungnahmen/Anfragen 16,0 -
7 Magistratsvorlagen 15,0 -
8 Fördermittel 4,0 -
9 Kleiderordnung BF, FF 6,0 -
10 Grafikkonzept 30,0 -
11 Gesundheitsmanagement 9,0 -
12 Statistik Statistische Daten 89,0 -
13 Dienstorganisation 24,0 -
14 Mitarbeiterbeteiligung 6,0 -
15 Lebensarbeitszeitkonto 32,0 -
16 Zeitwirtschaft - Grundsatzfragen 24,0 -
17 Urlaub - Grundsatzangelegenheiten 11,0 -
18 Ehrungen 57,0 -
19 Stellenplan 584,0 -
20 Einstellung 9,0 -
21 Nachwuchskräfte 215,0 -
22 Sonstige Stellen 157,0 -
23 Beurteilungen 136,0 -
24 Unfälle HaK 16,0 -
25 Ärztliche Untersuchungen HaK 126,0 -
···
···
(Semi-)Analytische Bemessung "Verwaltung"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Gesamtdauer
p.a. [h] Bemerkung
Personal Hauptamtliche
Führung
Führung
Grundsatzangelegenheiten
Qualitätsmanagement
Qualitätssicherung
···
···
26 Personalsachbearbeitung 522,0 -
27 Auszubildende 312,0 -
28 Personal FF 84,0 -
29 Ehrungen für ca. 600 Ehrenamtliche 114,0 -
30 Ärztliche Untersuchungen FF 54,0 -
31 Unfälle FF 12,0 -
32 Datenschutzkoordination Datenschutz 336,0 -
33 Produkt-HH Produkt-HH 38,0 -
34 Haushalt 370,0 -
35 Aufstellung Folgehaushalt 236,0 -
36 HH-Konsolidierung 10,0 -
37 Sachbearbeitung HH 76,0 -
38 Finanz-HH 97,0 -
39 Ergebnis-HH 293,0 -
40 Rückfragen / Beantwortung von Anfragen 289,0 -
41 Zuwendungsbescheide 8,0 -
42 Controlling 4,0 -
43 Verwendungsnachweise FF 7,0 -
44 Kosten ÄLRD und LNA 3,0 -
45 Erstattung KatS 13,0 -
46 Abrechnung Leitstellengebühr 4,0 -
47 Rechnungsbearbeitung (Ergebnis- und FinanzHH) 1.095,0 ggf. anteilig auch bei Assistenzen
48 Handkasse 14,0 -
49 Versicherungen - Beiträge Kfz. 1,0 -
···
···
Haushalt
Haushalt
Ehrenamtliche
(Semi-)Analytische Bemessung "Verwaltung"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Gesamtdauer
p.a. [h] Bemerkung
Personal
Hauptamtliche
Datenquelle: Feuerwehr Darmstadt
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
AUFWANDSBEMESSUNG VERWALTUNG
17.11.2021 194
7 Anlage 3: Detaildarstellungen zur Personalbemessung
Anmerkung:
Aufgaben, die entsprechend der SOLL-Organisation zukünftig in anderen
Organisationseinheiten wahrgenommen werden, sind hier nicht mehr
berücksichtigt.
Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Themenbereiche:
• Bauunterhaltung/Liegenschaftsverwaltung (Verlagerung in das Sachgebiet 33
(Liegenschaften und Logistik)
• Öffentlichkeitsarbeit (Verlagerung der Koordination in die Stabsstelle zzgl.
weiterhin Zuarbeit aus den Wachabteilungen)
Datenquelle: Feuerwehr Darmstadt
···
···
50 Gebühren 130,0 -
51 Erstellung Gebührenbescheid inkl. Nachbearbeitung 291,0 -
52 Erstellung Rechnung 15,0 -
53 Rücksprachen / Telefonate 61,0 -
54 Abgleich 4,0 -
55 Widersprüche 17,0 -
56 Niederschlagungen 2,0 -
57 Stundungen / Ratenzahlungen 5,0 -
58 Erlasse 0,0 keine Angaben
59 Verwaltung und Bestellen von Büromaterial 369,0 -
60 DIN Normen 32,0 -
61 Zeitschriften 16,0 -
62 Kopier- und Faxgeräte 11,0 -
63 KatS-Stab bzw. Info-Telefon 120,0 -
64 Sonderlagen 0,0 keine Angaben
7.375,0
KatS KatS
Gesamt
Gebühren
Allgemeine
Verwaltung Geschäftszimmer
Haushalt
(Semi-)Analytische Bemessung "Verwaltung"
Pos. Tätigkeit / Aufgabe Gesamtdauer
p.a. [h] Bemerkung
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
FESTE ZUTEILUNG
Die feste Zuteilung der Mitarbeiter zu einer
Feuerwache erfolgt idealerweise unter der
primären Berücksichtigung der Qualifikation,
der Zugehörigkeit zu einer Fachgruppe und
den rückwärtigen Sachgebietsaufgaben oder
der Anbindung an die Leitstelle.
