A-R/0022/2016
Ein neues Stadtteilzentrum für Hiltrup
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0022-2016-Stadtteilzentrum Hiltrup
3979 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0022/2016
SPD -Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Bahnhofstraße 9
48143 Münster
Tel. (0251) 45 314
Fax (0251) 511 750
www.spd-muenster.de
Ein neues Stadtteilzentrum für Hiltrup
Antrag an den Rat der Stadt Münster
zur Verweisung an den ASSVW
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
Vor dem Hintergrund, dass die Stadthalle Hiltrup einerseits sanierungsbedürftig ist
und andererseits nicht mehr den Anforderungen der Veranstalter*innen und Besu-
cher*innen entspricht, wird die Verwaltung beauftragt:
1.
Es wird ein Wettbewerb durchgeführt für den Bau einer neuen, multifunktional
nutzbaren, den Bedürfnissen der Hiltruperinnen und Hiltruper entsprechenden
und energieeffizienten neuen Stadthalle als Stadtteilzentrum für den Stadtteil
Hiltrup.
2. Vor Durchführung des Wettbewerbs sind die Hiltruperinnen und Hiltruper,
Vereine, Einrichtungen, Kulturschaffende und weitere gesellschaftliche Grup-
pen in einer ergebnisorientiert und fachkundig konzipierten öffentlichen Ver-
anstaltung zu beteiligen. Die Erkenntnisse sind den am Wettbewerb teilneh-
menden Büros als Impulse mitzuteilen.
3. Im Rahmen der Auslobung wird sichergestellt, dass
a) eine der hohen Zentralität des Standortes angemessene Qualität erzielt
wird,
b) durch Multifunktionalität, Energieeffizienz und Konzeptqualität eine hohe
Wirtschaftlichkeit für Bau und Betrieb erreicht w ird,
c) die Bedarfe der anliegenden Schulen nach Möglichkeit berücksichtigt wer-
den
d) es zu verträglichen Verkehrsabwicklungen kommt und
e) weitere Synergien und wirtschaftliche Vorteile durch ergänzende Nutzun-
gen
überprüft werden.
4. Die Auslobung erfolgt ergebnisoffen in der Frage der Projektträgerschaft für
Bau und Betrieb. Insbesondere für die Erreichung weiterer Synergien und wirt-
schaftlicher Vorteile sind auch Ansätze zu prüfen, die den Bedarf an Wohnraum
für ältere Menschen in zentraler Lage Hiltrups berücksichtigen.
03.05.2016
2
Begründung:
Die Stadthalle Hiltrup hat für den Stadtteil und den Stadtbezirk eine hohe Bedeutung.
Gleichwohl sind die Nutzungsmöglichkeiten durch nicht mehr den Anforderungen
entsprechende Räumlichkeiten und Zuschnitte eingeschränkt. Sie entspricht also nicht
mehr den Bedürfnissen der Hiltruperinnen und Hiltrupern und ist auch deshalb nur
sehr unwirtschaftlich zu betreiben. Zudem erfüllt das Gebäude in keiner Weise mo-
derne energetische Standards, was auch zu hohen Betriebskosten führt.
Ziel muss es darum sein, ein neues Stadtteilzentrum für Hiltrup zu schaffen, das den
Bedarfen des Stadtteils wirklich entspricht und darum auch viel stärker in Anspruch
genommen wird. Dies ist im Bestand nicht erreichbar. Beispiele aus anderen Stadttei-
len aber auch aus anderen Städten zeigen, dass ein modernes Stadtteilzentrum für
die Bürgerinnen und Bürger, für Vereine, Einrichtungen, Kulturschaffende und weitere
gesellschaftliche Gruppen hohe Attraktivität bietet und zugleich für den städtischen
Haushalt eine verbesserte Wirtschaftlichkeit bringen kann.
Dafür braucht es gute Ideen! Darum ist ein Wettbewerb die richtige Wahl. Damit aber
nicht an den Interessen der Hiltruperinnen und Hiltruper vorbei geplant wird, sind
diese vorher zu beteiligen, um ihre Impulse an die teilnehmenden Büros geben zu
können. Die Wettbewerbe zur Entwicklung der ehemaligen Kasernenflächen York und
Oxford sind gute Beispiele, wie eine frühzeitige BürgerInnen-Beteiligung zu sehr gu-
ten Ergebnissen führen kann.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Fraktion im Rat der Stadt Münster
Dr. Michael Jung Thomas Fastermann Doris Feldma nn
Philipp Hagemann Marius Herwig Dr. Cornelia Jäg er
Mathias Kersting Michael Kleyboldt Marianne Koc h
Katharina Köhnke Thomas Kollmann Gaby Kubig-Ste ltig
Hedwig Liekefedt Anne Schulze Wintzler Petra Sey fferth
Ludger Steinmann Beate Vilhjalmsson Robert von Olberg
Maria Winkel
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Bahnhofstraße 9
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0022/2016
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 03.05.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37