Mandari Insight

3849/2018

Mitteilung zum Bericht zur Situation wohnungloser und von Wohnunglosigkeit bedrohter Frauen in der Stadt Köln- Jahresbericht 2017

Mitteilung Ausschuss 27.11.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 06.12.2018, TOP 12.7

Anlage 2 Wohnunglose Frauen 2017- Nationalität

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Wohnunglose Frauen 2017-Gesamtzahl und Alter

· application/pdf

Ansehen

Bericht_2017_Endfassung_17.09.2018

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 Wohnunglose Frauen 2017- Nationalität

516 Zeichen

Gesamt Deutsche Nichtdeutsche ohne 
Angabe Gesamt Deutsche Nichtdeutsche ohne 
Angabe
Nationalität 3959 2487 1472 0 812 402 128 282
Die Statsangehörigkeit wird erst ab 18 erhoben, daher weichen die Zahlen von den Gesamtzahlen der Wohnunglosen in Köln ab. 
Bei freien 
Trägern untergebrachte wohnunglose Personen
Anlage 2 zum Bericht zur Situation wohnungloser und von Wohnunglosigkeit bedrohter Frauen in Köln 2017
Statistische Daten: Nationalität 
Kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachte wohnungslose Personen

Anlage 1 Wohnunglose Frauen 2017-Gesamtzahl und Alter

872 Zeichen

Kommunal/ OBG 
u. freie Träger 
gesamt für Köln: 
Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen ohne 
Altersangabe
Gesamtzahl 6037 5225 2689 2536 812 629 165 18
Alter
unter 18 1266 1266 629 637 0 0 0
18-21 303 288 144 144 15 9 6
21-25 385 324 169 155 61 42 19
25-30 439 343 190 153 96 75 21
30-40 844 672 366 306 172 126 46
40-50 944 790 417 373 154 126 28
50-65 1282 1063 550 513 219 181 38
65 und mehr 556 479 224 255 77 70 7
Diese Daten werden ab 2018 durch das MAGS NRW zur Verfügung gestellt.
Kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachte 
wohnunglose Personen
Derzeit liegen  noch nicht alle Daten über die Haushaltsstruktur und - größe für wohnunglose Personen vor.   
Anlage 1  zum Bericht zur Situation wohnungloser und von Wohnunglosigkeit bedrohter Frauen in Köln 2017
Statistische Daten: Gesamtzahl und Alter
Bei freien 
Trägern untergebrachte wohnunglose Personen

Bericht_2017_Endfassung_17.09.2018

72006 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Soziales und Senioren 
Dienstleistungszentrum ResoDienste Köln 
          September 2018 
 
 
 
 
Berichtsjahr 2017 
Die Situation wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit 
bedrohter Frauen in der Stadt Köln

Inhaltsverzeichnis 
1. Einleitung ................................ ................................ ................................ .......................... 1 
2. Wohnungslosigkeit bei Frauen ................................ ................................ .......................... 2 
2.1 Hintergründe der Wohnungslosigkeit bei Frauen................................ .......................... 2 
2.2 Statistische Daten über Wohnungslosigkeit bei Frauen ................................ ................ 3 
2.2.1 Struktur der Altersgruppen der wohnungslosen  Frauen in NRW ............................... 3 
2.2.2 Altersgruppen der kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachten 
wohnungslosen Frauen ............................................................................................................... 4 
2.2.3 Haushaltsstruktur der kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachten Frauen . 4 
2.2.4 Altersgruppen der wohnungslosen Frauen bei freien Trägern .................................... 5 
2.2.5 Haushaltsstruktur der wohnungslosen Frauen bei den freien Trägern ...................... 5 
2.3. Gesamtzahl der wohnungslosen Menschen lt. der Wohnungsnotfallberichtserstattung 
des Landes NRW/ Situation in Köln ................................ ................................ ................... 6 
2.3.1 Darstellung der Gesamtzahl der kommunal und bei freien Trägern 
untergebrachten/betreuten Wohnungslosen ............................................................................ 6 
2.3.2 Darstellung der kommunalrechtlichen Unterbringung oder bei freien Trägern ......... 7 
2.3.3 Wohnungslose Frauen in Köln, die auf der Straße leben ............................................. 7 
3. Frauenspezifische Gesichtspunkte in der Arbeit mit wohnungslosen Frauen ..................... 8 
3.1 Wohnungslose Frauen mit Kindern oder schwangere wohnungslose Frauen .............. 8 
3.2 Psychisch erkrankte wohnungslose Frauen ................................ ................................ . 9 
3.4 Prostituiertenhilfe ................................ ................................ ................................ ........11 
3.5 Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen mit Gewalt- oder 
häuslicher Gewalterfahrung ................................ ................................ .............................. 12 
3.6 Von Gewalt betroffene Frauen in einem anonymen Frauenhaus ................................ .13 
4. Wohnungslose Frauen mit Leistungsbezug nach dem SGB II und SGB XII ......................14 
4.1 Wohnungslose Frauen mit Leistungsbezug nach SGB II ................................ .............15 
4.2 Wohnungslose Frauen mit Leistungsbezug nach SGB XII ................................ ..........16 
(Drittes und Viertes Kapitel) ................................ ................................ .............................. 16 
5. Versorgung wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in Köln ..........17 
5.1 Vermeidung von Wohnungslosigkeit – Prävention ................................ ......................17 
5.2 Ordnungsbehördliche Unterbringung von wohnungslosen Frauen ................................ ..18 
5.3 Streetwork ................................ ................................ ................................ ...................19 
5.4 Das Kölner Hilfesystem für Wohnungslose nach § 67 SGB XII ................................ ...20 
5.5 Weitere Angebote ................................ ................................ ................................ .......22 
5.6 Angebotsverteilung der Hilfen im städtischen Raum ................................ ...................23 
5.7 Auslastung und Annahme der Angebote durch Frauen ................................ ...............25 
6. Arbeits- und Beschäftigungsangebote nach SGB II für wohnungslose Frauen .................26

7. Kooperationsmodell Dorint Hotel und der Obdachlosenhilfe „Die Brücke Berlin e.V.“ .......29 
8. Angebote für psychisch und suchtkranke Wohnungslose ................................ .................30 
9. Statistische Grundlagen ................................ ................................ ................................ ...31 
10. Fazit ................................ ................................ ................................ ............................... 32 
11. Ausblick ................................ ................................ ................................ ..........................33 
12. Anhang ................................ ................................ ................................ ...........................34

1 
 
1. Einleitung 
Das Sozialamt hat erstmalig 2015 einen Beri cht zur Situation wohnungsloser Frauen 
erstellt. Speziell den Blick auf wohnungslose  Frauen, auf f rauenspezifische Bedarfe oder 
die Bedarfe von wohnungslosen Frauen mit Kindern zu richten, führt dazu, Angebote der 
Wohnungslosenhilfe insgesamt kritisch zu hinterfragen, ob diese für diese besondere 
Zielgruppe passend sind. 
Soweit Wohnungslosigkeit von Frauen andere Erscheinungsformen oder frauenspezifische 
Bedarfe aufweist, ist die Wohnungslosenhilfe aufgefordert, sich bedarfsgerecht 
auszurichten und die entsprechenden Angebote und Standards zu entwickeln. 
Dieser Bericht bietet eine Grundlage, das Hilfesystem für wohnungslose Frauen in Köln zu 
analysieren, die bestehenden Hilfsangebote zukunftsfähig anzupassen und neue 
Bedarfslagen zu erkennen.

2 
 
2. Wohnungslosigkeit bei Frauen 
2.1 Hintergründe der Wohnungslosigkeit bei Frauen 
Wohnungslosigkeit bei Frauen hat vielfältige Formen und muss anders betrachtet und 
bewertet werden, als bei wohnungslosen Männern. Neben den wohnungslosen Frauen, die 
auf der Straße leben, hält sich eine nicht unerhebliche Anzahl von Frauen in der verdeckten 
Wohnungslosigkeit auf. Hierbei leben sie bei Freunden/Freundinnen  oder Partnern/ 
Partnerinnen, ohne einen eigenen Mietvertrag zu besitzen. Neben diese n Formen 
verdeckter Wohnungslosigkeit verbleiben Frauen häufig in gewaltgeprägten Beziehungen 
oder in f inanziellen Abhängigkeitsbeziehungen, wenn sie sich den Erhalt einer 
eigenständigen Wo hnung nicht zutrauen oder das Abgleiten in die Wohnungslosigkeit 
befürchten. 
Insbesondere aufgrund der schlechteren Einkommenssituation sind Frauen bei Trennungen 
häufiger von Wohnungslosigkeit bedroht, da sie aufgrund ihrer eigenen  
Einkommenssituation oder fehlender finanzieller Absicherung durch Unterhaltsansprüche 
die Wohnung nicht mehr finanzieren können. 
Bei Eintritt von Wohnungslosigkeit leiden Frauen verstärkt unter  Scham- und 
Versagungsgefühlen. Ihre Wohnungslosigkeit verbergen Frauen oftmals, indem sie bei 
Freunden, Verwandten oder Bekanntschaften unterkommen. Häufig wechselnde unsichere 
Unterkünfte sind damit kennzeichnend für die Lebenslagen wohnungsloser Frauen.1  
  
                                                           
1 Siehe dazu auch Positionspapier der BAG Wohnungslosenhilfe „Frauen in Wohnungslosigkeit und 
Wohnungsnot, Stand Juni 2012

3 
 
2.2 Statistische Daten über Wohnungslosigkeit bei Frauen  
Die konkrete Entwicklung der Wohnungslosigkeit bei Frauen kann nicht speziell für die 
Region Köln dargelegt werden. Vielmehr ist hierbei auf die 
Wohnungsnotfallberichterstattung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des 
Landes NRW, Berichtsjahre 2015 - 2017, zurückzugreifen, die landesweit Statistikdaten 
über die Anzahl der Wohnungslosen, untergliedert nach Einzelpersonen, Haushalten sowie 
die Geschlechterverteilung und Altersstruktur, erfasst.  
Die Wohnungsnotfallstatistik NRW erfasst alle Menschen, die über keinen eigenen 
mietvertraglich abgesicherten Wohnraum verfügen und durch die zuständigen Dienststellen 
(Wohnungsamt und Amt für Soziales und Senioren) oder in Angeboten der Tr äger der 
Wohnungslosenhilfe untergebracht sind. Aus dieser Statistik ergibt sich nicht die Anzahl der 
Menschen, die sich auf der Straße aufhalten bzw. auf der Straße schlafen. 
Um eine Entwicklung aufzeigen zu können, werden die Statistikdaten aus den Jahren 
2015–2017 seit Beginn der Erstellung des Berichtes über  wohnungslose und von 
Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in Köln dargestellt. 
 