Des Weiteren sollten soziale Aspekte, wie die
Bildung von Fahrgemeinschaften, und eine
ausgeglichene demographische Struktur
berücksichtigt werden.
Die Dienstplanung und Arbeitsorganisation
erfolgt primär auf Ebene der einzelnen
Feuerwachen. Ein Personalausgleich oder
Austausch erfolgt i. d. R. nur mittel- oder
langfristig.
Innerhalb der Feuerwache und des
Führungskreises lässt sich eine dauerhafte
Aufgabenteilung etablieren.
TEIL-ROTATION
Jede Feuerwache hat eine Rumpf-
Mannschaft, die sich an qualitativen und
quantitativen Kriterien zur
Funktionsbesetzung und Aufgabenerfüllung
orientiert. Dazu sollte eine ausgewogene
Verteilung zwischen Mannschaft und
Führungskräften angestrebt werden. Ebenso
sollte die Zugehörigkeit zu Fachgruppen und
rückwärtigen Sachgebieten berücksichtigt
werden.
Ein Teil der Mitarbeiter wechselt regelmäßig,
idealerweise in einem festen Turnus, die
Feuerwache. Diese Mitarbeiter können
ebenfalls kurzfristige Ausfälle an der anderen
Feuerwache kompensieren.
Durch die demographische Entwicklung und
Fluktuation werden kontinuierlich Stellen zur
festen Wachbesetzung frei.
VOLLSTÄNDIGE PERSONALROTATION
Alle Mitarbeiter (abhängig von der
Qualifikation auch Führungskräfte) wechseln
regelmäßig die Feuerwache. Die
Mitarbeiterverteilung folgt den
Anforderungen der Dienstplanung an die
Funktionsbesetzung. Die Zugehörigkeiten zu
Fachgruppen, Werkstätten und rückwärtigen
Sachgebieten sind sekundäre Kriterien in der
Mitarbeiterverteilung.
Personalengpässe an den Feuerwachen
können sehr flexibel ausgeglichen werden.
Durch den kontinuierlichen
Personalaustausch können regelmäßig
wiederkehrende Tätigkeiten und
Sonderaufgaben im Tagesablauf nur mit
bestimmten Funktionen verknüpft werden.
Für den regelmäßigen Wechsel zwischen den
Feuerwachen sollten nachvollziehbare
Kriterien formuliert werden.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 195
+ Die zukünftige Struktur der Feuerwehr Darmstadt mit zwei Standorten der Berufsfeuerwehr bedingt die Festlegung von Kriterien für die Verteilung der Mitarbeiter
auf die Feuerwachen. Quantitative und qualitative Parameter zur Mitarbeiterverteilung leiten sich aus den Funktionsbesetzungsplänen der Feuerwachen (siehe
Kapitel 6.2) ab. Weitere Kriterien sind die Zuordnung von Fachgruppen, der Standort von Werkstätten und die Verknüpfung mit der Leitstelle oder dem
Tagesdienst.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
FESTE ZUTEILUNG
▪ Die feste Zuteilung der Mitarbeiter erfolgt nach Qualifikation und
Sachgebietszuordnung.
▪ Durch die feste Zuordnung zu den Feuerwachen gibt es eine hohe Kontinuität in der
Wahrnehmung der vorgesetzten Funktion. In der Arbeitsorganisation gibt es
Möglichkeiten zur dauerhaften Aufgabenzuteilung im Führungskreis.
▪ In der Dienstplanung können kurzfristige Ausfälle zwischen den Wachen schwerer
ausgeglichen werden. Die mittel- und langfristige Planung ist auf der Ebene der
einzelnen Wachen leichter .
▪ In Abhängigkeit von der Zuteilung der Mitarbeiter ist ein kontinuierlicher Betrieb der
Werkstätten möglich. Ggf. lässt sich die Kapazität durch kontinuierliche
Arbeitsorganisation sogar steigern.
▪ In den Fachgruppen ist die Planung und Überwachung des Qualifikationserhalts einfach.
Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter bei einem Parallel-Ereignis ist, abhängig von der
Verteilung auf die Feuerwachen, niedrig bis hoch.
▪ Leitstellenspringer können kontinuierlich abgerufen werden.
▪ Die feste Zuteilung von Mannschaft und Führungskräften bietet die Möglichkeit von
Spezialisierungen und eingespielten Teams. Es besteht jedoch das Risiko der Konkurrenz
zwischen den Wachen und der Entwicklung von Sub-Strukturen in den
Wachabteilungen.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 196
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
TEIL-ROTATION
▪ Die Teil-Rotation des Personals über die Feuerwachen wird durch die Funktions-
besetzung sowie die Zuordnung zu Fachgruppen, Sachgebieten und Führungsfunktionen
gesteuert.
▪ Durch den ständigen Wechsel zwischen den Feuerwachen gibt es eine geringere
Kontinuität in der Wahrnehmung der Vorgesetztenfunktion. In der Arbeitsorganisation
gibt es Möglichkeiten zur festen Aufgabenzuteilung im Führungskreis, wenn die
Führungskräfte (teilweise) eine feste Zuordnungen zu den Feuerwachen haben.
▪ In der Dienstplanung können kurzfristige Ausfälle zwischen den Wachen ausgeglichen
werden. In der mittel- und langfristigen Planung muss nur teilweise die Funktions-
besetzung an beiden Wachen berücksichtigt werden.
▪ In Abhängigkeit von der Zuteilung der Mitarbeiter ist ein kontinuierlicher Betrieb der
Werkstätten möglich.
▪ In den Fachgruppen wird die Planung und Überwachung des Qualifikationserhalts
erschwert. Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter bei einem Parallel-Ereignis ist, abhängig
von der Verteilung auf die Feuerwachen, niedrig bis hoch.
▪ Leitstellenspringer können, in Abhängigkeit von der Wachzuteilung, kontinuierlich
abgerufen werden.
▪ Die Teil-Rotation von Mannschaft und Führungskräften bietet die Möglichkeit von
Spezialisierungen und eröffnet Räume, um sesshaft zu werden und innerhalb der Wache
und Wachabteilung Strukturen zu verfestigen.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 197
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
VOLLSTÄNDIGE PERSONALROTATION
▪ Die vollständige Rotation des Personals über die Feuerwachen wird lediglich durch die
Funktionsbesetzung gesteuert.
▪ Durch den ständigen Wechsel zwischen den Feuerwachen gibt es keine kontinuierliche
Wahrnehmung der Vorgesetztenfunktion. In der Arbeitsorganisation gibt es keine feste
Aufgabenzuteilung im Führungskreis, da die Aufgabenzuteilung von der Funktions-
einteilung abhängt.
▪ In der Dienstplanung können kurzfristige Ausfälle leicht zwischen den Wachen
ausgeglichen werden. In der mittel- und langfristigen Planung muss jedoch die
Funktionsbesetzung an beiden Wachen berücksichtigt werden.
▪ Durch den stetigen Wechsel der Mitarbeiter kann der kontinuierliche Werkstattbetrieb
nicht sichergestellt werden.
▪ In den Fachgruppen wird die Planung und Überwachung des Qualifikationserhalts
erschwert. Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter bei einem Parallel-Ereignis ist jedoch sehr
hoch.
▪ Leitstellenspringer sind nicht dauerhaft an der Wache Nord verfügbar .
▪ Die kontinuierliche Personalrotation beugt der Bildung von Routinen und Substrukturen
vor . Der ständige Wechsel kann jedoch zu Unruhe führen, wenn die Rotation nicht
gleichmäßig und „gerecht“ erfolgt.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
17.11.2021 198
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
ZUSAMMENFASSUNG
Die Verteilung der Mitarbeiter auf die Feuerwachen erfordert die Berücksichtigung verschiedener organisatorischer Determinanten und
sozialer Aspekte. Für die Berufsfeuerwehr Darmstadt stellt der Wechsel zum Modell mit zwei Feuerwachen eine grundlegende und
maßgebliche Veränderung dar . In der Übergangsphase und in der Anfangszeit des 2-Wachen-Betriebes werden neue organisatorische
Fragestellungen aufgeworfen, die gelöst werden müssen. Dies sind insbesondere die Kriterien für die Zuteilung, den Austausch oder den
dauerhaften Wechsel zwischen den Wachen.