2.2.1 Struktur der Altersgruppen der wohnungslosen  Frauen in NRW  
Von – bis; 
unter… Jahre 
Prozent Frauen 
2015 
Prozent Frauen 
2016 
Prozent Frauen 
2017 
unter 18 15,0 15,0 22,0 
18 – 21   8,1   7,9   6,9 
21 – 25 10,9 10,2   9,1 
25 – 30   9,2   9,8 10,2 
30 – 40 15,2 16,5 16,8 
40 – 50 15,7 16,1 14,0 
50 – 65 19,0 17,8 15,7 
über 65 6,8   6,7   5,3 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015-2017 in Nordrhein-Westfalen-Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW

4 
 
2.2.2 Altersgruppen der kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachten 
wohnungslosen Frauen  
Von – bis; 
unter…Jahren 
Prozent Frauen 
2015 
Prozent Frauen 
2016 
Prozent Frauen 
2017 
unter 18 22,2 23,1 29,0 
18 – 21   5,5   5,0   5,4 
21 – 25   6,5   5,6   6,6 
25 – 30 . 6,1   6,6   8,2 
30 – 40 12,7 13,7 15,0 
40 – 50 15,8 16,4 13,4 
50 – 65 21,6 20,2 16,0 
über 65   9,6   9,3   6,5 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen- Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW 
 
2.2.3 Haushaltsstruktur der kommunal und ordnungsrechtlich 
untergebrachten Frauen 
Haushaltsstruktur 
Prozent Frauen 
2015 
Prozent Frauen 
2016 
Prozent Frauen 
2017 
Alleinstehende  17,3 16,3 15,4 
Alleinstehende mit Kind(er)   4,0   4,4   4,9 
Paare mit Kinder ..6,8   7,2 10,6 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW

5 
 
2.2.4 Altersgruppen der wohnungslosen Frauen bei freien Trägern  
Von – bis; 
unter…Jahren 
Prozent Frauen 
2015 
Prozent Frauen 
2016 
Prozent Frauen 
2017 
unter 18   0,8   0,8   0,6 
18 – 21 13,4 12,9 11,7 
21 – 25 19,6 18,2 16,5 
25 – 30 15,4 15,4 16,3 
30 – 40 20,1 21,3 22,6 
40 – 50 15,5 15,6 15,7 
50 – 65 14,0 13,6 15,0 
über 65   1,1   2,3   1,6 
ohne Altersangaben   0,0   0,0   0,0 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen- Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW 
 
2.2.5 Haushaltsstruktur der wohnungslosen Frauen bei den freien Trägern 
Haushaltsstruktur 
Prozent Frauen 
2015 
Prozent Frauen 
2016 
Prozent Frauen 
2017 
Alleinstehende  80,3 78,1 81,5 
Alleinstehende mit Kind(er)   7,6   8,4   8,7 
In Partnerschaft lebend 
ohne Kind(er) 
  7,8   6,6   5,8 
In Partnerschaft lebend mit 
Kind(er) 
  2,0   4,5   2,3 
In sonstigen 
Mehrpersonenhaushalten 
lebend 
  2,3   2,4   1,8 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen- Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW

6 
 
2.2.6 Art der Unterkunft von wohnungslosen Frauen bei freien Trägern 
Art der Unterkunft Prozent Frauen 
2015 
Prozent Frauen 
2016 
Prozent Frauen 
2017 
Bei Bekannten 46,1 43,9 43,0 
In der Facheinrichtung 16,6 20,7 19,5 
Not-/Ersatzunterkunft 10,0   9,5 10,2 
Familie/Partner 14,9 16,9 18,1 
Sonstiges   4,6   2,9   2,7 
Ohne Unterkunft   7,7   6,2   6,5 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen- Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW 
 
2.3. Gesamtzahl der wohnungslosen Menschen lt. der 
Wohnungsnotfallberichtserstattung des Landes NRW/ Situation in Köln 
Die Entwicklung der wohnungslosen und untergebrachten Menschen in Köln wird in der 
Wohnungsnotfallberichterstattung NRW über die Darstellung der Gesamtanzahl kommunal 
und ordnungsbehördlich oder bei freien Trägern untergebrachten Menschen dargestellt. 
 
2.3.1 Darstellung der Gesamtzahl der kommunal und bei freien Trägern 
untergebrachten/betreuten Wohnungslosen  
Jahr Anzahl der untergebrachten/betreuten 
Personen 
2017 6.037 
2016 4.871 
2015 4.683 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen- Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW 
Erläuterung  Bei den kommunal und ordnungsbehördlichen Unterbringungen handelt es sich um gewerbliche OBG- 
Unterkünfte, Obdachlosenheime oder ordnungsbehördliche Beschlagnahmungen. 
Bei den Trägern der Wohnungslosenhilfe handelt es sich um betreute Wohnprojekte, deren Zielsetzung 
es ist, soziale Schwierigkeiten zu beseitigen oder zu mildern, damit perspektivisch eine reguläre 
Unterbringung oder Wohnungsversorgung möglich ist.

7 
 
2.3.2 Darstellung der kommunalrechtlichen Unterbringung oder bei freien 
Trägern 
Jahr Gesamt davon Kommunal 
nach OBG 
davon bei freien 
Trägern 
2017 6.037 5.225    812 
2016 4.871 4.054    817 
2015 4.683 3.736    947 
Quelle: Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 - 2017 in Nordrhein-Westfalen- Ministerium für Arbeit, Gesundheit 
und Soziales des Landes NRW 
 
2.3.3 Wohnungslose Frauen in Köln, die auf der Straße leben 
Es gibt keine validen Daten darüber, wie  viele Menschen tatsächlich auf der Straße leben. 
Bisherige Schätzwerte beziehen sich auf wohnungslose Menschen, die grundsätzlich einen 
Sozialhilfeanspruch haben und weitgehend in der Wohnungslosenhilfe bekannt sind.  
In den letzten Jahren prägen d ie Folgen der Zuwanderung aus dem osteuropäischen 
Bereich zunehmend die Wahrnehmung im öffentlichen Raum. Viele dieser Menschen leben 
auf der Straße. 
Seit Mitte 2017 hat das Amt für Soziales für Senioren in Kooperation mit Trägern der 
Wohlfahrtspflege (Diakonie Michaelshoven e.V. und Benedikt Labre e.V.) und dem 
Landschaftsverband Rheinland die Angeb ote der Wohnungslosenhilfe durch Streetwork 
erweitert. Über die statistischen Erfassungen der Streetworker  können Daten vorgelegt 
werden. Bei den nachfolgenden Zahlen ist anzumerken, dass diese bislang nur über einen 
Zeitraum von 6 Monaten (ab Mitte 2017) erhoben wurden. 
In der zweiten Jahreshälfte konnte zu 431 Menschen insgesamt ein Kontakt aufgenommen 
werden. Hiervon waren 286 Deutsche, 112 E U-Osteuropäer und 33 sonstiger Nationalität.  
Von den 431 Menschen waren 330 Männer und 101 Frauen. Von der Gesamtzahl machten 
267 Menschen Platte , das heißt, sie leben auf der Straße.  Unter Berücksichtigung des 
kurzen Zeitraumes der Datenerhebung seit Projektstart kann diese Zahl jedoch nicht als 
Basis von Hochrechnungen genommen werden.  Hier sind  die weiteren Ergebni sse des  
Streetworks abzuwarten. 
Die Dunkelziffer von wohnungslosen Frauen muss deutlich höher als bei wohnungslosen 
Männern angenommen werden , da viele Frauen ihre  Wohnungslosigkeit verschweigen 
oder ungesicherte Wohnverhältnisse, z.B. durch Einzug bei einem neuen Partner, 
eingehen.

8 
 
3. Frauenspezifische Gesichtspunkte in der Arbeit mit 
wohnungslosen Frauen 
3.1 Wohnungslose Frauen mit Kindern oder schwangere wohnungslose 
Frauen 
Wohnungslose Müt ter haben wohnungslose Kinder  oder leben mit ihren Kindern in der 
besonderen Lebenslage Wohnungsnot, und damit in unsicheren Wohnverhältnissen. 
Bezogen auf die Gesamtgruppe der im Jahr 2017 in Deutschland wohnungslosen Personen 
schätzt die BAGW die Zahl der Kinder und m inderjährigen Jugendlichen auf 8 % (32 .000). 
Diese Zahlen beziehen sich vor allem auf Kinder und Jugendliche, die gemeinsam mit ihren 
wohnungslosen Eltern leben. Zu Kindern in prekären Wohnverhältnissen oder 
alleinlebenden Kindern ohne feste Unterkunft gibt es keine gesicherten Zahlen. 
Welche Folgen hat Wohnungslosigkeit für Kinder? 
Unangemessene Wohnverhältnisse , Zwangsräumungen und Wohnungslosigkeit haben 
gravierende negative Auswirkungen auf das Aufwachsen, die Entwicklung, die 
Bildungschancen, die Gesundheit und das persönliche Sicherheitse mpfinden von Kindern. 
Auch die „verdeckte Wohnungslosigkeit“, in die sich Frauen mit ihren Kindern immer wieder 
begeben, beeinträchtigt die gesunde Entwicklung von Kindern. 
Laut vorliegenden Studien in den Niederlanden wirken sich besonders die 
Zwangsräumungen verheerend auf Kinder aus (Depressionen, Angstzustände). Mit Eintritt 
der Wohnungslosigkeit gehen schulische Leistungen signifikant zurück. Kinder, die 
zeitweise getrennt von ihren Eltern untergebracht werden, haben ein doppelt so hohes 
Risiko, als Er wachsene erneut wohnungslos zu werden, wie Kinder, die keine Trennung 
erlebt haben. 
In der Arbeit mit wohnungslosen Frauen ist es dabei zwingend erforderlich , neben den 
klassischen Themen der Hilfen gem. § 67 SGB XII Schwerpunkte zu bearbeiten, die eng 
mit der Situation von alleinerziehenden Müttern oder mit der Situation von Schwangeren 
verknüpft sind.

9 
 
3.2 Psychisch erkrankte wohnungslose Frauen 
In den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zeigt sich seit Jahren über alle Altersgruppen 
hinweg ein steigender Anteil von Frauen mit massiven psychischen Auffälligkeiten/  
Erkrankungen. 
Die Erfahrungen in den Kölner Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe für Frauen decken 
sich mit den Erkenntnissen verschiedener Studien, wie der sogenannten SEEWOLF -
Studie, die 2014 veröffentlicht wurde. 
Bestehende s omatische und psychische Erkrankungen verschlimmern sich durch das 
Leben auf der Straße oder in unsicheren Wohnverhältnissen . Häufig sind sie Auslöser für 
Wohnungslosigkeit, weil es den Frauen aufgrund der Erkrank ung nicht mehr möglich ist, 
ihre Wohnung, Arbeit und ein soziales Umfeld zu erhalten.  
In anderen Fällen löst das Leben in der Wohnungslosigkeit oder in einer unsicheren Wohn - 
und Lebenssituation psychische Auffälligkeiten/ Erkrankungen aus bzw. verstärkt diese.  
Bei einem Teil der Frauen, die in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Köln betreut 
werden, liegen Diagnosen vor, in anderen Fällen kann aufgrund der Auffälligkeiten nur ei ne 
Erkrankung vermutet werden.  
Fehlende Krankhe itseinsicht, geringe eigene Ressourcen, ein fehlendes soziales und  
familiäres Stützsystem, selbst gewählte Isolation oder gesellschaftliche Segregation 
erschweren es den Frauen, Hilfe anzunehmen.  
Viele von ihnen  empfinden Aufenthalte in Krankhäusern, Sucht kliniken oder Psychiatrien 
als Zwangsmaßnahmen, was die Annahme weiterer Hilfen zusätzlich erschwert und neben 
der Unstetigkeit des Lebens auf der Straße auch ein Grund für eine unzureichende 
medizinische Versorgung der bestehenden psychischen Erkrankungen  bzw. 
Suchterkrankungen ist.