Mit der 2-Wachen-Struktur entsteht eine neue Komplexität in der Organisation und Durchführung des Einsatzdienstes, des Dienstbetriebes
in den Fachgruppen, in den Werkstätten und in den rückwärtigen Sachgebieten. Die Dienstplanung und die Aus- und Fortbildungsplanung
muss in der neuen Struktur zukünftig ebenfalls mehr Parameter berücksichtigen. Vergleiche mit den Vorteilen des Modells einerFeuerwache
sind nicht zielführend, da dies keine eine geeignete Organisationsform und Standortstruktur für eine allumfassende Aufgabenerfüllung ist.
Die Auswahl eines Besetzungsmodells muss nachvollziehbar begründet werden. In der Planung und Umsetzung sind die operativen
Fragestellungen, Hindernisse und Einwände der Mitarbeiter rechtzeitig zu überprüfen und zu klären. Die Kriterien für die Wachzuteilung und
die Spielregeln für den Wachwechsel sollten mit der Personalvertretung und/oder den Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet werden.
Die wesentlichen objektiven organisatorischen Kriterien für die Mitarbeiterzuordnung folgen aus der Verortung der Fachgruppen,
Werkstätten und rückwärtigen Sachgebiete. Hierbei sind verschiedene Konstellationen möglich. Werden alle Fachgruppen auf eineWache
konzentriert, folgt daraus ein Schwerpunkt für die Funktionseinteilung und den Arbeits- und Ausbildungsdienst (Übungsdienst Fachgruppe
vs. Allgemeiner Übungsdienst an der anderen Wache) und eine geringere Verfügbarkeit der Fachgruppen bei Parallel-Einsätzen. Die
Verortung der Werkstätten bestimmt einen Großteil des Arbeitspensums im rückwärtigen Dienst. Ein kontinuierlicher Werkstattbetrieb ist
essentiell für den Erhalt der Einsatzbereitschaft.
Werden Fachgruppen, Werkstätten und Sachgebiete auf die Wachen verteilt, bedarf es einer klar priorisierten Arbeitsorganisation an jeden
Dienst, um alle Pflichtaufgaben zum Erhalt der Einsatzbereitschaft und zum Qualifikationserhalt der Mitarbeiter zu erfüllen.
7 Anlage 4: Variantenbetrachtung der Mitarbeiterzuordnung zu den Feuerwachen
MITARBEITERZUORDNUNG ZU DEN FEUERWACHEN
17.11.2021 199
+ Aus einsatztaktischer und ablauforganisatorischer Sicht empfehlen wir eine Teilrotation der Mitarbeiter. Die Zuteilung des festen Personalkörpers zu den einzelnen
Feuerwachen sollte den einsatztaktischen und organisatorischen Determinanten Rechnung tragen. Der zwischen den Wachen rotierende Personalkörper sollte
perspektivisch aus Beamten auf Probe bestehen, um diesen nach der Grundausbildung einen umfassenden Einblick in alle Aufgabenund Sachgebiete der Feuerwehr
zu ermöglichen.
Vertraulich! Nur zur persönlichen bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung! Organisationsuntersuchung der Feuerwehr Darmstadt
LÜLF
DIE FEUERWEHR-BERATER
www.luelf-plus.de
Beratungsverlauf (4)
Orte (20)
- Mina-Rees-Straße 10
- Bahnhofstraße 13
- Eschollbrücker Straße 24
- Heinrichstraße
- Bismarckstraße 86
- Pfnorstraße 16
- Rüdesheimer Straße
- Pfungstädter Straße
- Noackstraße
- Heidelberger Straße
- Otto-Röhm-Straße
- Schillerstraße 50
- Karlsruher Straße
- Kasinostraße 63
- Luisenplatz 5a
- Donnersbergring 69
- Sensfelderweg
- Gräfenhäuser Straße
- Franklinstraße
- Bergschneise
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2023/0165
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 04.05.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00