10 
 
3.3 Ältere oder vorgealterte wohnungslose Frauen 
Dezidierte Angaben über Alters - und Haushaltsstruktur von wohnungslosen Frauen liegen 
auf lokaler Ebene in Köln nicht durchgängig vor . Ebenfalls liegen der Stadt Köln keine 
Daten im Bereich der Angebote der Träger der Wohnungslosenhilfe vor, da diese Daten 
unmittelbar online von den Trägern an das Land NRW übermittelt werden. 
Von daher werden die vom Land NRW erhobenen Angaben über Geschlecht und Alter als 
Aufgangspunkt der Bewertung zugrunde gelegt , in der Annahme, das s diese Angaben im 
Wesentlichen den lokalen Verhältnissen in Köln entsprechen. 
In der Gesamtstatistik ist bezüglich der Altersstruktur der Frauen ab 50 Jahren und über 60 
Jahren seit 2015 ein kontinuierlicher Rückgang zu verzeichnen. (siehe Punkt. 2.2.1). Auch 
die Anzahl der kommunal untergebrachten wohnungslosen Menschen insgesamt ist in der 
Altersgruppe 50 – 60 Jahre n und über 60 Jahren rückläufig. In beiden Fällen ist ein 
überdurchschnittlicher Rückgang in 2017 gegenüber 2016 festzustellen. 
Aus dieser Entwicklung lässt sich allerdings nicht die Aussage herleiten, da ss es weniger 
ältere wohnungslose Menschen/Frauen gi bt. Insbesondere die Datenerhebung in 2017 
zeigt, das landesweit eine Steigerung von 28,9 % der Wohnungsnotfälle gegenüber dem 
Vorjahr festzustellen ist. Dieser überdurchschnittliche Anstieg der Wohnungsnotfälle ist zu 
einem großen Anteil auf die Anerkennungen im Bereich der Asylanträge bei der Gruppe der 
unter 18 - jährigen zurückzuführen. Die Verringerung des Prozentanteiles  der älteren 
Wohnungslosen an der Gesamtzahl muss also im Zusammenhang mit dem deutlichen 
Anstieg der unter 18 jährigen Wohnungslosen gesehen werden. 
Bei der Landesstatik der durch die Träger der Wohnungslosenhilfe  
untergebrachten/betreuten Wohn ungslosen ist bei der Zielgruppe der wohnungslosen 
Frauen von 50 – 60 Jahren ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bei den über 60 - jährigen 
ist gegenüber 2016 ein Rückgang festzustellen. 
Tendenziell kann angenommen werden, dass der Anteil der vorgealterten und älteren 
wohnungslosen Frauen zumindest gleichbleibend ist und hieraus folgend für diese 
Zielgruppe besondere Angebote der Wohnungslosenhilfe vorgehalten werden müssen. 
Vorgealterte, ältere und alte Frauen zeigen z.T. psychische Auffälligkeiten/Erkrankungen, 
dementielle Veränderungen, vor allem aber körperliche  Erkrankungen, die auf das lange 
Leben in unsicheren Wohnverhältnissen, auf Substanzenkonsum, auf das Alter selbst oder 
eine Kombination aus allen Indikationen zurückzuführen sind.

11 
 
Die Zukunftsperspektive älterer Frauen ist häufig unklar. Teilweise verhindern 
unrealistische Vorstellungen oder die fehlende Annahmebereitschaft altersgerechter 
Alternativen eine notwendige Anschlussversorgung. Angesichts des Alters und der 
Erkrankungen der Klientinnen verändern sich die Hilfeansätze und -prozesse.  
Als ein mög liches Angebot wird daher der Aufbau von kleineren Wohngruppen/ -projekten 
gesehen, in denen neben einer Grundversorgung von sozialen Hilfen pflegerische und/  
oder hauswirtschaftliche Hilfen angeboten werden können.  
 
3.4 Prostituiertenhilfe 
Wohnungslose od er von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen, die in der Prostitution 
arbeiten oder die Arbeit in der Prostitution in Erwägung ziehen , werden durch die 
Prostituiertenhilfe des SkF e.V. und durch die Angebote des Gesundheitsamtes der Stadt 
Köln erreicht.  
Der S kF e.V. stellt durch die sozialarbeiterische Arbeit auf dem Gelände an der 
Geestemünder Straße an 365 Tagen im Jahr die niedrigschwellige Betreuung und 
Krisenintervention sicher. Jede Frau, die neu auf dem Gelände angetroffen wird, erhält eine 
Erstberatung und das Angebot der Klärung bestehender Problemlagen und der 
Weitervermittlung ins Hilfesystem.  
Durch die aufsuchende Arbeit der Prostitui ertenberatungsstelle „Rahab“ des SkF  e.V. 
erhalten Frauen, die auf den Straßenstrichen im Kölner Stadtgebiet, in Clubs, Bordellen 
oder anderen Prostitutionsstätten arbeiten, Kontakt zum Hilfesystem und alle notwendigen 
Informationen, die sie für die Arbeit und den möglichen Ausstieg benötige n. Gerade mit der 
aufsuchenden Arbeit im Kölner Süden und der regelmäßigen Präsenz in der Großsiedlung 
„Am Kölnberg“ in Meschenich werden Frauen mit Mehrfachproblematiken erreicht.  
Die offene Sprechstunde von „Rahab“ wird in der Regel von Frauen aufgesuch t, die bereits 
den Ausstieg aus der Prostitution planen und dazu über einen längeren Zeitraum Hilfe und 
Unterstützung bei der Bewältigung der meist komplexen Problemlagen benötigen.  
Der SkF e.V., das Gesundheitsamt der Stadt Köln und andere Träger wie z.B . agisra e.V., 
arbeiten in Köln in der Beratung von Prostituierten in enger Abstimmung mit der Polizei und 
dem Ordnungsamt und verfolgen dabei einen präventiven statt repressiven Ansatz.

12 
 
3.5 Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen mit 
Gewalt- oder häuslicher Gewalterfahrung 
Gewalt bzw. häusliche Gewalt, ausgeübt durch die Familie, Partner/Partnerin oder durch 
Bekannte spielt im Leben von wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten 
Frauen eine wesentliche und vielschichtige Rolle.  
Frauen, die wiederholte und massive Gewalt erleben oder schon in der Herkunftsfamilie 
erlebt haben, verfügen selten über eigene Ressourcen, die notwendig sind, sich 
angemessen zu wehren oder sich im sozialen Umfeld oder bei Institutionen Hilfe zu holen. 
Sie leben oft lange in Gewaltbeziehungen und entwickeln Überlebensstrategien, die ihnen 
zum Teil nur vermeintliche und kurzfristige Erleichterung verschaffen. So suchen Frauen 
Auswege mithilfe von Betäubung (Alkohol, Drogen, Medikamente), extremer Anpassung 
oder von Flucht in eine neue Beziehung etc. Nicht selten entwickeln Frauen psychische 
Auffälligkeiten oder Erkrankungen. 
Wenn Frauen wohnungslos sind, ist die Gefahr, Opfer zu werden, besonders groß. Frauen 
halten dann oft langjährige Gewalt durch Partner aus, bei denen sie unterschlüpfen können, 
um zumindest einen gewissen Schutz vor Übergriffen fremder Männern auf der Straße zu 
erhalten. 
Um diesen Gewaltkreislauf zu durchbrechen, müssen alle Frauen nach dem Erleben von 
häuslicher Gewalt intensiv unterstützt werden. Insbesondere auch die Frauen, die nicht in 
der Lage sind, den „normalen Weg“ über die Unterbringung in einem Frauenhaus oder 
mithilfe eines Antrages einer Schutzanordnung oder Wohnungszuweisung zu gehen.  
In Köln gibt es zwei Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt.  
Linksrheinisch in der Trägerschaft des SkF e.V., rechtsrheinisch in der Trägerschaft des 
Diakonie Michaelshoven e.V.

13 
 
3.6 Von Gewalt betroffene Frauen in einem anonymen Frauenhaus 
Flüchten Frauen und Frauen mit ihren Kindern aus gewaltgeprägten 
Beziehungen/Haushalten, können sie in einem Frauenhaus aufgenommen werden. 
Schwerpunkt der Arbeit in einem Frauenhaus ist es, Frauen, die mit ihren Kindern vor 
Gewalt in Ehe, Partnerschaft und Familie flüchten, Schutz, Unterkunft und 
sozialpädagogische Unterstützung und Beratung zur Verfügung zu stellen. 
In Köln existieren insgesamt zwei autonome Frauenhäuser, die jeweils 10 Frauen und ihren 
Kindern Schutz und Aufnahme ermöglichen. Die Frauenhäuser werden betrieben vom 
Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“. 
Frauenhäuser sind kein Hilfeangebot für wohnungslose Frauen, die auf der Straße lebend 
Gewaltanwendungen Dritter ausgesetzt sind. Die autonomen Frauenhäuser nehmen 
ausschließlich Frauen aus bestehenden Haushalten/Wohnungen auf. 
Mit dem Entschluss, die gewaltgeprägte Beziehung zu beenden und in ein Frauenhaus zu 
gehen, tritt faktisch eine drohende Wohnungslosigkeit ein. Soweit die Frau nicht mehr in 
den vorherigen Haushalt zurückkehrt, ist sie wohnungslos und sucht nach dem Aufenthalt 
in einem Frauenhaus eine eigene Wohnung. 
Die Vermittlung der Frauen/und deren Kinder in Angebote der Wohnungslosenhilfe oder in 
ordnungsbehördliche Angebote erfolgt dann, wenn der weitere Verbleib in einem anonymen 
Frauenhaus aufgrund der persönlichen oder gesundheitlichen Gründe nicht weiter möglich 
ist (z.B. Vorliegen einer psychischen Erkrankung, Suchtmittelabusus) oder durch den 
Verbleib der Frau im Frauenhaus die Anonymität des Frauenhauses gefährdet ist.

14 
 
4. Wo hnungslose Frauen mit Leistun gsbezug nach dem SGB II 
und SGB XII  
Mit Inkrafttreten des SGB II zum 01.01.2005 wurde im Amt für Soziales und Senioren das 
Dienstleistungszentrum ResoDienste Köln gegründet. Hierbei werden, gebündelt an einem 
Ort, alle Leistun gen für Wohnungslose, auch für wohnungslose Frauen, eingeleitet oder 
erbracht. Mit Inkrafttreten des SGB II wurde das Amt für Soziales und Senioren durch das 
Jobcenter Köln mit der Wahrnehmung der Aufgaben nach dem SGB II für wohnungslose 
Menschen in Köln beauftragt. Durch die Zentralisierung aller Hilfen für Wohnungslose 
können Aussagen für die Situation arbeitssuchender wohnungsl oser Menschen getroffen 
werden. 
Bei den frauenspezifischen Angeboten , wie z.B. Seniora, Respekt oder auch der  
Betreuung von Frauenhausfällen wird die Bearbeitung der Hilfefälle durch eine weibliche 
Sachbearbeitung beim Dienstleistungszentrum ResoDienste Köln durchgeführt. 
Die Aufschlüsselung nach Geschlecht, Alter und  Migrationshintergrund wird nachfolgend 
für die Jahre 2015 - 2017 dargelegt.

15 
 
4.1 Wohnungslose Frauen mit Leistungsbezug nach SGB II  
Alter Gesamt weiblich % Anteil weiblich 
 2015 2016 2017 2015 2016 2017 2015 2016 2017 
< 25 Jahre 171 147 162   53 ..43   46 31 % 29 % 28 % 
< 40 Jahre 662 635 592 149 137 129 22 % 22 % 22 % 
< 50 Jahre 397 368 370   62 ..57   61 16 % 15 % 16 % 
50< 65 Jahre 359 338 345   59 ..58   57 16 % 17 % 17 % 
          
Gesamt 1.589 1.488 1.469 323 295 293 20 % 20 % 20 % 
 
 
Nationalität Gesamt weiblich % Anteil weiblich 
 2015 2016 2017 2015 2016 2017 2015 2016 2017 
Deutsch 1.156 1.109 1.127 211 208 220 18 % 19 % 20 % 
Nicht 
Deutsch 
   433    379    342 112   87   73 26 % 23 % 21 % 
 
 
Alleinerziehende Frauen 2015 2016 2017 
Mit einem Kind < 3 Jahren 14     11    7

16 
 
4.2 Wohnungslose Frauen mit Leistungsbezug nach SGB XII  
     (Drittes und Viertes Kapitel) 
Insgesamt 350 Personen erhalten Hilfe zum Lebensunterhalt oder 
Grundsicherungsleistungen im Alter oder bei dauerhafter voller Erwerbsunfähigkeit nach 
dem SGB XII. Hiervon sind 110 weiblich (31,4 %). 
 
Altersstruktur Anzahl Frauen 
 2015 2016 2017 
< 25 Jahren   3 ..8   8 
< 40 Jahren 17 28 33 
< 50 Jahren 12 13 21 
< 65 Jahren 24 30 37 
Ab 65 Jahren 15   0 11 
 
 
Nationalität Anzahl Frauen 
 2015 2016 2017 
Deutsch 56 64 88 
Nicht Deutsch 15 15 22

17 
 
5. Versorgung wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit 
bedrohter Frauen in Köln 
 
Die Ansprache, Beratung und Versorgung wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit 
bedrohter Frauen ist eine zentrale Aufgabe des Amtes für Soziales und Senioren. Aufgrund 
der besonderen Problemlagen und der hohen fachlichen Anforderungen im Umgang mit 
dieser Personengruppe sind alle Angebote in der Abteilung Fachstelle Wohn en, 
wirtschaftliche Hilfen und Dienstl eistungszentrum ResoDienste Köln im Amt für Soziales 
und Senioren zentralisiert.  
Bereits seit  Beginn der 1990er Jahre wurden die Hilfen für wohnungslose Frauen 
umfassend ausgeweitet. In Köln  stehen seitdem die kontinuierliche Innovation von 
Projekten sowie die Ausdifferenzierung nach besonderen Bedarfen bei den Frauen  im 
Vordergrund.  
 
5.1 Vermeidung von Wohnungslosigkeit – Prävention 
 
Unter Berücksichtigung der seit Jahren angespannten Situation der Wohnraumversorgung, 
insbesondere im Segment der bezahlbaren Wohnungen für Alleinstehende, kommt der 
Präventionsarbeit elementare Bedeutung zu. 
Das Amt für Soziales und Senioren, Fachstelle W ohnen, verfolgt dabei für die Prävention 
von Wohnungsverlust einen lokalen Ansatz. Bei den Personengruppen der alleinstehenden 
und alleinerziehenden Frauen wird besonders darauf geachtet , einen sich abzeichnenden 
Wohnungsverlust frühestmöglich zu vermeiden. Im Bedarfsfall werden durch ein lokales 
Beratungsangebot und aufsuchende Hilfe , Probleme identifiziert , di e die Wohnsituation 
gefährden, Leistungsansprüche geprüft und die Antragsstellung unterstützt.

18 
 
5.2 Ordnungsbehördliche Unterbringung von wohnungslosen Frauen 
 
Bei Eintritt der Wohnungslosigkeit suchen Frauen in aller Regel nicht die Regelangebote 
der ordnungsbehördlichen Unterbringung auf, weil die meisten gewerblichen 
Einfachstunterkünfte für die Belegung beider Geschlechter genutzt werde n und die Frauen 
Angst vor Übergriffen und Belästigungen haben.  
Zum Stichtag 31.07.2017 bestanden insgesamt 946 Unterbringungsmöglichkeiten (Betten) 
in Angeboten der ordnungsbehördlichen Unterbringung (ohne Sondereinrichtungen wie 
Internationaler Bund e.V.- Pallenbergstr. Und Rather Str. , Deutsches Rotes Kreuz -Hotel 
Plus). Diese waren zum Stichtag mit 140 Frauen und alleinstehenden Fraue n mit Kindern 
belegt (20,6 %). Daneben  bestehen noch 41 Plätze in Notaufnahmen. Hier kann aufgrund 
der hohen Fluktuation keine Nutzungsquote von Frauen ausgewiesen werden. 
Ebenfalls unberücksichtigt bleibt das Angebot der humanitären Winterhilfe. Die Nutzung 
und Auslastung der Winterhilfeangebote erfolgt in einem separaten Bericht. 
Zur Verbesserung der Notunterbringung hat die Fachstelle Wohnen spezielle 
Unterbringungseinrichtungen geschaffen, die für Frauen und für Frauen mit ihren Kindern  
eine zusätzliche Unterstützung bei der Reintegration in den Wohnungsmarkt bieten.  
Dabei handelt es sich um ein neues Angebot in Köln-Neubrück der Diakonie 
Michaelshoven e.V., das  über 18 Plätze für alleinerziehende Frauen und auch Familien 
verfügt.  
Weiterhin hat die Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales und Senioren in Kooperation 
mit dem SkF Köln e.V. eine speziell für wohnungslose Frauen geeignete, 
ordnungsbehördliche Unterkunft in Lindenthal mit 25 Plätzen geschaffen. Hier wird den 
Bedarfen  von Frauen Rechnung getragen und Unterstützung gewährt.  
Aufgenommen werden hier volljährige und vorwiegend mietvertragsfähige alleinstehende 
Frauen ohne Kinder, die akut in Wohnungslosigkeit geraten oder bereits seit längerer Zeit 
wohnungslos sind. Die Aufnahme der Frauen erfolgt auch mit ihren Tieren. Die Zuweisun g 
erfolgt zeitlich befristet. Die Betreuung wird durch den SkF e.V. sichergestellt. 
Neben diesen neuen Angeboten steht auch das bereits langjährige Angebot für Frauen und 
deren Kindern in der Einrichtung Pallenbergstr. des I nternationalen Bundes  e.V. zur 
Verfügung.  
Alle Angebote im Rahmen der ordnungsbehördlichen Unterbringung werden durch das Amt 
für Soziales und Senioren, Fachstelle Wohnen belegt.

19 
 
5.3 Streetwork  
 
Im Arbeitsfeld der aufsuchenden Arbeit /Streetwork ist eine Stelle mit weiblichem Personal 
besetzt. Dadurch kann gewährleistet werden, dass wohnungslose Frauen durch eine 
Streetworkerin angesprochen werden, um hierdurch einen leichteren Zugang zu den 
Frauen zu erhalten. Es finden Beratungs- und Informationsgespräche auf der Straße statt. 
Dabei werden d en Frauen Gesprächs - und Unterstützungsangebote aufgezeigt oder die 
Frauen erhalten Kontaktdaten , um zu einem späteren Zeitpunkt von dem Angebot 
Gebrauch machen zu können. Durch die spontane Kontaktaufnahme gelingt es oft leichter, 
eine erste Beziehung zu knüpfen, um einen anschließenden Zugang zu einer Einrichtung 
zu ermöglichen. Ziel ist es, Schwellenängste abzubauen, zu informieren und so z.B. das 
Aufsuchen der niederschwelligen Hilfsangebote für wohnungslose Frauen zu erleichtern. In 
speziell für Frauen ausgerichteten Angeboten können Frauen sich eher stabilisieren und 
eventuell Hilfe annehmen. Voraussetzung für die Bildung einer Vertrauensbasis ist die 
Freiwilligkeit der Angebotsannahme. 
Die Streetworkerin will damit gerade auch jene Frauen ansprechen, die von sich aus keine 
Hilfsmöglichkeiten mehr aufsuchen, diese jedoch dringend benötigen. Oftmals aus Scham 
versuchen Frauen, noch länger als Männer, ihre Situation zu verheimlichen oder aber sie 
leben in (gewalttäti gen) Abhängigkeitsverhältnissen. Zudem gehen mit Wohnungslosigkeit 
auch noch häufig weitere Problematiken einher, wie Verschuldung, Krankheit, Drogen- oder 
Alkoholsucht. 
Die Auswertung des Streetworks von Juli 2017 bis Januar 2018 zeigt, dass der Anteil der 
Frauen, die auf der Straße angetroffen werden, im Vergleich zu Männern , niedriger ist. Die 
Geschlechterverteilung in den 431 Einzelkontakten der Streetworkerinnen steht im 
Verhältnis von 76,6 % Männer zu 23,4 % Frauen. 
Auffallend ist, dass sich unter den Frauen ein großer Anteil betroffener Frauen befindet, die 
psychische Auffälligkeiten aufweisen und aufgrund ihrer psychischen Erkrankung entweder 
keine Kontaktaufnahme zulassen oder nicht erreichbar sind. Zudem fallen diese Frauen in 
einigen Fällen augenscheinlich durch Verwahrlosung auf.

20 
 
5.4 Das Kölner Hilfesystem für Wohnungslose nach § 67 SGB XII 
 
Das Amt für Soziales und Senioren bietet für wohnungslose Frauen in Kooperation mit 
Trägern der Wohlfahrtspflege und dem Landschaftsver band Rheinland als  überörtlichen 
Sozialhilfeträger ein umfangreiches und differenziertes Hilfesystem an.  
Nachfolgend wird das Hilfesystem mit dem Schwerpunkt für wohnungslose Frauen  
dargestellt. Eine umfangreiche Auflistung aller Angebote ist dem Bericht als Anlage 
beigefügt 
Fachberatungsstellen  
Das Dienstleistungszentrum ResoDienste Köln bezuschusst in Kooperation mit dem 
Landschaftsverband Rheinland insgesamt drei Fachberatungsstellen für die Beratung und 
Unterstützung von wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Frauen . Die 
Fachberatungsstellen werden durch den Sozialdienst katholischer  Frauen e.V. (SkF e.V.) 
und die Diakonie Michaelshoven e.V. angeboten. 
Notschlafstellen 
Bei diesen Angeboten handelt es sich nicht um ordnungsbehördliche Notschlafstellen, 
sondern um zielgruppenorientierte und pädagogisch betreute Notschlafstellen. Der 
Aufenthalt in den Notschlafstellen ist in aller Regel nur während der frühen Abendstunden 
und der Nachstunden möglich. In den Notschlafstellen werden Verpflegung und andere 
Versorgungsangebote (Duschen, Wäsche waschen, Spritzentausch) angeboten.  
Für wohnungslose Frauen stehen  in Köln 19 Schlafplätze  zur Verf ügung. Diese werd en 
vom SkF e.V., der Diakonie Michaelshoven e.V. und den Vinzentinerinnen angeboten.  
In der Notschlafstelle Diakonie Michaelshoven e.V. besteht ein Aufenthalt über 24 Stunden 
mit Clearingfunktion und der Möglichkeit einer Weitervermittlung 
Ambulante Hilfen  
Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen  können als Einzelfallhilfe 
sozialarbeiterische Unterstützung und Begleitung erhalten.  Im Rahmen der Einzelfallhilfe 
bieten speziell die Träger  SkF e.V., Diakonie Michaelshov en e.V., die Vinzentinerinnen 
sowie agisra e.V. frauenspezifische Unterstützung an.  
Neben diesen Angeboten stehen Frauen auch die geschlechtergemischten Angebote der 
Ambulanten Hilfen anderer Träger zur Verfügung.

21 
 
Ambulant Hilfe in Trägerwohnraum 
Zielgruppenorientierte Wohnangebote sind auf die speziellen Bedarfe von Zielgruppen 
zugeschnittene Unterbringungsangebote, in denen persönliche Unterstützungsleistungen 
als ambulante Hilfe für einen zeitlich begrenzten Zeitraum gewährt werden. 
Spezielle Angebote für wohnungslose Frauen bestehen bei folgenden Trägern: 
 SkF e.V.  
 Vinzentinerinnen 
 Diakonie Michaelshoven e.V. 
 Diakonisches Werk  
Darüber hinaus bestehen betreute Wohnangebote bei anderen Trägern der 
Wohlfahrtspflege, die von Männern und Frauen genutzt werden können. 
Stationäre Hilfen 
Für wohnungslose Frauen, die einen umfassenden Hilfebedarf haben und ein stationäres 
Angebot benötigen, bietet der Landschaftsverband Rheinland als überörtlicher 
Sozialhilfeträger in Kooperation mit d er Diakonie Michaelshoven ein stationäres Angebot 
(Elisabeth-Fry-Haus) an.

22 
 
5.5 Weitere Angebote  
 
Neben den oben genannten Angeboten existieren weitere frau enspezifische 
Beratungsstellen, die andere Beratungsschwerpunkte haben, aber deren Beratungsarbeit 
sich auch auf die Wohnraumsicherung auswirkt. Beispielhaft und nicht abschließend sind 
hier genannt: 
• Zwei Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (Diakonie Michaelshoven  e.V. und 
SkF e.V.) 
• Spezialisierte frauenspezifische Beratungsstellen wie z.B. agisra e.V., Frauen lernen 
Leben e.V. u.a.

23 
 
5.6 Angebotsverteilung der Hilfen im städtischen Raum  
 
Im Rahmen des zielgruppenorientierten Ausbaues des Hilfesystems wurde besonderer 
Wert auf die dezentrale Verteilung der Angebotsstruktur gelegt: 
 
 Betreute 
Wohnformen Beratungsstellen Notschlafstellen Stationäre 
Hilfen 
Altstadt-Süd     
Deutz     
Dünnwald     
Ehrenfeld     
Humbold     
Innenstadt     
Kalk     
Lindenthal     
Mülheim     
Meschenich     
Neustadt-
Süd 
    
Neustadt-
Nord 
    
Nippes     
Porz- 
Zündorf 
    
Porz- Wahn     
Raderthal     
Rath     
Weidenpesch     
Zollstock     
 
 Angebote nur für Frauen 
 Angebote für Frauen und Männer 
Im Bereich der Notschlafstellen ist auf eine zentrale Lage und gute Erreichbarkeit zu 
achten. Dies führte jedoch zu einer in der Innenstadt dominierenden Angebotslage.  
Daher werden die Angebote seitdem nicht mehr konzentriert in der Innenstadt angeboten.

24

25 
 
5.7 Auslastung und Annahme der Angebote durch Frauen 
 
Notschlafstellen und ordnungsbehördliche Unterbringungen  in gewerblichen 
Einfachstunterkünften, in denen beide Geschlechter untergebracht sind, werden von 
Frauen deutlich weniger angenommen. In diesen Einrichtungen befürchten Frauen 
physische und psychische Gewaltausübung durch Männer. 
Hingegen haben Notschlafstellen für Frauen, wie zum Beispiel das Elisabeth -Fry-Haus der 
Diakonie Michaelshoven e.V. oder das Comeback des SkF e.V. eine hohe Akzeptanz bei 
den Frauen. Auch die frauenspezifischen Beratungsstellen zeigen hinsichtlich der 
Kontaktzahlen, dass diese Angebote intensiver angenommen werde n, als Angebote, die 
sich an beide Geschlechter richten. 
Die hohe Akzeptanz von frauenspezifischen Angeboten spiegelt auch die Forderung der 
BAG Wohnungslosenhilfe wider 2, die auf ein frauengerechtes und an den spezifischen 
weiblichen Lebensumständen orientiertes Hilfesystem besteht. 
Im Bereich der Hilfen nach § 67 SGB XII zur Überwindung der besonderen  sozialen 
Schwierigkeiten wird bereits seit vielen Jahren ein frauenspezialisiertes Hilfesystem 
angeboten und hat sich durch die besondere Nachfrage etabliert. 
  
                                                           
2 Positionspapier der BAGW vom Fachausschuss Frauen von Juni 2013

26 
 
6. Arbeits- und Beschäftigungsangebote nach SGB II für 
wohnungslose Frauen  
Wohnungslose Frauen haben bei Vorliegen der Erwerbsfähigkeit über drei Stunden 
arbeitstäglich grundsätzlich Ansprüche nach dem  SGB II. Wohnungslosigkeit ist auf das 
Vorliegen multipler Problemlagen zurückzuführen. In diesen Fällen ist eine unmittelbare 
Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt ohne vorangehende Fördermaßnahmen in aller 
Regel ausgeschlossen. Daher werden für Menschen mit multiplen 
Vermittlungshemmnissen im Bereich der kommunalen Eingliederungsmaßnahmen nach      
§ 16 a SGB II Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen angeboten. 
Ein konkretes Arbeitsangebot allein für wohnungslose Frauen ist nicht sinnvoll. Bestehende 
Wohnungslosigkeit ist eine Rahmenbedingung, die die Vermittlung in Arbeit erschwert, 
deren Ursache in persönlichen und sozialen Schwi erigkeiten besteht, die im Rahmen von 
Arbeitsangeboten berücksichtigt werden müssen. Für Frauen mit bestehenden 
persönlichen und sozialen Schwierigkeiten stehen nachfolgende Angebote zur Verfügung.  
Der Wendepunkt 
Die Frauenberatung sstelle mit Standorten i n Kalk und Mülheim der Diakonie 
Michaelshoven e.V. bietet Unterstützung , insbesondere auch für Frauen mit 
Zuwanderungs- und/ oder Fluchtgeschichte  und von Gewalt betroffene Frauen . Die 
Gespräche werden bei Bedarf durch muttersprachliche Beraterinnen und mi t Hilfe von 
Sprachmittlerinnen geführt.  
Problemstellungen aus den Bereichen Wohnung, Verschuldung, Trennung, Gewalt sowie 
Familie werden bearbeitet.  
Casa Blanca 
Casa Blanca ist eine Arbeitsgelegenheit für Frauen mit insges amt 30 Teilnahmeplätzen. 
Das Beschäftigungsprojekt wird vom SkF e.V. angeboten. 
Die dort beschäftigten Frauen weisen in aller Regel schwere Vermittlungshemmnisse auf 
und bedürfen zur Heranführung an eine Erwerbsintegration erheblicher  psychosozialer 
Unterstützung.

27 
 
Strickleiter I und Strickleiter II 
Beide Angebote sind Projekte des SkF e.V. Köln.  Strickleiter I richtet sich an Opfer 
häuslicher Gewalt, bei denen die Folgen der zum Teil über Jahre erlebten Gewalt zur 
Ausprägung von psychosozialen Vermittlungshemmnissen geführt bzw. beste hende 
Vermittlungshemmnisse verstärkt haben. 
Das Angebot funktioniert als Lotse hinein in das Hilfesystem, Strickleiter I stellt im Rahmen 
des Case Managements sicher, dass die Opfer (und deren Kinder) die notwendigen und 
möglichen Hilfen erhalten.  
Die Strickleiter I steht weiblichen wie männlichen Opfern häuslicher Gewalt offen, wird zu 
nahezu 100% von Frauen genutzt. 85% der Betroffenen leben mit mehreren Kindern  
zusammen. H äufig leiden sie unter psychischen oder somatischen Erkrankungen, viele 
leben in ungesicherten Wohnverhältnissen oder unter drohendem Wohnungsverlust. 
Strickleiter II ist ein Angebot für Frauen mit massiven Problemlagen, die einer Arbeits - oder 
Beschäftigungsaufnahme entgegenstehen. Die Hilfen von Strickleiter II reichen von der 
Existenzsicherung, der Sicherung der Wohnung und der psychischen und somatischen 
Gesundheit der Klientinnen bis hin zur Stabilisierung in der ersten Phase bei der Aufnahme 
einer Maßnahme, einer Aus- oder Weiterbildung oder einer Beschäftigung.  
FrauenLeben e.V. 
Die Frauenberatungsstelle des gemeinnützigen Trägervereins FrauenLeben e.V. bietet 
Beratung, Krisen - und Orientierungsgespräche, themenbezogene Gruppen, Beratung für 
Angehörige sowie Vortrags - und Themenabende. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören 
gestörtes Essverhalten (Magersucht, Bulimie, Binge Eating und Adipositas), Unterstützung 
bei Gewalterfahrung (häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, Stalking u.a.), Probleme in 
der Familie und Partnerschaft, Trennung/ Scheidung, psychische Erkrankungen , wie 
Depressionen, Ängste, u.a. berufsbezogene Problemlagen, Arbeitslosigkeit und deren 
psychosoziale Folgen, Selbstwertprobleme u.v.m. 
Arbeit sofort 
Hinter diesem Projekt stehen der SKM e.V., der SkF e.V. und der Internationale Bund. Das 
Projekt richtet sich an SGB II leistungsberechtigte Personen , die wohnungslos sind,  die 
weder in Beschäftigungsangebote noch in Integrationsjobs zu vermitteln sind. Ziel des 
Projektes ist die Heranführung an Arbeit oder die Beschäftigung durch die Bereitstellung 
eines niederschwelligen Tätigkeitsangebots.

28 
 
JobLotsen Reso 
Die JobLotsen Re so, ein Angebot des Beruflichen Trainingszentrum Köln e.V., begleiten 
wohnungslose Menschen. Die Lotsen arbeiten in erster Linie aufsuchend. Sie sind räumlich 
unmittelbar an das Dienstleistungszentrum ResoDienste angegliedert, so das ein 
unmittelbarer Kontakt zum Lotsen hergestellt werden kann. Mit ihrer Unterstützung sollen 
bestehende Vermittlungshemmnisse erkannt und Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, 
die schrittweise umgesetzt werden können. Die Begleitung der Kunden zu Angeboten, 
Behörden, zu Ärzten und in Therapie nimmt den Klienten Unsicherheit und Scheu und 
stärkt das Selbsthilfepotenzial des Einzelnen. Weitere Stabilisierung und das Entwickeln 
von Eigenbemühungen sind Ergebnisse aus zahlreichen Motivationsgesprächen. 
Gulliver und Lore 
Die Arbeitsprojekte des Kölner Arbeitslosenzentrums KALZ e.V. richten sich an Menschen, 
die meist ohne festen Wohnsitz sind und unter multiplen Problemlagen leiden wie Sucht, 
Schulden, physische und psychische Einschränkungen. Die „Überlebensstation Gulliver“ ist 
eine Anlaufstelle für Obdachlose und fungiert als Kommunikationszentrum. Das „Lobby-
Restaurant LORE “ bietet ein Mittagessen an. Die Kunden arbeiten im Rahmen eines 
Stufenmodells in den Beschäftigungsfeldern Reinigung, Hauswirtschaft, Gastronomie und 
im kaufmän nischen Bereich. Ziel ist die Übernahme der Kunden in ein befristetes 
sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, das in den allgemeinen 
Arbeitsmarkt münden soll.  
Zweiradwerkstatt 180° 
Die Zweiradwerkstatt 180° wird in Kooperation zwischen de r Aidshilfe Köln e.V. und dem 
Internationalen Bund als Arbeitsprojekt geführt. Das Projekt richtet sich an die Zielgruppe 
der akut Drogengebrauchenden ab 18 Jahren, die ihren Wohnort oder ihren ständigen 
Aufenthalt in Köln haben und Arbeitslosengeld II bez iehen. Die Zweiradwerkstatt 180° ist 
ein regulärer, bei der Handwerkskammer eingetragener Zweiradbetrieb, der bewusst als 
offene Werkstatt mit Kundenkontakt konzipiert ist. 
Die Zielgruppe besteht aus schwerst - und akut drogenabhängigen Menschen, die durch 
handwerkliche Tätigkeiten und sozialpädagogische Begleitung stabilisiert werden sollen, so 
dass eine Beschäftigung erreicht werden kann. Das Projekt 180° ist hierbei das derzeit 
einzige Beschäftigungs - und Qua lifizierungsangebot mit dem Ansatz der akzeptierenden 
Drogenarbeit. Das Arbeitsfeld einer Zweirad - bzw. Fahrradwerkstatt bietet der Zielgruppe 
die Möglichkeit, ihre Arbeits - und Leistungsfähigkeit zu erproben und zu verbessern sowie 
berufsbezogene Interessen und Fähigkeiten herausarbeiten zu können.

29 
 
7. Kooperationsmodell Dorint Hotel und der Obdachlosenhilfe „Die 
Brücke Berlin e.V.“ 
Hier ein ganz besonderes Beschäftigungsprojekt  für wohnungslose Menschen . Der 
Arbeitsmarkt ist für viele Wohnungslos e auf direktem Wege schwer erreichbar. 
Wohnungslose sind im Wettbewerb mit anderen Arbeitslosen nahezu chancenlos! 
Initiiert über den Verein „Obdachlosenhilfe Die Brücke e.V.“ , kam erstmalig 2012 ein 
Kooperationsprojekt mit dem Dorint Hotel zustande. Das D orint Hotel bietet über den 
Einstieg einer geringfügigen Beschäftigung die Möglichkeit, schrittweise den Einstieg ins 
Berufsleben zu testen und mögliche Anschlussperspektiven (z.B. versicherungspflichtige 
Beschäftigung oder Ausbildung) zu überprüfen. 
Einige Wohnungslose haben in den vorangegangenen Jahren über dieses 
Beschäftigungsprojekt bereits eine Chance erhalten.  
Für 2017 ergeben sich folgende relevante Daten bzgl. Änderungen/ Neueinstellungen im 
Projekt: 
Im Juni 2017 konnte ein Wohnungsloser in Teilzeit vermittelt werden. Aufgrund 
bestehender gesundheitlicher Einschränkungen wu rde das Arbeitsverhältnis in 12/ 2017 in 
einen Aushilfsjob umgewandelt. 
Erfreulicherweise konnte demgegenüber in 08 /2017 eine Teilzeitbeschäftigung in Vollzeit 
umgewandelt werden. 
Ein seit 2014 bestehendes Arbeitsverhältnis im Rahmen eines Minijobs besteht auch in 
2017 unverändert fort.

30 
 
8. Angebote für psychisch und suchtkranke Wohnungslose  
Für psychische und suchtkranke Wohnungslose stellt das  Gesundheitsamt nachfolgende 
Angebote zur Verfügung . Diese kooperieren bei wohnungslosen Frauen insbesondere mit 
den frauenspezifischen Angeboten und Trägern. 
Mobiler Medizinischer Dienst (MMD) 
Der MMD des Gesundheitsamtes bietet Sprechstunden in sozialen Einrichtungen der 
Drogen-, Wo hnungslosen- und Jugendhilfe an. Hier arbeiten Ärztinnen, Ärzte und 
Krankenschwestern, die den Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, 
eine angemessene medizinische Grundversorgung sichern, die nicht über eine ambulante 
ärztliche Versorgung durch einen niedergelassenen Arzt/Ärztin erbracht wird.  
Frauen machen langjährig ca. 20% der vom MMD betreuten Patienten aus.  
B.O.J.E 
Die „B.O.J.E.“ – (Beratung und Orientierung für Jugendliche und junge Erwachsene) ist ein 
umgebauter Linienbu s, der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Kölner 
Bahnhofsmilieu als niedrigschwellige Kontakt - und Anlaufstelle zur Verfügung steht. Das 
Angebot leistet das Gesundheitsamt in Kooperation mit AUF ACHSE / KJSH e.V.  und mit 
Unterstützung durch das Amt für Soziales und Senioren. 
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bieten vor Ort vertrauliche Beratungen zu allen 
relevanten Themen an und vermitteln und begleiten in weiterführende  Hilfs- und 
Unterstützungsangebote.  
Das „Aufsuchende Suchtclearing“ (ASC)  
Das ASC im Gesundheitsamt ist ein aufsuchendes Angebot. Die Aufgabe ist es, die bisher 
fehlende Anbindung der Klient/ -innen zwischen dem Hilfesystem und dem 
Ordnungsbereich von Polizei und Ordnungsamt herzustellen. Als Bindeglied zwischen 
diesen Bereichen leitet es Klient/-Innen, für die Ordnungsmaßnahmen drohen oder die von 
Ordnungsmaßnahmen bereits erfasst sind, zur Vermeidung oder zur Flankierung von 
repressiv orientierten Vorgehensweisen in direkter Zusammenarbeit mit den 
Ordnungsinstanzen zum Hilfesystem über. Vor diesem Hintergrund vermittelt das ASC des 
Gesundheitsamtes im Rahmen des Streetwork auch obdachlose, von Wohnungslosigkeit 
bedrohte oder inhaftierte suchtkranke Frauen in das bestehende Kölner Suchthilfesystem. 
Das Angebot des ASC wird von den betroffenen Frauen in der Regel gut angenommen.

31 
 
9. Statistische Grundlagen  
Um die Entwicklung der Wohnungslosigkeit auf Bundes, - Landes oder auf kommunaler 
Ebene darstellen zu können, wurde auf folgende statistische Erhebungen oder Erfahrungen 
zurückgegriffen: 
• Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung NRW-Kurzanalyse 2015 -2017 
• Berichtswesen Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales und Senioren 
• Berichtswesen des Dienstleistungszentrums ResoDienste Köln des Amtes für Soziales 
und Senioren 
• Berichtswesen Jobcenter

32 
 
10. Fazit 
Wohnungslose Frauen benötigen spezifische Hilfen, denn bei ihnen geht es darum, 
Kreisläufe von Abhängigkeit und Gewalt zu durchbrechen. Häufig steht ihr 
Wohnungsverlust im Zusammenhang mit Gewalterfahrungen in Partnerschaft und Familie 
oder mit Beziehungskonflikten. Auch strukturelle Benachteiligungen von  Frauen auf dem 
Arbeitsmarkt führen oft zu einer wirtschaftlichen Abhängigkeit und erhöhen das 
Armutsrisiko. 
Frauen bemühen sich meist über lange Zeiträume, ihre Wohnungslosigkeit verdeckt zu 
halten und wenden sich erst sehr spät an das öffentliche Hilfesy stem. Häufiger als Männer 
sind wohnungslose Frauen von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen 
betroffen und verhalten sich psychisch auffällig. Wohnungslose Frauen sind auf der Straße 
zudem nicht nur von Gewalt, sondern auch von sexueller Belästigung besonders bedroht. 
Angebote in der Wohnungslosenhilfe müssen daher gezielt die Bedürfnisse wohnungsloser 
Frauen in den Blick nehmen , um deren besonderen B edarfen gerecht zu werden. Sie 
müssen so konzipiert  sein, dass sie die besonderen Lebenssituationen  dieser Frauen 
berücksichtigen.  
Aufgrund der steigenden Zahlen von Wohnungslosen, insbesondere wohnungsloser 
Frauen und der zunehmenden Wohnraumverknappung, muss der Wohnungserhalt und die 
Wohnraumversorgung von Frauen verstärkt in den Fokus der Wohnungslosenhilfe 
genommen werden. 
Dieser Herausforderung muss mit neuen und innovativen Ideen der Wohn ungslosenhilfe 
begegnet werden. Die zunehmende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und die 
steigenden Mietpreise führen vermehrt zu  akuter Wohnungsnot. Das  bedeutet 
insbesondere für Frauen einen oft jah relangen Verbleib in den Hilfsangeboten der 
Wohnungslosenhilfe, ohne Aussicht auf einen selbstbestimmten und eigenverantwortlichen 
Wohnraum.

33 
 
11. Ausblick 
 
 Für die Folgejahre plant die Diakonie Michaelshoven e.V. in Kooperation mit dem Amt 
für Soziales und Senioren der Stadt Köln auf dem Gelände „Sürther Feld“ in Köln - Sürth 
den Neubau von Wohneinheiten. Die Planungen beinhalten den Bau von 
Kleinappartements und Wohngemeinschaften als ambulantes Wohnen für ältere 
und/oder pflegebedürftige wohnungslose Frauen und Männer. Neben den sozialen 
Unterstützungsleistungen können notwendige Hilfen im Rahmen der Eingliederungshilfe, 
Hilfe zur Pflege oder hauswirtschaftliche Versorgung durch die Diakonie Mich aelshoven 
e.V. auf dem Gesamtkomplex der Liegenschaft als komplementäre Leistungen 
angeboten werden. 
 Im Rahmen des Aktionsprogrammes „Hilfen in Wohnungsnotfällen – Maßnahmen zur 
Prävention und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit“ stellt das Ministerium für Arbeit, 
Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW für die Initiierung neuer Ansätze zur 
Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit Fördergelder zur Verfügung.  
Die Träger SkF e.V., SKM e.V. und das Diakonische Werk haben hierzu einen 
Projektentwurf erarbeitet. Bei dem beabsichtigten Projekt „Viadukt“-Brücke zur 
Wohnung- wird eine aktive Wohnraumakquise für die Vermittlung von Wohnraum für 
wohnungslose Menschen durchgeführt werden. Dieser Projektantrag wurde im 
Dezember 2017 vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales bewilligt. 
Insgesamt wurden für das Projekt zwei Immobilienkaufleute und eine Fachkraft der 
Sozialarbeit bewilligt. 
Erste aussagekräftige Ergebnisse können im Berichtsjahr 2018 erfolgen.

34 
 
12. Anhang 
Übersicht über die Beratungs - und Unterbringungsangebote für wohnungslose Frauen des 
Amtes für Soziales und Senioren in Kooperation mit den Trägern der Wohlfahrtspflege:  
 
Träger Diakonie Michaelshoven e.V. 
Angebot Ambulante Begleitung für Frauen nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten im eigenen 
Wohnraum 
Platzanzahl  
Adresse Albert-Schweizer-Str. 2, 50968 Köln 
Telefonnummer 0221-99 56-43 00 und 0173-906 26 67 
E-Mail AmBe@diakonie-michaelshoven.de  
Homepage www.diakonie-michaelshoven.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Anstieg von Klientinnen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und  
Alleinerziehenden. Schwerpunkt: Wohnungserhalt! (vermittelnde 
Gespräche mit Vermietern, Einbeziehung Mieterverein, Unterstützung 
bei Möbelbeschaffung, Klärung finanzieller Belange); Überschuldung. 
 
Träger Diakonie Michaelshoven e.V. 
Angebot 
Elisabeth-Fry-Haus- 
Stationäre Hilfe für Frauen nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. 
Platzanzahl 29 Plätze 
Adresse Elisabeth-Fry- Haus, Albert-Schweizer-Str. 2, 50968 Köln 
Telefonnummer 0221-99 56-43 00 
E-Mail efh@diakonie-michaelshoven.de  
Homepage www.diakonie-michaelshoven.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Weiterhin verstärkt psychische Belastungen und Erkrankungen und /  
oder Suchtprobleme; mangelnde Wohnperspektive auf Grund von  
Wohnraumverknappung; Verschuldung; enge Kooperation mit JVA;  
Auseinandersetzung mit Thema: Transgender.

35 
 
Träger Diakonie Michaelshoven e.V. 
Angebot Notaufnahme 
Zielgruppe Frauen, auch mit Kindern in akuten psychosozialen Notsituationen 
und ohne Unterkunft nach § 67 SGB XII 
Platzanzahl 8 Plätze 
Adresse Elisabeth-Fry- Haus, Albert-Schweizer-Str. 2, 50968 Köln 
Telefonnummer 0221-99 56-43 00 
E-Mail aufnahme-efh@diakonie-michaelshoven.de  
Homepage www.diakonie-michaelshoven.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Information und bei entsprechend formuliertem Bedarf 
Weitervermittlung in weiterführende Hilfen; viele Frauen in sehr 
schlechter psychischer und/oder physischer Verfassung mit deutlich 
hohem Hilfebedarf.  
Dier Dauer der anhaltenden Wohnungslosigkeit stieg in 2017 erneut 
deutlich an.  
 
Träger Diakonie Michaelshoven e.V. 
Angebot Wohngruppe für Mütter mit Kindern nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Frauen mit Kindern in besonderen sozialen Schwierigkeiten 
Platzanzahl 6 Plätze für Frauen mit ihren Kindern 
Adresse Diakonie Michaelshoven e.V., Die Sozialen Hilfen, Außenwohngruppe 
für Frauen und Kinder 
Loorweg 202, 51143 Porz-Zündorf 
Telefonnummer 0221-99 56-4403 
E-Mail awg-loorweg@diakonie-michaelshoven.de  
Homepage www.diakonie-michaelshoven.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Vertiefung und Erweiterung des professionellen Netzwerkes am 
neuen Standort Porz; Absicherung der wirtschaftlichen Situation der 
alleinerziehenden Mütter mit ihren Kindern - hoher 
Unterstützungsbedarf im Umgang mit Behörden, Klärung von 
Betreuungssituationen, fehlende Kita- Plätze, fehlende Kapazitäten 
von Hebammen und die schwierige Wohnraumsituation sind wichtige 
Themen im Betreuungsprozess.

36 
 
Träger Diakonie Michaelshoven e.V. 
Angebot Der Wendepunkt-  
Fachberatungsstelle nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten 
Platzanzahl  
Adresse 
Kalker Hauptstr. 247-273, 51103 Köln und 
Bergisch-Gladbacher Str. 71, 51063 Köln 
Telefonnummer 0221-99 56-4444 
E-Mail wendepunkt@diakonie-michaelshoven.de  
Homepage www.diakonie-michaelshoven.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
In der Fachberatung gemäß § 67 SGB XII „ Wendepunkt“ wurden in 
2017 vor allem die Themen prekäre Wohnsituationen für Frauen und 
Kinder, psychische Krisen und gesundheitliche Probleme und die 
Folgen von Gewalt behandelt. Die Anzahl der Beratungsfälle sind 
deutlich gestiegen, eine Erhöhung der Beratungskapazitäten wird 
angestrebt. Näheres dazu finden Sie in unserem ausführlichen 
Jahresbericht 2017.

37 
 
Träger Diakonisches Werk Köln 
Angebot Diakoniehaus Salierring - Ambulant Betreutes Wohnen  nach § 67 
SGB XII in Wohngemeinschaften für Frauen und Männer-  
Angebot: Wohngemeinschaft für Frauen 
Zielgruppe Wohnungslose Frauen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit 
sozialen Schwierigkeiten verbunden sind. Keine Aufnahme von 
Personen mit akuten psychischen Erkrankungen sowie im akuten 
Suchtprozess.  
Platzanzahl 3 Plätze 
Adresse Salierring 19,050677 Köln - Die Wohngemeinschaft befindet sich in 
Köln- Rath 
Telefonnummer 0221-0221-276970-17 (ASP: Sonja Walbert) 
E-Mail sonja.walbert@diakonie-koeln.de  
Homepage http://www.diakonie-koeln.de/angebote/wohnungslose/diakoniehaus-
salierring/ambulant-betreutes-wohnen/  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 nutzten insgesamt fünf Frauen das betreute 
Wohnangebot der Frauen- Wohngemeinschaft. Gleichzeitig war zu 
Beginn des Jahres auffällig, dass vergleichsweise viele Frauen nach 
Wohnplätzen fragten. Jedoch bevorzugten die Frauen auch im Jahr 
2017 eher einen Wohnplatz in einer gemischtgeschlechtlichen 
Wohngemeinschaft, sofern sie eine Wahlmöglichkeit hatten. Bereits 
im Frühjahr ließen die Anfragen von Frauen deutlich nach, so dass es 
bis zum Jahresende immer schwieriger wurde, die Frauen- WG zu 
belegen. Eine Dame flüchtete im Herbst, nach nur zwei Wochen, 
ohne Angabe von Gründen aus der Wohngemeinschaft. Die Frauen, 
die das Angebot im Jahr 2017 nutzten, waren zwischen 28 und 60 
Jahre alt. Zwei Damen verließen das Angebot, um eine Wohnung zu 
beziehen und zwei weitere nutzten über das Jahr 2017 hinaus das 
betreute Wohnangebot. Im Jahr 2017 scheiterten Aufnahmen von 
Frauen wiederholt am Drogenscreening, trotz der mehrfachen 
Hinweise, dass Menschen im akuten Suchtprozess nicht 
aufgenommen werden können.

38 
 
Träger HiK- Heimatlos in Köln e.V.  
Angebot Notfallhilfe, Selbsthilfegruppe, Einzelfallhilfe, Patenschaften 
Zielgruppe Wohnungs- und obdachlose Frauen 
Platzanzahl Zwei Gruppen mit max. zehn Teilnehmerinnen 
Adresse Topsstr. 10a, 51063 Köln 
Telefonnummer 0221-82 82 20 63  
E-Mail hik-heimatlos@gmx.de  
Homepage www.hik-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
In 2017 wurde das Angebot (Einzelfallhilfe und Notfallhilf) zunehmend 
nicht nur von Frauen, sondern auch von Männern  in Anspruch 
genommen. Fast jeder zweite Betroffene konnte an den SKM e.V. 
weitervermittelt werden, um dort eine Beratung zu erhalten. Es fanden 
wöchentliche Selbsthilfegruppen mit ca. 10 Teilnehmerinnen statt.

39 
 
Träger Internationaler Bund- IB West gGmbH  
Angebot 
Wohnheim für Frauen 
Zielgruppe Volljährige, wohnungslose Frauen mit und ohne Kindern 
Platzanzahl Bis zu 28 Frauen mit 14 Kindern 
Adresse Pallenbergstr. 24, 50737 Köln 
Telefonnummer 0221- 74 68 41  
E-Mail Frauenwohnheim-koeln@internationaler-bund.de  
Homepage www.internationaler-bund.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Berichtszeitraum wurden 34 Frauen mit 26 Kindern betreut, dabei 
blieb die Anzahl der Frauen mit Säuglingen und Kleinkindern 
weiterhin hoch. 
Weiterhin leben viele Frauen mit Migrationshintergrund im Wohnheim. 
Zunehmend muss die Beratung in Fremdsprachen (englisch, 
französisch, spanisch) erfolgen. Die mangelnden Deutschkenntnisse 
machen auch zahlreiche Begleitungen zu Ämtern nötig. 
Bewohnerversammlungen sind durch die nötigen parallelen 
Übersetzungen schwierig zu führen. Häufig mussten für EU-
Bürgerinnen mit Kindern Jobs gefunden werden sowie parallel 
Kinderbetreuungsmöglichkeiten für die Arbeitszeit, da die Frauen 
keine Sozialleistungen mehr erhielten.  
Leider konnten im Berichtszeitraum wieder nur wenige Frauen in 
eigenen Wohnraum vermittelt werden. Es gab wohnfähige Frauen, die 
ausziehen könnten, wenn es geeignete, bezahlbare Wohnungen 
gäbe. Viele Frauen sind sehr frustriert, da sich eine 
Anschlussversorgung so lange hinzieht.

40 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  
Angebot Aufbruch-  
Ambulante Begleitung wohnungsloser Frauen nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Wohnungslose Frauen 
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221-12 69 50  
E-Mail aufbruch@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2016 
Im Jahr 2017 wurden insgesamt 53 Frauen durch „Aufbruch“ begleitet  
und betreut.  
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e.V. 
Angebot Bewo 67-  
Ambulante Hilfen zum selbstständigen Wohnen für Frauen nach § 67 
SGB XII 
Zielgruppe Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen 
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221-12 69 50  
E-Mail bewo@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 wurden insgesamt 21 Frauen durch BeWo 67 beraten 
und längerfristig begleitet. 
2017 gab es 24 Neuanfragen von Frauen, die in das Betreute 
Wohnen aufgenommen werden wollten. Bei 10 Frauen kam es über 
diese erste Anfrage hinaus zu keinem weiteren Kontakt. 
14 Frauen konnten sich auf ein ausführliches Erst- und 
Klärungsgespräch einlassen, worauf sich 11 Frauen für eine 
Unterstützung durch das Betreute Wohnen entschieden.  
Davon wurden vier Frauen im „Haus Mer“ und eine Frau in der „WG 
Georgstraße“ aufgenommen. Eine Frau lebte zum Zeitpunkt der 
Aufnahme in „Bewo § 67“ in eigenem Wohnraum und wurden dort 
durch Hausbesuche begleitet. 
In drei Fällen musste die Aufnahme abgelehnt werden weil eine 
massive psychische Erkrankung bzw. eine Suchterkrankung der 
Aufnahme entgegen stand. Zwei Bewerberinnen haben sich nach 
dem Erstgespräch nicht mehr gemeldet.

41 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  
Angebot Comeback-  
Notschlafstelle 
Zielgruppe Wohnungslose Frauen, Tiere erlaubt 
Platzanzahl 9 Plätze 
Adresse Mauritiussteinweg 77, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221-12 69 5-210 
E-Mail comeback@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Comeback gab es im Jahr 2017 bei 167 Besucherinnen 3.279  
Übernachtungen. Im Rahmen der Winterhilfe wurde das Platzangebot 
um zwei Plätze aufgestockt.  Im Rahmen der Winterhilfe wurden 162 
Übernachtungen angenommen. 
 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Café Auszeit I 
Kontakt- und Beratungsstelle nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Wohnungslose Frauen und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen 
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221-12 69 5-310 
E-Mail cafe-auszeit@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
2017 besuchten 533 Frauen das „Café Auszeit“, darunter nutzten 395 
Frauen das Angebot erstmals.  
Die Zahl der persönlichen und telefonischen Beratungskontakte lag 
bei 5.495.

42 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Café Auszeit II (neue Adresse ab 2018) 
Kontakt- und Beratungsstelle nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Wohnungslose Frauen und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen 
Platzanzahl  
Adresse Neue Adresse ab 2018:  
An der Fuhr 3, 50997 Köln 
Telefonnummer 02232 -14 82 92 
E-Mail cafe-auszeit2@skf-koeln.de 
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
2017 besuchten 220  Frauen das „Café Auszeit Schäl Sick“, darunter 
nutzten 106 Frauen das Angebot erstmals.  
 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot „Krieler Dom“ 
Zielgruppe Betreute Notunterbringung, in die Frauen zur Vermeidung von 
Obdachlosigkeit nach §§ 14 und 17 OBG aufgenommen werden 
Platzanzahl 25 
Adresse Gleueler Straße 262-268 
50931 Köln 
Telefonnummer Tel. 0151-67332281 
E-Mail krielerdom@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Krieler Dom, einer betreuten Notunterkunft für wohnungslose 
Frauen, finden bis zu 25 Frauen Sicherheit, Geborgenheit, Ruhe und 
Zeit, um sich neu zu orientieren. Dabei macht es keinen Unterschied, 
ob sie akut obdachlos geworden sind oder schon länger in unsicheren 
Wohnverhältnissen oder auf der Straße leben. 
Allen Bewohnerinnen stehen ein eigenes Zimmer, Gemeinschafts - 
und Wirtschaftsräume zur Verfügung, um das eigene Leben und die 
alltägliche Versorgung möglichst unabhängig zu gestalten. Haustiere 
werden selbstverständlich mit aufgenommen. 
Die Belegung erfolgt über die Fachstelle Wohnen beim Amt für 
Soziales und Senioren der Stadt Köln.

43 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Strickleiter I-  
Psychosoziale Betreuung von Opfern häuslicher Gewalt  
nach § 16 Abs. 2 SGB II  
Zielgruppe 
Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer und ist darauf 
ausgelegt, Opfer häuslicher Gewalt mit Vermittlungshemmnissen 
durch ein individuelles und flexibles Hilf esetting zu stabilisieren und 
bei der Bearbeitung der psychosozialen Problemlagen zu 
unterstützen. Die Zuweisung erfolgt  über die Job Center. 
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221- 12 69 50 
E-Mail strickleiterI@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 gab es 47 (Vorjahr: 39) neue Zuweisungen durch die 
Integrationskräfte.  
 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Strickleiter II-  
Psychosoziale Betreuung von Frauen mit Vermittlungshemmnissen 
nach §16 Abs. 2 SGB  
Zielgruppe 
Frauen mit Vermittlungshemmnissen,  
zugewiesen über das Job Center 
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221- 12 69 50 
E-Mail strickleiterII@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 gab es 31 (Vorjahr: 27) neue Zuweisungen durch die 
Integrationskräfte.

44 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Quartier 67-  
Wohnangebot 
Zielgruppe Ältere, wohnungslose und wohnfähige Frauen 
Platzanzahl 3 Plätze 
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221- 12 69 50 
E-Mail seniora@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 wohnten 3 Frauen in ihren eigenen Appartements im 
Quartier 67.  
 
 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Respekt-  
Ambulante Begleitung wohnungsloser Frauen nach § 67 SGB XII 
Zielgruppe Wohnungslose Frauen, die psychisch auffällig/ krank und nicht 
krankheitseinsichtig sind.  
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221- 12 69 50 
E-Mail respekt@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 wurden 21 Frauen durch „Respekt“ begleitet und 
betreut.

45 
 
Träger Sozialdienst katholischer Frauen e. V.  
Angebot Seniora-  
Ambulante Begleitung  und betreutes Wohnen von wohnungslosen 
Seniorinnen sowie Frauen die vor der Zeit alt geworden sind gem. 67 
SGB XII 
Zielgruppe Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte ältere oder 
vorgealterte Frauen , die zudem psychisch auffällig/krank und in der 
Regel nicht krankheitseinsichtig sind. 
Platzanzahl  
Adresse Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln 
Telefonnummer 0221- 12 69 50 
E-Mail seniora@skf-koeln.de  
Homepage www.skf-koeln.de  
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Jahr 2017 wurden insgesamt acht Frauen durch „Seniora“ 
begleitet. Davon wurde eine neue Klientin im Jahr 2017 durch 
Seniora vermittelt.

46 
 
Träger Vinzentinerinnen  
 
Angebot 
Haus Rosalie 
Betreutes Wohnen und Notaufnahme  
Zielgruppe Frauen und Mütter mit Kindern in akuter Notlage gem. § 67 SGB XII 
Platzanzahl 7 Plätze im Betreuten Wohnen; 3 Plätze Notaufnahme 
Adresse Gocher Str. 45, 50733 Köln 
Telefonnummer 0221- 97 30 88 88 
E-Mail haus-rosalie@vinzentinerinnen.de 
Homepage www.vinzentinerinnen.de 
Kurzer 
Jahresbericht 
2017 
Im Berichtszeitraum 2017 wurden insgesamt 26 Klientinnen betreut 
(Notunterkunft: 16 Frauen, Betreutes Wohnen: 10 Frauen).  
Im Betreuten Wohnen gab es weniger Fluktuation; es gab fünf 
Neuaufnahmen und vier Auszüge; insgesamt wurden zehn 
Klientinnen betreut.  
Die Klientinnen waren zwischen 27 und 62 Jahre alt; die 
Aufenthaltsdauer in unserer Einrichtung lag in der Regel zwischen 
zwei und 22 Monaten (im Durchschnitt 11 Monate).  
Die Wohnungssuche mit den Klientinnen verläuft häufig erfolglos. Bei 
persönlichen Vorsprachen in Wohnungsgesellschaften wird zumeist 
mitgeteilt, dass es absehbar keine freien („öffentlich geförderten“) 
Wohnungen für Personen mit WBS gäbe.  
Die Bewerbung bei Wohnungsnageboten bei privaten Vermietern 
erweist sich ebenfalls als sehr schwierig; 
Für die Klientinnen ist dies eine sehr dramatische Situation, die auch 
eine große psychische Belastung darstellt.

Mitteilung Ausschuss

2174 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/502/7 
 
Vorlagen-Nummer 27.11.2018 
 3849/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 06.12.2018 
 
Mitteilung zum Bericht zur Situation wohnungloser und von Wohnunglosigkeit bedrohter 
Frauen in der Stadt Köln- Jahresbericht 2017 
Der Bericht  zur Situation wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in der Stadt 
Köln wurde für das Jahr 2017 aktualisiert.  
Der Bericht enthält eine kompakte Darstellung der Umstände und Hintergründe zu weiblicher Woh-
nungslosigkeit und benennt frauentypische, familiäre, persönliche, gesundheitliche oder auch alters-
bezogene Lebenslagen von Frauen, die wohnungslos sind oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. 
Im Berichtsjahr 2017 wurden zusätzlich die Themen weibliche Prostitution und häusliche Gewalt auf-
genommen.  
Die statistischen Daten, die in den vergangenen Jahren für das Berichtswesen verwendet wurden, 
basierten auf der Wohnungsnotfallberichterstattung NRW. Die Daten der kommunal und ordnungsbe-
hördlich untergebrachten Menschen, sowie die von Trägern der freien Wohnungslosenhilfe betreuten 
Menschen fließen in diese Landesstatistik ein, werden aber für die Stadt Köln nur in der Gesamtzahl 
ausgewiesen. 
Spezifische Daten für Köln hinsichtlich Haushaltsstruktur und Altersstruktur konnten bisher nur für die 
kommunal und ordnungsbehördlich untergebrachten Menschen erfasst werden. Die spezifischen Da-
ten von den Trägern der Wohnungslosenhilfe lagen der Verwaltung bisher nicht vor, so dass  für das 
Berichtsjahr 2017 keine umfassende Darstellung der Daten auf lokaler Ebene in dem Bericht 2017 
erfolgen konnte. 
Das MAGS NRW hat sich aktuell bereiterklärt, die jährlichen Zahlen für Köln der kommu-
nal/ordnungsbehördlich untergebrachten Menschen sowie die von den Trägern der Wohnungslosen-
hilfe betreuten Menschen zur Verfügung zu stellen. 
Daher sind die spezifizierten Daten aus 2017 für Köln sind als Anlagen diesem Bericht beigefügt wor-
den. 
Der nächste Bericht 2018 wird zusätzlich zu den Landeszahlen auch als Vergleich die gesamten loka-
len Angaben für Köln enthalten. 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

06.12.2018 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3849/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.11.2018
Erstellt
21.11.2018 10:09